(19)
(11) EP 2 182 140 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
28.12.2016  Patentblatt  2016/52

(21) Anmeldenummer: 08405272.9

(22) Anmeldetag:  03.11.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04H 1/12(2006.01)
E04B 1/348(2006.01)

(54)

Bausatz für eine Sanitärzelle und Sanitärzelle hergestellt aus einem solchen Bausatz

Kit for a sanitary cell and corresponding sanitary cell

Kit destiné à une cellule sanitaire et cellule sanitaire correspondante


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
05.05.2010  Patentblatt  2010/18

(73) Patentinhaber: Geberit International AG
8645 Jona (CH)

(72) Erfinder:
  • Blassnick, Hansjörg
    6143 Pfons (AT)
  • Heiss, Christian
    6179 Ranggen (AT)

(74) Vertreter: Frischknecht, Harry Ralph et al
Isler & Pedrazzini AG Gotthardstrasse 53 Postfach 1772
8027 Zürich
8027 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 1 939 217
FR-A- 2 767 464
US-A- 2 282 329
DE-A1- 10 032 642
US-A- 2 037 895
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Bausatz für eine Sanitärzelle nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Die FR-A-2 767 464, welche als nächster Stand der Technik angesehen wird, offenbart einen Bausatz für eine Sanitärzelle, der eine Bodenwanne, ein Deckenelement, Wandplatten (panneaux) und Profile zum Verbinden dieser Wandplatten aufweist. Die Wandplatten müssen beim Montieren mittels der Profile miteinander verbunden, beispielsweise verklebt werden.

    [0003] Die DE-A-34 40 545 offenbart einen Bausatz mit einer Bodenwanne, die aus Kunststoff hergestellt ist und die als Rahmenkonstruktion ausgebildet ist. Die Bodenwanne ermöglicht eine unterschiedliche Auskleidung mit beispielsweise keramischem Material oder gegossenem und geklebtem Material. Auf die Bodenwanne sind Tragprofile aufsetzbar und am unteren Ende jeweils mit einem Verbindungselement an der Bodenwanne befestigbar. Die montierten Tragprofile bilden eine Unterkonstruktion für die Befestigung von grossformatigen Wandelementen, die Sanitärobjekte aufnehmen können.

    [0004] Ein weiterer Bausatz ist aus der EP-A-0 044 055 bekannt geworden. Dieser weist eine Bodenwanne auf, in der eine Duschwanne eingeformt ist und einen hochgezogenen umlaufenden Rand aufweist. Auf die Bodenwanne werden Wandelemente aufgesetzt, die drei Eckelemente, flächige Wandelemente und Wandvorsprungelemente aufweisen. Über den Umfang der Sanitärzelle sind gesonderte Anschluss- und Aufbauprofile vorgesehen, welche in Abständen entsprechend an Randflanschen der einzelnen Wandelemente befestigt werden. Diese Anschluss- und Aufbauprofile werden zwischen Decke und Boden verspannt. Sie sind zudem an Befestigungsflanschen mit einer Aussenverkleidung verschraubt. Mit diesem Bausatz kann eine Sanitärzelle vor Ort in einen bereits fest vorgegebenen Raum, beispielsweise im Fall einer Altbausanierung, eingebaut werden.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde einen Bausatz der genannten Art zu schaffen, der eine einfachere Vorfertigung und eine einfachere Montage auf der Baustelle ermöglicht.

    [0006] Die Aufgabe ist gemäss Anspruch 1 gelöst. Ein solches Bodenelement kann sehr einfach und günstig vollständig und einteilig aus Metallblech hergestellt werden. Es besitzt dann besondere Festigkeit, wenn es gemäss einer Weiterbildung der Erfindung einteilig aus gekantetem und verschweisstem Metallblech hergestellt ist. Ein solches Bodenelement ermöglicht zudem eine sichere Abdichtung gegenüber den Wandelementen. Eine besonders rationelle Vorfertigung und einfache Montage auf der Baustelle ergibt sich dadurch, dass erfindungsgemäss das Bodenelement einen Tragrand aufweist und Wandelemente jeweils eine Unterkonstruktion aufweisen, die aus Profilstangen vorgefertigt sind und die auf den genannten Tragrand befestigbar sind. Eine Unterkonstruktion aus Profilstangen ist einerseits vergleichsweise leicht und kann rationelle vorgefertigt werden. Die Anpassung der Unterkonstruktion an die Masse des Bodenelementes kann in einfacher Weise durch entsprechendes ablängen der Profilelemente erreicht werden. Auf der Baustelle können dann diese vorgefertigten Unterkonstruktionen sehr einfach und schnell auf den Tragrand des Bodenelements aufgesetzt und an diesem befestigt werden. Solche Unterkonstruktionen eignen sich auch besonders für das Anbringen von Wandverkleidungen, beispielsweise solche aus Glasplatten. Die Wandverkleidungen können beispielsweise an den Profilen der Unterkonstruktion angeschraubt werden.

    [0007] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Tragrand des Bodenelementes wenigstens bereichsweise hohl oder nach unten offen ist. Dadurch ergibt sich eine besonders hohe Festigkeit des Bodenelementes.

    [0008] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Bodenelement ein Bodenblech aufweist, dass im wesentlichen die gesamte Bodenfläche der Sanitärzelle bildet. Diese Fläche ist vorzugsweise eine Ebene und leicht zu einer Ablaufrinne hin geneigt. Das Einformen einer Duschwanne erübrigt sich bei einem solchen Bodenelement. Vorzugsweise ist hierbei die Ablaufrinne eingeformt. Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist an einer Unterseite der Ablaufrinne ein Topf für einen Geruchsverschluss angeordnet. Vorzugsweise ist dieser Topf fest mit dem Bauelement verbunden. Eine nachträgliche Montage des Topfes ist in diesem Fall nicht erforderlich.

    [0009] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Bodenelement eine Eingangsseite aufweist, die etwas niedriger ist als der übrige Rand des Bodenelementes.

    [0010] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Bodenelement ein Bodenblech und unterhalb und im Abstand zu diesem ein weiteres wandseitig umlaufend fest mit dem Bodenblech verbundenes Blech aufweist. Dadurch kann ein besonders festes und stabiles Bodenelement hergestellt werden. Zwischen dem Bodenblech und dem unteren Blech besteht ein Hohlraum, der vorzugsweise mit einem dämmenden Material gefüllt wird. Das Bodenelement kann dadurch besonders leicht, trotzdem stabil und dämmend hergestellt werden. Insbesondere ist dieser Hohlraum ausgeschäumt.

    [0011] Die Erfindung betrifft zudem eine Sanitärzelle hergestellt aus dem erfindungsgemässen Bausatz.

    [0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
    Figur 1
    ein Bausatz,
    Figur 2
    eine räumliche Ansicht des Bodenelementes und
    Figur 3
    eine räumliche Ansicht eines geschnittenen Bodenelementes mach Fig. 2.


    [0013] Der in Figur 1 gezeigte Bausatz 1 besteht aus einem Bodenelement 2, vier Wandelementen 3-6 und einem Deckenelement 7. Diese Elemente könnten vor Ort beispielsweise bei einer Altbausanierung in einem bestehenden Raum zu einer Sanitärzelle zusammengebaut werden. Sämtliche genannten Elemente können vorgefertigt werden und müssen somit lediglich zusammengesetzt werden.

    [0014] Das Bodenelement 2 bildet eine vorgefertigte Einheit und ist aus verschweisstem und abgekannteten Blech, insbesondere aus Edelstahlblech hergestellt. In dem zu sanierenden Raum wird das Bodenelement 2 auf wenigstens vier Auflageteile 8 aufgesetzt. Diese Auflageteile 8 bilden eine Art Füsse und bestehen jeweils vorzugsweise aus einem hier nicht gezeigten Distanzstück und einer Schallschutzunterlage. Wie die Figuren 2 und 3 zeigen, besitzt das Bodenelement zwei seitliche Ränder 23, die jeweils eine Wandoberseite 33 aufweisen, welche bezüglich einer Bodenfläche 20 erhöht sind. An einer Seite des Bodenelementes 2 sind diese beiden Ränder 23 über einen weiteren Rand 24 miteinander verbunden. Die Oberseite des Randes 24 ist im wesentlichen bündig mit den Randoberseiten 33. Eine Eingangsseite 21 erstreckt sich zwischen den beiden Rändern 23 und verläuft parallel zum Rand 24. Eine Oberseite 34 der Eingangsseite 21 ist gegenüber den Randoberseiten 33 tiefer angeordnet. Nach der Oberseite 34 führt eine leicht geneigte und kurze Stufe 30 zur Bodenfläche 20. Die Bodenfläche 20 ist leicht zu einer Ablaufrinne 22 hin geneigt. Diese Ablaufrinne 22 ist in ein Bodenblech 27 durch Abkannten eingeformt und erstreckt sich zwischen den beiden Rändern 23 parallel zum Rand 24. An einem Ende der Ablaufrinne 22 ist eine Ablauföffnung 31 ausgestanzt. Die Ablaufrinne 22 ist mit einem streifenförmigen Lochblech 25 abgedeckt. An die Ablauföffnung 31 ist gemäss Figur 2 ein Topf 32 angeschlossen, der mit Wasser einen Geruchsverschluss bildet. Der Topf besitzt einen seitlichen Stutzen 35 für den Anschluss einer hier nicht gezeigten Entsorgungsleitung. Der Topf 32 ist vorzugsweise am Bodenelement 2 vormontiert.

    [0015] Im Abstand zum Bodenblech 27 besitzt das Bodenelement 2 ein unteres Bodenblech 28, das wie ersichtlich gewellt ist und beispielsweise ein sogenanntes Trapezblech bildet. Dieses ist an den Rändern fest mit dem oberen Bodenblech 27 verbunden, beispielsweise verschweist. Zwischen den beiden Bodenblechen 27 und 28 besteht ein Zwischenraum 29, der mit einem hier nicht gezeigten verstärkenden und/oder dämmenden Material gefüllt ist. Das Material wird insbesondere durch schäumen eingebracht. Das Material ist vorzugsweise wärmedämmend und auch schalldämmend. Es versteift zudem das Bodenelement 2. Gleichzeitig ist dieses Bodenelement vergleichsweise leicht und kann als Einheit transportiert und montiert werden.

    [0016] An den Rändern 23 und 24 sind nach oben vorstehende Stifte 26 insbesondere Gewindestifte angeordnet, mit denen das Bodenelement 2 mit den nachfolgend genannten Wandelementen 3 - 6 verbindbar, insbesondere verschraubbar ist. Das Wandelement 3 besitzt eine Unterkonstruktion 9, die aus vertikalen und horizontalen Profilstangen 10 hergestellt ist. Diese Profilstangen 10 sind ebenfalls aus Blech hergestellt und über hier nicht gezeigte Verbindungselemente miteinander verbunden. Eine untere Profilstange 40 besitzt die Länge eines Randes 23 und wird mit einem solchen verbunden, beispielsweise mit den Stiften 26 verschraubt. Eine obere sich horizontal erstreckende Profilstange 41 wird mit dem Deckenelement 7 verbunden, beispielsweise verschraubt. In der Unterkonstruktion 9 ist ein Spülkasten 11 angeordnet, der zum Spülen eines Sanitärartikels 12, beispielsweise einer WC Schüssel dient. Die Unterkonstruktion 9 kann auch weitere hier nicht gezeigte Leitungen, Bauelemente und dergleichen aufnehmen, welche zur Versorgung der Sanitärzelle benötigt werden.

    [0017] An die Unterkonstruktion 9 wird innenseitig eine Wandverkleidung 13 befestigt, die beispielsweise aus Glasplatten besteht. Die Befestigung erfolgt mit hier nicht gezeigten geeigneten Befestigungselementen, beispielsweise mit Befestigungsschrauben, die mit den Profilstangen 10 verbindbar sind. Die Wandverkleidung 13 ist ebenfalls vorzugsweise vorgefertigt und wird am Montageort mit der Unterkonstruktion 9 verbunden. Anstelle von Glasplatten kann die Wandverkleidung 13 auch aus anderen Elementen, beispielsweise aus Gipskartonplatten hergestellt werden.

    [0018] Das Wandelement 4 ist ähnlich aufgebaut wie das Wandelement 9, dient hier jedoch zur Befestigung eines Spiegelschranks 15 und eines Waschbeckens 16. Die für das Wandelement 4 vorgesehene Unterkonstruktion 14 ist entsprechend auf die Befestigung des Spiegelschrankes 15 und des Waschbeckens 16 ausgelegt. Es besteht aus entsprechend abgelängten Profilstangen. Die Unterkonstruktion 14 wird für die Unterkonstruktion 9 mit dem Bodenelement 2 verbunden. Sie liegt entsprechend auf dem Rand 24 auf.

    [0019] Das Wandelement 5 wird parallel zum Wandelement 3 auf einem Rand 23 befestigt. Die hier vorgesehene Unterkonstruktion 18 ist ähnlich aufgebaut wie die Unterkonstruktionen 9 und 14 und ermöglicht die Befestigung einer Wandverkleidung 19, die ebenfalls aus Glasplatten oder dergleichen hergestellt sein kann. Das Wandelement 5 kann beispielsweise zur Befestigung einer hier nicht gezeigten Handtuchstange oder zur Aufnahme eines Heizkörpers vorgesehen sein. Die Handtuchstange als auch der Heizkörper können an der Unterkonstruktion 18 befestigt werden.

    [0020] Das Wandelement 6 bildet die Tür, welche den Zugang zur Sanitärzelle ermöglicht. Es besitzt eine Wand 38, beispielsweise aus Glasplatten hergestellt ist und die mit Profilen 36 und 37 am Bodenelement 2 bzw. am Deckenelement 7 befestigt ist. An diesen Profilen 36 und 37 ist ein Schiebeteil 39 verschiebbar gelagert. Die Tür kann alternativ aber auch anders ausgebildet sein, beispielsweise könnte sie auch als übliche Schwenktüre ausgebildet sein.

    [0021] Das Deckenelement 7 wird auf die Wandelemente 3 - 6 aufgesetzt und besteht im wesentlichen aus einer ebenen Platte 42 und oberseitig an dieser befestigten Profilen 43, die beispielsweise Blechprofile sind und das Deckenelement 7 versteifen. Die Platte 42 kann beispielsweise aus Holz, Glas, Gipskarton oder dergleichen bestehen. Mit hier nicht gezeigten Befestigungsteilen, beispielsweise Schrauben wird das Deckenelement 7 an den Unterkonstruktionen 9, 14 und 18 befestigt. Der Bausatz 1 kann somit wie ersichtlich zu einem grossen Teil aus Stahlblech hergestellt werden. Das Gewicht des Bausatzes kann dadurch vergleichsweise niedrig gehalten werden, wobei dennoch eine hohe Stabilität gewährleistet ist.

    [0022] Die Unterkonstruktionen 9, 14 und 18 als auch die Wandverkleidungen 13, 17 und 19 werden jeweils auf einem Rand 23 bzw. 24 befestigt bzw. abgestützt. Die Wandverkleidungen 13, 17 und 19 werden jeweils an einer unteren Kante 44 gegenüber dem Rand 23 bzw. 24 abgedichtet. Die Abdichtung kann über hier nicht gezeigte Dichtungsstreifen erfolgen, die an diesen Kanten 44 angeklebt werden und die jeweils auf dem Rand 23 bzw. 24 aufliegen. Entsprechend wird das Profil 36 gegenüber dem Bodenelement 2 abgedichtet.

    [0023] Bei der Montage wird zuerst das Bodenelement 2 mit den Auflageteilen 8 auf den hier nicht gezeigten Gebäudeboden aufgelegt. Das Bodenelement 2 wird entsprechend nivelliert. Anschliessend werden die Unterkonstruktionen 9, 14 und 18 auf dem Bodenelement 2 befestigt. Anschliessend werden an den Unterkonstruktionen 9, 14 und 18 die Wandverkleidungen 13, 17 und 19 sowie die Sanitärelemente 12, 15 und 16 montiert. Schliesslich werden das Deckenelement 7 und das Wandelement 6 montiert.
    Bezugszeichenliste
    1 Bausatz 23 Rand
    2 Bodenelement 24 Rand
    3 Wandelement 25 Lochblech
    4 Wandelement 26 Stift
    5 Wandelement 27 Bodenblech
    6 Wandelement 28 unteres Bodenblech
    7 Deckenelement 29 Hohlraum
    8 Auflageteil 30 Stufe
    9 Unterkonstruktion 31 Ablauföffnung
    10 Profilstangen 32 Topf
    11 Spülkasten 33 Randoberseite
    12 Sanitärartikel 34 Oberseite
    13 Wandverkleidung 35 Stutzen
    14 Unterkonstruktion 36 Profil
    15 Spiegelschrank 37 Profil
    16 Waschbecken 38 Wand
    17 Wandverkleidung 39 Schiebeteil
    18 Unterkonstruktion 40 Profilstange
    19 Wandverkleidung 41 Profilstange
    20 Bodenfläche 42 Platte
    21 Eingangsseite 43 Profile
    22 Ablaufrinne 44 Kante



    Ansprüche

    1. Bausatz für eine Sanitärzelle, mit vorgefertigten Bauelementen, die vor Ort zusammensetzbar sind, umfassend wenigstens ein Bodenelement (2), Wandelemente (3 - 6) und ein Deckenelement (7), wobei das Bodenelement (2) aus geformtem Metallblech hergestellt ist und das Bodenelement (2) einen wenigstens teilweise umlaufenden Tragrand (23, 24) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass Wandelemente (3 - 6) jeweils eine Unterkonstruktion (9, 14, 18) aufweisen, die aus Profilstangen (10) vorgefertigt sind und die auf dem genannten Tragrand (23, 24) befestigbar sind.
     
    2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (2) einteilig aus gekantetem Metallblech hergestellt ist.
     
    3. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrand (23, 24) wenigstens bereichsweise hohl oder nach unten offen ist.
     
    4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (2) ein Bodenblech (27) aufweist, das im wesentlichen die gesamte Bodenfläche (20) der Sanitärzelle bildet.
     
    5. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in das Bodenelement (2) eine Ablaufrinne (22) eingeformt ist, welche sich gegenüber einer Eingangsseite (21) befindet.
     
    6. Bausatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Unterseite der Ablaufrinne (22) ein Topf (32) für einen Geruchsverschluss angeordnet ist.
     
    7. Bausatz nach Anspruch 5 oder 6 , dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (2) eine Bodenfläche (20) aufweist, die ausgehend von einer Eingangsseite (21) her zur Ablaufrinne (22) hin geneigt ist.
     
    8. Bausatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im wesentlichen die gesamte Bodenfläche (20) der Sanitärzelle gegen die Ablaufrinne hin geneigt ist.
     
    9. Bausatz nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wandelement (6) als Türe ausgebildet ist und ein Schiebeteil (39) aufweist.
     
    10. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (2) ein oberes Bodenblech (27) und unterhalb und im Abstand zu diesem ein weiteres randseitig umlaufend fest mit dem oberen Bodenblech 27 verbundenes untere Blech (28) aufweist.
     
    11. Bausatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Blech (27) uneben und insbesondere gewellt ausgebildet ist.
     
    12. Bausatz nach einem der Ansprüche 10 bis 12 , dadurch gekennzeichnet, dass ein Hohlraum (29) zwischen den beiden Blechen (27, 28) mit einem versteifenden und/oder dämmenden Material wenigstens teilweise ausgefüllt ist.
     
    13. Bausatz nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (29) ausgeschäumt ist.
     
    14. Sanitärzelle, hergestellt aus einem Bausatz gemäss einem der Ansprüche 1 bis 13.
     


    Claims

    1. A kit for a sanitary cell, with prefabricated components, which can be assembled on site, comprising at least one floor element (2), wall elements (3 - 6) and one ceiling element (7), wherein the floor element (2) is made of formed metal sheet and wherein the floor element (2) comprises an at least partially encircling carrying edge (23, 24), characterized in that each of the wall elements (3 - 6) comprises a substructure (9, 14, 18), which is made of profile bars (10) and which are attachable on said carrying edge (23, 24).
     
    2. The kit according to claim 1, characterized in that the floor element (2) is made of bended metal sheet as a single piece.
     
    3. The kit according to claim 1, characterized in that the carrying edge (23, 24) is at least regionally hollow or open towards the bottom.
     
    4. The kit according to one of claims 1 to 3, characterized in that the floor element (2) comprises a floor sheet (27), which in essence forms the entire floor area (20) of the sanitary cell.
     
    5. The kit according to one of claims 1 to 4, characterized in that a drain channel (22) is formed integrally in the floor element (2), which is located opposite an entrance side (21).
     
    6. The kit according to claim 5, characterized in that a pot (32) for an odor closure is arranged at a bottom side of the drain channel (22).
     
    7. The kit according to claim 5 or 6, characterized in that the floor element (2) comprises a floor area (20), which is inclined from an entrance side (21) towards the drain channel (22).
     
    8. The kit according to claim 7, characterized in that in essence the entire floor area (20) of the sanitary cell is inclined towards the drain channel.
     
    9. The kit according to claim 7 or 8, characterized in that one wall element (6) is designed as a door and comprises a sliding part (39).
     
    10. The kit according to one of claims 1 to 9, characterized in that the floor element (2) comprises an upper floor sheet (27) and a further lower floor sheet (28) that is arranged below and at a distance to the upper floor sheet, wherein the lower floor sheet is fixed to the upper floor sheet along its edge side.
     
    11. The kit according to claim 10, characterized in that the lower sheet (28) is designed uneven and in particular corrugated.
     
    12. The kit according to one of claims 10 to 11, characterized in that a cavity (29) between both sheets (27, 28) is filled at least partially with a stiffening and/or insulating material.
     
    13. The kit according to claim 12, characterized in that the cavity (29) is foamed.
     
    14. A sanitary cell, made from a kit according to one of claims 1 to 13.
     


    Revendications

    1. Un kit destiné à une cellule sanitaire avec des composants préfabriqués, qui peut être assemblés sur place, comprenant au moins un élément de plancher (2), des éléments de paroi (3 - 6) et un élément de plafond (7), où l'élément de plancher (2) est réalisé en tôle métallique et où l'élément de plancher (2) comprend un bord de support (23, 24) au moins partiellement encerclant, caractérisé en ce que chaque des éléments de paroi (3 - 6) comprend une sous-structure (9, 14, 18), qui est réalisée en barres profilées (10) et qui peuvent être fixées audit bord de support (23, 24).
     
    2. Le kit selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de plancher (2) est réalisé en tôle métallique plié en une seule pièce.
     
    3. Le kit selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bord de support (23, 24) est creux ou ouvert vers le bas au moins régionalement.
     
    4. Le kit selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément de plancher (2) comprend une tôle de plancher (27), qui en essence constitue la surface de plancher (20) entière de la cellule sanitaire.
     
    5. Le kit selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un canal d'évacuation (22) est formé d'un seul tenant dans l'élément de plancher (2), qui est située à l'opposé d'un côté d'entrée (21).
     
    6. Le kit selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'un pot (32) pour une fermeture d'odeur est arrangée à un côté inférieure du canal d'évacuation (22).
     
    7. Le kit selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que l'élément de plancher (2) comprend une surface de plancher (20), qui est inclinée à partir d'un côté d'entrée (21) vers le canal d'évacuation (22).
     
    8. Le kit selon la revendication 7, caractérisé en ce que en essence la surface de plancher (20) entière de la cellule sanitaire est inclinée vers le canal d'évacuation.
     
    9. Le kit selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que un élément de paroi (6) est conçue comme une porte et comprend une partie coulissante (39).
     
    10. Le kit selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'élément de plancher (2) comprend une tôle de plancher supérieure (27) et une tôle de fond inférieure supplémentaire (28) qui est disposé au-dessous et à une distance par rapport à la tôle supérieure, où la tôle de plancher inférieur est fixé à la tôle supérieure le long de son bord latéral.
     
    11. Le kit selon la revendication 10, caractérisé en ce que la tôle inférieure (28) est conçu irrégulier et, en particulier ondulée.
     
    12. Le kit selon l'une quelconque des revendications 10 à 11, caractérisé en ce qu'une cavité (29) entre les deux tôles (27, 28) est rempli au moins partiellement d'un matériau de raidissement et/ou d'isolation.
     
    13. Le kit selon la revendication 12, caractérisé en ce que la cavité (29) est moussée.
     
    14. Une cellule sanitaire réalisée d'un kit selon l'une quelconque des revendications 1 à 13.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente