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(11) |
EP 2 183 542 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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09.06.2021 Patentblatt 2021/23 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.2011 Patentblatt 2011/03 |
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Anmeldetag: 23.08.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/006940 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/030384 (12.03.2009 Gazette 2009/11) |
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ABSENKBARE OPTIKAUFNAHME INSBESONDERE FÜR EIN MIT EINER WAFFE AUSGERÜSTETES KAMPFFAHRZEUG
LOWERABLE OPTICAL ADAPTOR, IN PARTICULAR FOR A COMBAT VEHICLE EQUIPPED WITH A WEAPON
LOGEMENT DE VISEUR TÉLESCOPIQUE DESTINÉ À UN VÉHICULE DE COMBAT ÉQUIPÉ D'UNE ARME
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
31.08.2007 DE 102007041295
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.05.2010 Patentblatt 2010/19 |
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Patentinhaber: Rheinmetall Landsysteme GmbH |
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29345 Unterlüß (DE) |
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Erfinder: |
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- SAULE, Hans
86465 Welden (DE)
- DILLER, Armin
86179 Augsburg (DE)
- KRAUS, Jochen
86157 Augsburg (DE)
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Vertreter: Dietrich, Barbara |
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Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH
Rheinmetall Platz 1 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 844 455 EP-A2- 0 844 455 DE-A1- 2 640 698 US-A- 38 118 US-A- 5 129 308 US-A- 6 009 791
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EP-A1- 1 491 847 DE-A- 3 632 923 US-A- 38 118 US-A- 4 141 277 US-A- 6 009 791 US-A- 6 012 376
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- Anlagenkonvolut offenkundige Vorbenutzung
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[0001] Ein Sichtgerät für Kampfwagen beschreibt die
DE 36 32 923 A1. Vorgeschlagen wird hierin eine funktionsbezogene, verschleiß- und nachrüstungsorientierte
Aufgliederung in Einzelkomponenten mit standardisierten Schnittstellen. Eine derartige
Optik ist in der Regel am die Waffe tragenden Turm des Fahrzeuges in unmittelbarer
Nähe zur Waffe angebracht. Negativ ist, dass bei einem Fahren in unwegsamem Gelände
die Optik beispielsweise den zurück peitschenden Zweigen ausgesetzt wird. Auch beim
Transport des Fahrzeuges ist die herausragende Optik teilweise störend.
[0002] Aus den
EP 08 44455 A2 ist ein Sichtgerät für ein kampffahrneug bekannt, wobei die Optikaufnahme wegkappbar
ist.
[0003] Hier greift die Erfindung die Aufgabe auf, eine Möglichkeit aufzuzeigen, wie die
Optik während der Fahrt oder des Transportes geschützt werden kann.
[0004] Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungen
werden in den Unteransprüchen aufgezeigt.
[0005] Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, die gesamte Optik während der Fahrt bzw. des
Fahrzeugtransportes abzusenken. Voraussetzung dafür ist, dass die Optik mechanisch
vom Waffenträger bzw. der Waffe entkoppelt ist. Für das Absenken der entkoppelten
Optikaufnahme sind zumindest drei Spindeln oder eine Spindel und wenigstens drei Führungen
vorgesehen. Die Optik ist auf einer Platte befestigt, die entlang der Führungen in
eine so genannte Transportstellung abgesenkt und dann wieder in die Arbeitsstellung
angehoben werden kann. Die Platte ist in beiden Stellungen arretierbar. Stifte dienen
neben der Arretierung auch zur Zentrierung der Platte in den beiden Endstellungen
.
[0006] Anhand eines Ausführungsbeispiels mit Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert
werden. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Teilturmansicht mit ausgefahrener Optik,
- Fig. 2
- eine Auszugsdarstellung der wichtigsten Bauteile für das Absenken der Optik aus Fig.1,
- Fig.3
- die Teilturmansicht aus Fig. 1 mit abgesenkter Optik.
[0007] Fig. 1 zeigt in einer Teilansicht einen Turm 1 zur Aufnahme einer Waffenanlage (nicht
näher dargestellt) eines gleichfalls nicht näher dargstellten Fahrzeuges mit ausgefahrener
Optik 2 (hier eine Rundblickoptik). Mit 1.1 ist eine Schutzzelle für eine Bedienung
gekennzeichnet, an deren vordere Seitenwand der Waffenträger bzw. die Waffe installiert
wird. Die Optik 2, ist bedientechnisch mit der Waffenanlage verbunden und dient dabei
dem Anvisieren eines Zieles. Die Optik 2 ist mechanisch von der Waffenanlage, insbesondere
dem Waffenrohr der Waffenanlage getrennt und absenkbar in Gehäuse 6 gestaltet. Dazu
weist der Turm 1 eine Absenk- und Anhebvorrichtung 10 in Gehäuse 6, bestehend aus
vorzugsweise einer Platte 4 und drei Spindeln 3 auf, die miteinander funktional verbunden
sind (Fig. 2). Entlang dieser drei Spindeln 3 kann die Platte 4 angesenkt oder angehoben
werden. In einer einfachsten Variante ist dazu eine Handkurbel 5 vorgesehen. Eine
motorische Lösung ist jedoch auch denkbar. Die Handkurbel 5 ist ihrerseits abnehmbar.
[0008] Alternativ können anstelle der drei Spindeln 3 als Anhebe- und Absenkvorrichtung
10 auch drei Führungen vorgesehen werden, wobei an einer Führung dann eine Spindel
3 vorhanden sein sollte, um eine Verstellung vornehmen zu können. Zu vermeiden ist
dabei jedoch ein Verkanten der verfahrbaren Platte 4.
[0009] Die Optik 2 ist starr auf der Platte 4 montiert und in oberster Stellung mit dem
Gehäuse 6 verstiftet und verschraubt.
[0010] Zum Absenken (Fig. 3) werden nicht näher dargestellte verschraubte Stifte wischen
Platte 4 und dem Gehäuse 6 am Turm 1 entfernt. Soll die Optik 2 wieder angehoben werden,
erfolgt auch dies mittels der wenigstens einen Spindel 3. In der Funktionsstellung
werden die Stifte dann wieder zwischen Platte 4 und Optik 2 eingebunden. Alternative
Befestigungen wie Klemmen etc. sind auch möglich.
[0011] Fahrzeuge in Sinne der Erfindung können Landfahrzeuge, wie Rad- und Kettenfahrzeuge,
sein.
1. Aufnahme einer mit einer Waffenanlage funktional verbundenen Optik (2), wobei
▪ die Aufnahme und die Waffenanlage von einem Turm (1) insbesondere auf einem Fahrzeug
getragen oder gehalten werden,
▪ die Aufnahme in Funktion angehoben aus dem Turm (1) hinausragt und bei Nichtgebrauch
mittels einer Absenk- und Anhebvorrichtung (10) vollständig abgesenkt werden kann,
▪ für die Absenk- und Anhebvorrichtung (10) zumindest drei Spindeln (3) vorgesehen
sind und
▪ eine Zentrierung für die Optik (2) in angehobener Stellung durch Passbohrungen in
einer, die Optik (2) tragenden Platte (4) und Zentrierstifte geschaffen wird.
2. Aufnahme einer mit einer Waffenanlage funktional verbundenen Optik (2), wobei
▪ die Aufnahme und die Waffenanlage von einem Turm (1) insbesondere auf einem Fahrzeug
getragen oder gehalten werden,
▪ die Aufnahme in Funktion angehoben aus dem Turm (1) hinausragt und bei Nichtgebrauch
mittels einer Absenk- und Anhebvorrichtung (10) vollständig abgesenkt werden kann,
▪ die Absenk- und Anhebvorrichtung (10) wenigstens drei Führungen sowie wenigstens
eine Spindel (3) aufweist und
▪ eine Zentrierung für die Optik (2) in angehobener Stellung durch Passbohrungen in
einer, die Optik (2) tragenden Platte (4) und Zentrierstifte geschaffen wird.
3. Aufnahme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klemmung zwischen Platte (4) und Aufnahme möglich ist.
4. Aufnahme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Optik (2) alternative Komponenten wie zum Beispiel Zieleinrichtungen etc.
gelagert und bei Bedarf eingefahren werden können.
1. Holder for optics (2) which are functionally connected to a weapon system, wherein
• the holder and the weapon system are supported or held by a turret (1) in particular
on a vehicle,
• the holder projects out of the turret (1) when raised in operation, and when not
in use can be completely lowered by means of a lowering and raising apparatus (10),
• the lowering and raising apparatus (10) consists of at least three spindles (3),
and
• centring is provided for the optics (2) in the raised position by centring pins
and fitting holes in a plate (4) which supports the optics (2).
2. Holder for optics (2) which are functionally connected to a weapon system, wherein
• the holder and the weapon system are supported or held by a turret (1) in particular
on a vehicle,
• the holder projects out of the turret (1) when raised in operation, and when not
in use can be completely lowered by means of a lowering and raising apparatus (10),
• the lowering and raising apparatus (10) has at least three guides and at least one
spindle (3), and
• centring is provided for the optics (2) in the raised position by centring pins
and fitting holes in a plate (4) which supports the optics (2).
3. Holder according to Claim 1 or 2, characterized in that clamping is possible between the plate (4) and the holder.
4. Holder according to one of Claims 1 to 3, characterized in that, in addition to the optics (2), alternative components such as, for example, aiming
devices, etc. can be supported and can be retracted as required.
1. Logement d'une optique (2) qui est en liaison fonctionnelle avec un équipement d'armement,
▪ le logement et l'équipement d'armement étant portés ou maintenus par une tourelle
(1), notamment sur un véhicule,
▪ le logement en fonction faisant saillie en étant soulevé hors de la tourelle (1)
et, lorsqu'il n'est pas utilisé, pouvant être entièrement abaissé au moyen d'un dispositif
de descente et de montée (10),
▪ pour le dispositif de descente et de montée (10) au moins trois broches (3) étant
prévues, et
▪ un centrage de l'optique (2) en position soulevée étant réalisé par des orifices
d'adaptation dans une plaque (4) qui supporte l'optique (2) et des goupilles de centrage.
2. Logement d'une optique (2) qui est en liaison fonctionnelle avec un équipement d'armement,
▪ le logement et l'équipement d'armement étant portés ou maintenus par une tourelle
(1), notamment sur un véhicule,
▪ le logement en fonction faisant saillie en étant soulevé hors de la tourelle (1)
et, lorsqu'il n'est pas utilisé, pouvant être entièrement abaissé au moyen d'un dispositif
de descente et de montée (10),
▪ le dispositif de descente et de montée (10) présentant au moins trois guides ainsi
qu'au moins une broche (3), et
▪ un centrage de l'optique (2) en position soulevée étant réalisé par des orifices
d'adaptation dans une plaque (4) qui supporte l'optique (2) et des goupilles de centrage.
3. Logement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un serrage est possible entre la plaque (4) et le logement.
4. Logement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'en plus de l'optique (2), des composants alternatifs comme par exemple des dispositifs
de visée, etc. peuvent être logés et peuvent au besoin être rentrés.
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