[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Geschirrkorb mit zumindest einem Korbboden
und mit am Korbboden angeformten Stützen zum Anlehnen einer Tellerunterseite eines
auf einem Tellerrand stehend im Geschirrkorb gelagerten Tellers an den Stützen, wobei
zumindest zwei, voneinander beabstandet im Geschirrkorb angeordnete Stützen ein Stützenpaar
zum Anlehnen der Tellerunterseite bilden.
[0002] Geschirrkörbe werden beim Stand der Technik einerseits zum Lagern, andererseits aber
auch zum Spülen von Geschirr in speziellen für die Gastronomie ausgelegten Geschirrspülmaschinen
verwendet. Die Geschirrkörbe haben in der Regel einen mit Durchtrittsöffnung versehenen
Korbboden, damit noch am Geschirr vorhandene Feuchtigkeit den Korb verlassen kann.
In der Regel sind die beim Stand der Technik bekannten Geschirrkörbe stapelbar. Es
gibt verschiedenste Einsätze um verschiedene Arten von Geschirr sicher in Position
im Geschirrkorb zu halten. Geschirrkörbe für Teller sind dazu ausgelegt, dass Teller
auf ihrem Tellerrand stehend an Stützen angelehnt werden, um so eine optimale Zugänglichkeit
auf alle Flächen der Teller während des Spülvorgangs zu gewährleisten. Beim Stand
der Technik gibt es gattungsfremde Geschirrkörbe, bei denen die Stützen in Form von
z.B. drahtförmigen Einsätzen ausgeführt sind. Bei gattungsgemäßen Geschirrkörben der
oben genannten Art sind die Stützen jedoch an den Korbboden angeformt.
[0003] Insbesondere in der Gastronomie hat sich in den letzten Jahren immer mehr der Trend
zur Verwendung von besonders großen Tellern durchgesetzt. Dies stellt die Gastronomie
vor das Problem, dass nun verschiedenste Teller mit verschiedensten Größen gelagert
und auch gespült werden müssen. Nun ist es zwar denkbar, für jede Tellergröße einen
eigenen, speziell angepassten Geschirrkorb vorzusehen. Dies ist aber unwirtschaftlich
und auch unpraktisch im täglichen Betrieb.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, gattungsgemäße Geschirrkörbe dahingehend zu verbessern,
dass im Geschirrkorb möglichst viele Teller unterschiedlicher Größe sicher auf ihrem
Tellerrand stehend gelagert werden können, ohne dass die Gefahr besteht, dass diese
Teller aneinander anschlagen.
[0005] Dies wird erfindungsgemäß erreicht, indem die Stützen des Stützenpaares auf ihrer
vom Korbboden abgewandten Seite jeweils eine abgeschrägte Stützkante zum daran Anlehnen
der Tellerunterseite aufweisen, wobei die abgeschrägten Stützkanten dieser beiden
Stützen jeweils in Richtung aufeinander zu, in Richtung hin zum Korbboden abfallend
abgeschrägt sind.
[0006] Durch die jeweils in Richtung aufeinander zu abfallend abgeschrägten Stützkanten
der jeweils ein Stützenpaar bildenden Stützen, ist es möglich, sehr unterschiedlich
große Teller auf ihrem Tellerrand stehend abzustützen. Durch die abgeschrägten Stützkanten
kann sowohl für die sehr großen, als auch für die sehr kleinen Teller eine möglichst
aufrechte Standposition gewährleistet werden, was zum Einen zum Spülen der Teller
günstig ist und zum Anderen auch eine relativ dichte Packung der Teller im Geschirrkorb
und damit eine hohe Anzahl von Tellern pro Geschirrkorb ermöglicht.
[0007] Die Stützkanten müssen nicht zwingend in Form von spitzwinkeligen Kanten im mathematischen
Sinn ausgebildet sein. Sie können vielmehr auch abgerundet und/oder auch flächig in
Form von Stützflächen ausgebildet sein. Sie bezeichnen allgemein den Bereich bzw.
Abschnitt der Oberfläche der jeweiligen Stütze, der für das Anlehnen der Tellerunterseite
des auf dem Tellerrand stehenden Tellers vorgesehen ist. Der Begriff "schräg" bzw.
"abgeschrägt" steht allgemein für Anordnungen die weder parallel noch orthogonal sind.
Diese Begriffe umfassen somit all diejenigen Winkel, die von 0° und 90° und den ganzzahligen
Vielfachen von 90° abweichen. Unter einer stehenden Lagerung der Teller im Geschirrkorb
wird verstanden, dass die Teller im Geschirrkorb bzw. auf dem Korbboden des Geschirrkorbes
auf ihrem Tellerrand stehen. Dabei sind die Teller jedoch nicht streng orthogonal
freistehend, sondern mehr oder weniger schräg gegen die Vertikale mit der Tellerunterseite
an den Stützen abgestützt. Unter der Tellerunterseite wird die äußere Oberfläche des
Tellers verstanden, die beim normalen Essen aus dem Teller der Unterlage, auf dem
der Teller steht, zugewandt ist. Auf der gegenüberliegenden Telleroberseite befindet
sich das Essen. Der Tellerrand ist die Kante bzw. der Rand des Tellers, die (der)
Tellerunterseite und Telleroberseite voneinander trennen. Unter dem weiter unten verwendeten
Begriff der "Betriebsstellung des Geschirrkorbes" wird diejenige Stellung verstanden,
in der der Geschirrkorb mit seinem Korbboden auf einer in der Regel horizontalen Fläche
steht. In dieser Stellung kann er von oben mit Tellern oder Tabletts beladen werden.
Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass die Teller natürlich auch
mit ihrer Telleroberseite an den Stützen bzw. deren Stützkanten angelehnt werden können.
Eine optimale Platzausnutzung der erfindungsgemäßen Geschirrkörbe ergibt sich aber,
wenn die Teller mit ihrer Tellerunterseite bzw. dem der Tellerunterseite zugewandten
Bereich des Tellerrandes an den Stützen angelehnt werden. Zum Anlehnen eines Tellers
ist immer ein Stützenpaar aus zumindest zwei Stützen vorgesehen. In der Regel handelt
es sich dabei um genau zwei Stützen pro Stützenpaar. Es können aber auch noch zusätzliche
Stützen für einen Teller vorgesehen sein, wenn dies in einer speziellen Ausführungsform
sinnvoll erscheint. Der Geschirrkorb weist in der Regel eine Vielzahl von Stützenpaaren
auf. Unter dem Begriff "angeformt" wird eine einstückige Befestigung bzw. Verbindung
verstanden.
[0008] Weitere Einzelheiten und Merkmale eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung
werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht auf das erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel eines
Geschirrkorbes;, wobei verschieden große Teller und ein Tablett im Geschirrkorb stehend
gelagert sind;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht auf diesen Geschirrkorb, ohne Teller und ohne
Tablett;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Geschirrkorb, bzw. dessen Korbboden;
Fig. 4 eine weitere perspektivische Ansicht des Geschirrkorbes;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht auf die Unterseite des Geschirrkorbes;
Fig. 6 eine Detaildarstellung als Schnitt entlang der gemeinsamen Ebene der beiden
Stützen eines Stützenpaares.
[0009] In Fig. 1 ist beispielhaft zu sehen, wie verschieden große Teller 6 in dem Geschirrkorb
1 auf ihrem Tellerrand 5 stehend gelagert sind. Um sie in dieser Position zu halten,
ist jedem Teller 6 ein Stellplatz innerhalb des Geschirrkorbes 1 zugewiesen. Dieser
Stellplatz ist einerseits durch zwei, ein Stützenpaar bildende Stützen 3 und die diesem
Stützenpaar zugeordneten Zusatzstützen 14 vorgegeben. Die Teller 6 werden an ihren
Tellerunterseiten 4 von den abgeschrägten Stützkanten 7 der Stützen 3 abgestützt.
In diesem Sinne ist der Tellerunterseite 4 auch der, der Tellerunterseite 4 zugewandte
Bereich des Tellerrandes 5 zuzurechnen, mit dem, wie beim kleinen Teller in Fig.1
zu sehen, sich vor allem kleine Teller an den Stützkanten 7 anlehnen. Die Zusatzstützkanten
15 der Zusatzstützen 14 verhindern ein Abrutschen der Teller aus ihren stehenden Positionen,
indem der Tellerrand 5 bereichsweise an den Zusatzstützkanten 15 anliegt. Auch die
Zusatzstützkanten 15 müssen nicht zwingend in Form von spitzwinkeligen Kanten im mathematischen
Sinn ausgebildet sein. Auch sie können abgerundet und/oder auch flächig in Form von
Zusatzstützflächen ausgebildet sein. Sie bezeichnen allgemein den Bereich bzw. die
Stelle der Oberfläche der jeweiligen Zusatzstütze 14, der (die) für das Abstützen
des Tellerrandes 5 des Tellers 6 vorgesehen ist.
[0010] Die gezeigte Ausgestaltungsform eines erfindungsgemäßen Geschirrkorbes 1 weist zwei
Reihen 17 und 17' von Stützenpaaren auf. Die Stützenpaare sind innerhalb der jeweiligen
Reihe 17, 17' hintereinander angeordnet, sodass insgesamt im Geschirrkorb 1, benachbart
zueinander, zwei Reihen von Tellern angeordnet werden können. Durch die weiter unten
im Detail erläuterte spezielle Anordnung der beiden Reihen 17 und 17' relativ zueinander,
ist es möglich, dass auch größere Tabletts 24, welche sich über beide Reihen erstrecken,
im Geschirrkorb 1 stehend angeordnet werden können. Wie weiter unten anhand von Fig.
3 im Detail noch erläutert, sind die Stützen eines Stützenpaares im gezeigten Ausführungsbeispiel
leicht schräg gegenüber den Seitenwänden 12 des Geschirrkorbes 1 angeordnet. Darüber
hinaus haben die beiden Reihen 17 und 17' einen Versatz 18, welcher es erlaubt, wie
in Fig. 1 dargestellt, zwei besonders große Teller 6 benachbart zueinander in jeweils
eine der Reihen 17 und 17' zu stellen, ohne dass die Teller aneinander anschlagen.
Dies wird insbesondere durch den Versatz 18 der beiden Reihen 17 und 17' zueinander
ermöglicht.
[0011] Die Stützen 4 und im gezeigten Ausführungsbeispiel auch die Zusatzstützen 14 sind
an den Korbboden 2 angeformt, bzw. einstückig mit diesem verbunden. Sie stehen wie
frei stehende Pfähle bzw. Pfosten bzw. Steher vom Korbboden 2 ab.
[0012] Der Geschirrkorb 1 des hier gezeigten Ausführungsbeispiels ist in seiner Grundform
im Wesentlichen quadratisch ausgebildet. Dies ist eine beim Stand der Technik übliche
Grundform. Von ihr kann natürlich auch abgewichen werden. Die äußere Kantenlänge des
Geschirrkorbes 1 beträgt im gezeigten Ausführungsbeispiel ca. 60 cm.
[0013] Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden Stützen 3 eines jeweiligen Stützenpaares
jeweils zumindest bereichsweise, hier vollständig, plattenförmig ausgebildet. Die
abgeschrägten Stützkanten 7 bilden jeweils die vom Korbboden 2 wegweisende Begrenzung
dieser plattenförmigen Bereiche. Die abgeschrägten Stützkanten 7 fallen in der jeweiligen
Richtung 8 aufeinander zu, in Richtung 9 hin zum Korbboden 2 ab. An den Stützen 3
können Rippen 11 zur Verstärkung oder zum Abstützen der Stützen 3 am Korbboden 2 angeordnet
sein. Vorzugsweise sind diese einstückig an der jeweiligen Stütze 3 und/oder dem Korbboden
2 angeformt. Die Oberflächen der plattenförmigen Bereiche der beiden Stützen 3 eines
Stützenpaares liegen günstigerweise in einer gemeinsamen Ebene. Um ihre Verstärkungs-
und/oder Abstützfunktion wahrnehmen zu können, sind die Rippen 11 günstigerweise schräg
oder orthogonal zu dieser gemeinsamen Ebene angeordnet. Die gemeinsame Ebene wird
weiter unten anhand von Fig. 3 noch genauer erläutert.
[0014] Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind einem Stützenpaar der Stützen 3 jeweils zwei
Zusatzstützen 14 zugeordnet, an deren Zusatzstützkanten 15 der dem Korbboden 2 zugewandte
Bereich des Tellerrandes 5 abgestützt werden kann. Dies muss nicht zwingend so sein.
Es kann abweichend davon auch vorgesehen sein, dass nur eine oder mehr als zwei Zusatzstützen
14 dem jeweiligen Stützenpaar zugeordnet sind. Handelt es sich um zwei oder mehr Zusatzstützen
14 pro Stellplatz bzw. Stützenpaar, so sind die Zusatzstützen 14 günstigerweise voneinander
beabstandet. Im Korbboden 2 sind zwischen den beiden jeweils einem Stützenpaar zugeordneten
Zusatzstützen 14 günstigerweise Vertiefungen zur Aufnahme des Tellerrandes 5 jedes
Tellers 6 vorgesehen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird dies dadurch realisiert,
dass der Korbboden 2 an sich bereits gitterartig ausgebildet ist und die Gitterstäbe
einen entsprechenden Freiraum für die Vertiefung vorsehen. Wie eingangs erläutert,
sind gitterförmige bzw. mit Durchbrüchen versehene Ausgestaltungsformen vom Korbboden
2 und Seitenwänden 12 des Geschirrkorbes 1 günstig, um ein schnelles Trocknen des
Geschirrs sicher zu stellen und dafür zu sorgen, dass keine Restfeuchte im Korb verbleibt.
Darüber hinaus wird durch die Ausnehmung bzw. die gitterartige Ausbildung natürlich
auch Gewicht eingespart.
[0015] Fig. 2 zeigt nun noch einmal eine perspektivische Darstellung in Form einer Ansicht
von schräg oben auf den Geschirrkorb 1, bei der keine Teller 6 oder Tabletts 24 im
Geschirrkorb 1 vorhanden sind. Zu sehen ist hier auch, dass die Oberkanten der Seitenwände
12, welche den jeweils äußeren Stützen 3 benachbart sind, leicht herabgesetzt sind,
damit die Tellerränder 5 von großen Tellern 6 noch über sie überstehen können.
[0016] Fig. 3 zeigt nun eine Draufsicht auf den Korbboden 2. Es handelt sich dabei um eine
Ansicht entlang einer Vertikalen von oben nach unten auf den auf einer horizontalen
Fläche aufstehenden Geschirrkorb 1. In dieser Ansicht sind einige besonders bevorzugte
Ausgestaltungsmerkmale eines erfindungsgemäßen Geschirrkorbes 1 besonders gut zu erkennen.
[0017] Eines dieser bevorzugten Merkmale besteht darin, dass jeweils die abgeschrägten Stützkanten
7 der beiden Stützen 3 eines Stützenpaares in der gezeigten Draufsicht auf den Korbboden
2 auf einer gemeinsamen Geraden 10 liegen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel verläuft
durch diese Gerade 10 eine vertikal stehende Ebene, welche eine gemeinsame Ebene bildet,
in der die Stützkanten 7 der beiden Stützen 3 des Stützenpaares liegen. In dieser
gemeinsamen Ebene liegt auch jeweils eine Oberfläche der plattenförmigen Bereiche
der beiden Stützen 3 dieses Stützenpaares. Die gegenüberliegenden Oberflächen der
plattenförmigen Bereiche der beiden Stützen 3 des Stützenpaares liegen in einer dazu
parallelen gemeinsamen Ebene. Ebenfalls gut zu sehen ist in dieser Darstellung gemäß
Fig. 3, dass es, um möglichst große Teller 6 in dem Geschirrkorb 1 unterzubringen,
günstig ist, wenn die gemeinsame Gerade 10 der Stützkanten 7 nicht exakt orthogonal
auf die dazu benachbarte Stützwand 12 trifft. In bevorzugten Ausgestaltungsformen
ist vielmehr ein schräger Winkel 13 vorgesehen, der vorzugsweise im Winkelbereich
von 70° bis 89° liegt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Winkel
13 zwischen 86° und 87°.
[0018] In der in Fig. 3 gezeigten Draufsicht auf den Korbboden 2 liegen auch die Zusatzstützkanten
15 der dem Stützenpaar zugeordneten Zusatzstützen 14 auf einer gemeinsamen Geraden.
Diese wird hier als zweite gemeinsame Gerade 16 bezeichnet. Sie verläuft parallel
zu der gemeinsamen Gerade 10 der Stützkanten 7 des zugeordneten Stützenpaares.
[0019] Im gezeigten Ausführungsbeispiel verlaufen sowohl die gemeinsamen Geraden 10 der
jeweiligen Stützenpaare innerhalb der Reihen 17 und 17' parallel zueinander, als auch
die gemeinsamen Geraden 10 der Reihe 17 parallel zu den entsprechenden gemeinsamen
Geraden 10' der Stützkanten 7 der Stützenpaare der zweiten Reihe 17'. Um das berührungslose,
in Fig. 1 gezeigte Überlappen von großen Tellern 6 zu ermöglichen, ist jedoch günstigerweise,
wie hier realisiert, ein Versatz 18 zwischen den gemeinsamen Geraden 10 der einen
Reihe 17 und den gemeinsamen Geraden 10' der benachbarten anderen Reihe 17' vorgesehen.
Bei dem Versatz 18 handelt es sich jeweils um den kleinsten Abstand zwischen den jeweils
benachbarten gemeinsamen Geraden 10 und 10', wie dies in Fig. 3 auch eingezeichnet
ist. Um einerseits eine möglichst dichte Packung von Tellern 6 zu ermöglichen und
andererseits aber auch das Einstecken von größeren Tabletts 24, wie in Fig. 1 gezeigt,
in beide Reihen 17 und 17' zu ermöglichen, ist günstigerweise vorgesehen, dass der
Versatz 18 zwischen der gemeinsamen Geraden 10 der einen Reihe 17 und den gemeinsamen
Geraden 10' der dazu benachbarten Reihe 17' kleiner als die Hälfte des Abstandes 19
zwischen den gemeinsamen Geraden 10 zweier innerhalb einer Reihe 17 oder 17' direkt
hintereinander angeordneten Stützenpaare ist. Der Abstand 19 zwischen zwei gemeinsamen
Geraden 10 von in einer Reihe 17 hintereinander angeordneten Stützenpaaren beträgt
günstigerweise von 30mm bis 80mm.
[0020] Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind somit sowohl der von der Orthogonalen abweichende
Winkel 13 der gemeinsamen Geraden 10 und 10' sowie deren Versatz 18 zueinander vorgesehen.
Dies muss nicht zwingend so sein. Der Winkel 13 kann auch der Orthogonalen entsprechen,
wobei dann aber in dieser Ausgestaltungsform das Vorsehen eines Versatzes 18 sinnvoll
ist.
[0021] In Fig. 3 sind auch noch die Abstände 20 und 21 zwischen den Stützen 3 eines Stützenpaares
eingezeichnet. Der Abstand 20 zwischen den, dem Korbboden 2 zugewandten Enden der
abgeschrägten Stützkanten 7 beträgt günstigerweise zwischen 10 cm und 16 cm. Der Abstand
21 zwischen den vom Korbboden abgewandten Enden der abgeschrägten Stützkanten 7 der
Stützen 3 des jeweiligen Stützenpaares beträgt günstigerweise zwischen 16 cm und 26
cm.
[0022] Fig. 4 zeigt noch eine Seitenansicht von schräg oben auf den Geschirrkorb 1. Hier
sind die Abstände 22 und 23 der abgeschrägten Stützkanten 7 vom Korbboden 2 eingezeichnet.
Der Abstand 23 zwischen dem, dem Korbboden 2 zugewandten Ende der abgeschrägten Stützkante
7 und dem Korbboden beträgt günstigerweise von 0 cm bis 8 cm. Der Abstand 22 zwischen
dem, vom Korbboden 2 abgewandten Ende der abgeschrägten Stützkante 7 und dem Korbboden
2 beträgt günstigerweise von 5 cm bis 10 cm. Wie auch in dieser Abbildung zu sehen
ist, sind die Zusatzstützen 14 günstigerweise deutlich kürzer ausgebildet als die
Stützen 3. Sie überragen den Korbboden 2 in einer Richtung normal auf den Korbboden
2 günstigerweise zwischen 1 cm und 6 cm.
[0023] Fig. 5 zeigt eine Ansicht von unten auf den Korbboden 2 des Geschirrkorbes 1.
[0024] Fig. 6 zeigt noch einmal einen Vertikalschnitt entlang einer gemeinsamen Ebene bzw.
einer der gemeinsamen Geraden 10 bzw. 10' durch die Stützen 3 eines Stützenpaares.
Die verschiedenen Abstände 20, 21, 22 und 23 sind zur Veranschaulichung noch einmal
eingezeichnet, ebenso wie die Richtungen 8 und 9. Besonders gut zu sehen ist in dieser
Darstel-
[0025] lung jedoch, dass bei in Betriebsstellung auf einer horizontalen Fläche aufgestelltem
Geschirrkorb 1 die abgeschrägten Stützkanten 7 mit einer horizontalen Ebene 25 einen
Winkel 26 in einem Winkelbereich von 20° bis 70°, vorzugsweise zwischen 40° und 60°,
hier 50° einschließen. Die Stützkanten 7 können dabei, wie hier gezeigt, linear verlaufen.
Es sind aber auch anderweitige z.B. gekrümmte Verläufe der Stützkanten 7 denkbar.
[0026] Bevorzugte Ausführungsformen von erfindungsgemäßen Geschirrkörben 1 sehen vor, dass
die Stützen 3 und/oder der Korbboden 2 und/oder die Zusatzstützen 14 und besonders
bevorzugt insbesondere der gesamte Geschirrkorb 1, vorzugsweise einstückig, aus Kunststoff
bestehen. Es können dabei für die beim Stand der Technik bekannten Geschirrkörbe 1
verwendeten Kunststoffe, wie z.B. Polyethylen, Polypropylen usw., auch für erfindungsgemäße
Geschirrkörbe 1 verwendet werden. Das gezeigte Ausführungsbeispiel eines Geschirrkorbes
1 kann für Teller mit einem Durchmesser von 8 cm bis zu Tellern mit einem Durchmesser
von 34 cm verwendet werden.
Legende zu den Hinweisziffern:
[0027]
- 1
- Geschirrkorb
- 2
- Korbboden
- 3
- Stützen
- 4
- Tellerunterseite
- 5
- Tellerrand
- 6
- Teller
- 7
- Stützkante
- 8
- Richtung
- 9
- Richtung
- 10,
- 10' gemeinsame Gerade
- 11
- Rippen
- 12
- Seitenwand
- 13
- Winkel
- 14
- Zusatzstützen
- 15
- Zusatzstützkante
- 16
- zweite gemeinsame Gerade
- 17, 17'
- Reihe
- 18
- Versatz
- 19
- Abstand
- 20
- Abstand
- 21
- Abstand
- 22
- Abstand
- 23
- Abstand
- 24
- Tablett
- 25
- horizontale Ebene
- 26
- Winkel
1. Geschirrkorb (1) mit zumindest einem Korbboden (2) und mit am Korbboden (2) angeformten
Stützen (3) zum Anlehnen einer Tellerunterseite (4) eines auf einem Tellerrand (5)
stehend im Geschirrkorb (1) gelagerten Tellers (6) an den Stützen (3), wobei zumindest
zwei, voneinander beabstandet im Geschirrkorb (1) angeordnete Stützen (3) ein Stützenpaar
zum Anlehnen der Tellerunterseite (4) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (3) des Stützenpaares auf ihrer vom Korbboden (2) abgewandten Seite jeweils
eine abgeschrägte Stützkante (7) zum daran Anlehnen der Tellerunterseite (4) aufweisen,
wobei die abgeschrägten Stützkanten (7) dieser beiden Stützen (3) jeweils in Richtung
(8) aufeinander zu, in Richtung (9) hin zum Korbboden (2) abfallend abgeschrägt sind.
2. Geschirrkorb (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abgeschrägten Stützkanten (7) der beiden Stützen (3) des Stützenpaares in einer
gemeinsamen Ebene und/oder in einer Draufsicht auf den Korbboden (2) auf einer gemeinsamen
Geraden (10, 10') liegen.
3. Geschirrkorb (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stützen (3) des Stützenpaares jeweils zumindest bereichsweise, vorzugsweise
vollständig, plattenförmig ausgebildet sind und die abgeschrägten Stützkanten (7)
die jeweils vom Korbboden (2) wegweisende Begrenzung dieser plattenförmigen Bereiche
bilden.
4. Geschirrkorb (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Oberflächen der plattenförmigen Bereiche der beiden Stützen (3) in einer gemeinsamen
Ebene liegen.
5. Geschirrkorb (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stützen (3) zum Abstützen und/oder Verstärken der Stützen (3) Rippen (11)
angeordnet, vorzugsweise angeformt, sind.
6. Geschirrkorb (1) nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (11) schräg oder orthogonal zur gemeinsamen Ebene angeordnet sind.
7. Geschirrkorb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Geschirrkorb (1) von zumindest einer Seitenwand (12) begrenzt wird und, in einer
Draufsicht auf den Korbboden (2) gesehen, die Stützkanten (7) der beiden Stützen (3)
des Stützenpaares auf einer gemeinsamen Geraden (10, 10') liegen, welche, vorzugsweise
in einem Winkel (13) zwischen 70° und 89°, schräg zur Seitenwand angeordnet ist.
8. Geschirrkorb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass den Stützen (3) des Stützenpaares zumindest eine, vorzugsweise am Korbboden (2) angeformte,
Zusatzstütze (14) zugeordnet ist, wobei der mit der Tellerunterseite (4) an den Stützen
(3) angelehnte Teller (6) mit seinem dem Korbboden (2) zugewandten Bereich des Tellerrandes
(5) an einer Zusatzstützkante (15) der Zusatzstütze (14) abstützbar ist.
9. Geschirrkorb (1) nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass den Stützen (3) eines Stützenpaares zumindest zwei voneinander beabstandete, vorzugsweise
am Korbboden (2) angeformte, Zusatzstützen (14) zugeordnet sind, deren Zusatzstützkanten
(15), in einer Draufsicht auf den Korbboden (2) gesehen, auf einer zweiten gemeinsamen
Geraden (16) liegen, wobei die gemeinsame Gerade (10, 10') der Stützkanten (7) und
die zweite gemeinsame Gerade (16) der Zusatzstützkanten (15) parallel zueinander verlaufen.
10. Geschirrkorb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Stützenpaare in zumindest zwei zueinander benachbarten Reihen (17, 17') im
Geschirrkorb (1) angeordnet sind, wobei die Stützkanten (7) der beiden Stützen (3)
eines jeweiligen Stützenpaares jeweils in einer Draufsicht auf den Korbboden (2) auf
einer gemeinsamen Geraden (10, 10') liegen und die gemeinsamen Geraden (10, 10') der
Stützkanten (7) der Stützenpaare zumindest innerhalb einer Reihe (17, 17'), vorzugsweise
aller Reihen (17, 17'), parallel zueinander verlaufen und vorzugsweise die gemeinsamen
Geraden (10, 10') der zueinander benachbarten Reihen (17, 17') jeweils zueinander
versetzt sind.
11. Geschirrkorb (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Versatz (18) zwischen den gemeinsamen Geraden (10) der einen Reihe (17) und den
gemeinsamen Geraden (10') der dazu benachbarten Reihe (17') kleiner als die Hälfte
des Abstandes (19) zwischen den gemeinsamen Geraden (10, 10') zweier innerhalb einer
Reihe (17, 17') angeordneten Stützenpaare ist.
12. Geschirrkorb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei in Betriebsstellung auf einer horizontalen Fläche aufgestelltem Geschirrkorb
(1) die abgeschrägten Stützkanten (7) mit einer horizontalen Ebene (25) einen Winkel
(26) zwischen 20° und 70°, vorzugsweise zwischen 40° und 60°, einschließen.
13. Geschirrkorb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützkanten (7) jeweils linear verlaufen.
14. Geschirrkorb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Korbboden (2), vorzugsweise zwischen zwei einem Stützenpaar zugeordneten Zusatzstützen
(14), Vertiefungen zur Aufnahme des Tellerrandes (5) eines der Teller (6) aufweist
und/oder gitterartig ausgebildet ist.
15. Geschirrkorb (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (3) und/oder der Korbboden (2) und/oder die Zusatzstützen (14) oder der
gesamte Geschirrkorb (1), vorzugsweise einstückig, aus Kunststoff bestehen (besteht).