[0001] Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, wenigstens aufweisend einen Spülbehälter
zur Aufnahme von Spülgut, der wenigstens abschnittsweise aus metallischen Werkstoffen,
insb. aus rostfreiem Stahl, gebildet ist.
Wasserführende Haushaltsgeräte, wie beispielsweise Geschirrspülmaschinen, weisen einen
Spülbehälter auf, in dem zu reinigendes Spülgut, beispielsweise in ausziehbar gelagerten
Geschirrkörben, eingebracht wird. Während eines Reinigungsvorgangs wird das Spülgut
mit Spülflotte beaufschlagt.
Derartige Spülbehälter können aus rostfreiem Stahl, Kunststoff, oder einer Kombination
dieser Materialien hergestellt werden. Dabei kann der Spülbehälter aus 2 bzw. 3 Hauptteilen
bestehen, bspw. im Fall von drei Hauptteilen aus einem Boden mit einer Behälterrückwand
sowie einem Behältermantel mit Dach, aus einem Boden, einem Behältermantel mit Dach
und einer Rückwand, sowie aus einem Boden, einem Behältermantel mit Rückwand und einem
Dach. Es können Hauptteile des Spülbehälters aus rostfreiem Edelstahl oder Kunststoff
gefertigt werden oder es ist auch denkbar, dass eines oder zwei der genannten Hauptteile
aus rostfreiem Edelstahl und die restlichen Teile aus Kunststoff gefertigt sind.
Die Hauptteile eines Spülbehälters aus rostfreiem Edelstahl können miteinander verschweißt
werden und durch ein entsprechendes Expandierverfahren in eine gewünschte Form gebracht
werden. Dabei wird für die Hauptteile des Spülbehälters austenitischer Stahl verwendet,
der beispielsweise einen hohen Nickelgehalt (> 8%, z.B. 1.4301) aufweisen kann. Dieser
austenitische Stahl zeichnet sich durch eine gute Umformbarkeit und Verschweißbarkeit
aus. Der hohe Nickelgehalt derartiger austenitischer Stähle bedingt jedoch einen hohen
Materialpreis. Eine preiswertere Alternative zu austenitischen Stählen sind so genannte
ferritische Stähle, die aufgrund ihrer geringen Dehnbarkeit jedoch im Vergleich zu
austenitischen Stählen nur geringfügig umgeformt werden können und sich daher nicht
für eine Umformung mit dem Expandierverfahren eignen.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch eine Geschirrspülmaschine mit den Merkmalen
des Anspruchs 1. Dabei kann es sich bei den metallischen Werkstoffen um unterschiedliche
Metalle und/oder Legierungen handeln oder auch um Modifikationen eines metallischen
Werkstoffs mit unterschiedlichen Materialeigenschaften, insbesondere bezüglich der
Verarbeitbarkeit. Durch diese Maßnahme wird es auf überraschende Weise möglich, die
Materialkosten zu reduzieren, da entsprechend den Anforderungen eines beispielsweise
folgenden Umformvorganges, wie beispielsweise ein Expandierverfahren, es möglich ist,
die entsprechenden Metalle mit den erforderlichen Eigenschaften auszuwählen.
Es daher vorzugsweise vorgesehen, dass metallische Werkstoffe mit einem unterschiedlichen
Gehalt an Austenitbildnern verwendet werden, d.h. also Modifikationen eines metallischen
Werkstoffs wie bspw. rostfreier Stahl. Somit wird ein teures aber gut umformbares
und schweißbares Metall in den Bereichen verwendet, in den besonders starke Umformungen
vorgesehen sind und/oder Schweißnähte angebracht werden. Andere Bereiche hingegen,
die keiner derartig Umformung ausgesetzt sind oder nicht verschweißt werden, werden
aus Metall mit einem geringeren Gehalt an Austenitbildnern gefertigt.
Dabei kann es sich vorzugsweise bei den Austenitbildnern um Nickel, Kobalt und/oder
Mangan handeln. Es wird also bevorzugt ein austenitisches Metall verwendet, welches
wie oben erwähnt eine besonders gute Umformbarkeit und Verschweißbarkeit aufweist.
Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass ein ferritisches Metall verwendet wird, dessen
Eigenschaft zur Herstellung von Bereichen, die keiner starken Umformung unterliegen,
ausreichend ist.
[0004] Der Spülbehälter wird aus wenigstens zwei Hauptteilen gebildet. Dabei wird unter
Hauptteil ein Bestandteil des Spülbehälters verstanden, der wenigsten das Dach, den
Boden, eine der Seitenwände oder der Rückwand eines Spülbehälters bildet. Ein Hauptteil
kann jedoch auch mehrere den Innenraum des Spülbehälters begrenzende Flächen umfassen.
Dabei ist vorgesehen, dass wenigstens eines der Hauptteile aus wenigstens zwei unterschiedlichen
metallischen Werkstoffen gefertigt wird, d.h., eines der Hauptteile ist aus einer
heterogenen Materialkombination gebildet.
Zur Unterbindung von Korrosionsdefekten, insb. von Spaltkorrosion, ist vorgesehen,
dass wenigstens in einem Verbindungsbereich der wenigstens zwei unterschiedlichen
metallischen Werkstoffe eine Versiegelung mit Kunststoff aufgebracht wird.
[0005] Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass in wenigstens einem Verbindungsbereich der
wenigstens zwei unterschiedlichen metallischen Werkstoffe eine unterschiedlich isolierende
Beschichtung aufgebracht wird, so dass sichergestellt ist, dass es zu keiner chemisch
begünstigten Korrosion und insb. Spaltkorrosion in Verbindungsbereichen der beiden
unterschiedlichen metallischen Werkstoffe kommt, da durch die Versiegelung mit Kunststoff
bzw. die elektrisch isolierende Beschichtung der elektrochemische Korrosionsprozess
unterbunden ist.
In einer alternativen Ausführungsform ist vorgesehen, dass in wenigstens einem Verbindungsbereich
der wenigstens zwei unterschiedlichen metallischen Werkstoffe eine Passivierung aufgebracht
wird. Dabei verhindert die Passivierung die Diffusion, so dass ein Fortschreiten der
Korrosion des Werkstoffs gestoppt ist.
Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass die Passivierung Chrom enthält. Dabei bildet
das Chrom eine Chromoxidschicht, die die weitere Oxidation verhindert. Von Vorteil
ist, dass sich die Oxidschicht, zum Beispiel im Fall von Beschädigung, durch Kontakt
mit der Atmosphäre erneuert, d.h. die Passivierung ist selbstheilend. Anstelle von
Chrom können auch andere Werkstoffe verwendet werden, wie z.B. Aluminium, Titan, Blei,
Zink oder Silizium. Ferner kann während des Fertigungsverfahrens vorgesehen sein,
die Ausbildung der Passivierung zu beschleunigen, z.B. durch Behandlung mit Salpetersäure
oder Zitronensäure.
In einer alternativen Ausführungsform ist vorgesehen, dass wenigstens eine Opferanode
angeordnet wird. D.h., es wird ein Block aus einem elektrochemisch unedlerem Metall,
d.h. ein niedrigeres Potenzial aufweisendes Metall elektrisch leitend mit dem zu schützenden
edlerem Metall, d.h. das Metall mit dem höchsten Gehalt an Austenitbildnern verbunden.
In einer wässrigen Lösung, wie sie die Spülflotte im Inneren eines wasserführenden
Haushaltsgerätes wie einer Geschirrspülmaschine darstellt, bilden die Opferanode und
das Metall mit dem höheren Gehalt an Austenitbildnern ein Lokalelement, wobei sich
im weiteren Verlauf die Opferanode langsam auflöst und so das edlere Metall, d.h.
das Metall mit dem höheren Gehalt an Austenitbildnern, vor Korrosion bewahrt.
In einer weiteren alternativen Ausführungsform ist vorgesehen, dass wenigstens eine
Fremdstromanode angeordnet wird. Die Fremdstromanode weist eine elektrische Verbindung
mit einer Gleichspannung auf, die beispielsweise von einem Netzteil des wasserführenden
Haushaltsgerätes, wie beispielsweise einer Geschirrspülmaschine geliefert wird. Dabei
wird das zu schützende Metall, d.h. das Metall mit dem höheren Gehalt an Austenitbildnern,
mit dem negativen Pol der Spannungsquelle und der positive Pol mit der Fremdstromanode
verbunden. Es stellt sich ein Schutzstrom ein, der die elektrochemisch bedingte Korrosion
unterbindet.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass nach dem Verbinden der wenigstens zwei unterschiedlichen
Werkstoffe, insbesondere durch Herstellen einer Schweißverbindung, wenigstens im Bereich
eines der Werkstoffe, insbesondere eines austenitischen Metalls, wenigstens eine Umformung
erfolgt. Es kann sich dabei um ein Rollennahtschweißverfahren zur Herstellung der
Schweißverbindung und bei der Umformung um einen Expansionsvorgang handeln.
[0006] Weitere, vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf eine Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- einen ersten Schritt eines Beispiels eines Verfahrens zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
Spülbehälters einer Geschirrspülmaschine,
- Fig. 2
- einen zweiten Schritt eines Beispiels eines Verfahrens zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
Spülbehälters einer Geschirrspülmaschine,
- Fig. 3
- einen dritten Schritt eines Beispiels eines Verfahrens zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
Spülbehälters einer Geschirrspülmaschine, und
- Fig. 4
- eine schematische Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Spülbehälters.
Es wird auf die Figuren 1 bis 3 Bezug genommen.
Dargestellt ist ein eine Mantelplatine 14 bildender rechteckförmiger Metallabschnitt,
der zusammen mit einer Bodenplatine 16 den Spülbehälter bildet, bspw. einer Geschirrspülmaschine
(vgl. Fig. 1).
[0008] Die Mantelplatine 14 ist dabei gebildet aus einem größeren Abschnitt 2 aus ferritischem
Metall 2 und einem deutlich kleineren Abschnitt 4 aus einem austenitischem Metall.
[0009] Entlang eines Verbindungsbereiches 6 wurden diese beiden Abschnitte 2, 4 mittels
Rollnaht- oder Laserschweißen miteinander verbunden.
[0010] In einem nächsten Schritt (vgl. Fig. 2) wird die Bodenplatine 16 ebenfalls mittels
Rollnaht- oder Laserschweißen an die Mantelplatine 14 angeschweißt. Dabei ist die
Bodenplatine 16 aus einem austenitischem Metall gefertigt. Der Verbindungsbereich
10 zwischen der Mantelplatine 14 und der Bodenplatine 16 erstreckt sich dabei sowohl
in einem Bereich mit austenitischem als auch in einem Bereich mit ferritischem Metall.
[0011] In einem weiteren Schritt wird das so erhaltene Halbzeug zu einem Zylinder geformt
und mittels Rollnaht- oder Laserschweißen entlang einer Verbindungsnaht 18 geschlossen
(vgl. Figur 3). Dabei ist der Bereich der Vorderseite 20, in der später die Behältertür
eines fertigen Geschirrspülers angeordnet ist, aus austenitischem Metall gefertigt,
was große Umformungen in diesem Bereich erlaubt. Gleiches gilt für den Bereich der
Bodenplatine 16. Der große Abschnitt der Mantelplatine 15 ist hingegen aus ferritischem
Metall gefertigt, was nur geringfügige Umformungen erlaubt.
[0012] Anschließend erfolgt die Fertigstellung des Spülbehälters mittels eines Expansionsverfahrens,
bei dem der zylinderförmige Grundkörper in einen quaderförmigen verwandelt wird. Dabei
wird durch die Anordnung der austenitischen und ferritischen Stähle sichergestellt,
dass eine ausreichende Umformbarkeit in den Bereichen gegeben ist, die einer starken
Umformung ausgesetzt sind. In den übrigen Bereichen, die keiner Vergleichsweisen starken
Umformung ausgesetzt sind, sind ferritische Stähle angeordnet. Abschließend wird zur
Komplettierung des Spülbehälters eine Behälterrückwand angeschweißt (nicht dargestellt).
[0013] Ferner sind die Abmessungen der Mantelplatine 14 und der Bodenplatine 16 derart gewählt,
dass bei einem fertig gestellten Spülbehälter Schweißstellen, bspw. im Verbindungsbereich
6, durch einen Dichtbettrahmen 12 für eine Bedienperson verdeckt und daher unsichtbar
angeordnet sind. Ferner können Mittel zur Vermeidung von Spaltkorrosion vorgesehen
sein (nicht dargestellt). Dabei kann es sich um eine Versiegelung mit Kunststoff oder
eine andere elektrisch isolierende Beschichtung handeln. Alternativ hierzu kann eine
Passivierung aufgebracht werden, die beispielsweise unter anderem Chrom enthält und
durch das Ausbilden einer Chromoxidschicht eine Passivierung und damit Verhinderung
von Spaltkorrosion bewirkt.
[0014] Schließlich kann auch eine Opferanode vorgesehen sein, die durch ihren Abtrag bewirkt,
dass die Spaltkorrosion unterbunden ist. Schließlich kann auch vorgesehen sein, dass
eine Fremdstromanode angeordnet wird, die mit einer Gleichspannungsquelle eines wasserführenden
Haushaltsgerätes verbunden ist und so elektrochemisch bedingte Korrosion unterbindet.
Bezugszeichenliste
[0015]
- 2
- Abschnitt
- 4
- Abschnitt
- 6
- Verbindungsbereich
- 8
- Spülbehälter
- 10
- Verbindungsbereich
- 12
- Dichtbettrahmen
- 14
- Mantelplatine
- 16
- Bodenplatine
- 18
- Verbindungsbereich
- 20
- Vorderseite
1. Geschirrspülmaschine, wenigstens aufweisend einen Spülbehälter zur Aufnahme von Spülgut,
der wenigstens abschnittsweise aus metallischen Werkstoffen, insbesondere aus nichtrostendem
Stahl, gebildet ist, wobei der Spülbehälter aus wenigstens zwei unterschiedlichen
metallischen Werkstoffen gefertigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass in den Bereichen des Spülbehälters (8), in denen besonders starke Umformung vorgesehen
sind und/oder Schweißnähte angebracht sind, der metallische Werkstoff ein austenitisches
Metall ist, wobei derartige Bereiche des Spülbehälters (8) ein der Vorderseite (20)
einer Mantelplatine (14) des Spülbehälters (8) zugewandter Abschnitt (4) der Mantelplatine
(14) des Spülbehälters (8) und eine Bodenplatine (16) des Spülbehälters (8) sind,
und
- dass in den Bereichen des Spülbehälters (8), die keiner derartig starken Umformung ausgesetzt
sind oder nicht verschweißt sind, der metallische Werkstoff ein ferritisches Metall
ist, wobei ein derartiger Bereich des Spülbehälters (8) ein der Vorderseite (20) der
Mantelplatine (14) des Spülbehälters (8) abgewandter Abschnitt (2) der Mantelplatine
(14) des Spülbehälters (8) ist.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die metallischen Werkstoffe einen unterschiedlichen Gehalt an Austenitbildnern aufweisen.
3. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Austenitbildnern um Nickel, Kobalt und/oder Mangan handelt.
4. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens in einem Verbindungsbereich (6) der wenigstens zwei unterschiedlichen
metallischen Werkstoffe eine Versiegelung mit Kunststoff vorgesehen ist.
5. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens im Verbindungsbereich (6) der wenigstens zwei unterschiedlichen metallischen
Werkstoffe eine elektrisch isolierende Beschichtung vorgesehen ist.
6. Geschirrspülmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens im Verbindungsbereich der wenigstens zwei unterschiedlichen metallischen
Werkstoffe eine Passivierung vorgesehen ist.
7. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Passivierung Chrom enthält.
8. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Opferanode vorgesehen ist.
9. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Fremdstromanode vorgesehen ist.
1. Dishwasher, at least having a washing container for accommodating the items to be
washed, which is formed at least in portions from metallic materials, in particular
from stainless steel, wherein the washing container is manufactured from at least
two different metallic materials,
characterised in
- that in the regions of the washing container (8), in which particularly significant deformation
is provided and/or welding seams are attached, the metallic material is an austenitic
metal, wherein regions of the washing container (8) of this type are a portion (4)
of the shell circuit board (14) of the washing container (8) facing the front side
(20) of a shell circuit board (14) of the washing container (8) and a base circuit
board (16) of the washing container (8), and
- that in the regions of the washing container (8) which are not exposed to such a significant
deformation and/or are not welded, the metallic material is a ferritic metal, wherein
a region of the washing container (8) of this type is a portion (2) of the shell circuit
board (14) of the washing container (8) which faces away from the front side (20)
of the shell circuit board (14) of the washing container (8).
2. Dishwasher according to claim 1, characterised in that the metallic materials have a different austenite former content.
3. Dishwasher according to claim 2, characterised in that the austenite formers are nickel, cobalt and/or manganese.
4. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that a sealer with plastic is provided at least in a connection area (6) of the at least
two different metallic materials.
5. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that an electrically insulating coating is provided at least in the connection area (6)
of the at least two different metallic materials.
6. Dishwasher according to one of the preceding claims, characterised in that a passivation is provided at least in the connection area of the at least two different
metallic materials.
7. Dishwasher according to claim 6, characterised in that the passivation contains chrome.
8. Dishwasher according to one of claims 1 to 4, characterised in that at least one sacrificial anode is provided.
9. Dishwasher according to one of claims 1 to 4, characterised in that at least one parasitic anode is provided.
1. Lave-vaisselle présentant au moins une cuve de lavage pour le logement de produits
à laver, laquelle est formée au moins par sections à partir de matériaux métalliques,
notamment d'acier inoxydable, la cuve de lavage étant fabriquée à partir d'au moins
deux matériaux métalliques différents,
caractérisé en ce
- que dans les parties de la cuve de lavage (8) dans lesquelles une déformation particulièrement
forte est ménagée et/ou des joints de soudure sont appliqués, le matériau métallique
est un métal austénitique, de telles parties de la cuve de lavage (8) étant une section
(4), tournée vers le côté avant (20) d'une platine d'enveloppe (14) de la cuve de
lavage (8), de la platine d'enveloppe (14) de la cuve de lavage (8) et une platine
de fond (16) de la cuve de lavage (8), et
- en ce que dans les parties de la cuve de lavage (8) qui ne sont pas exposées à une
telle forte déformation ou ne sont pas soudées, le matériau métallique est un métal
ferritique, une telle partie de la cuve de lavage (8) étant une section (2) de la
platine d'enveloppe (14) de la cuve de lavage (8), détournée du côté avant (20) de
la platine d'enveloppe (14) de la cuve de lavage (8).
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, caractérisé en ce que les métaux métalliques présentent une teneur différente en éléments formant l'austénite.
3. Lave-vaisselle selon la revendication 2, caractérisé en ce que les éléments formant l'austénite sont le nickel, le cobalt et/ou le manganèse.
4. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un scellement doté de matière plastique est ménagé au moins dans une zone de liaison
(6) des au moins deux métaux métalliques différents.
5. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un revêtement isolant électriquement est ménagé au moins dans la zone de liaison (6)
des au moins deux métaux métalliques différents.
6. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une passivation est ménagée au moins dans la zone de liaison des au moins deux métaux
métalliques différents.
7. Lave-vaisselle selon la revendication 6, caractérisé en ce que la passivation contient du chrome.
8. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins une anode réactive est ménagée.
9. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins une anode à courant imposé est ménagée.