[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Inbetriebsetzung eines Beleuchtungssystems
mit einer Mehrzahl von Leuchten und einem zentralen Steuerungssystem zum Ansteuern
der Leuchten.
[0002] Die
US 2004/0160199 A1 offenbart eine Mehrzahl unterschiedlicher Beleuchtungssysteme und verschiedene Möglichkeiten,
die jeweiligen Beleuchtungssysteme zu konfigurieren. Dabei sind sowohl Lichteinheiten
beschrieben, die sich zur Anwendung in weitläufigen Bereichen wie beispielsweise Außenbereichen
von Gebäuden eignen, als auch solche, die sich für Innenbereiche von großen Gebäuden
eignen. Es sind ebenso Verfahren und unterschiedliche Systeme offenbart, um die Beleuchtungssysteme
zu betreiben, zu kontrollieren, Anzeigen für jeweilige Beleuchtungseinheiten zu schaffen,
oder auch Kontrolldaten für jeweilige Lichteinheiten einzugeben.
[0003] Die
US 2006/049935 A1 offenbart ein Verfahren, um eine Mehrzahl von Lichteinheiten eines drahtlos kontrollierten
Beleuchtungssystems mit jeweiligen Knöpfen oder anderen Kontrollelementen einer Fernbedienung
zu verknüpfen. Jede Lichteinheit überträgt durch Modulieren der eigenen Beleuchtungsstärke
einen einzigartigen Identifikationscode der jeweiligen Beleuchtungseinheit. Die Fernbedienung
wird fortschreitend so positioniert, dass sie das modulierte Licht der Lichteinheiten
empfängt, wobei ein Anwender zur Verknüpfung der Fernbedienung mit der entsprechenden
Lichteinheit ein jeweiliges Kontrollelement der Fernbedienung beim Empfangen des modulierten
Lichts aktiviert. Die Fernbedienung übermittelt dann die eindeutige Verschlüsselung
für die jeweils zu kontrollierenden Elemente an eine Steuereinheit.
[0004] Die
WO 2007/029186 A offenbart eine Vorrichtung zur Inbetriebnahme von Beleuchtungssystemen und ein Verfahren,
um einzelne Beleuchtungseinheiten in einem Beleuchtungssystem in Betrieb nehmen zu
können. Die Vorrichtung zur Inbetriebnahme von Beleuchtungssystemen umfasst dabei
einen Detektor zum Generieren eines Anzeigensignals einer Beleuchtungsvorrichtung,
einen weiteren Detektor zum Detektieren des jeweiligen Anzeigensignals und zum Generieren
eines weiteren Detektionssignals, und ein Steuergerät, welches das detektierte Signal
empfängt und operierbar mit dem Beleuchtungssystem verknüpft ist.
[0005] Die
DE 10 2004 055 933 A1 offenbart ein Verfahren zur Vergabe von Kurzadressen in Beleuchtungsanlagen, deren
Beleuchtungskomponenten über einen DALI-Bus gesteuert werden. DALI ist die Abkürzung
für
Digital
Address of the
Lighting
Interface und bedeutet ein standardisiertes Protokoll für die Kommunikation von Komponenten
einer Beleuchtungsanlage. In der Gebäudetechnik wird die konventionelle Anschlusstechnik
von Leuchtmitteln zusehends durch elektronische Beleuchtungssysteme, wie einen Datenbus
enthalten oder/und an einen Datenbus angeschlossen werden können, ersetzt. Derartige
Beleuchtungssysteme enthalten mindestens ein Steuergerät, an das mehrere Betriebsgeräte,
insbesondere in Form elektronischer Vorschaltgeräte, angeschlossen werden können.
Diese Betriebsgeräte sind ihrerseits mit den eigentlichen Leuchtmitteln verbunden
und dienen zu deren Ansteuerung. Insbesondere wenn das Beleuchtungssystem für ein
größeres Gebäude, wie z.B. ein Bürogebäude ausgelegt ist, ist seine Inbetriebnahme
mit einem gewissen Aufwand verbunden. Für jedes Betriebsgerät bzw. jedes darin angeschlossene
Leuchtmittel ist eine eindeutige Adressierung und eine Kanalzuordnung vorzunehmen,
die im jeweiligen Betriebsgerät und im Steuersystem als Inbetriebnahmedaten gespeichert
werden. Um eine korrekte Identifizierung und auch Zuordnung der einzelnen Leuchtmittel
zu gewährleisten, kann es in diesem Zusammenhang erforderlich werden, dass der Inbetriebnahmeinstallateur
jedes Leuchtmittel einzeln einschalten, seine genaue Position innerhalb des Gebäudes
ausfindig machen und im Steuergerät vermerken muss. Dieser Vorgang ist zeitaufwändig
und führt außerdem dazu, dass das Beleuchtungssystem währenddessen nicht betrieben
werden kann.
[0006] Es ist daher vorgeschlagen worden, zur ortabhängigen Vergabe von Kurzadressen eine
Lokalisiereinrichtung bereitzustellen. Über diese Lokalisiereinrichtung wird eine
aktive Beleuchtungskomponente lokalisiert und an das Steuersystem zur Vergabe eine
Kurzadresse gemeldet. Die Lokalisierung erfolgt dabei über einen Funk-Chip der bei
Aktivierung der Lampe ein Funksignal aussendet, wobei die Chips nummeriert sind, so
dass das Funksignal eindeutig einer Lampe zuzuordnen ist. Nachteiligerweise erfordert
ein solches System, dass alle Lampen mit einem abgestimmten System von Chips versehen
werden.
[0008] Ein Verfahren zur Inbetriebnahme eines Beleuchtungssystems ist in der
DE 10 2004 037 653 A1 offenbart. Das Beleuchtungssystem umfasst ein Steuergerät mit mehreren an das Steuergerät
angeschlossenen Betriebsgeräten. Das Steuergerät wird an ein Inbetriebnahmegerät angeschlossen.
Jedem Betriebsgerät wird eine Adressierung und ein Kanal des Steuergeräts zugeordnet.
Diese Adress/Kanalzuordnungen werden als Inbetriebnahmedaten im Steuergerät gespeichert.
Die Inbetriebnahmedaten werden aus dem Steuergerät in das Inbetriebnahmegerät zurückgeschrieben
und dort in einer Datenbank gespeichert, so dass sie gegen einen Datenverlust gesichert
sind, und für eine erneute Inbetriebnahme zur Verfügung stehen.
[0009] Eine Lichtanlage ist offenbart in der
DE 103 23 690 A1. Lampen in der Lichtanlage sind über ihre jeweiligen Vorschaltgeräte mit von außen
signaltechnisch ansprechbaren Codes versehen. Diese Codes werden während der Installation
der Lichtanlage ausgelesen und einem Steuergerät zugeführt. Durch das Steuergerät
sind die Vorschaltgeräte bzw. Lampen ihren jeweiligen Installationspositionen zuzuordnen.
Ein Nachteil dieser Ausführung ist, dass individualisierte Lampen verwendet werden
müssen, um eindeutige Installationspositionen zu ermitteln.
[0010] In der
WO 96/00459 A1 ist ein Verfahren zum Inbetriebsetzen eines Systems mit über mehreren Räumen verteilten
Leuchten von einem zentralen Befehlsgeber aus beschrieben. Alle Leuchten haben bereits
vor der Installation eine Ursprungsadresse und werden ohne Rücksicht auf diese Ursprungsadresse
installiert. Nach der Installierung werden die Ursprungsadressen nacheinander angewählt
und die zugehörigen Verbraucher werden aufgefordert sich zu identifizieren. Wenn sich
der ausgewählte Verbraucher identifiziert, wird ihm eine voreingestellte Betriebsadresse
übermittelt. Dieses Verfahren wird dann mit anderen ausgewählten Leuchten wiederholt,
bis alle Leuchten eine Betriebsadresse haben. Unter dieser Betriebsadresse können
die Leuchten dann gezielt im Hinblick auf den Installationsort sowie gruppenweise
angewählt werden.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist die Angabe eines Verfahrens zur Inbetriebsetzung eines
Beleuchtungssystems mit einer Mehrzahl von Leuchten und einen zentralen Steuerungssystem,
das weitgehend unabhängig von der Art der Leuchten eine Inbetriebsetzung in einer
möglichst kurzen Zeit ermöglicht.
[0012] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst, durch ein Verfahren zur Inbetriebsetzung
eines Beleuchtungssystems mit einer Mehrzahl von Leuchten und einem zentralen Steuerungssystem
zum Ansteuern, wobei jeder Leuchte zunächst unabhängig von ihrer Position ein Identifikations-Code
zugeordnet wird und anschließend jeder Leuchte entsprechend ihrer Position ein Positions-Code
mittels eines Bediengerätes zugewiesen wird, wobei nacheinander folgende Schritte
durchlaufen werden:
- a) Unterteilung der Leuchten in zwei beliebig gewählte Gruppen dadurch, dass eine
Gruppe in einen eingeschalteten und die andere Gruppe in einen ausgeschalteten Zustand
versetzt wird,
- b) Auswahl einer der Leuchten und Eingabe ihres Betriebszustandes in das Bediengerät,
- c) Auswahl der Gruppe der Leuchten, die im gleichen Betriebszustand sind, wie die
ausgewählte Leuchte, für die weiteren Verfahrensschritte, während die andere Gruppe
nicht mehr betrachtet wird,
- d) wenn die ausgewählte Gruppe nicht nur noch die ausgewählte Leuchte enthält, erneute
Durchführung der Schritte a)-d) mit der ausgewählten Gruppe,
- e) Zuweisung des Positions-Codes zu der verbleibenden Leuchte so, dass der Positions-Code
mit dem Identifikations-Code eindeutig in Bezug gesetzt ist,
- f) Durchführung der Schritte a)-e) für weitere Leuchten.
[0013] Bisherige Verfahren zur Inbetriebsetzung von Beleuchtungssystemen basieren entweder
darauf, dass eine jeweilige Leuchte durch eine individuelle Eigenschaft identifizierbar
war oder dass Leuchten bezüglich ihrer Installationsposition ungeordnet und nacheinander
in einen Betriebszustand versetzt wurde, der ihre Identifikation erlaubte. Während
im erstgenannten Verfahren nachteiliger Weise ein erhöhter Installationsaufwand auftritt,
da jede Leuchte individuell gekennzeichnet werden muss, entsteht bei der zweiten Variante
ein erhöhter Aufwand bei der Inbetriebsetzung, da eine Leuchte zunächst einmal aufgefunden
werden muss, was für einem komplexeren Beleuchtungssystem, welches möglicherweise
sogar über mehrere Räume verteilt ist, sehr zeitintensiv sein kann.
[0014] Demgegenüber ist es nunmehr mit der Erfindung möglich, Leuchten nacheinander in einer
geeigneten Reihenfolge, also insbesondere entsprechend der Abfolge ihrer räumlichen
Anordnung zu identifizieren und mit ihrer räumlichen Position so in Verbindung zu
setzen, dass das zentrale Steuerungssystem eine eindeutige Identifizierung einer Leuchte,
abhängig von ihrer räumlichen Position erhält. Dazu wird ein iterativer Prozess durchlaufen,
der eine schrittweise Eingrenzung aller möglichen Leuchten auf die gewünschte, gerade
ausgewählte Leuchte ermöglicht. Es kann praktisch jede beliebige Leuchte ohne spezielle
Kennzeichnungsmittel verwendet werden, da die Leuchte lediglich durch das zentrale
Steuerungssystem in einen definierten Betriebszustand, also insbesondere einen eingeschalteten
und einen ausgeschalteten Zustand versetzt werden muss. Durch Eingabe des nun vorliegenden
Betriebszustandes der ausgewählten Leuchte wird jede Gruppe identifiziert, die die
ausgewählte Leuchte enthält. Nur diese Gruppe wird für eine erneute Unterteilung in
zwei Gruppen mit unterschiedlichem Betriebszustand verwendet. Wiederum wird die Gruppe
ausgewählt, die in dem Betriebszustand ist, der der ausgewählten Leuchte entspricht.
Schließlich bleibt nur noch die ausgewählte Leuchte übrig. Diese ist im Bediengerät
und im Steuersystem über die Zuordnung des Identifikations-Codes des Steuerungssystems
bekannt. Nunmehr wird die durch die Auswahl der Leuchte bekannte räumliche Position
mittels eines Positions-Codes zugeordnet, so dass jetzt eine eindeutige Zuordnung
des Identifikations-Codes zum Positions-Code vorliegt. Mit anderen Worten, dem Steuerungssystem
ist jetzt sowohl der Identifikations-Code zur Ansteuerung der Leuchte als auch die
räumliche Position dieser Leuchte bekannt. Somit ist es nunmehr möglich, mittels des
zentralen Steuerungssystems verschiedene räumlich geordnete Beleuchtungszustände des
Beleuchtungssystems, etwa durch räumliche Gruppierung von Leuchten, einzustellen.
[0015] Bevorzugtermaßen sind die beliebig gewählten Gruppen etwa gleich groß, insbesondere
enthält jede Gruppe jeweils eine Hälfte der Leuchten.
[0016] Weiter bevorzugt ist der erste Betriebszustand ein eingeschalteter Zustand, während
der zweite Betriebszustand ein ausgeschalteter Zustand ist.
[0017] Bevorzugtermaßen erfolgt die Eingabe des Betriebszustandes der ausgewählten Leuchte
gemäß Verfahrensschritt c jeweils durch eine separate Taste des Bediengerätes für
den "EIN"-Zustand und für den "AUS"-Zustand. Die Tasten sind günstigerweise so angeordnet,
dass ein Bediener auch ohne hinzusehen, die Eingabe des Betriebszustandes vornehmen
kann.
[0018] Vorzugsweise wird beim Schalten des Betriebszustandes der Leuchten ein akustisches
Schaltsignal abgegeben. Damit ist es möglich, ohne weiteren Blick auf das Bediengerät
den Betriebszustand der ausgewählten Leuchte in das Bediengerät einzugeben, da mit
dem akustischen Schaltsignal gleichzeitig eine Eingabeaufforderung zur Eingabe dieses
Betriebszustandes vorliegt. Das iterative Durchlaufen zur Identifikation der ausgewählten
Leuchte wird somit sehr schnell, da innerhalb weniger Sekunden die Eingabe in das
Bediengerät erfolgen kann.
[0019] Bevorzugtermaßen wird im Bediengerät ein Beleuchtungsplan des Beleuchtungssystems
so angezeigt, dass die ausgewählte Leuchte im Beleuchtungsplan identifiziert werden
kann. Ein Bediener kann somit die Zuweisung des Positions-Codes zum Identifikations-Code
durch eine einfache Zuordnung der ausgewählten Leuchte direkt im Beleuchtungsplan
vornehmen. Vorzugsweise kann er dieses durch ein drucksensibles Display des Bediengerätes
vornehmen, d.h. durch Berührung der ausgewählten Leuchte im Beleuchtungsplan direkt
auf dem drucksensiblen Display wird dem System der Positions-Code der ausgewählten
Leuchte mitgeteilt, für die bereits durch das Durchlaufen der Auswahlschritte der
Identifikations-Code ermittelt wurde.
[0020] Eine weitere Möglichkeit, den Positions-Code dem Identifikations-Code zuzuweisen,
ist das schrittweise Durchlaufen der Leuchten in einer vorgegebenen Reihenfolge, insbesondere
in einer räumlich nacheinander ablaufenden Reihenfolge, d.h. ein Programm gibt jeweils
die ausgewählte Leuchte entsprechend der Reihenfolge vor, und hat somit bereits die
Information für die räumliche Position. Nach der iterativen Ermittlung des Identifikations-Codes
kann somit ohne weiteren manuellen Zuweisungsschritt direkt nach dem letztmaligen
Durchlaufen des Schrittes die Zuweisung des Identifikationscodes zum Positionscode
automatisch erfolgen.
[0021] Vorzugsweise erfolgt die Kommunikation des Steuerungssystems mit den Leuchten über
das standardisierte Protokoll
Digital
Address of the
Lighting
Interface (DALI). In einem Beleuchtungssystem mit dem DALI-Protokoll erfolgt in der
Regel nach der Installation eine zufällige Zuweisung von Adressen, d.h. Identifikations-Codes,
zu den installierten Leuchten mittels des Steuerungssystems, um eine Ansteuerung der
Leuchten zu ermöglichen. Durch diese zufällige Verteilung der Identifikations-Codes
liegt keine Zuordnung der Leuchten zu ihrer jeweiligen räumlichen Position vor. Diese
erfolgt dann mit dem oben näher beschriebenen Verfahren.
[0022] Bevorzugtermaßen ist das Bediengerät ein mobiles Gerät, insbesondere ein Laptop oder
Notebook-Computer. Gerade bei Beleuchtungssystemen in sehr großen Räumen oder bei
der einer Verteilung der Leuchten über mehrere Räume, kann ggf. nicht mehr von einer
zentralen Stelle aus eine Leuchte ausgewählt werden. Durch ein mobiles Bediengerät
kann somit ein Inbetriebsetzer in die Nähe der ausgewählten Leuchte gehen, um dann
den im Laufe der iterativen Schritte sich gegebenenfalls ändernden Betriebszustand
in das Bediengerät einzugeben. Auf z.B. einen Laptop oder Notebook-Computer wird dann
eine Installationssoftware bereitgestellt, die den Beleuchtungsplan enthält. Die Eingaben
können auch über eine Maus, Touchpad o.dgl. erfolgen.
[0023] Weiter bevorzugt ist das Bediengerät schnurlos mit dem Steuerungssystem verbunden,
insbesondere über Wireless LAN. Auf dem Bediengerät sind dann die Informationen verfügbar,
welche Leuchte, welcher Betriebszustandsgruppe zugeordnet ist, und dem Steuerungssystem
wird der Betriebszustand der ausgewählten Leuchte mitgeteilt, so dass für die weiteren
Ansteuerungen nur noch die ausgewählte Gruppe vom Steuerungssystem verwendet wird.
[0024] Bevorzugtermaßen ist entsprechend der Anzahl der Leuchten des Beleuchtungssystems
eine maximale Anzahl an Zyklen für das Durchlaufen der Schritte a)-e) bestimmt, wobei
das Erreichen der maximalen Zyklusanzahl durch ein von dem Schaltsignal verschiedenes
Endsignal angezeigt wird. Durch eine solche akustische Wiedergabe des Schrittzyklus
kann die Verbindung des Bediengerätes mit dem Steuerungssystem auf ein Minimum reduziert
werden, d.h. es muss lediglich das Signal für den Betriebszustand der ausgewählten
Leuchte für jeden Schritt an das Steuerungssystem übermittelt werden. Denkbar wäre
dabei z.B., dass ein vorhandenes akustisches Informationssystem in einem Gebäude zur
Übermittlung der akustischen Signale verwendet wird. Anhand von im Raum jeweils vorhandenen
Tasten zur Angabe des Betriebszustandes der ausgewählten Leuchte in einem solchen
Raum, kann somit auf ein mobiles Bediengerät ganz verzichtet werden. Der Inbetriebsetzer
betrachtet lediglich die gemäß vorgegebener Abfolge gerade aktuelle Leuchte und gibt
entsprechend den akustischen Signalen deren Betriebszustand ein, bis die Sequenz ganz
durchlaufen wurde.
[0025] Die Erfindung wird anhand der Zeichnung teilweise schematisch und nicht maßstäblich
näher erläutert. Es zeigen:
- FIG 1
- einen ersten Verfahrensschritt zur Inbetriebsetzung eines Beleuchtungssystems und
- FIG 2
- ein weiterer Verfahrensschritt zur Inbetriebsetzung des Beleuchtungssystems.
[0026] FIG 1 zeigt ein Beleuchtungssystem 1. An ein zentrales Steuersystem 3 sind eine Reihe
von Leuchten 5a bis 5f angeschlossen. Jede Leuchte 5 weist ein jeweiliges elektronisches
Vorschaltgerät 6 auf. Über das elektronische Vorschaltgerät 6 und eine Kommunikationsleitung
4 sind die Leuchten 5 mit den zentralen Steuersystem 3 verbunden. Die Kommunikationsleitung
4 ist als Bussystem so ausgebildet, dass die Kommunikation mittels des standardisierten
Protokolls
Digital
Address of the
Lighting
Interface (DALI) durchführbar ist. Nach der Installation des Beleuchtungssystems 1
wird über das zentrale Steuersystem 3 jeder der Leuchten 5 über das jeweilige Vorschaltgerät
6 eine zufällige Adresse, d.h. ein Identifizierungs-Code 7, zugeordnet. In einem Speicherbereich
13 des Steuerungssystems 3 werden die Identifizierungs-Codes gespeichert. Ein weiterer
Speicherbereich 15 des Steuersystems 3 dient zur Speicherung von Positions-Codes,
die die räumliche Position jeder Leuchte 5 wiedergeben. Zur Inbetriebsetzung des Beleuchtungssystem
1 ist es nunmehr erforderlich, den Identifizierungs-Code 7 einer jeweiligen Leuchte
5 eindeutig einen Positions-Code zuzuordnen. Dazu wird ein Bediengerät 2 verwendet.
Das Bediengerät 2 weist ein druckempfindliches Display 19 auf. Weiterhin weist das
Bediengerät 2 einen "EIN"-Schalter 21 und "AUS"-Schalter 23 auf. Das Bediengerät 2
stellt einen Beleuchtungsplan 31 grafisch auf dem Display 19 dar. Weiterhin wird in
einem Anzeigebereich 25 angezeigt, welche der Leuchten 5 in einem eingeschalteten
Betriebszustand sind. In einem weiteren Anzeigebereich 27 werden die Leuchten im ausgeschalteten
Betriebszustand angezeigt. In den Anzeigebereichen 25 und 27 werden die Leuchten lediglich
mit ihren Identifizierungs-Codes angezeigt. Aufgabe der Inbetriebsetzung ist es nun,
diesen Identifizierungs-Codes jeweils einen eindeutigen Positions-Code zuzuweisen.
Dazu werden folgende Schritte durchgeführt:
[0027] Alle Leuchten 5 werden durch zufällige Auswahl in zwei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe
umfasst in dem hier gezeigten Beispiel drei Leuchten für die Gesamtzahl von sechs
Leuchten des Beleuchtungssystems 1. Die erste Gruppe 25 wird eingeschaltet, während
die zweite Gruppe 27 ausgeschaltet wird. Ein Inbetriebsetzer, der mit dem mobil ausgeführten
Bediengerät 2 die Leuchten 5 nacheinander betrachtet, gibt den aktuell vorliegenden
Betriebszustand einer ersten ausgewählten Leuchte ein. Im hier gezeigten Beispiel
ist das die Leuchte 5d. Diese ist im eingeschalteten Zustand. Der Inbetriebsetzer
gibt somit über die Betätigung des Schalters 21 diesen Betriebszustand ein. Daraufhin
werden die Leuchten der Gruppe 25, die sich im eingeschalteten Zustand befinden, für
die weiteren Verfahrensschritte herangezogen, während die Leuchten der Gruppe 27 nicht
näher betrachtet werden. Die verbleibenden Leuchten werden erneut in zwei Gruppen
eingeteilt. Nach der zufälligen Auswahl durch das System sind im gezeigten Beispiel
die Leuchten 7a und 7c im eingeschalteten Zustand, während die Leuchte 7d ausgeschaltet
ist. Nach diesem Schaltvorgang wird ein akustisches Signal abgegeben, so dass der
Inbetriebsetzer die Durchführung des Schaltvorgangs erkennt. Im gezeigten Beispiel
würde er zwar auch bereits am Ausschalten der Leuchte 7d, d.h. der von ihm gerade
ausgewählten Leuchte, erkennen, dass ein Schaltvorgang erfolgt ist. Wegen der zufälligen
Auswahl muss aber natürlich ein solches Umschalten des Betriebszustandes der ausgewählten
Leuchte 7d nicht notwendiger Weise erfolgen. Der Inbetriebsetzer gibt nun erneut den
Betriebszustand der ausgewählten Leuchte 7d in das System ein, diesmal mit dem Schalter
23. Da die hierdurch ausgewählte Gruppe nur noch die ausgewählte Leuchte 7d umfasst,
ist bereits eine eindeutige Identifizierung der ausgewählten Leuchte möglich. Der
Inbetriebsetzer drückt nun auf die Leuchte 5d im Beleuchtungsplan 31 mittels des druckempfindlichen
Displays 19. Hierdurch wird dem Identifikations-Code 7d der Leuchte 5d nunmehr ein
eindeutiger Positions-Code zugewiesen und im Speicherbereich 15 des Steuerungssystems
3 abgelegt. Der Inbetriebsetzer geht nun zur nächsten Leuchte, z.B. 5e des Beleuchtungssystems
1 und führt erneut die beschriebenen Verfahrensschritte durch. Häufig sind natürlich
in einem Beleuchtungssystem mehr Leuchten vorhanden, so dass pro Leuchte eine häufigere
Eingabe des Betriebszustandes der ausgewählten Leuchte nötig ist. In einem DALI-System
ist typischerweise eine Maximalzahl von 64 Leuchten für ein Beleuchtungssystem vorgesehen.
Dementsprechend sind maximal sechs Eingaben nötig, um die ausgewählte Leuchte eindeutig
zu identifizieren. Mit dem beschriebenen Verfahren ist eine solche Eingabe aber sehr
schnell, d.h. in einigen Sekunden, möglich. Gerade durch die akustische Anzeige des
Schaltens der Betriebszustände muss der Inbetriebsetzer nicht mehr auf das Bediengerät
2 schauen, um die Eingaben vorzunehmen. Das Bediengerät 2 ist über eine drahtlose
Kommunikationsverbindung 17 mit dem Steuerungssystem 3 verbunden. Durch diese Kommunikationsverbindung
17 können sowohl vom Steuerungssystem 3 Identifikations-Codes und die Schaltzustände
der Leuchten 5 an das Bediengerät 2 übermittelt werden, wie auch die jeweilige Betriebszustände
der ausgewählten Leuchten sowie die Angabe der ausgewählten Leuchte im Beleuchtungsplan
31 an das Steuerungssystem 3 übermittelt werden.
[0028] Über dieses Verfahren ist es nunmehr möglich, eine sehr einfache Inbetriebsetzung
eines Beleuchtungssystems 1 zu erreichen, ohne die Leuchten 5 mit zusätzlichen Identifizierungsmitteln
zu versehen. Eine handelsübliche Leuchte kann somit ohne weitere technische Maßnahmen
im Beleuchtungssystem 1 installiert werden.
1. Verfahren zur Inbetriebsetzung eines Beleuchtungssystems (1) mit einer Mehrzahl von
Leuchten (5) und einem zentralen Steuerungssystem (3) zum Ansteuern der Leuchten (5),
wobei jeder Leuchte (5) zunächst unabhängig von ihrer Position ein Identifikations-Code
(13) zugeordnet wird und anschließend jeder Leuchte (5) entsprechend ihrer Position
ein Positions-Code (15) mittels eines Bediengerätes (2) durch folgende Schritte zugewiesen
wird:
a) Unterteilung der Leuchten (5) in zwei beliebig gewählte Gruppen (25,27) dadurch, dass eine Gruppe (25) in einen ersten Betriebszustand und die andere Gruppe (27)
in einen zweiten, vom ersten Betriebszustand verschiedenen Betriebszustand versetzt
wird,
b) Auswahl einer der Leuchten (5) und Eingabe ihres Betriebszustandes in das Bediengerät
(2),
c) Auswahl der Gruppe (25,27) der Leuchten (5), die im gleichen Betriebszustand sind,
wie die ausgewählte Leuchte (5), für die weiteren Verfahrensschritte, während die
andere Gruppe (25,27) nicht mehr betrachtet wird,
d) Wenn die ausgewählte Gruppe (25,27) nicht nur nach die ausgewählte Leuchte (5)
enthält, erneute Durchführung der Schritte a)-d) mit der ausgewählten Gruppe (25,27)
e) Zuweisung des Positions-Code (15)s zu der verbleibenden Leuchte (5) so, dass der
Positions-Code (15) mit dem Identifikations-Code (13) eindeutig in Bezug gesetzt ist.
f) Durchführung der Schritte a)-e) für weitere Leuchten (5).
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die beliebig gewählten Gruppen (25,27) etwa gleich
groß sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der erste Betriebszustand ein eingeschalteter
Zustand und bei dem der zweite Betriebszustand ein ausgeschalteter Zustand ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Eingabe des Betriebszustandes
der ausgewählten Leuchte (5) gemäß Verfahrensschritt c) jeweils durch eine separate
Taste des Bediengerätes (2) für den "Ein"-Zustand und für den "Aus"-Zustand erfolgt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem beim Schalten des Betriebszustandes
gemäß Schritt a) ein akustisches Schaltsignal abgegeben wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem im Bediengerät (2) ein
Beleuchtungsplan (31) des Beleuchtungssystems (1) so angezeigt wird, dass die ausgewählte
Leuchte (5) im Beleuchtungsplan (31) identifiziert werden kann.
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem durch ein drucksensibles Display (19) die ausgewählte
Leuchte (5) direkt im grafisch angezeigten Beleuchtungsplan (31) durch ein Drücken
auf die Leuchte (5) identifiziert werden kann.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Kommunikation des Steuerungssystems
(3) mit den Leuchten (5) über das standardisierte Protokoll "Digital Adressable Lighting
Interface", DALI, erfolgt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Bediengerät (2) ein
mobiles Gerät, insbesondere ein Laptop oder Notebook-Computer, ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem das Bediengerät (2) schnurlos mit dem Steuerungssystem
(3) verbunden ist.
11. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem entsprechend der Anzahl der Leuchten (5) des Beleuchtungssystems
(1) eine maximale Anzahl an Zyklen für das Durchlaufen der Schritte a)-e) bestimmt
ist, wobei das Erreichen der maximalen Zyklusanzahl durch ein von dem Schaltsignal
verschiedenes akustisches Endsignal angezeigt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem das Bediengerät (2) zunächst die Identifikations-Codes
(13) aus dem Steuerungssystem (3) erhält und nach dem Durchführen der Zuweisung der
Positions-Code (15)s diese zum Steuerungssystem (3) zugespielt werden.
1. Method for starting up a lighting system (1) having a plurality of lamps (5) and a
central control system (3) for actuating the lamps (5), each lamp (5) first being
associated with an identification code (13) independently of its position and each
lamp (5) then being assigned a position code (15) according to its position by a control
device (2), by means of the following steps:
a) dividing the lamps (5) into two arbitrarily selected groups (25, 27), by switching
one group (25) to a first operating state and the other group (27) to a second operating
state different from the first operating state,
b) selecting one of the lamps (5) and inputting its operating state into the control
device (2),
c) selecting the group (25, 27) of lamps (5) having the same operating state as the
selected lamp (5) for the further method steps, while the other group (25, 27) is
no longer considered,
d) if the selected group (25, 27) does not only comprise the selected lamp (5), carrying
out steps a) - d) again with the selected group (25, 27),
e) assigning the position code (15) to the remaining lamp (5), so that the position
code (15) is related uniquely to the identification code (13),
f) carrying out steps a) - e) for further lamps (5).
2. Method according to claim 1, wherein the arbitrarily selected groups (25, 27) are
of roughly equal size.
3. Method according to claim 1 or 2, wherein the first operating state is a switched
on state and the second operating state is a switched off state.
4. Method according to one of the preceding claims, wherein the inputting of the operating
state of the selected lamp (5) according to method step c) is effected in each instance
by a separate key on the control device (2) for the "on" state and for the "off" state.
5. Method according to one of the preceding claims, wherein an acoustic switching signal
is emitted when the operating state is switched according to step a).
6. Method according to one of the preceding claims, wherein a lighting plan (31) of the
lighting system (1) is displayed in the control device (2), so that the selected lamp
(5) can be identified in the lighting plan (31).
7. Method according to claim 6, wherein a pressure-sensitive display (19) allows the
selected lamp (5) to be identified directly in the graphically displayed lighting
plan (31) by pressing the lamp (5).
8. Method according to one of the preceding claims, wherein communication of the control
system (3) with the lamps (5) takes place by way of the standard protocol "Digital
Addressable Lighting Interface", DALI.
9. Method according to one of the preceding claims, wherein the control device (2) is
a mobile device, in particular a laptop or notebook computer.
10. Method according to claim 9, wherein the control device (2) is connected wirelessly
to the control system (3).
11. Method according to claim 4, wherein a maximum number of cycles for running through
the steps a) - e) is determined according to the number of lamps (5) in the lighting
system (1), the reaching of the maximum cycle number being indicated by an acoustic
end signal, which is different from the switching signal.
12. Method according to claim 9, wherein the control device (3) first obtains the identification
codes (13) from the control system (3) and after the position codes (15) have been
assigned, they are passed on to the control system (3).
1. Procédé de mise en service d'un système d'éclairage (1) comprenant une pluralité de
lampes (5) et un système de commande central (3) destiné à commander les lampes (5),
dans lequel chaque lampe (5) se voit d'abord attribuer indépendamment de sa position
un code d'identification (13), puis chaque lampe (5) se voit assigner en fonction
de sa position un code de position (15) au moyen d'un appareil de commande (2) par
les étapes suivantes :
a) subdivision des lampes (5) en deux groupes (25, 27) choisis d'une manière quelconque,
en commutant un groupe (25) sur un premier régime de fonctionnement et l'autre groupe
(27) sur un deuxième régime de fonctionnement, différent du premier régime de fonctionnement,
b) sélection d'une des lampes (5) et introduction de son régime de fonctionnement
dans l'appareil de commande (2),
c) sélection du groupe (25, 27) des lampes (5) ayant le même régime de fonctionnement
que la lampe (5) sélectionnée pour les étapes suivantes du procédé, pendant que l'autre
groupe (25, 27) ne sera plus considéré,
d) si le groupe (25, 27) sélectionné ne comporte plus seulement la lampe (5) sélectionné,
nouvelle exécution des étapes a) -d) avec le groupe (25, 27) sélectionné,
e) assignation du code de position (15) à la lampe (5) restante, le code de position
(15) étant ainsi mis en corrélation univoque avec le code d'identification (13),
f) exécution des étapes a)-e) pour d'autres lampes (5).
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel les groupes (25, 27) choisis d'une manière
quelconque sont sensiblement de même taille.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le premier régime de fonctionnement
est un régime de marche et dans lequel le deuxième régime de fonctionnement est un
régime d'arrêt.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'introduction du
régime de fonctionnement de la lampe (5) sélectionnée selon l'étape c) du procédé
se fait à chaque fois par une touche distincte de l'appareil de commande (2) pour
le régime "Marche" et pour le régime "Arrêt".
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel un signal de commutation
acoustique est délivré lors de la commutation du régime de fonctionnement selon l'étape
a).
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel un plan d'éclairage
(31) du système d'affichage (1) s'affiche dans l'appareil de commande (2) de manière
à ce que la lampe (5) sélectionnée puisse être identifiée dans le plan d'éclairage
(31).
7. Procédé selon la revendication 6, dans lequel un écran (19) sensible à la pression
permet l'identification directe de la lampe (5) sélectionnée dans le plan d'éclairage
(31) affiché graphiquement, par une pression sur la lampe (5).
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la communication du
système de commande (3) avec les lampes (5) se fait via le protocole standardisé "Digital
Adressable Lighting Interface", DALI.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'appareil de commande
(2) est un appareil mobile, en particulier un ordinateur portable ou un ordinateur
de type notebook.
10. Procédé selon la revendication 9, dans lequel l'appareil de commande (2) est relié
sans fil au système de commande (3).
11. Procédé selon la revendication 4, dans lequel un nombre maximum de cycles pour parcourir
les étapes a)-e) est déterminé en fonction du nombre de lampes (5) du système d'éclairage
(1), le fait d'avoir atteint le nombre maximum de cycles étant indiqué par un signal
final acoustique, différent du signal de commutation.
12. Procédé selon la revendication 9, dans lequel l'appareil de commande (2) reçoit d'abord
les codes d'identification (13) en provenance du système de commande (3), et après
avoir effectué l'assignation des codes de position (15), il communique ces derniers
au système de commande (3).