[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung imprägnierter
Papierwaben gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein wasserfestes Papierwabenmaterial
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 7.
[0002] Die Papierwabe ist ein leichtes Kern- bzw. Füllmaterial mit in der Regel sechsseitiger
Struktur, das hervorragende Festigkeitseigenschaften bei geringem Gewicht aufweist.
Die Papierwaben sind als Kernmaterial für Sandwichkonstruktionen bei Möbeln, Türen
und anderen Bauteilen bestens geeignet. Die Anwendungsmöglichkeiten von Waben sind
demnach sehr vielseitig.
[0003] Allerdings sind Papierwaben in ihrem Einsatz momentan insofern eingeschränkt, dass
diese beispielsweise keiner Feuchtigkeit ausgesetzt werden dürfen, da diese die strukturelle
Festigkeit der Papierwaben reduziert und schließlich zerstört. Beschränkte Anwendungen
erfolgen daher dort, wo Materialien mit Papierwabenkern der Witterung ausgesetzt sind
oder Beeinträchtigungen durch Kondenswasser zu befürchten sind, beispielsweise bei
Bauteilen im Fahrzeugbau.
[0004] In den zuvor genannten Bereichen wird momentan Wabenstrukturen aus Kunststoff oder
Aluminium der Vorzug gegeben, um die Stabilität des Materials zu gewährleisten. Allerdings
weisen diese Materialien den Nachteil auf kostenintensiv zu sein, weshalb der Einsatz
von Papierwaben hier deutliche Einsparpotentiale sowie Gewichtsvorteile bietet. Gerade
im Fahrzeugbau ist eine Reduzierung des Fahrzeuggewichts im Hinblick auf dessen Verbrauchseigenschaften
ein intensiv verfolgtes konstruktionsziel.
[0005] Es ist daher anzustreben, die bekannten Papierwaben durch eine entsprechende Behandlung
derart zu imprägnieren, dass diese auch in den zuvor als problematisch angesprochenen
Bereichen eingesetzt werden können, in denen bislang Kunststoffen der Vorzug gegeben
wird.
[0006] Die
DE 102006016943 A1 schlägt daher eine Imprägnierungsbehandlung vor, bei der die Papierwabe durch Tauchen
oder Besprühen des Papiers imprägniert wird. Für die Imprägnierung werden Lacke aus
Polyuhrethan oder Polyesterkunststoffe, die aus Ein- oder Zwei-komponenten-Material
bestehen können, vorgeschlagen.
[0007] In der
EP 0 819 053 B1 ist ein Papierwabenmaterial sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung beschrieben.
Die Lösung dieses Verfahrens sieht vor, eine Imprägnierung der Waben nach deren Expansion
vorzunehmen. Hierfür wird das Wabenmaterial erst angefeuchtet, dann einer elektrischen
Ladung ausgesetzt, die eine Beschichtung mit einem Polymerpulver ermöglicht. Durch
eine abschließende thermische Behandlung soll die Imprägnierung zustande kommen.
[0008] Nachteilig bei diesen Verfahren ist allerdings, dass es lediglich zur Bildung einer
Imprägnierungsschicht um die Papierwabe kommt. Diese Imprägnierungshülle kann allerdings
in der Praxis leicht beschädigt werden, wodurch beispielsweise durch feine Risse wiederum
Kondenswasser oder andere Feuchtigkeit von außen in die Wabenstruktur eindringen und
diese schwächen und letztlich zerstören kann.
[0009] Ein weiterer Nachteil dieser Verfahrens sowie der mit diesen Verfahren gewonnen Papierwaben
ist, dass eine Anwendung ausschließlich bei bereits auf das benötigte Format zugeschnittenen
Papierwabenflächen erfolgen kann. Ein nachträgliches Schneiden einer bereits derart
imprägnierten Papierwabe führt immer zu einer Zerstörung der Imprägnierung an den
Schnittflächen, wodurch wiederum Feuchtigkeit eindringen kann mit den bereits beschriebenen
negativen Auswirkungen.
[0010] Die
DE 202 01 922 U1 beansprucht ein Sandwichmaterial mit Papierwabenkern, wobei der Papierwabenkern wasserfest
ausgebildet sein soll, wobei völlig offen bleibt, wie diese Wasserfestigkeit zu erreichen
ist. Insofern liefert diese Schrift keine Lösung zur Frage der möglichen Imprägnierung.
[0011] Desweiteren offenbart die Schrift
DE 10 2004 059 103 A1 ebenfalls ein Sandwichmaterial, in dem wasserfeste Papierwaben verbaut sein sollen,
wobei das Bewirken der Wasserfestigkeit als gegeben vorausgesetzt wird. Es geht in
dieser Schrift schwerpunktmäßig um die Komposition des Sandwichmaterials, weniger
um die Imprägnierung der Papierwaben.
[0012] Aus der Offenlegungsschrift
DE 196 30 408 A1 ist ein Verstärkungsmaterial und ein Verfahren zu dessen Herstellung bekannt, bei
dem auch ein Träger auf Kartonbasis eine Imprägnierung erfährt. Hierfür wird in einem
ersten Schritt das in die gewünschte Form und Grösse geschnittene Verstärkungsmaterial
imprägniert durch besprühen oder übergiessen mit einem Diisocyanat, wobei ein integrales
Konzentrationsprofil des Harzes über den Querschnitt des Trägermaterials angestrebt
wird.
[0013] Nach diesem Imprägnierungsvorgang wird das Trägermaterial einer thermischen Behandlung
in einem Bereich zwischen 120 und 190 Grad Celsius ausgesetzt, wodurch die Polymerisation
in einem Zeitraum von etwa 40 Sekunden bis 3 Minuten erfolgt. In diesem Zeitfenster
der Polymerisation ist das Trägermaterial und der sich im Trägermaterial bildende
Polyharnstoff verformbar beispielsweise in beheizten Formgebungswerkzeugen, weshalb
in diesem Verfahren noch während der Polymerisation der Formgebungsprozess des Verstärkungsmateriales
erfolgt.
[0014] Nachteilig ist hierbei, dass die Imprägnierung des Trägermaterials in zeitlichen
enger Kombination mit der Formgebung für eine Verwendung beispielsweise zur Verklebung
mit einem formgleichen Karosserieblech erfolgen muss. Nach Abschluss der Polymerisation
wäre eine entsprechende Formgebung nicht mehr möglich. Dies bedeutet, dass die Imprägnierung
des Trägermaterials und die Formgebung auch örtlich zusammenfallen müssen.
[0015] Vor diesem Hintergrund ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung die Entwicklung
eines Verfahrens zur kontinuierlichen Herstellung imprägnierter Papierwaben sowie
die Schaffung entsprechender imprägnierter Papierwaben, bei dem in einem kontinuierlichen
Herstellungsprozess wasserfeste Papierwaben produziert werden können, die dann aufgrund
der durchgängigen Imprägnierung und der auch nach der Imprägnierung möglich Verformbarkeit
als noch nicht geformte Ware vorliegen. Das Verfahren soll gleichzeitig kostengünstig
und verfahrenstechnisch mit geringem Aufwand realisierbar sein.
[0016] Erreicht wird dies nach der Erfindung durch ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung
imprägnierter Papierwaben nach Anspruch 1. Die Unteransprüche 2 bis 6 haben vorteilhafte
Ausführungen dieses Verfahrens zum Gegenstand.
[0017] Anspruch 7 beschreibt ein Papierwabenmaterial entsprechend dem erfindungsgemäßen
Verfahren, wobei die Unteransprüche 8 bis 10 Bauformen dieses Materials beschreiben.
[0018] Die Aufgabe wird verfahrensgemäß gelöst, indem in einem ersten Schritt Papierwabenmaterial
in einem kontinuierlichen Expansionsprozess produziert wird. Dieses kontinuierlich
produzierte Material wird ebenfalls kontinuierlich mit einer Polyurethanharz-Lösungsmittel-Mischung
mit durch einen Lösungsmittelanteil von 10-35% stark verringerter Viskosität durchtränkt,
wodurch das Material in seiner Struktur angelöst und vollständig vom Imprägniermittel
durchdrungen wird.
[0019] Es kommt dann in einem weiteren Verfahrenschritt zur Reaktion des Polyurethanharzes
und der in der Papierwabe vorhandenen Feuchtigkeit und abschließend zum Aushärtungsvorgang
der imprägnierten Papierwabe unter Verflüchtigung der enthaltenen Lösungsmittelanteile.
[0020] Ergebnis dieses Verfahrens ist ein kontinuierlich produziertes Papierwabenmaterial,
welches derart vollständig imprägniert ist, dass es im noch unverformten Zustand in
beliebige Verpackungseinheiten zugeschnitten werden kann und als imprägniertes Rohmaterial
einer weiteren Verwendung zugeführt werden kann. Der zentrale Vorteil hierbei ist,
dass auf diese Weise der eigentliche Formgebungsprozess der imprägnierten Papierwaben
von der Herstellung respektive Imprägnierung dieser Papierwaben getrennt werden kann.
[0021] Das heisst, es ist auf diese Weise möglich, imprägnierte Papierwaben als Ausgangsmaterial
für weitere Herstellungsprozesse zur Verfügung zu stellen und somit den Verbraucher
dieses Papierwabenmaterials lediglich mit der abschließenden Formgebung des Produktes
zu belasten, da die Produktion des Materials selbst sowie die Imprägnierung als Vorleistung
erbracht worden ist. Für den Verwender des Ausgangmaterials der Papierwaben entfällt
somit eine aufwendige Imprägnierung als Verfahrensschritt seiner eigenen Herstellung.
[0022] Möglich wird dies insbesondere durch die spezielle Wirkung der Kombination aus einen
hohem Lösungsmittelanteil und dem die Imprägnierung bewirkenden Polyurethanharz. Der
hohe Lösungsmittelanteil bewirkt beim erfindungsgemäß definierten Mengenanteil zwischen
10 und 35 % Lösungsmittelanteil, welcher je nach verwendetem Papierwabenausgangsmaterial
einzustellen ist, eine strukturelle Anlösung des Papierwabenausgangsmaterial und somit
einen vollständigen Transport des gelösten Polyurethanharzes in die Papierwabenstruktur
ohne dass diese ihre strukturelle Integrität verliert. Die herabgesetzte Stabilität
durch das Anlösen der Papierwabe durch die Polyurethan-Lösungsmittel-Mischung wird
beim Aushärten des Materials durch den Verfestigungsvorgang wieder kompensiert.
[0023] Diese höhere Durchdringung des Papierwabenmaterials mit dem die Imprägnierung bewirkenden
Polyurethanharz wird zudem dadurch erreicht, dass das in der Mischung enthaltene Lösungsmittel
die Papierstruktur anlöst und somit saugfähiger macht, gleichzeitig aber auch die
Viskosität des Polyurethanharzes herabsetzt. Durch diesen Doppeleffekt wird das fließfähigere
Polyurethanharz aufgrund der Kapillarwirkung innerhalb der Mikrofaserstruktur des
Papiers in diese Struktur hineingesaugt und dringt daher tief ins Papier ein. Es handelt
sich somit um eine Imprägnierung auf deutlich höherem Niveau als die bekannten Oberflächenbehandlungen
von Papierwaben im Stand der Technik.
[0024] Um ein vorteilhaftes Verfahren anzustreben wird im Imprägniermittel ein Ein-Komponenten-Polyurethanharz
verwendet. Dieses hat insbesondere den Vorteil, dass keine Mischungsverhältnisse bei
der Verarbeitung zu berücksichtigen sind, wodurch einfachere und somit auch kostengünstigere
Verfahren anwendbar sind.
[0025] Als Behandlungsverfahren der Papierwabe mit Imprägniermittel ist bis zu einer Wabenstärke
von ca. 28 mm das Aufsprühen des Imprägniermittels möglich. Ab einer Wabenstärke über
ca. 28 mm ist dem Tauchverfahren im Imprägniermittel der Vorzug zu geben, um eine
vollständige Benetzung und Durchdringung der Waben sicher zu gewährleisten.
[0026] Zur Beschleunigung der Aushärtung ist zweckmäßigerweise als abschließender Verfahrensschritt
vorgesehen, die imprägnierten Papierwaben in einem Wärme- bzw. Trockenschrank zu lagern.
Auf diese Weise werden außerdem die noch in der Papierwabe vorhandenen Lösungsmittelreste
schneller entfernt, und die Papierwabe kann schneller weiterverarbeitet werden, beispielsweise
durch das Aufbringen von Deckschichten.
[0027] Das Imprägniermittel enthält vorteilhafterweise einen Anteil von etwa 20% bis 30%
eines organischen Lösungsmittels. Diese Mischung verwirklicht zwei Ansprüche an die
imprägnierte Papierwabe. Zum einen die gute Durchdringung der Papierwabe aufgrund
des Lösungsmittelanteils, der zum einen die Mischung fließfähiger macht und zum anderen
die Anlösung der Papierwabe derart bewirkt, dass diese saugfähiger wird. Zum anderen
einen guten Transport des Polyurethanharzes in idealer Konzentration, so dass die
Imprägnierung zu einer Umschließung der Papierwabe und Einlagerung des Polyurethanharzes
in einer Stärke führt, die der Papierwabe die gewünschten Materialeigenschaften erhält.
[0028] Bei einem zu geringen Lösungsmittelanteil wird das Papier schlechter durchdrungen.
Eine Benetzung der Inneren Papierstruktur ist dadurch nicht mehr gewährleistet. Negativ
ist dadurch, dass die Wabe wieder anfälliger für eine Feuchtigkeitsaufnahme ist.
[0029] Bei einer idealen Lösungsmittelkonzentration gelangt zum einen das Polyurethanharz
tief in die Papierstruktur und macht die Imprägnierung dadurch resistent gegen Beschädigungen,
wodurch selbst ein späterer Zuschnitt der Papierwabe möglich ist bei Erhalt der Imprägnierung.
Zum anderen wird dies aber erreicht bei einer insgesamt dünneren Polyurethanharz-Schicht,
wodurch das Material leichter und in der Verarbeitung elastischer bleibt, was den
Anforderungen an eine Papierwabe entspricht und diese weiterhin vorteilhaft abgrenzt
gegenüber beispielsweise Kunststoffwaben.
[0030] Ein zu hoher Lösungsmittelanteil schließlich führt zu einem zu geringen Transport
an verdünntem Polyurethanharz. Dieses dringt zwar gut in die Papierstruktur ein, vermag
aber nicht zur gewünschten Imprägnierung zu führen, da die Schichtstärke zu gering
ist. Zudem kann es zu einer zu starken Anlösung der Papierwabenstruktur kommen.
[0031] Es werden ebenfalls die mit einer Imprägnierung auf Polyurethanharzbasis versehenen
Papierwaben beansprucht, die gemäß dem Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche
erzeugt wurden.
[0032] Diese Papierwaben zeichnen sich in ihrem Aufbau aus durch eine Polyurethanharz-Beschichtung,
die in die Papierstruktur der Papierwabe hineinreicht. Hierdurch handelt es sich nicht
um eine Ummantelung im herkömmlichen Sinne, sondern um eine strukturelle Imprägnierung,
die dennoch erst an der bereits fertigen expandierten Papierwabe vorgenommen werden
kann. Dies ist insbesondere vorteilhaft, da so nicht in die Produktion der Papierwabe
an sich einzugreifen ist, sondern das Verfahren nachträglich an den Papierwaben erfolgen
kann, die tatsächlich bezogen auf Ihren Anwendungsbereich über eine derartige Imprägnierung
verfügen müssen.
[0033] Die Papierstruktur der Papierwabe ist hierbei zweckmäßigerweise derart von Polyurethanharz
durchdrungen, dass die Papierwabe auch an Schnittflächen wasserfest ist, die erst
nach der Imprägnierung erzeugt werden. Auf diese Weise kann die Papierwabe in ihrer
gefertigten großflächigen Ausgangsform der Imprägnierung unterzogen werden, da ein
nachträgliches Zuschneiden unproblematisch ist. In der Praxis wirkt sich dies sehr
vorteilhaft aus, da so nicht eine Vielzahl von Zuschnitten der Imprägnierung zugeführt
werden müssen, sondern lediglich aus einer zuvor imprägnierten Papierwabenfläche eine
beliebige Zahl beliebig geformter Zuschnitte erfolgen kann.
[0034] Schließlich weisen sich die nach dem Verfahren hergestellten Papierwaben durch eine
erhöhte Festigkeit aus, die durch die strukturelle Einlagerung des Polyurethanharzes
bedingt ist.
1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung imprägnierter Papierwaben als Kernmaterial
unter Verwendung von Polyurethanharz, zumindest umfassend die Verfahrensschritte:
(a) kontinuierliche Herstellung von expandiertem Papierwabenmaterial,
(b) kontinuierliche Behandlung des expandierten Papierwabenmaterials mit einem Imprägniermittel
enthaltend eine Polyurethanharz-Lösungs-mittel-Mischung, die eine verringerte Viskosität
durch einen Anteil von etwa 10% - 35% Lösungsmittel aufweist,
(c) Anlösen und vollständiges Durchdringen der Papierwaben mit dem Imprägniermittel,
(d) Reaktion des Polyurethanharzes mit der in der Papierwabe vorhandenen Feuchtigkeit
sowie
(e) Verflüchtigung des Lösungsmittelanteils und Aushärten der imprägnierten Papierwabe.
2. Verfahren zur Imprägnierung von Papierwaben nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das im Imprägniermittel ein Ein-Komponenten-Polyurethanharz verwendet wird.
3. Verfahren zur Imprägnierung von Papierwaben nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Behandlung der Papierwabe mit Imprägniermittel bis zu einer Stärke von ca. 28
mm durch ein Aufsprühen des Imprägniermittels erfolgt.
4. Verfahren zur Imprägnierung von Papierwaben nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Behandlung der Papierwabe mit Imprägniermittel ab einer Stärke von ca. 28 mm durch
ein Tauchverfahren in Imprägniermittel erfolgt.
5. Verfahren zur Imprägnierung von Papierwaben nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
als abschließender Verfahrensschritt das Lagern der imprägnierten Papierwabe in einem
wärme- bzw. Trockenschrank zur Beschleunigung der Aushärtung vorgesehen ist.
6. Verfahren zur Imprägnierung von Papierwaben nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Imprägniermittel einen Anteil von etwa 20% bis 30% eines organischen Lösungsmittels
enthält.
7. Papierwaben mit einer Imprägnierung auf Polyurethanharzbasis versehen, die gemäß dem
Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche erzeugt wurde.
8. Papierwaben nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Polyurethanharz eine Beschichtung bildet, die in die Papierstruktur der Papierwabe
hineinreicht.
9. Papierwaben nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Papierstruktur der Papierwabe derart von Polyurethanharz durchdrungen ist, dass
die Papierwabe auch an Schnittflächen wasserfest ist, die erst nach der Imprägnierung
erzeugt werden.
10. Papierwaben nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Festigkeit der Papierwabe durch die Imprägnierung erhöht ist.