| (19) |
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(11) |
EP 2 176 038 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.05.2011 Patentblatt 2011/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.06.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/057029 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/019052 (12.02.2009 Gazette 2009/07) |
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| (54) |
ZUSATZHANDGRIFFVORRICHTUNG
AUXILIARY HANDLE DEVICE
DISPOSITIF DE POIGNÉE SUPPLÉMENTAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
06.08.2007 DE 102007037044
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.04.2010 Patentblatt 2010/16 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- EICHER, Roswitha
70794 Filderstadt (DE)
- HEESS, Stefan
70771 Leinfelden-Echterdingen (DE)
- MAUTE, Joerg
71069 Sindelfingen (DE)
- ESENWEIN, Florian
73066 Uhingen-Holzhausen (DE)
- EICHER, Bernhard
70794 Filderstadt (DE)
- SCHULLER, Marcus
72135 Dettenhausen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 348 976
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DE-U1-202006 019 885
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Zusatzhandgriffvorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Es ist bereits eine Zusatzhandgriffvorrichtung für eine Handwerkzeugmaschine mit
einem Zusatzhandgriff und einer Dämpfungseinheit bekannt.
[0003] DE-202 006 019 885 U offenbart eine Zusatzhandgriffvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Zusatzhandgriffvorrichtung, insbesondere für eine
Handwerkzeugmaschine, mit einem Zusatzhandgriff und einer Dämpfungseinheit.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Dämpfungseinheit eine Rotationseinheit mit zumindest
einem Rotationselement aufweist, das um zumindest eine Rotationsachse rotierbar angeordnet
ist. In diesem Zusammenhang soll unter einem "Zusatzhandgriff" ein Bereich und/oder
ein Bauteil und/oder ein Element verstanden werden, der bzw. das zu einem Anlegen,
insbesondere einem Umgreifen, durch eine Hand oder mehrere Hände eines Bedieners,
zwecks einer Führung einer Handwerkzeugmaschine mittels der Zusatzhandgriffvorrichtung,
vorgesehen ist und insbesondere neben einem weiteren Handgriff, insbesondere dem Haupthandgriff,
zusätzlich an der Handwerkzeugmaschine anbringbar ist, wobei die Zusatzhandgriffvorrichtung
seitlich an der Handwerkzeugmaschine angeordnet ist und/oder werkzeuglos von einem
Bediener an der Handwerkzeugmaschine demontiert werden kann und/oder in einem vorderen,
werkzeugnahen Bereich der Handwerkzeugmaschine angeordnet ist und/oder der Zusatzhandgriff
stabförmig ausgebildet ist.
[0006] Des Weiteren soll unter einer "Rotationseinheit" insbesondere eine Einheit verstanden
werden, die zumindest ein Rotationselement umfasst, das um eine Rotationsachse rotierbar
angeordnet ist und/oder das zu einer Erzeugung und/oder einer Übertragung eines Rotationsmoments
auf ein weiteres, um eine Rotationsachse rotierbares Bauteil und/oder Element vorgesehen
ist. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann eine vorteilhafte Dämpfung des
Zusatzhandgriffs, insbesondere eines Griffbereichs, und damit ein hoher Bedienkomfort
für einen Bediener erreicht werden. Vorzugsweise wird im Betrieb der Handwerkzeugmaschine
eine Schwingung durch die Rotationseinheit bzw. das Rotationselement mittels einer
Umwandlung von einer Schwingungsenergie in eine Rotationsenergie und/oder mittels
einer gezielten Erzeugung einer Gegenrotation, die einer Ausgangsschwingung der Handwerkzeugmaschine
entgegenwirkt, absorbiert. Die erfindungsgemäße Zusatzhandgriffvorrichtung ist grundsätzlich
in Verbindung mit allen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Handwerkzeugmaschinen
einsetzbar, bei denen insbesondere eine Führung von Handwerkzeugmaschinen mittels
des Zusatzhandgriffs für einen Bediener erleichtert wird. Aufgrund ihrer Dämpfungseigenschaft
ist die Zusatzhandgriffvorrichtung in Verbindung mit einer Winkelschleifmaschine besonders
vorteilhaft.
[0007] Vorteilhafterweise weist die Rotationseinheit hierzu zumindest ein Lagerelement auf
zu einer Lagerung des Rotationselements, wodurch eine möglichst reibungsarme Rotationsbewegung
des Rotationselements erzielt werden kann.
[0008] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Rotationselement von einem Tilgermassenelement
gebildet ist, wodurch zusätzlich zu einer Schwingungsabsorption mittels Umwandlung
einer Schwingungsenergie in eine Rotationsenergie zudem eine vorteilhafte Schwingungsabsorption
durch Erzeugung einer Gegenschwingung bzw. einer Rotationsbewegung, die einer Ausgangsschwingung
der Handwerkzeugmaschine entgegenwirkt, erreicht werden kann. In diesem Zusammenhang
soll unter einem "Tilgermassenelement" insbesondere ein Element verstanden werden,
das zumindest innerhalb eines vorgesehenen Frequenzbereichs einer Ausgangsschwingung
und/oder einer Erregerschwingung zu einer Gegenschwingung bzw. zu einer Gegenrotation
angeregt wird, die der Ausgangsschwingung entgegenwirkt und somit zu einer Reduzierung
von Schwingungen beiträgt.
[0009] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Rotationselement von einer Unwuchtmasse gebildet
ist, wodurch konstruktiv einfach eine einer Ausgangsschwingung entgegenwirkende Unwuchtschwingung
erzeugt werden kann. Dabei soll unter einer "Unwuchtmasse" insbesondere ein Element
und/oder ein Bauteil verstanden werden, das vorzugsweise eine unsymmetrische Massenverteilung
bezüglich einer Rotationsachse, um die das Element und/oder das Bauteil rotierbar
angeordnet ist, aufweist und dabei zu einer Erzeugung einer Unwucht beträgt. Die Unwuchtmasse
kann dabei segmentartig, kreisförmig usw. ausgebildet sein.
[0010] Weist das Rotationselement eine Längserstreckung auf, die im Wesentlichen parallel
zu einer axialen Richtung des Zusatzhandgriffs verläuft, kann damit eine vorteilhafte
Schwingungsdämpfung entlang einer Vorzugsrichtung einer Schwingungsübertragung von
der Handwerkzeugmaschine auf die Zusatzhandgriffvorrichtung erzielt werden. Dabei
soll unter einer "Längserstreckung" vorzugsweise eine Erstreckung entlang einer Länge
des Rotationselements verstanden werden.
[0011] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Dämpfungseinheit
eine Antriebseinheit aufweist, die zu einem Antrieb einer Rotationsbewegung des Rotationselements
vorgesehen ist. Hierdurch kann vorteilhaft eine gezielte, einer Ausgangsschwingung
der Handwerkzeugmaschine entgegenwirkende Rotation bzw. Schwingung des Rotationselements
erzeugt werden. Unter einer "Antriebseinheit" soll hierbei insbesondere eine Einheit
verstanden werden, die zu einer Erzeugung eines Rotationsmoments und/oder zu einer
Übertragung eines Rotationsmoments, wie beispielsweise eines von der Handwerkzeugmaschine
erzeugten Rotationsmoments, für zumindest ein Rotationselement vorgesehen ist. Unter
"vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgestattet und/oder ausgelegt verstanden
werden. Vorzugsweise weist die Antriebseinheit eine Motoreinheit und/oder ein Energiespeichermittel
auf, das vorzugsweise elektrische Energie in Form von chemischer Energie speichert,
wodurch zusätzliche Bauteile, insbesondere zu einer Energiezuführung, eingespart und
eine kompakte Zusatzhandgriffvorrichtung erreicht werden können.
[0012] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Antriebseinheit eine Welle aufweist, mittels
der ein Rotationsmoment von der Handwerkzeugmaschine auf das Rotationselement übertragbar
ist, wodurch vorteilhaft ein Antriebsmoment einer Motoreinheit der Handwerkzeugmaschine
auf die Rotationseinheit bzw. das Rotationselement unter Einsparung weiterer Bauteile,
wie insbesondere einer innerhalb der Zusatzhandgriffvorrichtung angeordneten Motoreinheit,
erreicht werden kann.
[0013] Weist zudem die Zusatzhandgriffvorrichtung eine mit der Welle gekoppelte Axialgetriebeeinheit
auf, kann dadurch besonders vorteilhaft ein Dämpfungselement und/oder ein Rotationselement
zu einer zusätzlichen Gegenschwingung, die einer Ausgangsschwingung der Handwerkzeugmaschine
entgegenwirkt, vorzugsweise entlang einer axialen Richtung, angeregt werden. In diesem
Zusammenhang soll unter einer "Axialgetriebeeinheit" insbesondere eine Einheit verstanden
werden, die zu einer Umwandlung einer Rotationsbewegung in eine axiale Bewegung in
Richtung einer Rotationsachse der Rotationsbewegung, wie insbesondere in eine Schlagbewegung,
vorgesehen ist.
[0014] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Rotationseinheit zumindest zwei Rotationselemente
aufweist, die über eine Getriebeeinheit miteinander gekoppelt sind, wodurch konstruktiv
einfach eine Übertragung eines Rotationsmoments eines Rotationselements auf mehrere
Rotationselemente erreicht werden kann. Unter einer "Getriebeeinheit" soll insbesondere
eine Einheit verstanden werden, die zu einem Übertragen und/oder einem Umwandeln von
Kräften und/oder Momenten und/oder zu einem Führen von bewegten Elementen auf einer
Bahn vorgesehen ist.
[0015] Weist die Rotationseinheit zumindest zwei zueinander bewegbare Rotationselemente
auf, kann eine vorteilhafte Schwingungsdämpfung, die vorzugsweise entlang unterschiedlicher
Richtungen ausgerichtet ist und/oder an ein unterschiedliches Schwingungsverhalten
der Handwerkzeugmaschine angepasst ist, erreicht werden.
[0016] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Dämpfungseinheit
zumindest ein Federelement aufweist, das ein Tilgermassenelement gegenüber dem Zusatzhandgriff
lagert. Hierdurch können eine zusätzliche Schwingungsabsorption erreicht und eine
direkte Schwingungsübertragung auf den Zusatzhandgriff, insbesondere auf einen Griffbereich
des Zusatzhandgriffs, vermieden werden. In diesem Zusammenhang soll unter einem "Federelement"
insbesondere ein Element verstanden werden, das zu einer Energieabsorption durch eine
elastische Verformung vorgesehen ist, wie insbesondere eine Schraubenfeder, ein von
einem gummiartigen Material gebildetes Element und/oder weitere, dem Fachmann als
sinnvoll erscheinende Federelemente.
[0017] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass der Zusatzhandgriff eine Griffhülse aufweist,
die zumindest teilweise einen Aufnahmebereich für das Rotationselement bildet, wodurch
eine konstruktiv einfache Aufnahme und eine kompakte, insbesondere Platz sparende
Anordnung des Rotationselements innerhalb der Zusatzhandgriffvorrichtung erreicht
werden können. Grundsätzlich ist es jedoch auch denkbar, die Rotationselemente außerhalb
des von der Griffhülse gebildeten Aufnahmebereichs anzuordnen.
Zeichnung
[0018] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Handwerkzeugmaschine mit einer erfindungsgemäßen Zusatzhandgriffvorrichtung in
einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- die Zusatzhandgriffvorrichtung mit einer eine An- triebseinheit aufweisenden Rotationseinheit
in einer Schnittdarstellung,
- Fig. 3
- die Zusatzhandgriffvorrichtung mit einem über die Handwerkzeugmaschine antreibbaren
Rotationselement in einer Schnittdarstellung,
- Fig. 4
- die Zusatzhandgriffvorrichtung mit mehreren, über die Handwerkzeugmaschine antreibbaren
Rotationselementen in einer Schnittdarstellung,
- Fig. 5
- die Zusatzhandgriffvorrichtung mit einem in axialer Richtung schwingenden Tilgermassenelement
in einer Schnittdarstellung und
- Fig. 6
- die Zusatzhandgriffvorrichtung mit einem von einer Unwuchtmasse gebildeten Rotationselement
in einer perspektivischen Ansicht und
- Fig. 7a, 7b
- die Zusatzhandgriffvorrichtung mit mehreren kugelför- migen, zwischen Ringen gelagerten
Rotationselementen in einer perspektivischen Ansicht.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0019] In Figur 1 ist eine von einer Winkelschleifmaschine ausgebildete Handwerkzeugmaschine
12a in einer Ansicht von oben dargestellt. Die Winkelschleifmaschine umfasst ein Gehäuse
66a und einen im Gehäuse 66a integrierten Haupthandgriff 64a. Der Haupthandgriff 64a
erstreckt sich an einer einem von einer Trennscheibe gebildeten Werkzeug 68a abgewandten
Seite 70a in Richtung einer Längsrichtung 72a der Winkelschleifmaschine. An einem
vorderen, werkzeugnahen Bereich 74a der Winkelschleifmaschine ist eine Zusatzhandgriffvorrichtung
10a angeordnet, die sich quer zur Längsrichtung 72a der Winkelschleifmaschine erstreckt.
[0020] In Figur 2 ist die Zusatzhandgriffvorrichtung 10a mit einem Zusatzhandgriff 14a,
einer Befestigungseinheit 76a und einer Dämpfungseinheit 16a dargestellt. Der Zusatzhandgriff
14a weist eine Griffhülse 60a auf, die sich entlang einer axialen Richtung 42a, 44a
der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a erstreckt. Die Griffhülse 60a bildet mit einer
radial nach innen gewandten Oberfläche 80a einen Aufnahmebereich 62a, der zu einer
Aufnahme der Dämpfungseinheit 16a vorgesehen ist. Der Aufnahmebereich 62a ist entlang
der axialen Richtung 42a, 44a zylinderförmig ausgebildet. Die Befestigungseinheit
76a, die zu einer Schraubverbindung mit der Handwerkzeugmaschine 12a vorgesehen ist,
weist ein bolzenförmiges, von einem Schraubenelement gebildetes Befestigungselement
82a auf, das in axialer Richtung 42a, 44a an einem Endbereich 84a des Zusatzhandgriffs
14a drehfest mittels einer stoff-, kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung an dem
Zusatzhandgriff 14a angeordnet ist.
[0021] Zudem weist die Griffhülse 60a an einer radial nach außen gerichteten Oberfläche
86a in axialer Richtung 42a, 44a des Zusatzhandgriffs 14a eine nach außen gewölbte
Form auf, so dass eine besonders gute Griffigkeit für einen Bediener der Zusatzhandgriffvorrichtung
10a erreicht wird. In axialer Richtung 42a, 44a ist an Endbereichen 84a, 88a der Griffhülse
60a jeweils eine wulstartige Erhebung angeordnet, die einen Griffbereich der Griffhülse
60a für einen Bediener begrenzt. Die beiden wulstartigen Erhebungen sind ringartig
in eine Umfangsrichtung 90a, die senkrecht zur axialen Richtung 42a, 44a verläuft,
an dem Zusatzhandgriff 14a angeordnet und erstrecken sich von dem Zusatzhandgriff
14a radial nach außen. Die wulstartigen Erhebungen verhindern im Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung
10a ein Abrutschen einer Hand des Bedieners bei einer Führung der Handwerkzeugmaschine
12a mittels der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a bzw. während einer Kraftübertragung
von dem Bediener über die Zusatzhandgriffvorrichtung 10a auf die Handwerkzeugmaschine
12a.
[0022] Die Dämpfungseinheit 16a umfasst eine Rotationseinheit 18a mit einem zylinderförmigen
Rotationselement 20a, das von einem Tilgermassenelement gebildet ist. Das Rotationselement
20a weist eine Längserstreckung 40a auf, die im Wesentlichen parallel zur axialen
Richtung 42a, 44a ausgerichtet ist. Zudem ist das Rotationselement 20a um eine Rotationsachse
28a rotierbar angeordnet, wobei die Rotationsachse 28a parallel zur axialen Richtung
42a, 44a des Zusatzhandgriffs 14a ausgerichtet ist. Zu einer Lagerung bzw. einer reibungsarmen
Rotation des Rotationselements 20a weist die Rotationseinheit 18a ein Lagerelement
34a auf, das an dem der Befestigungseinheit 76a abgewandten Endbereich 88a des Zusatzhandgriffs
14a angeordnet ist. Das Lagerelement 34a ist von einer zylinderförmigen Ausnehmung
gebildet, die sich im Bereich der Rotationsachse 28a in eine axiale Richtung 42a in
den Endbereich 88a teilweise hinein erstreckt. Zudem umfasst das Rotationselement
20a an einer der Befestigungseinheit 76a abgewandten Seite 94a ein Lagerelement 96a,
das von einem zylinderförmigen Fortsatz gebildet ist und in das das von der zylinderförmigen
Ausnehmung gebildete Lagerelement 34a greift.
[0023] Des Weiteren umfasst die Rotationseinheit 18a eine Antriebseinheit 52a, die zu einem
Antrieb des Rotationselements 20a vorgesehen ist. Die Antriebseinheit 52a ist in einem
der Befestigungseinheit 76a zugewandten Bereich des Aufnahmebereichs 62a angeordnet.
Im Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a wird dabei ein Rotationsmoment erzeugt,
das das Rotationselement 20a in eine einer Schwingungsbewegung der Handwerkzeugmaschine
12a entgegenwirkende Rotationsbewegung versetzt. Die Antriebseinheit 52a umfasst eine
Motoreinheit 98a mit einem Elektromotor 102a und einer Ankerwelle 100a, über die ein
Rotationsmoment des Elektromotors 102a im Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a
auf das Rotationselement 20a übertragen wird, und ein Energiespeichermittel 54a. Zudem
ist die Ankerwelle 100a als Lagerelement 36a ausgebildet, so dass das Rotationselement
20a an einer der Befestigungseinheit 76a zugewandten Seite möglichst reibungsarm um
die Rotationsachse 28a rotierbar angeordnet ist. Das Energiespeichermittel 54a ist
Platz sparend innerhalb des Rotationselements 20a angeordnet, das hierfür einen Aufnahmebereich
aufweist. Eine Energiezufuhr von dem Energiespeichermittel 54a zu dem Elektromotor
102a erfolgt über nicht näher dargestellte Schleifkontakte. Grundsätzlich ist es jedoch
auch denkbar, dass eine Energieversorgung über die Befestigungseinheit 76a von einer
griffexternen Energiequelle, wie beispielsweise über der Handwerkzeugmaschine 12a,
erfolgt.
[0024] Zu einem Wechsel des Energiespeichermittels 54a weisen der der Befestigungseinheit
76a abgewandte Endbereich 88a und die Griffhülse 60a ein Gewinde 104a auf, mit dem
der Endbereich 88a mit der Griffhülse 60a verschraubbar ist, so dass der Aufnahmebereich
62a von einem Bediener geöffnet und verschlossen werden kann. Neben einem Wechsel
des Energiespeichermittels 54a ist es grundsätzlich auch denkbar, dass auch das Rotationselement
20a auswechselbar angeordnet ist und somit eine Dämpfungseigenschaft der Dämpfungseinheit
16a an ein Schwingungsverhalten in einem Betrieb der Handwerkzeugmaschine 12a anpassbar
ist. Ferner ist es auch denkbar, dass der Aufnahmebereich 62a zu einer weiteren Schwingungsdämpfung
zusätzlich mit einer Dämpfungsflüssigkeit gefüllt ist, in der das Rotationselement
20a rotierbar gelagert ist.
[0025] In den Figuren 3 bis 7b sind alternative Ausführungsbeispiele dargestellt. Im Wesentlichen
gleich bleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen sind grundsätzlich mit den gleichen
Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele sind jedoch den
Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele die Buchstaben a bis f hinzugefügt. Die nachfolgende
Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu dem Ausführungsbeispiel
in den Figuren 1 und 2, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 und 2 verwiesen werden
kann.
[0026] In Figur 3 ist eine alternative Zusatzhandgriffvorrichtung 10b mit einer Dämpfungseinheit
16b dargestellt, die eine Rotationseinheit 18b mit einem von einem Tilgermassenelement
gebildeten Rotationselement 20b aufweist. Des Weiteren umfasst die Dämpfungseinheit
16b eine Antriebseinheit 52b mit einer Welle 56b, die ein Rotationsmoment im Betrieb
von einer Handwerkzeugmaschine 12b auf das Rotationselement 20b überträgt, wobei die
Welle 56b einteilig mit dem Tilgermassenelement ausgebildet ist. Die Welle 56b koppelt
hierzu in einem montierten Zustand der Zusatzhandgriffvorrichtung 10b mit einer nicht
näher dargestellten Getriebeeinheit der Handwerkzeugmaschine 12b. Ein Befestigungselement
82b einer Befestigungseinheit 76b ist hülsenförmig ausgebildet und weist eine zylinderförmige
Ausnehmung 106b in eine axiale Richtung 42b, 44b auf, durch die die Welle 56b der
Antriebseinheit 52b geführt ist. Das Befestigungselement 82b der Befestigungseinheit
76b ist zudem als Lagerelement 36b ausgebildet, so dass die Welle 56b bzw. das Tilgermassenelement
gegenüber dem Zusatzhandgriff 14b möglichst reibungsarm um eine Rotationsachse 28b
rotierbar angeordnet ist. Grundsätzlich ist es in einer weiteren Ausgestaltung der
Erfindung auch denkbar, dass die Antriebseinheit 52b auch eine Motoreinheit und ein
Energiespeichermittel aufweist.
[0027] In Figur 4 ist eine alternative Zusatzhandgriffvorrichtung 10c mit einer Dämpfungseinheit
16c, die eine Rotationseinheit 18c mit mehreren, von jeweils einem Tilgermassenelement
gebildeten Rotationselementen 20c, 22c, 24c, 26c aufweist, dargestellt. Die Zusatzhandgriffvorrichtung
10c weist hierzu zwei Aufnahmebereiche 62c, 108c zur Aufnahme der Rotationselemente
20c, 22c, 24c, 26c auf. Im ersten Aufnahmebereich 62c, der von einer Griffhülse 60c
eines Zusatzhandgriffs 14c umfasst ist, ist das erste Rotationselement 20c, das zylinderförmig
ausgebildet ist, angeordnet. Der zweite Aufnahmebereich 108c ist innerhalb einer zylinderförmigen
Umhausung 110c an dem der Befestigungseinheit 76c zugewandten Endbereich 84c in Richtung
44c der Befestigungseinheit 76c angeordnet. In diesem zweiten Aufnahmebereich 108c
sind weitere vier Rotationselemente 22c, 24c, 26c angeordnet. Die vier Rotationselemente
22c, 24c, 26c sind kegelscheibenförmig ausgebildet und rotieren jeweils um eine Rotationsachse
30c, 32c, die senkrecht zu einer Rotationsachse 28c des ersten Rotationselements 20c
ausgerichtet ist. Mittels einer Antriebseinheit 52c, die eine Welle 56c aufweist,
wird im Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung 10c ein Rotationsmoment von einer Handwerkzeugmaschine
12c auf die Rotationselemente 20c, 22c, 24c, 26c übertragen. Die Welle 56c verläuft
dabei koaxial zur Rotationsachse 28c des ersten Rotationselements 20c durch ein Befestigungselement
82c der Befestigungseinheit 76c und durch den zweiten Aufnahmebereich 108c und überträgt
das Rotationsmoment direkt auf das erste Rotationselement 20c. Das Befestigungselement
82c ist als Lagerelement 36c ausgebildet, so dass die Welle 56c und damit das erste
Rotationselement 20c möglichst reibungsarm um die Rotationsachse 28c rotierbar angeordnet
ist. Innerhalb des zweiten Aufnahmebereichs 108c weist die Rotationseinheit 18c eine
Getriebeeinheit 46c auf, die die Welle 56c mit weiteren vier Wellen 112c, die drehfest
mit jeweils einem der vier Rotationselemente 22c, 24c, 26c ausgebildet sind, wirkungsmäßig
koppelt, so dass mittels der Welle 56c und der Getriebeeinheit 46c während eines Betriebs
eine Übertragung des Rotationsmoments auf die weiteren vier Wellen 112c bzw. die Rotationselemente
22c, 24c, 26c erfolgt. Die vier Wellen 112c sind koaxial zu den Rotationsachsen 30c,
32c der vier Rotationselemente 22c, 24c, 26c ausgerichtet. Zudem sind die vier Rotationselemente
22c, 24c, 26c mittels der vier Wellen 112c, die als Lagerelemente 38c ausgebildet
sind, gelagert. Grundsätzlich ist es jedoch auch denkbar, dass die Antriebseinheit
52c auch eine Motoreinheit und ein Energiespeichermittel in einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung aufweist.
[0028] In Figur 5 ist eine alternative Zusatzhandgriffvorrichtung 10d mit einer Dämpfungseinheit
16d dargestellt, die eine Rotationseinheit 18d mit einem Rotationselement 20d, das
von einem Tilgermassenelement gebildet ist, aufweist. Zudem weist die Dämpfungseinheit
16d ein weiteres Tilgermassenelement 50d auf, das in eine axiale Richtung 42d, 44d
schwingend gelagert ist. Hierzu weist die Dämpfungseinheit 16d ein von einer Schraubenfeder
gebildetes Federelement 48d auf, das das Tilgermassenelement 50d gegen einen einer
Befestigungseinheit 76d abgewandten Endbereich 88d abstützt. Der Endbereich 88d weist
einen von einer zylinderförmigen Aussparung gebildeten Aufnahmebereich 114d auf, in
dem die Schraubenfeder unter Druck vorgespannt gelagert ist, so dass das Tilgermassenelement
50d in einem Ruhezustand gegen das Rotationselement 20d gedrückt wird. Das Rotationselement
20d und das Tilgermas-senelement 50d sind entlang der axialen Richtung 42d, 44d nacheinander
innerhalb eines Aufnahmebereichs 62d eines Zusatzhandgriffs 14d angeordnet. Das Rotationselement
20d ist einteilig mit einer Welle 56d einer Antriebseinheit 52d ausgebildet, die ein
Rotationsmoment im Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung 10d von einer Handwerkzeugmaschine
12d auf das Rotationselement 20d, das um eine Rotationsachse 28d rotierbar angeordnet
ist, überträgt. Eine Übertragung des Rotationsmoments von der Handwerkzeugmaschine
12d auf das Rotationselement 20d und eine Ausgestaltung einer Befestigungseinheit
76d bzw. eines Befestigungselements 82d erfolgt analog zu der Beschreibung zu den
Figuren 3 und 4. Zudem ist das Rotationselement 20d mittels nicht näher dargestellter
Lagerelemente in axialer Richtung 42d, 44d unbeweglich und in Umfangsrichtung rotierbar
bezüglich des Zusatzhandgriffs 14d angeordnet. Das Rotationselement 20d überträgt
mittels einer Axialgetriebeeinheit 58d eine Bewegung entlang der axialen Richtung
42d, 44d auf das Tilgermassenelement 50d, wobei mittels der Axialgetriebeeinheit 58d
eine Rotationsbewegung um die Rotationsachse 30d des Rotationselements 20d in eine
axiale Bewegung des Tilgermassenelements 50d umgewandelt wird. Hierzu weist das Rotationselement
20d an einer dem Tilgermassenelement 50d zugewandten Seite eine in Umfangsrichtung
90d gewellte Oberfläche 116d auf. Das Tilgermassenelement 50d weist an einer dem Rotationselement
20d zugewandten Seite eine zu der gewellten Oberfläche 116d des Rotationselements
20d korrespondierende gewellte Oberfläche 118d auf.
[0029] In Figur 6 ist eine alternative Zusatzhandgriffvorrichtung 10e mit einer Dämpfungseinheit
16e dargestellt, die eine Rotationseinheit 18e mit einem Rotationselement 20e, das
von einem Tilgermassenelement gebildet ist, aufweist. Das Rotationselement 20e ist
entlang einer axialen, einer Befestigungseinheit 76e zugewandten Richtung 44e nach
einem der Befestigungseinheit 76e zugewandten Endbereich 84e eines Zusatzhandgriffs
14e angeordnet, wobei das Rotationselement 20e von einer scheibenförmig ausgebildeten,
segmentartigen Unwuchtmasse gebildet ist. Die Unwuchtmasse deckt dabei ein Kreissegment
von ca. 180° ab. Grundsätzlich sind jedoch auch weitere, eine Unwucht erzeugende Ausformungen
des Rotationselements 20e jederzeit denkbar. Zu einer Lagerung weist die Dämpfungseinheit
16e ein Lagerelement 34e auf, das in Umfangsrichtung 90e direkt um ein Befestigungselement
82e der Befestigungseinheit 76e und in einer radialen Richtung 120e zwischen dem Befestigungselement
82e und der Unwuchtmasse angeordnet ist. Zudem ist das Lagerelement 34e von einem
Sicherungselement gebildet, das einen maximalen Befestigungsbereich des Befestigungselements
82e in axialer Richtung 42e, 44e begrenzt. Die Unwuchtmasse wird im Betrieb durch
eine Ausgangsschwingung einer Handwerkzeugmaschine 12e zu einer Schwingungsbewegung
um die Rotationsachse 28e angeregt, wobei die Schwingungsbewegung der Unwuchtmasse
der Ausgangsschwingung entgegenwirkt. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
ist es auch denkbar, dass die Unwuchtmasse mittels einer Antriebseinheit zu einer
Rotation angeregt wird oder dass die Rotation der Unwuchtmasse zu einer Energiegewinnung
genutzt wird.
[0030] In den Figuren 7a und 7b ist eine alternative Zusatzhandgriffvorrichtung 10f mit
einer Dämpfungseinheit 16f dargestellt, die eine Rotationseinheit 18f mit mehreren,
zueinander bewegbar angeordneten, kugelförmigen Rotationselementen 20f, 22f aufweist.
Die Rotationselemente 20f, 22f sind von Tilgermassenelementen gebildet und entlang
einer axialen, einer Befestigungseinheit 76f zugewandten Richtung 44f nach einem der
Befestigungseinheit 76f zugewandten Endbereich 84f eines Zusatzhandgriffs 14f angeordnet.
Zu einer Lagerung der Rotationselemente 20f, 22f weist die Rotationseinheit 18f drei
Lagerelemente 34f, 36f, 38f auf, die ringförmig bzw. scheibenförmig ausgebildet sind
und zur Führung der Rotationselemente 20f, 22f mit in Umfangsrichtung 90f verlaufenden
Führungsrillen, die in radialer Richtung 120f an Endbereichen der Lagerelemente 34f,
36f, 38f angeordnet sind, versehen sind. Zudem sind die Lagerelemente 34f, 36f, 38f
in der radialen Richtung 120f nacheinander angeordnet, wobei ein in radialer Richtung
120f innerstes Lagerelement 38f in Umfangsrichtung 90f direkt um ein Befestigungselement
82f der Befestigungseinheit 76f angeordnet ist bzw. das Befestigungselement 82f mittels
einer nicht näher dargestellten, stoff-, kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung
mit dem Lagerelement 36f verbunden ist. Ein Abstand von direkt zueinander benachbarten
Lagerelementen 34f, 36f, 38f entspricht einem Durchmesser der Rotationselemente 20f,
22f, so dass zwei voneinander getrennte Bahnen zur Führung bzw. Lagerung der Rotationselemente
20f, 22f vorhanden sind. Die Rotationselemente 20f, 22f sind dabei um eine Rotationsachse
28f schwenkbar gelagert, wobei die Rotationsachse 28f parallel zur axialen Richtung
42f, 44f des Zusatzhandgriffs 14f verläuft. Zudem bilden die Rotationselemente 20f,
22f eine Unwuchtmasse im Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung 10f, indem eine Schwerkraft
eine ungleichmäßige Massenverteilung der Rotationselemente 20f, 22f um die Rotationsachse
28f bewirkt. Im Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung 10f werden durch eine Ausgangsschwingung
einer Handwerkzeugmaschine 12f die Rotationselemente 20f, 22f zu einer Schwingungsbewegung
um die Rotationsachse 28f angeregt, wobei die Schwingungsbewegung der Rotationselemente
20f, 22f der Ausgangsschwingung entgegenwirkt. Zusätzlich sind die kugelförmigen Rotationselemente
20f, 22f zwecks einer Schwingungsdämpfung zu einer Eigenrotation, nämlich einer Rotation
um eine durch einen Mittelpunkt der Rotationselemente 20f, 22f verlaufende Rotationsachse,
im Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung 10f vorgesehen.
1. Zusatzhandgriffvorrichtung, insbesondere für eine Handwerkzeugmaschine (12a-e), mit
einem Zusatzhandgriff (14a-g) und einer Dämpfungseinheit (16a-e), wobei die Dämpfungseinheit
(16a-e) eine Rotationseinheit (18a-e) mit zumindest einem Rotationselement (20a; 20b;
20c, 22c, 24c, 26c; 20d; 20e) aufweist, das um zumindest eine Rotationsachse (28a;
28b; 28c, 30c, 32c; 28d; 28e) rotierbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotationselement(20a; 20b; 20c, 22c, 24c, 26c; 20d; 20e) von einem Tilgermassenelement
gebildet ist, das zumindest innerhalb eines vorgesehenen Frequenzbereichs einer Ausgangsschwingung
und/oder einer Erregerschwingung zu einer Gegenschwingung bzw. zu einer Gegenrotation
angeregt wird, die der Ausgangsschwingung entgegenwirkt und somit zu einer Reduzierung
von Schwingungen beiträgt.
2. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationseinheit (18a-e) zumindest ein Lagerelement (34a, 36a; 34b, 36b; 34c,
36c, 38c; 36d; 34e) zu einer Lagerung des Rotationselements (20a; 20b; 20c, 22c, 24c,
26c; 20d; 20e) aufweist.
3. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotationselement (20e) von einer Unwuchtmasse gebildet ist.
4. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rotationselement (20a-d) eine Längserstreckung (40a-d) aufweist, die im Wesentlichen
parallel zu einer axialen Richtung (42a, 44a; 42b, 44b; 42c, 44c; 42d, 44d) des Zusatzhandgriffs
(14a-d) verläuft.
5. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinheit (16a-d) eine Antriebseinheit (52a-d) aufweist, die zu einem
Antrieb zumindest eines Rotationselements (20a; 20b; 20c, 22c, 24c, 26c; 20d) vorgesehen
ist.
6. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (52a) eine Motoreinheit (98a) aufweist.
7. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (52a) ein Energiespeichermittel (54a) aufweist.
8. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (52b-d) eine Welle (56b-d) aufweist, mittels der ein Rotationsmoment
von der Handwerkzeugmaschine (12b-d) auf das Rotationselement (20b; 20c, 22c, 24c,
26c; 20d) übertragbar ist.
9. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine mit der Welle (56d) gekoppelte Axialgetriebeeinheit (58d).
10. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationseinheit (18c) zumindest zwei Rotationselemente (20c, 22c, 24c, 26c)
aufweist, die über eine Getriebeeinheit (46c) miteinander gekoppelt sind.
11. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationseinheit (18c) zumindest zwei zueinander bewegbare Rotationselemente
(20c, 22c, 24c, 26c) aufweist.
12. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinheit (16d) zumindest ein Federelement (48d) aufweist, das ein Tilgermassenelement
(50d) gegenüber dem Zusatzhandgriff (14d) lagert.
13. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzhandgriff (14a-d) eine Griffhülse (60a-d) aufweist, die zumindest teilweise
einen Aufnahmebereich (62a-d) für das Rotationselement (20a; 20b; 20c, 22c, 24c, 26c;
20d) bildet.
14. Handwerkzeugmaschine, insbesondere eine Winkelschleifmaschine, mit einem Haupthandgriff
(64a-g) und einer Zusatzhandgriffvorrichtung (10a-g) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
1. Auxiliary handle device, in particular for a portable power tool (12a-e), comprising
an auxiliary handle (14a-g) and a damping unit (16a-e), wherein the damping unit (16a-e)
has a rotary unit (18a-e) with at least one rotary element (20a; 20b; 20c, 22c, 24c,
26c; 20d; 20e) which is rotatably arranged about an axis of rotation (28a; 28b; 28c,
30c, 32c; 28d; 28e), characterized in that the rotary element (20a; 20b; 20c, 22c, 24c, 26c; 20d; 20e) is formed by an absorption
mass element which, at least within an intended frequency range of an initial vibration
and/or of an excitation vibration, is excited to perform a counter-vibration or a
counter-rotation which counteracts the initial vibration and thus helps to reduce
vibrations.
2. Auxiliary handle device at least according to Claim 1, characterized in that the rotary unit (18a-e) has at least one bearing element (34a, 36a; 34b, 36b; 34c,
36c, 38c; 36d; 34e) for mounting the rotary element (20a; 20b; 20c, 22c, 24c, 26c;
20d; 20e).
3. Auxiliary handle device according to either of the preceding claims, characterized in that the rotary element (20e) is formed by an unbalance mass.
4. Auxiliary handle device according to one of the preceding claims, characterized in that the rotary element (20a-d) has a longitudinal extent (40a-d) which runs substantially
parallel to an axial direction (42a, 44a; 42b, 44b; 42c, 44c; 42d, 44d) of the auxiliary
handle (14a-d).
5. Auxiliary handle device according to one of the preceding claims, characterized in that the damping unit (16a-d) has a drive unit (52a-d) which is provided for driving at
least one rotary element (20a; 20b; 20c, 22c, 24c, 26c; 20d).
6. Auxiliary handle device at least according to Claim 5, characterized in that the drive unit (52a) has a motor unit (98a).
7. Auxiliary handle device at least according to Claim 5, characterized in that the drive unit (52a) has an energy storage means (54a).
8. Auxiliary handle device at least according to Claim 5, characterized in that the drive unit (52b-d) has a shaft (56b-d), by means of which a rotation moment can
be transmitted from the portable power tool (12b-d) to the rotary element (20b; 20c,
22c, 24c, 26c; 20d).
9. Auxiliary handle device at least according to Claim 8, characterized by an axial transmission unit (58d) coupled to the shaft (56d).
10. Auxiliary handle device according to one of the preceding claims, characterized in that the rotary unit (18c) has at least two rotary elements (20c, 22c, 24c, 26c) which
are coupled to one another via a transmission unit (46c).
11. Auxiliary handle device according to one of the preceding claims, characterized in that the rotary unit (18c) has at least two rotary elements (20c, 22c, 24c, 26c) movable
relative to one another.
12. Auxiliary handle device according to one of the preceding claims, characterized in that the damping unit (16d) has at least one spring element (48d) which mounts an absorption
mass element (50d) relative to the auxiliary handle (14d).
13. Auxiliary handle device according to one of the preceding claims, characterized in that the auxiliary handle (14a-d) has a handle sleeve (60a-d) which at least partly forms
an accommodating region (62a-d) for the rotary element (20a; 20b; 20c, 22c, 24c, 26c;
20d).
14. Portable power tool, in particular an angle grinder, having a main handle (64a-g)
and an auxiliary handle device (10a-g) according to one of the preceding claims.
1. Dispositif de poignée supplémentaire, en particulier pour une machine-outil à main
(12a-e), comprenant une poignée supplémentaire (14a-g) et une unité d'amortissement
(16a-e), l'unité d'amortissement (16a-e) présentant une unité rotative (18a-e) avec
au moins un élément rotatif (20a ; 20b ; 20c, 22c, 24c, 26c ; 20d ; 20e), qui est
disposé de manière à pouvoir tourner autour d'au moins un axe de rotation (28a ; 28b
; 28c, 30c, 32c ; 28d ; 28e), caractérisé en ce que l'élément rotatif (20a ; 20b ; 20c, 22c, 24c, 26c ; 20d ; 20e) est formé par un élément
à masse d'amortissement qui est excité au moins dans une plage de fréquences prévue
d'une oscillation de départ et/ou d'une oscillation d'excitation à une oscillation
opposée ou à une rotation opposée, qui agit à l'encontre de l'oscillation de départ
et donc contribue à la réduction des oscillations.
2. Dispositif de poignée supplémentaire selon au moins la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité rotative (18a-e) présente au moins un élément de palier (34a, 36a ; 34b,
36b ; 34c, 36c, 38c ; 36d ; 34e) en vue d'un support sur palier de l'élément rotatif
(20a ; 20b ; 20c, 22c, 24c, 26c ; 20d ; 20e).
3. Dispositif de poignée supplémentaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément rotatif (20e) est formé par une masse de déséquilibre.
4. Dispositif de poignée supplémentaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément rotatif (20a-d) présente une étendue longitudinale (40a-d) qui est essentiellement
parallèle à une direction axiale (42a, 44a ; 42b, 44b ; 42c, 44c ; 42d, 44d) de la
poignée supplémentaire (14a-d).
5. Dispositif de poignée supplémentaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité d'amortissement (16a-d) présente une unité d'entraînement (52a-d) qui est
prévue pour entraîner au moins un élément rotatif (20a ; 20b ; 20c, 22c, 24c, 26c
; 20d).
6. Dispositif de poignée supplémentaire selon au moins la revendication 5, caractérisé en ce que l'unité d'entraînement (52a) présente une unité de moteur (98a).
7. Dispositif de poignée supplémentaire selon au moins la revendication 5, caractérisé en ce que l'unité d'entraînement (52a) présente un moyen accumulateur d'énergie (54a).
8. Dispositif de poignée supplémentaire selon au moins la revendication 5, caractérisé en ce que l'unité d'entraînement (52b-d) présente un arbre (56b-d) au moyen duquel un couple
de rotation peut être transmis de la machine-outil à main (12b-d) à l'élément rotatif
(20b ; 20c, 22c, 24c, 26c ; 20d).
9. Dispositif de poignée supplémentaire selon au moins la revendication 8, caractérisé par une unité de transmission axiale (58d) accouplée à l'arbre (56d).
10. Dispositif de poignée supplémentaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité rotative (18c) présente au moins deux éléments rotatifs (20c, 22c, 24c, 26c)
qui sont accouplés les uns aux autres par le biais d'une unité de transmission (46c).
11. Dispositif de poignée supplémentaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité rotative (18c) présente au moins deux éléments rotatifs (20c, 22c, 24c, 26c)
déplaçables les uns par rapport aux autres.
12. Dispositif de poignée supplémentaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'unité d'amortissement (16d) présente au moins un élément de ressort (48d) qui supporte
un élément à masse d'amortissement (50d) par rapport à la poignée supplémentaire (14d).
13. Dispositif de poignée supplémentaire selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la poignée supplémentaire (14a-d) présente un manchon de préhension (60a-d) qui forme
au moins en partie une région de réception (62a-d) pour l'élément rotatif (20a ; 20b
; 20c, 22c, 24c, 26c ; 20d).
14. Machine-outil à main, en particulier meuleuse d'angle, comprenant une poignée principale
(64a-g) et un dispositif de poignée supplémentaire (10a-g) selon l'une quelconque
des revendications précédentes.
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