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EP 2 183 994 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.2014 Patentblatt 2014/02 |
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Anmeldetag: 11.11.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Arbeitsplatz
Workstation
Poste de travail
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE LI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.05.2010 Patentblatt 2010/19 |
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Patentinhaber: PREFORM GmbH |
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91555 Feuchtwangen (DE) |
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Erfinder: |
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- Germann, Hans-Rudolf
8185 Winkel (CH)
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Vertreter: Möhring, Friedrich |
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Grättinger - Möhring - von Poschinger
Patentanwälte Partnerschaft
Postfach 16 55 82306 Starnberg 82306 Starnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 806 068 US-B1- 6 196 140
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BE-A6- 1 010 165
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Arbeitsplatz, bestehend aus einem mehrere
Tischbeine und eine Tischplatte umfassenden Tisch und einem einseitig an diesem angebauten
Anbauelement mit einem über die Tischplatte aufragenden Stellwandelement, welches
sich über Konsolen an Tischbeinen in einer zu diesen versetzten Ebene angeordnet abstützt.
[0002] Zur flexiblen Untergliederung von Großraumbüros in einzelne Arbeitsplätze bzw. -bereiche
werden verbreitet Stellwände eingesetzt. Bekannt sind dabei insbesondere Lösungen,
bei denen freistehende mobile Stellwandelemente zum Einsatz kommen, die unabhängig
von dem übrigen Büromobiliar positioniert werden können. Dies ist insbesondere von
Vorteil im Hinblick auf eine hohe Flexibilität, was die Gliederung und Gestaltung
der entsprechenden Flächen angeht.
[0003] Aus der
US 6,196,140 B1 ist ein gattungsgemäßer Arbeitsplatz mit den einleitend angegebenen Merkmalen bekannt.
Dabei wird die betreffende Tischplatte, bei der es sich um eine hintere, dem Benutzer
abgewandte Tischplatte eines zusätzlich eine vordere, dem Benutzer zugewandte Tischplatte
umfassenden Ensembles handelt, etwa im Bereich der Längsmitte von zwei Stützen getragen.
An diesen Stützen sind, über jeweils Bolzenverbindungen, einerseits die vordere Tischplatte
unterstützende erste Tragarme und andererseits zweite Tragarme montierbar, welche
vertikale Streben tragen, an denen ein Schirm und ggfs. zusätzliche Anbauteile angebracht
werden können.
[0004] Die vorliegende Erfindung ist gegenüber dem dargelegten Stand der Technik darauf
gerichtet, auf der Basis eines gattungsgemäßen Arbeitsplatzes eine Lösung zur flexiblen
Untergliederung von Großraumbüros bereitzustellen, die sich durch einen reduzierten
Aufwand auszeichnet.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabenstellung gemäß der vorliegenden Erfindung durch den in
Anspruch 1 angegebenen Arbeitsplatz. Der erfindungsgemäße Arbeitsplatz besteht demgemäß
aus einem mehrere Tischbeine und eine Tischplatte umfassenden Tisch und einem einseitig
an diesem angebauten Anbauelement mit einem über die Tischplatte aufragenden Stellwandelement,
wobei zumindest im Bereich jener Seite des Tisches, an dem das Stellwandelement angebaut
ist, mindestens zwei zylindrische, parallel zueinander und vertikal ausgerichtete
Tischbeine angeordnet sind und das Stellwandelement sich über Konsolen an den im Bereich
der betreffenden Seite des Tisches angeordneten Tischbeinen dergestalt abstützt, dass
es in einer zu diesen versetzten Ebene angeordnet ist, wobei die Konsolen jeweils
einen auf dem betreffenden Tischbein verschiebbar geführten Mantelabschnitt und einen
von diesem abstehenden Kragarm aufweisen. Durch funktionales Zusammenwirken der für
den erfindungsgemäßen Arbeitsplatz charakteristischen Merkmale ergeben sich diverse
praxisrelevante Vorteile. Durch den Anbau des Stellwandelements an einen Tisch erfährt
das Stellwandelement einen dermaßen festen Stand, wie er mit freistehend aufgestellten
Stellwandelementen nur mit großem Aufwand erzielbar ist; dies ist ein bedeutender
sicherheitstechnischer Aspekt. Weiterhin bedarf es durch den Anbau des Stellwandelements
an den Tisch keiner sonst üblichen, dem Aufstellen des Stellwandelements dienenden
eigenen Tragstruktur. Der gesamte mit dem Herstellen und Bereithalten einer gesonderten
Tragstruktur für das Stellwandelement verbundene Aufwand, der namentlich dann nicht
unerheblich ist, wenn diese Tragstruktur, um dem Stellwandelement einen relativ festen
Stand zu verleihen, vergleichsweise massiv ausgeführt ist, kann in Anwendung der Erfindung
entfallen. Weiterhin entfällt der für das Aufstellen der Tragstruktur erforderliche
Platzbedarf, der bei Verwendung herkömmlicher freiststehender Stellwandelemente mit
ausladenden Füßen mitunter zu erheblichen Beschränkungen im Hinblick auf die Flexibilität
der Untergliederung von Großraumbüros führt. Auch wird die Sicherheit am Arbeitsplatz
weiterhin gesteigert, indem durch Wegfall einer Tragstruktur für das Stellwandelement
potentielle Stolperschwellen eliminiert werden. Herausragend ist weiterhin die in
vorteilhafter Weise erhöhte Flexibilität, die dadurch erreicht wird, dass sich das
betreffende Stellwandelement an den Tischbeinen des zugeordneten Tisches über Konsolen
abstützt, die auf den betreffenden Beinen verschiebbar geführt sind. Hierdurch lässt
sich die Höhe des Stellwandelements, um die dieses gegenüber der Tischplatte aufragt,
individuell und stufenlos verstellen bzw. einstellen. Auf diese Weise ist insbesondere
eine individuelle Anpassung der effektiven Höhe des Stellwandelements an die übrige
Möblierung, an Belichtungsverhältnisse und sonstige Anforderungen bzw. Randbedingungen
möglich, und zwar ohne dass eine Vielzahl unterschiedlich hoher Stellwandelemente
bereitgehalten werden müsste. Die entsprechende Reduktion der sonst vorzuhaltenden,
sich hinsichtlich ihrer Höhe unterscheidenden Stellwandelemente und/oder Tragstrukturen
wirkt sich günstig sowohl auf die Herstellungskosten als auch auf die anwenderseitige
Logistik aus. Die Anordnung des Stellwandelements in einer zu den Tischbeinen, an
denen es sich abstützt, versetzten Ebene gestattet allerdings nicht nur die vorstehend
beschriebene individuelle Anpassung bzw. Verstellung der maximalen Höhe des Stellwandelements;
vielmehr lässt sich durch den besagten Versatz zwischen dem Stellwandelement und der
Tischplatte, insbesondere auf dementsprechend lang ausgeführten Kragarmen der Konsolen
aufliegend, Arbeitsplatzausrüstung jeglicher Art versenkt bzw. versteckt und doch
gut erreichbar unterbringen. Dies gilt namentlich für Kabel, für deren Aufnahme ein
auf den Kragarmen der Konsolen aufliegender, zwischen dem Stellwandelement und der
benachbarten Kante der Tischplatte angeordneter Kabelkanal vorgesehen sein kann. Aber
auch andere Organisationahilfsmittel wie beispielsweise Behältnisse jeder Art (z.B.
Stift- bzw. Utensilienschalen und dgl.) lassen sich an gleicher Stelle versenkt und
trotzdem gut erreichbar unterbringen, und zwar ohne jegliche Beschädigung der Tischplatte
und ohne jeden zusätzlichen Aufwand.
[0006] Gemäß einer ersten bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind die Konsolen auf
dem zugeordneten Tischbein mittels einer Klemmschraube, die insbesondere als Madenschraube
ausgeführt sein kann, lagegesichert. Auf diese Weise ist eine stufenlose Höhenverstellung
des Stellwandelements mit geringerem baulichen Aufwand möglich, verglichen mit anderen,
ebenfalls in Betracht kommenden Klemmeinrichtungen. Zugleich kann auf diese Weise
die Einrichtung zur Lagesicherung besonders dezent ausgeführt. In diesem Sinne ist
es besonders günstig, wenn die Klemmschraube an dem Mantelabschnitt im Bereich des
Kragarmes, insbesondere durch diesen verdeckt angeordnet ist. Sie kann sogar - bei
entsprechender Ausführung des Kragarmes - in einem Hohlraum des Kragarmes untergebracht
sein. Dies gilt namentlich, wenn der Kragarm, gemäß einer insoweit weiteren bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung, jeweils einen U-förmigen, nach unten offenen Querschnitt
aufweist. Allein aus technischer Sicht kommen freilich auch andere Querschnitte in
Betracht, wie beispielsweise T-, L-, C-, I-Querschnitte und dergleichen.
[0007] Gemäß einer anderen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorteilhaft, wenn
die Tischbeine einen kreiszylindrischen Querschnitt aufweisen. Dies erlaubt es, die
Konsolen je nach den örtlichen Gegebenheiten auch in unterschiedlichen Winkelstellungen
auf den Tischbeinen zu fixieren, wodurch sich die Flexibilität der Arbeitsplatzgestaltung
weiter erhöht. Beispielsweise lassen sich auf diese Weise bei Bedarf unterschiedlich
breite Tische und Stellwandelemente problemlos miteinander kombinieren wie beispielsweise
ein Tisch mit einem gegenüber diesem breiteren Stellwandelement; und auch ein individuelles
seitliches Versetzen des Stellwandelements relativ zum Tisch ist ohne Probleme möglich,
beispielsweise dergestalt, dass das Stellwandelement einseitig seitlich über den Tisch
hinausragt.
[0008] Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist, wie ein Fachmann anhand der vorstehenden
Erläuterungen unschwer erkennt, durchaus möglich, an einem Tisch mehrere Stellwandelemente
anzubringen. Beispielsweise können an einem Tisch zwei Stellwandelemente über Eck
angebracht werden. Auch bei einer solchen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
ist besonders vorteilhaft, wenn die Tischbeine einen kreiszylindrischen Querschnitt
aufweisen; denn dies ermöglicht es, eine in der Ecke angeordnete Konsole schräg zu
stellen (z.B. mit 135° zu den beiden benachbarten Kanten der Tischplatte), so dass
beide in der betreffenden Ecke zusammenstoßenden Stellwandelemente an der selben Konsole
befestigt werden können. Besonders vorteilhaft sind insoweit Konsolen, die zwei vorbereitete
Befestigungsmöglichkeiten für Stellwandelemente aufweisen.
[0009] Je nach dem spezifischen Gestaltungskonzept und den individuellen Anforderungen können
im Rahmen der vorliegenden Erfindung Konsolen mit unterschiedlich langen Kragarmen
zum Einsatz kommen. Bei typischen Stellwandelementen ist, wenn keine weiteren Nutzungsmöglichkeiten
des Anbauelements (z.B. zur Unterbringung eines Kabelkanals) genutzt werden sollen,
eine Länge des Kragarmes von 40mm bis 50mm (Überstand ab dem Tischbein) günstig. Sollen
indessen weitere Nutzungsmöglichkeiten zum Tragen kommen, haben sich je nach der individuellen
Nutzungsoption Längen des Kragarmes (Überstand ab dem Tischbein) einerseits von 130mm
bis 140mm und andererseits von 160mm bis 180mm als besonders vorteilhaft erwiesen.
[0010] Im Hinblick auf statische Gesichtspunkte ist es günstig, wenn, gemäß einer wiederum
anderen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung, das Stellwandelement Randprofile,
insbesondere metallische Randprofile, aufweist, wobei eine Verbindung des Stellwandelements
mit den Konsolen im Bereich der Randprofile erfolgt. Besonders bevorzugt ist dabei
das Stellwandelement mit den Konsolen über in jeweils einen Hohlraum der Randprofile
eindringende Verbindungsschrauben verbunden. Hierzu kommen je nach der spezifischen
Ausführung des jeweiligen Randprofils unterschiedliche konstruktive Ausgestaltungen
in Betracht. Beispielsweise können die Verbindungsschrauben als Maschinenschrauben
ausgeführt sein, die jeweils in ein Mutterstück, welches in den jeweiligen Hohlraum
des Randprofils eingesetzt ist, eingeschraubt sind. Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung
zeichnet sich dadurch aus, dass in den jeweiligen Hohlraum des Randprofils ein Spreizdübel
eingesetzt ist, in den die zugeordnete Verbindungsschraube eingeschraubt ist.
[0011] Die vorliegende Erfindung betrifft nicht nur den vorstehend erläuterten Arbeitsplatz
in seiner Gesamtheit. Vielmehr ist sie gemäß einem weiteren Aspekt auf ein Anbauelement
gerichtet, welches zum einseitigen Anbau an einen Tisch, welcher eine Tischplatte
und mehrere Tischbeine, von denen mindestens zwei im Bereich einer Seite des Tisches
angeordnete zylindrisch ausgeführt und parallel zueinander und vertikal ausgerichtet
sind, ausgeführt ist und aus einem Stellwandelement und mindestens zwei Konsolen besteht,
wobei die Konsolen, um das Stellwandelement an den im Bereich der betreffenden Seite
des Tisches angeordneten Tischbeinen zu diesen seitwärts versetzt anbringen zu können,
jeweils einen auf dem betreffenden Bein verschiebbaren Mantelabschnitt und einen von
diesem abstehenden Kragarm, der mit dem Stellwandelement verbunden ist, aufweisen.
[0012] Nachstehend wird die vorliegende Erfindung anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten
bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt
- Fig. 1
- in perspektivischer Ansicht einen Arbeitsplatz gemäß der vorliegenden Erfindung in
perspektivischer Ansicht und
- Fig. 2
- eine der beiden bei dem Arbeitsplatz nach Fig. 1 zur Anbringung des Stellwandelements
an dem Tisch eingesetzten Konsolen, ebenfalls in perspektivischer Ansicht.
[0013] Der in der Zeichnung dargestellte Arbeitsplatz 1 besteht aus einem Tisch 2 und einem
ein Stellwandelement 3 und zwei Konsolen 4 umfassenden Anbauelement 5. Der Tisch 2
umfasst eine rechteckige Tischplatte 6 und vier Tischbeine 7. Die Tischbeine 7 weisen
einen kreiszylindrischen Querschnitt auf. Sie sind im wesentlichen in den Ecken des
Tisches vertikal ausgerichtet angeordnet und über aussteifende Zargen 8 miteinander
verbunden. Solche Tische sind hinlänglich bekannt; eine weitere Beschreibung erübrigt
sich daher.
[0014] Das Stellwandelement 3 besteht aus einem schallabsorbierende Eigenschaften aufweisenden
Wandkörper 9, zwei vertikalen Randprofilen 10 und einem oberen, horizontalen Randprofil
11. Das Stellwandelement 3 ist mittels der beiden Konsolen 4 an dem Tisch 2 angebaut.
Hierzu umfasst jede der Konsolen 4 einen rohr- bzw. hülsenförmigen Mantelabschnitt
12 und einen mit diesem fest verbundenen Kragarm 13. Der Mantelabschnitt 12 der Konsolen
4 weist einen kreiszylindrischen Durchmesser auf und ist hinsichtlich seines Innendurchmessers
auf den Außendurchmesser der Tischbeine 7 abgestimmt. Auf diese Weise sind die Konsolen
auf dem jeweils zugeordneten Tischbein 7, auf das sie vom unteren Ende her aufschiebbar
sind, sowohl hinsichtlich der Höhe verschiebbar als auch hinsichtlich der Winkelstellung
horizontal verdrehbar.
[0015] Der an dem zugeordneten Mantelabschnitt 12 angeschweißte Kragarm 13 der Konsolen
4 weist jeweils einen U-förmigen, nach unten offenen Querschnitt auf. Im Bereich des
freien Endes 14 des Kragarmes 13 ist an dem oberen Steg 15 ein Langloch 16 vorgesehen.
Bei montiertem Anbauelement steht das Stellwandelement 3 mit den beiden Randprofilen
11 jeweils auf einem Kragarm 13 der zugeordneten Konsole 4 auf. Eine feste Verbindung
des Stellwandelements 3 mit den beiden Konsolen 4 erfolgt über Verbindungsschrauben,
die von unten durch das jeweilige Langloch 16 des Kragarmes 13 der Konsolen 4 hindurch
in ein Mutterstück, welches in einen Hohlraum des jeweiligen Randprofils 10 eingesetzt
ist, eingeschraubt sind.
[0016] Das Stellwandelement 3 ragt über die Tischplatte 6 auf. Die Höhe H, um die das Stellwandelement
3 über die Tischplatte 6 hinausragt, ist dabei, nachdem das Stellwandelement mittels
der Kragarme 13 der Konsolen 4 in einer zu den Tischbeinen 7 seitwärts versetzten
Ebene angeordnet ist und die Konsolen 4 jeweils einen auf dem betreffenden Tischbein
7 verschiebbar geführten Mantelabschnitt 12 aufweisen, durch Verschieben der Konsolen
4 auf den Tischbeinen 7 nach oben bzw. unten veränderbar. Die Lagesicherung, d.h.
die Fixierung der gewählten Höhe H des Stellwandelements 3 über der der Tischplatte
6 erfolgt mittels Klemmschrauben. Hierzu ist an dem Mantelabschnitt 12 der Konsolen
4 jeweils ein Gewindestück 17 angesetzt, und zwar verdeckt innerhalb des U-förmigen
Kragarmes 13. In dieses Gewindestück ist jeweils eine als Madenschraube ausgeführte
Klemmschraube eingeschraubt, die durch eine korrespondierende (fluchtende) Öffnung
in dem Mantelabschnitt 12 der Konsole 4 hindurch auf dem zugeordneten Tischbein 7
aufgeklemmt werden kann.
[0017] Die Länge der Kragarme 13 ist so gewählt, dass zwischen dem Stellwandelement 3 und
der benachbarten Kante 18 der Tischplatte 6 ein Kabelkanal 19 angeordnet werden kann.
Der Kabelkanal 19 ist unter die Oberfläche der Tischplatte 6 versenkt. Er liegt auf
den Kragarmen 13 der Konsolen auf. Zweckmäßigerweise weist er endseitig angeordnete,
mittels Deckeln verschließbare Öffnungen 20 auf. Zusätzlich können an der Oberseite
des Kabelkanals 20 Aufnahmen 21 für diverse Arbeitsutensilien angeordnet sein.
1. Arbeitsplatz (1), bestehend aus einem mehrere Tischbeine (7) und eine Tischplatte
(6) umfassenden Tisch (2) und einem einseitig an diesem angebauten Anbauelement (5)
mit einem über die Tischplatte aufragenden Stellwandelement (3), welches sich über
Konsolen (4) an Tischbeinen (7) in einer zu diesen versetzten Ebene angeordnet abstützt,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest im Bereich jener Seite des Tisches, an dem das Stellwandelement angebaut
ist, mindestens zwei zylindrische, parallel zueinander und vertikal ausgerichtete
Tischbeine angeordnet sind und das Stellwandelement sich an den im Bereich der betreffenden
Seite des Tisches angeordneten Tischbeinen abstützt, wobei die Konsolen jeweils einen
auf dem betreffenden Bein verschiebbar geführten Mantelabschnitt (12) und einen von
diesem abstehenden Kragarm (13) aufweisen.
2. Arbeitsplatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsolen (4) auf dem zugeordneten Tischbein (7) mittels einer Klemmschraube lagegesichert
sind.
3. Arbeitsplatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschraube als Madenschraube ausgeführt ist.
4. Arbeitsplatz nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschraube an dem Mantelabschnitt (12) im Bereich des Kragarmes (13) angeordnet
ist.
5. Arbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragarm (13) jeweils einen U-förmigen, nach unten offenen Querschnitt aufweist.
6. Arbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischbeine (7) einen kreiszylindrischen Querschnitt aufweisen.
7. Arbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Kragarmen (13) ein zwischen dem Stellwandelement (3) und der benachbarten
Kante (18) der Tischplatte (6) angeordneter Kabelkanal (19) aufliegt.
8. Arbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellwandelement (3) Randprofile aufweist (10), wobei eine Verbindung des Stellwandelements
mit den Konsolen (4) im Bereich der Randprofile erfolgt.
9. Arbeitsplatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellwandelement (3) mit den Konsolen (4) über in jeweils einen Hohlraum der
Randprofile (10) eindringende Verbindungsschrauben verbunden ist.
10. Arbeitsplatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsschrauben als Maschinenschrauben ausgeführt sind, die jeweils in ein
Mutterstück, welches in den jeweiligen Hohlraum des Randprofils (10) eingesetzt ist,
eingeschraubt sind.
11. Arbeitsplatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in den jeweiligen Hohlraum des Randprofils (10) ein Spreizdübel eingesetzt ist, in
den die zugeordnete Verbindungsschraube eingeschraubt ist.
12. Arbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Tisch mehrere Stellwandelemente angebaut sind, wobei zumindest eine der Konsolen
zwei vorbereitete Befestigungsmöglichkeiten für Stellwandelemente aufweist
13. Arbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragarm mindestens einer Konsole eine Länge von 40mm bis 50mm aufweist.
14. Arbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragarm mindestens einer Konsole eine Länge von 160mm bis 180mm aufweist.
15. Anbauelement (5) zum einseitigen Anbau an einen Tisch (2), welcher eine Tischplatte
(6) und mehrere Tischbeine (7), von denen mindestens zwei im Bereich einer Seite des
Tisches angeordnete zylindrisch ausgeführt und parallel zueinander und vertikal ausgerichtet
sind, bestehend aus einem Stellwandelement (3) und mindestens zwei Konsolen (4), die,
um das Stellwandelement an den im Bereich der betreffenden Seite des Tisches angeordneten
Tischbeinen zu diesen seitwärts versetzt abstützen zu können, jeweils einen auf dem
betreffenden Tischbein verschiebbar geführten Mantelabschnitt (12) und einen von diesem
abstehenden Kragarm (13) aufweisen.
1. A workstation (1), consisting of a table (2), which comprises a plurality of table
legs (7) and a table top (6), and an attachment element (5), which is attached on
one side of the said table and has an adjustable wall element (3), which projects
over the table top and is supported by means of brackets (4) on table legs (7) in
a plane offset to the latter,
characterised in that
at least in the region of the side of the table to which the adjustable wall element
is attached, at least two cylindrical table legs are arranged, which are aligned vertically
and parallel to each other, and the adjustable wall element is supported on the table
legs arranged in the region of the relevant side of the table, wherein the brackets
each have a jacket section (12), which is guided displaceably on the relevant leg,
and a cantilever (13), which projects from the said jacket section.
2. The workstation according to Claim 1,
characterised in that
the brackets (4) are secured in place on the associated table leg (7) by means of
a clamp screw.
3. The workstation according to Claim 2,
characterised in that
the clamp screw is configured as a grub screw.
4. The workstation according to Claim 2 or 3,
characterised in that
the clamp screw is arranged on the jacket section (12) in the region of the cantilever
(13).
5. The workstation according to one of Claims 1 to 4,
characterised in that
the cantilever (13) in each case has a U-shaped cross section which is open at the
bottom.
6. The workstation according to one of Claims 1 to 5,
characterised in that
the table legs (7) have a circular cylindrical cross section.
7. The workstation according to one of Claims 1 to 6,
characterised in that
a cable channel (19), which is arranged between the adjustable wall element (3) and
the adjacent edge (18) of the table top (6) rests on the cantilever (13).
8. The workstation according to one of Claims 1 to 7,
characterised in that
the adjustable wall element (3) has edge profiles (10), wherein the adjustable wall
element is connected to the brackets (4) in the region of the edge profiles.
9. The workstation according to Claim 8,
characterised in that
the adjustable wall element (3) is connected to the brackets (4) by means of connecting
screws which each penetrate one cavity of the edge profiles (10).
10. The workstation according to Claim 9,
characterised in that
the connecting screws are configured as machine screws, which are each screwed into
a nut piece, which is inserted into the respective cavity of the edge profile (10).
11. The workstation according to Claim 9,
characterised in that
an expanding plug is inserted into the respective cavity of the edge profile (10),
into which plug the associated connecting screw is screwed.
12. The workstation according to one of Claims 1 to 11,
characterised in that
a plurality of adjustable wall elements are attached to the table, wherein at least
one of the brackets has two pre-prepared fastening possibilities for adjustable wall
elements.
13. The workstation according to one of Claims 1 to 12,
characterised in that
the cantilever of at least one bracket has a length of 40mm to 50mm.
14. The workstation according to one of Claims 1 to 12,
characterised in that
the cantilever of at least one bracket has a length of 160mm to 180mm.
15. An attachment element (5) for attachment on one side of a table (2), which has a table
top (6) and a plurality of table legs (7), of which at least two arranged in the region
of a side of the table are cylindrical and aligned vertically and parallel to each
other, consisting of an adjustable wall element (3) and at least two brackets (4),
which, in order to be able to support the adjustable wall element on the table legs
arranged in the region of the relevant side of the table in an laterally offset manner
to the said table legs, each have a jacket section (12), which is guided displaceably
on the relevant table leg, and a cantilever (13) projecting from the said jacket section.
1. Zone de travail (1), constituée d'une table (2) comprenant plusieurs pieds de table
(7) et un plateau de table (6), et d'un élément de montage (5) monté d'un côté de
celle-ci, avec un élément de cloison (3) faisant saillie sur le plateau de table et
s'appuyant sur des pieds de table (7) par des consoles (4), tout en étant agencé dans
un plan décalé par rapport à ceux-ci,
caractérisée en ce que
au moins dans la région située du côté de la table où est monté l'élément de cloison,
au moins deux pieds de table cylindriques sont agencés parallèlement les uns aux autres
et orientés verticalement, et l'élément de cloison s'appuie sur les pieds de table
agencés dans la région située du côté correspondant de la table, les consoles comportant
respectivement une section d'enveloppe (12) guidée de façon coulissante sur le pied
correspondant, ainsi qu'un bras en porte-à-faux (13) faisant saillie sur celle-ci.
2. Zone de travail selon la revendication 1, caractérisée en ce que les consoles (4) sont bloquées en position sur le pied de table (7) correspondant
au moyen d'une vis de serrage.
3. Zone de travail selon la revendication 2, caractérisée en ce que la vis de serrage est conçue comme une vis sans tête.
4. Zone de travail selon la revendication 2 ou la revendication 3, caractérisée en ce que la vis de serrage est disposée sur la section d'enveloppe (12) dans la région du
bras en porte-à-faux (13).
5. Zone de travail selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le bras en porte-à-faux (13) comporte respectivement une section transversale en
forme de U, ouverte vers le bas.
6. Zone de travail selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les pieds de table (7) présente une section transversale cylindrique circulaire.
7. Zone de travail selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'un canal de câbles (19) agencé sur les bras en porte-à-faux (13), entre l'élément
de cloison (3) et l'arête (18) adjacente du plateau de table (6).
8. Zone de travail selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'élément de cloison (3) comporte des profils de bordure (10), dans laquelle une
liaison entre l'élément de cloison et les consoles (4) est réalisée dans la région
des profils de bordure.
9. Zone de travail selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément de cloison (3) est relié aux consoles (4) par des vis de liaison introduites
respectivement dans un espace creux des profils de bordure (10).
10. Zone de travail selon la revendication 9, caractérisée en ce que les vis de liaison sont conçues comme des vis d'assemblage, vissées respectivement
dans une pièce d'écrou insérée dans l'espace creux respectif du profil de bordure
(10).
11. Zone de travail selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'une cheville expansible est insérée dans l'espace creux du profil de bordure (10)
dans lequel est vissé la vis de liaison correspondante.
12. Zone de travail selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que plusieurs éléments de cloison sont montés sur la table, dans laquelle au moins l'une
des consoles comporte deux options de fixation prêtes à l'emploi pour des éléments
de cloisons.
13. Zone de travail selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le bras en porte-à-faux d'au moins une console présente une longueur de 40 mm à 50
mm.
14. Zone de travail selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le bras en porte-à-faux d'au moins une console présente une longueur de 160 mm à
180 mm.
15. Élément de montage (5) pour le montage unilatéral sur une table (2) comprenant un
plateau de table (6) et plusieurs pieds de table (7), parmi lesquels au moins deux
sont conçus cylindriques et agencés dans la région située d'un côté de la table, tout
en étant orientés parallèlement les uns par rapport aux autres, constitué d'un élément
de cloison (3) et d'au moins deux consoles (4) comportant respectivement une section
d'enveloppe (12) guidée de façon coulissante sur le pied de table correspondant, et
un bras en porte-à-faux (13) faisant saillie sur celle-ci, pour pouvoir appuyer l'élément
de cloison (3) sur les pied de table agencés dans la région située du côté correspondant
de la table, de façon décalée latéralement par rapport à ceux-ci.

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