[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz,
Kunststoff und dergleichen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein Verfahren
zur Bearbeitung solcher Werkstücke nach dem Oberbegriff des Anspruches 6 bzw. 12.
[0002] Es sind Vorrichtungen bekannt (
EP-A-1 281 491), bei denen die Werkstücke in Vorschubeinheiten eingespannt werden, die mit Spannzangen
zum Einspannen der Werkstücke versehen sind. Die Spannzangen liegen zumindest über
den größten Teil der Länge des Werkstückes nebeneinander. Üblicherweise werden alle
Spannzangen zum Einspannen des Werkstückes eingesetzt. Sollen an bestimmten Bereichen
des Werkstückes Bearbeitungen vorgenommen werden, können die üblicherweise dort liegenden
Spannzangen abgesenkt werden, so dass der entsprechende Werkstückbereich für die Bearbeitung
zugänglich ist. Die Vorschubeinheiten sowie die Verstelleinrichtungen für die Spannzangen
sind aufwändig und verteuern die Herstellung der Vorrichtung.
[0003] Bei einer anderen bekannten Vorrichtung (
EP-A-1 810 802) wird das Werkstück an einer Seite durch einzelne Spannzangen eingespannt, die längs
des Werkstückes unabhängig voneinander positionierbar sind.
[0004] Bei einer anderen bekannten Vorrichtung (
EP-A-1 600 254) besteht die Spanneinrichtung aus zwei Vorschubelementen, die begrenzt relativ zueinander
verstellbar sind, um die Länge der Spanneinrichtung an die Länge des zu spannenden
Werkstückes anzupassen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Vorrichtung und das
gattungsgemäße Verfahren so auszubilden, dass die Werkstücke zuverlässig und flexibel
eingespannt werden können, ohne dass hierfür eine aufwändige Verstelleinrichtung erforderlich
ist.
[0006] Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Vorrichtung erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruches 1 und beim gattungsgemäßen Verfahren erfindungsgemäß mit
den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 6 bzw. 12 gelöst.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht die Spanneinrichtung aus den ersten
und den zweiten Spannwagen, die jeweils unabhängig voneinander positioniert werden
können. Dadurch können die Werkstücke je nach Länge und je nach Bereich, in dem eine
Bearbeitung erfolgen soll, mit den Spannwagen flexibel gespannt werden. Die einzelnen
Spannwagen lassen sich an die gewünschte Stelle der Werkstücke in deren Längsrichtung
verfahren, so dass die Werkstücke für die nachfolgende Bearbeitung optimal gespannt
werden können. So ist es problemlos möglich, die Spannwagen so zu positionieren und
mit ihnen das Werkstück so einzuspannen, dass ein Werkstückbereich für eine Bearbeitung
zugänglich ist. Das Werkstück kann mit den ersten und zweiten Spannwagen von zwei
Seiten aus bis etwa auf halbe Breite gespannt werden.
[0008] Vorteilhaft sind die ersten Spannwagen spiegelbildlich zu den zweiten Spannwagen
angeordnet. Dadurch ist es sehr einfach möglich, die Werkstücke bei der Übergabe von
den ersten zu den zweiten Spannwagen stets eingespannt zu halten.
[0009] Die Spannwagen haben jeweils eine obere und eine untere Spannzange, die das Werkstück
an der Ober- und an der Unterseite spannen. Dadurch kann das Werkstück mit den Spannwagen
sicher eingespannt werden, so dass es bei der Bearbeitung zuverlässig gehalten wird.
[0010] Wenn zumindest einer der ersten Spannwagen, mit denen das Werkstück eingespannt wird,
mit wenigstens einem Anschlag für das Werkstück versehen ist, lässt es sich positionsgenau
einspannen.
[0011] Vorteilhaft ist der Anschlag quer zur Verfahrrichtung der Spannwagen einstellbar.
Dadurch ist eine einfache Anpassung der Spannwagen an unterschiedlich breite Werkstücke
möglich.
[0012] Die Spannwagen werden mit dem eingespannten Werkstück synchron verfahren.
[0013] Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird das zu bearbeitende Werkstück quer zur Vorschubrichtung
zunächst bis auf etwa halbe Breite eingespannt. Anschließend wird das Werkstück an
einer Seite bearbeitet. Dann wird das Werkstück so gespannt, dass es von der gegenüberliegenden
Seite aus bis etwa auf halbe Breite eingespannt wird. Im weiteren Verlauf wird dann
das Werkstück weiter bearbeitet.
[0014] Vorteilhaft ist es, wenn das Werkstück beim Umspannen stets eingespannt bleibt. So
halten beispielsweise die ersten Spannwagen das Werkstück eingespannt, während es
von den zweiten Spannwagen erfasst wird. Erst wenn die zweiten Spannwagen das Werkstück
eingespannt haben, werden die Spannzangen der ersten Spannwagen gelöst. Auf diese
Weise ist gewährleistet, dass das Werkstück bei der Übergabe bzw. beim Umspannen seine
für eine qualitativ hochwertige Bearbeitung vorgesehene Lage beibehält.
[0015] Zweckmäßig wird das Werkstück an der einen Seite, in Vorschubrichtung gesehen, eingespannt
und an der gegenüberliegenden Seite bearbeitet.
[0016] Es ist aber auch möglich, dass das Werkstück an der einen Seite, in Vorschubrichtung
gesehen, eingespannt und an dieser Seite bearbeitet wird.
[0017] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform wird das Werkstück durch zwei hintereinander
liegende Bearbeitungsstationen geführt und dort jeweils bearbeitet. Dadurch können
unterschiedliche Bearbeitungsverfahren eingesetzt werden.
[0018] Vorteilhaft wird das Werkstück in zumindest der einen, vorzugsweise aber in beiden
Bearbeitungsstationen unterschiedlich bearbeitet. So können am Werkstück beispielsweise
Säge-, Fräs- oder Bohroperationen durchgeführt werden.
[0019] Bei einer Verfahrensweise wird gleichzeitig jeweils mindestens ein Werkstück in zwei
Bearbeitungsstationen bearbeitet. Dabei ist jedes Werkstück mit entsprechenden Spannwagen
eingespannt.
[0020] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung
und den Zeichnungen.
[0021] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Bearbeitung von
Werkstücken,
- Fig. 2
- ein in der Vorrichtung gemäß Fig. 1 bearbeitetes Werkstück in per- spektivischer Darstellung,
- Fig. 3
- das Werkstück gemäß Fig. 2 in Seitenansicht,
- Fig. 4
- das Werkstück gemäß Fig. 2 in Stirnansicht,
- Fig. 5
- einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 3,
- Fig. 6
- in schematischer Darstellung die Spanneinrichtung zweier Spann- wagen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gemäß Fig. 1.
[0022] In der Vorrichtung werden Werkstücke 1 aus Holz in noch zu beschreibender Weise an
zumindest zwei einander gegenüberliegenden Seiten bearbeitet. Die länglichen Werkstücke
1 werden über einen Querförderer 2 quer zu ihrer Längsrichtung zugeführt. Die Werkstücke
1 können zuvor beispielsweise gehobelt oder auf andere Weise bearbeitet sein. Die
Werkstücke 1 gelangen vom Querförderer 2 auf Spannwagen 3, auf denen die Werkstücke
1 festgespannt werden. Die Vorrichtung hat mehrere Spannwagen 3, die jeweils für sich
einzeln verfahr- und positionierbar sind. Je nach Länge des Werkstückes 1 wird eine
entsprechende Zahl von Spannwagen 3 verwendet, um das Werkstück 1 festzuspannen. Da
die Spannwagen 3 einzeln in Längsrichtung der Werkstücke 1 bzw. in Vorschubrichtung
6 verfahren werden können, können die Werkstücke 1 je nach Länge und je nach Bereich,
wo eine Bearbeitung am Werkstück durchgeführt werden soll, flexibel gespannt werden.
Die Spannwagen 3 werden dann mit dem gespannten Werkstück 1 mit synchroner Geschwindigkeit
verfahren. Hierbei kann das Werkstück 1 beispielsweise längsbearbeitet oder für eine
Bearbeitung positioniert werden. Auf den Spannwagen 3 werden die Werkstücke längs
einer Transportbahn 4 transportiert. Die Werkstücke 1 sind so auf den Spannwagen 3
gespannt, dass sie in ihrer Längsrichtung durch die Vorrichtung transportiert werden.
In einer ersten Bearbeitungsstation 5 werden die Werkstücke zumindest an ihrer in
Transportrichtung 6 rechten Längsseite bearbeitet.
[0023] In Transportrichtung 6 hinter der Bearbeitungsstation 5 befindet sich ein Übergabebereich
7, in dem die Werkstücke 1 von zweiten Spannwagen 8 übernommen werden, die etwa spiegelbildlich
zu den ersten Spannwagen 3 angeordnet sind. Auf den zweiten Spannwagen 8 werden die
an der rechten Längsseite bearbeiteten Werkstücke 1 so aufgenommen, dass sie in einer
zweiten Bearbeitungsstation 9 zumindest an ihrer in Transportrichtung 6 linken Längsseite
bearbeitet werden können. Nach Durchlaufen der Bearbeitungsstation 9 werden die an
beiden Längsseiten bearbeiteten Werkstücke 1 einem Querförderer 10 übergeben, der
die Werkstücke 1 quer zu ihrer Längsrichtung aus der Vorrichtung abtransportiert und
gegebenenfalls einer nachgelagerten Bearbeitung zuführt. Auch die Spannwagen 8 sind
ebenso wie die Spannwagen 3 unabhängig voneinander einzeln verfahr- und positionierbar.
Die Werkstücke 1 werden in noch zu beschreibender Weise von den Spannwagen 8 übernommen,
damit sie in der Bearbeitungsstation 9 weiter bearbeitet werden können. Die Spannwagen
8 werden ebenfalls mit dem gespannten Werkstück 1 mit synchroner Geschwindigkeit verfahren.
[0024] Die Spannwagen 3 fahren auf einer Schiene 11, die sich an der in Transportrichtung
6 linken Längsseite der Transportbahn befindet. Die Spannwagen 8 laufen auf einer
Schiene 12, die an der in Transportrichtung 6 rechten Längsseite der Transportbahn
4 vorgesehen ist. Im Übergabebereich 7 überlappen die Schienen 11, 12 einander. Dadurch
ist es möglich, dass die Spannwagen 3, 8 so nebeneinander positioniert werden können,
dass das Werkstück 1 ohne Lageveränderung von den zweiten Spannwagen 8 übernommen
werden kann.
[0025] Ein Teil der Spannwagen 3 befindet sich im Ausführungsbeispiel zunächst in einer
Parkstellung 13. Je nach Länge und/oder Querschnitt der Werkstücke 1 wird eine unterschiedliche
Zahl von Spannwagen 3 eingesetzt. Jeder Spannwagen 3 hat eine obere und eine untere
Spannzange 14, 15 (Fig. 6), mit denen das Werkstück 1 an der Ober- und Unterseite
18, 19 eingespannt werden kann. Zumindest die obere Spannzange 14 ist senkrecht zur
Transportrichtung 6 höhenverstellbar, damit das Werkstück 1 problemlos auf den Spannwagen
3 gelangen und auf ihm gespannt werden kann. Die Verstellung erfolgt vorzugsweise
pneumatisch, kann aber auch hydraulisch oder elektromotorisch erfolgen. Vorteilhaft
ist auch die untere Spannzange 15 höhenverstellbar, um das Werkstück 1 in noch zu
beschreibender Weise an die zweiten Spannwagen 8 übergeben zu können. Anstelle der
unteren Spannzange 15 könnte auch eine Auflage vorgesehen sein, die vorteilhaft höhenverstellbar
oder leicht absenkbar ist.
[0026] Die Werkstücke 1 werden im Bereich des Querförderers 2 auf den Spannwagen 3 gespannt.
Damit das Werkstück 1 eine genaue Ausrichtung hat, ist jeder Spannwagen 3 vorteilhaft
mit wenigstens einem Anschlag 17 (Fig. 6) versehen, der quer zur Transportrichtung
6 verstellbar ist. Mittels des Anschlags 17 können die Werkstücke 1 genau auf den
Spannwagen 3 ausgerichtet werden, bevor sie mit den Spannzangen 14, 15 auf den Spannwagen
3 gespannt werden. Grundsätzlich reicht es aus, wenn nur die oberen Spannzangen 14
höhenverstellbar sind. Dann dienen die unteren Spannzangen 15 als Auflage für das
Werkstück 1. Es ist aber auch möglich, dass die oberen und die unteren Spannzangen
14, 15 gegensinnig zueinander verstellbar sind. Die beiden Spannzangen 14, 15 erstrecken
sich auf der Ober- und der Unterseite 18, 19 des Werkstückes 1 nur so weit, dass sie
die Bearbeitung des Werkstückes 1 in der Bearbeitungsstation 5 nicht stören bzw. beeinträchtigen.
[0027] Der Anschlag 17 kann auch als separate Einheit in der Vorrichtung vorgesehen sein,
das heißt nicht am Spannwagen 3. Auch dann lassen sich die Werkstücke 1 exakt auf
dem Spannwagen 3 festspannen.
[0028] Die Bearbeitungsstation 5 hat mehrere Bearbeitungseinheiten, im Ausführungsbeispiel
eine Säge 20, ein Bohraggregat 21 und eine Fräseinheit 22. Mit der Säge 20 wird das
Werkstück 1 zunächst quer zu seiner Längsrichtung auf die erforderliche Länge gesägt.
Es ist möglich, die Säge 20 bzw. das Kreissägeblatt winklig einstellbar auszubilden,
so dass das Werkstück stirnseitig auch unter einem Winkel gesägt werden kann.
[0029] Das Bohraggregat 21 hat wenigstens einen Bohrer 23, mit dem die erforderlichen Bohrungen
im Werkstück angebracht werden können. So kann der Bohrer 23 an der in Transportrichtung
6 rechten Längsseite 24 des Werkstückes 1 (Fig. 6) die Bohrungen einbringen. Das Bohraggregat
21 ist vorteilhaft um verschiedene Achsen schwenkbar, so dass die Bohrungen nicht
nur senkrecht in die Längsseite 24 eingebracht werden können, sondern auch unter verschiedenen
Winkeln und/oder geneigt. Es ist auch möglich, das Bohraggregat 21 so einzustellen,
dass mit dem Bohrer 23 in der Oberseite 18 des Werkstückes 1 Bohrungen eingebracht
werden können. Diese Bohrungen können senkrecht zur Werkstückoberseite 18, aber auch
unter unterschiedlichen Winkeln zu ihr liegen. Da die Spannwagen 3 jeweils mit größeren
Abständen voneinander angeordnet sind, können auch im Bereich dazwischen die Bohrungen
problemlos vorgesehen werden. Auch in den Stirnseiten des Werkstückes 1 können Bohrungen
angebracht werden.
[0030] Mit der Fräseinheit 22 wird die rechte Längsseite 24 des Werkstückes 1 bearbeitet.
Hierbei muss das Werkstück 1 nicht über die gesamte Länge der Längsseite 24 bearbeitet
werden. Es ist möglich, nur an bestimmten Stellen der Längsseite 24 Fräsarbeiten vorzunehmen,
wie dies anhand der Fig. 2 bis 5 an einem Ausführungsbeispiel noch erläutert werden
wird.
[0031] Besonders vorteilhaft durch die Art der Werkstückspannung und die Verfahrensweise
ist, dass die Werkstücke 1 bis etwa zum halben Querschnitt an der kompletten Längsseite
mit hoher Genauigkeit und Qualität im Durchlauf bearbeitet werden können.
[0032] Nach dem Durchlauf durch die Bearbeitungsstation 5 gelangen die Spannwagen 3 auf
der Schiene 11 in den Übergabebereich 7. Hier befinden sich die zweiten Spannwagen
8. Jeder Spannwagen 8 hat ebenfalls Spannzangen 25, 26 (Fig. 1 und 6), die entsprechend
den Spannzangen 14, 15 paarweise übereinander angeordnet sind. Mit den Spannzangen
25, 26 wird das Werkstück 1 an der Oberseite 18 und an der Unterseite 19 gespannt.
Die Spannzangen 25, 26 erstrecken sich von der rechten Längsseite 24 aus in Richtung
auf die in Transportrichtung 6 linke Längsseite 27 des Werkstückes 1.
[0033] Im Übergabebereich 7 wird das in der Bearbeitungsstation 5 bearbeitete Werkstück
1 den Spannwagen 8 übergeben. Die Spannwagen 3, 8 sind im Übergabebereich 7 so zueinander
angeordnet, dass die Spannzangen 25, 26 der Spannwagen 8 gegenüberliegend zu den Spannzangen
14, 15 der Spannwagen 3 liegen. Dies hat den Vorteil, dass das Werkstück 1 zunächst
auf den Spannwagen 3 eingespannt bleiben kann, wenn die Spannzangen 25, 26 an das
Werkstück 1 angelegt werden. Sobald das Werkstück 1 mit den Spannzangen 25, 26 eingespannt
ist, werden die Spannzangen 14, 15 der Spannwagen 3 abgehoben, so dass die Spannwagen
3 zurück in die Ausgangsstellung fahren können, um im Bereich des Querförderers 2
das nächste Werkstück 1 einzuspannen.
[0034] Mit den Spannwagen 8 wird das Werkstück 1 durch die Bearbeitungsstation 9 transportiert.
Sie hat mehrere Bearbeitungseinheiten, im Ausführungsbeispiel ein Bohraggregat 28
mit wenigstens einem Bohrer 29, anschließend eine Fräseinheit 30 und schließlich eine
Sägeeinheit 31. Mit dem Bohrer 29 des Bohraggregates 28 können im Werkstück 1 Bohrungen
angebracht werden. In der in Fig. 1 dargestellten Stellung wird mit dem Bohrer 29
eine Bohrung in der in Transportrichtung 6 linken Längsseite 27 des Werkstückes 1
eingebracht. Das Bohraggregat 28 ist vorteilhaft um unterschiedliche Achsen einstellbar,
so dass der Bohrer 29 in unterschiedliche Lagen bezüglich des Werkstückes 1 gebracht
werden kann. So kann mit dem Bohrer 29 auf der Oberseite 18 des Werkstückes 1 eine
Bohrung eingebracht werden. Dabei kann diese Bohrung nicht nur senkrecht zur Transportrichtung
6 liegen, sondern je nach Einstellung des Bohraggregates 28 auch in unterschiedlichen
Neigungswinkeln. Auch in der Längsseite 27 und in der Stirnseite 36, 37 können in
unterschiedlichen Richtungen verlaufende Bohrungen eingebracht werden, je nach Stellung
des Bohrers 29.
[0035] Mit der anschließenden Fräseinheit 30 werden entsprechende Fräsarbeiten am Werkstück
1 vorgenommen, beispielsweise an dessen Längsseite 27 oder auch an dessen Stirnseite.
[0036] Die der Fräseinheit 30 nachfolgende Sägeeinheit 31 hat eine Kettensäge 32, mit der
Schlitze im Werkstück 1 hergestellt werden können. Die Sägeeinheit 31 bzw. die Kettensäge
32 lässt sich in unterschiedliche Lagen einstellen, so dass am Werkstück 1 in unterschiedlichen
Richtungen verlaufende Schlitze angebracht werden können. Die Kettensäge 32 lässt
sich auch so einstellen, dass beispielsweise an der Stirnseite des Werkstückes 1 ein
entsprechender Schlitz gesägt werden kann.
[0037] Nach Verlassen der Bearbeitungsstation 9 gelangen die Spannwagen 8 in den Bereich
des Querförderers 10. Nach Lösen der Spannzangen 25, 26 wird das bearbeitete Werkstück
1 dem Querförderer 10 übergeben. Anschließend fahren die Spannwagen 8 wieder zurück
in den Übergabebereich, um das nächste, in der Zwischenzeit in der Bearbeitungsstation
5 bearbeitete Werkstück 1 zu übernehmen.
[0038] Die Übergabe des Werkstückes 1 im Übergabebereich 7 erfolgt vorteilhaft automatisch.
[0039] Da die Spannwagen 3, 8 unabhängig voneinander in Transportrichtung 6 einstellbar
sind, kann das Werkstück 1 optimal eingespannt werden. Die Fig. 2 bis 5 zeigen beispielhaft
ein Werkstück 1, das in den beiden Bearbeitungsstationen 5, 9 bearbeitet worden ist.
Das beispielhaft dargestellte Werkstück 1 ist ein Kehlsparren, der die Längsseiten
24 und 27 aufweist. Nahe den beiden Enden ist in der Längsseite 24 jeweils eine Nut
33, 34 vorgesehen, die durch die Fräseinheit 22 der Bearbeitungsstation 5 eingebracht
worden ist. Im Bereich zwischen den Nuten 33, 34, die sich über die Dicke des Werkstückes
1 erstrecken, ist die Längsseite 24 eben.
[0040] An der gegenüberliegenden Längsseite 27 ist eine über deren Länge sich erstreckende
Vertiefung 35 vorgesehen, die mit der Fräseinheit 30 der Bearbeitungsstation 9 am
Werkstück 1 angebracht worden ist.
[0041] Die Stirnseiten 36, 37 sind abgeschrägt und profiliert. Die Stirnseite 36 ist im
Querschnitt dachförmig ausgebildet, während die Stirnseite 37 über ihre Länge eine
V-förmige Vertiefung 38 aufweist. Die Profilierung der vorher schräg gesägten Stirnseiten
36, 37 kann mit der Fräseinheit 22 oder 30 ausgeführt werden. Die Stirnseite 36 kann
auch durch zwei Sägeschnitte in zwei unterschiedlichen Schwenkstellungen der Säge
bearbeitet sein.
[0042] Das Werkstück 1 gemäß den Fig. 2 bis 5 ist nur als Beispiel zu verstehen. Aus der
Bearbeitung dieses Werkstückes ergibt sich, dass in den jeweiligen Bearbeitungsstationen
5, 9 nicht jeweils alle Bearbeitungseinheiten eingesetzt werden müssen. Je nach Bearbeitungsaufgabe
werden in den Bearbeitungsstationen 5, 9 nur eine oder nur zwei oder auch alle drei
Einheiten eingesetzt.
[0043] Die Anzahl der Bearbeitungseinheiten in den Bearbeitungsstationen 5, 9 ist ebenfalls
nur beispielhaft. Die Bearbeitungsstationen können weniger oder auch mehr Bearbeitungseinheiten
aufweisen, als beispielhaft in Fig. 1 dargestellt ist. Die Bearbeitungsstationen 5,
9 können unterschiedliche Zahlen und/oder unterschiedliche Arten von Bearbeitungseinheiten
enthalten, neben den beschriebenen beispielsweise auch eine Markiereinheit, mit der
die Werkstücke 1 selbst oder irgendwelche Bezugslinien für den späteren Einsatz der
Werkstücke gekennzeichnet werden können. Vorteilhaft sind die Bearbeitungseinheiten
in den Bearbeitungsstationen 5, 9 auswechselbar, so dass es möglich ist, je nach Bearbeitungsaufgabe
die entsprechenden Bearbeitungseinheiten in die jeweilige Bearbeitungsstation 5 und/oder
9 einzuwechseln.
[0044] Ebenso können in einzelne Bearbeitungseinheiten, wie zum Beispiel die Fräseinheiten
22, 30 oder die Bohraggregate 21, 28, verschiedene Werkzeuge eingewechselt werden,
je nach Art der Bearbeitungsaufgabe. Vorteilhaft stehen die notwendigen Werkzeuge
in Werkzeugmagazinen nahe den jeweiligen Bearbeitungseinheiten zur Verfügung, aus
denen sie automatisch und schnell entnommen und in die Bearbeitungseinheit eingewechselt
werden können.
[0045] Mit der Vorrichtung ist eine flexible Bearbeitung von großen Holzbauteilen, zum Beispiel
im Holzbau, möglich. Die Werkstücke 1 werden in zwei Schritten von rechts und links
bearbeitet, wobei die Werkstücke während dieser Bearbeitungen jeweils eingespannt
sind. Die Werkstücke 1 können im Durchlauf an der kompletten Längsseite mit hoher
Genauigkeit und Qualität bearbeitet werden.
[0046] Da die Werkstücke 1 bei der Übergabe in der beschriebenen Weise immer eingespannt
bleiben, ist ein vollautomatischer Ablauf und eine hohe Bearbeitungsgenauigkeit gewährleistet.
[0047] Damit die Spannwagen 3 und 8 im Übergabebereich 7 problemlos nebeneinander verfahren
werden können, ist die Auflage bzw. die untere Spannzange 15, 26 der Spannwagen 3,
8 geringfügig nach unten verstellbar. Zur Übergabe werden die Auflagen bzw. die unteren
Spannzangen 15 derjenigen Spannwagen, die das Werkstück nicht spannen, abgesenkt.
Ebenso ist es auch möglich, das mit den Spannwagen 3 noch eingespannte Werkstück beim
Einfahren in den Übergabebereich geringfügig anzuheben, damit die Spannwagen 3, 8
problemlos nebeneinander gefahren werden können.
[0048] In der Vorrichtung können die Werkstücke 1 zunächst an beiden Stirnseiten 36, 37
gesägt werden. Anschließend wird die eine Längsseite der Werkstücke teilweise oder
über ihre gesamte Länge durch Fräsen und/oder Bohren bearbeitet.
[0049] Bei einem anderen Verfahrensablauf ist es möglich, beispielsweise nur die in Vorschubrichtung
6 vordere Stirnseite der Werkstücke 1 zu sägen und anschließend eine gewünschte Bearbeitung
durchzuführen. Danach kann die in Vorschubrichtung rückwärtige Stirnseite der Werkstücke
1 gesägt werden.
[0050] Auf jeden Fall kann eine Fräsoperation auch an beiden Stirnseiten 36, 37 der Werkstücke
1 vorgenommen werden.
[0051] Die Vorrichtung kann abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel auch spiegelbildlich
zur X- und/oder Y-Achse ausgebildet sein. Bei einer Ausführung spiegelbildlich zur
X-Achse werden die Werkstücke in Draufsicht entsprechend Figur 1 gesehen von rechts
unten zugeführt, die Durchlaufrichtung durch die Vorrichtung ist von rechts nach links
und die Entnahme vorteilhaft nach links oben. Bei einer Anordnung spiegelbildlich
zur Y-Achse wäre die Zuführung von links oben, die Durchlaufrichtung von links nach
rechts und die Entnahme rechts unten; und schließlich wäre bei einer Anordnung spiegelbildlich
zur X- und Y-Achse die Zuführung von links unten, die Durchlaufrichtung ebenfalls
von links nach rechts und die Entnahme nach rechts oben. Die ersten Spannwagen 3 sind
immer gegenüber der Zuführung vorgesehen und mit den Anschlägen ausgeführt, bzw. im
Bereich der ersten Spannwagen ist gegenüber der Zuführung ein separater Anschlag für
die Werkstücke vorgesehen.
[0052] In einer weiteren, vom dargestellten Ausführungsbeispiel abweichenden Ausführung
ist in der Vorrichtung nur eine Bearbeitungsstation vorgesehen, in der das Werkstück
komplett und auf allen Seiten bearbeitet werden kann. Die Übergabe der Werkstücke
kann in der Bearbeitungsstation oder im Bereich vor oder nach dieser Bearbeitungsstation
erfolgen, die-Entnahme vor oder nach dieser Bearbeitungsstation. Allerdings ist die
Produktionsleistung bei einer solchen Ausbildung wesentlich eingeschränkt.
1. Vorrichtung zum Bearbeiten von länglichen Werkstücken (1) aus Holz, Kunststoff und
dergleichen, mit einer Spannzangen aufweisenden Spanneinrichtung für die Werkstücke
(1), die eine Ober- und eine Unterseite (18, 19) haben, an der eine obere und eine
untere Spannzange (14, 15; 25, 26) in der Spannstellung anliegen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung aus wenigstens zwei ersten Spannwagen (3), die unabhängig voneinander
positionierbar sind, und aus wenigstens zwei zweiten Spannwagen (8) besteht, die unabhängig
voneinander positionierbar sind, dass die Spannwagen (3, 8) jeweils die obere und
die untere Spannzange (14, 15; 25, 26) aufweisen, die das Werkstück (1) zwischen der
Ober- und der Unterseite (18, 19) spannen, und dass die Spannzangen (14, 15) der ersten
Spannwagen (3) das Werkstück (1) von der einen Längsseite und die Spannzangen (25,
26) der zweiten Spannwagen (8) von der anderen Längsseite aus spannen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Spannwagen (3) spiegelbildlich zu den zweiten Spannwagen (8) angeordnet
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Spannwagen (3, 8) mit wenigstens einem Anschlag (17) für das
Werkstück (1) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (17) quer zur Verfahrrichtung (6) der Spannwagen (3, 8) einstellbar
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spannwagen (3, 8) mit dem eingespannten Werkstück (1) synchron verfahrbar sind.
6. Verfahren zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz, Kunststoff und dergleichen mit
einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das Werkstück eingespannt,
in Vorschubrichtung transportiert und bearbeitet wird,
dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (1) quer zur Vorschubrichtung (6) bis etwa auf halbe Breite eingespannt
wird, dass anschließend eine Seite des Werkstückes (1) bearbeitet wird, dass das Werkstück
(1) anschließend derart umgespannt wird, dass es von der gegenüberliegenden Seite
aus bis etwa auf halbe Breite eingespannt wird, und dass anschließend das Werkstück
(1) weiter bearbeitet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (1) beim Umspannen stets eingespannt bleibt.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (1) an der einen Seite in Vorschubrichtung (6) eingespannt und an der
gegenüberliegenden Seite bearbeitet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (1) an der einen Seite in Vorschubrichtung (6) eingespannt und an dieser
Seite bearbeitet wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (1) zur Bearbeitung durch zwei Bearbeitungsstationen (5, 9) transportiert
wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück (1) in zumindest einer der Bearbeitungsstationen (5, 9) unterschiedlich
bearbeitet wird.
12. Verfahren zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz, Kunststoff und dergleichen mit
einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das Werkstück eingespannt,
in Vorschubrichtung transportiert und bearbeitet wird,
dadurch gekennzeichnet, dass in zwei Bearbeitungsstationen (5, 9) gleichzeitig jeweils wenigstens ein Werkstück
(1) bearbeitet wird.
1. Device for working of oblong workpieces (1) made of wood, plastic and the like with
a clamping device comprising chucks for the workpieces (1) having an upper side and
an under side (18, 19), on which an upper and a lower chuck (14, 15; 25, 26) abut
in a clamping position, characterised in that the clamping device is composed of at least two first clamping carriages (3), which
are positionable independently from each other and of at least two second clamping
carriages (8) which are positionable independently from each other, that the clamping
carriages (3, 8) comprise the upper and the lower chuck (14, 15; 25, 26) respectively
which clamp the workpiece (1) between the upper and the underside (18, 19), and that
the chucks (14, 15) of the first clamping carriages (3) clamp the workpiece (1) from
the one longitudinal side and the chucks (25, 26) of the second clamping carriages
(8) from the other longitudinal side.
2. Device according to claim 1,
characterised in that the first clamping carriages (3) are arranged inversely to the second clamping carriages
(8).
3. Device according to claim 1 or 2,
characterised in that at least one of the clamping carriages (3, 8) is provided with at least one stop
(17) for the workpiece (1).
4. Device according to claim 3,
characterised in that the stop (17) is adjustable transversely to a transport direction (6) of the clamping
carriages (3, 8).
5. Device according to one of the claims 1 to 4,
characterised in that the clamping carriages (3, 8) with the clamped workpiece (1) are transportable synchronously.
6. Method for working workpieces made of wood, plastic and the like with a device according
to one of the claims 1 to 5, where by the workpiece is clamped, is transported in
the feed direction and is worked,
characterised in that the workpiece (1) is clamped transversely to the feed direction (6) to approximately
half width, that subsequently one side of the workpiece (1) is worked, that next the
workpiece (1) is reclamped in such a way that it is clamped from the opposite side
to approximately half width, and that subsequently the workpiece (1) is worked further.
7. Method according to claim 6,
characterised in that the workpiece (1) remains clamped continuously during reclamping.
8. Method according to claim 6 or 7,
characterised in that the workpiece (1) is clamped at one side in the feed direction (6) and is worked
at the opposite side.
9. Method according to claim 6 or 7,
characterised in that the workpiece (1) is clamped at one side in the feed direction (6) and worked on
this side.
10. Method according to one of the claims 6 to 9,
characterised in that the workpiece (1) is transported through two working stations (5, 9) for working.
11. Method according to claim 10,
characterised in that the workpiece (1) is worked differently in at least one of the working stations (5,
9).
12. Method for working workpieces made of wood, plastic and the like with a device according
to one of the claims 1 to 5, where by the workpiece is clamped, is transported in
feed direction and is worked,
characterised in that at two working stations (5, 9) simultaneously at least one workpiece (1) is worked
respectively.
1. Agencement pour l'usinage de pièces d'oeuvre (1) allongées, en bois, matière plastique
et matériaux similaires, comprenant un dispositif de serrage présentant des pinces
de serrage pour les pièces d'oeuvre (1, qui ont une face supérieure et une face inférieure
(18, 19) contre lesquelles s'appuient respectivement une pince de serrage supérieure
et une pince de serrage inférieure (14, 15; 25, 26), dans la position de serrage,
caractérisé en ce que le dispositif de serrage est constitué d'au moins deux premiers chariots de serrage
(3), qui peuvent être positionnés indépendamment les uns des autres, et d'au moins
deux deuxièmes chariots de serrage (8), qui peuvent être positionnés indépendamment
les uns des autres, en ce que les chariots de serrage (3, 8) présentent chacun la pince de serrage supérieure et
la pince de serrage inférieure (14, 15; 25, 26), qui serrent la pièce d'oeuvre (1)
entre la face supérieure et la face inférieure (18, 19), et en ce que les pinces de serrage (14, 15) des premiers chariots de serrage (3) serrent la pièce
d'oeuvre (1) à partir de l'un des côtés longitudinaux, et les pinces de serrage (25,
26) des deuxièmes chariots de serrage (8), à partir de l'autre côté longitudinal.
2. Agencement selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les premiers chariots de serrage (3) sont agencés de manière symétrique inverse par
rapport aux deuxièmes chariots de serrage (8).
3. Agencement selon la revendication 1 ou la revendication 2,
caractérisé en ce que l'un au moins des chariots de serrage (3, 8) est muni d'au moins une butée (17) pour
la pièce d'oeuvre (1).
4. Agencement selon la revendication 3,
caractérisé en ce que la butée (17) est réglable transversalement à la direction de déplacement (6) des
chariots de serrage (3, 8).
5. Agencement selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que les chariots de serrage (3, 8) avec la pièce d'oeuvre (1) qui y est serrée, peuvent
être déplacés de manière synchrone.
6. Procédé pour l'usinage de pièces d'oeuvre en bois, matière plastique et matériaux
similaires, à l'aide d'un agencement selon l'une des revendications 1 à 5, selon lequel
la pièce d'oeuvre est serrée, transportée dans la direction d'avance, et usinée,
caractérisé en ce que l'on serre la pièce d'oeuvre (1) jusqu'à environ à la moitié de sa largeur transversalement
à la direction d'avance (6), en ce que l'on usine ensuite un côté de la pièce d'oeuvre (1), en ce que l'on effectue ensuite un changement de serrage de la pièce d'oeuvre (1) de manière
telle qu'elle soit serrée à partir du côté opposé jusqu'à environ la moitié de sa
largeur, et en ce que l'on poursuit ensuite l'usinage de la pièce d'oeuvre (1).
7. Procédé selon la revendication 6,
caractérisé en ce que la pièce d'oeuvre (1) reste constamment serrée lors de l'opération de changement
de serrage.
8. Procédé selon la revendication 6 ou la revendication 7,
caractérisé en ce que la pièce d'oeuvre (1) est serrée sur un côté dans la direction d'avance (6), et est
usinée sur le côté opposé.
9. Procédé selon la revendication 6 ou la revendication 7,
caractérisé en ce que la pièce d'oeuvre (1) est serrée sur un côté dans la direction d'avance (6), et est
usinée sur ce côté.
10. Procédé selon l'une des revendications 6 à 9,
caractérisé en ce que la pièce d'oeuvre (1) est transportée, pour son usinage, à travers deux postes d'usinage
(5, 9).
11. Procédé selon la revendication 10,
caractérisé en ce que la pièce d'oeuvre (1) est usinée différemment dans l'un au moins des postes d'usinage
(5, 9).
12. Procédé pour l'usinage de pièces d'oeuvre en bois, matière plastique et matériaux
similaires, à l'aide d'un agencement selon l'une des revendications 1 à 5, selon lequel
la pièce d'oeuvre est serrée, transportée dans la direction d'avance, et usinée,
caractérisé en ce que l'on procède à l'usinage respectivement d'au moins une pièce d'oeuvre (1) simultanément
dans deux postes d'usinage (5, 9).