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(11) |
EP 2 171 732 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.09.2017 Patentblatt 2017/36 |
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Anmeldetag: 26.06.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/058209 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/015955 (05.02.2009 Gazette 2009/06) |
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STROMKOMPENSIERTE DROSSEL UND SCHALTUNGSANORDNUNG MIT EINER STROMKOMPENSIERTEN DROSSEL
CURRENT-COMPENSATED CHOKE AND CIRCUIT ARRANGEMENT HAVING A CURRENT-COMPENSATED CHOKE
BOBINE DE SELF DE COURANT COMPENSÉ ET MONTAGE AVEC UNE BOBINE DE SELF À COURANT COMPENSÉ
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
01.08.2007 DE 102007036052
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.04.2010 Patentblatt 2010/14 |
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Patentinhaber: Epcos AG |
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81669 München (DE) |
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Erfinder: |
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- KARASEK, Manfred
89555 Steinheim (DE)
- STRAUB, Markus
89555 Steinheim (DE)
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Vertreter: Epping - Hermann - Fischer |
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Patentanwaltsgesellschaft mbH
Schloßschmidstraße 5 80639 München 80639 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 600 765 US-A- 5 521 573
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US-A- 2 535 554
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Es wird eine stromkompensierte Drossel mit wenigstens zwei auf einem gemeinsamen
Kern angeordneten Wicklungen beschrieben, die vom Strom so durchflossen werden kann,
dass sich deren magnetischen Felder aufheben.
[0002] Aus der Druckschrift
DE 26 00 765 A1 ist eine stromkompensierte Drossel bekannt. In der
US 5,521,573 A wird eine Spule mit mehreren gedruckten, übereinander liegenden Leitern gezeigt.
Die
US 2,535,554 A zeigt einen Transformator mit gestanzten Wicklungen.
[0003] Eine zu lösende Aufgabe besteht darin, eine Drossel anzugeben, bei der eine möglichst
vollständige Aufhebung von magnetischen Feldern und ein möglichst kleiner Widerstand
erreicht wird.
[0004] Es wird eine stromkompensierte Drossel angegeben, welche mehrere Strompfade aufweist,
wobei jeder dieser Strompfade mehrere parallel geschaltete Wicklungen aufweist. Die
Wicklungen sind auf einem gemeinsamen Kern aufgewickelt. Vorzugsweise sind die Strompfade
für gegenläufige Stromrichtungen vorgesehen. Der Einsatz der Drossel ist auch möglich,
wenn die Strompfade gleichläufige Stromrichtungen aufweisen. Die Wicklungen werden
vorzugsweise so gewählt, dass sich die durch die Strompfade erzeugten magnetischen
Felder aufheben.
[0005] Durch die Parallelschaltung von mehreren Wicklungen zu einem gemeinsamen Strompfad
können kleine Widerstandswerte erreicht werden, die in bestimmten Anwendungsbereichen,
wie beispielsweise in Datenbussystemen, erforderlich sind.
[0006] Die einzelnen Wicklungen bilden bevorzugt jeweils eine vollständige Lage um den Kern,
wobei die Lage den Kern in Längsrichtung möglichst vollständig abdeckt.
[0007] Nach einer Ausführungsform bilden somit die einzelnen Lagen der Wicklungen eine Anordnung
von mehreren Schichten, die um den Kern angeordnet sind.
[0008] Die zu unterschiedlichen Strompfaden gehörenden Wicklungen sind bevorzugt alternierend
übereinander auf dem Kern angeordnet.
[0009] Wicklungen, die zu einem gemeinsamen Strompfad gehören, sind bevorzugt nicht direkt
übereinander auf dem Kern aufgewickelt. Beispielsweise befindet sich über einer ersten
Wicklung eines ersten Strompfades eine erste Wicklung eines zweiten Strompfades, gefolgt
von der zweiten Wicklung des ersten Strompfades und wiederum gefolgt von der zweiten
Wicklung des zweiten Strompfades. Diese Anordnung entspricht näherungsweise einer
bifilaren Wickelanordnung, die eine nahezu vollständige Aufhebung der Magnetfelder
der zu den Strompfaden gehörenden Wicklungen unterstützt. Dadurch wird sowohl eine
Minderung der Streuinduktivität der Drossel als auch eine Verbesserung der Qualität
der Drossel erreicht.
[0010] Bei mehr als zwei Strompfaden sind die Wicklungen so angeordnet, dass Wicklungen,
die zu einem gleichen Strompfad gehören, vorzugsweise nicht direkt über- bzw. untereinander
auf dem Kern aufgewickelt sind.
[0011] Bei dem Kern handelt es sich vorzugsweise um einen stabförmigen Kern. Dieser enthält
gemäß einer Ausführungsform ferromagnetisches Material.
[0012] Die Wicklungen auf dem Kern sind vorzugsweise derart angeordnet, dass sich die durch
die Strompfade erzeugten magnetischen Felder zumindest größtenteils gegenseitig kompensieren.
Bei gegenläufigen Strompfaden weisen alles Wicklungen bevorzugt den gleichen Wickelsinn
auf. Dadurch heben sich die durch den in gegenläufiger Richtung fließenden Strom erzeugten
magnetischen Felder auf. Bei gleichläufigen Strompfaden weisen die zu den jeweiligen
Strompfaden gehörenden Wicklungen einen unterschiedlichen Wickelsinn auf. Die Anordnung
der zu den Strompfaden gehörenden Wicklungen sind vorzugsweise in der Art angeordnet,
so dass sich die von den Strompfaden erzeugten magnetischen Felder gegenseitig aufheben.
[0013] In einer Ausführungsform sind die Wicklungen auf dem Kern größtenteils von einer
Kappe umgeben. Dies führt zu einer weiteren Verringerung der Streuinduktivität.
[0014] In einer weiteren Ausführungsform kann anstelle der Kappe auch nur eine Abdeckplatte
vorgesehen sein, die auf den Wicklungen aufliegt.
[0015] Eine Kappe oder eine Platte bewirken eine Verbesserung des magnetischen Schlusses
der Feldlinien. Durch die Verbesserung des magnetischen Schlusses reduziert sich die
Streuinduktivität. Weiterhin kann durch den verbesserten Schluss die Anzahl der Windungen
bei gleicher Induktivität verringert werden, so dass zusätzlich der ohmsche Widerstand
reduziert werden kann. Obwohl bei Verwendung einer Kappe oder Abdeckplatte ein kleiner
Luftspalt entsteht, kommt der Aufbau dadurch näher an ein ideale Ringkerndrossel.
[0016] Bevorzugt weist die Drossel mehrere Außenkontakte auf, wobei für jeden Strompfad
jeweils zwei Außenkontakte zur Kontaktierung der Drossel vorgesehen sind und die Strompfade
mit den Außenkontakten elektrisch leitend verbunden sind.
[0017] Durch die besondere Anordnung der Wicklungen, die zu den Strompfaden gehören, wird
auf Grund des Verhältnisses der Länge der einzelnen Wicklungen ein annähernd gleicher
Widerstand der Strompfade erreicht. Durch die alternierend angeordneten Wicklungen
wird, bei sich aufhebenden Magnetfeldern, somit eine minimale Streuinduktivität erreicht.
[0018] Die stromkompensierte Drossel findet vorzugsweise in einer Schaltungsanordnung Verwendung,
bei der die stromkompensierte Drossel in die Datenleitungen eines Datenbusses eingefügt
ist. Der erste Strompfad der Drossel ist mit einem ersten Leiter der Datenleitung,
der zweite Strompfad der Drossel ist mit einem zweiten Leiter der Datenleitung in
Reihe geschaltet. Bei der stromkompensierten Drossel sind die Enden eines ersten Strompfades
der Drossel an einen ersten Leiter einer Datenleitung angeschlossen und die Enden
eines zweiten Strompfades an einen zweiten Leiter einer Datenleitung angeschlossen.
Die elektrischen Leiter der Datenleitung sind einer elektromagnetischen Störquelle
ausgesetzt, so dass der durch die elektrischen Leiter der Datenleitung fließende Strom,
bei unterschiedlicher Richtung, nicht die gleiche Stromstärke aufweist.
[0019] In der Schaltungsanordnung ist die Drossel vorzugsweise mit Datenleitern bzw. mit
einem Bussystem verbunden. Die Datenleiter können Bestandteil eines Kontroll- bzw.
Kommunikationsnetzwerkes in einem Kraftfahrzeugs sein. Bei solchen handelt es sich
vorzugsweise um CAN-Bussysteme oder FlexRay-Bussysteme, in denen die Schaltungsanordnung
Verwendung finden kann.
[0020] Des Weiteren ist die Drossel für andere Bussysteme zur Datenübertragung geeignet,
bei denen enge Grenzen hinsichtlich der Streuinduktivität und des DC-Widerstands eine
Rolle spielen.
[0021] Die beschriebenen Gegenstände werden anhand der folgenden Figuren und Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
[0022] Die nachfolgend beschriebenen Zeichnungen sind nicht als maßstabsgetreu aufzufassen.
Vielmehr können zur besseren Darstellung einzelne Dimensionen vergrößert, verkleinert
oder auch verzerrt dargestellt sein.
[0023] Elemente, die einander gleichen oder die die gleiche Funktion übernehmen, sind mit
gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
- Figur 1
- zeigt eine erste Ausführungsform der stromkompensierten Drossel,
- Figur 2
- zeigt eine weitere Ausführungsform der stromkompensierten Drossel mit aufgesetzter
Kappe,
- Figur 3
- zeigt eine schematische Darstellung der Wicklungen um den Kern der stromkompensierten
Drossel.
[0024] In Figur 1 ist eine stromkompensierte Drossel gezeigt, bei der mehrere Wicklungen
1a, 1b, 2a, 2b um einen gemeinsamen Kern 3 gewickelt sind. Der Kern 3 ist vorzugsweise
stabförmig und weist ferromagnetisches Material auf.
[0025] Die Drossel weist an ihren beiden Stirnseiten mehrere Außenkontakte 6a, 6b, 6c, 6d
auf, an denen jeweils zwei der Wicklungen 1a, 1b, 2a, 2b, die zu einem gemeinsamen
Strompfad 1, 2 parallel geschaltet sind, elektrisch kontaktiert sind.
[0026] Die Wicklungen 1a, 1b, 2a, 2b sind vorzugsweise alternierend auf den Kern 3 aufgewickelt,
sodass direkt übereinander liegende Wicklungen 1a, 1b, 2a, 2b nicht zu ein und demselben
Strompfad 1, 2 gehören.
[0027] Es ergibt sich somit eine Reihenfolge, die mit einer ersten Wicklung 1a eines ersten
Strompfades 1 beginnt. Auf diese folgt eine erste Wicklung 2a eines zweiten Strompfades
2, gefolgt von der zweiten Wicklung 1b des ersten Strompfades 1. Den Abschluss bildet
die zweite Wicklung 2b des zweiten Strompfades 2.
[0028] Gemäß einer Ausführungsform sind die einzelnen Lagen der Wicklungen 1a, 1b, 2a, 2b
zueinander lateral versetzt angeordnet. Dabei könnte jede Wicklung 1a, 1b, 2a, 2b
einer jeden Lage in den Zwischenraum zwischen zwei Wicklungen 1a, 1b, 2a, 2b einer
benachbarten Lage zu liegen kommen und diesen Zwischenraum zumindest teilweise auffüllen.
Somit wird eine Platz sparende Bauweise geboten, bei der die Streuinduktivitäten verringert
werden können.
[0029] Bei mehr als zwei Strompfaden 1, 2 sind die Wicklungen 1a, 1b, 2a, 2b so angeordnet,
so dass Wicklungen 1a, 1b, 2a, 2b, die einem gemeinsamen Strompfad 1, 2 zuzuordnen
sind, vorzugsweise nicht direkt übereinander liegen.
[0030] In Figur 2 ist eine mögliche Ausführungsform der Drossel gezeigt, die eine Kappe
4 aufweist, die den umwickelten Kern 3 zumindest größtenteils umgibt. Als nicht dargestellte
Alternative kann anstelle der Kappe 4 auch eine Abdeckplatte auf dem umwickelten Kern
vorgesehen sein.
[0031] Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung der Wicklungen 1a, 1b, 2a, 2b um den
Kern 3. Dabei sind die Wicklungen 1a, 1b, 2a, 2b als Schichten dargestellt. Es soll
damit die Reihenfolge der Wicklungen 1a, 1b, 2a, 2b dargestellt werden.
[0032] Aus der schematischen Darstellung lässt sich erkennen, wie sich die Wicklungen 1a,
1b, 2a, 2b der Strompfade 1, 2 gegenseitig abwechseln. Es liegen keine Wicklungen
1a, 1b, 2a, 2b, die zu einem gemeinsamen Strompfad 1, 2 gehören, direkt übereinander.
[0033] In einem weiteren Ausführungsbeispiel, das nicht dargestellt ist, wird anhand von
Beispielswerten das Prinzip der stromkompensierten Drossel näher erläutert. Bei einer
zur Verfügung stehenden Drossel mit einer Wickelkammer von 2mm und einer geforderten
Nenninduktivität von 100µH sind 40 Windungen erforderlich. Durch die Größe der Wickelkammer
und die Anzahl der Windungen ergibt sich ein maximal zu verwendbarer Drahtdurchmesser
von 50µm. Dadurch würde sich ein Widerstand von 2Ω/Strompfad ergeben. Gefordert ist
allerdings ein Widerstand von nur 1Ω/Strompfad. Durch Parallelschaltung von zwei Strompfaden
ist es möglich einen möglichst geringen Widerstandswert zu erreichen.
[0034] Durch die oben beschriebene Anordnung der einzelnen Wicklungen ist es möglich eine
Streuinduktivität zu erreichen, die den geforderten Spezifikationen, für beispielsweise
Bussysteme in Kraftfahrzeugen, genügt. Die Optimierung erfolgt hier nur hinsichtlich
des Streuinduktivität. Für eine Optimierung hinsichtlich eines möglichst kleinen Unterschieds
der Widerstände zwischen den beiden Strompfaden, wäre eine Kombination der ersten
Wicklung mit der vierten Wicklung und eine Kombination der zweiten Wicklung mit der
dritten Wicklung am besten geeignet, wobei jedoch der Effekt der niedrigen Streuinduktivität
verloren gehen würde.
[0035] Es ist prinzipiell möglich, eine andere Form des Kerns zu wählen, mehrere Strompfade
zu verwenden, oder beispielsweise zum Erreichen kleinerer Widerstandswerte, mehr als
zwei Wicklungen parallel zu schalten.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1, 2
- Strompfad
- 1a, 1b, 2a, 2b
- Wicklung
- 3
- Kern
- 4
- Kappe
- 6a, 6b, 6c, 6d
- Außenkontakte
1. Stromkompensierte Drossel, aufweisend mehrere Strompfade (1, 2), wobei jeder Strompfad
(1) mehrere parallel geschaltete Wicklungen (1a, 1b, 2a, 2b) umfasst, die auf einen
gemeinsamen Kern (3) gewickelt sind, wobei jede Wicklung (1a, 1b, 2a, 2b) eine einzelne
Lage um den Kern (3) bildet, die den Kern in Längsrichtung abdeckt, und die einzelnen
Lagen übereinander liegen.
2. Stromkompensierte Drossel nach Anspruch 1, bei der die Wicklungen (1a, 1b, 2a, 2b)
den gleichen Wicklungssinn haben.
3. Stromkompensierte Drossel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die zu
unterschiedlichen Strompfaden (1, 2) gehörenden Wicklungen (1a, 1b, 2a, 2b) alternierend
übereinander angeordnet sind.
4. Stromkompensierte Drossel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Kern
(3) ein ferromagnetisches Material enthält.
5. Stromkompensierte Drossel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Kern
(3) stabförmig ist.
6. Stromkompensierte Drossel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Wicklungen
(1a, 1b, 2a, 2b) derart angeordnet sind, dass sich die durch die Strompfade (1, 2)
erzeugten magnetischen Felder zumindest größtenteils gegenseitig kompensieren.
7. Stromkompensierte Drossel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Wicklungen
(1a, 1b, 2a, 2b) größtenteils von einer Kappe (4) umgeben sind.
8. Stromkompensierte Drossel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der mit
Strompfaden (1, 2) umgebene Kern (3) mit einer Abdeckplatte versehen ist.
9. Stromkompensierte Drossel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Drossel
mehrere Außenkontakte aufweist (6a, 6b, 6c, 6d) und die Strompfade (1, 2) mit jeweils
zwei Außenkontakten (6a, 6b, 6c, 6d) verbunden sind.
10. Stromkompensierte Drossel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Strompfade
(1, 2) auf Grund des Verhältnisses der Länge der einzelnen Wicklungen einen zumindest
annähernd gleichen Widerstand aufweisen.
11. Schaltungsanordnung mit einer stromkompensierten Drossel nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei der
- die Enden des ersten Strompfades (1, 2) der stromkompensierten Drossel mit einem
ersten Leiter einer Datenleitung in Reihe geschaltet sind,
- die Enden des zweiten Strompfades (1, 2) der stromkompensierten Drossel mit einem
zweiten Leiter einer Datenleitung in Reihe geschaltet sind, und
- die beiden Leiter der Datenleitung einer Störquelle ausgesetzt sind.
12. CAN-Bussystem, aufweisend eine Schaltungsanordnung nach Anspruch 11.
13. Flex-Ray Bussystem, aufweisend eine Schaltungsanordnung nach Anspruch 11.
1. Current-compensated inductor comprising a plurality of current paths (1, 2), wherein
each current path (1) comprises a plurality of windings (1a, 1b, 2a, 2b) which are
connected in parallel and are wound onto a common core (3), wherein each winding (1a,
1b, 2a, 2b) forms an individual layer around the core (3), which layer covers the
core in the longitudinal direction, and the individual layers lie one on top of the
other.
2. Current-compensated inductor according to Claim 1, in which the windings (1a, 1b,
2a, 2b) have the same winding sense.
3. Current-compensated inductor according to either of the preceding claims, in which
the windings (1a, 1b, 2a, 2b) which belong to different current paths (1, 2) are arranged
one on top of the other in an alternating manner.
4. Current-compensated inductor according to one of the preceding claims, in which the
core (3) contains a ferromagnetic material.
5. Current-compensated inductor according to one of the preceding claims, in which the
core (3) is rod-shaped.
6. Current-compensated inductor according to one of the preceding claims, in which the
windings (1a, 1b, 2a, 2b) are arranged in such a way that the magnetic fields which
are generated by the current paths (1, 2) compensate for one another at least for
the most part.
7. Current-compensated inductor according to one of the preceding claims, in which the
windings (1a, 1b, 2a, 2b) are surrounded by a cap (4) for the most part.
8. Current-compensated inductor according to one of the preceding claims, in which the
core (3) which is surrounded by current paths (1, 2) is provided with a covering plate.
9. Current-compensated inductor according to one of the preceding claims, in which the
inductor comprises a plurality of external contacts (6a, 6b, 6c, 6d), and the current
paths (1, 2) are connected to in each case two external contacts (6a, 6b, 6c, 6d).
10. Current-compensated inductor according to one of the preceding claims, in which the
current paths (1, 2) have an at least approximately identical resistance on account
of the ratio of the length of the individual windings.
11. Circuit arrangement comprising a current-compensated inductor according to one of
the preceding claims, in which
- the ends of the first current path (1, 2) of the current-compensated inductor are
connected in series with a first conductor of a data line,
- the ends of the second current path (1, 2) of the current-compensated inductor are
connected in series with a second conductor of a data line, and
- the two conductors of the data line are exposed to a source of interference.
12. CAN bus system having a circuit arrangement according to Claim 11.
13. FlexRay bus system haying a circuit arrangement according to Claim 11.
1. Bobine compensée en courant, possédant plusieurs trajets de courant (1, 2), chaque
trajet de courant (1) comprenant plusieurs enroulements (1a, 1b, 2a, 2b) branchés
en parallèle qui sont bobinés sur un noyau (3) commun, chaque enroulement (1a, 1b,
2a, 2b) forme une couche unique autour du noyau (3), laquelle recouvre le noyau dans
le sens longitudinal et les couches individuelles étant superposées.
2. Bobine compensée en courant selon la revendication 1, dans laquelle les enroulements
(1a, 1b, 2a, 2b) présentent le même sens d'enroulement.
3. Bobine compensée en courant selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
les enroulements (1a, 1b, 2a, 2b) appartenant aux différents trajets de courant (1,
2) sont disposés en alternance les uns au-dessus des autres.
4. Bobine compensée en courant selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
le noyau (3) contient un matériau ferromagnétique.
5. Bobine compensée en courant selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
le noyau (3) est en forme de tige.
6. Bobine compensée en courant selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
les enroulements (1a, 1b, 2a, 2b) sont disposés de telle sorte que les champs magnétiques
générés par les trajets de courant (1, 2) se compensent mutuellement au moins en grande
partie.
7. Bobine compensée en courant selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
les enroulements (1a, 1b, 2a, 2b) sont en grande partie entourés par un chapeau (4).
8. Bobine compensée en courant selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
le noyau (3) entouré par les trajets de courant (1, 2) est pourvu d'une plaque de
protection.
9. Bobine compensée en courant selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
la bobine possède plusieurs contacts extérieurs (6a, 6b, 6c, 6d) et les trajets de
courant (1, 2) sont respectivement reliés à deux contacts extérieurs (6a, 6b, 6c,
6d).
10. Bobine compensée en courant selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle
les trajets de courant (1, 2), du fait du rapport de longueur des enroulements individuels,
présentent une résistance au moins approximativement égale.
11. Arrangement de circuit comprenant une bobine compensée en courant selon l'une des
revendications précédentes, dans lequel
- les extrémités du premier trajet de courant (1, 2) de la bobine compensée en courant
sont branchées en série avec un premier conducteur d'une ligne de données,
- les extrémités du deuxième trajet de courant (1, 2) de la bobine compensée en courant
sont branchées en série avec un deuxième conducteur d'une ligne de données, et
- les deux conducteurs de la ligne de données sont exposés à une source de courant.
12. Système de bus CAN, possédant un arrangement de circuit selon la revendication 11.
13. Système de bus Flex-Ray, possédant un arrangement de circuit selon la revendication
11.


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