[0001] Die Erfindung betrifft eine Befüllungseinrichtung zum Befüllen von Formwerkzeugen
mit schüttfähigem Formmaterial gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Zum Herstellen von Steinen, insbesondere Betonsteinen oder Kalksandsteinen, sind
Verfahren bekannt, bei denen ein Ausgangsmaterial mittels einer Befüllungseinrichtung
in ein Formwerkzeug einer Steinformmaschine oder einer Steinpresse eingefüllt wird
und mittels Pressstempeln in eine gewünschte Form und Verdichtung gebracht wird und
der gepresste Steinformling anschließend wieder aus dem Formwerkzeug entnommen wird
und ausgehärtet wird. Kalksandsteine beispielsweise stellt man her durch Pressen von
Kalk und kieselsäurehaltigem Sand in einer Presse und anschließend Härtung der Formlinge
unter Dampfdruck unter Ausbildung einer Calciumhydrosilicat-Bindung.
[0003] Bei dem Befüllen der Formwerkzeuge muss das Ausgangsmaterial, das in der Regel ein
schüttfähiges Gemenge aus mehreren verschiedenen Ausgangsstoffen ist, möglichst homogen
und mit einer der gewünschten Steinrohdichte entsprechenden Masse in das vorgegebene
Volumen des Formraums des Formwerkzeugs eingefüllt werden und ggf. vorher noch vorverdichtet
werden. Für den Massestrom des Ausgangsmaterials wird in der Regel die Schwerkraft
ausgenutzt. Dabei soll für jeden Fertigungstakt oder jeden der nacheinander zu formenden
Steine eine gleichmäßige Massenverteilung des Füllmaterials in der Befüllungseinrichtung
gewährleistet sein und eine Entmischung im Ausgangsmaterial möglichst gering gehalten
werden.
[0004] Aus
DE 21 56 796 B2 ist eine Befüllungseinrichtung für von einem verschiebbaren Pressentisch getragene
und durch vertikal bewegliche FormStempel nach unten abgeschlossene Formkästen mit
Formmasse, vorzugsweise aus Sand und Kalk, bekannt. Die Befüllungseinrichtung ist
über dem verschiebbaren Pressentisch angeordner und hat einen Füllschacht aus einem
feststellenden oberen Fülltrichter und einem unteren Füllkasten, wobei sich der Füllkasten
bis auf den Pressentisch erstreckt und gegenüber der Auslassöffnung des Fülltrichters
eine größere Einlassöffnung aufweist. Der Fülltrichter befindet sich oberhalb des
Füllkastens und ragt in den Füllkasten hinein. Der Formkasten fährt unter den Füllkasten
und wird dadurch befüllt und fährt danach unter eine Pressstation. Der Füllkasten
ist als in horizontaler Richtung hin und her beweglicher Rüttelkasten mit schräg nach
unten ausgestellten Seitenwänden ausgebildet und weist mindestens eine senkrechte
Zwischenwand auf, die in der Bewegungsrichtung des Rüttelkastens verlaufende Wände
miteinander verbindet. Durch die Rüttelbewegung, die Schrägstellung der Seitenwände
des Rüttelkastens und durch ein Anheben der Formstempel im Formkasten in Füllstellung
durch einen in vertikaler Richtung beweglichen Hubstempel wird eine gleichmäßige Befüllung
aller Formräume im Formkasten erzielt. Bei der
DE 21 56 796 B2 wird der Füllkasten selbst nicht in eine Füllposition zum Befüllen der Werkzeuge
bewegt. Der vorgesehene Rüttelantrieb bewegt den Füllkasten lediglich in einer kleinen
Rüttelbewegung hin und her.
[0005] In
US 6,474,371 B1 ist eine Pulverzuführvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 mit einem
Zuführgehäuse beschrieben, das über eine Öffnung eines Hohlraumes einer Verarbeitungseinrichtung
bewegt werden kann und eine Bodenfläche aufweist, in der eine Öffnung vorgesehen ist,
wobei innerhalb des Zuführgehäuses ein Trichter zum Zuführen des Pulvers und eine
Fördereinrichtung zum Zuführen des Pulvers an den Trichter vorgesehen ist.
[0006] Weiterhin zeigt die
US 2002/0051726 A1 einen Pulvereintragsapparat, der einen Zuführbehälter mit einer Vielzahl von Öffnungen
umfasst und einen Impaktor, der gegen den Behälter geschlagen wird, um eine impulsartige
Kraft auf diesen auszuüben, um das Pulver aus dem Behälter in einen Hohlraum einer
Düse einzutragen.
[0007] Ferner ist es bekannt, zur Verbesserung der Befüllung Rührwerke in der Befüllungseinrichtung
einzusetzen.
[0008] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine neue Befüllungseinrichtung zum
Befüllen von Formwerkzeugen mit schüttfähigem Formmaterial (oder: Ausgangsmaterial)
anzugeben.
[0009] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0010] Die Befüllungseinrichtung gemäß Anspruch 1 ist zum Befüllen von Formwerkzeugen, insbesondere
von Steinformmaschinen oder Steinpressen, mit einem schüttfähigen Formmaterial geeignet
und bestimmt und umfasst
- a) einen Füllkasten, der mit dem Formmaterial befüllbar ist oder zum Aufnehmen und/oder
Transportieren des Formmaterial vorgesehen ist,
- b) einen Füllwagen (oder: Füllschieber), an oder in dem der Füllkasten (3) über wenigstens
ein flexibles Element, im Allgemeinen wenigstens drei flexible Elemente, flexibel
gelagert ist,
- c) wenigstens einen Oszillierantrieb, der an oder in dem Füllwagen angeordnet oder
befestigt ist und den Füllkasten in einer Oszillierbewegung (relativ zum Füllwagen)
antreibt, die durch die flexible Lagerung des Füllkastens an oder in dem Füllwagen
über das oder die flexible(n) Element(e) ermöglicht ist oder unterstützt wird,
- d) wenigstens einen Verfahrantrieb zum Verfahren des Füllwagens mit dem Füllkasten
zumindest zwischen wenigstens einer Befüllungsposition zum Befüllen wenigstens eines
Formwerkzeugs mit Formmaterial aus dem Füllkasten und einer Ladeposition zum Laden
des Füllkastens mit neuem Formmaterial,
- e) wenigstens einer Heizvorrichtung zum Beheizen des Füllkastens versehen, die insbesondere
an oder in wenigstens einem Teilbereich der Kastenwandung des Füllkastens angeordnet
ist.
[0011] Durch den über den Füllwagen verfahrbaren und gleichzeitig relativ zum Füllwagen
oszillierbaren Füllkasten ist eine im Ablauf besonders vorteilhafte und variable Befüllung
oder Befülllogistik verwirklicht, insbesondere hinsichtlich Befüllungsgrad, Geschwindigkeit
und Gleichmäßigkeit der Befüllung. Die Heizvorrichtung verringert das Anhaften des
meist etwas feuchten Formmaterials an der Kastenwandung. Weiterbildungen und Ausgestaltungen
gemäß der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0012] In einer Ausführungsform ist wenigstens ein flexibles Element elastisch oder federnd
ausgebildet, insbesondere jeweils als Federelement, insbesondere als Blattfeder, oder
auch als Elastomerelement.
[0013] In einer weiteren Ausführungsform umfasst wenigstens ein flexibles Element ein Seil,
insbesondere Drahtseil.
[0014] Der Verfahrantrieb zum Verfahren des Füllwagens weist in einer Ausführungsform wenigstens
eine Zahnstange an dem Füllwagen, vorzugsweise zwei Zahnstangen an gegenüber liegenden
Seiten des Füllwagens, auf und wenigstens ein zugehöriges Antriebszahnrad, das jeweils
in die Zahnstange eingreift. Die Verzahnungen der Zahnstangen sind voneinander abgewandt
sind und/oder die Zahnköpfe und dazwischen liegenden Zahnrillen der Zahnstange(n)
verlaufen im Wesentlichen vertikal oder in Richtung der Schwerkraft. Dies hat den
Vorteil, dass in der Verzahnung kein oder nur wenig Formmaterial liegen bleibt. In
einer Ausführungsform, in der der Verfahrantrieb wenigstens einen elektrischen Antriebsmotor
aufweist, ist vorzugsweise für jedes Antriebszahnrad jeweils ein Antriebsmotor zum
Antreiben des Antriebszahnrades vorgesehen ist und die beiden Antriebsmotoren werden
über eine Steuereinrichtung im Gleichlauf oder synchron betrieben.
[0015] In einer weiteren Variante weist der Füllkasten einen die wenigstens eine Auslassöffnung
umlaufenden Rahmen auf, der unter einer elastischen Vorspannung gegen eine Oberfläche,
insbesondere an der Steinformmaschine oder dem Formwerkzeug, beispielsweise einen
Werkzeug- oder Pressentisch, drückbar oder gedrückt ist, insbesondere selbst aus einem
elastischen Material besteht und/oder mittels elastischer Federelemente oder mittels
federnder Niederhalter mit einer Vorspannung beaufschlagbar ist.
[0016] Um das Anhaften des meist etwas feuchten Formmaterials an der Kastenwandung mehr
zu verringern, ist in einer weiteren, auch unabhängig beanspruchbaren, Variante der
Füllkasten an seiner Innenfläche oder Innenwandung zumindest teilweise mit einem haftreibungsvermindernden
Material versehen ist, insbesondere einem Polymermaterial, vorzugsweise auf PTFE-Basis.
[0017] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen weiter erläutert.
Dabei wird auch auf die Zeichnungen Bezug genommen, in deren
- FIG 1
- eine Befüllungseinrichtung in einer perspektivischen Ansicht,
- FIG 2
- die Befüllungseinrichtung gemäß FIG 1 in einer Ansicht von hinten,
- FIG 3
- die Befüllungseinrichtung gemäß FIG 1 und 2 in einer Innenansicht von der Seite und
- FIG 4
- die Befüllungseinrichtung gemäß FIG 1 bis 3 in einer Draufsicht von oben,
- FIG 5
- eine weitere Ausführungsform einer Befüllungseinrichtung in einer perspektivischen
Ansicht,
- FIG 6
- eine Befüllungseinrichtung an einer Presse in einer Seitenansicht
- FIG 7
- die Befüllungseinrichtung gemäß FIG 6 in einer perspektivischen Ansicht und
- FIG 8
- eine Detailansicht der Befüllungseinrichtung gemäß FIG 6 in einer teilweise geschnittenen
Seitenansicht
jeweils schematisch dargestellt sind. Einander entsprechende Teile und Größen sind
in den FIG 1 bis 8 mit den selben Bezugszeichen versehen.
[0018] Die Befüllungseinrichtung gemäß FIG 1 bis 8 ist zum Befüllen von Formräumen von Formwerkzeugen
(oder: Formen oder Formmatrizen) zum Pressen von Steinformlingen, insbesondere Kalksandsteinformlingen,
mit schüttbarem Formmaterial oder Ausgangsmaterial vorgesehen und umfasst einen Füllwagen
(oder: Füllschieber, Füllkastenträger) 2 und einen im Füllwagen 2 gehaltenen Füllkasten
3.
[0019] In den Innenraum 35 des Füllkastens 3 wird von oben durch eine oben angeordnete Einlassöffnung
32 Füllmaterial M eingefüllt, in der Regel durch Hineinfallen aufgrund der Schwerkraft.
Durch eine unten angeordnete Auslassöffnung 33 des Füllkastens 3 wird Füllmaterial
M aus dem Füllkasten 3 zum Befüllen der in FIG 1 bis 4 nicht gezeigten Formräume der
Form oder Formmatrize nach unten entnommen, in der Regel indem es aufgrund der Schwerkraft
herausfällt (vgl. mit M bezeichnete Pfeile in FIG 1 und FIG 3).
[0020] Der Füllkasten 3 hat im Ausführungsbeispiel gemäß FIG 1 bis FIG 4 eine pyramidenstumpfförmige
Gestalt, wobei er nach unten in seinem Querschnitt zunimmt. Die ebenen Wände der Kastenwandung
30 sind also nach außen zur Senkrechten oder Richtung der Schwerkraft hin geneigt
oder nach unten ausgestellt. Der Neigungswinkel der Kastenwandung 30 zur Senkrechten
wird in der Regel abhängig vom verwendeten Füllmaterial M eingestellt und beträgt
bei Ausgangsmaterial für Kalksandstein typischerweise 5° bis 25°, insbesondere um
10°. Die pyramidenartige Neigung oder Schrägstellung der Kastenwandung 30 erleichtert
das Herausfallen des Formmaterials M aus dem Füllkasten 3 durch die Schwerkraft im
Vergleich zu senkrechten Wänden, wodurch der Befüllungsgrad in den Formräumen erhöht
werden kann.
[0021] Die Einlassöffnung 32 des Füllkastens ist von dem oberen Rand der Kastenwandung 30
umschlossen an der Oberseite des pyramidenstumpfförmigen Füllkastens 3 angeordnet
und die Auslassöffnung 33 ist von dem unteren Rand der Kastenwandung 30 umschlossen
an der Unterseite des pyramidenstumpfförmigen Füllkastens 3 angeordnet.
[0022] Von der Einlassöffnung 32 ausgehend ragen in den Innenraum 35 des Füllkastens 3 nach
unten mehrere Leitelemente 31 zum Leiten oder Führen des in den Füllkasten 3 hineinfallenden
Füllmaterials M, wobei die Leitelemente 31 eben ausgebildet sind und durchgehende
Oberflächen aufweisen und senkrecht nach unten und parallel zueinander verlaufen sowie
an der Kastenwandung 30 befestigt sind. Die Leitelemente 31 sind als eine Art Zwischenwände
oder Leitbleche ausgebildet und dienen dazu, eine bessere Massenverteilung im Füllkasten
3 zu erreichen und ein Verändern der Masseverteilung beispielsweise ein Hin- und Herschwappen
während der Bewegung des Füllkastens zu vermeiden. Die Leitelemente 31 können in ihrer
Ausbildung, insbesondere dem Querschnitt, auch anders gestaltet sein und/oder anderes
angeordnet sein, um die Masseverteilung des Füllmaterials M weiter zu verbessern,
beispielsweise auch um einen Schüttkegel zu vermeiden. Die Leitelemente 31 können
mit der Kastenwandung 30 fest verbunden werden, beispielsweise verschweißt werden,
oder auch lösbar verbunden werden beispielsweise mit Steckverbindungen oder als Stecksystem.
Bei einer lösbaren Verbindung kann ein modulares System der Leitelemente 31 mit unterschiedlichen
Formen und Anordnungen realisiert werden.
[0023] Der Füllkasten 3 und seine Kastenwandung 30 sowie die Leitelemente 31 bestehen vorzugsweise
aus einem Metall oder einer Metalllegierung, im allgemeinen aus Stahl, beispielsweise
einem Baustahl.
[0024] Zur Verringerung eines Anhaftens des Füllmaterials M innerhalb des Füllkastens 3
ist die Kastenwandung 30 bevorzugt mit einem haftungsverringernden Material verkleidet
oder beschichtet, beispielsweise mit einem Kunststoff wie PTFE oder einem anderen
Material mit geringer Haftneigung oder Adhäsion.
[0025] Ferner sind nicht dargestellte Heizelemente vorgesehen zum Beheizen der Kastenwandung
30 des Füllkastens 3, so dass das Füllmaterial M nicht aufgrund von darin enthaltener
Feuchtigkeit nicht so leicht an der Kastenwandung 30 des Füllkastens 3 kleben bleibt
oder anhaftet. Die Heizelemente werden vorzugsweise an oder in der Kastenwandung 30
des Füllkastens 3 angeordnet. Beispielsweise können vorgefertigte Heizplatten von
außen an die Kastenwandung 30 angebracht werden oder auch Heizdrähte in der Kastenwandung
30 integriert sein. Die Heizelemente sind bevorzugt elektrische Widerstandsheizelemente,
können aber auch Strahlungsheizkörper sein. Durch das Erhitzen der Kastenwandung 30
wird das Füllmaterial 30 zumindest im wandungsnahen Bereich getrocknet und haftet
somit nicht mehr an der Kastenwandung 30 an.
[0026] Der Füllkasten 3 ist nun gemäß FIG 1 bis 4 federnd oder elastisch an dem Füllwagen
3 aufgehängt oder befestigt. Dazu sind an einer in FIG 1 vorne angeordneten Seite
der Kastenwandung 30 ein erstes Federelement 5 und an einer davon abgewanden hinteren
Seite der Kastenwandung 30 des Füllkastens 3 zwei weitere Federelemente 6 und 7 vorgesehen,
die an einem unteren Ende über ein Befestigungselement an der Kastenwandung 30 befestigt
sind. An einem oberen Ende ist das Federelements 5 an einer Querstrebe 25 und sind
die Federelemente 6 und 7 an einer hinteren Querstrebe 24 des Füllwagens 2 befestigt.
[0027] Die Federelemente 5 bis 7 sind bevorzugt Blattfedern, insbesondere aus einem Federstahl
oder elastischen Stahl, und können im unverformten Zustand flach oder eben oder auch
mit einer Vorbiegung ausgebildet sein und eine rechteckige längliche Gestalt aufweisen.
Anstelle von Blattfedern können auch andere elastische Rückstellelemente oder Federelemente
zum federnden oder elastischen Aufhängen des Füllkastens 3 im Füllwagen 2 vorgesehen
sein, beispielsweise Gummipuffer oder allgemein elastische Zwischenelemente aus Elastomermaterial
oder Schraubenfedern oder ähnliches.
[0028] Über die Querstreben 24 und 25 sowie weitere Querstreben 26 im vorderen Bereich sowie
auch weitere, nicht näher bezeichnete Querstreben im unteren Bereich sind zwei Seitenwände
22 und 23 des Füllwagens 2 miteinander verbunden und stabilisiert. Die Seitenwandung
22 und 23 sowie die Querstreben 24 bis 26 des Füllwagens 2 bestehen vorzugsweise aus
einem aus einem Metall oder einer Metalllegierung, im allgemeinen aus Stahl wie z.B.
einem Baustahl. Die einzelnen Teile des Füllwagens 2 können insbesondere verschraubt
oder auch verschweißt sein.
[0029] Der elastisch am Füllwagen 2 aufgehängte Füllkasten 3 ist nun über einen Oszillierantrieb
(oder Rüttelantrieb) während des Befüllens der Formwerkzeuge mit dem Formmaterial
M aus dem Füllkasten 3 mit einer Oszillier- oder Rüttelbewegung hin- und her bewegbar.
Die Oszillierrichtung, entlang derer der Füllkasten 3 bei der Oszillierbewegung hin
und her bewegt wird, ist mit S bezeichnet. Bei dieser Oszillierbewegung bewegt sich
der Füllkasten 3 relativ zum Füllwagen 2 und schwingt unter jeweiliger Verformung
der Federelemente 5, 6 und 7 hin und her. Dadurch wird ein gleichmäßigeres Austreten
und eine bessere Masseverteilung des Formmaterials M aus dem Füllkasten 3 in die Formwerkzeuge
erreicht.
[0030] Der Oszillierantrieb umfasst einen Oszillierantriebsmotor 60, der an dem Füllwagen
2 gehalten oder befestigt ist, insbesondere an unteren Querstreben und/oder an den
Seitenwänden22 und 23 des Füllwagens 2. Der Oszillierantriebsmotor 60 treibt über
ein Zahnrad 68 ein um eine Achse A drehbares Zahnrad 61 an. Mit dem Zahnrad 61 jeweils
drehend verbunden sind zwei Exzenterelemente 62 und 63 zu beiden Seiten, deren Exzenterachsen
B um die Achse A des Zahnrades 61 exzentrisch im angegebenen Drehsinn D rotieren.
Die Exzenterelemente 62 und 63 treiben bei dieser Drehbewegung über jeweils eine schwenkbar
gelagerte Antriebsstange 64 bzw. 65 und ein Verbindungselement 66 bzw. 67, das schwenkbar
an der Kastenwandung 30 des Füllkastens 3 gelagert ist, den Füllkasten 3 in einer
oszillierenden weitgehend linearen Oszillierbewegung in der Oszillierrichtung S an.
[0031] Die Auslenkung oder Oszillieramplitude der dadurch bewirkten Oszillierbewegung des
Füllkastens 3 in linearer Richtung ist abhängig von dem Radius R, mit dem die Exzenterachse
B der Exzenterelemente 62 und 63 um die zentrale Achse A des Zahnrades 61 rotiert.
Je größer der Radius R, desto größer ist die lineare Auslenkung der Oszillierbewegung
des Formkastens 3. Dazu kann das Exzenterelement 62 bzw. 63 an einer nicht näher bezeichneten
Trägerscheibe oder Trägerwelle, die mit dem Zahnrad 61 um die Achse A rotiert in verschiedenen
Radien R festgelegt werden, beispielsweise mittels einer in einem radialen Schlitz
der Trägerscheibe in verschiedenen Radien fest schraubbaren Befestigungsschraube.
[0032] Der Antrieb der Exzenterelemente 62 und 63 kann auch über eine direkt angetriebene
gemeinsame Welle erfolgen, wobei dann ein sogenanntes Durchsteckgetriebe verwendet
werden kann.
[0033] Durch Wahl der Antriebsdrehzahl des Oszillierantriebsmotors 60 kann die Oszillierfrequenz
der Oszillierbewegung des Füllkastens 3 eingestellt werden. Diese Oszillierfrequenz
liegt typischerweise in einem Bereich zwischen 0,1 Hz bis 5 Hz, vorzugsweise 0,1 Hz
bis 2 Hz, und kann über einen in seiner Drehzahl veränderlichen Elektromotor als Oszillierantriebsmotor
60 veränderbar gestaltet werden. Die Oszillieramplitude kann typischerweise zwischen
2 mm und 150 mm, insbesondere zwischen 2 mm und 50 mm, betragen.
[0034] Die Leitelemente 31 im Füllkasten 3 verlaufen in ihrer Längsrichtung vorzugsweise
senkrecht zur Oszillierrichtung S, können aber auch anders, insbesondere parallel
zur Oszillierrichtung S gerichtet sein.
[0035] Zusätzlich zu der beschriebenen Oszillierbewegung des Füllkastens 3 relativ zum Füllwagen
2 ist nun auch der gesamte Füllwagen 2 zusammen mit dem Füllkasten 3 in einer Transportrichtung
oder Verfahrrichtung V hin und her bewegbar.
[0036] Dazu sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel links und rechts des Füllwagens
2 axial in der Verfahrrichtung V verlaufende Zahnstangen an den Außenseiten der Seitenwände
22 und 23 angeordnet und befestigt, nämlich eine Zahnstange 20 an der Seitenwand 22
und eine Zahnstange 21 an der Seitenwand 23 des Füllwagens 2. In jede Zahnstange greift
ein um eine vertikale Achse drehbares Zahnrad eines Transport- oder Verfahrantriebs
ein. Ein erstes Zahnrad 40, das über ein Getriebe von einem ersten Antriebsmotor 50
antreibbar ist, greift in die erste Zahnstange 20 ein und ein zweites Zahnrad 41,
das von einem Antriebsmotor 51 über ein Getriebe antreibbar ist, greift in die zweite
Zahnstange 21 ein. Durch diese Ausbildung mit den senkrecht verlaufenden Verzahnungen
von horizontal verlaufenden Zahnstangen 20 und 21 und in horizontaler Ebene sich drehenden
Zahnrädern 40 und 41 kann sich in den Verzahnungen nur wenig Füllmaterial festsetzen,
da dieses nach unten durchfällt.
[0037] Die beiden Antriebsmotoren 50 und 51 zusammen mit den Antriebselementen, insbesondere
den Zahnrädern 40 und 41, sind jeweils an einem Pressengestell einer Steinpresse oder
einer gesonderten Halteeinrichtung befestigt oder gelagert.
[0038] Zum Bewegen des Füllwagens 2 werden die beiden Antriebsmotoren 50 und 51 elektronisch
synchron oder im Gleichlauf gekoppelt oder gesteuert und bewegen somit beide gleichzeitig
den Füllwagen 2 in der Verfahrrichtung V nach vorne oder nach hinten, um den darin
befestigten Füllkasten 3 zum Entladen zu den Formwerkzeugen oder zum Laden mit neuem
Füllmaterial zu bringen.
[0039] Der Füllwagen 2 bewegt sich bei der Verfahrbewegung mit entsprechenden Laufschienen
auf in FIG 1 bis 4 nicht dargestellten Laufrollen, die beispielsweise an einem Pressengestell
angeordnet sind.
[0040] Anstelle der dargestellten Zahnradgetriebe, insbesondere Stirnradgetriebe, und Exzentergetriebe
oder Zahnstangengetriebe können auch andere Getriebearten oder Übertragungsmechanismen
eingesetzt werden, beispielsweise Schneckengetriebe oder Schrauben- oder Spindelgetriebe,
Reibkörpergetriebe oder auch Zugmittelgetriebe oder Koppelgetriebe, die die Oszillierbewegung
oder Verfahrbewegung ermöglichen. Ferner sind anstelle von elektrischen Antrieben
auch hydraulische oder pneumatische Antriebe möglich.
[0041] Da die Oszillierrichtung S und die Verfahrrichtung V in die gleiche Richtung gerichtet
sind, kann es unter Umständen vorkommen, dass durch den Oszillierantrieb sich eine
gewisse Verstellung in Verfahrrichtung V des gesamten Füllwagens 2 ergibt. Deshalb
kann es vorteilhaft sein, eine Arretierungseinrichtung oder Klemmeinrichtung für den
Füllwagen 2 vorzusehen, die den Füllwagen 2 in einer durch die Antriebe mit den Antriebsmotoren
50 und 51 gebrachten festen Verfahrposition festhalten oder arretieren.
[0042] Geeignete Arretierungsmöglichkeiten sind ohne Beschränkung der Allgemeinheit:
- das Haltemoment des oder der Antriebsmotoren oder der Antriebe entsprechend hoch auszulegen
- eine formschlüssige Verbindung zur Arretierung beispielsweise ein Bolzen, der in den
Füllwagen 2 einfährt, beispielsweise in dessen Seitenwandung 22 und/oder 23 und/oder
in dessen Verzahnung oder Zahnstange(n) 20 und/oder 21
- Klemmeinrichtungen mit Klemmkonen oder Klemmkeilen und hydraulischem oder pneumatischem
Lösen
- pneumatische Klemmsysteme mit radialer Klemmung nach innen gegen eine Klemmstange
[0043] FIG 5 bis 8 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Befüllungseinrichtung in
einer Vorrichtung zum Herstellen von Formkörpern, insbesondere Steinen wie Kalksandsteinen,
deren Steinpresse in FIG 6 bis 8 angedeutet ist.
[0044] Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel gemäß FIG 1 bis 4 ist, wie in FIG 5 zu
erkennen, in diesem weiteren Ausführungsbeispiel das Getriebe zwischen dem Oszillierantriebsmotor
60 und den Exzenterelementen 62 und 63, die über die Übertragungsstangen 64 und 65
den Füllkasten 3 in Oszillation versetzen, anders ausgebildet. Es ist ein sogenanntes
Durchsteckgetriebe 69 vorgesehen, über das die exzentrische Drehbewegung der Achse
B der Exzenterelemente 62 und 63 um die in FIG 5 nicht dargestellte Achse A unmittelbar
ohne zwischengeschaltetes weiteres Zahnrad (68 in FIG 1) bewirkt werden kann.
[0045] Ein weiterer Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel gemäß FIG 1 bis 4 besteht darin,
dass anstelle von Federelementen zur flexiblen Aufhängung des Füllkastens 3 Seile
15 als flexible Elemente verwendet werden. Diese Seile 15 sind über Seilhalterungen
16 an den Querstreben 24 und 25 befestigt und über Seilhalterungen 17 an der Kastenwandung
des Füllkastens 3. Im Beispiel der FIG 5 sind vier Seilaufhängungen oder Seile 15
vorgesehen, so dass der Füllkasten 3 in diesen vier Seilaufhängungen flexibel, aber
nicht notwendigerweise elastisch wie in FIG 1 bis 4, aufgehängt ist. Diese flexible
Aufhängung hat gegenüber Federelementen wie in FIG 1 bis 4 den Vorteil einer in der
Regel größeren Robustheit und auch einer größeren Beweglichkeit, beispielsweise auch
in einer Richtung parallel zu den Querstreben 24 und 25, bei der Oszillierbewegung.
Die Seile 15 sind insbesondere aus mehreren einzelnen Drähten geflochtene oder zusammengesetzte
Drahtseile, müssen jedoch nicht besonders stark ausgebildet sein, da sie keine wesentlichen
Kräfte zu tragen haben.
[0046] An der Kastenwandung 30 des Füllkastens 3 sind auch nicht näher bezeichnete Versteifungsbleche
vorgesehen.
[0047] FIG 6 und 7 zeigen eine Steinpresse mit der darin befindlichen Befüllungseinrichtung
gemäß der Erfindung. Der Füllkasten 3 ist in FIG 6 in dem Aufbruch, der mit einem
gestrichelten Kreis umrandet ist, teilweise zu sehen. Die Detailansicht mit dem gestrichelten
Kreis ist in FIG 8 vergrößert. Das Pressengestell ist mit 70 bezeichnet und weist
an einer Seite einen Fülltrichter 71 auf, dessen untere Öffnung mit einem Verschluss
72, insbesondere einer Klappe verschließbar ist. Der Füllkasten wird über den Füllwagen
2, der ähnlich ausgebildet ist wie in FIG 1 bis 4 unter den Fülltrichter 71 gefahren.
Durch Öffnen des Verschlusses 72 wird in dem Fülltrichter 71 vorhandene Formmasse
nach unten in den Füllkasten 3 fallen und diesen befüllen. Im Anschluss wird der Füllkasten
3 in eine Position verfahren, in der die Formwerkzeuge 74 befüllt werden, wie in FIG
6 und 8 angedeutet. Das Formmaterial fällt aus dem Innenraum 35 des Füllkastens 3
nach unten in die Formwerkzeuge 74.
[0048] Beim Verfahren in der Verfahrrichtung V gleitet der Füllkasten 3 mit einem um die
Auslassöffnung 33 umlaufenden Rahmen 8 auf der Oberfläche des Werkzeugtisches 75.
Der Rahmen 8 dient einerseits zum Abdichten der Auslassöffnung 33 und streift ferner
auf dem Werkzeugtisch befindliches Füllmaterial während der Bewegung ab. Der Rahmen
8 besteht vorzugsweise aus einem Blech, insbesondere einem Stahlblech, kann aber auch
aus einem festen Elastomer bestehen.
[0049] Der Rahmen 8 wird nun durch Niederhalter 18, die an mehreren Stellen von oben auf
den Rahmen 8 drücken, nach unten gegen den Werkzeugtisch 75 oder dessen Oberfläche
gedrückt oder niedergehalten, insbesondere zur besseren Abdichtung. Die Niederhalter
18 umfassen Stellschrauben 18A, die in Gewinden an der Kastenwandung 30 nach oben
und unten verstellbar sind, und Federelemente 18B, über die mit den Stellschrauben
18A eine unterschiedliche Vorspannung oder Federspannung auf den Rahmen 8 ausgeübt
werden kann.
[0050] In FIG 8 ist auch noch einmal im Detail eine Seilhalterung 17 für das Seil 15 an
der Kastenwandung 30 dargestellt.
[0051] Das Verfahren oder Bewegen des Füllwagens 2 in der Verfahrrichtung V wird geführt
über Führungsschienen 28 an der Außenseite des Füllwagens 2 an dessen Seitenwandungen
22 und 23, wie in FIG 1, 2, 6 und 7 gezeigt, und über zugehörige Laufrollen oder Führungsrollen
73, in denen die Führungsschienen 28 verlaufen und die an Trageschienen 72 am Pressengestell
70 oder an einer separaten Befestigung am Boden ortsfest gehalten sind. Die Führungsschienen
28 können zum besseren Eingriff und für eine bessere Zentrierung in den Führungsrollen
73 nach unten prismatisch oder keilförmig ausgebildet sein. Umgekehrt können aber
auch an dem Füllwagen 2 Laufrollen angebracht sein, die in ortsfesten Schienen am
Pressengestell laufen.
[0052] Eine vorteilhafte Funktionsweise der Befüllungseinrichtung, insbesondere gemäß FIG
1 bis 8, kann wie folgt beschrieben werden:
[0053] Der Füllwagen 2 mit dem darin flexibel aufgehängten Füllkasten 3 wird in der Verfahrrichtung
V mittels der Verfahrantriebe mit den Antriebsmotoren 50 und 51 zu einer außerhalb
der Presse oder Steinformmaschine oder des Werkzeugbereichs befindlichen Füllposition
gefahren und wird in der Füllposition durch einen Fülltrichter, insbesondere den Fülltrichter
71, aus einem Formmaterialvorrat oder Silo befüllt. Zum Befüllen wird eine Klappe
oder ein Verschluss an der Auslassöffnung des Fülltrichters geöffnet und dann wieder
geschlossen, z.B. der Verschluss 72 des Fülltrichters 71. Sodann wird der Füllwagen
2 mit dem befüllten Füllkasten 3 in der umgekehrten Verfahrrichtung V in den Werkzeugraum
der Presse gefahren und das Formmaterial M wird in die zu befüllenden Formräume des
Formwerkzeuges eingefüllt, insbesondere der Formwerkzeuge 74. Mitunter kann es erforderlich
sein, den Füllkasten mehrfach zu befüllen durch Ein- und Ausfahren des Füll agens
in der Verfahrrichtung von der Füllstation zur Presse und wieder zurück, wenn der
Inhalt oder das Volumen des Füllkastens nicht ausreicht, um das gesamte Füllvolumen
innerhalb des Formwerkzeuges mit nur einem Mal zu befüllen.
[0054] Vorzugsweise kann der Füllwagen 2 mit dem Füllkasten 3 sich während der Verfahrbewegung
durchgehend über eine geschlossene Oberfläche bewegen, insbesondere einem sogenannten
Pressentisch oder Werkzeugtisch, insbesondere den Werkzeugtisch 75, so dass das Füllmaterial
M nicht herausfallen kann und somit während der Bewegung des Füllwagens 2 die Auslassöffnung
32 des Füllkastens 3 nach unten verschlossen ist.
[0055] Dabei kann der gegen die durchgehende Oberfläche oder den Werkzeugtisch 75 anliegende
Rahmen 8 rings um die Auslassöffnung 33 des Füllkastens 3 ein seitliches Austreten
von Füllmaterial M durch den Zwischenspalt zwischen Füllkasten und Oberfläche verhindern.
Außerdem kann mit dem Rahmen 8 auch überschüssiges Formmaterial M auf dem Werkzeug-
oder Pressentisch (planar) abgezogen werden.
[0056] Wenn die Formwerkzeuge, insbesondere 74, mittels der Befüllungseinrichtung befüllt
sind, fährt der Füllwagen mit dem Füllkasten wieder aus dem Werkzeugraum heraus und
in einem Pressvorgang werden mittels nicht dargestellter Pressstempel, die in die
Formräume der Formwerkzeuge einfahren, die Steinformlinge gepresst.
Bezugszeichenliste
[0057]
- 2
- Füllwagen
- 3
- Füllkraft
- 5, 6, 7
- Federelement
- 8
- Rahmen
- 15
- Seil
- 16
- Seilhalterung
- 17
- Seilhalterung
- 18
- Niederhalter
- 18A
- Stellschraube
- 18B
- Federelement
- 20, 21
- Zahnstange
- 22, 23
- Seitenwand
- 24, 25, 26
- Querstrebe
- 28
- Führungsschiene
- 30
- Kastenwandung
- 31
- Leitelement
- 32
- Einfüllöffnung
- 33
- Auslassöffnung
- 35
- Innenraum
- 40, 41
- Zahnrad
- 50, 51
- Antriebsmotor
- 60
- Oszillierantriebsmotor
- 61
- Zahnrad
- 62, 63
- Exzenterelement
- 64, 65
- Übertragungsstange
- 66, 67
- Verbindungselement
- 68
- Zahnrad
- 69
- Durchsteckgetriebe
- 70
- Pressengestell
- 71
- Fülltrichter
- 72
- Trageschienen
- 73
- Führungsrollen
- 74
- Formwerkzeuge
- 75
- Werkzeugtisch
- A, B
- Achsen
- R
- Radius
- G
- Drehrichtung
- M
- Füllmaterial
- S
- Oszillierrichtung
- V
- Verfahrrichtung
1. Befüllungseinrichtung zum Befüllen von Formwerkzeugen, insbesondere von Steinformmaschinen
oder Steinpressen, mit einem schütztfähigen Formmaterial umfassend
a) einen Füllkasten (3), der mit dem Formmaterial (M) befüllbar ist oder zum Aufnehmen
und/oder Transportieren des Formmaterials (M) vorgesehen ist,
b) einen Füllwagen (2), an oder in dem der Füllkasten (3) über wenigstens ein flexibles
Element (5, 6, 7, 15) flexibel gelagert ist,
c) wenigstens einen Oszillierantrieb (60 bis 68), der an oder in dem Füllwagen angeordnet
oder befestigt ist und mit dem Füllkasten (3) verbunden ist zum Antreiben des Füllkastens
in einer Oszillierbewegung relativ zum Füllwagen, die durch die flexible Lagerung
des Füllkastens an oder in dem Füllwagen über das oder die flexible(n) Element(e)
ermöglicht ist,
d) wenigstens einen Verfahrantrieb (20, 21, 40, 41, 50, 51) zum Verfahren des Füllwagens
mit dem Füllkasten zumindest zwischen wenigstens einer Befüllungsposition zum Befüllen
wenigstens eines Formwerkzeugs (74) mit Formmaterial aus dem Füllkasten und einer
Ladeposition (bei 71) zum Laden des Füllkastens mit neuem Formmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass
e) dem Füllkasten (3) wenigstens eine Heizvorrichtung zum Beheizen des Füllkastens
zugeordnet ist, insbesondere eine an oder in wenigstens einem Teilbereich der Kastenwandung
(30) des Füllkastens angeordnete Heizvorrichtung, wobei vorzugsweise wenigstens eine
Heizvorrichtung plattenförmig ist und/oder Heizdrähte umfasst und/oder eine elektrische
Widerstandsheizeinrichtung ist.
2. Befüllungseinrichtung nach Anspruch 1, bei der der Füllkasten (3) eine oben angeordnete
Einlassöffnung (31) zum Einfüllen von Formmaterial und/oder eine unten angeordnete
Auslassöffnung (32) zum Auslassen des Formmaterials aus dem Füllkasten aufweist und
/oder bei der der Formkasten im Bereich einer Einlassöffnung der Füllkastens wenigstens
ein Leitelement (31) aufweist zum Leiten des durch die Einlassöffnung in den Füllkasten
eingebrachten Formmaterials und/oder bei der der Füllkasten eine umlaufende Kastenwandung
(30) aufweist, die nach außen schräg geneigt ist oder pyramidenstumpfförmig ausgebildet
ist, wobei die Kastenwandung vorzugsweise im Bereich der Auslassöffnung weiter nach
außen ragt oder eine größere Innenabmessung aufweist als bei einer Einlassöffnung
des Füllkastens.
3. Befüllungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Verfahrantrieb
zum Verfahren des Füllwagens wenigstens eine Zahnstange (20, 21) aufweist, die an
dem Füllwagen angeordnet ist, und wenigstens ein zugehöriges Antriebszahnrad (40,
41), das in die Zahnstange eingreift.
4. Befüllungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der an zwei gegenüber
liegenden Seiten (22, 23) des Füllwagens (2) jeweils eine Zahnstange (20, 21) angeordnet
ist, in die jeweils ein Antriebszahnrad (40, 41) eingreift, wobei vorzugsweise die
Verzahnungen der Zahnstangen voneinander abgewandt sind und/oder die Zahnköpfe und
dazwischen liegenden Zahnrillen der wenigstens einen Zahnstange im Wesentlichen vertikal
oder in Richtung der Schwerkraft verlaufen.
5. Befüllungseinrichtung nach Anspruch 4, bei der der Verfahrantrieb wenigstens einen
elektrischen Antriebsmotor (50, 51) aufweist und/oder bei der für jedes Antriebszahnrad
jeweils ein Antriebsmotor zum Antreiben des Antriebszahnrades vorgesehen ist und die
beiden Antriebsmotoren über eine Steuereinrichtung im Gleichlauf betrieben werden
oder betreibbar sind.
6. Befüllungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der wenigstens
ein flexibles Element elastisch oder federnd oder als Federelement (5, 6, 7) ausgebildet
ist, wobei vorzugsweise wenigstens ein Federelement eine Blattfeder umfasst oder ist,
die, insbesondere mit einem Ende, an dem Füllwagen befestigt ist und, insbesondere
mit einem anderen Ende, an dem Füllkasten befestigt ist.
7. Befüllungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der wenigstens
ein flexibles Element ein Seil (15) umfasst, das, insbesondere mit einem Ende, an
dem Füllwagen befestigt ist und, insbesondere mit einem anderen Ende, an dem Füllkasten
befestigt ist, und/oder bei der wenigstens ein flexibles Element wenigstens teilweise
aus Metall wie Stahl oder aus einem Gummi- oder Elastomermaterial besteht.
8. Befüllungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Oszillierbewegung
eine zumindest überwiegend in einer Oszillierrichtung (S) erfolgende Bewegung ist.
9. Befüllungseinrichtung nach Anspruch 8, bei der wenigstens zwei flexible Elemente (5,
6, 7, 18) an in der Oszillierrichtung gesehen voneinander entgegen gesetzten Bereichen
der Kastenwandung (30) des Füllkastens befestigt oder angebracht sind, und/oder bei
der das oder die Leitelement(e) in der oder parallel zur Oszillierrichtung verlaufen.
10. Befüllungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Füllkasten
(3) an seiner Innenseite oder Innenwandung zumindest teilweise mit einem haftreibungsvermindernden
Material versehen ist, insbesondere einem Polymermaterial, vorzugsweise auf PTFE-Basis.
11. Befüllungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Füllkasten
einen, wenigstens eine Auslassöffnung (33) umlaufenden Rahmen (8), aufweist, der unter
einer elastischen Vorspannung oder mittels federnder Niederhalter (18) gegen eine
Oberfläche, insbesondere an der Steinformmaschine oder dem Formwerkzeug, drückbar
ist, insbesondere selbst aus einem elastischen Material besteht und/oder mittels elastischer
Federelemente mit einer Vorspannung beaufschlagbar ist.
12. Befüllungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Oszillierantrieb
wenigstens einen elektrischen Antriebsmotor umfasst, der über eine Übertragungseinrichtung,
insbesondere ein Getriebe, das insbesondere ein Exzentergetriebe umfasst, mit dem
Füllkasten verbunden ist, und/oder bei der die Oszillieramplitude der Oszillierbewegung
zwischen etwa 2 mm und 150 mm gewählt ist und/oder die Oszillierfrequenz für die Oszillierbewegung
etwa zwischen 0,1 Hz bis 5 Hz gewählt ist.
13. Befüllungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer Arretierungseinrichtung
zum Arretieren des Füllwagens in einer Verfahrposition, insbesondere in der Befüllungsposition.
14. Vorrichtung zum Herstellen von Formkörpern, insbesondere Steinen, mit
a) einer Presse mit wenigstens einem Formwerkzeug zum Pressen der Formkörper aus Formmaterial
und
b) einer Befüllungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Befüllen
des wenigstens einen Formwerkzeuges mit einem schüttfähigen Formmaterial an wenigstens
einer Befüllungsposition, und vorzugsweise mit einer Ladestation (71) zum Laden des
Füllkastens der Befüllungseinrichtung mit neuem Formmaterial.
1. Filling device for filling moulds, in particular of block forming machines or block
presses, with a pourable forming material, comprising
a) a filling box (3), which can be filled with the moulding material (M) or is intended
for receiving and/or transporting the moulding material (M),
b) a filling carriage (2), on or in which the filling box (3) is flexibly mounted
by means of at least one flexible element (5, 6, 7, 15),
c) at least one oscillating drive (60 to 68), which is arranged or fastened on or
in the filling carriage and is connected to the filling box (3) to drive the filling
box in an oscillating movement relative to the filling carriage, which is made possible
by the flexible mounting of the filling box on or in the filling carriage by means
of the flexible element or elements,
d) at least one traversing drive (20, 21, 40, 41, 50, 51) for making the filling carriage
traverse with the filling box at least between at least one filling position for filling
at least one mould (74) with moulding material from the filling box and a charging
position (at 71) for charging the filling box with fresh moulding material, characterized in that
e) the filling box (3) is assigned at least one heating device for heating the filling
box, in particular a heating device arranged on or in at least a partial region of
the box walling (30) of the filling box, preferably at least one heating device preferably
being in the form of a plate and/or comprising heating wires and/or being an electric
resistance heating device.
2. Filling device according to Claim 1, in which the filling box (3) has an inlet opening
(31), arranged at the top, for filling with moulding material and/or an outlet opening
(32), arranged at the bottom, for letting the moulding material out of the filling
box and/or in which the moulding box has in the region of an inlet opening of the
filling box at least one directing element (31) for directing the moulding material
introduced into the filling box through the inlet opening and/or in which the filling
box has a peripheral box walling (30), which is inclined so as to slope downwards
or is formed in a frustopyramidal manner, the box walling preferably protruding further
down, or having a larger inner dimension, in the region of the outlet opening than
at an inlet opening of the filling box.
3. Filling device according to one of the preceding claims, in which the traversing drive
for making the filling carriage traverse has at least one toothed rack (20, 21), which
is arranged on the filling carriage, and at least one associated driving gearwheel
(40, 41), which engages in the toothed rack.
4. Filling device according to one of the preceding claims, in which a toothed rack (20,
21), in which a driving gearwheel (40, 41) respectively engages, is respectively arranged
on two opposite sides (22, 23) of the filling carriage (2), the toothings of the toothed
racks preferably being made to face away from one another and/or the tips of the teeth
and the grooves lying between them of the at least one toothed rack extending vertically
or in the direction of gravitational force.
5. Filling device according to Claim 4, in which the traversing drive has at least one
electric drive motor (50, 51) and/or in which a drive motor for driving the driving
gearwheel is respectively provided for each driving gearwheel and the two drive motors
are operated or can be operated synchronously by means of a control device.
6. Filling device according to one of the preceding claims, in which at least one flexible
element is formed in an elastic or resilient manner or as a spring element (5, 6,
7), at least one spring element preferably comprising or being a leaf spring, which
is fastened, in particular by one end, on the filling carriage and is fastened, in
particular by another end, on the filling box.
7. Filling device according to one of the preceding clams, in which at least one flexible
element comprises a cable (15), which is fastened, in particular by one end, on the
filling carriage and is fastened, in particular by another end, on the filling box
and/or in which at least one flexible element consists at least partially of metal
such as steel or of a rubber or elastomer material.
8. Filling device according to one of the preceding claims, in which the oscillating
movement is a movement taking place at least predominantly in an oscillating direction
(S).
9. Filling device according to Claim 8, in which at least two flexible elements (5, 6,
7, 18) are fastened or attached on regions of the box walling (30) of the filling
box that are opposite one another when seen in the oscillating direction and/or in
which the deflecting element or elements extend in or parallel to the oscillating
direction.
10. Filling device according to one of the preceding claims, in which the filling box
(3) is at least partially provided on its inner surface or inner walling with an adhesion-reducing
material, in particular a polymer material, preferably PTFE-based.
11. Filling device according to one of the preceding claims, in which the filling box
has a frame (8) which extends around at least one outlet opening (33) and can be pressed
against a surface, in particular on the block forming machine or the mould, under
an elastic prestress or by means of resilient hold-down devices (18), in particular
consists itself of an elastic material and/or can be subjected to a prestress by means
of elastic spring elements.
12. Filling device according to one of the preceding claims, in which the oscillating
drive comprises at least one electric drive motor, which is connected to the filling
box by means of a transmission device, in particular a gear mechanism, which comprises
in particular an eccentric gear mechanism and/ or in which the oscillating amplitude
of the oscillating movement is chosen between approximately 2 mm and 150 mm and/or
the oscillating frequency for the oscillating movement is chosen approximately between
0.1 Hz and 5 Hz.
13. Filling device according to one of the preceding claims with an arresting device for
arresting the filling carriage in a traversing position, in particular in the filling
position.
14. Apparatus for producing mouldings, in particular blocks, with
a) a press with at least one mould for pressing the mouldings from moulding material
and
b) a filling device according to one of the preceding claims for filling the at least
one moulding with a pourable moulding material at at least one filling position, and
preferably with a charging station (71) for charging the filling box of the filling
device with fresh moulding material.
1. Dispositif de remplissage destiné à remplir des outils de moulage, notamment de machines
à former des pierres ou de presse de pierres, d'un matériau de moulage versable, comprenant
a) un caisson de remplissage (3) pouvant être rempli avec le matériau de moulage (M)
ou étant prévu pour recevoir et/ou transporter le matériau de moulage (M),
b) un chariot de remplissage sur lequel ou dans lequel le caisson (3) est monté de
manière flexible à l'aide d'au moins un élément flexible (5, 6, 7, 15),
c) au moins un entraînement en oscillations (60 à 68) disposé ou fixé sur ou dans
le chariot de remplissage et relié au caisson de remplissage (3) pour entraîner le
chariot de remplissage en un mouvement oscillatoire par rapport au chariot de remplissage,
mouvement qui est rendu possible par le montage flexible du caisson de remplissage
sur ou dans le chariot de remplissage à l'aide du (ou des) élément(s) flexible(s),
d) au moins un entraînement en déplacement (20, 21, 40, 41, 50, 51) pour déplacer
le chariot de remplissage avec le caisson de remplissage entre au moins une position
de remplissage pour remplir au moins un outil de moulage (74) avec du matériau de
moulage venant du caisson de remplissage, et une position de chargement (près 71)
pour charger le caisson de remplissage avec du nouveau matériau de moulage,
caractérisé en ce que
e) au moins un dispositif de chauffage pour chauffer le caisson de remplissage est
associé au caisson de remplissage (3), notamment un dispositif de chauffage disposé
sur ou dans une zone des parois (30) du caisson de remplissage, de préférence au moins
un dispositif de chauffage ayant la forme d'une plaque et/ou comprenant des fils chauffants
et/ou étant un dispositif de chauffage à résistance électrique.
2. Dispositif de remplissage selon la revendication 1, le caisson de remplissage (3)
comprenant une ouverture de chargement (31) disposée en haut pour charger du matériau
de moulage et/ou une ouverture de déchargement (32) disposée en bas pour décharger
le matériau de moulage du caisson de remplissage, et/ou le caisson de remplissage
comprenant au moins un élément de guidage (31) disposé aux alentours d'une ouverture
de chargement du caisson de remplissage et servant à guider le matériau de moulage
chargé dans le caisson de remplissage par l'ouverture de chargement, et/ou le caisson
de remplissage comprenant une paroi périphérique (30) inclinée vers l'extérieur ou
ayant la forme d'un tronc de pyramide, la paroi, de préférence dans la zone de l'ouverture
de déchargement, étant en saillie ou présentant des dimensions intérieures plus grandes
qu'à une ouverture de chargement du caisson de remplissage.
3. Dispositif de remplissage selon l'une des revendications précédentes, l'entraînement
en déplacement pour déplacer le chariot de remplissage comprenant au moins une crémaillère
(20, 21) disposée sur le chariot de remplissage et au moins un pignon d'entraînement
(40, 41) associé engrenant avec la crémaillère.
4. Dispositif de remplissage selon l'une des revendications précédentes, une crémaillère
(20, 21) étant disposée sur chacun de deux côtés opposés (22, 23) du chariot de remplissage
(2), dans laquelle engrène un pignon d'entraînement respectif (40, 41), les dentures
des crémaillères étant orientées dos à dos et/ou les pointes des dents et des échancrures
d'au moins une des crémaillères étant orientées essentiellement verticalement ou dans
le sens de la gravité.
5. Dispositif de remplissage selon la revendication 4, l'entraînement en déplacement
comprenant au moins un moteur électrique (50, 51) et/ou pour chaque pignon d'entraînement
étant prévu un moteur d'entraînement pour entraîner le pignon d'entraînement, et les
deux moteurs d'entraînement étant fait fonctionner, ou pouvant être fait fonctionner,
de manière synchrone par un dispositif de commande.
6. Dispositif de remplissage selon l'une des revendications précédentes, au moins un
élément flexible étant flexible ou résilient ou réalisé comme élément à ressort (5,
6, 7), de préférence, au moins un élément à ressort étant ou comprenant un ressort
à lame fixé, notamment par une extrémité, au chariot de remplissage et fixé, notamment
avec une autre extrémité, au caisson de remplissage.
7. Dispositif de remplissage selon l'une des revendications précédentes, au moins un
élément flexible comprenant une corde (15) fixée, notamment par une extrémité, au
chariot de remplissage et fixée, notamment avec une autre extrémité, au caisson de
remplissage, et/ou au moins un élément flexible étant fait au moins en partie en métal
tel que l'acier ou en un matériau de caoutchouc ou d'élastomère.
8. Dispositif de remplissage selon l'une des revendications précédentes, le mouvement
oscillatoire étant un mouvement effectué au moins essentiellement dans une direction
d'oscillations (S).
9. Dispositif de remplissage selon la revendication 8, au moins deux éléments flexibles
(5, 6, 7, 18) étant fixés ou montés, vu dans la direction des oscillations, dans des
zones opposés de la paroi (30) du caisson de remplissage et/ou le (ou les) élément(s)
flexible(s) étant orientés dans la, ou parallèle à la direction des oscillations.
10. Dispositif de remplissage selon l'une des revendications précédentes, le caisson de
remplissage (3) étant pourvu sur sa face intérieure ou sur sa paroi intérieure d'un
matériau réduisant la friction, notamment un matériau polymère, de préférence sur
la base de PTFE.
11. Dispositif de remplissage selon l'une des revendications précédentes, le caisson de
remplissage comprenant un cadre périphérique (8) avec au moins une sortie de décharge
(33) qui est adapté pour être pressé, sous une contrainte élastique ou à l'aide d'organes
de maintien en appui (18) résilients, sur une surface, notamment sur la machine de
moulage de pierres ou sur l'outil de moulage, qui est lui-même réalisé en un matériau
élastique et/ou adapté pour être précontraint à l'aide d'éléments élastiques.
12. Dispositif de remplissage selon l'une des revendications précédentes, l'entraînement
en oscillations comprenant au moins un moteur électrique relié au caisson de remplissage
par un dispositif de transmission, notamment une transmission avec une transmission
à excentrique, l'amplitude des oscillations du mouvement oscillatoire étant choisie
entre 2 mm et 150 mm et/ou la fréquence des oscillations étant choisie entre 0,1 Hz
et 5 Hz.
13. Dispositif de remplissage selon l'une des revendications précédentes, comprenant un
dispositif d'arrêt pour arrêter le chariot de remplissage dans une position de déplacement,
notamment dans la position de remplissage.
14. Dispositif pour réaliser des corps moulés, notamment des pierres, avec
a) une presse ayant au moins un outil de moulage pour presser les corps moulés à partir
d'un matériau de moulage et
b) un dispositif de remplissage selon une des revendications précédentes pour remplir
le ou les outils de moulage avec un matériau de moulage versable à une position de
remplissage, et de préférence avec une station de chargement (71) pour charger le
caisson de remplissage du dispositif de remplissage avec un nouveau matériau de moulage.