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(11) |
EP 2 186 954 A1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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19.05.2010 Patentblatt 2010/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.11.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA MK RS |
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Anmelder: Kolektor Missel Schwab GmbH |
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70736 Fellbach/Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet.
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Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner GbR |
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Postfach 31 02 20 80102 München 80102 München (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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| (54) |
Montagevorrichtung zum Halten eines Sanitärgegenstands |
(57) Eine Montagevorrichtung (10) zum Halten eines Sanitärgegenstands, insbesondere eines
WCs oder Bidets, weist ein erstes Rahmenelement (10) aus einem metallenen Material
oder einem insbesondere hochfesten Kunststoff und ein zweites Rahmenelement (50) aus
nichtmetallischem Material auf.
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[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung zum Halten eines Sanitärgegenstands,
die ein erstes Rahmenelement und ein zweites Rahmenelement umfasst.
[0002] Montagevorrichtungen zum Halten von Sanitärgegenständen, beispielsweise zum Halten
von insbesondere wandhängenden WCs oder Bidets, sind grundsätzlich bekannt. Bekannte
Montagevorrichtungen bestehen beispielsweise aus einem Profilrahmen, der gleichzeitig
zur Befestigung der vorgenannten Einrichtungen und zur Befestigung der Montagevorrichtung
an einer Wand, auf einem Boden und/oder an oder in einem Ständer- oder Schienensystem
dient.
[0003] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die einfach aufzubauen ist, ein geringeres Gewicht aufweist und kostengünstig
herzustellen ist.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1 und insbesondere
dadurch, dass die Montagevorrichtung ein erstes Rahmenelement, das insbesondere aus
einem metallenen Material oder einem hochfesten Kunststoff ausgebildet ist, und ein
zweites Rahmenelement umfasst, das aus nichtmetallischem Material ausgebildet ist.
[0005] Durch die Ausbildung des ersten Rahmenelements aus einem metallenen Material oder
aus einem hochfesten Kunststoff kann das erste Rahmenelement eine relativ hohe statische
Belastung, die durch einen an der Montagevorrichtung fixierten Sanitärgegenstand,
wie beispielsweise ein WC- oder Bidet-Becken, bewirkt wird und einem Gewicht von bis
zu 400 kg entsprechen kann, aufnehmen. Hochfeste Kunststoffe, die derart hohe Gewicht
aufnehmen beziehungsweise tragen können, werden auch als Hochleistungskunststoffe
bezeichnet und sind vom Gewicht her leichter als Metalle.
[0006] Demgegenüber ist das zweite Rahmenelement zur Aufnahme von geringeren Kräften vorgesehen.
Das zweite Rahmenelement kann beispielsweise zum Halten eines Spülbehälters mit Wasser
zum Spülen eines WC-Beckens vorgesehen sein. Der Spülbehälter besteht in der Regel
aus Kunststoff und hat auch im mit Wasser gefüllten Zustand ein relativ geringes Gewicht.
So enthält ein gefüllter Spülwasserbehälter typischerweise 6 bis 9 1 Wasser, so dass
sein Gesamtgewicht bei etwa 10 bis 15 kg liegt. Das zweite Rahmenelement kann daher
aus einem nichtmetallischen Material, insbesondere einem Kunststoff oder Kunststoffgemisch,
aber auch aus Holz oder einem Holz-Kunststoffgemisch ausgebildet sein, was sich insbesondere
aufgrund der stark steigenden Weltmarktpreise für Metalle, wie beispielsweise Stahl
oder Stahlprofile, günstig auf die Herstellungskosten der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung
auswirkt.
[0007] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in der Beschreibung, den Zeichnungen
sowie den Unteransprüchen beschrieben.
[0008] Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist das erste Rahmenelement als in der Montageposition
der Vorrichtung unteres Rahmenelement vorgesehen, um ein WC-Becken oder Bidet-Becken
daran zu befestigen und das zweite Rahmenelement ist als in der Montageposition der
Vorrichtung oberes Rahmenelement vorgesehen.
[0009] Nach einer Ausführungsform der Erfindung handelt es sich bei dem nicht metallenen
Material, aus dem das zweite Rahmenelement ausgebildet ist, um einen Kunststoff oder
um ein Gemisch aus Kunststoff und Holz. Kunststoffe oder Gemische aus Kunststoffe
und Holz sind relativ einfach und in beliebiger Form, also auch in der Form, die das
zweite Rahmenelement haben soll, herstellbar. Ferner können mit derartigen Materialien
auch relativ stabile zweite Rahmenelemente realisiert werden, so dass stets sichergestellt
ist, dass diese beispielsweise die durch einen gefüllten Spülbehälter oder bei dessen
Funktionsauslösung auftretenden Belastungen tragen können.
[0010] Nach einer Ausführungsform der Erfindung handelt es sich bei dem nichtmetallischen
Material, aus dem das zweite Rahmenelement ausgebildet ist, um ein Gemisch aus im
Spritzgießverfahren gespritzten oder in anderen technologischen Verfahren verschmolzenen,
verpressten und/oder gesinterten Kunststoffen. Insbesondere kann es sich um Recyclingmaterial
aus Kunststoffen handeln. Kunststoffe aus recycelten Materialien oder Produkten sind
in einem großen Angebot verfügbar und zudem noch relativ kostengünstig. Ferner sind
diese Kunststoffe durch Spritzgießen, Verschmelzen, Verpressen bzw. Sintern relativ
einfach verarbeitbar, so dass insgesamt ein günstiges und aufgrund des relativ geringen
Gewichts von Kunststoff auch leichtes zweites Rahmenelement herstellbar ist. Bei dem
Recyclingmaterial aus Kunststoffen kann es sich dabei im Wesentlichen um beliebige
Sekundärrohstoffe aus Kunststoff handeln bis hin zu geschredderten Autoreifen.
[0011] Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist das zweite Rahmenelement dazu ausgebildet,
eine Verkleidung oder dergleichen, beispielsweise eine Bauplatte zur Verkleidung einer
Trockenbauwand, zu halten.
[0012] Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist das zweite Rahmenelement aus Längsholmen
und Querholmen ausgebildet. Die Längsholme verlaufen senkrecht auf der linken und
der rechten Seite des zweiten Rahmenelements, wenn sich dieses in der Montageposition
für die Sanitäreinrichtungen befindet. Die Längsholme bilden somit die senkrecht verlaufenden
Seiten des zweiten Rahmenelements. Ein oder mehrere Querholme verlaufen waagrecht
hierzu und verbinden die Längsholme miteinander. Insgesamt lässt sich damit unter
Verwendung von relativ wenig Material ein in sich steifes und stabiles zweites Rahmenelement
realisieren.
[0013] Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist das zweite Rahmenelement erste Befestigungsmittel
auf, um damit das zweite Rahmenelement an einer Wand, insbesondere an einer Gebäudewand,
zu montieren. Bei den ersten Befestigungsmitteln kann es sich insbesondere um Aufnahmen
für Schrauben und/oder um Halteelemente zum Abstützen des zweiten Rahmenelements von
einer Wand handeln.
[0014] Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist das erste Rahmenelement zweite Befestigungsmittel
zur Montage eines Sanitärgegenstands, insbesondere WC- oder Bidet-Becken, auf. Bei
den zweiten Befestigungsmitteln handelt es sich insbesondere um Aufnahmen für Schrauben
oder ähnliches oder um Bolzen oder dergleichen zur Montage des Sanitärgegenstands.
[0015] Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist das erste Rahmenelement dritte Befestigungsmittel
auf, um das erste Rahmenelement an einer Wand und/oder am Boden zu fixieren.
[0016] Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind die ersten Befestigungsmittel in einem
oberen Bereich des zweiten Rahmenelements angeordnet. In seinem unteren Bereich ist
das zweite Rahmenelement mit dem oberen Bereich des ersten Rahmenelements verbindbar
bzw. das zweite Rahmenelement ist im unteren Bereich mit dem oberen Bereich des ersten
Rahmenelements zur Montagevorrichtung zusammensetzbar.
[0017] Mit den vorgenannten Ausführungsformen lassen sich mittels der dritten Befestigungsmittel
Befestigungsmöglichkeiten für das erste Rahmenelement und damit für die erfindungsgemäße
Montagevorrichtung an einer Wand realisieren, die sich etwa in Höhe der zweiten Befestigungsmittel
für einen Sanitärgegenstand befinden. Diese Befestigungsmöglichkeiten liegen damit
unterhalb eines Spülbehälters, wenn dieser an dem zweiten Rahmenelement montiert ist.
Durch diese Anordnung der dritten Befestigungsmittel lässt sich die Biegung der Längsholme
und die Deformation der von den Querholmen gebildeten Traversen stark verringern,
im Vergleich zur Anordnung der ersten Befestigungsmittel in einem in Montageposition
der Montagevorrichtung oberen Bereich des zweiten Rahmenelements.
[0018] Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die Oberfläche des zweiten Rahmenelements
zumindest teilweise lackiert oder beschichtet. Dadurch kann das zweite Rahmenelement
optisch ansprechend gestaltet werden.
[0019] Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Rahmenelemente ineinander
einsteckbar. Dadurch lassen sich die beiden Rahmenelemente im Werk oder auf der Baustelle
relativ einfach miteinander montieren, so dass die Montagevorrichtung aus den beiden
Rahmenelementen schnell und einfach zusammenbaubar ist.
[0020] Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist mindestens eine Arretierung vorgesehen,
um die beiden Rahmenelemente relativ zueinander zu fixieren. Dadurch kann die Stabilität
und Steifigkeit der Montagevorrichtung erhöht werden.
[0021] Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Rahmenelemente teleskopartig
miteinander verbindbar. Dadurch lässt sich in relativ einfacher Weise eine Höhenverstellung
der beiden Rahmenelemente zueinander ermöglichen. Die erforderliche Anpassung des
Spülrohrbogens erfolgt durch teleskopierbare, ineinander steckbare Teilrohre oder
faltenbalgartige Rohre.
[0022] Nach den obigen Ausführungsformen ist das erste Rahmenelement als in Montageposition
der Montagevorrichtung unteres Rahmenelement und das zweite Rahmenelement ist als
oberes Rahmenelement vorgesehen. Hierbei eignet sich die Montagevorrichtung insbesondere
zum Halten eines WC-Beckens mit einem Spülbehälter bzw. zum Halten eines Bidets. Alternativ
kann die erfindungsgemäße Montagevorrichtung auch zum Halten eines Waschtisches oder
eines Urinals vorgesehen sein. Dann ist bevorzugt das zweite Rahmenelement als unteres
Rahmenelement und das erste Rahmenelement ist bevorzugt als oberes Rahmenelement der
Montagevorrichtung vorgesehen, da relativ hohe Belastungen, beispielsweise bis zu
150 kg, im oberen Bereich der Montagevorrichtung auftreten können, die vom ersten
Rahmenelement aus metallenem Material oder aus Hochleistungskunststoff aufgenommen
werden und bevorzugt an die Wand, an der die Montagevorrichtung fixiert ist, abgeleitet
werden. Das zweite Rahmenelement dient dann im Wesentlichen zur zusätzlichen Abstützung
des ersten Rahmenelements gegenüber dem Boden, wobei dann das zweite Rahmenelement
bevorzugt Stützfüße aufweist.
[0023] Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung beispielhaft anhand vorteilhafter Ausführungsformen
und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1A
- eine schematische Darstellung eines ersten Rahmen- elements einer erfindungsgemäßen
Montagevorrich- tung,
- Fig. 1B
- eine seitliche Ansicht des in Fig. 1A gezeigten ersten Rahmenelements,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemä- ßen Montagevorrichtung.
[0024] Das in Fig. 1A und Fig. 1B gezeigte erste Rahmenelement 10 besteht aus einem metallischen
Material, insbesondere Stahl, und weist einen ersten Längsholm 12 als auch einen zweiten
Längsholm 14 auf. Das erste Rahmenelement 10 hat ferner einen ersten Querholm 16 und
einen zweiten Querholm 18, über die die beiden Längsholme 12 und 14 jeweils miteinander
verbunden sind.
Der erste Querholm 16 weist eine Aussparung 20 für ein Spülrohr eines WC-Beckens auf,
welches an dem ersten Querholm 16 mittels Bolzen und Muttern an den Bohrungen 22,
24, 26 bzw. 28 fixierbar ist.
[0025] Ein oberer Bereich 30 des ersten Längsholms 12 und ein oberer Bereich 32 des zweiten
Längsholms 14 können ferner so ausgebildet sein, dass damit eine Steckverbindung zu
einem zweiten Rahmenelement, welches in Fig. 2 gezeigt ist, realisiert werden kann.
[0026] Ein unterer Bereich 34 des ersten Längsholms 12 und ein unterer Bereich 36 des zweiten
Längsholms 14 sind ferner so ausgebildet, dass damit eine Abstützung des ersten Rahmenelements
10 und damit der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung am Boden realisiert werden kann.
Insbesondere sind hierzu die Füße 70, 72 an den unteren Bereichen 34, 36 angeordnet.
Dabei handelt es sich beispielsweise um Drehfüße, die in den unteren Bereichen 34,
36 eingeschraubt sind.
[0027] Ferner weist, wie in Fig. 1B gezeigt ist, das erste Rahmenelement 10 an jedem Längsholm
12, 14 ein Haltelement 74 auf. Die Halteelemente 74 sind zur Befestigung des ersten
Rahmenelements 10 an einer Wand vorgesehen.
[0028] Fig. 2 zeigt schematisch eine erfindungsgemäße Montagevorrichtung 40 umfassend das
bereits in Fig. 1A und Fig. 1B gezeigte erste Rahmenelement 10 und ein zweites Rahmenelement
50. Einander entsprechende Elemente oder Komponenten sind in Fig. 1A, Fig. 1B und
Fig. 2 mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
[0029] Das zweite Rahmenelement 50 ist an den durch die beiden Pfeile gekennzeichneten Stellen
an dem ersten Rahmenelement 10 angeordnet. Insbesondere kann das zweite Rahmenelement
50 in das erste Rahmenelement 10 eingesteckt sein. Das zweite Rahmenelement 50 hat
einen ersten Längsholm 52 und einen zweiten Längsholm 54, die über einen Querholm
56 miteinander verbunden sind. Am zweiten Rahmenelement 50 ist ferner ein Halteelement
58 vorgesehen, um den in Montageposition oberen Bereich der Montagevorrichtung 40
an einer Wand zu fixieren.
[0030] Das zweite Rahmenelement 50 kann ferner weitere, hier nicht gezeigte Querholme aufweisen,
um beispielsweise eine Armatur daran zu befestigen.
[0031] Das zweite Rahmenelement 50 ist zur Montage eines Spülbehälters 60 vorgesehen, der
beispielsweise auch an einem oder mehreren hier nicht gezeigten Querholmen befestigt
sein kann. Das Spülrohr 62 des Spülbehälters 60 ist ferner am ersten Querholm 16 des
ersten Rahmenelements 10 angeordnet. Der Ausgang des Spülrohrs 62 kann ferner an ein
zu installierendes WC-Becken angeschlossen werden. Bevorzugterweise lassen sich das
erste und zweite Rahmenelement 10, 50 teleskopartig miteinander verbinden, um beispielsweise
einen Höhenausgleich zur Montage des Spülrohrs 62 bereitzustellen. In der endgültigen
Montageposition lassen sich dann bevorzugterweise die beiden Rahmenelemente 10, 50
gegeneinander fixieren, beispielsweise mittels Schrauben oder Verrastungen.
[0032] Zur Montage des hier nicht gezeigten WC-Beckens können ferner Bolzen 66 und 68 an
den Bohrungen des ersten Querholms 16 des ersten Rahmenelements 10 angeschraubt sein.
Ein Abflussrohr 64 kann am ersten Querholm 16 und gegebenenfalls auch am zweiten Querholm
18 fixiert sein, an das das zu installierende Becken angeschlossen werden kann.
[0033] An den unteren Bereichen des ersten Rahmenelements 10 befinden sich teleskopartig
versenk- beziehungsweise ausziehbare Füße 70, 72, um damit beispielsweise einen Höhenausgleich
zur Anpassung der Montagevorrichtung an die Höhe des Abflussrohrs 64 bewerkstelligen
zu können.
[0034] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, dient das zweite Rahmenelement 50 als Halterung für
den Spülbehälter 60, der in gefülltem Zustand mit etwa 10 bis 15 kg relativ leicht
ist. Dieses Gewicht kann dauerhaft vom zweiten Rahmenelement 50 aus nichtmetallischem
Material getragen werden. Damit kann, aufgrund der Ausbildung des zweiten Rahmenelements
50 aus Nichtmetall, insbesondere Kunststoff, ein relativ kostengünstiges zweites Rahmenelement
50 und damit auch eine relativ kostengünstige Montagevorrichtung 40 realisiert werden.
[0035] Das erste Rahmenelement 10 ist aus metallenem Material, insbesondere aus Stahl, oder
aus speziellem hochfesten Kunststoff bzw. aus Hochleistungskunststoff ausgebildet,
um die relativ hohen Belastungen, welche von einem daran montierten Sanitärgegenstand
bei dessen bestimmungsgemäßen Gebrauch bewirkt werden, aufzunehmen.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 10
- erstes Rahmenelement
- 12
- erster Längsholm
- 14
- zweiter Längsholm
- 16
- erster Querholm
- 18
- zweiter Querholm
- 20
- Aussparung
- 22
- Bohrung
- 24
- Bohrung
- 26
- Bohrung
- 28
- Bohrung
- 30
- oberer Bereich
- 32
- oberer Bereich
- 34
- unterer Bereich
- 36
- unterer Bereich
- 40
- Montagevorrichtung
- 50
- zweites Rahmenelement
- 52
- erster Längsholm
- 54
- zweiter Längsholm
- 56
- erster Querholm
- 58
- Halteelement
- 60
- Spülbehälter
- 62
- Spülrohr
- 64
- Abflussrohr
- 66
- Bolzen
- 68
- Bolzen
- 70
- Fuß
- 72
- Fuß
- 74
- Halteelement
1. Montagevorrichtung (40) zum Halten eines Sanitärgegenstands, insbesondere eines WCs
oder Bidets, mit einem ersten Rahmenelement (10) und einem zweiten Rahmenelement (50),
das aus nichtmetallischem Material ausgebildet ist.
2. Montagevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
es sich bei dem nichtmetallischen Material um einen Kunststoff oder um ein Gemisch
aus Kunststoff und Holz, insbesondere um ein Gemisch aus Kunststoff- und Holzabfällen,
handelt.
3. Montagevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
es sich bei dem nichtmetallischen Material um ein Gemisch aus gespritzten, verschmolzenen,
verpressten und/oder gesinterten Kunststoffen, insbesondere Recyclingmaterial aus
Kunststoffen, handelt.
4. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Rahmenelement (50) aus Längsholmen (52, 54) und mindestens einem Querholm
(56) ausgebildet ist, der die Längsholmen miteinander verbindet.
5. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Rahmenelement (50) erste Befestigungsmittel (58), insbesondere Aufnahmen
für Schrauben oder Ähnliches, zur Montage der Vorrichtung an einer Wand aufweist.
6. Montagevorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die ersten Befestigungsmittel (58) in einem in Montageposition der Montagevorrichtung
oberen Bereich des zweiten Rahmenelements (50) angeordnet sind.
7. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Rahmenelement (10) aus einem metallenen Material oder aus einem insbesondere
hochfesten Kunststoff ausgebildet ist.
8. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Rahmenelement (10) zweite Befestigungsmittel (22-28) zur Montage eines Sanitärgegenstands,
insbesondere WC- oder Bidetbecken, und dritte Befestigungsmittel (70, 72, 74) zur
Befestigung des ersten Rahmenelements (10) an einer Wand und / oder am Boden aufweist.
9. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Oberfläche des zweiten Rahmenelements (50) zumindest teilweise lackiert oder beschichtet
ist.
10. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Rahmenelemente (10, 50) ineinander einsteckbar sind.
11. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens eine Arretierung vorgesehen ist, um die beiden Rahmenelemente (10, 50)
gegeneinander zu fixieren.
12. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Rahmenelemente (10, 50) teleskopartig miteinander verbindbar sind, um eine
Höhenverstellung der beiden Rahmenelemente relativ zueinander zu ermöglichen.
13. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Rahmenelement im Wesentlichen in einer Höhe, an der ein Sanitärgegenstand,
insbesondere WC- oder Bidet-Becken, an der Montagevorrichtung (40), insbesondere an
dem ersten Rahmenelement (10), montierbar ist, an dem ersten Rahmenelement angeordnet
ist.
14. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Rahmenelement (50) für die Montage eines Spülbehälters (60) zum Spülen
des WCs ausgebildet ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Montagevorrichtung (40) zum Halten eines Sanitärgegenstands, insbesondere eines WCs
oder Bidets, mit einem ersten Rahmenelement (10) und einem zweiten Rahmenelement (50),
das aus nichtmetallischem Material ausgebildet ist, wobei das erste Rahmenelement
(10) als in Montageposition der Montagevorrichtung (40) oberes Rahmenelement und das
zweite Rahmenelement (50) als in der Montageposition unteres Rahmenelement, oder umgekehrt,
vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Rahmenelement (10) aus einem metallenen Material ausgebildet ist.
2. Montagevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
es sich bei dem nichtmetallischen Material um einen Kunststoff oder um ein Gemisch
aus Kunststoff und Holz, insbesondere um ein Gemisch aus Kunststoff- und Holzabfällen,
handelt.
3. Montagevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
es sich bei dem nichtmetallischen Material um ein Gemisch aus gespritzten, verschmolzenen,
verpressten und/oder gesinterten Kunststoffen, insbesondere Recyclingmaterial aus
Kunststoffen, handelt.
4. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Rahmenelement (50) aus Längsholmen (52, 54) und mindestens einem Querholm
(56) ausgebildet ist, der die Längsholme miteinander verbindet.
5. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Rahmenelement (50) erste Befestigungsmittel (58), insbesondere Aufnahmen
für Schrauben oder Ähnliches, zur Montage der Vorrichtung an einer Wand aufweist.
6. Montagevorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die ersten Befestigungsmittel (58) in einem in Montageposition der Montagevorrichtung
oberen Bereich des zweiten Rahmenelements (50) angeordnet sind.
7. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Rahmenelement (10) zweite Befestigungsmittel (22-28) zur Montage eines Sanitärgegenstands,
insbesondere WC- oder Bidetbecken, und dritte Befestigungsmittel (70, 72, 74) zur
Befestigung des ersten Rahmenelements (10) an einer Wand und/oder am Boden aufweist.
8. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Oberfläche des zweiten Rahmenelements (50) zumindest teilweise lackiert oder beschichtet
ist.
9. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Rahmenelemente (10, 50) ineinander einsteckbar sind.
10. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens eine Arretierung vorgesehen ist, um die beiden Rahmenelemente (10, 50)
gegeneinander zu fixieren.
11. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Rahmenelemente (10, 50) teleskopartig miteinander verbindbar sind, um eine
Höhenverstellung der beiden Rahmenelemente relativ zueinander zu ermöglichen.
12. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Rahmenelement im Wesentlichen in einer Höhe, an der ein Sanitärgegenstand,
insbesondere WC- oder Bidet-Becken, an der Montagevorrichtung (40), insbesondere an
dem ersten Rahmenelement (10), montierbar ist, an dem ersten Rahmenelement angeordnet
ist.
13. Montagevorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Rahmenelement (50) für die Montage eines Spülbehälters (60) zum Spülen
des WCs ausgebildet ist.

