(19)
(11) EP 2 183 418 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.01.2012  Patentblatt  2012/04

(21) Anmeldenummer: 08784596.2

(22) Anmeldetag:  02.07.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
D04H 1/54(2012.01)
D04H 3/14(2012.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2008/005391
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2009/030300 (12.03.2009 Gazette  2009/11)

(54)

VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES WEITERREISSFESTEN FLÄCHENGEBILDES, WEITERREISSFESTES FLÄCHENGEBILDE UND DESSEN VERWENDUNG

METHOD FOR THE PRODUCTION OF A TEAR PROPAGATION-RESISTANT TEXTILE SHEET MATERIAL, TEAR PROPAGATION-RESISTANT TEXTILE SHEET MATERIAL AND USE THEREOF

PROCÉDÉ DE FABRICATION D'UN PRODUIT PLAT RÉSISTANT À LA PROPAGATION DE DÉCHIREMENT, PRODUIT PLAT RÉSISTANT À LA PROPAGATION DE DÉCHIREMENT ET UTILISATION


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 28.08.2007 DE 102007040795

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.05.2010  Patentblatt  2010/19

(73) Patentinhaber: Carl Freudenberg KG
69469 Weinheim (DE)

(72) Erfinder:
  • GROTEN, Robert
    F-68280 Sundhoffen (FR)
  • JAHN, Ulrich
    F-68910 Labaroche (FR)
  • RIBOULET, Georges
    F-68000 Colmar (FR)
  • HESS, Michael
    67705 Trippstadt (DE)
  • ABDELKADER, Ameur
    F-6800 Colmar (FR)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 1 048 771
WO-A-2006/107695
EP-A- 1 428 919
FR-A- 2 299 438
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines waiterreißfesten Flächengebildes aus Gamen, Fasern oder Filamenten, die aus mindestens zwei Elementarfilamenten aus verschiedenen Polymeren gebildet sind, ein weiterreißfestes Flächengebilde und dessen Verwendung.

    [0002] Aus dem Dokument WO 2006/107695 A2 bzw. US 2006/0223406 A1 ist ein Verfahren zur Herstellung von weiterraißfesten Vliesstoffen aus Bikomponentenfasern mit einer Inseln-im-Meer-Anordnung bekannt. Ein darin beschriebenes Nylon/Polyethylen Polymerpaar mit einem Gewichtsverhältnis von 75: 25 mit verschledenen Inseln-im-Meer-Anordnungen weist nach Kalandrierung maximal eine spezifische Weiterreißkraft von 0,22 N pro g/m2 auf. Die EP 1098771 A1 betrifft ein nichtgswebtes Vlies, das mindestens Zum tail aus Endlosfäden oder zusammengesetzten Fasern hergestellt wird, die aus mindestens zwei komponenten aus thermoplastischen Fasern bestehen.

    [0003] Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein möglichst einfaches Verfahren anzugeben, mit dem Flächengebilde mit besonders guten mechanische Eigenschaften, im Sinne von besonders hohen Werten bezüglich der spezifischen Weiterreißkraft hergestellt werden können. Die erfindungsgemäßen Flächengebilde sollen in Einsatzgebieten, die insbesondere eine besonders hohe Weiterreißkraft der Flächengebilde erfordern, Verwendung finden können. Bevorzugt sollen die Flächengebilde auch besonders hohe Höchstzugkraftwerte und/oder Bruchdehnungswerte aufweisen.

    [0004] Bezüglich des erfindungsgemäßen Verfahrens gemäß Anspruch 1 wird dazu ein Ausgangs-Flächengebilde aus Gamen, Fasern oder Filamenten, die aus mindestens zwei Elementarfilamenten gebildet sind und im Querschnitt betrachtet eine Orangenspalten- bzw. Kuchenstück-Anordnung (Pie-Anordnung) mit Segmenten aus verschiedenen Polymeren aufweisen, eingesetzt und einer komprimierenden Wärmebehandlung ausgesetzt, wobei die Polymer-Segmente durchdrungen werden und eine zumindest im Wesentlichen nicht-klebende Bindung durch Vernietung bzw. Verschweißung der Polymer-Segmente erreicht wird, wobei Polymerpaare verwendet werden, ausgewählt aus Polypropylen/Polyethylen, Poly amid6/Polyethylen, Polyethylenterephthalat/Polyethylen, Polyamid6/Polypropylen oder polyethylenterephthalat/Polypropylen.

    [0005] Unter einer im Wesentlichen nicht-klebenden Bindung wird hier eine Verbindung verstanden, die keine, eine schwere oder nur eine bedingte Klebbarkeit aufweist. So weisen Materialien mit einer bedingten Klebbarkeit eine bedingte oder keine Diffusionsklebung, jedoch unter Umständen eine gute Adhäsionsklebung auf, und Materialien mit einer schweren Klebbarkeit weisen keine Diffusionsklebung und wenn überhaupt eine bedingte Adhäsionsklebung auf.

    [0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

    [0007] In bevorzugter Ausgestaltung des Verfahrens wird ein Flächengebildes mit einer spezifischen Weiterreißfestigkeit von gleich oder größer 0,4 N pro g/m2, bevorzugt von 0,6 bis 0,9 N pro g/m2 nach der Zungen-Methode gemäß ASTM D 2261 hergestellt.

    [0008] Vorteilhafterweise weist das Flächengebilde ein besonders geringes Flächengewicht von 20 bis 500 g/m2, bevorzugt von 40 bis 300 g/m2, auf.

    [0009] Das Flächengebilde stellt bevorzugt einen Vliesstoff dar, der zumindest teilweise gebildet ist aus Bikomponenten-Endlosfasern oder zusammengesetzten Fasern. Die Fasern weisen dabei vorzugsweise einen Gesamttiter von 1,6 dtex bis 6,4 dtex, bevorzugt von 2 bis 4,8 dtex, auf.

    [0010] Die Orangenspalten- bzw. Kuchenstück-Anordnung (Pie-Anordnung) weist vorteilhafterweise 2, 4, 8, 16, 32 oder 64 Segmente, besonders bevorzugt 8, 16 oder 32 Segmente, auf.

    [0011] Als Polymere werden thermoplastische Polymere, sogenannte inkompatible Polymerpaare oder-blends, aus verschiedenen Polyolefinen, Polyestern und Polyamiden eingesetzt, die nicht-klebende Paarungen ergeben.

    [0012] Die verwendeten Polymerpaare werden ausgewählt aus Polypropylen/ Polyethylen, Polyamid6/ Polyethylen oder Polyethylenterepthalat/ Polyethylen, oder Polypropylen/ Polyethylen, Polyamid6/ Polypropylen oder Polyethylenterepthalat/ Polypropylen.

    [0013] Polymerpaare mit zumindest einem Polyamid oder mit zumindest einem Polyethylenterephthalat werden wegen deren bedingter Klebbarkeit bevorzugt und Polymerpaare mit zumindest einem Polyolefin werden wegen deren schwerer Klebbarkeit besonders bevorzugt verwendet.

    [0014] Polyamid weist eine bedingte Klebbarkeit, insbesondere eine bedingte Diffusionsklebung und eine gute Adhäsionsklebung, auf. Polyethylenterephthalat weist eine bedingte Klebbarkeit, insbesondere keine Diffusionsklebung und erst nach Vorbehandlung, beispielsweise mit Plasma, eine gute Adhäsionskiebung auf. Die Polyolefine Polyethylen und Polypropylen weisen eine schwere Klebbarkeit, insbesondere keine Diffusionsklebung und erst nach Vorbehandlung eine bedingte Adhäsionskiebung auf (HANSER Verlag, Saechtling, Kunststoff Taschenbuch, 25. Ausgabe, S. 212).

    [0015] Die Polymorpaare werden bevorzugt mit einem Gewichtsverhältnis von 90 : 10 bis 10 : 90 eingesetzt. Als besonders vorteilhaft haben sich Gewichtsverhältnisse von 75 : 25 bis 70 : 30 des höher schmelzenden zum niedriger schmelzenden Polymer erwiesen.

    [0016] Vorteilhafterweise wird die Wärmebehandlung in einem Kalander, das heißt einem beheizten Walzenpaar, bei einer Temperatur durchgeführt, die gleich oder bis zu 100 °C über der Schmelztemperatur der niedriger schmelzenden Polymerkomponente und zugleich unterhalt der Schmelztemperatur der höher schmelzenden Polymerkomponente liegt.

    [0017] Die komprimierende Wärmebehandlung wird ferner vorzugsweise bei einem Druck von 100 bis 1000 N/ linearer cm Produktbreite, bevorzugt von 300 bis 700 N/ linearer cm Produktbreite, durchgeführt.

    [0018] Die Erfindung betrifft ferner Flächengebilde, insbesondere Vliesstoffe, die eine spezifische Weiterreißfestigkeit von gleich oder größer 0,4 N pro g/m2, bevorzugt von 0,6 bis 0,9 N pro g/m2 nach der Zungen-Methode gemäß ASTM D 2261 aufweisen und durch eine komprimierenden Wärmebehandlung hergesteift sind, wobei die Flächengebilde gebildet sind aus Garnen, Fasern oder Filamenten, die aus mindestens zwei Elementarfilamenten gebildet sind und im Querschnitt betrachtet eine Orangenspalten- bzw. Kuchenstück-Anordnung (Pie-Anordnung) mit Segmenten aus verschiedenen Polymeren aufweisen, wobei die Polymer-Segmente durchdrungen sind und eine im Wesentlichen nicht-klebende Bindung, das heißt auch keine über klebende Bindemittel, sondern durch Vernietung bzw. Verschweißung der Polymer-Segmente, eingehen, wobei Polymerpaare verwendet werden, ausgewählt aus Polypropylen/Polyethylen, Poly amid6/Polyethylen, Polyethylenterephthalat/Polyethylen, Polyamid6/Polypropylen oder polyethylenterephthalat/Polypropylen.

    [0019] Das Flächengewicht der Flächengebilde beträgt vorteilhafterweise 20 bis 500 g/m2, bevorzugt 40 bis 300 g/m2.

    [0020] Vorzugsweise sind die Flächengebilde teilweise gebildet aus Bikomponenten-Endlosfilamenten oder zusammengesetzten Filamenten. Die Game, Fasern oder Filamente weisen dabei bevorzugt einen Gesamttiter von 1,6 dtex bis 6,4 dtex, bevorzugt von 2 bis 4,8 dtex, auf.

    [0021] Die Orangenspaften- bzw. Kuchenstück-Anordnung (Pie-Anordnung) der Game, Fasern oder Filamente weist bevorzugt 2, 4, 8, 16, 32 oder 64 Segmente und besonders bevorzugt 8, 16 oder 32 Segmente auf.

    [0022] Als Polymere werden thermoplastische Polymere, sogenannte inkompatible Polymerpaare oder-blends, aus verschiedenen Polyolefinen, Polyestern und Polyamiden in beliebiger Kombination eingesetzt, wobei offensichtlich nicht-klebende Paarungen die höchsten Weiterreißkraftwerte ergeben.

    [0023] Das Gewichtsverhältnis der Polymerpaare beträgt vorzugsweise 90:10 bis 10 : 90, bevorzugt 75 : 25 bis 70 : 30 des höher schmelzenden zum niedriger schmelzenden Polymer,

    [0024] Die erfindungsgemäßen Flächengebilde sollen insbesondere in Einsatzgebieten, die eine besonders hohe Weiterreißkraft der Flächengebilde erfordern, Verwendung finden können.

    [0025] Die erfindungsgemäßen Flächengebilde finden daher Verwendung als bzw. für Fahrzeugteilverpackungen, insbesondere Boots- oder Lastkraftwagenplanen, oder für textile Architektur, insbesondere Zeite, Cabriolet-Abdeckungen oder aufblasbare Konstruktionen, insbesondere Schlauchboote oder mobile Spielplatzaufbauten.

    Ausführung der Erfindung



    [0026] Der Gegenstand der Erfindung wird nachfolgend anhand von Beispielen näher erläutert.

    [0027] Es werden jeweils Vliesstoffe aus Bikomponenten-Endlosfilamenten aus den Polymerpaaren Polyamid 6/ Polyethylen, Polypropylen/ Polyethylen und Polyethylenterephthalat/ Polyethylen hergestellt.

    [0028] Dabei wurden folgende Materialien verwendet:
    Polyethylenterephthalat: INVISTA 8218J, 0,64I.V.
    Polyamid 6: BASF B2702
    Polypropylen: SUNOCO CP360-H
    Polyethylen: DOW XUS 61800,50


    [0029] Für die erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele werden folgende Verfahrensparameter gewählt:
    Typ Polyamid6/ Polyethylen Polypropylen/ Polyethylen Polyethylenterephthalat/ Polyethylen
    Extrusionstemperaturen 255°C/ 227 °C 288°C/ 227 °C 295°C/ 227 °C
    Spinngeschwindigkeit 5500 m/ min 5500 m/ min 5500 m/ min
    Kuchenstück-Anordnung 16 Segmente 16 Segmente 16 Segmente
    Gewichtsverhältnis 75/25 75/25 75/25


    [0030] Für die Vergleichsbeispiele werden folgende Verfahrensparameter gewählt:
    Typ Polyamid6/ Polyethylen Polypropylen/ Polyethylen Polyethylenterephthalat/ Polyethylen
    Extrusionstemperaturen 255°C/ 227°C 288°C/ 227 °C 295°C/ 227 °C
    Spinngeschwindigkeit 5500 m/ min 5500 m/ min 5500 m/ min
    Inseln-im-Meer-Anordnung 7, 19 und 108 7, 19 und 108 7, 19 und 108
    Gewichtsverhältnis 75/25 75/25 75/25


    [0031] Das Herstellungsverfahren ist hinsichtlich der Kühlungs-, Streckungs- und Florbildungsbedingungen dem in der französischen Patentschrift FR 2 299 438 beschriebenen Verfahren ähnlich.

    [0032] Es werden jeweils Vliesstoffe mit einem Flächengewicht von ca. 100 g/m2 und ca. 150 g/m2 hergestellt, die als Ausgangs-Vliesstoffe jeweils einer komprimierenden Wärmebehandlung in einem Kalander bei einer Temperatur von 140 °C, von 145 °C und von 150 °C und einem Druck von 100 bis 1000 N/ linearer cm Produktbreite, bevorzugt von 300 bis 700 N/ linearer cm Produktbreite, ausgesetzt werden. Die Kalandergeschwindigkeit beträgt dabei 5 bis 20 m/ min, bevorzugt 8 bis 12 m/ min, und der Walzendurchmesser liegt bei 320 bis 489 mm.
    Tabelle 1: PA6/PE (75/25), ca. 100 g/m2 mit verschiedenen Anordnungen bei verschiedenen Kalandertemperaturen
    Anordnung INS 7 INS108 INS 19 PIE 16 INS 7 INS108 INS 19 PIE 16 INS 7 INS108 INS 19 PIE 16
    Kalander-T, °C 140°C 140°C 140°C 140°C 145°C 145°C 145°C 145°C 150°C 150°C 150°C 150°C
    FG, g/m2 118,1 103 106,6 97,9 106,3 103,4 105,1 110,2 101 102,1 104,9 99,1
    HZK längs, N/5cm 357,7 393,5 345,3 406,9 359,2 508,8 360,9 432,9 403,7 494,1 397,4 498,2
    HZK quer, N/5cm 190,6 192,7 170,6 212,8 193,4 194,5 177,3 225,1 215,4 185,5 178,2 268
    HZK (l+q)/2, N/5cm 274,2 293,1 258,0 309,9 276,3 351,7 269,1 329,0 309,6 339,8 287,8 383,1
    Isotropie 1,88 2,04 2,02 1,91 1,86 2,62 2,04 1,92 1,87 2,66 2,23 1,86
    BD längs, % 41,8 56 48,2 42,9 45,9 52,5 43,4 47,1 45,1 57,6 41,1 52,7
    BD quer, % 68,9 66,2 61,3 63,3 59,4 71,1 62,7 65,7 62,9 65,3 56,9 75,6
    BD (l+d)/2, % 55,4 61,1 54,8 53,1 52,7 61,8 53,1 56,4 54,0 61,5 49,0 64,2
    WRK längs, N 48,4 83,6 47,7 53,4 64,6 51,5 52,4 52,9 56,7 51 51,3 51,6
    WRK quer, N 81,8 97,2 96,3 91,5 69,6 88,6 82,3 83 68,9 84,1 97 75,5
    WRK (l+d)/2, N 65,1 90,4 72,0 72,5 67,1 70,1 67,4 68,0 62,8 67,6 74,2 63,6
    WRK (l+d)/2 :FG, N pro g/m2 0,551 0,878 0,675 0,741 0,631 0,678 0,641 0,617 0,621 0,662 0,707 0,641
    PA6/PE: Polyamid6/ Polyethylen; INS = Islands in sea (Inseln-im-Meer-Anordnung); PIE = Kuchenstück-Anordnung Kalander-T = Kalandertemperatur, FG = Flächengewicht;
    HZK = Höchstzugkaft (DIN 29073); BD = Bruchdehnung (DIN 29073); WRK = Weiterreißkraft (ASTM D 2261, Zungen-Methode)
    Tabelle 2: PA6/PE (75/25), ca. 150 g/m2 mit verschiedenen Anordnungen bei verschiedenen Kalandertemperaturen
    Anordnung INS 7 INS108 INS 19 PIE 16 INS 7 INS108 INS 19 PIE 16 INS 7 INS108 INS 19 PIE 16
    Kalander-T, °C 140°C 140°C 140°C 140°C 145°C 145°C 145°C 145°C 150°C 150°C 150°C 150°C
    FG, g/m2 159,1 159,5 160 148,6 160,5 154,1 168,4 153 160 163 164,1 143,5
    HZK längs, N/5cm 412,9 541,4 419,5 462,7 451,9 605,2 466,2 517,2 485,6 548,9 469,5 560,7
    HZK quer, N/5cm 146,8 247 235 297,5 270,3 252,5 249,6 309,7 279,4 132,5 254,8 368,7
    HZK (l+q)/2, N/5cm 279,9 394,2 327,3 380,1 361,1 428,9 357,9 413,5 382,5 340,7 362,2 464,7
    Isotropie 2,81 2,19 1,79 1,56 1,67 2,40 1,87 1,67 1,74 4,14 1,84 1,52
    BD längs, % 39,7 46,5 43,9 38,9 40,5 50,1 44,2 39,3 41,1 41,8 41,1 42,2
    BD quer, % 32,9 62,5 58,5 65,4 69,7 67,2 65,1 66,5 68,1 24,2 64,6 80,3
    BD (l+d)/2, % 36,3 54,5 51,2 52,2 55,1 58,7 54,7 52,9 54,6 33,0 52,9 61,3
    WRK längs, N 73,2 77,1 106,2 108,4 65,1 69,3 69,9 82,2 58,8 74,2 74,6 108,1
    WRK quer, N 106,2 132,6 113 125,6 122,4 135,8 132,8 127,3 127,4 129,4 114,4 133
    WRK (l+d)/2, N 89,7 104,9 109,6 117,0 93,8 102,6 101,4 104,8 93,1 101,8 94,5 120,6
    WRK (l+d)/2 :FG, N pro g/m2 0,564 0,658 0,685 0,787 0,584 0,666 0,602 0,685 0,582 0,625 0,576 0,840
    PA6/PE : Polyamid6/ Polyethylen; INS = Islands in sea (Inseln-im-Meer-Anordnung); PIE = Kuchenstück-Anordnung Kalander-T = Kalandertemperatur, FG = Flächengewicht;
    HZK = Höchstzugkaft (DIN 29073); BD = Bruchdehnung (DIN 29073); WRK = Weiterreißkraft (ASTM D 2261, Zungen-Methode)
    Tabelle 3: PP/PE (75/25), ca. 100 g/m2 mit verschiedenen Anordnungen bei verschiedenen Kalandertemperaturen
    Anordnung INS 7 INS108 INS 19 PIE 16 INS 7 INS108 INS 19 PIE 16 INS 7 INS108 INS 19 PIE 16
    Kalander-T, °C 140°C 140°C 140°C 140°C 145°C 145°C 145°C 145°C 150°C 150°C 150°C 150°C
    FG, g/m2 110,2 105,8 102 100,4   106,8 103,9 100,5   106 103,9 100,5
    HZK längs, N/5cm 255,5 197,2 182,6 212,6   254,8 204 253   294,7 290 273,8
    HZK quer, N/5cm 146,2 107,1 131,7 139,4   118,8 124,6 148,8   131,3 126,1 153,6
    HZK (l+q)/2, N/5cm 200,85 152,15 157,2 176   186,8 164,3 200,9   213 208,1 213,7
    Isotropie 1,75 1,84 1,39 1,53   2,14 1,64 1,70   2,24 2,30 1,78
    BD längs, % 33,9 30,6 31,2 36,9   30,3 30,8 45,1   30,5 42,8 31,5
    BD quer, % 57,8 45,6 54,3 65,3   46,7 49,6 62   44,1 43,2 61,4
    BD (l+d)/2, % 45,9 38,1 42,8 51,1   38,5 40,2 53,6   37,3 43,0 46,5
    WRK längs, N 43,6 59,3 59,9 30,9   28,3 31,7 27,9   20,9 20,1 25,8
    WRK quer, N 46,6 41,1       57,2 29,3 34,4   37,7 29,1 22,3
    WRK (l+d)/2, N 45,1 50,2       42,8 30,5 31,2   29,3 24,6 24,1
    WRK (l+d)/2 :FG, N pro g/m2 0,409 0,474       0,401 0,294 0,310   0,276 0,237 0,240
    PP/PE: Polypropylen/ Polyethylen; INS = Islands in sea (Inseln-im-Meer-Anordnung); PIE = Kuchenstück-Anordnung Kalander-T = Kalandertemperatur, FG = Flächengewicht;
    HZK = Höchstzugkaft (DIN 29073); BD = Bruchdehnung (DIN 29073); WRK = Weiterreißkraft (ASTM D 2261, Zungen-Methode)
    Tabelle 4: PP/PE (75/25), ca. 150 g/m2 mit verschiedenen Anordnungen bei verschiedenen Kalandertemperaturen
    Anordnung INS 7 INS108 INS 19 PIE 16 INS 7 INS108 INS 19 PIE 16 INS 7 INS108 INS 19 PIE 16
    Kalander-T, °C 140°C 140°C 140°C 140°C 145°C 145°C 145°C 145°C 150°C 150°C 150°C 150°C
    FG, g/m2 165,4 152,5 165,7 154,3   161,1 168,1 166,1   161,3 167,5 157,4
    HZK längs, N/5cm 315 314 291,2 342   313,4 303,1 332,2   324,8 336,9 369,4
    HZK quer, N/5cm 177,6 157,6 171 226,7   155,6 180,5 229,7   170,3 202,5 240,2
    HZK (l+q)/2, N/5cm 246,3 235,8 231,1 284,4   234,5 241,8 281,0   247,6 269,7 304,8
    Isotropie 1,77 1,99 1,70 1,51   2,01 1,68 1,45   1,91 1,66 1,54
    BD längs, % 33,8 29,9 33 43,5   23,3 33 39,5   24 34,6 38,4
    BD quer, % 63,7 52,7 49,1 84   50,1 46,6 80,2   44,2 53,6 72,8
    BD (l+d)/2, % 48,8 41,3 41,1 63,8   36,7 39,8 59,9   34,1 44,1 55,6
    WRK längs, N 77,2 89,8 70,6 94,1   57,9 68,6 79,6   51 52,6 75,2
    WRK quer, N 130,5 121,5 123,3 105,4   124,2 132 96,5   126,1 113,5 81,4
    WRK (l+d)/2, N 103,9 105,7 97,0 99,8   91,1 100,3 88,1   88,6 83,1 78,3
    WRK (l+d)/2 :FG, N pro g/m2 0,628 0,693 0,585 0,647   0,565 0,597 0,530   0,549 0,496 0,497
    PP/PE : Polypropylen/ Polyethylen; INS = Islands in sea (Inseln-im-Meer-Anordnung); PIE = Kuchenstück-Anordnung Kalander-T = Kalandertemperatur, FG = Flächengewicht;
    HZK = Höchstzugkaft (DIN 29073); BD = Bruchdehnung (DIN 29073); WRK = Weiterreißkraft (ASTM D 2261, Zungen-Methode)
    Tabelle 5: PET/PE (75/25), ca. 100 g/m2 mit verschiedenen Anordnungen bei verschiedenen Kalandertemperaturen
    Anordnung INS 7 INS108 INS 19 PIE 16 INS 7 INS108 INS 19 PIE 16 INS 7 INS108 INS 19 PIE 16
    Kalander-T, °C 140°C 140°C 140°C 140°C 145°C 145°C 145°C 145°C 150°C 150°C 150°C 150°C
    FG, g/m2 99,8   98,9 104,9 112   99,5 99,8 105   100,1 106,6
    HZK längs, N/5cm 400,1   262,9 496,1 447,3   215,5 400,3 470,4   180,6 341,9
    HZK quer, N/5cm 193,5   165,8 226,9 204,6   172,9 232,6 192   165,9 234,1
    HZK (l+q)/2, N/5cm 296,8   214,4 361,5 326,0   194,2 316,5 331,2   173,3 288,0
    Isotropie 2,07   1,59 2,19 2,19   1,25 1,72 2,45   1,09 1,46
    BD längs, % 40,4   54,6 58,5 43,7   42,7 49,8 48,3   33,1 48,7
    BD quer, % 46,1   55,2 54,5 48,4   61,6 57,5 49,6   57 57,1
    BD (l+d)/2, % 43,3   54,9 56,5 46,1   52,2 53,7 49,0   45,1 52,9
    WRK längs, N 30,4   29,1 35,2 32,1   27,8 42 29,5   25,1 49,1
    WRK quer, N 37,1   30,7 58,9 37,3   33,1 36 41,6   35,3 36,8
    WRK (l+d)/2, N 33,8   29,9 47,1 34,7   30,5 39,0 35,6   30,2 43,0
    WRK (l+d)/2 :FG, N pro g/m2 0,339   0,302 0,449 0,310   0,307 0,391 0,339   0,302 0,403
    PET/PE : Polyethylenterephthalat/ Polyethylen; INS = Islands in sea (Inseln-im-Meer-Anordnung); PIE = Kuchenstück-Anordnung Kalander-T = Kalandertemperatur, FG = Flächengewicht;
    HZK = Höchstzugkaft (DIN 29073); BD = Bruchdehnung (DIN 29073); WRK = Weiterreißkraft (ASTM D 2261, Zungen-Methode)
    Tabelle 6: PET/PE (75/25), ca. 150 g/m2 mit verschiedenen Anordnungen bei verschiedenen Kalandertemperaturen
    Anordnung INS 7 INS108 INS 19 PIE 16 INS 7 INS108 INS 19 PIE 16 INS 7 INS108 INS 19 PIE 16
    Kalander-T, °C 140°C 140°C 140°C 140°C 145°C 145°C 145°C 145°C 150°C 150°C 150°C 150°C
    FG, g/m2 140,6   153,1 151,1 148,3   155,3 149,2 153,9   149,4 153,5
    HZK längs, N/5cm 553,2   283,7 606,2 623,8   315,2 680,8 686,2   309,8 603,6
    HZK quer, N/5cm 238,2   263,7 337,1 317,6   282,8 365,6 322   293,5 367,5
    HZK (I+q)/2, N/5cm 395,7   273,7 471,7 470,7   299,0 523,2 504,1   301,7 485,6
    Isotropie 2,32   1,08 1,80 1,96   1,11 1,86 2,13   1,06 1,64
    BD längs, % 38,5   40,9 48,9 47,7   44,8 60,9 52,5   41,1 53
    BD quer, % 50,4   66,5 60,2 55,3   66,7 64,7 61   69,3 63,4
    BD (I+d)/2, % 44,5   53,7 54,6 51,5   55,8 62,8 56,8   55,2 58,2
    WRK längs, N 78,7   34,5 68,9 71,5   42,7 65,1 62,4   52,2 87,3
    WRK quer, N 102,9     91,9 95,4   64,9 77,7 91,9   59,8 63,2
    WRK (I+d)/2, N 90,8     80,4 83,5   53,8 71,4 77,2   56,0 75,3
    WRK (I+d)/2 :FG, N pro g/m2 0,646     0,532 0,563   0,346 0,479 0,502   0,375 0,491
    PET/PE : Polyethylenterephthalat/ Polyethylen; INS = Islands in sea (Inseln-im-Meer-Anordnung); PIE = Kuchenstück-Anordnung Kalander-T = Kalandertemperatur, FG = Flächengewicht;
    HZK = Höchstzugkaft (DIN 29073); BD = Bruchdehnung (DIN 29073); WRK = Weiterreißkraft (ASTM D 2261, Zungen-Methode)


    [0033] Die erfindungsgemäß hergestellten Vliesstoffe in Kuchenstück-Anordnung weisen, insbesondere im Vergleich zu Vliesstoffen in Inseln-im-Meer-Anordnung, besonders gute mechanische Eigenschaften, im Sinne von besonders hohen Werten bezüglich der Weiterreißkraft, der Höchstzugkraft und/oder der Bruchdehnung auf.

    [0034] Dass die Weiterreißkraftwerte überraschend hoch sind, konnte klebe- und textil-mechanisch nicht erwartet werden, da gerade Polymerpaare aus nicht-klebenden, nur schwer- oder bedingt-klebenden Polymerkomponenten diese hohen Weiterreißkraftwerte aufweisen.

    [0035] Bezüglich aller gemäß den Tabellen 1 bis 6 untersuchten Vliesstoffe zeigen die erfindungsgemäß hergestellten Vliesstoffe mit einem Flächengewicht von ca. 100 g/m2 in Kuchenstück-Anordnung mit den Polymerpaaren Polyamid 6/ Polyethylen bei einer Kalandertemperatur von 150 °C und Polyethylenterephthalat/ Polyethylen bei einer Kalandertemperatur von 140 °C die höchsten Höchstzugkraftwerte.

    [0036] Gleiches gilt für die erfindungsgemäß hergestellten Vliesstoffe mit einem Flächengewicht von ca. 150 g/m2 in Kuchestück-Anordnung mit dem Polymerpaar Polyethylenterephthalat/ Polyethylen bei einer Kalandertemperatur von 145 °C.

    [0037] Die höchsten Weiterreißkraftwerte aller untersuchten Vliesstoffe gemäß den Tabellen 1 bis 6 zeigen die erfindungsgemäß hergestellten Vliesstoffe mit einem Flächengewicht von ca. 150 g/m2 in Kuchenstück-Anordnung mit dem Polymerpaar Polyamid 6/ Polyethylen bei Kalandertemperaturen von 150 °C und von 140 °C.

    [0038] Tabelle 1 zeigt, dass nach Behandlung bei den Kalandertemperaturen 140 °C, 145 °C und 150 °C die Vliesstoffe mit dem Polymerpaar Polyamid 6/ Polyethylen und einem Flächengewicht von ca. 100 g/m2 in Kuchenstück-Anordnung deutlich höhere Höchstzugkraftwerte aufweisen als die entsprechenden Vliesstoffe in Inseln-im-Meer-Anordnungen (mit Ausnahme der Inseln-im-Meer-Anordnung mit 108 Inseln bei 145 °C).

    [0039] Des Weiteren zeigt Tabelle 1, dass nach Behandlung mit einer Kalandertemperatur von 150 °C die Vliesstoffe mit dem Polymerpaar Polyamid 6/ Polyethylen und einem Flächengewicht von ca. 100 g/m2 in Kuchenstück-Anordnung höhere Bruchdehnungswerte aufweisen als die entsprechenden Vliesstoffe in Inseln-im-Meer-Anordnungen.

    [0040] Tabelle 2 zeigt, dass nach Behandlung bei den Kalandertemperaturen 140 °C, 145 °C und 150 °C die Vliesstoffe mit dem Polymerpaar Polyamid 6/ Polyethylen und einem Flächengewicht von ca. 150 g/m2 in Kuchenstück-Anordnung deutlich höhere Weiterreißkraftwerte aufweisen als die entsprechenden Vliesstoffe in Inseln-im-Meer-Anordnungen.

    [0041] Des Weiteren zeigt Tabelle 2, dass nach einer Kalandertemperaturbehandlung bei 150 °C die Vliesstoffe mit dem Polymerpaar Polyamid 6/ Polyethylen und einem Flächengewicht von ca. 150 g/m2 in Kuchenstück-Anordnung deutlich höhere Höchtszugkraftwerte und Bruchdehnungswerte aufweisen als die entsprechenden Vliesstoffe in Inseln-im-Meer-Anordnungen.

    [0042] Tabelle 3 zeigt, dass nach Behandlung bei den Kalandertemperaturen 140 °C, 145 °C und 150 °C die Vliesstoffe mit dem Polymerpaar Polypropylen/ Polyethylen und einem Flächengewicht von ca. 100 g/m2 in Kuchenstück-Anordnung deutlich höhere Bruchdehnungswerte aufweisen als die entsprechenden Vliesstoffe in Inseln-im-Meer-Anordnungen.

    [0043] Des Weiteren zeigt Tabelle 3, dass nach Behandlung bei Kalandertemperaturen von 145 °C und 150 °C die Vliesstoffe mit dem Polymerpaar Polypropylen/ Polyethylen und einem Flächengewicht von ca. 100 g/m2 in Kuchenstück-Anordnung höhere Höchtszugkraftwerte aufweisen als die entsprechenden Vliesstoffe in Inseln-im-Meer-Anordnungen.

    [0044] Tabelle 4 zeigt, dass nach Behandlung die Vliesstoffe mit dem Polymerpaar Polypropylen/ Polyethylen und einem Flächengewicht von ca. 150 g/m2 in Kuchenstück-Anordnung deutlich höhere Höchstzugkraftwerte und Bruchdehnungswerte aufweisen als die entsprechenden Vliesstoffe in Inseln-im-Meer-Anordnungen.

    [0045] Tabelle 5 zeigt, dass nach Behandlung bei den Kalandertemperaturen 140 °C, 145 °C und 150 °C die Vliesstoffe mit dem Polymerpaar Polyethylenterephthalat/ Polyethylen und einem Flächengewicht von ca. 100 g/m2 in Kuchenstück-Anordnung deutlich höhere Bruchdehnungswerte und Weiterreißkraftwerte aufweisen als die entsprechenden Vliesstoffe in Inseln-im-Meer-Anordnungen.

    [0046] Des Weiteren zeigt Tabelle 5, dass nach Behandlung bei einer Kalandertemperatur von 140 °C die Vliesstoffe mit dem Polymerpaar Polyethylenterephthalat/ Polyethylen und einem Flächengewicht von ca. 100 g/m2 in Kuchenstück-Anordnung höhere Höchtszugkraftwerte aufweisen als die entsprechenden Vliesstoffe in Inseln-im-Meer-Anordnungen.

    [0047] Tabelle 6 zeigt, dass nach Behandlung bei den Kalandertemperaturen 140 °C, 145 °C und 150 °C die Vliesstoffe mit dem Polymerpaar Polyethylenterephthalat/ Polyethylen und einem Flächengewicht von ca. 150 g/m2 in Kuchenstück-Anordnung deutlich höhere Bruchdehnungswerte aufweisen als die entsprechenden Vliesstoffe in Inseln-im-Meer-Anordnungen. Des Weiteren zeigt Tabelle 6, dass nach Behandlung bei Kalandertemperaturen von 140 °C und 145 °C die Vliesstoffe mit dem Polymerpaar Polyethylenterephthalat/ Polyethylen und einem Flächengewicht von ca. 150 g/m2 in Kuchenstück-Anordnung höhere Höchtszugkraftwerte aufweisen als die entsprechenden Vliesstoffe in Inseln-im-Meer-Anordnungen.

    [0048] Vergleichende Versuche mit Vliesstoffen in Kuchenstück-Anordnung mit 8 Segmenten legen nahe, dass die Anzahl der Segmente, d.h. ob 8, 16, 32 oder 64 Segmente vorliegen, eine untergeordnete Rolle spielen und sich nicht wesentlich auf die vorgenannten mechanischen Eigenschaften der Vliesstoffe auswirken.

    [0049] Zudem haben vergleichende Versuche zwischen einem Vliesstoff mit einem Flächengewicht von 100 g/m2 mit dem Polymerpaar Polyamid 6/ Polyethylen in Kuchenstück-Anordnung mit 8, 16 bzw. 32 Segmenten, kalandriert bei Temperaturen oberhalb der Schmelztemperatur von Polyethylen, und jeweils einem Vliesstoff mit dem Polymerpaar Polyethylenterephthalat/ Polyamid 6 in Inseln-im-Meer-Anordnungen mit 7, 19 bzw. 108 Inseln, ebenfalls kalandriert, gezeigt, dass die Vliesstoffe mit dem Polymerpaar Polyamid 6/ Polyethylen in Kuchenstück-Anordnung eine spezifische Weiterreißfestigkeit gemäß der Zungen-Methode nach ASTM D 2261 von größer 0,4 N pro g/m2 aufweisen, gegenüber 0,04 bis 0,08 N pro g/m2 bei Vliesstoffen mit dem Polymerpaar Polyethylenterephthalat/ Polyamid 6 in Inseln-im-Meer-Anordnungen.

    [0050] Ferner zeigten vergleichende Versuche eines Vliesstoffs mit dem Polymerpaar Polyethylenterephthalat/ Polyethylen in Kuchenstück-Anordnung mit 8, 16 und 32 Segmenten, kalandriert bei Temperaturen oberhalb der Schmelztemperatur von Polyethylen, bzw. eines Vliesstoffs mit dem Polymerpaar Polyamid/ Polyethylen in Kuchenstück-Anordnung mit 8, 16 und 32 Segmenten, kalandriert bei Temperaturen oberhalb der Schmelztemperatur von Polyethylen, jeweils gegenüber einem Vliesstoff mit dem Polymerpaar Polyethylenterephthalat/ Polyamid 6 in Kuchenstück-Anordnung mit 16 Segmenten nach Wasserstrahl-Verfestigung gemäß DE 697 25 051 T2 eine verbesserte Weiterreißfestigkeit ungefähr um den Faktor 3 bis 10,5, wie in Tabelle 7 beispielhaft für die genannten Polymerpaare in Kuchenstück-Anordnung mit 16 Segmenten gezeigt.
    Tabelle 7: Verschiedene Polymerpaare in Kuchenstück-Anordnung 16 nach verschiedenen Behandlungen
    Polymerpaar PET/PA6 (75/25) PET/PE (75/25) PA6/PE (75/25)
    Behandlung Wasserstrahl-Verfestigung gemäß DE 697 25 051 T2 Kalander (s. Tabellen 5 und 6) Kalander (s. Tabellen 1 und 2)
    WRK (I+d)/2 :FG, N pro g/m2 ca. 0,08 bis zu 0,16 bis zu 0,532 bis zu 0,840
    Standard-Filamente PET PA6 PE
    Zugfestigkeit, N/tex 0,37 bis 0,5 0,4 bis 0,62 0,5
    Bruchfestigkeit, MPa 510 bis 690 450 bis 700 475
    WRK = Weiterreißkraft (ASTM D 2261, Zungen-Methode)
    PET/PA6: Polyethylenterephthalat/ Poylamid6
    PET/PE: Polyethylenterephthalat/ Polyethylen
    PA6/PE: Polyamid/ Polyethylen


    [0051] Werte aus Fasertabellen des Textiles Usages Techniques (TUT, "Characteristiques des Fibres Chimiques à Usages Techniques", 1995, Les Editions de L'Industrie Textile, Paris, ISBN: 2.907151.05.3).

    [0052] Ein Vergleich der Zugfestigkeiten bzw. Bruchfestigkeiten der beteiligten Polymere allein zeigt, dass eine Herleitung der um bis zum Faktor 10,5 verbesserten Weiterreißkraftwerte gemäß Tabelle 7 nicht zu erwarten war.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Herstellung eines weiterreißfesten Flächengebildes, bei dem ein Ausgangs-Flächengebilde aus Gamen, Fasem oder Filamenten, die aus mindestens zwei Elementarfilamenten gebildet sind und im Querschnitt betrachtet eine Orangenspalten- bzw. Kuchenstück-Anordnung mit Segmenten aus verschiedenen Polymeren aufweisen, eingesetzt wird, und das Ausgangs-Fläohengebilde einer komprimierenden Wärmebehandlung ausgesetzt wird, wobei die Polymer-Segmente durchdrungen werden und eine zumindest im Wesentlichen nicht-klebende Bindung durch Vemietung bzw. Verschweißung der Polymer-Segmente erreicht wird, wobei Polymerpaare verwendet werden, ausgewählt aus Polypropylen/Polyethylen, Polyamid6/Polyethylen, Polyethylenterephthalat/Polyethylen, Polyamid6/Polypropylen oder Polyethylenterephthalat/Polypropylen.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung eines Flächangebildes mit einer spezifischen Weiterreißfestigkelt von gleich oder größer 0,4 N pro g/m2, bevorzugt von 0,6 bis 0,9 N pro g/m2 (Zungen-Methode, ASTM D 2261).
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das Flächengebilde ein Flächengewleht von 20 bis 500 g/m2, bevorzugt von 40 bis 300 g/m2, aufweist.
     
    4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Flächengebilde einen Vliesetoff darstellt, zumindest teilweise gebildet aus Bikomponenten-Endlosfilamenten, aus zusammengesetzten Filamenten oder aus Fasern.
     
    5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Orangenspalten- bzw. Kuchenstück-Anordnung 2, 4, 8, 16, 32 oder 64 Segmente, bevorzugt 8, 16 oder 32 Segmente, aufweist.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem die Polymerpaare mit einem Gewichtsverhältnis von 90 : 10 bis 10 : 90, bevorzugt von 75 : 25 bis 70 : 30 des höher schmelzenden zum niedriger schmelzenden Polymer, eingesetzt werden.
     
    7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Wärmebehandlung in einem Kalander bei einer Temperatur durchgeführt wird, die gleich oder bis zu 100 °C über der Schmelztemperatur der niedriger schmelzenden Polymerkomponente und unterhalb der Schmelztemperatur der höher schmelzenden Polymerkomponente liegt.
     
    8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die komprimierende Wärmebehandlung bei einem Druck von 100 bis 1000 N/ linearer cm Produktbreite, bevorzugt von 300 bis 700 N/ linearer cm Produktbreite, durchgeführt wird.
     
    9. Flächengebilde, insbesondere Vliesstoff, das bzw, der eine spezifische Weiterreißfestigkeit von gleich oder größer 0,4 N pro g/m2, bevorzugt von 0,6 bis 0,9 N pro g/m2 (gemäß Zungen-Methode, ASTM D 2261) aufweist und durch eine komprimierenden Wärmebehandlung hergestellt ist, wobei das Flächengebilde gebildet ist aus Garnen, Fasern oder Filamenten, die aus mindestens zwei Elementarfilamenten gebildet sind und im Querschnitt betrachtet eine Orangenspalten- bzw. Kuchenstück-Anordnung mit Segmenten aus verschiedenen Polymeren aufweisen, wobei die Polymer-Segmente durchdrungen sind und eine zumindest im Wesentlichen nicht-klebende Bindung durch Vemietung bzw. Verschweißung der Polymer-Segmente eingehen, wobei Polymerpaare verwendet werden, ausgewählt aus Polypropylen/Polyethylen, Polyamid6/Polyethylen, Polyethylenterephthalat/Polyethylen, Polyamid6/Polypropylen oder Polyethylenterephthalat/Polypropylen.
     
    10. Flächengebilde nach Anspruch 9, das ein Flächengewicht von 20 bis 500 g/m2, bevorzugt von 40 bis 300 g/m2, aufweist.
     
    11. Flächengebilde nach Anspruch 9 oder 10, das teilweise gebildet ist aus Bikomponenten-Endlosfasem oder zusammengesetzten Fasern.
     
    12. Flächengebilde nach einem der Ansprüche 9 bis 11, bei dem die Game Fasern oder Filamente einen Gesamttiter von 1,6 dtex bis 6,4 dtex, bevorzugt von 2 bis 4,8 dtex, aufweisen
     
    13. Flächengebilde nach einem der Ansprüche 9 bis 12, bei dem die Orangenspatten- bzw. Kuchenstück-Anordnung 2, 4, 8, 16, 32 oder 64 Segmente, bevorzugt 8, 16 oder 32 Segmente, aufweist.
     
    14. Flächengebilde nach Anspruch 13, bei dem das Gewichtsverhältnis der Polymerpaare 90 : 10 bis 70 : 90, bevorzugt 75 : 25 bis 70 : 30 des höher schmelzenden zum niedriger schmelzenden Polymer, beträgt.
     
    15. Verwendung des Flächengebildes, insbesondere des Vliesstoffs, nach einem der Ansprüche 9 bis 14 als bzw. für Fahrzeugteilverpackungen, insbesondere Boots- oder Lastkraftwagenplanen, oder für textile Architektur, insbesondere Zelte, Cabriolet-Abdeckungen oder aufblasbare Konstruktionen, insbesondere Schlauchboote oder mobile Spielplatzaufbauten.
     


    Claims

    1. A method of forming a tear-resistant fabric by utilizing a starting fabric comprising yarns, fibres or filaments that are formed of at least two elementary filaments and when viewed in cross section have an orange segment or pie slice configuration featuring segments comprising different polymers and exposing the starting fabric to a compressive thermal treatment, wherein the polymer segments are penetrated and an at least essentially non-adhesive bonding is achieved through riveting/interfusion of polymer segments, wherein polymer pairs selected from polypropylene/ polyethylene, polyamide-6/polyethylene, polyethylene terephthalate/polyethylene, polyamide-6/polypropylene or polyethylene terephthalate/polypropylene are used.
     
    2. A method according to claim 1 for producing a fabric having a specific tear resistance of not less than 0.4 N per g /m2 and preferably in the range from 0.6 to 0.9 N per g/m2 (tongue method, ASTM D 2261).
     
    3. A method according to claim 1 or 2, wherein the fabric has a basis weight of 20 to 500 g/m2 and preferably of 40 to 300 g/m2.
     
    4. A method according to any preceding claim, wherein the fabric is a nonwoven at least partly formed from bicomponent continuous filaments, from composite filaments or from fibres.
     
    5. A method according to any preceding claim, wherein the orange segment or pie slice configuration includes 2, 4, 8, 16, 32 or 64 segments, preferably 8, 16 or 32 segments.
     
    6. A method according to claim 5, wherein the polymer pairs are used with a weight ratio of 90:10 to 10:90 and preferably of 75:25 to 70:30 for the higher-melting to the lower-melting polymer.
     
    7. A method according to any preceding claim, wherein the thermal treatment is carried out in a calender at a temperature which is equal to or up to 100°C above the melting temperature of the lower-melting polymeric component and below the melting temperature of the higher-melting polymeric component.
     
    8. A method according to any preceding claim, wherein the compressive thermal treatment is performed at a pressure of 100 to 1000 N/linear cm of product width and preferably of 300 to 700 N/linear cm of product width.
     
    9. Fabric, especially nonwoven fabric, having a specific tear resistance of not less than 0.4 N per g/m2 and preferably in the range from 0.6 to 0.9 N per g/m2 (as per tongue method, ASTM D 2261) and obtained by a compressive thermal treatment, wherein the fabric is formed of yarns, fibres or filaments that are formed of at least two elementary filaments and when viewed in cross section have an orange segment or pie slice configuration featuring segments comprising different polymers and exposing the starting fabric to a compressive thermal treatment, wherein the polymer segments are penetrated and an at least essentially non-adhesive bonding is achieved through riveting/interfusion of polymer segments, wherein polymer pairs selected from polypropylene/ polyethylene, polyamide-6/polyethylene, polyethylene terephthalate/polyethylene, polyamide-6/polypropylene or polyethylene terephthalate/polypropylene are used.
     
    10. Fabric according to claim 9, having a basis weight of 20 to 500 g/m2 and preferably of 40 to 300 g/m2.
     
    11. Fabric according to claim 9 or 10, partly formed from bicomponent continuous fibres or composite fibres.
     
    12. Fabric according to any one of claims 9 to 11, wherein the yarns, fibres or filaments have a total linear density of 1.6 dtex to 6.4 dtex and preferably of 2 to 4.8 dtex.
     
    13. Fabric according to any one of claims 9 to 12, wherein the orange segment or pie slice configuration includes 2, 4, 8, 16, 32 or 64 segments, preferably 8, 16 or 32 segments.
     
    14. Fabric according to claim 13, wherein the weight ratio of the polymer pairs is 90:10 to 10:90 and preferably 75:25 to 70:30 for the higher-melting to the lower-melting polymer.
     
    15. The use of the fabric, especially nonwoven fabric, according to any one of claims 9 to 14 as/for vehicle component coverings, especially boat or truck tarpaulins, or for textile architecture, especially tents, convertible covers or inflatable structures, especially inflatable boats or mobile playground structures.
     


    Revendications

    1. Procédé de fabrication d'une structure plate résistante à la propagation de déchirures, selon lequel une structure plate initiale à base de fils, fibres ou filaments qui sont formés d'au moins deux filaments élémentaires et présentent sur la section un agencement en segments d'orange ou en parts de gâteau avec des segments de différents polymères est utilisée, et la structure plate initiale est exposée à un traitement thermique comprimant, les segments polymères s'interpénétrant et une liaison au moins essentiellement non adhésive étant obtenue par rivetage ou soudage des segments polymères, des paires de polymères choisies parmi le polypropylène/polyéthylène, le polyamide 6/polyéthylène, le polyéthylène téréphtalate/polyéthyléne, le polyamide 6/polypropylène ou le polyéthylène téréphtalate/polypropylène étant utilisées.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, pour la fabrication d'une structure plate ayant une résistance spécifique à la propagation des déchirures supérieure ou égale à 0,4 N par g/m2, de préférence de 0,6 à 0,9 N N par g/m2 (méthode Zungen, ASTM D 2261).
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel la structure plate présente un poids superficiel de 20 à 500 g/m2, de préférence de 40 à 300 g/m2.
     
    4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel la structure plate est un non-tissé, au moins partiellement formé à partir de filaments continus bicomposants, de filaments composites ou de fibres.
     
    5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel l'agencement en segments d'orange ou en parts de gâteaux comprend 2, 4, 8, 16, 32 ou 64 segments, de préférence 8, 16 ou 32 segments.
     
    6. Procédé selon la revendication 5, dans lequel les paires de polymères sont utilisées avec un rapport en poids de 90:10 à 10:90, de préférence de 75:25 à 70:30, entre le polymère de point de fusion supérieur et le polymère de point de fusion inférieur.
     
    7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le traitement thermique est réalisé dans une calandre à une température qui est égale ou jusqu'à 100 °C supérieure à la température de fusion du composant polymère de point de fusion inférieur et inférieure à la température de fusion du composant polymère de point de fusion supérieur.
     
    8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le traitement thermique comprimant est réalisé à une pression de 100 à 1 000 N/cm linéaire de largeur de produit, de préférence de 300 à 700 N/cm linéaire de largeur de produit.
     
    9. Structure plate, notamment non-tissé, qui présente une résistance spécifique à la propagation des déchirures supérieure ou égale à 0,4 N par g/m2, de préférence de 0,6 à 0,9 N par g/m2 (selon la méthode Zungen, ASTM D 2261), et qui est fabriquée par un traitement thermique comprimant, la structure plate étant formée à partir de fils, fibres ou filaments qui sont formés d'au moins deux filaments élémentaires et présentent sur la section un agencement en segments d'orange ou en parts de gâteau avec des segments de différents polymères, les segments polymères s'interpénétrant et formant une liaison au moins essentiellement non adhésive par rivetage ou soudage des segments polymères, des paires de polymères choisies parmi le polypropylène/polyéthylène, le polyamide 6/polyéthylène, le polyéthylène téréphtalate/polyéthylène, le polyamide 6/polypropylène ou le polyéthylène téréphtalate/polypropylène étant utilisées.
     
    10. Structure plate selon la revendication 9, qui présente un poids superficiel de 20 à 500 g/m2, de préférence de 40 à 300 g/m2.
     
    11. Structure plate selon la revendication 9 ou 10, qui est partiellement formée à partir de fibres continues bicomposantes ou de fibres composites.
     
    12. Structure plate selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, dans laquelle les fils, fibres ou filaments présentent un titre total de 1,6 dtex à 6,4 dtex, de préférence de 2 à 4,8 dtex.
     
    13. Structure plate selon l'une quelconque des revendications 9 à 12, dans laquelle l'agencement en segments d'orange ou en parts de gâteau présente 2, 4, 8, 16, 32 ou 64 segments, de préférence 8, 16 ou 32 segments.
     
    14. Structure plate selon la revendication 13, dans laquelle le rapport en poids des paires de polymères est de 90:10 à 10:90, de préférence de 75:25 à 70:30, entre le polymère de point de fusion supérieur et le polymère de point de fusion inférieur.
     
    15. Utilisation de la structure plate, notamment du non-tissé, selon l'une quelconque des revendications 9 à 14, en tant que ou pour des emballages de parties de véhicules, notamment des bâches pour bateaux ou poids lourds, ou pour l'architecture textile, notamment les tentes, les toits de cabriolets ou les constructions gonflables, notamment les bateaux pneumatiques ou les structures de jeux mobiles.
     






    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente




    In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur