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(11) |
EP 2 188 403 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.07.2012 Patentblatt 2012/30 |
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Anmeldetag: 22.08.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/006923 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/024353 (26.02.2009 Gazette 2009/09) |
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VERFAHREN UND SCHMELZTAUCHVEREDELUNGSANLAGE ZUR BANDSTABILISIERUNG EINES ZWISCHEN
ABSTREIFDÜSEN DER SCHMELZTAUCHVEREDELUNGSANLAGE GEFÜHRTEN, MIT EINER BESCHICHTUNG
VERSEHENEN BANDES
PROCESS AND HOT-DIP COATING SYSTEM FOR STABILIZING A STRIP GUIDED BETWEEN STRIPPING
DIES OF THE HOT-DIP COATING SYSTEM AND PROVIDED WITH A COATING
PROCÉDÉ ET INSTALLATION DE GALVANISATION À CHAUD POUR STABILISER UN FEUILLARD ENDUIT
D'UN REVÊTEMENT ET GUIDÉ ENTRE DES BUSES DE RACLAGE DE L'INSTALLATION DE GALVANISATION
À CHAUD
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
22.08.2007 DE 102007039690
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.05.2010 Patentblatt 2010/21 |
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Patentinhaber: SMS Siemag AG |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- BEHRENS, Holger
40699 Erkrath (DE)
- ZIELENBACH, Michael
57074 Siegen (DE)
- HARTUNG, Hans-Georg
50259 Pulheim (DE)
- FONTAINE, Pascal
40764 Langenfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Klüppel, Walter |
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Hemmerich & Kollegen
Patentanwälte
Hammerstraße 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-02/14572 DE-A1-102005 060 058 JP-A- 2003 113 459
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WO-A1-2006/006911 JP-A- 2003 073 792
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bandstabilisierung eines zwischen Abstreifdüsen
einer Schmelztauchveredelungsanlage geführten, mit einer Beschichtung versehenen Bandes
sowie eine entsprechende Schmelztauchbeschichtungsanlage. Dabei werden durch in Bandlaufrichtung
den Abstreifdüsen nachgeordnete elektromagnetisch berührungslos auf das durchlaufende
Stahlband wirkende Spulen stabilisierende Kräfte nach Maßgabe der erfassten Bandposition
auf das Band ausübt.
[0002] Elektromagnetische Bandstabilisierungen basieren auf dem Prinzip der Induktion, um
mittels definierter Magnetfelder anziehende Kräfte senkrecht zum ferromagnetischen
Stahlband zu erzeugen. Damit kann die Lage des Stahlbands zwischen zwei gegenüberliegenden
elektromagnetischen Induktoren (Elektromagnete) berührungslos verändert werden. Solche
Systeme sind in unterschiedlicher Bauart bekannt. Sie werden z.B. in Schmelztauchveredelungsanlagen
im Beschichtungsbereich oberhalb der so genannten Abstreifdüsen verwendet. Unterschiedlichste
Regelungs. und Steuerungskonzepte sind bekannt (z. B.
DE 10 2005 060 058 A1,
WO 2006/006911 A1,
WO 02/14572 A1).
[0003] Abstreifdüsen werden in Schmelztauchveredelungsanlagen für Stahlband eingesetzt,
um eine definierte Menge Beschichtungsmedium auf der Bandoberfläche zu erhalten. Die
Qualität der Beschichtung (Gleichmäßigkeit der Auftragung, Schichtdickengenauigkeit,
homogener Oberflächenglanz) hängt maßgeblich von der Gleichmäßigkeit des Abstreifdüsenmediums
(z.B. Luft oder Stickstoff) sowie von der Bandbewegung im Düsenbereich ab. Die Bandbewegungen
werden durch Unrundheiten von Rollen oder z.B. durch Impulswirkung der Luft im Kühlturmbereich
von Schmelztauchveredelungsanlagen hervorgerufen.
[0004] Mit zunehmender Bandbewegung in der Abstreifdüse reduziert sich die Beschichtungsqualität
bzw. Gleichmäßigkeit der Beschichtung des durchlaufenden Stahlbands.
[0005] Durch den Einsatz von in Bandlaufrichtung nach geschalteten Bandstabilisierungssystemen
kann eine innerhalb der Abstreifdüse auftretende Bandbewegung gedämpft bzw. reduziert
werden, so dass eine Verbesserung der Beschichtungsgenauigkeit und Beschichtungsgleichmäßigkeit
des flüssigen Metalls auf dem Stahlband erreicht wird. Dies können z. B. elektromagnetisch
wirkende Aktuatoren sein, die berührungslos anziehende Kräfte auf das durchlaufende
Stahlband ausüben und somit die Bandlage verändern.
[0006] Bei den bekannten Systemen ergibt sich Bauart bedingt aufgrund der in Bandlaufrichtung
der Abstreifdüse nachgeordneten Bandstabilisierung eine reduzierte Wirkung der Regelung
auf die Bandbewegung in der Abstreifdüse. Die Beruhigung der Schwingungen erfolgt
oberhalb der Abstreifdüse innerhalb der Bandstabilisierung mittels der Bandstabilisierungsspulen
mit hoher Effektivität. Im Bereich der Düse ist die Wirkung mit steigendem Abstand
zwischen dieser und der Stabilisierungseinheit jedoch deutlich eingeschränkt. Die
Position der Bandstabilisierung wird dabei entsprechend der baulichen Gegebenheiten
festgelegt, ohne die physikalischen Abhängigkeiten zu beschreiben.
[0007] Daher ist das Ziel aller Anwendungen die Bandstabilisierung möglichst nahe an die
Abstreifdüse zu positionieren, wobei der Zusammenhang zwischen Abstand und Wirkung
nicht berücksichtigt wird.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Bandstabilisierung im Bereich der Abstreifdüse
zu verbessern.
[0009] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit dem Verfahren gemäß Patentanspruch
1. Dieses ist dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (der Wirkung) der Bandstabilisierung
von den Abstreifdüsen auf einen Wert kleiner gleich einem Abstandsschwellenwert eingestellt
wird, welcher als Funktion der Bandbreite unter Berücksichtigung eines Faktors Phi
ermittelt wird, wobei der Faktor Phi als Funktion der Banddicke und des Bandzuges
berechnet wird.
[0010] Die Messgröße Bandposition repräsentiert im Rahmen der vorliegenden Beschreibung
die zeitliche und / oder örtliche Änderung des Abstandes des Bandes gegenüber einer
graden Referenzlinie quer zur Bandlaufrichtung; dass heißt, die Bandposition repräsentiert
das Bandprofil und/ oder dessen Schwingungsverhalten als Funktion der Zeit.
[0011] Der Begriff Bandstabilisierung umfasst im Rahmen der vorliegenden Beschreibung zwei
wesentliche Aspekte: Zum einen meint Bandstabilisierung eine Glättung eines wellenförmigen
Bandprofils und zum anderen meint dieser Begriff eine Dämpfung von Schwingungen des
Bands. Beide Aspekte der Bandstabilisierung können unabhängig voneinander oder in
Kombination bzw. gleichzeitig mit Hilfe geeigneter Regelkreise realisiert werden.
[0012] Der wesentliche Vorteil der beanspruchten Begrenzung des Abstandes ist darin zu sehen,
dass bei einer Einstellung des Abstandes auf einen Wert unterhalb des erfindungsgemäß
berechenbaren Abstandsschwellenwertes, eine erheblich bessere Wirkung für beide Aspekte
der angestrebten Bandstabilisierung erreicht wird. Demgegenüber lässt die Wirkung
der Bandstabilisierung bei Abständen oberhalb des Abstandsschwellenwertes deutlich
nach oder das Band wird trotz Stabilisierungsregelung sogar instabiler als ohne Regelung
(gegenteiliger Effekt).
[0013] Ideal wäre ein Abstand von Null, d.h. wenn die Bandstabilisierung auf Höhe der Abstreifer
angeordnet wäre, weil dann die Bandstabilisierung unmittelbar auf Höhe der Abstreifdüsen
wirken würde und das Band während eines Messvorganges dann optimal stabil gehalten
würde. Diese Anordnung ist aber bautechnisch aufgrund von Platzmangel in der Regel
nicht realisierbar. Deshalb sollte der Abstand möglichst klein, maximal jedoch auf
den Wert des erfindungsgemäß berechenbaren Abstandsschwellenwert eingestellt werden.
[0014] Die elektromagnetischen Kräfte werden durch auf jeder Bandseite sich paarweise gegenüberliegende
Spulenanordnungen aufgebracht, deren Abstand von den Abstreifdüsen veränderbar ist.
[0015] Vorzugsweise wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die Bandposition innerhalb
der Spulenanordnung gemessen, und zwar in räumlicher Nähe der Spulenanordnung.
[0016] Zusätzlich kann die Bandposition ober- und unterhalb der Spulenanordnung gemessen
werden.
[0017] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind auf jeder Bandseite mehrere Spulen angeordnet,
wobei die jeweils außen liegenden Spulen auf die durchlaufenden Bandkanten parallel
zur Ebene des Bandes einstellbar angeordnet sind. Diese Anordnung ermöglicht vorteilhafter
Weise eine optimale Wirkung bei der Glättung des Bandprofils.
[0018] Der Abstand der Bandstabilisierungseinrichtung, nachfolgend verkürzt auch Bandstabilisierung
genannt, von den Abstreifdüsen sollte bei breiteren Bändern (B > 1400 mm) deren Bandbreite
nicht überschreiten. Bei schmaleren Bändern (B < 1400 mm) kann ein Abstand bis zum
1,75fachen der Bandbreite zugelassen werden. Dieser Abstand ergibt sich aus dem Prinzip
von Staint-Venant, das besagt, dass mit steigendem Abstand einer angreifenden Kraft
auf z. B. ein eingespanntes Stahlband deren Wirkung auf dem Gesamtzustand abnimmt.
[0019] Grundlage für die erfindungsgemäße Lösung ist die Positionierung der Bandstabilisierung
zur Abstreifdüse bzw. den Abstreifdüsen unter Berücksichtigung der Spannungsmechanik.
[0020] Die Wirkung eines punktuellen Lastangriffs in einem gegebenen Lastsystem ergibt sich
nach dem Prinzip von Saint Venant nur in einem kleinen Bereich um den Lasteingriffspunkt.
Die durch die Krafteinleitung örtlich unregelmäßigen Kraftverteilungen klingen sehr
schnell ab, Dieses Prinzip wird bei Festigkeitsberechnungen zur Dimensionierung von
Bauteilen standardmäßig eingesetzt und wird hier auf die Bandstabilisierungswirkung
im Abstreifdüsenbereich angewendet.
[0021] Um eine ausreichende Wirkung in der Abstreifdüse auf das Bandprofil und die Bandbewegung
(Schwingung) zu erzielen, um diese maßgeblich zu verändern bzw. zu dämpfern, muss
entsprechend des Prinzips von Saint-Venant der Abstand zwischen Stabilisierungswirkung
und Abstreifdüse in einem festgelegten Bereich gewählt werden bzw. darf einen Höchstwert
in Form eines Abstandsschwellenwertes nicht überschreiten, Dabei muss der Abstand,
d. h. die Länge Stahlband, in der eine Wirkung durch die Bandstabilisierung zu erwarten
ist nach folgender Regel gewählt werden:

mit

[0022] Die oben genannte Aufgabe wird weiterhin durch die beanspruchte Schmelztauchbeschichtungsanlage
gelöst. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (der Wirkung) der Bandstabilisierung
von den Abstreifdüsen auf einen Wert kleiner gleich einem Abstandsschwellenwert eingestellt
ist, welcher als Funktion der Bandbreite unter Berücksichtigung eines Faktors Phi,
als Funktion der Banddicke und des Bandzuges, ermittelt ist.
[0023] Die Vorteile dieser Anlage entsprechen den oben mit Bezug auf das beanspruchte Verfahren
genannten Vorteilen.
[0024] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche, insbesondere der Ansprüche 5-8 und 14.
[0025] Die erfindungsgemäße Lösung soll nachfolgend - auch unter Bezug auf die Zeichnungen
- näher erläutert werden.
[0026] Dabei zeigt:
- Fig. 1
- schematisch die Anordnung der Bandstabilisierungsspulen,
- Fig. 2
- die Profilierungen des Bandes,
- Fig. 3
- schematisch die Anordnung der Düsenbalken,
- Fig. 4
- das Bandstabilisierungssystem,
- Fig.5
- die Abhängigkeit des Faktors Phi von der Bandbreite und
- Fig.6
- den Zusammenhang zwischen Bandschwingungen und dem Abstand der Bandstabilisierung
von der Abstreifdüse.
[0027] Die Anordnung der Bandstabilisierung und der Abstreifdüse ist prinzipiell aus der
Figur 4 ersichtlich.
[0028] Der Abstandsschwellenwert ergibt sich nach dem Prinzip von Venant für durchlaufende
breite Stahlbänder zu ca. der Bandbreite und bei schmaleren Bändern zu max. dem 1,75fachen
der Bandbreite (siehe Figur 5). In einem größeren Abstand ist die Wirkung der Bandstabilisierung
im Hinblick auf eine Glättung des Bandprofils (Querbogen, S-Form, siehe Fig. 2) sehr
eingeschränkt bzw. bei großen Abständen nicht mehr erkennbar.
[0029] Der Kraftangriffspunkt der Bandstabilisierung liegt dann zu weit von der Düsenlippe
weg, um eine ausreichende Wirkung auf die Bandverformungen wie z. B. Reduktion des
Querbogens auszuüben.
[0030] Weiterhin konnte durch Messungen und Simulationen nachgewiesen werden, dass die Schwingungsbeeinflussung
(Dämpfung der Amplitude der Bandschwingung) im Düsenspalt ebenfalls von dem Abstand
des Kraftangriffspunktes zur Wirkstätte Düsenspalt abhängt.
[0031] Damit ergibt sich folgender Zusammenhang:

[0032] Der Faktor Phi wurde abhängig vom Bandzug und der Banddicke sowohl analytisch mittels
FEM Simulationen als auch empirisch an Bandbehandlungsanlagen untersucht und ermittelt.
In Fig. 5 ist der Zusammenhang dargestellt. Mit abnehmender Bandbreite erhöht sich
der mögliche Abstand zwischen Bandstabilisierung und Abstreifdüse (siehe Figur 4),
da aufgrund der reduzierten Bandbreite eine unsymmetrische Spannungsverteilung bzw.
ein nicht optimales wellenförmiges Bandprofil sich weniger nachteilig auf die Bandstabilisierung
auswirkt. Aufgrund von Spannungsunterschieden über die Banddicke ergeben sich elastische
Verformungen. Die Spannung über der Blechdicke wirkt sich oberhalb eines Grenzwertes
in Form von Bandquerverformung aus (Querbogen).
[0033] Lokale Änderungen der Spannungsverteilung über der Blechdicke durch den äußeren Krafteinfluss
der Bandstabilisierung zeigen sich abhängig von dem dargestellten Funktionsverlauf
bis zu einem Abstand von 0,75 bis 1,75 mal der Bandbreite in Bandlaufrichtung gesehen.
[0034] Liegen Schwingungen des Stahlbands aufgrund von z. B. unrundem Lauf der Stabilisierungsrolle
im Zinkgefäß vor, dann erzielt man mit einer Regelung zur Bandstabilisierung eine
Reduktion der Bandschwingung gegenüber einer Situation ohne Bandstabilisierungsregelung,
wenn der Abstand der Bandstabilisierung von der Abstreifdüse typischerweise max. 1,5
m vom Düsenspalt beträgt. Wie aus Figur 5 zu erkennen ist, ergibt sich der Abstandsschwellenwert
von ca. 1,5 m für viele unterschiedliche typische Bandbreiten. Befindet sich die Bandstabilisierung
weiter als dieser Abstandsschwellenwert von der Abstreifdüse weg, dann werden die
Schwingungen im Bereich der Abstreifdüse nicht mehr gedämpft, sondern können sogar
angeregt werden, was trotz Schwingungsdämpfung im Bereich der Bandstabilisierung zu
einer Erhöhung der Bandbewegung innerhalb der Abstreifdüse und damit zu einer Verringerung
der Beschichtungsqualität führt (Fig. 6).
[0035] Analoges gilt auch für die Stabilisierung/Glättung des Bandprofils. Bei Abständen
unterhalb des Abstandsschwellenwertes wird eine gute Glättung erreicht, darüber wird
eine Glättung schwierig bzw. nicht mehr möglich.
[0036] Weiterhin ist folgende Vorrichtung zur Kombination der Bandstabilisierung mit der
Abstreifdüse vorgesehen, bei der die Bandstabilisierungsspulen immer zur zentrierten
Bandlage hin wirken:
[0037] Gegenüber den bekannten Systemen muss die Stabilisierung jeweils auf die Bandlage
ausgerichtet werden bzw. die Ist-Position bestimmt werden. Die Ausrichtung erfolgt
mittels extra angebrachter Ausrichthilfen.
[0038] Aufgrund der speziellen Rahmenkonstruktion der Abstreifdüse wird die Stabilisierung
auf diesem Rahmen befestigt und ist somit mechanisch fest und reproduzierbar einstellbar
(Fig. 3). Die Zentrierung auf Bandlage bzw. Bandmitte ist somit immer identisch zwischen
Stabilisierung und Abstreifdüse.
[0039] Damit wird einer möglichen Verdrehung des Bands während der Produktion gefolgt und
es ist keine Neubestimmung der Nullposition bzw. der Sollposition der Bandlage erforderlich.
Abstreifdüsen und Stabilisierungsspulen sind so mechanisch synchronisiert und ausgerichtet!
[0040] Zusammenfassend ergibt sich:
- 1. Festlegung des maximal zulässigen Abstands zwischen Stabilisierungswirkung und
Abstreifdüse aufgrund der physikalischen Zusammenhänge (Prinzip nach Saint Venant)
zu Abstand ≤ Phi * Bandbreite.
- 2. Der Korrekturfaktor Phi ergibt sich aus Simulationen und Betriebsversuchen als
Funktion von der Bandbreite zwischen 1,75 und 0,75. Die Verformungen des Bands in
Querrichtung ergeben sich aus der Instabilität aufgrund der geringen Banddicke. Mit
verringerter Bandbreite wirken sich diese nicht so stark aus, was in einer Vergrößerung
des möglichen Abstandes der Bandstabilisierung von der Abstreifdüse resultiert.
- 3. Integration der Bandstabilisierungsspulen innerhalb der Abstreifdüsenkonstruktion
zur Erhöhung der Ausrichtgenauigkeit aufgrund einer mechanischen Kopplung der Düse
mit den Stabilisierungsspulen.
- 4. Die Bandstabilisierungsspulen sind über die Kopplung an die Abstreifdüse immer
identisch ausgerichtet, auch bei Schräglagen oder Bandverwindungen.
1. Verfahren zur Bandstabilisierung eines zwischen Abstreifdüsen einer Schmelztauchveredelungsanlage
geführten, mit einer Beschichtung versehenen Bandes, wobei die Bandposition erfasst
wird und durch in Bandlaufrichtung den Abstreifdüsen nachgeordnete elektromagnetisch
berührungslos auf das durchlaufende Stahlband wirkende Spulen stabilisierende Kräfte
nach Maßgabe der erfassten Bandposition auf das Band ausübt werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand (der Wirkung) der Bandstabilisierung von den Abstreifdüsen auf einen
Wert kleiner gleich einem Abstandsschwellenwert eingestellt wird, welcher als Funktion
der Bandbreite unter Berücksichtigung eines Faktors Phi ermittelt wird, wobei der
Faktor Phi als Funktion der Banddicke und des Bandzuges berechnet wird; und
dass der Abstand je nach aktueller Bandbreite das 1,75- 0,75-fache der Bandbreite beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bandposition innerhalb der Spulenanordnung gemessen wird.
3. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bandposition in räumlicher Nähe der Spulenanordnung gemessen wird.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bandposition zusätzlich ober- und unterhalb der Spulenanordnung gemessen wird.
5. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bandposition als örtliche Verteilung des Abstandes des Bandes gegenüber einer
graden Referenzlinie über der Bandbreite erfasst wird und insofern als Ist- Messgröße
das Ist-Bandprofil repräsentiert.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die stabilisierenden Kräfte nach Maßgabe des erfassten Ist-Bandprofils quer zur Transportrichtung
auf das Band einwirken, um das erfasste Ist-Bandprofil auf ein vorgegebenes optimales
Soll-Bandprofil in Form eines glatten wellenfreien Bandprofils quer zur Bandrichtung
glatt zu ziehen.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bandposition als zeitliche Änderung des Abstandes des Bandes gegenüber einer
graden Referenzlinie erfasst wird und insofern als Ist-Messgröße das Ist-Schwingungsverhalten
des Bandes in Abhänglgkelt der Zeit repräsentiert.
8. Verfahren nach Anspruch 6.
dadurch gekennzeichnet,
dass die stabilisierenden Kräfte nach Maßgabe des erfassten Ist-Schwingungeverhaltens
des Bandes vorzugsweise senkrecht zur Transportrichtung auf das Band einwirken, um
das erfasste Ist. Schwingungsverhalten des Bandes falls erforderlich geeignet zu dämpfen.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5-8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die gemessene Bandposition als zeitliche und örtliche über der Bandbreite verteilte
Änderung des Abstandes des Bandes gegenüber der graden Referenzlinie das Schwingungsverhalten
des Bandprofils als Funktion der Zeit repräsentiert; und
dass die stabilisierenden Kräfte derart geeignet auf das Band einwirken, dass das Bandprofil,
soweit erforderlich, geglättet und gleichzeitig dessen Schwingungsverhalten geeignet
gedämpft wird.
10. Schmelztauchveredelungsanlage zum Beschichten eines Bandes mit einer Beschichtung,
mit:
einer mindestens einer Abstreifdüse zum Entfernen überschüssiger Beschichtung von
dem Band;
einer Messeinrichtung zum Erfassen der Bandposition; und
einer Bandstabilisierung mit elektromagnetischen Spulen, welche der Abstreifdüse in
Bandlaufrichtung nachgeordnet ist, zum Erzeugen berührungslos auf das Stahlband wirkender
stabilisierender Kräfte nach Maßgabe der erfassten Bandposition;
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand (der Wirkung) der Bandstabilisierung von den Abstreifdüsen auf einen
Wert kleiner gleich einem Abstandaschwellenwert eingestellt ist, welcher als Funktion
der Bandbreite unter Berücksichtigung eines Faktors Phi ermittelt ist, wobei sich
der Faktor Phi als Funktion der Banddicke und des Bandzuges berechnet; und
dass der Abstand je nach aktueller Bandbreite das 1,75- 0,75-fache der Bandbreite beträgt.
11. Schmeiztauchveredelungsanlage nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Spulen auf der Ober- und Unterseite des Bandes sich paarweise gegenüberliegend
angeordnet sind und ihr Abstand zu den Abstreifdüsen veränderbar ist.
12. Schmelztauchveredelungsanlage nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Messeinrichtung auf Höhe der Spulen oder in deren Nähe angeordnet ist und dort
die Bandposition erfasst.
13. Schmelztauchveredelungsanlage nach Anspruch 10,11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Ober- und/oder Unterseite des Bandes jeweils mehrere Spulen über der Breite
des Bandes verteilt angeordnet sind und dass die jeweils außen liegenden Spulen auf
die durchlaufenden Bandkanten parallel zur Ebene des Bandes einstellbar angeordnet
sind.
14. Schmelztauchveredelungsanlage nach einem der Ansprüche 11 -13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bandstabilisierung und die Messeinrichtung mechanisch gekoppelt fest zueinander
beabstandet sind.
1. Method for strip stabilisation of a strip which is guided between stripper nozzles
of a hot-dip finishing plant and provided with a coating, wherein the strip position
is detected and stabilising forces are exerted on the strip depending on the detected
strip position by coils arranged downstream of the stripper nozzles in strip running
direction and acting electromagnetically and contactlessly on the strip running through,
characterised in that the distance (of action) of the strip stabilisation means from the stripper nozzles
is set to a value smaller than or equal to a distance threshold value determined as
a function of the strip width with consideration of a factor Phi, wherein the factor
Phi is calculated as a function of the strip thickness and the strip tension, and
that the spacing is 1.75 to 0.75 times the strip width depending on the instantaneous
strip width.
2. Method according to claim 1, characterised in that the strip position is measured within the coil arrangement.
3. Method according to one of the preceding claims, characterised in that the strip position is measured in physical proximity to the coil arrangement.
4. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the strip position is additionally measured above or below the coil arrangement.
5. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the strip position is detected as a local distribution of the distance of the strip
relative to a straight reference line over the strip width and to that extent represents,
as actual measurement value, the actual strip profile.
6. Method according to claim 5, characterised in that the stabilising forces act on the strip transversely to the transport direction depending
on the detected actual strip profile so as to assimilate the detected actual strip
profile to a predetermined optimum target strip profile in the form of a smooth, wave-free
strip profile transversely to the strip direction.
7. Method according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the strip position is detected as a change over time of the distance of the strip
relative to a straight reference line and to that extent represents, as actual measurement
value, the actual oscillation behaviour of the strip in dependence on time.
8. Method according to claim 6, characterised in that the stabilising forces act on the strip, preferably perpendicularly to the transport
direction, in dependence on the detected actual oscillation behaviour of the strip
so as to suitably damp the detected actual oscillation behaviour of the strip if required.
9. Method according to any one of claims 5 to 8, characterised in that the measured strip position represents, as a change - which is distributed over time
and locally over the strip width - of the spacing of the strip relative to the straight
reference line, the oscillation behaviour of the strip profile as a function of time
and that the stabilising forces are suitable for acting on the strip in such a manner
that the strip profile is, to the extent required, smoothed and at the same time this
oscillation behaviour suitably damped.
10. Hot-dip finishing plant for coating a strip with a coating, comprising:
at least one stripper nozzle for removing excess coating from the strip;
a measuring device for detecting the strip position; and
a strip stabilisation means with electromagnetic coils, which are arranged downstream
of the stripper nozzle in strip running direction, for generating stabilising forces,
which contactlessly act on the steel strip, in dependence on the detected strip position;
characterised in that
the distance (of action) of the strip stabilisation means from the stripper nozzles
is set to a value smaller than or equal to a distance threshold value which is determined
as a function of the strip width with consideration of a factor Phi, wherein the factor
Phi is calculated as a function of strip thickness and strip tension; and
the spacing is 1.75 to 0.75 times the strip width depending on the respective instantaneous
strip width.
11. Hot-dip finishing plant according to claim 10, characterised in that the coils are arranged in pairs opposite one another on the upper side and lower
side of the strip and the spacing thereof from the stripper nozzles is variable.
12. Hot-dip finishing plant according to claim 10 or 11, characterised in that the measuring device is arranged at the level of the coils or in the vicinity thereof
and detects the strip position there.
13. Hot-dip finishing plant according to claim 10, 11 or 12, characterised in that several coils are arranged in distribution over the width of the strip respectively
on the upper side and/or lower side of the strip and that the respective outwardly
disposed coils are arranged to be settable to the transiting strip edges parallel
to the plane of the strip.
14. Hot-dip finishing plant according to any one of claims 11 to 13, characterised in that the strip stabilisation means and the measuring device are fixedly mechanically coupled
to one another at a spacing.
1. Procédé pour la stabilisation d'une bande guidée entre des buses de raclage d'une
installation d' ennoblissement par trempage à chaud, pourvue d'un revêtement, la position
de la bande étant enregistrée et des forces de stabilisation étant exercées par des
bobines disposées, dans le sens d'avancement de la bande, en aval des buses de raclage
agissant, électromagnétiquement sans contact, sur la bande d'acier qui passe, en fonction
de la position de la bande enregistrée, caractérisé
en ce que la distance (de l'effet) de la stabilisation de la bande des buses de raclage est
réglée à une valeur inférieure à une valeur seuil de la distance, qui est déterminée
comme fonction de la largeur de la bande en tenant compte d'un facteur Phi, le facteur
Phi étant calculé en fonction de l'épaisseur de la bande et de la traction de la bande
; et
en ce que la distance, en fonction de la largeur réelle de la bande, représente 1,75-0,75 fois
la largeur de la bande.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce qu'on mesure la position de la bande dans la disposition de bobines.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce qu'on mesure la position de la bande dans le voisinage spatial de la disposition de bobines.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce qu'on mesure la position de la bande en plus au-dessus et en dessous de la disposition
de bobines.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que la position de la bande est enregistrée comme répartition dans l'espace de la distance
de la bande par rapport à une ligne de référence droite sur la largeur de la bande
et représente dans ce contexte, en tant que grandeur de mesure instantanée, le profil
instantané de la bande.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé
en ce que les forces de stabilisation agissent transversalement par rapport au sens du transport
sur la bande, en fonction du profil instantané enregistré de la bande, pour lisser
par traction le profil instantané enregistré de la bande en un profil de consigne
optimal prédéfini de la bande sous forme d'un profil de bande lisse, sans ondulations,
transversalement au sens de la bande.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1-4, caractérisé
en ce que la position de la bande est enregistrée par la modification dans le temps de la distance
de la bande par rapport à une ligne de référence droite et représente dans ce contexte
comme grandeur de mesure instantanée, le comportement d'oscillation instantané de
la bande en fonction du temps.
8. Procédé selon la revendication 6, caractérisé
en ce que les forces de stabilisation agissent de préférence perpendiculairement au sens du
transport sur la bande, en fonction du comportement d'oscillation instantané enregistré
de la bande, pour amortir, si nécessaire, de manière appropriée le comportement d'oscillation
instantané enregistré de la bande.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 5-8, caractérisé en ce que la position mesurée de la bande représente, comme modification dans le temps et dans
l'espace répartie sur la largeur de la bande de la distance de la bande par rapport
à la ligne de référence droite, le comportement d'oscillation du profil de la bande
en fonction du temps ; et
en ce que les forces de stabilisation agissent de manière appropriée sur la bande de manière
telle que le profil de la bande, si nécessaire, est lissé et que son comportement
d'oscillation est en même temps amorti de manière appropriée.
10. Installation d'ennoblissement par trempage à chaud pour le revêtement d'une bande
par un revêtement, comprenant :
au moins une buse de raclage pour éliminer du revêtement en excès de la bande ;
un dispositif pour enregistrer la portion de la bande ; et
une stabilisation de la bande dotée de bobines électromagnétiques, disposée en aval
de la buse de raclage dans le sens d'avancement de la bande, pour générer des forces
de stabilisation agissant sans contact sur la bande d'acier,
en fonction de la position enregistrée de la bande, caractérisée en ce que la distance (de l'effet) de la stabilisation de la bande des buses de raclage est
réglée à une valeur inférieure à une valeur seuil de la distance, qui est déterminée
comme fonction de la largeur de la bande en tenant compte d'un facteur Phi, le facteur
Phi étant calculé en fonction de l'épaisseur de la bande et de la traction de la bande
; et
en ce que la distance, en fonction de la largeur réelle de la bande, représente 1,75-0,75 fois
la largeur de la bande.
11. Dispositif de galvanisation à chaud selon la revendication 10, caractérisé
en ce que les bobines sont disposées sur la face supérieure et inférieure de la bande, par
paire les unes en face des autres et leur distance par rapport aux buses de raclage
peut être modifée.
12. Dispositif de galvanisation à chaud selon la revendication 10 ou 11, caractérisé
en ce que le dispositif de mesure est disposé au niveau des bobines ou à proximité de celles-ci
et y enregistre la position de la bande.
13. Dispositif de galvanisation à chaud selon la revendication 10, 11 ou 12, caractérisé
en ce qu'à chaque fois plusieurs bobines sont disposées sur la face supérieure et/ou inférieure
de la bande, en étant réparties sur la largeur de la bande et en ce que les bobines
situées à chaque fois à l'extérieur sont disposées sur les bords de la bande qui passent
de manière à pouvoir être réglées parallèlement au plan de la bande.
14. Dispositif de galvanisation à chaud selon l'une quelconque des revendications 11-13,
caractérisé
en ce que la stabilisation de la bande et le dispositif de mesure sont distancés l'un de l'autre
en étant couplés de manière mécaniquement fixe l'un à l'autre.
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