[0001] Die Erfindung betrifft eine Geländerstützvorrichtung zur Montage einer Absturzsicherung
an einer insbesondere vertikalen Wand sowie eine Absturzsicherung.
[0002] Geländerstützvorrichtungen werden meist benötigt, um gerade auf erhöhten Arbeitsplätzen
eine Absturzsicherung für dort tätige Personen vorzusehen. Insbesondere auf Gebäudedächern
können so Unfälle vermieden werden.
[0003] Die bekannten Vorrichtungen sind entweder so ausgebildet, dass sie im Arbeitsbereich,
also z. B. auf dem Dach, befestigt werden müssen. Dies hat zur Folge, dass der Arbeitsbereich
für die vorgesehenen Arbeiten nicht frei zugänglich ist. Oder aber, die Vorrichtungen
müssen gegen die Fassade abgestützt werden, was insbesondere bei bereits bestehenden,
also fertig gestellten Fassaden zu deren Beschädigung führt. Das heißt, bekannte Vorrichtungen
können nur bei Neubauten angewendet werden, bei welchen eine Befestigung noch auf
dem bloßen Mauerwerk, z. B. unmittelbar auf dem Ziegel möglich ist.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Geländerstützvorrichtung vorzusehen, die an jeglicher
Art von Wand bzw. Fassade auf einfache Weise montierbar ist, ohne dass die Montage
zu Beschädigungen des Befestigungsortes führt und ohne dabei den Arbeitsbereich zu
beeinträchtigen, so dass damit eine Absturzsicherung, insbesondere ein Geländer, auf
einfache Art aufgebaut werden kann. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, eine Geländestützanordnung
bzw. eine Absturzsicherung mit einer Geländerstützvorrichtung vorzusehen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Geländerstützvorrichtung nach Patentanspruch 1, durch
eine Geländerstützanordnung nach Patentanspruch 16 sowie durch eine Absturzsicherung
nach Patentanspruch 17 gelöst.
[0006] Insbesondere wird die Aufgabe durch eine Geländerstützvorrichtung zur Montage einer
Absturzsicherung an einer insbesondere vertikalen Wand gelöst, wobei die Geländerstützvorrichtung
Folgendes umfasst:
- mindestens ein im Wesentlichen vertikal anzubringendes Stützelement zur Aufnahme von
(weiteren) Elementen der Absturzsicherung oder von mindestens einem Element der Absturzsicherung,
- mindestens zwei mit ersten Enden übereinander in der Wand fixierbare Befestigungselemente
zum Befestigen des Stützelements an der Wand,
wobei das Stützelement in einer Erstreckungsrichtung mindestens zwei übereinander
beabstandet angeordnete Durchgangslöcher zur Aufnahme der Befestigungselemente aufweist
und wobei an den Befestigungselementen jeweils mindestens ein wandinneres Abstandselement
und ein äußeres Halteelement derart anbringbar sind, dass sie das Stützelement zwischeneinander
einklemmen, aber der Abstand des Stützelements zur Wand einstellbar ist.
[0007] Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt darin, dass mittels der erfindungsgemäßen
Geländerstützvorrichtung nun Absturzsicherungen, aber auch andere Arbeitshilfen angebracht
werden können, ohne Fassaden zu beschädigen und/oder den Arbeitsbereich zu beeinträchtigen.
Dies ist insbesondere vorteilhaft bei Fassaden, deren Außenschicht (z. B. Putz, darunter
liegendes Dämmmaterial etc.) nicht beschädigt werden darf oder bei welchen Vorsprünge
(beispielsweise Dachvorbauten etc.) ein Anliegen des Stützelements an der Wand verhindern.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist für unterschiedlichste Gegebenheiten anwendbar
(unterschiedlichste Fassadenarten, wie z.B. Holzfassaden, Betonfassaden, Ziegelfassaden,
Porenbeton, Wärmedämmverbundsystemfassaden (WDVS), verkleidete Fassaden (z.B. Metallfassaden,
Faserzementplatten), Attikaarten, insbesondere bei bestehenden Gebäuden), da einerseits
die sichere Befestigung der Geländerstützvorrichtung nicht mittels eines Abstützens
gegen der Wand bewerkstelligt wird und andererseits ein beliebiger Abstand des Stützelements
und damit der Geländerstützvorrichtung zur Wand einstellbar ist. Zudem sind keine
Konstruktionsteile zur Befestigung der Geländerstützvorrichtung am oder auf dem eigentlichen
Arbeitsbereich vorgesehen und die anfallenden Arbeiten können ungehindert ausgeführt
werden.
[0008] Die Geländerstützvorrichtung ist als eine Art Geländerpfostenelement zu verstehen,
mit welcher letztendlich ein komplettes Geländer an gewünschter Stelle montiert werden
kann. Üblicherweise wird mit Hilfe mehrerer Geländerstützvorrichtungen das Geländer
montiert, die Geländerstützvorrichtungen sind hierzu in bestimmten Abständen zueinander
angeordnet.
[0009] Geländestützvorrichtung bzw. Absturzsicherung sind vorübergehend erstellte bzw. montierte
Einrichtungen und können nach Abschluss der Arbeiten wieder problemlos entfernt werden.
Die Einrichtungen sind zudem mit jeglichen Arten von Gerüsten kombinierbar.
[0010] Die Durchgangslöcher sind dabei vorzugsweise an einem Endbereich der Stützeinrichtung
positioniert, so dass der andere Endbereich für die Aufnahme der Arbeitshilfe zur
Verfügung steht.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Geländerstützvorrichtung derart ausgebildet,
dass sie fassadenseitig an einem Gebäude anbringbar ist. Insbesondere bei Gebäuden
ist es oftmals erforderlich, erhöhte Arbeitsplätze, z. B. den Dachbereich (vor allem
Flachdächer), gegen Absturz zu sichern. Die fassadenseitige Befestigung beeinträchtigt
in keiner Weise den Arbeitsbereich und bietet trotzdem einen sicheren Schutz vor Unfällen.
[0012] Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann daher ein Seitenschutz als "Fallstop"
montiert werden bzw. die Vorrichtung ermöglicht die Aufnahme einer Geländerstütze,
um eine komplette Absturzsicherung um den Arbeitsbereich herum zu montieren.
[0013] Die erfindungsgemäße Geländerstützvorrichtung ermöglicht allerdings nicht nur die
Befestigung einer kompletten Absturzsicherung, also eines Geländers. Vielmehr können
auch andere Arten von Arbeitshilfen, wie z. B. ein Trittbereich, ein Ablagebereich
für Arbeitsgeräte oder dergleichen Hilfseinrichtungen, mit der neuen Vorrichtung montiert
werden.
[0014] Um nun das Stützelement sicher zu befestigen, müssen dessen Befestigungselemente
ebenfalls sicher an dem Montageort, also der Wand, befestigt werden. Hierzu weist
jedes der Befestigungselemente einen ersten Gewindebereich an einem ersten Ende auf,
so dass das jeweilige Befestigungselement in die Wand einschraubbar ist. Mit einem
geeigneten Dübelelement ist so eine sichere Befestigung des Befestigungselements bzw.
der Befestigungselemente in der Wand gewährleistet.
[0015] Die Befestigungselemente werden zur Montage der Geländerstützvorrichtung üblicherweise
untereinander in der Wand befestigt. Über die Durchgangslöcher in dem Stützelement
wird dieses auf die Befestigungselemente (über das zweite Ende der Befestigungselemente)
aufgeschoben und anschließend mit den wandinneren Abstandselementen und den äußeren
Halteelementen auf den Befestigungselementen in der gewünschten Position fixiert.
[0016] Vorzugsweise sind jedes der Befestigungselemente und das jeweilige Abstandselement
und das jeweilige Halteelement derart ausgebildet, dass das Abstandselement und das
Halteelement auf dem jeweiligen Befestigungselement verschieblich führbar und an einer
definierten oder gewünschten Position fixierbar sind und so der Abstand des Stützelements
zur Wand einstellbar ist. Dabei ist es vorgesehen, dass das Stützelement je nach Fassadentyp
mit unterschiedlichen Abständen zu der Wand bzw. Fassade befestigbar ist (z. B. mit
einem Abstand von 3 m). Das heißt also, die Fassadenaußenseite (z. B. Putz, Dämmmaterial)
werden von der Geländerstützvorrichtung nicht beeinträchtigt, geschweige denn beschädigt,
weil die mehrfache Befestigung des Stützelements über die Befestigungselemente eine
große Sicherheit bietet, ohne das Stützelement an der Wand abstützen zu müssen.
[0017] Vorteilhafterweise sind die Abstandselemente und die Halteelemente als Muttern ausgebildet
(Mutter, Kontermutter, die gegeneinander verspannen), die über einen zweiten Gewindebereich
an dem jeweiligen Befestigungselement führbar und fixierbar sind. Das Stützelement
wird, wie bereits oben ausgeführt, zwischen den Abstandselementen und den Halteelementen
durch diese auf den Befestigungselementen gehalten, im Prinzip also zwischen den Halteelementen
eingeklemmt. Die Muttern werden auf dem Gewinde des jeweiligen Befestigungselements
verschraubt.
[0018] Über die in der Wand verankerten Befestigungselemente wird also das Stützelement
getragen und mittels der wandinneren Abstandselemente und der äußeren Halteelemente
in einer gewünschten Position auf den Befestigungselementen fixiert. Die Abstandselemente,
die das Stützelement auf der Seite fixieren, die der Wand zugewandt ist, geben den
Abstand vor, den das Stützelement zur Wand haben soll. Um die Hebelwirkung bei einer
Belastung des Stützelements gering zu halten, kann der Abstand zur Wand möglichst
gering gehalten werden. Die äußeren Halteelemente fixieren das Stützelement dann auf
der äußeren Seite des Stützelements, die der Wand abgewandt ist. Damit ist das Stützelement
zwischen jeweils den Abstandselementen und den Halteelementen sicher verklemmt.
[0019] Da die Befestigungselemente mit Gewindebereichen ausgebildet sind, können die Abstandselemente
und die Halteelemente an den gewünschten Positionen auf den Befestigungselementen
festgelegt und der Abstand des Stützelements zu der Wand bzw. der Fassade kann so
beliebig eingestellt und ggf. auch verändert werden.
[0020] Für jede Mutter kann hier ein eigener Gewindebereich vorgesehen sein, oder aber der
Gewindebereich zieht sich über das gesamte zweite Ende des jeweiligen Befestigungselements.
Damit ist eine Positionierung des Stützelements stufenlos an jeder beliebigen Stelle
auf den Befestigungselementen möglich.
[0021] Alternativ ist es möglich, dass die Abstandselemente und die Halteelemente als Verkeilungselemente
oder dergleichen Fixierungseinrichtungen ausgebildet sind, die an dem jeweiligen Befestigungselement,
insbesondere über einen Rastmechanismus, befestigbar sind. Hierbei schnappen z. B.
Keile oder Klammern beispielsweise in dafür vorgesehene Bereiche, Vorsprünge oder
Einbuchtungen ein. Das heißt, die Abstandselemente und die Halteelemente werden an
den Befestigungselementen verkeilt und fixieren somit das Stützelement. Auch bei dieser
Ausführungsform lassen sich unterschiedliche Positionen für das Stützelement festlegen,
stufenlos oder auch in definierten Rastabschnitten.
[0022] Vorzugsweise sind die Abstandselemente als Muttern und die Halteelemente als Verkeilungselemente
oder dergleichen Fixierungseinrichtungen ausgebildet oder die Halteelemente sind als
Muttern und die Abstandselemente sind als Verkeilungselemente oder dergleichen Fixierungseinrichtungen
ausgebildet. Das heißt, eine Kombination aus Muttern und anderen Halteelementen ist
möglich.
[0023] In einer weiteren Ausführungsform können die Abstandselemente als in den jeweiligen
Befestigungselementen verankerbare Scheibenelemente oder dergleichen Fixierungseinrichtungen
ausgebildet sein. Diese können dann mit beliebigen Halteelementen zusammenwirken.
Verankerbare, beispielsweise einrastbare Scheibenelemente erlauben eine schnelle Montage
der Geländerstützvorrichtung. Fest verankerbare Scheibenelemente können grundsätzlich
auch als Halteelemente eingesetzt werden.
[0024] Die Muttern können durch Verstiften auf dem jeweiligen Befestigungselement fixiert
und gesichert werden. Hierzu sind z. B. Schlitz- oder Lochbereiche vorgesehen.
[0025] Der erste Gewindebereich zum Einschrauben eines Befestigungselements in die Wand
kann mit dem zweiten Gewindebereich oder den zweiten Gewindebereichen einteilig ausgebildet
sein, d. h., der Gewindebereich zieht sich über das gesamte jeweilige Befestigungselement.
Dies vereinfacht die Herstellung der Befestigungselemente. Bei unterschiedlichen Gewindebereichen
können diese für unterschiedliche Bedingungen (Einschrauben in die Wand, Tragen von
Abstands- und Halteelementen) unterschiedlich und daher optimal ausgebildet sein.
[0026] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist es vorgesehen, dass jedes der Befestigungselemente
jeweils mindestens einen Angriffsbereich aufweist, so dass das Befestigungselement
insbesondere mittels eines Hilfswerkzeugs in der Wand befestigbar, insbesondere in
die Wand einschraubbar ist. Dies erleichtert die Montage der Befestigungselemente.
[0027] Der Angriffsbereich kann z. B. als Schlitz an dem stirnseitigen, im Gebrauch des
Befestigungselements von der Wand wegweisenden zweiten Ende vorgesehen sein, einen
Angriffsbereich für einen Inbusschlüssel aufweisen oder einen um das jeweilige Befestigungselement
umlaufenden Angriffsbereich für einen Schraubenschlüssel vorsehen.
[0028] Vorzugsweise ist das Stützelement bzw. die Geländerstützvorrichtung zur Aufnahme
einer Geländerstütze (als Komponente oder Element einer Absturzeinrichtung bzw. Absturzsicherung)
ausgebildet. Hierzu umfasst das Stützelement mindestens ein Montageloch, vorzugsweise
mehrere Montagelöcher als weitere Durchgangslöcher zur Aufnahme der Geländerstütze.
Im Gebrauch erstreckt sich das befestigte Stützelement an der Wand nach oben, also
in vertikaler Richtung, so dass die Geländerstütze, die hierzu als Rohr ausgebildet
ist, aufsteckbar und mit dem Stützelement verklemmbar ist. Das Stützelement dient
so als Träger für die Geländerstütze.
[0029] Die Montagelöcher sind in einer Erstreckungsrichtung des Stützelements vorzugsweise
übereinander angeordnet, voneinander beabstandet, und sind z. B. derart ausgebildet,
dass sie mit entsprechenden Löchern in der Geländerstütze fluchtend in Deckung gebracht
werden können. Über einen Fallstecker oder dergleichen Fixierungselement kann nun
die Geländerstütze an dem Stützelement in gewünschter Höhe festgelegt bzw. aufgenommen
werden. Beispielsweise lassen sich so verschiedene Höhen für die Geländerstütze vorsehen.
[0030] Für die Geländerstütze ist auch ein Loch oder Montagelochbereich ausreichend, das
oder der mit einem beliebigen Montageloch des Stützelements in Deckung gebracht werden
kann. Das Fixierungselement kann dann durch Montagelochbereich und Montageloch geführt
und die Geländerstütze kann in beliebige Höhe (je nach ausgewähltem Montageloch des
Stützelements) bzw. in verschiedenen Positionen an dem Stützelement mittels Fallstecker
befestigt werden. Die Geländerstütze ist also an dem Stützelement höhenverstellbar.
[0031] Vorzugsweise ist das Fixierungselement, ggf. auch mehrere, an der Geländerstütze
angeordnet und zum Zusammenwirken mit dem mindestens einem Montageloch des Stützelements
ausgebildet.
[0032] Mehrere Fixierungselemente könnten den Halt der Geländerstütze an dem Stützelement
bzw. der Geländerstützvorrichtung verbessern.
[0033] Es können z. B. mehrere Geländerstützen über entsprechende Geländerstützvorrichtungen
an einer Wand befestigt werden. Die Geländerstützen weisen dann Aufnahmeeinrichtungen
auf, um hierin Streben, Bretter oder dergleichen Stangenelemente oder Absperrelemente
im Wesentlichen quer zur Erstreckungsrichtung der Stützelemente bzw. der Geländerstützen
zu lagern und so eine Absturzsicherung als Geländer bereitzustellen. Die Geländerstützvorrichtungen
können z. B. um sämtliche Fassaden eines Gebäudes montiert werden, um so einen Dachbereich
vollständig mit einem Geländer zu umgeben oder auch sonstige Arbeitshilfen, wie z.
B. einen Trittweg, anzubringen. Diese Arbeitshilfen lassen sich dann nach den erforderlichen
Bauarbeiten wieder problemlos entfernen.
[0034] Grundsätzlich könnte bereits das Stützelement derart ausgebildet sein, dass es Elemente
des Seitenschutzes aufnimmt, vorteilhaft ist es aber hierfür die Geländerstütze vorzusehen,
die auf das Stützelement z. B. aufsteckbar ist und so die eigentlichen Seitenschutzelemente
trägt. Die Geländerstütze weist hierfür mindestens ein Aufnahmeelement oder Befestigungsmittel
auf, an welchem das Seitenschutzelement (Stange, Brett etc.) befestigbar ist. Üblicherweise
sind mehrere Stützelemente mit Geländerstützen in gewünschten Abständen zueinander
angeordnet. Das Seitenschutzelement oder auch mehrere laufen dann von Geländerstütze
zu Geländerstütze und bildet so bzw. bilden so das Geländer aus.
[0035] Die Geländerstütze kann - wie bereits oben beschrieben - rohrförmig ausgebildet sein
und wird auf das Stützelement aufgesteckt. Über die Fixierungselemente wird die Geländerstütze
an dem Stützelement befestigt.
[0036] Das Stützelement und die Geländerstütze lassen sich also variabel befestigen.
Das Stützelement ist in "horizontaler" Richtung (in Bezug auf die Fassade) über Abstandselemente
und Halteelemente in unterschiedlichen Positionen befestigbar, die Geländerstütze
ist wiederum am Stützelement in "vertikaler" Richtung in unterschiedlichen Positionen
befestigbar.
[0037] Diese Kombinationsmöglichkeiten schaffen ein für alle Anwendungsfälle flexibles Instrument,
so dass sich Geländer bzw. Fallschutzeinrichtungen in verschiedensten Ausgestaltungen
aufbauen und auf schnellem Wege auch wieder entfernen lassen.
[0038] Möglich wäre es auch, das Stützelement rohrförmig auszubilden und die Geländerstütze
darin aufzunehmen. Hierbei müsste darauf geachtet werden, dass die Aufnahmeelemente
für den Seitenschutz ausreichend weit aus dem Stützelement hervorstehen.
[0039] Selbstständiger Schutz wird beansprucht für eine Geländerstützanordnung, die eine
Geländerstützvorrichtung umfasst, wie sie oben beschrieben wurde, sowie eine zum Aufsetzen
auf die Geländerstützvorrichtung ausgebildete Geländerstütze. Stützelement und Geländerstütze
können dabei so ausgebildet sein, dass die Geländerstütze als rohrförmiges Element
zumindest teilweise über das Stützelement geschoben wird oder dass die Geländerstütze,
ebenfalls zumindest teilweise, in das Stützelement aufgenommen wird. Hierzu könnte
z. B. das Stützelement zumindest teilweise rohrförmig ausgebildet sein.
[0040] Diese Anordnung ermöglicht - z. B. mit einer Vielzahl von Geländerstützanordnungen
- die Montage einer kompletten Absturzsicherung, indem Geländerelemente, wie z. B.
der bereits beschriebene Seitenschutz, an der Geländerstützanordnung befestigt werden.
Somit kann eine auf eine beliebige Länge ausbildbare Absturzsicherung vorgesehen werden,
bei welcher sowohl der Abstand zur Fassade, als auch die Höhe variabel einstellbar
sind.
[0041] Die oben genannte Aufgabe wird ferner durch eine Absturzsicherung mit mindestens
einer Geländerstützvorrichtung der oben beschriebenen Art gelöst, die ferner eine
zum Aufsetzen auf die Geländerstützvorrichtung ausgebildete Geländerstütze und mindestens
einen Seitenschutz oder mindestens ein Seitenschutzelement umfasst, wobei mindestens
der Seitenschutz über Befestigungsmittel an der Geländerstützvorrichtung und/oder
der Geländerstütze bzw. der Geländerstützanordnung befestigbar ist.
[0042] Vorzugsweise kann die Absturzsicherung einen Gerüstbelag umfassen, der zum Betreten
der Arbeitshilfe bzw. Absturzsicherung ausgebildet ist.
[0043] Die Absturzsicherung mit der erfindungsgemäßen Geländerstützvorrichtung bzw. der
Geländerstützanordnung ist leicht und sicher zu montieren und beeinträchtigt nicht
den Arbeitsbereich. Die Geländerstütze, ggf. auch die Geländerstützvorrichtung sind
derart ausgebildet, dass sie über ihre Befestigungsmittel Elemente der Absturzsicherung
aufnehmen können. Dies sind z. B. auch der Gerüstbelag und die Elemente des Seitenschutzes.
[0044] Der Gerüstbelag kann als Trittbereich dienen und ist je nach Gerüstlage über Treppen
oder Leitergänge zugänglich. Der Trittbereich ist jedoch auch über andere Elemente
eines Gerüstaufbaus montierbar. Der Seitenschutz (bzw. dessen Elemente) ist meist
aus Geländerholmen, Zwischenholmen und Bordbrettern ausgebildet. Damit ist ein ausreichend
hohes Geländer vorgesehen, dessen Holme einen gewissen Abstand zueinander nicht überschreiten
sollten.
[0045] Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0046] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Abbildungen näher
erläutert. Hierbei zeigen:
- - Fig. 1
- ein Stützelement der erfindungsgemäßen Geländerstützvorrichtung in einer Vorderansicht;
- - Fig. 2
- die Geländerstützvorrichtung in einer Ausführungsform, mit dem Stützelement gemäß
Fig. 1, wobei eine Seitenansicht gezeigt ist;
- - Fig. 3
- die Geländerstützvorrichtung gemäß Fig. 2, wobei diese in einer Wand montiert ist;
- - Fig. 4
- die Geländerstützvorrichtung gemäß Fig. 2, wobei eine Draufsicht gezeigt ist;
- - Fig. 5
- einen Ausschnitt aus der Geländerstützvorrichtung in einer weiteren Ausführungsform,
- - Fig. 6
- einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Absturzeinrichtung bzw. Absturzsicherung
in vereinfachter Darstellung.
[0047] In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben
Bezugsziffern verwendet.
[0048] Fig. 1 zeigt ein Element der erfindungsgemäßen Geländerstützvorrichtung, nämlich
ein Stützelement 20 in Vorderansicht. Dieses Stützelement 20 soll nun an einer insbesondere
vertikalen Wand oder Fassade 60 (s. Fig. 3) derart befestigt werden, dass daran eine
Arbeitshilfe, insbesondere für Baumaßnahmen, aufgenommen werden kann. Vorzugsweise
ist hier an Elemente einer Absturzsicherung zu denken, d. h., beispielsweise an Geländer,
die erhöhte Arbeitsplätze, z. B. Dächer, zum Schutz der arbeitenden Personen umgeben.
[0049] Zur Aufnahme der Absturzsicherung bzw. von Elementen der Absturzsicherung, also z.
B. einer Geländerstütze 50 (s. Fig. 3), weist das Stützelement 20 in einem oberen
Bereich mehrere Durchgangslöcher bzw. Montagelöcher 22 auf, über welche die Geländerstütze
befestigt werden kann.
[0050] Fig. 2 zeigt die Geländerstützvorrichtung 10 in einer Seitenansicht, wobei hier,
ebenfalls in Fig. 1 sichtbar, weitere Durchgangslöcher 21 in einem unteren Bereich
des Stützelements 20 vorgesehen sind. Diese Durchgangslöcher 21 dienen der Aufnahme
von Befestigungselementen 30, mit welchen das Stützelement 20 an der Fassade montierbar
ist.
[0051] Aufgrund der beiden Befestigungselemente 30 ist es nun möglich, das Stützelement
20 derart an einer Wand bzw. Fassade zu befestigen, dass kein Gegendruck durch die
Wand auf das Stützelement 20 erforderlich ist, um das Stützelement sicher zu fixieren.
Die beiden Befestigungselemente 30 halten das Stützelement 20 unabhängig von der Wand
in der gewünschten Position. Somit ist es insbesondere möglich, das Stützelement 20
auch beabstandet von der Wand bzw. der Fassade anzubringen.
[0052] Fig. 3 zeigt die an der Wand 60, hier einer Attikamauer, befestigte Geländerstützvorrichtung
10. Das Stützelement 20 ist über die beiden Befestigungselemente 30 an bzw. in der
Wand 60 montiert. Die Befestigungselemente 30 weisen hierzu erste Gewindebereiche
34 (nicht explizit eingezeichnet) an einem Richtung Wand weisenden ersten Ende auf,
so dass die Befestigungselemente 30 in die Wand 60 einschraubbar sind. Mit geeigneten
Dübelelementen 40 in der Wand 60 ist so eine sichere Befestigung des Befestigungselements
bzw. der Befestigungselemente 30 in der Wand gewährleistet. Die Dübelelemente 40 sind
hier vereinfacht dargestellt eingezeichnet.
[0053] Zum Einschrauben können die Befestigungselemente 30 Angriffsbereiche 36 und/oder
37 (s. Fig. 5) für ein Werkzeug aufweisen.
[0054] Um nun das Stützelement 20 sicher auf den Befestigungselementen 30 zu fixieren, sind
an jedem der Befestigungselemente 30 ein wandinneres Abstandselement 31 und ein äußeres
Halteelement 33, hier jeweils zwei Muttern, aufgeschraubt. Diese halten das Stützelement
20 an der gewünschten Position auf den Befestigungselementen 30 und damit in einem
gewünschten Abstand (sofern erforderlich) zur Wand 60.
[0055] Die Abstandselemente 31 und die Halteelemente 33 können hier auf weiteren Gewindebereichen
35 (ebenfalls nicht explizit eingezeichnet) der Befestigungselemente 30 bis zur gewünschten
Position bewegt werden und so das Stützelement 20 dazwischen einklemmen und fixieren.
Wie gezeigt, bilden hier Muttern bzw. Kontermuttern die Abstandselemente 31 und Halteelemente
33.
[0056] Mit Fig. 3 wird deutlich, dass es mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich ist,
das Stützelement 20 beabstandet von der Fassade 60 anzubringen. Die Attikamauer ist
hier z. B. von einem Dachelement 61 abgedeckt, das über die Fassade 60 hervorsteht.
Mit handelsüblichen Vorrichtungen könnte eine Befestigung des Stützelements nun nicht
vorgenommen werden, da handelsübliche Vorrichtungen die Auflage an der Fassade zu
deren sicherer Montage benötigen. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann das Stützelement
20 nun in einem beliebigen Abstand d zur Fassade (natürlich auch unmittelbar an dieser
anliegend) befestigt werden. Die Muttern 31, 33 werden auf den Befestigungselementen
30 derart positioniert, dass sie das Stützelement 20 in der gewünschten Position halten.
[0057] Wie Fig. 3 weiter zu entnehmen ist, ist auf das Stützelement 20 eine Geländerstütze
50 aufgesetzt, die hier in einem unteren Durchgangsloch von Montagelöchern 22 des
Stützelements 20 mittels eines Fixierungselements 52 befestigt ist (die Elemente bilden
so eine Geländerstützanordnung 2 aus). Aufgrund der Vielzahl der Montagelöcher 22
im Stützelement 20 und ggf. auch in der Geländerstütze 50 ist diese auf dem Stützelement
20 höhenverstellbar (hier ist z. B. ein vierstufiger Höhenausgleich vorgesehen). Die
Geländerstütze 50 selbst weist an einem unteren Bereich ein hervorstehendes Element
51 auf, in oder an welchem Geländerbretter oder dergleichen Einrichtungen (z. B. Elemente
eines Seitenschutzes, hier nicht gezeigt) zur Ausbildung des Geländers als Arbeitshilfe
bzw. Absturzsicherung lagerbar sind. Mehrere Elemente dieser Art zur Aufnahme von
Elementen eines Seitenschutzes sind möglich.
[0058] Das Fixierungselement 52 ist hier z. B. an der Geländerstütze 50 vorzugsweise drehbar
angebracht und greift über ein Loch bzw. einen Montagelochbereich 53 in der Geländerstütze
50 in ein Montageloch 22 in der Stützeinrichtung 20 ein.
[0059] Die Montagelöcher 22 sind zur übersichtlicheren Darstellung mit durchgezogenen statt
mit gestrichelten Linien gezeichnet.
[0060] Fig. 3 zeigt also das Stützelement 20 mitsamt seiner Befestigung (Geländerstützvorrichtung
10). Mit der aufgesetzten Geländerstütze 50 ist die Geländerstützanordnung 2 ausgebildet.
[0061] Fig. 4 zeigt eine Draufsicht des Stützelements 20 mit durchgeschobenem Befestigungselement
30.
[0062] Wie bereits oben erwähnt, kann das Stützelement auch durch andere Halteelemente,
wie z. B. Keile, Stifte oder ähnliche Elemente positioniert und befestigt werden.
[0063] Fig. 5 zeigt einen Ausschnitt aus der erfindungsgemäßen Geländerstützvorrichtung
10 in einer weiteren Ausführungsform, wobei das wandinnere Abstandselement hier als
ein Scheibenelement 32 ausgebildet ist. Das Scheibenelement 32 kann z. B. an einem
entsprechenden Bereich der Befestigungsvorrichtung 30 einrasten und so den Abstand
d für das Stützelement 20 zur Wand 60 festlegen. An einer der Wand abgewandten Seite
ist wiederum eine Mutter 31 vorgesehen, die das Stützelement 20 an das Scheibenelement
32 drückt. Die Mutter 31 ist auf dem Gewindebereich 35 des Befestigungselements 30
beweglich führbar.
[0064] Aus Fig. 5 sind zudem die Angriffsbereiche 36, 37 für ein Hilfswerkzeug zu entnehmen,
über welche sich das Befestigungselement 30 einfach in die Wand einschrauben lässt.
Möglich ist es natürlich auch, nur einen Angriffsbereich vorzusehen. Der Angriffsbereich
37 bildet in diesem Falle den Kopf des Befestigungselements 30.
[0065] Üblicherweise werden zuerst die Befestigungselemente 30 in die Wand 60 eingeschraubt,
danach werden jeweils die wandinneren Abstandselemente 31 oder 32 auf die Befestigungselemente
30 in der gewünschten Position aufgeschraubt oder angebracht. Nun kann das Stützelement
20 auf die Befestigungselemente 30 hin zu den wandinneren Abstandselementen 31, 32
aufgeschoben und mit den äußeren Halteelementen 33 fixiert werden.
[0066] Fig. 6 zeigt eine erfindungsgemäße Absturzeinrichtung bzw. Absturzsicherung 1, wobei
ausschnittsweise zwei Geländerstützvorrichtungen 10 bzw. Geländerstützanordnungen
2 dargestellt sind. Die beiden Geländerstützvorrichtungen 10 zeigen Stützelemente
20 und darauf aufgesetzte Geländerstützen 50 und sind, wie oben bereits näher beschrieben,
an der Wand 60 befestigt. Über die hervorstehenden Elemente 51 als Befestigungsmittel
der Geländerstützen 50 ist ein Element eines Seitenschutzes (z. B. ein Geländer- oder
Zwischenholm) 70 befestigt oder gelagert. Der Einfachheit halber ist hier nur dieses
eine Detail des Seitenschutzes gezeigt. Auf diese Weise lässt sich ein komplettes
Geländer an einem Gefahrenbereich über die Geländerstützvorrichtungen 10 montieren.
[0067] Die Absturzsicherung lässt sich, je nach Bedarf, aus beliebig vielen Geländerstützvorrichtungen
bzw. Geländerstützanordnungen aufbauen, die dann mittels des Seitenschutzes miteinander
verbunden werden.
[0068] Die erfindungsgemäße Geländerstützvorrichtung bzw. Geländerstützanordnung ist in
einer gewünschten Position an einer Fassade, Hauswand oder dergleichen, insbesondere
vertikalen Wand zur Aufnahme einer Arbeitshilfe anbringbar, sowohl an Neubauten, als
auch bei bestehenden Gebäuden. Die Möglichkeit der Beabstandung des Stützelements
von der Fassade erlaubt deren schonende Behandlung beim Anbringen von Absturzsicherungen
bzw. von Elementen dieser Absturzsicherung oder dergleichen Arbeitshilfen.
1. Geländerstützvorrichtung (10) zur Montage einer Absturzsicherung (1) an einer insbesondere
vertikalen Wand (60), umfassend:
- mindestens ein im Wesentlichen vertikal anzubringendes Stützelement (20) zur Aufnahme
von Elementen der Absturzsicherung oder von mindestens einem Element der Absturzsicherung,
- mindestens zwei mit ersten Enden übereinander in der Wand (60) fixierbare Befestigungselemente
(30) zum Befestigen des Stützelements (20) an der Wand (60),
wobei das Stützelement (20) in einer Erstreckungsrichtung mindestens zwei übereinander
beabstandet angeordnete Durchgangslöcher (21) zur Aufnahme der Befestigungselemente
(30) aufweist,
wobei an den Befestigungselementen (30) jeweils mindestens ein wandinneres Abstandselement
(31, 32) und ein äußeres Halteelement (33) derart anbringbar sind, dass sie das Stützelement
(20) zwischeneinander einklemmen, aber der Abstand des Stützelements (20) zur Wand
(60) einstellbar ist.
2. Geländerstützvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
diese derart ausgebildet ist, dass sie fassadenseitig an einem Gebäude anbringbar
ist.
3. Geländerstützvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
jedes der Befestigungselemente (30) einen ersten Gewindebereich (34) aufweist, so
dass das jeweilige Befestigungselement (30) in die Wand (60) einschraubbar ist.
4. Geländerstützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
jedes der Befestigungselemente (30) und das jeweilige Abstandselement (31, 32) und
das jeweilige Halteelement (33) derart ausgebildet sind, dass das Abstandselement
(31, 32) und das Halteelement (33) auf dem jeweiligen Befestigungselement (30) verschieblich
führbar und fixierbar sind und so der Abstand des Stützelements (20) zur Wand (60)
einstellbar ist.
5. Geländerstützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abstandselemente (31) und die Halteelemente (33) als Muttern ausgebildet sind,
die über einen zweiten Gewindebereich (35) an dem jeweiligen Befestigungselement (30)
führbar und fixierbar sind.
6. Geländerstützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach
einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abstandselemente und die Halteelemente als Verkeilungselemente oder dergleichen
Fixierungseinrichtungen ausgebildet sind, die an dem jeweiligen Befestigungselement,
insbesondere über einen Rastmechanismus, befestigbar sind.
7. Geländerstützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach
einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abstandselemente (31) als Muttern ausgebildet und die Halteelemente als Verkeilungselemente
oder dergleichen Fixierungseinrichtungen ausgebildet sind
oder dass die Halteelemente (33) als Muttern ausgebildet und die Abstandselemente
als Verkeilungselemente oder dergleichen Fixierungseinrichtungen ausgebildet sind.
8. Geländerstützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abstandselemente als in den jeweiligen Befestigungselementen (30) verankerbare
Scheibenelemente (32) oder dergleichen Fixierungseinrichtungen ausgebildet sind.
9. Geländerstützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste und zweite Gewindebereich (34, 35) als ein einziger Gewindebereich ausgebildet
sind.
10. Geländerstützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
jedes der Befestigungselemente (30) jeweils mindestens einen Angriffsbereich (36,
37) aufweist, so dass das Befestigungselement (30) insbesondere mittels eines Hilfswerkzeugs
in der Wand (60) befestigbar, insbesondere in die Wand einschraubbar ist.
11. Geländerstützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützelement (20) zur Aufnahme einer Geländerstütze (50) als Element einer Absturzeinrichtung
ausgebildet ist.
12. Geländerstützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützelement (20) mindestens ein Montageloch (22) als weiteres Durchgangsloch
zur Aufnahme der Geländerstütze (50) umfasst.
13. Geländerstützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Stützelement (20) mehrere Montagelöcher (22) umfasst, die vorzugsweise in der
Erstreckungsrichtung des Stützelements (20) übereinander beabstandet angeordnet sind,
so dass die Geländerstütze (50) in verschiedenen Positionen und damit höhenverstellbar
an dem Stützelement (20) aufnehmbar ist.
14. Geländerstützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Geländerstütze (50) mindestens einen Montagelochbereich (53) aufweist, der mit
dem mindestens einen Montageloch (22) des Stützelements (20) fluchtend in Deckung
bringbar ist,
so dass die Geländerstütze (50) mittels eines Fixierungselements (52) an dem Stützelement
(20) aufnehmbar ist.
15. Geländerstützvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Fixierungselement (52) an der Geländerstütze (50) angeordnet und zum Zusammenwirken
mit dem mindestens einen Montageloch (22) ausgebildet ist.
16. Geländerstützanordnung umfassend
eine Geländerstützvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und
eine zum Aufsetzen auf die Geländerstützvorrichtung (10) ausgebildete Geländerstütze
(50).
17. Absturzsicherung (1) mit mindestens einer Geländerstützvorrichtung (10) nach einem
der vorhergehenden Ansprüche,
ferner umfassend
eine zum Aufsetzen auf die Geländerstützvorrichtung (10) ausgebildete Geländerstütze
(50) und
mindestens einen Seitenschutz oder mindestens ein Seitenschutzelement (70), wobei
mindestens der Seitenschutz über Befestigungsmittel an der Geländerstützvorrichtung
(10) und/oder der Geländerstütze (50) befestigbar ist.
18. Absturzsicherung (1) nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass
diese einen Gerüstbelag zum Betreten der Absturzsicherung umfasst.