[0001] Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen einer Vielzahl von Holzstücken, insbesondere
von Bauholz, wobei die Holzstücke unter Einsatz von Mikrowellenstrahlung erwärmt und
dadurch getrocknet werden.
[0002] Die Trocknung von Bauholz erfolgt im industriellen Maßstab in der Regel bisher so,
dass dieses palettiert und für etwa acht Tage in eine Wärmekammer eingebracht wird.
Diese Zeit kann dadurch verkürzt werden, dass das Holz für etwa 48 Stunden in eine
Vakuumkammer eingebracht wird und dort erwärmt wird. Dadurch wird zwar die Verfahrensdauer
abgesenkt, jedoch der Energiebedarf weiter erhöht.
[0003] Eine sorgfältige Trocknung des Bauholzes ist jedoch notwendig, da dieses in der Regel
feucht gesägt und dann gleichmäßig getrocknet werden muss. Bei einer ungleichmäßigen
Trocknung würden sich die Bretter oder Balken sonst verziehen.
[0004] In den Druckschriften
EP 0 851 996 B1 und
EP 1 072 567 B1 ist bereits die Trocknung von Holz unter Verwendung von Mikrowellenenergie vorgeschlagen
worden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, mit denen eine besonders gleichmäßige Trocknung des Holzes
möglich ist.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit einem Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 sowie mit einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 7. Bevorzugte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0007] Bei einem Verfahren zum Trocknen einer Vielzahl von Holzstücken, insbesondere von
Bauholz, wobei die Holzstücke unter Einsatz von Mikrowellenstrahlung erwärmt und dadurch
getrocknet werden, ist erfindungswesentlich vorgesehen, dass die Holzstücke vereinzelt
werden und dass jedes Holzstück einzeln der Mikrowellenstrahlung ausgesetzt wird.
Weiterhin wird jedes Holzstück durch mehrere Mikrowellenerzeuger erwärmt, wobei die
Mikrowellenerzeuger individuell steuerbar sind. Dadurch ist eine erfindungsgemäße
individuelle Behandlung einzelner Holzstücke möglich, so dass in Abhängigkeit von
individuellen Parametern das Bauholz derart getrocknet werden kann, dass ein Verzug
des Bauholzes vermieden wird.
[0008] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird jedes Holzstück auf seine Trocknungsparameter,
insbesondere Temperatur und Feuchtigkeit, überprüft wird bzw. diese Parameter ermittelt
werden. Dies geschieht insbesondere so, dass während oder nach einer Erwärmung eines
Holzstückes Luft abgesaugt wird und der Feuchtigkeitsgehalt der abgesaugten Luft ermittelt
wird und daraus auf den Feuchtegehalt des Holzstückes geschlossen wird. Die Temperatur
wird bevorzugt durch einen auf das Holzstück gerichteten Infrarotsensor ermittelt.
In Abhängigkeit von den so ermittelten Werten wird dann die Leistung der Mikrowellenerzeuger
geregelt und es wird eine individuelle Beaufschlagung des Stückes mit Mikrowellenenergie
durchgeführt.
[0009] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Trocknungsparameter
abschnittsweise ermittelt und die Mikrowellenerzeuger werden entsprechend abschnittsweise
gesteuert. Bevorzugt sind auf einem Meter Länge zwischen drei und 20, insbesondere
zwischen fünf und 12, insbesondere 8 bis 10 Abschnitte gebildet, in denen jeweils
ein Mikrowellenerzeuger angeordnet ist und in dem Luft abgesaugt wird und darin der
Feuchtegehalt bestimmt wird. Ergänzend wird bevorzugt in jedem dieser Abschnitte eine
Temperaturmessung des Holzstückes, bevorzugt über einen Infrarotsensor durchgeführt.
Aus diesen Daten wird für das Holzstück abschnittsweise Temperatur und Feuchtegehalt
ermittelt und bei einer bevorzugt mehrfachen Beaufschlagung des Holzstückes mit Mikrowellenenergie
wird bei der nächsten Beaufschlagung des Holzstückes die Leistung der einzelnen Mikrowellenerzeuger
in Abhängigkeit von den zuvor erhaltenen Messergebnissen gesteuert. In einer bevorzugten
Ausgestaltung werden die Holzstücke zwischen den einzelnen Beaufschlagungen mit Mikrowellenenergie
gedreht, so dass die Mikrowellenenergie von verschiedenen Seiten auf das Holzstück
strahlt. Bevorzugt werden Kanthölzer jeweils um 90° gedreht und werden dann insgesamt
viermal (oder einem Vielfachen von vier) mit Mikrowellenenergie beaufschlagt.
[0010] Ein anderer Aspekt der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen von Holzstücken,
insbesondere von Bauholz, mit mindestens einem Mikrowellenerzeuger, insbesondere zur
Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens. Bei dieser Vorrichtung ist erfindungswesentlich,
dass die Vorrichtung Aufnahmen für einzelne Holzstücke aufweist und dass die Aufnahmen
für die einzelnen Holzstücke relativ zu dem Mikrowellenerzeuger bewegbar sind, so
dass jedes Holzstück einzeln der Mikrowellenstrahlung ausgesetzt werden kann. Außerdem
weist die Vorrichtung eine Mehrzahl von Mikrowellenerzeugern zur abschnittsweisen
Bestrahlung der Holzstücke mit Mikrowellenenergie auf.
[0011] Weiterhin ist die Vorrichtung dabei bevorzugt trommelartig ausgebildet und die Aufnahmen
sind in dem Außenumfang der Trommel ausgebildet. Auf diese Weise ist eine individuelle
Beaufschlagung der Holzstücke mit Mikrowellenenergie möglich. Bevorzugt sind die Mikrowellenerzeuger
stationär und die Aufnahmen mit den darin aufgenommen Holzstücken werden an den Mikrowellenerzeugern
vorbeigeführt. Auf diese Weise können Holzstücke mehrfach an demselben Mikrowellenerzeuger
vorbeigeführt werden. Alternativ ist auch die Ausbildung einer Bearbeitungsstraße
denkbar, an der an verschiedenen Stationen jeweils mehrere Mikrowellenerzeuger angeordnet
sind, so dass auf diese Weise eine mehrfache Behandlung der Holzstücke mit Mikrowellenenergie
erreicht wird. Am Außenumfang der Trommel sind bevorzugt abschnittsweise Absaugstutzen
angeordnet, die in ihrer Anordnung zu parallel dazu angeordneten Mikrowellenerzeugern
korrespondieren. Nach Bestrahlung des Holzstückes mit Mikrowellenenergie wird in verschiedenen
Abschnitten die Luft abgesaugt und die darin enthaltene Feuchtigkeit gemessen. Weiterhin
wird mit einem Infrarotsensor auch abschnittsweise die Temperatur des Holzstückes
ermittelt. Aus diesen und eventuell weiteren Werten wird dann die Energie des Mikrowellenerzeugers
für jeden Abschnitt für den nächsten Umlauf ermittelt. Auf diese Weise kann eine sehr
gleichmäßige Trocknung des Holzstückes erfolgen. Die Mikrowellenerzeuger sind bevorzugt
parallel zur Trommelachse angeordnet.
[0012] In einer anderen besonders bevorzugten Ausgestaltung sind die Aufnahmen derart ausgestaltet,
dass die Holzstücke bei einem Umlauf gedreht werden. Bevorzugt erfolgt pro Umlauf
eine Drehung der Holzstücke um 90°. In der bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
kann durch Auswertung der Temperatur und Feuchtigkeitswerte in einem bestimmten Abschnitt
auch eine Astlocherkennung durchgeführt werden. Astlöcher verhalten sich hinsichtlich
der Temperaturerhöhung und Feuchtigkeitsausdünstung signifikant anders als astlochfreie
Holzabschnitte. Durch die abschnittsweise Überprüfung dieser Werte kann festgestellt
werden, ob sich in einem bestimmten Abschnitt ein Astloch befindet und ein dermaßen
erkanntes Holzstück kann ausgesondert werden.
[0013] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispiels weiter erläutert. Im Einzelnen zeigen die schematischen Darstellungen
in:
- Fig. 1:
- eine perspektivische Ansicht eines Teils der erfindungsgemäßen Vorrichtung ohne obere
Aufbauten;
- Fig. 2:
- einen Querschnitt durch eine erfindungs- gemäße Vorrichtung;
- Fig. 3:
- eine erste perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Fig. 4
- eine zweite perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
[0014] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 in perspektivischer Ansicht dargestellt,
wobei ein Teil der oberen Aufbauten nicht dargestellt ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
weist eine Trommel 2 auf, die auf einer Achse 10 gedreht wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist die Drehrichtung entgegen dem Uhrzeigersinn links herum. Auf der Trommel sind
im Bereich des Umfangs Aufnahmen 3 für die Holzstücke 4 vorgesehen. Die Holzstücke
4 sind typischerweise Bretter oder Vierkantbalken, die sich über eine Länge von mehreren
Metern erstrecken und gleichmäßig in der Vorrichtung 1 getrocknet werden sollen. Die
Trommel 2 weist zur Aufnahme dieser Holzstücke 4 mehrere Ringe 15, im vorliegenden
Fall sechs Ringe 15 auf, die im Außenumfang über nach außen offene Aufnahmen verfügen,
in die die Holzstücke 4 eingelegt werden. Die Geometrie der Aufnahmen 3 ist größer
als die Holzstücke 4 und erlaubt ein gezieltes Verrutschen innerhalb der Aufnahme,
so dass innerhalb eines Trommelumlaufs das Holzstück gedreht wird. Dieser Punkt wird
noch mit größerer Genauigkeit unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben. Unterhalb der
Aufnahmen 3 sind die Ringe durch ein metallisches Gitter 5 miteinander verbunden,
wodurch das Innere der Vorrichtung 1 als eine Art Rohr ausgebildet ist, auf dessen
Außenumfang sich der äußere Bereich der Ringe 15 mit den Aufnahmen 3 erstreckt. Das
Gitter 5 ist insbesondere mikrowellenundurchlässig ausgebildet. An den Seiten ist
die Trommel 2 durch ein Gehäuse 6 verkleidet. Unterhalb der Trommel 2 sind Führungselemente
7 erkennbar, auf denen im unteren Bereich die Holzstücke 4 geführt werden und diese
verhindern, dass die Holzstücke 4 aus den offenen Aufnahmen 3 herausfallen. Auf der
vorderen Seite ist eine schwenkbare Klappe 9 mit Ausschleusführungen 8 erkennbar,
die in der Fig. 1 aufgeklappt dargestellt ist.
[0015] In Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 dargestellt,
bei der auch die Komponenten in der oberen Hälfte dargestellt sind. Gleiche Teile
sind mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Der Rahmen 6 weist eine Querstange
auf, auf der die Achse 10 der Trommel 2 gelagert ist. Im Außenbereich der Trommel
2 sind die Aufnahmen 3 mit den darin enthaltenen Holzstücken 4 angeordnet. Im unteren
Bereich sorgen die Führungselemente 7 dafür, dass die Holzstücke 4 in den Aufnahmen
3 bleiben. Im linken Bereich ist eine Klappe 12 dargestellt, bei der die Holzstücke
4 in die Trommel 2 eingeschleust werden. Bei dem dort direkt mit 4 gekennzeichneten
Holzstück ist eine Seite mit einem Pfeil markiert. Verfolgt man den Umlauf des Holzstückes,
so erkennt man gegenüber dem darüberliegenden Holzstück 4, dass eine Drehung um 90°
während eines Umlaufs erfolgt ist. Dies liegt an der geometrischen Ausgestaltung mit
insgesamt drei Eckbereichen. Bezieht man in die Aufnahme 3 die Führungsfläche 7 ein,
so ist die Aufnahme insgesamt fünfseitig und fünfeckig, was dazu führt, dass das vierkantige
Holzstück darin dreht. Die Ausschleusklappe 9 ist hier ebenfalls geöffnet und auf
der Ausschleusfläche 8 wird ein Holzstück ausgeschleust. Die Holzstücke 4 können jedoch
auch mehrere Umläufe in der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 durchlaufen. Dazu wird
dann die Ausschleusklappe 9 geschlossen. In der Vorrichtung 1 ist an der oberen Seite
11 ein Mikrowellenerzeuger 11 dargestellt. In der geschnittenen Frontansicht ist hier
nur ein Mikrowellenerzeuger 11 zu erkennen, jedoch sind insgesamt eine Vielzahl von
Mikrowellenerzeugern 11 hintereinander angeordnet. Dies wird mit Bezug auf die Figuren
3 und 4 weiter erläutert. Die Drehrichtung der Trommel ist in dem in den Figuren dargestellten
Ausführungsbeispiel entgegen dem Uhrzeigersinn, also nach links. In der dem Mikrowellenerzeuger
11 nachgeordneten Position 13 ist ein Wärmesensor, insbesondere ein Infrarotsensor
vorgesehen, der die Temperatur des Holzstücks 4 ermittelt. Weiterhin sind an dieser
Position mit 14 gekennzeichnete Absaugeinrichtungen vorgesehen, die die von dem erwärmten
Holzstück abgegebene Luft absaugen. Mit in den Absaugeinrichtungen 14 integrierten
Feuchtemessern wird der Feuchtigkeitsgehalt der Luft ermittelt. Aus der Temperaturmessung
mit dem Infrarotsensor 13 und der Messung des Feuchtigkeitsgehaltes der Luft wird
auf die verbliebene Restfeuchte in dem Holzstück 4 geschlossen. Bei Beginn der Bearbeitung
haben die Holzstücke typischerweise eine Feuchtigkeit von 70 % bis 80 %, die im Laufe
des Verfahrens auf 15 % bis 20 % reduziert wird. Dazu sind typischerweise mehre Umläufe,
bevorzugt etwa 12 Umläufe notwendig. Dazu ist günstigerweise noch im unteren Bereich
eine Waage 20 in den Boden integriert, die das Gewicht des Holzstückes ermittelt und
von einer elektronischen Auswerteeinrichtung dann eine Entscheidung getroffen wird,
ob das Holzstück aus dem Prozess ausgeschleust wird. Entsprechend wird dann die Ausschleuseinrichtung
9 ausgeklappt und das Holzstück 4 ausgeschleust.
[0016] In den Fig. 3 und 4 ist die Vorrichtung in verschiedenen perspektivischen Ansichten
dargestellt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 weist an seiner Oberseite eine Vielzahl
von hintereinander angeordneten Mikrowellenerzeugern 11 auf. Unterhalb der Abdeckung
ist mit den Bezugszeichen 13, 14 angedeutet, dass dort die Temperatursensoren 13 und
Absaugeinrichtungen 14 angeordnet sind. Diese sind ebenfalls abschnittsweise angeordnet
und zwar entsprechend den durch die Mikrowellenerzeuger 11 definierten oder vorgegebenen
Abschnitten. So kann jedem Abschnitt eines Holzstücks 4, das durch einen Mikrowellenerzeuger
11 beaufschlagt worden ist, ein Temperaturwert und ein Feuchtigkeitswert zugeordnet
werden. Auf diese Weise kann für jeden Abschnitt des Holzstücks 4 ein Feuchtigkeitswert
ermittelt werden und entsprechend für den nächsten Umlauf eine bestimmte Leistung
für den Mikrowellenerzeuger 11 vorgegeben werden, so dass insgesamt eine möglichst
gleichmäßige Trocknung des Holzes erfolgt. Aus den abschnittsweise erhaltenen Werten
für Temperatur und Feuchtigkeit kann auch auf das Vorhandensein von Astlöchern geschlossen
werden. Diese zeichnen sich nämlich durch ein besonderes Temperatur- und Feuchtigkeitsverhalten
aus. Bei der hier geöffneten Klappe 12 erfolgt die Einschleusung der Holzstücke 4
in die Aufnahmen 3 der Trommel 2.
1. Verfahren zum Trocknen einer Vielzahl von Holzstücken, insbesondere von Bauholz, wobei
die Holzstücke (4) unter Einsatz von Mikrowellenstrahlung erwärmt und dadurch getrocknet werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedes Holzstücke (4) vereinzelt der Mikrowellenstrahlung ausgesetzt wird,
dass jedes Holzstück (4) durch mehrere Mikrowellenerzeuger (11) erwärmt wird, wobei die
Mikrowellenerzeuger (11) individuell und abschnittsweise steuerbar sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von jedem Holzstück (4) seine Trocknungsparameter, insbesondere Temperatur und Feuchtigkeit,
ermittelt werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass während oder nach einer Erwärmung eines Holzstückes (4) Luft abgesaugt wird und dabei
der Feuchtigkeitsgehalt der Luft ermittelt und daraus auf den Feuchtegehalt des Holzstücks
geschlossen wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknungsparameter abschnittsweise ermittelt werden.
5. Verfahren nach einem der vorgehergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Holzstück (4) mehrfach einer Mikrowellenstrahlung ausgesetzt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Holzstück (4) zwischen den einzelnen Mikrowellenerwärmungen gedreht wird, so
dass die Bestrahlung mit Mikrowellenenergie von einer anderen Seite des Holzstücks
(4) erfolgt, als bei der vorhergehenden Bestrahlung.
7. Vorrichtung zum Trocknen von Holzstücken (4), insbesondere von Bauholz, mit mindestens
einem Mikrowellenerzeuger (11),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung (1) Aufnahmen (3) für einzelne Holzstücke (4) aufweist, und
dass die Aufnahmen (3) für die einzelnen Holzstücke (4) relativ zu dem Mikrowellenerzeuger
(11) bewegbar sind, dass jedes Holzstück (4) einzeln der Mikrowellenstrahlung ausgesetzt
werden kann, und
dass die Vorrichtung eine Mehrzahl von Mikrowellenerzeugern (11) zur abschnittsweisen
Bestrahlung der Holzstücke (4) mit Mikrowellenenergie aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) trommelartig ausgebildet ist und die Aufnahmen (3) auf dem Außenumfang
der Trommel (2) ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (3) derart gestaltet sind, dass die Holzstücke (4) bei einem Umlauf
der Trommel (2) gedreht werden.