[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abgabevorrichtung für ein vorzugsweise kosmetisches
Produkt gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Die Abgabevorrichtung dient vorzugsweise einer nicht-sprühenden Aus- bzw. Abgabe
eines vorzugsweise kosmetischen Produkts. Jedoch kann auch eine sprühende Ausgabe
vorgesehen sein.
[0003] Unter dem Begriff "kosmetisches Produkt" sind in einem engeren Sinn Kosmetika, Haarspray,
Haarlack, ein Deodorant, ein Schaum, insbesondere Rasierschaum*, ein Gel, ein Farbspray,
ein Sonnen- oder Hautpflegemittel o. dgl, oder sonstige kosmetische Flüssigkeiten,
Fluide, Pasten, Lotionen, Emulsionen oder dgl. zu verstehen. Vorzugsweise werden in
einem weiteren Sinn aber auch sonstige Körperpflegeprodukte, Reinigungspzodukte, o.
dgl., und auch Suspensionen und Fluide, ggf. auch mit Gasphasen, umfaßt. Weiter können
als sonstige Flüssigkeiten und Fluide, beispielsweise Luftverbesserer, und insbesondere
auch technische Flüssigkeiten und Fluide, wie Rostlöser o. dgl., eingesetzt werden.
Nachfolgend wird jedoch aus Vereinfachungsgründen und aufgrund des Nutzungsschwerpunkts
oft nur von kosmetischem Produkt gesprochen. Besonders bevorzugt wird die vorschlagsgemäße
Abgabevorrichtung zur Lagerung und Ausgabe von einem Gel, insbesondere Rasiergel,
oder einer Paste, insbesondere Zahnpasta, o. dgl. verwendet.
[0004] Die
EP 0 320 510 B 1 offenbart eine Abgabevorrichtung mit einem Ventil, das ein Ventilgehäuse aufweist.
Das Ventilgehäuse ist mit einem rohrförmigen Abschnitt mit sich auf entgegengesetzten
Seiten radial erstreckenden Seitenflügeln versehen. An die Seitenflügel und den rohrförmigen
Abschnitt ist ein beutelartiger, flexibler Innenbehälter durch Wärmeschweißung angeschweißt.
Das Ventil ist von einem Teller gehalten, der mit einem Außenbehälter gasdicht verbunden
ist. Durch Gas im Außenbehälter wird ein Druck auf den Innenbehälter ausgeübt, um
ein im Innenbehälter enthaltendes kosmetisches Produkt ausgeben zu können. Um eine
gute Wärmeschweißung zu ermöglichen, sind das Ventilgehäuse und die Innenwand des
Innenbehälters vorzugsweise aus Polypropylen hergestellt. Problematisch ist das Diffusionsverhalten.
Polypropylen ist nämlich nicht diffusionsdicht, insbesondere nicht gegenüber Sauerstoff.
Dementsprechend kann eine längere Lagerung problematisch sein, da durch das Ventilgehäuse
hindurch Sauerstoff in einem Ventilraum diffundieren und insbesondere bei einem kosmetischen
Produkt zu unerwünschten Reaktionen führen kann. Um diesem unerwünschten Effekt entgegenzuwirken,
ist eine sehr dickwandige Ausbildung des Ventilgehäuses erforderlich. Dies ist jedoch
hinsichtlich der Materialkosten und Baugröße nachteilig.
[0005] Die
EP 0 179 538 A2 betrifft eine Abgabevorrichtung mit einem Druckbeutel als Innenbehälter, der mit
einem Ausgabeventil verbunden und in einem Außenbehälter platziert ist. Das Bestreben
des Druckbeutels sich zusammen zu ziehen übt Druck auf das enthaltene Produkt aus,
das bei Öffnung des Ventils entweichen kann. Der Druckbeutel weist ausgangsseitig
einen flanschartigen Kragen auf, der mit einem flanschartigen Kragen des Ventilgehäuses
mittels einer Presshülse verpresst, alternativ aber auch per Ultraschall verschweißt
werden kann.
[0006] Die
WO 00/44505 betrifft einen Dispenser für flüssige Produkte mit einem drucklosen, flexiblen, in
einem Außenbehälter angeordneten Beutel als Innenbehälter. Der Beutel ist mit einer
Vorrichtung zur Aufnahme einer manuell zu bedienenden Pumpe durch Schweißen verbunden.
Die Aufnahmevorrichtung umfasst ausgedehnte Rippen, deren Außenkanten im Zuge des
Schweißvorgangs partiell aufgeschmolzen werden.
[0007] Die bekannten Abgabevorrichtungen sind recht aufwendig und haben einen großen Materialbedarf.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Abgabevorrichtung
anzugeben, die eine gegenüber dem Stand der Technik vereinfachte und/oder kostengünstigere
Herstellung ermöglicht.
[0009] Die obige Aufgabe wird durch eine Abgabevorrichtung gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist am Ventilgehäuse mindestens ein
Schweißwulst vor dem Verschweißen mit dem Innenbehälter angeordnet oder gebildet,
der beim Verschweißen vom Innenbehälter überdeckt wird. Dies ist wiederum einer einfachen
und kostengünstigen Herstellung, insbesondere dem Verschweißen des Innenbehälters
mit dem Ventilgehäuse durch Ultraschall, zuträglich.
[0011] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Innenbehälter mit
dem Ventilgehäuse ultraschallverschweißt. Des Weiteren wird vorzugsweise Polyethylen
oder Polyamid für das Ventilgehäuse und die innere Schicht des Innenbehälters verwendet.
So wird eine vereinfachte und kostengünstige Herstellung ermöglicht, insbesondere
kann das Ventilgehäuse bei mindestens gleichguter oder gar besserer Diffusionsdichtigkeit
dünner ausgebildet werden.
[0012] Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Innenbehälter mit dem
Ventilgehäuse über eine Länge von mindestens 70 % oder mehr der Längserstreckung des
Ventilgehäuses verschweißt. Alternativ oder zusätzlich ist der Innenbehälter mit dem
Ventilgehäuse bis zu einer dem Innenbehälter zugewandten oder benachbarten Seite eines
Tellers des Ventils, der das Ventilgehäuse mit einem zugeordneten Außenbehälter verbindet,
verschweißt. Dies ist der Erhöhung der Diffusionsdichtigkeit zuträglich und gestattet
insbesondere eine geringere Wanddicke des Ventilgehäuses bei ausreichender oder gar
verbesserter Diffusionsdichtigkeit und damit eine einfachere und kostengünstigere
Herstellung.
[0013] Weitere Vorteile, Merkmale, Eigenschaften und Aspekte der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
anhand der Zeichnung. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen schematischen Schnitt einer vorschlagsgemäßen Abgabevorrichtung;
- Fig. 2
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Ventils der Abgabevorrichtung;
- Fig. 3
- eine Ansicht des Ventils von unten.
[0014] In den teilweise nicht maßstabsgerechten, nur schematischen Figuren werden für gleiche
oder ähnliche Teile dieselben Bezugszeichen verwendet, wobei entsprechende oder vergleichbare
Eigenschaften und Vorteile erreicht werden, auch wenn eine wiederholte Beschreibung
weggelassen ist.
[0015] Fig. 1. zeigt in einem schematischen Schnitt eine vorschlagsgemäße Abgabevorrichtung
1 zur Abgabe eines vorzugsweise kosmetischen Produkts 2 im eingangs erläuterten Sinne.
Insbesondere handelt es sich bei dem Produkt 2 um Rasiergel, Zahnpasta o. dgl,
[0016] Die Abgabevorrichtung 1 weist ein Ventil 3 auf, über das das Produkt 2 ausgebbar
ist. Das Ventil 3 kann bedarfsweise als Dosierventil o. dgl. ausgebildet sein. Es
ist beispielsweise durch Niederdrücken eines nicht dargestellten, daran angeschlossenen
Abgabekoptes oder auf eine sonstige geeignete Art und Weise öffenbar. Insbesondere
ist das Produkt 2 über das Ventil 3 bzw. einen daran angeschlossenen Abgabekopf o.
dgl. in flüssiger Form, pastöser Form, als Schaum, als Gel o. dgl. abgebbar.
[0017] Die Abgabevorrichtung 1 weist einen flexiblen Innenbehälter 4, wie schematisch in
Fig. 1 angedeutet, auf. Der Innenbehälter 4 ist insbesondere als Beutel ausgebildet.
Vorzugsweise handelt es sich um einen gefalteten und zugeschweißten Behälter bzw.
Beutel. Jedoch sind auch andere konstruktive Lösungen möglich.
[0018] Besonders bevorzugt ist die Wandung des Innenbehälters 4 folienartig ausgebildet
und/oder durch eine Verbundfolie gebildet. Die Wandung ist vorzugsweise zumindest
weitgehend diffusionsdicht ausgebildet. Beispielsweise kann die Wandung bzw. Folie
eine Aluminiumschicht, Aluminiumbedampfung o. dgl. sowie sonstige, insbesondere aus
einem Polyolefin bestehende Schichten aufweisen.
[0019] Die Abgabevorrichtung 1 weist weiter vorzugsweise einen Außenbehälter 5 auf, der
in Fig. 1 lediglich gestrichelt angedeutet ist. Der Innenbehälter 4 ist vorzugsweise
zusammen mit dem Ventil 3 in dem Außenbehälter 5 aufgenommen. Beim Darstellungsbeispiel
ist das Ventil 3 mit einem Teller 6 versehen oder davon gehalten, der seinerseits
mit dem Außenbehälter 5 insbesondere gasdicht verbunden ist. Besonders bevorzugt bildet
der Teller 6 einen dichtschließenden Deckel oder Verschluß des Außenbehälters 5.
[0020] Der Teller 6 ist vorzugsweise aus Metall hergestellt. Grundsätzlich kann er jedoch
auch aus Kunststoff oder aus jedem sonstigen geeigneten Werkstoff, insbesondere einem
Verbundwerkstoff, bestehen.
[0021] Das Ventil 3 weist ein Ventilgehäuse 3a auf, das mit dem Teller 6 verbunden bzw.
von diesem gehalten ist. Beim Darstellungsbeispiel weist der Teller 6 eine dem Innenbehälter
4 bzw. Innenraum des Außenbehälters 5 zugewandte Seite 6a - hier eine Unterseite,
Innenseite, Flachseite bzw. einen Ringbereich - auf, die mit einer vorzugsweise mittigen,
nach außen ragenden Vertiefung 6b versehen ist.
[0022] Das Ventil 3 bzw. Ventilgehäuse 3a ist mit einem Ende in der Vertiefung 6b aufgenommen
bzw. gehalten, insbesondere klemmend, kraftschlüssig oder formschlüssig, beispielsweise
durch Ein- oder Anspritzen, Verstemmen, Verschweißen, Verkleben o. dgl. Das Ventil
3 bzw. Ventilgehäuse 3a endet vorzugsweise auslaßseitig in der Vertiefung 6b. Vorzugsweise
ist eine insbesondere ringförmige Dichtung 7 zwischen dem Boden der Vertiefung 6b
und der Stirnseite des Ventilgehäuses 3a angeordnet, um das Ventilgehäuse 3a außenseitig
gegenüber dem Teller 6 abzudichten und so den Außenbehälter 5 gasdicht verschließen
zu können. Jedoch sind auch andere konstruktive Lösungen möglich.
[0023] Der Innenbehälter 4 ist gasdicht mit dem Ventilgehäuse 3 - insbesondere an dem dem
Teller 6 abgewandten Endbereich bzw. Einlaßende - verbunden. Dieser Endbereich bzw.
dieses Einlaßende ragt insbesondere in das Innere des Außenbehälters 5 und insbesondere
in den Innenraum des Innenbehälters 4.
[0024] Der Innenbehälter 4 enthält das auszugebende, vorzugsweise kosmetische Produkt 2.
Um die Aufnahme des Produkts 2 aus dem Innenbehälter 4 zu erleichtern kann einlaßseitig
an das Ventil 3 eine optionale Steigleitung 8, insbesondere ein Schlauch o. dgl.,
angeschlossen sein. Die Steigleitung 8 ist insbesondere in einen oder auf einen vom
Ventilgehäuse 3a gebildeten, einlaßseitigen Anschlußstutzen o. dgl. gesteckt oder
in sonstiger geeigneter Weise mit dem Ventilgehäuse 3a einlaßseitig verbunden bzw.
verbindbar.
[0025] Der Außenbehälter 5 ist mit einem unter Druck stehenden Gas 9, das in Fig. 1 gepunktet
angedeutet ist, befüllt. Bei dem Gas 9 handelt es sich insbesondere um Luft oder ein
sonstiges geeignetes Druckgas, gegebenenfalls auch Flüssiggas o. dgl.
[0026] Der in dem Außenbehälter 5 herrschende Gasdruck wirkt außenseitig auf den flexiblen
Innenbehälter 4 ein, so daß das Produkt 2 bei geöffnetem Ventil 3 über das Ventil
3 und einen sich eventuell anschließenden Ausgabekopf o. dgl. ausgegeben wird. Bei
der Entnahme bzw. Abgabe des Produkts 2 kollabiert der Innenbehälter 4.
[0027] Der Innenbehälter 4 ist mit dem Ventilgehäuse 3a - wie bereits erwähnt - vorzugsweise
gasdicht verbunden, insbesondere verschweißt. Besonders bevorzugt ist der Innenbehälter
4 mit dem Ventilgehäuse 3a ultraschallverschweißt. Dies ermöglicht eine wesentlich
energiesparendere, schnellere und/oder kostengünstigere Herstellung der Abgabevorrichtung
1 gegenüber der beim Stand der Technik vorgesehenen Wärmeschweißung. Jedoch ist es
grundsätzlich auch möglich, den Innenbehälter 4 mit dem Ventilgehäuse 3 auf jede sonstige
geeignete Art und Weise, beispielsweise durch sonstiges Schweißen, Klemmen, Anspritzen,
Kleben o. dgl. zu verbinden.
[0028] Beim Darstellungsbeispiel weist das Ventil 3 bzw. Ventilgehäuse 3a einen zumindest
im wesentlichen rohrförmigen Abschnitt 3b und insbesondere zwei an gegenüberliegenden
Seiten des Abschnitts 3b angeordnete, sich insbesondere radial und längs des rohrförmigen
Abschnitts 3b erstreckende Seitenflügel 3c auf. Dies ist insbesondere der perspektivischen
Ansicht des Ventils 3 gemäß Fig. 2 und der Unteransicht des Ventils 3 ohne Teller
6 gemäß Fig. 3 zu entnehmen.
[0029] Die Seitenflügel 3c verjüngen sich vorzugsweise zu ihren freien Kanten hin. Insbesondere
laufen die beiden Flügel 3c nach außen hin bzw. radial spitz zu. Dies verhindert oder
minimiert eine Zwickelbildung im Bereich der freien Kanten und der sich ausgehend
von dem rohrförmigen Bereich 3b an der Kante treffenden Innenbehälterwandungen.
[0030] Der Innenbehälter 4 ist insbesondere in dem Bereich des vorzugsweise rohrförmigen
Abschnitts 3b und der Seitenflügel 3c mit dem Ventilgehäuse 3a verbunden, insbesondere
ultraschallverschweißt. Beim Darstellungsbeispiel weist der Innenbehälter 4 vorzugsweise
eine obere bzw. im Bereich des Ventils 3 angeordnete Verbindungs- bzw. Schweißnaht
4a auf, die in Fig. 1 durch Schraffierung angedeutet ist und sich beispielsweise über
die gesamte Breite des Innenbehälters 4 erstreckt. Vorzugsweise ist in diese Schweißnaht
4a das Ventilgehäuse 3a mit dem rohrförmigen Abschnitt 3b und den Seitenflügeln 3c
eingeschweißt. Jedoch sind auch andere konstruktive Lösungen möglich.
[0031] Um eine möglichst hohe Diffusionsdichtigkeit des Ventilgehäuses 3a zu erreichen,
also eine mögliche Diffusion des Gases 9 bzw. von Bestandteilen des Gases 9, wie Sauerstoff,
durch das Ventilgehäuse 3a hindurch in einen Ventilraum mit dem Produkt 2, wo das
Gas 9 bzw. ein Bestandteil davon mit dem Produkt 2 - insbesondere bei längerer Lagerung
- reagieren kann, zu minimieren, ist der Innenbehälter 4 mit dem Ventilgehäuse 3a
vorzugsweise über eine Länge von mindestens 70 %, insbesondere zu etwa 80 % oder mehr,
der Längserstreckung des Ventilgehäuses 3a oder Ventils 3 verbunden bzw. verschweißt,
das Ventilgehäuse 3a also diffusionsdicht abgedeckt.
[0032] Alternativ oder zusätzlich ist der Innenbehälter 4 mit dem Ventilgehäuse 3a vorzugsweise
bis zu der dem Innenbehälter 4 zugewandten oder benachbarten Seite 6a des Tellers
6 verbunden bzw. verschweißt, um die Diffusionsdichtigkeit des Ventilgehäuses 3a zu
erhöhen.
[0033] Aufgrund der Erhöhung der Diffusionsdichtigkeit ist es grundsätzlich möglich, die
Wandungsdicke des Ventilgehäuses 3a zu verringern. Dies gestattet eine kostengünstigere
Herstellung.
[0034] Gemäß einem weiteren, auch unabhängigen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist am
Ventilgehäuse 3a vorzugsweise mindestens ein Schweißwulst 10 vor dem Verschweißen
mit dem Innenbehälter 4 angeordnet oder gebildet, insbesondere angeformt. Der Schweißwulst
10 wird beim Verschweißen vom Innenbehälter 4 überdeckt. Der Schweißwulst 10 ist insbesondere
stegartig oder rippenartig und/oder durchgängig bzw. fortlaufend ausgebildet. Der
Schweißwulst 10 ist im Querschnitt beispielsweise im wesentlichen dreieckig, quadratisch,
rechteckig, trapezförmig oder konvex bzw. gewölbt ausgebildet.
[0035] Besonders bevorzugt erfolgt ein Verschweißen des Innenbehälters 4 mit dem Ventilgehäuse
3a entlang des Schweißwulstes 10, so daß eine definierte, insbesondere zumindest im
wesentlichen linienförmige Verbindung zwischen dem Ventilgehäuse 3a einerseits und
dem Innenbehälter 4 andererseits ermöglicht wird. So kann mit verhältnismäßig wenig
Ultraschallenergie eine definierte und dichte Verbindung zwischen dem Ventilgehäuse
3a und dem Innenbehälter 4 erreicht werden. Der Schweißwulst 10 kann jedoch nicht
nur beim Ultraschallschweißen, sondern auch beim sonstigen Schweißen eingesetzt werden.
[0036] Der Schweißwulst 10 weist eine Höhe von höchstens 0,8 mm, besonders bevorzugt von
weniger als 0,5 mm, und vorzugsweise von mindestens 0,2 mm, auf. Der Schweißwulst
10 weist vorzugsweise eine Breite von minderstens 0,2 mm und/oder von höchstens 0,8
mm, besonders bevorzugt von weniger als 0,5 mm, auf. Ganz besonders bevorzugt beträgt
die Höhe und/oder Breite im wesentlichen 0,3 mm.
[0037] Besonders bevorzugt endet der Schweißwulst 10 in einer im Querschnitt zumindest im
wesentlichen rechteckigen Kante oder Spitze. Der Schweißwulst 10 ist im Querschnitt
insbesondere im wesentlichen dreieckförmig oder trapezförmig ausgebildet oder mit
einer zumindest im wesentlichen dreieckförmigen oder trapezförmigen Spitze zum freien
Ende hin versehen.
[0038] Besonders bevorzugt erstreckt sich der Schweißwulst 10 zumindest im wesentlichen
um einen Umfang des Ventilgehäuses 3a bzw. einer mit dem Innenbehälter 4 zu verbindenden
Oberfläche des Ventilgehäuses 3a.
[0039] Besonders bevorzugt erstrecken sich die Schweißwülste 10 bis zu den freien Längskanten
der Seitenflügel 3c, gegebenenfalls sogar etwas seitlich über diese hinaus, um auch
im Bereich dieser Kanten eine gute Abdichtung und Verbindung mit dem Innenbehälter
4 nach dem Verschweißen sicherzustellen.
[0040] Besonders bevorzugt bildet der Schweißwulst 10 eine geschlossene Schleife. Jedoch
kann es sich auch um einen nur endlichen, also keine geschlossene Schleife bildenden
Steg, Rippe o. dgl. handeln.
[0041] Anstelle eines durchgehenden Schweißwulstes 10 können auch mehrere Abschnitte, die
beispielsweise einander überlappen und/oder nur sehr geringe Abstände aufweisen, vorgesehen
sein.
[0042] Besonders bevorzugt sind mindestens zwei Schweißwülste 10 vorgesehen, die beabstandet
bzw. parallel zueinander verlaufen. So kann eine Art "Doppeldichtung" bzw. zweifache
linienmäßige Verbindung zwischen dem Ventilgehäuse 3a einerseits und dem Innenbehälter
4 andererseits erreicht werden.
[0043] Beim Verschweißen des Innenbehälters 4 mit dem Ventilgehäuse 3a erfolgt ein Aufschmelzen
des Schweißwulstes 10 bzw. der Schweißwülste 10 und dementsprechend ein Abflachen
und Verbinden mit dem Innenbehälter 4.
[0044] In Fig. 1 sind nur aus Veranschaulichungsgründen die Schweißwülste 10 dargestellt.
Tatsächlich sind die Schweißwülste 10 bei angeschweißtem Innenbehälter 4 zumindest
im wesentlichen nicht mehr vorhanden bzw. sichtbar.
[0045] Besonders bevorzugt sind das Ventilgehäuse 3a und zumindest die innere Schicht des
Innenbehälters 4 aus dem gleichen Material hergestellt. Dies erleichtert das Verbinden,
insbesondere Verschweißen. Dies ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Es ist auch
möglich, daß unterschiedliche Materialien eingesetzt werden, die miteinander verbindbar
sind, insbesondere durch Verschweißen oder auf sonstige geeignete Art und Weise, wie
bereits beschrieben.
[0046] Wenn der Innenbehälter 4 aus einem einschichtigen Material hergestellt ist, bildet
dieses Material auch die innere Schicht. Der Begriff "innere Schicht" ist also auch
so verstehen, daß er eine einschichtige Ausbildung umfaßt.
[0047] Beim Darstellungsbeispiel besteht das Ventilgehäuse 3a und/oder die innere Schicht
des Innenbehälters 4 vorzugsweise aus Polyethylen. Dieses Material weist gegenüber
dem im Stand der Technik verwendeten Polypropylen eine wesentlich höhere Diffusionsdichtigkeit
auf. Des weiteren läßt sich dieses Material auch durch Ultraschall verschweißen.
[0048] Alternativ kann für das Ventilgehäuse 3a und/oder die innere Schicht des Innenbehälters
4 insbesondere auch Polyamid eingesetzt werden. Hier ergeben sich insbesondere entsprechende
Vorteile wie bei der Verwendung von Polyethylen.
[0049] Es ist anzumerken, daß das Ventilgehäuse 3a nicht vollständig aus dem genannten Material
bestehen muß. Vielmehr kann gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsvariante das
Ventilgehäuse 3a auch bereichsweise aus einem anderen Material hergestellt sein. Beispielweise
ist es gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsvariante möglich, das Ventilgehäuse
3a in dem Bereich, in dem es nicht mit dem Innenbehälter 4 verbunden oder von diesem
abgedeckt wird, aus einem anderen Material herzustellen und/oder mit einer einem anderen
Material herzustellen und/oder mit einer Abdeckung aus einem anderen Material zu versehen,
wobei das andere Material insbesondere eine höhere Diffusionsdichtigkeit oder sonstige
vorteilhafte Eigenschaften aufweist. Beispielsweise ist es möglich, eine diffusionsdichte
Abdeckung in diesen anderen Bereichen anzuspritzen, besonders bevorzugt durch sogenannte
"BiInjektion", also Spritzen des anderen Materials in der gleichen Spritzform gegen
ein erstes Material.
[0050] Einzelne Merkmale und konstruktive Lösungen der beschriebenen Ausführungsvarianten
können auch beliebig miteinander kombiniert und/oder bei sonstigen Abgabevorrichtungen
eingesetzt werden.
Bezugszeichenliste:
[0051]
- 1
- Abgabevorrichtung
- 2
- Produkt
- 3
- Ventil
- 3a
- Ventilgehäuse
- 3b
- rohrförmiger Abschnitt
- 3c
- Seitenflügel
- 4
- Innenbehälter
- 4a
- Schweißnaht
- 5
- Außenbehälter
- 6
- Teller
- 6a
- Seite (Unterseite Teller)
- 6b
- Vertiefung
- 7
- Dichtung
- 8
- Steigleitung
- 9
- Gas
- 10
- Schweißwulst
1. Abgabevorrichtung (1) zur Abgabe eines vorzugsweise kosmetischen Produkts (2), mit
einem Ventil (3), das ein Ventilgehäuse (3a) aufweist, und mit einem flexiblen Innenbehälter
(4), der mit dem Ventilgehäuse (3a) ultraschallverschweißt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Ventilgehäuse (3a) mindestens ein Schweißwulst (10) mit einer Höhe von höchstens
0,8 mm vor dem Verschweißen mit dem Innenbehälter (4) angeordnet oder gebildet ist,
der beim Verschweißen vom Innenbehälter (4) überdeckt ist.
2. Abgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der flexible Innenbehälter (4) in einem Außenbehälter (5) aufgenommen ist und das
Produkt (2) bei geöffnetem Ventil (3) durch einen im Außenbehälter herrschenden und
außenseitig auf den flexiblen Innenbehälter (4) wirkenden Gasdruck ausgebbar ist.
3. Abgabevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schweißwulst (10) sich zumindest im wesentlichen um einen Umfang des Ventilgehäuses
(3a) erstreckt und/oder an das Ventilgehäuse (3a) angeformt ist.
4. Abgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Schweißwülste (10) vorgesehen sind, die beabstandet und/oder parallel
verlaufen.
5. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (3a) länglich ist und der Innenbehälter (4) mit dem Ventilgehäuse
(3a) über eine Länge von mindestens 70 %, insbesondere zu 80 % oder mehr, der Längserstreckung
des Ventilgehäuses (3a) verschweißt ist.
6. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (3) einen sich quer erstreckenden, außen am Ventilgehäuse (3a) angebrachten
Teller (6) zur Befestigung des Ventils (3) und/oder zur Verbindung des Ventils (3)
mit einem/dem Außenbehälter (5) aufweist, wobei der Innenbehälter (4) mit dem Ventilgehäuse
(3a) bis zu einer dem Innenbehälter (4) zugewandten oder benachbarten Seite (6a) des
Tellers (6) verschweißt ist.
7. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (3a) und/oder eine innere Schicht des Innenbehälters (4) aus Polyethylen
besteht.
8. Abgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet dass das Ventilgehäuse (3a) und/oder eine innere Schicht des Innenbehälters (4) aus Polyamid
besteht.
9. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (3a) einen zumindest im wesentlichen rohrförmigen Abschnitt (3b)
aufweist, mit dem der Innenbehälter (4) verschweißt ist.
10. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (3a) zwei zumindest im wesentlichen radial abstehende und/oder
sich zum freien Ende hin verjüngende Seitenflügel (3c) an gegenüberliegenden Seiten
eines zumindest im wesentlichen rohrförmigen Abschnitts (3b) aufweist, wobei der Innenbehälter
(4) mit den Seitenflügeln (3c) und dem Abschnitt (3b) verschweißt ist.
11. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenbehälter (4) als Beutel ausgebildet ist.
12. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenbehälter (4) bei Entnahme des Produkts (2) kollabiert.
13. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabevorrichtung (1) einen/den Außenbehälter (5) aufweist, mit dem das Ventilgehäuse
(3a) gasdicht verbunden ist oder in den das Ventil (3) eingebaut ist.
14. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenbehälter (4) im/in einem Außenbehälter (5) angeordnet ist und unter Außendruck
bzw. Gasdruck steht.
15. Verwendung einer Abgabevorrichtung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche zur
Lagerung und Ausgabe von einem Gel, insbesondere Rasiergel, oder einer Paste, insbesondere
Zahnpasta.
1. Dispensing device (1) for dispensing a preferably cosmetic product (2), having a valve
(3), which has a valve housing (3a), and having a flexible inner container (4), which
is ultrasonically welded to the valve housing (3a),
characterized in
that at least one weld bead (10) having a height of at most 0.8 mm is arranged or formed
on the valve housing (3a) prior to welding to the inner container (4), said weld bead
(10) being covered during welding by the inner container (4).
2. Dispensing device according to Claim 1, characterized in that the flexible inner container (4) is accommodated in an outer container (5) and, with
the valve (3) open, the product (2) is dispensable by way of a gas pressure that prevails
in the outer container and acts on the outside of the flexible inner container (4).
3. Dispensing device according to Claim 1 or 2, characterized in that the weld bead (10) extends at least substantially around a circumference of the valve
housing (3a) and/or is integrally formed on the valve housing (3a).
4. Dispensing device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that there are provided at least two weld beads (10), which extend in a manner spaced
apart from and/or parallel to one another.
5. Dispensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the valve housing (3a) is elongate and the inner container (4) is welded to the valve
housing (3a) along a length of at least 70%, in particular 80% or more, of the longitudinal
extent of the valve housing (3a).
6. Dispensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the valve (3) has a transversely extending plate (6), which is fitted on the outside
of the valve housing (3a), for fastening the valve (3) and/or for connecting the valve
(3) to a/the outer container (5), wherein the inner container (4) is welded to the
valve housing (3a) as far as a side (6a) of the plate (6) that faces or is adjacent
to the inner container (4).
7. Dispensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the valve housing (3a) and/or an inner layer of the inner container (4) consist(s)
of polyethylene.
8. Dispensing device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the valve housing (3a) and/or an inner layer of the inner container (4) consist(s)
of polyamide,
9. Dispensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the valve housing (3a) has an at least substantially tubular portion (3b) to which
the inner container (4) is welded.
10. Dispensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the valve housing (3a) has two lateral wings (3c), which protrude at least substantially
radially and/or narrow towards the free end, on opposite sides of an at least substantially
tubular portion (3b), wherein the inner container (4) is welded to the lateral wings
(3c) and the portion (3b).
11. Dispensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the inner container (4) is in the form of a bag.
12. Dispensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the inner container (4) collapses when the product (2) is removed.
13. Dispensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the dispensing device (1) has a/the outer container (5), to which the valve housing
(3a) is connected in a gas-tight manner or in which the valve (3) is fitted.
14. Dispensing device according to one of the preceding claims, characterized in that the inner container (4) is arranged in the/an outer container (5) and is under external
pressure or gas pressure.
15. Use of a dispensing device (1) according to one of the preceding claims for storing
and dispensing a gel, in particular shaving gel, or a paste, in particular toothpaste.
1. Dispositif de distribution (1) pour distribuer un produit de préférence cosmétique
(2), comprenant une valve (3) qui présente un boîtier de valve (3a) et un récipient
interne flexible (4) qui est soudé aux ultrasons au boîtier de valve (3a),
caractérisé en ce
qu'au moins un cordon de soudure (10) d'une hauteur de 0,8 mm maximum est disposé ou
formé sur le boîtier de valve (3a) avant le soudage au récipient interne (4), ce cordon
de soudure étant recouvert lors du soudage par le récipient interne (4).
2. Dispositif de distribution selon la revendication 1, caractérisé en ce que le récipient interne flexible (4) est reçu dans un récipient externe (5) et le produit
(2) peut être extrait, lorsque la valve (3) est ouverte, par une pression de gaz régnant
dans le récipient externe et agissant du côté extérieur sur le récipient interne flexible
(4).
3. Dispositif de distribution selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le cordon de soudure (10) s'étend au moins essentiellement autour d'une périphérie
du boîtier de valve (3a) et/ou est formé sur le boîtier de valve (3a).
4. Dispositif de distribution selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins deux cordons de soudure (10) sont prévus, lesquels s'étendent à distance
l'un de l'autre et/ou parallèlement l'un à l'autre.
5. Dispositif de distribution selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le boîtier de valve (3a) est allongé et le récipient interne (4) est soudé au boîtier
de valve (3a) sur une longueur d'au moins 70 %, en particulier jusqu'à 80 % ou plus,
de l'étendue longitudinale du boîtier de valve (3a).
6. Dispositif de distribution selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la soupape (3) présente un plateau (6) s'étendant transversalement, monté à l'extérieur
sur le boîtier de valve (3a), pour la fixation de la valve (3) et/ou pour la connexion
de la valve (3) à un ou au récipient externe (5), le récipient interne (4) étant soudé
au boîtier de valve (3a) à l'exception d'un côté (6a) du plateau (6) tourné vers ou
adjacent au récipient interne (4).
7. Dispositif de distribution selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le boîtier de soupape (3a) et/ou une couche interne du boîtier interne (4) se compose
de polyéthylène,
8. Dispositif de distribution selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le boîtier de valve (3a) et/ou une couche interne du boîtier interne (4) se compose
de polyamide.
9. Dispositif de distribution selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le boîtier de valve (3a) présente une portion (3b) au moins sensiblement de forme
tubulaire, à laquelle le récipient interne (94) est soudé.
10. Dispositif de distribution selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le boîtier de valve (3a) présente deux ailes latérales (3c) saillant au moins essentiellement
radialement et/ou se rétrécissant vers l'extrémité libre, sur des côtés opposés d'une
portion (3b) au moins sensiblement tubulaire, le récipient interne (4) étant soudé
aux ailes latérales (3c) et à la portion (3b).
11. Dispositif de distribution selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le récipient interne (4) est réalisé sous forme de sac.
12. Dispositif de distribution selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le récipient interne (4) se comprime lors de l'extraction du produit (2).
13. Dispositif de distribution selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de distribution (1) présente un ou le récipient externe (5) auquel
le boîtier de valve (3a) est connecté de manière étanche aux gaz ou dans lequel est
incorporée la valve (3).
14. Dispositif de distribution selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le récipient interne (4) est disposé dans le ou dans un récipient externe (5) et
est soumis à une pression extérieure ou une pression de gaz.
15. Utilisation d'un dispositif de distribution (1) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, pour stocker et distribuer un gel, notamment un gel à raser, ou une pâte,
notamment une pâte dentifrice.