[0001] Die Erfindung betrifft eine Gaswechselventilbetätigungsvorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Es sind bereits Gaswechselventilbetätigungsvorrichtungen, insbesondere für Brennkraftmaschinen,
mit zumindest einer Befeuerungsnockenwelle, die mittels einer Befeuerungsnockenwellenverstellvorrichtung
phasenverstellbar zu einer Kurbelwelle ist, und mit einer Dekompressionsbremsvorrichtung,
die zumindest einen Bremsnocken und zumindest ein Dekompressionsgaswechselventil umfasst,
bekannt.
[0003] Die
DE 195 26 463 A1 offenbart eine Gaswechselventilbetätigungsvorrichtung, insbesondere für eine Brennkraftmaschine,
mit zumindest einer Befeuerungsnockenwelle und mit einer Dekompressionsbremsvorrichtung,
die zumindest einen Bremsnocken und zumindest ein Dekompressionsgaswechselventil umfasst.
Das Dekompressionsgaswechselventil wird durch den Bremsnocken mittels einer Dekompressionsbremsvorrichtung
betätigt.
[0004] Die
WO 00/61930 A offenbart eine Gaswechselventilbetätigungsvorrichtung mit zumindest einer Befeuerungsnockenwelle,
wobei über einen Kipphebel ein Abgasauslassventil mit einem Auslassnocken der Befeuerungsnockenwelle
verbunden ist. Eine Dekompressionsbremsvorrichtung umfasst zumindest einen Bremsnocken
und zumindest ein Dekompressionsgaswechselventil, wobei das Dekompressionsgaswechselventil
zugleich das Abgasauslassventil bildet. Der Bremsnocken ist auf der Befeuerungsnockenwelle
angeordnet. Der Bremsnocken ist über einen Bremsnockenfolger eines Bremskipphebels
mit dem Bremskipphebel verbunden. Im Bremsbetrieb ist der Bremskipphebel über eine
Vorrichtung mit dem Dekompressionsgaswechselventil verbunden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dekompressionsbremsvorrichtung mit
einer maximalen Bremsleistung in unterschiedlichen Betriebszuständen bereitzustellen.
Die Aufgabe wird jeweils gelöst durch die Merkmale des Patentanspruchs 1, wobei weitere
Ausgestaltungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
[0006] Die Erfindung geht aus von einer Gaswechselventilbetätigungsvorrichtung, insbesondere
für eine Brennkraftmaschine, mit zumindest einer Befeuerungsnockenwelle, die mittels
einer Befeuerungsnockenwellenverstellvorrichtung phasenverstellbar zu einer Kurbelwelle
ist, und mit einer Dekompressionsbremsvorrichtung, die zumindest einen Bremsnocken
und zumindest ein Dekompressionsgaswechselventil umfasst.
[0007] Es wird vorgeschlagen, dass die Gaswechselventilbetätigungsvorrichtung eine Verstellvorrichtung
umfasst, die dazu vorgesehen ist, einen Dekompressionsgaswechselventilbetätigungszeitpunkt
einzustellen. Unter einem "Dekompressionsgaswechselventilbetätigungszeitpunkt" soll
insbesondere ein auf die Kurbelwelle bezogener Zeitpunkt, insbesondere ein auf die
Kurbelwelle bezogener Phasenzeitpunkt, verstanden werden, an dem das Dekompressionsgaswechselventil
durch die Dekompressionsbremsvorrichtung betätigt und insbesondere geöffnet wird,
wobei das Dekompressionsgaswechselventil einteilig oder mehrteilig mit einem Gasauslassventil
ausgeführt sein kann. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgestattet,
ausgelegt und/oder programmiert verstanden werden. Durch einen einstellbaren Gaswechselventilbetätigungszeitpunkt
kann eine Dekompressionsbremsvorrichtung mit einer maximalen Bremsleistung in unterschiedlichen
Betriebszuständen einfach bereitgestellt werden.
[0008] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Bremsnocken auf der Befeuerungsnockenwelle angeordnet
ist. Dadurch kann eine besonders einfach und kostengünstig herstellbare Dekompressionsbremsvorrichtung
mit einem einstellbaren Gaswechselventilbetätigungszeitpunkt bereitgestellt werden.
Grundsätzlich ist aber auch eine Anordnung des Bremsnockens auf einer Bremsnockenwelle
denkbar.
[0009] Ist ferner die Verstellvorrichtung dazu vorgesehen, eine Phasenverstellung zwischen
der Kurbelwelle und der Befeuerungsnockenwelle einzustellen, kann der Dekompressionsgaswechselventilbetätigungszeitpunkt,
an dem der auf der Befeuerungsnockenwelle angeordnete Bremsnocken das Dekompressionsgaswechselventil
betätigt, besonders einfach eingestellt werden.
[0010] Weiter ist es vorteilhaft, wenn die Verstellvorrichtung zumindest teilweise einstückig
mit der Befeuerungsnockenwellenverstellvorrichtung ausgeführt ist. Dadurch können
Material, Bauteile und Kosten eingespart werden und die Dekompressionsbremsvorrichtung
kann besonders kompakt ausgeführt werden.
[0011] Ferner wird eine Steuereinheit, die dazu vorgesehen ist, den Dekompressionsgaswechselventilbetätigungszeitpunkt
einzustellen, vorgeschlagen. Durch eine Steuereinheit kann die Dekompressionsbremsvorrichtung
besonders flexibel an verschiedene Betriebszustände angepasst werden.
[0012] Vorteilhafterweise ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, den Dekompressionsgaswechselventilbetätigungszeitpunkt
in Abhängigkeit von einer Drehzahl der Kurbelwelle einzustellen. Dadurch kann eine
an den Betriebszustand angepasste Bremsleistung eingestellt werden. Insbesondere kann
durch eine Einstellung in Abhängigkeit von der Drehzahl der Kurbelwelle, die insbesondere
einer Drehzahl einer Brennkraftmaschine entspricht, ein zu hoher Zylinderdruck vermieden
werden. Grundsätzlich ist aber auch eine Einstellung in Abhängigkeit von weiteren
oder alternativen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Parametern möglich, wie
beispielsweise in Abhängigkeit von einem Beladungszustand oder einem Fahrerwunsch.
[0013] Erfolgt die Einstellung in Abhängigkeit von einer Drehzahl der Kurbelwelle, so wird
insbesondere vorgeschlagen, dass der Bremsnockenwellenbetätigungszeitpunkt mit einer
kleiner werdenden Drehzahl der Kurbelwelle in Richtung eines oberen Totpunkts verschoben
wird. Unter einem "oberen Totpunkt" soll insbesondere eine Stellung der Kurbelwelle
verstanden werden, bei der eine Bewegungsrichtung eines an der Kurbelwelle befestigten
Kolbens geändert wird bzw. eine Stellung des Kolbens, an dem eine Kompression eines
in einem Zylinder eingeschlossenen Gases durch den Kolben maximal ist. Durch eine
derartige Einstellung kann auch in einem Betriebszustand mit einer kleinen Drehzahl
ein maximales Bremsmoment bereitgestellt werden.
[0014] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Beschreibung und die Ansprüche
enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise
auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
[0015] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Gaswechselventilbetätigungsvorrichtung in geschlossenem Zustand und
- Fig. 2
- eine Gaswechselventilbetätigungsvorrichtung in geöffnetem Zustand an einem oberen
Totpunkt einer Kurbelwelle.
[0016] Figur 1 zeigt einen Querschnitt durch eine Gaswechselventilbetätigungsvorrichtung
für eine Brennkraftmaschine mit einer Befeuerungsnockenwelle 10, die mittels einer
Befeuerungsnockenwellenverstellvorrichtung 11 phasenverstellbar zu einer Kurbelwelle
12 ist. In der Gaswechselventilbetätigungsvorrichtung ist eine Dekompressionsbremsvorrichtung
13 angeordnet, die einen Bremsnocken 14 und ein Dekompressionsgaswechselventil 15
umfasst. Um eine maximale Bremsleistung erzielen zu können, umfasst die Gaswechselventilbetätigungsvorrichtung
eine Verstellvorrichtung 16, mittels der ein Dekompressionsgaswechselventilbetätigungszeitpunkt,
an dem das Dekompressionsgaswechselventil 13 geöffnet wird, eingestellt werden kann.
[0017] Der Bremsnocken 14 der Dekompressionsbremsvorrichtung 13 ist auf der Befeuerungsnockenwelle
10 angeordnet. Über einen Bremsnockenfolger 17, der an einem Bremskipphebel 18 angeordnet
ist, ist der Bremsnocken 14 mit dem Bremskipphebel 18 verbunden. Der Bremsnockenfolger
17 folgt der Bewegung des Bremsnockens 14, wodurch der Bremskipphebel 18 eine Schwenkbewegung
ausführt. In einem Bremsbetrieb, in dem die Dekompressionsbremsvorrichtung 13 aktiviert
ist, wird der Bremskipphebel 18 über eine geeignete Vorrichtung 27 mit dem Dekompressionsgaswechselventil
15 verbunden und das Dekompressionsgaswechselventil 15 wird durch die Schwenkbewegung
des Bremskipphebels 18 geöffnet (Figur 2).
[0018] Über einen weiteren Kipphebel 26 ist das Dekompressionsgaswechseiventil 15, das zugleich
ein Abgasauslassventil für einen Befeuerungsbetrieb bildet, mit einem Auslassnocken
19 verbunden. Der Kipphebel 26 folgt über einen Nockenfolger 25 den Bewegungen des
Auslassnockens 19. Durch den Auslassnocken 19 und den Kipphebel 26 wird insbesondere
in einem Befeuerungsbetrieb das Dekompressionsgaswechselventil 15, das dann das Abgasauslassventil
bildet, geöffnet.
[0019] Die Verstellvorrichtung 16, die den Dekompressionsgaswechselventilbetätigungszeitpunkt
einstellt, ist, da der Bremsnocken 14 auf der Befeuerungsnockenwelle 10 angeordnet
ist, vorteilhafterweise einteilig mit der Befeuerungsnockenwellenverstellvorrichtung
11 ausgeführt.
[0020] Insbesondere im Bremsbetrieb wird das in einem Zylinder 20 eingeschlossene Gas 24
durch eine Bewegung eines Kolbens 21 komprimiert und ein Druck wird aufgebaut. Ein
maximal aufgebauter Druck des in dem Zylinder 20 eingeschlossenen Gases 24, der erreicht
wird, wenn das Dekompressionsgaswechselventil 15 geschlossen bleibt, steigt insbesondere
mit einer größer werdenden Drehzahl der Kurbelwelle 12 an. Die Drehzahl der Kurbelwelle
12 entspricht insbesondere einer Drehzahl der Brennkraftmaschine.
[0021] Eine Energie, die zu einer Kompression des Gases 24 aufgewendet wird, hängt insbesondere
von dem in dem Zylinder 20 aufgebauten Druck ab. Durch das Öffnen des Dekompressionsgaswechselventils
15 wird die aufgewendete Energie insbesondere als eine Wärmeenergie abgeführt und
es entsteht eine Bremswirkung.
[0022] Mittels einer Steuereinheit 22 wird über einen Phasenwinkel zwischen der Kurbelwelle
12 und der Befeuerungsnockenwelle 10 ein Dekompressionsgaswechselventilbetätigungszeitpunkt
eingestellt, an dem das Dekompressionsgaswechselventil 15 geöffnet wird. Der in dem
Zylinder 20 aufgebaute Druck bleibt immer kleiner oder gleich wie ein maximal zulässiger
Zylinderdruck. Zur Einstellung des Phasenwinkels wird die Befeuerungsnockenwelle 10
durch die Verstellvorrichtung 16 gegen die Kurbelwelle 12 verdreht.
[0023] Bei einer hohen Drehzahl wird der Druck in dem Zylinder 20 schneller aufgebaut als
bei einer niedrigen Drehzahl. Da der aufgebaute Druck bei einer hohen Drehzahl größer
ist als bei einer niedrigen Drehzahl, kann insbesondere bei einer hohen Drehzahl der
in dem Zylinder 20 aufgebaute Druck den maximal zulässigen Zylinderdruck überschreiten.
Um das zu vermeiden, wird insbesondere bei einer hohen Drehzahl das Dekompressionsgaswechselventil
15 vor Erreichen eines oberen Totpunkts 23 geöffnet.
[0024] Bei einer niedrigen Drehzahl wird der Druck in dem Zylinder 20 langsam aufgebaut
und der maximal zulässige Zylinderdruck wird später erreicht. Um eine maximale Bremsleistung
zu erzielen, verschiebt die Steuereinheit 22 den Dekompressionsgaswechselventilbetätigungszeitpunkt
mit kleiner werdender Drehzahl in Richtung des oberen Totpunkts 23. Bei einer sehr
kleinen Drehzahl bleibt der maximal aufgebaute Druck des in dem Zylinder 20 eingeschlossenen
Gases 24 unterhalb des maximal zulässigen Zylinderdrucks. Das Dekompressionsgaswechselventil
15 wird dann am oberen Totpunkt 23 geöffnet, wenn der in dem Zylinder 20 aufgebaute
Druck ein Maximum erreicht und eine maximale Bremsleistung erzielt werden kann. Grundsätzlich
kann das Dekompressionsgaswechselventil 15 aber auch zu einem früheren Zeitpunkt geöffnet
werden, wenn eine kleine Bremsleistung ausreichend ist.
1. Verfahren für eine Gaswechselventilbetätigungsvorrichtung, insbesondere für eine Brennkraftmaschine,
mit zumindest einer Befeuerungsnockenwelle (10) und einer Kurbelwelle (12), wobei
über einen Kipphebel (26) ein Abgasauslassventil mit einem Auslassnocken (19) der
Befeuerungsnockenwelle (10) verbunden ist und mit einer Dekompressionsbremsvorrichtung
(13), die zumindest einen Bremsnocken (14) und zumindest ein Dekompressionsgaswechselventil
(15) umfasst, wobei das Dekompressionsgaswechselventil (15) zugleich das Abgasauslassventil
bildet und wobei der Bremsnocken (14) auf der Befeuerungsnockenwelle (10) angeordnet
ist und der Bremsnocken (14) über einen Bremsnockenfolger (17) eines Bremskipphebels
(18) mit dem Bremskipphebel (18) verbunden ist und im Bremsbetrieb der Bremskipphebel
(18) über eine Vorrichtung (27) mit dem Dekompressionsgaswechselventil (15) verbunden
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Dekompressionsgaswechselventilbetätigungszeitpunkt, an dem das Dekompressionsgaswechselventil
(15) geöffnet wird über einen Phasenwinkel zwischen der Befeuerungsnockenwelle (10)
und der Kurbelwelle (12) eingestellt wird und zur Einstellung des Phasenwinkels die
Befeuerungsnockenwelle (10) durch eine Verstellvorrichtung (16) der gegen die Kurbelwelle
(12) verdreht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
der Dekompressionsgaswechselventilbetätigungszeitpunkt in Abhängigkeit von einer Drehzahl
der Kurbelwelle (12) eingestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Dekompressionsgaswechselventilbetätigungszeitpunkt mit einer kleiner werdenden
Drehzahl der Kurbelwelle (12) in Richtung eines oberen Totpunkts (23) verschoben wird.
1. Method for a gas exchange valve actuating device, in particular for an internal combustion
engine, comprising at least one firing camshaft (10) and a crankshaft (12), wherein
an exhaust gas outlet valve is connected to an exhaust cam (19) of the firing camshaft
(10) via a rocker arm (26), and further comprising a decompression braking device
(13) having at least one brake cam (14) and at least one decompression gas exchange
valve (15), wherein the decompression gas exchange valve (15) at the same time forms
the exhaust gas outlet valve and wherein the brake cam (14) is located on the firing
camshaft (10) and the brake cam (14) is connected to a brake rocker arm (18) via a
brake cam follower (17) of the brake rocker arm (18) and in the braking mode the brake
rocker arm (18) is connected to the decompression gas exchange valve (15) via a device
(27),
characterised in that
a decompression gas exchange valve actuating time at which the decompression gas exchange
valve (15) is opened is adjusted by way of a phase angle between the firing camshaft
(10) and the crankshaft (12), and in that, for the adjustment of the phase angle, the firing camshaft (10) is rotated against
the crankshaft (12) by means of an adjustment device (16).
2. Method according to claim 1,
characterised in that
the decompression gas exchange valve actuating time is adjusted as a function of a
speed of the crankshaft (12).
3. Method according to claim 2,
characterised in that
the decompression gas exchange valve actuating time is shifted towards a top dead
centre (23) as the speed of the crankshaft (12) decreases.
1. Procédé pour un dispositif d'actionnement de soupape d'échappement, en particulier
pour un moteur à combustion interne, comprenant au moins un arbre à cames de combustion
(10) et un vilebrequin (12), un culbuteur (26) reliant une soupape d'échappement de
gaz à une came d'évacuation (19) de l'arbre à cames de combustion (10), et un dispositif
de frein de décompression (13) qui comprend au moins une came de frein (14) et au
moins une soupape d'échappement de décompression (15), la soupape d'échappement de
décompression (15) formant en même temps la soupape d'échappement de gaz et la came
de frein (14) étant disposée sur l'arbre à cames de combustion (10) et la came de
frein (14) étant reliée par un suiveur de came de frein (17) d'un culbuteur de frein
(18) au culbuteur de frein (18) et lors du freinage, le culbuteur de frein (18) est
relié par un dispositif (27) à la soupape d'échappement de décompression (15), caractérisé en ce qu'un moment d'actionnement de soupape d'échappement de décompression, auquel la soupape
d'échappement de décompression (15) s'ouvre, est réglée selon un angle de phase entre
l'arbre de came de combustion (10) et le vilebrequin (12) et pour régler l'angle de
phase l'arbre de cames de combustion (10) est déplacé par un dispositif de réglage
(16) contre le vilebrequin (12).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le moment d'actionnement de soupape d'échappement de décompression est réglé en fonction
d'une vitesse du vilebrequin (12).
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le moment d'actionnement de la soupape d'échappement de décompression est déplacé
par une vitesse décroissante du vilebrequin (12) en direction d'un point mort supérieur
(23).