[0001] Die Erfindung betrifft ein Trittelement für eine Fahreinrichtung nach Anspruch 1.
[0002] Unter Fahreinrichtungen im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Endlos-Fahreinrichtungen
wie Fahrsteige und Fahrtreppen zu verstehen, die eine Vielzahl von miteinander verbundenen
Trittelementen aufweisen.
[0003] Fahrtreppen weisen pro Trittelement je eine Trittplatte und einen Setzstufenteil
auf, und bei dem jeweils im Einsatz stehenden bzw. benutzbaren Fahrtreppenteil befindet
sich die Trittplatte in horizontaler Anordnung und der Setzstufenteil im Wesentlichen
in vertikaler Anordnung. Fahrsteige weisen üblicherweise nur Trittplatten auf, welche
beim jeweils im Einsatz stehenden bzw. benutzbaren Teil das Fahrsteiges horizontal
oder in Transportrichtung leicht geneigt sein können.
[0004] Fahreinrichtungen dieser Art sind so ausgebildet, dass sie mindestens in einer Vorwärts-Fahrrichtung
benutzbar sind.
[0005] Die Trittplatten und ggf. die Setzstufenteile können mit Leisten versehen sein, die
sich üblicherweise längs der Randbereiche der Trittplatten oder längs eines Teiles
dieser Randbereiche erstrecken. Grundsätzlich können solche Leisten aber überall angebracht
werden. Die Leisten dienen insbesondere als Sicherheitseinrichtung, um die Benutzer
von Fahreinrichtungen dagegen zu schützen, auf Gefahrenbereiche zu treten, zum Beispiel
auf Bereiche, in deren zwei Trittplatten zusammenstossen, oder auf seitliche Randbereiche
der Trittplatten. Die Markierung solcher Gefahrenbereiche kann auch durch Anbringen
von Farbelackierungen auf den Trittplatten und ggf. auf den Setzstufenteilen erfolgen,
doch blättern solche Farblackierungen häufig nach kurzer zeit ab, weshalb die Leisten
vorzuziehen sind.
[0006] Herkömmlicherweise werden solche Leisten, die beispielsweise aus einem geeigneten
metallischen Werkstoff oder einem geeigneten Kunststoff bestehen können, mit Hilfe
von zusätzlichen Befestigungselementen, wie zum Beispiel Schrauben, und somit unter
Einsatz von geeigneten Werkzeugen an den Trittelementen fixiert. Eine derartige Befestigung
ist in jeder Beziehung aufwändig.
[0007] Auch gemäß der gattungsbildenden
US 5337879 , Fig. 4 wird die Leiste durch Schrauben fixiert. Die Leiste hintergreift dabei das
hintere Ende der Stufe, sodass dieser Bereich prinzipiell als Nut-und-Feder-verbindung
angesehen werden kann.
[0008] Gemäß der
DE 19850847 A1 wird eine Leiste lediglich aufgesteckt, wobei Haken in öffnungen eingreifen und dort
einschnappen.
[0009] Während die Trittelemente üblicherweise Aluminium-Gussstücke sind, können die Leisten
aus einem geeigneten Kunststoff hergestellt werden. Im Allgemeinen werden hierbei
die Leisten mit geringerer Masshaltigkeit bzw. grösseren Toleranzen gefertigt als
die Trittelemente. Zusätzlich müssen die Spaltbreiten zwischen der montierten Leiste
und dem Trittelement so gross gemacht werden, dass die unterschiedliche Wärmeausdehnung
der Kunatstoffleiste und des Aluminium-Trittelements im Betrieb problemlos kompensiert
wird. Dies kann zur Folge haben, dass die Leisten nach ihrer Montage auf den Trittelementen
einen Abst.and von benachbarten Teilen der Fahreinrichtung haben, der sich von einem
Soll-Abstand so sehr unterscheidet, dass eine ordnungsgemässe und sichere Funktion
der Fahreinrichtung nicht mehr gewährleistet ist. Die erwähnten benachbarten Teile
können benachbarte Leisten und/oder benachbarte Teile der Trittelemente und/oder ortsfeste
Teile der Fahreinrichtung sein. Eine ordnungsgemässe Funktion der Fahreinrichtung
kann beilspielsweise beeinträchtigt sein, wenn ein zu weiter spalt entsteht, in dem
sich Schmutz ansammelt oder in dem sich Teile von Bekleidung oder Gepäck von Benutzern
der Fahreinrichtung verfangen können.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es,
ein verbessertes Trittelement mit einer Leiste zu schaffen, wobei die Leiste einfach
herstellbar und ohne grossen Aufwand präzis positionierbar und insbesondere ohne zusätzliche
Befestigungselemente und möglichst werkzeugfrei solid montierbar sein soll.
[0011] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäss
für das Trittelement durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1.
[0012] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung werden durch die jeweiligen abhängigen Ansprüche
umschrieben.
[0013] Vorteilhafterweise lässt sich erfindungsgemäss eine Leiste ohne zusätzliche Befestigungselemente,
also zum Beispiel ohne Schrauben, und möglichst werkzeugfrei am Trittelement montieren.
Auch deren Entfernung kann ohne Sonderwerkzeuge bewerkstelligt werden, wobei ggf.
in Kauf genommen wird, dass die Leisten nicht zerstörungsfrei demontierbar sind.
[0014] Die Leisten und die Trittelemente sind so ausgebildet, dass Bewegungen der Leiste,
immer relativ zum Trittelement gesehen, (i) quer zu den Fahrrichtungen, (ii) senkrecht
von der Trittfläche weg und (iii) in den Fahrtrichtungen gänzlich verhindert oder
wenigstens auf ein sehr geringes Spiel begrenzt werden.
[0015] Die gegenseitige Verbindung der Leisten mit den Trittplatten oder mit den Setzstufenteilen
erfolgt ähnlich wie bei Feder/Nut-Verbindungen bzw. mit Hilfe von zusammenwirkenden
bzw. komplementären Elementen, wobei jeweils das eine Element an einer Befestigungsfläche
des Trittelementes und das andere Element an der Leiste angeordnet ist.
[0016] Die Leisten bestehen im Wesentlichen aus einem Leistenkörper und aus verschiedenen
Ansätzen am Leistenkörpor, die zur Befestigung der Leisten dienen. An der einer Befestigungsfläche
des Trittelementes zugewandten Fläche der Leiste sind Nuten-Ansätze vorgesehen. Grundsätzlich
ist ein Nuten-Ansatz (auch Nutenkörper genannt) so geformt, dass er, zusammen mit
dem Leistenkörper, eine Nut begrenzt. Im montierten Zustand greift eine Feder in diese
Nut ein. Diese Feder ist an der Befestigungsfläche des Trittelementes angeordnet,
das heisst an der Oberfläche der Trittplatte, wenn die Leiste an der Trittplatte zu
befestigen ist, oder an der Aussenfläche des Setzstufenteiles, wenn die Leiste am
Setzstufenteil zu befestigen ist.
[0017] Die soeben beschriebene Art der Befestigung gibt jedoch nur das Grundprinzip der
Befestigung an. Üblicherweise ist nämlich der Nuten-Ansatz an der Leiste so ausgebildet,
dass er nicht nur einen, sondern zwei Nutenkörper und zwei Nuten bildet, die von gegenüberliegenden
Seiten zugänglich sind, wobei bei einer solchen Anordnung die Befestigungsfläche des
Trittelementes komplementär zwei Federn aufweist. Es können an einer Leiste auch mehrere
solcher Feder/Nut-Anordnungen vorhanden sein. Je nach Anordnung der Leiste können
diese Feder/Nut-Anordnungen parallel oder fluchtend angeordnet sein.
[0018] Die Nuten der Leiste und die zugehörigen Federn des Trittelementes sind so angeordnet,
dass die Federn im Wesentlichen parallel zur Trittfläche bzw. parallel zur Aussenfläche
des Setzstufenteiles in die Nuten ragen. Die freien Enden der Nutenkörper untergreifen
hierbei die Federn.
[0019] Die Feder für eine Nut ist, wie schon erwähnt, an der jeweiligen Befestigungsfläche
des Trittelementes, das heisst an der Oberfläche der Trittplatte oder an der Aussenfläche
des Setzstufenteiles, angeordnet. Sowohl die Nut als auch die Feder weisen begrenzte
Längen auf. Angrenzend an ein Längs-Ende der Feder weist die Befestigungsfläche eine
Öffnung auf, in welche bei einem ersten Montageschritt der Nuten-Ansatz des Leistenkörpers
senkrecht zur Befestigungsfläche eingeführt werden kann. Bei einem darauffolgenden
Mentageschritt wird die Leiste parallel zur Befestigungsfläche so verschoben, dass
die Feder in die Nut eingreift. Die bisher beschriebenen konstruktiven Elemente der
Feder/Nut-Verbindung dienen dazu, eine Verschiebung der Leiste senkrecht vcn der Befestigungsfläche
des Trittelementes weg zu verhindern.
[0020] Die Nutenkörper weisen Begrenzungsflächen auf, die im Wesentlichen senkrecht zu den
Befestigungsflächen gerichtet sind. Die beim zweiten Montageschritt vorlaufenden Begrenzungsflächen
der Nutenkörper bilden Leisten-Anschlagflächen, die im montierten Zustand mit Trittelemente-Anschlagflächen
zusammenwirken, welche angrenzend an jenes Längs-Ende der Federn angeordnet sind,
das der Öffnung gegenüberliegt. Damit wird verhindert, dass sich die Leisten in Einschubrichtung
der Nut/Feder-Verbindung, und zwar in Richtung des zweiten Montageschrittes, gewissermassen
vorwärts, verschieben.
[0021] Der Leistenkörper besitzt, zusätzlich zu den Nut-Ansätzen, einen oder mehrere Arretierungs-Ansätze,
die an derselben Fläche angeordnet sind wie die Nuten-Ansätze. Im montierten Zustand
der Leiste greifen diese Arretierungs-Ansätze in komplementäre Arretierungs-Ausnehmungen
der Trittplatte bzw. des Setzstufenteiles ein. Diese Arretierungs-Ansätze und die
Arretierungs-Öffnungen sind so angeordnet, dass sie eine Verschiebung der Leiste entgegen
der Einschieberichtung (entgegen der Richtung des zweiten Montageschrittes), also
gewissermassen rückwärts, verhindern.
[0022] Der Leistenkörper ist elastisch deformierbar. Während bei der Montage Nuten-Ansätze
bzw. Nutenkörper über die Federn geführt werden (beim zweiten Montageschritt), wird
der Leistenkörper im Bereich der Arretierungsansätze so elastisch deformiert, dass
die Arretierungsansätze über die Befestigungsfläche in die Arretierungsöffnungen gleiten
können. Am endgültigen Ort der Montage der Leiste kann der Arretierungs-Ansatz der
Leiste in die Arretierungsöffnung des Trittelements eingreifen, damit wird der Leistenkörper
von selbst wieder entspannt und in seine ursprüngliche Form deformiert. Die Leistenanschläge
sowohl der Nuten-Ansätze als auch der Arretierungs-Ansätze liegen dann an den entsprechenden
Trittelement-Anschlägen an.
[0023] Bei der oben beschriebenen Feder/Nut-Anordnung sind die Federn am Trittelement und
die Nuten und Nutenkörper an der Leiste angeordnet. Es ist aber auch eine umgekehrte
Anordnung möglich, bei welcher die Federn an der Leiste und die Nuten und Nutenkörper
am Trittelement angeordnet sind.
[0024] Die Trittflächen der Trittplatten und die Aussenflächen der Setzstufen weisen üblicherweise
integrale, in Transportrichtung verlaufende, durch Rillen getrennte vorsprünge auf,
und die Oberfläche der Leiste sollte so gestaltet sein, dass diese genannten integralen
Rillen und Vorsprünge eine fluchtende bzw. ergänzende Fortsetzung in Rillen und Vorsprüngen
der Leiste haben.
[0025] Wie weiter oben erwähnt, ist die Leiste üblicherweise in mehrere, nämlich mindestens
zwei Leistenteile unterteilt. Diese Leistenteile können beispielsweise spiegelsymmetrisch
bezüglich einer in Transportrichtung der Fahreinrichtungen verlaufenden vertikalen
Mittelebene des Trittelementes angeordnet sein.
[0026] Die Leiste bzw. die Leistenteile können zum Beispiel ausschliesslich in dem der Kante
gegenüberliegenden Randbereich der Trittplatte angeordnet sein, oder sie können an
mehreren Randbereichen angeordnet sein.
[0027] Die Leistenteile können auch als Winkelleisten mit zwei Schenkeln ausgebildet sein.
Bei jeder Winkelleiste kann der erste Schenkel als Querschenkel längs dem der Kante
gegenüberliegenden Randbereich der Trittplatte und der zweite Schenkel als Längsschenkel
längs einem in Fahrrichtung verlaufenden Rand der Trittplatte angeordnet sein.
[0028] Die Leiste kann auch so angeordnet sein, dass sie eine Trennung der Trittplatte in
zwei Bereiche, insbesondere einen in Fahrrichtung linken und rechten Teil, markiert,
um Benutzern das Prinzip 'rechts stehen, links gehen' in Erinnerung zu rufen.
[0029] Es ist ausserdem bei Rolltreppen möglich, Leisten oder Leistenteile nur oder zusätzlich
an der Aussenfläche der Setzstufe anzuordnen.
[0030] Es hat sich als günstig erwiesen, die elastisch deformierbaren Leisten bzw. Leistenteile
aus einem geeigneten Kunststoff herzustellen, wobei die Ansätze an der Leiste vorzugsweise
integral mit der Leiste hergestellt werden.
[0031] Die Leiste bzw. die Leistenteile sind bevorzugt bezüglich ihrer Eigenschaften, nämlich
bezüglich ihres Materials, ihrer Form und ihrer Abmessungen, so ausgebildet, dass
sie Körper bilden, die sich, ggf. auch manuell, elastisch deformieren lassen. Die
Anordnung der Nuten-Ansätze und der Arretierungs-Ansätze am Leistenkörper ist so,
dass der Leistenkörper elastisch deformiert bzw. vorgespannt wird, damit der Montagevorgang
ermöglicht wird. Befindet sich dann die Leiste bzw. das Leistenteil am definitiven
Ort (wenn sich der Arretierungs-Ansatz an der Stelle der Arretierungs-Öffnung befindet),
so kann die Vorspannung entfallen. Um einen festen, wackelfreien Halt der Leiste bzw.
der Teilleiste zu gewährleisten, kann es empfehlenswert sein, die Vorspannung lediglich
zu reduzieren. Auf diese Weise kann eine Sicherung der Leiste bzw. der Leistenteile
mittels der Feder/Nut-Anordnung und den zusammenwirkenden Anschlagflächen erreicht
werden.
[0032] Die Leisten bzw. Leistenteile und insbesondere die Ansätze bzw. Nutenkörper an den
Leisten sind leicht zu deformieren, was einerseits für die vorgesehene Montage notwendig
ist und anderseits Ungenauigkeiten der Herstellung kompensieren kann.
[0033] Wie schon erwähnt, sollten die Leisten bzw. Leistenteile so angeordnet sein, dass
ihre Rillen und Vorsprünge mit den Rillen und Vorsprüngen der Trittflächen, an denen
sie montiert werden, annähernd fluchten. Besonders wichtig ist es auch, dass Soll-Abstände
der Leisten oder Leistenteile von benachbarten Teilen der Fahreinrichtung eingehalten
werden, so dass zu grosse Spalten vermieden werden. Hierzu werden die Leisten bzw.
Leistenteile mittels eines Verfahrens und einer Testvorrichtung geprüft.
[0034] Bei diesem Verfahren zum Prüfen der Leisten bzw. Leistenteile werden die Leisten
bzw. Leistenteile temporär auf einer Testeinrichtung angeordnet. Sodann werden Referenzstellen,
das heisst Referenzlinien oder Referenzpunkte, der Leisten bzw. Leistenteile vermessen,
um zu ermitteln, welche Ist-Werte von Abständen sich bei der Montage ergeben würden.
Dann werden Abweichungen der Ist-Werte dieser Vermessung von den vorgebbaren Soll-Werten
ermittelt. Schliesslich werden die Leisten bzw. Leistenteile zur Montage an den Trittelementen
freigegeben, unter der Bedingung, dass die Abweichungen der Ist-Werte von den Soll-werten
innerhalb bestimmter Toleranzbereiche liegen.
[0035] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles und
mit Bezug auf die Zeichnung ausführlich beschrieben. Hierbei werden lediglich eine
Rolltreppe und deren Trittelemente einschiesslish der Leisten beschrieben, die Erfindung
betrifft aber auch Trittelemente von Fahrsteigen. In allen Figuren sind gleiche oder
ähnliche konstruktive Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen, und um die Klarheit
der Figuren zu gewährleistet, wurden nicht in jeder Figur alle Bezugszeichen eingesetzt..
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Rolltreppe, von der Seite, teilweise geschnitten, in stark vereinfachter Darstellung;
- Fig. 2A
- ein Trittelemente, jedoch ohne Leisten, der in Fig. 1 gezeigten Rolltreppe, von der
Seite, zum Teil geschnitten;
- Fig. 2B
- ein Trittelement wie das in Fig. 2A gezeigte Trittelement, mit mehreren Leisten, in
vereinfachter Darstellung, von oben;
- Fig. 2C
- das in Fig. 2B gezeigte Trittelement, mit Leisten, in einem Schaubila;
- Fig. 3A
- ein Trittelement mit einer Winkelleiste, von der Seite, teilweise geschnitten;
- Fig. 3B
- die in Fig. 3A gezeigte Winkelleiste, von der Seite;
- Fig. 3C
- das in den Fig. 3A und 3B gezeigte Winkelelement, in Fahrricht.ung gesehen;
- Fig. 3D
- das in den Fig. 3A, 3B und 3C gezeigte Winkelelement, in einem Schaubild;
- Fig. 4A
- ein Trittelement mit einer Querleiste, ausschnittweise, in gleicher Darstellung wie
Fig. 3A;
- Fig. 4B
- die Querleiste des in Fig. 4A gezeigten Trittelementes, in Fahrrichtung gesehen;
- Fig. 4C
- die in Fig. 4B gezeigte Querleiste, in einem Schaubild;
- Fig. 5A
- ein Trittelement, das zusätzlich Randleisten am Setzstufenteil aufweist, von der Seite,
teilweise geschnitten;
- Fig. 5B
- die Winkelleiste des in Fig. 5A gezeigten Trittelementes;
- Fig. 5C
- die Randleiste (der Setzstufe) des in Fig. 5A gezeigten Trittelementes, von der Seite;
- Fig. 5D
- die in Fig. 5A gezeigte Wirkelleiste, in einem Schnitt;
- Fig. 5E
- eine Hälfte des Trittelements in einer Draufsicht;
- Fig. 5F
- einen Längsschenkel im Schnitt;
- Fig. 6A
- ein Trittelement, aussehnittsweise, mit Blick auf die Trittfläche, in einem Schaubild;
- Fig. 6B
- das in Fig. 6A gezeigte Trittelemente, mit Blick auf die Trittplatte von unten, in
einem Schaubild:
- Fig. 7A
- den Montagevorgang einer Winkelleiste an einem Trittelement gemäss Fig. 3A;
- Fig. 7B
- den Montagevorgang einer Querleiste an einem Trittelement gemäss Fig. 4B;
- Fig. 7C
- eine wie beim Montagevorgang deformierte Winkelleiste;
- Fig. 7D
- eine wie beim Montagevorgang deformierte Querleiste;
- Fig. BA
- eine Winkelleiste mit den Testkräften des Testverfahrens; und
- Fig. 8B
- eine Querleiste mit den Testkräften des Testverfahrens.
[0036] Die in Fig. 1 gezeigte Fahreinrichtung 10 ist eine ebenfalls mit 10 bezeichnete Rolltreppe,
die von einer untern Ebene E1 zu einer oberen Ebene E2 führt. Seitliche Balustraden
12 begrenzen die Rolltreppe 10. Im Weiteren umfasst die Rolltreppe 10 eine Vielzahl
von Trittelementen 20, die miteinander verbunden sind.
[0037] Fig. 2A zeigt einen Ausschnitt A aus Fig. 1, nämlich im Wesentlichen eines der Trittelemente
20. Das Trittelement 20 umfasst eine Trittplatte 22 mit einer Trittfläche 22.1 und
ein Setzstufenteil 24 mit einer Aussenfläche 24.1 der Setzstufe. Im jeweils benutzbaren
Teil der Rolltreppe 10 sind die Trittflächen 22.1 jeder Trittplatte 22 mindestens
annähernd horizontal und die Aussenflächen der Setzstufen 24.1 der Setzstufen 24 etwa
vertikal angeordnet. Die Trittplatte 22 und das Setzstufenteil 24 treffen aufeinander,
wobei die Trittfläche 22.1 und die Aussenfläche 24.1 eine in Fig. 2A als Punkt erscheinende
Kante 26 bilden, die senkrecht zu Fahrrichtungen der Fahrtreppe 10 verläuft, das heisst
senkrecht zur Aufwärts-Fahrrichtung F2 und zur Abwärts-Fahrrichtung F1.
[0038] Wie in Fig. 2B angedeutet und genauer in Fig. 3C gezeigt, weisen die Trittfläche
22.1 und die Aussenfläche 24.1 des Setzstufenteils 24 in den Fahrrichtungen F1, F2
verlaufende, durch Rillen 28.1 getrennte Vorsprünge 28.2 auf. Jeder zweite Vorsprung
der Trittfläche 22.1 trifft auf einen Vorsprung der Aussenfläche 24.1 des Setzstufenteils
24.
[0039] Bewegt sich der benutzbare Teil der Fahrtreppe 10 in Fahrrichtung F2 und somit aufwärts
zur Ebene E2, so läuft von der Trittplatte 22 ein Randbereich 27, welcher der Kante
26 parallel gegenüberliegt, vor, wie in Fig. 2B dargestellt. Bewegt sich der benutzbare
Teil der Fahrtreppe 10 in Fahrrichtung F1 und somit abwärts zur Ebene E1, so läuft
von der Trittplatte 22 die Kante 26 vor, wie ebenfalls aus Fig. 2B ersichtlich.
[0040] Mit M ist in Fig. 2B eine vertikale Mittelebene der Rolltreppe 10 bezeichnet.
[0041] Fig. 2B zeigt ausserdem eine Leiste 30. Diese Leiste 30 umfasst eine Vielzahl von
Leistenteilen, nämlich vier Querleisten 40 und zwei Winkelleisten 50.
[0042] Alle Querleisten 40 sind entweder unter sich gleich ausgebildet, oder sie sind im
Wesentlichen gegengleich bzw. spiegelsymmetrisch, insbesondere mit Bezug auf die Mittelebene
M.
[0043] Die Winkelleisten 50 umfassen eine erste Winkelleiste, in Fig. 2B links, und eine
zweite Winkelleiste, in Fig. 2B rechts. Die beiden Winkelleisten 50 sind im Wesentlichen
bezüglich der Mittelebene M gegengleich ausgebildet und angeordnet, sie können aber
in Einzelheiten, insbesondere bezüglich ihrer Rillen 28.1 und vorsprünge 28.2, welche
entsprechende Rillen und Vorsprünge der Trittplatte ergänzen, unterschiedlich sein.
Jede Winkelleiste 50 weist einen ersten Schenkel oder Längsschenkel 52 auf, der sich
im vorliegenden Beispiel längs von Seitenrändern der Trittfläche 22.1 des Trittelementes
20 erstreckt. Jede Winkelleiste 50 weist auch einen zweiten Schenkel oder Querschenkel
54 auf. Dieser Querschenkel 54 hat hier, in Fahrrichtung F1, F2 gesehen, gleiche Abmessungen
wie die Querleisten 40 und ist fluchtend mit den Querleisten 40 angeordnet.
[0044] Fig. 2C zeigt anschaulich das Trittelement 20, wobei eine der Winkelleisten 50 und
einige der Querleisten 40 montiert sind, während die andere der Winkelleisten 50 und
zwei Querleisten 40 zur Montage bereit sind.
[0045] Fig. 3A zeigt das Trittelement 20 mit einer der Winkelleisten 50 in einem vertikalen
schnitt. Die Winkelleiste 50 weist den Längsschenkel 52 und den Querschenkel 54 auf
und ist separat in den Fig. 3B, 3C und 3D gezeigt. Die Winkelleiste 50 besitzt einen
Leistenkörper 51 in Form eines L. Der Längsschenkel 52 weist mehrere Nuten-Ansätze
50.1 bzw. Nutenkörper 50.1 auf, von denen jeweils zwei Nutenkörper 50.1 annähernd
gegengleich sind und ein Paar bilden. Zwei solcher Paare von Nutenkörpern 50.1 sind
in Fahrrichtung F1 bzw. F2, fluchtend hintereinander angeordnet, wobei in Fig. 3D
nur eines dieser Paare sichtbar ist. Der Querschenkel 54 weist ein Paar von Nutenkörpern
50.1 auf. Jeder Nutenkörper 50.1 bildet eine Nut 50.3.
[0046] In jede der Nuten 50.3 greift im montierten Zustand eine Feder 200 der Trittplatte
22, wie dies mit Bezug auf die Fig. 6A und 6B weiter unten beschrieben ist. Die jeweils
paarweise angeordneten Nuten 50.3 und die ebenfalls paarweise angeordneten Federn
200 erstrecken sich parallel zur Trittfläche 22.1 der Trittplatte 22 am Trittelement
20 und in Fahrrichtung F1, F2. An den einen Längsenden der Nutenkörper 50.1 sind Leisten-Anschlagflächen
50.4 vorhanden. Im montierten zustand liegen diese Leisten-Anschlagflächen 50.4 an
komplementären Trittplatten-Anschlagflächen 250.1 am Ende der Federn 200 an.
[0047] Fig. 4A zeigt die Trittstufe 20 mit einer der Querleisten 40 in einem vertikalen
Schnitt. Die Querleiste 40 selbst ist in Fig. 4B und Fig. 4C separat gezeigt. Die
Querleiste 40 weist Nuten-Ansätze bzw. Nutenkörper 40.1 auf. Diese Nutenkörper 40.1
liegen, in Fahrrichtung F1 bzw. F2 gesehen, nebeneinander und bilden Nuten 40.3. Die
Nutenkörper 40.1 und somit auch die Nuten 40.3 sind paarweise und innerhalb eines
Paares mindestens annähernd spiegelbildlich angeordnet. Wie in den Fig. 6A und 6B
gezeigt, greifen weitere Federn 200, die ebenfalls paarweise angeordnet sind, in die
Nuten 40.3 der Querleiste 40 ein. Die einen Enden der Nutenkörper 40.1 der Querleiste
40 weisen Leisten-Anschlagflächen 40.4 auf. Im montierten Zustand liegen diese Leisten-Anschlagflächen
40.4 an komplementären Trittplatten-Anschlagflächen 240.1 am Ende der Federn 200 an.
[0048] In den Fig. 5A bis 5D ist eine Variante eines Trittelementes 20 gezeigt, bei welcher
sowohl längs zweier seitlicher Randbereiche des Setzstufenteiles 24 Randleisten 60
als auch, wie oben beschrieben, längs dreier Randbereiche der Trittplatte 22 Querleisten
40 und Winkelleisten 50 angebracht sind. Insgesamt kommen hierbei fünf Leistentypen
zur Verwendung, nämlich an der Trittplatte 22 ein Paar Winkelleisten 50 sowie mehrere
Querleisten 40, und am Setzstufenteil 24 ein Paar im Wesentlichen gegengleicher Randleisten
60. Die Randleisten 60 weiser. Nuten-Ansätze bzw. Nutenkörper 60.1 auf, die Nuten
bilden. Im Wesentlichen sind diese Nutenkörper 60.1 und Nuten gleich ausgebildet wie
diejenigen der Winkelleisten 50 und der Querleisten 40. Insbesondere sind an den einen
Längsenden der Nutenkörper 60.1 Leisten-Anschlagflächen vorhanden.
[0049] Die Leistenteile, das heisst die Querleisten 40 und die Winkelleisten 50 für die
Trittplatte 22 (sowie ggf. die Randleisten 60 für das Setzstufenteil 20) sind ferner
mit Arretier-Ansätzen 45 bzw. 55 bestückt, die Leisten-Anschlagflächen 46 bzw. 56
besitzen. Diese Leisten-Anschlagflächen 46, 56 weisen in die entgegengesetzte Richtung
wie die Leisten-Anschlagflächen 40.4, 50.4 der Nutenkörper 40.1, 50.1 der entsprechenden
Leistenteile 40 bzw. 50. Im montierten Zustand der Leistenteile 40, 50 liegen die
Leisten-Anschlagflächen 46, 56 an entsprechen Trittelement-Anschlagflächen 240 bzw.
250 in Ausnehmungen der Trittplatte 22 an.
[0050] Fig. 6A zeigt die Trittplatte 22 mit Blick auf die Trittfläche 22.1, das heisst auf
die Befestigungsfläche für die Querleisten 40 und die Winkelleisten 50. Fig. 6B zeigt
das Trittelement 20 von unten, wobei insbesondere die Trittplatte 22 deutlich dargestellt
ist. Die Trittplatte 22 weist längliche Ausnehmungen 240, 250, 251 auf. Die Ausnehmungen
250 und 251 sind Montage-Ausnehmungen mit den seitlichen Federn 200 für die Winkelleiste
50. Die Ausnehmungen 240 sind Montageausnehmungen mit den seitlichen Federn 200 für
die Querleisten 40. Die Ausnehmungen 250 sind allseitig vom Material der Trittplatte
22.2 begrenzt. Die Ausnehmungen 251 und 240 sind an einer Seite bzw. zur Seite gegenüber
der Kante 26 der Trittplatte 22 offen.
[0051] An den seitlichen Rändern der Ausnehmungen 250, 251, 240 sind, wie schon beschrieben,
die länglichen Federn 200 ausgebildet, die paarweise und parallel zu den Fahrrichtungen
F1, F2 angeordnet sind. Die Federn 200 sind bedeutend weniger elastisch als die Nuten
40.3, 50.3 der Leistenteile 40, 50, in welche sie im montierten Zustand eingreifen,
und können nahezu als starr bezeichnet werden.
[0052] Diejenigen Nutenkörper 40.1 und 50.1 der Leisten 40 und 50, in deren Nuten 40.3 bzw.
50.3 die Federn 200 der Ausnehmungen 240 und 251 eingreifen, könnten ohne Weiteres
in die entsprechenden am Eintritt offenen Ausnehmungen 240 bzw. 251 eingeschoben werden.
Die Nutenkörper 50.1 der Längsschenkel 52 jedoch werden in allseitig berandete Ausr.ehmungen
250 eingebracht, daher weisen diese Ausnehmungen 250 an ihren der Kante 27 zugewandten
Enden verbreiterte öffnungen 252 auf.
[0053] Alle Federn 200 verhindern ein Abheben der Leiste 30 bzw. der Leistenteile 40, 50
von der Trittplatte 22.
[0054] Die Ausnehmungen 240, 251, 250 weisen an ihren einen Enden die Trittplatten-Anschlagflächen
240.1, 251.1, 250.1 auf, an denen im montierten Zustand die komplementären Leisten-Anschlagflächen
anliegen. Dadurch werden die Leistenteile 40 und 50 gegen eine weitere Verschiebung
in Montagrichtung bzw. Einschubrichtung, in Fig. 6A mit der Fahrrichtung F1 zusammenfallend,
gesichert.
[0055] Die Trittplatte 22 weist ausserdem Arretier-Ausnehmungen 270 auf. In diese greifen
im montierten zustand die Arretier-Ansätze 45, 55 der Leistenteile 40, 50 ein. Die
Arretier-Ausnehmungen 270 weisen hierfür Trittplatten-Anschlagflächen 271 auf, an
welchen im montierten Zustang die komplementären Leisten-Anschlagflächen anliegen.
Auf diese Weise sind die Leistenteile 40, 50 gegen eine Verschiebung in entgegengesetzter
Richtung zur Montagerichtung bzw. Einschubrichtung, in Fig. 1 mit der Fahrrichtung
F2 zusammenfallend, gesichert.
[0056] Die Trittplatte 22 weist schliesslich seitliche Anschlagflächen 280 auf, um die Leistenteile
40, 50 gegen eine Verschiebung parallel zur Trittfläche 22.1 und senkrecht zu den
Fahrrichtungen F1, F2 zu sichern.
[0057] Alles was über die Ausbildung, Montage und definitive Anordnung der Querleisten 40
und der Winkelleisten 50 für die Trittplatte 22 bisher beschrieben worden ist und
im Folgenden noch beschrieben wird, gilt sinngemäss auch für die Randleisten 60 des
Setzstufenteiles 24.
[0058] Die Montage der Leisten 30 bzw. der Leistenteile 40, 50 erfolgt grundsätzlich in
der Art einer Schnapp-Arretierung unter Benutzung der Elastizität der Leistenkörper
gemäss der schematisierten Darstellung in den Fig. 7A bis 7D.
[0059] Fig. 7A zeigt einen Montagevorgang für eine Winkelleiste 50 an einer Trittplatte
22, wobei Pfeile A und B im Wesentlichen die aufeinander folgenden Relativbewegungen
der Winkelleiste 50 gegenüber der Trittplatte 22 während des Montagevorganges angeben.
[0060] Fig. 7C zeigt die für den Montagevorgang elastisch deformierte Winkelleiste 50 mit
den Nuten-Ansätzen 50.1 und mit dem Arretier-Ansatz 55.
[0061] Fig. 7B zeigt einen Montagevorgang für eine Querleiste 40 an einer Trittplatte 22,
wobei ein Pfeil B die Relativbewegung der Querleiste 40 gegenüber der Trittplatte
22 während des Montagevorganges angibt.
[0062] Fig. 7D zeigt die für den Montagevorgang elastisch deformierte Querleiste 40 mit
den Nuten-Ansätzen 40.1 und dem Arretier-Ansatz 45.
[0063] Die Einhaltung gewisser Spaltmasse und die Genauigkeit der verwendeten Leistenteile
40, 50, 60 ist von enormer Wichtigkeit, da es bei zu grossen Spaltabmessungen zum
Einklemmen von Kleidung oder Gepäckstücken kommen kann, was zu Unfällen bei der Benutzung
der Fahreinrichtungen führen kann.
[0064] Von grosser Wichtigkeit ist es auch, die Leisten 30 bzw. die Leistenteile 40, 50,
60 gegen ein so genanntes Ausreissen aus dem Trittelement 20 zu sichern. Inbesondere
müssen die Winkelleisten 50 und die Querleisten 40 gegen ein Ausreissen aus der Trittplatte
22 gesichert werden.
[0065] Daher wird ein entsprechendes Verfahren zum Testen der Leistenteile vorgeschlagen.
Dieses Verfahren wird auf einer speziellen Testvorrichtung durchgeführt und dient
dazu, geeignete Leistenteile, welche vorgegebene Normen einhalten und zur Montage
gelangen können, von anderen Leistenteilen zu trennen, die wegen mangelnder Masshaltigkeit
oder Festigkeit nicht zur Montage freigegeben werden dürfen.
[0066] Gemäss dem Testverfahren werden zum Testen der Abmessungen der Leisten die folgenden
Verfahrensschritte ausgeführt:
- Anordnen jeweils eines Leistenteiles temporär an einer Test-Fixierungsanordnung der
Testvorrichtung,
- Vermessen des Leistenteiles an Referenzstellen,
- Ermitteln einer Abweichung eines Ist-Masses von einem Soll-Mass, und
- Freigabe des Leistenteiles zur Montage am Trittelement, wenn die Abweichung innerhalb
eines vorgebbaren Toleranzbereiches der Abmessungen liegt.
[0067] Bei diesen Verfahrensachritten kann das Soll-Mass am selben Trittelement senkrecht
zur Fahrrichtung und in Fahrrichtung der Fahreinrichtung ermittelt werden und/oder
es erfolgt die Ermittlung der Abweichung in Bezug auf ein weiteres Leistenteil. Die
Abweichung kann aber auch in Bezug auf ein benachbarte Teil ortsfestes Teil der Fahreinrichtung
10 ermittelt werden. Die Referenzstellen können sich an derjenigen Fläche der Leisten
befinden, die im montierten Zustand dem Trittelement zugewandt sind.
[0068] Gemäss dem Testverfahren werden zum Testen der Festigkeit bzw. des Widerstandes der
Leisten gegen das erwähnte Ausreissen die folgenden Verfahrensschritte durchgeführt:
[0069] Die Testvorrichtung ist zum Durchführen des genannten Verfahrens ausgelegt und umfasst
eine Test-Fixierungs-Anordnung, die Elemente aufweist, welche gleichwirkend sind wie
die entsprechenden Elemente einer Trittstufe. Die Testeinrichtung ermöglicht das temporäre
Befestigen der Leistenteile, das schnelle und zuverlässige Vermessen der Abweichung(en)
der Abmessungen sowie das schnelle und zuverlässige Anbringen der Testkräfte.
1. Trittelement (20) für eine Fahreinrichtung (10), das in mindestens einer Fahrrichtung
(F1, F2) bewegbar ist,
welches Trittelement (20) eine Trittplatte (22) mit einer Trittfläche (22.1) und eine
Leiste (30, 40, 50) an mindestens einem Bereich der Trittfläche (22.1) aufweist,
wobei
eine Führungs- und Halteanordnung mit einem ersten Element in Form einer Nut (40.3,
50.3) und mit einem zweiten Element in Form einer in die Nut (40.3, 50.3) eingreifenden
Feder (200) vorgesehen ist, wobei eines der Elemente (200) an der Trittplatte (22)
und das andere der Elemente (40.3, 50.3) an der Leiste (30, 40, 50) vorgesehen ist
und die beiden Elemente (200; 40.3, 50.3) zusammenwirken, um Bewegungen der Leiste
(30, 40, 50) relativ zum Trittelement (20) senkrecht von der Trittfläche (22.1) weg
zu verhindern,
dadurch gekennzeichnet,
- dass eine erste Anschlag-Anordnung vorgesehen ist mit ersten Trittelement-Anschlagflächen
(240.1, 251.1, 250.1) am Trittelement (20) und ersten Leisten-Anschlagflächen (40.4,
50.4) an Nuten-Ansätzen (40.1, 50.1) der Leiste (30, 40, 50),
- dass eine zweite Anschlag-Anordnung vorgesehen ist mit einer zweiten Trittelement-Anschlagfläche
(271) am Trittelement (20) und einer zweiten Leisten-Anschlagfläche an einem Arretier-Ansatz
(45, 55) der Leiste (30, 40, 50), wobei die erste und die zweite Anschlag-Anordnung
Bewegungen der Leiste (30, 40, 50) relativ zum Trittelement (20) verhindern.
- dass die Leiste (30, 40, 50) einen elastisch deformierbaren Leistenkörper (300) aufweist
und dazu bestimmt ist, während der Montage gebogen zu werden, um hierbei die Leiste
(30, 40, 50) so anzuordnen, dass ihre Leisten-Anschlagflächen an den jeweils komplementären
Trittplatten-Anschlagflächen zur Anlage kommen.
2. Trittelement (20) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- dass eine dritte Anschlag-Anordnung vorgesehen ist mit dritten, seitlichen Trittelemenc-Anschlagflächen
(280) am Trittelement (20) und dritten Leisten-Anschlagflächen an der Leiste (30,
40, 50), um Bewegungen der Leiste (30, 40, 50) relativ zum Trittelement (20) senkrecht
zur Montagerichtung (Fl) und parallel zur Trittplatte (22.1) zu verhindern.
3. Trittelement (20) nach einem der Anspruche 1 order 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leiste (30) mehrere Leistenteile (40, 50, 60) umfasst.
4. Trittelement (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Feder (200) am Trittelement (20) und die Nuten-Ansätze (40.1, 50.1) mit den Nuten
(40.3, 50.3) an der Leiste (30) bzw. an Leistenteilen (40, 50) angeordnet sind.
5. Trittelement (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekenntzeichnet,
dass eine Leiste (30) oder ein Leistenteil (40) an einem senkrecht zur Fahrrichtung
(F1, F2) verlaufenden Randbereich der Trittfläche (22.1) angeordnet ist.
6. Trittelement (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leiste (30) mindestens zwei bezüglich einer in Fahrrichtung (F1, F2) verlaufenden
vertikalen Mittelebene (M) mindestens annähernd gegengleiche Leistenteile (50) umfasst.
7. Trittelement (20) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leistenteile (50) als Winkelleisten mit zwei Schenkeln (52, 54) ausgebildet sind,
wobei bei jeder Winkelleiste (50)
- der erste Schenkel ein Längsschenke (52) und im Wesentlichen in Fahrrichtung (F1,
F2) angeordnet ist, und
- der zweite Schenkel (54) ein Querschenkel (54) und senkrecht zur Fahrrichtung (F1,
F2) ausgebildet ist und zur Montage vorzugsweise angrenzend an ein benachbartes Trittelement
bestimmt ist.
8. Trittelement (20) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Leistenteil (50) sich insbesondere in Fahrrichtung (F1, F2) im Wesentlichen längs
der gesamten Trittplatte (22) erstreckt.
9. Trittelement (20) nach einem der Ansprüche 7 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Leistenteil (40) sich insbesondere in Fahrtrichtung (F1, F2) über einen begrenzten
Bereich des Trittelementes (20) erstreckt.
10. Trittelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Feder (200)
o sich über einen begrenzten Bereich des Trittelementes (20) erstreckt,
o durch die erste Trittplatten-Anschlagfläche begrenzt ist und
o eine quer zur Längsrichtung der Nut (22.6) verbreiterte Öffnung (252) aufweist,
um einen Durchgang für den Nutenkörper (40.1, 50.1) zu bilden.
11. Trittelement (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Fahreinrichtung (10)
eine Fahrtreppe ist und das Trittelement (20) ein Setzstufenteil (24) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Setzstufenteil (24) mindestens ein weiteres Leistenteil, vorzugsweise eine Randleiste
(60), angeordnet ist.
12. Trittelement (20) nach einem der Ansprüche 2 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Leisten-Anschlagfläche und/oder die dritte Leisten-Anschlagfläche an einem
Nuten-Ansatz (40.1, 50.1) des Leistenteiles (40, 50) angeordnet sind.
13. Trittelement (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
das die zweite Leisten-Anschlagfläche an einem Arretier-Ansatz (45, 55) des Leistenteiles
(40, 50) angeordnet ist.
1. Tread element (20) for a conveyor (10) which is movable in at least one travel direction
(F1, F2), which tread element (20) comprises a tread plate (22) with a tread surface
(22.1) and a strip (30, 40, 50) at at least one region of the tread surface (22.1),
wherein a guiding and fixing arrangement with a first element in the form of a groove
(40.3, 50.3) and with a second element in the form of a key (200) engaging on the
groove (40.3, 50.3) is provided, wherein one of the elements (200) is provided at
the tread plate (22) and the other of the elements (40.3, 50.3) is provided at the
strip (30, 40, 50) and the two elements (200; 40.3, 50.3) co-operate in order to prevent
movements of the strip (30, 40, 50) relative to the tread element (20) perpendicularly
away from the tread surface (22.1),
characterised in that
- a first abutment arrangement is provided, with first tread element abutment surfaces
(240.1, 251.1, 250.1) at the tread element (20) and first strip abutment surfaces
(40.4, 50.4) at groove projections (40.1, 50.1) of the strip (30, 40, 50),
- a second abutment arrangement is provided, with a second tread element abutment
surface (271) at the tread element (20) and a second strip abutment surface at a locking
projection (45, 55) of the strip (30, 40, 50), wherein the first and the second abutment
arrangement prevent movements of the strip (30, 40, 50) relative to the tread element
(20), and
- the strip (30, 40, 50) has a resiliently deformable strip body (300) and is intended
for the purpose of being bent during mounting in order to thereby so arrange the strip
(30, 40, 50) that the strip abutment surfaces thereof come into contact with the respectively
complementary tread plate abutment surfaces.
2. Tread element (20) according to claim 1,
characterised in that
- a third abutment arrangement is provided, with third, lateral tread element abutment
surfaces (280) at the tread element (20) and third strip abutment surfaces at the
strip (30, 40, 50) in order to prevent movements of the strip (30, 40, 50) relative
to the tread element (20) perpendicularly to the mounting direction (F1) and parallel
to the tread plate (22.1).
3. Tread element (20) according to one of claims 1 and 2, characterised in that the strip (30) comprises a plurality of strip parts (40, 50, 60).
4. Tread element (20) according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the key (200) is arranged at the tread element (20) and the groove projections (40.1,
50.1 ) with the grooves (40.3, 50.3) are arranged at the strip (30) or at strip parts
(40, 50).
5. Tread element (20) according to any one of claims 1 to 4, characterised in that a strip (30) or a strip part (40) is arranged at an edge region, which extends perpendicularly
to the travel direction (F1, F2), of the tread surface (22.1).
6. Tread element (20) according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the strip (30) comprises at least two strip parts (50) at least approximately diametrically
opposed with respect to a vertical centre plane (M) extending in travel direction
(F1, F2).
7. Tread element (20) according to claim 6,
characterised in that the strip parts (50) are constructed as angle strips with two limbs (52, 54), wherein
at each angle strip (50)
- the first limb is a longitudinal limb (52) and arranged substantially in travel
direction (F1, F2) and
- the second limb (54) is a transverse limb (54) and formed perpendicularly to the
travel direction (F1, F2) and for mounting is intended to preferably adjoin an adjacent
tread element.
8. Tread element (20) according to claim 7, characterised in that a strip part (50) extends particularly in travel direction (F1, F2) substantially
along the entire tread plate (22).
9. Tread element (20) according to one of claims 7 and 8, characterised in that a strip part (40) extends particularly in travel direction (F1, F2) over a limited
region of the tread element (20).
10. Tread element according to any one of claims 1 to 9,
characterised in that the key (200)
o extends over a limited region of the tread element (20),
o is bounded by the first tread plate abutment surface and
o has an opening (252) widened transversely to the longitudinal direction of the groove
(22.6) in order to form a passage for the groove body (40.1, 50.1).
11. Tread element (20) according to any one of claims 1 to 10, wherein the conveyor (10)
is an escalator and the tread element (20) has a riser part (24), characterised in that at least one further strip part, preferably an edge strip (60), is arranged at the
riser part (24).
12. Tread element (20) according to any one of claims 2 to 11, characterised in that the first strip abutment surface and/or the third strip abutment surface is or are
arranged at a groove projection (40.1, 50.1) of the strip part (40, 50).
13. Tread element (20) according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the second strip abutment surface is arranged at a locking projection (45, 55) of
the strip part (40, 50).
1. Elément formant marche (20) pour un dispositif de transport (10), qui est apte à être
déplacé dans au moins un sens de transport (F1, F2), lequel élément formant marche
(20) comporte une tablette (22) avec une surface de marche (22.1), et une bordure
(30, 40, 50) sur au moins une zone de la tablette (22.1), étant précisé
- qu'il est prévu un dispositif de guidage et de fixation avec un premier élément
en forme de rainure (40.3, 50.3) et un second élément en forme de languette (200)
qui pénètre dans la rainure (40.3, 50.3), l'un de ces éléments (200) étant prévu sur
la tablette (22) et l'autre élément (40.3, 50.3) sur la bordure (30, 40, 50), et les
deux éléments (200 ; 40.3, 50.3) coopérant pour empêcher des déplacements de la bordure
(30, 40, 50) par rapport à l'élément formant marche (20), perpendiculairement à la
surface de marche (22.1) et à l'opposé de celle-ci, caractérisé
- en ce qu'il est prévu un premier dispositif de butée avec des premières surfaces de butée d'élément
formant marche (240.1, 251.1, 250.1) sur l'élément formant marche (20) et avec des
premières surfaces de butée de bordure (40.4, 50.4) sur des embases à rainure (40.1,
50.1) de la bordure (30, 40, 50),
- en ce qu'il est prévu un second dispositif de butée avec une seconde surface de butée d'élément
formant marche (271) sur l'élément formant marche (20) et avec une seconde surface
de butée de bordure sur une saillie d'arrêt (45, 55) de la bordure (30, 40, 50), étant
précisé que les premier et second dispositifs de butée empêchent des déplacements
de la bordure (30, 40, 50) par rapport à l'élément formant marche (20) ;
- en ce que la bordure (30, 40, 50) comporte un corps de bordure (300) élastiquement déformable
et est destinée à être courbée lors du montage afin d'être disposée de telle sorte
que ses surfaces de butée viennent s'appliquer contre les surfaces de butée de tablette
complémentaires.
2. Elément formant marche (20) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu un troisième dispositif de butée avec des troisièmes surfaces, latérales,
de butée d'élément formant marche (280) sur l'élément formant marche (20) et avec
des troisièmes surfaces de butée de bordure sur la bordure (30, 40, 50) pour empêcher
des déplacements de la bordure (30, 40, 50) par rapport à l'élément formant marche
(20) perpendiculairement au sens de montage (F1) et parallèlement à la tablette (22.1).
3. Elément formant marche (20) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la bordure (30) comprend plusieurs éléments de bordure (40, 50, 60).
4. Elément formant marche (20) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la languette (200) est disposée sur l'élément formant marche (20), et les embases
à rainure (40.1, 50.1) avec les rainures (40.3, 50.3) sont disposées sur la bordure
(30) ou sur des éléments de bordure (40, 50).
5. Elément formant marche (20) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'une bordure (30) ou un élément de bordure (40) est disposé sur une zone de bord de
la surface de marche (22.1) qui est perpendiculaire au sens de transport (F1, F2).
6. Elément formant marche (20) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la bordure (30) comprend au moins deux éléments de bordure (50) qui sont disposés
au moins approximativement en miroir par rapport à un plan médian vertical (M) s'étendant
dans le sens de transport (F1, F2).
7. Elément formant marche (20) selon la revendication 6,
caractérisé en ce que les éléments de bordure (50) sont conçus comme des bordures coudées avec deux branches
(52, 54), étant précisé que pour chaque bordure coudée (50)
- la première branche est une branche longitudinale (52) et est disposée globalement
dans le sens de transport (F1, F2), et que
- la seconde branche (54) est une branche transversale (54), est perpendiculaire au
sens de transport (F1, F2) et est destinée à être montée de préférence près d'un élément
formant marche voisin.
8. Elément formant marche (20) selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'un élément de bordure (50) s'étend globalement le long de toute la tablette (22),
en particulier dans le sens de transport (F1, F2).
9. Elément formant marche (20) selon l'une des revendications 7 à 8, caractérisé en ce qu'un élément de bordure (40) s'étend en particulier dans le sens de transport (F1, F2)
sur une zone limitée de l'élément formant marche (20).
10. Elément formant marche (20) selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que la languette (200)
° s'étend sur une zone limitée de l'élément formant marche (20),
° est limitée par la première surface de butée de tablette, et
° présente une ouverture (252) élargie transversalement par rapport au sens longitudinal
de la rainure (22.6), pour former un passage pour le corps à rainure (40.1,50.1).
11. Elément formant marche (20) selon l'une des revendications 1 à 10, étant précisé que
le dispositif de transport (10) est un escalier roulant et que l'élément formant marche
(20) comporte un élément formant contremarche (24), caractérisé en ce qu'il est prévu sur l'élément formant contremarche (24) au moins un autre élément de
bordure, de préférence une bordure de bord (60).
12. Elément formant marche (20) selon l'une des revendications 2 à 11, caractérisé en ce que la première surface de butée de bordure et/ou la troisième surface de butée de bordure
sont disposées sur une embase à rainure (40.1, 50.1) de l'élément de bordure (40,
50).
13. Elément formant marche (20) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la seconde surface de butée de bordure est disposée sur une saillie d'arrêt (45,
55) de l'élément de bordure (40, 50).