[0001] Die Erfindung betrifft ein Geschoss, insbesondere ein unterkalibriges Pfeilgeschoss,
mit einem widerstandsstabilisierenden, konisch ausgebildeten Leitwerk mit einer kegelstumpfförmigen
Ausnehmung.
[0002] Unterkalibrige Geschosse weisen in der Praxis einen Treibkäfig zum Ziehen des Geschosses
durch das Waffenrohr und damit zur Kraftübertragung vom Treibkäfig auf das Geschoss
auf.
[0003] Ein derartiger Treibkäfig ist beispielsweise aus der
DE 43 30 417 C2 bekannt. Er umfasst einen segmentierten, im Wesentlichen hohlzylindrischen Führungskäfig
und ein heckseitig an dem Führungskäfig angeordnetes Treibelement. Das Treibelement
wird dabei durch eine Metallplatte gebildet, die im wesentlichen die Kontur der kegelstumpfförmigen
Ausnehmung des Leitwerkes besitzt und ein relativ kleines Durchgangsloch aufweist,
um den durch Druck initiierbaren, heckseitig in dem Geschoß angeordneten Leuchtspursatz
beim Abschuss des Geschosses zu zünden.
[0004] Nachteilig bei diesem bekannten Treibkäfig sind die relativ aufwendige Herstellung
des Treibelementes sowie das hohe Gewicht (und damit der hohe Totlastanteil) dieses
Treibelementes.
[0005] Aus der
DE 37 35 481 A1 ist ferner ein unterkalibriges Pfeilgeschoß mit einem als Vollkegel ausgebildeten
Endbereich bekannt, das in einem Treibkäfig angeordnet ist, der heckseitig eine massive,
scheibenförmige Metallplatte als Treibelement enthält. Diese Metallplatte ist in einen
segmentierten, zylinderförmig ausgebildeten Führungskäfig eingeschraubt.
[0006] Auch dieses bekannte Treibelement weist ein hohes Gewicht auf und erfordert zur Verbindung
mit dem Führungskäfig einen relativ hohen Montageaufwand.
[0007] Aus der
DE 33 18 972 A1 ist schließlich ein Treibkäfig für ein unterkalibriges Drallgeschoß bekannt, der
einen Führungskäfig und ein mit diesem verbundenes, becherförmig ausgebildetes Treibelement
umfasst. Dabei weist der Boden des Treibelementes eine relativ dicke Wandstärke auf
und besitzt eine Durchgangsbohrung, so dass die Treibgase beim Abschuss der entsprechenden
Munition auch direkt auf die rückseitige ebene Stirnfläche des Geschosses wirken können.
Die Seitenwände des Treibelementes erstrecken sich über mehr als 20 % der Länge des
gesamten Drallgeschosses. Auch dieses becherförmige Treibelement ist relativ aufwendig
herzustellen und besitzt ein hohes Gewicht.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit anzugeben, bei dem das
Treibelement einfach herzustellen ist und ein geringeres Gewicht aufweist als vergleichbare
bekannte Treibkäfige.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere,
besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
[0010] Die Erfindung beruht im Wesentlichen auf dem Gedanken, dass ein Treibelement hinter
dem Geschoss angeordnet wird, welches konstruktiv derart gestaltet ist, dass es das
Geschoss durch ein Waffenrohr oder -lauf schiebt und nicht wie bekannt, durch einen
Treibkäfig aus dem Waffenrohr gezogen wird. Das Treibelement ist lediglich als eine
sich quer zur Längsachse eines nur als Führungskäfig fungierenden Käfig erstreckende
scheibenförmige vorzugsweise Metallplatte ausgebildet, die randseitig in einer ringnutenförmigen
Ausnehmung der Innenwand des Führungskäfigs gelagert ist, wobei die scheibenförmige
Metallplatte ein zentrales Durchgangsloch besitzt, dessen Durchmesser möglichst groß,
aber kleiner als der maximale Durchmesser des Innenkegels der kegelstumpfförmigen
Ausnehmung des Leitwerkes ist. Die Einbindung einer derart aufgebauten Pusherplatte
nutzt den Gasdruck für die Beschleunigung des Geschosses zusätzlich zur Platte und
treibt das Geschoss durch das Waffenrohr. Der Führungskäfig hat dadurch nur noch die
Funktion der Führung des Unterkalibergeschosses und kann leichter gestaltet werden,
als herkömmliche Treibkäfige. Insbesondere bei Übungsgeschossen hat dies zur Folge,
dass leichtere Übungsgeschosse angeboten werden können.
[0011] Ein derartiges, als separate Ringscheibe ausgebildetes Treibelement ist einfach herzustellen
und weist ein geringes Gewicht auf. Außerdem lässt es sich, insbesondere bei Verwendung
eines aus Kunststoff bestehenden Führungskäfigs, durch Umspritzen seines Randes, mit
dem bei der Herstellung des Führungskäfigs verwendeten Materials, mit diesem auf einfache
Weise verbinden. Das möglichst große Durchgangsloch in der Ringscheibe bewirkt, dass
die Gasdruckkräfte auf eine wesentlich größere Fläche des Kegelleitwerkes wirken,
als wenn sie lediglich nur auf eine geschlossene scheibenförmige Metallplatte wirken
würden.
[0012] Sofern als Leitwerk ein Schlitzkegelleitwerk verwendet wird, bei dem randseitig schräge
nutenförmige Schlitze eingebracht sind, um dem Geschoss nach dem Abschuss einen gewissen
Ausgleichsdrall aufzuprägen, ist der Durchmesser des Durchgangsloches der scheibenförmigen
Metallplatte derart zu wählen, dass er kleiner ist als der maximale Durchmesser der
nicht mit Schlitzen versehenen kegelstumpfförmigen Ausnehmung des Leitwerkes. Dadurch
wird vermieden, dass beim Abschuss des Treibkäfiggeschosses Treibladungsgase seitlich
durch die nutenförmigen Schlitze entweichen können.
[0013] Um eine gute Zentrierung des unterkalibrigen Geschosses sicherzustellen, hat es sich
als vorteilhaft erwiesen, wenn die scheibenförmige Metallplatte auf ihrer dem Leitwerk
des entsprechenden Geschosses zugewandten Seite eine Ausnehmung zur formschlüssigen
Aufnahme des heckseitigen Endbereiches des Leitwerkes aufweist.
[0014] Die scheibenförmige Metallplatte kann vorzugsweise aus einem Leichtmetall, beispielsweise
einer Aluminium- oder einer Magnesiumlegierung, aber auch aus Stahl bestehen. Sie
kann sowohl zur Beschleunigung von unterkalibrigen Gefechtsgeschossen als auch zur
Beschleunigung unterkalibriger Übungsgeschossen eingesetzt werden.
[0015] Bei Geschossen, bei denen der Führungskäfig über einen Hülsendeckel mit der Hülse
des Antriebsteiles verbunden ist, kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass die scheibenförmige
Metallplatte heckseitig einen rohrförmigen Ansatz zur kraftschlüssigen Verbindung
mit dem Hülsendeckel aufweist, wobei der Ansatz mit dem Material des Hülsendeckels
umspritzt wird.
[0016] Vorgeschlagen wird eine Art Pusherplatte mit beschleunigungsoptimierter Öffnung.
[0017] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden, anhand
von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
- Fig. 1 und 2
- Längsschnitte durch zwei Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Treib- käfige mit
darin angeordneten Pfeilgeschossen.
[0018] In Fig.1 ist mit 1 ein Geschoss bezeichnet, bei dem es sich beispielsweise um ein
120 mm Übungsgeschoss handelt, welches aus einer Panzerkanone verschießbar ist. Das
Geschoss umfasst ein unterkalibriges Pfeilgeschoss 2, beispielsweise aus Stahl, und
einen das Pfeilgeschoss 2 teilweise umschließenden Käfig 7. Das Pfeilgeschoss 2 weist
heckseitig ein konisch ausgebildetes Leitwerk (Kegelleitwerk) 4 mit einer kegelstumpfförmigen
Ausnehmung 5 auf. Außerdem befindet sich in dem heckseitigen Endbereich des Pfeilgeschosses
2 ein Leuchtspursatz 6, der bevorzugt eingeklebt wird.
[0019] Der Käfig 7 als Führungskäfig des Geschosses 1 setzt sich im Wesentlichen aus einem
aus zwei Halbschalen (Segmenten) bestehenden, im Wesentlichen hohlzylindrischen, beispielsweise
aus glasfaserverstärktem Kunststoff zusammen. Heckseitig von dem Führungskäfig 7 befindet
sich ein Vom Führungskäfig umschlossenes Treibelement 8. Das Treibelement 8 wird durch
eine sich quer zur Längsachse 9 des Führungskäfigs 7 (und damit auch des Pfeilgeschosses
2) erstreckende scheibenförmige Metallplatte (beispielsweise aus einer Aluminiumlegierung)
gebildet. Das Treibelement 8 ist, beispielsweise durch Umspritzen mit dem Material
des Führungskäfigs 7, randseitig in einer ringnutenförmigen Ausnehmung 10 des Führungskäfigs
7 gelagert.
[0020] Das scheibenförmige Treibelement 8 besitzt ein zentrales Durchgangsloch 11, dessen
Durchmesser 12 möglichst groß, aber kleiner als der maximale Durchmesser 13 der kegelstumpfförmigen
Ausnehmung 5 des Leitwerkes 4 ist.
[0021] Wie Fig.1 entnehmbar ist, weist das scheibenförmige Treibelement 8 auf ihrer dem
Leitwerk 4 des Pfeilgeschosses 2 zugewandten Seite eine Ausnehmung 14 zur formschlüssigen
Aufnahme des heckseitigen Endbereiches des Leitwerkes 4 auf.
[0022] Nach Abschuss des Treibkäfiggeschosses 1 drücken die sich in dem entsprechenden Waffenrohr
ausbildenden Treibladungsgase auf das scheibenförmige Treibelement 8 sowie auf die
Innenwände des Kegelleitwerkes 4, so dass das Pfeilgeschoß 2 sowohl indirekt über
das Treibelement 8 als auch direkt durch die auf die Innenwände des Leitwerkes 4 wirkenden
Treibladungsgase beschleunigt wird.
[0023] In Fig.2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Geschosses 1' mit erfindungsgemäßem
Führungskäfig 7' dargestellt. Dabei sind für die Bauteile, welche die gleichen Funktionen
erfüllen sollen wie die Bauteile des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispieles,
die gleichen Bezugszeichen verwendet worden.
[0024] Wie Fig.2 entnehmbar ist, weist das dort mit dem Bezugszeichen 80 gekennzeichnete
Treibelement heckseitig an der scheibenförmigen Metallplatte 8' einen rohrförmigen
Ansatz 15 auf. An diesem Ansatz 15 ist ein aus Kunststoff oder Gummi bestehender Hülsendeckel
16 angespritzt, der bei der Montage des vorgefertigten Treibkäfiggeschosses 1' mit
dem Hülsenmantel eines nicht dargestellten Geschossantriebsteil in an sich bekannter
Weise verbunden wird.
[0025] Mit dem Bezugszeichen 17 sind außerdem nutenförmige Schlitze gekennzeichnet, welche
außenseitig in den Rand des Kegelleitwerkes 4' eingebracht sind, um beim Flug des
Pfeilgeschosses 2' einen Ausgleichsdrall zu erzeugen. Allerdings erstrecken sich diese
Schlitze 17 nicht bis in die kegelstumpfförmige Ausnehmung 5 hinein, so dass der Durchmesser
12 des Durchgangsloches 11 durch diese Schlitze 17 nicht beeinflusst wird.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1,1'
- Geschoss
- 2,2'
- Geschoss, Pfeilgeschoss
- 4,4'
- Leitwerk, Kegelleitwerk
- 5
- kegelstumpfförmige Ausnehmung
- 6
- Leuchtspursatz
- 7, 7'
- Führungskäfig
- 8
- Treibelement, Metallplatte
- 8'
- Metallplatte
- 9
- Längsachse
- 10
- ringnutenförmige Ausnehmung
- 11
- Durchgangsloch
- 12
- Durchmesser (Durchgangsloch)
- 13
- maximale Durchmesser (kegelstumpfförmige Ausnehmung)
- 14
- Ausnehmung
- 15
- Ansatz
- 16
- Hülsendeckel
- 17
- Schlitz
- 80
- Treibelement
1. Unterkalibriges Geschoss (1; 1'), insbesondere für ein Pfeilgeschoss (2, 2'), mit
einem widerstandsstabilisierenden, konisch ausgebildeten Leitwerk (4; 4') mit einer
kegelstumpfförmigen Ausnehmung (5), mit den Merkmalen:
a) das Geschoss (1, 1') umfasst einen segmentierten, im Wesentlichen hohlzylindrischen
Führungskäfig (7) und ein heckseitig mit dem Führungskäfig (7) verbundenes Treibelement
(8; 80);
b) das Treibelement (8; 80) ist im wesentlichen als eine sich quer zur Längsachse
(9) des Treibkäfigs (3; 3') erstreckende scheibenförmige Metallplatte ausgebildet,
die randseitig in einer ringnutenförmigen Ausnehmung (10) der Innenwand des Führungskäfigs
(7) gelagert ist;
c) das Treibelement (8; 8') besitzt ein zentrales Durchgangsloch (11), dessen Durchmesser
(12) möglichst groß, aber kleiner als der maximale Durchmesser (13) der kegelstumpfförmigen
Ausnehmung (5) des Leitwerkes (4) ist.
2. Geschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle eines als Schlitzkegelleitwerk ausgebildeten Leitwerkes (4') der Durchmesser
(12) des Durchgangsloches (11) das scheibenförmigen Treibelement (8') kleiner ist
als der maximale Durchmesser des nicht mit Schlitzen versehenen Bereiches der kegelstumpfförmigen
Ausnehmung (5) des Leitwerkes (4).
3. Geschoss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das scheibenförmige Treibelement (8; 8') auf ihrer dem Leitwerk (4; 4') des entsprechenden
Geschosses zugewandten Seite eine Ausnehmung (14) zur formschlüssigen Aufnahme des
heckseitigen Endbereiches des Leitwerkes (4; 4') aufweist.
4. Geschoss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das scheibenförmige Treibelement (8; 8') aus einem Leichtmetall besteht.
5. Geschoss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der hohlzylindrische Führungskäfig (7) aus Kunststoff, vorzugsweise aus faserverstärktem
Polyamid, besteht.
6. Geschoss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das scheibenförmige Treibelement (8') heckseitig einen rohrförmigen Ansatz (15) zur
kraftschlüssigen Verbindung mit einem Hülsendeckel (16) zur Verbindung des Treibkäfigs
(3') mit einem Geschoßantriebsteil aufweist.
1. Sub-caliber projectile (1; 1'), in particular for a dart projectile (2; 2'), having
a drag-stabilizing, conical fin assembly (4, 4') with a truncated-conical recess (5),
having the following features:
a) the projectile (1, 1') has a segmented, essentially hollow-cylindrical guide sabot
(7) and a driving element (8; 80), which is connected to the guide sabot (7) at the
rear;
b) the driving element (8; 80) is essentially in the form of a metal plate, which
extends transversely with respect to the longitudinal axis (9) of the discarding sabot
(3; 3'), is in the form of a disk and is mounted at the edge in a recess (10), which
is in the form of a annular groove, in the inner wall of the guide sabot (7);
c) the driving element (8; 8') has a central aperture hole (11), whose diameter (12)
is as large as possible but is less than the maximum diameter (13) of the truncated-conical
recess (5) in the fin assembly (4).
2. Projectile according to Claim 1, characterized in that, if the fin assembly (4') is in the form of a slotted conical fin assembly, the diameter
(12) of the aperture hole (11) in the driving element (8'), which is in the form of
a disk, is less than the maximum diameter of that area of the truncated-conical recess
(5) in the fin assembly (4) which is not provided with slots.
3. Projectile according to Claim 1 or 2, characterized in that the driving element (8; 8') which is in the form of a disk, has a recess (14) on
its side facing the fin assembly (4; 4') of the corresponding projectile, for interlocking
accommodation of the rear end area of the fin assembly (4; 4').
4. Projectile according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the driving element (8; 8'), which is in the form of a disk, is composed of a lightweight
metal.
5. Projectile according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the hollow-cylindrical guide sabot (7) is composed of plastic, preferably of fiber-reinforced
polyamide.
6. Projectile according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the driving element (8'), which is in the form of a disk, has a tubular attachment
(15) at the rear for force-fitting connection to a casing cover (16), in order to
connect the discarding sabot (3') to a projectile drive part.
1. Projectile sous-calibré (1; 1'), en particulier pour un projectile à flèche (2, 2'),
avec un empennage de forme conique (4; 4') stabilisant la résistance, avec un évidement
(5) en forme de tronc de cône, avec les caractéristiques suivantes:
a) le projectile (1, 1') comprend un logement de guidage segmenté (7), essentiellement
cylindrique creux, et un élément propulseur (8; 80) assemblé côté arrière au logement
de guidage (7);
b) l'élément propulseur (8; 80) se présente essentiellement sous la forme d'une plaque
métallique en forme de disque s'étendant transversalement à l'axe longitudinal (9)
du logement de propulsion (3; 3'), laquelle est montée du côté du bord dans un évidement
(10) en forme de rainure annulaire de la paroi intérieure du logement de guidage (7);
c) l'élément propulseur (8; 8') présente un trou passant central (11), dont le diamètre
(12) est aussi grand que possible, mais plus petit que le diamètre maximal (13) de
l'évidement en forme de tronc de cône (5) de l'empennage (4).
2. Projectile selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans le cas d'un empennage (4') réalisé en forme d'empennage conique fendu, le diamètre
(12) du trou passant (11) de l'élément propulseur en forme de disque (8') est plus
petit que le diamètre maximal de la région non pourvue de fentes de l'évidement en
forme de tronc de cône (5) de l'empennage (4).
3. Projectile selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément propulseur en forme de disque (8; 8') présente, sur sa face tournée vers
l'empennage (4; 4') du projectile correspondant, un évidement (14) destiné à recevoir
en complémentarité de forme la région d'extrémité arrière de l'empennage (4; 4').
4. Projectile selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément propulseur en forme de disque (8; 8') se compose d'un métal léger.
5. Projectile selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le logement de guidage cylindrique creux (7) se compose d'une matière plastique,
de préférence d'un polyamide renforcé par des fibres.
6. Projectile selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément propulseur en forme de disque (8') présente à l'arrière une pièce rapportée
tubulaire (15), destinée à l'assemblage par complémentarité de force avec un capot
de douille (16) destiné à l'assemblage du logement de guidage (3') avec une partie
d'entraînement du projectile.