[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung enthaltend eine Vielzahl an Paneelen, insbesondere
Fußbodenpaneelen, zur Auflage auf einen Untergrund, mit identischen Abmessungen, mit
je einer ersten Längskante und einer dazu parallelen zweiten Längskante, mit je zwei
parallelen Querkanten und mit je einer vom Untergrund abgewandten Oberseite, die mit
sich von der übrigen Oberseite optisch absetzenden Markierungsstreifen versehen ist,
die sich jeweils von einem ersten Markierungsstreifenende zu einem zweiten Markierungsstreifenende
erstrecken. Ferner betrifft die Erfindung ein entsprechendes Paneel, insbesondere
Fußbodenpaneel.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, eine Vielzahl an Paneelen gleicher Abmessungen,
die aus einem Holzwerkstoff bestehen können, zu einem Fußbodenbelag anzuordnen. Es
sind verschiedene Verlegemuster bekannt, bei denen die in der Regel länglich geformten
Paneele auf bestimmte Weise benachbart zu anderen Paneelen angeordnet werden. Bei
mehreren Verlegemustern ist vorgesehen, dass die Paneelen parallel zueinander angeordnet
sind, das heißt eine der Längskanten immer die Längskante mindestens eines benachbarten
Paneels und eine der Querkanten eine Querkante eines benachbarten Paneels berührt.
Es sei darauf hingewiesen, dass im Folgenden mit dem Begriff "Längskante" nicht zwingend
die längere der beiden Kanten und mit dem Begriff "Querkante" nicht zwingend die kürzere
der beiden Kanten gemeint ist. So kann auch die Querkante länger als die Längskante
sein. Auch können Längs- und Querkante gleich lang sein.
[0003] Bekannt ist beispielsweise die Verlegung im Parallel-Verband, bei der die Paneelen
auf gleicher Höhe parallel verlegt werden, das heißt die Querkanten von sich an ihrer
Längskante berührenden benachbarten Paneelen auf gleicher Höhe liegen. Es sind auch
Verbände bekannt, bei denen bei einer parallelen Verlegung die Paneelen versetzt angeordnet
werden, beispielsweise um die Hälfte versetzt (englischer Verband) oder um ein Drittel
versetzt (Oxford-Verband), das heißt die Querkanten von sich an ihren Längskanten
berührenden benachbarten Paneelen sind zueinander versetzt angeordnet.
[0004] Die Paneelen, die beispielsweise zur Herstellung eines Fußbodenbelags verwendet werden,
können auch mit einem Dekor bzw. einer Musterung versehen sein. Das Aufbringen eines
Musters ist an sich bekannt. Beispielsweise können mit dem Muster versehene Folien
und/oder harzgetränkte Papiere auf einen Trägerkörper, beispielsweise eine Holzwerkstoffplatte,
aufgeklebt werden. Das Dekor kann aber auch mittels eines Druckverfahrens direkt auf
die Trägerplatte aufgebracht sein.
[0005] Dabei kann es gewünscht sein, dass nicht alle Paneelen eines Fußbodens dasselbe Dekor,
beispielsweise in eine bestimmte Richtung verlaufende Markierungsstreifen, aufweisen,
sondern einige Paneelen Markierungsstreifen unterschiedlicher Ausrichtung aufweisen.
In diesem Fall ist es, damit ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild erzielt wird,
erforderlich, die einzelnen Paneelen während des Verlegens so auszuwählen und auszurichten,
dass im Kantenbereich zwischen den Markierungsstreifen des einen Paneels und den Markierungsstreifen
des jeweils benachbarten Paneels möglichst kein nennenswerter Versatz erkennbar ist.
Dies führt zu einer sehr begrenzten Zahl an unterschiedlichen Dekoren, die miteinander
kombinierbar sind. Außerdem ist das Verlegen aufgrund der Notwendigkeit des sorgfältigen
Auswählens und Ausrichtens des jeweils nächsten zu legenden Paneels sehr aufwendig.
[0006] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Verlegen von Paneelen mit
unterschiedlichen Dekoren zu vereinfachen.
[0007] Die zuvor hergeleitete und aufgezeigte Aufgabe wird gemäß einer ersten Lehre der
vorliegenden Erfindung gelöst durch eine Anordnung enthaltend eine Vielzahl an Paneelen,
insbesondere Fußbodenpaneelen, zur Auflage auf einen Untergrund, mit identischen Abmessungen,
mit je einer ersten Längskante und einer dazu parallelen zweiten Längskante, mit je
zwei parallelen Querkanten und mit je einer vom Untergrund abgewandten Oberseite,
die mit sich von der übrigen Oberseite optisch absetzenden Markierungsstreifen versehen
ist, die sich jeweils von einem ersten Markierungsstreifenende zu einem zweiten Markierungsstreifenende
erstrecken, wobei auf jedem Paneel mindestens drei Markierungsstreifen vorgesehen
sind, deren erstes und/oder zweites Markierungsstreifenende an einer der Kanten angeordnet
ist, wobei an beiden Längskanten jeweils mindestens zwei Markierungsstreifenenden
angeordnet sind, wobei an beiden Querkanten jeweils mindestens ein Markierungsstreifenende
angeordnet ist und wobei die Position von an den Kanten angeordneten Markierungsstreifenenden
derart gewählt ist, dass bei einer parallelen Verlegung der Paneelen im Verband jedes
dieser Markierungsstreifenenden einem Markierungsstreifenende eines Markierungsstreifens
des jeweils benachbarten Paneels gegenüberliegt.
[0008] Ferner wird die Aufgabe gemäß einer zweiten Lehre durch ein entsprechendes Paneel,
insbesondere Fußbodenpaneel, für eine solche Anordnung gelöst.
[0009] Die erfindungsgemäßen Paneelen und die erfindungsgemäße Anordnung erlauben eine parallele
Verlegung der Paneelen im Verband ohne die Notwendigkeit, bei jedem zu verlegenden
Paneel darauf zu achten, dass die eine Markierung bildenden Markierungsstreifen zu
denjenigen der bereits verlegten Paneelen passen. Die einzelnen Paneelen können grundsätzlich
in beliebiger Reihenfolge und ggf. auch in beliebiger Ausrichtung aneinandergelegt
werden.
[0010] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung und der erfindungsgemäßen Paneelen
ist, dass beispielsweise der Fußboden eines Raumes mit einem individuellen, Paneelübergreifenden
Muster versehen werden kann, ganz nach Wunsch des Benutzers. So ist es beispielsweise
denkbar, den Fußbodenbelag in einem Kinderzimmer mit Paneelen herzustellen, auf denen
die erfindungsgemäß vorgesehenen Markierungsstreifen Straßen darstellen, wobei nahezu
unendliche Kombinationsmöglichkeiten bestehen und dadurch ganz individuelle Straßenverläufe
hergestellt werden können, insbesondere dann, wenn eine Vielzahl unterschiedlicher
Dekore bei der Vielzahl an Paneelen zur Verfügung steht. Gleichermaßen wäre es auch
denkbar, anstelle eines Kinderzimmers einen großen repräsentativen Raum mit einem
auf die vorangehend beschriebene Weise künstlerisch gestalteten Fußboden zu versehen,
der beispielsweise weiße Markierungsstreifen auf einem dunklen Untergrund aufweist,
die durch individuelles Aneinanderlegen der einzelnen Paneelen ein Gesamtkunstwerk
ergeben.
[0011] Die erfindungsgemäße Anordnung kann gemäß vorteilhafter Ausgestaltungen unter anderem
dadurch gekennzeichnet sein,
- dass der Verband ein Parallel-Verband, ein englischer Verband oder ein Oxford-Verband
ist,
- dass die Markierungsstreifen aufgedruckt sind,
- dass die Markierungsstreifen gerade und/oder gebogene Abschnitte aufweisen,
- dass mindestens einer der Markierungsstreifen eine sich über seinen Verlauf ändernde
Breite aufweist,
- dass mindestens einer der Markierungsstreifen mindestens einen anderen Markierungsstreifen
berührt und/oder kreuzt;
- dass ein Markierungsstreifenende zu allen Kanten beabstandet angeordnet ist,
- dass mindestens ein Markierungsstreifen vorgesehen ist, dessen eines Markierungsstreifenende
in einem Abschnitt desselben Markierungsstreifens oder in einem Abschnitt eines anderen
Markierungsstreifens endet,
- dass der Abstand der an einer der Längskanten angeordneten Markierungsstreifenenden
zur nächstgelegenen Querkante identisch ist und insbesondere ein Viertel der Gesamtlänge
der Längskanten beträgt,
- dass der Abstand des an der einen Querkante angeordneten Markierungsstreifenendes
zur ersten Längskante gleich dem Abstand des an der anderen Querkante angeordneten
Markierungsstreifenendes zur ersten Längskante ist,
- dass der Abstand jedes der an einer der Querkanten angeordneten Markierungsstreifenenden
zur ersten Längskante gleich dem Abstand zur zweiten Längskante ist,
- dass der Abstand jedes der an einer der Querkanten angeordneten Markierungsstreifenenden
zur ersten Längskante kleiner als der Abstand zur zweiten Längskante ist und insbesondere
ein Viertel oder ein Drittel der Gesamtlänge der Querkante beträgt und/oder
- dass der oder die Zwischenräume zwischen den Markierungsstreifen ebenfalls eine Markierung
darstellen, die sich von der von den Markierungsstreifen gebildeten Markierung optisch
und/oder haptisch unterscheidet, wobei insbesondere mindestens einer der Zwischenräume
mindestens eine Darstellung einer Landschaft aufweist, die beispielsweise einen Wald,
eine Wiese, einen See, ein Gebäude, eine Tankstelle, eine Sportstätte, ein Einkaufszentrum
und/oder einen Gemüsemarkt etc. enthält. D.h. auch die besagten Markierungszwischenräume
können Markierungszwischenraumenden im Kantenbereich des Paneels aufweisen. Die vorangehend
beschriebenen die Markierungsstreifen und -streifenenden betreffenden Merkmale und
Ausgestaltungen gelten gleichermaßen für die Markierungszwischenräume und -zwischenraumenden.
[0012] Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Anordnung und die
erfindungsgemäßen Paneelen auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu sei einerseits
verwiesen auf die dem Schutzanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche, andererseits
auf die Beschreibung von Ausführungsbeispielen in der beigefügten Zeichnung. In der
Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung mit drei Paneelen,
- Fig. 2a) bis g)
- verschiedene Ausführungsbeispiele von für eine solche Anordnung geeigneten Paneelen
und
- Fig. 3a) bis g)
- weitere Ausführungsbeispiele von für eine solche Anordnung geeigneten Paneelen.
[0013] Fig. 1 zeigt eine Anordnung 1 enthaltend drei Paneelen 5, die im vorliegenden Fall
Teil eines Fußbodenbelags in einem Kinderzimmer sind.
[0014] Die Paneelen 2 haben identische Abmessungen und sind im englischen Verband, also
jeweils um die Hälfte versetzt, parallel verlegt. Alle Paneelen 2 weisen eine erste
Längskante 3a und eine zweite dazu parallele Längskante 3b sowie zwei parallele Querkanten
4 auf. Die Paneelen 2 unterscheiden sich aber durch jeweils darauf vorgesehene Markierungen
auf der vom Untergrund abgewandten Oberseite 5. Die Oberseite 5 ist nämlich mit sich
von der übrigen Oberseite optisch absetzenden Markierungsstreifen versehen, die sich
jeweils von einem ersten Markierungsstreifenende zu einem zweiten Markierungsstreifenende
erstrecken.
[0015] Bei dem in Fig. 1 oberen Paneel 2 verläuft ein Markierungsstreifen 6 von einem Ende
6a zu einem Ende 6b, ein Markierungsstreifen 7 von einem Ende 7a zu einem Ende 7b
und ein Markierungsstreifen 8 von einem Ende 8a zu einem Ende 8b, wobei die Enden
7a und 8a an der ersten Längskante 3a angeordnet sind, die Enden 6b und 7b an der
zweiten Längskante 3b und die Enden 6a und 8b an den beiden Querkanten 4.
[0016] Bei dem in Fig. 1 unteren linken Paneel verläuft ein Markierungsstreifen 6' von einem
Ende 6'a zu einem Ende 6'b, ein Markierungsstreifen 7' von einem Ende 7'a zu einem
Ende 7'b und ein Markierungsstreifen 8' von einem Ende 8'a zu einem Ende 8'b.
[0017] Bei dem in Fig. 1 unteren rechten Paneel verläuft ein Markierungsstreifen 6'' von
einem Ende 6'' a zu einem Ende 6''b, ein Markierungsstreifen 7'' von einem Ende 7''
a zu einem Ende 7''b, ein Markierungsstreifen 8'' von einem Ende 8''a zu einem Ende
8''b und ein Markierungsstreifen 9'' von einem Ende 9''a zu einem Ende 9''b. Dabei
ist das Ende 8''b und das Ende 9''b zu allen Kanten 3a,3b und 4 beabstandet angeordnet.
Das Ende 9''b mündet dabei in einen Abschnitt desselben Markierungsstreifens 9''.
Der Markierungsstreifen 8'' endet mit seinem Ende 8''b an einem nicht näher bezeichneten,
aufgedruckten Querbalken.
[0018] Es ist deutlich zu erkennen, dass, obwohl jedes der Paneelen 2 andere Markierungen
aufweist, die Paneelen 2 in beliebiger Reihenfolge angeordnet werden können, solange
hier eine parallele Verlegung im Verband, in diesem Beispiel im englischen Verband,
gewährleistet ist. Trotz unterschiedlicher Markierungen liegen sich im Berührungsbereich
zweier benachbarter Paneele immer zwei Markierungsstreifenenden exakt gegenüber. Im
Einzelnen liegen sich in Fig. 1 die Markierungsstreifenenden 6b und 7'a bzw. 6'b und
6''a bzw. 7b und 6''b gegenüber, und zwar ohne Versatz. Selbst wenn man zwei der dargestellten
Paneelen 2 in Fig. 1 gegeneinander austauschen würde, würden sich immer zwei Markierungsstreifenenden
im Kantenbereich exakt gegenüberliegen.
[0019] Verschiedene mögliche Ausgestaltungen von Paneelen, die zu einer Anordnung zusammengefügt
werden können, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, sind in den Figuren 2a) bis g) und
den Figuren 3a) bis g) dargestellt.
[0020] Bei den in den Figuren 2a) bis g) dargestellten Ausführungsbeispielen ist, genauso
wie in Fig. 1, der Abstand y
1,y'
1 jedes der an den Querkanten angeordneten Markierungsstreifenenden zur ersten Längskante,
das heißt zur oberen Längskante, gleich dem Abstand y
2,y'
2 zur zweiten Längskante, das heißt zur unteren Längskante. Die Markierungsstreifen
enden also im Bereich der Querkanten in deren Mitte.
[0021] Dagegen ist bei den Ausführungsbeispielen in den Figuren 3a) bis g) der Abstand der
an den Querkanten angeordneten Markierungsstreifenenden zur ersten Längskante, also
zur oberen Längskante, kleiner als der Abstand zur zweiten Längskante, also zur unteren
Längskante. Der Abstand zur unteren Längskante ist dabei dreimal so groß wie der Abstand
zur oberen Längskante.
[0022] Bei allen in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Paneelen ist der Abstand der an den
Längskanten angeordneten Markierungsstreifenenden zur nächstgelegenen Querkante, in
Fig. 1 mit x
1 bzw. x
2 bezeichnet, identisch und beträgt dabei ein Viertel der Gesamtlänge x der Längskante.
1. Anordnung (1) enthaltend eine Vielzahl an Paneelen (2), insbesondere Fußbodenpaneelen,
zur Auflage auf einen Untergrund,
- mit identischen Abmessungen,
- mit je einer ersten Längskante (3a) und einer dazu parallelen zweiten Längskante
(3b),
- mit je zwei parallelen Querkanten (4) und
- mit je einer vom Untergrund abgewandten Oberseite (5), die mit sich von der übrigen
Oberseite optisch absetzenden Markierungsstreifen (6,7,8,6',7',8',6'',7'',8'',9'')
versehen ist, die sich jeweils von einem ersten Markierungsstreifenende (6a,7a,8a,6'a,7'a,8'a,6''a,7''a,8''a,9''a)
zu einem zweiten Markierungsstreifenende (6b,7b,8b,6'b,7'b,8'b,6''b,7''b,8''b,9''b)
erstrecken,
wobei auf jedem Paneel (5) mindestens drei Markierungsstreifen (6,7,8,6',7',8',6'',7'',8'',9'')
vorgesehen sind, deren erstes und/oder zweites Markierungsstreifenende (6a,7a,8a,6'a,7'a,8'a,6''a,7''a,
8''a,9''a,6b,7b,8b,6'b,7'b,8'b,6''b,7''b,8''b,9''b) an einer der Kanten (3a,3b,4)
angeordnet ist, wobei an beiden Längskanten (3a,3b) jeweils mindestens zwei Markierungsstreifenenden
(7a,8a;6b,7b;8'a,7'a;8'b,7'b; 6''b,8''a;7''a,7''b) angeordnet sind, wobei an beiden
Querkanten (4) jeweils mindestens ein Markierungsstreifenende (6a;8b;6'a;6'b;6''a;9''a)
angeordnet ist und wobei die Position von an den Kanten (3a,3b,4) angeordneten Markierungsstreifenenden
derart gewählt ist, dass bei einer parallelen Verlegung der Paneelen (5) im Verband
jedes dieser Markierungsstreifenenden (6b;7b;6'b) einem Markierungsstreifenende (7'a;6''b;6''a)
eines Markierungsstreifens des jeweils benachbarten Paneels (5) gegenüberliegt.
2. Anordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verband ein Parallel-Verband, ein englischer Verband oder ein Oxford-Verband
ist.
3. Anordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsstreifen (6,7,8,6',7',8',6'',7'',8'',9'') aufgedruckt sind.
4. Anordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsstreifen (6,7,8,6',7',8',6'',7'',8'',9'') gerade und/oder gebogene
Abschnitte aufweisen.
5. Anordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Markierungsstreifen (6,7,8,6',7',8',6'',7'',8'',9'') eine sich
über seinen Verlauf ändernde Breite aufweist.
6. Anordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Markierungsstreifen (6,7,8,6',7',8',6'',7'',8'',9'') mindestens
einen anderen Markierungsstreifen berührt und/oder kreuzt.
7. Anordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Markierungsstreifenende (8''b,9''b) zu allen Kanten (3a,3b,4) beabstandet angeordnet
ist.
8. Anordnung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Markierungsstreifen (9'') vorgesehen ist, dessen eines Markierungsstreifenende
(9''b) in einem Abschnitt desselben Markierungsstreifens (9'') oder in einem Abschnitt
eines anderen Markierungsstreifens endet.
9. Anordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (x1,x2) der an einer der Längskanten (3a,3b) angeordneten Markierungsstreifenenden (7a,8a,6b,7b)
zur nächstgelegenen Querkante (4) identisch ist und insbesondere ein Viertel der Gesamtlänge
(x) der Längskanten (3a,3b) beträgt.
10. Anordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (y1) des an der einen Querkante (4) angeordneten Markierungsstreifenendes (8b) zur ersten
Längskante (3a) gleich dem Abstand (y'1) des an der anderen Querkante (4) angeordneten Markierungsstreifenendes (6a) zur
ersten Längskante (3a) ist.
11. Anordnung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (y1,y'1) jedes der an einer der Querkanten (4) angeordneten Markierungsstreifenenden (6a,8b;6'a,6'b;6''a,9''a)
zur ersten Längskante (3a) gleich dem Abstand (y2,y'2) zur zweiten Längskante (3b) ist.
12. Anordnung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (y1,y'1) jedes der an einer der Querkanten (4) angeordneten Markierungsstreifenenden (6a,8b;6'a,6'b;6''a,9''a)
zur ersten Längskante (3a) kleiner als der Abstand (y2,y'2) zur zweiten Längskante (3b) ist und insbesondere ein Viertel oder ein Drittel der
Gesamtlänge (y,y') der Querkante (4) beträgt.
13. Paneel (5), insbesondere Fußbodenpaneel, für eine Anordnung nach einem der vorangehenden
Ansprüche.