[0001] Die Erfindung betrifft eine Pneumatikkomponente mit einem Zylinder, einem in dem
Zylinder laufenden Kolben und einem Nutring, der den Kolben gegen den Zylinder abdichtet
und eine statische Seite und eine dynamische Seite besitzt, gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1. Gattungsgemäße Pneumatikkomponenten sind aus der
GB 971 016 A und der
FR 2 404 768 A bekannt. Ein Herstellungsverfahren zur Herstellung einer Pneumatikkomponente ist
aus der
DE 103 49 917 A1 bekannt.
[0002] Derartige Pneumatikkomponenten werden beispielsweise in Form von Kompressoren, insbesondere
als Kolbenluftverdichter, in Lastkraftwagen oder Personenkraftwagen eingesetzt. Die
Kolben des Kompressors besitzen eine umlaufende Nut, in die ein Nutring eingreift.
Der Nutring dichtet den Kolben gegen den Zylinder ab. Um den Fertigungsaufwand zu
verringern, werden die Kolben für derartige Kompressoren teilweise im Spritzgussverfahren
hergestellt. Dabei verbleibt ein in Längsrichtung des Kolbens verlaufender Formteilungsgrat.
Dieser Formteilungsgrat muss mit einem spanenden Verfahren entfernt werden, um gesondert
hergestellte Nutringe aus Gummi auf den Kolben aufziehen zu können. Ohne Entfernen
des Formteilungsgrats sitzt der Nutring nicht hinreichend dicht auf dem Kolben.
[0003] Nachteilig an derartigen Pneumatikkomponenten ist daher deren aufwändige Herstellung.
Um das Entfernen des Formteilungsgrats entbehrlich zu machen, wird der Gummiring in
einem alternativen Herstellungsverfahren erst auf dem Kolben sitzend vulkanisiert.
Nachteilig hieran ist, dass dieses Verfahren für Kolbendurchmesser von mehr als 70
mm eine so geringe Prozesssicherheit besitzt, dass es im Rahmen einer Massenfertigung
nicht verwendbar ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Nachteile im Stand der Technik zu überwinden.
[0005] Die Erfindung löst das Problem durch eine gattungsgemäße Pneumatikkomponente, bei
der der Nutring auf der statischen Seite mindestens zwei konzentrische Mikrolippen
aufweist und dadurch, dass der Nutring so am Kolben befestigt ist, dass der Formteilungsgrat
die Mikrolippen schneidet, wobei der Kolben ein aus Kunststoff gefertigtes Spritzgussteil
ist. Verläuft der Formteilungsgrat beispielsweise in Längsrichtung des Kolbens, so
ist es vorteilhaft, wenn die Mikrolippen den Formteilungsgrat im Wesentlichen senkrecht
schneiden
[0006] Vorteilhaft daran ist, dass der Kolben aus Kunststoff spritzgegossen wird, ohne dass
der Formteilungsgrat entfernt werden muss. Die Mikrolippen sorgen nämlich trotz Formteilungsgrat
für eine luftdichte Verbindung zwischen dem Kolben und dem Nutring. Vorteilhafterweise
können die Nutringe auch bei einem Durchmesser von mehr als 70 mm gesondert hergestellt
und nachträglich mit einem spritzgegossenen Kolben verbunden werden.
[0007] Vorteilhaft ist zudem, dass eine hohe Dichtigkeit trotz eines vorhandenen Formteilungsgrats
erreichbar ist, so dass auf Dichtfett weitgehend verzichtet werden kann.
[0008] Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung wird unter der dynamischen Seite diejenige
Seite des Nutrings verstanden, die beim Betrieb der Pneumatikkomponente an einer anderen
Komponente reibt. Die statische Seite hingegen ist diejenige Seite, die bei Betrieb
der Pneumatikkomponente relativ zu der Komponente ruht, an der der Nutring angebracht
ist.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Nutring so am Kolben befestigt, dass
seine statische Seite dem Kolben zugewandt ist. Vorteilhaft hieran ist, dass der Kolben
in einem Spritzgussverfahren aus Kunststoff gefertigt wird, ohne dass der dabei unvermeidlich
entstehende Formteilungsgrat aufwändig entfernt werden müsste. Eine Fertigung des
Kolbens aus Kunststoff führt zu einem besonders leicht und einfach zu fertigenden
Kolben.
[0010] Für eine gute Dichtwirkung bei gleichzeitig sicherem Halt des Nutrings auf dem Kolben
hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Mikrolippen um weniger als 0,5
mm über eine Grundfläche abstehen.
[0011] Besonders vorteilhaft ist, wenn der Kolben einen Durchmesser von mehr als 70 mm hat.
In diesem Fall kann die Pneumatikkomponente mit einem besonders großen Hubraum gebaut
werden, ohne dass der Formteilungsgrat entfernt werden müsste. Bei derartigen Durchmessern
ist ein Aufvulkanisieren des Nutrings nicht mehr möglich.
[0012] Günstig ist es, wenn der Nutring aus Gummi besteht, da derartige Nutringe eine besonders
hohe Lebensdauer besitzen.
[0013] Eine besonders hohe Dichtungswirkung wird erreicht, wenn der Nutring eine Vielzahl
konzentrischer Mirkolippen aufweist, beispielsweise 3, 4, 5 oder mehr Mikrolippen.
[0014] Eine erfindungsgemäße Pneumatikkomponente wird besonders vorteilhaft als Luftkompressor,
insbesondere für ein Nutzfahrzeug-Pneumatiksystem, eingesetzt. Alternativ ist eine
erfindungsgemäße Pneumatikkomponente auch als pneumatischer Aktuator, insbesondere
als pneumatische Getriebeschaltung verwendbar.
[0015] Im Folgenden wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt
- Figur 1
- einen schematischen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Pneumatikkomponente.
- Figur 2
- zeigt ein Detail eines Nutrings einer erfindungsgemäßen Pneumatikkomponente und
- Figur 3
- zeigt eine dreidimensionale Ansicht eines Nutrings für eine erfindungsgemäße Pneumatikkomponente.
[0016] Figur 1 zeigt eine Pneumatikkomponente in Form eines Kompressors 10, der einen Zylinder
12, einen in dem Zylinder 12 laufenden Kolben 14 und einen Nutring 16 umfasst. Der
Nutring 16 ist in einer um den Kolben 14 umlaufenden Nut 18 fest befestigt. Der Kolben
14 ist an einem Pleuel 19 hin und her bewegbar. Wird der Kolben 14 in den Zylinder
12 eingeschoben, dichtet der Nutring 16 einen Spalt 20 zwischen dem Zylinder 12 und
dem Kolben 14 ab, so dass Luft 22, die sich im Zylinder 12 befindet, auf einen Luftdruck
p komprimiert wird. Die komprimierte Luft wird durch ein nicht eingezeichnete Rückschlagventil
aus dem Zylinder abgelassen und beim Bewegen des Kolbens 14 aus dem Zylinder 12 heraus
kann Luft am Nutring 16 vorbei durch den Spalt 20 strömen, um bei einem nachfolgenden
Hub komprimiert zu werden.
[0017] Der Kolben 14 ist aus Kunststoff in einem Spritzgussverfahren hergestellt, was zu
einem Formteilungsgrat 24 geführt hat, der schematisch gestrichelt eingezeichnet ist
und sich entlang einer Längsachse des Kolbens 14 erstreckt und auch durch die Nut
18 verläuft. Um einen Druckraum 26 von einem Saugraum 28 des Zylinders 12 luftdicht
zu trennen, muss sichergestellt sein, dass der Nutring 16 auch im Bereich des Formteilungsgrats
24 bündig am Kolben 14 anliegt. Dazu besitzt er an seiner statischen Seite S
stat Mikrolippen, wie sie in Figur 2 genau gezeigt sind. Auch auf seiner dynamischen Seite
S
dyn können Mikrolippen vorgesehen sein, sind es aber im vorliegen den Fall nicht.
[0018] Figur 2 zeigt den Nutring 16 in einer Detailansicht. Der Nutring 16 besitzt eine
radial außen liegende Dichtlippe 30 von im Wesentlichen konstanter Dicke, die an ihrer
radial äußersten Kante 32 eine Abrundung besitzt. An seinem der Kante 32 abgewandten
Ende geht der Nutring 16, der im Wesentlichen V-förmig ausgebildet ist, in einen zylindermantelförmigen
Anlageabschnitt 34 über, mit dem er in der Nut 18 am Kolben 14 anliegt. Der Anlageabschnitt
34 besitzt eine axiale Ausdehnung, die im Wesentlichen einer halben axialen Ausdehnung
des Nutrings 16 entspricht. Der Innendurchmesser des Nutrings 16 ist im Anlageabschnitt
34 so gewählt, dass er ohne Spiel und mit geringer Kraft am Kolben anliegt.
[0019] An den Anlageabschnitt 34 schließt sich ein Übergangsabschnitt 35 an, der radial
nach innen vorspringt und in einen Eingriffsabschnitt 36 übergeht.. Der Übergangsabschnitt
35 besitzt im Übergang in den Eingriffsabschnitt 36 einen Durchmesser, der so gewählt
ist, dass er mit einem hinreichend großen Druck an dem Kolben 12 (vgl. Figur 1) anliegt,
um den Druckraum 26 beim Luftdruck p gegen den Saugraum 28 abzudichten, sofern der
Formteilungsgrat 24 entfernt ist. Beispielsweise ist der Durchmesser 100 µm bis 1
mm kleiner als der Innendurchmesser des Anlageabschnitts 34.
[0020] Um die dichtigkeitsvermindernde Wirkung des Formteilungsgrats 24 zu beheben, sind
im Eingriffsabschnitt 36 radial nach innen weisende Mikrolippen 38a, 38b, 38c, 38d
ausgebildet, die durch jeweilige Lippengründe 40a, 40b, 40c voneinander getrennt sind.
Die Mikrolippen 38 stehen um 0,1 mm bis 0,7 mm über eine zylindermantelförmige Grundfläche
42 ab, die durch die Lippengründe 40a, 40b, 40c verläuft. Die Mikrolippen 38 weisen
alle im Wesentlichen die gleiche Querschnittskontur auf und sind konzentrisch zueinander
angeordnet. Die Mikrolippen besitzen eine Mikrolippenbreite b, die kleiner ist als
ein Zehntel der Breite B des Nutrings 16. Beispielsweise liegt die Mikrolippenbreite
b unter 1 mm und insbesondere über 0,1 mm. Die Mikrolippenbreite ist zudem günstigerweise
so gewählt, dass sie kleiner ist als ein Viertel einer Breite N des Eingriffsabschnitts
36 (vgl. Figur 1).
[0021] Figur 3 zeigt den Nutring 16 in einer dreidimensionalen Ansicht.
[0022] Zur Herstellung des Kompressors 10 werden die Kolben 14 spritzgegossen und ein Zylindergehäuse
44 gefertigt, dass in Figur 1 schematisch gezeigt und in dem Zylinder 12 ausgebildet
ist. Es wird zudem der Nutring 16 aus Gummi hergestellt und dabei insbesondere vulkanisiert.
Nachfolgend wird der Nutring 16 über den nach dem Spritzgießen nicht spanend nachbearbeiteten
Kolben 14 gezogen und in der Nut 18 platziert. Anschließend werden die genannten Komponenten
mit weiteren Bauelementen, wie beispielsweise einem Riemenrad zum Antrieb des Pleuels
19 zu einem Kompressor ver baut.
[0023] Die Pneumatikkomponente kann alternativ auch ein Pneumatikzylinder sein. In diesem
Fall fungiert das Pleuel 19 als Druckstange. Durch Beaufschlagen des Pneumatikzylinders
mit Druckluft wird die Druckstange aus dem Zylindergehäu se 44 heraus gedrückt und
betätigt eine zu schaltende oder zu bewegende Komponente.
1. Pneumatikkomponente mit
(a) einem Zylinder (12),
(b) einem in dem Zylinder (12) laufenden Kolben (14) und
(c) einem Nutring (16), der
(i) den Kolben (14) gegen den Zylinder (12) abdichtet und
(ii) eine statisches Seite (Sstat) und
(iii) eine dynamische Seite (Sdyn) besitzt,
wobei der Nutring (16) auf der statischen Seite (S
stat) mindestens zwei konzentrische Mikrolippen (38) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (14) einen Formteilungsgrat (24) aufweist und der Nutring (16) so am Kolben
(14) befestigt ist, dass der Formteilungsgrat (24) die Mikrolippen (38) schneidet,
wobei der Kolben (14) ein aus Kunststoff gefertigtes Spritzgussteil ist.
2. Pneumatikkomponente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nutring (16) so am Kolben (14) befestigt ist, dass seine statische Seite (Sstat) dem Kolben (14) zugewandt ist.
3. Pneumatikkomponente nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikrolippen (38) um weniger als 0,5
mm über eine Grundfläche (42) abstehen.
4. Pneumatikkomponente nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (14) einen Durchmesser von mehr als 70 mm hat.
5. Pneumatikkomponente nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Nutring (16) aus Gummi besteht.
6. Pneumatikkomponente nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Nutring (16) eine Vielzahl konzentrischer Mikrolippen (38) aufweist.
7. Pneumatikkomponente nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass er ein Luftkompressor, insbesondere für ein Nutzfahrzeug-Pneumatiksystem, ist.
8. Pneumatikkomponente nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein pneumatischer Aktuator, insbesondere für eine pneumatische Getriebeschaltung
ist.
9. Verfahren zum Herstellen einer Pneumatikkomponente nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die Schritte:
(a) Herstellen eines Zylindergehäuses (44), in dem ein Zylinder (12) ausgebildet ist
(b) Spritzgießen eines Kolbens (14) mit einer radial umlaufenden Nut (18),
(c) Herstellen eines Nutrings (16) und
(d) Einsetzen des Nutrings (16) in die Nut (18),
wobei der Nutring (16) eine statische Seite und eine dynamische Seite hat,
dadurch gekennzeichnet, dass der Nutring (16) so hergestellt wird, dass er auf der statischen
Seite mindestens zwei konzentrische Mikrolippen (38) besitzt, wobei der Kolben (14)
einen Formteilungsgrat aufweist und der Nutring (16) so am Kolben (14) befestigt wird,
dass der Formteilungsgrat (24) die Mikrolippen (38) schneidet.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (14) aus Kunststoff spritzgegossen wird.
1. Pneumatic component having
(a) a cylinder (12),
(b) a piston (14) which runs in the cylinder (12), and
(c) a grooved ring (16) which
(i) seals the piston (14) against the cylinder (12) and
(ii) has a static side (Sstat) and
(iii) a dynamic side (Sdyn),
the grooved ring (16) having at least two concentric micro-lips (38) on the static
side (S
stat),
characterized in that the piston (14) has a mould partition flash (24), and the grooved ring (16) is fastened
to the piston (14) in such a way that the mould partition flash (24) intersects the
micro-lips (38), the piston (14) being an injection moulded part which is produced
from plastic.
2. Pneumatic component according to Claim 1, characterized in that the grooved ring (16) is fastened to the piston (14) in such a way that its static
side (Sstat) faces the piston (14).
3. Pneumatic component according to one of the preceding claims, characterized in that the micro-lips (38) project beyond a base surface (42) by less than 0.5 mm.
4. Pneumatic component according to one of the preceding claims, characterized in that the piston (14) has a diameter of more than 70 mm.
5. Pneumatic component according to one of the preceding claims, characterized in that the grooved ring (16) consists of rubber.
6. Pneumatic component according to one of the preceding claims, characterized in that the grooved ring (16) has a multiplicity of concentric micro-lips (38).
7. Pneumatic component according to one of the preceding claims, characterized in that it is an air compressor, in particular for a commercial vehicle pneumatic system.
8. Pneumatic component according to one of Claims 1 to 7, characterized in that it is a pneumatic actuator, in particular for a pneumatic gearshift mechanism.
9. Method for producing a pneumatic component according to one of the preceding claims,
characterized by the steps:
(a) production of a cylinder housing (44), in which a cylinder (12) is configured,
(b) injection moulding of a piston (14) with a radially circumferential groove (18),
(c) production of a grooved ring (16), and
(d) insertion of the grooved ring (16) into the groove (18),
the grooved ring (16) having a static side and a dynamic side,
characterized in that the grooved ring (16) is produced in such a way that it has at least two concentric
micro-lips (38) on the static side, the piston (14) having a mould partition flash,
and the grooved ring (16) being fastened to the piston (14) in such a way that the
mould partition flash (24) intersects the micro-lips (38).
10. Method according to Claim 9, characterized in that the piston (14) is injection moulded from plastic.
1. Composant pneumatique comprenant
(a) un cylindre (12),
(b) un piston (14) se déplaçant dans le cylindre (12) et
(c) une bague rainurée (16),
(i) qui étanchéifie le piston (14) par rapport au cylindre (12) et
(ii) qui possède un côté statique (Sstat) et
(iii) un côté dynamique (Sdyn),
la bague rainurée (16) présentant, du côté statique (S
stat), au moins deux microlèvres concentriques (38),
caractérisé en ce que le piston (14) présente une bavure de séparation de moulage (24) et la bague rainurée
(16) est fixée au piston (14) de telle sorte que la bavure de séparation de moulage
(24) coupe les microlèvres (38), le piston (14) étant une pièce moulée par injection
fabriquée en plastique.
2. Composant pneumatique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bague rainurée (16) est fixée au piston (14) de telle sorte que son côté statique
(Sstat) soit tourné vers le piston (14).
3. Composant pneumatique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les microlèvres (38) dépassent d'une surface de base (42) de moins de 0,5 mm.
4. Composant pneumatique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le piston (14) présente un diamètre supérieur à 70 mm.
5. Composant pneumatique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bague rainurée (16) se compose de caoutchouc.
6. Composant pneumatique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bague rainurée (16) présente une pluralité de microlèvres concentriques (38).
7. Composant pneumatique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il s'agit d'un compresseur à air, en particulier pour un système pneumatique de véhicule
utilitaire.
8. Composant pneumatique selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il s'agit d'un actionneur pneumatique, en particulier pour la commande pneumatique
d'une boîte de vitesses.
9. Procédé de fabrication d'un composant pneumatique selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé par les étapes suivantes :
(a) fabrication d'un logement de cylindre (44) dans lequel est réalisé un cylindre
(12),
(b) moulage par injection d'un piston (14) avec une rainure périphérique radiale (18),
(c) fabrication d'une bague rainurée (16) et
(d) insertion de la bague rainurée (16) dans la rainure (18),
la bague rainurée (16) présentant un côté statique et un côté dynamique,
caractérisé en ce que la bague rainurée (16) est réalisée de telle sorte qu'elle possède, sur le côté statique,
au moins deux microlèvres concentriques (38), le piston (14) présentant une bavure
de séparation de moulage et la bague rainurée (16) étant fixée au piston (14) de telle
sorte que la bavure de séparation de moulage (24) coupe les microlèvres (38).
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en .ce que le piston (14) est moulé par injection de plastique.