[0001] Die Erfindung betrifft eine Raffstore-Jalousie mit einer Montagevorrichtung und ein
Montageverfahren für diese Raffstore-Jalousie.
[0002] Raffstore-Jalousien, die an Gebäuden zum Schutz vor Sonneneinstrahlung und der damit
verbundenen Wärmeentwicklung oder zum Abschatten eines Raumes angebracht werden, sind
bereits bekannt. Des Weiteren ist es bekannt, dass diese Raffstore-Jalousien über
ein Schienensystem verfügen können, welches eine störende Bewegung der Raffstore-Jalousie
aufgrund eines Luftzuges verhindern kann, falls diese an der Außenwand eines Gebäudes
angebracht sind.
[0003] Meist werden diese Raffstore-Jalousien, im Folgenden kurz Jalousien genannt, in Einzelteilen
zu ihrem Bestimmungsort transportiert und dort im Zuge der endgültigen Montage am
Einbauort zusammengesetzt. Erst dann ist eine funktionierende Baueinheit vorhanden.
Das bedeutet einerseits einen erhöhten Transportaufwand, und andererseits einen größeren
Aufwand bei der eigentlichen Montage, beispielsweise durch zusätzlich benötigtes Werkzeug.
Sollen Jalousien an eine Außenwand eines Gebäudes montiert werden und dies nicht ausschließlich
im Erdgeschoß, wird zum Beispiel ein entsprechendes Gerüst benötigt. Dadurch entstehen
auch noch zusätzliche Kosten, wobei die Montage auf einem Gerüst aufwendiger und gefährlicher
ist und es aus diesem Grund wünschenswert ist, die Montagedauer kurz zu halten.
[0004] Aus Druckschrift
DE 10 2005 003 483 A1 ist eine Raffstore-Jalousie bekannt, welche parallele Lamellen aufweist, die mit
seitlichen Führungsansätzen eine hinterschnittene Führungsnut in seitlichen Führungsschienen
hintergreifen, die je aus einer Halterungsschiene und wenigstens einer die hinterschnittene
Führungsnut bildenden Einsatzschiene aus Kunststoff zusammengesetzt sind, wobei die
Einsatzschienen bei aufgezogenem Behang jeweils mit ihrem
vom Behang entfernteren Ende aus dem
vom Behang freigegebenen Längsabschnitt der zugehörigen Halterungsschienen ausbiegbar
und ausziehbar sind. Eine solche Jalousie muss aufwendig in ihren wesentlichen Bestandteilen
an beziehungsweise vor Fenstern und Türen montiert und zusammengesetzt werden. Die
Möglichkeit einer Vormontage und anschließender Anbringung der vormonierten Jalousie
mit Hilfe einer Montagevorrichtung ist nicht vorgesehen.
[0005] Aus der Druckschrift
DE 34 44 238 A1 ist eine Lamellen-Jalousie zur Außenmontage, mit gebäudefest anzubringenden, seitlichen
Führungsschienen für die Lamellen und mit einer oberen, die Aufzugsmechanik enthaltenden,
ebenfalls gebäudefest anzubringenden Kopfleiste bekannt, wobei
- die Führungsschienen als Stützen der Kopfleiste ausgebildet und mit der Kopfleiste
als nach unten offener, selbsttragender U-Rahmen zusammengefasst sind,
- der U-Rahmen lediglich im Bereich der Führungsschienen mit Befestigungsmitteln zur
gebäudeseitigen Anbringung versehen ist.
[0006] Zur vereinfachten Montage wird in der Druckschrift
DE 34 44 238 A1 vorgeschlagen, an der Hauswand an vier unzusammenhängenden Punkten Klemmkonsolen
anzubringen, an die mit Hilfe einer relativ komplizierten Klemmvorrichtung die vormontierte
Jalousie mit ihren seitlichen Führungsschienen angeklemmt werden muss, wobei die Kopfleiste
frei auf den Führungsschienen sitzt. Eine solche Montagevorrichtung erfordert einerseits
eine aufwendige Vermessung und Platzierung der punktuell angeordneten vier Klemmvorrichtungen,
die aufwendige Herstellung der komplizierten Klemmvorrichtung und sehr stabile Führungsleisten,
da diese lediglich punktuell gehalten werden und außerdem die Kopfleiste tragen müssen.
[0007] Es ist daher Aufgabe der Erfindung eine Raffstore-Jalousie mit einer Montagevorrichtung
und ein damit verbundenes Montageverfahren für eine Raffstore-Jalousie mit einer dazugehörigen
Antriebsvorrichtung zu beschreiben, welche ein möglichst vollständiges Zusammensetzen
der Raffstore-Jalousie an ihrem Produktionsort ermöglichen, so dass die endgültige
Montage an einer Außenwand eines Gebäudes oder Ähnlichem möglichst einfach und schnell
ohne umfangreiche Zusammenbauarbeiten vollzogen werden kann. Eine schnelle und unkomplizierte
Montage ist vor allem bei Arbeiten in großer Höhe wünschenswert. Als positiver Nebeneffekt
sollen dadurch Kosten, zum Beispiel beim Transportaufwand, eingespart werden.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand untergeordneter Ansprüche.
[0009] Der Erfinder hat erkannt, dass es möglich und auch besonders günstig ist, eine Raffstore-Jalousie
weitestgehend an ihrem Produktionsort vorzumontieren, so dass die Montage am eigentlichen
Bestimmungsort durch ein einfaches Steck- und Schienensystem stark vereinfacht wird.
[0010] Entsprechend diesem Grundgedanken schlägt der Erfinder eine Raffstore-Jalousie mit
einer Montagevorrichtung vor, welches aufweist:
- zwei Grundschienen, die an einem Befestigungsuntergrund kraftschlüssig und parallel
ausgerichtet zu befestigen sind,
- eine vormontierte Systemeinheit, die auf die Grundschienen aufgesteckt ist, wobei
die Systemeinheit aus einer Blende, zwei seitlich angeordneten Steckhaltern, einem
Raffstorebehang bestehend aus einer Vielzahl von Lamellen, die an ihren Längsenden
Führungsstifte aufweisen, und einem Antriebssystem, aufweisend mindestens ein Getriebe
und mindestens zwei Aufwickelvorrichtungen, und
- zwei Behangführungsschienen, in die die Führungsstifte der Lamellen eingreifen können
und die an den Grundschienen befestigt sind.
[0011] Die bereits bei der Vormontage am Produktionsort an der Blende befestigten Steckhalter
dienen zum Aufnehmen dieser Systemeinheit und ihrer Befestigung an den Grundschienen,
wobei die Befestigung an den Grundschienen erst vor Ort bei der eigentlichen Montage
durchgeführt wird. Eine entsprechend vorteilhafte Formgebung des Steckhalters sieht
vor, dass der Steckhalter ein Steckteil, eine Schiene, ein Mittelteil und eine Deckplatte
aufweisen kann. Das idealerweise länglich ausgebildete Steckteil kann in die Grundschiene
gesteckt werden, wobei die senkrecht zum Steckteil ausgeführte Schienenplatte eine
stabile Positionierung des Steckhalters in der Grundschiene ermöglicht. In dem Mittelteil
kann eine Aussparung vorgesehen sein, in der das Getriebe eines Elektromotors oder
eines mechanischen Kurbelantriebs der Raffstore-Jalousie angeordnet werden kann. Die
waagerecht gestaltete Deckplatte kann an der Blende zum Beispiel durch Schrauben befestigt
werden. Insgesamt können die Steckhalter so die gesamte statische Last des Raffstorebehanges
aufnehmen und an die an einem Gebäude befestigten Grundschienen abgeben.
[0012] Grundsätzlich kann der Steckhalter, das heißt die vormontierte Systemeinheit, von
vorne oder von oben in die Grundschiene gesteckt werden. Je nach den baulichen Voraussetzungen,
beispielsweise ein eng beabstandeter Dachsturz, kann es vorteilhaft sein, wenn die
Grundschiene an ihrem oberen Ende nach vorne hin ausgeklinkt ist, so dass ein Aufstecken
des Steckhalters von vorne möglich ist. Bestehen keine Platzprobleme bei der endgültigen
Montage vor Ort, kann der Steckhalter natürlich auch von oben auf die Grundschiene
gesteckt werden, wobei es in diesem Fall vorteilhaft ist, wenn die Grundschiene nach
vorne geschlossen ist. Die Steckhalter können dann beispielsweise durch Bolzen oder
Schrauben an der Grundschiene fixiert und so gegen Ausheben gesichert werden.
[0013] Um die Jalousie am Schluss der Montage individuell an die Gegebenheiten des Befestigungsuntergrundes
und der jeweiligen Tür oder dem Fenster anzupassen, kann es günstig sein, den Steckhalter
mit einem Profilelement zur Höhenjustierung des Raffstorebehangs zu versehen. In einer
vorteilhaften Variante kann das Profilelement als Greifer mit zwei gegenüberliegend
angeordneten Greifarmen ausgeführt sein. Die Greifarme können dann den Raffstorebehang
umfassen und beispielsweise durch Stellschrauben die Befestigungshöhe des Raffstorebehanges
relativ zur Blende variieren.
[0014] Für Jalousien, die an den Außenwänden von Gebäuden angebracht werden und deren Lamellen
im herabgelassenen Zustand demnach auch Luftbewegungen ausgesetzt sind, ist es generell
sinnvoll, die Lamellen an ihren Längsenden zu fixieren. Allerdings darf hierbei ihre
Beweglichkeit in der Vertikalen nicht eingeschränkt werden. Dafür kann es vorteilhaft
sein, wenn die Behangführungsschienen einen C-förmigen Querschnitt und die Führungsstifte
an den Lamellen an ihren Längsenden eine Verdickung aufweisen. Diese Verdickungen
an den Enden der Führungsstifte verhindern ein Herausrutschen aus den Behangführungsschienen,
so dass die Führungsstifte durch einen Luftzug nicht herausgezogen werden können,
aber weiterhin innerhalb der Schiene beweglich sind.
[0015] Eine bevorzugte Variante der Erfindung sieht vor, dass mehrere Raffstore-Jalousien
nebeneinander angeordnet werden können. Beispielsweise kann dies an einer Gebäudewand
mit einer Fensterfront aus vielen einzelnen dicht nebeneinander angeordneten Fenstern
der Fall sein. Dann kann für zwei nebeneinander angeordnete Jalousien jeweils eine
gemeinsame Grundschiene in der Mitte der beiden Jalousien verwendet werden, wobei
die Steckhalter an den nebeneinander liegenden Seiten der zwei Jalousien in die eine
Grundschiene gesteckt und spiegelbildlich zueinander ausgebildet werden können.
[0016] In einer anderen vorteilhaften Ausführung der Erfindung kann diese Jalousie zusätzlich
über ein Rollo zum Schutz vor Insekten, nachstehend Insektenrollo genannt, verfügen.
Dieses Insektenrollo kann zwischen dem Befestigungsuntergrund, also einer Hauswand
beispielsweise, und der Raffstore-Jalousie angeordnet werden, wobei sinnvollerweise,
um die Funktion der Raffstore-Jalousie vollständig zu erhalten, der Raffstorebehang
nach außen versetzt wird.
[0017] Dazu können die Grundschienen nach außen hin verlängert werden, um auch Führungsleisten
zur Aufnahme des Insektenrollos aufnehmen zu können. In diesen Führungsleisten können
dann vorteilhafterweise die Seiten des Insektenrollos zur Führung während dem Auf-
und Abwickeln und zur stabilisation, zum Beispiel bei wind, positioniert werden.
[0018] Diese Führung ist sinnvoll, da die typischen Materialien des Tuchbehangs von Insektenrollos
sehr leicht sind und demnach besonders anfällig auf jegliche Luftbewegungen. Um eine
weitere Stabilisierung des Insektenrollos zu erreichen, ist es möglich, am unteren
Ende des Tuchbehangs vorteilhafterweise über die gesamte Breite einen sogenannten
Fallstab anzubringen. Dieser Fallstab kann beispielsweise aus Aluminium oder Kunststoff
gefertigt sein. Er hält durch sein Gewicht den Tuchbehang straff, erleichtert so das
Auf- und Abwickeln und macht den Tuchbehang weniger anfällig für Luftbewegungen.
[0019] Zum Auf- und Abwickeln kann das Insektenrollo vorzugsweise eine eigene Antriebseinheit,
bestehend aus entweder einer Federwelle oder einem Elektromotor und einer Tuchwelle,
aufweisen, wobei es günstig ist, die Antriebseinheit in der Tuchwelle in der Blende
der Raffstore-Jalousie zu positionieren, um Platz und Material zu sparen. Auf diese
Weise kann das Insektenrollo im aufgerollten Zustand vollständig von der Blende verdeckt
werden.
[0020] Für die Lagerung der Tuchwelle bestehen mehrere Varianten. In einer Variante kann
an jeder Seite der Tuchwelle ein an dem Steckhalter befestigtes, beispielsweise aufgeschraubtes
oder aufgenietetes, Lagerblech vorgesehen sein. Diese Variante eignet sich besonders
gut für ein nachträgliches Anbringen eines Insektenrollos an eine bestehende und bereits
montierte Raffstore-Jalousie. Selbstverständlich kann es auch bei der Vormontage einer
Raffstore-Jalousie am Herstellungsort eingesetzt werden.
[0021] Eine andere Variante sieht vor, dass zur Aufnahme der Tuchwelle in die Steckhalter
eine Wellenlageraufnahme integriert ist. Der Steckhalter wird also bereits mit einer
Wellenaufnahme gefertigt. Diese Art der Befestigung eignet sich, wenn die Raffstore-Jalousie
zusammen mit dem Insektenrollo montiert wird.
[0022] Bevorzugterweise kann die beschriebene Raffstore-Jalousie mit einer Montagevorrichtung
durch ein Montageverfahren mit den nachfolgenden Montageschritten montiert werden:
- Kraftschlüssiges Befestigen von zwei Grundschienen je vorgesehener Raffstore-Jalousie
an einem Befestigungsuntergrund,
- Aufstecken der vormontierten Systemeinheit auf die Grundschienen und Sichern gegen
Ausheben,
- Auffädeln der Behangführungsschienen von unten auf die an den Längsenden der Lamellen
befindlichen Führungsstifte und
- Befestigen der Behangführungsschienen an den Grundschienen.
[0023] Dieses Montageverfahren ist aufgrund der nahezu vollständigen Vormontage am Herstellungsort
einfach durchzuführen, und ermöglicht in wenigen Schritten das schnelle Anbringen
einer Jalousie an einer Hauswand beziehungsweise Fassade oder auf einem Fenster, wobei
die Montage der Grundschienen durch eine Montagehilfe noch weiter erleichtert werden
kann.
[0024] Diese Montagehilfe kann vorteilhafterweise aus einem Teleskopgestänge und links und
rechts jeweils einem Steckteil, welches dem Steckteil des Steckhalters nachempfunden
und an die Dimensionen der Grundschiene angepasst ist, bestehen. Die Länge des Teleskopgestänges
kann vorteilhafterweise auf die Breite des Fensters beziehungsweise der beabsichtigten
Breite der zu montierenden Jalousie eingestellt und arretiert werden.
[0025] Die Montage der Grundscheinen an der Fassade mit Hilfe der Montagehilfe kann wie
folgt durchgeführt werden:
- Einstellen des Teleskopgestänges auf die beabsichtigte Breite der Jalousie und Arretieren,
- Aufstecken der Montagehilfe auf die linke und rechte Grundschiene,
- Anhalten der Montagehilfe samt Grundschienen an die Fassade, und
- Markieren der Befestigungspositionen an der Fassade.
Optional können auch zwei Montagehilfen auf die Grundschienen
- also oben und unten - gesteckt werden, so dass sich eine insgesamt stabilere Rahmen-Konstruktion
ergibt.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand der bevorzugten Beispiele mit Hilfe der Figuren
näher beschrieben, wobei darauf hingewiesen wird, dass nur die für das unmittelbare
Verständnis der Erfindung wesentlichen Elemente gezeigt sind. Hierbei werden folgende
Bezugszeichen verwendet: 1: Steckhalter; 2: Grundschiene; 3: Kopfleiste des Raffstorebehanges;
4: Blende; 5: Behangführungsschiene; 6: Lamellen; 7: Führungsstift; 8: Getriebe; 8.1:
Aufwickelvorrichtung; 9: Steckteil; 10: Schienenplatte; 11: Mittelteil; 12: Deckplatte;
13: Getriebeaussparung; 14: Greifarm; 15: Befestigungsuntergrund; 16: Stellschrauben
des Greifarms; 17: Behangbefestigungslöcher ; 18: durchbohrte Distanzstücke; 19: Antriebswelle;
20: Hohlwelle; 21: wandseitige Wange; 22: frontseitige Wange; 23: Aussparung des Kurbelantriebs;
24: Führungsleiste; 25: Tuchwelle; 26: Lagerblech; 27: Tuchbehang; 28: Fallstabanschlag;
29: Fallstab; 30: Aussparung für Tuchwellenlager; 31: Befestigungslöcher im Lagerblech;
32: Schrauben; 33: integrierte Wellenlageraufnahme; 34: Montagehilfe; 35: Steckteil
der Montagehilfe; 36: Teleskopgestänge; 37: Arretierungsvorrichtung; 38: Löcher.
[0026] Es zeigen im Einzelnen:
- FIG 1:
- Rückansicht einer Raffstore-Jalousie mit Montagesystem mit Projektionen aller Bauteile,
außer dem Lamellenbehang;
- FIG 2:
- Horizontaler Schnitt durch eine Raffstore-Jalousie auf Höhe der Lamellen;
- FIG 3:
- Draufsicht eines horizontalen Schnitts durch eine Raffstore-Jalousie auf Höhe der
Kopfleiste ohne Raffstorebehang mit Projektionen aller Bauteile;
- FIG 4:
- Vertikaler Schnitt durch eine Raffstore-Jalousie mit Projektionen aller Bauteile;
- FIG 5:
- Seitenansicht eines Steckhalters;
- FIG 6:
- Rückansicht einer Raffstore-Jalousie mit Montagesystem mit Projektionen aller Bauteile
gemäß der Figur 1 mit Insektenrollo;
- FIG 7:
- Vertikaler Schnitt durch eine Raffstore-Jalousie mit Insektenrollo;
- FIG 8:
- Horizontaler Schnitt durch eine Grundschiene mit Behangführungsschiene und Führungsleiste;
- FIG 9:
- Horizontaler Schnitt durch eine Raffstore-Jalousie mit Insektenrollo auf Höhe der
Lamellen und des Tuchbehangs;
- FIG 10:
- Schnitt durch einen Steckhalter mit Lagerblech und Zentrierleiste;
- FIG 11:
- Seitenansicht eines Steckhalters mit Lagerblech und Zentrierleiste;
- FIG 12:
- Draufsicht eines Lagerblechs;
- FIG 13:
- Vertikaler Schnitt durch ein Lagerblech;
- FIG 14:
- Schnitt durch einen Steckhalter mit integrierter Wellenlageraufnahme;
- FIG 15:
- Seitenansicht eines Steckhalters mit integrierter Wellenlageraufnahme;
- FIG 16:
- Schematische Darstellung des von oben Aufstecken eines Steckhalters in die Grundschiene
im Querschnitt;
- FIG 17:
- Schematische Darstellung des Aufstecken eines Steckhalters von vorne in die Grundschiene
im Querschnitt;
- FIG 18:
- Montagehilfe mit Grundschienen.
[0027] Die
Figur 1 zeigt die Rückansicht einer Raffstore-Jalousie mit einer Montagevorrichtung im zusammengesetzten
Zustand. Es sind auch alle verdeckten Bauteile in ihren Projektionen abgebildet. Zu
sehen ist rechts eine vollständige Jalousie mit zwei Grundschienen 2 und links eine
teilweise gezeigte Jalousie mit einer Grundschiene 2. Im Folgenden wird nur auf die
vollständig abgebildete Jalousie eingegangen, wobei der Aufbau und die Funktionsweise
der teilweise abgebildeten Jalousie analog ist.
[0028] Im oberen Bereich ist eine vormontierte Systemeinheit bestehend aus einer schematisch
dargestellten Raffstore-Kopfleiste 3 mit einem Getriebe 8, wobei zur besseren Übersicht
das Paket der Lamellen nicht gezeigt wird, einer Blende 4 und zwei beidseitig angebrachten
Steckhaltern 1 gezeigt. Die Antriebsvorrichtung beinhaltet das Getriebe 8 und in der
gezeigten Ausführung zwei Aufwickelvorrichtungen 8.1 je Jalousie. Die gesamte Systemeinheit
wird mit Hilfe der Steckhalter 1 in die Grundschienen 2 gesteckt. Dabei ist die Blende
4 und die Raffstore-Kopfleiste 3 mit dem Getriebe 8 und mit dem Raffstorebehang an
den Steckhaltern 1 befestigt.
[0029] Das Getriebe 8 der Jalousie kann beispielsweise von einem Elektromotor oder einem
mechanischen Kurbelantrieb über eine Handkurbel angetrieben werden. Es besitzt eine
Antriebwelle, die in einer über die gesamte Breite der Jalousie durchgehende Hohlwelle
20 eingesteckt ist, wobei über die Antriebswelle die Aufwickelvorrichtungen 8.1 angetrieben
werden. Das Getreibe 8 kann an jeder Position entlang der Hohlwelle 20 positioniert
werden, auch im Bereich der Aufwickelvorrichtungen 8.1, deren Seitenabstände zur Grundschiene
entsprechend verändert werden. Entsprechend kann ein Kurbelantrieb mit einer Handkurbel
auch an jeder Position entlang der Hohlwelle 20 angebracht werden. Die Positionierung
des Getriebes 8 beziehungsweise die gewünschte Positionierung einer Handkurbel für
den Kurbelantrieb kann zum Beispiel unter Berücksichtigung der Hausfassade, an der
die Jalousie angebracht wird, ausgewählt werden. Damit keine Einschränkungen in den
Randbereichen der Jalousie entstehen, können zwei unterschiedliche Ausführungen der
Steckteile 1 verwendet werden. Diese Varianten werden in der Beschreibung zur Figur
5 weiter ausgeführt.
[0030] Zusätzlich kann die Antriebsvorrichtung eine mechanische Ankopplung aufweisen. Durch
diese Ankopplung ist es möglich, mit Hilfe eines einzelnen Getriebes 8 und einer entsprechend
verlängerten Antriebswelle und Hohlwelle 20 mehrere nebeneinander angebrachte Jalousien
gleichzeitig zu bedienen. Möglich ist bei vielen nebeneinander angebrachten Jalousien
auch eine Bildung von Jalousiegruppen, also zum Beispiel zwei benachbarte Jalousie-Paare
oder Dreiergruppen.
[0031] Die Steckhalter 1 übertragen das gesamte Gewicht des Raffstorebehanges und der Blende
4 auf die Grundschienen 2, welche wiederum an einem hier nicht näher dargestellten
Befestigungsgrund montiert sind. Des Weiteren befinden sich am oberen Teil der Steckhalter
1 jeweils zwei Greifarme 14, die zum Einen den Raffstorebehang zusätzlich fixieren
und zum Anderen über Stellschrauben 16 eine Höhenjustierung des Raffstorebehanges
ermöglichen, um eine optimale Anpassung an die jeweiligen Gegebenheiten des Fensters
oder der Tür zu erreichen. Das genaue Aussehen der Steckhalter 1 wird in der Figur
5 ausführlich beschrieben.
[0032] Die oben beschriebene Kombination aus einem Steck- und Schienensystem für die Montage
einer Raffstore-Jalousie erlaubt ein einfaches und schnelles Anbringen an einem Befestigungsuntergrund.
Durch die weitestgehende Vormontage am Produktionsort sind am eigentlichen Bestimmungsort
nur noch wenige Montageschritte durchzuführen: zuerst werden je Jalousie zwei Grundschienen
2 kraftschlüssig auf einem Untergrund befestigt. Danach kann die vormontierte Systemeinheit
mit Hilfe der Steckhalter 1 je nach den baulichen Gegebenheiten in die Grundschienen
2 entweder von vorne oder von oben gesteckt werden und durch Anschrauben beispielsweise
gegen ein Ausheben bei Belastung gesichert werden. Anschließend werden die Behangführungsschienen
- in der Figur 1 nicht gezeigt - von unten auf die Führungsstifte an beiden Seiten
der Lamellen aufgefädelt und in einem letzten Schritt an den Grundschienen 2 befestigt.
[0033] Die
Figur 2 zeigt einen horizontaler Schnitt A-A durch eine Raffstore-Jalousie gemäß der Figur
1 auf Höhe der Lamellen 6. Gegenüber der Figur 1 sind hier die Lamellen 6 bereits
mit ihren Führungsstiften 7 in die Behängführungsschienen 5 eingefädelt und abgebildet.
Es sind zwei nebeneinander angeordnete Lamellen 6 gezeigt, wobei die eine Lamelle
6 nur halb zu sehen ist. Die Behangführungsschienen 5 besitzen einen C-förmigen Querschnitt.
Zum Einführen der Führungsstifte 7 werden die Behangführungsschienen 5 von unten auf
die Führungsstifte 7 aufgeschoben. Durch eine Verdickung an den Enden der Führungsstifte
7 wird sichergestellt, dass diese nicht mehr aus der Führungsschiene herausrutschen
können, sich allerdings in vertikaler Richtung, also beim Hoch- und Runterlassen der
Jalousie, ungehindert bewegen können. Die Behangführungsschienen 5 sind an den Grundschienen
2 befestigt, welche wiederum an einem Befestigungsuntergrund 15 angebracht sind.
[0034] Die
Figur 3 zeigt die Draufsicht eines horizontalen Schnitts durch eine Raffstore-Jalousie auf
Höhe der Kopfleiste mit dem Getriebe 8 ohne Raffstorebehang mit Projektionen aller
Bauteile. Das Getriebe 8 ist in dieser Ausführung als von Hand zu kurbelndes Getriebe
ausgeführt, wobei die eigentliche Handkurbel nicht gezeigt ist. Unterhalb der Steckhalter
1 befindet sich auf einer Seite die Kopfleiste mit dem Getriebe 8 des Raffstorebehanges.
Durch Betätigung des Getriebes 8 können die Lamellen hoch gezogen und herunter gelassen
werden, indem ein nicht dargestelltes Aufzugband, welches an einer ebenfalls nicht
dargestellten mit der Antriebswelle verbundenen Aufwickel- und Wendeeinheit und an
der untersten Lamelle befestigt ist, auf- oder abgewickelt wird. Beide Steckhalter
1 sind in die Grundschienen 2 gesteckt. An den Grundschienen sind zusätzlich die Behangführungsschienen
5 befestigt und abgebildet. Zur Vorderseite hin wird die Mechanik der Jalousie und
das Lamellenpaket von der Blende 4 gegen Umwelteinflüsse abgeschirmt.
[0035] Die
Figur 4 zeigt einen vertikalen Schnitt B-B durch die Raffstore-Jalousie entsprechend der
Figur 3 mit Projektionen aller Bauteile. In der Mitte befindet sich das Getriebe 8
mit der Aufwickelvorrichtung 8.1, welche in einer Aussparung 13 des Steckhalters 1
angeordnet ist. Im Zentrum des Getriebes 8 befindet sich die Antriebswelle 19, die
in der über die Länge der Jalousie durchgehenden Hohlwelle 20 eingesteckt ist. Die
Antriebswelle treibt die Aufwickelvorrichtung 8.1 an, so dass die Lamellen 6 durch
ein Aufzugband, welches an der untersten Lamelle befestigt ist, hoch und runter gelassen
werden können. Um den hier nicht näher dargestellten Raffstorebehang, der sich in
der Projektion vor der Aufwickelvorrichtung 8.1 befindet, ist ein Profilelement in
Form von zwei beidseitig angeordneten Greifarmen 14 abgebildet. Mit Hilfe von nicht
näher gezeigten Stellschrauben an den Greifarmen 14 kann die Höhe des Raffstorebehangs
relativ zur Blende 4 eingestellt werden. Die Blende 4 ist oberhalb des Raffstorebehanges
an den Steckhaltern 1 befestigt und auf einer Seite, das heißt der Vorderseite der
Jalousie, nach unten gezogen, so dass die dahinter liegenden Teile der Jalousie gegenüber
der Umwelt abgeschirmt werden.
[0036] In der
Figur 5 ist eine Seitenansicht eines Steckhalters 1 schematisch abgebildet. Der Steckhalter
1 besteht aus einem Steckteil 9, einer Schienenplatte 10, einem Mittelteil 11 und
einer Deckplatte 12. Im Mittelteil 11 befindet sich zum Einen eine Aussparung 13,
in der das Getriebe des Raffstorebehangs angeordnet werden kann, und zum Anderen drei
durchbohrte Distanzstücke 18, durch die gegebenenfalls die Steckhalter zweier benachbarter
Jalousien form- und kraftschlüssig miteinander verschraubt werden können. Des Weiteren
befinden sich am Mittelteil 11 zwei Wangen 21 und 22, wobei die Wange 21 wandseitig
zum Befestigungsuntergrund und die Wange 22 frontseitig zum Befestigungsuntergrund
am Mittelteil 11 ausgeformt ist. Die wandseitige Wange 21 weist eine Aussparung 23
auf, durch die der Kurbelantrieb zum Getriebe geführt werden kann.
[0037] Der Raffstorebehang kann mit Hilfe von an der Deckplatte 12 angebrachten Profilelementen
zusätzlich in seiner Höhe relativ zur Deckplatte 12 verstellt werden. Die Profilelemente
sind in dieser Figur nicht gezeigt. Zur Befestigung der Profilelemente, beispielsweise
durch Anschrauben, befinden sich in der Deckplatte 12 zwei Behangbefestigungslöcher
17. Auf der Deckplatte 12 kann auch noch die hier nicht gezeigte Blende der Jalousie
befestigt werden. Der untere Teil des Steckhalters 1 ist als längliches Steckteil
9 ausgebildet. Das Steckteil 9 kann zusammen mit dem angebrachten Raffstorebehang
und der Blende von oben oder von vorne in eine nicht dargestellte Grundschiene gesteckt
werden, wobei zur Stabilisierung des Steckhalters 1 in der Grundschiene die waagrecht
ausgebildete Schienenplatte 10 dient.
[0038] Bei dem Steckteil 1 ist auch eine spiegelbildliche Ausführung möglich. Abhängig davon,
an welcher Seite der Jalousie, also links oder rechts, das Steckteil 1 angebracht
werden soll, können seine Bauteil entweder nach links oder rechts orientiert ausgestaltet
werden.
[0039] Um wie bereits erwähnt eine beliebige Positionierung des Getriebes und dem damit
verbundenen Kurbelantrieb über die gesamte Breite einer Jalousie zu ermöglichen, kann
auch eine Ausführung des Steckteils 1 verwendet werden, bei der das senkrechte Mittelteil
11 auf der gegenüberliegenden Seite der Wangen 21 und 22 angeordnet ist. Damit kann
der Kurbelantrieb beziehungsweise das Getriebe auch an einer Position angeordnet werden,
bei dem sich in der hier gezeigten Ausführung das Mittelteil 11 befindet.
[0040] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann zusätzlich ein Insektenrollo
zum Schutz vor Insekten angebracht werden. Das Montagesystem der Raffstore-Jalousie
gemäß den Figuren 1 bis 5 bleibt dabei unverändert.
[0041] Die
Figur 6 zeigt die Rückansicht einer Raffstore-Jalousie gemäß der Figur 1. Zusätzlich befindet
sich zwischen dem hier nicht sichtbaren Befestigungsuntergrund und der Raffstore-Jalousie
ein Insektenrollo. Die wesentlichen Bestandteile dieses Insektenrollos sind die Tuchwelle
25 zum Aufwickeln des Tuchbehangs 27, auf jeder Seite ein Lagerblech 26, welches am
Steckhalter 1 des Montagesystems befestigt ist und zum Aufnehmen der Tuchwelle 25
dient, und ein Fallstabanschlag 28. In dieser Darstellung ist der Tuchbehang 27 nur
teilweise von der Tuchwelle 25 auf- beziehungsweise abgewickelt. Als seitliche Führung
des Tuchbehangs 27 dient eine Führungsleiste 24, welche an der Grundschiene 2 des
Montagesystems befestigt ist. Ihre Funktion entspricht der der hier nicht sichtbaren
Behangführungsschiene der Raffstore-Jalousie.
[0042] Am unteren Ende des Tuchbehangs 27 befindet sich ein Fallstab - hier nicht sichtbar.
Er beschwert zum einen den relativ leichten Tuchbehang 27, beispielsweise im Wind,
und stabilisiert ihn zusätzlich in der Führungsleiste 24 beim Auf- und Abwickeln.
Der Fallstabanschlag 28 kann individuell so eingestellt werden, dass der Fallstab
29 bis zur Unterkante Blende 4 einfährt und damit greifbar ist. Zum anderen verhindert
der Fallstabanschlag 28 durch ein Stoppen des Fallstabes, dass der Tuchbehang 27 zu
weit aufgewickelt wird und sich das untere Ende des Tuchbehangs 27 um die Tuchwelle
wickelt und verheddert.
[0043] In der
Figur 7 ist ein horizontaler Schnitt C-C durch eine Raffstore-Jalousie mit Insektenrollo
gezeigt. Die Bauteile der Raffstore-Jalousie entsprechen den gezeigten Bauteilen der
Figur 2 jedoch ohne Lamellen.
[0044] Bei dieser Darstellung ist die Anordnung des Insektenrollos gut zu erkennen. Die
Tuchwelle 25 befindet sich ungefähr auf gleicher Höhe wie die Antriebswelle 19 der
Raffstore-Jalousie und wird ebenfalls von der Blende 4 nach vorne abgedeckt. In Projektion
hinter der Tuchwelle 25 befindet sich der Steckhalter 1 mit dem Lagerblech 26. Das
Lagerblech 26 kann zusammen mit den anderen Bauteilen der Raffstore-Jalousie entsprechend
dem einfachen Montagesystem vormontiert und vor Ort mit dem Steckhalter 1 dann in
die Grundschiene 2 gesteckt werden. Zusätzlich sind noch die Führungsleiste 24 des
Insektenrollos und die Behangführungsschiene 5 des Raffstorebehangs, welche an der
Grundschiene 2 befestigt sind, zu sehen.
[0045] Im rechten Teil der Zeichnung ist der Fallstabanschlag 28 zu sehen. Der Tuchbehang
27 ist soweit nach oben gerollt, dass der Fallstab 29 an seinem unteren Ende vom Fallstabanschlag
28 aufgehalten ist.
[0046] Die
Figur 8 zeigt einen horizontalen Schnitt durch eine Grundschiene 2 mit Behangführungsschiene
5 und Führungsleiste 24. In der
Figur 9 ist der in der Figur 8 gezeigte Schnitt auf Höhe der Lamellen 6 und des Tuchbehangs
27 gezeigt. Die Grundschiene 2 ist nach vorne - also vom Befestigungsuntergrund 15
weg - verlängert, um genügend Raum für das Insektenrollo zu schaffen und somit auch
die Funktion der Raffstore-Jalousie aufrecht zu halten. Die Führungsleiste 24 ist
wie die Behangführungsschiene 5 an der Grundschiene 2 befestigt und stabilisiert den
Tuchbehang 27 durch eine seitliche Führung.
[0047] In den Figuren 10 und 11 ist jeweils ein Steckhalter 1 mit einem Lagerblech 26 und
einer Führungsleiste 24 abgebildet. Die
Figur 10 zeigt einen vertikalen Schnitt und die
Figur 11 eine Seitenansicht. Das Lagerblech 26 befindet sich am Mittelteil 11 des Steckhalters
1 neben der Aussparung 13 für das Getriebe des Raffstorebehangs. Es kann beispielsweise
aufgeschraubt oder aufgenietet werden. Diese Art der Befestigung eignet sich besonders
gut für eine nachträgliche Montage des Insektenrollos an der Raffstore-Jalousie.
[0048] Die
Figur 12 zeigt die Draufsicht eines Lagerblechs 26. In der Mitte des Lagerblechs 26 befindet
sich eine Aussparung 30 zum Aufnehmen der Tuchwelle. In dieser Variante kann das Lagerblech
mit Hilfe von Schrauben durch die Befestigungslöcher 31 am Steckhalter montiert werden.
[0049] Die Schrauben 32 zur Befestigung des Lagerblechs 26 am Steckhalter sind in der
Figur 13 im vertikalen Schnitt durch das Lagerblech zu sehen.
[0050] Eine alternative Befestigungsmöglichkeit der Tuchwelle zeigen die Figuren 14 und
15. Die
Figur 14 zeigt einen Schnitt durch einen Steckhalter 1 mit integrierter Wellenlageraufnahme
33 und die
Figur 15 eine Seitenansicht desselben. Die Wellenlageraufnahme 33 beziehungsweise die Aussparung
30 für die Tuchwellenlagerung ist direkt bei der Fertigung des Steckhalters in das
Mittelteil 11 eingegossen. Diese Art der Befestigung eignet sich besonders gut für
eine Vormontage des Insektenrollos und der Raffstore-Jalousie.
[0051] Abhängig von den baulichen Gegebenheiten des Befestigungsuntergrundes der Jalousie,
ist es praktisch, die Steckhalter mit der vormontierten Systemeinheit sowohl von oben
als auch von vorne in die Grundschienen einstecken zu können. In den Figuren 16 und
17 sind diese Möglichkeiten schematisch dargestellt. Zu sehen ist jeweils eine Grundschiene
2 an einem Befestigungsuntergrund 15 und ein Steckhalter 1. In der
Figur 16 wird der Steckhalter 1 von oben in die Grundschiene 2 gesteckt. In der
Figur 17 ist die Grundschiene 2 an ihrem oberen Ende vorne ausgeklinkt, so dass der Steckhalter
1 von vorne eingesteckt werden kann. Die schematische Bewegungsrichtung ist jeweils
mit einem Pfeil gekennzeichnet. Zum Sichern der Steckhalter beziehungsweise der eigentlich
an den Steckhaltern befindlichen restlichen vormontierten Systemeinheit - in den Figuren
16 und 17 zur besseren Übersicht nicht dargestellt - weisen diese und die Grundschienen
2 Löcher 38 auf, durch die Bolzen oder Schrauben geführt werden können.
[0052] Die
Figur 18 zeigt zwei Montagehilfen 34 mit zwei Grundschienen 2. Die Steckteile 35 der Montagehilfen
34, welche den Steckteilen der Steckhalter entsprechen, sind in die Grundschienen
2 gesteckt worden. Zum Einstellen der Breite der Montagehilfe 34 verfügt diese über
ein Teleskopgestänge 36, wobei diese mit der Arretierungsvorrichtung 37 fixiert werden.
[0053] Insgesamt wird mit der Erfindung also eine Raffstore-Jalousie mit einer Montagevorrichtung
vorgeschlagen, aufweisend zwei Grundschienen, die an einem Befestigungsuntergrund
kraftschlüssig und parallel ausgerichtet befestigt sind, einer vormontierten Systemeinheit
einschließlich einem Antriebssystem, die auf die Grundschienen aufgesteckt ist, und
zwei Behangführungsschienen, in die die Führungsstifte der Lamellen eingreifen können
und die an den Grundschienen befestigt sind. Die beschriebene Raffstore-Jalousie mit
einer Montagevorrichtung erlaubt eine einfache und schnelle Anbringung der Raffstore-Jalousie
an einem Befestigungsuntergrund mit Hilfe eines Montageverfahrens mit folgenden Schritten:
- kraftschlüssiges Befestigen von zwei Grundschienen je vorgesehener Raffstore-Jalousie
an einem Befestigungsuntergrund,
- Aufstecken der vormontierten Systemeinheit auf die Grundschienen und Sichern gegen
Ausheben,
- Auffädeln der Behangführungsschienen von unten auf die an den Längsenden der Lamellen
befindlichen Führungsstifte und
- Befestigen der Behangführungsschienen an den Grundschienen.
[0054] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten Merkmale der Erfindung nicht nur
in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder
in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0055]
- 1
- Steckhalter
- 2
- Grundschiene
- 3
- Kopfleiste des Raffstorebehangs
- 4
- Blende
- 5
- Behangführungsschiene
- 6
- Lamellen
- 7
- Führungsstift
- 8
- Getriebe
- 8.1
- Aufwickelvorrichtung
- 9
- Steckteil
- 10
- Schienenplatte
- 11
- Mittelteil
- 12
- Deckplatte
- 13
- Aussparung
- 14
- Greifarm
- 15
- Befestigungsuntergrund
- 16
- Stellschrauben
- 17
- Behangbefestigungslöcher
- 18
- durchbohrte Distanzstücke
- 19
- Antriebswelle
- 20
- Hohlwelle
- 21
- wandseitige Wange
- 22
- frontseitige Wange
- 23
- Aussparung des Kurbelantriebs
- 24
- Führungsleiste
- 25
- Tuchwelle
- 26
- Lagerblech
- 27
- Tuchbehang
- 28
- Fallstabanschlag
- 29
- Fallstab
- 30
- Aussparung für Tuchwellenlagerung
- 31
- Befestigungslöcher im Lagerblech
- 32
- Schrauben
- 33
- integrierte Wellenlageraufnahme
- 34
- Montagehilfe
- 35
- Steckteil der Montagehilfe
- 36
- Teleskopgestänge
- 37
- Arretierungsvorrichtung
- 38
- Löcher
1. Raffstore-Jalousie mit einer Montagevorrichtung, aufweisend:
1.1. zwei Grundschienen (2), die zur Montage der Raffstore-Jalousie an einem Befestigungsuntergrund
(15) kraftschlüssig und parallel ausgerichtet befestigt werden,
1.2. eine vormontierte Systemeinheit, die zur Montage auf die Grundschienen (2) aufsteckbar
ausgebildet ist, wobei die Systemeinheit aus einer Blende (4), zwei seitlich angeordneten
Steckhaltern (1), einem Raffstorebehang bestehend aus einer Vielzahl von Lamellen
(6), die an ihren Längsenden Führungsstifte (7) aufweisen, und einem Antriebssystem,
aufweisend mindestens ein Getriebe (8) und mindestens zwei Aufwickelvorrichtungen
(8.1), besteht,
1.3. zwei Behangführungsschienen (5), in die die Führungsstifte (7) der Lamellen (6)
eingreifen können und die zur Montage an den Grundschienen (2) befestigt werden.
2. Raffstore-Jalousie gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steckhalter (1) ein Steckteil (9), eine Schienenplatte (10), ein Mittelteil
(11) und eine Deckplatte (12) aufweist, um das Steckteil (9) in die Grundschiene (2)
zu stecken, wobei die Schienenplatte (10) die Position des Steckhalters (1) auf der
Grundschiene (2) stabilisiert, das Mittelteil (11) eine Aussparung (13) aufweist,
in die das Getriebe (8) des Raffstorebehangs angeordnet werden kann, und die Deckplatte
(12) mit der Blende (4) verbunden ist.
3. Raffstore-Jalousie gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundschiene (2) an ihrem oberen Ende an ihrer vom Befestigungsuntergrund
(15) abgewandten Seite ausgeklinkt ist, um ein Aufstecken der Steckhalter (1) mit
der vormontierten Systemeinheit von vorne zu ermöglichen.
4. Raffstore-Jalousie gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundschiene (2) an ihrem oberen Ende nach vorne geschlossen ist, um eine
Aufstecken der Steckhalter (1) mit der vormontierten Systemeinheit von oben zu ermöglichen.
5. Raffstore-Jalousie gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass je Steckhalter (1) ein Profilelement zur Höhenjustierung des Raffstorebehangs vorgesehen
ist.
6. Raffstore-Jalousie gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilelement in Form eines Greifers mit zwei Greifarmen (14) ausgebildet ist.
7. Raffstore-Jalousie gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Grundschiene (2) dazu ausgebildet ist, eine weitere benachbart
angeordnete Raffstore-Jalousien aufzunehmen.
8. Raffstore-Jalousie gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rollo zum Schutz vor Insekten, nachfolgend Insektenrollo genannt, vorgesehen
ist.
9. Raffstore-Jalousie gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Insektenrollo zwischen der Raffstore-Jalousie und dem Befestigungsuntergrund
(15) positioniert ist.
10. Raffstore-Jalousie gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den Grundschienen (2) Führungsleisten (24) zur Aufnahme des Insektenrollos
vorgesehen sind.
11. Raffstore-Jalousie gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Insektenrollo eine eigene Antriebseinheit bestehend aus einer Federwelle
aufweist.
12. Raffstore-Jalousie gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Insektenrollo eine eigene Antriebseinheit bestehend aus einem Elektromotor
und einer Tuchwelle (25) aufweist.
13. Raffstore-Jalousie gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Tuchwelle (25) zur Lagerung an jeder Seite ein Lagerblech (26) aufweist,
welches an dem Steckhalter (1) befestigt werden kann.
14. Raffstore-Jalousie gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Tuchwelle (25) zur Lagerung an jeder Seite eine Wellenlageraufnahme (33)
aufweist, welche direkt in die Steckhalter (1) integriert ist.
15. Montageverfahren für eine Raffstore-Jalousie gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche
1 bis 14, aufweisend die folgenden Verfahrensschritte:
15.1. kraftschlüssiges Befestigen von zwei Grundschienen (2) je vorgesehener Raffstore-Jalousie
an einem Befestigungsuntergrund (15),
15.2. Aufstecken der vormontierten Systemeinheit auf die Grundschienen (2) und Sichern
gegen Ausheben,
15.3. Auffädeln der Behangführungsschienen (5) von unten auf die an den Längsenden
der Lamellen (6) befindlichen Führungsstifte (7) und
15.4. Befestigen der Behangführungsschienen (5) an den Grundschienen (2).
1. Venetian blind with an installation device, having:
1.1. two basic rails (2), which, for the purpose of installing the venetian blind,
are fastened on a fastening base (15) with force-fitting action and parallel orientation,
1.2. a preassembled system unit, which is designed, for installation purpose, such
that it can be plugged onto the basic rails (2), wherein the system unit comprises
a cover panel (4), two laterally arranged plug-in holders (1), a venetian-blind body,
comprising a multiplicity of slats (6) having guide pins (7) at their longitudinal
ends, and a drive system, having at least one gear mechanism (8) and at least two
winding-up devices (8.1),
1.3. two body-guide rails (5), in which the guide pins (7) of the slats (6) can engage
and which, for installation purposes, are fastened on the basic rails (2).
2. Venetian blind according to preceding Patent Claim 1, characterized in that a plug-in holder (1) has a plug-in part (9), a rail plate (10), a central part (11)
and a cover plate (12), in order for the plug-in part (9) to be plugged into the basic
rail (2), wherein the rail plate (10) stabilizes the position of the plug-in holder
(1) on the basic rail (2), the central part (11) has an aperture (13), in which the
gear mechanism (8) of the venetian-blind body can be arranged, and the cover plate
(12) is connected to the cover panel (4).
3. Venetian blind according to either of preceding Patent Claims 1 and 2, characterized in that, at its upper end, the basic rail (2) is recessed on its side directed away from
the fastening base (15), in order to allow the plug-in holder (1) with the preassembled
system unit to be plugged on from the front.
4. Venetian blind according to either of preceding Patent Claims 1 and 2, characterized in that, at its upper end, the basic rail (2) is closed towards the front, in order to allow
the plug-in holder (1) with the preassembled system unit to be plugged on from above.
5. Venetian blind according to preceding Patent Claim 2, characterized in that a profile element is provided for each plug-in holder (1) in order to adjust the
height of the venetian-blind body.
6. Venetian blind according to preceding Patent Claim 5, characterized in that the profile element is designed in the form of a gripper with two gripping arms (14).
7. Venetian blind according to one of preceding Patent Claims 1 to 6, characterized in that at least one basic rail (2) is designed in order to accommodate a further, adjacent
venetian blind.
8. Venetian blind according to one of preceding Patent Claims 1 to 7, characterized in that a roller screen for protecting against insects, referred to hereinbelow as a roller
insect screen, is provided.
9. Venetian blind according to preceding Patent Claim 8, characterized in that the roller insect screen is positioned between the venetian blind and the fastening
base (15).
10. Venetian blind according to either of preceding Patent Claims 8 and 9, characterized in that guide strips (24) are provided on the basic rails (2) in order to accommodate the
roller insect screen.
11. Venetian blind according to one of preceding Patent Claims 8 to 10, characterized in that the roller insect screen has a dedicated drive unit comprising a spring shaft.
12. Venetian blind according to one of preceding Patent Claims 8 to 10, characterized in that the roller insect screen has a dedicated drive unit comprising an electric motor
and a fabric-carrying shaft (25).
13. Venetian blind according to preceding Patent Claim 12, characterized in that, for mounting purposes, the fabric-carrying shaft (25) has, on each side, a bearing
plate (26), which can be fastened on the plug-in holder (1).
14. Venetian blind according to preceding Patent Claim 12, characterized in that, for mounting purposes, the fabric-carrying shaft (25) has, on each side, a shaft-bearing
mount (33), which is integrated directly in the plug-in holder (1).
15. Installation method for a venetian blind according to one of preceding Patent Claims
1 to 14 having the following method steps:
15.1. two basic rails (2) are fastened with force-fitting action, for each venetian
blind provided, on a fastening base (15),
15.2. the preassembled system unit is plugged onto the basic rails (2) and secured
against being lifted out,
15.3. the body-guide rails (5) are introduced from beneath onto the guide pins (7)
located at the longitudinal ends of the slats (6), and
15.4. the body-guide rails (5) are fastened on the basic rails (2).
1. Store à lamelles pourvu d'un dispositif de montage, comprenant :
1.1 deux rails de base (2) qui sont fixés à une surface sous-jacente de fixation (15)
par force et de manière orientée parallèlement pour le montage du store à lamelles,
1.2 une unité de système prémontée qui est réalisée de manière à pouvoir être enfichée
sur les rails de base (2) pour le montage, l'unité de système étant constituée d'un
cache (4), de deux supports d'enfichage (1) disposés latéralement, d'un tablier de
store à lamelles constitué d'une pluralité de lamelles (6) qui comprennent des goupilles
de guidage (7) à leurs extrémités longitudinales, et d'un système d'entraînement comprenant
au moins un engrenage (8) et au moins deux dispositifs d'enroulement (8.1),
1.3 deux rails de guidage de tablier (5), dans lesquels les goupilles de guidage (7)
des lamelles (6) peuvent venir en prise et lesquels sont fixés aux rails de base (2)
pour le montage.
2. Store à lamelles selon la revendication 1 précédente, caractérisé en ce qu'un support d'enfichage (1) comprend une partie d'enfichage (9), une plaque de rails
(10), une partie centrale (11) et une plaque de recouvrement (12), afin d'enficher
la partie d'enfichage (9) dans le rail de base (2), la plaque de rails (10) stabilisant
la position du support d'enfichage (1) sur le rail de base (2), la partie centrale
(11) comprenant un évidement (13) dans lequel l'engrenage (8) du tablier de store
à lamelles peut être disposé, et la plaque de recouvrement (12) étant reliée au cache
(4).
3. Store à lamelles selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 et 2, caractérisé en ce que le rail de base (2) est en retrait à son extrémité supérieure sur son côté opposé
à la surface sous-jacente de fixation (15), afin de rendre possible un enfichage par
l'avant du support d'enfichage (1) avec l'unité de système prémontée.
4. Store à lamelles selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 et 2, caractérisé en ce que le rail de base (2) est fermé vers l'avant à son extrémité supérieure, afin de rendre
possible un enfichage par le haut du support d'enfichage (1) avec l'unité le système
prémontée.
5. Store à lamelles selon la revendication 2 précédente, caractérisé en ce qu'un élément profilé est prévu pour chaque support d'enfichage (1) pour ajuster en hauteur
le tablier de store à lamelles.
6. Store à lamelle selon la revendication 5 précédente, caractérisé en ce que l'élément profilé est réalisé sous la forme d'une pince comprenant deux bras de pince
(14).
7. Store à lamelles selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins un rail de base (2) est réalisé pour recevoir un store à lamelles supplémentaire
disposé de manière adjacente.
8. Store à lamelles selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 7, caractérisé en ce qu'il est prévu un store enroulable pour la protection contre les insectes, dénommé store
moustiquaire enroulable dans ce qui suit.
9. Store à lamelles selon la revendication 8 précédente, caractérisé en ce que le store moustiquaire enroulable est positionné entre le store à lamelles et la surface
sous-jacente de fixation (15).
10. Store à lamelles selon l'une quelconque des revendications précédentes 8 et 9, caractérisé en ce que des languettes de guidage (24) sont prévues sur les rails de guidage (2) pour recevoir
le store moustiquaire enroulable.
11. Store à lamelles selon l'une quelconque des revendications précédentes 8 à 10, caractérisé en ce que le store moustiquaire enroulable comprend une unité d'entraînement propre constituée
d'un arbre à ressort.
12. Store à lamelles selon l'une quelconque des revendications précédentes 8 à 10, caractérisé en ce que le store moustiquaire enroulable comprend une unité d'entraînement propre constituée
d'un moteur électrique et d'un arbre porte-toile (25).
13. Store à lamelles selon la revendication 12 précédente, caractérisé en ce que l'arbre porte-toile (25) comprend une tôle de palier (26) de chaque côté pour le
support sur palier, laquelle tôle de palier peut être fixée au support d'enfichage
(1).
14. Store à lamelle selon la revendication 12 précédente, caractérisé en ce que l'arbre porte-toile (25) comprend un logement de palier d'arbre (33) de chaque côté
pour le support sur palier, lequel logement de palier d'arbre est intégré directement
dans le support d'enfichage (1).
15. Procédé de montage pour un store à lamelles selon l'une quelconque des revendications
précédentes 1 à 14, comprenant les étapes de procédé suivantes :
15.1 fixation par force de deux rails de base (2) pour chaque store à lamelles prévu
à une surface sous-jacente de fixation (15),
15.2 enfichage de l'unité le système prémontée sur les rails de base (2) et fixation
de manière à empêcher un soulèvement,
15.3 enfilage des rails de guidage de tablier (5) par le bas sur les goupilles de
guidage (7) situées aux extrémités longitudinales des lamelles (6) et
15.4 fixation des rails de guidage de tablier (5) aux rails de base (2).