[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gebläseeinrichtung, insbesondere zur Verwendung
als Umluft- oder Abluftgebläse für Raumklimatisierung oder Rauchabsaugung. Die Gebläseeinrichtung
umfasst ein Lüfterrad sowie ein erstes Strömungsleitglied und ein zweites Strömungsleitglied.
Das erste Strömungsleitglied trennt einen Druckraum, in dem das Lüfterrad angeordnet
ist, von einem Ansaugraum und weist zumindest eine Einströmöffnung zum Einsaugen eines
gasförmigen Fluids aus dem Ansaugraum in den Druckraum auf, die im Bereich des Lüfterrads
angeordnet ist. Das zweite Strömungsleitglied ist im Bereich der Einströmöffnung des
ersten Strömungsleitglieds zur Verbesserung der Strömung aus dem Ansaugraum in den
Druckraum durch Erzwingung einer axialen Hauptströmung im Einsaugbereich des Lüfterrads
vorgesehen.
[0002] Im Stand der Technik sind zahlreiche Maßnahmen zur Optimierung von Strömungen, die
durch Gebläseeinrichtungen hervorgerufen werden, bekannt. Meist kommt dabei ein erstes
Strömungsleitglied in Form eines Luftleitblechs zwischen einem Ansaugraum und einem
Gebläseraum bzw. Druckraum zum Einsatz.
Das Luftleitblech weist eine mittige Einströmöffnung für einen Zustrom des gasförmigen
Fluids zum Lüfterrad und gegebenenfalls Ausblasöffnungen für eine Rückströmung des
gasförmigen Fluids nach Passieren des Lüfterrads in den Ansaugraum auf. Somit kann
das im Druckraum angeordnete Lüfterrad das gasförmige Fluid in der Art einer Umwälzströmung
aus dem Ansaugraum durch die Einströmöffnung einsaugen und über die gegebenenfalls
vorgesehenen Ausblasöffnungen ausblasen.
[0003] Die
DE 203 14 818 U1 befasst sich mit einem gezielten Ausblasen von gasförmigem Fluid aus dem Druckraum
in den Ansaugraum über speziell angeordnete Ausblasöffnungen im ersten Strömungsleitglied.
[0004] Einen anderen Ansatz beschreibt die
DE 203 09 268 U1, bei der durch Einsatz zweiter Strömungsleitglieder im Gebläseraum ein Abriss von
Wirbeln beim Durchgang durch eine Ausblasöffnung zwischen dem Druckraum und dem Ansaugraum
erzwungen werden soll, so dass sich die Wirbel im Ansaugraum ausbreiten können.
[0005] Zweite Strömungsleitglieder zur Erzwingung einer homogenen Strömung im Ansaugraum
sind auch in der
DE 203 12 031 U1 offenbart.
[0006] Eine gattungsgemäße Strömungsleitvorrichtung ist beispielsweise der
DE 10 2004 004 393 B4 zu entnehmen. Dabei ist ein erstes Strömungsleitglied mit einem zweiten Strömungsleitglied
im Bereich seiner Einströmöffnung ausgeführt. Genauer gesagt ist der Rand des ersten
Strömungsleitglieds, das als Luftleitblech ausgebildet ist, im Bereich seiner Einströmöffnung
als konusabschnittsförmige Düse umgeformt. Diese Düse dient als Ansaugdüse und verbessert
das Einsaugen von gasförmigem Fluid aus einem Ansaugraum in einen Gebläseraum eines
Gargeräts. Nachteilig ist hierbei, dass zwischen einem rotierenden Lüfterrad im Gebläseraum
und der Ansaugdüse am Luftleitblech unter sämtlichen Betriebsbedingungen stets ein
Spalt zur Vermeidung von Beschädigungen vorhanden sein muss. Dieser Spalt ist, insbesondere
bei Umluft- oder Abluftgebläsen, toleranzbedingt groß gehalten, so dass das gasförmige
Fluid unmittelbar aus dem Druckraum zurück in den Einsaugbereich des Lüfterrades strömen
kann. Das gasförmige Fluid wird also nicht über eine Ausblasöffnung in den Ansaugraum
und über die Einströmöffnung des Luftleitblechs in den Einsaugbereich des Lüfterrads
geführt. Vielmehr kommt es zu einem unerwünschten Kurzschluss der Strömung des vom
Lüfterrad beschleunigten gasförmigen Fluids mit der Strömung des dem Lüfterrad angesaugten,
aus dem Ansaugraum durch die Einströmöffnung des Luftleitblechs einströmenden gasförmigen
Fluids. Die durch den Spalt hindurchtretende Strömung des gasförmigen Fluids wird
Kurzschlussströmung genannt und sollte, da sie an einer sehr sensiblen Stelle im Einsaugbereich
des Lüfterrades, nämlich im Umlenkbereich einer Hauptströmung aus dem Ansaugraum in
den Druckraum auftritt, möglichst gering gehalten werden. Genauer gesagt tritt die
Kurzschlussströmung dort auf, wo eine Umlenkung des gasförmigen Fluids von einer radialen
Richtung in eine axiale Richtung der Hauptströmung stattfindet. Somit verläuft die
Kurzschlussströmung quer zur Hauptströmung im Einsaugbereich des Lüfterrads, so dass
sie die Hauptströmung einengt und selbst ein Ablösen sowie ein Verwirbeln der Hauptströmung
zur Folge haben kann. Dies führt insgesamt zu einer Reduzierung des Wirkungsgrades
für die Zirkulation des gasförmigen Fluids durch das Lüfterrad.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die gattungsgemäße Gebläseeinrichtung
derart weiterzuentwickeln, dass sie die Nachteile des Stands der Technik überwindet.
Insbesondere soll der Wirkungsgrad für die Zirkulation des gasförmigen Fluids verbessert
werden.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das zweite Strömungsleitglied
am Lüfterrad befestigt oder ausgeformt ist. Dadurch wird eine vorteilhafte Führung
des gasförmigen Fluids im Einsaugbereich des Lüfterrads gewährleistet.
[0009] Beim gattungsbildenden Stand der Technik ist eine Beabstandung zwischen dem zweiten
Strömungsleitglied und dem Lüfterrad erforderlich, um einen ausreichend großen Bewegungsspalt
sicherzustellen. Erfindungsgemäß ist durch die Verbindung von Lüfterrad und zweitem
Strömungsleitglied lediglich ein Bewegungsspalt zwischen dem ersten und dem zweiten
Strömungsleitglied vorzusehen. Dieser Bewegungsspalt ist sowohl im Hinblick auf die
strömungstechnische Führung des gasförmigen Fluids als auch im Hinblick auf die einzuhaltenden
Maßtoleranzen wesentlich einfacher zu handhaben und ermöglicht somit eine kostengünstige
Herstellung der Gebläseeinrichtung bei mit dem Stand der Technik vergleichbarer oder
verbesserter Leistungsfähigkeit.
[0010] Bei einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Lüfterrad als Radiallüfterrad
ausgebildet ist, das eine Vielzahl von an einer Grundplatte angebrachten Schaufeln
aufweist und dass das zweite Strömungsleitglied an der Grundplatte und/oder an einem
kreisringförmigen Stützring und/oder an zumindest einer Schaufel angebracht oder angeformt
ist. Mit einem Radiallüfterrad kann in vorteilhafter Weise eine Umwälzströmung für
das gasförmige Fluid hervorgerufen werden, wie sie insbesondere in einem Umluftgebläse
benötigt wird. Bei einer Umwälzströmung wird das gasförmige Fluid mehrfach umgelenkt,
so dass sich eine Schar von ringförmigen Strömungspfaden ergibt und die Fluidteilchen
das Radiallüfterrad wiederkehrend passieren. Bei einem Radiallüfterrad erfolgt eine
der Umlenkungen für das gasförmige Fluids direkt im Lüfterrad und noch vor einer im
Lüfterrad erfolgenden Beschleunigung des Fluids. Dadurch wird ein vorteilhaftes Verhältnis
oder ein hoher Wirkungsgrad zwischen einer in das Radiallüfterrad von einer Antriebseinrichtung
eingeleiteten Bewegungsenergie und einer vom Radiallüfterrad geförderten Fluidmenge
erreicht.
[0011] In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das zweite Strömungsleitglied
ringförmig, insbesondere als Halbtorus, ausgebildet ist oder dass einer Vielzahl von
Schaufeln, insbesondere jeder Schaufel, jeweils ein zweites Strömungsleitglied zugeordnet
ist, das sich, insbesondere als Schaufelfortsatz ausgebildet, durch einen Stützring
hindurch erstreckt. Ein ringförmig ausgebildetes zweites Strömungsleitglied kann insbesondere
an der Halteeinrichtung angebracht oder angeformt werden und ist im Hinblick auf die
Betriebseigenschaften des Lüfterrads, insbesondere bezüglich der bei hohen Drehzahlen
besonders wichtigen Rundlaufeigenschaften, bedingt durch die Ringstruktur gut zu beherrschen,
insbesondere leicht auszuwuchten. Vorzugsweise ist das ringförmige zweite Strömungsleitglied
als Halbtorus ausgebildet. Ein Halbtorus kann beispielsweise durch Umbördeln der äußeren
Enden eines in axialer Richtung erstreckten Metallrings in radialer Richtung nach
außen hergestellt werden. Alternativ wird das zweite Strömungsleitglied durch eine
Vielzahl von Strömungsleitgliedern gebildet, die den jeweiligen Schaufeln, insbesondere
allen Schaufeln, zugeordnet sind und die sich vorzugsweise durch einen zur Stabilisierung
der freien Enden der Schaufeln dienenden Stützring hindurch axial in Richtung des
Ansaugraums erstrecken.
[0012] Vorteilhaft ist es, wenn sich das zweite Strömungsleitglied vom Lüfterrad zumindest
bis zur Einströmöffnung des ersten Strömungsleitglieds, vorzugsweise bis in den Ansaugraum
hinein, erstreckt, und/oder sich das zweite Strömungsleitglied im Druckraum bis an
den Druckbereich des Lüfterrads erstreckt. Mit einem bis zur Einströmöffnung des ersten
Strömungsleitglieds oder bis in den Ansaugraum erstreckten zweiten Strömungsleitglied
wird erreicht, dass das von der Gebläseeinrichtung angesaugte gasförmige Fluid längs
eines strömungstechnisch kritischen Bereichs von dem zweiten Strömungsleitglied beeinflusst
und geführt wird und somit wirkungsvoll eine Kurzschlussströmung vermieden werden
kann. Durch ein bis an den Druckbereich oder die in axialer Richtung benachbart zum
Einsaugbereich angeordneten Enden der Schaufeln des Lüfterrads reichendes zweites
Strömungsleitglied wird gewährleistet, dass von der Druckseite des Lüfterrads keine
Kurzschlussströmung in den Einsaugbereich des Lüfterrads erfolgt.
[0013] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das zweite Strömungsleitglied
zur Bereitstellung einer Düsenfunktion einen im Wesentlichen hakenförmigen Querschnitt
oder einen, vorzugsweise mit einem verlängerten freien Ende im Druckraum asymmetrischen,
U-förmigen Querschnitt aufweist. In der Querschnittsebene, die die Rotationsachse
der Gebläseeinrichtung enthält, weist das zweite Strömungsleitglied eine bezogen auf
die Rotationsachse konvexe, also radial nach außen geöffnete Geometrie auf. Dadurch
wird erreicht, dass das von der Gebläseeinrichtung angesaugte gasförmige Fluid durch
einen sich in Strömungsrichtung zunächst verengenden und anschließend wieder erweiternden
Querschnitt geleitet wird, wodurch die gewünschte Düsenfunktion sichergestellt wird.
[0014] Vorzugsweise überragt oder übergreift das zweite Strömungsleitglied den Rand der
Einströmöffnung des ersten Strömungsleitglieds. Durch das Überragen oder Übergreifen
des ersten Strömungsleitglieds ist das zweite Strömungsleitglied für das angesaugte
gasförmige Fluid strömungstechnisch wirksam, während die Einströmöffnung des ersten
Strömungsleitglieds für das angesaugte gasförmige Fluid nur eine untergeordnete bzw.
keine Rolle spielt. Beim Einsaugvorgang passiert das angesaugte gasförmige Fluid das
zweite Strömungsleitglied und wird dann von der Gebläseeinrichtung in radialer Richtung
beschleunigt und radial ausgestoßen. Das erste Strömungsleitglied dient vor Allem
der Abtrennung des Ansaugraums vom Druckraum und der Strömungsführung des vom Lüfterrad
beschleunigten Fluids.
[0015] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ein drittes Strömungsleitglied im Druckraum
vorgesehen, das einen sich vom Lüfterrad des Radiallüfters radial nach außen konisch
erweiternden Ausblasbereich des Radiallüfters begrenzt. Durch die Erweiterung des
Ausblasbereichs in radialer Richtung wird in der Art eines Diffusors erreicht, dass
die Strömungsgeschwindigkeit des gasförmigen Fluids mit zunehmendem Abstand von Radiallüfterrad
reduziert wird und eine Druckerhöhung stattfindet. Dabei kann in vorteilhafter Weise
vorgesehen sein, dass das dritte Strömungsleitglied an dem ersten Strömungsleitglied
angebracht oder zusammen mit demselben ausgeformt ist.
[0016] Vorteilhaft ist es, wenn das dritte Strömungsleitglied eine Verlängerung des zweiten
Strömungsleitglieds, insbesondere an dem freien Ende des zweiten Strömungsleitglieds
im Druckraum, darstellt.
[0017] Erfindungsgemäß wird zudem vorgeschlagen, dass das erste Strömungsleitglied, das
zweite Strömungsleitglied und/oder das dritte Strömungsleitglied jeweils aus zumindest
einem Stanz-Biegeteil und/oder Blech ausgeformt und/oder lösbar befestigt und/oder
zumindest teilweise oder bereichsweise bewegbar ist bzw. sind.
[0018] Ferner kann vorgesehen sein, dass das Ende des zweiten Strömungsleitglieds im Druckraum
sich in eine Ausnehmung in dem ersten und/oder dritten Strömungsleitglied erstreckt.
[0019] Vorteilhaft ist es, wenn das erste Strömungsleitglied zumindest eine Ausblasöffnung
zum Ausblasen von gasförmigem Fluid aus dem Druckraum in den Ansaugraum im Betrieb
des Lüfterrads begrenzt. Somit kommt dem ersten Strömungsleitglied eine Doppelfunktion
zu, es schottet nicht nur den Druckraum gegenüber dem Ansaugraum ab, sondern es ermöglicht
auch ein gezieltes Abströmen des vom Lüfterrad geförderten gasförmigen Fluids in den
Ansaugraum.
[0020] Der Erfindung liegt somit die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass sich durch
das Zusammenwirken eines ersten stationären Strömungsleitglieds, das beispielsweise
in Form eines üblichen Luftleitblechs ausgebildet sein kann, und eines zweiten Strömungsleitglieds,
das in der Art einer Düse ausgebildet ist, die sich von einem Lüfterrad im Druckraum
in Richtung des Ansaugraums erstreckt, eine Verbesserung des Wirkungsgrads der Gebläseeinrichtung
erzielt werden kann.
[0021] Vorzugsweise kommt die Gebläseeinrichtung in einem Umluft- oder Abluftgebläse zum
Einsatz. Dabei trennt das erste Strömungsleitglied den Innenraum des Umluft- oder
Abluftgebläses in einen Druckraum und in einen Ansaugraum, wobei das erste Strömungsleitglied
zwischen dem Druckraum und dem Ansaugraum eine zentrale Einströmöffnung sowie zumindest
eine randseitige Ausblasöffnung freilässt und an der Wand des Innenraums befestigt
ist. Das zweite Strömungsleitglied wirkt als Düse und ist erfindungsgemäß an dem Lüfterrad
befestigt oder an diesem ausgeformt, so dass sich das zweite Strömungsleitglied mit
dem Lüfterrad dreht.
[0022] Auf jeden Fall wird durch die mit dem Lüfterrad rotierende Düse eine radiale Strömung
im Einsaugbereich des Lüfterrads und somit eine Kurzschlussströmung vermieden. Dies
steigert die Effizienz des Lüfterrads und reduziert die Empfindlichkeit der Gebläseeinrichtung
auf Maßtoleranzen.
[0023] Da Radiallüfter prinzipbedingt relativ kompakt sind und eine hohe Effizienz aufweisen,
kommen sie bevorzugt mit einer erfindungsgemäßen Strömungsleitvorrichtung zum Einsatz.
Bei einem Radiallüfter liegen der Hochdruckbereich (die Druckseite des Gebläses) und
der Ansaugbereich (die Saugseite des Gebläses) in geringem Abstand zueinander, weshalb
durch die erfindungsgemäße zweite Luftleiteinrichtung, die als Düse am Radiallüfter
ausgeführt sein kann, eine erhebliche Steigerung der Lüfterleistung bzw. Reduzierung
der Aufnahmeleistung des Lüftermotors vorliegt.
[0024] Durch die Dimensionierung und Geometrie der Düse lassen sich weitere Vorteile bei
der gezielten Strömungsführung hervorrufen. Wenn sich die Düse im Druckraum bis in
den Bereich, in dem die Schaufeln des Radiallüfters eine Druckerhöhung bewirken, erstreckt,
so reduziert sich die Menge an Kürzschlussströmung. Wenn die Düse sich bis in den
Ansaugraum erstreckt, so wird die Bildung von Wirbeln im Einsaugbereich des Radiallüfters
unterdrückt.
[0025] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels, das in der schematischen Zeichnung dargestellt ist.
[0026] Dabei zeigt die einzige Figur 1 eine Querschnittsdarstellung einer als Umluftgebläse
ausgebildeten Gebläseeinrichtung.
[0027] Ein exemplarisch mit der erfindungsgemäßen Gebläseeinrichtung 10 versehenes Umluftgebläse
12 umfasst, wie in Fig. 1 gezeigt, einen kubisch ausgeformten Innenraum 14. Bei dem
Innenraum 14 kann es sich beispielsweise um einen nicht maßstäblich dargestellten
Raum in einem Gebäude handeln, in dem mit Hilfe des Umluftgebläses 12 eine Luftumwälzung
realisiert wird. Im Innenraum 14 sind ein beispielhaft als Radiallüfterrad ausgeführtes
Lüfterrad 16 und ein erstes Strömungsleitglied 18, ein zweites Strömungsleitglied
20 und ein drittes Strömungsleitglied 22 angeordnet, die im Wesentlichen die Gebläseeinrichtung
10 bilden.
[0028] Das Lüfterrad 16 ist drehfest mit einer nicht dargestellten Antriebswelle verbunden,
die einem nicht dargestellten Motor zugeordnet ist, der außerhalb des Innenraums 14
angebracht ist.
[0029] Anstelle des Radiallüfterrads könnte beispielsweise auch ein Axiallüfterrad eingesetzt
werden. Das Radiallüfterrad weist jedoch gegenüber einem Axiallüfterrad den Vorteil
auf, dass das gasförmige Fluid bereits im Lüfterrad 16 umgelenkt wird und erst anschließend
die Beschleunigung des Fluids in radialer Richtung nach außen stattfindet. Somit muss
das aus dem Lüfterrad 16 ausgetretene Fluid für eine Umwälzströmung, wie sie exemplarisch
für das Umluftgebläse 12 vorgesehen ist, verglichen mit einem Axiallüfterrad nach
erfolgter Beschleunigung einmal weniger umgelenkt werden. Dadurch kann die Gebläseeinrichtung
10 kompakt gestaltet und mit hoher Effizienz betrieben werden.
[0030] Das Lüfterrad 16 saugt das gasförmige Fluid zentral aus einem ringförmigen, konzentrisch
zum Lüfterrad 16 ausgebildeten Einsaugbereich 24 an, in dem somit eine Einsaugströmung
26 vorliegt. Das vom Lüfterrad 16 angesaugte gasförmige Fluid wird durch die Rotation
des Lüfterrads 16 beschleunigt und in radialer Richtung in einen Ausblasbereich 28
ausgeblasen, in dem somit eine Ausblasströmung 30 vorliegt.
[0031] Um eine zielgerichtete Strömung des gasförmigen Fluids zu gewährleisten, sind im
Innenraum 14 mehrere Strömungsleitglieder 18, 20, 22 angeordnet, die jeweils beispielsweise
in Form von Luftleitblechen ausgebildet sind. Das erste Strömungsleitglied 18 unterteilt
den Innenraum 14 in einen Ansaugraum 50 und in einen Druckraum 48 und ist beispielsweise
über nicht dargestellte Stege an den Wänden des Innenraums 14 lösbar arretierbar ortsfest
angebracht.
[0032] An seinen äußeren Rändern lässt das erste Strömungsleitglied 18 als Spalte ausgebildete
Ausblasöffnungen 32 für die Ausblasströmung 30 offen. In einem zentralen Bereich weist
es eine Einströmöffnung 34 auf, durch die die Einsaugströmung 26 in Richtung des Lüfterrads
16 strömt. Im Umluftgebläse 12 kann durch die Gebläseeinrichtung 10 eine Umwälzströmung
hervorgerufen werden, bei der das gasförmige Fluid durch die Einströmöffnung 34 hindurch
vom Lüfterrad 16 angesaugt wird und in den Ausblasbereich 28 ausgeblasen wird, um
von dort durch die Ausblasöffnungen 32 wieder in den Einsaugbereich 24 zurückzuströmen.
[0033] Im Bereich der Einströmöffnung 34 des ersten Strömungsleitglieds 18 ist das zweite
Strömungsleitglied 20 angeordnet, das am Lüfterrad 16 angebracht ist und das als Düse
wirkt. Das zweite Strömungsleitglied 20 verbessert die Umlenkung des gasförmigen Fluids
aus dem Einsaugbereich 24 in das Lüfterrad 16 hinein und unterbindet Quer- und Gegenströmungen,
die zu unerwünschten Kurschlussströmungen führen können, die die Leistung des Gebläses
beeinträchtigen.
[0034] Das zweite Strömungsleitglied 20 führt dabei das gasförmige Fluid hauptsächlich in
axialer Richtung in das Lüfterrad 16 hinein. Bedingt durch die Gestaltung des Lüfterrads
16 wird das gasförmige Fluid vor allem im radialen Randbereich des Einsaugbereichs
24 des Lüfterrads 16 in Form einer Hauptströmung 36 angesaugt. Das zweite Strömungsleitglied
20 ist in seiner Anordnung und Dimensionierung sowohl auf die nachstehend beschriebene
Geometrie des Lüfterrads 16 als auch auf die Einströmöffnung 34 des ersten Strömungsleitglieds
18 angepasst.
[0035] Das Lüfterrad 16 umfasst eine zur Befestigung auf der nicht dargestellten Antriebswelle
vorgesehene Nabe 38, die mit einer kreisringförmigen Grundplatte 40 verbunden ist.
In einem äußeren, ringförmigen Bereich der Grundplatte 40 sind mehrere in Umfangsrichtung
in gleicher Teilung angeordnete Schaufeln 42 angebracht, die in radialer Richtung
nach außen eine Krümmung aufweisen und in Richtung einer Mittelachse 44 geradlinig
erstreckt sind. Die jeweils der Grundplatte 40 entgegengesetzten Enden der Schaufeln
42 tragen einen in radialer Richtung nach außen offenen Halbtorus, der als ringförmiges,
zweites Strömungsleitglied 20 dient.
[0036] Bei einer alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform des Lüfterrads ist vorgesehen,
dass die jeweils der Grundplatte entgegengesetzten Enden der Schaufeln einen kreisringförmigen
Stützring tragen, an dessen der Grundplatte entgegengesetzter Oberfläche ein als zweites
Strömungsleitglied dienender Halbtorus mit radial nach außen gewandter Öffnung angebracht
ist.
[0037] Durch die Anbringung des zweiten Strömungsleitglieds 20 an dem Lüfterrad 16 ist gewährleistet,
dass das von den Schaufeln 42 angesaugte gasförmige Fluid die in Strömungsrichtung
vorgelagerte, durch das zweite Strömungsleitglied gebildete Düse passieren kann, ohne
dass eine aus dem Stand der Technik als nachteilig bekannte Kurzschlussströmung auftreten
kann. Dies ist darauf zurückzuführen, dass bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
der Erfindung das zweite Strömungsleitglied 20 unmittelbar an den Schaufeln 42 angebracht
ist und somit zwischen dem zweiten Strömungsleitglied 20 und den Schaufeln 42 kein
Spalt vorliegt, durch den eine Kurzschlussströmung strömen könnte.
[0038] Bei einer alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind zweite
Strömungsleitglieder in Form von weiteren Schaufeln, die sich in Richtung des ersten
Strömungsleitglieds erstrecken oder als Fortsätze der Schaufeln, die sich in Richtung
des ersten Strömungsleitglieds erstrecken, ausgeformt. Diese Ausführungsform vergrößert
den Einsaugbereich des Lüfterrads bei gleich bleibendem Bauraum, wodurch die Förderleistung
des Lüfterrads erhöht wird.
[0039] Das zweite Strömungsleitglied 20 ermöglicht sowohl bei der dargestellten Ausgestaltung
als ringförmig umlaufender, radial nach außen offener Halbtorus als auch bei der nicht
dargestellten Ausgestaltung als Vielzahl von Schaufelfortsätzen eine relativ freie
Ausführung der Einströmöffnung 34 des ersten Strömungsleitglieds 18. Besonders vorteilhaft
ist es erfindungsgemäß, wenn das zweite Strömungsleitglied 18 das erste Strömungsleitglied
20 umgreift, wie dies in der Figur 1 dargestellt ist. Dabei kann der vom Fluid durchströmbare
Querschnitt des ersten Strömungsleitglieds 18 nur geringfügig größer gewählt werden
als der vom Fluid durchströmbare Querschnitt des zweiten Strömungsleitglieds 20. Hierdurch
wird der Anteil des vom Lüfterrad 16 verdichteten Fluids, das durch den Spalt 46 zwischen
erstem und zweitem Strömungsleitglied 18, 20 strömt, klein gehalten werden kann. Dennoch
kann der Spalt 46 so dimensioniert werden, dass auch bei einer wärmebedingten Ausdehnung
der Strömungsleitglieder 18, 20 und/oder bei einer Rundlaufabweichung des Lüfterrads
16 ein Kontakt zwischen den Strömungsleitgliedern 18, 20 ausgeschlossen werden kann.
[0040] Nachstehend wird der Verlauf der diversen Strömungen im Innenraum 14 beschrieben:
Der zwischen dem zweiten Strömungsleitglied 20 und dem ersten Strömungsleitglied 18
ausgebildete Spalt 46 ist so bemessen, dass stets gewährleistet ist, dass das rotierende
Lüfterrad 16 samt dem zweiten Strömungsleitglied 20 in keinem Betriebszustand das
nicht rotierende erste Strömungsleitglied 18 berührt. Die Abmessungen des Spalts 46
werden in Abhängigkeit von den Fertigungstoleranzen für das erste Strömungsleitglied
18 sowie für das Lüfterrad 16 und das daran angebrachte zweite Strömungsleitglied
20 sowie unter Einbeziehung der vorgesehenen Betriebszustände, insbesondere im Hinblick
auf die auftretenden Temperaturen, ausgewählt. Bei der dargestellten Ausführungsform
beträgt die lichte Weite des Spalts den halben Durchmesserunterschied zwischen dem
Durchmesser der Einströmöffnung 34 und dem minimalen Außendurchmesser des zweiten
Strömungsleitglieds 20. Da der maximale Außendurchmesser des zweiten Strömungsleitglieds
20 größer als der Durchmesser der Einströmöffnung 34 gewählt ist, kann das Lüfterrad
16 bei der Montage der Gebläseeinrichtung 10 nicht einfach durch die Einströmöffnung
34 geschoben werden. Vielmehr kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das erste
Strömungsleitglied 18 hälftig geteilt ist und durch ein lineares Annähern der beiden
nicht näher dargestellten Hälften in das zweite Strömungsleitglied 20 eingreift.
[0041] Der Spalt 46 stellt eine Verbindung zwischen einem Druckraum 48, in dem das Lüfterrad
16 angeordnet ist, und einem durch das erste Strömungsleitglied 18 vom Druckraum 48
abgeteilten Ansaugraum 50 her. Zwischen dem Druckraum 48 und dem Ansaugraum 50 herrscht
bei der Rotation des Lüfterrads 16 um die Mittelachse 44 ein großer Druckunterschied,
was zu sich aus der Ausblasströmung 30 abspaltenden Teilströmungen 52 führt. Die Teilströmungen
52 durchtreten zunächst das nachfolgend näher beschriebene dritte Strömungsleitglied
22, um anschließend in radialer Richtung nach innen den radial nach außen offenen
Halbtorus des zweiten Strömungsleitglieds 20 anzuströmen. Bedingt durch die bezogen
auf die Mittelachse 44 konkave Gestaltung des zweiten Strömungsleitglieds 20 wird
die Teilströmung 52 aus der radial nach innen gerichteten Strömungsrichtung in eine
radial nach außen gerichtete Strömungsrichtung umgelenkt und tritt somit radial nach
außen aus dem Spalt 46 aus. Dadurch dass der maximale Außendurchmesser des zweiten
Strömungsleitglieds 20 größer als der Durchmesser der Einströmöffnung 34 gewählt ist,
wird erreicht, dass die Teilströmungen 52 nicht oder nur in sehr geringem Umfang mit
der Einsaugströmung 26 interagieren, so dass eine Störung der Einsaugströmung 26 durch
die Teilströmungen 52 nahezu vollständig ausgeschlossen werden kann. Das erste und
das zweite Strömungsleitglied 18, 20 wirken vielmehr in der Art einer Labyrinthdichtung
zusammen, deren Wirkungsgrad bei steigender Rotationsgeschwindigkeit des Lüfterrads
16 aufgrund der auftretenden Oberflächeneffekte trotz der zunehmenden Druckdifferenz
zumindest gleichbleibt oder gegebenenfalls sogar zunimmt.
[0042] Das dritte Strömungsleitglied 22 ist exemplarisch in Form eines weiteren Luftleitblechs
ausgebildet und kann auf das erste Strömungsleitglied 18 aufmontiert oder einstückig
mit dem ersten Strömungsleitglied 18 ausgeformt sein. Das dritte Strömungsleitglied
22 ist vorliegend als Lochblech ausgebildet und weist eine zentrisch angeordnete,
kreisrunde Ausnehmung 58 auf, die größer als der maximale Außendurchmesser des Lüfterrads
16 gewählt ist, um einen Kontakt zwischen dem rotierenden Lüfterrad 16 und dem dritten
Strömungsleitglied 22 zu vermeiden, das wie das erste Strömungsleitglied 18 ortsfest
im Umluftgebläse 12 angebracht ist. Das dritte Strömungsleitglied 22 soll gewährleisten,
dass die vom Lüfterrad 16 abgegebene Ausblasströmung 30 mit möglichst geringem Druckverlust
zurück in den Ansaugraum 50 strömen kann. Zu diesem Zweck bildet das dritte Strömungsleitglied
22 mit der Rückwand 54 des Druckraums 48 einen Diffusor. Das heißt, dass sich ein
Abstand zwischen dem dritten Strömungsleitglied 22 und der Rückwand 54 des Druckraums
48 in radialer Richtung nach außen im Ausblasbereich 28 vergrößert. Die aus dem Lüfterrad
16 ausströmende Ausblasströmung 30 wird durch diese Vergrößerung des zur Verfügung
stehenden Strömungsquerschnitts in ihrer Geschwindigkeit reduziert, gleichzeitig findet
eine Druckerhöhung statt. Durch die reduzierte Strömungsgeschwindigkeit des gasförmigen
Fluids kann dieses mit geringen Reibungsverlusten durch die Ausblasöffnungen 32 in
den Ansaugraum 50 ausströmen. Außerdem werden durch die reduzierte Strömungsgeschwindigkeit
Wirbel im gasförmigen Fluid vermieden, was ebenfalls zu einer Verringerung des Strömungswiderstands
für die Umwälzströmung führt.
1. Gebläseeinrichtung mit zumindest einem Lüfterrad (16) zum Zirkulieren eines gasförmigen
Fluids und mit einem ersten Strömungsleitglied (18) zur Abtrennung eines Druckraums
(48), in dem das Lüfterrad (16) aufgenommen ist, von einem Ansaugraum (50), wobei
das erste Strömungsleitglied (18) zumindest eine Einströmöffnung (34) zum Einsaugen
von gasförmigem Fluid aus dem Ansaugraum (50) in den Druckraum (48) im Betrieb des
Lüfterrads (16) begrenzt, sowie mit einem zweiten Strömungsleitglied (20), das im
Bereich der Einströmöffnung (34) des ersten Strömungsleitglieds (18) zur Verbesserung
der Strömung aus dem Ansaugraum (50) in den Druckraum (48) durch Erzwingung einer
axialen Hauptströmung (36) im Einsaugbereich (24) des Lüfterrads (16) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Strömungsleitglied (20) am Lüfterrad (16) befestigt oder ausgeformt ist.
2. Gebläseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad (16) als Radiallüfterrad ausgebildet ist, das eine Vielzahl von an
einer Grundplatte (40) angebrachten Schaufeln (42) aufweist und dass das zweite Strömungsleitglied
(20) an der Grundplatte (40) und/oder an einem kreisringförmigen Stützring und/oder
an zumindest einer Schaufel (42) angebracht oder angeformt ist.
3. Gebläseeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Strömungsleitglied (20) ringförmig, insbesondere als Halbtorus, ausgebildet
ist oder dass einer Vielzahl von Schaufeln, insbesondere jeder Schaufel, jeweils ein
zweites Strömungsleitglied zugeordnet ist, das sich, insbesondere als Schaufelfortsatz
ausgebildet, durch den Stützring hindurch erstreckt.
4. Gebläseeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das zweite Strömungsleitglied (20) vom Lüfterrad (16) zumindest bis zur Einströmöffnung
(34) des ersten Strömungsleitglieds (18), vorzugsweise bis in den Ansaugraum (50)
hinein, erstreckt, und/oder sich das zweite Strömungsleitglied (20) im Druckraum (48)
bis an den Druckbereich des Lüfterrads (16) erstreckt.
5. Gebläseeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Strömungsleitglied (20) zur Bereitstellung einer Düsenfunktion einen im
wesentlichen hakenförmigen Querschnitt oder einen, vorzugsweise mit einem verlängerten
freien Ende im Druckraum asymmetrischen, U-förmigen Querschnitt aufweist.
6. Gebläseeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Strömungsleitglied (20) den Rand der Einströmöffnung (34) des ersten Strömungsleitglieds
(18) überragt oder übergreift.
7. Gebläseeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein drittes Strömungsleitglied (22) im Druckraum (48), das einen sich vom Lüfterrad
(16) radial nach außen konisch erweiternden Ausblasbereich (28) begrenzt.
8. Gebläseeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Strömungsleitglied (22) an dem ersten Strömungsleitglied (18) angebracht
oder zusammen mit demselben ausgeformt ist.
9. Gebläseeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Strömungsleitglied (22) eine Verlängerung des zweiten Strömungsleitglieds
(20), insbesondere an dem freien Ende des zweiten Strömungsleitglieds (20) im Druckraum
(48), darstellt.
10. Gebläseeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Strömungsleitglied (18), das zweite Strömungsleitglied (20) und/oder das
dritte Strömungsleitglied (22) jeweils aus zumindest einem Stanz-Biegeteil und/oder
Blech ausgeformt und/oder lösbar befestigt und/oder zumindest teilweise oder bereichsweise
bewegbar ist bzw. sind.
11. Gebläseeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (56) des zweiten Strömungsleitglieds (20) im Druckraum (48) sich in eine
Ausnehmung in dem ersten und/oder dritten Strömungsleitglied (18, 22) erstreckt.
12. Gebläseeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Strömungsleitglied (18) zumindest eine Ausblasöffnung (32) zum Ausblasen
von gasförmigem Fluid aus dem Druckraum (48) in den Ansaugraum (50) im Betrieb des
Lüfterrads (16) begrenzt.