[0001] Die Erfindung betrifft ein Mobilgerätsystem für ein Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff
der unabhängigen Patentansprüche 1 und 13 sowie einen Adapter für ein Mobilgerätsystem
gemäß dem Oberbegriff der unabhängigen Patentansprüche 9 und 15.
[0002] Die
DE 20 2006 016 959 U1 offenbart eine Schnittstelle mit einem Eingang für ein erstes Signal eines Mobiltelefons,
einer Einrichtung zum Wandeln des ersten Signals in ein Hochfrequenzsignal und einer
Antenne zum Senden des Hochfrequenzsignals für den Empfang durch ein Rundfunkgerät,
wobei der Eingang eine Antenne zum Empfang des ersten Signals über Bluetooth ist.
Darüber hinaus offenbart die Zeitschrift dialog 4/2008 auf den Seiten 56 bis 57 einen
Bluetooth-Adapter. Eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung ist unter der Volkswagenartikelnummer
000 051 433 C erwerbbar.
[0003] Die
EP 0 760 188 B1 offenbart eine Vorrichtung zur Verwendung mit einem vorbestimmten ersten Mobiltelefon
einer Mehrzahl von unterschiedlichen Typen von Mobiltelefonen, wobei die Vorrichtung
einen ersten von dem ersten Mobiltelefon getrennten Taschenadapter sowie eine gemeinsame,
von dem Taschenadapter getrennte, Basiseinheit aufweist, wobei der Taschenadapter
einen Empfangsabschnitt zur Verwendung bei einem Halten des ersten Telefons, eine
elektrische Schnittstelle, eine Verbindungsanordnung zum elektrischen Verbinden des
ersten Telefons mit der elektrischen Schnittstelle und ein Gerät zum Speichern von
Informationen, die auf eine Identität des ersten Mobiltelefons bezogen sind, umfasst.
[0004] Weitere Vorrichtungen ähnlicher Anwendung oder weitere Telefonvorrichtungen offenbaren
die
US 5 127 041, die
US 5 189 358, die
US 4 782 526, die
US 4 939 770, die
US 5 333 177, die
US 5 189 358, die
DE 41 07 995, die
EP 0 455 252, die
WO 94/24775, die
US 5 081 667, die
US 4 718 080, die
EP 0 494 780, die
EP 0 617 535, die
DE 693 21 859, die
EP 0 559 187, die
US 5 020 090, die
EP 0 449 471, die
US 4 876 712, die
US 4 972 470, die
JP 62 42347,
MORRISON & DEMPSEY COMMUNICATIONS: "AB3X Cellular Interface OWNER'S MANUAL, November
1987 (1987-11) sowie
OKI: TECHNICAL REVIEW, vol. 56, April 1989 (1989-04), Seiten 3 bis 10.
[0006] Die
DE 203 10 288 U1 offenbart eine Freisprecheinrichtung für Mobiltelefone in einem Fahrzeug, insbesondere
einem PKW, mit einem im Fahrzeugort fest anzuordnenden Aufnahmehalter, der einerseits
elektrisch mit einer im Fahrzeug installierten, an der betreffenden Fahrzeugschnittstelle
angeschlossenen Elektronikeinheit zu verbinden ist und andererseits einen Steckverbinder
zur elektrischen und mechanischen Verbindung mit an unterschiedliche Mobiltelefone
angepassten Telefonhaltern aufweist, wobei ein Bluetooth-Adapter mit einem integrierten
Steckverbinder zum elektrischen und mechanischen Ankuppeln an den Steckverbinder des
Aufnahmehalters vorgesehen ist.
[0007] Die
EP 1 473 913 A1 offenbart eine Bedienvorrichtung zur Fernbedienung eines Telefons, wobei die Bedienvorrichtung
zur Eingabe von Telefonsteuersignalen ausgestaltet ist und ein Display zur Ausgabe
visueller Informationen aufweist. Zudem ist eine Kommunikationseinrichtung für eine
Nah-Drahtlos-Kommunikation vorgesehen. Mittels einer Schaltung werden die Ein- und
Ausgangssignale der Bedienvorrichtung derart gewandelt, dass sie dieselben Eigenschaften
wie die korrespondierenden Signale eines Telefons aufweisen.
[0008] Die
EP 1 718 047 A1 offenbart eine Freisprechanlage für Mobiltelefone mit einer eine Kontakteinheit aufweisenden
Halterung, die über die Kontakteinheit eine Verbindung zu einem Mobiltelefon herstellen
kann und mit einer Zentraleinrichtung verbunden ist, an die externe Einrichtungen
anschließbar sind. In der Halterung ist ein Steuergerät einsetzbar, das eine Erkennungseinrichtung
für SIM-Daten des Mobiltelefons und eine eigene Telefonsende- und -empfangseinheit
aufweist und über die Kontakteinheit der Halterung mit einer Stromversorgung und mit
den an die Zentraleinrichtung anschließbaren externen Einrichtungen verbindbar ist.
[0009] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine kostengünstige Alternative zur Benutzung eines
Mobilgeräts in einem Kraftfahrzeug bereitzustellen.
[0010] Vorgenannte Aufgabe wird durch ein Mobilgerätsystem für ein Kraftfahrzeug mit einer
kraftfahrzeugseitigen Universalschnittstelle zum zumindest mechanischen Verbinden
zumindest eines ersten Adapters mit dem Kraftfahrzeug gelöst, wobei der mindestens
erste Adapter zum zumindest mechanischen Verbinden eines Mobilgeräts eines vorgegebenen
oder vorgebbaren Mobilgerätetyps mit der Universalschnittstelle ausgestaltet ist,
und wobei das Mobilgerätsystem einen mit der Universalschnittstelle mechanisch verbindbaren
Adapter zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät aufweist, mittels
dessen ein Mobilgerät aus einer Mehrzahl von unterschiedlichen Typen von Mobilgeräten
über eine bluetoothartige Verbindung bedienbar ist oder bedient wird und/oder mit
der Universalschnittstelle verbindbar oder verbunden ist, wobei der Adapter, der zur
drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät dient, mit dem Kraftfahrzeug
bzw. dessen Steuergerät bzw. Mobilgerätsteuerung mittels einer zweiten bluetoothartigen
Verbindung verbindbar oder verbunden ist. Ein erster Adapter im Sinne der Erfindung
ist insbesondere derart ausgestaltet, dass er ein Mobilgerät eines vorgegebenen oder
vorgebbaren Mobilgerätetyps, insbesondere von vier oder fünf Seiten, umschließt. Vorteilhafterweise
ist die Bedien- und Anzeigeoberfläche des Mobilgeräts frei zugänglich. Ein erster
Adapter im Sinne der Erfindung ist insbesondere als Cradle ausgestaltet.
[0011] Die Verbindung des ersten Adapters und/oder des Adapters, der zur drahtlosen Kommunikation
mit zumindest einem Mobilgerät dient, mit der Universalschnittstelle kann zusätzlich
eine elektrische Verbindung umfassen. Ein elektrisches Verbinden im Sinne der Erfindung
kann bedeuten, dass der Adapter bzw. ein Mobilgerät über den Adapter an die Energieversorgung
des Kraftfahrzeuges, an eine Freisprecheinrichtung des Kraftfahrzeuges und/oder eine
Antenne des Kraftfahrzeuges angebunden ist.
[0012] Eine bluetoothartige Verbindung im Sinne der Erfindung ist insbesondere eine Kommunikationsverbindung
entsprechend dem Bluetooth-Standard. Eine bluetoothartige Verbindung im Sinne der
Erfindung kann jedoch auch eine drahtlose Kommunikationsverbindung mit ähnlichen Eigenschaften
wie der Bluetooth-Standard oder eine drahtlose Kommunikationsverbindung kurzer Reichweite
sein. Unter kurzer Reichweite ist dabei insbesondere zu verstehen, dass die Reichweite
sich auf das Kraftfahrzeug bzw. dessen nächste Umgebung beschränkt.
[0013] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Mobilgerätsystem eine kraftfahrzeugseitige
Freisprecheinrichtung, die mittels des Adapters zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest
einem Mobilgerät zum Telefonieren mit dem zumindest einen Mobilgerät nutzbar ist oder
genutzt wird. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Freisprecheinrichtung
einen kraftfahrzeugseitigen Lautsprecher und/oder ein kraftfahrzeugseitiges Mikrofon.
In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist ein Mobilgerät mittels
des Adapters, der zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät dient,
automatisch mit der Freisprecheinrichtung verbindbar und/oder ein Mobilgerät wird
mittels des Adapters, der zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät
dient, automatisch mit der Freisprecheinrichtung verbunden. Dabei können einige oder
alle der folgenden Schritte ersetzt oder automatisch durchgeführt werden:
- 1.) Innerhalb von 5 Minuten die Info-Taste gefolgt von der Pannentaste drücken
- 2.) Quittungston abwarten
- 3.) Über Mobilgerät verfügbare Bluetoothgeräte suchen
- 4.) Universalschnittstelle am Mobilgerät auswählen
- 5.) Pin eingeben (Standard 0000)
- 6.) Automatisches Wiederverbinden am Mobilgerät bestätigen.
[0014] Es kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die zweite bluetoothartige Verbindung
zwischen dem Adapter, der zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät
dient, und der Freisprecheinrichtung bzw. dem Kraftfahrzeug bzw. dessen Mobilgerätesteuerung
automatisch aufgebaut wird, wenn beide Geräte eingeschaltet sind. Ist z.B. der Adapter
zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät eingeschaltet während
das Kraftfahrzeug gestartet wird, baut sich die bluetoothartige Verbindung zwischen
dem Adapter, der zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät dient,
und der Freisprecheinrichtung bzw. dem Kraftfahrzeug bzw. dessen Steuergerät auf.
Es ist insbesondere vorgesehen, dass mittels der ersten bluetoothartigen Verbindung
und der zweiten bluetoothartigen Verbindung Daten zur gleichen Zeit übertragbar sind
oder übertragen werden. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist
der Adapter zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät eine erste
bluetoothartige Schnittstelle und zumindest eine zweite bluetoothartige Schnittstelle
auf. Die erste bluetoothartige Schnittstelle und die zweite bluetoothartige Schnittstelle
sind vorteilhafterweise unterhalb der Anwendungsschicht ein und dieselbe Schnittstelle,
jedoch in der Anwendungsschicht zwei Schnittstellen. Eine bluetoothartige Schnittstelle
im Sinne der Erfindung ist insbesondere eine Schnittstelle, die eine bluetoothartige
Verbindung im Sinne der Erfindung ermöglicht.
[0015] In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung umfasst der Adapter zur drahtlosen
Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät ein Display und vorteilhafterweise einen
über dem Display angeordneten Touchscreen, wobei vorteilhafterweise vorgesehen ist,
dass mittels des Touchscreens zumindest eine Funktion des Mobilgeräts anzeigbar ist
oder angezeigt wird und/oder auswählbar ist oder ausgewählt wird und/oder aus einer
mittels des Displays dargestellten Liste auswählbar ist oder ausgewählt wird. In weiterhin
vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist mittels des Displays ist eine von einem
Mobilgerät empfangene Textnachricht anzeigbar.
[0016] In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass mittels
des Displays eine Statusanzeige anzeigbar ist. Eine Statusanzeige im Sinne der Erfindung
kann insbesondere
- anzeigen, dass eine bluetoothartige Verbindung zwischen dem Adapter, der zur drahtlosen
Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät dient, und einem Mobilgerät besteht,
- anzeigen, dass eine bluetoothartige Verbindung zwischen dem Adapter, der zur drahtlosen
Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät dient, und dem Kraftfahrzeug bzw. dessen
Mobilgerätsteuergerät besteht,
- die Signalstärke des Mobilgeräts anzeigen,
- den Füllstand eines Akkus des Mobilgeräts anzeigen,
- den Füllstand eines Akkus des Adapters, der zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest
einem Mobilgerät dient, anzeigen,
- den Provider/Anbieter anzeigen, über den das Mobilgerät betrieben wird,
- anzeigen, dass eine Kurznachricht, wie Short Message Service (SMS), oder Nachrichten
mit multimedialem.Inhalt, wie Multimedia Messaging Service (MMS), oder eine E-Mail
oder eine andere Nachricht, insbesondere Textnachricht, empfangen wurde und/oder
- anzeigen, dass ein Anruf verpasst wurde.
[0017] In beispielhafter Ausgestaltung der Erfindung weist der Adapter zur drahtlosen Kommunikation
mit zumindest einem Mobilgerät ein Spracherkennungssystem zur akustischen Eingabe
von Befehlen zur Steuerung des Adapters bzw. des Mobilgeräts auf. Dabei ist insbesondere
vorgesehen, dass der Adapter zumindest ein erstes Mikrofon, vorteilhafterweise zumindest
jedoch auch ein zweites Mikrofon, umfasst.
[0018] Gemäß einer Option kann vorgesehen sein, dass die Sprachbedienung sprecherunabhängig
erfolgen kann, so dass kein Training notwendig ist. Es kann jedoch auch eine Trainingsoption
angeboten werden. Gemäß einer weiteren Option kann vorgesehen sein, dass mehrere Sprachkommandos
ohne Pausen eingegeben werden können. So kann zum Beispiel der Befehl "Max Mustermann
mobil anrufen" zusammenhängend gesprochen eingegeben werden, wobei die Spracherkennung
den Befehl "anrufen" ebenso separiert, wie die Kategorie "mobil" und die Information
in Bezug auf den gewünschten Teilnehmer, das heißt "Max Mustermann". Alternativ kann
die Eingabe auch ohne eine Kategorie erfolgen, wobei das System in einem folgenden
Schritt die vorhandenen Nummern mit den Kategorieinformationen abfragt.
[0019] Gemäß einer weiteren Option kann vorgesehen sein, dass sich die Spracherkennung automatisch
dem Sprecher und der Umgebung (Hintergrundgeräusche) anpasst. Dies erfolgt insbesondere
unter Verwendung mindestens eines weiteren Mikrofons.
[0021] In einer weiteren Option kann vorgesehen sein, dass die Aufnahme und Erkennung von
Sprachaufnahmen (Voice Tags) verknüpft mit einem Telefonbucheintrag erfolgt. In einer
weiteren Option kann vorgesehen sein, dass eine Auswahl oder alle Menüs per Sprache
bedienbar sind. Dabei ist jedoch insbesondere vorgesehen, dass Musikmenüs und Menüs
während eines aktiven Anrufs nicht bedienbar sind. Es kann in einer weiteren Option
vorgesehen sein, dass die Aktivierung der Sprachsteuerung erst durch die Eingabe eines
Schlüsselwortes erfolgt.
[0022] Es kann in einer weiteren Option vorgesehen werden, dass Hilfen über mögliche Kommandos
in jedem Menü per Sprache aufgerufen werden können. Diese Hilfe wird insbesondere
dynamisch generiert, so dass dem Benutzer immer nur die derzeit aktiven Kommandos
aufgezählt werden. In einer weiteren Option kann vorgesehen sein, dass die wichtigsten
Sprachkommandos für jedes Menü im Display angezeigt werden, um dem Benutzer die Navigation
per Sprache visuell zu erleichtern.
[0023] In einer weiteren Option kann vorgesehen sein, dass während der Sprachbedienung per
text-to-speech dem Benutzer Hilfen gegeben und die Navigation im Menü erleichtert
wird. Dabei sind insbesondere zwei Hilfelevel vorgesehen:
- erweiterte Hitfe (sehr detaillierte Informationen für neue Benutzer)
- ohne erweiterte Hilfe (nur wichtigste Informationen für erfahrene Benutzer).
[0024] In einer weiteren Option kann vorgesehen sein, dass, wenn nach einer definierten
Zeit kein Sprachkommando eingegeben wird, das System an die Eingabe eines Kommandos
erinnert. Beim zweiten Mal werden die möglichen Kommandos aufgezählt und beim dritten
Mal wird der Dialog abgebrochen.
[0025] In einer weiteren Option kann vorgesehen sein, dass Rufnummern im Ganzen ohne Pause
eingegeben werden können sowie auch einzeln oder in Blöcken. In einer weiteren Option
kann vorgesehen sein, dass die Eingabe von Buchstaben oder Natocode zur Schnellsuche
im Telefonbuch erfolgen kann.
[0026] In einer weiteren Option kann vorgesehen sein, dass der Adapter einen Anrufernamen
akustisch ausgibt, wenn ein Anruf eingeht. In einer weiteren Option kann vorgesehen
sein, dass der Inhalt einer SMS oder einer E-Mail akustisch durch den Adapter ausgegeben
wird. In einer weiteren Option kann vorgesehen sein, dass die Einträge in Anruflisten
akustisch durch den Adapter ausgegeben werden können. In einer weiteren Option kann
vorgesehen sein, dass der Inhalt eines Telefonbuchs mittels des Adapters akustisch
ausgegeben wird.
[0027] In einer weiteren Option kann vorgesehen sein, dass ein akustisches Feedback während
der Bedienung des Touchscreens aktiviert werden kann. Bei Aktivierung dieser Funktion
wird einem Bediener akustisch ausgegeben, welche Bedienung er gerade mittels des Touchscreens
vorgenommen hat. In einer weiteren Option kann vorgesehen sein, dass Rufnummern akustisch
ausgegeben werden.
[0028] In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Universalschnittstelle
als Haltevorrichtung für den zumindest ersten Adapter und den Adapter, der zur drahtlosen
Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät dient, ausgestaltet. In weiterhin vorteilhafter
Ausgestaltung der Erfindung ist die Universalschnittstelle neben dem Lenkrad des Kraftfahrzeuges
angeordnet. In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die Universalschnittstelle
am Armaturenbrett des Kraftfahrzeuges angeordnet.
[0029] Vorgenannte Aufgabe wird zudem durch ein Verfahren zum Betrieb eines vorgenannten
Mobilgerätsystems gelöst. Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass zwischen einem Mobilgerät
aus einer Mehrzahl von unterschiedlichen Typen von Mobilgeräten und dem Adapter, der
zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät dient, mittels einer ersten
bluetoothartigen Verbindung Daten übertragen werden. Weiterhin werden zwischen dem
Adapter, der zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät dient, und
dem Kraftfahrzeug bzw. einer Mobilgerätesteuerung des Kraftfahrzeuges Daten mittels
einer zweiten bluetoothartigen Verbindung übertragen. Dabei ist insbesondere vorgesehen,
dass die erste bluetoothartige Verbindung und die zweite bluetoothartige Verbindung
(zumindest zeitweise) zur gleichen Zeit bestehen. Vorgenannte Aufgabe wird zudem durch
einen Adapter für ein Mobilgerätsystem gelöst, wobei das Mobilgerätsystem eine kraftfahrzeugseitige
Universalschnittstelle zum zumindest mechanischen Verbinden des Adapters mit dem Kraftfahrzeug
aufweist, wobei der Adapter mit zumindest einem Mobilgerät aus einer Mehrzahl von
unterschiedlichen Typen von Mobilgeräten über eine erste bluetoothartige Verbindung
verbindbar ist oder verbunden ist und/oder bedienbar ist oder bedient wird. Dabei
umfasst der Adapter eine erste bluetoothartige Schnittstelle, die der ersten bluetoothartigen
Verbindung zugeordnet ist, und eine zweite bluetoothartige Schnittstelle, die einer
zweiten bluetoothartigen Verbindung zugeordnet ist, wobei der Adapter mit dem Kraftfahrzeug
mittels der zweiten bluetoothartigen Verbindung verbindbar oder verbunden ist. Kraftfahrzeug
im Sinne der Erfindung ist insbesondere ein individuell im Straßenverkehr benutzbares
Landfahrzeug. Kraftfahrzeuge im Sinne der Erfindung sind insbesondere nicht auf Landfahrzeuge
mit Verbrennungsmotor beschränkt.
[0030] Ein Mobilgerät im Sinne der Erfindung ist insbesondere ein Mobiltelefon, ein tragbarer.
Computer, wie z. B. ein Personal Digital Assistant (PDA), aber auch weitere Mobilgeräte
werden von der Erfindung umfasst.
[0031] Eine Funktion im Sinne der Erfindung kann beispielsweise das Wählen einer Telefonnummer
aber auch weitere Funktionen umfassen, die zur Steuerung des Mobilgeräts und/oder
des Adapters dienen. Dazu zählen auch Funktionen zum Verändern von Parametern des
Mobilgeräts oder des Adapters,
[0032] Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel eines Kraftfahrzeuges in einer Prinzipdarstellung,
- Fig. 2
- ein Ausführungsbeispiel eines Mobilgerätsystems in einer Prinzipdarstellung,
- Fig. 3
- einen Adapter zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät in einer
Universalschnittstelle,
- Fig. 4.
- einen Adapter zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät in einer
Prinzipdarstellung,
- Fig. 5
- ein Ausführungsbeispiel für ein Hauptmenü eines Adapters zur drahtlosen Kommunikation
mit zumindest einem Mobilgerät,
- Fig. 6
- ein Ausführungsbeispiel für ein Untermenü eines Adapters zur drahtlosen Kommunikation
mit zumindest einem Mobilgerät,
- Fig. 7
- ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein Untermenü eines Adapters zur drahtlosen Kommunikation
mit zumindest einem Mobilgerät und
- Fig. 8
- eine Meldung nach erfolgreicher automatischer Herstellung einer Bluetoothartige Verbindung:
[0033] Fig. 1 zeigt ein Kraftfahrzeug 2 in einer Prinzipdarstellung. Das Kraftfahrzeug 2
umfasst eine Anzeige- und Bedienvorrichtung 11, die über eine Anzeige- und Bediensteuerung
10 ansteuerbar ist. Mittels der Anzeige- und Bedienvorrichtung 11 sind zum Beispiel
ein Navigationssystem 12, eine Klimaautomatik 13, ein CD-Spieler 14 und ein Radio
15 bedienbar, die mittels eines Bussystems 19 mit der Anzeige- und Bediensteuerung
10 verbunden sind. Darüber hinaus dient die Anzeige- und Bedienvorrichtung 11 der
Bedienung eines Mobilgeräts. Dazu umfasst das Kraftfahrzeug 2 eine Mobilgerätsteuerung
17, die über das Bussystem 19 datentechnisch mit der Anzeige- und Bediensteuerung
10 verbunden ist, und eine Universalschnittstelle 30, die mit der Mobilgerätsteuerung
17, mit einer nicht dargestellten kraftfahrzeugseitigen Energieversorgung und/oder
mit einer nicht dargestellten kraftfahrzeugseitigen Antenne verbunden sein kann. Das
Kraftfahrzeug umfasst weiterhin eine Freisprecheinrichtung 16 mit einem Mikrofon 162
und einem Lautsprecher 161. Die Freisprecheinrichtung 16 ist über das Bussystem 19
bzw. die Mobilgerätsteuerung 17 datentechnisch (und elektrisch) mit der Universalschnittstelle
30 verbunden. Die Mobilgerätsteuerung 17 und die Freisprecheinrichtung 16 können in
einem Gerät integriert sein bzw. als ein Gerät ausgestaltet sein. In diesem Sinne
kann die Freisprecheinrichtung 16 Teil der Mobilgerätsteuerung 17 sein.
[0034] Die Universalschnittstelle 30 ist-wie in Fig. 2 dargestellt - als Halterung ausgestaltet
und am Armaturenbrett des Kraftfahrzeugs 2 neben dessen Lenkrad bzw. neben der Anzeige-
und Bedienvorrichtung 11 angebracht. Die Universalschnittstelle 30 und die Freisprecheinrichtung
16 sind Teil eines in Fig. 2 dargestellten Mobilgerätsystems. Das Mobilgerätsystem
1 umfasst zudem einen als Cradle ausgestalteten Adapter 41, in den ein Mobilgerät
51 eines vorgegebenen oder vorgebbaren Mobilgerättyps einfügbar ist. Zusammen mit
dem Adapter 41 kann das Mobilgerät 51 in die Universalschnittstelle 30 eingesteckt
und so mit diesem bzw. mit dem Kraftfahrzeug 2 und/oder der Freisprecheinrichtung
16 und/oder mit einer kraftfahrzeugseitigen Energieversorgung und/oder Antenne elektrisch
verbunden werden.
[0035] Das Mobilgerätsystem 1 umfasst darüber hinaus einen als Cradle ausgestalteten Adapter
42, in den ein Mobilgerät eines vorgegebenen oder vorgebbaren Mobilgerättyps einfügbar
ist. Zusammen mit dem Adapter 42 kann das Mobilgerät 52 in die Universalschnittstelle
30 eingesteckt und so mit diesem bzw. mit dem Kraftfahrzeug 2 und/oder Freisprecheinrichtung
16 und/oder mit einer kraftfahrzeugseitigen Energieversorgung und/oder Antenne elektrisch
verbunden werden.
[0036] Außerdem umfasst das Mobilgerätsystem 1 einen Adapter 40 zur drahtlosen Kommunikation
mit zumindest einem Mobilgerät 51, 52, 53 oder 54, mittels dessen ein Mobilgerät 53
einer Mehrzahl von unterschiedlichen Typen von Mobilgeräten 51, 52, 53 oder 54 über
eine bluetoothartige Verbindung 63 bedienbar und mit der Universalschnittstelle bzw.
der Freisprecheinrichtung 16 bzw. der Mobilgerätsteuerung 17 verbindbar ist. Dazu
ist der Adapter 40 in einer möglichen Ausgestaltung - wie in Fig. 3 dargestellt -
in die Universalschnittstelle 30 einzustecken. Es kann darüber hinaus vorgesehen sein,
dass mittels des Adapters 40 im eingesteckten Zustand ein weiteres Mobilgerät 54 einer
Mehrzahl von unterschiedlichen Typen von Mobilgeräten 51, 52, 53 oder 54 über eine
Bluetoothartige Verbindung 64 bedienbar ist und mit der Universalschnittstelle 30
bzw. der Freisprecheinrichtung 16 bzw. der Mobilgerätsteuerung 17 verbindbar ist.
Auch das Mobilgerät 51 oder das Mobilgerät 52 sind mit mittels des Adapters 40 über
eine nicht dargestellte bluetoothartige Verbindung bedienbar und mit der Universalschnittstelle
bzw. der Freisprecheinrichtung 16 bzw. der Mobilgerätsteuerung 17 verbindbar ist.
[0037] Es kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die datentechnische Verbindung zwischen
dem Adapter 40 und der Freisprecheinrichtung 16 bzw. dem Kraftfahrzeug 2 bzw. der
Mobilgerätsteuerung 17 auch über eine weitere bluetoothartige Verbindung 65 erfolgt.
In diesem Falle erfolgt lediglich die Energieversorgung des Adapters 40 und/oder die
Übertragung eines Identifizierungssignals im eingesteckten Zustand, wie er in Fig.
3 dargestellt ist, über die Universalschnittstelle 30. In dieser Ausgestaltung ist
vorgesehen, dass mittels des Adapters 40 im eingesteckten und nicht eingesteckten
Zustand ein Mobilgerät 53 aus einer Mehrzahl von unterschiedlichen Typen von Mobilgeräten
und ein Mobilgerät 54 aus einer Mehrzahl von unterschiedlichen Typen von Mobilgeräten
über eine bluetoothartige Verbindung 63 bzw. 64 bedienbar ist und über die weitere
bluetoothartige Verbindung zwischen dem Adapter 40 und dem Kraftfahrzeug 2 mit der
Freisprecheinrichtung 16 bzw. der Mobilgerätsteuerung 17 verbindbar ist.
[0038] Fig. 4 zeigt den Adapter 40 zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät
51, 52, 53 oder 54 in einer Prinzipdarstellung. Der Adapter 40 umfasst einen Akku
73, einen Speicher 74 zum Speichern von Daten sowie eine CPU 70, mittels der ein Display
72 ansteuerbar ist und mittels dessen Eingangssignale eines über dem Display 72 angeordneten
Touchscreens 71 auswertbar sind. Darüber hinaus umfasst der Adapter 40 eine elektrische
Schnittstelle 76 zum elektrischen Verbinden mit der Universalschnittstelle 30 sowie
zum Datenaustausch mit der Universalschnittstelle 30 oder zur Übertragung des Identifizierungssignals.
Über die Schnittstelle 76 kann insbesondere die Freisprecheinrichtung 16 benutzt oder
bedient werden. Darüber hinaus umfasst der Adapter 40 eine bluetoothartige Schnittstelle
75.1, mittels der die bluetoothartigen Verbindungen 63 und 64 implementiert werden
können. Darüber hinaus ist eine weitere bluetoothartige Schnittstelle 75.2 vorgesehen,
mittels der die bluetoothartige Verbindung 65 implementiert werden kann. Die bluetoothartige
Schnittstelle 75.1 und die bluetoothartige Schnittstelle 75.2 sind vorteilhafterweise
unterhalb der Anwendungsschicht ein und dieselbe Schnittstelle, jedoch in der Anwendungsschicht
zwei Schnittstellen.
[0039] Zudem umfasst der Adapter 40 zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät
51, 52, 53 oder 54 ein Spracherkennungssystem 77, zur Identifizierung von Sprachbefehlen
aus akustischen Signalen, die über mindestens zwei in den Adapter 40 integrierten
Mikrofonen 21 und 22 eingegeben werden. Im Spracherkennungssystem 77 ist darüber hinaus
ein Speicher 78 zugeordnet.
[0040] Mittels des in die Universalschnittstelle 30 eingesteckten Adapters 40 zur drahtlosen
Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät 51, 52, 53 oder 54 und der bluetoothartigen
Verbindung 63 kann das Mobilgerät 53 mit der Freisprecheinrichtung 16 verbunden werden.
Darüber hinaus kann das Mobilgerät 53 über die bluetoothartige Verbindung 63 mittels
des Adapters 40 bzw. dessen Touchscreens 71 in Verbindung mit dem Display 72 - wie
beispielhaft in Fig. 5, Fig. 6 und Fig. 7 dargestellt - bedient bzw. benutzt werden.
So kann zum Beispiel - wie in Fig. 5 dargestellt - in einem Hauptmenü ein Bedienelement
81 zum Aufrufen einer Bedienmaske mit einer numerischen Tastatur, ein Bedienelement
82 zum Aufruf einer Liste mit gespeicherten Telefonnummern, ein Bedienelement 84 zum
Aufruf eines Menüs zur Auswahl von Volkswagen-Informationen und Pannenrufnummern sowie
ein Bedienelement 83 zum Aufrufen einer in Fig. 6 dargestellten Liste mit einem Bedienelement
91 zur Wahlwiederholung, einem Bedienelement 92 zum Aufruf einer Rufliste, einem Bedienelement
93 zur Anzeige von Textmitteilungen und einem Bedienelement 94 zum Aufruf einer Bedienmaske
zur Veränderung von Einstellungen dargestellt werden. Darüber hinaus bietet das in
Fig. 6 dargestellte Menü ein Bedienelement 95, welches als Rückkehrtaste ausgebildet
ist, mittels dessen ein Rücksprung in das in Fig. 5 dargestellte Menü erfolgen kann.
Darüber hinaus wird mittels des Displays 72 eine Statusanzeige 85, die angibt, dass
der Adapter 40 mit dem Mobilgerät 53 datentechnisch verbunden ist, und eine Statusanzeige
86 angezeigt, die angibt, dass der Adapter 40 datentechnisch mit dem Kraftfahrzeug
bzw. mit der Mobilgerätsteuerung 17 des Kraftfahrzeuges 2 verbunden ist.
[0041] Durch Berühren des Touchscreens 71 im Bereich des Bedienelements 92 wird ein in Fig.
7 dargestelltes Menü zur Darstellung einer Rufliste aufgerufen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
enthält die Liste zwei Einträge 101 und 102. Wird der Touchscreen 71 im Bereich des
Eintrags 101 berührt, so wählt das Mobilgerät 53 die Nummer 0536190. Das in Fig. 7
dargestellte Menü umfasst zudem ein Bedienelement 105, welches als Rückkehrtaste ausgebildet
ist, zum Rücksprung in das in Fig. 6 dargestellte Menü.
[0042] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist ein Mobilgerät 51, 52, 53 oder 54 mittels
des Adapters 40 automatisch mit der Freisprecheinrichtung 16 bzw. der Mobilgerätsteuerung
17 verbindbar. Es ist insbesondere vorgesehen, dass die bluetoothartige Verbindung
65 zwischen dem Adapter 40 und der Freisprecheinrichtung 16 bzw. dem Kraftfahrzeug
2 bzw. der Mobilgerätsteuerung 17 automatisch aufgebaut wird, wenn der Adapter 40
eingeschaltet ist und der Zündschlüssel des Kraftfahrzeuges 2 gedreht ist oder das
Kraftfahrzeug 2 gestartet ist. Ist z.B. der Adapter 40 eingeschaltet während das Kraftfahrzeug
2 gestartet wird, baut sich die bluetoothartige Verbindung 65 zwischen dem Adapter
40 und der Freisprecheinrichtung 16 bzw. dem Kraftfahrzeug 2 bzw. der Mobilgerätsteuerung
17 auf. Ist die Bluetoothartige Verbindung 65 zwischen dem Adapter 40 und der Freisprecheinrichtung
16 bzw. dem Kraftfahrzeug 2 bzw. der Mobilgerätsteuerung 17 aufgebaut, so wird dies
mittels des Displays angezeigt bzw. bestätigt. Eine solche Bestätigung ist in Fig.
8 dargestellt. Anschließend wird die bluetoothartige Verbindung 63 zwischen dem Mobilgerät
53 und dem Adapter 40 aufgebaut.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 1
- Mobilgerätsystem
- 2
- Kraftfahrzeug
- 10
- Anzeige- und Bediensteuerung
- 11
- Anzeige- und Bedienvorrichtung
- 12
- Navigationssystem
- 13
- Klimaautomatik
- 14
- CD-Spieler
- 15
- Radio
- 16
- Freisprecheinrichtung
- 17
- Mobilgerätsteuerung
- 19
- Bussystem
- 21,22,162
- Mikrofon
- 30
- Universalschnittstelle
- 40
- Adapter zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät
- 41,42
- Adapter
- 51, 52, 53, 54
- Mobilgerät
- 63, 64, 65
- Bluetoothartige Verbindung
- 70
- CPU
- 71
- Touchscreen
- 72
- Display
- 73
- Akku
- 74,78
- Speicher
- 75.1, 75.2
- bluetoothartige Schnittstelle
- 76
- Schnittstelle
- 77
- Spracherkennungssystem
- 81, 82, 83, 84, 91, 92, 93, 94, 95, 105
- Bedienelement
- 85, 86
- Statusanzeige
- 101, 102
- Eintrag
- 161
- Lautsprecher
1. Mobilgerätsystem (1) für ein Kraftfahrzeug (2) mit einer kraftfahrzeugseitigen Universalschnittstelle
(30) zum zumindest mechanischen Verbinden zumindest eines ersten Adapters (41, 42)
mit dem Kraftfahrzeug (2), wobei der mindestens erste Adapter (41, 42) zum zumindest
mechanischen Verbinden eines Mobilgeräts (51, 52) eines vorgegebenen oder vorgebbaren
Mobilgerätetyps mit der Universalschnittstelle (30) ausgestaltet ist, und wobei das
Mobilgerätsystem (1) einen mit der Universalschnittstelle (30) mechanisch verbindbaren
Adapter (40) zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät (53, 54)
aufweist, mittels dessen zumindest ein Mobilgerät (53, 54) aus einer Mehrzahl von
unterschiedlichen Typen von Mobilgeräten über eine erste bluetoothartige Verbindung
(63, 64) bedienbar ist oder bedient wird und/oder mit der Universalschnittstelle (30)
verbindbar oder verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (40) zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät (53,
54) mit dem Kraftfahrzeug (2) mittels einer zweiten bluetoothartigen Verbindung (65)
verbindbar oder verbunden ist.
2. Mobilgerätsystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der ersten bluetoothartigen Verbindung (63, 64) und der zweiten bluetoothartigen
Verbindung (65) Daten zur gleichen Zeit übertragbar sind oder übertragen werden.
3. Mobilgerätsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mobilgerätsystem (1) eine kraftfahrzeugseitige Freisprecheinrichtung (16) umfasst,
die mittels des Adapters (40) zum Telefonieren mit dem zumindest einen Mobilgerät
(53, 54) nutzbar ist oder genutzt wird.
4. Mobilgerätsystem (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Mobilgerät (53, 54) mittels des Adapters (40) automatisch mit der Freisprecheinrichtung
(16) verbindbar oder verbunden ist.
5. Mobilgerätsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (40) zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät ein
Display (72) umfasst.
6. Mobilgerätsystem (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (40) zur drahtlosen Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät ein
Display (72) und einen über dem Display (72) angeordneten Touchscreen (71) umfasst.
7. Mobilgerätsystem (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Touchscreens (71) zumindest eine Funktion des Mobilgeräts (53, 54) anzeigbar
ist oder angezeigt wird und/oder auswählbar ist oder ausgewählt wird und/oder aus
einer mittels des Displays (72) dargestellten Liste auswählbar ist.
8. Mobilgerätsystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Universalschnittstelle (30) als Haltevorrichtung für den Adapter (40) zur drahtlosen
Kommunikation mit zumindest einem Mobilgerät und den zumindest einen ersten Adapter
(41, 42) ausgestaltet ist.
9. Adapter (40) für ein Mobilgerätsystem (1), wobei das Mobilgerätsystem (1) eine kraftfahrzeugseitige
Universalschnittstelle (30) zum zumindest mechanischen Verbinden zumindest eines ersten
Adapters (41, 42) mit einem Kraftfahrzeug (2) aufweist, wobei der mindestens erste
Adapter (41, 42) zum zumindest mechanischen Verbinden eines Mobilgeräts (51, 52) eines
vorgegebenen oder vorgebbaren Typs von Mobilgeräten mit der Universalschnittstelle
(30) ausgestaltet ist, und wobei mittels des Adapters (40) zumindest ein Mobilgerät
(53, 54) aus einer Mehrzahl von unterschiedlichen Typen von Mobilgeräten über eine
erste bluetoothartige Verbindung (63, 64) bedienbar ist oder bedient wird und/oder
mit der Universalschnittstelle (30) verbindbar ist oder verbunden ist dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (40) eine erste bluetoothartige Schnittstelle (75.1) umfasst, die der
ersten bluetoothartigen Verbindung (63, 64) zugeordnet ist, und eine zweite bluetoothartige
Schnittstelle (75.2) umfasst, die einer zweiten bluetoothartigen Verbindung (65) zugeordnet
ist, wobei der Adapter (40) mit dem Kraftfahrzeug (2) mittels der zweiten bluetoothartigen
Verbindung (65) verbindbar oder verbunden ist.
10. Adapter (40) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (40) ein Display (72) umfasst.
11. Adapter (40) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (40) ein Display (72) und einen über dem Display (72) angeordneten Touchscreen
(71) umfasst.
12. Adapter (40) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Touchscreens (71) zumindest eine Funktion des Mobilgeräts (53, 54) anzeigbar
ist oder angezeigt wird und/oder auswählbar ist oder ausgewählt wird und/oder aus
einer mittels des Displays (72) dargestellten Liste auswählbar ist.
1. Mobile device system (1) for a motor vehicle (2) having a motor vehicle universal
interface (30) for at least mechanically connecting at least one first adapter (41,
42) to the motor vehicle (2), the at least first adapter (41, 42) being configured
to at least mechanically connect a mobile device (51, 52) of a predefined or predefinable
mobile device type to the universal interface (30), and the mobile device system (1)
having an adapter (40) which can be mechanically connected to the universal interface
(30), is intended to wirelessly communicate with at least one mobile device (53, 54)
and by means of which at least one mobile device (53, 54) from a plurality of different
types of mobile devices can be or is operated via a first Bluetooth-type connection
(63, 64) and/or can be or is connected to the universal interface (30), characterized in that the adapter (40) for wirelessly communicating with at least one mobile device (53,
54) can be or is connected to the motor vehicle (2) by means of a second Bluetooth-type
connection (65).
2. Mobile device system (1) according to Claim 1, characterized in that data can be or are transmitted at the same time by means of the first Bluetooth-type
connection (63, 64) and the second Bluetooth-type connection (65).
3. Mobile device system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the mobile device system (1) comprises a motor vehicle hands-free device (16) which
can be or is used to make a telephone call using the at least one mobile device (53,
54) by means of the adapter (40).
4. Mobile device system (1) according to Claim 3, characterized in that at least one mobile device (53, 54) can be or is automatically connected to the hands-free
device (16) by means of the adapter (40) .
5. Mobile device system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the adapter (40) for wirelessly communicating with at least one mobile device comprises
a display (72).
6. Mobile device system (1) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the adapter (40) for wirelessly communicating with at least one mobile device comprises
a display (72) and a touchscreen (71) arranged above the display (72).
7. Mobile device system (1) according to Claim 6, characterized in that at least one function of the mobile device (53, 54) can be or is displayed and/or
can be or is selected and/or can be selected from a list displayed by means of the
display (72) using the touchscreen (71).
8. Mobile device system (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the universal interface (30) is in the form of a holding apparatus for the adapter
(40) for wirelessly communicating with at least one mobile device and for the at least
one first adapter (41, 42) .
9. Adapter (40) for a mobile device system (1), the mobile device system (1) having a
motor vehicle universal interface (30) for at least mechanically connecting at least
one first adapter (41, 42) to a motor vehicle (2), the at least first adapter (41,
42) being configured to at least mechanically connect a mobile device (51, 52) of
a predefined or predefinable type of mobile devices to the universal interface (30),
and at least one mobile device (53, 54) from a plurality of different types of mobile
devices being able to be or being operated via a first Bluetooth-type connection (63,
64) and/or being able to be or being connected to the universal interface (30) by
means of the adapter (40), characterized in that the adapter (40) comprises a first Bluetooth-type interface (75.1), which is assigned
to the first Bluetooth-type connection (63, 64), and a second Bluetooth-type interface
(75.2) which is assigned to a second Bluetooth-type connection (65), the adapter (40)
being able to be or being connected to the motor vehicle (2) by means of the second
Bluetooth-type connection (65).
10. Adapter (40) according to Claim 9, characterized in that the adapter (40) comprises a display (72).
11. Adapter (40) according to Claim 9, characterized in that the adapter (40) comprises a display (72) and a touchscreen (71) arranged above the
display (72) .
12. Adapter (40) according to Claim 11, characterized in that at least one function of the mobile device (53, 54) can be or is displayed and/or
can be or is selected and/or can be selected from a list displayed by means of the
display (72) using the touchscreen (71).
1. Système d'appareil mobile (1) pour un véhicule automobile (2) comprenant une interface
universelle (30) du côté du véhicule destinée à la connexion au moins mécanique d'un
premier adaptateur (41, 42) avec le véhicule automobile (2), l'au moins un premier
adaptateur (41, 42) étant équipé pour la connexion au moins mécanique d'un appareil
mobile (51, 52) d'un type d'appareils mobiles prédéfini ou pouvant être prédéfini
avec l'interface universelle (30), et le système d'appareil mobile (1) possédant un
adaptateur (40) pouvant être connecté mécaniquement avec l'interface universelle (30)
et servant à la communication sans fil avec au moins un appareil mobile (53, 54),
au moyen duquel au moins un appareil mobile (53, 54) d'une pluralité de types différents
d'appareils mobiles peut être commandé ou est commandé par le biais d'une première
connexion (63, 64) de type Bluetooth et/ou peut être connecté ou est connecté avec
l'interface universelle (30), caractérisé en ce que l'adaptateur (40) servant à la communication sans fil avec au moins un appareil mobile
(53, 54) peut être connecté ou est connecté avec le véhicule automobile (2) au moyen
d'une deuxième connexion (65) de type Bluetooth.
2. Système d'appareil mobile (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que des données peuvent être transmises ou sont transmises au même moment au moyen de
la première connexion (63, 64) de type Bluetooth et de la deuxième connexion (65)
de type Bluetooth.
3. Système d'appareil mobile (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le système d'appareil mobile (1) comprend un appareil de conversation mains libres
(16) du côté du véhicule qui, au moyen de l'adaptateur (40), peut être utilisé ou
est utilisé pour téléphoner avec l'au moins un appareil mobile (53, 54).
4. Système d'appareil mobile (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'au moins un appareil mobile (53, 54) peut être connecté ou est connecté automatiquement
à l'appareil de conversation mains libres (16) au moyen de l'adaptateur (40).
5. Système d'appareil mobile (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'adaptateur (40) servant à la communication sans fil avec au moins un appareil mobile
comprend un dispositif d'affichage (72).
6. Système d'appareil mobile (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'adaptateur (40) servant à la communication sans fil avec au moins un appareil mobile
comprend un dispositif d'affichage (72) et un écran tactile (71) disposé au-dessus
du dispositif d'affichage (72).
7. Système d'appareil mobile (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'au moyen de l'écran tactile (71), au moins une fonction de l'appareil mobile (53,
54) peut être affichée ou est affichée et/ou peut être sélectionnée ou est sélectionnée
et/ou peut être sélectionnée dans une liste représentée au moyen du dispositif d'affichage
(72) .
8. Système d'appareil mobile (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'interface universelle (30) est configurée sous la forme d'un dispositif de maintien
pour l'adaptateur (40) servant à la communication sans fil avec au moins un appareil
mobile et pour l'au moins un premier adaptateur (41, 42).
9. Adaptateur (40) pour un système d'appareil mobile (1), le système d'appareil mobile
(1) possédant une interface universelle (30) du côté d'un véhicule destinée à la connexion
au moins mécanique d'un premier adaptateur (41, 42) avec un véhicule automobile (2),
l'au moins un premier adaptateur (41, 42) étant équipé pour la connexion au moins
mécanique d'un appareil mobile (51, 52) d'un type d'appareils mobiles prédéfini ou
pouvant être prédéfini avec l'interface universelle (30) et, au moyen de l'adaptateur
(40), au moins un appareil mobile (53, 54) d'une pluralité de types différents d'appareils
mobiles pouvant être commandé ou étant commandé par le biais d'une première connexion
(63, 64) de type Bluetooth et/ou pouvant être connecté ou étant connecté avec l'interface
universelle (30), caractérisé en ce que l'adaptateur (40) comprend une première interface (75.1) de type Bluetooth qui est
associée à une première connexion (63, 64) de type Bluetooth et comprend une deuxième
interface (75.2) de type Bluetooth qui est associée à une deuxième connexion (65)
de type Bluetooth, l'adaptateur (40) pouvant être connecté ou étant connecté avec
le véhicule automobile (2) au moyen d'une deuxième connexion (65) de type Bluetooth.
10. Adaptateur (40) selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'adaptateur (40) comprend un dispositif d'affichage (72).
11. Adaptateur (40) selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'adaptateur (40) comprend un dispositif d'affichage (72) et un écran tactile (71)
disposé au-dessus du dispositif d'affichage (72).
12. Adaptateur (40) selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'au moyen de l'écran tactile (71), au moins une fonction de l'appareil mobile (53,
54) peut être affichée ou est affichée et/ou peut être sélectionnée ou est sélectionnée
et/ou peut être sélectionnée dans une liste représentée au moyen du dispositif d'affichage
(72).