[0001] Die Erfindung betrifft ein Gargerät, umfassend einen Innenraum, der zumindest einen
Garraum aufweist, und zumindest eine Mikrowellenquelle, die eine Oszillatorvorrichtung
zum Generieren von Mikrowellen und zumindest ein Auskoppelelement zum Auskoppeln der
in der Oszillatorvorrichtung erzeugten Mikrowellen aus der Mikrowellenquelle umfasst.
Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Abstrahlung von Mikrowellen in einen
Innenraum eines Gargeräts.
[0002] Die
US 5,237,141 offenbart eine Hochfrequenzerwärmungsvorrichtung, die Mittel zum Generieren von Mikrowellenenergie
zur Erwärmung von Gargut in einer Kammer umfasst. Die Mikrowellengeneriermittel umfassen
einen Mikrowellenstrahler, der sich an einer der Seiten - innenwände der Kammer befindet,
ohne dass weitere Details hierzu beschrieben sind.
[0003] Die
EP 0 429 822 A1 offenbart ein gattungsgemäßes Gargerät, das eine metallische Umhüllung zur Begrenzung
eines Garraums und eine Mikrowellenquelle mit zwei Magnetrons aufweist. Der Garraum
ist in einen weiteren Innenraum durch eine Trennwand unterteilt, welche sich über
die ganze Höhe und einen Teil der Breite des Garraums erstreckt. Die Mikrowellenheizung
wird dadurch erreicht, dass an der Außenseite des Garraums symmetrisch zwei Magnetrons
angeordnet sind, wobei die Magnetrons mit dem Garraum mittels zwei gleicher, an der
Seite angeordneter und symmetrischer trichterförmiger Strukturen verbunden sind, wobei
die Strukturen nicht nur die jeweiligen Magnetrons abdecken, sondern zudem die Aufgaben
erfüllen, einem Entweichen von Strahlung nach Außen vorzubeugen, Strahlung in Richtung
des Garraums zu führen und eine spezielle Modenfortpflanzungsmischvorrrichtung aufzunehmen.
[0004] Ein Nachteil des bekannten Gargeräts ist darin zu sehen, dass die trichterförmigen
Strukturen und die Modenmischvorrichtung dem jeweiligen Magnetron angepasst sein sollen,
damit bei der Führung der Mikrowellen in den Garraum keine Verluste auftreten. Reflexionen,
die zu einer Überhitzung des Magnetrons führen könnten, müssen auch auf aufwändige
Weise vermieden werden.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, das gattungsgemäße Gargerät und
Verfahren derart weiterzuentwickeln, dass die Nachteile des Stands der Technik zumindest
teilweise überwunden werden. Insbesondere soll es ermöglicht werden, auf relativ einfache
Weise mit hoher Effizienz Mikrowellen in den Innenraum des Gargeräts einzuspeisen.
[0006] Erfindungsgemäß wird die das Gargerät betreffende Aufgabe dadurch gelöst, dass das
Auskoppelelement die auszukoppelnden Mikrowellen zu einer Pforte in einer Wand oder
einem Wandabschnitt des Innenraums führt und die Mikrowellen aus der Pforte direkt
in den Innenraum abstrahlt.
[0007] Dabei kann vorgesehen sein, dass das Auskoppelelement zumindest einen aus der Wand
hervorstehenden Antennenteil umfasst.
[0008] Es kann ferner vorgesehen sein, dass die Pforte eine Haube aus dielektrischem Material,
welche das Auskoppelelement von der Atmosphäre im Innenraum trennt, umfasst, wobei
insbesondere die Haube an der Wand oder dem Wandabschnitt befestigt ist, über zumindest
eine Flanschverbindung und/oder unter Einsatz zumindest eines Dichtelements.
[0009] In einer Variante dieser Ausführungsform kann die Haube aus Glas, insbesondere temperiertem
Borsilikat- oder Quarz-Glas, hergestellt sein und/oder Keramik, insbesondere Al
2O
3 oder ZrO
2, umfassen.
[0010] Ferner kann vorgesehen sein, dass der Innenraum über zumindest ein Strömungsleitglied
zumindest teilweise in den Garraum und einen Druckraum aufgeteilt ist, im Druckraum
ein Lüfterrad und das Auskoppelement angeordnet sind, wobei das Auskoppelelement die
auszukoppelnden Mikrowellen zu der Pforte in dem Wandabschnitt führt, der insbesondere
eine Neigung zu den dazu benachbarten Wänden, insbesondere Seitenwänden des Innenraums
aufweist, bewegbar ist, und/oder zu einem Punkt des Innenraums, insbesondere dem Zentrum
des Garraums ausgerichtet ist, das Strömungsleiglied mit zumindest einer, insbesondere
mittigen, Öffnung zum Ansaugen von Atmosphäre aus dem Garraum in den Druckraum versehen
ist, und das Strömungsleitglied zwischen dem Druckraum und dem Garraum, insbesondere
an seinem Randbereich sowie in seinem Zentrum, zumindest eine luftdurchlässige Verbindung
freilässt.
[0011] Jede Mikrowellenquelle kann an einer Außenseite des Innenraums, insbesondere an der
Außenseite einer Seitenwand eines neben dem Garraum angeordneten Druckraums und/oder
in einem Installationsraum, der zusätzlich Antriebsmittel für ein sich im Druckraum
befindendes Lüfterrad enthält, vorgesehen sein, wobei insbesondere zumindest eine
der Pforten in einem Wandabschnitt, der unter einem Winkel zu einer von einer ein
Antriebswelle des Lüfterrads durchragten Seitenwand steht, vorgesehen ist, wobei vorzugsweise
eine erste Pforte oberhalb des Lüfterrads und eine zweite Pforte unterhalb des Lüfterrads
angeordnet ist.
[0012] Das Gargerät kann eine Vielzahl von Mikrowellenquellen, die auf unterschiedlichen
Höhen im Gargerät angeordnet sind und/oder jeweils eine Nennleistung von 2000 Watt
HF oder weniger aufweisen, und/oder eine eine Vielzahl von Behandlungsebenen in dem
Garraum festlegende Gargutträgereinrichtung aufweisen, wobei insbesondere die Anzahl
der Mikrowellenquellen von der Bemaßung des Garraums und/oder der Anzahl der Behandlungsebenen
abhängt.
[0013] Das Gargerät kann ferner versehen sein mit zumindest einer weiteren Einrichtung zur
Behandlung von Gargut im Garraum, insbesondere zumindest einer Einrichtung aus der
Gruppe umfassend: eine elektrische Heizeinrichtung, eine gasbetriebene Heizeinrichtung,
ein Wärmetauscheinrichtung, eine Kühleinrichtung, eine Feuchtigikeitszuführeinrichtung,
eine Feuchtigkeitsabführeinrichtung, eine Belüftungseinrichtung und eine Entlüftungseinrichtung.
[0014] In einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Wände des Innenraums, ein
Strömungsleitglied, über das der Innenraum zumindest teilweise in den Garraum und
einen Druckraum aufgeteilt ist, und/oder eine im Garraum vorgesehene Gargutträgereinrichtung
zumindest teilweise Mikrowellen reflektiert bzw. reflektieren.
[0015] Eine Ausführungsform kann versehen sein mit zumindest einer Sensiereinrichtung, einer
Anzeigeeinrichtung, einer Bedieneinrichtung und einer Steuer- oder Regeleinrichtung,
wobei die Sensiereinrichtung insbesondere mit jeder Mikrowellenquelle, einer weiteren
Behandlungseinrichtung, der Anzeigeeinrichtung, der Bedieneinrichtung und/oder der
Steuer- oder Regeleinrichtung in Wirkverbindung steht
[0016] Die das Verfahren zur Abstrahlung von Mikrowellen in einen Innenraum eines Gargeräts
betreffende Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Abstrahlen der Mikrowellen
über ein Auskoppelelement entlang eines direkten Wegs in den Innenraum.
[0017] Es kann dabei vorgesehen sein, dass über eine Gargutträgereinrichtung eine Vielzahl
von Behandlungsebenen in dem Garraum festgelegt wird, und eine sich nach der Bemaßung
des Garraums und/oder der Anzahl der Behandlungsebenen richtende Anzahl an Mikrowellenquellen
bereitgestellt wird.
[0018] Unter einer direkter Abstrahlung oder einem direkten Weg abgestrahlter Mikrowellen
ist im Sinne dieser Anmeldung zu verstehen, dass es einer Mirkowellenstrahlung ermöglicht
wird, ohne Reflexionen oder gar Wellenformänderungen von einer Mikrowellenquelle in
den Garraum eines Gargeräts zu gelangen. Eine Pforte bildet dabei den Eingang zu dem
den Garraum aufweisenden Innenraum und umfasst zumindest eine Öffnung in der Bewandung
des Innenraums.
[0019] Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass dadurch, dass ein
Auskoppelelement Mikrowellen direkt aus einer Struktur, in der Mikrowellen aus einer
Mikrowellenquelle verstärkt werden - etwa durch Interaktion zwischen einem Elektronenbündel
und einem zu verstärkenden Mikrowellensignal - auskoppelt, so dass sie über eine Pforte
in den Innenraum eines Gargeräts, der zumindest den Garraum umfasst, gelangen, die
üblichen zum Schutz der Mikrowellenquelle nötigen Teile, wie Wellenleiter und Zirkulatoren,
entfallen. Ein weiterer Effekt dieser Anordnung besteht darin, dass sie relativ kompakt
ist.
[0020] Wenn das Auskoppelelement zumindest einen aus der Wand hervorstehenden Antennenteil
umfasst, ist die Abdichtung zum Innenraum hin einfacher vorzunehmen, als es bei einem
Wellenleiter der Fall wäre. Zudem ist dann die Strahlungscharakteristik günstig, weil
die Mikrowellen in Richtung aller der Innenwand benachbarten Innenwände oder Innenwandabschnitte
abgestrahlt werden. Bei Verwendung einer λ/4-Antenne wird möglichst viel Energie in
den Innenraum eingespeist.
[0021] Wenn die Pforte eine Haube aus dielektrischem Material, welche das Auskoppelelement
von der Atmosphäre im Innenraum trennt, umfasst, wird erreicht, dass die Haube die
Mikrowellen in den Innenraum durchlässt, jedoch die Mikrowellenquelle thermisch von
dem Innenraum isoliert. Insbesondere bei Gargeräten für den Großkücheneinsatz ist
diese Isolierung vorteilhaft, weil in solchen Gargeräten eine hohe Temperatur vorherrscht.
Ein weiterer Effekt ist, dass auch eine zusätzliche Isolierung gegen Flüssigkeit vorgenommen
wird. Wenn die Haube an der Wand befestigt ist, wird zugleich der Raum, in dem sich
die Mikrowellenquelle befindet, gegenüber dem Innenraum des Gargeräts abgedichtet.
Anderenfalls wäre im Bereich der Mikrowellenquelle noch eine zusätzliche Dichtung
erforderlich, falls nämlich der Raum, in dem sich die Mikrowellenquelle befindet,
gegenüber dem Innenraum abgedichtet sein sollte, Eine Flanschverbindung ermöglicht
es, die Innenwand aus einem metallischen Material herzustellen. Eine Flanschverbindung
gleicht auch die Effekte unterschiedlicher Wärmedehnungskoeffizienten der Haube und
der Wand aus. Wenn die Befestigung an der Wand zumindest ein Dichtelement umfasst,
können Gase nicht leicht aus dem Garraum entweichen.
[0022] Ist die Haube aus Glas, insbesondere temperiertem Borsilikat- oder Quarz-Glas, hergestellt,
weist sie eine niedrige dielektrische Konstante und einen relativ hohen Wärmewiderstand
auf.
[0023] Alternativ kann die Haube auch aus hochreinen Oxiden wie z.B. Al
2O
3 und ZrO
2 gefertigt werden.
[0024] In dem Fall, in dem der Innenraum über zumindest ein Strömungsleitglied zumindest
teilweise in den Garraum und einen Druckraum aufgeteilt ist, im Druckraum ein Lüfterrad
und das Auskoppelement angeordnet sind, das Strömungsleitglied mit zumindest einer,
insbesondere mittigen, Öffnung zum Ansaugen von Atmosphäre aus dem Garraum in den
Druckraum versehen ist und das Strömungsleitglied zwischen dem Druckraum und dem Garraum,
insbesondere an seinem Randbereich, zumindest eine, insbesondere schlitzförmige, luftdurchlässige
Verbindung freilässt, bilden der Druckraum und der Garraum zwei gekoppelte Resonatoren
für die Mikrowellen. Es ist deshalb unerheblich, in welchen der zwei Räume die Mikrowellen
zuerst abgestrahlt werden. Zudem sorgt die Umwälzung der Atmosphäre in dem Innenraum
über das Lüfterrad für eine Modenmischung und Vergleichmäßigung der Mikrowellenenergie.
Zum Beispiel kann zur weiteren Beeinflussung des Garraumklimas eine Dampfeinspritzvorrichtung
vorgesehen sein, die Dampf in die Strömung einspritzt, oder es kann eine elektrische
Heizung oder gasbetriebene Heizung zum Aufwärmen des geförderten Mediums vorgesehen
sein. Insbesondere bei Gargeräten für den Großkücheneinsatz ist die Vergleichmäßigung
des Garraumklimas, die durch die Umwälzung der Garraumatmosphäre zustande kommt, von
Vorteil.
[0025] Wenn jede Mikrowellenquelle an einer Außenseite des Innenraums, insbesondere an der
Außenseite einer Seitenwand eines neben dem Garraum angeordneten Druckraum, vorgesehen
ist, wird üblicherweise das Lüfterrad Mikrowellen reflektieren, so dass eine bessere
Modenmischung ohne zusätzliche Maßnahmen zustande kommt. Es wird also auf effiziente
Weise eine zusätzliche Funktion bereitgestellt, da das Lüfterrad in Kombinationsgargeräten
ohnehin schon vorhanden ist. Die Anordnung der Mikrowellenquelle an einer Außenseite
einer Seitenwand des Innenraums ist vorteilhaft, weil dadurch, dass an der Decke des
Innenraums keine Mikrowellenquelle vorhanden ist, die Baugröße minimiert wird. Dies
wiederum ist erwünscht, damit zwei Gargeräte gestapelt werden können, ohne die Bedienbarkeit
zu beeinträchtigen. Im Vergleich zu einer Anordnung der Mikrowellenquellen im Bodenbereich
des Garraums hat eine Anordnung an einer Seitenwand den Vorteil, dass die Anforderungen
hinsichtlich der Dichtung nicht so hoch sind. Insbesondere in Gargeräten für den Großkücheneinsatz
befindet sich nämlich im Bodenbereich ziemlich viel Flüssigkeit oder sogar eine Ablaufeinrichtung.
Eine Anordnung an einer Seitenwand eines neben dem Garraum angeordneten Druckraums
hat den Vorteil, dass auch hier die Anforderungen an die Dichtung nicht so hoch sind,
weil eine gewisse Abtrennung vom Garraum schon vorhanden ist. Dadurch, dass der Druckraum
und der Garraum gekoppelte Resonatorräume bilden, ist eine Anordnung an einer Seitenwand
des Druckraums nicht nachteilig für die Gleichmäßigkeit der Mikrowellenverteilung
im Garraum. Bei einer Anordnung in einem gemeinsamen Installationsraum können elektrische
Anschlüsse geteilt werden. Zudem gibt es in diesem Fall nur einen Raum, der gasdicht
abzutrennen und für Reparatur sowie Wartung gegebenenfalls zugänglich zu machen ist.
Die Anordnung an einem Wandabschnitt, der unter einem Winkel zu einer von einer Antriebswelle
des Lüfterrads durchragten Seitenwand steht, hat den Effekt, dass die Mikrowellen
neben dem Lüfterrad abgestrahlt werden. Sie werden also nicht von dem Lüfterrad abgeschirmt.
Es ist jedoch trotzdem eine Abstrahlung in Richtung des Lüfterrads vorhanden, was
für die Verwirbelung, also die Vergleichmäßigung der Mikrowellenverteilung, von Vorteil
ist.
[0026] Wenn eine Vielzahl von Mikrowellenquellen auf unterschiedlichen Höhen im Gargerät
angeordnet sind und eine jeweilige Nennleistung von 2000 Watt HF oder weniger aufweisen,
kann die in Anbetracht der Garraumgröße erforderliche Leistung über handelsübliche
Mikrowellenquellen erreicht werden.
[0027] Falls das Gargerät eine weitere Einrichtung zur Behandlung (Behandlungseinrichtung)
von Gargut im Garraum umfasst, kann das Gargut in ein und demselben Gargerät auf mehrere
Weisen behandelt werden. Dies steigert die Effizienz, weil das Gargut nicht ständig
dem Gargerät entnommen werden muss. Es steigert auch die Qualität, da eine punktgenaue
Garung möglich wird.
[0028] Ein Effekt einer Sensiereinrichtung, die mit jeder Mikrowellenquelle, der weiteren
Behandlungseinrichtung, der Anzeigeeinrichtung, der Bedieneinrichtung und/oder die
Steuer- oder Regeleinrichtung in Wirkverbindung steht, ist, dass Gargut ohne Eingriffe
eines Anwenders einer komplizierten Kombinationsbehandlung unterzogen werden kann.
[0029] Wenn über eine Gargutträgereinrichtung eine Vielzahl von Behandlungsebenen in dem
Garraum festgelegt wird und eine sich nach der Bemaßung des Garraums und/oder der
Anzahl der Behandlungsebenen richtende Anzahl an Mikrowellenquellen bereitgestellt
wird, können handelsübliche Mikrowellenquellen verwendet werden, zum Beispiel Magnetrons.
Die erforderliche Gesamtleistung wird durch das Bereitstellen einer ausreichenden
Anzahl an Mikrowellenquellen erreicht.
[0030] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der Ausführungsbeispiele derselben anhand schematischer Zeichnungen erläutert werden.
Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine Längsschnittansicht eines erfindungsgemäßen Gargeräts;
- Figur 2
- einen Querschnitt in Draufsicht des Gargeräts;
- Figur 3
- eine schematische Querschnittansicht eines handelsüblichen Magnetrons; und
- Figur 4
- eine Detailansicht der Anordnung einer Mikrowellenquelle an der Wand des Gargeräts
der Figuren 1 und 2.
[0031] Ein beispielhaft in der Figuren 1 und 2 dargestelltes Gargerät 1 umfasst einen von
einer Rückwand 2, einer Decke 3, einer Bodenfläche 4, einer ersten Seitenwand 5, einer
Vorderwand 6, einer zweiten Seitenwand 7 und einem Seitenwandteil 8 definierten Innenraum,
wobei die Rückwand 2 und die Vorderwand 6 auch als Seitenwände bezeichnet werden können.
Der Innenraum wird von einem Strömungsleitblech 9 zumindest teilweise in einen Garraum
10 und einen Druckraum 11 aufgeteilt. In der Vorderwand 6 befindet sich eine nicht
näher dargestellte Tür zur Beladung des Garraums 10 mit Gargut (nicht gezeigt) und
zur Entnahme desselben.
[0032] In dem Garraum 10 ist ein Gestell 12 mit einer Vielzahl von Schienen 13a-f zum Einschieben
von Gargutträgern (nicht gezeigt), auf die das Gargut platzierbar ist, vorgesehen.
[0033] In dem Druckraum 11 befindet sich ein Radiallüfterrad 14, das über eine Welle 15
von einem Motor 16 angetrieben wird. Das Radiallüfterrad 14 saugt Atmosphäre (Dampf,
Wrasen, Luft usw.) aus dem Garraum 10 durch eine sich im Zentrum des Strömungsleitblechs
9 befindende Öffnung 17 an und bläst sie radial ab. Es entsteht also eine Druckdifferenz
zwischen dem Druckraum 11 und dem Garraum 10. Die Atmosphäre wird aufgrund dieser
Druckdifferenz durch Schlitze 18 zwischen dem Rand des Strömungsleitblechs 9 und zumindest
einer der Rückwand 2, Vorderwand 6, Decke 3 und Bodenfläche 4 wieder in den Garraum
10 geführt. Zusätzlich oder alternativ zu den Schlitzen 18 können im Randbereich des
Strömungsleitblechs 9 auch Öffnungen im Strömungsleitblech 9 vorgesehen sein.
[0034] Das dargestellte Gargerät 1 umfasst eine Mikrowellenheizung und eine weitere, nicht
gezeigte, Einrichtung zur Behandlung von Gargut im Garraum 10, wie eine Be- und Entlüftungseinrichtung,
eine elektrische Heizeinrichtung, eine gasbetriebenen Heizeinrichtung, eine Wärmetauscheinrichtung,
eine Kühleinrichtung, eine Feuchtigkeitszuführeinrichtung und/oder eine Feuchtigkeitsabführeinrichtung.
[0035] Eine Feuchtigkeitsabiühteinxichtung befindet sich bevorzugt in einem Bodenbereich
19. Eine elektrische oder gasbetriebene Heizung oder eine Wännetauscheinrichtung kann
das Lüfterrad 14 zur Aufheizung des geförderten Strömungsmediums also der Atmosphäre
ganz oder teilweise umgeben. Eine Feuchtigkeitszuführeinrichtung kann zum Beispiel
eine Dampfeinspritzvorrichtung, die Dampf in die Strömung einspritzt, umfassen.
[0036] Zumindest die Regelung oder Steuerung und die elektrischen Anschlüsse jeder Behandlungseinrichtung
befinden sich, wie auch der Motor 16, in einem Installationsraum 20 neben dem Druckraum
11. In dem dargestellten Beispiel ist der Installationsraum 20 über eine (nicht dargestellte)
Tür in einer äußeren Seitenwand 21 direkt von außerhalb des Gargeräts 1 zugänglich,
um Wartung und Installation zu vereinfachen.
[0037] Mikrowellen werden in Magnetrons 22, 23 der Mikrowellenheizung erzeugt. Die in den
Magnetrons 22, 23 erzeugten Mikrowellen werden zu einer jeweiligen Pforte 24, 25 geführt,
um auf einem direkten Weg in den Druckraum 11 abgestrahlt zu werden. Der Druckraum
11 und der Garraum 10 bilden gekoppelte, im Wesentlichen quaderförmige Resonatoren
für die abgestrahlten Mikrowellen. Aus diesem Grund findet auch eine gleichmäßige
Mikrowellenenergieverteilung in dem Garraum 10 statt. Die Kopplung erfolgt im Wesentlichen
über die Schlitze 18, die auch zur Umwälzung der Garraumatmosphäre vorgesehen sind.
Noch dazu können im Strömungsleitblech 9 (nicht dargestellte) für Mikrowellen durchlässige
Öffnungen vorgesehen sein. Um die Druckdifferenz zwischen dem Druckraum 11 und dem
Garraum 10 aufrecht zu erhalten, sind diese Öffnungen nicht luftdurchlässig, sondern
gefüllt mit dielektrischem Material, zum Beispiel Quarz-Glas, Borsilikat-Glas oder
Keramik.
[0038] Das Radiallüfterrad 14 ist zumindest teilweise aus einem Material, das Mikrowellen
reflektiert, hergestellt. Die Pforten 24,25 befinden sich in dem Seitenwandteil 8,
das benachbart der zweiten Seitenwand 7, durch die die Antriebswelle 15 des Radiallüfterrads
14 ragt, angeordnet ist. Das Radiallüfterrad 14 erstreckt sich in radialer Richtung
bis höchstens zu dem Übergang von der Seitenwand 7 zum Seitenwandteil 8, so dass die
Pforten 24,25 nicht von dem Lüfterrad 14 abgeschirmt werden. Für die Abstrahlung in
den Druckraum 11 sind Stab- oder Schlitzantennen vorgesehen. Die Strahlungscharakteristik
ist derart, dass zumindest eine Abstrahlung parallel zum Seitenwandteil 8 erfolgt.
Die so abgestrahlten Mikrowellen erreichen deshalb auch das Radiallüfterrad 14 und
werden von ihm verwirbelt. Zur Vergleichmäßigung der Mikrowellenenergie und Übertragung
der Mikrowellenenergie in den Garraum 10 trägt auch bei, dass das Seitenwandteil 8
unter einem Winkel zur Seitenwand 7 steht. Aufgrund dieser Anordnung werden die Mikrowellen
schon teilweise über die Rückwand 2 in den Garraum 10 hineinreflektiert.
[0039] Eine weitere Vergleichmäßigung der Mikrowellenenergieverteilung wird dadurch erreicht,
dass die Pforten 24,25 auf unterschiedlichen Höhen im Innenraum des Gargeräts 1 vorgesehen
sind. Obwohl das Gargerät 1 für den Großkücheneinsatz ausgelegt ist, werden aus Kostengründen
handelsübliche Magnetrons 22,23, die für den Einsatz in Haushaltsmikrowellengeräten
ausgelegt sind, verwendet. Diese haben üblicherweise eine Nennleistung von ungefähr
2000 Watt HF. Um trotzdem eine ausreichende Heizung zu erreichen, richtet sich die
Anzahl der Magnetrons 22,23 nach der Anzahl der Schienen 13a-f im Gestell 12, also
nach der Anzahl und den Abmessungen der aufnehmbaren Gargutträger.
[0040] Zur Verdeutlichung einiger hier verwendeter Begriffe ist in der Figur 3 eine an sich
bekannte Ausführungsform des ersten Magnetrons 22 dargestellt. Das erste Magnetron
22 umfasst ein Gehäuse 26, aus dem ein Antennenstummel 27 hervorsteht. Der Antennenstummel
27 umfasst auch eine Schutzkappe 28. Das Magnetron 22 umfasst eine Kathode 29, die
während des Betriebs aufgeheizt wird. Die Kathode 29 wird von einer Anode 30 mit hervorstehenden,
über den Umfang angeordneten Flügeln 31 umgeben. Das Magnetron enthält zudem einen
Magnetenstapel 32. Während des Betriebs werden die von der Kathode 29 emittierten
Elektronen unter Einfluss der elektrischen und magnetischen Felder um die Kathode
29 herumgeführt. Durch die Rückwirkung der Felder auf die auf die Anode 30 einfallenden
Elektronen entsteht eine Oszillation. Ein Innenleiter 33 der Antenne koppelt die generierten
Mikrowellen aus der Oszillatorvorrichtung aus und strahlt sie in den Druckraum 11
ab. Die in dem Magnetron 22 erzeugten Mikrowellen werden also direkt, ohne Zwischenschaltung
eines Wellenleiters, in den Druckraum 11 abgestrahlt. Es sei darauf hingewiesen, dass
manche Magnetrons statt des Innenleiters 33 einen Hohlleiter zur Auskopplung der Mikrowellen
umfassen können.
[0041] In dem Garraum 10 des Gargeräts 1 herrschen zeitweise extreme Bedingungen. In dieser
Hinsicht unterscheidet sich ein Gargerät 1 für den Großkücheneinsatz von einer Haushaltsmikrowelle.
Insbesondere kann die Feuchtigkeit im Garraum 10 sowie im Druckraum 11 hoch sein und
kann die Temperatur dort Werte von ungefähr 400°C erreichen. Die Magnetrons 22,23
sollten vor dieser Atmosphäre geschützt werden.
[0042] Wie aus der Figur 4 ersichtlich, wird für solch einen Schutz eine Abdeckung in Form
einer Haube 34 eingesetzt. Die Haube 34 ist aus einem dielektrischen Material, das
für Mikrowellen durchlässig ist, hergestellt. Das Material hat auch eine geringe Wärmeleitfähigkeit.
Es kann eine Haube 34 aus Keramik verwendet werden. Aufgrund der niedrigen dielektrischen
Konstante bietet sich auch Glas, zum Beispiel Quarz- oder Borsilikat-Glas (Pyrex),
als Herstellungsmaterial an. Die Haube 34 umgibt den durch den Seitenwandteil 8 hindurchragenden
Antennenstummel 27 des Magnetrons. Zur Erhöhung der thermischen Isolierung befindet
sich ein Zwischenraum 35 zwischen der Innenseite der Haube 34 und dem Antennenstummel
37. Der Zwischenraum 35 ist insbesondere mit Luft gefüllt.
[0043] Um den unterschiedlichen Wärmedehnungskoeffizienten der Haube 34 und des Seitenwandteils
8 Rechnung zu tragen, ist die Haube 34 in der dargestellten Ausführungsform über einen
Flansch 36 an dem Seitenwandteil 8 befestigt. Somit erfüllt die Haube 34 die doppelte
Funktion der gasdichten Abdichtung des Installationsraums 20 gegenüber der Innenraumatmosphäre
als auch der thermischen Isolierung des Magnetronantennenstummels 27. Die Flanschverbindung
umfasst ferner zwei Flachdichtungen 37,38, einen Edelstahldrehteil 39 und Schrauben
40,41 zur Befestigung des Edelstahldrehteiles 39 an der Garraumseite des Seitenwandteils
8.
[0044] Die direkte Magnetronankopplung, wie sie oben dargestellt ist, hat den Vorteil, dass
die in professionellen Mikrowellengargeräten üblichen Modenmischerboxen und Schaufelräder
außerhalb des Gargeräteninnenraums entfallen. Dies gilt auch für die zum Schutz des
Magnetrons vor Fehlanpassung notwendigen Hohlleiter, Zirkulatoren und Richtkoppler,
die üblicherweise verwendet werden. Es werden somit sowohl Kosten als auch Platz in
dem Installaüonaraum 20 gespart.
[0045] Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Ansprüchen sowie in den Zeichnungen
offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen
Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen
wesentlich sein.
Bezugszeichenliste
[0046]
- 1
- Gargerät
- 2
- Rückwand
- 3
- Decke
- 4
- Bodenfläche
- 5
- erste Seitenwand
- 6
- Vorderwand
- 7
- zweite Seitenwand
- 8
- Seitenwandteil
- 9
- Strömungsleitblech
- 10
- Garraum
- 11
- Druckraum
- 12
- Gestell
- 13a-f
- Schienen
- 14
- Radiallüfterrad
- 15
- Welle
- 16
- Motor
- 17
- Öffnung
- 18
- Schlitz
- 19
- Bodenbereich
- 20
- Installationsraum
- 21
- äußere Seitenwand
- 22
- Magnetron
- 23
- Magnetron
- 24
- Pforte
- 25
- Pforte
- 26
- Gehäuse
- 27
- Antennenstummel
- 28
- Schutzkappe
- 29
- Kathode
- 30
- Anode
- 31
- Flügel
- 32
- Magnetenstapel
- 33
- Innenleiter
- 34
- Haube
- 35
- Zwischenraum
- 36
- Flansch
- 37
- erste Flachdichtung
- 38
- zweite Flachdichtung
- 39
- Edelstahldrehteil
- 40
- Schraube
- 41
- Schraube
1. Gargerät (1), umfassend
einen Innenraum (10,11), der zumindest einen Garraum (10) aufweist, und zumindest
eine Mikrowellenquelle (22,23), die eine Oszillatorvorrichtung zum Generieren von
Mikrowellen und zumindest ein Auskoppelelement (27,33) zum Auskoppeln der in der Oszillatorvorrichtung
erzeugten Mikrowellen aus der Mikrowellenquelle umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass
das Auskoppelelement (27,33) die auszukoppelnden Mikrowellen zu einer Pforte (24,25)
in einer Wand oder einem Wandabschnitt (8) des Innenraums (10,11) führt und
die Mikrowellen aus der Pforte (24,25) direkt in den Innenraum (10,11) abstrahlt.
2. Gargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Auskoppelelement (27,33) zumindest einen aus der Wand oder dem Wandabschnitt (8)
hervorstehenden Antennenteil (27) umfasst.
3. Gargerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Pforte (24,25) eine Haube (34) aus dielektrischem Material, welche das Auskoppelelement
(27,33) von der Atmosphäre im Innenraum (10,11) trennt, umfasst, wobei insbesondere
die Haube (34) an der Wand oder dem Wandabschnitt (8) befestigt ist, über zumindest
eine Flanschverbindung, und/oder unter Einsatz zumindest eines Dichtelements (37,38).
4. Gargerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Haube (34) aus Glas, insbesondere temperiertem Borsilikat- oder Quarz-Glas, hergestellt
ist und/oder Keramik, insbesondere Al2O3 oder ZrO2, umfasst.
5. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Innenraum (10,11) über zumindest ein Strömungsleitglied zumindest teilweise in
den Garraum (10) und einen Druckraum (11) aufgeteilt ist,
im Druckraum (11) ein Lüfterrad (14) und das Auskoppelement (27,33) angeordnet sind,
wobei das Auskoppelelement (27,33) die auszukoppelnden Mikrowellen zu der Pforte (24,25)
in dem Wandabschnitt (8) führt, der insbesondere eine Neigung zu den dazu benachbarten
Wänden (7), insbesondere Seitenwänden (2, 7), des Innenraums (10,11) aufweist, bewegbar
ist und/oder zu einem Punkt des Innenraums (10,11), insbesondere dem Zentrum des Garraums
(10), ausgerichtet ist,
das Strömungsleitglied (9) mit zumindest einer, insbesondere mittigen, Öffnung (17)
zum Ansaugen von Atmosphäre aus dem Garraum (10) in den Druckraum (11) versehen ist,
und
das Strömungsleitglied (9) zwischen dem Druckraum (11) und dem Garraum (10), insbesondere
an seinem Randbereich sowie in seinem Zentrum, zumindest eineluftdurchlässige Verbindung
(18) freilässt.
6. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Mikrowellenquelle (22,23) an einer Außenseite des Innenraums (10,11), insbesondere
an der Außenseite einer Seitenwand (7,8) eines neben dem Garraum angeordneten Druckraums
(11) und/oder in einem Installationsraum (20), der zusätzlich Antriebsmittel (16)
für ein sich im Druckraum (11) befindendes Lüfterrad (14) enthält, vorgesehen ist,
wobei insbesondere zumindest eine der Pforten (24,25) in einem Wandabschnitt (8),
der unter einem Winkel zu einer von einer Antriebswelle (15) des Lüfterrads (14) durchragten
Seitenwand (7) steht, vorgesehen ist, wobei vorzugsweise eine erste Pforte (24) oberhalb
des Lüfterrads (14) und eine zweite Pforte (25) unterhalb des Lüfterrads (14) angeordnet
ist.
7. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine Vielzahl von Mikrowellenquellen (22,23), die auf unterschiedlichen Höhen im Gargerät
(1) angeordnet sind und/oder jeweils eine Nennleistung von 2000 Watt HF oder weniger
aufweisen, und/oder
eine eine Vielzahl von Behandlungsebenen in dem Garraum (10) festlegende Gargutträgereinrichtung
(12,13a-13f), wobei insbesondere die Anzahl der Mikrowellenquellen (22,23) von der
Bemaßung des Garraums (10) und/oder der Anzahl der Behandlungsebenen abhängt.
8. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
zumindest eine weitere Einrichtung zur Behandlung von Gargut im Garraum (10), insbesondere
zumindest eine Einrichtung aus der Gruppe umfassend:
eine elektrische Heizeinrichtung,
eine gasbetriebene Heizeinrichtung,
ein Wärmetauscheinrichtung,
eine Kühleinrichtung,
eine Feuchtigkeitszuführeinrichtung,
eine Feuchtigkeitsabführeinxichtung,
eine Belüftungseinrichtung und
eine Entlüftungseinrichtung.
9. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Wände (2,3,4,5,6,7,8) des Innenraums (10,11), ein Strömungsleitglied (9), über
das der Innenraum zumindest teilweise in den Garraum (10) und einen Druckraum (11)
aufgeteilt ist, und/oder eine im Garraum (10) vorgesehene Gargutträgereinrichtung
(12,13a-13f) zumindest teilweise Mikrowellen reflektiert bzw. reflektieren.
10. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Sensiereinrichtung, eine Anzeigeeinrichtung, eine Bedieneinrichtung
und eine Steuer- oder Regeleinrichtung, wobei die Sensiereinrichtung insbesondere
mit jeder Mikrowellenquelle (22,23), einer weiteren Behandlungseinrichtung, der Anzeigeeinrichtung,
der Bedieneinrichtung und/oder der Steuer- oder Regeleinrichtung in Wirkverbindung
steht.
11. Verfahren zur Abstrahlung von Mikrowellen in einen Innenraum eines Gargeräts, insbesondere
eines Gargeräts nach einem der vorangehenden Ansprüche, umfassend ein Bereitstellen
zumindest einer Mikrowellenquelle, die eine Oszillatorvorrichtung zum Generieren von
Mikrowellen und zumindest ein Auskoppelelement zum Auskoppeln der in der Oszillatorvorrichtung
erzeugten Mikrowellen aus der Mikrowellenquelle umfasst, gekennzeichnet durch
ein Abstrahlen der Mikrowellen über das Auskoppelelement entlang eines direkten Wegs
in den Innenraum.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass
über eine Gargutträgereinrichtung eine Vielzahl von Behandlungsebenen in dem Garraum
festgelegt wird, und
eine sich nach der Bemaßung des Garraums und/oder der Anzahl der Behandlungsebenen
richtende Anzahl an Mikrowellenquellen bereitgestellt wird.