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EP 2 184 141 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2012 Patentblatt 2012/49 |
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Anmeldetag: 29.10.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Stanzung
Method and device for manufacturing a punch
Procédé et dispositif destinés à la fabrication d'un estampage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
06.11.2008 DE 102008056152
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.05.2010 Patentblatt 2010/19 |
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Patentinhaber: Spilker GmbH |
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33818 Leopoldshöhe (DE) |
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Erfinder: |
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- Spilker, Andreas
33758 Detmold (DE)
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Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2007/033647 DE-U1-202005 004 392 US-A- 3 448 646 US-A1- 2002 093 137
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DE-B- 1 282 907 JP-A- 6 238 059 US-A- 4 613 321
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung
einer Stanzung, insbesondere einer Puzzlestanzung.
[0002] Es ist bekannt, Puzzles in einem Hubstanzverfahren herzustellen. Dabei wird eine
zu stanzende Puzzlepappe in eine Stanzmaschine eingelegt und dann werden die Quer-
und Längsschnitte in nur einem einzigen Arbeitsgang gestanzt. Ein solches Hubstanzverfahren
kann zwar die wellenförmigen Quer- und Längsschnitte einbringen, aber nur in einem
langsamen Arbeitsschritt, was das Herstellungsverfahren relativ aufwändig gestaltet.
[0003] Zudem sind rotative Stanzverfahren bekannt, bei dem mittels eines Stanzzylinders
ein Puzzle in einem einzigen Stanzschritt ausgestanzt wird. An der Oberfläche des
Stanzzylinders befinden sich eine Vielzahl sich kreuzender Stanzklingen. Im Kreuzungsbereich
dieser Stanzklingen besteht das Problem, dass herstellungsbedingt die Stanzfläche
dort deutlich größer als an den benachbart angeordneten dünnen linearen Stanzklingen
ist. Dies führt beim Stanzen der Puzzlepappe zu Quetschungen des Materials und der
Entstehung von Verunreinigungen in Form von Stanzstaub und Stanzpartikel. Diese Verunreinigungen
werden in einer Verpackung vom Konsumenten als störend empfunden. Zudem sind die sich
kreuzenden Stanzklingen aufwendig herzustellen und die Stanzzylinder verschleißen
durch die hohe Materialbelastung im Bereich der Kreuzungen der Stanzklingen schneller
als die übrigen Stanzklingen.
[0004] Die
WO 2007/033647 offenbart eine Vorrichtung zum Ausstanzen von Blisterverpackungen zur Verpackung
von Tabletten, bei der zwei getrennte Stanzstationen für die Herstellung einer umlaufenden
Stanzkontur vorgesehen sind. Dadurch können die gestanzten Verpackungen leichter entnommen
werden.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Herstellung einer Stanzung zu schaffen, die auch bei komplizierten Stanzschnitten
eine effektive Herstellung ermöglichen.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 1 sowie einer
Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 7 gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß wird ein bahn- oder plattenförmiger Gegenstand in Form einer Puzzlepappe
zu einer Stanzstation zugeführt und dort werden eine Vielzahl von im wesentlichen
parallel angeordneten ersten Stanzschnitten durch einen ersten Stanzzylinder eingestanzt.
Anschließend werden eine Vielzahl von im wesentlichen parallel angeordneten Stanzschnitten
durch einen zweiten Stanzzylinder eingestanzt, wobei die zweiten Stanzschnitte im
wesentlichen senkrecht zu den ersten Stanzschnitten ausgerichtet sind. Dies ermöglicht
eine effektive Herstellung von im wesentlichen senkrecht angeordneten Stanzschnitten
im Durchlaufverfahren, so dass Stanzteile schneller hergestellt werden können. Durch
die Verteilung der Stanzschnitte auf zwei oder mehr Stanzzylinder können auch sehr
komplizierte wellige beziehungsweise eckige Stanzschnitte auf einfache Weise hergestellt
werden.
[0008] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird der bahn- oder plattenförmige
Gegenstand in einem Durchlaufverfahren durch den ersten und zweiten Stanzzylinder
gestanzt. Dabei kann die Fördergeschwindigkeit des bahn- oder plattenförmigen Gegenstandes
vorzugsweise zwischen 0,1m/s und 3 m/s, insbesondere 0,5m/s bis 1,5m/s betragen, wobei
wahlweise ein bahnförmiger Gegenstand in einzelne Platten geschnitten wird oder einzelne
Platten zu der Stanzstation zugeführt werden.
[0009] Gemäß der Erfindung weisen die Stanzschnitte eine Vielzahl von senkrecht zu den jeweiligen
Stanzschnitten ausgerichteten Vorsprüngen und /oder Einbuchtungen auf, so dass eine
wellenförmige Gestaltung der Stanzschnitte vorhanden ist, die insbesondere bei Puzzlespielen
Verwendung findet. Vorzugsweise werden durch die Stanzschnitte eine Vielzahl von rechteckigen
Teilen annähernd gleicher Größe hergestellt.
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst einen ersten Stanzzylinder, mittels dem
eine Vielzahl von im wesentlichen parallelen ersten Stanzschnitten in einen bahn-
oder plattenförmigen Gegenstand einstanzbar sind, und einen zweiten Stanzzylinder,
mittels dem eine Vielzahl von im wesentlichen parallelen zweiten Stanzschnitten in
den bahn- oder plattenförmigen Gegenstand einstanzbar sind, wobei die ersten Stanzschnitte
und die zweiten Stanzschnitte im wesentlichen senkrecht zueinander verlaufen. Die
Vorrichtung kann so auf effektive Weise eine komplizierte Stanzung, insbesondere eine
Puzzlestanzung, vornehmen und kontinuierlich im Durchlauf betrieben werden.
[0011] Die Stanzkontur bzw. die Stanzklingen an einem Stanzzylinder sind vorzugsweise breiter
als der zu stanzende bahn- oder plattenförmige Gegenstand. Dabei kann die Stanzkontur
auch schon eine Stanzkontur zum Abschneiden einer Kante des bahn - oder plattenförmigen
Gegenstandes aufweisen.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles mit Bezug auf die
beigefügte Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Herstellung
einer Stanzung.
[0013] Eine Vorrichtung 1 zur Herstellung einer Stanzung umfasst einen ersten drehbaren
Stanzzylinder 2 und einen zweiten drehbaren Stanzzylinder 3. Die Stanzzylinder 2 und
3 dienen zum Stanzen eines bahn- oder plattenförmigen Gegenstandes 4, insbesondere
einer Puzzlepappe.
[0014] An dem ersten Stanzzylinder 2 sind eine Vielzahl von linienförmigen Stanzklingen
bzw. Stanzkonturen 5 am Umfang angebracht, die in dem Gegenstand 4 erste Stanzschnitte
6 einstanzen. Die Stanzschnitte 6 sind im wesentlichen senkrecht zur Transportsichtung
ausgerichtet, die durch den Pfeil dargestellt ist. Die Stanzschnitte 6 sind dabei
nicht geradlinig ausgebildet, sondern umfassen eine Vielzahl von Vorsprüngen 7 und
Einbuchtungen 8, so dass sich eine wellenförmige Ausgestaltung der Stanzschnitte 6
ergibt, wobei die Stanzschnitte 6 in eine Hauptrichtung senkrecht zur Transportrichtung
verlaufen und den plattenförmigen Gegenstand 4 in eine Vielzahl von Streifen 9 aufteilen.
Die Vorsprünge 7 und Ausbuchtungen 8 sind so eingeschnitten, dass ein Lösen der einzelnen
Streifen 9 durch eine Kraft in Transportrichtung nicht erfolgen kann.
[0015] Der so vorgestanzte Gegenstand 4 wird dann zu dem zweiten Stanzzylinder 3 gefördert,
an dessen Umfang eine Vielzahl von linienförmigen Stanzklingen bzw. Stanzkonturen
10 ausgebildet sind. Der Stanzzylinder 3 stanzt in den Gegenstand 4 zweite Stanzschnitte
11 ein, die parallel zur Transportrichtung ausgerichtet sind. Auch die Stanzschnitte
11 umfassen eine Vielzahl von Vorsprüngen 12 oder Einbuchtungen. Durch den Stanzzylinder
3 kann ferner ein Rand 13 des Gegenstandes glatt abgeschnitten werden. Durch den zweiten
Stanzzylinder 3 wird der vorgestanzte Gegenstand in eine Vielzahl von im wesentlichen
rechteckförmigen annähernd gleich großen Teilen 14 aufgeteilt.
[0016] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden zunächst Stanzschnitte 6 senkrecht
zur Förderrichtung in den Gegenstand 4 eingebracht. Es ist natürlich auch möglich,
zunächst eine erste Stanzung mit Stanzschnitten 11 im wesentlichen parallel zur Förderrichtung
des Gegenstandes 4 einzubringen und dann zweite Stanzschnitte 6 senkrecht zur Förderrichtung
vorzunehmen.
[0017] Der Gegenstand 4 kann eine beschichtete oder bedruckte Puzzlepappe sein, die eine
Dicke zwischen 1 bis 5 mm besitzt. Dabei kann der erste Stanzzylinder 2 auch eine
Vorderkante 15 oder Hinterkante 16 abschneiden.
[0018] Die Stanzzylinder 2 und 3 können in einer Stanzvorrichtung im Durchlaufverfahren
betrieben werden, wie sie beispielsweise in der
EP 1657033 offenbart ist. Dabei wirkt der jeweilige Stanzzylinder mit einer glatten Gegendruckwalze
zusammen.
1. Verfahren zur Herstellung einer Stanzung, insbesondere einer Puzzlestanzung, mit den
folgenden Schritten:
- Zuführen eines bahn- oder plattenförmigen Gegenstandes in Form einer plattenförmigen
Puzzlepappe (4) zu einer Stanzstation (1);
- Stanzen einer Vielzahl von im wesentlichen parallel angeordneten ersten Stanzschnitten
(6) durch einen ersten Stanzzylinder (2);
- Stanzen einer Vielzahl von im wesentlichen parallel angeordneten zweiten Stanzschnitten
(11) durch einen zweiten Stanzzylinder (3), wobei die zweiten Stanzschnitte (11) im
wesentlichen senkrecht zu den ersten Stanzschnitten (6) ausgerichtet sind,
- wobei die Stanzschnitte (6, 11) eine Vielzahl von senkrecht zum jeweiligen Stanzschnitt
(6, 11) ausgerichteten Vorsprüngen (7, 12) und/oder Einbuchtungen (8) aufweisen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bahn- oder plattenförmige Gegenstand (4) im Durchlaufverfahren durch den ersten
und zweiten Stanzzylinder (2, 3) gestanzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Stanzschnitte (6, 11) eine Vielzahl von im wesentlichen rechteckigen
Teilen (14) annähernd gleicher Größe hergestellt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördergeschwindigkeit des bahn- oder plattenförmigen Gegenstandes (4) zwischen
0,1 m/s bis 5 m/s beträgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Stanzschnitte im wesentlichen parallel zur Förderrichtung des Gegenstandes
(4) anbeordnet sind.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine beschichtete oder bedruckte Puzzlepappe mit einer Dicke zwischen 1 bis 5 mm
gestanzt wird.
7. Vorrichtung zur Herstellung einer Stanzung zur Durchführung eines Verfahrens nach
einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere einer Puzzlestanzung, mit einem ersten
Stanzzylinder (2), mittels dem eine Vielzahl von im wesentlichen parallelen ersten
Stanzschnitten (6) in einen bahn- oder plattenförmigen Gegenstand einstanzbar sind,
und einem zweiten Stanzzylinder (3), mittels dem eine Vielzahl von im wesentlichen
parallelen zweiten Stanzschnitten (11) in den bahn- oder plattenförmigen Gegenstand
(4) einstanzbar sind, wobei die ersten Stanzschnitte (6) und die zweiten Stanzschnitte
(11) im wesentlichen senkrecht zueinander verlaufen, wobei der Gegenstand (4) als
plattenförmige Puzzlepappe ausgebildet ist und die Stanzschnitte (6, 11) eine Vielzahl
von senkrecht zum jeweiligen Stanzschnitt (6, 11) ausgerichteten Vorsprüngen (7, 12)
und/oder Einbuchtungen (8) aufweisen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der bahn- oder plattenförmige Gegenstand (4) im Durchlaufverfahren durch die Stanzzylinder
(2, 3) förderbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stanzkontur an einem Stanzzylinder (2, 3) breiter sind als der zu stanzende bahn-
oder plattenförmige Gegenstand (4).
10. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Stanzzylinder Stanzschnitte im wesentlichen parallel zur Förderichtung
in den Gegenstand (4) einbringt.
1. Method for producing a punched formation, in particular a punched puzzle formation,
having the following steps:
- feeding of a web-shaped or plate-shaped article in the form of a plate-shaped puzzle
board (4) to a punching station (1);
- punching of a multiplicity of first punched cuts (6), which are arranged substantially
in parallel, by a first punching cylinder (2);
- punching of a multiplicity of second punched cuts (11), which are arranged substantially
in parallel, by a second punching cylinder (3), the second punched cuts (11) being
oriented substantially perpendicularly with respect to the first punched cuts (6),
- the punched cuts (6, 11) having a multiplicity of projections (7, 12) and/or indentations
(8) which are oriented perpendicularly with respect to the respective punched cut
(6, 11).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the web-shaped or plate-shaped article (4) is punched by the first and second punching
cylinders (2, 3) using the throughfeed process.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that a multiplicity of substantially rectangular parts (14) of approximately identical
size are produced by means of the punched cuts (6, 11).
4. Method according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the conveying speed of the web-shaped or plate-shaped article (4) is between 0.1
m/s and 5 m/s.
5. Method according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the first punched cuts are arranged substantially parallel to the conveying direction
of the article (4).
6. Method according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a coated or printed puzzle board with a thickness between 1 and 5 mm is punched.
7. Apparatus for producing a punched formation for carrying out a method according to
one of the preceding claims, in particular a punched puzzle formation, having a first
punching cylinder (2), by means of which a multiplicity of substantially parallel
first punched cuts (6) can be punched into a web-shaped or plate-shaped article, and
a second punching cylinder (3), by means of which a multiplicity of substantially
parallel second punched cuts (11) can be punched into the web-shaped or plate-shaped
article (4), the first punched cuts (6) and the second punched cuts (11) extending
substantially perpendicularly with respect to one another, the article (4) being configured
as a plate-shaped puzzle board and the punched cuts (6, 11) having a multiplicity
of projections (7, 12) and/or indentations (8) which are oriented perpendicularly
with respect to the respective punched cut (6, 11).
8. Apparatus according to Claim 7, characterized in that the web-shaped or plate-shaped article (4) can be conveyed through the punching cylinders
(2, 3) using the throughfeed process.
9. Apparatus according to Claim 7 or 8, characterized in that the punching contour on a punching cylinder (2, 3) is wider than the web-shaped or
plate-shaped article (4) which is to be punched.
10. Apparatus according to Claim 7 or 8, characterized in that the first punching cylinder introduces punched cuts into the article (4) substantially
parallel to the conveying direction.
1. Procédé servant à fabriquer un estampage, en particulier un estampage de puzzle, comportant
les étapes suivantes consistant à :
- amener un objet en forme de bande ou de plaque sous la forme d'un carton de puzzle
(4) en forme de plaque à une station d'estampage (1) ;
- estamper une pluralité de premières découpes estampées (6) disposées de manière
essentiellement parallèle par un premier cylindre d'estampage (2) ;
- estamper une pluralité de deuxièmes découpes estampées (11) disposées de manière
essentiellement parallèle par un deuxième cylindre d'estampage (3), les deuxièmes
découpes estampées (11) étant orientées essentiellement de manière perpendiculaire
par rapport aux premières découpes estampées (6),
- les découpes estampées (6, 11) présentant une pluralité de parties faisant saillie
(7, 12) orientées de manière perpendiculaire par rapport à chaque découpe estampée
(6, 11) et/ou de renfoncements (8).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'objet (4) en forme de bande ou de plaque est estampé lors d'un processus continu
par le premier et le deuxième cylindre d'estampage (2, 3).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une pluralité de pièces essentiellement rectangulaires (14) présentant approximativement
la même dimension sont fabriquées au moyen des découpes estampées (6, 11).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la vitesse de transport de l'objet (4) en forme de bande ou de plaque est comprise
entre 0,1 m/s et 5 m/s.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les premières découpes estampées sont disposées essentiellement de manière parallèle
par rapport à la direction de transport de l'objet (4).
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un carton de puzzle enduit ou imprimé est estampé avec une épaisseur comprise entre
1 et 5 mm.
7. Dispositif servant à fabriquer un estampage aux fins de la mise en oeuvre d'un procédé
selon l'une quelconque des revendications précédentes, en particulier d'un estampage
de puzzle, comportant un premier cylindre d'estampage (2), au moyen duquel une pluralité
de premières découpes estampées (6) essentiellement parallèles peuvent être pratiquées
par estampage sur un objet en forme de bande ou de plaque, et comportant un deuxième
cylindre d'estampage (3), au moyen duquel une pluralité de deuxièmes découpes estampées
(11) essentiellement parallèles peuvent être pratiquées par estampage sur l'objet
(4) en forme de bande ou de plaque, les premières découpes estampées (6) et les deuxièmes
découpes estampées (11) s'étendant essentiellement de manière perpendiculaire les
unes par rapport aux autres, l'objet (4) étant réalisé sous la forme d'un carton de
puzzle en forme de plaque et les découpes estampées (6, 11) présentant une pluralité
de parties faisant saillie (7, 12) orientées de manière perpendiculaire par rapport
à chaque découpe estampée (6, 11) et/ou de renfoncements (8).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'objet (4) en forme de bande ou de plaque peut être transporté lors du processus
continu par les cylindres d'estampage (2, 3).
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le contour d'estampage est plus large au niveau d'un cylindre d'estampage (2, 3)
que l'objet (4) à estamper en forme de bande ou de plaque.
10. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le premier cylindre d'estampage pratique des découpes estampées dans l'objet (4)
de manière essentiellement parallèle par rapport à la direction de transport.

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