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(11) |
EP 2 178 643 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.2011 Patentblatt 2011/03 |
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Anmeldetag: 17.08.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/007279 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/024159 (26.02.2009 Gazette 2009/09) |
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| (54) |
RÜHRWERKSMÜHLE
STIRRER MILL
BROYEUR AGITATEUR
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.04.2010 Patentblatt 2010/17 |
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Patentinhaber: Bühler AG |
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9240 Uzwil (CH) |
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Erfinder: |
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- STEHR, Norbert
67269 Grünstadt (DE)
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Vertreter: Rau, Manfred |
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Rau, Schneck & Hübner
Patentanwälte
Königstraße 2 90402 Nürnberg 90402 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 700 723 DE-A1- 4 412 408
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EP-B- 0 751 830 DE-A1- 4 425 832
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rührwerksmühle nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Eine derartige Rührwerksmühle ist aus der
EP 0 751 830 B1 bekannt. Bei dieser Rührwerksmühle ist der Abstand zwischen der letzten den Käfig
tragenden Rührscheibe und der benachbarten Rührscheibe deutlich kleiner als der Abstand
der übrigen Rührscheiben voneinander. Der Grund liegt darin, dass zwischen den Rührscheiben
mit Ausnahme der letzten Rührscheibe der Abstand jeweils so groß ist, dass sich sogenannte
Zopfströmungen einstellen, das heißt, benachbart zu den Rührscheiben strömt das Mahlgut
mit den Mahlhilfskörpem aufgrund der von den Rührscheiben aufgebrachten Tangentialimpulse
nach außen. Im mittleren Bereich zwischen den benachbarten Rührscheiben strömen Mahlgut
und Mahlhilfskörper wieder zurück in Richtung zur Rührwelle. Damit sich die erwähnten
Zopfströmungen einstellen können, muss der Abstand zwischen benachbarten Rührscheiben
ausreichend groß sein. Dieser Abstand wird auch durch einen sogenannten Trennwinkel
definiert, der durch zwei Linien eingeschlossen wird. Eine Linie verläuft zwischen
einem radial inneren Ende einer Rührscheibe an der Rührwelle. Die andere Linie verläuft
parallel zur Achse der Rührwelle. Damit sich solche Zopfströmungen einstellen, soll
der Trennwinkel zwischen 30° und 60° betragen. Damit eine besonders gute Abtrennung
der Mahlhilfskörper vom Mahlgut einschließlich der noch nicht ausreichend zerkleinerten
Mahlgutpartikel erfolgt, ist der Abstand zwischen der letzten Rührscheibe und der
benachbarten Rührscheibe deutlich verkleinert, so dass dort unter Vermeidung der Ausbildung
einer Zopf-Strömung eine Vorklassierung vor der Trenneinrichtung stattfindet. Hierdurch
soll erreicht werden, dass zumindest ein wesentlicher Teil der Mahlhilfskörper und
der groben noch nicht ausreichend zerkleinerten Mahlgutpartikel gar nicht erst in
die Trenneinrichtung gelangt, in der dann eine sekundäre Abtrennung der noch verbleibenden
Mahlhilfskörper und groben Mahlgutpartikel erfolgt. Nachteilig hieran ist, dass durch
diese Maßnahmen der aktive Mahlraum verkleinert und der gesamte Trenn-Bereich vergrößert
wird.
[0003] Aus der
EP 0 700 723 A ist eine Rührwerksmühle mit einem einen Mahlraum umgebenden Mahlbehälter bekannt,
wobei eine Mahlgut-Zuführung und eine Mahlgut-Abführung am selben Ende des Mahlraums
vorgesehen sind. Im Mahlraum ist eine drehantreibbare Rührwelle vorgesehen, auf der
in gleichen Abständen voneinander Rührscheiben angeordnet sind. An der der Mahlgut-Abführung
benachbarten Rührscheibe ist ein Zylinder mit Durchtrittsschlitzen angeordnet. Innerhalb
dieses Zylinders ist ein der Mahlgut-Abführung vorgeordnetes Spaltsieb vorgesehen.
Zwischen der - bezogen auf die Mahlgut-Strömung - letzten Rührscheibe und einem benachbarten
Mahlbehälter-Deckel ist ein relativ großer freier Raum vorgesehen, aus dem Einlasskanäle
in einen in der Rührwelle ausgebildeten Rückführkanal münden. An der dem Spaltsieb
benachbarten Rührscheibe ist eine Umlenkscheibe angebracht, die einen Spalt zur benachbarten
Rührscheibe bildet. In diesen Spalt mündet der Rückführkanal ein. Das Mahlgut strömt
von der Mahlgut-Zuführung unter Mitnahme der Mahlhilfskörper durch den Mahlraum, wo
es in bekannter Weise gemahlen und dispergiert wird. In dem relativ großen Freiraum
zwischen der letzten Rührscheibe und dem benachbarten Mahlbehälter-Deckel strömt es
in den Rückführkanal und durch diesen in den Spalt zwischen der Umlenkscheibe und
der benachbarten Rührscheibe, wo die Mahlhilfskörper nach außen abgeschleudert und
wieder von dem in den Mahlraum eintretenden Mahlgut mitgenommen und in den Mahlprozess
zurückgeführt werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rührwerksmühle der gattungsgemäßen
Art so auszugestalten, dass ohne Vergrößerung der Baulänge ein intensiverer Mahl-
und Dispergier-Prozess bei gleichzeitig besserer Abtrennung der Mahlhilfskörper und
grober nicht ausreichend gemahlener Mahlgutpartikel erfolgt.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruches
1 gelöst. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird erreicht, dass auch zwischen
der letzten und der benachbarten Rührscheibe ein intensiver Mahl- und Dispergier-Prozess
ausgeübt wird, wobei auch in diesem Bereich die für den Prozess notwendigen Zopf-Strömungen
ausgebildet werden. Die Abtrennung der Mahlhilfskörper und grober nicht ausreichend
gemahlener Mahlgutpartikel erfolgt innerhalb der Trenn-Einrichtung. Die sich mit der
Rührwelle drehende Zwischen-Wand verhindert einen axialen Aufprall der Mahlhilfskörper
und grober Mahlgutpartikel auf die die Sieb-Einrichtung abschließende Abschluss-Platte
und bewirkt, dass Mahlgut und Mahlhilfskörper mit hoher radialer Geschwindigkeit in
Richtung zum Käfig gefördert werden. Die Mahlhilfskörper und grobe noch nicht ausreichend
gemahlene Partikel werden im Wesentlichen radial durch die Durchbrechungen des Käfigs
abgeschleudert, während fein gemahlenes und dispergiertes Mahlgut innerhalb des Käfigs
um die Außenkante der Zwischen-Wand umgelenkt und durch das Sieb abgeführt wird. Die
Weiterbildungen nach den Ansprüchen 2 bis 5 führen zu einer Verstärkung dieser Effekte.
[0006] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 6 wird noch ausgeprägter erreicht, dass auch
zwischen der letzten Rührscheibe und der benachbarten Rührscheibe sich die geschilderten
Zopf-Strömungen einstellen, so dass ein gleich intensiver Mahlprozess stattfindet
wie zwischen den vorgeordneten Rührscheiben. Die Weiterbildungen nach den Ansprüchen
7 und 8 dienen dem gleichen Zweck.
[0007] Die Weiterbildung nach Anspruch 9 führt dazu, dass das Mahlgut mit der normalen Konzentration
an Mahlhilfskörpem vollumfänglich durch die Durchlässe in den Spalt-Raum zwischen
der letzten Rührscheibe und der Zwischen-Wand gefördert wird.
[0008] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Rührwerksmühle in schematischer Darstellung in einer Sei- tenansicht in teilweise
aufgebrochener Darstellung,
- Fig. 2
- ein erstes Ausführungsbeispiel für den Auslass-Bereich der Rührwerksmühle,
- Fig. 3
- ein zweites Ausführungsbeispiel für den Auslass-Bereich der Rührwerksmühle,
- Fig. 4
- eine Rührscheibe in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 5
- eine letzte Rührscheibe mit Käfig in perspektivischer Darstel- lung,
- Fig. 6
- eine weitere Ausführungsform einer Rührscheibe,
- Fig. 7
- eine weitere Ausführungsform einer letzten Rührscheibe mit Käfig in perspektivischer
Darstellung und
- Fig. 8
- einen Teilschnitt durch die letzte Rührscheibe gemäß der Schnittlinie VIII-VIII in
Fig. 7.
[0009] Die in der Zeichnung dargestellte Rührwerksmühle weist einen Maschinen-Ständer 1
auf, an dem ein Mahlbehälter 2 lösbar befestigt ist. Im Maschinen-Ständer 1 ist ein
Antriebs-Motor 3 angeordnet, der über einen Riementrieb 4 eine Rührwelle 5 eines Rührwerks
6 antreibt. Die Rührwelle 5 ist in dem Maschinen-Ständer 1 in Lagern 7 drehbar gelagert.
Im Mahlbehälter 2 selber, und zwar an ihrem dem Maschinen-Ständer 1 entgegen gesetzten
Ende ist die Rührwelle 5 nicht gelagert, d. h. sie ist im Maschinen-Ständer 1 fliegend
gelagert.
[0010] Der Mahlbehälter 2 ist gegenüber dem Maschinen-Ständer 1 mittels eines Deckels 8
abgeschlossen, der von der Rührwelle 5 durchsetzt wird, wobei eine Abdichtung mittels
einer Wellen-Dichtung 9 bewirkt wird. Im Bereich des Deckels 8 mündet in den vom Mahlbehälter
2 umschlossenen Mahlraum 10 eine Mahlgut-Zuführung 11 ein. Aus dem der Mahlgut-Zuführung
11 entgegen gesetzten Ende des Mahlbehälters 2 mündet aus dessen den Mahlraum 10 abschließenden
Boden 12 eine Mahlgut-Abführung 13 aus.
[0011] Auf der Rührwelle 5 sind - als Teil des Rührwerks 6 - als Rührscheiben 14 ausgebildete
Rührwerkzeuge angebracht, wobei die Rührscheiben 14 in ihrem äußeren Umfangsbereich
Öffnungen 15 aufweisen. Die Abstände a benachbarter Rührscheiben 14 in Richtung der
Achse 16 der Rührwelle 5 sind jeweils gleich. Lediglich der Abstand der dem Deckel
8 unmittelbar benachbarten Rührscheibe 14 vom Deckel 8 ist kleiner als der Abstand
a.
[0012] Wie Fig. 2 entnehmbar ist, ist die dem Boden 12 benachbarte letzte Rührscheibe 17
des Rührwerks 6 mittels einer Befestigungs-Schraube 18 an der Rührwelle 5 befestigt.
Der axiale Abstand a' dieser Rührscheibe 17 von der benachbarten vorletzten Rührscheibe
14 des Rührwerks 6 ist identisch mit den vorerwähnten jeweiligen axialen Abständen
a einander benachbarter Rührscheiben 14. Auch die Durchmesser b aller Rührscheiben
14 und der Durchmesser b' der Rührscheibe 17 sind identisch.
[0013] Am Außenumfang der letzten Rührscheibe 17 ist ein zylinderförmiger Käfig 19 ausgebildet,
der einstückig mit der letzten Rührscheibe 17 ausgebildet sein kann. Er weist über
seinen Umfang verteilt zahlreiche Durchbrechungen 20 auf. In den von der Rührscheibe
17 und dem Käfig 19 umgebenen Abtrenn-Raum 21 münden benachbart zur Rührwelle 5 ausgebildete
Durchlässe 22 in der letzten Rührscheibe 17.
[0014] In dem Abtrenn-Raum 21 ist am Boden 12 eine Sieb-Einrichtung 23 konzentrisch zur
Achse 16 angeordnet. Sie ist am Boden 12 angebracht, und zwar in der Weise, dass die
Sieb-Einrichtung 23 nach dem Lösen vom Boden 12 nach außen herausgezogen werden kann.
Sie ist also undrehbar mit dem Mahlbehälter 2 verbunden. Aus dem Innen-Raum 24 der
Sieb-Einrichtung 23 mündet die Mahlgut-Abführung 13 aus. Die Sieb-Einrichtung 23 kann
durch an ihrem zylindrischen Umfang in bekannter Weise in geringem Abstand voneinander
angeordnete Ringscheiben gebildet sein. Die Innenseite der Rührscheibe 17, der Käfig
19 und die Sieb-Einrichtung 23 bilden also eine Trenn-Einrichtung 25. Die Sieb-Einrichtung
23 weist benachbart zur Rührscheibe 17 eine geschlossene Abschluss-Platte 26 auf.
Der Innen-Raum 24 der Sieb-Einrichtung 23 ist mit dem Abtrenn-Raum 21 also nur über
die Sieb-Einrichtung 23 verbunden.
[0015] Am Rührwerk 6 ist zwischen der Rührscheibe 17 und der Abschluss-Platte 26 eine geschlossene
Zwischen-Wand 27 angebracht, die sich mit dem Rührwerk 6 dreht und die einen Spalt-Raum
28 begrenzt. Während bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 diese Zwischen-Wand 27
mit der Befestigungs-Schraube 18 an der Rührwelle 5 befestigt wird, ist beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 3 die Zwischen-Wand 27' mittels über den Umfang verteilter flügelartiger
Distanz-Stücke 29 direkt an der Rührscheibe 17 angebracht. Die Zwischen-Wände 27 bzw.
27' erstrecken sich jeweils radial mindestens über die Abschluss-Platte 26; es gilt
also: c ≥ d, wobei c der Durchmesser der Zwischen-Wand 27 bzw. 27' und d der Durchmesser
der Abschluss-Platte 26 ist. Bevorzugt gilt: c > d, wobei sich die entsprechende Zwischen-Wand
27' bis nahe an den Käfig 19 erstreckt.
[0016] Die Ausgestaltung nach Fig. 3 unterscheidet sich von der nach Fig. 2 noch dadurch,
dass in der Rührscheibe 17' - auf der der benachbarten Rührscheibe 14 zugewandten
Seite - mit den Öffnungen 15 in den Rührscheiben 14 formgleiche Vertiefungen 30 ausgebildet
sind, die den gleichen Querschnitt wie die Öffnungen 15 haben, aber nicht in den Abtrenn-Raum
21 hineinführen.
[0017] Die Öffnungen 15 in den Rührscheiben 14 können - wie Fig. 4 entnehmbar ist - einen
Kreisquerschnitt aufweisen. Entsprechend sind die Vertiefungen 30 in der Rührscheibe
17' gemäß Fig. 5 kreisförmig ausgebildet.
[0018] Entsprechend Fig. 6 können die Öffnungen 15' in den Rührscheiben 14 etwa den Querschnitt
sich nach außen erweiternder Trapeze aufweisen. Gleiches gilt für die Ausnehmungen
30' in der entsprechenden Rührscheibe 17', wie Fig. 7 entnehmbar ist.
Die Betriebsweise ist wie folgt:
[0019] Während des Betriebes ist der Mahlraum 10 zu einem erheblichen Teil mit Mahlhilfskörpem
31 gefüllt. Durch die Mahlgut-Zuführung 11 wird fließfähiges Mahlgut mittels einer
nicht dargestellten Pumpe kontinuierlich durch den Mahlraum 10 gepumpt. Während des
Betriebes wird das Rührwerk 6 vom Antriebs-Motor 3 drehend angetrieben. Das Mahlgut
durchströmt den Mahlraum 10 in Richtung zu dem durch die Mahlgut-Abführung 13 gebildeten
Mahlgut-Auslass. Während dieses Durchströmens wird es starken Scherbeanspruchungen
durch die Mahlhilfskörper 31 ausgesetzt und hierdurch werden Mahlgut-Partikel zerkleinert
und außerdem wird das Mahlgut homogenisiert. Dieser Prozess läuft in der Weise ab,
dass jeweils zwischen benachbarten Rührscheiben 14 bzw. 14 und 17 sich in den Fig.
1 und 2 dargestellte Zopf-Strömungen 32 einstellen. Diese können so erklärt werden,
dass das Mahlgut und die Mahlhilfskörper 31 benachbart zu den jeweiligen Rührscheiben
14 bzw. 14 und 17 stärkere Tangential-Impulse erteilt bekommen, als im mittleren Bereich
zwischen zwei benachbarten Rührscheiben 14, 17. Dies führt dazu, dass jeweils benachbart
zu den Rührscheiben 14 bzw. 14 und 17 Mahlhilfskörper 31 und
[0020] Mahlgut verstärkt nach außen strömen, während sie im mittleren Bereich zwischen zwei
benachbarten Rührscheiben 14 bzw. 14 und 17 wieder nach innen in Richtung zur Rührwelle
5 strömen. Dieser Mahl- und Homogenisier-Prozess ist zwischen allen Rührscheiben 14
und 14, 17 aufgrund ihres identischen Abstandes a bzw. a' und ihres identischen Durchmessers
b bzw. b' und ihrer identischen Drehzahl jeweils identisch. Durch die Vertiefungen
30 wird sichergestellt, dass die geschilderte Zopf-Strömung 32 auch zwischen der letzten
Rührscheibe 17' und der benachbarten Rührscheibe 14 identisch mit den zuvor geschilderten
Zopf-Strömungen 32 ist.
[0021] Entsprechend der pro Zeiteinheit durch den Mahlraum 10 strömenden Mahlgutmenge wird
den Zopf-Strömungen 32 eine Axial-Strömung durch den Mahlraum 10 überlagert. Aus der
letzten Zopf-Strömung 32 zwischen der vorletzten Rührscheibe 14 und der Rührscheibe
17 treten benachbart zur Rührwelle 5 Teilströme aus Mahlgut und Mahlhilfskörpern 31
durch die Durchlässe 22 in der Rührscheibe 17 hindurch in den Abtrenn-Raum 21 innerhalb
des Käfigs 19. Die Summe dieser Teilströme entspricht im Wesentlichen dem durch die
Mahlgut-Zuführung 11 zugeführten und durch die Mahlgut-Abführung 13 abgeführten Mahlgut-Volumenstrom.
Die Teilströme werden in dem durch die Rührscheibe 17 und die drehende Zwischen-Wand
27 gebildeten Spalt-Raum 28 radial zur Achse 16 nach außen umgelenkt und tangential
beschleunigt. Durch die Drehbewegung der Rührscheibe 17 und der Zwischen-Wand 27 erhalten
das Mahlgut und die Mahlhilfskörper 31 in dem Spalt-Raum 28 eine wiederum nach außen
gerichtete besonders hohe Beschleunigung, wobei dies insbesondere für die Mahlhilfskörper
31 und eventuell noch vorhandene besonders grobe Mahlgutpartikel gilt. Diese Mahlgutpartikel
und die Mahlhilfskörper 31 werden durch die Durchbrechungen 20 des Käfigs 19 nach
außen abgeschleudert. Die Mahlhilfskörper 31 und die groben nicht ausreichend zerkleinerten
Mahlgut-Partikel werden also der Zopf-Strömung 32 wieder zugeführt. Das gemahlene
Mahlgut wird - soweit es nicht durch den Käfig 19 abgeschleudert wird - in dem Ringspalt
27a zwischen dem Außenumfang 27b der Zwischenwand 27 und dem Käfig 19 in eine axiale
Strömungsrichtung umgelenkt und durch die Sieb-Einrichtung 23 abgeführt. Die Abtrennung
der Mahlhilfskörper 31 und gegebenenfalls von großen Mahlgutpartikeln findet also
nur innerhalb der Trenn-Einrichtung 25 statt.
[0022] Zur Erläuterung der für die Entstehung der Zopf-Strömungen 32 relevanten Zusammenhänge
zwischen dem Durchmesser b der Rührscheiben 14, 17, 17' und ihrem axialen Abstand
a, a' sei auf folgendes hingewiesen: Zur Definition wird ein sogenannter Trennwinkel
α oder β herangezogen. Der Trennwinkel α bzw. β wird zwischen zwei Linien 33 bzw.
34 gebildet. Die Linie 33 erstreckt sich vom inneren Ende 35 einer Rührscheibe 14
an der Rührwelle 5 zum Außenrand 36 einer benachbarten Rührscheibe 14. Bei der anderen
Linie 34 handelt es sich um eine zur Achse 16 parallele Linie. Der Trennwinkel β ist
derjenige zwischen der letzten Rührscheibe 17 bzw. 17' und der nächsten benachbarten
Rührscheibe 14. Damit sich die erwähnten Zopf-Strömungen 32 einstellen, soll für den
Trennwinkel gelten: 30° < α <60° bzw. 30° < β <60°. Mit anderen Worten heißt dies,
dass auch der Trennwinkel β zwischen der letzten Rührscheibe 17 bzw. 17' und der nächst
benachbarten Rührscheibe 14 so ist, dass sich die erwähnten Zopf-Strömungen 32 einstellen,
auch wenn die Abstände a und a' nicht identisch sein sollten.
[0023] Obwohl in den geschilderten Ausführungsbeispielen jeweils Rührwerksmühlen mit einer
horizontalen Achse 16 geschildert worden sind, ist die Erfindung selbstverständlich
auch bei Rührwerksmühlen mit vertikaler Achse anwendbar.
[0024] Schließlich können die Durchlässe 22 in den Rührscheiben 17, 17', wie es lediglich
in Fig. 8 dargestellt ist, förderaktiv ausgebildet sein. Ihre Wände 37 verlaufen in
diesem Fall nicht parallel zur Achse 16, sondern sind entgegen der Drehrichtung 38
und in Durchströmrichtung 39 - also in Richtung zur Zwischen-Wand 27 hin - nachlaufend
um einen Winkel γ gegenüber einer Parallelen zur Achse 16 angestellt. Hierdurch bedingt
werden das Mahlgut und die Mahlhilfskörper 31 besonders intensiv in die Durchlässe
22 hineingezogen und durch diese in den Spalt-Raum 28 hineingedrückt. Die Summe der
oben erwähnten Teilströme entspricht daher tatsächlich etwa dem Gesamt-Volumenstrom
an durch die Mahlgut-Zuführung 11 zugeführtem und durch die Mahlgut-Abführung 13 abgeführtem
Mahlgut-Volumenstrom, wobei in diesem Bereich aufgrund der vorhanden Zopf-Strömung
32 die normale Konzentration an Mahlhilfskörpem 31 im Mahlgut vorhanden ist, die ebenfalls
mit durch die Durchlässe 22 hindurchgefördert werden. Bei den zuvor geschilderten
Ausführungsbeispielen galt für den Winkel γ: γ = 0°. Für praktische Ausführungen von
förderaktiven Durchlässen 22 gilt: 0° < γ < 45°.
1. Rührwerksmühle
- mit einem Mahlbehälter (2)
-- der einen Mahlraum (10) umschließt,
-- in den am einen Ende eine Mahlgut-Zuführung (11) einmündet,
-- aus dem am anderen Ende eine Mahlgut-Abführung (13) ausmündet, und
-- Mahlhilfskörper (31) aufnimmt,
- mit einem im Mahlraum (10) angeordneten Rührwerk (6), das
-- eine drehantreibbare Rührwelle (5) mit einer Achse (16),
-- eine auf der Rührwelle (5) angebrachte, der Mahlgut-Abführung (13) benachbarte
letzte Rührscheibe (17, 17') mit einem Durchmesser b' und
-- auf der Rührwelle (5) angebrachte, der letzten Rührscheibe (17, 17') axial vorgeordnete,
im axialen Abstand a voneinander angeordnete Rührscheiben (14) mit einem Durchmesser
b aufweist,
-- wobei einander benachbarte vorgeordnete Rührscheiben (14) einen Trennwinkel α und
die letzte Rührscheibe (17, 17') und die benachbarte Rührscheibe (14) einen Trennwinkel
β definieren,
-- wobei jeder Trennwinkel α, β durch eine Linie (33) zwischen einem radial inneren
Ende (35) einer Rührscheibe (14, 17, 17') an der Rührwelle (5) und dem Außenrand (36)
einer benachbarten Rührscheibe (14) und durch eine zur Achse (16) parallele Linie
(34) gebildet ist und
-- wobei gilt: 30° < α < 60°,
- mit einer der Mahlgut-Abführung (13) vorgeordneten Mahlgut-Mahlhilfskörper-Trenn-Einrichtung
(25), die
-- eine der Mahlgut-Abführung (13) direkt vorgeordnete Sieb-Einrichtung (23) und
-- einen die Sieb-Einrichtung (23) in Richtung der Achse (16) umgebenden, mit der
letzten Rührscheibe (17, 17') fest verbundenen Käfig (19) mit radialen Durchbrechungen
(20) aufweist und
- mit in der letzten Rührscheibe (17, 17') benachbart zur Rührwelle (5) ausgebildeten,
in die Trenn-Einrichtung (25) einmündenden Durchlässen (22),
dadurch gekennzeichnet,
dass auch für den Trennwinkel β zwischen der letzten Rührscheibe (17, 17') und der benachbarten
Rührscheibe (14) gilt: 30°< β < 60° und dass in der Trenn-Einrichtung (25) zwischen der letzten Rührscheibe (17, 17') und der
Sieb-Einrichtung (23) eine mit dem Rührwerk (6) drehfest verbundene, sich mindestens
über den Durchmesser d der Sieb-Einrichtung (23) erstreckende Zwischen-Wand (27, 27')
angeordnet ist.
2. Rührwerksmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass für den Durchmesser c der Zwischen-Wand (27, 27') in Bezug auf den Durchmesser d
der Sieb-Einrichtung (23) gilt: c ≥ d.
3. Rührwerksmühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zwischen-Wand (27, 27') sich bis nahe an den Käfig (19) erstreckt.
4. Rührwerksmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Zwischen-Wand (27') und der letzten Rührscheibe (17) Distanz-Stücke
(29) vorgesehen sind.
5. Rührwerksmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand a' der letzten Rührscheibe (17, 17') von der unmittelbar benachbarten
Rührscheibe (14) identisch mit dem Abstand a aller vorgeordneten Rührscheiben (14)
voneinander ist.
6. Rührwerksmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die vorgeordneten Rührscheiben (14) mit Öffnungen (15) versehen sind und
dass die letzte Rührscheibe (17') auf ihrer der benachbarten Rührscheibe (14) zugewandten
Seite mit Vertiefungen (30) versehen ist.
7. Rührwerksmühle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Vertiefungen (30) querschnittsgleich mit den Öffnungen (15) sind.
8. Rührwerksmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Durchmesser b, b' aller Rührscheiben (14, 17) identisch sind.
9. Rührwerksmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Wände (37) der Durchlässe (22) entgegen der Drehrichtung (38) der Rührwelle (5)
in Richtung zur Zwischen-Wand (27, 27') nacheilend ausgebildet sind.
1. An agitator mill
- comprising a grinding vessel (2)
-- that encloses a grinding chamber (10),
-- into which a grinding stock inlet (11) opens at one end,
-- from which a grinding stock discharge port (13) opens out at the other end, and
-- that receives auxiliary grinding bodies (31),
- having an agitator (6) arranged in the grinding chamber (10), said agitator (6)
having
-- an agitator shaft (5) that can be driven so as to rotate, having an axis (16),
-- a last agitator disc (17, 17') of a diameter b' fixed on the agitator shaft (5)
and located adjacent to the grinding stock discharge port (13), and
-- agitator discs (14) of a diameter b fixed on the agitator shaft (5) axially upstream
of the last agitator disc (17, 17') at an axial distance a from one another,
-- wherein adjacent upstream agitator discs (14) define a separation angle α and the
last agitator disc (17, 17') and the adjacent agitator disc (14) define a separation
angle β,
-- wherein each separation angle α, β, is formed by a line (33) between a radially
inward end (35) of an agitator disc (14, 17, 17') on the agitator shaft (5) and the
outer edge (36) of an adjacent agitator disc (14) and by a line (34) that is parallel
to the axis (16), and
-- wherein the following applies: 30° < α < 60°,
- having a auxiliary grinding body separation device (25) arranged upstream of the
grinding stock discharge port (13), comprising
-- a screening device (23) arranged directly upstream of the grinding stock discharge
port (13) and
-- a cage (19) surrounding the screening device (23) in the direction of the axis
(16), being closely connected to the last agitator disc (17, 17') and comprising radial
apertures (20), and
- having passages (22) formed in the last agitator disc (17, 17') adjacent to the
agitator shaft (5) that open into the separation device (25),
characterized in
that 30°< β < 60° applies also to the separation angle β between the last agitator disc
(17, 17') and the adjacent agitator disc (14), and that in the separation device (25), between the last agitator disc (17, 17') and the screening
device (23), an intermediate wall (27, 27') is arranged being rotatably connected
to the agitator (6) and extending at least over the diameter d of the screening device
(23).
2. An agitator mill according to claim 1, characterized in
that c ≥ d applies to the diameter c of the intermediate wall (27, 27') with reference
to the diameter d of the screening device (23).
3. An agitator mill according to claim 2, characterized in
that the intermediate wall (27, 27') approaches the cage (19) closely.
4. An agitator mill according to claim 1, characterized in
that spacers (29) are provided between the intermediate wall (27, 27') and the last agitator
disc (17).
5. An agitator mill according to claim 1, characterized in
that the distance a' of the last stirring disc (17, 17') from the immediately adjacent
agitator disc (14) is identical to the distance a of all downstream agitator discs
(14) from one another.
6. An agitator mill according to claim 1, characterized in
that the upstream agitator discs (14) are provided with openings (15), and
that the last agitator disc (17') is provided with depressions (30) on its side facing
the adjacent agitator disc (14).
7. An agitator mill according to claim 6, characterized in
that the depressions (30) are of identical cross section as the openings (15).
8. An agitator mill according to claim 1, characterized in
that the diameters b, b' of all agitator discs (14, 17) are identical.
9. An agitator mill according to claim 1, characterized in
that against the direction of rotation (38), the walls (37) of the passages (22) are designed
so as to trail the agitator shaft (5) toward the intermediate wall (27, 27').
1. Broyeur agitateur, comprenant
- un réservoir de broyage (2),
-- qui entoure une chambre de broyage (10),
-- dans lequel débouche, à une extrémité, une alimentation (11) de matière à broyer,
et
-- duquel débouche, à l'autre extrémité, une sortie (13) de matière broyée, et
-- reçoit des corps auxiliaires de broyage (31),
- un agitateur (6) disposé dans la chambre de broyage (10), qui présente
-- un arbre agitateur (5) pouvant être entraîné en rotation et ayant un axe (16),
-- un dernier disque agitateur (17, 17') d'un diamètre b', disposé sur l'arbre agitateur
(5) et adjacent à la sortie (13) de matière broyée, et
-- des disques agitateurs (14) d'un diamètre b, disposés axialement sur l'arbre agitateur
(5) en amont du dernier disque agitateur (17, 17') et axialement écartés l'un de l'autre
d'une distance a,
-- des disques agitateurs (14) placés en amont et adjacents entre eux définissant
un angle de séparation α, et le dernier disque agitateur (17, 17') et le disque agitateur
(14) adjacent définissant un angle de séparation β,
-- chaque angle de séparation α, β étant formé par une ligne (33) entre une extrémité
radialement intérieure (35) d'un disque agitateur (14, 17, 17') sur l'arbre agitateur
(5) et le bord extérieur (36) d'un disque agitateur (14) adjacent et par une ligne
(34) parallèle à l'axe (16), et
-- où s'applique la relation : 30° < α < 60°,
- un dispositif (25) de séparation matière à broyer/corps auxiliaires de broyage,
placé en amont de la sortie (13) de matière broyée, qui présente
-- un dispositif de tamisage (23) placé directement en amont de la sortie (13) de
matière broyée, et
-- une cage (19) munie de découpures radiales (20), entourant le dispositif de tamisage
(23) dans la direction de l'axe (16) et solidaire du dernier disque agitateur (17,
17'), et
- des passages (22) formés dans le dernier disque agitateur (17, 17') de manière adjacente
à l'arbre agitateur (5) et débouchant dans le dispositif de séparation (25),
caractérisé en ce que
la relation 30° < α < 60° vaut également pour l'angle de séparation β entre le dernier
disque agitateur (17, 17') et le disque agitateur (14) adjacent, et en ce qu'est disposée, dans le dispositif de séparation (25) entre le dernier disque agitateur
(17, 17') et le dispositif de tamisage (23), une cloison (27, 27') reliée solidaire
en rotation avec l'agitateur (6) et s'étendant au moins sur le diamètre d du dispositif
de tamisage (23).
2. Broyeur agitateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que s'applique pour le diamètre c de la cloison (27, 27') par rapport au diamètre d du
dispositif de tamisage la relation : c ≥ d.
3. Broyeur agitateur selon la revendication 2, caractérisé en ce que la cloison (27, 27') s'étend jusqu'à proximité de la cage (19).
4. Broyeur agitateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que des pièces d'écartement (29) sont prévues entre la cloison (27') et le dernier disque
agitateur (17).
5. Broyeur agitateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la distance a' du dernier disque agitateur (17, 17') par rapport au disque agitateur
(14) directement adjacent est identique à l'écartement mutuel a de tous les disques
agitateurs (14) placés en amont.
6. Broyeur agitateur selon la revendication 1, caractérisé
en ce que les disques agitateurs (14) placés en amont sont munis d'ouvertures (15), et
en ce que le dernier disque agitateur (17') est pourvu d'évidements (30) sur son côté orienté
vers le disque agitateur (14) adjacent.
7. Broyeur agitateur selon la revendication 6, caractérisé en ce que les évidements (30) sont de même section que les ouvertures (15).
8. Broyeur agitateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les diamètres b, b' de tous les disques agitateurs (14, 17) sont identiques.
9. Broyeur agitateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parois (37) des passages (22) sont formées en position arrière à l'opposé du
sens de rotation (38) de l'arbre agitateur (5) dans la direction de la cloison (27,
27').
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