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(11) |
EP 2 187 133 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.01.2017 Patentblatt 2017/02 |
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Anmeldetag: 13.11.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Arbeitsprogrammschritt-Anzeige
Method for displaying working program steps
Procédé d'affichage des étapes d'un programme de travail
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
14.11.2008 DE 102008057319
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.05.2010 Patentblatt 2010/20 |
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Patentinhaber: Rational AG |
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86899 Landsberg/Lech (DE) |
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Erfinder: |
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- Greiner, Dr. Michael
86899, Landsberg/Lech (DE)
- Kling, Judith
86899, Landsberg/Lech (DE)
- Jürgens, Andrea
82194, Gröbenzell (DE)
- Seemüller, Simon
86825, Bad Wörishofen (DE)
- Wiedemann, Peter
86836, Klosterlechfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weber-Bruls, Dorothée |
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Jones Day
Nextower
Thurn-und-Taxis-Platz 6 60313 Frankfurt am Main 60313 Frankfurt am Main (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 215 444 EP-A1- 1 382 912 EP-A2- 1 278 016 DE-A1-102006 060 379
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EP-A1- 1 338 849 EP-A1- 1 716 795 WO-A2-2008/067805 US-B1- 6 486 453
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum zumindest zeitweisen Anzeigen
eines Fortschritts eines Arbeitsprogramms in einem Garraum.
[0002] Im Stand der Technik ist das Anzeigen einzelner Schritte eines Arbeitsprogramms einschließlich
des Fortschrittes besagter Schritte bekannt. So offenbart beispielsweise die
WO 2008/067805 A2 die Anzeige des Fortschritts des Aufheizens eines Garraums auf eine Soll-Garraumtemperatur
in einem Vorheizbetrieb auf einer Anzeigeeinrichtung. Dabei ist dem Schritt des Aufheizbetriebs
ein Anzeigeelement zugeordnet, das ein Textfeld aufweist, in dem das Wort "Vorheizen"
zu lesen ist, sowie auch ein Fortschrittsanzeigefeld, in dem während des Aufheizens
ein Fortschrittsbalkens nach Art eines Ladebalkens von links nach rechts anwächst.
Die Position des Fortschrittsbalkens wird während des Vorheizbetriebs mehrfach aktualisiert,
wobei in einem ersten Zeitintervall eine Grob-Abschätzung anhand eines Soll-/Ist-Wertevergleichs
für die Garraumtemperatur und in einem zweiten Zeitintervall eine Berechnung aufgrund
des Verlaufs der Soll-Garraumtemperatur über die Zeit stattfindet.
[0003] Aus der
EP 1 716 795 A1 ist ein Garverfahren zum Kochen und Pochieren in einem Tiegel bekannt, bei dem einem
Benutzer Anweisungs- und Programmschritte auf einer Anzeigeeinrichtung angezeigt werden.
Ein Nacheinander-Anzeigen von Anweisungs- und Programmschritten ist auch in der
EP 1 382 912 A2 beschrieben.
[0004] Aus der
EP 1 338 849 A1 ist ein Verfahren zur Behandlung und Zubereitung von Nahrungsmitteln in einem Gargerät
bekannt, wobei in einem Anzeigefeld die Anzahl der Programmschritte angegeben ist
und der jeweils aktuelle Verfahrensschritt im Betrieb farbige unterlegt wird nach
Art eines Fortschrittbalkens. Bei den Programmschritten handelt es sich um Garprozessschritte,
die durch ein Garraumklima und eine Kern-Isttemperatur definiert sind. Beim Garen
mit beispielsweise einem unter dem Handelsnamen SelfCooking Center(R) seitens der
Anmelderin vertriebenen Gargerät können jedoch verschiedene Schritte eines Arbeitsprogramms
unterschiedliche Funktionen besitzen bzw. Informationen beinhalten, die für eine Bedienperson
bereits während des Ablaufs des Arbeitsprogramms, also beim Garen, von Bedeutung sind.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, das gattungsgemäße Verfahren derart
weiterzuentwickeln, dass die Nachteile des Stands der Technik überwunden werden, insbesondere
die Bereitstellung von unterschiedlichen Informationen über den Ablauf eines Arbeitsprogramms
in einem Garraum ermöglicht wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
[0007] Bevorzugte erfindungsgemäße Verfahren sind in den Ansprüchen 2 bis 11 beschrieben.
[0008] Der Erfindung liegt somit die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass einer Bedienperson
eines Gargerätes während des Ablaufs eines Arbeitsprogramms in dem Gargerät, wie beispielsweise
beim Garen, ein genauer Überblick über den Verlauf des Arbeitsprogramms und den jeweiligen
Stand desselben gegeben wird, indem jeder Schritt eines Arbeitsprogramms, das eine
Vielzahl von Schritten umfasst, auf einer Anzeigeeinrichtung angezeigt wird und der
jeweils aktive bzw. ablaufende Schritt des Arbeitsprogramms gekennzeichnet wird. Dies
bietet der Bedienperson eine große Hilfe zur Verbesserung der Küchenlogistik, also
bei der Produktion - und Ablaufplanung in einer Küche.
[0009] Eine Bedienperson eines Gargerätes, beispielsweise eines SelfCooking Centers(R),
kann sich sein eigenes Arbeitsprogramm zusammenstellen, nämlich durch Programmierung
und Speicherung. Bei der Programmierung kann die Bedienperson jedem Schritt des entsprechenden
Arbeitsprogramms ein Anzeigeelement zuordnen. Dabei kann es sich um eine farbliche
oder geometrische Zuordnung handeln, beispielsweise wie folgt:
1. Farbliche Zuordnung
1.1. Programmschritt
[0010] Bei einem Schritt kann es sich um einen Programmschritt handeln, der durch eine Betriebsart
des Gargerätes bestimmt ist. Handelt es sich bei dem Arbeitsprogramm um ein Garprogramm,
so eröffnet ein Kombidämpfer, beispielsweise das SelfCooking Center(R), insbesondere
drei Betriebsarten, nämlich einen Dampfbetrieb, dem beispielsweise die Farbe Blau
zugeordnet werden kann, einen Heißluftbetrieb, dem beispielsweise die Farbe Rot zugeordnet
werden kann, und einen Kombinationsbetrieb zur Beaufschlagung von Gargut mit Heißluft
und Dampf, dem beispielsweise die Farbe Violett zugeordnet werden kann. Diese Programmschritte
repräsentieren alle speziellen Klimaeinstellungen des Gargeräts. Es gibt jedoch auch
Programmschritte von kochologischer Bedeutung, wie einen Vorheizbetrieb, einen Garbetrieb
und dergleichen, denen jeweils weitere Farben zugeordnet werden können.
1.2. Anweisungsschritt
[0011] Bei einem Schritt eines Garprogramms kann es sich auch um einen Anweisungsschritt
handeln, der ebenfalls eine kochologische Bedeutung haben kann, wie eine Aufforderung
zu einem Beladen, Wenden oder Entfernen von Gargut, was auch durch farbliche Differenzierungen
angezeigt werden kann, wobei auch eine optische Hervorhebung der jeweiligen Aufforderung
durch Änderung der Farbintensität möglich ist.
2. Geometrische/figürliche Zuordnung
[0012] Jeder Schritt kann auch visualisiert dargestellt werden, beispielsweise durch ein
Bild oder eine Animation.
3. Akustische Zuordnung
[0013] Zur weiteren Hervorhebung sowie auch zur Verdeutlichung eines Warncharakters können
auch akustische Signale ausgegeben werden.
4. Wert-Darstellung
[0014] Zusätzlich zu den zuvor beschriebenen Zuordnungen kann in einem Schritt auch eine
für den jeweiligen Schritt charakteristische Größe angezeigt werden, wie zum Beispiel
eine Soll-Klimaeinstellung, eine Ist-Klimaeinstellung, eine Restzeit oder dergleichen.
[0015] Da jede Bedienperson beim Programmieren völlig frei in der Auswahl der jeweiligen
Anzeigeelemente ist, sind beliebige Zuordnungen denkbar, ebenso wie beim Programmieren
selbst.
[0016] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verfahrens anhand einer aus
einer einzigen Figur bestehenden Zeichnung im Detail erläutert wird.
[0017] Die Figur zeigt dabei eine Anzeigeeinrichtung 1, bei der es sich beispielsweise um
einen Bereich eines Touchscreens eines SelfCooking Centers(R) handeln kann. In der
Figur ist eine Darbietung auf der Anzeigeeinrichtung 1 während des Ablaufes eines
Arbeitsprogrammes mit sieben Schritten dargestellt, wobei jedem Schritt ein Anzeigeelement
10 bis 26 zugeordnet ist.
[0018] Die Schritte lassen sich dabei in zwei verschiedene Kategorien aufteilen, nämlich
zum Einen in Programmabschnitte, die durch eine Betriebsart des SelfCooking Centers(R)
bestimmt sind, und zum Anderen Anweisungsschritte, in denen eine Bedienperson zu einer
Handlung aufgefordert wird. Dabei sind den Aufforderungsschritten die Anzeigeelemente
10, 12 und 14 zugeordnet, denen man eine Beladungsaufforderungsanzeige 10, eine Einschneideaufforderungsanzeige
12 und eine Entnahmeaufforderungsanzeige 14 entnehmen kann, während die Anzeigeelemente
20, 22, 24 und 26 Programmschritten zugeordnet sind und eine Vorheizbetriebanzeige
20, eine Dämpfbetriebanzeige 22, eine Kombinationsbetriebsanzeige 24 und Heißluftbetriebsanzeige
26 umfassen.
[0019] Somit durchläuft das Arbeitsprogramm, das auf der Anzeigeeinrichtung 1 angezeigt
ist, zuerst einen Vorheizschritt, nach dessen Abschluss eine Bedienperson zum Beladen
von Gargut aufgefordert wird, so dass nach dem Beladen ein Dämpfen bei 100[deg.]C
stattfinden kann, bis ein Einschneiden des Garguts gefordert wird, um dann in einem
Kombinationsbetrieb zum Beaufschlagen des Garguts mit Heißluft bei 160[deg.]C und
Dampf weitergegart wird, um schließlich mit einem Heißluftgaren bei 200[deg.]C das
Gargut fertig zu garen, um sodann der Bedienperson anzuzeigen, dass das fertig gegarte
Gargut entnehmbar ist.
[0020] Um anzuzeigen, wo genau sich jeweils das Gargerät in dem Verlauf des Arbeitsprogramms
befindet, läuft ein Fortschrittsbalken 30 mit dem Initiieren des Arbeitsprogramms
von links nach rechts, so dass der Figur zu entnehmen ist, dass sich das Arbeitsprogramm
bzw. das Gargerät zu dem dargestellten Zeitpunkt mitten im Dämpfbetrieb befindet,
da sich der Fortschrittsbalken 30 im Bereich der Dämpfbetriebsanzeige 22 befindet.
[0021] Während des Ablaufs des Arbeitsprogramms, wie es auf der Anzeigeeinrichtung 1 dargestellt
ist, kann jedoch eine Bedienperson auch die Reihenfolge der Schritte ändern, beispielsweise
den Kombinationsbetriebschritt mit dem Heißluftbetriebschritt vertauschen. Zu diesem
Zweck berührt die Bedienperson mit einem Finger die Kombinationsbetriebanzeige 24
und verschiebt bzw. zieht dieselbe, insbesondere durch eine schleifende Bewegung des
Fingers über die Anzeigeeinrichtung 1 auf den Platz der Heißluftbetriebanzeige 26,
wenn es sich bei der Anzeigeeinrichtung 1 um einen Touchscreen handelt, führt also
einen Touch- und Zug-Betätigung oder Drag- und Drop-Betätigung aus.
[0022] Im hektischen Betrieb in einer Großküche kann also jede Person, die sich in der Großküche
befindet, jederzeit erkennen, in welchem Zustand sich der SelfCooking Center(R) befindet,
indem er den Fortschrittsbalken 30 auf der Anzeigeeinrichtung 1 beobachtet. In Abhängigkeit
von dem jeweiligen Zustand können dann andere Handlungen geplant werden, beispielsweise
weitere Gargüter in das Gargerät eingeführt oder andere Maßnahmen getroffen werden,
wie gerätefremde Aktionen, z. B. Milch-Aufgießen, Salzen oder dergleichen.
[0023] Die in der voranstehenden Beschreibung, in den Ansprüchen sowie der Zeichnung offenbarten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1
- Anzeigeeinrichtung
- 10
- Beladungsaufforderungsanzeige
- 12
- Einschneideaufforderungsanzeige
- 14
- Entnahmeaufforderungsanzeige
- 20
- Vorheizbetriebanzeige
- 22
- Dämpfbetriebanzeige
- 24
- Kombinationsbetriebanzeige
- 26
- Heißluftbetriebanzeige
- 30
- Fortschrittsbalken
1. Verfahren zum zumindest zeitweisen Anzeigen eines Fortschritts eines eine Vielzahl
von Schritten aufweisenden Arbeitsprogramms in einem Garraum über Anzeigeelemente
(10, 12, 14, 20, 22, 24, 26), die während des Ablaufs des Arbeitsprogramms alle gleichzeitig
auf einer Anzeigeeinrichtung (1) angezeigt werden, wobei auch angezeigt wird, in welchem
Schritt sich das Arbeitsprogramm jeweils befindet, und jeder Schritt ausgewählt ist
aus einer ersten Vielzahl von Programmschritten, bestimmt durch eine Betriebsart des
Gargeräts, und einer zweiten Vielzahl von Anweisungsschritten zur Aufforderung einer
Bedienperson des Gargeräts zu einer bestimmten Handlung, so dass
• die Schritte in zumindest zwei Kategorien aufgeteilt sind, zum Einen in Programmschritte
und zum Anderen in Anweisungsschritte, und
• jedem Schritt des Arbeitsprogramms zumindest ein Anzeigeelement (10, 12, 14, 20,
22, 24, 26) zugeordnet wird, wobei
- jedes Anzeigeelement (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) zumindest eine charakteristische
Größe darbietet, indem
zumindest eine erste charakteristische Größe Anzeigeelemente (20, 22, 24, 26) der
ersten Vielzahl kennzeichnet und
zumindest eine zweite charakteristische Größe Anzeigeelemente (10, 12, 14) der zweiten
Vielzahl kennzeichnet, und
- das Anzeigen des jeweils ablaufenden Schritts während des Ablaufs des Arbeitsprogramms
durch eine optische Hervorhebung des jeweiligen Anzeigeelements (10, 12, 14, 20, 22,
24, 26) oder eine optische Hervorhebung des Bereichs der Anzeigeeinrichtung (1), in
dem das Anzeigeelement (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) angezeigt wird, markiert wird,
wobei
die Anzeigeelemente (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) in der Reihenfolge der Aktivierung
der entsprechenden Schritte während des Ablaufs des Arbeitsprogramms in einer Reihe
oder Spalte nach Initiierung des Arbeitsprogramms auf der Anzeigeeinrichtung (1) aufscheinen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Programmschritte einen Vorheizbetrieb, einen Abkühlbetrieb, einen Haltebetrieb,
einen Heissluftbetrieb, einen Dämpfbetrieb, einen Mikrowellenbetrieb, einen Betrieb
mit Heissluft, Dampf und/oder Mikrowellen und einen Reinigungsbetrieb umfassen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Anweisungsschritte zu einem Gargut-Beladen, einem Kerntemperaturfühler-Stecken,
einem Kerntemperaturfühler-Umstecken, ein Gargut-Wenden, einem Gargut-Einschneiden,
einem Gargut-Umrühren, einem Gargut-Umplatzieren oder einem Gargut-Entnehmen auffordern.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede charakteristische Grösse durch zumindest einen Graphen, zumindest ein alphanumerisches
Zeichen, zumindest eine Animation, zumindest ein Bild, zumindest ein Symbol, zumindest
ein Piktogramm, zumindest eine Helligkeit, zumindest eine Farbe und/oder zumindest
eine Form dargeboten wird.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine dritte charakteristische Grösse Anzeigeelemente von nacheinander durchführbaren
Schritten kennzeichnet, wobei vorzugsweise jede dritte charakteristische Grösse durch
zumindest eine Form, insbesondere eine Aussenkontur, bestimmt ist.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zum Anzeigeelement (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) zumindest eines Schritts
während dessen Ablauf zumindest eine weitere charakteristische Grösse angezeigt wird.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fortschrittsbalken (30) mit Initiierung des Arbeitsprogramms startet und längs
der Reihe oder Spalte an Anzeigeelementen (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) während des
Ablaufs des Arbeitsprogramms anwächst, wobei vorzugsweise der Fortschrittsbalken (30)
regelmässig aktualisiert wird.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anlauf zumindest eines Schrittes der zweiten Vielzahl und/oder bei Ausbleiben
oder Verzögern der in zumindest einem Schritt der zweiten Vielzahl geforderten Handlung
zumindest ein Warnhinweis eausgegeben wird.
9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schritte und/oder Anzeigeelemente (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) von einer Bedienperson
vorgegeben, verändert und/oder gespeichert werden können.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Reihenfolge der Schritte des Arbeitsprogramms verändert werden kann, wobei vorzugsweise
bei Verwendung eines Touchscreens als Anzeigeeinrichtung (1) eine Veränderung über
eine Touch-/Zug-Betätigung ermöglicht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Plausibilität der Reihenfolge von Schritten eines Arbeitsprogramms überprüft
wird, vorzugsweise durch Überprüfung der jeweiligen dritten charakteristischen Grössen,
wobei insbesondere bei fehlender Plausibilität zumindest ein Warnhinweis in Form mindestens
eines optischen und/oder charakteristischen Signals ausgegeben wird.
1. A method for displaying at least temporarily a progress of a working program having
a plurality of steps in a cooking chamber by means of display elements (10, 12, 14,
20, 22, 24, 26), which are all displayed at the same time on a display device (1)
during the course of the working program, wherein the respective current step of the
working program is also displayed, and each step is selected from a first plurality
of program steps determined by an operating mode of the cooking device, and a second
plurality of instruction steps for prompting an operator of the cooking device to
carry out a particular action, so that
• the steps are divided up into at least two categories, on the one hand into program
steps and, on the other hand, into instruction steps, and
• at least one display element (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) is assigned to each step
of the working program, wherein
- each display element (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) presents at least one characteristic
variable, in that
at least one first characteristic variable characterizes display elements (20, 22,
24, 26) of the first plurality, and
at least one second characteristic variable characterizes display elements (10, 12,
14) of the second plurality, and
- the displaying of the respective step that is taking place during the course of
the working program is marked by a visual highlighting of the respective display element
(10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) or a visual highlighting of the area of the display device
(1), in which the display element (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) is displayed, wherein
the display elements (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) appear in the sequence in which
the corresponding steps are activated during the course of the working program in
one row or column on the display device (1) following initiation of the working program.
2. The method according to Claim 1, characterized in that
the program steps comprise a preheating operation, a cooling operation, a holding
operation, a hot air operation, a steam operation, a microwave operation, an operation
with hot air, steam and/or microwaves and a cleaning operation.
3. The method according to Claim 1 or 2, characterized in that
the instruction steps prompt the operator to a loading the food to be cooked, an inserting
a core temperature sensor, a reinserting a core temperature sensor, a turning over
the food to be cooked, a cutting the food to be cooked, a stirring the food to be
cooked, a rearranging the food to be cooked or a removing the food to be cooked.
4. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that each characteristic variable is presented by at least one graph, at least one alphanumeric
character, at least one animation, at least one image, at least one symbol, at least
one icon, at least one brightness, at least one color and/or at least one form.
5. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that at least one third characteristic variable characterizes display elements of steps
which can be performed consecutively, wherein each third characteristic variable is
preferably determined by at least one form, in particular an outer contour.
6. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that in addition to the display element (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) of at least one step,
at least one further characteristic variable is displayed during the course of said
step.
7. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that a progress bar (30) starts when the working program is initiated and increases along
the row or column of display elements (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) during the course
of the working program, wherein the progress bar (30) is preferably updated regularly.
8. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that at least one warning is issued when at least one step of the second plurality starts
up and/or if the action required in at least one step of the second plurality is not
carried out or is delayed.
9. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that the steps and/or display elements (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) can be specified,
modified and/or stored by an operator.
10. The method according to Claim 9, characterized in that
the sequence of the steps of the working program can be modified, wherein a modification
is made possible by means of a touch/drag activity preferably when a touch screen
is used as display device (1).
11. The method according to Claim 10, characterized in that
the plausibility of the sequence of steps of a working program is checked, preferably
by checking the respective third characteristic variables, wherein in particular in
the event of a lack of plausibility at least one warning in the form of at least one
visual and/or characteristic signal is emitted.
1. Procédé d'affichage au moins temporairement d'un avancement d'un programme de travail
ayant une pluralité d'étapes dans un espace de cuisson, au moyen d'éléments d'affichage
(10, 12, 14, 20, 22, 24, 26), lesquels sont tous simultanément affichés sur un dispositif
d'affichage (1) pendant le déroulement du programme de travail, où est également affichée
l'étape respectivement dans laquelle se trouve le programme de travail, et chaque
étape est sélectionnée dans une première pluralité d'étapes de programme, définie
par un mode de service de l'appareil de cuisson, et une deuxième pluralité d'étapes
d'instruction pour amener un opérateur de l'appareil de cuisson à une action déterminée,
de sorte que
• les étapes sont réparties en au moins deux catégories, en étapes de programme d'une
part et en étape d'instruction d'autre part, et
• à chaque étape du programme de travail est associé au moins un élément d'affichage
(10, 12, 14, 20, 22, 24, 26), où
- chaque élément d'affichage (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) présentant au moins une
variable caractéristique, en
au moins une première variable caractéristique caractérisé des éléments d'affichage
(20, 22, 24, 26) de la première pluralité, et
au moins une deuxième variable caractéristique caractérisé des éléments d'affichage
(10, 12, 14) de la deuxième pluralité, et
- l'affichage de l'étape respectivement en cours étant réalisé pendant l'exécution
du programme de travail est marqué par une mise en valeur optique de l'élément d'affichage
(10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) respectivement ou une mise en valeur optique de la zone
du dispositif d'affichage (1) où l'élément d'affichage (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26)
est affiché, où
les éléments d'affichage (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) apparaissant dans une rangée
ou une colonne sur le dispositif d'affichage (1) après lancement du programme de travail,
dans l'ordre d'activation des étapes correspondantes pendant l'exécution du programme
de travail.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que les étapes de programme comprennent un mode de service de pré-chauffage, un mode
de service de refroidissement, un mode de service de maintien, un mode de service
d'air chaud, un mode de service d'étouffée, un mode de service à micro-ondes, un mode
de service d'air chaud, de vapeur et/ou à micro-ondes et un mode de service de nettoyage.
3. Procédé selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé
en ce que les étapes d'instruction demandent d'un chargement d'un aliment à cuire, d'un embrochage
d'un capteur de température à coeur, d'un ré-embrochage d'un capteur de température
à coeur, d'un retournement d'un aliment à cuire, d'une découpe d'un aliment à cuire,
d'un mélange d'un aliment à cuire, d'un déplacement d'un aliment à cuire ou d'un retrait
d'un aliment à cuire.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que chaque variable caractéristique est représentée par au moins un graphique, au moins
un caractère alphanumérique, au moins une animation, au moins une image, au moins
un symbole, au moins un pictogramme, au moins une luminosité, au moins une couleur
et/ou au moins une forme.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'au moins une troisième variable caractéristique caractérisé des éléments d'affichage
d'étapes exécutables successivement, où, préférentiellement, chaque troisième variable
caractéristique étant définie par au moins une forme, en particulier un contour extérieur.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'en plus de l'élément d'affichage (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) d'au moins une étape,
au moins une autre variable caractéristique est affichée pendant l'exécution de celle-ci.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'une barre de progression (30) démarre au lancement du programme de travail et croît
le long de la rangée ou de la colonne d'éléments d'affichage (10, 12, 14, 20, 22,
24, 26) pendant l'exécution du programme de travail, où de préférence la barre de
progression (30) étant régulièrement actualisée.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'au moins un avertissement est émis au démarrage d'au moins une étape de la deuxième
pluralité et/ou en cas d'absence ou de retard de l'action demandée lors d'au moins
une étape de la deuxième pluralité.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que les étapes et/ou les éléments d'affichage (10, 12, 14, 20, 22, 24, 26) peuvent être
prescrits, modifiés et/ou sauvegardés par un opérateur.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé
en ce que l'ordre des étapes du programme de travail peut être modifié, préférentiellement
en cas d'utilisation d'un écran tactile comme dispositif d'affichage (1) une modification
étant permise par activation tactile/traction.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé
en ce qu'une plausibilité de l'ordre des étapes d'un programme de travail est contrôlée, préférentiellement
par contrôle des troisièmes variables caractéristiques respectivement, où en particulier
en cas de défaut de plausibilité au moins un avertissement étant émis sous la forme
d'au moins un signal optique et/ou caractéristique.

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