(19)
(11) EP 2 189 609 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.08.2017  Patentblatt  2017/32

(21) Anmeldenummer: 09014264.7

(22) Anmeldetag:  16.11.2009
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 3/54(2006.01)
E04B 2/88(2006.01)
E06B 3/66(2006.01)
E04F 13/08(2006.01)
E06B 3/58(2006.01)

(54)

Fassadenverkleidung für eine aus Profilen aufgebaute Fassadenkonstruktion an Gebäuden

Façade cladding for a building facade construction made of cross-sections

Revêtement de façade pour une structure de façade montée à partir de profilés sur des bâtiments


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 19.11.2008 DE 102008057983

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.05.2010  Patentblatt  2010/21

(73) Patentinhaber: Sapa AS
0185 Oslo (NO)

(72) Erfinder:
  • Schick, Ulrich
    89081 Ulm (DE)

(74) Vertreter: Dziewior, Joachim 
Ensingerstrasse 21
89073 Ulm
89073 Ulm (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 358 612
FR-A1- 2 854 421
DE-A1- 19 755 697
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die-Erfindung betrifft eine Fassadenverkleidung für eine aus Profilen aufgebaute Fassadenkonstruktion an Gebäuden, mit aus mehreren Glasscheiben bestehenden Isolierglasscheiben, wobei die Glasscheiben über Distanzleisten miteinander verbunden und auf Abstand gehalten sind, und wobei zumindest bei einzelnen der Isolierglasscheiben die der Gebäudeseite abgewandte, äußere Glasscheibe randseitig die innere(n) Glasscheibe(n) stirnseitig überragt, ferner mit Halteelementen, über die die Isolierglasscheiben an der Fassadenkonstruktion angeschlossen und gehalten sind.

    [0002] Derartige Fassadenverkleidungen sind in vielfältigen Ausführungsformen aus der Praxis bekannt, wobei aus architektonischen Gesichtspunkten sehr häufig der Wunsch besteht, dass zwischen den einzelnen Isolierglasscheiben nur eine schmale Fuge verbleibt. Wenn aus gestalterischen Gründen unterschiedlich breite Rahmenelemente verdeckt werden sollen und gleichzeitig die Fugen zwischen den Glasscheiben versatzfrei durchlaufen sollen, ist es aus konstruktiven Gründen häufig erforderlich, solche Isolierglasscheiben einzusetzen, bei denen die äußere Glasscheibe randseitig die innere Glasscheibe stirnseitig überragt. Da die Befestigung der Isolierglasscheiben in der Regel von der Gebäudenaußenseite her erfolgt, ist dies bei solchen Isolierglasscheiben wegen der überstehenden äußeren Glasscheibe schwierig bzw. nicht möglich, da die Halteelemente an der zurückspringenden Stirnseite der inneren Glasscheiben angreifen. Die DE 197 55 697 A1 offenbart dabei eine Fassadenverkleidung mit allen Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Fassadenverkleidung der eingangs genannten Art so zu gestalten, dass derartige Isolierglasscheiben trotz der überspringenden äußeren Glasscheibe auf einfache Weise an der Fassadenkonstruktion angeschlossen werden können.

    [0003] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass das Halteelement von einem hebelartigen Spannglied gebildet ist, das einen im Wesentlichen senkrecht zur Fassadenfläche ausgerichteten Spannschenkel aufweist, der über eine Gelenkverbindung an der Rahmenkonstruktion angeschlossen ist und einen zur Stirnseite der Isolierglasscheibe hin vorstehenden, zum Eingriff in eine in deren Stirnseite vorgesehene Aufnahmenut eingerichteten Andruckschenkel trägt, wobei der Spannschenkel auf seiner dem Gelenk abgewandten Seite über ein parallel zur Scheibenebene verlaufendes Stellglied einstell- und feststellbar ist.

    [0004] Der durch die Erfindung erreichte vorteil besteht im Wesentlichen darin, dass die Isolierglasscheibe in üblicher Weise durch das Spannglied gegen die Fassadenkonstruktion, insbesondere gegen dort vorhandene Dichtungselemente in Anlage bzw. Andruck gebracht und gehalten werden kann, wobei die Betätigung des Halteelements mittels des Stellgliedes nicht von der Fassadenaußenseite her, sondern in dazu senkrechter Richtung im Bereich des Falzes erfolgen kann.

    [0005] In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung weist dazu der Spannschenkel eine verrundete Kopfleiste auf, die in einer am Profil der Fassadenkonstruktion angeordneten Lagerschale gelagert ist und die Gelenkverbindung bildet.

    [0006] Hierbei ist weiter vorteilhaft, wenn die Kopfleiste an einem vom Spannschenkel vorstehenden Quersteg ausgebildet ist, da dann die Lagerschale unmittelbar an einer senkrecht zur Fassadenfläche verlaufenden Oberfläche des Profils angeordnet sein kann.

    [0007] Nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist die Gelenkverbindung endseitig am Spannschenkel angeordnet, wodurch das Halteelement einen einarmigen Hebel bildet.

    [0008] Es kann sich jedoch je nach Fassadenkonstruktion auch empfehlen, dass die Gelenkverbindung etwa mittig am Spannschenkel zwischen der Kopfleiste bzw. dem Quersteg einerseits und dem Stellglied andererseits angeordnet ist, wodurch das Halteelement in seinem Aufbau einem zweiarmigen Hebel gleicht.

    [0009] Um einen definierten Andruck der Isolierglasscheibe gegen die Fassadenkonstruktion zu erreichen, empfiehlt es sich weiter, dass am Profil der Fassadenkostruktion eine Anschlagleiste für das stellgliedseitige Ende des Spannschenkels vorgesehen ist. Somit wird die Montage erheblich vereinfacht, da das Spannglied lediglich solange angezogen werden muss, bis der Spannschenkel an der Anschlagleiste anliegt.

    [0010] Das Stellglied kann in besonders einfacher Ausgestaltung von einer unmittelbar in den Spannschenkel eingedrehten, ggf. selbstschneidenden Blechschraube gebildet sein.

    [0011] Im Hinblick auf die Veränderung der Winkellage des Spannschenkels während des Anziehens des Stellgliedes kann es jedoch vorteilhafter sein, wenn das Stellglied von einer Gewindeschraube gebildet ist, die in ein am spannschenkel gelagertes Gegenstück mit Innengewinde eingedreht ist. Hierbei ist es dann insbesondere vorteilhaft, wenn das Gegenstück von einem drehbar gelagerten Bolzen gebildet ist, der in einer Aufnahmeschale gelagert ist, wobei das Innengewinde senkrecht zu seiner Längsachse verläuft. Hierdurch kann sich die Gewindeachse während des Anziehens des Stellgliedes stets zu dessen Längsachse ausrichten.

    [0012] Im folgenden wird die Erfindung an in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert; es zeigen:
    Fig. 1
    eine Draufsicht auf eine Fassade mit aus Isolierglasscheiben gebildeten Fassadenelementen,
    Fig. 2
    eine Schnittdarstellung im Bereich zweier aneinander grenzender Fassadenelemente,
    Fig. 3-8
    alternative Ausgestaltungsformen in der Figur 2 entsprechender Darstellung,
    Fig. 9
    in den Teilfiguren a bis c den Ablauf der Montage einer Isolierglasscheibe.


    [0013] In der Zeichnung ist in Figur 1 eine nur schematisch wiedergegebene, aus Profilen aufgebaute Fassadenkonstruktion an Gebäuden dargestellt, die eine aus Isolierglasscheiben 1 bestehende Fassadenverkleidung aufweist. Die Isolierglasscheiben 1 bestehen hierbei aus mehreren Glasscheiben 1.1,1.2,1.3, die über Distanzleisten miteinander verbunden und auf Abstand gehalten sind.

    [0014] Im mittleren Feld 2 der Fassadenverkleidung nach Figur 1 ist dabei eine Isolierglasscheibe 1 erkennbar, bei der die der Gebäudenseite abgewandte, äußere Glasscheibe 1.1 randseitig die innere Glasscheibe 1.2 stirnseitig überragt, wie dies insbesondere auch in den Schnittdarstellungen der weiteren Figuren erkennbar ist.

    [0015] Die Isolierglasscheiben 1 werden in im Einzelnen noch zu beschreibender Weise durch Halteelemente 3 an der Fassadenkonstruktion angeschlossen und gehalten.

    [0016] Im Einzelnen sind diese Halteelemente 3 jeweils von einem hebelartigen Spannglied gebildet, das einen im wesentlichen senkrecht zur Fassadenfläche ausgerichteten Spannschenkel 4 aufweist. Dieser Spannschenkel 4 ist über eine Gelenkverbindung 5 an der Rahmenkonstruktion angeschlossen und trägt einen zur Stirnseite der Isolierglasscheibe 1 hin vorstehenden Andruckschenkel 6, der zum Eingriff in eine an der Stirnseite der Isolierglasscheibe 1 vorgesehene Aufnahmenut 7 eingerichtet ist.

    [0017] Auf der dem Gelenk 5 abgewandten Seite weist der Spannschenkel 4 ein Stellglied 8 auf, das parallel zur Scheibenebene ausgerichtet ist und im Übrigen einstell- und feststellbar ist. Hierdurch besteht die Möglichkeit, das Halteelement 3, das üblicherweise von der Außenseite der Fassadenverkleidung her betätigt wird, hier jedoch wegen der überstehenden äußeren Glasscheibe 11 von dort aus nicht zugänglich ist von der Stirnseite aus zu betätigen. Dies ist insbesondere in der Figur 9 im Einzelnen dargestellt, wobei die Teilfigur a das Einsetzen der Isolierglasscheibe 1 wiedergibt, in Teilfigur b die eingesetzte, jedoch noch nicht verspannte Isolierglasscheibe 1 zeigt, und in Teilfigur c angedeutet ist, wie das Halteelement 3 von der Stirnfläche des Fassadenelements her festgespannt werden kann.

    [0018] Wie sich insbesondere aus den Figuren 2 bis 8 ergibt, weist der Spannschenkel 4 eine verrundete Kopfleiste 9 auf, die in einer am Profil 10 der Fassadenkonstruktion angeordneten Lagerschale 11 gelagert ist und die Gelenkverbindung 5 bildet. Um die Lagerschale 11 an der senkrecht zur Fassadenfläche verlaufenden Fläche des Profils 10 anordnen zu können, ist die Kopfleiste 9 an einem vom Spannschenkel 4 vorstehenden Quersteg 12 ausgebildet.

    [0019] In den Ausführungsformen nach den Figuren 2 bis 6 ist die Gelenkverbindung 5 endseitig am Spannschenkel 4 angeordnet, wodurch das Halteelement 3 einen einarmigen Hebel bildet.

    [0020] Die Ausführungsformen nach den Figuren 7 und 8 zeigen hingegen eine Gestaltung, bei der die Gelenkverbindung 5 etwa mittig am Spannschenkel 4 zwischen der Kopfleiste 9 bzw. dem Quersteg 12 einerseits und dem Stellglied 8 andererseits angeordnet ist. Bei dieser Ausführungsform stellt das Halteelement 3 dagegen einen zweiarmigen Hebel dar. Somit kann durch entsprechende Gestaltung des Halteelements 3 den im Übrigen bestehenden konstruktiven Vorgaben Rechnung getragen werden.

    [0021] Grundsätzlich ist hierbei eine am Profil 10 der Fassadenkonstruktion angeordnete Anschlagleiste 13 für das stellgliedseitige Ende des Spannschenkels 4 vorgesehen. Hierdurch wird eine definierte Lage sowie Andruckkraft für die Isolierglasscheibe 1 an der Fassadenkonstruktion erreicht.

    [0022] Das Stellglied 8 kann gemäß der Figuren 2 und 6 von einer unmittelbar in den Spannschenkel eingedrehten, ggf. selbstschneidenden Blechschraube 14 gebildet sein.

    [0023] Eine weitere Möglichkeit ist in den Figuren 3 bis 6 und 8 gezeigt; hier ist das Stellglied 8 von einer Gewindeschraube 15 gebildet, die in ein am Spannschenkel 4 gelagertes Gegenstück 16 mit Innengewinde eingedreht ist. Dieses Gegenstück 16 ist von einem drehbar gelagerten Bolzen gebildet, der in einer Aufnahmeschale gelagert ist, wobei das Innengewinde senkrecht zu seiner Längsachse verläuft. Hierdurch besteht die Möglichkeit, dass sich - während des Verschwenkens des Spannschenkels 4 - das Innengewinde im Bolzen stets zur Achse der Gewindeschraube 15 ausrichtet.


    Ansprüche

    1. Fassadenverkleidung für eine aus Profilen aufgebaute Fassadenkonstruktion an Gebäuden, mit aus mehreren Glasscheiben bestehenden Isolierglasscheiben (1) und Dichtungselementen zwischen den Isolierglasscheiben (3) und der Fassadenkonstruktion, wobei die Glasscheiben über Distanzleisten miteinander verbunden und auf Abstand gehalten sind, und wobei zumindest bei einzelnen der Isolierglasscheiben (1) die der Gebäudeseite abgewandte, äußere Glasscheibe (1.1) randseitig die innere(n) Glasscheibe(n) (1.2,1.3) stirnseitig überragt, ferner mit Halteelementen (3), über die die Isolierglasscheiben (1) im Einbauzustand, an der Fassadenkonstruktion angeschlossen und gehalten sind, wobei das Halteelement (3) von einem hebelartigen Spannglied gebildet ist, das einen im wesentlichen senkrecht zur Fassadenfläche ausgerichteten Spannschenkel (4) aufweist, der über eine Gelenkverbindung (5) an der Rahmenkonstruktion angeschlossen ist und einen zur Stirnseite der Isolierglasscheibe (1) hin vorstehenden, zum Eingriff in eine in deren Stirnseite vorgesehene Aufnahmenut (7) eingerichteten, senkrecht zur Scheibenebene verstellbaren Andruckschenkel (6) trägt, wobei der Spannschenkel (4) auf seiner dem Gelenk (5) abgewandten Seite über ein parallel zur Scheibenebene verlaufendes Stellglied (8) einstell- und feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Isolierglasscheibe durch das Spannglied gegen die dort vorhandene Dichtungselemente in Anlage bzw. Andruck gebracht und gehalten werden kann.
     
    2. Fassadenverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannschenkel eine verrundete Kopfleiste (9) aufweist, die in einer am Profil (10) der Fassadenkonstruktion angeordneten Lagerschale (11) gelagert ist und die Gelenkverbindung (5) bildet.
     
    3. Fassadenverkleidung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfleiste (9) an einem vom Spannschenkel (4) vorstehenden Quersteg (12) ausgebildet ist.
     
    4. Fassadenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung (5) endseitig am Spannschenkel (4) angeordnet ist.
     
    5. Fassadenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung (5) etwa mittig am Spannschenkel (4) zwischen der Kopfleiste (9) bzw. dem Quersteg (12) einerseits und dem Stellglied (8) andererseits angeordnet ist.
     
    6. Fassadenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Profil (10) der Fassadenkonstruktion eine Anschlagleiste (13) für das stellgliedseitige Ende des Spannschenkels (4) vorgesehen ist.
     
    7. Fassadenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (8) von einer unmittelbar in den Spannschenkel (4) eingedrehten, gegebenenfalls selbstschneidenden Blechschraube (14) gebildet ist.
     
    8. Fassadenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (8) von einer Gewindeschraube (15) gebildet ist, die in ein am Spannschenkel (4) gelagertes Gegenstück (16) mit Innengewinde eingedreht ist.
     
    9. Fassadenverkleidung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenstück (16) von einem drehbar gelagerten Bolzen gebildet ist, der in einer Aufnahmeschale gelagert ist, wobei das Innengewinde senkrecht zu seiner Längsachse verläuft.
     


    Claims

    1. A façade cladding for a façade structure made up of profile members on buildings, comprising insulating glass panes (1) comprising a plurality of glass panes and sealing elements between the insulating glass panes (3) and the façade structure, wherein the glass panes are connected together and held at a spacing by way of spacer strips and wherein at least in regard to individual ones of the insulating glass panes (1) the outer glass pane (1.1) that is remote from the building side projects at the edge beyond the inner glass pane or panes (1.2, 1.3) at the ends, and further comprising holding elements (3) by way of which the insulating glass panes (1) are connected to the façade structure and held in the installation condition, wherein the holding element (3) is formed by a lever-like clamping member having a clamping leg (4) which is oriented substantially perpendicularly to the façade surface and which is connected to the frame structure by way of a hinge connection (5) and carries a pressure leg (6) which projects towards the end of the insulating glass pane (1) and which is adapted for engagement in a receiving groove (7) provided in the end thereof and which is adjustable perpendicularly to the pane plane, wherein on its side remote from the hinge (5) the clamping leg (4) is adjustable and can be fixed by way of an adjusting member (8) extending parallel to the pane plane, characterised in that the insulating glass pane can be brought into and held in contacting or pressing relationship by the clamping member against the sealing elements which are provided there.
     
    2. A façade cladding according to claim 1 characterised in that the clamping leg has a rounded head bar (9) which is mounted in a mounting cup (11) arranged on the profile member (10) of the façade structure and which forms the hinge connection (5).
     
    3. A façade cladding according to claim 2 characterised in that the hinge bar (9) is provided on a transverse limb (12) projecting from the clamping leg (4).
     
    4. A façade cladding according to one of claims 1 to 3 characterised in that the hinge connection (5) is arranged on the clamping leg (4) at the end thereof.
     
    5. A façade cladding according to one of claims 1 to 3 characterised in that the hinge connection (5) is arranged approximately centrally on the clamping leg (4) between the head bar (9) or the transverse limb (12) on the one hand and the adjusting member (8) on the other hand.
     
    6. A façade cladding according to one of claims 1 to 5 characterised in that provided on the profile member (10) of the façade structure is an abutment strip (13) for the end of the clamping leg (4) towards the adjusting member.
     
    7. A façade cladding according to one of claims 1 to 6 characterised in that the adjusting member (8) is formed by a possibly self-tapping metal screw (14) which is screwed directly into the clamping leg (4).
     
    8. A façade cladding according to one of claims 1 to 6 characterised in that the adjusting member (8) is formed by a threaded screw (15) which is screwed into a counterpart portion (16) which is mounted on the clamping leg (4) and has a female thread.
     
    9. A façade cladding according to claim 8 characterised in that the counterpart portion (16) is formed by a rotatably mounted pin which is mounted in a receiving cup, the female thread extending perpendicularly to its longitudinal axis.
     


    Revendications

    1. Revêtement de façade pour une structure de façade montée à partir de profilés sur des bâtiments, avec des vitrages isolants (1) constitués de plusieurs vitres et des éléments d'étanchéité entre les vitrages isolants (3) et la structure de façade, dans lequel les vitres sont reliées entre elles et maintenues à distance via des liteaux d'écartement et dans lequel au moins pour certains des vitrages isolants (1), la vitre extérieure opposée au côté du bâtiment (1.1) surplombe sur le bord la ou les vitres intérieures (1.2, 1.3) du côté frontal, en outre avec des éléments de maintien (3) via lesquels les vitrages isolants (1) sont reliés et maintenus à la structure de façade à l'état monté, dans lequel l'élément de maintien (3) est constitué d'un élément de serrage faisant levier, qui présente un bras de serrage (4) orienté essentiellement perpendiculaire-ment à la surface de la façade, qui est raccordé à l'ossature via un raccord articulé (5), et qui supporte une branche de pression (6) ajustable perpendiculairement au plan du vitrage, faisant saillie par rapport à la face frontale du vitrage isolant (1), destinée à l'engrènement dans une gorge réceptrice (7) prévue dans sa face frontale, le bras de serrage (4) pouvant être ajusté et bloqué sur son cô-té opposé à l'articulation (5) via un organe de réglage (8) s'étendant parallèlement au plan du vitrage, caractérisé en ce que le vitrage isolant peut être amené et maintenu en application ou en poussée par l'élément de serrage contre les éléments d'étanchéité présents à cet endroit.
     
    2. Revêtement de façade selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bras de serrage présente une barre de tête arrondie (9), qui est montée dans une coquille de support (11) aménagée sur le profilé (10) de la structure de façade et qui forme le raccord articulé (5).
     
    3. Revêtement de façade selon la revendication 2, caractérisé en ce que la barre de tête (9) est formée sur une entretoise (12) dépassant du bras de serrage (4).
     
    4. Revêtement de façade selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le raccord articulé (5) est aménagé à l'extrémité du bras de serrage (4).
     
    5. Revêtement de façade selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le raccord articulé (5) est aménagé à peu près au milieu du bras de serrage (4) entre la barre de tête (9) ou l'entretoise (12), d'une part, et l'organe de réglage (8), d'autre part.
     
    6. Revêtement de façade selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une barre de butée (13) est prévue sur le profilé (10) de la structure de façade pour l'extrémité du côté de l'organe de réglage du bras de serrage (4).
     
    7. Revêtement de façade selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'organe de réglage (8) est formé d'une vis à tôle (14), éventuellement autotaraudeuse, directement vissée dans le bras de serrage (4),
     
    8. Revêtement de façade selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'organe de réglage (8) est formé d'une vis filetée (15), qui est vissée dans une contre-pièce (16) avec un filetage interne montée sur le bras de serrage (4).
     
    9. Revêtement de façade selon la revendication 8, caractérisé en ce que la contre-pièce (16) est formé d'un boulon monté de manière orientable, qui est monté dans une coquille de réception, le filetage intérieur s'étendant perpendiculairement à son axe longitudinal.
     




    Zeichnung
































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente