| (19) |
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(11) |
EP 2 188 518 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.09.2016 Patentblatt 2016/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.07.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/059080 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/027145 (05.03.2009 Gazette 2009/10) |
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ZÜNDEINRICHTUNG FÜR EINE LASERZÜNDUNG EINER BRENNKRAFTMASCHINE
IGNITION DEVICE FOR A LASER IGNITION OF AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
DISPOSITIF D'ALLUMAGE POUR UN ALLUMAGE LASER D'UN MOTEUR À COMBUSTION INTERNE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
31.08.2007 DE 102007041528
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.05.2010 Patentblatt 2010/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WEINROTTER, Martin
70195 Stuttgart-Botnang (DE)
- WOERNER, Pascal
70469 Stuttgart (DE)
- RAIMANN, Juergen
71263 Weil Der Stadt (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 674 721 WO-A-2005/021959 DE-A1-102006 024 679
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EP-A- 1 820 948 WO-A-2006/125685
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Aus der
WO 2005/066488 A1 ist eine sogenannte Laserzündung bekannt. Diese Laserzündung umfasst einen Zündlaser,
der in den Brennraum einer Brennkraftmaschine hineinragt. Der Zündlaser wird über
einen Lichtleiter von einer Pumplichtquelle optisch gepumpt.
[0002] An einem dem Brennraum zugewandten Ende des Zündlasers ist ein sogenanntes Brennraumfenster
vorhanden, welches transmissiv für die im Zündlaser erzeugten Laserstrahlen ist. Dieses
Brennraumfenster muss dichtend in einem Gehäuse des Zündlasers aufgenommen werden.
Dabei werden an die Abdichtung zwischen Brennraumfenster und Gehäuse hohe Anforderungen
gestellt, weil während des Betriebs der Brennkraftmaschine Oberflächentemperaturen
von über 600° C an dem Brennraumfenster auftreten können. Zusätzlich kommen noch intermittierende
Druckbelastungen von über 250 bar hinzu. Wenn ein Zündlaser zum Zünden einer Gasturbine
eingesetzt wird, herrschen im Brennraum der Gasturbine zwar geringere Drücke, allerdings
kann die Oberfläche des Brennraumfensters Temperaturen von bis zu 1.000° C erreichen,
wobei in jedem Fall unkontrollierte Glühzündungen verhindert werden müssen..
[0003] Es ist offensichtlich, dass das Innere des Zündlasers gegen die extrem hohen Temperaturen
und Drücke sicher abgedichtet werden muss. Wenn die Abgase ins Innere des Zündlasers
gelangen sollten, führt dies zum Ausfall des Zündlasers.
Offenbarung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Zündlaser bereitzustellen, bei dem
das Brennraumfenster und das Gehäuse so abgedichtet sind, dass über die gesamte Lebensdauer
der Brennkraftmaschine und bei den im Brennraum einer Brennkraftmaschine herrschenden
Drücken und Temperaturen eine sichere und zuverlässige Abdichtung von Brennraumfenster
und Gehäuse gewährleistet ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Zündlaser für eine Brennkraftmaschine,
umfassend einen laseraktiven Festkörper, ein Brennraumfenster und ein Gehäuse dadurch
gelöst, dass das Gehäuse und das Brennraumfenster mindestens mittelbar stoffschlüssig
miteinander verbunden sind.
[0006] Durch die erfindungsgemäße stoffschlüssige Verbindung von Gehäuse und Brennraumfenster
wird die geforderte Dichtheit auch bei höchsten Drücken und Temperaturen gewährleistet.
Dabei ist darauf zu achten, dass der Teil des Gehäuses, welcher stoffschlüssig mit
dem Brennraumfenster verbunden wird, einen möglichst ähnlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten
wie das Brennraumfenster hat. Dadurch werden die thermischen Spannungen reduziert
und in Folge dessen die Lebensdauer und Zuverlässigkeit der stoffschlüssigen Verbindung
zwischen Gehäuse und Brennraumfenster erhöht.
[0007] Um den widerstrebenden Anforderungen an das Gehäuse hinsichtlich Temperaturfestigkeit,
Druckfestigkeit und Wärmeausdehnungskoeffizient erfüllen zu können, ist in weiterer
vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, das Gehäuse und das Brennraumfenster
durch eine Membran oder einen Zwischenring mittelbar stoffschlüssig miteinander zu
verbinden.
[0008] Dadurch ist es möglich, das Gehäuse insbesondere bezüglich Temperaturbeständigkeit
und mechanischer Belastbarkeit zu optimieren und durch die Wahl eines geeigneten Materials
für die Membran beziehungsweise den Zwischenring die stoffschlüssige Verbindung mit
dem Brennraumfenster hinsichtlich ihrer Dichtheit und Lebensdauer zu optimieren. Dies
ist insbesondere vorteilhaft bei der ersten Fügestelle zwischen Membran beziehungsweise
Zwischenring einerseits und Brennraumfenster, das die hier eine dichte Verbindung
zwischen Glas und Metall erreicht werden muss. Die Verbindung zwischen Gehäuse einerseits
und Membran beziehungsweise Zwischenring andererseits ist fertigungstechnisch unproblematisch,
da es sich in aller Regel um eine Metall-MetallVerbindung handelt, die beispielsweise
durch Löten, Schweißen oder andere hinlänglich bekannte und erprobte Fügetechniken
verbunden werden können.
[0009] Durch die Zwischenschaltung einer Membran beziehungsweise eines Zwischenrings wird
außerdem ein "gestufter" Übergang zwischen den unterschiedlichen Materialeigenschaften
des Brennraumfensters, das üblicherweise aus Quarzglas oder Saphirglas besteht, und
dem Gehäuse, das aus einem warmfesten metallischen Werkstoff besteht, erreicht.
[0010] Durch eine Trennung des Gehäuses in eine Innenhülse und eine Außenhülse kann ebenfalls
eine jeweils der jeweiligen Aufgabe optimal angepasste konstruktive Ausgestaltung
der Außenhülse und der Innenhülse erreicht werden. Auch ist es möglich, durch die
Wahl verschiedener Werkstoffe für Außenhülse und Innenhülse einen weiter optimierten
Zündlaser bereitzustellen.
[0011] Alternativ ist es möglich, die Membran mit der Außenhülse und dem Brennraumfenster
beziehungsweise mit der Innenhülse und dem Brennraumfenster stoffschlüssig zu verbinden.
[0012] Für die Innenhülse, die Membran und/oder den Zwischenring empfiehlt es sich Werkstoffe
einzusetzen, deren Wärmeausdehnungskoeffizient im Wesentlichen dem des Brennraumfensters
entspricht. Besonders geeignet ist beispielsweise hierfür der Werkstoff Pernifer 2198
MS der Firma Thyssen VDM.
[0013] Alternativ ist es auch möglich, die Innenhülse, die Membran und/oder den Zwischenring
aus einem duktilen Werkstoff, bevorzugt Nickel oder Kupfer herzustellen. Dadurch können
eventuell auftretende thermische Spannungen in der Fügestelle zwischen Gehäuse und
Brennraumfenster auf Grund der Duktilität des Werkstoffs abgebaut und dadurch die
Fügestelle mechanisch entlastet werden. Es ist selbstverständlich besonders vorteilhaft,
einen Werkstoff einzusetzen, der einen ähnlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie
das Brennraumfenster aufweist und gleichzeitig duktil ist. Dadurch addieren sich die
Vorteile beider Ausführungsformen.
[0014] Alternativ kann der gleiche Effekt durch eine Kombination einer Innenhülse, einer
Membran und/oder einem Zwischenring aus einem duktilen Werkstoff mit einer Innenhülse,
einer Membran und/oder einem Zwischenring aus einem Werkstoff, der einen ähnlichen
Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist wie das Brennraumfenster.
[0015] Für die Außenhülse hat sich ein warmfester Werkstoff, bevorzugt aus Stahl vom Typ
1.4913, bewährt.
[0016] Die stoffschlüssige Verbindung zwischen Gehäuse, Membran, Zwischenring und Brennraumfenster
kann durch Hartlöten, Weichlöten, Schweißen, Kleben, insbesondere mittels keramischer
und/oder metallischer Kleber, oder Verglasen erreicht werden.
[0017] Um beim Löten eine gute Verbindung zwischen Lot und Brennraumfenster zu erreichen,
ist es wichtig, dass die Oberfläche des Brennraumfensters benetzt wird. Dies kann
durch Metallisieren, zum Beispiel über das so genannte W/Mn-Verfahren, das Mo/Mn-Verfahren,
das Aufdampfen durch CVD (Chemical Vapor Deposition) oder PVD (Physical Vapor Deposition),
Ionenplattieren und/oder Aktivlöten erfolgen. Beim Aktivlöten enthält das Lot mindestens
ein grenzflächenaktives Element, wie zum Beispiel Titan.
[0018] Weiter ist auch die Verwendung eines Glaslots möglich; vorteilhaft mit einer Silber-GlasZusammensetzung.
Solche Glaslote werden zum Beispiel von den Firmen Schott und Ferro angeboten und
verkauft. Bei diesen Zusammensetzungen wirkt das Silber unter anderem als duktiler
Werkstoff, so dass auch Werkstoffe miteinander verbunden werden können, deren Wärmeausdehnungskoeffizient
unterschiedlich ist.
[0019] Weiter ist beim Löten darauf zu achten, dass Lote eingesetzt werden, die eine vergleichsweise
niedrige Löttemperatur haben, um die bei der Abkühlung entstehenden Wärmespannungen
zu verringern. Natürlich muss das Lot den im Betrieb auftretenden Temperaturen standhalten.
[0020] Um die thermische Beanspruchung der Fügestelle zu verringern, ist bevorzugt die Fügestelle
zwischen Gehäuse und Brennraumfenster auf der dem Brennraum der Brennkraftmaschine
abgewandten Seite des Brennraumfensters angeordnet. Es ist alternativ auch möglich,
an beiden Seiten des Brennraumfensters jeweils eine Fügestelle vorzusehen. Dadurch
ergibt sich eine Redundanz der Abdichtung und somit eine erhöhte Sicherheit gegen
den Funktionsverlust der Abdichtung.
[0021] Wenn das Brennraumfenster und das Gehäuse nicht stoffschlüssig, sondern durch Anpressen
abgedichtet werden sollen, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, im Bereich der Dichtfläche
eine Beschichtung aus einem duktilen Material, bevorzugt aus Kupfer, vorzusehen. Wenn
diese Beschichtung beispielsweise aus Kupfer besteht, wird dieses auf Grund der hohen
Flächenpressung und Einsatztemperaturen zwischen Brennraumfenster und Gehäuse im Bereich
der Dichtfläche duktil und füllt damit die Rauhigkeiten von Brennraumfenster und Gehäuse
im Bereich der Dichtfläche aus. Dadurch wird eine langlebige und zuverlässige Abdichtung
gewährleistet.
[0022] Die Dicke dieser Beschichtung kann zwischen 5 µm und 100 µm liegen und bevorzugt
durch Galvanisieren aufgebracht werden.
[0023] Um die erforderliche Anpresskraft aufzubringen, ist es vorteilhaft, wenn die Außenhülse
an ihrem dem Brennraum zugewandten Ende einen Absatz aufweist, wobei dieser Absatz
das Brennraumfenster teilweise überdeckt. Durch eine Schraubverbindung zwischen Außenhülse
und Innenhülse können diese in axialer Richtung gegeneinander verspannt werden und
dadurch die erforderliche Dichtkraft erzeugt werden. Alternativ können Außenhülse
und Innenhülse in vorgespanntem Zustand stoffschlüssig miteinander verbunden werden.
[0024] Durch die konstruktive Ausgestaltung von Außenhülse und Innenhülse kann die Vorspannkraft
der Verschraubung in weiten Grenzen beeinflusst werden. Dazu kann auf die Methoden
der (Dehn)-Schraubenberechnung zurückgegriffen werden. So kann beispielsweise die
Außenhülse einen Bereich aufweisen, in dem eine kontrollierte Dehnung erfolgt, während
die Innenhülse in dem Bereich zwischen Dichtfläche und Bolzengewinde durch die Vorspannkraft
gestaucht wird. Dadurch ergibt sich eine "weichere" Schraubverbindung, was sich insbesondere
positiv auf die Dichtkraft auch bei wechselnden Temperaturen auswirkt.
[0025] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden
Zeichnung, deren Beschreibung und den Patentansprüchen entnehmbar. Alle in der Zeichnung,
deren Beschreibung und den Patentansprüchen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln
als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0026] In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1a
- eine schematische Darstellung einer Brennkraftmaschine mit einer laserbasierten Zündeinrichtung;
- Figur 1b
- eine schematische Darstellung der Zündeinrichtung aus Figur 1 und
- Figuren 2 bis 7
- Ausführungsbeispiele erfindungsgemäße Zündlaser.
Ausführungsformen der Erfindung
[0027] Eine Brennkraftmaschine trägt in Figur 1a insgesamt das Bezugszeichen 10. Sie kann
zum Antrieb eines nicht dargestellten Kraftfahrzeugs dienen. Die Brennkraftmaschine
10 umfasst üblicherweise mehrere Zylinder, von denen in Figur 1 nur einer mit dem
Bezugszeichen 12 bezeichnet ist. Ein Brennraum 14 des Zylinders 12 wird von einem
Kolben 16 begrenzt. Kraftstoff gelangt in den Brennraum 14 direkt durch einen Injektor
18, der an einen auch als Rail bezeichneten Kraftstoff-Druckspeicher 20 angeschlossen
ist. Alternativ kann das Kraftstoff-Luft-Gemisch auch außerhalb des Brennraums 14,
zum Beispiel im Saugrohr, gebildet werden.
[0028] Das im Brennraum 14 vorhandenen Kraftstoff-Luft-Gemisch 22 wird mittels eines Laserimpulses
24 entzündet, der von einer einen Zündlaser 26 umfassenden Zündeinrichtung 27 in den
Brennraum 14 abgestrahlt wird. Hierzu wird die Lasereinrichtung 24 über eine Lichtleitereinrichtung
28 mit einem Pumplicht gespeist, welches von einer Pumplichtquelle 30 bereitgestellt
wird. Die Pumplichtquelle 30 wird von einem Steuergerät 32 gesteuert, das auch den
Injektor 18 ansteuert.
[0029] Wie aus Figur 1b hervorgeht, speist die Pumplichtquelle 30 mehrere Lichtleitereinrichtungen
28 für verschiedene Zündlaser 26, die jeweils einem Zylinder 12 der Brennkraftmaschine
10 zugeordnet sind. Hierzu weist die Pumplichtquelle 30 mehrere einzelne Laserlichtquellen
340 auf, die mit einer Pulsstromversorgung 36 verbunden sind. Durch das Vorhandensein
der mehreren einzelnen Laserlichtquellen 340 ist gleichsam eine "ruhende" Verteilung
von Pumplicht an die verschiedenen Lasereinrichtungen 26 realisiert, so dass keine
optischen Verteiler oder dergleichen zwischen der Pumplichtquelle 30 und den Zündlasern
26 erforderlich sind.
[0030] Der Zündlaser 26 weist beispielsweise einen laseraktiven Festkörper 44 mit einer
passiven Güteschaltung 46 auf, die zusammen mit einem Einkoppelspiegel 42 und einem
Auskoppelspiegel 48 einen optischen Resonator bildet. Unter Beaufschlagung mit von
der Pumplichtquelle 30 erzeugtem Pumplicht erzeugt der Zündlaser 26 in an sich bekannter
Weise einen Laserimpuls 24, der durch eine Fokussieroptik 52 auf einen in dem Brennraum
14 (Figur 1a) befindlichen Zündpunkt ZP fokussiert ist. Die in dem Gehäuse 38 des
Zündlasers 26 vorhandenen Komponenten sind durch ein Brennraumfenster 58 von dem Brennraum
14 getrennt.
[0031] In Figur 2 ist das Detail X der Figur 1b stark vergrößert im Teillängsschnitt dargestellt.
Aus dieser stark vergrößerten Darstellung wird deutlich, dass das Brennraumfenster
58 mit einer Stirnfläche (ohne Bezugszeichen) des Gehäuses 38 stoffschlüssig verbunden
ist. Die Fügestelle ist in Figur 2 mit dem Bezugszeichen 60 versehen. Die stoffschlüssige
Verbindung zwischen Brennraumfenster 58 und Gehäuse 38 kann durch Löten, insbesondere
Hartlöten, Weichlöten, Kleben, Verglasen oder Schweißen erfolgen. Bei dem in Figur
2 dargestellten Ausführungsbeispiel hat das Gehäuse 38 bevorzugt einen Wärmeausdehnungskoeffizienten,
der dem Wärmeausdehnungskoeffizienten des Brennraumfensters 58 entspricht. Dadurch
werden Wärmespannungen vermieden und in Folge dessen die Fügestelle 60 entlastet.
Gleichzeitig ist jedoch darauf zu achten, dass das Gehäuse 38 aus einem warmfesten
Werkstoff besteht. Und in Folge dessen auch eine ausreichende Dauerfestigkeit bei
den im Brennraum herrschenden Betriebstemperaturen aufweist. Besonders vorteilhaft
an dieser Ausführungsvariante ist deren geringer Bauraumbedarf.
[0032] In Figur 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Verbindung
zwischen Brennraumfenster 58 und Gehäuse 38 ebenfalls im Teillängsschnitt dargestellt.
[0033] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Gehäuse 38 zweiteilig ausgebildet. Es umfasst
eine Innenhülse 62 und eine Außenhülse 64. Die Außenhülse 64 weist an einem dem Brennraum
14 (siehe Figur 1a) zugewandten Ende einen Absatz 66 auf. Der Absatz 66 hat im Wesentlichen
zwei Funktionen. Erstens schirmt er einen Teil des Brennraumfensters 58 gegenüber
dem Brennraum und den dort herrschenden Drücken und Temperaturen ab, so dass die thermische
Belastung des Brennraumfensters 58 reduziert wird.
[0034] Des weiteren ist es mit Hilfe des Absatzes 66 möglich, das Brennraumfenster 58 gegen
die Innenhülse 62 zu pressen und dadurch die Dichtheit der Fügestelle 60 zu erhöhen.
Zu diesem Zweck ist an der Außenhülse 64 ein Muttergewinde vorgesehen, welches mit
einem entsprechenden Bolzengewinde der Innenhülse 62 zusammenwirkt. Dieses Gewinde,
bestehend aus Muttergewinde und Bolzengewinde, ist in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen
68 gekennzeichnet. Weiterhin kann anstelle des Gewindes die Innenhülse mit einem vorgegebenen
Anpressdruck auf die Außenhülse gepresst werden und die Verbindung durch Schweißen
oder ein anderes stoffschlüssiges Verfahren hergestellt werden.
[0035] Bei der in den Figuren 2 und 3 dargestellten Ausführungsformen werden sämtliche Druckkräfte
über die Fügestelle 60 vom Brennraumfenster 58 in das Gehäuse 38 beziehungsweise die
Innenhülse 62 des Gehäuses 38 übertragen.
[0036] Durch die Trennung des Gehäuses 38 in eine Innenhülse 62 und eine Außenhülse 64 stehen
dem Konstrukteur mehr Freiheitsgrade zur funktionsoptimierten Gestaltung der beiden
genannten Bauteile und der Fügestelle 60 zur Verfügung. So kann beispielsweise das
Material der Außenhülse 64 hinsichtlich Warmfestigkeit und Dauerfestigkeit optimiert
werden, während das Material der Innenhülse 62 so gewählt wird, dass sein Wärmeausdehnungskoeffizient
möglichst weitgehend dem Wärmeausdehnungskoeffizienten den Brennraumfensters 58 entspricht.
In Folge dessen werden die thermischen Spannungen reduziert und die Fügestelle 60
entlastet. Des weiteren ist es natürlich auch möglich, den Werkstoff der Innenhülse
62 so auszuwählen, dass die erfindungsgemäß beanspruchte stoffschlüssige Verbindung
zwischen Brennraumfenster 58 und Innenhülse 62 möglichst sicher, einfach und haltbar
gestaltet werden kann.
[0037] Durch das Verspannen von Außenhülse 64 und Innenhülse 62 entsteht zwischen dem Absatz
66 und dem Brennraumfenster eine Dichtfläche 70, welche somit eine redundante Abdichtung
darstellt, welche gewissermaßen der Fügestelle 60 vorgeschaltet ist und dadurch entweder
bereits eine vollständige Trennung von Brennraum 14 und dem Inneren des Zündlasers
26 bewirkt oder zumindest die Temperatur- und Druckbeanspruchung der Fügestelle 60
reduziert und in Folge dessen die Fügestelle 60 entlastet.
[0038] Um die Dichtfläche 70 hinsichtlich ihrer Dichtwirkung zu optimieren kann es vorteilhaft
sein, beispielsweise den Absatz 66 oder das Brennraumfenster 58 der Bereich der Dichtfläche
70 mit einer Beschichtung aus einem duktilen Material, wie beispielsweise Kupfer,
zu versehen. Dadurch werden kleinste Unebenheiten der Kontaktflächen zwischen Brennraumfenster
58 und Außenhülse 64 egalisiert und die Dichtwirkung verbessert. Diese Beschichtung
kann beispielsweise 5 µm bis 100 µm dick sein.
[0039] Alternativ wäre es auch möglich, die Positionen der Fügestelle 60 und der Dichtfläche
70 zu vertauschen. Dies würde bedeuten, dass das Brennraumfenster 58 mit dem Absatz
66 der Außenhülse 64 stoffschlüssig verbunden wird und das Brennraumfenster 58 gegen
die Stirnseite der Innenhülse dichtend gepresst wird. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen,
dass die thermische Belastung im Bereich der Kontaktfläche zwischen Absatz 66 und
Brennraumfenster 58 höher als zwischen Brennraumfenster 58 und Innenhülse 62 ist.
[0040] Bei dem in Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Membran 72 vorgesehen,
die einenends im Bereich der Fügestelle 60 mit dem Brennraumfenster 58 stoffschlüssig
verbunden ist. An ihrem anderen Ende ist sie mit der Außenhülse 64 stoffschlüssig
verbunden. Diese zweite Fügestelle ist in Figur 4 mit dem Bezugszeichen 74 versehen.
Mit ihrer dem Brennraumfenster abgewandten Seite liegt die Membran 72 auf der Innenhülse
62 auf und wird zusätzlich durch den im Brennraum 14 herrschenden Druck beziehungsweise
durch die Verspannung der Innenhülse 62 mit der Außenhülse 64 gegen die Innenhülse
62 gepresst. Eine gasdichte Verbindung zwischen Membran 72 und Innenhülse 62 ist im
Bereich der Fügestelle 60 nicht erforderlich, da die Membran mit ihrem anderen Ende
an der zweiten Fügestelle 64 gasdicht mit der Außenhülse 64 verbunden ist.
[0041] Bei dem in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Membran 72 im Bereich
der zweiten Fügestelle 74 mit der Innenhülse 62 verbunden. Auch dadurch führt der
Einsatz der Membran 72 dazu, dass Relativbewegungen zwischen Brennraumfenster 58 und
Gehäuse 38 ohne größere mechanische Spannungen ausgeglichen werden können und bezüglich
der Werkstoffe und ein Freiheitsgrad bei der Auswahl der Werkstoffe von Innenhülse
62, Außenhülse 64 und Membran 72 gewonnen wird.
[0042] Ein ähnlicher Effekt kann erzielt werden, wenn zwischen Innenhülse 62 und Brennraumfenster
58 ein Zwischenring 76 eingefügt wird, wie dies in Figur 6 dargestellt ist. Dieser
Zwischenring 76 kann aus einem anderen Material als die Innenhülse 62 gefertigt werden
und wird im Bereich der ersten Fügestelle 60 stoffschlüssig mit dem Brennraumfenster
58 und im Bereich der zweiten Fügestelle 64 stoffschlüssig mit der Innenhülse 62 verbunden.
Es versteht sich von selbst, dass bei der ersten Fügestelle 60 und der zweiten Fügestelle
64 nicht zwingend die gleichen Fügeverfahren angewandt werden müssen. Es ist vielmehr
so, dass an den Fügestellen 60 und 74 das jeweils optimale Verfahren zum Einsatz kommen
sollte. Der Zwischenring 76 kann aus mehreren verschiedenen Materialien bestehen,
die miteinander fest und dicht gefügt sind. Dadurch wird eine stufenweise oder kontinuierliche
Anpassung der (Material)-Eigenschaften von Brennraumfenster 58 und Innenhülse 62 erreicht.
[0043] Bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Figuren 3 bis 7 ist jeweils eine Dichtfläche
70 und eine erste Fügestelle 60 am Brennraumfenster 58 vorgesehen. Alternativ ist
es natürlich auch möglich, anstelle der Dichtfläche 70 auch eine stoffschlüssige Verbindung
zwischen Absatz 66 und Brennraumfenster 58 vorzusehen. Diese Ausführungsform ist nicht
dargestellt.
[0044] Allen Ausführungsbeispielen gemäß den Figuren 2 bis 6 ist gemeinsam, dass der Kraftfluss
vom Brennraumfenster 58 auf das Gehäuse 38 beziehungsweise die Innenhülse 62 stets
durch die Fügestelle verläuft. In Figur 7 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt,
bei dem die erste Fügestelle 60 nicht zur Kraftübertragung dient. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist, ähnlich wie in Figur 5, die Membran 72 am Brennraumfenster 58 im Bereich der
ersten Fügestelle 60 dichtend befestigt und andererseits an der Innenhülse 62 im Bereich
der zweiten Fügestelle 74 stoffschlüssig mit dieser verbunden. Um eine Druckentlastung
der ersten Fügestelle 60 zu erreichen, ist an der Stirnfläche der Innenfläche 62 eine
Ausnehmung 78 vorhanden, welche sicherstellt, dass die Membran 72 im Bereich der ersten
Fügestelle 60 nicht zur Kraftübertragung zwischen Brennraumfenster 58 und Innenhülse
62 herangezogen wird.
[0045] Wie bei den Ausführungsbeispielen gemäß Figuren 4 und 5 kann die Membran auch mit
der Außenhülse 64 dichtend verbunden sein, wie dies in Figur 7b dargestellt ist. Auch
kann die Fügestelle am Außendurchmesser des Brennraumfensters 58 angeordnet sein (siehe
Figur 7c).
[0046] Alternativ ist es, wie in Figur 8 dargestellt, auch möglich, das Brennraumfenster
58 zwischen dem Absatz 66 und der Innenhülse 62 mit Hilfe des Gewindes 68 einzuspannen
und dadurch zwei Dichtflächen, nämlich die erste Dichtfläche 70 und eine zweite Dichtfläche
78 herzustellen. Dieses Ausführungsbeispiel ist in Figur 8 dargestellt. Auch hier
kann an den Dichtflächen 78 und 70 eine dünne Beschichtung aus einem duktilen Material,
wie Kupfer vorgesehen werden. Alternativ zu dem Verspannen mit einem Schraubgewinde
können Innenhülse 62, Außenhülse 64 und Brennraumfenster 58 auch vor dem Fügevorgang
gegeneinander verspannt werden und in diesem verspannten Zustand verbunden werden.
Dadurch kann eine unlösbare vorgespannte Verbindung hergestellt werden.
1. Laserzündeinrichtung für eine Brennkraftmaschine (10) umfassend einen laseraktiven
Festkörper (44), ein Brennraumfenster (58) und ein Gehäuse (38), dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (38) und das Brennraumfenster (58) mindestens mittelbar stoffschlüssig
(60, 74) miteinander verbunden sind.
2. Laserzündeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Gehäuse (38) und Brennraumfenster (58) durch eine Membran (72) oder einen Zwischenring
(76) mittelbar stoffschlüssig miteinander verbunden sind.
3. Laserzündeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (38) eine Innenhülse (62) und eine Außenhülse (64) umfasst.
4. Laserzündeinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (72) mit der Außenhülse (64) und dem Brennraumfenster (58) stoffschlüssig
verbunden ist.
5. Laserzündeinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (72) mit der Innenhülse (62) und dem Brennraumfenster (58) stoffschlüssig
verbunden ist.
6. Laserzündeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülse (62), die Membran (72) und/oder der Zwischenring (76) aus einem Werkstoff,
bevorzugt Pernifer 2198 MS des Herstellers Thyssen VDM, besteht, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient
[1/K] im Wesentlichen dem Wärmeausdehnungskoeffizienten [1/K] des Brennraumfensters
(58) entspricht.
7. Laserzündeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülse (62), die Membran (72) und/oder der Zwischenring (76) aus einem duktilen
Werkstoff, bevorzugt Nickel (Ni) oder Kupfer (Cu), besteht.
8. Laserzündeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenhülse (64) aus einem warmfesten Werkstoff, bevorzugt aus Stahl mit der Herstellerberzeichung
1.4913, besteht.
9. Laserzündeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (38), die Membran (72), der Zwischenring (76) und das Brennraumfenster
(58) durch Hartlöten, Weichlöten, Schweißen, Kleben oder Verglasen miteinander verbunden
sind.
10. Laserzündeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine Fügestelle (60) zwischen Gehäuse (38) und Brennraumfenster (58) auf der
einem Brennraum (14) der Brennkraftmaschine (10) abgewandten Seite des Brennraumfensters
(58) befindet.
11. Laserzündeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (38) und/oder das Brennraumfenster (58) im Bereich einer Dichtfläche
(70) mit einem Dichtmaterial, bevorzugt einem duktilen und temperaturbeständigen Dichtmaterial,
besonders bevorzugt Kupfer (Cu), beschichtet ist.
12. Laserzündeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung mit einem Dichtmaterial eine Dicke von etwa 5 µm bis 100 µm aufweist.
13. Laserzündeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenhülse (64) an ihrem dem Brennraum (14) zugewandten Ende einen Absatz (66)
aufweist, und dass der Absatz (66) das Brennraumfenster (58) teilweise überdeckt.
14. Laserzündeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenhülse (64) an ihrem dem Brennraum (14) abgewandten Ende ein Muttergewinde
aufweist, dass die Innenhülse ein mit dem Muttergewinde der Außenhülse (64) zusammenwirkendes
Bolzengewinde () aufweist, und dass das Brennraumfenster (58) zwischen dem Absatz
(66) der Außenhülse (64) und der Innenhülse (62) einspannbar ist.
1. Laser ignition device for an internal combustion engine (10), comprising a laser-active
solid body (44), a combustion chamber window (58) and a housing (38), characterized in that the housing (38) and the combustion chamber window (58) are connected to one another
at least indirectly with a material bond (60, 74).
2. Laser ignition device according to Claim 1, characterized in that the housing (38) and the combustion chamber window (58) are connected to one another
indirectly with a material bond by a membrane (72) or an intermediate ring (76).
3. Laser ignition device according to one of the preceding claims, characterized in that the housing (38) comprises an inner sleeve (62) and an outer sleeve (64).
4. Laser ignition device according to Claim 2 or 3, characterized in that the membrane (72) is connected to the outer sleeve (64) and the combustion chamber
window (58) with a material bond.
5. Laser ignition device according to Claim 2 or 3, characterized in that the membrane (72) is connected to the inner sleeve (62) and the combustion chamber
window (58) with a material bond.
6. Laser ignition device according to one of Claims 2 to 5, characterized in that the inner sleeve (62), the membrane (72) and/or the intermediate ring (76) consist(s)
of a material of which the coefficient of thermal expansion [1/K] substantially corresponds
to a coefficient of thermal expansion [1/K] of the combustion chamber window (58),
with preference Pernifer 2198 MS manufactured by Thyssen VDM.
7. Laser ignition device according to one of Claims 2 to 6, characterized in that the inner sleeve (62), the membrane (72) and/or the intermediate ring (76) consist(s)
of a ductile material, with preference nickel (Ni) or copper (Cu).
8. Laser ignition device according to one of Claims 2 to 7, characterized in that the outer sleeve (64) consists of a heat-resistant material, with preference of steel
with the manufacturer designation 1.4913.
9. Laser ignition device according to one of the preceding claims, characterized in that the housing (38), the membrane (72), the intermediate ring (76) and the combustion
chamber window (58) are connected to one another by hard soldering, soft soldering,
welding, adhesive bonding, or vitrification.
10. Laser ignition device according to one of the preceding claims, characterized in that a joint (60) between the housing (38) and the combustion chamber window (58) is located
on a side of the combustion chamber window (58) that is facing away from a combustion
chamber (14) of the internal combustion engine (10).
11. Laser ignition device according to one of the preceding claims, characterized in that the housing (38) and/or the combustion chamber window (58) is/are coated in the region
of a sealing surface (70) with a sealing material, with preference a ductile and temperature-resistant
sealing material, with particular preference copper (Cu).
12. Laser ignition device according to Claim 11, characterized in that the coating with a sealing material has a thickness of approximately 5 µm to 100
µm.
13. Laser ignition device according to one of Claims 2 to 12, characterized in that the outer sleeve (64) has a projection (66) at its end facing the combustion chamber
(14), and in that the projection (66) partially covers the combustion chamber window (58).
14. Laser ignition device according to one of Claims 3 to 13, characterized in that the outer sleeve (64) has an internal thread at its end facing away from the combustion
chamber (14), in that the inner sleeve has an external thread () which cooperates with the internal thread
of the outer sleeve (64), and in that the combustion chamber window (58) can be clamped between the projection (66) of
the outer sleeve (64) and the inner sleeve (62).
1. Dispositif d'allumage laser pour un moteur à combustion interne (10) comprenant un
corps solide à activité laser (44), une fenêtre de chambre de combustion (58) et un
boîtier (38), caractérisé en ce que le boîtier (38) et la fenêtre de chambre de combustion (58) sont assemblés l'un à
l'autre, au moins indirectement (60, 74) par une liaison matérielle.
2. Dispositif d'allumage laser selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier (38) et la fenêtre de chambre de combustion (58) sont assemblés l'un à
l'autre indirectement par une liaison matérielle au moyen d'une membrane (72) ou d'un
anneau intermédiaire (76).
3. Dispositif d'allumage laser selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le boîtier (38) comprend une douille intérieure (62) et une douille extérieure (64).
4. Dispositif d'allumage laser selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la membrane (72) est assemblée par une liaison matérielle à la douille extérieure
(64) et à la fenêtre de chambre de combustion (58).
5. Dispositif d'allumage laser selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la membrane (72) est assemblée par une liaison matérielle à la douille intérieure
(62) et à la fenêtre de chambre de combustion (58).
6. Dispositif d'allumage laser selon l'une quelconque des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que la douille intérieure (62), la membrane (72) et/ou l'anneau intermédiaire (76) sont
composés d'un matériau, de préférence du Pernifer 2198 MS du fabricant Thyssen VDM,
dont le coefficient de dilatation thermique [1/K] correspond essentiellement au coefficient
de dilatation thermique ([1/K] de la fenêtre de chambre de combustion (58).
7. Dispositif d'allumage laser selon l'une quelconque des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que la douille intérieure (62), la membrane (72) et/ou l'anneau intermédiaire (76) se
composent d'un matériau ductile, de préférence du nickel (Ni) ou du cuivre (Cu).
8. Dispositif d'allumage laser selon l'une quelconque des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que la douille extérieure (64) se compose d'un matériau résistant à chaud, de préférence
d'acier portant la dénomination de producteur 1.4913.
9. Dispositif d'allumage laser selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le boîtier (38), la membrane (72), l'anneau intermédiaire (76) et la fenêtre de chambre
de combustion (58) sont assemblés les uns aux autres par brasage dur, brasage tendre,
soudage, collage ou vitrification.
10. Dispositif d'allumage laser selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un point de jonction (60) entre le boîtier (38) et la fenêtre de chambre de combustion
(58) se trouve sur le côté de la fenêtre de chambre de combustion (58) situé à l'opposé
d'une chambre de combustion (14) du moteur à combustion interne (10).
11. Dispositif d'allumage laser selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le boîtier (38) et/ou la fenêtre de chambre de combustion (58) est revêtu(e), dans
la région d'une face d'étanchéité (70), avec un matériau d'étanchéité, de préférence
un matériau d'étanchéité ductile et résistant à la température, de préférence encore
du cuivre (Cu).
12. Dispositif d'allumage laser selon la revendication 11, caractérisé en ce que le revêtement avec un matériau d'étanchéité présente une épaisseur d'environ 5 µm
à 100 µm.
13. Dispositif d'allumage laser selon l'une quelconque des revendications 2 à 12, caractérisé en ce que la douille extérieure (64) présente à son extrémité tournée vers la chambre de combustion
(14) un épaulement (66), et en ce que l'épaulement (66) recouvre partiellement la fenêtre de chambre de combustion (58).
14. Dispositif d'allumage laser selon l'une quelconque des revendications 3 à 13, caractérisé en ce que la douille extérieure (64) présente à son extrémité située à l'opposé de la chambre
de combustion (14) un filet femelle, en ce que la douille intérieure présente un filet mâle () coopérant avec le filet femelle de
la douille extérieure (64), et en ce que la fenêtre de chambre de combustion (58) peut être serrée entre l'épaulement (66)
de la douille extérieure (64) et la douille intérieure (62).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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