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EP 2 186 446 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.2011 Patentblatt 2011/51 |
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Anmeldetag: 16.11.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Matratze mit einem Matratzenbezug
Mattress with mattress cover
Matelas avec doublure
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.11.2008 DE 102008058113
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.05.2010 Patentblatt 2010/20 |
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Patentinhaber: diamona Hermann Koch GmbH & Co. KG |
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38446 Wolfsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Koch, Hermann
38104 Braunschweig (DE)
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Vertreter: Lins, Edgar et al |
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Gramm, Lins & Partner GbR
Theodor-Heuss-Strasse 1 38122 Braunschweig 38122 Braunschweig (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C1- 4 202 230
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US-A- 2 154 910
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Matratze mit einem Matratzenkern und einem Matratzenbezug,
der aus einer Oberseite, einer Unterseite, zwei Längsseiten und zwei Querseiten besteht
und einen wenigstens teilweise umlaufenden Verschluss aufweist, der zum Einsetzen
oder Entfernen des Matratzenkerns zu öffnen ist.
[0002] Die hier in Rede stehenden Matratzen weisen regelmäßig einen quaderförmigen Matratzenkern
auf, der eine Länge und eine Breite aufweist, die groß gegen die Höhe sind. Die Länge
und die Breite spannen somit eine Liegefläche auf, während die Höhe der Dicke der
Polsterung entspricht.
[0003] Der Matratzenkern kann aus verschiedensten Polstermaterialien bestehen. Übliche Matratzenkerne
bestehen aus Schaumstoff, Latex oder einem Federkern, in dem zahlreiche, die Abstützung
des Körpers bewirkende Federn angeordnet sind. Der Matratzenkern wird üblicherweise
mit einem Matratzenbezug versehen, der den Matratzenkern umgibt und eng an dem Matratzenkern
anliegt. Es ist zunehmend gebräuchlich, einen derartigen Matratzenbezug abnehmbar
auszugestalten, also mit einem Verschluss zu versehen, der wenigstens teilweise auf
den Längsseiten und den Querseiten verläuft und die Öffnung des Matratzenbezuges so
ermöglicht, dass der Matratzenkern in den Matratzenbezug eingeführt werden kann oder
der Matratzenbezug von dem Matratzenkern abgezogen werden kann.
[0004] Matratzen werden zunehmen mit industriellen Methoden gefertigt. Der Matratzenbezug
besteht üblicherweise aus einer die Oberseite bildenden Stoffplatte, einer die Unterseite
bildenden gleich großen Stoffplatte und einem oder mehreren Stoffstreifen, die die
Längsseiten und die Querseiten bilden. Die Stoffstreifen werden mit den Stoffplatten
der Oberseite und der Unterseite durch Nähte verbunden, wobei aus ästhetischen Gründen
die Nähte durch ein Einfassband oder ein Kederband abgedeckt sein können. Demgemäß
laufen die Nähte allseitig um die Stoffplatte der Oberseite und allseitig um die Stoffplatte
der Unterseite um. Ist ein derartiger Matratzenbezug zur Öffnung vorgesehen, wird
der Verschluss, der vorzugsweise in Form eines Reißverschlusses ausgebildet ist, mit
auf den Längsseiten und Querseiten angeordnet, und zwar üblicherweise mittig.
[0005] Eine derartige Matratze wird industriell gefertigt, indem der Matratzenbezug entlang
seinen Nähten offen ist oder, falls vorhanden, entlang seines Verschlusses geöffnet
wird, In diesem Fall muss ein Teil des Matratzenbezuges gehandhabt werden, der aus
der Stoffplatte der Unterseite und zumindest Teilen der Längsseiten und Querseiten
besteht und somit ein dreidimensional erstrecktes, wannenähnliches Gebilde darstellt.
Entweder muss der Matratzenkern in dieses aufgehaltene wannenförmige Gebilde eingelegt
werden oder das wannenförmige Gebilde muss über den gehaltenen Matratzenkern mit den
Seitenwänden allseitig gezogen werden. Die hierfür verwendeten Fertigungsmethoden
sind grundsätzlich bekannt und werden seit vielen Jahren in der Matratzenfertigung
angewendet.
[0006] Durch
US 2,154,910 sind Matratzenbezüge bekannt, die aus zwei oder drei Teilen bestehen, die miteinander
durch Befestigungsstreifen verbindbar sind. Die Befestigungsstreifen übergreifen die
Ränder der zu verbindenden Teile des Matratzenbezuges und sind mit beiden Teilen verbunden.
Es sind daher zahlreiche Befestigungsstreifen erforderlich, um die entsprechenden
Teile des Matratzenbezuges sicher aneinander zu befestigen. In einer Ausführungsform
eines Matratzenbezugs besteht dieser aus zwei gleichen Teilen, wobei das eine Teil
die Oberseite, eine erste Querseite und eine erste Längsseite bildet, während das
andere Teil die Unterseite, die zweite Querseite und die zweite Längsseite darstellt.
Im Bereich der jeweils fehlenden Längsseite bzw. Querseite des betreffenden Teils
ist lediglich ein schmaler Streifen ausgebildet, an dem Befestigungsmittel zur Verbindung
mit der Längsseitenwand bzw. Querseitenwand des anderen Teils anbringbar sind. Die
aus dem Jahre 1939 stammende Veröffentlichung befasst sich nicht mit verbesserten
Fertigungsmethoden, geschweige denn industriellen Fertigungsmethoden. Die offenbarten
Matratzenbezüge sind für eine verbesserte Fertigung auch nicht geeignet.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Matratze der eingangs
erwähnten Art so auszubilden, dass sie in der Fertigung und in ihrer Handhabung vereinfacht
wird.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß eine Matratze der eingangs erwähnten
Art dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite und wenigstens eine Querseite des Matratzenbezugs
durch eine einstückige Stoffplatte gebildet sind und dass der umlaufende Verschluss
im Bereich der Längsränder am Rand der Oberseite und im Bereich der einstückig mit
der Oberseite verbundenen Querseite am Rand der Unterseite verläuft.
[0009] Der erfindungsgemäße Matratzenbezug weist somit eine den Matratzenkern zumindest
L-förmig abdeckende Stoffplatte auf, die die Oberseite und eine Querseite des Matratzenbezuges
bildet, sodass an dieser Stelle eine Naht entfällt.
[0010] Es ist dabei auch denkbar, auch die andere Querseite einstückig mit der Oberseite
auszubilden, indem die Oberseite den Matratzenkern U-förmig abdeckt.
[0011] Entsprechend der Ausbildung der Oberseite und der wenigstens einen Querseite mit
einer einstückigen Stoffplatte verläuft der Verschluss im Bereich der Längsränder
am Rand zur Oberseite und im Bereich der einstückig mit der Oberseite verbundenen
Querseite am Rand zur Unterseite. Der Verschluss ist daher von der Oberseite zur Unterseite
der Matratze in ungewöhnlicher Weise verschwenkt angeordnet.
[0012] Der Verschluss ist vorzugsweise ein Reißverschluss, der vorteilhaft in die Nahtbildung
zwischen der die Oberseite bildenden Stoffplatte und den angrenzenden Längsseiten
bzw. der angrenzenden Stoffplatte der Unterseite integriert ist. Alternativ hierzu
kann der Verschluss auch durch verlappende Klettverschlussstreifen gebildet sein.
[0013] Der Versschluss kann insbesondere vollständig umlaufend ausgebildet sein, also sich
sowohl auf beiden Längsseiten als auch auf beiden Querseiten erstrecken.
[0014] Durch den erfindungsgemäß verlaufenden Verschluss lässt sich der Matratzenbezug der
erfindungsgemäßen Matratze in ungewöhnlicher Weise öffnen, indem mit dem Abheben der
Oberseite auch eine der Querseiten abgehoben, beispielsweise bei einer teilweisen
Öffnung des Verschlusses aufgeklappt wird, sodass der Matratzenkern in einen Unterteil
des Matratzenbezuges eingebracht wird, der zur Querseite hin offen ist, sodass die
mit dem Unterteil verbundenen Längsseiten von der abgehobenen Querseite nach außen
gelegt werden können, um das Einführen des Matratzenkerns nicht zu stören.
[0015] Der Matratzenkern kann somit in Längsrichtung in den Matratzenbezug eingeschoben
werden oder der Matratzenbezug mit seiner offenen Querseite Ober den Matratzenkern
gezogen werden.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die einstückige Stoffplatte
als Liegeseite der Matratze ausgebildet.
[0017] Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei der auf den Längsseiten benachbart
zum umlaufenden Verschluss ein hoch luftdurchlässiger, sich über einen Teil der Höhe
der Längsseiten erstreckender Materialstreifen eingesetzt ist, an den sich ein weniger
luftdurchlässiger Bezugsstoff anschließt. Wenn eine zweite Querseite vorhanden ist,
die nicht einstückig mit der Stoffplatte der Oberseite verbunden ist, kann auch in
die zweite Querseite ein hoch luftdurchlässiger Materialstreifen eingesetzt sein,
der somit durchgehend auf den Längsseiten und der zweiten Querseite verlaufend ausgebildet
sein kann.
[0018] Es ist bekannt, die zur Bildung des Matratzenbezugs erforderlichen Nähte mit Einfassbändern
oder Kederbändern abzudecken. Bei der erfindungsgemäßen Matratze ergibt sich ein ungewöhnlicher
Nahtverlauf dadurch, dass die Oberseite wenigstens mit der ersten Querwand als einstückige
Stoffplatte ausgebildet ist, sodass sich an der Abwinkelung zwischen Oberseite und
der ersten Querseite innerhalb der einstückigen Stoffplatte keine Naht ergibt. Es
entsteht somit ein Nahtverlauf, der sich an der fertigen Matratze von der Kante der
Oberseite mit den Längsseitenwänden über die vertikal stehende Kante zwischen der
Längsseite und der ersten Querseite zur Kante der ersten Querseite an der Kante der
Unterseite erstreckt. Das hierdurch entstehende ungewöhnliche Aussehen kann durch
ein vom Bezugsstoff farblich abgesetztes Einfassband oder Kederband unterstrichen
werden. An der unteren Kante der ersten Querseite verlaufen dabei zwei Nähte parallel,
zwischen denen beispielsweise ein Reißverschluss eingesetzt ist.
[0019] Der in die Längsseitenwand eingesetzte hoch luftdurchlässige Materialstreifen verläuft
vorzugsweise am Rand zur Oberseite und nimmt vorzugsweise etwa 1/3 der Höhe der Längsseite,
die der Höhe der Matratze entspricht, ein. Als hoch luftdurchlässiges Material eignet
sich insbesondere ein dreidimensionales Abstandsgewirk, das neben der hohen Luftdurchlässigkeit
auch eine gute Stabilität aufweist, sodass durch den hoch luftdurchlässigen Materialstreifen
bei der erfindungsgemäßen Konstruktion keine wesentliche Schwächung des Matratzenbezugs
eintritt. Aufgrund der einstückigen Konstruktion von Oberseite und erster Querseite
erstreckt sich der Streifen aus hoch luftdurchlässigem Material maximal über drei
Seiten der Matratze, nämlich über zwei Längsseiten und die zweite Querseite.
[0020] Die Erfindung soll im Folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert werden. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht auf ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Matratze
von schräg oben;
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht auf die Matratze gemäß Figur 1 nach einer Drehung um
180° um eine vertikale Achse.
[0021] Die in der Zeichnung dargestellte Matratze besteht aus einem (nicht dargestellten)
Matratzenkern und einem Matratzenbezug 1, der den in üblicher Weise quaderförmig ausgebildeten
Matratzenkern umfasst. Der Matratzenbezug 1 weist eine Oberseite 2, eine Unterseite
3, zwei Längsseiten 4, eine erste Querseite 5 und eine zweite Querseite 6 auf.
[0022] Die Oberseite 2 und die erste Querseite 5 sind durch eine einstückige Stoffplatte
7 gebildet, die am Übergang zwischen der Oberseite 2 und der ersten Querseite 5 um
90° abgewinkelt ist.
[0023] Die Figuren 1 und 2 lassen erkennen, dass die Stoffplatte 7 an ihren Rändern zu den
Längsseiten 4, zu der zweiten Querseite 6 und im Bereich der ersten Querseite 5 zur
Unterseite 3 jeweils mit Nähten abgeschlossen ist, die durch ein Kederband 8 abgedeckt
sind.
[0024] In der dargestellten Ausführungsform verläuft unterhalb des Kederbandes 8 ein umlaufender
Verschluss 9 in Form eines Reißverschlusses, der somit auf den beiden Längsseiten
4 und der zweiten Querseite 6 an der Kante zur Oberseite 2 angeordnet ist, im Bereich
der ersten Querseite 5 jedoch nach unten um 90° abgewinkelt verläuft und an der Kante
zur Unterseite 3 im Bereich der ersten Querseite 5 geführt ist. In dem letztgenannten
Bereich ist der Verschluss 9 beidseitig durch das Kederband 8 und ein Kederband 10
begrenzt, wobei das Kederband 10 eine um die Unterseite 3 umlaufende Naht abdeckt.
[0025] Im Bereich der Längsseiten 4 befindet sich unterhalb des umlaufenden Verschlusses
9 ein Materialstreifen 11 aus einem hoch luftdurchlässigen Gewebe. Wie insbesondere
auch Figur 2 verdeutlicht, läuft der Materialstreifen 11 auf drei Seiten der Matratze
um, nämlich auf den beiden Längsseiten 4 und auf der zweiten Stirnseite 6. Der Materialstreifen
11 erstreckt sich über einen Teil der Höhe der Längsseiten 4 und der zweiten Querseite
6 und schließt sich unmittelbar an den Verschluss 9 an. Auf der anderen Seite schließt
sich dann ein Streifen eines normalen Bezugsstoffes an.
[0026] Auf dem normalen Bezugsstoff sind im Bereich der Längsseiten 4 Griffe 12 aufgenäht,
mit denen der Transport der Matratze in üblicher Weise erleichtert wird.
[0027] Als Bezugsstoff kommen übliche Stoffqualitäten in Frage, die dem Fachmann geläufig
sind. Für den Materialstreifen 11, der hoch luftdurchlässig ist, kommt insbesondere
die Verwendung eines dreidimensionalen Abstandsgewirks in Frage, das eine hohe Luftdurchlässigkeit
mit einer guten Stabilität kombiniert.
[0028] Der Materialstreifen 11 hoher Luftdurchlässigkeit ist unmittelbar unterhalb der durch
die Oberseite 2 gebildeten Liegefläche der Matratze angeordnet und korrespondiert
in seiner Höhe mit einem unterhalb der Liegefläche im Matratzenkern vorgesehenen Lüftungssystem,
mit dem Ausdünstungen des Körpers aus dem Mittenbereich des Matratzenkerns abgeleitet
werden können. Durch den Materialstreifen 11 können diese Ausdünstungen unproblematisch
in die Umgebungsluft aus der Matratze herausgeleitet werden, sodass für ein gesundes
und trockenes Schlafklima durch die Matratze gesorgt ist.
1. Matratze mit einem Matratzenkern und einem Matratzenbezug (1), der aus einer Oberseite
(2), einer Unterseite (3), zwei Längsseiten (4), einer ersten Querseite (5) und einer
zweiten Querseite (6) besteht und einen wenigstens teilweise umlaufenden Verschluss
(9) aufweist, der zum Einsetzen oder Entfernen des Matratzenkerns zu öffnen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (2) und wenigstens eine Querseite (5) durch eine einstückige Stoffplatte
(7) gebildet sind und dass der umlaufende Verschluss (9) im Bereich der Längsränder
(4) am Rand der Oberseite (2) und im Bereich der einstückig mit der Oberseite (2)
verbundenen Querseite (5) am Rand der Unterseite (3) verläuft.
2. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (9) ein Reißverschluss ist.
3. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (9) durch überlappende Klettverschlussstreifen gebildet ist.
4. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (9) auf den Längsseiten (4) und den beiden Querseiten (5, 6) umläuft.
5. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einstückige Stoffplatte (2) als Liegeseite der Matratze ausgebildet ist.
6. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Längsseiten (4) benachbart zum Verschluss (9) ein hoch luftdurchlässiger,
sich nur Ober einen Teil der Höhe der Längsseiten (4) erstreckender Materialstreifen
(11) eingesetzt ist, an den sich ein weniger luftdurchlässiger Bezugsstoff anschließt.
7. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Querseite (5) mit der Oberseite (2) durch eine einstückige, abgewinkelte
Stoffplatte (7) gebildet ist und dass eine zweite Querseite (6) nicht einstückig mit
der Oberseite (2) ausgebildet ist.
8. Matratze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auch in die zweite Querseite (6) ein hoch luftdurchlässiger Materialstreifen (11)
eingesetzt ist.
9. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die einstückige Stoffplatte (7) mit den Längsseiten (4) entlang jeweils einer Längskante
vernäht ist und dass die Naht mit einem Einfassband oder Kederband (8) abgedeckt ist.
10. Matratze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Einfassband oder Kederband (8) farblich vom Bezugsstoff des Matratzenbezugs (1)
abgesetzt ist.
11. Matratze nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Querseite (6) und die beiden Längsseiten (4) aus einem in Längsrichtung
einstückigen Wandstreifen gebildet sind.
12. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite (3) an ihren zu den Längsseiten (4) und Querseiten (5, 6) angrenzenden
Kanten eine Verbindungsnaht aufweisen, die mit einem Einfass- oder Kederband (10)
abgedeckt ist.
13. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der hoch luftdurchlässige Materialstreifen (11) durch ein dreidimensionales Abstandsgewirk
gebildet ist.
1. Mattress with a mattress core and a mattress cover (1), which comprises an upper side
(2), an underside (3), two longitudinal sides (4), a first transverse side (5) and
a second transverse side (6) and has an at least partially encompassing closure (9),
which can be opened in order for the mattress core to be inserted or removed, characterized in that the upper side (2) and at least one transverse side (5) are formed by a single-piece
material panel (7), and in that the encompassing closure (9) runs along the periphery of the upper side (2) in the
region of the longitudinal sides (4) and runs along the periphery of the underside
(3) in the region of the transverse side (5) connected in one piece to the upper side
(2).
2. Mattress according to Claim 1, characterized in that the closure (9) is a zip.
3. Mattress according to Claim 1, characterized in that the closure (9) is formed by overlapping hook-and-loop strips.
4. Mattress according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the closure (9) encompasses the longitudinal sides (4) and the two transverse sides
(5, 6).
5. Mattress according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the single-piece material panel (7) is designed as the lying side of the mattress.
6. Mattress according to one of Claims 1 to 5, characterized by the insertion on the longitudinal sides (4), adjacent to the closure (9), of a highly
air-permeable material strip (11), which extends only over part of the height of the
longitudinal sides (4) and is adjoined by a less air-permeable covering material.
7. Mattress according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a first transverse side (5) and the upper side (2) are formed by a single-piece,
angled material panel (7), and in that a second transverse side (6) is not formed in a single piece with the upper side
(2).
8. Mattress according to Claim 7, characterized in that a highly air-permeable material strip (11) is also inserted into the second transverse
side (6).
9. Mattress according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the single-piece material panel (7) is sewn to the longitudinal sides (4) along a
longitudinal edge in each case, and in that the seam is covered by a trimming or welting band (8).
10. Mattress according to Claim 9, characterized in that the trimming or welting band (8) differs in colour from the material of the mattress
cover (1).
11. Mattress according to one of Claims 7 to 10, characterized in that the second transverse side (6) and the two longitudinal sides (4) are formed from
a longitudinally single-piece wall strip.
12. Mattress according to one of Claims 1 to 11, characterized in that those edges of the underside (3) which are adjacent to the longitudinal sides (4)
and transverse sides (5, 6) have a connecting seam which is covered by a trimming
or welting band (10).
13. Mattress according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the highly air-permeable material strip (11) is formed by a three-dimensional knitted
spacer fabric.
1. Matelas avec une âme de matelas et une housse de matelas (1), qui est composée d'un
côté supérieur (2), d'un côté inférieur (3), de deux côtés longitudinaux (4), d'un
premier côté transversal (5) et d'un deuxième côté transversal (6), et présente une
fermeture (9) au moins partiellement périphérique, qui s'ouvre pour mettre en place
ou retirer l'âme de matelas, caractérisé en ce que le côté supérieur (2) et au moins un côté transversal (5) sont réalisés en un panneau
textile monopièce (7) et en ce que la fermeture périphérique (9) s'étend dans la région des bords longitudinaux (4)
au bord du côté supérieur (2) et dans la région du côté transversal (5) qui est relié
en une seule pièce avec le côté supérieur (2) au bord du côté inférieur (3).
2. Matelas selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fermeture (9) est une fermeture à glissière.
3. Matelas selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fermeture (9) est réalisée par des bandes de fermeture à arrachement se recouvrant.
4. Matelas selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la fermeture (9) s'étend sur les côtés longitudinaux (4) et sur les deux côtés transversaux
(5, 6).
5. Matelas selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le panneau textile monopièce (2) est réalisé pour former le côté de couchage du matelas.
6. Matelas selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est incorporé, sur les côtés longitudinaux (4) à côté de la fermeture (9), une
bande de matériau (11) hautement perméable à l'air, s'étendant seulement sur une partie
de la hauteur des côtés longitudinaux (4), sur laquelle est rapporté un textile de
housse moins perméable à l'air.
7. Matelas selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un premier côté transversal (5) est réalisé avec le côté supérieur (2) en un panneau
textile monopièce replié et en ce qu'un deuxième côté transversal (6) est réalisé de façon non monopièce avec le côté supérieur
(2).
8. Matelas selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une bande de matériau hautement perméable à l'air (11) est aussi incorporée dans le
deuxième côté transversal (6).
9. Matelas selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le panneau textile monopièce (7) est cousu aussi bien avec les côtés longitudinaux
(4) qu'avec un bord longitudinal et en ce que la couture est recouverte par un galon ou un bourrelet (8).
10. Matelas selon la revendication 9, caractérisé en ce que le galon ou le bourrelet (8) est d'une couleur différente du textile de la housse
de matelas (1).
11. Matelas selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le deuxième côté transversal (6) et les deux côtés longitudinaux (4) sont réalisés
en une bande de paroi monopièce dans le sens de la longueur.
12. Matelas selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le côté inférieur (3) présente sur ses bords jouxtant les côtés longitudinaux (4)
et les côtés transversaux (5, 6) une couture de liaison, qui est recouverte par un
galon ou un bourrelet (10).
13. Matelas selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la bande de matériau hautement perméable à l'air (11) est réalisée en un tricot espaceur
tridimensionnel.

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