[0001] Die Erfindung betrifft eine Spulenanordnung mit einem rohrförmigen Spulenträger eines
elektromagnetischen Antriebs, insbesondere ein zweistufiges Einrückrelais, wobei die
Spulenanordnung eine Haltewicklung und eine Einzugswicklung aufweist, und wobei der
Spulenträger an seinem einen Ende eine erste und an seinem anderen Ende eine zweite
Begrenzung aufweist, zwischen denen die Haltewicklung angeordnet ist.
Stand der Technik
[0002] Spulenanordnungen der eingangs genannten Art sind bekannt. So gibt es gattungsgemäße
Spulenanordnungen von zweistufigen Einrückrelais von Verbrennungsmotor-Startern, die
eine hohe Leistung beziehungsweise hohe Anforderungen an die Lebensdauer stellen.
Das Einrückrelais dient dazu, ein Antriebsritzel des Starters in einen Zahnkranz eines
Getriebes beziehungsweise des Verbrennungsmotors zu schieben. Bei einstufigen Einrückrelais,
die lediglich eine axiale Verschiebung des Ritzels bewirken, treten ein hoher Anteil
von Zahn-auf-Zahn-Stellungen auf, die mittels einer hohen Federkraft einer Einspurfeder
und mittels eines hohen Antriebmoments des Starters gelöst werden, wodurch ein hoher
mechanischer Verschleiß an Ritzel und Zahnkranz entsteht. Aus diesem Grund werden
zweistufige Einrückrelais bevorzugt verwendet. Diese bewirken nicht nur eine axiale
Verschiebung des Ritzels, sondern auch ein Verdrehen des Ritzels während des Einschiebens
durch einen relativ geringen Verdrehstrom, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass Zähne
des Ritzels in die Lücken des Zahnkranzes vom Getriebe einspuren, erhöht wird.
[0003] In einer bekannten Ausführungsform schaltet ein Steuerrelais eine Schalteinrichtung,
sodass die Einzugswicklung und die Haltewicklung des Einrückrelais bestromt werden,
wobei die Einzugswicklung gleichzeitig über seine sehr niederohmige Wicklung dem Startermotor
einen Verdrehstrom stellt. Ein relativ kleiner Strom sorgt dabei also für ein Verdrehen
des Ritzels beim Vorspuren. Durch den Vorspurvorgang wird außerdem ein Schalter betätigt,
durch den der Startermotor mit der Spannungsquelle direkt verbunden wird, sodass er
mit vollem Drehmoment andreht und damit die Einzugswicklung nahezu stromlos schaltet.
Da beim Trennen des Startermotors von der Spannungsquelle eine Rückbestromung über
die Einzugswicklung auf die Haltewicklung stattfindet, muss die Anzahl der Windungen
der Haltewicklung nahezu gleich der Anzahl der Windungen der Einzugswicklung sein,
damit die Magnetfelder der beiden Wicklungen sich gegenseitig nahezu aufheben. Ein
Abschalten des Starters ist sonst nicht möglich.
[0004] Durch eine niederohmige Auslegung der Einzugswicklung zur Bereitstellung des Verdrehstroms
und durch die Vorgabe der Windungszahlgleichheit von Einzugswicklung und Haltewicklung,
sind die Auslegungsmöglichkeiten in Bezug auf dynamisches Verhalten und maximale zulässige
Einschaltdauer stark begrenzt. Es können dabei nur Haltewicklungen mit sehr hoher
Stromdichte eingesetzt werden, wodurch nur eine sehr kurze Einschaltdauer realisiert
werden kann.
[0005] Die Offenlegungsschrift
DE 10 2004 032373 A1 beschreibt ein zweistufiges Einrückrelais, bei dem eine Schalteinrichtung der Einzugswicklung
zugeordnet ist, sodass eine Rückbestromung über die Einzugswicklung auf die Haltewicklung
unterbrochen werden kann. Da nun die annähernde Windungszahlgleichheit nicht mehr
gefordert ist, können die Auslegungen der Wicklungen für ihren jeweiligen Zweck optimiert
werden. Die
DE 10 2004 032373 A1 sieht dabei einen rohrförmigen Spulenträger vor, der an einem Ende eine erste und
am anderen Ende eine zweite Begrenzung aufweist, wobei zwischen den beiden Begrenzungen
eine Haltewicklung aufgespult ist, und zwischen einer der Begrenzungen und einer Einzugswicklung-
Begrenzung, die zwischen den beiden anderen Begrenzungen angeordnet ist, eine Einzugswicklung
aufgespult ist, sodass für die Einzugswicklung eine klare Position definiert ist und
diese ihre Position mit dem Einspulen beziehungsweise Aufwickeln der Haltewicklung
nicht mehr verändert.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Erfindungsgemäß weist die erste Begrenzung des rohrförmigen Spulenträgers der Spulenanordnung
auf ihrer zur zweiten Begrenzung abgewandten Seite eine Axialaussparung zur Aufnahme
der Einzugswicklung auf. Die so ausgeführten Begrenzungen, die vorteilhafterweise
einstückig mit dem rohrförmigen Spulenträger ausgebildet sind, ermöglichen einen einfachen
und kostengünstigen Aufbau der Spulenanordnung, bei dem die Einzugswicklung und die
Haltewicklung in zwei unterschiedlichen Kammern an dem Spulenträger angeordnet sind.
Die Einzugswicklung wird dabei nicht, wie im Stand der Technik, auf den Spulenträger
aufgewickelt beziehungsweise gespult. Stattdessen wird die Einzugswicklung in einem
vorhergehenden Schritt geformt und anschließend in die Axialausnehmung der ersten
Begrenzung eingeschoben, Die Einzugswicklung wird also unabhängig von der Haltewicklung
an dem Spulenträger angebracht, wodurch sich Vorteile bei der Herstellung und Montage
ergeben.
[0007] Vorteilhafterweise ist die Anzahl von Lagen der Windungen der Einzugswicklung gerade,
sodass die Drahtenden nur zu einer Seite der Einzugswicklung zeigen. Dadurch kann
die Einzugswicklung auf einfache Art und Weise elektrisch kontaktiert werden. Die
Anzahl der Lagen ist also vorzugsweise eine Vielzahl von Zwei.
[0008] Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist die Einzugswicklung zwei Windungen auf.
Aufgrund einer Nennspannung von 12 Volt für den Antrieb ergibt sich unter anderem
ein ungefähr doppelt so großer Verdrehstrom durch die Einzugswicklung als eine Auslegungsbedingung,
im Vergleich zu einem Antrieb mit einer Nennspannung vom 24 Volt. Ein Draht, mit dem
die Einzugswicklung erstellt wird, muss entsprechend im Querschnitt vergrößern werden.
Auch muss die Windungszahl der Einzugswicklung reduziert werden, sodass eine sehr
kleine Anzahl von Windungen verwendet wird, wobei sich hier eine Anzahl von zwei Windungen
als Optimum herausgestellt hat.
[0009] Durch die optimale Windungsanzahl von zwei Windungen der Einzugswicklung ergibt sich
mit der Gestaltung der Lagen der Windungen eine Forderung nach zwei Windungen und
zwei Lagen, die nach einer Weiterbildung der Erfindung dadurch erfüllt wird, dass
die Windungen beziehungsweise die Drähte der Wicklungen nicht (axial) nebeneinander,
sondern (radial) übereinander angeordnet werden, sodass die Windungen der Einzugswicklung
in einer gemeinsamen Ebene liegen. Durch diese platzsparende Anordnung ergibt sich
gleichzeitig ausreichend Raum für die Windungen der Haltewicklung.
[0010] Zweckmäßigerweise ist an dem einen Ende des Spulenträgers, an dem die erste Begrenzung
angeordnet ist, eine Abdeckung zum Fixieren der Einzugswicklung in der Axialaussparung
vorgesehen. Vorteilhafterweise weist dazu die Axialaussparung mindestens eine Schulter
auf, die als Auflagefläche für die Abdeckung dient, sodass die Abdeckung an und/oder
in der Aussparung positioniert und/oder befestigt werden kann. Zweckmäßigerweise weist
die Abdeckung eine Öffnung auf, durch die ein beweglicher Spulenkem geführt werden
kann, der bei Verwendung der Spulenanordnung in einem zwei-stufigen Einrückrelais
eines Starters/Anlassers eines Verbrennungsmotors ein Antriebsritzel auf einen mit
dem Verbrennungsmotor wirkverbundenen Zahnkranz schiebt. Vorteilhafterweise ist die
Abdeckung ringförmig ausgebildet, sodass sie vollständig in die Axialaussparung eingesetzt
wird. Natürlich weisen dabei die Abdeckung und/oder die erste Begrenzung Öffnungen
beziehungsweise Durchgänge auf, durch die die Drahtenden der Einzugswicklung geführt
werden können.
[0011] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist in der ersten Begrenzung eine Radialaussparung
ausgebildet.
[0012] Vorteilhafterweise ist zumindest ein Teil der Haltewicklung in der Radialaussparung
angeordnet. Bei der Erstellung der Haltewicklung, die zwischen der ersten und der
zweiten Begrenzung angeordnet ist, werden vorzugsweise die ersten Windungen in der
Radialaussparung gewickelt, wobei der Durchmesser der Bodenfläche der umfänglich ausgebildeten
Radialaussparung größer ist, als der Durchmesser des rohrförmigen Spulenträgers, sodass
der Draht der Haltewicklung vorzugsweise über einen Rampenkanal auf den kleineren
Durchmesser des Spulenträgers geführt wird.
[0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Radialaussparungen und/oder Axialaussparung
so ausgebildet, dass die Einzugswicklung und die Haltewicklung axial oder axial und
radial benachbart sind. Dadurch, dass die Haltewicklung axial und radial benachbart
zur Einzugswicklung ausgebildet ist, ist es möglich, eine große Anzahl von Haltewicklungs-Windungen
zu erstellen, ohne dabei die Gesamtlänge des Spulenträgers vergrößern zu müssen.
[0014] Vorteilhafterweise ist die Einzugswicklung so ausgebildet, dass sie gleichsinnig
mit der Haftewicklung wirkt. Dadurch ergänzen sich die Magnetfelder der Haltewicklung
und der Einzugswicklung.
[0015] In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform ist die Einzugswicklung so ausgebildet,
dass sie gegensinnig zur Haltewicklung wirkt. Dadurch wird das gesamte Magnetfeld
beim Einspurvorgang geschwächt, wodurch dieser bei gleichbleibendem Verdrehstrom länger
dauert. Als Folge davon ist der Verdrehwinkel des Antriebsritzels während des Einspurvorgangs
ungefähr doppelt so groß, wodurch die Bauteilebelastung von Ritzel und Zahnkranz verringert
wird, da die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zahnspitze eines Zahns des Ritzels auf
eine Zahnspitze eines Zahn des Zahnrades trifft, stark verringert wird.
[0016] Ferner ist eine Vorrichtung zum Verschieben eines Antriebselements mittels eines
elektromagnetischen Antriebs, mit einer Spulenanordnung wie sie oben beschrieben wurde,
vorgesehen, wobei durch Verschiebung des beweglichen Spulenkerns, der durch die Spulenanordnung
erregbar ist, ein erster Schalter zu öffnen und dadurch zunächst ein Stromfluss durch
die Einzugswicklung zu unterbrechen ist und anschließend ein zweiter Schalter schließbar
ist, wobei der zweite Schalter eine Stromzufuhr eines Hauptantriebs ermöglicht, welcher
für den Antrieb des Antriebselements vorgesehen ist.
[0017] Vorteilhafterweise ist der erste Schalter ein mechanischer oder elektronischer Schalter.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0018] Im Folgenden soll die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert werden. Dazu
zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Spulenträgers,
- Figur 2
- eine erfindungsgemäße Anordnung einer Einzugswicklung auf dem Spulenträger,
- Figur 3a und
- b eine erfindungsgemäße Ausführungsform der Einzugswicklung,
- Figur 4
- den Spulenträger mit einer erfindungsgemäßen Abdeckung,
- Figuren 5 bis 11
- eine schrittweise Erstellung einer Haltewicklung auf dem Spulenträger,
- Figur 12
- ein Blockschaltbild der Verschaltung einer Vorrichtung zum Verschieben eines Antriebselements
aus dem Stand der Technik nach einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Figur 13
- ein Blockschaltbild der Verschaltung in einer zweiten Ausführungsform,
- Figur 14
- ein Diagramm zur Darstellung des zeitlichen Verlaufs der elektromagnetischen Durchflutung
nach dem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Figur 15
- ein Blockschaltbild der Verschaltung nach einem dritten Ausführungsbeispiel,
- Figur 16
- ein Diagramm zur Darstellung des zeitlichen Verlaufs der elektromagnetischen Durchflutung
nach dem dritten Ausführungsbeispiel,
- Figur 17
- ein Blockschaltbild der Verschaltung aus dem Stand der Technik nach einem vierten
Ausführungsbeispiel.
Ausführungsform(en) der Erfindung
[0019] Die Figur 1 zeigt eine Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
zylinderförmigen Spulenträgers 1, von dem nur der obere Teil dargestellt ist Der Spulenträger
1 weist an seinem linken Ende 2 eine erste Begrenzung 3 und an seinem rechten Ende
4 eine zweite Begrenzung 5 auf, wobei die Begrenzungen 3, 5 einstückig mit dem Spulenträger
1 ausgebildet sind. Die Begrenzung 3 weist an ihrer der Begrenzung 5 abgewandten Seite
6 eine Axialaussparung 7 mit einem ersten Bereich 8 mit einer Höhe 9 und einem zweiten
Bereich 10 mit einer Höhe 11 auf, wobei die Höhe 11 des außen liegenden Bereichs 10
größer ist als die Höhe 9 des innen liegenden Bereichs 8. Durch die unterschiedlichen
Höhen 9, 11 sind in der Aussparung 7 zwei Schultern 12 und 13 gebildet, die jeweils
eine Anlagefläche 14, 15 aufweisen.
[0020] Die Begrenzung 3 weist außerdem eine Radialaussparung 16 auf, wobei die Radialaussparung
16 teilweise über der Axialaussparung 7 angeordnet ist. Die die Radialaussparung 16
begrenzenden Stege 17, 18 sind unterschiedlich ausgebildet, wobei der rechte Steg
18 eine geringere Höhe zur Bodenfläche 19 der Radialaussparung 16 aufweist als der
Steg 17.
[0021] Durch den Spulenträger 1 und die Begrenzungen 3 und 5 wird eine Kammer 20 für eine
Haltewicklungund durch die Aussparung 7 eine Kammer 21 für eine Einzugswicklung gebildet.
[0022] Die Figur 2 zeigt ebenfalls in einer Schnittdarstellung den Spulenträger 1 aus der
Figur 1, wobei gleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. In der
Aussparung 7 ist eine Einzugswicklung 22 angeordnet, die aus zwei Windungen 23, 24
besteht, welche in zwei Lagen übereinander angeordnet sind. Die Einzugswicklung 22
wird bei der Montage axial in die Axialaussparung 7 geschoben, und nicht-wie üblicherweise
im Stand der Technik - um einen Bereich des Spulenträgers 1 gewickelt beziehungsweise
gespult. Durch die separate Anordnung der Einzugswicklung 22 in der Kammer 21 entfällt
eine aufwendige Isolation zwischen der Einzugswicklung 22 und der Haltewicklung. Darüber
hinaus können die Haltewicklung und die Einzugswicklung 22 unabhängig voneinander
an dem Spulenträger 1 angebracht werden, wodurch sich Vorteile im Herstellungsprozess
ergeben. Auch bei der Wartung eines Antriebs, zu dem die Spulenanordnung bestehend
aus dem Spulenträger 1 der Einzugswicklung 22 und der Haltewicklung (hier nicht dargestellt)
gehört, ergeben sich Vorteile. Die Isolation der Einzugswicklung 22 wird zum Beispiel
durch eine Lackisolierung oder Bandagierung des verwendeten Drahtes und/oder durch
eine Luftspaltisolation erreicht. Aufgrund eines hohen Verdrehstroms, der zum Verdrehen
eines Antriebsritzels der Antriebseinheit genutzt wird, weist der Draht 25 der Windungen
23, 24 einen entsprechend großen Querschnitt und nur zwei Windungen auf. Da außerdem
gefordert ist, dass die Anzahl der Lagen eine gerade Anzahl ist, damit die Einzugswicklung
22 Drahtenden vorteilhafterweise nur an einer Seite ein- und ausführt, sind die Windungen
23 und 24 übereinander in einer Ebene angeordnet. Gleichzeitig ermöglicht diese Anordnung
einen möglichst großen Wickelraum beziehungsweise eine möglichst große Wickelkammer
20 für die Haltewicklung.
[0023] Die Figur 3a zeigt ein Ausführungsbeispiel der Einzugswicklung 22 in einer Seitenansicht,
wobei Drahtenden 26 und 27 der zwei Lagen von Windungen senkrecht von der Ebene der
Windungen abstehen. In der Figur 3b ist dieselbe Einzugswicklung 22 dargestellt in
einer Draufsicht, wobei die zwei Windungen 23, 24 in zwei Lagen übereinander angeordnet
sind. Je nach verwendetem Widerstandsmaterial und je nach Größe der Querschnittsfläche
des (lackisolierten) Drahts 25 ergeben sich bei gleichbleibender Spannung unterschiedliche
Werte, wobei der Verdrehstrom mit zunehmendem Querschnitt zunimmt.
[0024] Die Einzugswicklung 22 wird also zunächst in die gewünschte Form gebracht und erst
anschließend in die Axialaussparung 7 eingesteckt.
[0025] Die Figur 4 zeigt den Spulenträger 1 aus den Figuren 1 und 2 ebenfalls ein einer
Schnittdarstellung, bei der nur der obere Teil des Spulenträgers dargestellt ist.
In der Aussparung 7 im Bereich 10 ist eine Abdeckung 28 angeordnet, die mit ihrer
nach innen weisenden Oberfläche 29 an den Anlageflächen 14 und 15 der Schultern 12
und 13 anliegt. Die Abdeckung 28 ist so gestaltet, dass ihre nach außen weisende Oberfläche
30 bündig mit der Seite 6 der Begrenzung 3 abschließt. Die Abdeckung 28 dient dazu,
die Einzugswicklung 22 mit den Windungen 23 und 24 in der Axialaussparung 7 beziehungsweise
der Kammer 21 zu fixieren. Natürlich weist die Abdeckung 28 Öffnungen für die Drahtenden
26, 27 (hier nicht gezeichnet) auf, damit diese elektrisch kontaktiert werden können
[0026] Die Figuren 5 bis 11 zeigen die Anordnung aus der Figur 4 in derselben Schnittdarstellung,
wobei schrittweise gezeigt wird, wie die Haltewicklung erstellt wird. Figur 5 zeigt
die ersten drei Windungen 31 der Haltewicklung 32, die in Richtung des Pfeils 33 von
dem Steg 17 weg aufgespult beziehungsweise gewickelt werden. Die Gesamtbreite der
drei Windungen 31 entspricht dabei der Breite der Radialaussparung 16, wobei der verwendete
Draht 34 eine kleinere Querschnittsfläche aufweist als der Draht 25 der Einzugswicklung
22.
[0027] Im folgenden, in Figur 6 dargestellten Schritt der Herstellung der Haltewicklung
32 wird der Draht 34 über einen Rampenkanal 35 in Richtung des Pfeils 36 auf einen
inneren Wickeldurchmesser 37 der Kammer 20 geführt.
[0028] In Figur 7 ist dargestellt, wie im nächsten Schritt eine erste Lage von Windungen
der Haltewicklung entlang des Pfeils 38 auf den Spulenträger 1 bis zur Begrenzung
5 gespult beziehungsweise gewickelt wird, sodass die erste Lage auf dem inneren Winkeldurchmesser
37 beispielsweise eine Anzahl von 26 Windungen 31 aufweist, wobei in den Zeichnungen
nur 16 Windungen dargestellt sind.
[0029] Im nächsten Schritt, dargestellt in Figur 8, wird eine zweite Lage von Windungen
der Haltewicklung 32 entlang des Pfeils 38' über der ersten Lage zurückgespult, wobei
die beiden Lagen die gleiche Anzahl von Windungen aufweisen.
[0030] Anschließend werden, wie in Figur 9 dargestellt, noch drei weitere Lagen mit je 26
Windungen der Haltewicklung 32 auf die beschriebene Art und Weise erstellt, wobei
die oberste Lage den gleichen Wickeldurchmesser aufweist wie die ersten drei Windungen
31 in der Radialaussparung 16.
[0031] Zum Schluss wird eine oberste Lage von Windungen entlang des Pfeils 39 über die fünf
Lagen, die auf dem inneren Winkeldurchmesser aufgespult sind, und die ersten drei
Windungen 31 in der Radialaussparung 16 gewickelt, sodass die oberste Lage über die
gesamte Breite der Kammer 20 ausgebildet ist und 29 Windungen aufweist (wie in Figur
10 dargestellt). Um die Haltewicklung 32 auf dem Spulenträger 1 zu fixieren, wird
wie in Figur 11 dargestellt eine Fixierbandage 40 über die oberste Lage von Windungen
der Haltewicklung 32 gewickelt, wobei sich die Windungen des Fixierbandes zumindest
teilweise überlappen. Als Fixierband kann dabei zum Beispiel ein Krepp-Klebeband verwendet
werden.
[0032] Der Spulenträger 1 kann sowohl aus Kunststoff, wie in den Figuren 1,2 und 4 bis 11
dargestellt, als auch aus Metall gefertigt sein.
[0033] Die Figur 12 zeigt ein Blockschaltbild einer Verschaltung 41 einer Vorrichtung zum
Verschieben eines Antriebselements beziehungsweise Antriebsritzels aus dem Stand der
Technik. Dargestellt ist ein Steuerrelais 42, welches mit der Spannungsquelle 43 und
über eine Leitung 44 mit dem Knotenpunkt 45 verbunden ist. Mit dem Knotenpunkt 45
ist außerdem eine Masse 46 verbunden, die zum Beispiel durch eine Gehäuseverbindung
dargestellt wird. Von dem Knotenpunkt 45 führt eine Leitung 47 zu einer Haltewicklung
48, von der eine Verbindung 49 zu einem Knotenpunkt 50 führt. Von einem Knotenpunkt
50 führt eine Leitung 51 zu einem Schalter 52, der von dem Steuerrelais 42 betätigt
wird. Von dem Schalter 52 führt eine weitere Leitung 53 zu einem Knotenpunkt 54, von
dem eine Leitung 55 zu einer Spannungsquelle 56 führt. Von dem Knotenpunkt 54 führt
eine weitere Leitung 57 zu einem Schalter 58, von dem eine Leitung 59 zu einem Knotenpunkt
60 führt. Von diesem führt eine Leitung 61 zu einem Motor 62, der über eine Spule
63, mittels derer der Motor 62 elektromagnetisch erregbar ist, mit dem Knotenpunkt
45 verbunden. Von dem Knotenpunkt 50 führt eine Leitung 64 zu einer Einzugswicklung
65, die über eine Leitung 66 mit dem Knotenpunkt 60 verbunden ist.
[0034] Wird der Schalter 52 durch das Steuerrelais 42 geschlossen, werden sowohl die Haltewicklung
48 als auch die Einzugswicklung 65 elektromagnetisch erregt. Die Einzugswicklung 65
und die Haltewicklung 48, die an einem Spulenträger angeordnet sind, setzen einen
Spulenkern in Bewegung, wodurch das Antriebsritzel auf einen Zahnkranz eines Getriebes,
zum Beispiel einer Antriebsvorrichtung eines Kraftfahrzeugs, geschoben wird. Gleichzeitig
wird der Motor 62 über die Einzugswicklung 65 mit einem geringen Verdrehstrom betrieben,
sodass das Antriebsritzel während des Einschubvorgangs zusätzlich verdreht wird, sodass
die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zahn des Ritzels auf einen Zahn des Zahnkranzes trifft,
verringert wird.
[0035] Durch die Bewegung des Spulenkerns wird außerdem der Schalter 58 geschlossen, wodurch
der Motor 62 direkt mit der Spannungsquelle 56 verbunden wird, sodass der Motor 62
beispielsweise mit vollem Drehmoment anläuft. Wird der Schalter 52 durch das Steuerrelais
42 geöffnet, so kann eine Rückbestromung von der Einzugswicklung 65 auf die Haltewicklung
48 stattfinden. Damit sich die beiden Magnetfelder der Spulen gegenseitig nahezu aufheben,
müssen diese die nahezu gleiche Windungsanzahl aufweisen, um ein Abschalten des Motors
62 zu ermöglichen.
[0036] Die Figur 13 zeigt das Blockschaltbild der Figur 12 mit dem Unterschied, dass zwischen
der Einzugswicklung 65 und dem Knotenpunkt 50 in der Leitung 64 ein Schalter 67 vorgesehen
ist. Der Schalter 67 ist dabei so angeordnet, dass er ebenfalls durch die Bewegung
des Spulenkerns betätigt wird. Dadurch kann ein Rückbestromen der Haltewicklung 48
über die Einzugswicklung 65 verhindert werden, und die Einzugswicklung 65 und die
Haltewicklung 48 müssen nicht die gleiche Windungsanzahl aufweisen. Dies hat den Vorteil,
dass die Wicklungen 48, 65 jeweils optimal für ihre Aufgaben ausgelegt werden können.
[0037] Somit kann ein erfindungsgemäßer Spulenträger vorteilhaft verwendet werden.
[0038] Die Wicklungen 48, 65 der Figuren 13 und 12 sind gleichsinnig ausgebildet, sodass
sich ihre Magnetfelder ergänzen. In der Figur 14 ist ein Diagramm dargestellt, dass
schematisch die Durchflutung Über die Zeit darstellt, wobei die Zeit t auf der Abszisse
und die Durchflutung Θ auf der Ordinate aufgetragen sind. Zu einem Zeitpunkt T
0 werden sowohl die Haltewicklung 48 als auch die Einzugswicklung 65 bestromt, wobei
eine Durchflutung Θ
1 der Haltewicklung 48 mit einer Durchflutung der Einzugswicklung 65 zu einer Gesamtdurchflutung
Θ
2 ergänzt wird. Zu einem späteren Zeitpunkt T
1 bricht das Magnetfeld der Einzugswicklung 65 durch Öffnen des Schalters 67 zusammen,
sodass bis zum Schließen des Schalters 58 zum Zeitpunkt T
2 und letztlich auch bis zum abschließenden Öffnen des Schalters 52 zum Zeitpunkt T
3 lediglich die Haltewicklung 48 bestromt bleibt.
[0039] Figur 15 zeigt schematisch die Verschaltung aus der Figur 13 mit dem Unterschied,
dass die Haltewicklung 48 und die Einzugswicklung 65 so ausgebildet sind, dass sie
gegensinnig wirken. Dies wird in dem Diagramm der Figur 16, welches die Durchflutung
der Haltewicklung 48 und der Einzugswicklung 65 über die Zeit darstellt, wiedergespiegelt.
Das Diagramm ist aufgebaut wie das Diagramm der Figur 14, sodass die Zeit t auf der
Abszisse und die Durchflutung beziehungsweise die Stärke des Magnetfeldes Θ auf der
Ordinate aufgetragen sind. Vom Zeitpunkt T
0, an dem der Schalter 52 geschlossen wird, bis zu dem Zeitpunkt T
1, an dem der Schalter 67 geöffnet wird (durch die Bewegung des Spulenkerns) wirkt
das Magnetfeld der Einzugswicklung 65 gegen das Magnetfeld der Haltewicklung 48, sodass
eine Gesamtdurchflutung Θ
3 geringer ausfällt als die Durchflutung Θ
1 der Haltewicklung 48. Durch das geschwächte Magnetfeld bewegt sich der Spulenkern
langsamer, wodurch der Einspurvorgang um die Zeit ΔT verlängert und damit der Zeitpunkt
T
1, im Vergleich zu dem Beispiel aus Figur 13, nach später verschoben wird, wodurch
das Antriebsritzel weiter verdreht wird. Mit Öffnen des Schalters 67 zum Zeitpunkt
T
1 bricht das Magnetfeld der Einzugswicklung 65 zusammen, sodass nunmehr das ungeschwächte
Magnetfeld der Haltewicklung 48 am Spulenkern 30 wirkt. Durch Schließen des Schalters
58 zum Zeitpunkt T
2 wird das durch den Spulenkern eingeschobene Ritzel durch den nunmehr eingeschalteten
Motor 62 angetrieben. Durch Öffnen des Schalters 52 zum Zeitpunkt T
3 wird die Haltewicklung 48 abgeregt, der Spulenkern durch eine entsprechende Rückstellfeder
in seine ursprüngliche Lage geschoben und somit der Schalter 58 wieder geöffnet.
[0040] Die Figur 17 zeigt die Verschaltung der Figur 18 mit den gegensinnig wirkenden Wicklungen
48, 65 und mit dem Unterschied, dass anstelle des Schalters 67 ein elektronischer
Schalter 68 vorgesehen ist, der einen eigentlichen Halbleiterschalter 69, einen Widerstand
70 und einen Kondensator 71 aufweist. Durch Schließen des Schalters 52 wird die Reihenschaltung
aus Widerstand 70 und Kondensator 71 an die Spannungsquelle gelegt. Der elektronische
Halbleiterschalter 69 ist leitend und schaltet erst nach einer gewissen Zeit ab, und
zwar dann, wenn der Kondensator 71 geladen ist.
[0041] Als elektronische Schaltelemente sind ebenfalls denkbar: BipolarTransistoren, verschiedene
FET-Typen, ein IGBT (Insulated Gate Bipolar Transistor), ein IGCT (Integrated Gate
Commulated Thyristor), ein GTO-Thyristor und/oder ein MCT (Mos Controlled Thyristor).
[0042] Natürlich kann die Verschaltung gemäß der Figur 17 auch mit einer Einzugswicklung
65 und einer Haltewicklung 48 verwendet werden, die gleichsinnig wirken. Die Blockschaltbilder
13, 15 und 17 zeigen also eine Vorrichtung, die zum Beispiel als Startvorrichtung
für Brennkraftmaschinen verwendet werden können. Die Anordnung aus dem erfindungsgemäßen
Spulenträger 1, der Haltewicklung 48, der Einzugswicklung 65 und dem davon bewegbaren
Spulenkern nimmt dabei die Position des üblichen Einrückrelais ein.
1. Spulenanordnung mit einem rohrförmigen Spulenträger (1) eines elektromagnetischen
Antriebs, insbesondere ein zweistufiges Einrückrelais, wobei die Spulenanordnung eine
Haltewicklung (32) und eine Einzugswicklung (22) aufweist, und wobei der Spulenträger
an seinem einen Ende eine erste und an seinem anderen Ende eine zweite Begrenzung
(2, 5) aufweist, zwischen denen die Haltewicklung (32) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Begrenzung (3) auf ihrer zur zweiten Begrenzung (5) abgewandten Seite (6)
eine Axialaussparung (7) zur Aufnahme der Einzugswicklung (22) aufweist.
2. Spulenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl von Lagen von Windungen der Einzugswicklung (22) gerade ist.
3. Spulenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzugswicklung (22) zwei Windungen (23,24) aufweist.
4. Spulenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen (23,24) der Einzugswicklung (22) in einer gemeinsamen Ebene liegen.
5. Spulenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen Ende (2) des Spulenträgers (1) eine Abdeckung (28) zum Fixieren der
Einzugswicklung (22) in der Axialaussparung (7) vorgesehen ist.
6. Spulenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Begrenzung (3) eine Radialaussparung (16) ausgebildet ist.
7. Spulenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Haltewicklung (32) in der Radialaussparung (16) angeordnet
ist.
8. Spulenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialaussparung (16) und/oder die Axialaussparung (7) so ausgebildet sind, dass
die Einzugswicklung (22) und die Haltewicklung (32) axial oder axial und radial benachbart
sind.
9. Spulenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzugswicklung (22) so ausgebildet ist, dass sie gleichsinnig mit der Haltewicklung
(32) wirkt.
10. Spulenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzugswicklung (22) so ausgebildet ist, dass sie gegensinnig zur Haltewicklung
(32) wirkt.
11. Vorrichtung zum Verschieben eines Antriebselements mittels eines elektromagnetischen
Antriebs mit einer Spulenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
durch Verschiebung eines beweglichen Spulenkerns, der durch die Spulenanordnung erregbar
ist, ein erster Schalter (67) zu öffnen und dadurch zunächst ein Stromfluss durch die Einzugswicklung (65) zu unterbrechen ist und anschließend
ein zweiter Schalter (58) schließbar ist, wobei der zweite Schalter (58) eine Stromzufuhr
eines Hauptantriebs (62) ermöglicht, welcher für den Antrieb des Antriebselements
vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schalter (67) ein mechanischer oder elektronischer Schalter ist.
1. Coil arrangement having a tubular coil former (1) of an electromagnetic drive, in
particular a two-stage engagement relay, the coil arrangement having a holding winding
(32) and a pull-in winding (22), and the coil former having a first limiting means
(3) at one end and a second limiting means (5) at the other end, the holding winding
(32) being arranged between said limiting means, characterized in that the first limiting means (3) has, on its side (6) which is averted from the second
limiting means (5), an axial cutout (7) for accommodating the pull-in winding (22).
2. Coil arrangement according to Claim 1, characterized in that the number of layers of turns of the pull-in winding (22) is even.
3. Coil arrangement according to either of the preceding claims, characterized in that the pull-in winding (22) has two turns (23, 24).
4. Coil arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the turns (23, 24) of the pull-in winding (22) lie in a common plane.
5. Coil arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that a cover (28) for fixing the pull-in winding (22) in the axial cutout (7) is provided
at one end (2) of the coil former (1).
6. Coil arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that a radial cutout (16) is formed in the first limiting means (3).
7. Coil arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that at least a portion of the holding winding (32) is arranged in the radial cutout (16).
8. Coil arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the radial cutout (16) and/or the axial cutout (7) are formed such that the pull-in
winding (22) and the holding winding (32) are axially adjacent or axially and radially
adjacent.
9. Coil arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the pull-in winding (22) is formed such that it acts in the same direction as the
holding winding (32).
10. Coil arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the pull-in winding (22) is formed such that it acts in the opposite direction to
the holding winding (32).
11. Apparatus for moving a drive element by means of an electromagnetic drive, having
a coil arrangement according to one of the preceding claims, it being possible to
open a first switch (67) by moving a movable coil core, which can be excited by the
coil arrangement, and thus to initially interrupt a flow of current through the pull-in
winding (65), and then to close a second switch (58), the second switch (58) allowing
power to be supplied to a main drive (62) which is provided to drive the drive element.
12. Apparatus according to Claim 11, characterized in that the first switch (67) is a mechanical or electronic switch.
1. Agencement de bobine comprenant un support de bobine tubulaire (1) d'un entraînement
électromagnétique, notamment un relais d'embrayage à deux étages, l'agencement de
bobine présentant un enroulement de maintien (32) et un enroulement d'attraction (22),
le support de bobine présentant à l'une de ses extrémités une première limitation
(3) et à son autre extrémité une deuxième limitation (5), entre lesquelles est disposé
l'enroulement de maintien (32), caractérisé en ce que la première limitation (3) présente, sur son côté (6) opposé à la deuxième limitation
(5), un évidement axial (7) pour recevoir l'enroulement d'attraction (22).
2. Agencement de bobine selon la revendication 1, caractérisé en ce que le nombre de couches de spires de l'enroulement d'attraction (22) est pair.
3. Agencement de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'enroulement d'attraction (22) présente deux spires (23, 24).
4. Agencement de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les spires (23, 24) de l'enroulement d'attraction (22) se situent dans un plan commun.
5. Agencement de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un recouvrement (28) est prévu sur l'une des extrémités (2) du support de bobine (1)
pour fixer l'enroulement d'attraction (22) dans l'évidement axial (7).
6. Agencement de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un évidement radial (16) est réalisé dans la première limitation (3).
7. Agencement de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une partie de l'enroulement de maintien (32) est disposée dans l'évidement
radial (16).
8. Agencement de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'évidement radial (16) et/ou l'évidement axial (7) sont réalisés de telle sorte
que l'enroulement d'attraction (22) et l'enroulement de maintien (32) sont adjacents
axialement, ou axialement et radialement.
9. Agencement de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'enroulement d'attraction (22) est réalisé de telle sorte qu'il agisse dans le même
sens que l'enroulement de maintien (32).
10. Agencement de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'enroulement d'attraction (22) est réalisé de telle sorte qu'il agisse dans le sens
contraire de l'enroulement de maintien (32).
11. Dispositif pour déplacer un élément d'entraînement au moyen d'un entraînement électromagnétique
comprenant un agencement de bobine selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel, par déplacement d'un noyau de bobine mobile, qui peut être excité par
l'agencement de bobine, un premier commutateur (67) peut s'ouvrir et de ce fait couper
d'abord un flux de courant traversant l'enroulement d'attraction (65), puis un deuxième
commutateur (58) peut être fermé, le deuxième commutateur (58) permettant une alimentation
en courant d'un entraînement principal (62) qui est prévu pour l'entraînement de l'élément
d'entraînement.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le premier commutateur (67) est un commutateur mécanique ou électronique.