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EP 2 186 436 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.08.2013 Patentblatt 2013/33 |
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Anmeldetag: 17.11.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zur Bewegungsbeeinflussung eines bewegbaren Möbelteils und Möbel
Device for influencing the movement of a mobile item of furniture and furniture
Dispositif destiné à influencer le mouvement d'une pièce de meuble mobile et meuble
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.11.2008 DE 202008015222 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.05.2010 Patentblatt 2010/20 |
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Patentinhaber: Grass GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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Erfinder: |
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- Ahlfeld, Jürgen
88138 Weissensberg (DE)
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Vertreter: Otten, Roth, Dobler & Partner |
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Patentanwälte
Grosstobeler Strasse 39 88276 Ravensburg / Berg 88276 Ravensburg / Berg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2007/028177 WO-A1-2010/009780 DE-U1-202006 006 190
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WO-A1-2008/128257 DE-U1-202005 006 945
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bewegungsbeeinflussung eines bewegbaren
Möbelteils gemäß Anspruch 1 und ein Möbel gemäß Anspruch 9.
Stand der Technik
[0002] Bei bekannten Systemen im Möbelbereich werden manuell ausgeführte Bewegungen eines
bewegbaren Möbelteils durch Vorrichtungen zur Bewegungsbeeinflussung des bewegbaren
Möbelteils unterstützt. Das Möbelteil beispielsweise eine Schublade kann dabei über
eine Führungseinheit relativ zu einem Möbelkorpus an dem Möbelkorpus bewegbar aufgenommen
sein, wobei das Möbelteil von Hand aus einer geschlossenen beziehungsweise eingefahrenen
Position gegenüber dem Möbelkorpus in eine geöffnete Position bewegt wird. Die Vorrichtung
zur Bewegungsbeeinflussung dient insbesondere dazu, die Bewegung des betreffenden
Möbelteils kontrolliert und für einen Nutzer mit einem hohem Bedienkomfort zu ermöglichen.
[0003] So sind mechanische Systeme im Einsatz, die das Öffnen oder das Schließen bzw. einen
Start- und/oder Endvorgang für eine Bewegung verbessern. So kann beispielsweise beim
Öffnen der Schublade ein Kraftspeicher zum Beispiel mit einer sogenannten Einzugsfeder
eines Einzugssystems vorgespannt werden, um im Fall des nachfolgenden Schließens bzw.
Einziehens der Schublade betriebsbereit vorgespannt zu sein. Das Schließen aus der
offenen in die geschlossene Position erfolgt weiterhin im Wesentlichen von Hand, wobei
ein definiertes Erreichen einer Zielposition im letzten Teilabschnitt der Schließbewegung,
in einem sogenannten Fangbereich der Schließbewegung unter Kopplung des Kraftspeichers
und des bewegbaren Möbelteils, sicher erfolgt bzw. automatisch mit Hilfe der sich
dabei entspannenden Einzugsfeder unterstützt wird.
[0004] Die
WO 2010/009780 A1 betrifft eine Kontrollvorrichtung zum Ausführen einer Öffnungs- oder Schließphase
eines beweglichen Möbelteils eines Möbels. Die Kontrollvorrichtung weist einen auf
Federmittel wirkenden Elektromotor auf.
Aufgabe und Vorteile der Erfindung
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein System der einleitend bezeichneten
Art technisch und im Hinblick auf den Bedienkomfort des Möbelstücks weiter zu verbessern.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Ansprüche 1 und 9 gelöst. In den abhängigen Ansprüchen
sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung definiert.
[0007] Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Bewegungsbeeinflussung eines bewegbaren
Möbelteils, das über eine Führungseinheit relativ zu einem Möbelkorpus an dem Möbelkorpus
bewegbar aufgenommen ist, mit einer Einzugseinrichtung zum Einziehen des bewegbaren
Möbelteils, umfassend einen Einzieh-Kraftspeicher zur Bereitstellung einer Einziehkraft,
um das bewegbare Möbelteil in eine Schließstellung am Möbelkorpus einzuziehen, und
ein Koppelstück, das unter der Wirkung des Einzieh-Kraftspeichers bewegbar ist und
mit dem eine lösbare Kopplung zwischen dem Möbelkorpus und dem bewegbaren Möbelteil
möglich ist. Das Koppelstück kann insbesondere ein unter der Wirkung des Einzieh-Kraftspeichers
hin- und herbewegbares Gleitstück sein. Ein wesentlicher Aspekt der Erfindung liegt
darin, dass eine Ausstoßvorrichtung vorhanden ist, wobei das bewegbare Möbelteil in
der Schließstellung in Position zum Möbelkorpus gehalten wird, mit Ausstoßmitteln,
die in der Schließstellung des bewegbaren Möbelteils durch Einwirken auf das bewegbare
Möbelteil lösbar und unter Wirkung eines Ausstoß-Kraftspeichers ausschiebbar sind,
so dass das bewegbare Möbelteil mit den Ausstoßmitteln weggedrückt wird. Die Ausstoßmittel
sind zum Beispiel durch Berühren des bewegbaren Möbelteils bzw. vorzugsweise durch
Drücken auf das bewegbare Möbelteil entgegen einer Öffnungsrichtung des bewegbaren
Möbelteils lösbar oder durch Einwirken an dem bewegbaren Möbelteil oder dem Korpus,
z.B. durch Betätigen eines Schaltelements. Durch die Erweiterung der Vorrichtung zur
Bewegungsbeeinflussung mit einer Ausstoßvorrichtung wird der Bedienkomfort deutlich
gesteigert. Außerdem erfolgt dies noch zusätzlich mit einer vorteilhaften Druckauslösung,
was die Anordnung weiter verbessert. Denn das entsprechende Aktivieren der Ausstoßvorrichtung
bzw. des anschließenden Herausbewegens wird als angenehm empfunden.
[0008] Insbesondere muss für ein entsprechendes Einwirken auf die Ausstoßvorrichtung kein
zusätzliches Bedienelement vorgesehen werden. Es kann damit sogar auf ein Griffelement
am bewegbaren Möbelteil nun ganz verzichtet werden, was dem Nutzer zusätzlich einen
ästhetischen Gewinn bringt. Das Griffelement wird nicht nur ersetzt, sondern dessen
Funktionalität vorteilhaft verborgen untergebracht bzw. von einem ohnehin vorhandenen
Frontabschnitt des bewegbaren Möbelteils übernommen.
[0009] Hierzu kann z.B. eine sogenannte Touch-Latch-Anordnung zum Einsatz kommen. Diese
kann eine Verriegelungseinheit umfassen, welche das bewegbare Möbelteil bzw. die Schublade
in der geschlossenen Stellung hält und mit der Ausstoßvorrichtung zum Ausstoßen der
Schublade zusammenwirkt. Wird die Schublade in ihrer geschlossenen Stellung nach einer
Auslöseaktion durch Drücken auf die Schublade in Schließrichtung bewegt, gibt die
Verriegelungseinheit die Schublade frei. Dies kann beispielsweise durch eine Vorgabe
einer Bewegung eines Verriegelungselements entlang einer sogenannten Herzkurve geschehen.
Eine gespeicherte Ausstoßkraft zum Beispiel eine vorgespannte Feder der Touch-Latch-Anordnung
stößt daraufhin die Schublade in Öffnungsrichtung etwas aus. Die Schublade kann anschließend
manuell aus der etwas geöffneten Position weiterbewegt oder wieder in die geschlossene
Position gebracht werden.
[0010] Insgesamt kann vorteilhaft ein komfortables beziehungsweise intelligentes System
für bewegbare Möbelteile bereitgestellt werden, das sich auszeichnet durch eine sichere
Verriegelung des bewegbaren Möbelteils mittels Verriegelungseinheit, durch eine Einziehzuverlässigkeit
mit der Einzugsautomatik, durch eine komfortable Bedienung mittels Touch-Latch-Anordnung
und gegebenenfalls durch eine schonende Schließbewegung mit einer Dämpfvorrichtung.
[0011] Erfindungsgemäß ist eine elektrisch arbeitende Ladevorrichtung zum Aufladen des Ausstoß-Kraftspeichers
vorgesehen. Bisher kann beim Schließen von Hand die Touch-Latch-Feder im letzten Bereich
des Schließvorgangs bis zur geschlossenen Stellung vorgespannt werden, um beim nächsten
Ausstoßvorgang nach einem Auslösebeziehungsweise Entriegelungsvorgang wieder betriebsbereit
zu sein. Dies ist für einen Nutzer mit einem Kraftaufwand verbunden bzw. kann bei
einem frühzeitigen Loslassen des bewegbaren Möbelteils noch vor Erreichen einer gesicherten
Schließstellung zu einem erneuten Ausstoßen des bewegbaren Möbelteils führen. Mit
der elektrischen Ladevorrichtung wird dem abgeholfen.
[0012] Das Vorspannen des Ausstoß-Kraftspeichers bzw. der Ausstoß- oder Touch-Latch-Feder
durch die elektrische Ladevorrichtung kann nach dem Verlassen des Fangbereichs der
Einzugsautomatik erfolgen, insbesondere unmittelbar danach bzw. sofort anschließend.
So ist die Touch-Latch-Feder noch bevor ein erneuter Ausstoßvorgang möglich ist, in
Betriebsbereitschaft. Auch ein elektrisches Vorspannen direkt nach einer Auslöseaktion
zum Ausstoßen ist denkbar, damit kann beispielsweise die Ausstoßfeder vor einer Ermüdung
geschützt bzw. mechanisch geschont werden.
[0013] Erfindungsgemäß ist auch eine andere elektrisch arbeitende Ladevorrichtung zum Aufladen
des Einzieh-Kraftspeichers vorgesehen. Eine bisher notwendige Energie- bzw. Kraftaufbringung
insbesondere durch den Nutzer beim händischen Aufziehen des bewegbaren Möbelteils,
um z.B. die Einziehfeder zu spannen, ist nicht mehr nötig. Insbesondere große bzw.
schwer beladene bewegbare Möbelteile können somit leichter genutzt werden.
[0014] Erfindungsgemäß ist also zum Laden der zumindest zwei Kraftspeicher jeweils eine
separate Ladevorrichtung vorhanden. Die elektrische Ladevorrichtung soll insbesondere
nur so leistungsstark sein, dass die jeweilige Feder gerade noch vorgespannt werden
kann. Vorteilhafterweise kann somit die Baugröße bzw. können die Kosten minimiert
werden. Als Kraftspeicher der Einzugseinrichtung und der Ausstoßvorrichtung können
gleichartige, z.B. nur Spiralfedern, bzw. identische Elemente z.B. identische Federn
oder andersartige bzw. unterschiedliche Elemente eingesetzt sein, z.B. Spiralfedern
mit unterschiedlichen Federkennzahlen oder Spiralfeder und Gasfeder.
[0015] Die elektrisch arbeitende Ladevorrichtung weist vorteilhaft solche Abmessungen auf,
dass die Ladevorrichtung in einer Führungseinheit integrierbar ist, wobei die Führungseinheit
zur beweglichen Führung des bewegbaren Möbelteils am Möbelkorpus dient. Damit wird
kein zusätzlicher Platzbedarf für die Ladevorrichtung benötigt. Auch eine Zuleitung
zur Ladevorrichtung kann großteils in der Führungseinheit untergebracht sein.
[0016] Vorteilhafterweise umfasst die elektrisch arbeitende Ladevorrichtung einen Elektromotor.
[0017] Eine vorteilhafte Modifikation des Erfindungsgegenstandes sieht vor, dass die elektrisch
arbeitende Ladevorrichtung einen Energiespeicher für eine elektrische Stromversorgung
der Ladevorrichtung aufweist. So ist auch eine zeitweilige Unterbrechungen der von
außen kommenden Stromversorgung der Ladevorrichtung unkritisch.
[0018] Bevorzugt umfasst der Energiespeicher eine Batterie und/oder einen Akkumulator. Gegebenenfalls
kann die Aufladung bzw. Speicherzufuhr photovoltaisch bzw. auf Basis von Solarzellen
erfolgen. Damit kann eine von einem Stromnetz unabhängige Stromversorgung über den
Energiespeicher erreicht werden.
[0019] Weiter wird vorgeschlagen, dass die Ladevorrichtung ausgebildet ist, den Ausstoß-Kraftspeicher
beim Ausschieben des bewegbaren Möbelteils nach dem Lösen der über das Koppelstück
eingerichteten Kopplung zwischen dem Möbelkorpus und dem bewegbaren Möbelteil aufzuladen.
Das Koppelstück kann z.B. ein verschieblich geführtes Teil insbesondere ein Gleitstück
sein. So können Betriebsprozesse optimiert aufeinander abgestimmt sein bzw. parallel
ablaufen.
[0020] Außerdem ist es vorteilhaft, dass der Einzieh-Kraftspeicher und/oder der Ausstoß-Kraftspeicher
eine Federanordnung umfasst. Eine Federanordnung ist vergleichsweise einfach, platzsparend
und zuverlässig. Neben Spiralfedern sind auch andere Federn einsetzbar.
[0021] Auch ist es von Vorteil, dass die Einzugseinrichtung mit einem Dämpfer zur Dämpfung
der Einziehbewegung des bewegbaren Möbelteils versehen ist. Damit kann ein unerwünscht
harter Aufprall beziehungsweise ein stoßartiges Auftreffen des bewegbaren Möbelteils
mit Erreichen der Schließposition vermieden beziehungsweise das Erreichen sanft bzw.
kontrolliert abgedämpft erfolgen.
[0022] Schließlich betrifft die Erfindung ein Möbel mit einem bewegbaren Möbelteil, insbesondere
mit einer an einem Möbelkorpus über eine Ausziehführung bewegbar aufgenommenen Schublade,
wobei eine der oben diskutierten Vorrichtungen vorgesehen ist. Damit können für ein
entsprechendes Möbel, insbesondere für ein Küchenmöbel mit darin aufgenommenen Schubladen
die oben genannten Vorteilen realisiert werden.
1. Vorrichtung zur Bewegungsbeeinflussung eines bewegbaren Möbelteils, das über eine
Führungseinheit relativ zu einem Möbelkorpus an dem Möbelkorpus bewegbar aufgenommen
ist, mit einer Einzugseinrichtung zum Einziehen des bewegbaren Möbelteils, umfassend
einen Einzieh-Kraftspeicher zur Bereitstellung einer Einziehkraft, um das bewegbare
Möbelteil in eine Schließstellung am Möbelkorpus einzuziehen, und ein Koppelstück,
das unter der Wirkung des Einzieh-Kraftspeichers bewegbar ist und mit dem eine lösbare
Kopplung zwischen dem Möbelkorpus und dem bewegbaren Möbelteil möglich ist, und eine
Ausstoßvorrichtung vorhanden ist, wobei das bewegbare Möbelteil in der Schließstellung
in Position zum Möbelkorpus gehalten wird, mit Ausstoßmitteln, die in der Schließstellung
des bewegbaren Möbelteils durch Einwirken auf das bewegbare Möbelteil lösbar und unter
Wirkung eines Ausstoß-Kraftspeichers ausschiebbar sind, so dass das bewegbare Möbelteil
mit den Ausstoßmitteln weggedrückt wird, wobei eine elektrisch arbeitende Ladevorrichtung
zum Aufladen des Einzieh-Kraftspeichers und des Ausstoß-Kraftspeichers vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine separate elektrisch arbeitende Ladevorrichtung zum Aufladen des Einzieh-Kraftspeichers
und des Ausstoß-Kraftspeichers vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektrisch arbeitende Ladevorrichtung zum Aufladen des Ausstoß-Kraftspeichers
vorgesehen ist und die Ladevorrichtung ausgebildet ist, den Ausstoß-Kraftspeicher
beim Ausschieben des bewegbaren Möbelteils nach dem Lösen der über das Koppelstück
eingerichteten Kopplung zwischen dem Möbelkorpus und dem bewegbaren Möbelteil aufzuladen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch arbeitende Ladevorrichtung an der Führungseinheit angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch arbeitende Ladevorrichtung einen Elektromotor umfasst.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch arbeitende Ladevorrichtung einen Energiespeicher für eine elektrische
Stromversorgung der Ladevorrichtung aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher eine Batterie und/oder einen Akkumulator umfasst.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einzieh-Kraftspeicher und/oder der Ausstoß-Kraftspeicher eine Federanordnung
umfasst.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzugseinrichtung mit einem Dämpfer zur Dämpfung der Einziehbewegung des bewegbaren
Möbelteils versehen ist.
9. Möbel insbesondere mit einer an einem Möbelkorpus über eine Ausziehführung bewegbar
aufgenommenen Schublade, mit einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Device for influencing the movement of a movable furniture part, which is mounted
movably on a furniture body by a guiding unit relative to the furniture body, comprising
a drawing-in device for drawing in the movable furniture part, comprising a drawing-in
energy storage device for providing a drawing-in force to draw the movable furniture
part into a closed position on the furniture body, and a coupling piece which can
be moved under the influence of the drawing-in energy storage device and by means
of which a releasable coupling is possible between the furniture body and the movable
furniture part, and an ejection device is provided, wherein the moveable furniture
part is held in the closed position in a position relative to the furniture body,
with ejection means which in the closed position of the movable furniture part are
releasable by acting on the movable furniture part and can be pushed out under the
effect of an ej ection energy storage device, so that the movable furniture part is
pushed away by the ejection means, wherein an electrically operating charging device
is provided for charging the drawing-in energy storage device and the ejection energy
storage device, characterised in that a separate electrically operating charging device is provided respectively for charging
the drawing-in energy storage device and the ejection energy storage device.
2. Device according to claim 1 characterised in that an electrically powered charging device is provided for charging the ejection energy
storage device and the charging device is configured to charge the ejection energy
storage device when pushing out the movable furniture part after releasing the coupling
formed by the coupling piece between the furniture body and the movable furniture
part.
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the electrically powered charging device is arranged on the guiding unit.
4. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the electrically powered charging device comprises an electric motor.
5. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the electrically powered charging device comprises an energy storage device for the
electrical power supply of the charging device.
6. Device according to claim 7, characterised in that the energy storage device comprises a battery and/or an accumulator.
7. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the drawing-in energy storage device and/or the ejection energy storage device comprises
a spring arrangement.
8. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the drawing-in device is provided with a damper for damping the drawing-in movement
of the movable furniture part.
9. Item of furniture, in particular with a drawer mounted movably on a furniture body
by means of a draw-out guide, comprising a device according to one of the preceding
claims.
1. Dispositif permettant d'intervenir sur le mouvement d'une pièce de meuble mobile logée
sur un corps de meuble en étant mobile par rapport au corps de meuble par l'intermédiaire
d'une unité de guidage, avec un dispositif de rétraction permettant de retirer la
pièce de meuble mobile comprenant un accumulateur de force de rétraction permettant
de fournir une force de rétraction afin de retirer la pièce de meuble mobile dans
une position de fermeture sur le corps de meuble, et une pièce d'accouplement qui
est mobile sous l'effet de l'accumulateur de force de rétraction et avec laquelle
un accouplement réversible entre le corps de meuble et la pièce de meuble mobile est
possible, et un dispositif d'éjection étant présent, la pièce de meuble mobile étant
maintenue en place par rapport au corps de meuble dans la position de fermeture, avec
des moyens d'éjection qui, dans la position de fermeture de la pièce de meuble mobile,
peuvent être libérés en agissant sur la pièce de meuble mobile et peuvent être sortis
par coulissement sous l'action d'un accumulateur de force d'éjection, de sorte que
la pièce de meuble mobile est repoussée par les moyens d'éjection, un dispositif de
charge à fonctionnement électrique étant prévu pour charger l'accumulateur de force
de rétraction et l'accumulateur de force d'éjection, caractérisé en ce que pour charger l'accumulateur de force de rétraction et l'accumulateur de force d'éjection,
un dispositif de charge à fonctionnement électrique séparé est prévu pour chacun,
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif de charge à fonctionnement électrique est prévu pour charger l'accumulateur
de force d'éjection et le dispositif de charge est conçu pour charger l'accumulateur
de force d'éjection lors du coulissement de sortie de la pièce de meuble mobile après
la libération de l'accouplement entre le corps de meuble et la pièce de meuble mobile
réalisé par la pièce d'accouplement.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de charge à fonctionnement électrique est disposé sur l'unité de guidage.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de charge à fonctionnement électrique comprend un moteur électrique.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de charge à fonctionnement électrique comprend un accumulateur d'énergie
pour l'alimentation en courant électrique du dispositif de charge.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'accumulateur d'énergie comprend une batterie et/ou un accumulateur.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'accumulateur de force de rétraction et/ou l'accumulateur de force d'éjection comprend
un ensemble ressort.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de rétraction est pourvu d'un amortisseur permettant d'amortir le mouvement
de rétraction de la pièce de meuble mobile.
9. Meuble pourvu en particulier d'un tiroir reçu mobile sur un corps de meuble par l'intermédiaire
d'un guide d'extraction, comprenant un dispositif selon l'une quelconque des revendications
précédentes.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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