[0001] Die Erfindung betrifft eine Elektrode sowie ein Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung
einer Schicht.
Stand der Technik:
[0002] Grundsätzlich sind aus dem Stand der Technik elektrolytische Abscheidungsverfahren
bekannt. Diese basieren auf Leitungsvorgängen in Flüssigkeiten oder Gasen. Die vorliegende
Erfindung bezieht sich vorzugsweise auf Leitungsvorgänge in Flüssigkeiten. Hierbei
wandern positiv und/oder negativ geladene Atome oder Moleküle, sogenannte Ionen, durch
die Flüssigkeit. Elektrisch leitende, flüssige Lösungen, die solche Ionen aufweisen
können, werden auch Elektrolyte genannt. Um einen Stromdurchgang durch einen solchen
Elektrolyten zu ermöglichen, werden bevorzugt zwei Elektroden (für gewöhnlich werden
diese als Kathode und Anode bezeichnet) in den Elektrolyten eingetaucht bzw. mit diesem
in Kontakt gebracht. Sofern diese Elektroden an eine Spannungsquelle angeschlossen
sind, kann eine elektrolytische Stromleitung stattfinden. Durch Reduktions-, Oxidations-
und/oder Redoxreaktionsprozesse kann an zumindest einer Elektrode ein Stoff abgeschieden
werden. Dies kann auch als elektrolytische Abscheidung bezeichnet werden.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Elektroden für den Einsatz einer elektrolytischen
Abscheidung bekannt. Bei einfachen Elektroden ist deren gesamte Oberfläche auch Abscheidungsoberfläche.
Solche Elektroden weisen also insbesondere keine Oberflächenanteile auf, die eben
nicht Abscheidungsfläche sind.
[0004] Aus der
EP 1 289 031 A2 ist ein Verfahren zur Herstellung eines leitfähigen Polymers bekannt, bei dem eine
Elektrode verwendet wird, die über elektrisch leitfähige und elektrisch nicht leitfähige
Teiloberflächen verfügt. Dabei entsprechen die leitfähigen Bereiche dieser Elektrode
einer vorgegebenen Struktur. Die vorgegebene Struktur der leitfähigen Bereiche ist
also ein konstruktives Gestaltungsmerkmal der Elektrode. Die Elektrode wird also in
der Weise konstruiert, dass deren elektrisch leitenden Oberflächen die vorgebbare
Struktur aufweisen. Die vorgebbare Struktur ist also ein Konstruktionsparameter für
die Herstellung der Elektrode als solches.
Aufgabenstellung:
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Elektrode, insbesondere für ein elektrolytisches
Abscheidungsverfahren, und/oder ein Verfahren zur elektrolytischen Schichtabscheidung
bereitzustellen, sodass mit derselben, und eben nicht mit einer gleichen oder gleichartigen,
Elektrode, insbesondere nacheinander, Schichten mit verschiedenen Strukturen, Formen,
Geometrien und/oder Dicken abscheidbar sind.
[0006] Auch kann es eine Aufgabe der Erfindung sein, dass die verschiedenen Schichten nacheinander
auf dem zumindest im Wesentlichen selben Gebiet der Elektrode abscheidbar sind. Es
ist also bevorzugt, dass auf ein und demselben Gebiet der Elektrode unterschiedlich
ausgestaltete und/oder strukturierte Schichten abscheidbar sind. Auch kann es vorgesehen
sein, dass die Struktur der abzuscheidenden Schicht nicht konstruktiv durch die Herstellung
der Elektrode als solches vorbestimmt ist. Es ist also mit anderen Worten bevorzugt,
dass auf der Elektrode oder mit dem Verfahren Stoffschichten auf der bzw. auf einer
Elektrode flexibel bezüglich ihrer Struktur, Form, Geometrie und/oder Dicke abscheidbar
sind.
Lösungsvorschlag:
[0007] Die Aufgabe der Erfindung wird erfindungsgemäße durch eine Elektrode mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 und/oder durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 7 gelöst.
[0008] Erfindungsgemäß ist eine Elektrode, insbesondere für ein elektrolytisches Abscheidungsverfahren,
die sich dadurch auszeichnet, dass die Elektrode mehrere, voneinander elektrisch isolierend
getrennte Teiloberflächen aufweist und dass die Teiloberflächen, insbesondere separat
und/oder gruppenweise, durch eine Steuereinheit steuerbar, insbesondere schaltbar,
mit insbesondere jeweils einem elektrischen Potential verbindbar sind. Bis auf die
kennzeichnenden Merkmale kann die Elektrode sehr ähnlich zu einer aus dem Stand der
Technik bekannten Elektrode für ein elektrolytisches Abscheidungsverfahren ausgestaltet
sein. Gegenüber den bekannten Elektroden aus dem Stand der Technik weist die erfindungsgemäße
Elektrode mehrere, voneinander isolierend, getrennte Teiloberflächen auf. Die Teiloberflächen
können dazu jeweils eine, insbesondere infinitesimal, kleine Dicke aufweisen. Dass
die Teiloberflächen voneinander elektrisch isolierend getrennt sind, kann bedeuten,
dass die Teiloberflächen als solche voneinander elektrisch isolierend getrennt sind.
Dazu können die Teiloberflächen auch körperhaft voneinander elektrisch isolierend
getrennt sein. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die Teiloberflächen voneinander
elektrisch isolierend getrennt sind, jedoch durch eine andere Art und/oder Weise miteinander
elektrisch verbindbar sind. So können beispielsweise zwei oder mehrere Teiloberflächen,
insbesondere schaltbar, durch elektrische Leitungsverbindungen verbindbar sein. Es
kann also bevorzugt sein, dass die Teiloberflächen als Einzelelemente, insbesondere
entkoppelt von ihren Anschlusselementen, verstanden werden. Eine bevorzugte Ausgestaltung
der Elektrode zeichnet sich dadurch aus, dass mehrere Teiloberflächen in den aneinander
grenzenden Bereichen voneinander elektrisch isolierend ausgestaltet sind. Mit anderen
Worten ist es bevorzugt, dass zumindest mehrere der Teiloberflächen nicht direkt miteinander
elektrisch kontaktiert sind.
[0009] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Elektrode zeichnet sich dadurch aus, dass die,
insbesondere seitlichen, vorzugsweise sich gegenüberliegenden, Stoßflächen der jeweiligen
Teiloberflächen elektrisch isolierend durch elektrisch isolierende Fugen voneinander
getrennt sind. Die elektrisch isolierenden Fugen können einen elektrisch isolierenden
Stoff, insbesondere Luft, aufweisen. Eine Stoßfläche kann eine seitliche Kante einer
Teiloberfläche sein. Bevorzugt können zu einer Teiloberfläche mehrere Teiloberflächen
seitlich angeordnet sein. Jede dieser Teiloberflächen kann zu der einen Teiloberfläche
gegenüberliegend angeordnet sein. So können sich auch Stoßflächen zweier Teiloberflächen
gegenüberliegen. Die Fugen zeichnen sich bevorzugt dadurch aus, dass sie sehr schmal
sind. Ferner können die Fugen eine an die Teiloberflächen angepasste Dicke aufweisen.
Insbesondere kann eine Fuge die zumindest im Wesentlichen gleiche Dicke, wie eine
mit der Fuge in Kontakt stehende Teiloberfläche, aufweisen.
[0010] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Elektrode zeichnet sich dadurch aus, dass
die Elektrode einen elektrisch isolierenden Träger aufweist. Der elektrisch isolierende
Träger kann auch ein elektrisch isolierender Kern der Elektrode sein. Dies kann insbesondere
dann sinnvoll sein, wenn die Elektrode eine zumindest im Wesentlichen zylindrische
Form, Scheibenform und/oder runde Form aufweist. Ferner kann der elektrisch isolierende
Träger einen elektrisch isolierenden Stoff aufweisen. Die Teiloberflächen der Elektrode
können mit dem Träger fest verbunden sein. Insbesondere können die Teiloberflächen
kraft-, form- und/oder stoffschlüssig mit dem Träger und/oder dem Kern verbunden sein.
Auch kann der elektrisch isolierende Träger und/oder Kern die Teiloberflächen voneinander
elektrisch isolierend trennen. Der elektrisch isolierende Träger und/oder Kern kann
somit auch die elektrisch isolierenden Fugen bilden.
[0011] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Elektrode zeichnet sich dadurch aus, dass
die Teiloberflächen der Elektrode durch elektrisch isolierende Keramiken und/oder
durch elektrisch isolierende Kunststoffe voneinander elektrisch isolierend getrennt
sind. Insbesondere können auch die Fugen und/oder der elektrisch isolierende Kern
aus einem elektrisch isolierenden Kunststoff und/oder aus einer elektrisch isolierenden
Keramik bestehen und/oder diese jeweils aufweisen.
[0012] Die Elektrode ist außerdem erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet, dass die Teiloberflächen, insbesondere separat und/oder gruppenweise, durch eine Steuereinheit
steuerbar, insbesondere schaltbar, mit insbesondere jeweils einem elektrischen Potential
verbindbar sind. Jede der Teiloberflächen kann mit insbesondere demselben elektrischen
Potential verbindbar sein. Mit dem elektrischen Potential ist bevorzugt das einer
Spannungsquelle und/oder Stromquelle gemeint. Eine solche Spannungsquelle kann bevorzugt
mehrere, voneinander verschiedene Potentiale aufweisen. Diese Potentiale können sich
insbesondere in ihrer Spannungshöhe unterscheiden. Auch können verschiedene Teiloberflächen
jeweils mit verschiedenen elektrischen Spannungspotentialen verbunden werden. Welche
Teiloberflächen mit welchem elektrischen Spannungspotential verbunden werden, kann
durch die Steuereinheit steuerbar sein. Bevorzugt können die Teiloberflächen, insbesondere
separat und/oder gruppenweise, durch elektrisch schaltbare Leitungsverbindungen mit
einem elektrischen Potential verbindbar sein. Eine solche Leitungsverbindung kann
also einen Schalter aufweisen. Die schaltbare Leitungsverbindung und/oder der Schalter
kann durch die Steuereinheit gesteuert bzw. schaltbar sein. Durch die Steuereinheit
ist es deshalb steuerbar, welche der Teiloberflächen mit einem elektrischen Potential
verbunden werden.
[0013] Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus,
dass die Teiloberflächen der Elektrode, insbesondere separat und/oder gruppenweise,
rückseitig, insbesondere mit elektrischen Anschlussleitungen verbindbar sind. Die
Rückseite einer Teiloberfläche kann jene Seite sein, auf der keine Schicht abgeschieden
werden soll und/oder die nicht einer anderen Teiloberfläche, insbesondere direkt,
zugewandt ist. Obwohl die Teiloberflächen der Elektrode voneinander elektrisch isolierend
getrennt sind, können diese durch rückseitige Anschlussleitungen gruppenweise, insbesondere
jeweils 2, 3, 4 und/oder mehr Teiloberflächen elektrisch miteinander verbindbar sein.
[0014] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Elektrode zeichnet sich dadurch aus, dass die Elektrode
durch die Steuereinheit steuerbar ist. Mit steuerbar kann eine gerichtete Beeinflussung
des Zustandes und/oder des Verhaltens der Elektrode von außen gemeint sein. Insbesondere
kann der elektrische Spannungszustand einer Teiloberfläche der Elektrode durch die
Steuereinheit beeinflussbar bzw. steuerbar sein. So kann die Steuereinheit eine Teiloberfläche
mit einem elektrischen Potential, das eine bestimmte Spannung, insbesondere aus dem
Bereich von 0 Volt bis 10.000 Volt aufweist, verbinden. Ferner kann mittels der Steuereinheit
der Strom durch die Elektrode und/oder durch mindestens eine der Teiloberflächen,
insbesondere in einem Bereich von 0 Ampere bis 100 Ampere, vorzugsweise von 0 Ampere
bis 10 Ampere, steuer- und/oder regelbar sein. Außerdem kann die Steuereinheit das
Verhalten der Elektrode, insbesondere von außen, beeinflussen. Denn die elektrolytische
Abscheidung an einer Teiloberfläche der Elektrode kann von dem elektrischen Potential
abhängen, mit dem die Teiloberfläche verbunden, insbesondere durch die Steuereinheit
steuerbar verbunden, ist. So kann die elektrolytische Abscheidung eines Stoffes auf
der Teiloberfläche der Elektrode von einer Spannungshöhe des elektrischen Potentials
abhängen, mit dem die Teiloberfläche verbunden ist. Es ist deshalb besonders bevorzugt,
dass die Steuereinheit die Spannungshöhe eines elektrischen Potentials steuern und/oder
bestimmen kann, insbesondere mit welchem Potential eine Teiloberfläche verbindbar
ist.
[0015] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Elektrode zeichnet sich dadurch aus, dass die Elektrode
durch die Steuereinheit in der Weise steuerbar ist, dass ein Strom durch diejenigen
Teiloberflächen der Elektrode erzeugbar ist, die mit dem, insbesondere jeweiligen,
elektrischen Potential verbindbar sind. Die Teiloberflächen sind also bevorzugt elektrisch
leitend ausgestaltet. Denkbar ist auch, dass sie elektrisch halbleitend ausgestaltet
sind. Ein elektrisches Potential einer Teiloberfläche kann durch die Steuereinheit
in der Weise steuerbar sein, dass zwischen dem elektrischen Potential der Teiloberfläche
und einem weiteren elektrischen Potential eine Potentialdifferenz entsteht. Sofern
ein Stoff zwischen den beiden elektrischen Potentialen ein Ladungsträgertransport
erlaubt, kann durch das Steuern des elektrischen Potentials der Teiloberfläche ein
Strom erzeugbar und/oder auch steuerbar sein. Grundsätzlich kann also die Elektrode
durch die Steuereinheit steuerbar sein. Dies kann darauf zurückführbar sein, dass
Teiloberflächen der Elektrode mit einem elektrischen Potential steuerbar verbindbar
sein können. Resultierend kann auch der Strom durch eine Teiloberfläche der Elektrode
durch die Steuereinheit steuerbar sein.
[0016] Die Elektrode eignet sich besonders bevorzugt zur Abscheidung einer Schicht auf den
Abscheidungsflächen. Sofern zwei Abscheidungsflächen, insbesondere direkt, nebeneinander
angeordnet sind, kann es vorteilhaft sein, wenn diese Abscheidungsflächen in der Weise
zueinander angeordnet sind, dass sich die Schichten auf diesen Abscheidungsflächen,
insbesondere bei der Abscheidung, verbinden. Mit anderen Worten kann es vorteilhaft
sein, wenn eine zumindest elektrisch ununterbrochene Schicht auf, insbesondere direkt,
nebeneinander angeordneten Abscheidungsflächen abscheiden lässt. Eine bevorzugte Ausgestaltung
der Elektrode zeichnet sich dadurch aus, dass ein Abstand A zwischen zwei, insbesondere
seitlichen, vorzugsweise sich gegenüberliegenden, Stoßflächen der jeweiligen Teiloberflächen
zu einer Schichtdicke D einer auf der Elektrode elektrolytisch abzuscheidenden Schicht
in einem Verhältnis von 2*D ≥ A und/oder A > D ausgestaltet ist. Eine weitere Ausgestaltung
der Elektrode zeichnet sich dadurch aus, dass der Abstand A zwischen zwei Punkten,
jeweils einer auf, insbesondere seitlichen, vorzugsweise sich gegenüberliegenden,
insbesondere sich senkrecht gegenüberliegenden, Stoßflächen oder Stoßkanten der jeweiligen
Teiloberflächen zu der Schichtdicke D einer auf der Elektrode elektrolytisch abzuscheidenden
Schicht in einem Verhältnis von 2D ≥ A und/oder A > D ausgestaltet ist. Für beide
Ausgestaltungsvarianten gilt grundsätzlich, dass der Abstand A der mittlere Abstand
zwischen zwei Stoßflächen und/oder Stoßkanten sein kann. Für das Verhältnis 2 D ≥
A ist es besonders bevorzugt, dass der Abstand A der maximale Abstand ist. Außerdem
kann es bevorzugt sein, dass der Abstand A für das Verhältnis A > D der minimale Abstand
ist.
[0017] Grundsätzlich können Schichten während der elektrolytischen Abscheidung kontinuierlich,
radial nach außen wachsen. Nach außen kann hier bedeuten, dass die Schichten nicht
in die Elektrode, insbesondere nicht in die Abscheidungsfläche und/oder Fuge, wachsen
können. Auf der Elektrode kann das Wachsen einer Schicht durch die Oberfläche der
Elektrode, insbesondere durch die Teiloberflächen und/oder Fugen, in dessen örtlicher
Ausbreitung begrenzt sein. Dennoch kann eine Schicht von einer Teiloberfläche, vorzugsweise
Abscheidungsoberfläche, beginnend über und/oder auf die Fuge wachsen. Damit die Schichten
auf zwei, insbesondere direkt, benachbarten Abscheidungsflächen zusammenwachsen und/oder
miteinander kontaktiert werden können, sollte der Abstand zwischen den Abscheidungsflächen
so ausgestaltet sein, dass die während der elektrolytischen Abscheidung wachsenden
Schichten aufeinander treffen. Außerdem sollte der Abstand zwischen den Teiloberflächen
auch so ausgestaltet sein, dass eine Schicht nicht so weit wachsen kann, dass sie
allein eine Fuge überbrücken und/oder überwachsen kann, so dass zwei Teiloberflächen
elektrisch miteinander kontaktiert werden.
[0018] Damit die Teiloberflächen der Elektrode mit mindestens einem elektrischen Potential
verbindbar sind, weist die Elektrode bevorzugt Leitungsverbindungen auf. Außerdem
können weitere elektrische Leitungsverbindungen von der Elektrode zu der Steuereinheit
und/oder zu einem elektrischen Potential führen. Zur Verbindung der Elektrode mit
der Steuereinheit und/oder einem elektrischen Potential kann die Elektrode einen Hauptanschluss
aufweisen. Der Hauptanschluss kann eine Schnittstelle zwischen der Elektrode und weiteren
Elementen, beispielsweise einer Leitungsverbindung zu einem elektrischen Potential
und/oder zu der Steuereinheit, sein. Auch kann der Hauptanschluss ein Element einer
Schnellverbindungsvorrichtung sein. Die Schnellverbindungsvorrichtung kann eine zusammensteckbare
und/oder verspannbare Verbindungsvorrichtung sein. Die Leitungsverbindungen der Elektrode
können einen Anschlusspunkt des Hauptanschlusses mit mindestens einer Teiloberfläche
der Elektrode verbinden.
[0019] Grundsätzlich können Elektroden in ihrer Größe und insbesondere in ihrer Oberfläche
unterschiedlich ausgestaltet sein. Elektroden mit einer großen Oberfläche können zumindest
kumulativ auch eine große Abscheidungsoberfläche aufweisen. Hieraus können zumindest
kumulativ auch große Ströme entstehen. Um bei hohen Strömen elektrische Verluste zu
vermeiden, werden elektrische Leitungen, durch die diese hohen Ströme fließen sollen,
zumeist in ihrem effektiven Querschnitt erhöht. Sofern durch die Teiloberflächen der
Elektrode hohe Ströme fließen sollen, können auch die Leitungsverbindungen der Elektrode
entsprechend groß, insbesondere in ihrem Querschnitt, angepasst sein. Die elektrischen
Leitungsverbindungen können zudem, insbesondere jeweils, eine elektrische Isolierung
zu einer anderen, insbesondere benachbarten, elektrischen Leitungsverbindung der Elektrode
aufweisen. Es kann deshalb auch ein Ziel der Erfindung sein, die Elektrode möglichst
kompakt auszugestalten. Eine bevorzugte Ausgestaltung der Elektrode zeichnet sich
dadurch aus, dass die Elektrode und/oder deren Kern mindestens einen Transistor, insbesondere
Feldeffekttransistor, vorzugsweise Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor, aufweist.
Außerdem kann beziehungsweise können bevorzugt einer der insbesondere mehreren Transistoren
eine oder mehrere Teiloberflächen der Elektrode mit einem elektrischen Potential verbinden.
Ein solcher Transistor kann durch die Steuereinheit steuerbar und/oder schaltbar sein.
Dazu kann ein Anschluss des Transistors mit einer Teiloberfläche der Elektrode verbunden
sein. Ein weiterer Anschluss des Transistors kann elektrisch leitend mit einem elektrischen
Potential verbunden sein. Ein weiterer Anschluss des Transistors, insbesondere der
Steueranschluss des Transistors, kann, insbesondere elektrisch leitend, mit der Steuereinheit
verbunden sein. Der Transistor kann also wie ein durch die Steuereinheit schaltbarer
Schalter wirken, der mindestens eine Teiloberfläche der Elektrode mit einem elektrischen
Potential verbinden kann. Sofern der Transistor ein FET- und/oder MOSFET-Transistor
ist, kann dessen Source-Elektrode mit einem elektrischen Potential, dessen Drain-Elektrode
mit mindestens einer Teiloberfläche der Elektrode und/oder dessen Gate-Elektrode mit
der Steuereinheit verbunden sein. Auch kann eine Teiloberfläche der Elektrode eine
Transistorelektrode, insbesondere die Source-Elektrode eines MOSFET-Transistors, zumindest
anteilig sein. Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Elektrode zeichnet sich dadurch
aus, dass die Elektrode mindestens eine Leistungsleitung und mindestens eine Steuerleitung
aufweist. Besonders bevorzugt weist die Elektrode eine Leistungsleitung und mehrere
Steuerleitungen auf. So kann die Leistungsleitung elektrisch leitend mit mindestens
einem der Transistoren verbunden sein. Insbesondere kann eine solche Leistungsleitung
auch eine Transistorelektrode, insbesondere eine Source-Elektrode, zumindest anteilig
sein. Mit anderen Worten kann eine Leistungsleistung für mehrere Transistoren jeweils
eine Transistorelektrode bilden. So kann es bevorzugt sein, dass mehrere der Elektroden,
insbesondere der Source-Elektroden, elektrisch verbunden sind. Die Leistungsleitung
kann auch als "Zuleitung" wirken und/oder ausgestaltet sein. Jeweils eine der Steuerleitungen
kann mit einer Steuerelektrode eines Transistors und/oder mit mehreren Steuerelektroden
von mehreren Transistoren verbunden sein. Außerdem können die mindestens eine Leistungsleitung
und/oder die mindestens eine Steuerleitung mit dem Hauptanschluss der Elektrode verbunden
sein. Mittels des Hauptanschlusses und/oder der Leistungsleitung kann ein Transistor
und/oder eine Teiloberfläche mit einem elektrischen Potential verbindbar sein. Diese
Verbindung kann mittels der Steuereinheit, der Steuerleitung, des Steueranschlusses
und/oder des Transistors steuerbar und/oder steuerbar schaltbar sein. Zusammenfassend
kann durch mindestens eines der zuvor genannten Merkmale die Elektrode sehr kompakt
ausgestaltet sein. Zwar kann die Leistungsleitung den gleichen Querschnitt aufweisen
wie mehrere separate Leitungsverbindungen zu den Teiloberflächen, jedoch sind die
separaten Leitungsverbindungen bevorzugt elektrisch voneinander isoliert. Eine solche
Isolierung kann bei der Leistungsleitung entfallen. So kann die Elektrode bei vergleichbarer
Oberfläche ein kleineres Volumen aufweisen. Die Elektrode kann also kompakter sein.
Dieser Vorteil besteht auch unter Berücksichtigung der Steuerleitungen. Denn durch
die Steuerleitungen fließt bei einer Ansteuerung eines Transistors so gut wie gar
kein Strom oder ein nur sehr kleiner Strom. Die Steuerleitungen können deshalb im
Vergleich zu Leistungsleitungen einen sehr kleinen Querschnitt aufweisen.
[0020] Aus dem Stand der Technik sind für elektrolytische Abscheidungsverfahren eine Vielzahl
von Elektroden bekannt. Diesen Elektroden gemeinsam ist, dass die Struktur, Form und/oder
Geometrie des elektrolytisch abzuscheidenden Stoffes oder der elektrolytisch abzuscheidenden
Schicht die Oberflächengestaltung einer Elektrode bestimmt. Eine solche Elektrode
kann deshalb nicht für eine Vielzahl von elektrolytischen Abscheidungsverfahren eingesetzt
werden, wobei unterschiedliche Schichten, und zwar dessen Struktur, Form und/oder
Geometrie abgeschieden, werden sollen. Es ist deshalb erstrebenswert, eine Elektrode,
insbesondere für ein elektrolytisches Abscheidungsverfahren, bereitzustellen, auf
der, insbesondere in Form, Geometrie und/oder Struktur, unterschiedliche Schichten
und/oder Stoffe abscheidbar sind. Zur Veranschaulichung des Vorteils der Elektrode
wird zunächst an einem Computerbildschirm beispielhaft ein analoger Vorteil erläutert.
Ein Computerbildschirm weist eine Vielzahl von sogenannten Pixel auf. Jeder Pixel
ist ein Bildpunkt auf dem Bildschirm. Diese Bildpunkte können durch eine Steuereinheit
in der Weise angesteuert werden, dass sie jeweils eine Farbe anzeigen. Ferner können
sie auch so angesteuert werden, dass in ihrer Zusammenschau Bilder anzeigbar sind.
Ähnliche Vorteile sind auch durch die Teiloberflächen der Elektrode erreichbar. Die
Teiloberflächen der Elektrode können in ihrer Fläche so klein ausgestaltet sein, dass
durch eine entsprechende Ansteuerung beliebige Schichten auf der Elektrode abscheidbar
sind. Entsprechend einer abzuscheidenden Schicht können die dazu entsprechenden Teiloberflächen
mit zumindest einem elektrischen Potential verbunden werden. Die Elektrode braucht
also nicht schon bei ihrer Herstellung an eine abzuscheidende Schicht angepasst und/oder
ausgestaltet sein. Vielmehr kann die Elektrode an eine Vielzahl von abzuscheidenden
Schichten angepasst und/oder dafür ausgestaltet sein.
[0021] Erfindungsgemäß ist ein Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung einer Schicht,
wobei sich das Verfahren dadurch auszeichnet, dass eine Elektrode, insbesondere eine,
die mindestens eines der zuvor erläuterten Vorteile und/oder Merkmale aufweist, und/oder
insbesondere eine in einer der zuvor genannten Ausgestaltungsvarianten, in Kontakt
mit einem Elektrolyten gebracht wird, wobei die Elektrode mehrere Teiloberflächen
aufweist, und dass eine Steuereinheit mehrere der Teiloberflächen der Elektrode als
Abscheidungsflächen in der Weise ansteuert, dass zwischen den Abscheidungsoberflächen
und mindestens einer Gegenelektrode jeweils eine Spannung angelegt wird. Eine hierfür
geeignete Elektrode wurde bereits zuvor beschrieben. Auch wurde erläutert, wie die
Steuereinheit mit der Elektrode verbindbar ist. Grundsätzlich können mehrere oder
sogar alle der Teiloberflächen mit einem elektrischen Potential verbindbar sein. Grundsätzlich
ist es jedoch auch möglich, dass eine oder mehrere der Teiloberflächen nicht mit einem
elektrischen Potential verbunden sind. Die nicht mit einem elektrischen Potential
verbundenen Teiloberflächen können von einem elektrischen Potential durch einen offenen
Schalter getrennt sein. Sie können aber auch ganz allgemein durch eine unterbrochene
Leitungsverbindung von einem elektrischen Potential getrennt sein. Die Abscheidungsflächen
können also eine Teilmenge der Teiloberflächen der Elektroden sein. Grundsätzlich
ist es bevorzugt, dass jede der Teiloberflächen auch Abscheidungsoberfläche sein kann.
Es ist die Steuereinheit, die steuern kann, welche der Teiloberflächen auch Abscheidungsoberflächen
sind. Die Steuereinheit kann dazu diejenigen Teiloberflächen, die auch Abscheidungsoberfläche
sein sollen, mit einem elektrischen Potential verbinden, das sich von einem Potential
einer Gegenelektrode unterscheidet, sodass zwischen den Abscheidungsflächen und der
mindestens einen Gegenelektrode eine elektrische Spannung, ist. Insbesondere in Abhängigkeit
von dem Stoff, der abgeschieden werden soll und/oder in Abhängigkeit von der Weise,
wie die elektrolytische Abscheidung erfolgen soll, können die Spannungen der Abscheidungsflächen
und/oder der Gegenelektrode gewählt sein. So ist es möglich, dass die Spannung der
jeweiligen Abscheidungsoberflächen höher ist als die Spannung einer Gegenelektrode.
Es ist jedoch auch möglich, dass die Spannung der Gegenelektrode niedriger ist als
eine Spannung der jeweiligen Abscheidungsfläche. Ferner ist es möglich, dass sich
die Höhe der Spannung einer jeweiligen Abscheidungsfläche untereinander unterscheiden.
So kann eine höhere Spannung für eine Abscheidungsfläche gewählt werden, wenn auf
dieser eine dickere Schicht während einer gleichen Zeit abgeschieden werden soll,
in der eine im Vergleich dünnere Schicht auf einer gleich großen Abscheidungsfläche
mit einer geringeren Spannungshöhe abscheidbar ist. Außerdem können sich die Abscheidungsflächen
dadurch auszeichnen, dass sie von einem Strom jeweils in der gleichen Richtung, insbesondere
Stromrichtung, durchflossen werden. So kann eine Stromrichtung bevorzugt zu einer
oder von einer Abscheidungsfläche weg zeigen. Analog gilt Gleiches auch allgemein
für eine Teiloberfläche. Teiloberflächen der Elektrode, die von einem Strom hin zu
der Stromrichtung durch die Abscheidungsrichtungen entgegen gesetzten Stromrichtung
von einem Strom durchflossen werden, sind bevorzugt keine Abscheidungsoberflächen.
Sie bilden bevorzugt die Gegenelektrode. Es ist auch besonders bevorzugt, dass auf
diesen Teiloberflächen und/oder auf den Oberflächen, die nicht mit einem elektrischen
Potential verbunden sind, keine Schicht elektrolytisch abgeschieden wird.
[0022] Erfindungsgemäß kennzeichnet sich das Verfahren auch dadurch, dass eine Steuereinheit
mehrere der Teiloberflächen der Elektrode als Abscheidungsflächen in der Weise ansteuert,
dass zwischen den Abscheidungsoberflächen und mindestens einer Gegenelektrode jeweils
eine Spannung angelegt wird, sodass ein Strom durch die Abscheidungsoberflächen fließt
und dass auf den Abscheidungsoberflächen jeweils eine Schicht aus mindestens einem
Stoff des Elektrolyten, insbesondere elektrolytisch, abgeschieden wird. Ein Anlegen
einer Spannung zwischen einer Abscheidungsoberfläche und einer Gegenelektrode kann
durch die Steuereinheit in der Weise erreicht werden, dass an eine Abscheidungsoberfläche
und an eine Gegenelektrode unterschiedliche Potentiale mit unterschiedlich hohen Spannungshöhen
angeschlossen und/oder mit diesen verbunden werden. Dadurch kann sich jeweils eine
elektrische Potentialdifferenz zwischen einer Abscheidungsfläche und der Gegenelektrode
ausbilden. Durch die Spannung bzw. durch die elektrische Potentialdifferenz ist ein
Strom durch die Abscheidungsoberflächen verursachbar. Die Stromrichtung kann durch
die Wahl der Spannung bestimmbar sein. Durch Umkehrung der Spannung und/oder der Potentialdifferenz
(insbesondere mit umgekehrten Vorzeichen) kann der Strom auch in umgekehrter (insbesondere
in entgegengesetzter) Stromrichtung fließen. Dies kann gegebenenfalls auch von dem
Elektrolyten und/oder dem abzuscheidenden Stoff abhängen. Durch die Spannung und/oder
durch den Strom kann ein Stoff aus dem Elektrolyten auf einer Abscheidungsoberfläche
elektrolytisch abgeschieden werden. Es ist besonders bevorzugt, dass der Stoff aus
dem Elektrolyten zumindest im Wesentlichen nur auf den Abscheidungsflächen abgeschieden
wird. Dazu können die Teiloberflächen der Elektrode, die nicht Abscheidungsflächen
sind, nicht von einem Strom durchflossen sein und/oder zumindest nicht in der gleichen
Richtung von einem Strom durchflossen sein, wie die Abscheidungsoberflächen. Ferner
ist es bevorzugt, dass die Höhe der Spannung einer Teiloberfläche, bevorzugt durch
die Steuereinheit, veränderbar ist. Auch kann es bevorzugt sein, dass die Steuereinheit
die Spannung der Teiloberflächen in der Weise einstellt, dass die Teiloberflächen
alle das gleiche Vorzeichen in ihrer Spannung haben. Mit anderen Worten kann die Steuereinheit
die Elektroden in der Weise steuern, dass sie eine Teiloberfläche der Elektrode mit
einem elektrischen Potential verbinden kann und/oder dass sie die Höhe eines solchen
elektrischen Potentials verändern kann. Die Steuereinheit kann dazu durch Steuerleitungen
mit einer Spannungsquelle und/oder mit dem mindestens einen Potential, insbesondere
der Spannungsquelle, verbunden sein. Ferner kann die Steuereinheit Steuersignale über
die Steuerleitungen senden, um die Höhe der Spannung eines Potentials zu verändern
und/oder zu steuern. Eine weitere Ausgestaltungsvariante zeichnet sich dadurch aus,
dass die Steuereinheit mindestens einen Schalter zwischen den Abscheidungsflächen
und dem mindestens einem elektrischen Potential stellen kann. Diese Schalter können
Halbleitertransistoren sein. Die Abscheidungsflächen können separat und/oder gruppenweise
durch einen solchen Schalter schaltbar mit einer der elektrischen Potentiale verbindbar
sein. Die Schalter können durch Steuerleitungen mit der Steuereinheit verbunden sein.
Außerdem kann die Steuereinheit durch Steuersignale die Schalter schalten und/oder
steuern. Somit kann es die Steuereinheit steuern, auf welchen Teiloberflächen eine
Abscheidung erfolgt. Die Abscheidung des Stoffes aus dem Elektrolyten erfolgt sodann
bevorzugt zumindest im Wesentlichen nur auf den Abscheidungsflächen. Der Prozess der
eigentlichen Abscheidung entspricht grundsätzlich dem einer aus dem Stand der Technik
bekannten Abscheidung. In diesem Sinne ist beispielsweise ein Verfahren zur elektrolytischen
Abscheidung einer elektrisch leitenden Polymerschicht aus dem Dokument
EP 1 289 031 bekannt.
[0023] Eine bevorzugte Ausgestaltung des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass in dem
Elektrolyten polymerisier- und/oder vernetzbare Verbindungen, insbesondere Monomere,
eingebracht sind. Auch kann es bevorzugt sein, dass in dem Elektrolyten metallische
Stoffe eingebracht sind. So kann durch das Verfahren eine Polymerschicht und/oder
eine Metallschicht abgeschieden werden. Es ist auch möglich, dass nach dem Verfahren
und/oder mit der Elektrode Schichten mit unterschiedlichen Materialien abscheidbar
sind. Diese Abscheidungen können bevorzugt nacheinander erfolgen. Dazu kann das Verfahren
jeweils nacheinander mit unterschiedlichen Elektrolyten ausführbar sein. So kann auf
der Elektrode zunächst ein Polymer abscheidbar sein. Danach kann das Verfahren mit
einem abweichenden Elektrolyten ausgeführt werden. Dieser Elektrolyt kann beispielsweise
einen metallischen Stoff aufweisen. So kann danach also eine metallische Schicht abgeschieden
werden. Insbesondere kann die metallische Schicht auf der zuvor abgeschiedenen Polymerschicht
abgeschieden werden. Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, dass für die Abscheidung
unterschiedlicher Schichten auch unterschiedliche Abscheidungsflächen gewählt werden.
Insbesondere für die Herstellung von integrierten Schaltungen können Leitungsbahnen
und/oder Elemente von integrierten Schaltungen nacheinander, insbesondere an unterschiedlichen
oder sich zumindest teilweise unterscheidenden Orten und/oder Bereichen, abgeschieden
werden. Diese Herstellungsmethode ist besonders vorteilhaft, weil durch das erfindungsgemäße
Verfahren auch besonders dünne Schichten abscheidbar sind. Ferner kann durch die Wahl
der Größe der Teiloberflächen die Genauigkeit und/oder die Auflösung der abzuscheidenden
Schichten bestimmbar sein.
[0024] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass
die Steuereinheit, vorzugsweise anhand von mindestens einem Steuerparameter, aus den
Teiloberflächen der Elektrode die Abscheidungsoberflächen bestimmt. Bevorzugt bestimmt
die Steuereinheit die Abscheidungsoberflächen bevor die Steuereinheit mehrere der
Teiloberflächen der Elektrode als Abscheidungsflächen ansteuert. Mit anderen Worten
kann die Steuereinheit anhand von Steuerparametern die Abscheidungsoberflächen aus
den Teiloberflächen der Elektrode bestimmen. Hiermit ist bevorzugt eine mengenmäßige
Auswahl ganzer Teiloberflächen gemeint. Der Steuerparameter kann sich dadurch auszeichnen,
dass der Steuerparameter, insbesondere ortsabhängige, Angaben und/oder Werte zu der
Dicke, der Struktur, der Form und/oder der Geometrie der abzuscheidenden Schicht aufweist.
So kann der Steuerparameter mehrere Ortswerte aufweisen, wobei zu jedem Ortswert ein
Wert tabelliert ist, der angibt, ob an diesem Ort eine Schicht abgeschieden werden
soll oder nicht, und/oder ein Wert tabelliert sein, der angibt, mit welcher Dicke
eine Schicht an dem jeweiligen Ort abgeschieden werden soll. Grundsätzlich kann ein
Steuerparameter eine Vielzahl solcher Werte und/oder Wertevektoren, die mehrere Werte
zueinander korrelieren, aufweisen. Insbesondere können Werte des Steuerparameters
mit festen Orten auf der Elektrode verknüpft sein. Auch ist es möglich, dass die Werte
eines Steuerparameters mit einer, insbesondere festen, Reihenfolge der Teiloberflächen
der Elektrode verknüpft sind. So können die Werte eines Steuerparameters den Schaltzustand
eines Schalters, der mit, insbesondere einer entsprechenden, Teiloberfläche verbindbar
ist, angegeben. Auch können die Werte eines Werteparameters die Höhe der Spannung
einer Teiloberfläche angeben, insbesondere wobei durch die Steuereinheit die Teiloberflächen
mit den entsprechenden Spannungen verbindbar sind. Auch ist es möglich, dass die Werte
eines Werteparameters die Stärke des Stroms einer Teiloberfläche angeben, insbesondere
wobei durch die Steuereinheit den entsprechenden Strom durch die Teiloberfläche steuert
und/oder regelt. Des Weiteren können die Werte eines Werteparameters mit einer Zeit
korreliert sein, die beispielsweise die Dauer einer Spannung und/oder die Dauer eines
Strom entspricht. Grundsätzlich können die Spannungen und/oder die Ströme auch gepulst
sein. Für ein bevorzugt Ausgestaltung geben die Werte eines Werteparameters eine Periodendauer,
eine Pulsweite und/oder einem Tastgrad an.
[0025] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass
die Steuereinheit, vorzugsweise anhand der Steuerparameter, aus denjenigen Teiloberflächen
der Elektrode, die nicht zugleich eine der Abscheidungsflächen sind, Freiflächen bestimmt,
auf denen zumindest im Wesentlichen kein Stoff aus dem Elektrolyten, insbesondere
elektrolytisch, abgeschieden werden soll. Dies kann insbesondere dann sinnvoll sein,
wenn eine Elektrode nur teilweise mit einem Elektrolyten in Kontakt gebracht wird.
So kann das Steuern der Elektrode auf den Bereich begrenzt oder abgestimmt sein, der
mit dem Elektrolyten in Kontakt gebracht wird oder werden soll.
[0026] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass
die Steuereinheit, insbesondere anhand des Steuerparameters, Sollgrößen für die elektrischen
Spannungen, insbesondere für deren Dauer und/oder bevorzugt für deren Höhe, und/oder
Sollgrößen für die Ströme durch die Abscheidungsflächen, insbesondere für deren Dauer
und/oder bevorzugt für deren Höhe, ermittelt und/oder insbesondere danach steuert
und/oder regelt. Mit den elektrischen Spannungen sind insbesondere jene Spannungen
gemeint, die zwischen den Abscheidungsflächen und der mindestens einen Gegenelektrode
angelegt werden. Der Steuerparameter kann dazu für jede Teiloberfläche und/oder für
jede Abscheidungsfläche Werte tabelliert haben und/oder aufweisen, wobei jeweils ein
Wert die Dauer der Spannung und/oder jeweils ein Wert der Höhe der Spannung entspricht.
Analoge Werte kann der Steuerparameter auch für die Ströme aufweisen. So können für
jede Teiloberfläche der Elektrode und/oder für jede Abscheidungsfläche Werte tabelliert
sein, wobei jeweils ein Wert der Dauer und/oder jeweils ein Wert der Höhe des Sollstroms
entspricht. Die Sollgrößen für die elektrische Spannung und/oder für den Strom kann
die Steuereinheit aus dem Steuerparameter ermitteln. Außerdem kann die Steuereinheit
anhand des Steuerparameters die elektrische Spannung und/oder den Strom durch die
Abscheidungsflächen anhand der Sollgrößen steuern und/oder regeln. Die Sollgrößen
kann die Steuereinheit zuvor anhand der Steuerparameter ermittelt haben. Für das Regeln
kann die Steuereinheit Sensoren aufweisen, die die Spannung und/oder den Strom und/oder
insbesondere die geflossene Ladung durch die Abscheidungsflächen, jedoch zumindest
durch eine der Abscheidungsflächen, misst. Die Messgrößen können an die Steuereinheit
übermittelt werden. Die Steuereinheit kann die Messgrößen mit den Sollgrößen vergleichen
und die elektrische Spannung und/oder den Strom durch die Abscheidungsflächen entsprechend
anpassen, sodass die Messgrößen den Sollgrößen entsprechen.
[0027] Eine bevorzugte Ausgestaltung des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass die
Steuereinheit anhand des Steuerparameters ein oder mehrere Teiloberflächen, vorzugsweise
die Abscheidungsflächen, insbesondere auch gruppenweise, jeweils durch Leitungsverbindung
und/oder durch zumindest einen ansteuerbaren Schalter, insbesondere jeweils, mit einer
Spannungsquelle verbindet. Der Steuerparameter kann zu jeder Teiloberfläche der Elektrode
Parameter tabelliert haben, die es der Steuereinheit ermöglichen, aus den Teiloberflächen
die Abscheidungsoberflächen zu bestimmen. Ferner kann der Steuerparameter auch Werte
zu den Teiloberflächen tabelliert haben, die angeben, welche Teiloberflächen eine
Gruppe sind. Diese Gruppe kann durch die Steuereinheit und/oder durch den zumindest
einen ansteuerbaren Schalter gruppenweise verbindbar sein. Die Abscheidungsflächen
und/oder die gruppierten Abscheidungsflächen können jeweils mit einer Spannungsquelle
und/oder mit einem elektrischen Potential einer Spannungsquelle verbindbar sein. Dazu
können die durch die Steuereinheit schaltbaren Schalter in der Weise geschaltet werden,
dass elektrisch leitende Leitungsverbindungen hergestellt werden.
[0028] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass
die Steuereinheit die Abscheidungsflächen und die Freiflächen in der Weise ansteuert,
dass zwischen den Abscheidungsoberflächen und mindestens einer der Freiflächen eine
Spannung angelegt wird, sodass ein Strom durch die Abscheidungsoberflächen fließt
und dass auf den Abscheidungsoberflächen jeweils eine Schicht aus mindestens einem
Stoff des Elektrolyten abgeschieden wird. Diese Ausgestaltungsvariante unterscheidet
sich von den zuvor erläuterten Ausgestaltungsvarianten dadurch, dass es für diese
Ausgestaltungsvariante bevorzugt ist, dass die Gegenelektrode von zumindest einer
der Teiloberflächen der Elektrode gebildet wird, die nicht eine der Abscheidungsoberfläche
ist und/oder die eine Freifläche ist. Mit anderen Worten kann die Gegenelektrode durch
Teiloberflächen der Elektrode gebildet sein. Die Gegenelektrode kann aber auch mehrere
Teiloberflächen aufweisen. Auch können die Spannungen der Teiloberflächen der Gegenelektrode
unterschiedlich hoch sein. Auch ist es möglich, dass ein Strom durch die Abscheidungsoberflächen
in einer Richtung fließt und der Strom durch die Abscheidungsoberflächen der Gegenelektrode
in einer anderen, insbesondere entgegengesetzten, Richtung fließt. Grundsätzlich gelten
für dieses Verfahren auch die Kirchhoffschen Gesetze. Ein Strom durch eine Teiloberfläche,
die auch Abscheidungsfläche ist, kann aus mehreren Teilströmen mehrerer Teiloberflächen
bestehen, die ihrerseits, insbesondere auch anteilig, Ströme durch die Teiloberflächen
der Gegenelektrode sind.
[0029] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass
eine Spannung zwischen der Abscheidungsfläche und der Teiloberflächen der Gegenelektrode
in der Weise ausgestaltet bzw. angelegt ist, dass eine elektrolytische Abscheidung
zumindest im Wesentlichen nur auf den Abscheidungsflächen stattfindet. Mit Teiloberflächen
der Gegenelektrode sind bevorzugt die Teiloberflächen der Elektrode gemeint, die die
Gegenelektrode bilden. Damit die elektrolytische Abscheidung zumindest im Wesentlichen
nur auf den Abscheidungsflächen stattfindet, kann die Spannungsdifferenz zwischen
den Abscheidungsflächen und den Teiloberflächen der Gegenelektrode größer Null oder
kleiner Null sein. Die Spannung zwischen den Abscheidungsflächen und den Teiloberflächen
der Gegenelektrode sind jedoch bevorzugt nicht zumindest im Wesentlichen gleich Null
und/oder bevorzugt zumindest im Wesentlichen nicht Null.
Bezugszeichen:
Bezugs- Bedeutung zeichen
[0030]
- 2
- Elektrode
- 4
- Teiloberfläche
- 6
- Fuge (isolierend)
- 8
- Schichtdicke
- 10
- Leitungsverbindung
- 12
- Kern
- 14
- Funktionsoberfläche
- 16
- Passivoberfläche
- 18
- Kernschicht
- 20
- elektrisch isolierender Stoff
- 22
- elektrisch leitender Stoff
- 24
- Vorrichtung
- 26
- Steuereinheit
- 28
- Spannungsquelle
- 30
- Signalleitungsverbindung
- 32
- Schalter
- 34
- Zentraleinheit
- 36
- Gegenelektrode
- 38
- elektrische Leitungsverbindung
- 40
- Oberflächenmuster
- 42
- abgeschiedene (Teil-)Schicht
- 44
- Aufsetzpunkt an der Grenze
- 46
- Stoßfläche einer Teiloberfläche
- 50
- Abscheidungsoberfläche
Ausführungsbeispiele:
[0031] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus den der nachfolgenden
Beschreibung der Figuren hervor. Dabei zeigen:
- Figur 1
- eine Schnittansicht einer Elektrode mit innen angeordneten Leitungsverbindungen,
- Figur 2
- eine Schnittansicht eines mehrschichtigen Kerns einer Elektrode,
- Figur 3
- eine schematische Darstellung einer Vorrichtung mit einer Elektrode und einer Steuereinheit,
- Figur 4
- ein Oberflächenmuster einer Elektrode,
- Figur 5
- einen quer geschnittenen Ausschnitt einer beschichteten Elektrode,
- Figur 6
- eine schematische Darstellung einer Verknüpfung von Ortswerten und Teiloberflächen
einer Elektrode,
- Figur 7
- einen Steuerparameter mit Ortswerten und dazugehörigen Spannungswerten und
- Figur 8
- eine schematische Darstellung von beschichteten Teiloberflächen einer Elektrode.
[0032] In
Figur 1 ist ein Querschnitt eines Ausschnittes einer Elektrode
2 dargestellt. Die Elektrode
2 weist mehrere, voneinander elektrisch isoliert getrennte Teiloberflächen
4 auf. Die mehreren Teiloberflächen
4 sind durch die elektrisch isolierenden Fugen
6 voneinander getrennt. Insbesondere wie es in Figur 1 dargestellt ist, können die
Teiloberfläche
4 eine bestimmte Teiloberflächenschichtdicke
8 aufweisen. Die Teiloberflächenschichtdicke
8 ist bevorzugt sehr klein. Die Teiloberflächen
4 und die Fugen
6 bilden die Funktionsoberfläche
14 der Elektrode
2. Die Funktionsoberfläche
14 kann von der Passivoberfläche
16 der Elektrode
2 dadurch abgegrenzt werden, dass auf der Passivoberfläche
16 keine elektrolytische Abscheidung erfolgt und/oder vorgesehen ist. Die Funktionsoberfläche
14 und die Passivoberfläche
16 können mit einem Elektrolyten für die elektrolytische Abscheidung in Kontakt gebracht
werden. Die Elektrode
2 weist außerdem einen Kern
12 auf. Der Kern
12 ist zumindest teilweise elektrisch isolierend ausgestaltet. Dies gilt jedoch nicht
für die Leitungsverbindungen
10, die in dem Kern
12 angeordnet sind. Jede der Teiloberflächen
4 ist mit einer separaten Leitungsverbindung
10 verbunden. Ferner kann jede der Leitungsverbindungen
10 mit einem Hauptanschluss der Elektrode
2 verbunden sein. Der Hauptanschluss ist in Figur 1 nicht gezeigt.
[0033] Einer der bevorzugt wesentlichen Vorteile der Elektrode
2 ist die elektrisch isolierende Trennung der Teiloberflächen
4. Seitlich sind die Teiloberflächen
4 durch die Fugen
6 getrennt und/oder elektrisch voneinander isoliert. Auch durch den Kern
12 sind die Teiloberflächen
4 nicht elektrisch miteinander verbunden. Der Kern
12 ist isolierend. Allenfalls können zwei oder mehrere Teiloberflächen
4 durch elektrische Leitungsverbindungen elektrisch miteinander verbunden sein. Mehrere
der Teiloberflächen können somit elektrisch leitend verbunden und deshalb gruppiert
sein. Diese Verbindung kann durch eine Steuereinheit steuerbar und/oder steuerbar
schaltbar sein.
[0034] Die Teiloberflächen
4 sind in ihrem Querschnitt deutlich größer als die Fugen
6 in ihrem Querschnitt. Insbesondere ist der Querschnitt einer Fuge deutlich kleiner
als ein Querschnitt einer Teiloberfläche
4. Grundsätzlich können aber auch völlig breit verstreute Strukturen hergestellt werden.
Hierbei können die isolierenden Bereiche, bevorzugt die Fugen
6, sehr breit im Verhältnis zu den Teiloberflächen
4 sein.
[0035] In
Figur 2 ist eine Schnitteinsicht eines mehrschichtigen Kerns
12 einer Elektrode
2 dargestellt. Die Elektrode weist mehrere Teiloberflächen
4 auf. Die mehreren Teiloberflächen
4 sind jeweils durch Fugen
6 voneinander elektrisch isolierend getrennt. Der Kern
12 der Elektrode
2 ist mehrschichtig. Die Elektrode
2 aus Figur 2 hat sieben Schichten
18. Diese Schichten
18 sind fortlaufend mit
18a bis
18g bezeichnet. Jede Schicht
18 des Kerns
12 kann elektrisch leitende Bereiche
22 und elektrisch isolierende Bereiche
20 aufweisen. Die mit den Teiloberflächen
4 in Kontakt stehende Schicht
18 a des Kerns
12 kann in der Weise ausgestaltet sein, dass die elektrisch isolierenden Bereiche
20 zumindest im Bereich der Fugen sind und/oder dass elektrisch leitende Bereiche
22 der Schicht
18a im Bereich der Teiloberflächen
4 sind. Die elektrisch leitenden Bereiche
22 einer Schicht
18 des Kerns
12 sind in der Weise ausgestaltet, dass jeweils einer der elektrischen Bereiche
22 nur mit, insbesondere genau, einer Teiloberfläche
4 und, insbesondere genau, einem anderen elektrisch leitfähigen Bereich
22, vorzugsweise elektrisch, kontaktiert ist, und/oder dass jeweils einer der elektrischen
Bereiche
22 nur mit, insbesondere genau, zwei anderen, vorzugsweise nicht miteinander kontaktierten,
elektrisch leitfähigen Bereichen
22, insbesondere jeweils einer Schicht des Kerns, insbesondere wobei die Schichten nicht
direkt benachbart sind, und/oder dass jeweils einer der elektrischen Bereiche
22 nur mit, insbesondere genau, einem Anschluss, insbesondere einen Hauptanschluss,
und, insbesondere genau, einem anderen elektrisch leitfähigen Bereich
22, vorzugsweise elektrisch, kontaktiert ist. Insbesondere sind die elektrisch leitenden
Bereiche
22 der Schichten
18 des Kerns
12 in der Weise ausgestaltet, dass sie zwei oder mehrere Teiloberflächen
4 nicht elektrisch miteinander verbinden. Es ist bevorzugt, dass ein elektrisch leitender
Bereich
22 einer Schicht mit einem elektrisch leitenden Bereich
22 einer anderen Schicht in der Weise kontaktiert ist, dass die beiden elektrisch leitenden
Bereiche
22 elektrisch miteinander kontaktiert sind. So kann beispielsweise ein elektrisch leitender
Bereich
22a der Schicht
18a elektrisch leitend mit dem elektrisch leitenden Bereich
22b der Schicht
18b verbunden sein. Der elektrisch leitende Bereich
22b ist jedoch nicht elektrisch leitend mit dem elektrisch leitenden Bereich
22c der Schicht
18c verbunden. Somit ist die oberste Teiloberfläche
4a elektrisch leitend mit dem elektrisch leitenden Bereich
22b der Schicht
18b verbunden. Der elektrisch leitende Bereich
22 b kann auch mit einem Anschluss, insbesondere mit einem Hauptanschluss, der Elektrode
2 verbunden sein. Die elektrisch leitenden Bereiche
22 und die elektrisch nicht leitenden Bereiche
20 der Schichten
18a bis
18g können also in der Weise ausgestaltet sein, dass sie elektrisch leitende Leitungen
von den Teiloberflächen
4 zu einem Anschluss der Elektrode
2 bilden. Diese elektrischen Leitungsverbindungen sind jeweils elektrisch isolierend
voneinander ausgestaltet. Diese elektrische Isolierung ist durch die nicht leitenden
Bereiche
20 der Schichten
18 ausgestaltet.
[0036] Die Schichten
18 des Kerns
12 können nacheinander und/oder aufeinander aufgebracht werden. Dieses Herstellungsprinzip
ist aus dem Stand der Technik bekannt. Insbesondere wird dieses Prinzip für die Herstellung
von Transistoren oder integrierten Schaltungen verwendet. Die leitfähigen Bereiche
22 können dazu einen leitfähigen Stoff, insbesondere einen metallischen Stoff und/oder
Metall, aufweisen. Die nichtleitfähigen Bereiche
20 sind Isolatoren. Sie weisen einen isolierenden Stoff auf. Insbesondere können sie
ein isolierendes Polymer aufweisen.
[0037] In der
Figur 3 ist eine schematische Darstellung einer Vorrichtung
24 mit einer Elektrode
2 und einer Steuereinheit
26 gezeigt. Die Elektrode
2 weist mehrere, voneinander elektrisch isolierte Teiloberflächen
4 auf. Die Teiloberflächen 4 sind durch die Fugen
6 und durch den Kern
12 der Elektrode
2 elektrisch voneinander isoliert. Die Teiloberflächen
4 sind mit einer Spannungsquelle
28 verbindbar. Jede der Teiloberflächen
4 ist durch eine elektrische Leitungsverbindung
10 mit einem elektrischen Potential der Spannungsquelle
28 verbindbar. Diese Verbindungen sind durch die Steuereinheit
26 steuerbar und/oder schaltbar. Die Vorrichtung
24 weist dazu mehrere Schalter
32 auf. Die Schalter
32 sind durch die Steuereinheit
26 steuerbar und/oder schaltbar. Die Steuereinheit
26 kann also den Schaltzustand eines Schalters
32 bestimmen und/oder steuern. Die Steuereinheit
26 kann somit auch steuern, welche der Teiloberflächen
4 durch die elektrischen Leitungsverbindungen
10 mit einem elektrischen Potential der Spannungsquelle
28 verbunden wird. Grundsätzlich sind mehrere, bevorzugt alle, Teiloberflächen
4 mit einem elektrischen Potential der Spannungsquelle
28 verbindbar. Welche der Teiloberflächen
4 mit einem elektrischen Potential der Spannungsquelle verbunden werden sollen, kann
der Steuereinheit vorgegeben werden. Dazu ist die Steuereinheit
26 mit einer Zentraleinheit
34 verbunden. Die Zentraleinheit kann durch eine Signalleitungsverbindung
30 mit der Steuereinheit
26 verbunden sein. Insbesondere mittels der Signalleitungsverbindung
30 kann die Zentraleinheit
34 Steuersignale an die Steuereinheit
26 übertragen. Auch kann die Zentraleinheit
34 einen Steuerparameter an die Steuereinheit
26 übertragen. Dieser Steuerparameter kann auch durch die Signalleitungsverbindung übermittelt
sein. Anhand der Steuersignale und/oder anhand des Steuerparameters steuert und/oder
schaltet die Steuereinheit die Schalter
32. Die Steuersignale und/oder der Steuerparameter weisen also Angaben oder Werte auf,
mit der die Sollgrößen für die Teiloberflächen
4 bestimmbar sind. Diese Sollgrößen können die Spannung einer Teiloberfläche
4 sein, die Dauer des Anlegens einer Spannung an eine Teiloberfläche
4 sein und/oder der Strom durch eine Teiloberfläche
4 sein.
[0038] Die Steuereinheit
26 kann mehrere der Teiloberflächen
4 als Abscheidungsflächen in der Weise ansteuern, dass zwischen den Abscheidungsflächen
4 und der Gegenelektrode
36 jeweils eine Spannung angelegt wird. Die Gegenelektrode
36 ist durch eine elektrische Leitungsverbindung
38 mit einem elektrischen Potential der Spannungsquelle
28 verbunden. Dieses elektrische Potential weicht von dem elektrischen Potential ab,
mit dem die Teiloberflächen verbindbar sind. So kann die Steuereinheit beispielsweise
die Teiloberflächen
o1 und
o2 durch Schließen der Schalter
32a und
32b mit einem elektrischen Potential der Spannungsquelle
28 verbinden. Die Gegenelektrode
36 ist mit einem von dem zuvor genannten elektrischen Potential abweichenden elektrischen
Potential verbunden. So herrscht zwischen der Teiloberfläche
o1 und der Gegenelektrode eine elektrische Potentialdifferenz. Außerdem herrscht zwischen
der Teiloberfläche
o2 und der Gegenelektrode eine elektrische Potentialdifferenz. Sofern die Elektrode
und die Gegenelektrode mit einem Elektrolyten in Kontakt gebracht sind (nicht in Figur
3 gezeigt), fließt ein Strom durch die Abscheidungsflächen
o1 und
o2. Da die restlichen Teiloberflächen der Elektrode und insbesondere die Teiloberflächen
o3 und
o4 nicht mit einem elektrischen Potential der Spannungsquelle
28 verbunden sind, fließt durch sie auch kein Strom. Die Steuereinheit
26 kann also steuern, durch welche der Teiloberflächen
4 ein Strom fließt und/oder welche der Teiloberflächen
4 mit einem elektrischen Potential der Spannungsfälle
28 verbunden sind.
[0039] In der
Figur 4 ist ein Oberflächenmuster
40 einer Elektrode dargestellt. Das Oberflächenmuster ist durch viereckige und achteckige
Teiloberflächen
4 gekennzeichnet. Eine viereckige Teiloberfläche ist jeweils von vier achteckigen Teiloberflächen
umgeben. Die Teiloberflächen
4 sind jeweils durch Fugen
6 voneinander getrennt.
[0040] In der
Figur 5 ist ein Querschnitt eines Ausschnitts einer beschichteten Elektrode
2 dargestellt. Die Teiloberflächen
4 sind durch die Fugen
6 voneinander getrennt. Insbesondere sind die Teiloberflächen voneinander elektrisch
isolierend angeordnet. Dazu sind insbesondere auch die Fugen elektrisch isolierend.
Bevorzugt zeichnet sich eine elektrolytische Abscheidung dadurch aus, dass an den
Strom durchflossenen Teiloberflächen
4 der Elektrode eine Schicht aus einem Stoff des Elektrolyten abgeschieden wird. Dies
kann auch als elektrolytische Abscheidung bezeichnet werden. Die Abscheidung erfolgt
dabei kontinuierlich, solange ein Strom durch die Teiloberflächen fließt. Dabei wächst
die Schicht kontinuierlich mit der Zeit, insbesondere radial, nach außen und/oder
zur Seite. Insbesondere im Bereich einer Grenze von einer Strom durchflossenen Teiloberfläche
zu einer Fuge wächst die Schicht auch radial, insbesondere auch auf und/oder über
die Fuge. An der Grenze zu einer Fuge
6 verringert sich die Dicke
D einer Schicht
42 viertelzylinderartig. Ausgehend von einem Aufsatzpunkt
44 an der Grenze zwischen der Strom durchflossenen Teilfläche
4 und der Fuge
6 weist die Schicht
42 einen Radius
R auf. Diese Radius
R entspricht zumindest im Wesentlichen der Dicke
D der Schicht
42. Für die Ausgestaltung des Abstandes
A zwischen zwei, insbesondere seitlich, sich vorzugsweise gegenüberliegenden Stoßflächen
46 zweier Teiloberflächen 4, ist die Beachtung von zwei Verhältnissen besonders vorteilhaft.
Zum einen ist darauf zu achten, dass der Abstand
A größer als die Schichtdicke
D ist. Denn es ist nicht erwünscht, dass eine abzuscheidende Schicht von einer Teiloberfläche
allein zu einer anderen, insbesondere benachbarten, Teiloberfläche wachsen kann. Da
die Schicht
42 ausgehend von dem Aufsatzpunkt
44 an der Grenze zwischen einer insbesondere Strom durchflossenen Teiloberfläche
4 und einer Fuge
6 radial nach außen und zur Seite wächst, wächst die Schicht
42 also auch über die Fuge. Sofern der Abstand
A der Fuge größer ist als die Schichtdicke
D und/oder als der Radius
R, kontaktiert diese Schicht nicht die direkt benachbarte Teiloberfläche. Sofern jedoch
auf direkt benachbarten Teiloberflächen
4 elektrolytisch Schichten abgeschieden werden sollen, ist es bevorzugt, dass diese
Schichten zusammenwachsen. Es ist also bevorzugt, dass diese Schichten miteinander
kontaktiert sind. Auf diese Weise kann eine zusammenhängende Schicht hergestellt werden,
die sich über mehrere Teiloberflächen
4 der Elektrode
2 erstreckt. Um dies zu erreichen, ist bei der Ausgestaltung der Elektrode das Verhältnis
von
2*D≥A zu beachten. Denn zwei Schichten
42, die jeweils von einem Aufsetzpunkt
44 an der jeweiligen Grenze über die selbe Fuge
6 wachsen, treffen sich sodann über der Fuge
6. Dies ist insbesondere dann gewährleistet, wenn das Verhältnis wie folgt lautet:
2*D>A. Denn in diesem Fall ist die doppelte Schichtdicke
2*D und/oder der doppelte Radius
2*R größer als der Abstand
A zwischen den beiden direkt benachbarten Teiloberflächen
4. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass elektrolytisch abzuscheidende Schichten
auf direkt benachbarten Teiloberflächen sich auch berühren. Ferner können auch beide
Verhältnisse, nämlich
2*D≥A und
A>D, für die Ausgestaltung der Elektrode berücksichtigt und/oder verwirklicht werden.
Der Abstand
A ist also zwischen den Grenzen
D und
2*D zu wählen.
[0041] In der
Figur 6 ist eine schematische Darstellung der Verknüpfungen von den Ortswerten
o1 bis
o25 mit den Teiloberflächen
4 einer Elektrode
2 dargestellt. So bezieht sich beispielsweise der Ortswert
o1 auf die Teiloberfläche links oben. Die Ortswerte sind durchnummeriert. Die Ortswerte
sind bevorzugt Werte des Steuerparameters. Ein solcher Steuerparameter ist in
Figur 7 dargestellt. Zu den einzelnen Ortswerten
o1 bis
o25 sind in Figur 7 die zugehörigen Sollgrößen für die Spannungen an den Teiloberflächen
beziehungsweise den Ortswerten
o1 bis
o25 tabelliert. So sind für die Teiloberflächen die mit den Ortsparametern
o2, o5,
o8 und
o9, o16 und
o23 verknüpft sind, ein Spannungswert von
1 vorgesehen. Alle anderen Ortsparameter weisen keinen Spannungswert auf. Sie sind
nicht mit einem elektrischen Potential zu verbinden. Mittels dieses Steuerparameters
kann die Steuereinheit die Elektrode steuern. Die Steuereinheit liest die Werte des
Steuerparameters aus. Mit dem Steuerparameter aus Figur 7 steuert die Steuereinheit
die Elektrode in der Weise, dass die Teiloberflächen
o2, o5, o8, o9, o16 und
o23 mit einem elektrischen Potential verbunden werden. Alle anderen Teiloberflächen werden
nicht mit am elektrischen Potential verbunden. Sofern die Elektrode
2 mit dem Elektrolyten in Kontakt gebracht ist und sich eine Spannung zu einer Gegenelektrode
ausbilden kann, findet eine elektrolytische Abscheidung des Stoffes aus dem Elektrolyten
auf den Teiloberflächen statt, die mit dem elektrischen Potential verbunden sind,
nämlich die Teiloberflächen
o2, o5, o8, o9, o16 und
o23.
[0042] In der
Figur 8 ist eine schematische Darstellung von beschichteten Teiloberflächen einer Elektrode
dargestellt. Diese Teiloberflächen sind die Abscheidungsoberflächen
48. Beschichtet sind die Teiloberflächen beziehungsweise Abscheidungsoberflächen
48, die unter Bezugnahme auf Figur 6 und Figur 7 mit einem elektrischen Potential verbunden
sind. Die Fugen
6, die zwischen zwei Abscheidungsoberflächen
48 angeordnet sind, sind zumindest auch teilweise von der elektrolytisch abgeschiedenen
Schicht bedeckt. Direkt benachbarte Abscheidungsflächen
48 sind deshalb durch eine zumindest im Wesentlichen durchgehende abgeschiedene Schicht
verbunden. Ferner ist es in Figur 8 auch dargestellt, dass die abgeschiedene Schicht
die Fugen zwischen einer Abscheidungsfläche
48 und einer Teiloberfläche
4, die Nichtabscheidungsoberfläche ist, nicht vollständig bedeckt und/oder sich nicht
soweit erstreckt, dass die Schicht nicht die Teiloberflächen berührt, die nicht Abscheidungsoberflächen
48 sind.
1. Elektrode für ein elektrolytisches Abscheidungsverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode mehrere, voneinander elektrisch isolierend getrennte Teiloberflächen
aufweist und dass die Teiloberflächen einzeln oder gruppenweise durch eine Regel-
und/oder Steuereinheit mit einem elektrischen Potential verbindbar sind.
2. Elektrode nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die, insbesondere seitlichen, vorzugsweise sich gegenüberliegenden, Stoßflächen der
jeweiligen Teiloberflächen isolierend durch elektrisch isolierende Fugen voneinander
getrennt sind und/oder die Elektrode einen elektrisch isolierenden Kern und/oder Träger
aufweist.
3. Elektrode nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand A zwischen zwei Punkten, jeweils einer auf, insbesondere seitlichen,
vorzugsweise sich gegenüberliegenden, insbesondere sich senkrecht gegenüberliegenden,
Stoßflächen oder Stoßkanten der jeweiligen Teiloberflächen zu einer Schichtdicke D
einer auf der Elektrode elektrolytisch abzuscheidenden Schicht in einem Verhältnis
von 2D ≥ A und/oder A > D ausgestaltet ist.
4. Elektrode nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Teiloberflächen, insbesondere separat und/oder gruppenweise, rückseitig, insbesondere
mit elektrischen Anschlussleitungen verbunden sind.
5. Elektrode nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode derart ausgeführt ist, dass sie nach Entfernung eines abgeschiedenen
Polymerfilms wieder verwendbar ist.
6. Elektrode nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Teiloberfläche eine maximale Breite von 50 µm, insbesondere von 30
µm bis 5 µm, aufweist.
7. Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung einer Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass eine Elektrode, insbesondere die Elektrode nach einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 5, in Kontakt mit einem Elektrolyten gebracht wird, wobei die Elektrode mehrere
Teiloberflächen aufweist, und dass eine Steuereinheit mehrere der Teiloberflächen
der Elektrode als Abscheidungsflächen in der Weise ansteuert, dass zwischen den Abscheidungsoberflächen
und mindestens einer Gegenelektrode jeweils eine Spannung angelegt wird, so dass ein
Strom durch die Abscheidungsoberflächen fließt und dass auf den Abscheidungsoberflächen
jeweils eine Schicht aus mindestens einem Stoff des Elektrolyten, vorzugsweise elektrolytisch,
abgeschieden wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff aus dem Elektrolyten zumindest im Wesentlichen nur auf den Abscheidungsflächen
abgeschieden wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Elektrolyten polymerisier- und/oder vernetzbare Verbindungen, insbesondere
Monomere, und/oder metallische Stoffe eingebracht sind.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit, vorzugsweise durch Steuerparameter, aus den Teiloberflächen der
Elektrode die Abscheidungsflächen bestimmt und/oder dass aus denjenigen Teiloberflächen
der Elektrode, die nicht zugleich eine der Abscheidungsflächen sind, Freiflächen bestimmt,
auf denen zumindest im Wesentlichen kein Stoff aus dem Elektrolyten, insbesondere
elektrolytisch, abgeschieden wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit anhand des Steuerparameters Sollgrößen für die elektrischen Spannungen,
insbesondere für deren Dauer und/oder vorzugsweise für deren Höhe, und/oder Sollgrößen
für die Ströme durch die Abscheidungsflächen, insbesondere für deren Dauer und/oder
vorzugsweise für deren Höhe, ermittelt und/oder insbesondere danach steuert und/oder
regelt und/oder dass die Steuereinheit anhand des Steuerparameters ein oder mehrere
Teiloberfläche, vorzugsweise die Abscheidungsflächen, insbesondere auch gruppenweise,
jeweils durch Leitungsverbindungen und/oder durch zumindest einen ansteuerbaren Schalter,
insbesondere jeweils, mit einer Spannungsquelle verbindet.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerparameter, insbesondere ortsabhängige, Angabe und/oder Werte zu der Dicke,
der Struktur, der Form und/oder der Geometrie der auf den Abscheidungsflächen abzuscheidenden
Schicht aufweist.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit die Abscheidungsflächen und die Freiflächen in der Weise ansteuert,
dass zwischen den Abscheidungsoberflächen und mindestens einer der Freiflächen eine
Spannung angelegt wird, so dass ein Strom durch die Abscheidungsoberflächen fließt
und dass auf den Abscheidungsoberflächen jeweils eine Schicht aus mindestens einem
Stoff des Elektrolyten, vorzugsweise elektrolytisch, abgeschieden wird.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenelektrode von zumindest einer der Teiloberflächen der Elektrode gebildet
wird, die nicht Abscheidungsoberflächen sind und/oder Freiflächen sind.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Spannung zwischen der Abscheidungsfläche und der Teiloberflächen der Gegenelektrode
in der Weise ausgestaltet beziehungsweise angelegt ist, dass eine elektrolytische
Abscheidung zumindest im Wesentlichen nur auf den Abscheidungsflächen stattfindet.