[0001] Die Erfindung geht aus von einem Kochfeld mit einer Vielzahl von Heizelementen nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und von einem Verfahren zum Betreiben eines Kochfelds
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 10.
[0002] Aus der
WO 97/37515 ist ein Kochfeld mit einer Vielzahl von Heizelementen, und zwar mit Induktionsheizelementen,
und einer Steuereinheit bekannt. Die Steuereinheit ist dazu ausgelegt, mehrere der
Heizelemente einer Gruppe zuzuordnen und eine Heizleistung von jedem der Heizelemente
einzeln auf eine vorgegebene Sollleistung zu regeln. Jedes der Heizelemente verfügt
über eine eigene Treibereinheit mit einem Wechselrichter, so dass die Frequenzen des
Heizstroms, mit welchem das Induktionsheizelement betrieben wird, unabhängig voneinander
einstellbar sind, um die jeweilige Sollleistung der einzelnen Heizelemente zu erreichen.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, ein gattungsgemäßes Kochfeld
bzw. ein Verfahren zum Betreiben eines Kochfelds mit einer vereinfachten und weniger
fehleranfälligen Steuerung bereitzustellen.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 11
gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den
Unteransprüchen entnommen werden können.
[0005] Die Erfindung geht insbesondere aus von einem Kochfeld mit einer Vielzahl von Heizelementen
und einer Steuereinheit, die dazu ausgelegt ist, mehrere der Heizelemente einer Gruppe
zuzuordnen und eine Heizleistung der Heizelemente auf eine vorgegebene Sollleistung
zu regeln.
[0006] Es wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, eine Kenngröße
für eine von allen der Gruppe zugeordneten Heizelementen erzeugte Gesamtheizleistung
als Regelgröße zu nutzen und mit einer für die gesamte Gruppe vorgegebenen Sollleistung
zu vergleichen. Dadurch kann ein Regelungsaufwand im Vergleich zu herkömmlichen Heizleistungsregelungen,
in denen die Heizleistung jedes einzelnen Heizelements individuell auf einen vorgegebenen
Wert geregelt wird, deutlich vereinfacht werden. Insbesondere dann, wenn einzelne
der insbesondere in einem Raster angeordneten Heizelemente nur zu einem Bruchteil
von dem zu beheizenden Kochgeschirr bedeckt sind, und wenn in herkömmlichen Verfahren
zur Heizleistungsregelung die von dem Heizelement aufgenommene Heizleistung auf einen
von diesem Bruchteil abhängigen Wert geregelt wird, kann die Regelung stark vereinfacht
werden.
[0007] Der Erfindung liegt insbesondere die Erkenntnis zu Grunde, dass die Leistungsaufnahme
von nur zu einem Bruchteil mit dem zu beheizenden Kochgeschirr bedeckten Heizelementen
stark von diesem Bruchteil abhängig ist. Insbesondere im Fall von Induktionsheizelementen,
aber auch im Fall von Strahlungsheizelementen, ist die aufgenommene Heizleistung bei
im Übrigen gleichen Betriebsparametern eine streng monoton wachsende Funktion des
Bruchteils der Überdeckung. In einer Gruppe von Heizelementen, die zu einer Heizzone
zusammengefasst sind und gemeinsam ein Kochgeschirrteil beheizen, stellt sich die
Leistungsaufnahme daher von nur teilweise überdeckten Heizelementen automatisch auf
einen geringeren Wert ein als die Heizleistung von vollständig überdeckten Heizelementen.
Eine explizite Steuerung oder Regelung der Heizleistung von teilweise überdeckten
Heizelementen auf einen geringeren Wert kann daher vorteilhaft entfallen.
[0008] Unter "vorgesehen" soll in diesem Zusammenhang auch "ausgelegt" und "ausgestattet"
verstanden werden. Die Steuereinheit kann durch eine Hardwareschaltung, in welcher
beispielsweise die Heizelemente der Gruppe parallel geschaltet sind, oder durch eine
geeignete Steuerungssoftware, die die Gesamtheizleistung als eine fest vorgegebene
Linearkombination der Heizleistungen der einzelnen Heizelemente bestimmen kann, zur
erfindungsgemäßen Regelung vorgesehen sein. Jeder dem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Reglertyp, der an das Ansprechverhalten der Heizelemente angepasst sein kann, ist
einsetzbar.
[0009] Der Begriff Regelung soll in diesem Zusammenhang insbesondere geschlossene Regelkreise
beschreiben. Die Nutzung der Gesamtheizleistung als Regelgröße impliziert insbesondere
Regelkreise, in denen alle Betriebsparameter der Heizelemente durch vorgegebene Parameter
und durch die in der Kenngröße codierte Gesamtheizleistung, nicht jedoch durch Kenngrößen
für die Heizleistung einzelner Heizelemente oder andere Parameter, bestimmt sind.
[0010] Wegen der starken Abhängigkeit der Heizleistung vom Überdeckungsgrad kommen die Vorteile
der Erfindung insbesondere dann zum Tragen, wenn die Heizelemente als Induktionsheizelemente
ausgebildet sind.
[0011] Verluste durch destruktive Interferenzen können vermieden werden, wenn die Steuereinheit
dazu ausgelegt ist, zum Regeln der Gesamtheizleistung eine Heizfrequenz der Induktionsheizelemente
simultan zu verändern.
[0012] Auch wenn prinzipiell die Gruppe auch Untergruppen zum Heizen mehrerer Heizzonen
umfassen kann, kann eine flexible, an ein spezielles Kochgeschirrelement angepasste
Regelung insbesondere dann realisiert werden, wenn die Gruppe von Heizelementen eine
Heizzone zum Heizen eines Kochgeschirrteils bildet.
[0013] Eine einfache Regelung vieler Heizelemente kann erreicht werden, wenn die Steuereinheit
dazu ausgelegt ist, zum Regeln der Gesamtheizleistung der Heizelemente die Werte eines
Betriebsparameters aller Heizelemente jeweils im gleichen Verhältnis zu verändern.
[0014] Eine differenzierte Leistungsabgabe kann erreicht werden, wenn die Steuereinheit
dazu ausgelegt ist, wenigstens eines der einer Gruppe zugeordneten Heizelemente mit
einer anderen Heizleistung zu betreiben wie wenigstens als zweites der der Gruppe
zugeordneten Heizelemente.
[0015] Dies gilt insbesondere dann, wenn die Steuereinheit dazu ausgelegt ist, radial äußere
Heizelemente der Gruppe mit einer größeren Heizleistung zu betreiben als radial innere
Heizelemente der Gruppe. Dadurch können die größeren Strahlungsverluste der radial
äußeren Heizelemente kompensiert werden, und eine homogene Temperatur des Kochgeschirrbodens
kann gewährleistet werden.
[0016] Ferner kann zum Einstellen eines vorgegebenen Verhältnisses der Heizleistung eines
ersten Heizelements zu der Heizleistung eines zweiten Heizelements wenigstens das
Heizelement mit der geringeren Heizleistung periodisch ein- und ausgeschaltet werden,
so dass das Verhältnis der Dauer der Phasen, in welchen das erste Heizelement eingeschaltet
ist, zu der Dauer der Phasen, in welchen das zweite Heizelement eingeschaltet ist,
dem vorgegebenen Verhältnis entspricht.
[0017] Eine besonders einfache Regelung kann erreicht werden, wenn ein die Kenngröße für
die Gesamtheizleistung als Regelgröße nutzender Regelkreis der einzige die Heizleistung
der Heizelemente betreffende Regelkreis ist. Auch die Länge der oben angesprochenen
Phasen kann beispielsweise in einem Regelkreis bestimmt werden.
[0018] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betätigen eines Kochfelds
mit einer Vielzahl von Heizelementen, wobei mehrere der Heizelemente einer Gruppe
zugeordnet werden und wobei eine Heizleistung der Heizelemente auf eine vorgegebene
Sollleistung geregelt wird.
[0019] Zur Weiterbildung des Verfahrens wird unter anderem vorgeschlagen, dass eine Kenngröße
für eine von allen der Gruppe zugeordneten Heizelementen erzeugte Gesamtheizleistung
als Regelgröße genutzt wird und mit einer für die gesamte Gruppe vorgegebenen Sollleistung
verglichen wird.
[0020] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0021] Es zeigt:
Fig. 1 ein Kochfeld mit einer Vielzahl von Heizelementen und einer Steuereinheit,
Fig. 2 das Kochfeld aus Figur 1 mit einer Heizzone, in welcher eine Teilgruppe von
radial inneren Heizelementen mit einer geringeren Heizleistung betrieben wird als
eine Teilgruppe von radial äußeren Heizelementen,
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines zeitlichen Verlaufs von Heizströmen der
ersten Teilgruppe von Heizelementen und der zweiten Teilgruppe von Heizelementen und
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Regelkreises zum Betreiben eines Kochfelds
nach den Figuren 1 bis 3.
[0022] Figur 1 zeigt ein Kochfeld mit einer Vielzahl von Heizelementen 10 und einer Steuereinheit
12, die dazu ausgelegt ist, mehrere der Heizelemente 10 einer Gruppe 14 zuzuordnen
und eine Heizleistung der Heizelemente 10 auf eine vorgegebene Sollleistung zu regeln.
Die Heizelemente 10 sind Induktionsheizelemente, die in einem Raster mit rechteckigen
Maschen angeordnet sind. In der Steuereinheit 12 ist ein Suchprogramm implementiert,
das die Heizelemente 10 als induktive Sensoren zum Detektieren von ferromagnetischen
Kochgeschirrteilen 16a, 16b nutzt und abhängig von den Ergebnissen des Suchprogramms
Heizzonen definiert, die jeweils die Heizelemente 10, die vollständig oder zu mehr
als einem vorgegebenen Bruchteil von dem Boden des Kochgeschirrteils 16 bedeckt sind,
enthält.
[0023] Die von dem Suchprogramm definierten Heizzonen sind in Figur 1 durch Schraffuren
der Heizelemente 10, die zu einer die jeweilige Heizzone bildenden Gruppe zusammengefasst
sind, dargestellt.
[0024] Ein Bediener kann über eine hier nur schematisch angedeutete Bediener-Schnittstelle
18, beispielsweise über Knöpfe oder einen Touchscreen, eine gewünschte Gesamtheizleistung
der Heizzone bzw. der zu der die Heizzone bildenden Gruppe 14 zusammengefassten Heizelemente
10 einstellen.
[0025] Nach der Erfindung ist die Steuereinheit 12 durch eine geeignete Soft- und Hardwarekonfiguration
dazu ausgelegt, eine Kenngröße für eine von allen der Gruppe 14 zugeordneten Heizelementen
10 erzeugte Gesamtheizleistung als Regelgröße zu nutzen und mit einer für die gesamte
Gruppe 14 vorgegebenen Sollleistung zu vergleichen.
[0026] Die Heizelemente 10 werden jeweils über einen hier nicht explizit dargestellten Wechselrichter
20.1 - 20.N (Figur 4) mit einem hochfrequenten Heizstrom (Figur 3) beaufschlagt, wobei
die Heizleistung der Heizelemente 10 durch die Amplitude des Heizstroms und wegen
der vergleichsweise steilen Dispersionskurve des ferromagnetischen Materials des Bodens
des Kochgeschirrteils 16 auch stark von der Heizfrequenz des Heizstroms abhängig ist.
[0027] Die Steuereinheit 12 erfasst jeweils die Leistungsaufnahme der Wechselrichter 20.1-20.N,
beispielsweise durch das Erfassen der Verlustwinkel an den Induktorspulen, und addiert
die einzelnen Leistungen der Heizelemente 10 aus der betreffenden Gruppe 14, um einen
Istwert W
ist für die Gesamtheizleistung der Gruppe 14 von Heizelementen 10 zu bestimmen. Anschließend
vergleicht die Steuereinheit 12 den derart erfassten Istwert W
ist der Gesamtheizleistung in einer Comparatoreinheit 22 (Figur 4) mit einem voreingestellten
Sollwert W
Soll der Gesamtheizleistung und reduziert die Heizleistungen der einzelnen Heizelemente
10 im gleichen Verhältnis, wenn der Sollwert W
Soll kleiner als der Istwert W
ist ist, bzw. erhöht die Heizleistung der einzelnen Heizelemente 10, wenn der Sollwert
W
Soll größer als der W
ist ist.
[0028] In alternativen Ausführungsbeispielen kann durch eine Reihen- oder Parallelschaltung
eine Kenngröße für die Gesamtheizleistung unmittelbar und ohne Summation bestimmt
werden.
[0029] Die Steuereinheit 12 nutzt zum Regeln der Gesamtheizleistung insbesondere die Heizfrequenz
der Induktionsheizelemente, die sie simultan verändert, so dass die Heizfrequenz in
allen einer Heizzone zugeordneten Heizelementen 10 gleich ist. Die Phasen der Heizströme
unmittelbar benachbarter Heizelemente 10 sind einander entgegengesetzt, so dass destruktive
Interferenzen der von benachbarten Heizelementen 10 erzeugten Magnetfelder vermieden
werden können.
[0030] Bei der Regelung der der Gesamtheizleistung werden die an den einzelnen Wechselrichtern
20.1 - 20.N erfassten Heizleistungen von der Steuereinheit 12 nicht individuell bestimmt,
sondern in einem in Figur 4 schematisch dargestellten Summationsschritt lediglich
summiert. Wegen des unterschiedlichen Grads der Ankopplung der Heizelemente 10 an
den Boden des Kochgeschirrteils 16 ist trotz der gleichen Parameter des Versorgungsstroms
die tatsächlich an den Induktionsspulen dissipierte Leistung unterschiedlich. In dem
in Figur 2 dargestellten Beispiel ist das Heizelement 10a nur teilweise von dem Kochgeschirrteil
überdeckt, während das Heizelement 10b vollständig überdeckt ist. Daher wird das Heizelement
10b automatisch im Betrieb eine beinahe doppelt so große Heizleistung auf das Kochgeschirrteil
16 übertragen wie das teilweise bedeckte Heizelement 10a.
[0031] Genauer gesagt ist die Steuereinheit 12 durch ihre Steuerungssoftware dazu ausgelegt,
zum Regeln der Gesamtheizleistung der Heizelemente 10 die Werte eines Betriebsparameters
aller Heizelemente 10 jeweils im gleichen Verhältnis zu verändern. Im oben beschriebenen,
vereinfachten Ausführungsbeispiel verändert die Steuereinheit 12 die Heizfrequenz
simultan, so dass die Heizfrequenzen der verschiedenen Heizelemente 10 stets im Verhältnis
1:1 stehen. Die Amplitude des Heizstroms kann zumindest im Wesentlichen konstant bleiben.
[0032] Wenn die Größe der Heizzone einen vorgegebenen Schwellenwert überschreitet, so dass
ein mittleres Heizelement an vier Seiten von anderen, der gleichen Heizzone zugeordneten
Heizelementen 10 umgeben ist, bestimmt die Steuereinheit 12 eine über eine Periode
gemittelte Heizleistung eines einer ersten Teilgruppe 14a zugeordneten Heizelements
10 so, dass sie sich von der Heizleistung einer zweiten Teilgruppe 14b von Heizelementen
10 unterscheidet.
[0033] Die unterschiedlichen Teilgruppen 14a, 14b sind an einem Beispiel in Figur 2 durch
unterschiedliche Schraffuren voneinander abgegrenzt.
[0034] Insbesondere bestimmt die Steuereinheit 12 die gemittelten Heizleistungen der verschiedenen
Teilgruppen 14a, 14b so, dass eine Teilgruppe 14a von radial äußeren Heizelementen
10 mit einer größeren Heizleistung betrieben wird als eine Teilgruppe 14b von radial
inneren Heizelementen 10 der Gruppe 14.
[0035] Die Steuerungssoftware der Steuereinheit 12 nutzt zum Einstellen eines vorgegebenen
Verhältnisses der Heizleistung eines ersten Heizelements 10 aus der ersten Teilgruppe
14a zu der Heizleistung eines zweiten Heizelements 10 aus der zweiten Teilgruppe 14b
ein periodisches Ein- und Ausschalten der Heizelemente 10. Dabei wird das Heizelement
10 mit der geringern Heizleistung periodisch ein- und ausgeschalt, so dass das Verhältnis
der Dauer der Phasen, in welchen das erste Heizelement eingeschaltet ist, zu der Dauer
der Phasen, in welchen das zweite Heizelement eingeschaltet ist, dem vorgegebenen
Verhältnis entspricht.
[0036] Wenn beispielsweise das erste Heizelement 10 dauernd eingeschaltet bleibt, entspricht
das oben angesprochene Verhältnis dem Verhältnis der Dauer der Phasen, in welchen
das erste Heizelement 10 eingeschaltet ist, zu der Periodenlänge.
[0037] In einem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel liegt die Heizfrequenz im MHz-Bereich
und entspricht nicht der Zeitskala in der Darstellung, während die Periodenlänge einige
Sekunden betragen kann. Im Beispiel beträgt die Periodenlänge 2 Sekunden. Die Teilgruppe
14b der mittleren Heizelemente 10, deren Heizstrom in der unteren Kurve schematisch
dargestellt ist, werden im Beispiel in Phasen mit einer Dauer von einer Sekunde im
Wechsel ein- und ausgeschaltet, während die Teilgruppe 14a der radial äußeren Heizelemente
10 dauernd eingeschaltet bleibt.
[0038] Die über die Periodenlänge gemittelte Heizleistung der radial inneren Heizelemente
10 kann dadurch im Vergleich zu der Heizleistung der radial äußeren Heizelemente 10
halbiert werden. Wenn die Gesamtheizleistung verändert wird, werden die gemittelten
Heizleistungen im gleichen Verhältnis geändert, da die Parameter zur Bestimmung der
Dauer der Phasen, d.h. die Phasendauer und die Zeitpunkte des Ein- und Ausschaltens,
unverändert bleiben können.
[0039] Der die Kenngröße für die Gesamtheizleistung als Regelgröße nutzende Regelkreis ist
nach dem oben Gesagten der einzige die Heizleistung der Heizelemente 10 betreffende
Regelkreis.
[0040] Ein schematisch dargestellter Regelkreis zum Betrieb des Kochfelds ist in Figur 4
dargestellt. Eine Comparatoreinheit 22 bestimmt eine Differenz zwischen dem Sollwert
W
Soll und dem Istwert W
ist und die Steuereinheit 12 bestimmt die Heizfrequenz der von den Wechselrichtern 20.1
- 20.N erzeugen Heizströme derart, dass der Istwert W
ist sich in Richtung des Sollwerts W
Soll, verändert. Die Befehlssignale, die die Steuereinheit 12 an die Wechselrichter 20.1
- 20.N gibt, sind zumindest innerhalb der oben beschriebenen Teilgruppen 14a, 14b
identisch. Der Istwert W
ist ist eine Kenngröße für die Gesamtheizleistung, und er wird in dem Summationsschritt
24 durch eine Summation der abhängig von dem Verlustwinkel oder anderen Parametern
bestimmten Heizleistung der einzelnen Heizelemente 10 bestimmt.
[0041] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betätigen eines Kochfelds
der oben beschriebenen Art, das eine Vielzahl von Heizelementen 10 umfasst. Nach dem
Verfahren werden abhängig von dem Suchprogramm mehrere der Heizelemente 10 einer Gruppe
14 zugeordnet und eine Heizleistung der Heizelemente 10 wird auf eine vorgegebene
Sollleistung geregelt.
[0042] Zur Weiterbildung des Verfahrens wird unter anderem vorgeschlagen, dass eine Kenngröße
für eine von allen der Gruppe 14 zugeordneten Heizelementen 10 erzeugte Gesamtheizleistung
als Regelgröße genutzt wird und mit einer für die gesamte Gruppe 14 vorgegebenen Sollleistung
verglichen wird.
Bezugszeichen
[0043]
- 10
- Heizelement
- 12
- Steuereinheit
- 14
- Gruppe
- 14a
- Teilgruppe
- 14b
- Teilgruppe
- 16
- Kochgeschirrteil
- 16a
- Kochgeschirrteil
- 16b
- Kochgeschirrteil
- 18
- Bediener-Schnittstelle
- 20
- Wechselrichter
- 22
- Comparatoreinheit
- 24
- Summationsschritt
1. Kochfeld mit einer Vielzahl von Heizelementen (10) und einer Steuereinheit (12), die
dazu ausgelegt ist, mehrere der Heizelemente (10) einer Gruppe (14) zuzuordnen und
eine Heizleistung der Heizelemente (10) auf eine vorgegebene Sollleistung zu regeln,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (12) dazu vorgesehen ist, eine Kenngröße für eine von allen der
Gruppe (14) zugeordneten Heizelementen (10) erzeugte Gesamtheizleistung als Regelgröße
zu nutzen und mit einer für die gesamte Gruppe (14) vorgegebenen Sollleistung (WSoll) zu vergleichen.
2. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizelemente (10) als Induktionsheizelemente ausgebildet sind.
3. Kochfeld wenigstens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (12) dazu ausgelegt ist, zum Regeln der Gesamtheizleistung eine
Heizfrequenz der Induktionsheizelemente simultan zu verändern.
4. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppe (14) von Heizelementen (10) eine Heizzone zum Heizen eines Kochgeschirrteils
(16) bildet.
5. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (12) dazu ausgelegt ist, zum Regeln der Gesamtheizleistung der
Heizelemente (10) die Werte eines Betriebsparameters aller Heizelemente (10) jeweils
im gleichen Verhältnis zu verändern.
6. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (12) dazu ausgelegt ist, wenigstens eines der einer Gruppe (14)
zugeordneten Heizelemente (10) mit einer anderen Heizleistung zu betreiben als wenigstens
ein zweites der der Gruppe (14) zugeordneten Heizelemente (10).
7. Kochfeld nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (12) dazu ausgelegt ist, radial äußere Heizelemente (10) der Gruppe
(14) mit einer größeren Heizleistung zu betreiben als radial innere Heizelemente (10)
der Gruppe (14).
8. Kochfeld nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (12) dazu ausgelegt ist, zum Einstellen eines vorgegebenen Verhältnisses
der Heizleistung eines ersten Heizelements (10) zu der Heizleistung eines zweiten
Heizelements (10) wenigstens das Heizelement (10) mit der geringeren Heizleistung
periodisch ein- und auszuschalten, so dass das Verhältnis der Dauer der Phasen, in
welchen das erste Heizelement (10) eingeschaltet ist, zu der Dauer der Phasen, in
welchen das zweite Heizelement (10) eingeschaltet ist, dem vorgegebenen Verhältnis
entspricht.
9. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Kenngröße für die Gesamtheizleistung als Regelgröße nutzender Regelkreis
der einzige die Heizleistung der Heizelemente (10) betreffende Regelkreis ist.
10. Verfahren zum Betätigen eines Kochfelds mit einer Vielzahl von Heizelementen (10),
wobei mehrere der Heizelemente (10) einer Gruppe (14) zugeordnet werden, und wobei
eine Heizleistung der Heizelemente (10) auf eine vorgegebene Sollleistung geregelt
wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kenngröße für eine von allen der Gruppe (14) zugeordneten Heizelementen (10)
erzeugte Gesamtheizleistung als Regelgröße genutzt wird und mit einer für die gesamte
Gruppe (14) vorgegebenen Sollleistung (WSoll) verglichen wird.
1. Cooker hob with a plurality of heating elements (10) and a control unit (12) which
is designed for the purpose of assigning several of the heating elements (10) to a
group (14) and regulating a heat output of the heating elements (10) to a predetermined
target output, characterised in that the control unit (12) is provided for the purpose of using a variable for a total
heat output, which is produced by all heating elements (10) assigned to the group
(14), as regulating magnitude and for comparing it with a target output (WSoll) predetermined for the entire group (14).
2. Cooker hob according to claim 1, characterised in that the heating elements (10) are formed as induction heating elements.
3. Cooker hob according to at least claim 2, characterised in that the control unit (12) is designed for the purpose of simultaneously changing a heating
frequency of the induction heating elements in order to regulate the total heat output.
4. Cooker hob according to any one of the preceding claims, characterised in that the group (14) of heating elements (10) forms a heating zone for heating a cooking
vessel part (16).
5. Cooker hob according to any one of the preceding claims, characterised in that the control unit (12) is designed for the purpose of changing the values of an operating
parameter of all heating elements (10) on each occasion in the same ratio in order
to regulate the total heat output of the heating elements (10).
6. Cooker hob according to any one of the preceding claims, characterised in that the control unit (12) is designed for the purpose of operating at least one of the
heating elements (10) assigned to one group (14) with a heat output different from
at least a second one of the heating elements (10) assigned to the group (14).
7. Cooker hob according to claim 6, characterised in that the control unit (12) is designed for the purpose of operating radially outer heating
elements (10) of the group (14) with a heat output greater than radially inner heating
elements (10) of the group (14).
8. Cooker hob according to one of claims 6 and 7, characterised in that for setting a predetermined ratio of the heat output of a first heating element (10)
to the heat output of a second heating element (10) the control unit (12) is designed
for the purpose of periodically switching on and switching off the heating element
(10) with the lower heat output so that the ratio of the duration of the phases in
which the first heating element (10) is switched on to the duration of the phases
in which the second heating element (10) is switched on corresponds with the predetermined
ratio.
9. Cooker hob according to any one of the preceding claims, characterised in that a regulating circuit utilising the variable for the total heat output as regulating
magnitude is the sole regulating circuit relating to the heat output of the heating
elements (10).
10. Method of actuating a cooker hob with a plurality of heating elements (10), wherein
several of the heating elements (10) are assigned to a group (14) and wherein a heat
output of the heating elements (10) is regulated to a predetermined target output,
characterised in that a variable for a total heat output, which is produced by all heating elements (10)
assigned to the group (14), is used as regulating magnitude and is compared with a
target output (WSoll) predetermined for the entire group (14).
1. Plaque de cuisson comprenant une pluralité d'éléments de chauffe (10) et une unité
de commande (12) qui est conçue pour attribuer plusieurs des éléments de chauffe (10)
à un groupe (14) et pour régler une puissance de chauffe des éléments de chauffe sur
une puissance théorique prédéfinie, caractérisée en ce que l'unité de commande (12) est ménagée pour exploiter une grandeur caractéristique
pour une puissance de chauffe totale produite par tous les éléments de chauffe (10)
attribués au groupe (14) en tant que grandeur de réglage et pour la comparer à une
puissance théorique (Wsoll) prédéfinie pour tout le groupe.
2. Plaque de cuisson selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments de chauffe (10) sont réalisés en tant qu'éléments de chauffe à induction.
3. Plaque de cuisson selon au moins la revendication 2, caractérisée en ce que l'unité de commande (12), afin de régler la puissance de chauffe totale, est conçue
pour modifier simultanément une fréquence de chauffe des éléments de chauffe à induction.
4. Plaque de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le groupe (14) d'éléments de chauffe (10) forme une zone de chauffe destinée à chauffer
une pièce de batterie de cuisine.
5. Plaque de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de commande (12), afin de régler la puissance de chauffe totale des éléments
de chauffe (10), est conçue pour modifier les valeurs d'un paramètre de fonctionnement
de tous les éléments de chauffe (10) respectivement dans le même rapport.
6. Plaque de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de commande (12) est conçue pour faire fonctionner au moins un des éléments
de chauffe (10) attribués à un groupe (14) avec une autre puissance de chauffe qu'au
moins un deuxième des éléments de chauffe (10) attribués au groupe (14).
7. Plaque de cuisson selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'unité de commande (12) est conçue pour faire fonctionner des éléments de chauffe
(10) radialement extérieurs du groupe (14) avec une puissance de chauffe plus grande
que des éléments de chauffe radialement intérieurs du groupe (14).
8. Plaque de cuisson selon l'une quelconque des revendications 6 et 7, caractérisée en ce que l'unité de commande (12), afin de régler un rapport prédéfini de la puissance de
chauffe d'un premier élément de chauffe (10) par rapport à la puissance de chauffe
d'un deuxième élément de chauffe (10), est conçue pour mettre périodiquement en fonction
et hors fonction au moins l'élément de chauffe ayant la puissance de chauffe plus
petite, de manière à ce que le rapport de la durée des phases, pendant lesquelles
le premier élément de chauffe est en fonction, à la durée des phases, pendant lesquelles
le deuxième élément de chauffe (10) est en fonction, corresponde au rapport prédéfini.
9. Plaque de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un circuit de réglage utilisant la grandeur caractéristique pour la puissance de chauffe
totale en tant que grandeur de réglage est le seul circuit de réglage concernant la
puissance de chauffe des éléments de chauffe (10).
10. Procédé de commande d'une plaque de cuisson comprenant une pluralité d'éléments de
chauffe (10), plusieurs des éléments de chauffe (10) étant attribués à un groupe (14),
et une puissance de chauffe des éléments de chauffe (10) étant réglée sur une puissance
théorique prédéfinie, caractérisé en ce qu'une grandeur caractéristique pour une puissance de chauffe totale produite par tous
les éléments de chauffe (10) attribués au groupe (14) est utilisée en tant que grandeur
de réglage et est comparée avec une puissance théorique (Wsoll) prédéfinie pour le groupe entier (14).