[0001] Die Erfindung betrifft ein Zutrittssystem zu einem Gebäude gemäss dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Für eine wirkungsvolle Gefahrenabwehr schreib die DIN 14675 vor, am Eingang zu einem
Gebäude ein Feuerwehrschlüsseldepot einzurichten, welches Feuerwehrschlüsseldepot
aus einem stabilen Kasten besteht, welches mit einem Feuerwehrschlüssel zu öffnen
ist. Nur die Feuerwehr verfügt über diesen Feuerwehrschlüssel. Im Feuerwehrschlüsseldepot
befindet sich ein Notschlüssel, mit dem die Feuerwehr jederzeit einen raschen und
gewaltfreien Zutritt zum Gebäude hat.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, dieses Zutrittssystem weiterzuentwickeln.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die
Erfindung gemäss der kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Die Erfindung betrifft ein Zutrittssystem zu einem Gebäude. Wenigstens ein Schlüsselfach
ist in wenigstens einem Bereich des Gebäudes öffentlich zugänglich. Das Schlüsselfach
weist wenigstens einen Schlüssel für wenigstens eine Gebäudetür auf und welcher Schlüssel
durch Entfernen wenigstens eines Verschlusses zugänglich ist. Der Schlüssel speichert
wenigstens einen Identifikationscode. Die Gebäudetür weist wenigstens eine Sende-/Empfangsvorrichtung
auf. Wenn der Schlüssel in wenigstens einen Erfassungsbereich der Sende-/Empfangsvorrichtung
gelangt, empfängt die Sende-/Empfangsvorrichtung den Identifikationscode des Schlüssels.
Wenigstens eine Prüfvorrichtung prüft, ob für den empfangenen Identifikationscode
wenigstens eine gültige Zutrittsberechtigung zur Gebäudetür existiert; und dass falls
für den empfangenen Identifikationscode eine gültige Zutrittsberechtigung zur Gebäudetür
existiert, entriegelt wenigstens eine Verriegelungsvorrichtung die Gebäudetür.
[0006] Dies hat den Vorteil, dass der im öffentlich zugänglichen Schlüsselfach abgelegte
Schlüssel nur dann eine Gebäudetür entriegeln kann, wenn der Schlüssel einen gültigen
Identifikationscode an eine Sende-/Empfangsvorrichtung der Gebäudetür kommuniziert.
Somit wird ein möglicher Missbrauch des Schlüssels wirksam verhindert und die Sicherheit
des Zutrittssystems gewährleistet.
[0007] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0008] Vorteilhafterweise erzeugt wenigstens eine Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung
wenigstens ein lokales Funkfeld. Vorteilhafterweise ist der Erfassungsbereich der
Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung auf einen Radius von einigen Zentimetern bis
einigen Metern beschränkt.
[0009] Dies hat den Vorteil, dass der Identifikationscode nur im eingeschränkten Erfassungsbereich
der Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung kommuniziert werden kann, das heisst, dass
der Schlüssel aus dem Schlüsselfach in die unmittelbare Nähe der Gebäudetür transportiert
werden muss, um die Gebäudetür zu entriegeln, was eine weitere wirksame Vorkehrung
gegen möglichen Missbrauch des Schlüssels darstellt.
[0010] Vorteilhafterweise ist der Schlüssel eine passive Funkkarte zur Radio Frequency Identification.
Vorteilhafterweise weist die passive Funkkarte wenigstens eine Spule und wenigstens
einen computerlesbaren Datenspeicher auf; der Identifikationscode ist im computerlesbaren
Datenspeicher gespeichert; sobald die passive Funkkarte im lokalen Funkfeld ist, nimmt
die Spule im lokalen Funkfeld induktiv Energie auf und die passive Funkkarte ist energetisch
aktiviert; die energetisch aktivierte passive Funkkarte liest den Identifikationscode
aus dem computerlesbaren Datenspeicher aus; und die Spule der energetisch aktivierten
passiven Funkkarte sendet den ausgelesenen Identifikationscode im lokalen Funkfeld
an die Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung. Vorteilhafterweise ist der Schlüssel
eine aktive Funkkarte für ein Funknetzwerk wie Bluetooth und/oder ZigBee und/oder
Wi-Fi. Vorteilhafterweise weist die aktive Funkkarte wenigstens eine Antenne und wenigstens
einen computerlesbaren Datenspeicher und wenigstens eine elektrische Stromversorgung
auf; der Identifikationscode ist im computerlesbaren Datenspeicher gespeichert; sobald
die aktive Funkkarte im lokalen Funkfeld ist, liest die aktive Funkkarte den Identifikationscode
aus dem computerlesbaren Datenspeicher aus und die Antenne sendet der aktiven Funkkarte
den ausgelesenen Identifikationscode im lokalen Funkfeld an die Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung.
[0011] Dies hat den Vorteil, dass mehrere konstengünstige und industriell bewährte Arten
der Kommunikation zwischen Schlüssel und Sende-/Empfangsvorrichtung einsetzbar sind,
was für eine grosse Akzeptanz des Zutrittssystems sorgt.
[0012] Vorteilhafterweise erfasst wenigstens ein Notfallsensor wenigstens einen Bereich
des Gebäudes als wenigstens ein Signal erfasst. Vorteilhafterweise ist der Notfallsensor
eine Kamera und/oder ein Schalter und/oder ein Rauchmelder und/oder ein Bewegungsmelder.
[0013] Dies hat den Vorteil, dass das Gebäude von verschiedenen funktionierenden Notfallsensoren
erfasst wird und demgemäss auch sich sehr unterschiedlich manifestierende Notfälle
rasch erfassbar sind.
[0014] Vorteilhafterweise erfüllt das Signal wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal,
wenn sich eine Person für einen längeren Zeitraum in einem Bereich des Gebäudes aufhält.
Vorteilhafterweise erfüllt das Signal wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal,
wenn eine Person für einen längeren Zeitraum auf einem Boden des Gebäudes liegt. Vorteilhafterweise
erfüllt das Signal wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal, wenn eine Person
für einen längeren Zeitraum auf einem Boden des Gebäudes liegt und sich nicht bewegt.
Vorteilhafterweise erfüllt das Signal wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal,
wenn eine Person für einen längeren Zeitraum auf einem Boden des Gebäudes liegt und
mit wenigstens einer Hand winkt. Vorteilhafterweise erfüllt das Signal wenigstens
eine Bedingung für ein Notfallsignal, wenn sich eine Person mit einer bestimmten Geschwindigkeit
im Gebäude bewegt. Vorteilhafterweise erfüllt das Signal wenigstens eine Bedingung
für ein Notfallsignal, wenn der Schalter das Signal für eine bestimmte, frei einstellbare
Dauer erfasst. Vorteilhafterweise erfüllt das Signal wenigstens eine Bedingung für
ein Notfallsignal, wenn der Schalter als Signal einen bestimmten, frei einstellbaren
Druck von wenigstens 2.5 Newton, vorzugsweise wenigstens fünf Newton, vorzugsweise
wenigstens zehn Newton erfasst. Vorteilhafterweise erfüllt das Signal wenigstens eine
Bedingung für ein Notfallsignal, wenn ein erfasstes Signal wenigstens einen frei einstellbaren
Schwellenwert überschreitet. Vorteilhafterweise erfüllt das Signal wenigstens eine
Bedingung für ein Notfallsignal, wenn der Bewegungsmelder als Signal eine Bewegung
in einem bestimmten Zeitraum in wenigstens einem Bereich des Gebäudes erfasst. Vorteilhafterweise
erfüllt das Signal wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal, wenn der Bewegungsmelder
als Signal eine Bewegung über einen längeren Zeitraum in wenigstens einem Bereich
des Gebäudes erfasst. Vorteilhafterweise erfüllt das Signal wenigstens eine Bedingung
für ein Notfallsignal, wenn der Bewegungsmelder als Signal eine Bewegung mit einer
bestimmten Geschwindigkeit im Gebäude erfasst.
[0015] Dies hat den Vorteil, dass für all die verschiedenen funktionierenden Notfallsensoren
auch funktionsspezifische Bedingungen für das Auftreten eines Notfalls durch eindeutiges
Erfassen eines Notfallssignals vorgebbar sind.
[0016] Vorteilhafterweise kommuniziert der Notfallsensor mit wenigstens einer Zentrale.
Vorteilhafterweise weist der Notfallsensor wenigstens eine Antenne auf; wenigstens
eine Steuervorrichtung von wenigstens einer Zentrale weist wenigstens eine Antenne
auf; und die Antenne des Notfallsensors übermittelt in wenigstens einem lokalen Funknetzwerk
wenigstens ein Signal und/oder Notfallsignal an die Antenne der Steuervorrichtung.
Vorteilhafterweise kommuniziert wenigstens ein Adapter des Notfallsensors über wenigstens
ein Festnetzwerk mit wenigstens einem Adapter von wenigstens einer Steuervorrichtung
von wenigstens einer Zentrale; und der Adapter des Notfallsensors übermittelt im Festnetzwerk
wenigstens ein Signal und/oder Notfallsignal an den Adapter der Steuervorrichtung.
[0017] Dies hat den Vorteil, dass ein erfasstes Signal und/oder Notfallsignal an eine räumlich
beliebig weit entfernte Zentrale kommuniziert wird, was eine rasche Reaktion auf einen
Notfall ermöglicht.
[0018] Vorteilhafterweise analysiert der Notfallsensor, ob wenigstens eine Bedingung für
ein Notfallsignal erfüllt ist. Vorteilhafterweise analysiert wenigstens eine Steuervorrichtung
der Zentrale, ob wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt ist. Vorteilhafterweise
alarmiert der Notfallsensor, falls eine Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt ist,
wenigstens einen Notdienst; und wenigstens eine Alarmierung eines Notdienstes beinhaltet
wenigstens eine Angabe über Ort und/oder Uhrzeit eines mit dem Notfallsignal korrelierten
Notfalls im Gebäude. Vorteilhafterweise beinhaltet die Alarmierung des Notdienstes
wenigstens eine Übermittlung von wenigstens einem mit dem Notfall im Gebäude korrelierten
Notfallsignal an den Notdienst.
[0019] Dies hat den Vorteil, dass falls tatsächlich ein Notfall vorliegt, unverzüglich ein
Notdienst alarmiert wird und dass der Notdienst auch umfassend über den Notfall dokumentiert
wird.
[0020] Vorteilhafterweise kommuniziert der Notfallsensor in wenigstens einem lokalen Funknetzwerk
mit wenigstens einer Zentrale; wenigstens ein Verstärker weist wenigstens eine Antenne
auf; und die Antenne des Verstärkers verstärkt die Kommunikation im lokalen Funknetzwerk.
[0021] Dies hat den Vorteil, dass für die Kommunikation zwischen Notfallsensor und Zentrale
auch ein verzweigtes und weit reichendes Funknetzwerk verwendbar ist.
[0022] Vorteilhafterweise kommuniziert der Notfallsensor wenigstens ein Signal und/oder
Notfallsignal an wenigstens eine Zentrale; und die Zentrale kommuniziert für ein kommuniziertes
Notfallsignal wenigstens ein Aktivierungssignal an das Schlüsselfach. Vorteilhafterweise
weist wenigstens eine Steuervorrichtung von wenigstens einer Zentrale wenigstens eine
Antenne auf; wenigstens eine Kommunikationsvorrichtung des Schlüsselfachs weist wenigstens
eine Antenne auf; und die Antenne der Steuervorrichtung übermittelt für ein Notfallsignal
in wenigstens einem lokalen Funknetzwerk wenigstens ein Aktivierungsignal an die Antenne
der Kommunikationsvorrichtung des Schlüsselfachs. Vorteilhafterweise kommuniziert
der Notfallsensor wenigstens ein Signal und/oder Notfallsignal an wenigstens eine
Zentrale; die Zentrale kommuniziert für ein kommuniziertes Notfallsignal wenigstens
ein Aktivierungssignal an das Schlüsselfach; und wenigstens eine Schliessvorrichtung
des Schlüsselfachs schliesst für ein kommuniziertes Aktivierungssignal den Verschluss
auf.
[0023] Dies hat den Vorteil, dass nur im Falle eines Notfalls im Gebäude das normalerweise
verschlossene Schlüsselfach aufgeschlossen wird, was den Zugang des Notdienstes zum
Schlüssel erleichtert bzw. erst ermöglicht.
[0024] Vorteilhafterweise kommuniziert die Zentrale in wenigstens einem lokalen Funknetzwerk
mit dem Schlüsselfach; wenigstens ein Verstärker weist wenigstens eine Antenne auf;
und die Antenne des Verstärkers verstärkt die Kommunikation im lokalen Funknetzwerk.
[0025] Dies hat den Vorteil, dass für die Kommunikation zwischen Zentrale und Schlüsselfach
auch ein verzweigtes und weit reichendes Funknetzwerk verwendbar ist.
[0026] Vorteilhafterweise weist das Schlüsselfach wenigstens einen Sabotagesensor auf; der
Sabotagesensor erfasst wenigstens ein Entfernen des Verschlusses; und der Sabotagesensor
erzeugt für ein erfasstes Entfernen des Verschlusses wenigstens ein Sabotagesignal.
Vorteilhafterweise übermittelt der Sabotagesensor das Sabotagesignal über wenigstens
eine Signalleitung an die Kommunikationsvorrichtung. Vorteilhafterweise kommuniziert
die Kommunikationsvorrichtung das Sabotagesignal an die Zentrale. Vorteilhafterweise
empfängt die Zentrale das Sabotagesignal; wenigstens eine Steuervorrichtung der Zentrale
vergleicht, ob für das empfangene Sabotagesignal wenigstens ein Notfallsignal existiert;
und dass falls kein Notfall vorliegt, die Steuervorrichtung für ein empfangenes Sabotagesignal
wenigstens einen Notdienst alarmiert. Vorteilhafterweise beinhaltet wenigstens eine
Alarmierung des Notdienstes wenigstens eine Angabe über Ort und/oder Uhrzeit einer
mit dem Sabotagesignal korrelierten Sabotage am Schlüsselfach.
[0027] Dies hat den Vorteil, dass missbräuchliches Öffnen des Schlüsselfachs sofort erfasst
und bekämpft werden kann.
[0028] Vorteilhafterweise ist die Sende-/Empfangsvorrichtung in wenigstens einer Türgarnitur
angeordnet. Vorteilhafterweise ist die Prüfvorrichtung in wenigstens einer Türgarnitur
angeordnet. Vorteilhafterweise ist die Verriegelungsvorrichtung in wenigstens einer
Türgarnitur angeordnet. Vorteilhafterweise ist die Sende-/Empfangsvorrichtung wenigstens
eine bedruckte Leiterplatte. Vorteilhafterweise ist die Prüfvorrichtung wenigstens
eine bedruckte Leiterplatte ist.
[0029] Dies hat den Vorteil, dass die Sende-/Empfangsvorrichtung und/oder die Prüfvorrichtung
platzsparend und durch die Türgarnitur mechanisch vor Vandalismus geschützt in der
Gebäudetür angeordnet ist/sind.
[0030] Vorteilhafterweise weist die Verriegelungsvorrichtung wenigstens einen Riegel auf,
welcher Riegel von wenigstens einem Motor zwischen einer Verriegelungsstellung und
einer Öffnungsstellung aus- und zurückfahrbar ist. Vorteilhafterweise erzeugt die
Prüfvorrichtung, falls für den empfangenen Identifikationscode eine gültige Zutrittsberechtigung
zur Gebäudetür existiert, wenigstens ein positives Prüfsignal; die Verriegelungsvorrichtung
weist wenigstens einen Riegel auf, welcher Riegel von wenigstens einem Motor zwischen
einer Verriegelungsstellung und einer Öffnungsstellung aus- und zurückfahrbar ist;
die Prüfvorrichtung übermittelt das positive Prüfsignal an die die Verriegelungsvorrichtung;
und die Verriegelungsvorrichtung steuert für ein übermitteltes positives Prüfsignal
den Motor so an, dass der Riegel aus der Verriegelungsstellung in die Öffnungsstellung
zurückfährt.
[0031] Dies hat den Vorteil, dass ein einfach anzusteuernder und klein bauender Motor die
Gebäudetür entriegelt bzw. verriegelt.
[0032] Vorteilhafterweise ist wenigstens eine elektrische Stromversorgung in wenigstens
einer Türgarnitur angeordnet. Vorteilhafterweise ist die elektrische Stromversorgung
elektrisch autark. Vorteilhafterweise versorgt die elektrische Stromversorgung die
Sende-/Empfangsvorrichtung mit elektrischen Strom. Vorteilhafterweise versorgt die
elektrische Stromversorgung die Prüfvorrichtung mit elektrischen Strom. Vorteilhafterweise
versorgt die elektrische Stromversorgung die Verriegelungsvorrichtung mit elektrischen
Strom.
[0033] Dies hat den Vorteil, dass eine selten betätigte Gebäudetür keine Verkabelung zum
Gebäudespannungsnetz benötigt und dass die Gebäudetür elektrisch autark ist, was wartungsfreundlich
ist.
[0034] Vorteilhafterweise weist das Schlüsselfach wenigstens einen Grundkörper auf. Vorteilhafterweise
ist der Grundkörper stabil im Bereich des Gebäudes befestigt. Vorteilhafterweise verschliesst
der Verschluss wenigstens einen Innenraum des Schlüsselfach. Vorteilhafterweise weist
der Verschluss wenigstens eine Schliessvorrichtung auf. Vorteilhafterweise ist die
Schliessvorrichtung mit wenigstens einem Schliessblech des Grundkörpers verschliessbar.
Vorteilhafterweise weist die Schliessvorrichtung wenigstens einen Bolzen auf, welcher
Bolzen durch wenigstens einen mechanischen Schlüssel zwischen einer Schliessstellung
und einer Öffnungsstellung aus- und zurückfahrbar ist. Vorteilhafterweise weist die
Schliessvorrichtung wenigstens einen Bolzen auf, welcher Bolzen durch wenigstens einem
Motor zwischen einer Schliessstellung und einer Öffnungsstellung aus- und zurückfahrbar
ist. Vorteilhafterweise fährt der Motor für wenigstens ein kommuniziertes Aktivierungssignal
den Bolzen in eine Öffnungsstellung zurück, welcher Verschluss für einen Bolzen in
Öffnungsstellung entfernbar ist. Vorteilhafterweise kommuniziert die Zentrale wenigstens
ein Aktivierungssignal an das Schlüsselfach; und der Motor fährt für wenigstens ein
kommuniziertes Aktivierungssignal den Bolzen in eine Öffnungsstellung zurück, welcher
Verschluss für einen Bolzen in Öffnungsstellung entfernbar ist. Vorteilhafterweise
weist das Schlüsselfach wenigstens eine Kommunikationsvorrichtung mit wenigstens einer
Antenne auf; wenigstens eine Zentrale weist wenigstens eine Steuervorrichtung mit
wenigstens einer Antenne auf; die Antenne der Steuervorrichtung übermittelt in wenigstens
einem lokalen Funknetzwerk wenigstens ein Aktivierungsignal an die Antenne der Kommunikationsvorrichtung;
und der Motor fährt für wenigstens ein übermitteltes Aktivierungssignal den Bolzen
in eine Öffnungsstellung zurück, welcher Verschluss für einen Bolzen in Öffnungsstellung
entfernbar ist.
[0035] Dies hat den Vorteil, dass das Schlüsselfach durch einen mechanischen Schlüssel und/oder
durch einen von der Zentrale aktivierten Motor aufgeschlossen wird, was den Einsatzbereich
des Schlüsselfachs erhöht.
[0036] Vorteilhafterweise ist der Verschluss wenigstens bereichsweise aus Glas gefertigt;
und der Verschluss ist nur durch irreversible Beschädigung oder Zerstörung des Verschlusses
zu entfernen.
[0037] Dies hat den Vorteil, dass dass auch ein nicht aufschliessbares Schlüsselfach verwendbar
ist.
[0038] Vorteilhafterweise weist das Schlüsselfach in wenigstens einem Innenraum wenigstens
eine Kommunikationsvorrichtung mit wenigstens einer Antenne auf; welche Kommunikationsvorrichtung
wenigstens eine bedruckte Leiterplatte ist.
[0039] Dies hat den Vorteil, dass die Kommunikationsvorrichtung platzsparend und durch den
Verschluss vor Vandalismus geschützt im Innenraum des Schlüsselfachs angeordnet ist.
[0040] Vorteilhafterweise ist wenigstens eine elektrische Stromversorgung im Schlüsselfach
angeordnet; welche elektrische Stromversorgung elektrisch autark ist. Vorteilhafterweise
versorgt die elektrische Stromversorgung die Schliessvorrichtung mit elektrischen
Strom.
[0041] Dies hat den Vorteil, dass keine Verkabelung zum Gebäudespannungsnetz benötigt wird
und dass das Schlüsselfach elektrisch autark ist, was wartungsfreundlich ist.
[0042] Vorteilhafterweise umfasst ein Computerprogrammprodukt wenigstens ein Computerprogramm-Mittel,
das geeignet ist, das Verfahren zum Betreiben eines Zutrittssystems dadurch zu realisieren,
dass wenigstens ein Verfahrensschritt ausgeführt wird, wenn das Computerprogramm-Mittel
in wenigstens einen Prozessor wenigstens einer Sende-/Empfangsvorrichtung und/oder
mindestens einer Prüfvorrichtung und/oder mindestens eines Schlüssels und/oder mindestens
einer Steuervorrichtung und/oder mindestens einer Kommunikationsvorrichtung geladen
wird.
[0043] Vorteilhafterweise umfasst der computerlesbare Datenspeicher ein solches Computerprogrammprodukt.
[0044] Dies hat den Vorteil, dass ein Zutrittssystem durch Laden des Computerprogramm-Mittels
befähigt wird, mit dem im Schlüsselfach abgelegten Schlüssel eine Gebäudetür zu entriegeln.
[0045] Anhand der Figuren werden Ausführungsbeispiele der Erfindung im Detail erläutert.
Hierzu zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht eines Teils eines Zutritts-systems eines Gebäudes mit einer
Gebäudetür und einem Schlüsselfach;
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht eines Teils einer ersten Ausführungsform des Schlüsselfachs
gemäss Fig. 1;
- Fig. 3
- eine schematische Ansicht eines Teils einer zweiten Ausführungsform des Schlüsselfachs
gemäss Fig. 1;
- Fig. 4
- eine schematische Ansicht eines Teils der Gebäudetür gemäss Fig. 1; und
- Fig. 5
- eine schematische Ansicht eines Teils einer Kommunikation zwischen einer Zentrale
und dem Schlüsselfach sowie zwischen einem Notfallsensor und einer Zentrale gemäss
Fig. 1.
[0046] Fig. 1 bis 5 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. Das wenigstens eine
Gebäude 1 kann ein Wohnhaus, ein Bürohaus, ein Hochhaus, Krankenhaus, usw. sein. Das Gebäude
1 kann mehrere verteilte Räume wie ein Gebäudecampus, ein Flughafen, ein Messegelände,
usw. aufweisen. Das Gebäude 1 umfasst wenigstens einen Raum. Der Raum kann mobil oder
stationär sein. Das Gebäude 1 kann auch mehrere verteilte Räume umfassen. Der Raum
kann ein mobiler Raum wie ein Automobil, ein Wohnwagen, ein Waggon, eine Aufzugskabine,
usw. sein. Der Raum kann ein stationärer Raum wie ein Wohnraum, ein Werkraum, ein
Hörsaal, ein Gang, eine Bibliothek, usw. sein. Gemäss Fig. 1 weist das Gebäude 1 drei
Stockwerke mit mehreren Räumen pro Stockwerk auf.
[0047] Das Gebäude 1 umfasst wenigstens eine
Gebäudetür 2, 2'. Die Gebäudetür 2, 2' ist eine Zugangstür zu einer Wohnung im Gebäude 1 und/oder eine
Zugangstür zum Gebäude 1. Gemäss Fig. 1 ist im unteren Stockwerk des Gebäudes 1 eine
Gebäudetür 2 angeordnet, und im mittleren Stockwerk des Gebäudes 1 und im oberen Stockwerk
des Gebäudes 1 sind je zwei Gebäudetüren 2, 2' angeordnet. Die Gebäudetür 2, 2' weist
wenigstens ein Türblatt 25, 25' und wenigstens einen Türrahmen 26, 26' auf. Gemäss
Fig. 4 weist das Türblatt 25, 25' wenigstens eine Türgarnitur 20, 20' mit wenigstens
einer Türklinke und wenigstens einer
Verriegelungsvorrichtung 23, 23' auf. Der Türrahmen 26, 26' weist wenigstens ein Riegelblech 24, 24' auf. Die Verriegelungsvorrichtung
23, 23' weist wenigstens einen Riegel auf, der von wenigstens einem Motor zwischen
einer Verriegelungsstellung und einer Öffnungsstellung aus- und zurückfahrbar ist.
In Verriegelungsstellung ist der Riegel ausgefahren und verriegelt die Gebäudetür
2, 2' im Riegelblech 24, 24'. In Öffnungsstellung ist der Riegel zurückgefahren und
entriegelt die Gebäudetür 2, 2'. Durch leichte Krafteinwirkung wie Drücken oder Ziehen
gegen die entriegelte Gebäudetür 2, 2' rastet das Türblatt 25, 25' aus dem Riegelblech
24, 24' aus und die Gebäudetür 2, 2' öffnet sich. Gemäss Fig. 3 ist die geöffnete
Gebäudetür 2, 2' um eine Drehachse 27, 27' drehbar gelagert, das Öffnen der Gebäudetür
2, 2' ist durch einen gedrehten Pfeil dargestellt. Der Motor wird von wenigstens einer
elektrischen Stromversorgung mit elektrischen Strom versorgt. Bei selten betätigten
Verriegelungsvorrichtungen 23, 23' ist die elektrische Stromversorgung energetisch
autark, beispielsweise durch Akkumulatoren, Batterien, Brennstoffzellen, Solarzellen,
Windräder, usw.. Bei häufig betätigten Verriegelungsvorrichtungen 23, 23' erfolgt
die elektrische Stromversorgung durch wenigstens ein Gebäudespannungsnetz mit elektrischem
Strom.
[0048] Das Gebäude 1 umfasst wenigstens ein
Schlüsselfach 3. Das Schlüsselfach 3 ist in wenigstens einem öffentlich zugänglichen Bereich des Gebäudes
1 angebracht. Gemäss Fig. 1 ist das Schlüsselfach 3 im Eingangsbereich des Gebäudes
1 im unteren Stockwerk angebracht. Das Schlüsselfach 3 kann auch ausserhalb der Gebäudehülle
und/oder in einem anderen Stockwerk des Gebäudes 1 angebracht sein. Das Schlüsselfach
3 weist wenigstens einen Grundkörper 30 und wenigstens einen Verschluss 31 auf. Der
Grundkörper 30 ist beispielsweise aus robustem Stahl, Edelstahl, usw. gefertigt. Das
Schlüsselfach 3 ist über den Grundkörper 31 stabil im Bereich des Gebäudes 1 befestigt.
Beispielsweise ist der Grundkörper 31 in eine Wand des Gebäudes einbetoniert bzw.
eingemauert. Der Verschluss 31 verschliesst wenigstens einen Innenraum des Schlüsselfachs
3. Der Innenraum des Schlüsselfachs 3 ist beispielsweise ein rechteckiger Raum von
mit zwei Liter Volumen. Im Normalfall ist der Innenraum des Schlüsselfachs 3 verschlossen.
Nur im Notfall wird das Schlüsselfach 3 geöffnet. Gemäss Fig. 2 ist der Verschluss
31 aus robustem Stahl, Edelstahl usw. gefertigt, gemäss Fig. 3 ist der Verschluss
31 aus empfindlichem Glas, Kunststoff, Naturstoff, usw. gefertigt. Gemäss Fig. 2 weist
der Verschluss 31 wenigstens eine Schliessvorrichtung 33 auf. Die Schliessvorrichtung
33 ist mit wenigstens einem Schliessblech 34 des Grundkörpers 30 verschliessbar. Die
Schliessvorrichtung 33 kann wenigstens einen Bolzen aufweisen, der durch wenigstens
einen mechanischen Schlüssel zwischen einer Schliessstellung und einer Öffnungsstellung
aus- und zurückfahrbar ist. Die Schliessvorrichtung 33 kann aber auch wenigstens einen
Bolzen aufweisen, der von wenigstens einem Motor zwischen einer Schliessstellung und
einer Öffnungsstellung aus- und zurückfahrbar ist. In Schliessstellung ist der Bolzen
ausgefahren und verschliesst den Verschluss 31 im Schliessblech 34. In Öffnungsstellung
ist der Bolzen zurückgefahren und öffnet das Schlüsselfach 3. Der Verschluss 31 ist
über wenigstens ein Scharnier um eine Drehachse 37 drehbar am Grundkörper 30 befestigt.
Das Öffnen des Schlüsselfachs 3 ist durch einen gedrehten Pfeil dargestellt. Der Motor
wird von wenigstens einer elektrischen Stromversorgung mit elektrischen Strom versorgt.
Die elektrische Stromversorgung des Motors ist energetisch autark, beispielsweise
durch Akkumulatoren, Batterien, Brennstoffzellen, Solarzellen, Windräder, usw.. Unter
energetischer Autarkie wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung eine wenigstens sechs
Monate lange, vorteilhafterweise wenigstens zwölf Monate lange wartungsfreie elektrische
Stromversorgung verstanden. Gemäss Fig. 3 ist der Verschluss 31 wenigstens bereichsweise
aus Glas gefertigt und das verschlossene Schlüsselfach 3 ist nur durch irreversible
Beschädigung oder Zerstörung des Verschlusses 31 zu öffnen. Beispielsweise wird ein
Verschluss 31 aus Glas eingeschlagen oder ein Verschluss aus Kunststoff oder Naturstoff
wird aufgebrochen.
[0049] Im Innenraum des Schlüsselfachs 3 ist wenigstens ein
Schlüssel 4 angeordnet. Der Schlüssel 4 öffnet und/oder schliesst wenigstens eine Gebäudetür
2, 2'. Der Schlüssel 4 kann ein Generalschlüssel sein, der alle Gebäudetüren 2, 2'
des Gebäudes 1 öffnen/schliessen kann. Der Schlüssel 4 kann auch ein Bereichsschlüssel
sein, der nur Gebäudetüren 2, 2' eines bestimmten Bereichs des Gebäudes 1 öffnen/schliessen
kann, ein solcher Bereich ist beispielsweise ein Stockwerk des Gebäudes 1 und/oder
ein Gang des Gebäudes 1. Der Schlüssel 4 kann auch nur eine einzige Gebäudetür 2,
2' des Gebäudes 1 öffnen/schliessen. Der Schlüssel 4 ist nur durch Öffnen des im Normalfall
geschlossenen Schlüsselfachs 3 zugänglich. Der Schlüssel 4 ist beispielsweise eine
passive Funkkarte zur Radio Frequency Identification (RFID) mit wenigstens einer Spule,
wenigstens einem computerlesbaren Datenspeicher und wenigstens einem Prozessor. Der
Schlüssel 4 kann aber auch eine aktive Funkkarte für ein Funknetzwerk wie Bluetooth
(IEEE 802.15.1), ZigBee (IEEE 802.15.4), Wi-Fi(IEEE 802.11), usw. mit wenigstens einer
Antenne, wenigstens einem Prozessor, wenigstens einem computerlesbaren Datenspeicher
und wenigstens einer elektrische Stromversorgung sein. Die elektrische Stromversorgung
der aktiven Funkkarte ist energetisch autark, beispielsweise durch Akkumulatoren,
Batterien, Brennstoffzellen, Solarzellen, usw.. Im computerlesbaren Datenspeicher
des Schlüssels 4 ist wenigstens ein Computerprogramm-Mittel sowie wenigstens ein Identifikationscode
gespeichert. Der Identifikationscode ist eine mehrstellige Folge aus Ziffern und/oder
Zahlen. Das Computerprogramm-Mittel ist in den Prozessor des Schlüssels 4 ladbar und
ausführbar. Das geladene Computerprogramm-Mittel steuert wenigstens eine Kommunikation
zwischen der Antenne des Schlüssels 4 und einer Gebäudetür 2, 2'.
[0050] Zum Öffnen der Gebäudetür 2, 2' wird der Schlüssel 4 in wenigtens einen Erfassungsbereich
von wenigstens einer
Sende-/Empfangsvorrichtung 21, 21' der Gebäudetür 2, 2' gebracht. Gemäss Fig. 4 ist diese Kommunikation durch gekrümmte
Dreifachkreissegmente dargestellt. Die Sende-/Empfangsvorrichtung 21, 21' ist wenigstens
eine bedruckte Leiterplatte von einigen Quadratzentimeter Fläche und einer Dicke von
rund einem Zentimeter. Die Sende-/Empfangsvorrichtung 21, 21' ist in der Türgarnitur
20, 20' angebracht. Die Sende-/Empfangsvorrichtung 21, 21' weist wenigstens eine Antenne,
wenigstens einen Prozessor, wenigstens einen computerlesbaren Datenspeicher und wenigstens
eine elektrische Stromversorgung auf. Das Computerprogramm-Mittel ist in den Prozessor
der Sende-/Empfangsvorrichtung 21, 21' ladbar und ausführbar. Das geladene Computerprogramm-Mittel
steuert wenigstens eine Kommunikation zwischen der Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung
21, 21' und einem Schlüssel 4. Die Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung 21, 21'
erzeugt wenigstens ein
lokales Funkfeld 5. Der Erfassungsbereich der Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung 21, 21' ist auf
einen Radius von einigen Zentimetern bis einigen Metern beschränkt. Für die Kommunikation
mit der passiven Funkkarte verwendet die Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung 21,
21' eine Funkfrequenz von beispielsweise 125 kHz, 13.56 MHz, 2.45 GHz, usw.. Die passive
Funkkarte nimmt über ihre Spule induktiv Energie aus dem lokalen Funkfeld 5 auf und
wird so energetisch aktiviert. Die energetische Aktivierung erfolgt automatisch, sobald
sich die passive Funkkarte im Erfassungsbereich der Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung
21, 21' befindet. Nachdem die passive Funkkarte energetisch aktiviert ist, liest das
Computerprogramm-Mittel den Identifikationscode aus dem computerlesbaren Datenspeicher
aus. Die Spule der passiven Funkkarte sendet den ausgelesenen Identifikationscode
im lokalen Funkfeld 5 an die Sende-/Empfangsvorrichtung 21, 21'. Die energetische
Aktivierung der passiven Funkkarte und das Senden des Identifikationscodes erfolgt
berührungslos sowie in einem Zeitraum von weniger als 2 Sekunden. Für die Kommunikation
mit der aktiven Funkkarte verwendet die Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung 21,
21' eine Funkfrequenz eines Industial Scientific and Medical (ISM)-Bandes wie 433
MHZ, 902 MHZ, 2.40 MHZ, usw.. Bei der Kommunikation mit der aktiven Funkkarte ermöglicht
das lokale Funkfeld 5 eine bidirektionale Kommunikation gemäss wenigstens einem Netzwerk-Protokoll,
bei dem jeder Teilnehmer über eine Netzwerkadresse, beispielsweise eine Media Access
Control (MAC) Adresse, eindeutig identifizierbar ist. Die aktive Funkkarte und/oder
die Sende-/Empfangsvorrichtung 21, 21' erkundigt/en sich in bestimmten Zeitabständen
nach anderen Teilnehmern. Sobald sich die aktive Funkkarte im lokalen Funkfeld 5 der
Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung 21, 21' befindet, erfolgt automatisch ein Verbindungsaufbau
einer Kommunikation. Der Prozessor der aktiven Funkkarte liest den im Datenspeicher
abgelegten Identifikationscode aus. Die Antenne der aktiven Funkkarte sendet den Identifikationscode
an die Adresse der Sende-/Empfangsvorrichtung 21, 21'. Die Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung
21, 21' empfängt den Identifikationscode. Der Verbindungsaufbau der Kommunikation
zwischen der aktiven Funkkarte und der Sende-/Empfangsvorrichtung 21, 21' und das
Senden des Identifikationscodes erfolgt berührungslos sowie in einem Zeitraum von
weniger als 2 Sekunden.
[0051] Der empfangene Identifikationscode wird an wenigstens eine
Prüfvorrichtung 22, 22' übermittelt. Die Prüfvorrichtung 22, 22' weist wenigstens einen Prozessor, wenigstens
einen computerlesbaren Datenspeicher und wenigstens eine elektrische Stromversorgung
auf. Die Prüfvorrichtung 22, 22' ist wenigstens eine bedruckte Leiterplatte von einigen
Quadratzentimeter Fläche und einer Dicke von rund einem Zentimeter. Die Prüfvorrichtung
22, 22' ist inder Türgarnitur 20, 20' angebracht. Das Computerprogramm-Mittel ist
in den Prozessor der Prüfvorrichtung 22, 22' ladbar und ausführbar. Das geladene Computerprogramm-Mittel
steuert das Erkennen des empfangenen Identifikationscodes. Beispielsweise vergleicht
das Computerprogramm-Mittel den empfangenen Identifikationscode mit wenigstens einer
gültigen Zutrittsberechtigung zur Gebäudetür 2, 2', welche gültige Zutrittsberechtigung
ebenfalls im computerlesbaren Datenspeicher der Prüfvorrichtung 22, 22' speicherbar
und in den Prozessor der Prüfvorrichtung 22, 22' ladbar ist. Bei Übereinstimmung der
empfangenen Identifikationscode mit einer gültigen Zutrittsberechtigung zur Gebäudetür
2, 2' erzeugt die Prüfvorrichtung 22, 22' wenigstens ein positives Prüfsignal. Das
positive Prüfsignal wird über wenigstens eine Signalleitung an die Verriegelungsvorrichtung
23, 23' übermittelt. Für ein übermitteltes positives Prüfsignal steuert die Verriegelungsvorrichtung
23, 23' den Motor so an, dass der Riegel aus der Verriegelungsstellung in die Öffnungsstellung
zurückgefahren wird. Die Prüfvorrichtung 22, 22' kann mit der Sende-/Empfangsvorrichtung
21, 21' identisch sein. Beispielsweise verwenden die Sende-/Empfangsvorrichtung 21,
21', die Prüfvorrichtung 22, 22' und die Verriegelungsvorrichtung 23, 23' ein und
dieselbe elektrische Stromversorgung.
[0052] Wenigstens ein
Notfallsensor 6, 6', 6", 6"' erfasst wenigstens einen Bereich des Gebäudes 1 als wenigstens ein Signal. Gemäss
Fig. 1 ist im unteren Stockwerk des Gebäudes 1 ein erster Notfallsensor 6 in der Ausführungsform
einer Kamera an einer Wand angeordnet, während ein zweiter Notfallsensor 6' in der
Ausführungsform eines Schalters auf einem Tisch einer Zentrale 7 angeordnet ist und
ein dritter Notfallsensor 6" in der Ausführungsform eines Rauchmelders an der Decke
angeordnet ist. Auch im mittleren Stockwerk des Gebäudes 1 und im oberen Stockwerk
des Gebäudes 1 sind ein dritter Notfallsensor 6" in der Ausführungsform eines Rauchmelders
an der Decke angeordnet. Im mittleren Stockwerk des Gebäudes 1 und im oberen Stockwerk
des Gebäudes 1 ist ein vierter Notfallsensor 6"' in der Ausführungsform eines Bewegungsmelders
oberhalb einer Gebäudetür 2 angeordnet. Zudem ist im mittleren Stockwerk des Gebäudes
1 ein zweiter Notfallsensor 6' in der Ausführungsform eines Schalters auf einem Türblatt
einer Gebäudetür 2' angeordnet, während im oberen Stockwerk des Gebäudes 1 ein zweiter
Notfallsensor 6' in der Ausführungsform eines Schalters an einer Wand angeordnet ist.
Dem Fachmann stehen bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung natürlich auch andere
Möglichkeiten der Anordnung von Notfallsensoren 6, 6', 6", 6"' in einem Gebäude 1
zur Verfügung. So kann der Notfallsensor 6' in der Ausführungsform eines Schalters
auch auf einer Türgarnitur 20, 20' einer Gebäudetür 2, 2' angeordnet sein. Der Notfallsensor
6, 6', 6", 6"' weist wenigstens einen Prozessor, wenigstens einen computerlesbaren
Datenspeicher, wenigstens eine Antenne und/oder Adapter und wenigstens eine elektrische
Stromversorgung auf. Bei einem Notfallsensor 6, 6', 6", 6"', der wenig elektrischen
Strom verbraucht, kann die elektrische Stromversorgung elektrisch autark sein, beispielsweise
durch Akkumulatoren, Batterien, Brennstoffzellen, Solarzellen, Windräder, usw.. Bei
einem Notfallsensor 6, 6', 6", 6"', der viel elektrischen Strom verbraucht, kann die
elektrische Stromversorgung durch das Gebäudespannungsnetz mit elektrischem Strom
versorgt werden. Aus dem computerlesbaren Datenspeicher wird wenigstens ein Computerprogramm-Mittel
in den Prozessor geladen und ausgeführt. Das Computerprogramm-Mittel steuert das Erzeugen
von wenigstens einem Notfallsignal sowie die Kommunikation des Notfallsensors 6, 6',
6", 6"' mit wenigstens einer Zentrale 7. Das Notfallsignal definiert das Vorliegen
eines Notfalls im Gebäude 1. Im Folgenden werden Ausführungen eines Notfallsensors
6, 6', 6", 6"' beispielhaft erläutert:
- Die Kamera weist wenigstens eine optische Linse und wenigstens einen digitalen Bildsensor auf.
Der digitale Bildsensor ist beispielsweise ein Charged Coupled Device (CCD) Sensor
oder ein Complementary Metal Oxide Semiconductor (CMOS) Sensor. Die Kamera erfasst
Signale im Spektrum des sichtbaren Lichts. Die Kamera kann als Signale Standbilder
oder bewegte Bilder mit einer Frequenz von 0 bis 30 Bilder pro Sekunde erfassen. Die
Kamera hat eine beispielhafte Auflösung von ein MPixel und eine beispielhafte Empfindlichkeit
von zwei Lux. Die Kamera weist ein motorbetätigtes Zoomobjektiv auf und kann so selbsttätig
oder ferngesteuert die Brennweite des Objektivs verändern. Somit lassen sich Gegenstände
in verschiedenen Entfernungen in unterschiedlich detaillierten Bildausschnitten erfassen.
Die Kamera weist ein motorbetätiges Stativ auf, um so selbsttätig oder ferngesteuert
die Orientierung des Objektivs zu verändern. Beispielsweise schwenkt die Kamera oder
sie dreht sich. Die Kamera ist mit einer Beleuchtungseinrichtung versehen und kann
so bei schwachem Umgebungslicht oder Dunkelheit einen zu erfassenden Gegenstand beleuchten.
Ein Notfall wird durch ein Notfallsignal definiert, beispielsweise wenn sich eine
Person für einen längeren Zeitraum in einem Bereich des Gebäudes 1 aufhält und/oder
wenn eine Person für einen längeren Zeitraum auf einem Boden des Gebäudes 1 liegt
und/oder wenn eine Person für einen längeren Zeitraum auf einem Boden des Gebäudes
1 liegt und sich nicht bewegt und/oder wenn eine Person für einen längeren Zeitraum
auf einem Boden des Gebäudes 1 liegt und mit wenigstens einer Hand winkt und/oder
wenn sich eine Person mit einer bestimmten Geschwindigkeit im Gebäude 1 bewegt. Solch
eine Bedingung für ein Notfallsignal wie die Länge des Zeitraums und/oder die Grösse
der Geschwindigkeit ist frei vorgebbar. Beispielsweise ist die Bedingung für ein Notfallsignal
erfüllt, wenn der Zeitraum eine Minute überschreitet und/oder wenn die Geschwindigkeit
acht Kilometer pro Stunde überschreitet. Eine Analyse, ob wenigstens eine Bedingung
für ein Notfallsignal erfüllt ist, kann durch Bildanalyse erfolgen. Beispielsweise
wird wenigstens ein Bildbereich von wenigstens einem aktuell erfassten Bild der Kamera
mit wenigstens einem gespeicherten Referenzbild verglichen und/oder es wird wenigstens
ein Pixelbereich von wenigstens einem aktuell erfassten Bild der Kamera mit wenistens
einer Referenz verglichen. Die Bildanalyse kann so Helligkeiten, Kontraste, Farben,
usw. bis in die elementare Bildebene hinab mit einer Referenz vergleichen. Die Referenz
kann wiederum ein vorgängig erfasstes Bild der Kamera sein. Diese Bildanalyse und
das Erzeugen des Notfallsignals kann durch die Kamera und/oder durch wenigstens eine
Zentrale 7 erfolgen.
- Der Schalter ist ein Tastsensor, der bei Berührung wenigstens ein Signal erzeugt. Wenigstens eine
Bedingung für das Vorliegen eines Notfalls ist frei vorgebbar. Beispielsweise ist
die Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt, wenn der Schalter wenigstens ein Signal
für eine bestimmte, frei einstellbare Dauer der Berührung von wenigstens drei Sekunden
und/oder die Bedingung für ein Notfallsignal ist erfüllt, wenn der Schalter ein Signal
für einen bestimmten, frei einstellbaren Druck der Berührung von wenigstens 2.5 Newton,
vorzugsweise wenigstens fünf Newton, vorzugsweise wenigstens zehn Newton. Eine Analyse,
ob wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt ist, kann durch den Schalter
und/oder durch wenigstens eine Zentrale 7 erfolgen. Der Schalter kann in einem Raum
des Gebäudes 1 angebracht sein und es einer Person ermöglichen, in einer Gefahrensituation
wie bei körperlichem Unwohlsein wie bei einem Herzanfall, bei Atemnot, usw. und/oder
bei einer körperlichen Bedrohung wie bei einem Überfall rasch ein Notfallsignal zu
erzeugen.
- Der Rauchmelder erfasst Rauchpartikel. Beispielsweise handelt es sich um einen optischen- bzw. photoelektrischen
Rauchmelder, welcher nach dem Streulichtverfahren (Tyndall-Effekt) arbeitet. Er umfasst
eine optische Kammer mit einer Infrarot-Leuchtdiode die einen Prüflichtstrahl aussendet
und einen lichtempfindlichen Sensor in Form einer Fotodiode, welche an Rauchpartikeln
gestreutes Prüflicht erfasst. Ein Notfall wird durch ein Notfallsignal definiert.
Optische Rauchmelder erfassen kalten Rauch (Schwelbrand). Bei Erfüllen von wenigstens
einer Bedingung für ein Notfallsignal beispielsweise wenn ein erfasstes Signal wenigstens
einen frei einstellbaren Schwellenwert überschreitet, existiert wenigstens ein Notfallsignal.
Die Empfindlichkeit des Rauchmelders lässt sich verschieden einstellen. Der Ersatz
der Infrarot-Leuchtdiode durch einen Laser steigert die Empfindlichkeit des Rauchmelders
zusätzlich. Eine Analyse, ob wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt
ist, kann durch den Rauchmelder und/oder durch wenigstens eine Zentrale 7 erfolgen.
- Der Bewegungsmelder kann ein Infrarotsensor sein, der berührungslos Wärmestrahlung in einem beispielhaften
Temperaturmessbereich von -30 °C bis +500 °C mit einer Auflösung von ± einem Prozent
erfasst. Der Infrarotsensor liefert Wärmebilder der von Passagieren ausgesandten Wärmestrahlung.
Der Bewegungsmelder kann aber auch ein Ultraschallsensor sein, der nach dem Echo-Laufzeitmessung
arbeitet. Treffen von einer Membran ausgesendete Ultraschallwellen auf einen Gegenstand,
so werden sie reflektiert und die reflektierten Ultraschallwellen erfasst. Aus der
Laufzeit zwischen den ausgesendeten Ultraschallwellen und den erfassten reflektierten
Ultraschallwellen wird einen Entfernung zwischen der Membran und dem Gegenstand ermittelt.
Der Ultraschallsensor erfasst Bewegungen mit einer beispielhaften Auflösung von einem
Millimeter. Der Bewegungsmelder erzeugt für eine erfasste Bewegung wenigstens ein
Signal. Ein Notfall wird durch ein Notfallsignal definiert, beispielsweise wenn eine
Bewegung in einem bestimmten Zeitraum in wenigstens einem Bereich des Gebäudes 1 erfasst
wird und/oder wenn eine Bewegung über einen längeren Zeitraum in wenigstens einem
Bereich des Gebäudes 1 erfasst wird und/oder wenn sich eine Bewegung mit einer bestimmten
Geschwindigkeit im Gebäude 1 erfasst wird. Solch eine Bedingung für ein Notfallsignal
wie ein Beginn und Ende des Zeitraums und/oder die Grösse der Geschwindigkeit ist
frei vorgebbar. Beispielsweise existiert wenigstens ein Notfallsignal, wenn eine Bewegung
in einem Zeitraum von zehn Uhr abends bis sechs Uhr morgens erfasst wird und/oder
wenn die Geschwindigkeit acht Kilometer pro Stunde überschreitet. Auch ist ein Notfall
definierbar, wenn sich von einer Person über einen Zeitraum von 15 Minuten keine Bewegung
mehr erfasst wird. Eine Analyse, ob wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal
erfüllt ist, kann durch Signalanalyse erfolgen. Diese Signalanalyse und das Erzeugen
des Notfallsignals kann durch den Bewegungsmelder und/oder durch wenigstens eine Zentrale
7 erfolgen.
[0053] Bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung kann der Fachmann auch weitere hier nicht
im Detail aufgeführte Notfallsensoren wie einen Pulsmesser, einen Blutdruckmesser,
usw. verwenden. auch bei einem Pulsmesser und bei einem Blutdruckmesser lassen sich
klare und eindeutige Bedingungen für einen Notfall vorgeben.
[0054] Wenigstens eine
Zentrale 7 weist wenigstens eine Steuervorrichtung 70 mit wenigstens einem Prozessor, wenigstens
einem computerlesbaren Datenspeicher, wenigstens einer Antenne und/oder wenigstens
einem Adapter und wenigstens einer elektrische Stromversorgung auf. Aus dem computerlesbaren
Datenspeicher wird wenigstens ein Computerprogramm-Mittel in den Prozessor geladen
und ausgeführt. Das Computerprogramm-Mittel steuert die Kommunikation der Steuervorrichtung
70 mit wenigstens einem Notfallsensor 6, 6', 6", 6"' und/oder wenigstens einem Schlüsselfach
3. Gemäss Fig. 1 ist die Zentrale 7 im unteren Stockwerk des Gebäudes 1 angeordnet.
Die Zentrale 7 kann aber auch entfernt vom Gebäude 1 mobil und/oder statisch angeordnet
sein. Gemäss Fig. 5 erfolgt die Kommunikation zwischen der Steuervorrichtung 70 und
dem Notfallsensor 6, 6', 6", 6"' über wenigstens ein
lokales Funknetzwerk 8 wie Bluetooth (IEEE 802.15.1), ZigBee (IEEE 802.15.4), Wi-Fi(IEEE 802.11), usw. und/oder
über wenigstens eine
Festnetzwerk 10 wie Local Operating Network (LON), Ethernet, usw.. Die Steuervorrichtung 70 und der
Notfallsensor 6, 6', 6", 6"' kommunizieren im lokalen Funknetzwerk 8 über die Antenne
und/oder sie kommunizieren im Festnetzwerk über den Adapter. Für die Kommunikation
mit der aktiven Funkkarte verwendet die Antenne eine Funkfrequenz eines ISM-Bandes
wie 433 MHZ, 902 MHZ, 2.40 MHZ, usw.. Die Kommunikation im lokalen Funknetzwerk 8
ist gemäss Fig. 5 durch gekrümmte Dreifachkreissegmente dargestellt. Die Kommunikation
im lokalen Funknetzwerk 8 und/oder im Festnetzwerk 10 ist bidirektional gemäss wenigstens
einem Netzwerk-Protokoll, bei dem jeder Teilnehmer über eine Netzwerkadresse, beispielsweise
eine Media Access Control (MAC) Adresse, eindeutig identifizierbar ist. Je nach Konstruktionsart
(Beton, Mauerwerk, Holz, usw.) von Wänden und Decken des Gebäudes 1 beträgt die effektive
Reichweite des lokalen Funknetzwerkes 8 nur einige zehn Meter. Falls die Reichweite
des lokalen Funknetzwerkes 8 geringer ist als die Distanz zwischen zwei Teilnehmern,
verstärkt gemäss Fig. 1 und 5 wenigstens ein
Verstärker 9 die Kommunikation zwischen den Teilnehmern. Der Verstärker 9 weist wenigstens einen
Prozessor, wenigstens einen computerlesbaren Datenspeicher, wenigstens eine Antenne
und wenigstens eine elektrische Stromversorgung auf. Aus dem computerlesbaren Datenspeicher
wird wenigstens ein Computerprogramm-Mittel in den Prozessor geladen und ausgeführt.
Der Verstärker 9 kann ein Router, Repeater, usw. sein. Das Computerprogramm-Mittel
steuert die Kommunikation des Verstärkers 9 mit wenigstens einem Notfallsensors 6,
6', 6", 6"' und/oder wenigstens einem Schlüsselfach 3.
[0055] Im Notfall übermittelt der Notfallsensor 6, 6', 6", 6"' im lokalen Funknetzwerk 8
und/oder im Festnetzwerk 10 wenigstens ein Signal und/oder Notfallsignal an die Steuervorrichtung
70 der Zentrale 7. Die Steuervorrichtung 70 analysiert das übermittelte Signal und/oder
Notfallsignal. So kann die Steuervorrichtung 70 ein Bildsignal einer Kamera analysieren,
ob wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt ist, auch kann die Steuervorrichtung
70 ein Signal eines Schalters und/oder Rauchmelders und/oder Bewegungsmelders analysieren,
ob wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt ist.
[0056] Bei Vorliegen eines Notfalls übermittelt die Zentrale 7 wenigstens ein Aktivierungssignal
an wenigstens ein Schlüsselfach 3 des Gebäudes 1. Der Notfallsensor 6, 6', 6", 6"'
und/oder die Zentrale 7 kann/können den Notfall an wenigstens einen Notdienst melden.
Die Meldung des Notfalls beinhaltet eine Angabe über Ort und/oder Uhrzeit des mit
dem Notfallsignals korrelierten Notfalls im Gebäude 1. Der Notdienst ist beispielsweise
die Polizei, Feuerwehr, Notarzt, usw.. Die Meldung des Notfalls kann auch die Übermittlung
des den Notfall im Gebäude 1 definierenden Notfallsignals an den Notdienst beinhalten.
Das Schlüsselfach 3 weist wenigstens eine
Kommunikationsvorrichtung 32 auf. Die Kommunikationsvorrichtung 32 ist wenigstens eine bedruckte Leiterplatte
von einigen Quadratzentimeter Fläche und einer Dicke von rund einem Zentimeter. Die
Kommunikationsvorrichtung 32 ist im Innenraum des Schlüsselfachs 3 angebracht. Die
Kommunikationsvorrichtung 32 weist wenigstens eine Antenne, wenigstens einen Prozessor,
wenigstens einen computerlesbaren Datenspeicher und wenigstens eine elektrische Stromversorgung
auf. Das Computerprogramm-Mittel ist in den Prozessor der Kommunikationsvorrichtung
32 ladbar und ausführbar. Das geladene Computerprogramm-Mittel steuert wenigstens
eine Kommunikation im lokalen Funknetzwerk 8 zwischen der Antenne der Kommunikationsvorrichtung
32 und der Antenne der Steuervorrichtung 70 der Zentrale 7. Das Aktivierungssignal
wird von der Antenne der Kommunikationsvorrichtung 32 empfangen. Das empfangene Aktivierungssignal
wird über wenigstens eine Signalleitung an die Schiessvorrichtung 33 übermittelt.
Für ein empfangenes Aktivierungssignal steuert die Schliessvorrichtung 33 den Motor
so an, dass der Bolzen aus der Schliessstellung in die Öffnungsstellung zurückgefahren
wird. Das Schlüsselfach 3 kann nun geöffnet werden. Beispielsweise erreicht der über
den Notfall im Gebäude 1 benachrichtigte Notfalldienst das Gebäude 1 und kann durch
Entfernen des Verschlusses 31 den Schlüssel 4 aus dem Schlüsselfach 3 entnehmen. Die
Kommunikationsvorrichtung 32 kann mit der Schliessvorrichtung 33 identisch sein. Beispielsweise
verwenden die Kommunikationsvorrichtung 32 und die Schliessvorrichtung 33 ein und
dieselbe elektrische Stromversorgung.
[0057] Das Schlüsselfach 3 weist wenigstens einen
Sabotagesensor 35 auf. Der Sabotagesensor 35 erfasst wenigstens ein Entfernen des Verschlusses 31.
Der Sabotagesensor 35 ist beispielsweise ein elektrischer und/oder mechanischer Kontaktgeber.
Für ein erfasstes Entfernen des Verschlusses 31 erzeugt der Sabotagesensor 35 wenigstens
ein Sabotagesignal. Das Sabotagesignal wird über wenigstens eine Signalleitung an
die Kommunikationsvorrichtung 32 übermittelt. Die Antenne der Kommunikationsvorrichtung
32 kommuniziert das Sabotagesignal im lokalen Funknetzwerk 8 an die Antenne der Zentrale
7. Das Sabotagesignal wird von der Antenne der Zentrale 7 empfangen. Die Steuervorrichtung
70 vergleicht, ob für das empfangene Sabotagesignal des Schlüsselfachs 3 ein Notfall
vorliegt. Falls ein Notfall vorliegt wird kein Notdienst alarmiert. Falls kein Notfall
vorliegt, wird wenigstens ein Notdienst alarmiert. Ein Notfall liegt dann vor, wenn
die Steuervorrichtung 70 vorgängig ein Aktivierungssignal an dasjenige Schlüsselfach
3 gesendet hat, von dem auch das Sabotagesignal stammt. Der Notdienst ist beispielsweise
die Polizei, Feuerwehr, Notarzt, usw.. Die Alarmierung des Notdienstes beinhaltet
eine Angabe über Ort und/oder Uhrzeit der mit dem Sabotagesignal korrelierten Sabotage
am Schlüsselfach 3.
1. Zutrittssystem zu einem Gebäude (1); wobei wenigstens ein Schlüsselfach (3) in wenigstens
einem Bereich des Gebäudes
(1) öffentlich zugänglich ist; welches Schlüsselfach (3) wenigstens einen Schlüssel
(4) für wenigstens eine Gebäudetür (2, 2') aufweist; und welcher Schlüssel (4) durch
Entfernen wenigstens eines Verschlusses (31) zugänglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel (4) wenigstens einen Identifikationscode speichert; dass die Gebäudetür
(2, 2') wenigstens eine Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') aufweist; dass wenn der
Schlüssel (4) in wenigstens einen Erfassungsbereich der Sende-/Empfangsvorrichtung
(21, 21') gelangt, die Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') den Identifikationscode
des Schlüssels (4) empfängt; dass wenigstens eine Prüfvorrichtung (22, 22') prüft,
ob für den empfangenen Identifikationscode wenigstens eine gültige Zutrittsberechtigung
zur Gebäudetür (2, 2') existiert; und dass falls für den empfangenen Identifikationscode
eine gültige Zutrittsberechtigung zur Gebäudetür (2, 2') existiert, wenigstens eine
Verriegelungsvorrichtung (23, 23') die Gebäudetür (2, 2') entriegelt.
2. Zutrittssystem gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') wenigstens ein lokales
Funkfeld (5) erzeugt
und/oder dass wenigstens eine Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') wenigstens
ein lokales Funkfeld (5) erzeugt; und dass der Erfassungsbereich der Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung
(21, 21') auf einen Radius von einigen Zentimetern bis einigen Metern beschränkt ist
und/oder dass wenigstens eine Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') wenigstens
ein lokales Funkfeld (5) erzeugt; und dass der Schlüssel (4) eine passive Funkkarte
zur Radio Frequency Identification ist
und/oder dass wenigstens eine Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') wenigstens
ein lokales Funkfeld (5) erzeugt; dass der Schlüssel (4) eine passive Funkkarte mit
wenigstens einer Spule und wenigstens einem computerlesbaren Datenspeicher ist; dass
der Identifikationscode im computerlesbaren Datenspeicher gespeichert ist; dass sobald
die passive Funkkarte im lokalen Funkfeld (5) ist, die Spule im lokalen Funkfeld (5)
induktiv Energie aufnimmt und die passive Funkkarte energetisch aktiviert; dass die
energetisch aktivierte passive Funkkarte den Identifikationscode aus dem computerlesbaren
Datenspeicher ausliest; und dass die Spule der energetisch aktivierten passiven Funkkarte
den ausgelesenen Identifikationscode im lokalen Funkfeld (5) an die Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung
(21, 21') sendet
und/oder dass wenigstens eine Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') wenigstens
ein lokales Funkfeld (5) erzeugt; und dass der Schlüssel (4) eine aktive Funkkarte
für ein Funknetzwerk wie Bluetooth und/oder ZigBee und/oder Wi-Fi ist
und/oder dass wenigstens eine Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') wenigstens
ein lokales Funkfeld (5) erzeugt; dass der Schlüssel (4) eine aktive Funkkarte mit
wenigstens einer Antenne und wenigstens einem computerlesbaren Datenspeicher und wenigstens
einer elektrische Stromversorgung ist; dass der Identifikationscode im computerlesbaren
Datenspeicher gespeichert ist; und dass sobald die aktive Funkkarte im lokalen Funkfeld
(5) ist, die aktive Funkkarte den Identifikationscode aus dem computerlesbaren Datenspeicher
ausliest und die Antenne der aktiven Funkkarte den ausgelesenen Identifikationscode
im lokalen Funkfeld (5) an die Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') sendet.
3. Zutrittssystem gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich des Gebäudes
(1) als wenigstens ein Signal erfasst
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; und dass der Notfallsensor (6,
6', 6", 6"') eine Kamera ist
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; und dass der Notfallsensor (6,
6', 6", 6"') ein Schalter ist
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; und dass der Notfallsensor (6,
6', 6", 6"') ein Rauchmelder ist
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; und dass der Notfallsensor (6,
6', 6", 6"') ein Bewegungsmelder ist
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; dass das Signal wenigstens eine
Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt, wenn sich eine Person für einen längeren
Zeitraum in einem Bereich des Gebäudes (1) aufhält
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; dass das Signal wenigstens eine
Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt, wenn eine Person für einen längeren Zeitraum
auf einem Boden des Gebäudes (1) liegt
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; dass das Signal wenigstens eine
Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt, wenn eine Person für einen längeren Zeitraum
auf einem Boden des Gebäudes (1) liegt und sich nicht bewegt
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; dass das Signal wenigstens eine
Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt, wenn eine Person für einen längeren Zeitraum
auf einem Boden des Gebäudes (1) liegt und mit wenigstens einer Hand winkt
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; dass das Signal wenigstens eine
Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt, wenn sich eine Person mit einer bestimmten
Geschwindigkeit im Gebäude (1) bewegt
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; dass der Notfallsensor (6, 6',
6", 6"') ein Schalter ist; dass das Signal wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal
erfüllt, wenn der Schalter das Signal für eine bestimmte, frei einstellbare Dauer
erfasst
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; dass der Notfallsensor (6, 6',
6", 6"') ein Schalter ist; dass das Signal wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal
erfüllt, wenn der Schalter als Signal einen bestimmten, frei einstellbaren Druck von
wenigstens 2.5 Newton, vorzugsweise wenigstens fünf Newton, vorzugsweise wenigstens
zehn Newton erfasst
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; dass der Notfallsensor (6, 6',
6", 6"') ein Rauchmelder ist; dass das Signal wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal
erfüllt, wenn ein erfasstes Signal wenigstens einen frei einstellbaren Schwellenwert
überschreitet
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; dass der Notfallsensor (6, 6',
6", 6"') ein Bewegungsmelder ist; dass das Signal wenigstens eine Bedingung für ein
Notfallsignal erfüllt, wenn der Bewegungsmelder als Signal eine Bewegung in einem
bestimmten Zeitraum in wenigstens einem Bereich des Gebäudes (1) erfasst
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; dass der Notfallsensor (6, 6',
6", 6"') ein Bewegungsmelder ist; dass das Signal wenigstens eine Bedingung für ein
Notfallsignal erfüllt, wenn der Bewegungsmelder als Signal eine Bewegung über einen
längeren Zeitraum in wenigstens einem Bereich des Gebäudes (1) erfasst
und/oder dass wenigstens ein Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens einen Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst; dass der Notfallsensor (6, 6',
6", 6"') ein Bewegungsmelder ist; dass das Signal wenigstens eine Bedingung für ein
Notfallsignal erfüllt, wenn der Bewegungsmelder als Signal eine Bewegung mit einer
bestimmten Geschwindigkeit im Gebäude (1) erfasst.
4. Zutrittssystem gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') mit wenigstens einer Zentrale (7) kommuniziert
und/oder dass der Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens eine Antenne aufweist;
dass wenigstens eine Steuervorrichtung (70) von wenigstens einer Zentrale (7) wenigstens
eine Antenne aufweist; und dass die Antenne des Notfallsensors (6, 6', 6", 6"') in
wenigstens einem lokalen Funknetzwerk (8) wenigstens ein Signal und/oder Notfallsignal
an die Antenne der Steuervorrichtung (70) übermittelt
und/oder dass wenigstens ein Adapter des Notfallsensors (6, 6', 6", 6"') über wenigstens
ein Festnetzwerk (10) mit wenigstens einem Adapter von wenigstens einer Steuervorrichtung
(70) von wenigstens einer Zentrale (7) kommuniziert; und dass der Adapter des Notfallsensors
(6, 6', 6", 6"') im Festnetzwerk (10) wenigstens ein Signal und/oder Notfallsignal
an den Adapter der Steuervorrichtung (70) übermittelt
und/oder dass der Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') analysiert, ob wenigstens eine Bedingung
für ein Notfallsignal erfüllt ist
und/oder dass der Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens ein Signal und/oder Notfallsignal
an wenigstens eine Zentrale (7) kommuniziert; und dass wenigstens eine Steuervorrichtung
(70) der Zentrale (7) analysiert, ob wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal
erfüllt ist
und/oder dass der Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') analysiert, ob wenigstens eine Bedingung
für ein Notfallsignal erfüllt ist; dass falls eine Bedingung für ein Notfallsignal
erfüllt ist, der Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') für ein Notfallsignal wenigstens einen
Notdienst alarmiert; und dass wenigstens eine Alarmierung eines Notdienstes wenigstens
eine Angabe über Ort und/oder Uhrzeit eines mit dem Notfallsignal korrelierten Notfalls
im Gebäude (1) beinhaltet
und/oder dass der Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') analysiert, ob wenigstens eine Bedingung
für ein Notfallsignal erfüllt ist; dass falls eine Bedingung für ein Notfallsignal
erfüllt ist, der Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') für ein Notfallsignal wenigstens einen
Notdienst alarmiert; und dass wenigstens eine Alarmierung eines Notdienstes wenigstens
eine Übermittlung von wenigstens einem, mit dem Notfall im Gebäude (1) korrelierten
Notfallsignal beinhaltet
und/oder dass der Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') in wenigstens einem lokalen Funknetzwerk
(8) mit wenigstens einer Zentrale (7) kommuniziert; dass wenigstens ein Verstärker
(9) wenigstens eine Antenne aufweist; und dass die Antenne des Verstärkers (9) die
Kommunikation im lokalen Funknetzwerk (8) verstärkt.
5. Zutrittssystem gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens ein Signal und/oder Notfallsignal an
wenigstens eine Zentrale (7) kommuniziert; und dass die Zentrale (7) für ein kommuniziertes
Notfallsignal wenigstens ein Aktivierungssignal an das Schlüsselfach (3) kommuniziert
und/oder dass wenigstens eine Steuervorrichtung (70) von wenigstens einer Zentrale
(7) wenigstens eine Antenne aufweist; dass wenigstens eine Kommunikationsvorrichtung
(32) des Schlüsselfachs (3) wenigstens eine Antenne aufweist; und dass die Antenne
der Steuervorrichtung (70) für ein Notfallsignal in wenigstens einem lokalen Funknetzwerk
(8) wenigstens ein Aktivierungsignal an die Antenne der Kommunikationsvorrichtung
(32) des Schlüsselfachs (3) übermittelt
und/oder dass der Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens ein Signal und/oder Notfallsignal
an wenigstens eine Zentrale (7) kommuniziert; dass die Zentrale (7) für ein kommuniziertes
Notfallsignal wenigstens ein Aktivierungssignal an das Schlüsselfach (3) kommuniziert;
und dass wenigstens eine Schliessvorrichtung (33) des Schlüsselfachs (3) für ein kommuniziertes
Aktivierungssignal den Verschluss (31) aufschliesst
und/oder dass die Zentrale (7) in wenigstens einem lokalen Funknetzwerk (8) mit dem
Schlüsselfach (3) kommuniziert; dass wenigstens ein Verstärker (9) wenigstens eine
Antenne aufweist; und dass die Antenne des Verstärkers (9) die Kommunikation im lokalen
Funknetzwerk (8) verstärkt.
6. Zutrittssystem gemäss einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Sabotageseonsor (35) aufweist; dass der Sabotagesensor
(35) wenigstens ein Entfernen des Verschlusses (31) erfasst; und dass der Sabotagesensor
(35) für ein erfasstes Entfernen des Verschlusses (31) wenigstens ein Sabotagesignal
erzeugt
und/oder das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Sabotageseonsor (35) aufweist; dass
der Sabotagesensor (35) wenigstens ein Entfernen des Verschlusses (31) erfasst; dass
der Sabotagesensor (35) für ein erfasstes Entfernen des Verschlusses (31) wenigstens
ein Sabotagesignal erzeugt; und dass der Sabotagesensor (35) das Sabotagesignal über
wenigstens eine Signalleitung an die Kommunikationsvorrichtung (32) übermittelt
und/oder das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Sabotagesensor (35) aufweist; dass
der Sabotagesensor (35) wenigstens ein Entfernen des Verschlusses (31) erfasst; dass
der Sabotagesensor (35) für ein erfasstes Entfernen des Verschlusses (31) wenigstens
ein Sabotagesignal erzeugt; dass der Sabotagesensor (35) das Sabotagesignal über wenigstens
eine Signalleitung an die Kommunikationsvorrichtung (32) übermittelt; und dass die
Kommunikationsvorrichtung (32) das Sabotagesignal an die Zentrale (7) kommuniziert
und/oder das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Sabotageseonsor (35) aufweist; dass
der Sabotagesensor (35) wenigstens ein Entfernen des Verschlusses (31) erfasst; dass
der Sabotagesensor (35) für ein erfasstes Entfernen des Verschlusses (31) wenigstens
ein Sabotagesignal erzeugt; dass der Sabotagesensor (35) das Sabotagesignal über wenigstens
eine Signalleitung an die Kommunikationsvorrichtung (32) übermittelt; dass die Kommunikationsvorrichtung
(32) das Sabotagesignal an die Zentrale (7) kommuniziert; dass die Zentrale (7) das
Sabotagesignal empfängt; dass wenigstens eine Steuervorrichtung (70) der Zentrale
(7) vergleicht, ob für das empfangene Sabotagesignal wenigstens ein Notfallsignal
existiert; und dass falls kein Notfall vorliegt, die Steuervorrichtung (70) für ein
empfangenes Sabotagesignal wenigstens einen Notdienst alarmiert
und/oder das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Sabotageseonsor (35) aufweist; dass
der Sabotagesensor (35) wenigstens ein Entfernen des Verschlusses (31) erfasst; dass
der Sabotagesensor (35) für ein erfasstes Entfernen des Verschlusses (31) wenigstens
ein Sabotagesignal erzeugt; dass der Sabotagesensor (35) das Sabotagesignal über wenigstens
eine Signalleitung an die Kommunikationsvorrichtung (32) übermittelt; dass die Kommunikationsvorrichtung
(32) das Sabotagesignal an die Zentrale (7) kommuniziert; dass die Zentrale (7) das
Sabotagesignal empfängt; dass wenigstens eine Steuervorrichtung (70) der Zentrale
(7) vergleicht, ob für das empfangene Sabotagesignal wenigstens ein Notfallsignal
existiert; dass falls kein Notfallsignal existiert, die Steuervorrichtung (70) für
das empfangene Sabotagesignal wenigstens einen Notdienst alarmiert; und dass wenigstens
eine Alarmierung des Notdienstes wenigstens eine Angabe über Ort
und/oder Uhrzeit einer mit dem Sabotagesignal korrelierten Sabotage am Schlüsselfach
(3) beinhaltet.
7. Gebäudetür (2, 2') zur Verwendung in einem Zutrittssystem gemäss einem der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') in wenigstens einer Türgarnitur (20, 20')
angeordnet ist
und/oder dass die Prüfvorrichtung (22, 22') in wenigstens einer Türgarnitur (20, 20')
angeordnet ist
und/oder dass die Verriegelungsvorrichtung (23, 23') in wenigstens einer Türgarnitur
(20, 20') angeordnet ist
und/oder dass die Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') wenigstens eine bedruckte Leiterplatte
ist
und/oder dass die Prüfvorrichtung (22, 22') wenigstens eine bedruckte Leiterplatte
ist
und/oder dass die Verriegelungsvorrichtung (23, 23') wenigstens einen Riegel aufweist,
welcher Riegel von wenigstens einem Motor zwischen einer Verriegelungsstellung und
einer Öffnungsstellung aus- und zurückfahrbar ist
und/oder dass falls für den empfangenen Identifikationscode eine gültige Zutrittsberechtigung
zur Gebäudetür (2, 2') existiert, die Prüfvorrichtung (22, 22') wenigstens ein positives
Prüfsignal erzeugt; dass die Verriegelungsvorrichtung (23, 23') wenigstens einen Riegel
aufweist, welcher Riegel von wenigstens einem Motor zwischen einer Verriegelungsstellung
und einer Öffnungsstellung aus- und zurückfahrbar ist; dass die Prüfvorrichtung (22,
22') das positive Prüfsignal an die die Verriegelungsvorrichtung (23, 23') übermittelt;
und dass die Verriegelungsvorrichtung (23, 23') für ein übermitteltes positives Prüfsignal
den Motor so ansteuert, dass der Riegel aus der Verriegelungsstellung in die Öffnungsstellung
zurückfährt.
8. Gebäudetür (2, 2') gemäss Anspruche 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine elektrische Stromversorgung in wenigstens einer Türgarnitur (20,
20') angeordnet ist
und/oder dass wenigstens eine elektrische Stromversorgung in wenigstens einer Türgarnitur
(20, 20') angeordnet ist; und dass die elektrische Stromversorgung elektrisch autark
ist
und/oder dass wenigstens eine elektrische Stromversorgung in wenigstens einer Türgarnitur
(20, 20') angeordnet ist; und dass die elektrische Stromversorgung die Sende-/Empfangsvorrichtung
(21, 21') mit elektrischen Strom versorgt
und/oder dass wenigstens eine elektrische Stromversorgung in wenigstens einer Türgarnitur
(20, 20') angeordnet ist; und dass die elektrische Stromversorgung die Prüfvorrichtung
(22, 22') mit elektrischen Strom versorgt
und/oder dass wenigstens eine elektrische Stromversorgung in wenigstens einer Türgarnitur
(20, 20') angeordnet ist; und dass die elektrische Stromversorgung die Verriegelungsvorrichtung
(23, 23') mit elektrischen Strom versorgt.
9. Schlüsselfach (3) zur Verwendung in einem Zutrittssystem gemäss einem der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Grundkörper (30) aufweist
und/oder dass das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Grundkörper (30) aufweist; und
dass der Grundkörper (30) stabil im Bereich des Gebäudes (1) befestigt ist
und/oder dass das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Grundkörper (30) aufweist; und
dass der Verschluss (31) wenigstens einen Innenraum des Schlüsselfachs (3) verschliesst
und/oder dass das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Grundkörper (30) aufweist; und
dass der Verschluss (31) wenigstens eine Schliessvorrichtung (33) aufweist
und/oder dass das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Grundkörper (30) aufweist; dass
der Verschluss (31) wenigstens eine Schliessvorrichtung (33) aufweist; und dass die
Schliessvorrichtung (33) mit wenigstens einem Schliessblech (34) des Grundkörpers
(30) verschliessbar ist
und/oder dass das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Grundkörper (30) aufweist; dass
der Verschluss (31) wenigstens eine Schliessvorrichtung (33) aufweist; und dass die
Schliessvorrichtung (33) wenigstens einen Bolzen aufweist, welcher Bolzen durch wenigstens
einen mechanischen Schlüssel zwischen einer Schliessstellung und einer Öffnungsstellung
aus- und zurückfahrbar ist
und/oder dass das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Grundkörper (30) aufweist; dass
der Verschluss (31) wenigstens eine Schliessvorrichtung (33) aufweist; und dass die
Schliessvorrichtung (33) wenigstens einen Bolzen aufweist, welcher Bolzen durch wenigstens
einem Motor zwischen einer Schliessstellung und einer Öffnungsstellung aus- und zurückfahrbar
ist
und/oder dass das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Grundkörper (30) aufweist; dass
der Verschluss (31) wenigstens eine Schliessvorrichtung (33) aufweist; dass die Schliessvorrichtung
(33) wenigstens einen Bolzen aufweist, welcher Bolzen durch wenigstens einem Motor
zwischen einer Schliessstellung und einer Öffnungsstellung aus- und zurückfahrbar
ist; und dass der Motor für wenigstens ein kommuniziertes Aktivierungssignal den Bolzen
in eine Öffnungsstellung zurückfährt, welcher Verschluss (31) für einen Bolzen in
Öffnungsstellung entfernbar ist
und/oder dass das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Grundkörper (30) aufweist; dass
der Verschluss (31) wenigstens eine Schliessvorrichtung (33) aufweist; dass die Schliessvorrichtung
(33) wenigstens einen Bolzen aufweist, welcher Bolzen durch wenigstens einem Motor
zwischen einer Schliessstellung und einer Öffnungsstellung aus- und zurückfahrbar
ist; dass die Zentrale (7) wenigstens ein Aktivierungssignal an das Schlüsselfach
(3) kommuniziert; und dass der Motor für wenigstens ein kommuniziertes Aktivierungssignal
den Bolzen in eine Öffnungsstellung zurückfährt, welcher Verschluss (31) für einen
Bolzen in Öffnungsstellung entfernbar ist
und/oder dass das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Grundkörper (30) aufweist; dass
der Verschluss (31) wenigstens eine Schliessvorrichtung (33) aufweist; dass die Schliessvorrichtung
(33) wenigstens einen Bolzen aufweist, welcher Bolzen durch wenigstens einem Motor
zwischen einer Schliessstellung und einer Öffnungsstellung aus- und zurückfahrbar
ist; dass das Schlüsselfach (3) wenigstens eine Kommunikationsvorrichtung (32) mit
wenigstens einer Antenne aufweist; dass wenigstens eine Zentrale (7) wenigstens eine
Steuervorrichtung (70) mit wenigstens einer Antenne aufweist; dass die Antenne der
Steuervorrichtung (70) in wenigstens einem lokalen Funknetzwerk (8) wenigstens ein
Aktivierungsignal an die Antenne der Kommunikationsvorrichtung (32) übermittelt; und
dass der Motor für wenigstens ein übermitteltes Aktivierungssignal den Bolzen in eine
Öffnungsstellung zurückfährt, welcher Verschluss (31) für einen Bolzen in Öffnungsstellung
entfernbar ist.
10. Schlüsselfach (3) gemäss Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (31) wenigstens bereichsweise aus Glas gefertigt ist; und dass der
Verschluss (31) nur durch irreversible Beschädigung oder Zerstörung des Verschlusses
(31) zu entfernen ist
und/oder dass das Schlüsselfach (3) in wenigstens einem Innenraum wenigstens eine
Kommunikationsvorrichtung (32) mit wenigstens einer Antenne aufweist; und dass die
Kommunikationsvorrichtung (32) wenigstens eine bedruckte Leiterplatte ist
und/oder dass wenigstens eine elektrische Stromversorgung im Schlüsselfach (3) angeordnet
ist; und dass die elektrische Stromversorgung elektrisch autark ist
und/oder dass wenigstens eine elektrische Stromversorgung im Schlüsselfach (3) angeordnet
ist; und dass die elektrische Stromversorgung die Schliessvorrichtung (33) mit elektrischen
Strom versorgt
und/oder dass das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Sabotagesensor (35) aufweist;
und dass der Sabotagesensor (35) wenigstens ein Entfernen des Verschlusses erfasst
und/oder dass das Schlüsselfach (3) wenigstens einen Sabotagesensor (35) aufweist;
dass der Sabotagesensor (35) wenigstens ein Entfernen des Verschlusses (31) erfasst;
und dass der Sabotagesensor (35) für ein erfasstes Entfernen des Verschlusses (31)
wenigstens ein Sabotagesignal erzeugt.
11. Schlüssel (4) zur Verwendung in einem Zutrittssystem gemäss einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel (4) eine passive Funkkarte zur Radio Frequency Identification ist
und/oder dass der Schlüssel (4) eine passive Funkkarte mit wenigstens einer Spule
und wenigstens einem computerlesbaren Datenspeicher ist; dass der Identifikationscode
im computerlesbaren Datenspeicher gespeichert ist; dass sobald die passive Funkkarte
in wenigstens einem lokalen Funkfeld (5) von wenigstens einer Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung
(21, 21') ist; dass die Spule im lokalen Funkfeld (5) induktiv Energie aufnimmt und
die passive Funkkarte energetisch aktiviert; dass die energetisch aktivierte passive
Funkkarte den Identifikationscode aus dem computerlesbaren Datenspeicher ausliest;
und dass die Spule der energetisch aktivierten passiven Funkkarte den ausgelesenen
Identifikationscode im lokalen Funkfeld (5) an die Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung
(21, 21') sendet
und/oder dass der Schlüssel (4) eine aktive Funkkarte ist
und/oder dass der Schlüssel (4) eine aktive Funkkarte für ein Funknetzwerk wie Bluetooth
und/oder ZigBee und/oder Wi-Fi ist
und/oder dass der Schlüssel (4) eine aktive Funkkarte mit wenigstens einer Antenne
und wenigstens einem computerlesbaren Datenspeicher und wenigstens einer elektrische
Stromversorgung ist; dass der Identifikationscode im computerlesbaren Datenspeicher
gespeichert ist; und dass sobald die aktive Funkkarte in wenigstens einem lokalen
Funkfeld (5) der Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') ist, die aktive Funkkarte den
Identifikationscode aus dem computerlesbaren Datenspeicher ausliest und die Antenne
der aktiven Funkkarte den ausgelesenen Identifikationscode im lokalen Funkfeld (5)
an die Antenne der Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') sendet.
12. Verfahren zum Betreiben eines Zutrittssystems zu einem Gebäude (1) gemäss einem der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Bereich des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst wird; dass
analysiert wird, ob das erfasste Signal wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal
erfüllt; dass falls die Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt ist, wenigstens ein
Schlüssel (4) in wenigstens einem Schlüsselfach (3) des Gebäudes (1) zugänglich gemacht
wird; dass vom Schlüssel (4) wenigstens ein Identifikationscode an wenigstens eine
Gebäudetür (2, 2') kommuniziert wird; dass geprüft wird, ob für den kommunizierten
Identifikationscode eine gültige Zutrittsberechtigung zur Gebäudetür (2, 2') existiert;
und dass falls eine gültige Zutrittsberechtigung zur Gebäudetür (2, 2') existiert,
die Gebäudetür (2, 2') entriegelt wird
und/oder dass von wenigstens einem Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') wenigstens ein Bereich
des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst wird; dass vom Notfallsensor (6,
6', 6", 6"') und/oder von wenigstens einer Zentrale (7) analysiert wird, ob das erfasste
Signal wenigstens eine Bedingung für ein Notfallsignal erfüllt; dass falls die Bedingung
für ein Notfallsignal erfüllt ist, vom Notfallsensor (6, 6', 6", 6"') und/oder von
der Zentrale (7) wenigstens ein Notdienst alarmiert wird; dass falls die Bedingung
für ein Notfallsignal erfüllt ist, wenigstens ein Schlüssel (4) in wenigstens einem
Schlüsselfach (3) des Gebäudes (1) zugänglich gemacht wird; dass vom Schlüssel (4)
wenigstens ein Identifikationscode an wenigstens eine Gebäudetür (2, 2') kommuniziert
wird; dass geprüft wird, ob für den kommunizierten Identifikationscode eine gültige
Zutrittsberechtigung zur Gebäudetür (2, 2') existiert; und dass falls eine gültige
Zutrittsberechtigung zur Gebäudetür (2, 2') existiert, die Gebäudetür (2, 2') entriegelt
wird
und/oder dass wenigstens ein Bereich des Gebäudes (1) als wenigstens ein Signal erfasst
wird; dass analysiert wird, ob das erfasste Signal wenigstens eine Bedingung für ein
Notfallsignal erfüllt; dass für ein Notfallsignal wenigstens ein Notdienst alarmiert
wird; dass für ein Notfallsignal wenigstens ein Schlüssel (4) in wenigstens einem
Schlüsselfach (3) des Gebäudes (1) zugänglich gemacht wird; dass von wenigstens einer
Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') von wenigstens einer Gebäudetür (2, 2') wenigstens
ein Identifikationscode des Schlüssels (4) empfangen wird; dass von wenigstens einer
Prüfvorrichtung (22, 22') der Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21') geprüft wird, ob
für den empfangenen Identifikationscode wenigstens eine gültige Zutrittsberechtigung
zur Gebäudetür (2, 2') existiert; und dass falls für den empfangenen Identifikationscode
eine gültige Zutrittsberechtigung zur Gebäudetür (2, 2') existiert, die Gebäudetür
(2, 2')von wenigstens einer Verriegelungsvorrichtung (23, 23') entriegelt wird.
13. Verfahren gemäss Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Gebäudetür (2, 2') gemäss einem der Ansprüche 7 oder 8 verwendet
wird
und/oder dass wenigstens ein Schlüsselfach (3) gemäss einem der Ansprüche 9 oder 10
verwendet wird
und/oder dass wenigstens ein Schlüssel (4) gemäss Anspruch 11 verwendet wird.
14. Computerprogrammprodukt, umfassend mindestens ein Computerprogramm-Mittel, das geeignet
ist, das Verfahren zum Betreiben eines Zutrittssystems gemäss einem der Ansprüche
12 oder 13 dadurch zu realisieren, dass mindestens ein Verfahrensschritt ausgeführt wird, wenn das Computerprogramm-Mittel
in mindestens einen Prozessor mindestens einer Sende-/Empfangsvorrichtung (21, 21')
und/oder mindestens einer Prüfvorrichtung (22, 22') und/oder mindestens eines Schlüssels
(4) und/oder mindestens einer Steuervorrichtung (70) und/oder mindestens einer Kommunikationsvorrichtung
(32) geladen wird.
15. Computerlesbarer Datenspeicher umfassend ein Computerprogrammprodukt gemäss Anspruch
14.