[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Düse für einen flüssigkeitsgekühlten Plasmabrenner,
sowie einen Plasmabrennerkopf mit derselben.
[0002] Als Plasma wird ein thermisch hoch aufgeheiztes elektrisch leitfähiges Gas bezeichnet,
das aus positiven und negativen Ionen, Elektronen sowie angeregten und neutralen Atomen
und Molekülen besteht.
[0003] Als Plasmagas werden unterschiedliche Gase, zum Beispiel das einatomige Argon und/oder
die zweiatomigen Gase Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff oder Luft eingesetzt. Diese
Gase ionisieren und dissoziieren durch die Energie eines Lichtbogens.
[0004] Der Plasmastrahl kann in seinen Parametern durch die Gestaltung der Düse und Elektrode
stark beeinflusst werden. Diese Parameter des Plasmastrahls sind zum Beispiel der
Strahldurchmesser, die Temperatur, Energiedichte und die Strömungsgeschwindigkeit
des Gases.
[0005] Beim Plasmaschneiden beispielsweise wird das Plasma durch eine Düse, die gas- oder
wassergekühlt sein kann, eingeschnürt. Dadurch können Energiedichten bis 2x10
6 W/cm
2 erreicht werden. Im Plasmastrahl entstehen Temperaturen bis 30.000 °C, die in Verbindung
mit der hohen Strömungsgeschwindigkeit des Gases sehr hohe Schneidgeschwindigkeiten
an Werkstoffen realisieren.
[0006] Plasmabrenner können direkt oder indirekt betrieben werden. Bei der direkten Betriebsweise
fließt der Strom von der Stromquelle über die Elektrode des Plasmabrenners, den mittels
Lichtbogen erzeugten und durch die Düse eingeschnürten Plasmastrahl direkt über das
Werkstück zur Stromquelle zurück. Mit der direkten Betriebsweise können elektrisch
leitfähige Materialien geschnitten werden.
[0007] Bei der indirekten Betriebsweise fließt der Strom von der Stromquelle über die Elektrode
des Plasmabrenners, den mittels Lichtbogen erzeugten und durch die Düse eingeschnürten
Plasmastrahl und die Düse zurück zur Stromquelle. Dabei wird die Düse noch stärker
belastet als bei direktem Plasmaschneiden, da sie nicht nur den Plasmastrahl einschnürt,
sondern auch den Ansatzpunkt des Lichtbogens realisiert. Mit der indirekten Betriebsweise
können sowohl elektrisch leitende als auch nicht leitende Materialien geschnitten
werden.
[0008] Wegen der hohen thermischen Belastung der Düse wird diese in der Regel aus einem
metallischen Werkstoff, vorzugsweise wegen seiner hohen elektrischen Leitfähigkeit
und Wärmeleitfähigkeit aus Kupfer, hergestellt. Gleiches gilt für den Elektrodenhalter,
der aber auch aus Silber hergestellt sein kann. Die Düse wird dann in einem Plasmabrenner,
dessen Hauptbestandteile ein Plasmabrennerkopf, eine Düsenkappe, ein Plasmagasführungsteil,
eine Düse, eine Düsenhalterung, eine Elektrodenaufnahme, ein Elektrodenhalter mit
Elektrodeneinsatz und bei modernen Plasmabrennern eine Düsenschutzkappenhalterung
und eine Düsenschutzkappe sind, eingesetzt. Der Elektrodenhalter fixiert einen spitzen
Elektrodeneinsatz aus Wolfram, der für den Einsatz nicht oxidierender Gase als Plasmagas,
zum Beispiel ein Argon-Wasserstoff-Gemisch geeignet ist. Eine sogenannte Flachelektrode,
deren Elektrodeneinsatz beispielsweise aus Hafnium besteht, ist auch für den Einsatz
oxidierender Gase als Plasmagas, zum Beispiel Luft oder Sauerstoff, geeignet. Um eine
hohe Lebensdauer für die Düse zu erreichen, wird diese hier mit einer Flüssigkeit,
zum Beispiel Wasser, gekühlt. Das Kühlmittel wird über einen Wasservorlauf zur Düse
hin- und einen Wasserrücklauf von der Düse weggeführt und durchströmt dabei einen
Kühlmittelraum, der durch die Düse und die Düsenkappe begrenzt wird.
[0009] In
DD 36014 B1 ist eine Düse beschrieben. Diese besteht aus einem gut leitenden Werkstoff, zum Beispiel
Kupfer, und hat eine dem jeweiligen Plasmabrennertyp zugeordnete geometrische Form,
zum Beispiel einen konisch ausgebildeten Entladungsraum mit einem zylindrischen Düsenausgang.
Die äußere Form der Düse ist als Konus ausgebildet, wobei eine annähernd gleiche Wanddicke
erzielt wird, die so bemessen ist, dass eine gute Stabilität der Düse und eine gute
Wärmeleitung zum Kühlmittel gewährleistet ist. Die Düse sitzt in einem Düsenhalter.
Der Düsenhalter besteht aus korrosionsfestem Material, zum Beispiel Messing, und hat
innen eine Zentrieraufnahme für die Düse sowie eine Nut für einen Dichtungsgummi,
der den Entladungsraum gegen das Kühlmittel abdichtet. Weiterhin befinden sich im
Düsenhalter um 180° versetzte Bohrungen für den Kühlmittelzu- und -rücklauf. Auf dem
äußeren Durchmesser des Düsenhalters befinden sich eine Nut für einen Rundgummi zur
Abdichtung des Kühlmittelraums gegenüber der Atmosphäre sowie ein Gewinde und eine
Zentrieraufnahme für eine Düsenkappe. Die Düsenkappe, ebenfalls aus korrosionsfestem
Material, zum Beispiel Messing, ist spitzwinklig ausgebildet und hat eine zur Ableitung
von Strahlungswärme an das Kühlmittel zweckmäßig bemessene Wandstärke. Der kleinste
innere Durchmesser ist mit einem Rundring versehen. Als Kühlmittel wird am einfachsten
Wasser verwendet. Diese Anordnung soll eine einfache Herstellung der Düsen bei sparsamem
Materialeinsatz und ein schnelles Auswechseln dieser sowie durch die spitzwinklige
Bauform ein Schwenken des Plasmabrenners gegenüber dem Werkstück und damit Schrägschnitte
ermöglichen.
[0010] In
DE-OS 1 565 638 wird ein Plasmabrenner, vorzugsweise zum Plasmaschmelzschneiden von Werkstoffen und
zur Schweißkantenvorbereitung, beschrieben. Die schlanke Form des Brennerkopfes wird
durch die Verwendung einer besonders spitzwinkligen Schneiddüse erreicht, deren innerer
und äußerer Winkel untereinander gleich und auch gleich dem inneren und äußeren Winkel
der Düsenkappe sind. Zwischen der Düsenkappe und der Schneiddüse wird ein Kühlmittelraum
gebildet, in dem die Düsenkappe mit einem Bund versehen ist, welcher mit der Schneiddüse
metallisch dichtet, so dass dadurch ein gleichmäßiger Ringspalt als Kühlmittelraum
entsteht. Die Zu- und Abführung des Kühlmittels, im allgemeinen Wasser, erfolgt durch
zwei um 180° gegeneinander versetzt angeordnete Schlitze im Düsenhalter.
[0011] In
DE 25 25 939 wird ein Plasmalichtbogenbrenner, insbesondere zum Schneiden oder Schweißen, beschrieben,
bei dem der Elektrodenhalter und der Düsenkörper eine austauschbare Baueinheit bilden.
Die äußere Kühlmittelzuführung wird im wesentlichen durch eine den Düsenkörper umfassende
Überwurfkappe gebildet. Das Kühlmittel strömt über Kanäle in einen Ringraum, welcher
durch den Düsenkörper und die Überwurfkappe gebildet wird.
[0012] DE 692 33 071 T2 betrifft eine Lichtbogen-Plasmaschneidvorrichtung. Es wird darin eine Ausführungsform
einer Düse für einen Plasmalichtbogen-Schneidbrenner beschrieben, die aus einem leitenden
Material gebildet ist und eine Austrittsöffnung für einen Plasmagasstrahl und einen
hohlen Körperabschnitt, der so ausgebildet ist, dass er eine im allgemeinen konische
dünnwandige Konfiguration hat, die in Richtung auf die Austrittsöffnung geneigt ist
und einen vergrößerten Kopfabschnitt aufweist, der einstückig mit dem Körperabschnitt
ausgebildet ist, wobei der Kopfabschnitt massiv mit Ausnahme eines zentralen Kanals
ist, der mit der Austrittsöffnung fluchtet und eine im allgemeinen konische Außenfläche
aufweist, die auch in Richtung auf die Austrittsöffnung geneigt ist und einen Durchmesser
angrenzend an den des benachbarten Körperabschnitts besitzt, der den Durchmesser des
Körperabschnitts übersteigt, um eine zurückgeschnittene Aussparung zu bilden. Die
Lichtbogen-Plasmaschneidvorrichtung besitzt eine Sekundärgaskappe. Weiterhin ist zwischen
der Düse und der Sekundärgaskappe eine wassergekühlte Kappe angeordnet, um eine wassergekühlte
Kammer für die äußere Fläche der Düse für ein hochwirksames Kühlen zu bilden. Die
Düse ist durch einen großen Kopf, der eine Austrittsöffnung für den Plasmastrahl umgibt,
und einen scharfen Hinterschnitt oder eine Aussparung zu einem konischen Körper gekennzeichnet.
Diese Düsenkonstruktion begünstigt das Kühlen der Düse.
[0013] Bei den vorangehend beschriebenen Plasmabrennern wird das Kühlmittel über einen Wasservorlaufkanal
zur Düse hin- und über einen Wasserrücklaufkanal von der Düse weggeführt. Diese Kanäle
sind meist um 180° zueinander versetzt und das Kühlmittel soll auf dem Weg vom Vor-
zum Rücklauf die Düse möglichst gleichmäßig umspülen. Dennoch werden immer wieder
Überhitzungen in der Nähe des Düsenkanals festgestellt.
[0014] Eine andere Kühlmittelführung für einen Brenner, vorzugsweise Plasmabrenner, insbesondere
für Plasmaschweiß-, Plasmaschneid-, Plasmaschmelz- und Plasmaspritzzwecke, die hohen
thermischen Beanspruchungen der Düse und der Katode standhält, ist in
DD 83890 B1 beschrieben. Hier ist für die Kühlung der Düse ein in das Düsenhalteteil leicht einsetzbarer
und herausnehmbarer Kühlmedienleitring angeordnet, der zur Begrenzung der Kühlmedienführung
auf eine dünne Schicht von maximal 3 mm Dicke entlang der äußeren Düsenwand eine umlaufende
Formnut aufweist, in die mehr als eine, vorzugsweise zwei bis vier, und sternförmig
zu dieser radial und symmetrisch zur Düsenachse und sternförmig zu dieser mit einem
Winkel zwischen 0 und 90° angebrachte Kühlleitungen so einmünden, dass sie von je
zwei Kühlmedienabflüssen und jeder Kühlmedienabfluss von zwei Kühlmedienzuflüssen
benachbart ist.
[0015] Diese Anordnung hat wiederum den Nachteil, dass ein höherer Aufwand für die Kühlung
durch die Verwendung eines zusätzlichen Bauteils, den Kühlmedienleitring, notwendig
ist. Außerdem vergrößert sich dadurch die gesamte Anordnung.
[0016] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, auf einfache Weise eine Überhitzung
in der Nähe des Düsenkanals bzw. der Düsenbohrung zu vermeiden.
[0017] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch einen Plasmabrennerkopf gemäß Anspruch
13.
[0018] Weiterhin liefert die vorliegende Erfindung eine Düse gemäß Anspruch. Mit im wesentlich
zylindrisch soll gemeint sein, dass die Außenfläche zumindest bei Wegdenken der Nuten,
wie Flüssigkeitszulauf- und -rücklaufnuten, im Großen und Ganzen zylindrisch ist.
In analoger Weise soll "im wesentlichen kegelig verjüngt" bedeuten, dass die Außenfläche
zumindest bei Wegdenken der Nuten, wie Flüssigkeitszulauf- und -rücklaufnuten, im
Großen und Ganzen kegelig verjüngt ist.
[0019] Gemäß einer besonderen Ausführungsform des Plasmabrennerkopfes weist die Düse ein
oder zwei Kühlflüssigkeitszulaufnut(en) auf, und weist die Düsenkappe auf ihrer Innenfläche
mindestens zwei, insbesondere genau drei, Ausnehmungen, deren zur Düse gewandten Öffnungen
sich jeweils über eine Bogenlänge (b
2) erstrecken, auf, wobei die Bogenlänge der in Umfangsrichtung an die Kühlflüssigkeitszulaufnut(en)
angrenzenden, gegenüber der bzw. den Kühlflüssigkeitszulaufnut(en) nach außen hervorstehenden
Bereiche der Düse jeweils größer als die Bogenlänge (d4, e4) ist. Auf diese Weise
wird ein Nebenschluss vom Kühlmittelzulauf zum Kühlmittelrücklauf besonders elegant
vermieden.
[0020] Weiterhin kann bei dem Plasmabrennerkopf vorgesehen sein, dass sich die beiden Bohrungen
jeweils im wesentlichen parallel zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes erstrecken.
Dadurch wird erreicht, dass Kühlflüssigkeitsleitungen platzsparend an den Plasmabrennerkopf
angeschlossen werden können.
[0021] Insbesondere können die Bohrungen für die Kühlflüssigkeitszulauf an den Kühflüssigkeitsrücklauf
um 180° versetzt angeordnet sein.
[0022] Vorteilhafterweise ist das Bogenmaß des Abschnitts zwischen den Ausnehmungen der
Düsenkappe maximal halb so groß wie das minimale Bogenmaß der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut
oder das minimale Bogenmaß der Kühlflüssigkeitszulaufnut(en) der Düse.
[0023] Günstigerweise kann sich bei der Düse die Flüssigkeitsrücklaufnut(en) auch über einen
Teil des ersten Abschnitts in der Außenfläche der Düse erstrecken.
[0024] In einer besonderen Ausführungsform der Düse sind im Fall a) mindestens zwei Flüssigkeitszulaufnuten
und im Fall b) mindestens zwei Flüssigkeitsrucklaufnuten vorgesehen.
[0025] Vorteilhafterweise sind der Mittelpunkt der Flüssigkeitszulaufnut und der Mittelpunkt
der Flüssigkeitsrücklaüfnut um 180° versetzt zueinander über den Umfang der Düse angeordnet.
Mit anderen Worten liegen die Flüssigkeitszulaufnut und die Flüssigkeitsrücklaufnut
einander gegenüber.
[0026] Vorteilhafterweise liegt im Fall a) die Breite der Flüssigkeitsrücklaufnut und im
Fall b) die Breite der Flüssigkeitszulaufnut in Umgangsrichtung im Bereich von 90°
bis 270°. Durch eine derartige besonders breite Flüssigkeitsrück- bzw. -zulaufnut
lässt sich eine besonders gute Kühlung der Düse erreichen.
[0027] Es kann vorgesehen sein, dass sich im Fall a) die Flüssigkeitszulaufnut in Umfangsrichtung
des ersten Abschnitts der Düse über den gesamten Umfang erstreckt.
[0028] Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass sich im Fall a) die Flüssigkeitszulaufnut
in Umfangsrichtung des ersten Abschnitts der Düse über einen Winkel von 60° bis 300°
und im Fall b) die Flüssigkeitsrücklaufnut in Umfangsrichtung des ersten Abschnitts
der Düse über einen Winkel im Bereich von 60 ° bis 300 ° erstreckt.
[0029] Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass sich im Fall a) diese Flüssigkeitszulaufnut
in Umfangsrichtung des ersten Abschnitts der Düse über einen Winkel im Bereich von
90° bis 270° und im Fall b) die Flüssigkeitsrücklaufnut in Umfangrichtung des ersten
Abschnitts der Düse über einen Winkel im Bereich von 90 ° bis 270 ° erstreckt.
[0030] Bei einer weiteren Ausfiihrungsform der Düse sind im Fall a) genau zwei Flüssigkeitszulaufnuten
und im Fall b) genau zwei Flüssigkeitsrücklaufnuten vorgesehen.
[0031] Insbesondere können im Fall a) die beiden Flüssigkeitszulaufnuten über den Umfang
der Düse symmetrisch zu einer Geraden angeordnet sein, die sich vom Mittelpunkt der
Flüssigkeitsrücklaufnut im rechten Winkel durch die Längsachse der Düse erstreckt
und im Fall b) die beiden Flüssigkeitsrücklaufnuten über den Umfang der Düse symmetrisch
zu einer Geraden angeordnet sind, die sich vom Mittelpunkt der Flüssigkeitszulaufnut
im rechten Winkel durch die Längsachse der Düse erstreckt.
[0032] Vorteilhafterweise sind im Fall a) die Mittelpunkte der beiden Flüssigkeitszulaufnuten
und im Fall b) die Mittelpunkte der beiden Flüssigkeitsrücklaufnuten um einen Winkel
versetzt zueinander über den Umfang der Düse angeordnet, der im Bereich von 30° bis
180° liegt.
[0033] Vorteilhafterweise liegt im Fall a) die Breite der Flüssigkeitsrücklaufnut und im
Fall b) die Breite der Flüssigkeitszulaufnut in Umfangsrichtung im Bereich von 120°
bis 270°.
[0034] Zweckmäßigerweise geht die Flüssigkeitszulaufnut im Fall a) über eine der oder beide
Flüssigkeitszulaufnuten und im Fall b) die Flüssigkeitsrücklaufnut über eine der oder
beide Flüssigkeitsrücklaufnuten hinaus.
[0035] Es kann vorgesehen sein, dass sich im Fall a) die Flüssigkeitszulaufnut in Umfangsrichtung
des ersten Abschnitts der Düse über den gesamten Umfang erstreckt.
[0036] Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass sich die Flüssigkeitszulaufnut in Umfangsrichtung
des ersten Abschnitts der Düse über einen Winkel im Bereich von 60° bis 300° erstreckt.
[0037] Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass sich die Flüssigkeitszulaufnut in Umfangsrichtung
des ersten Abschnitts der Düse über einen Winkel im Bereich von 90° bis 270° erstreckt.
[0038] In einer besonderen Ausführungsform des Plasmabrennerkopfes könne sich die beiden
Bohrungen jeweils im wesentlichen parallel zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes
erstrecken.
[0039] Vorteilhafterweise sind die Bohrungen für den Kühlflüssigkeitszulauf und den Kühlflüssigkeitsrücklauf
um 180° versetzt angeordnet.
[0040] Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass durch Zuführen und/oder
Abführen der Kühlflüssigkeit im rechten Winkel zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes
statt - wie im Stand der Technik - parallel zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes,
eine bessere Kühlung der Düse durch deutlich längeren Kontakt der Kühlflüssigkeit
mit der Düse erzielt wird.
[0041] Wenn mehr als eine Kühlflüssigkeitszulaufnut vorgesehen sind, so lässt sich damit
im Bereich der Düsenspitze eine besonders gute Verwirbelung der Kühlflüssigkeit durch
das Aufeinandertreffen der Kühlflüssigkeitsströme erzielen, die üblicherweise auch
mit einer besseren Kühlung der Düse einhergeht.
[0042] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Ansprüchen
und der nachstehenden Beschreibung, in der mehrere Ausführungsbeispiele anhand der
schematischen Zeichnungen im einzelnen erläutert sind. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Längsschnittansicht durch einen Plasmabrennerkopf mit Plasma- und Sekundärgaszuführung
mit einer Düse und einer Düsenkappe, wobei die Ausführungsform nicht zur Erfindung
gehört;
- Fig. 1a
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A von Fig. 1;
- Fig. 1b
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B von Fig. 1;
- Fig. 2
- Einzeldarstellungen (links oben: Draufsicht von vorne; rechts oben: Längsschnittansicht;
rechts unten: Seitenansicht) der Düse von Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Längsschnittansicht durch einen Plasmabrennerkopf mit Plasma- und Sekundärgaszufiihrung
mit einer Düse und einer Düsenkappe, wobei die Ausführungsform nicht zur Erfindung
gehört;
- Fig. 3a
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A von Fig. 3;
- Fig. 3b
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B von Fig. 3
- Fig. 4
- Einzeldarstellungen (links oben: Draufsicht von vorne; rechts oben: Längsschnittansicht;
rechts unten: Seitenansicht) der Düse von Fig. 3;
- Fig. 5
- eine Längsschnittansicht durch einen Plasmabrennerkopf mit Plasma- und Sekundärgaszuführung
mit einer Düse und einer Düsenkappe gemäß einer besonderen Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung
- Fig. 5a
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A von Fig. 5;
- Fig. 5b
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B von Fig. 5;
- Fig. 6
- Einzeldarstellungen (links oben: Draufsicht von vorne; rechts oben: Längsschnittansicht;
rechts unten: Seitenansicht) der Düse von Fig. 5;
- Fig. 7
- eine Längsschnittansicht durch einen Plasmabrennerkopf mit Plasma- und Sekundärgaszuführung
mit einer Düse, wobei die Ausführungsform nicht zur Erfindung gehört;
- Fig. 7a
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A von Fig. 7;
- Fig. 7b
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B von Fig. 7;
- Fig. 8
- Einzeldarstellungen (links oben: Draufsicht von vorne; rechts oben: Längsschnittansicht;
rechts unten: Seitenansicht) der Düse von Fig. 7;
- Fig. 9
- eine Längsschnittansicht durch einen Plasmabrennerkopf mit Plasma- und Sekundärgaszufiihrung
mit einer Düse, wobei die Ausführungsform nicht zur Erfindung gehört;
- Fig. 9a
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A von Fig. 9;
- Fig. 9b
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B von Fig. 9;
- Fig. 10
- Einzeldarstellungen (links oben: Draufsicht von vorne; rechts oben: Längsschnittansicht;
rechts unten: Seitenansicht) der Düse von Fig. 9;
- Fig. 11
- eine Längsschnittansicht durch einen Plasmabrennerkopf mit Plasma- und Sekundärgaszuführung
mit einer Düse gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig, 11a
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A von Fig. 11;
- Fig. 11b
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B von Fig. 11;
- Fig. 12
- Einzeldarstellungen (links oben: Draufsicht von vorne; rechts oben: Längsschnittansicht;
rechts unten: Seitenansicht) der Düse von Fig. 11;
- Fig. 13
- Einzeldarstellungen (links oben: Draufsicht von vorne; rechts oben: Längsschnittansicht;
rechts unten: Seitenansicht) Düse gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsform
der Erfindung;
- Fig. 14
- Einzeldarstellungen (links: Längsschnittansicht; rechts: Draufsicht von vorne) der
Düsenkappe von Fig. 1, Fig. 3 und Fig. 5 sowie Fig. 11;
- Fig. 15
- Einzeldarstellungen (links: Längsschnittansicht; rechts: Draufsicht von vorne) einer
Düsenkappe gemäß einer besonderen Ausführungsform, wobei die Ausführungsform nicht
zur Erfindung gehört;
- Fig. 16
- Einzeldarstellungen (links: Längsschnittansicht; rechts: Draufsicht von vorne) einer
Düsenkappe gemäß einer weiteren speziellen Ausführungsform, wobei die Ausführungsform
nicht zur Erfindung gehört;
[0043] In der nachfolgenden Beschreibung werden Ausführungsformen gezeigt, die mindestens
eine Flüssigkeitslaufnut, hier als Kühlflüssigkeitszulaufnut bezeichnet und genau
eine Flüssigkeitsrücklaufnut, hier als Kühlflüssigkeitsrücklaufnut bezeichnet, aufweisen.
Die Erfindung ist darauf jedoch nicht beschränkt. Genauso gut können die Anzahl an
Flüssigkeitszulaufnuten und Flüssigkeitsrückaufnuten vertauscht werden bzw. umgekehrt
sein.
[0044] Der in den Figur 1 gezeigte Plasmabrennerkopf 1 nimmt mit einer Elektrodenaufnahme
6 eine Elektrode 7 im vorliegenden Fall über ein Gewinde (nicht dargestellt) auf.
Die Elektrode ist als Flachelektrode ausgebildet. Für den Plasmabrenner kann zum Beispiel
Luft oder Sauerstoff als Plasmagas (PG) verwendet werden. Eine Düse 4 wird von einer
im Wesentlichen zylindrischen Düsenhalterung 5 aufgenommen. Eine Düsenkappe 2, die
über ein Gewinde (nicht dargestellt) am Plasmabrennerkopf 1 befestigt ist, fixiert
die Düse 4 und bildet mit dieser einen Kühlflüssigkeitsraum 10. Der Kühlflüssigkeitsraum
10 wird durch eine mit einem Rundring 4.16 realisierte Dichtung, der sich in einer
Nut 4.15 der Düse 4 befindet, zwischen der Düse 4 und der Düsenkappe 2 abgedichtet.
[0045] Ein Kühlflüssigkeit, z. B. Wasser oder mit Gefrierschutzmittel versetztes Wasser
durchströmt den Kühlflüssigkeitsraum 10 von einer Bohrung des Kühlflüssigkeitsvorlaufs
WV zu einer Bohrung des Kühlflüssigkeitsrücklaufs WR, wobei die Bohrungen um 180°
zueinander versetzt angeordnet sind.
[0046] Bei Plasmabrennern im Stand der Technik kommt es immer wieder zur Überhitzung der
Düse 4 im Bereich der Düsenbohrung 4.10. Es kann aber auch zu Überhitzungen zwischen
dem zylindrischen Abschnitt der Düse 4 und der Düsenhalterung 5 kommen. Dies trifft
insbesondere auf Plasmabrenner, die mit hohem Pilotstrom oder indirekt betrieben werden,
zu. Dies zeigt sich durch Verfärbung des Kupfers nach kurzer Betriebszeit. Hier treten
schon bei Strömen von 40A Verfärbungen nach kurzer Zeit (z.B. 5 Minuten) auf. Ebenso
wird die Dichtstelle zwischen Düse 4 und Düsenkappe 2 überlastet, was zur Beschädigung
des Rundrings 4.16 und damit zur Undichtigkeit und Kühlflüssigkeitsaustritt führt.
Untersuchungen haben ergeben, dass dieser Effekt besonders auf der dem Kühlflüssigkeitsrücklauf
zugewandten Seite der Düse 4 auftritt. Es wird angenommen, das der thermisch am höchsten
beanspruchte Bereich, die Düsenbohrung 4.10 der Düse 4 unzureichend gekühlt wird,
weil die Kühlflüssigkeit den der Düsenbohrung am nächsten liegenden Teil 10.20 des
Kühlflüssigkeitsraumes 10 unzureichend durchströmt und/oder diesen insbesondere auf
der dem Kühlflüssigkeitsrücklauf zugewandten Seite gar nicht erreicht.
[0047] Im vorliegenden Plasmabrenner nach Figur 1 wird die Kühlflüssigkeit nahezu senkrecht
zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes 1 von der Düsenhalterung 5 auf die Düse 4 treffend
in den Kühlflüssigkeitsraum 10 geleitet. Dazu wird in einem Umlenkraum 10.10 des Kühlflüssigkeitsraums
10 die Kühlflüssigkeit von der zur Längsachse parallelen Richtung in der Bohrung des
Kühlflüssigkeitsvorlaufs WV des Plasmabrenners in Richtung erster Düsenabschnitt 4.1
(s. Fig. 2) nahezu senkrecht zur Längsachse der Plasmabrennerkopfes 1 umgelenkt. Danach
strömt die Kühlflüssigkeit durch den von einer Kühlflüssigkeitsvorlaufnut 4.20 (s.
Fig. 1a, 1b und 2) der Düse 4 und der Düsenkappe 2 gebildeten Raum 10.11 in den die
Düsenbohrung 4.10 umgebenden Bereich 10.20 des Kühlflüssigkeitsraums 10 und umströmt
die Düse 4 dort. Dann strömt die Kühlflüssigkeit durch einen von einer Kühlflüssigkeitsrücklaufnut
4.22 der Düse 4 und der Düsenkappe 2 gebildeten Raum 10.15 zurück zum Kühlflüssigkeitsrücklauf
WR, wobei der Übergang hier im Wesentlichen parallel zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes
erfolgt.
[0048] Weiterhin ist der Plasmabrennerkopf 1 mit einer Düsenschutzkappenhalterung 8 und
einer Düsenschutzkappe 9 ausgestattet. Durch diesen Bereich strömt das Sekundärgas
SG, in den Plasmastrahl umgibt. Das Sekundärgas SG durchströmt eine Sekundärgasführung
9.1 und kann durch diese in Rotation versetzt werden.
[0049] Fig. 1a zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A des Plasmabrenners aus
Figur 1. Diese zeigt, wie der durch die Kühlflüssigkeitszulaufnut 4.20 der Düse 4
und der Düsenkappe 2 gebildeter Raum 10.11 durch Abschnitte 4.41 und 4.42 von hervorstehenden
Bereichen 4.31 und 4.32 der Düse 4 in Kombination mit den Innenfläche 2.5 der Düsenkappe
2 einen Nebenschluss zwischen dem Kühlflüssigkeitsvorlauf und Kühlflüssigkeitsrücklauf
verhindern. Damit in jeder Stellung der Düse 4 zur Düsenkappe 2 zueinander der Nebenschluss
der Kühlflüssigkeit verhindert wird, müssen die Bogenmaße d4 und e4 der Abschnitte
4.41 und 4.42 der hervorstehenden Bereiche 4.31 und 4.32 der Düse 4 mindestens genauso
groß sein wie das Bogenmaß b2 zur Düse gewandter Ausnehmungen 2.6 der Düsenkappe 2
(s. Fig. 14 bis 16).
[0050] So wird eine wirksame Kühlung der Düse 4 im Bereich der Düsenspitze erreicht und
eine thermische Überlastung verhindert. Es wird sichergestellt, dass möglichst viel
Kühlflüssigkeit den Raum 10.20 des Kühlmittelraums 10 erreicht. Es kam bei Versuchen
zu keiner Verfärbung der Düse im Bereich der Düsenbohrung 4.10 mehr. Auch traten Undichtigkeiten
zwischen der Düse 4 und der Düsenkappe 2 nicht mehr auf und der Rundring 4.16 wurde
nicht überhitzt.
[0051] Figur 1b beinhaltet eine Schnittdarstellung entlang der Linie B des Plasmabrennerkopfes
aus Figur 1, die die Ebene des Umlenkraums 10.10 zeigt.
[0052] Fig. 2 zeigt die Düse 4 des Plasmabrennerkopfes aus Figur 1. Sie verfügt über eine
Düsenbohrung 4.10 für den Austritt eines Plasmagasstrahls an einer Düsenspitze 4.11,
einen ersten Abschnitt 4.1, dessen Außenfläche 4.4 im wesentlichen zylindrisch ist,
und einen sich daran zur Düsenspitze 4.11 anschließenden zweiten Abschnitt 4.2, dessen
Außenfläche 4.5 sich zur Düsenspitze 4.11 hin im wesentlichen kegelförmig verjüngt.
Die Kühlflüssigkeitszulaufnut 4.20 erstreckt sich über einen Teil des ersten Abschnitts
4.1 und über den zweiten Abschnitt 4.2 in der Außenfläche 4.5 der Düse 4 zur Düsenspitze
4.11 hin und endet vor der zylindrischen Außenfläche 4.3. Die Kühlflüssigkeitsrücklaufnut
4.22 erstreckt sich über den zweiten Abschnitt 4.2 der Düse 4. Der Mittelpunkt der
Kühlflüssigkeitszulaufnut 4.20 und der Mittelpunkt der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut
(4.22) sind um 180° versetzt zueinander über den Umfang der Düse (4) angeordnet. Die
Breite alpha 4 der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 in Umfangsrichtung beträgt ca.
250°. Zwischen der Kühlflüssigkeitsvorlaufnut 4.20 und der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut
4.22 befinden sich die nach außen hervorstehenden Bereichen 4.31 und 4.32 mit den
dazu gehörigen Abschnitten 4.41 und 4.42.
[0053] Figur 3 zeigt einen Plasmabrenner ähnlich Figur 1. Die Düse 4 verfügt über zwei Kühlflüssigkeitszulaufnuten
4.20 und 4.21. Auch hier wird die Kühlflüssigkeit nahezu senkrecht zur Längsachse
des Plasmabrennerkopfes 1 von der Düsenhalterung 5 auf die Düse 4 treffend in den
Kühlflüssigkeitsraum 10 geleitet. Dazu wird im Umlenkraum 10.10 des Kühlflüssigkeitsraums
10 die Kühlflüssigkeit von der zur Längsachse parallelen Richtung in der Bohrung des
Kühlflüssigkeitsvorlaufs WV des Plasmabrenners in Richtung erster Düsenabschnitt 4.1
nahezu senkrecht zur Längsachse der Plasmabrennerkopfes 1 umgelenkt. Dann strömt die
Kühlflüssigkeit durch eine Nut 5.1 der Düsenhalterung 5 in die beiden durch die von
den Kühlflüssigkeitszulaufnuten 4.20 und 4.21 der Düse 4 und der Düsenkappe 2 gebildeten
Räume 10.11 und 10.12 zum die Düsenbohrung 4.10 umgebenden Bereich 10.20 des Kühlflüssigkeitsraums
10 und umströmt die Düse 4 dort. Danach strömt die Kühlflüssigkeit durch den von der
Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 der Düse 4 und der Düsenkappe 2 gebildeten Raum 10.15
zum Kühlflüssigkeitsrücklauf WR zurück, wobei der Übergang hier im Wesentlichen parallel
zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes erfolgt.
[0054] Fig. 3a beinhaltet eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A des Plasmabrenners
aus Figur 3 und zeigt, wie die durch die Kühlflüssigkeitszulaufnuten 4.20 und 4.21
der Düse 4 und der Düsenkappe 2 gebildeten Räume 10.11 und 10.12 durch die Abschnitte
4.41 und 4.42 der hervorstehenden Bereiche 4.31 und 4.32 der Düse 4 in Kombination
mit den Innenfläche 2.5 der Düsenkappe 2 einen Nebenschluss zwischen dem Kühlflüssigkeitsvorlauf
und Kühlflüssigkeitsrücklauf verhindern. Gleichzeitig wird ein Nebenschluss zwischen
den Räumen 10.11 und 10.12 durch den Abschnitt 4.43 des hervorstehenden Bereichs 4.33
verhindert. Damit in jeder Stellung der Düse 4 zur Düsenkappe 2 zueinander der Nebenschluss
der Kühlflüssigkeit verhindert wird, müssen die Bogenmaße d4 und e4 der Abschnitte
4.41 und 4.42 der Düse 4 mindestens genauso groß sein wie das Bogenmaß b2 zur Düse
gewandter Ausnehmungen 2.6 der Düsenkappe 2 (s. Fig. 14 bis 16).
[0055] Figur 3b ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B des Plasmabrenners aus
Figur 3, die die Ebene des Umlenkraums 10.10 und die Verbindung mit beiden Kühlflüssigkeitszuläufen
4.20 und 4.21 durch die Nut 5.1 in der Düsenhalterung 5 zeigt.
[0056] Fig. 4 zeigt die Düse 4 des Plasmabrennerkopfes aus Figur 3. Sie verfügt über eine
Düsenbohrung 4.10 für den Austritt eines Plasmagasstrahls an einer Düsenspitze 4.11,
einen ersten Abschnitt 4.1, dessen Außenfläche 4.4 im wesentlichen zylindrisch ist,
und einen sich daran zur Düsenspitze 4.11 anschließenden zweiten Abschnitt 4.2, dessen
Außenfläche 4.5 sich zur Düsenspitze 4.11 hin im wesentlichen kegelförmig verjüngt.
Die Kühlflüssigkeitszulaufnuten 4.20 und 4.21 erstrecken sich über einen Teil des
ersten Abschnitts 4.1 und über den zweiten Abschnitt 4.2 in der Außenfläche 4.5 der
Düse 4 zur Düsenspitze 4.11 hin und enden vor der zylindrischen Außenfläche 4.3. Die
Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 erstreckt sich über den zweiten Abschnitt 4.2 der
Düse 4. Die Breite alpha 4 der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 in Umfangsrichtung
beträgt ca. 190°. Zwischen den Kühlflüssigkeitszulaufnuten 4.20; 4.21 und der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut
4.22 befinden sich die nach außen hervorstehenden Bereichen 4.31; 4.32 und 4.33 mit
den dazu gehörigen Abschnitten 4.41; 4.42 und 4.43.
[0057] Figur 5 zeigt einen Plasmabrenner ähnlich Figur 3, aber gemäß einer besonderen Ausführungsform
der Erfindung. Die Düse 4 verfügt über zwei Kühlflüssigkeitszulaufnuten 4.20 und 4.21
(s. Fig. 5a). Auch hier wird die Kühlflüssigkeit nahezu senkrecht zur Längsachse des
Plasmabrennerkopfes 1 von der Düsenhalterung 5 auf die Düse 4 treffend in den Kühlflüssigkeitsraum
10 geleitet. Dazu wird im Umlenkraum 10.10 des Kühlflüssigkeitsraums 10 die Kühlflüssigkeit
von der zur Längsachse parallelen Richtung in der Bohrung des Kühlflüssigkeitsvorlaufs
WV des Plasmabrenners in Richtung erster Düsenabschnitt 4.1 nahezu senkrecht zur Längsachse
der Plasmabrennerkopfes 1 umgelenkt. Dann strömt die Kühlflüssigkeit durch eine Flüssigkeitszulaufnut
4.6 der Düse 4 in die beiden durch die von den Kühlflüssigkeitsvorlaufnuten 4.20 und
4.21 der Düse 4 und der Düsenkappe 2 gebildeten Räume 10.11 und 10.12 zum die Düsenbohrung
4.10 umgebenden Bereich 10.20 des Kühlflüssigkeitsraums 10 und umströmt die Düse 4
dort. Danach strömt die Kühlflüssigkeit durch den von der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut
4.22 der Düse 4 und der Düsenkappe 2 gebildeten Raum 10.15 zum Kühlflüssigkeitsrücklauf
WR zurück, wobei der Übergang hier im Wesentlichen parallel zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes
erfolgt.
[0058] Fig. 5a ist die Schnittdarstellung entlang der Linie A-A des Plasmabrenners aus Figur
5, die zeigt, wie die durch die Kühlflüssigkeitsvorlaufnuten 4.20 und 4.21 der Düse
4 und der Düsenkappe 2 gebildeten Räume 10.11und 10.12 durch die Abschnitte 4.41 und
4.42 der hervorstehenden Bereiche 4.31 und 4.32 der Düse 4 in Kombination mit der
Innenfläche 2.5 der Düsenkappe 2 einen Nebenschluss zwischen dem Kühlflüssigkeitsvorlauf
und Kühlflüssigkeitsrücklauf verhindern. Gleichzeitig wird ein Nebenschluss zwischen
den Räumen 10.11 und 10.12 durch den Abschnitt 4.43 des hervorstehenden Bereichs 4.33
verhindert. Damit in jeder Stellung der Düse 4 zur Düsenkappe 2 zueinander der Nebenschluss
der Kühlflüssigkeit verhindert wird, müssen die Bogenmaße d4 und e4 der Abschnitte
4.41 und 4.42 der Düse 4 mindestens genauso groß sein wie das Bogenmaß b2 zur Düse
gewandter Ausnehmungen 2.6 der Düsenkappe 2.
[0059] Figur 5b ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B des Plasmabrenners aus
Figur 5, die die Ebene des Umlenkraums 10.10 und die Verbindung mit beiden Kühlflüssigkeitszuläufen
durch die Flüssigkeitszulaufnut 4.6 in der Düse 4 zeigt.
[0060] Fig. 6 zeigt die Düse 4 des Plasmabrennerkopfes aus Figur 5. Sie verfügt über eine
Düsenbohrung 4.10 für den Austritt eines Plasmagasstrahls an einer Düsenspitze 4.11,
einen ersten Abschnitt 4.1, dessen Außenfläche 4.4 im wesentlichen zylindrisch ist,
und einen sich daran zur Düsenspitze 4.11 anschließenden zweiten Abschnitt 4.2, dessen
Außenfläche 4.5 sich zur Düsenspitze 4.11 hin im wesentlichen kegelförmig verjüngt.
Die Kühlflüssigkeitszulaufnuten 4.20 und 4.21 erstrecken sich über einen Teil des
ersten Abschnitts 4.1 und über den zweiten Abschnitt 4.2 in der Außenfläche 4.5 der
Düse 4 zur Düsenspitze 4.11 hin und enden vor der zylindrischen Außenfläche 4.3. Die
Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 erstreckt sich über den zweiten Abschnitt 4.2 der
Düse 4. Die Breite alpha 4 der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 in Umfangsrichtung
beträgt ca. 190°. Zwischen den Kühlflüssigkeitsnuten 4.20; 4.21 und der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut
4.22 befinden sich die nach außen hervorstehenden Bereichen 4.31; 4.32 und 4.33 mit
den dazu gehörigen Abschnitten 4.41; 4.42 und 4.43. Die Kühlflüssigkeitszulaufnuten
4.20 und 4.21 sind durch die Nut 4.6 der Düse miteinander verbunden.
[0061] Figur 7 stellt einen Plasmabrennerkopf gemäß einer weiteren speziellen Ausführungsform
dar, wobei die Ausführungsform nicht zur Erfindung gehört. Auch hier wird die Kühlflüssigkeit
nahezu senkrecht zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes 1 von einer Düsenhalterung
5 auf die Düse 4 treffend in einen Kühlflüssigkeitsraum 10 geleitet. Dazu wird im
Umlenkraum 10.10 des Kühlflüssigkeitsraums 10 die Kühlflüssigkeit von der zur Längsachse
parallelen Richtung in der Bohrung des Kühlflüssigkeitsvorlaufs WV des Plasmabrenners
in Richtung erster Düsenabschnitt 4.1 nahezu senkrecht zur Längsachse der Plasmabrennerkopfes
1 umgelenkt. Danach strömt die Kühlflüssigkeit durch einen von einer Kühlflüssigkeitszulaufnut
4.20 der Düse 4 und der Düsenkappe 2 gebildeten Raum 10.11 (s. Fig. 7a) in den die
Düsenbohrung 4.10 umgebenden Bereich 10.20 des Kühlflüssigkeitsraums 10 und umströmt
die Düse 4 dort. Danach strömt die Kühlflüssigkeit durch einen von einer Kühlflüssigkeitsrücklaufnut
4.22 der Düse 4 und der Düsenkappe 2 gebildeten Raum 10.15 zurück zum Kühlflüssigkeitsrücklauf
WR, wobei der Übergang hier nahezu senkrecht zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes,
durch einen Umlenkraum 10.10 erfolgt.
[0062] Fig. 7a ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A des Plasmabrenners aus
Figur 7, die zeigt, wie der durch die Kühlflüssigkeitszulaufnut 4.20 der Düse 4 und
der Düsenkappe 2 gebildete Raum 10.11 durch die Abschnitte 4.41 und 4.42 der hervorstehenden
Bereiche 4.31 und 4.32 der Düse 4 in Kombination mit der Innenfläche der Düsenkappe
2 einen Nebenschluss zwischen dem Kühlflüssigkeitsvorlauf und Kühlflüssigkeitsrücklauf
verhindern.
[0063] Figur 7b ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B des Plasmabrennerkopfes
aus Figur 7, die die Ebene der Umlenkräume 10.10 zeigt.
[0064] Fig. 8 zeigt die Düse 4 des Plasmabrennerkopfes aus Figur 7. Sie verfügt über eine
Düsenbohrung 4.10 für den Austritt eines Plasmagasstrahls an einer Düsenspitze 4.11,
einen ersten Abschnitt 4.1, dessen Außenfläche 4.4 im wesentlichen zylindrisch ist,
und einen sich daran zur Düsenspitze 4.11 anschließenden zweiten Abschnitt 4.2, dessen
Außenfläche 4.5 sich zur Düsenspitze 4.11 hin im wesentlichen kegelförmig verjüngt.
Die Kühlflüssigkeitszulaufnut 4.20 und die Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 erstrecken
sich über einen Teil des ersten Abschnitts 4.1 und über den zweiten Abschnitt 4.2
in der Außenfläche 4.5 der Düse 4 zur Düsenspitze 4.11 hin und enden vor der zylindrischen
Außenfläche 4.3. Der Mittelpunkt der Kühlflüssigkeitszulaufnut 4.20 und der Mittelpunkt
der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 sind um 180° versetzt zueinander über den Umfang
der Düse 4 angeordnet und gleich groß. Zwischen der Kühlflüssigkeitsvorlaufnut 4.20
und der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 befinden sich die nach außen hervorstehenden
Bereichen 4.31 und 4.32 mit den dazu gehörigen Abschnitten 4.41 und 4.42.
[0065] Die Figur 9 zeigt einen Plasmabrennerkopf, wobei die Ausführungsform nicht zur Erfindung
gehört. Die Düse 4 verfügt über zwei Kühlflüssigkeitsvorlaufnuten 4.20 und 4.21. Auch
hier wird die Kühlflüssigkeit nahezu senkrecht zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes
1 von der Düsenhalterung 5 auf die Düse 4 treffend in den Kühlflüssigkeitsraum 10
geleitet. Dazu wird in einem Umlenkraum 10.10 des Kühlflüssigkeitsraums 10 die Kühlflüssigkeit
von der zur Längsachse parallelen Richtung in der Bohrung des Kühlflüssigkeitsvorlaufs
WV des Plasmabrenners in Richtung erster Düsenabschnitt 4.1 nahezu senkrecht zur Längsachse
des Plasmabrennerkopfes 1 umgelenkt. Dann strömt die Kühlflüssigkeit durch eine Nut
5.1 der Düsenhalterung 5 in die beiden durch die von den Kühlflüssigkeitszulaufnuten
4.20 und 4.21 der Düse 4 und der Düsenkappe 2 gebildeten Räume 10.11 und 10.12 zum
die Düsenbohrung 4.10 umgebenden Bereich 10.20 des Kühlflüssigkeitsraums 10 und umströmt
die Düse 4 dort. Danach strömt die Kühlflüssigkeit durch den von der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut
4.22 der Düse 4 und der Düsenkappe 2 gebildeten Raum 10.15 zum Kühlflüssigkeitsrücklauf
WR zurück, wobei der Übergang hier nahezu senkrecht zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes,
durch einen Umlenkraum 10.10 erfolgt.
[0066] Fig. 9a ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A des Plasmabrenners aus
Figur 9, die zeigt, wie der durch die Kühlflüssigkeitszulaufnuten 4.20 und 4.21 der
Düse 4 und der Düsenkappe 2 gebildeten Räume 10.11 und 10.12 durch die Abschnitte
4.41 und 4.42 der hervorstehenden Bereiche 4.31 und 4.32 der Düse 4 in Kombination
mit den Innenfläche der Düsenkappe 2 einen Nebenschluss zwischen dem Kühlflüssigkeitsvorlauf
und Kühlflüssigkeitsrücklauf verhindern. Gleichzeitig wird ein Nebenschluss zwischen
den Räumen 10.11 und 10.12 durch den Abschnitt 4.43 des hervorstehenden Bereichs 4.33
verhindert.
[0067] Figur 9b ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B des Plasmabrennerkopfes
aus Figur 9, die die Ebene der Umlenkräume 10.10 zeigt und die Verbindung mit beiden
Kühlflüssigkeitsvorläufen 4.20 und 4.21 durch die Nut 5.1 in der Düsenhalterung 5
zeigt.
[0068] Figur 10 zeigt die Düse 4 des Plasmabrennerkopfes aus Figur 9. Sie verfügt über eine
Düsenbohrung 4.10 für den Austritt eines Plasmagasstrahls an einer Düsenspitze 4.11,
einen ersten Abschnitt 4.1, dessen Außenfläche 4.4 im wesentlichen zylindrisch ist,
und einen sich daran zur Düsenspitze 4.11 anschließenden zweiten Abschnitt 4.2, dessen
Außenfläche 4.5 sich zur Düsenspitze 4.11 hin im wesentlichen kegelförmig verjüngt.
Die Kühlflüssigkeitszulaufnuten 4.20 und 4.21 erstrekken sich über einen Teil des
ersten Abschnitts 4.1 und über den zweiten Abschnitt 4.2 in der Außenfläche 4.5 der
Düse 4 zur Düsenspitze 4.11 hin und enden vor der zylindrischen Außenfläche 4.3. Die
Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 erstreckt sich über den zweiten Abschnitt 4.2 und
den ersten Abschnitt 4.1 in der Außenfläche 4.5 der Düse 4. Zwischen den Kühlflüssigkeitsvorlaufnuten
4.20; 4.21 und der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 befinden sich die nach außen hervorstehenden
Bereichen 4.31; 4.32 und 4.33 mit den dazu gehörigen Abschnitten 4.41; 4.42 und 4.43.
[0069] Figur 11 zeigt einen Plasmabrennerkopf ähnlich Figur 5, aber gemäß einer weiteren
besonderen Ausführungsform der Erfindung. Die Bohrungen des Kühlflüssigkeitsvorlauf
WV und des Kühlflüssigkeitsrücklaufs sind in einem Winkel von 90° versetzt angeordnet.
Die Düse 4 verfügt über zwei Kühlflüssigkeitszulaufnuten 4.20 und 4.21 und eine in
Umfangrichtung des ersten Abschnitts 4.1 sich über dem gesamten Umfang erstrekkende
und die Kühlflüssigkeitszulaufnuten verbindende Nut 4.6. Die Kühlflüssigkeit wird
nahezu senkrecht zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes 1 von der Düsenhalterung 5
auf die Düse 4 treffend in den Kühlflüssigkeitsraum 10 geleitet. Dazu wird im Umlenkraum
10.10 des Kühlflüssigkeitraums 10 die Kühlflüssigkeit von der zur Längsachse parallelen
Richtung in der Bohrung des Kühlflüssigkeitsvorlaufs WV des Plasmabrenners in Richtung
erster Düsenabschnitt 4.1 nahezu senkrecht zur Längsachse der Plasmabrennerkopfes
1 umgelenkt. Dann strömt die Kühlflüssigkeit durch die Flüssigkeitszulaufnut 4.6,
die sich in Umfangrichtung des ersten Abschnitts 4.1 der Düse 4 auf einem Teilumfang
zwischen den Nuten 4.20 und 4.21, d. h. über ca. 300° erstreckt, in die beiden durch
die von den Kühlflüssigkeitsvorlaufnuten 4.20 und 4.21 der Düse 4 und der Düsenkappe
2 gebildeten Räume 10.11 und 10.12 zum die Düsenbohrung 4.10 umgebenden Bereich 10.20
des Kühlflüssigkeitsraums 10 und umströmt die Düse 4 dort. Danach strömt die Kühlflüssigkeit
durch den von der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 der Düse 4 und der Düsenkappe 2
gebildeten Raum 10.15 zum Kühlflüssigkeitsrücklauf WR zurück, wobei der Übergang hier
im Wesentlichen parallel zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes erfolgt.
[0070] Fig. 11a ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A des Plasmabrenners aus
Figur 11, die zeigt, wie die durch die Kühlflüssigkeitszulaufnuten 4.20 und 4.21 der
Düse 4 und der Düsenkappe 2 gebildeten Räume 10.11 und 10.12 durch die Abschnitte
4.41 und 4.42 der hervorstehenden Bereiche 4.31 und 4.32 der Düse 4 in Kombination
mit den Innenfläche 2.5 der Düsenkappe 2 einen Nebenschluss zwischen dem Kühlflüssigkeitsvorlauf
und Kühlflüssigkeitsrücklauf verhindern. Gleichzeitig wird ein Nebenschluss zwischen
den Räumen 10.11 und 10.12 durch den Abschnitt 4.43 des hervorstehenden Bereichs 4.33
verhindert. Damit in jeder Stellung der Düse 4 zur Düsenkappe 2 zueinander der Nebenschluss
der Kühlflüssigkeit verhindert wird, müssen die Bogenmaße d4 und e4 der Abschnitte
4.41 und 4.42 der Düse 4 mindestens genauso groß sein wie das Bogenmaß b2 zur Düse
gewandter Ausnehmungen 2.6 der Düsenkappe 2.
[0071] Figur 11b ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B des Plasmabrenners aus
Figur 11, die die Ebene des Umlenkraums 10.10 und die Verbindung mit beiden Kühlflüssigkeitsvorläufe
durch die über ca. 300° umlaufende Flüssigkeitszulaufnut 4.6 in der Düse 4 und die
um 90° versetzt angeordneten Bohrungen für den Kühlflüssigkeitsvorlauf WV und den
Kühlflüssigkeitsrücklauf WR zeigt.
[0072] Figur 12 zeigt die Düse 4 des Plasmabrennerkopfes aus Figur 11. Sie verfügt über
eine Düsenbohrung 4.10 für den Austritt eines Plasmagasstrahls an einer Düsenspitze
4.11, einen ersten Abschnitt 4.1, dessen Außenfläche 4.4 im wesentlichen zylindrisch
ist, und einen sich daran zur Düsenspitze 4.11 anschließenden zweiten Abschnitt 4.2,
dessen Außenfläche 4.5 sich zur Düsenspitze 4.11 hin im wesentlichen kegelförmig verjüngt.
Die Kühlflüssigkeitszulaufnuten 4.20 und 4.21 erstrekken sich über einen Teil des
ersten Abschnitts 4.1 und über den zweiten Abschnitt 4.2 in der Außenfläche 4.5 der
Düse 4 zur Düsenspitze 4.11 hin und enden vor der zylindrischen Außenfläche 4.3. Die
Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 erstreckt sich über den zweiten Abschnitt 4.2 der
Düse 4. Zwischen den Kühlflüssigkeitszulaufnuten 4.20; 4.21 und der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut
4.22 befinden sich die nach außen hervorstehenden Bereichen 4.31; 4.32 und 4.33 mit
den dazu gehörigen Abschnitten 4.41; 4.42 und 4.43. Die Kühlflüssigkeitszulaufnuten
4.20 und 4.21 sind durch eine in Umfangrichtung des ersten Abschnitts 4.1 der Düse
4 auf einem Teilumfang zwischen den Nuten 4.20 und 4.21, d. h. über ca. 300° erstreckende
Flüssigkeitszulaufnut 4.6 der Düse miteinander verbunden. Dies ist besonders für die
Kühlung des Übergangs zwischen der Düsenhalterung 5 und der Düse 4 vorteilhaft.
[0073] Figur 13 zeigt eine Düse gemäß einer weiteren speziellen Ausführungsform der Erfindung,
die in den Plasmabrennerkopf nach Figur 8 eingesetzt werden kann. Die Kühlflüssigkeitszulaufnut
4.20 ist mit einer Flüssigkeitszulaufnut 4.6 verbunden, die sich in Umfangsrichtung
über den gesamten Umfang erstreckt. Dies hat den Vorteil, dass die Bohrung für den
Kühlflüssigkeitsvorlauf WV und den Kühlflüssigkeitsrücklauf WR im Plasmabrennerkopf
nicht um genau 180° versetzt angeordnet sein müssen, sondern auch wie zum Beispiel
in Figur 11 dargestellt um 90° versetzt angeordnet sein können. Außerdem ist dies
für die Kühlung des Übergangs zwischen der Düsenhalterung 5 und der Düse 4 vorteilhaft.
Gleiches kann natürlich auch für eine Kühlflüssigkeitsrücklaufnut 4.22 genutzt werden.
[0074] Figur 14 zeigt eine Düsenkappe 2, wobei die Ausführungsform nicht zur Erfindung gehört.
Die Düsenkappe 2 weist eine sich im Wesentlichen kegelförmig verjüngende Innenfläche
2.2 auf, die in diesem Fall in einer radialen Ebene 14 Ausnehmungen 2.6 aufweist.
Die Ausnehmungen 2.6 sind äquidistant über den Innenumfang angeordnet und im Radialschnitt
halbkreisförmig.
[0075] Die in den Figuren 15 und 16 gezeigten Düsenkappen unterscheiden sich von der in
Fig. 14 gezeigten Ausführungsform in der Gestalt der Ausnehmungen 2.6. Die Ausnehmungen
2.6 in Fig. 15 sind in der dort gezeigten Ansicht zur Düsenspitze hin kegelstumpfförmig,
wobei in Fig. 16 die kegelstumpfförmige Gestalt etwas abgerundet ist.
1. Düse (4) für einen flüssigkeitsgekühlten Plasmabrenner, umfassend eine Düsenbohrung
(4.10) für den Austritt eines Plasmagasstrahls an einer Düsenspitze (4.11), einen
ersten Abschnitt (4.1), dessen Aussenfläche (4.4) im wesentlichen zylindrisch ist,
und einen sich daran zur Düsenspitze (4.11) anschliessenden zweiten Abschnitt (4.2),
dessen Aussenfläche (4.5) sich zur Düsenspitze (4.11) hin im wesentlichen kegelförmig
verjüngt, wobei a) mindestens eine Flüssigkeitszulaufnut (4.20; 4.21) vorgesehen ist
und sich über den zweiten Abschnitt (4.2) in der Aussenfläche (4.5) der Düse (4) zur
Düsenspitze (4.11) hin erstreckt und genau eine von der bzw. den Flüssigkeitszulauf
nut(en) (4.20; 4.21) separate Flüssigkeitsrücklaufnut (4.22) vorgesehen ist und sich
über den zweiten Abschnitt (4.2) erstreckt, oder b) genau eine Flüssigkeitszulaufnut
(4.20 oder 4.21) vorgesehen ist und sich über den zweiten Abschnitt (4.2) in der Aussenfläche
(4.5) der Düse (4) zur Düsenspitze (4.11) hin erstreckt und mindestens eine von der
Flüssigkeitszulaufnut (4.20 oder 4.21) separate Flüssigkeitsrücklaufnut (4.22) vorgesehen
ist und sich über den zweiten Abschnitt (4.2) erstreckt, wobei sich die Flüssigkeitszulaufnut
(4.20; 4.21) auch über einen Teil des ersten Abschnitts (4.1) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Fall a) im ersten Abschnitt (4.1) der Düse (4) eine Flüssigkeitszulaufnut
(4.6), die dort mit der Flüssigkeitszulaufnut (4.20) in Verbindung steht und sich
in Umfangsrichtung des ersten Abschnitts (4.1) erstreckt, befindet und sich im Fall
b) im ersten Abschnitt (4.1) der Düse (4) eine Flüssigkeitszulaufnut, die dort mit
der Flüssigkeitsrücklaufnut (4.22) in Verbindung steht und sich in Umfangsrichtung
des ersten Abschnitts (4.1) erstreckt, befindet.
2. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Flüssigkeitsrücklaufnut(en) (4.22) auch über einen Teil des ersten Abschnitts
(4.1) in der Aussenfläche der Düse (4) erstreckt/erstrecken.
3. Düse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall a) mindestens zwei Flüssigkeitszulaufnuten (4.20; 4.21) und im Fall b) mindestens
zwei Flüssigkeitsrücklaufnuten (4.22) vorgesehen sind.
4. Düse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelpunkt der Flüssigkeitszulaufnut (4.20) und der Mittelpunkt der Flüssigkeitsrücklaufnut
(4.22) um 180° versetzt zueinander über den Umfang der Düse (4) angeordnet sind.
5. Düse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall a) die Breite der Flüssigkeitsrücklaufnut und im Fall b) die Breite der Flüssigkeitszulaufnut
in Umfangsrichtung im Bereich von 90° bis 270° liegt.
6. Düse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Fall a) die Flüssigkeitszulaufnut (4.6) in Umfangsrichtung des ersten Abschnitts
(4.1) der Düse (4) über den gesamten Umfang erstreckt oder dass sich im Fall a) die
Flüssigkeitszulaufnut (4.6) in Umfangsrichtung des ersten Abschnitts (4.1) der Düse
(4) über. einen Winkel im Bereich von 60° bis 300° erstreckt und dass sich im Fall
b) die Flüssigkeitsrücklaufnut in Umfangsrichtung des ersten Abschnitts (4.1) der
Düse (4) über einen Winkel im Bereich von 60° bis 300° erstreckt oder dass sich im
Fall a) die Flüssigkeitszulaufnut (4.6) in Umfangsrichtung des ersten Abschnitts (4.1)
der Düse (4) über einen Winkel im Bereich von 90° bis 270° erstreckt und dass sich
im Fall b) die Flüssigkeitsrücklaufnut in Umfangsrichtung des ersten Abschnitts (4.1)
der Düse 4 über einen Winkel im Bereich von 90° bis 270° erstreckt.
7. Düse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall a) genau zwei Flüssigkeitszulaufnuten (4.20; 4.21) und im Fall b) genau zwei
Flüssigkeitsrücklaufnuten (4.22) vorgesehen sind.
8. Düse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall a) die beiden Flüssigkeitszulaufnuten (4.20; 4.21) über den Umfang der Düse
symmetrisch zu einer Geraden angeordnet sind, die sich vom Mittelpunkt der Flüssigkeitsrücklaufnut
(4.22) im rechten Winkel durch die Längsachse der Düse (4) erstreckt, und im Fall
b) die beiden Flüssigkeitsrücklaufnuten über den Umfang der Düse symmetrisch zu einer
Geraden angeordnet sind, die sich vom Mittelpunkt der Flüssigkeitszulaufnut im rechten
Winkel durch die Längsachse der Düse (4) erstreckt.
9. Düse nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall a) die Mittelpunkte der beiden Flüssigkeitszulaufnuten (4.20; 4.21) und im
Fall b) die Mittelpunkte der beiden Flüssigkeitsrücklaufnuten um einen Winkel versetzt
zueinander über den Umfang der Düse (4) angeordnet sind, der im Bereich von 30° bis
180° liegt.
10. Düse nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall a) die Breite der Flüssigkeitsrücklaufnut (4.22) und im Fall b) die Breite
der Flüssigkeitszulaufnut in Umfangsrichtung im Bereich von 120° bis 270° liegt.
11. Düse nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall a) die beiden Flüssigkeitszulaufnuten (4.20; 4.21) im ersten Abschnitt (4.1)
der Düse (4) miteinander in Verbindung stehen und dass im Fall b) die beiden Flüssigkeitsrücklaufnuten
im ersten Abschnitt (4.1) der Düse (4) miteinander in Verbindung stehen.
12. Düse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall a) die beiden Flüssigkeitszulaufnuten (4.20; 4.21) im ersten Abschnitt (4.1)
der Düse (4) durch eine Flüssigkeitszulaufnut (4.6) miteinander in Verbindung stehen
und dass im Fall b) die beiden Flüssiskeitsrücklaufnuten im ersten Abschnitt (4.1)
der Düse (4) durch eine Flüssigkeitsrücklaufnut in Verbindung stehen, insbesondere
dass die Flüssigkeitszulaufnut (4.6) im Fall a) über eine der oder beide Flüssigkeitszulaufnuten
(4.20; 4.21) hinausgeht und dass im Fall b) die Flüssigkeitsrücklaufnut über eine
der oder beide Flüssigkeitsrücklaufnuten hinausgeht.
13. Plasmabrennerkopf (1), umfassend:
- eine Düse nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
- eine Düsenhalterung (5) zur Halterung der Düse (4), und
- eine Düsenkappe (2), vorzugsweise wobei die Düsenkappe (2) eine sich im wesentlichen
kegelförmig verjüngende Innenfläche (2.2) und eine sich im wesentlichen kegelförmig
verjüngende Außenfläche aufweist, ferner die Innenfläche (2.2) der Düsenkappe (2)
in einer radialen Ebene, die sich im Bereich der sich im wesentlichen kegelförmig
verjüngenden Außenfläche befindet, mindestens zwei, insbesondere genau drei, Ausnehmungen
(2.6) aufweist, wobei die Düsenkappe (2) und die Düse (4) einen Kühlflüssigkeitsraum
(10) bilden, der über zwei jeweils um 60° bis 180° versetzte Bohrungen mit einer Kühlflüssigkeitszulaufleitung
bzw. Kühlflüssigkeitsrücklaufleitung verbindbar ist, wobei die Düsenhalterung (5)
so gestaltet ist, dass die Kühlflüssigkeit nahezu senkrecht zur Längsachse des Plasmabrennerkopfes
(1) auf die Düse (4) treffend in den Kühlflüssigkeitsraum (10) und/oder nahezu senkrecht
zur Längsachse aus dem Kühlflüssigkeitsraum in die Düsenhalterung gelang
14. Plasmäbrennerkopf (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (4) ein oder zwei Kühlflüssigkeitszulaufnut(en) (4.20; 4.21) aufweist, und
die Düsenkappe (2) auf ihrer Innenfläche (2.5) mindestens zwei, insbesondere genau
drei, Ausnehmungen (2.6), deren zur Düse (4) gewandten Öffnungen sich jeweils über
ein Bogenmass (b2) erstrecken, aufweist, wobei das Bogenmass (d4; e4) der in Umfangsrichtung an die Kühlflüssigkeitszulaufnut(en) (4.20; 4.21) angrenzenden,
gegenüber der bzw. den Kühlflüssigkeitszulaufnut(en) nach aussen hervorstehenden Bereiche
(4.31; 4.32) der Düse (4) jeweils mindestens genauso gross wie das Bogenmass (b2) ist.
15. Plasmabrennerkopf (1) nach einem der Ansprüche 13 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Bogenmass (c2) des Abschnitts zwischen den Ausnehmungen (2.6) der Düsenkappe
(2) maximal halb so gross ist wie das minimale Bogenmass (a4) der Kühlflüssigkeitsrücklaufnut
(4.22) oder das minimale Bogenmass (b4) der Kühlflüssigkeitszulaufnut(en) (4.20) und/oder
(4.21) der Düse (4).
1. Nozzle (4) for a liquid-cooled plasma torch, comprising a nozzle bore (4.10) for the
exit of a plasma gas jet at a nozzle tip (4.11), a first section (4.1) of which the
outer surface (4.4) is substantially cylindrical, and, adjoining the nozzle tip (4.11),
a second section (4.2) of which the outer surface (4.5) tapers substantially conically
towards the nozzle tip (4.11), wherein a) at least one liquid supply groove (4.20;
4.21) is provided and extends over the second section (4.2) in the outer surface (4.5)
of the nozzle (4) towards the nozzle tip (4.11), and exactly one liquid return groove
(4.22), which is separate from the liquid supply groove(s) (4.20; 4.21), is provided
and extends over the second section (4.2), or b) exactly one liquid supply groove
(4.20 or 4.21) is provided and extends over the second section (4.2) in the outer
surface (4.5) of the nozzle (4) towards the nozzle tip (4.11), and at least one liquid
return groove (4.22), which is separate from the liquid supply groove (4.20 or 4.21),
is provided and extends over the second section (4.2), wherein the liquid supply groove
(4.20; 4.21) also extends over a part of the first section (4.1), characterized in that, in case a), a liquid supply groove (4.6) that communicates there with the liquid
supply groove (4.20), and extends in the circumferential direction of the first section
(4.1), is located in the first section (4.1) of the nozzle (4), and, in case b), a
liquid supply groove that communicates there with the liquid return groove (4.22),
and extends in the circumferential direction of the first section (4.1), is located
in the first section (4.1) of the nozzle (4).
2. Nozzle according to Claim 1, characterized in that the liquid return groove(s) (4.22) also extend(s) over a part of the first section
(4.1) in the outer surface of the nozzle (4).
3. Nozzle according to Claim 1 or 2, characterized in that, in case a), at least two liquid supply grooves (4.20; 4.21) are provided, and, in
case b), at least two liquid return grooves (4.22) are provided.
4. Nozzle according to Claim 3, characterized in that the centre point of the liquid supply groove (4.20) and the centre point of the liquid
return groove (4.22) are arranged, offset by 180° to each other, around the circumference
of the nozzle (4).
5. Nozzle according to one of Claims 1 to 4, characterized in that, in case a), the width of the liquid return groove in the circumferential direction,
and, in case b), the width of the liquid supply groove in the circumferential direction,
lies in the range from 90° to 270°.
6. Nozzle according to one of the preceding claims, characterized in that, in case a), the liquid supply groove (4.6) extends in the circumferential direction
of the first section (4.1) of the nozzle (4) around the entire circumference, or in that, in case a), the liquid supply groove (4.6) extends in the circumferential direction
of the first section (4.1) of the nozzle (4) by an angle in the range from 60° to
300°, and in that, in case b), the liquid supply groove extends in the circumferential direction of
the first section (4.1) of the nozzle (4) by an angle in the range from 60° to 300°,
or in that, in case a), the liquid supply groove (4.6) extends in the circumferential direction
of the first section (4.1) of the nozzle (4) by an angle in the range from 90° to
270°, and in that, in case b), the liquid supply groove extends in the circumferential direction of
the first section (4.1) of the nozzle (4) by an angle in the range from 90° to 270°.
7. Nozzle according to one of the preceding claims, characterized in that, in case a), exactly two liquid supply grooves (4.20; 4.21) are provided, and, in
case b), exactly two liquid return grooves (4.22) are provided.
8. Nozzle according to Claim 7, characterized in that, in case a), the two liquid supply grooves (4.20; 4.21) are arranged around the circumference
of the nozzle symmetrically with respect to a straight line extending from the centre
point of the liquid return groove (4.22) at a right angle through the longitudinal
axis of the nozzle (4), and, in case b), the two liquid return grooves are arranged
around the circumference of the nozzle symmetrically with respect to a straight line
extending from the centre point of the liquid supply groove at a right angle through
the longitudinal axis of the nozzle (4).
9. Nozzle according to Claim 7 or 8, characterized in that, in case a), the centre points of the two liquid supply grooves (4.20; 4.21), and,
in case b), the centre points of the two liquid return grooves, are arranged around
the circumference of the nozzle (4) in a manner offset relative to each other by an
angle lying in the range from 30° to 180°.
10. Nozzle according to one of Claims 7 to 9, characterized in that, in case a), the width of the liquid return groove (4.22) in the circumferential
direction, and, in case b), the width of the liquid supply groove in the circumferential
direction, lies in the range from 120° to 270°.
11. Nozzle according to one of Claims 7 to 10, characterized in that, in case a), the two liquid supply grooves (4.20; 4.21) are connected to each other
in the first section (4.1) of the nozzle (4), and in that, in case b), the two liquid return grooves are connected to each other in the first
section (4.1) of the nozzle (4).
12. Nozzle according to Claim 11, characterized in that, in case a), the two liquid supply grooves (4.20; 4.21) are connected to each other
in the first section (4.1) of the nozzle (4) by a liquid supply groove (4.6), and
in that, in case b), the two liquid return grooves are connected to each other in the first
section (4.1) of the nozzle (4) by a liquid supply groove, in particular in that the liquid supply groove (4.6) in case a) goes beyond one or both of the liquid supply
grooves (4.20; 4.21) and in that, in case b), the liquid supply groove goes beyond one or both of the liquid return
grooves.
13. Plasma torch head (1), comprising:
- a nozzle according to one of Claims 1 to 12,
- a nozzle holder (5) for holding the nozzle (4), and
- a nozzle cap (2), preferably wherein the nozzle cap (2) has a substantially conically
tapering inner surface (2.2) and a substantially conically tapering outer surface,
the inner surface (2.2) of the nozzle cap (2) further has at least two, in particular
exactly three, recesses (2.6) in a radial plane, which is located in the region of
the substantially conically tapering outer surface,
wherein the nozzle cap (2) and the nozzle (4) form a cooling liquid chamber (10),
which can be connected to a cooling liquid supply line and a cooling liquid return
line via two bores respectively offset by 60° to 180°, wherein the nozzle holder (5)
is designed such that the cooling liquid travels, virtually perpendicular to the longitudinal
axis of the plasma torch head (1), into the cooling liquid chamber (10) to reach the
nozzle (4) and/or travels, virtually perpendicular to the longitudinal axis, out of
the cooling liquid chamber into the nozzle holder.
14. Plasma torch head (1) according to Claim 13, characterized in that the nozzle (4) has one or two cooling liquid supply grooves (4.20; 4.21), and the
nozzle cap (2) has, on its inner surface (2.5), at least two, in particular exactly
three, recesses (2.6), of which the openings facing the nozzle (4) each extend over
a radian measure (b2), wherein the radian measure (d4; e4) of the areas (4.31; 4.32) of the nozzle (4) that adjoin the cooling liquid supply
groove(s) (4.20; 4.21) in the circumferential direction, and that project outwards
in relation to the cooling liquid supply groove (s), is in each case at least exactly
the same size as the radian measure (b2).
15. Plasma torch head (1) according to either of Claims 13 and 15, characterized in that the radian measure (c2) of the section between the recesses (2.6) of the nozzle cap
(2) is at most half the size of the minimum radian measure (a4) of the cooling liquid
return groove (4.22) or of the minimum radian measure (b4) of the cooling liquid supply
groove(s) (4.20) and/or (4.21) of the nozzle (4).
1. Buse (4) pour une torche à plasma refroidie par liquide, comportant un alésage de
buse (4,10) pour la sortie d'un jet de plasma à un sommet de buse (4.11), une première
section (4.1), dont la surface extérieure (4.4) est sensiblement cylindrique, et une
deuxième section (4.2) s'étendant de la première section jusqu'au sommet de buse (4.11),
dont la surface extérieure (4.5) se rétrécit sensiblement en forme de cône vers le
sommet de buse (4.11), où a) il est prévu au moins une rainure d'amenée de liquide
(4.20 ; 4.21) qui s'étend sur la deuxième section (4.2) vers le sommet de buse (4.11)
à la surface extérieure (4.5) de la buse (4) et il est prévu une seule rainure de
retour de liquide (4.22) séparée de la, ou des rainures d'amenée de liquide (4.20
; 4.21) et qui s'étend sur la deuxième section (4.2), ou bien b) il est prévu une
seule rainure d'amenée de liquide (4.20 ou 4.21) qui s'étend sur la deuxième section
(4.2) vers le sommet de buse (4.11) à la surface extérieure (4.5) de la buse (4) et
il est prévu au moins une rainure de retour de liquide (4.22) séparée de la rainure
d'amenée de liquide (4.20 ou 4.21) qui s'étend sur la deuxième section (4.2), la rainure
d'amenée de liquide (4.20 ; 4.21) s'étendant également sur une partie de la première
section (4.1), caractérisée en ce qu'une rainure d'amenée de liquide (4.6) reliée à la rainure d'amenée de liquide (4.20)
et qui s'étend dans la direction périphérique de la première section (4.1) se trouve
dans la première section (4.1) de la buse (4) dans le cas a), et en ce qu'une rainure de retour de liquide reliée à la rainure de retour de liquide (4.22) et
qui s'étend dans la direction périphérique de la première section (4.1) se trouve
dans la première section (4.1) de la buse (4) dans le cas b).
2. Buse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la ou les rainures de retour de liquide (4.22) s'étendent également sur une partie
de la première section (4.1) à la surface extérieure de la buse (4).
3. Buse selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins deux rainures d'amenée de liquide (4.20 ; 4.21) sont prévues dans le cas
a), et au moins deux rainures de retour de liquide (4.22) dans le cas b).
4. Buse selon la revendication 3, caractérisée en ce que le point central de la rainure d'amenée de liquide (4.20) et le point central de
la rainure de retour de liquide (4.22) sont décalés de 180° l'un par rapport à l'autre
sur la périphérie de la buse (4).
5. Buse selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la largeur de la rainure de retour de liquide dans le cas a) et la largeur de la
rainure d'amenée de liquide dans le cas b) est comprise entre 90° et 270° dans la
direction périphérique.
6. Buse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la rainure d'amenée de liquide (4.6) s'étend sur toute la périphérie dans la direction
périphérique de la première section (4.1) de la buse (4) dans le cas a), ou en ce que la rainure d'amenée de liquide (4.6) s'étend sur un angle compris entre 60° et 300°
dans la direction périphérique de la première section (4.1) de la buse (4) dans le
cas a), et en ce que la rainure de retour de liquide s'étend sur un angle compris entre 60° et 300° dans
la direction périphérique de la première section (4.1) de la buse (4) dans le cas
b), ou en ce que la rainure d'amenée de liquide (4.6) s'étend sur un angle compris entre 90° et 270°
dans la direction périphérique de la première section (4.1) de la buse (4) dans le
cas a), et en ce que la rainure de retour de liquide s'étend sur un angle compris entre 90° et 270° dans
la direction périphérique de la première section (4.1) de la buse (4) dans le cas
b).
7. Buse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que seulement deux rainures d'amenée de liquide (4.20 ; 4.21) sont prévues dans le cas
a), et seulement deux rainures de retour de liquide (4.22) dans le cas b).
8. Buse selon la revendication 7, caractérisée en ce que les deux rainures d'amenée de liquide (4.20 ; 4.21) sont disposées sur la périphérie
de la buse symétriquement à une droite qui traverse à angle droit l'axe longitudinal
de la buse (4) depuis le point central de la rainure de retour de liquide (4.22) dans
le cas a), et les deux rainures de retour de liquide sont disposées sur la périphérie
de la buse symétriquement à une droite qui traverse à angle droit l'axe longitudinal
de la buse (4) depuis le point central de la rainure d'amenée de liquide dans le cas
b).
9. Buse selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que les points centraux des deux rainures d'amenée de liquide (4.20 ; 4.21) dans le cas
a) et les points centraux des deux rainures de retour de liquide dans le cas b) sont
décalés l'un par rapport à l'autre d'un angle compris entre 30° et 180° sur la périphérie
de la buse (4).
10. Buse selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que la largeur de la rainure de retour de liquide (4.22) dans le cas a) et la largeur
de la rainure d'amenée de liquide dans le cas b) est comprise entre 120° et 270° dans
la direction périphérique.
11. Buse selon l'une des revendications 7 à 10, caractérisée en ce que les deux rainures d'amenée de liquide (4.20 ; 4.21) sont reliées l'une à l'autre
dans la première section (4.1) de la buse (4) dans le cas a), et en ce que les deux rainures de retour de liquide sont reliées l'une à l'autre dans la première
section (4.1) de la buse (4) dans le cas b).
12. Buse selon la revendication 11, caractérisée en ce que les deux rainures d'amenée de liquide (4.20 ; 4.21) sont reliées l'une à l'autre
par une rainure d'amenée de liquide (4.6) dans la première section (4.1) de la buse
(4) dans le cas a), et en ce que les deux rainures de retour de liquide sont reliées l'une à l'autre par une rainure
de retour de liquide dans la première section (4.1) de la buse (4) dans le cas b),
en particulier en ce que la rainure d'amenée de liquide (4.6) dépasse d'une ou des deux rainures d'amenée
de liquide (4.20 ; 4.21) dans le cas a) et en ce que la rainure de retour de liquide dépasse d'une ou des deux rainures de retour de liquide
dans le cas b).
13. Tête de torche à plasma (1), comportant :
- une buse selon l'une des revendications 1 à 12,
- un support de buse (5) pour le maintien de la buse (4), et
- un capuchon de buse (2), de préférence ledit capuchon de buse (2) présentant une
surface intérieure (2.2) qui se rétrécit sensiblement en forme de cône et une surface
extérieure qui se rétrécit sensiblement en forme de cône, en outre la surface intérieure
(2.2) du capuchon de buse (2) présentant au moins deux, en particulier exactement
trois évidements (2.6) sur un plan radial qui se trouve dans la région de la surface
extérieure se rétrécissant sensiblement en forme de cône, ledit capuchon de buse (2)
et la buse (4) formant un compartiment (10) à liquide de refroidissement pouvant être
relié par deux alésages décalés respectivement de 60° à 180° à une conduite d'amenée
de liquide de refroidissement ou à une conduite de retour de liquide de refroidissement,
le support de buse (5) étant réalisé de telle manière que le liquide de refroidissement
parvienne dans le compartiment (10) à liquide de refroidissement pratiquement perpendiculairement
à l'axe longitudinal de la tête de torche à plasma (1) incident à la buse (4) et/ou
parvienne dans le support de buse pratiquement perpendiculairement à l'axe longitudinal
depuis le compartiment à liquide de refroidissement.
14. Tête de torche à plasma (1) selon la revendication 13, caractérisée en ce que la buse (4) présente une ou deux rainures d'amenée de liquide de refroidissement
(4.20 ; 4.21), et le capuchon de buse (2) sur sa surface intérieure (2.5) au moins
deux, en particulier exactement trois, évidements (2.6), dont les orifices ouverts
vers la buse (4) s'étendent respectivement sur une mesure d'arc (b2), la mesure d'arc (d4 ; e4) de chacune des zones (4.31 ; 4.32) de la buse (4) adjacentes aux rainures d'amenée
de liquide de refroidissement (4.20 ; 4.21) dans la direction périphérique et dépassant
vers l'extérieur par rapport à la ou aux rainures d'amenée de liquide de refroidissement,
étant au moins aussi grande que la mesure d'arc (b2).
15. Tête de torche à plasma (1) selon la revendication 13 ou 15, caractérisée en ce que la mesure d'arc (c2) de la section entre les évidements (2.6) du capuchon de buse
(2) équivaut au plus à la moitié de la mesure d'arc (a4) minimale de la rainure de
retour de liquide de refroidissement (4.22) ou de la mesure d'arc (b4) minimale de
la rainure d'amenée de liquide de refroidissement (4.20) et/ou (4.21) de la buse (4).