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EP 2 189 724 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.08.2017 Patentblatt 2017/34 |
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Anmeldetag: 25.11.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Auswahl zumindest eines Gargeräte-Arbeitsprogramms und Gargerät hierfür
Method for selecting at least one cooking device work program and cooking device for
same
Procédé destiné à la sélection d'au moins un programme de travail d'un appareil de
cuisson et appareil de cuisson correspondant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.05.2010 Patentblatt 2010/21 |
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Patentinhaber: |
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- Rational AG
86899 Landsberg/Lech (DE)
- FRIMA International AG
9435 Heerbrugg (CH)
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Erfinder: |
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- Wassmus, Reinhard
79395 Neuenburg a. Rhein (DE)
- Mink, Diana
4310 Reinfelden (CH)
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Vertreter: Weber-Bruls, Dorothée |
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Jones Day
Nextower
Thurn-und-Taxis-Platz 6 60313 Frankfurt am Main 60313 Frankfurt am Main (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 505 349 EP-A1- 1 798 479 DE-A1-102006 008 096 DE-U1- 20 320 945 US-A1- 2007 000 911
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EP-A- 1 989 978 EP-A1- 2 113 721 DE-A1-102007 005 484 DE-U1-202006 009 284
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auswahl zumindest zweier Arbeitsprogramme
nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Insbesondere in der Großküche kommen Gargeräte zum Einsatz, die eine Vielzahl von
Garzonen in einem Garraum aufweisen, so dass zumindest zeitweise überlappend unterschiedliche
Gargüter in dem Garraum in unterschiedlichen Garzonen gegart werden können. So vertreiben
die Anmelderinnen beispielsweise unter dem Handelsnamen SelfCooking Center® ein Gargerät,
in dessen Garraum eine Vielzahl von Garzonen zur Beaufschlagung eines Gargutes mit
Heissluft und/oder Dampf dargeboten werden, und unter dem Handelsnamen VarioCooking
Center® ein Gargerät in Form einer Kipppfanne, die eine Vielzahl von Garzonen zum
Aufheizen über Kontakthitze in einem Tiegel aufweist.
[0003] Beispielsweise in der
DE 10 2006 008 096 A1 ist ein gattungsgemäßes Gargerät zur rollierenden Beschickung eines Garraums desselben
selbst mit Gargütern unterschiedlicher Gargutarten in unterschiedlichen Behandlungsebenen
bzw. Garzonen bekannt, dem die Bestimmung eines idealen Klimas für alle sich zeitgleich
in unterschiedlichen Garzonen im Garraum aufhaltenden Gargütern zu entnehmen ist.
[0004] Aus der
DE 20 2006 009 284 U1 ist ein weiteres gattungsgemäßes Verfahren bekannt, bei dem über eine Eingabeeinheit
eines Bedienelementes eines Gargeräts für unterschiedliche Regenerierungsebenen in
einem Garraum besagten Gargeräts Soll-Gargutzustandesgrößen, wie eine Soll-Kerntemperatur,
auswählbar sind.
[0005] In der nicht vorveröffenlichten
EP 2 113 721 A1 ist ein Verfahren zum Garen von Gargut in einem Garraum eines Gargeräts beschrieben,
bei dem zumindest zwei Gargüter zumindest zeitweise parallel in unterschiedlichen
Behandlungsebenen des Garraums gegart werden, wobei die Betriebsart des Gargeräts,
insbesondere bestimmt durch einen Heißluft- und/oder Dampf- und/oder die Mikrowellenbetrieb,
und/oder das Klima im Garraum, insbesondere bestimmt durch die Temperatur, die Feuchte
und/oder die Garraumatmosphärengeschwindigkeit im Garraum, und/oder Mikrowellen, dieser
Gargüter identisch ist bzw. sind.
[0006] In der
EP 1 798 479 A1 ist ein Gargerät beschrieben, das nach Auswahl eines ersten Garprogramms dazu passende,
also zumindest zeitweise gleichzeitig ablaufbare, zweite Garprogramme zur Auswahl
anzeigt.
[0007] Die
DE 10 2007 005 484 A1 offenbart ein Verfahren zur Auswahl zumindest eines Arbeitsprogrammes eines Gargeräts
unter Einsatz einer Identifizierungseinrichtung für ein Nahrungsmittelträgerelement.
[0008] Bei einem Verfahren zum Führen zumindest eines Garprogramms gemäß der
EP 1 989 978 A1 wird in Abhängigkeit von einer Start- und/oder Endzeitauswahl für eine Vielzahl von
Gargütern und/oder Garprogrammen angezeigt, wann welches Gargut in den Garraum zu
laden und aus dem Garraum zu entfernen ist.
[0009] Aus der
DE 203 20 945 U1 ist ein Gargerät mit einer Vielzahl von Regenerierungsebenen bekannt, wobei jeder
Regenerierungsebene eine nach Ablauf einer eingestellten oder einstellbaren Regenerierungsdauer
einen Alarm auslösende Uhr zugeordnet ist.
[0010] Ein Gargerät mit einer Bräunungssensorvorrichtung ist in der
EP 1 505 349 A2 beschrieben.
[0011] Die
US 2007/0000911 A1 beschreibt ein Ofensteuersystem, bei dem ein ausgewählter Gargrad und nicht-ausgewählte
Werte für einen Gargrad gleichzeitig angezeigt werden.
[0012] In der
EP 1 671 520 B1 ist die individuelle Ansteuerbarkeit einer Vielzahl von Heizelementen eines Tiegels
offenbart.
[0013] Soll in einem Gargerät eine Vielzahl von Gargütern gegart werden, insbesondere mit
unterschiedlichen Gargutarten und nur zeitweise überlappend, besteht die Gefahr einer
Fehlbedienung aufgrund der großen Anzahl möglicher Einstellgrößen am Gargerät. Insbesondere
besteht dabei die Gefahr, dass Einstellungen grundsätzlich möglich sind, die nicht
zu zufriedenstellenden Garergebnissen, insbesondere nicht für alle Gargüter, führen.
[0014] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, das gattungsgemäße Verfahren derart
weiterzuentwickeln, dass die Bedienung eines Gargerätes erleichtert und mögliche Fehlbedienungen
im Wesentlichen vermieden werden. Dabei soll durch eine Hilfestellung bei der Auswahl
eines Arbeitsprogramms und somit der dafür notwendigen Einstellgrößen eine reproduzierbare
Garung hoher Qualität auch in der Großküche sichergestellt werden. Ferner soll eine
hohe Flexibilität bei gleichzeitiger Minimierung eines Energiebedarfs vorliegen. Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Kennzeichnung von Anspruch 1 gelöst.
Bevorzugte erfindungsgemäße Verfahren sind in den Ansprüchen 2 bis 9 beschrieben.
[0015] Die Erfindung liefert auch ein Gargerät mit zumindest einer Anzeigeeinrichtung, einer
Eingabe- und/oder Bedieneinrichtung, einer Steuer- oder Regeleinrichtung, einer Gargutbehandlungseinrichtung,
einer Speichereinrichtung und einer Sensiereinrichtung nach Anspruch 10. Bevorzugte
erfindungsgemäße Gargeräte sind in den Ansprüchen 11 bis 13 beschrieben.
[0016] Der vorliegenden Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass jeder
Garzone einer Vielzahl von Garzonen eines Garbereichs eines Gargerätes individuelle
Arbeitsprogramme, insbesondere in Form von Garprogrammen, zuordenbar sind, wobei zum
gleichzeitigen Garen in mehreren Garzonen die jeweiligen Garprogramme auf die Garzonen
und aufeinander abzustimmen sind, was die Flexibilität sowie Produktivität steigert
und den Energieverbrauch reduziert.
[0017] Wird beispielsweise nur ein Teil der zur Verfügung stehenden Garzonen benötigt, so
werden nur die benötigten Garzonen zur Durchführung eines Garprogramms aktiviert.
Bei der Auswahl der benötigten Garzonen wird erfindungsgemäß automatisch gezielt berücksichtigt,
welche Gargutbehandlungseinrichtungen in welchem Ausmaß und wann zum Durchführen des
Garprogramms zu aktivieren sind, um ein gewünschtes Garergebnis in allen benötigten
Garzonen zu erhalten.
[0018] Sollen beispielsweise in zwei bestimmten Garzonen zwei unterschiedliche Garprogramme
durchgeführt werden, so werden erfindungsgemäß automatisch nur die Garprogramme berücksichtigt,
die gleichzeitig sowie in den bestimmten Garzonen durchgeführt werden können.
[0019] Handelt es sich beispielsweise bei dem Gargerät um ein SelfCooking Center®, so stehen
in dem Garraum desselben einem Benutzer eine Vielzahl von Behandlungs- bzw. Garebenen
zur Verfügung, wobei jede Garebene eine Garzone darstellen kann oder aber noch in
eine Vielzahl von Garzonen unterteilbar ist. Im Folgenden wird davon ausgegangen,
dass jede, beispielsweise durch ein Hordengestell definierte, Garebene eine Garzone
darstellt. Bei einer Implementierung eines erfindungsgemäßen Verfahrens in dem SolfCooking
Center® kann eine Bedienperson in einer ersten Menüebene beispielsweise als erstes
Garprogramm ein Finishing, also ein Fertiggaren vorgegarter Gargüter, auswählen. Im
Anschluss wird auf einem Touchscreen eine Vielzahl von in einem Finishing-Verfahren
zumindest zeitweise parallel, also zeitgleich, fertiggarbaren Gargütern dargeboten,
wobei eine Bedienperson beispielsweise "Schnitzel" auswählen kann und sodann angezeigt
bekommt, in welche Garebenen auf welchen Gargutträgem Schnitzel in dem SelfCooking
Center® gegart werden können. Im Anschluss belädt die Bedienperson die von ihr erwünschte
Anzahl an Schnitzeln in bestimmte vorgeschlagene Garebenen mit vorgeschlagenen Gargutträgern,
beispielsweise in Form von Tellern. Sodann kann die Bedienperson als zweites Garprogramm
wieder ein Finishing-Verfahren aussuchen und "Pommes" als Gargut aus einer Liste von
zeitgleich mit Schnitzeln fertiggarbaren Gargütern eingeben. Im Anschluss erhält die
Bedienperson die Information, in welche der noch nicht mit Schnitzeln beladenen Garebenen
Pommes auf welchen Gargutträgern zu beladen sind. Nach einer entsprechenden Beladung
kann die Bedienperson ein Garen starten, und das Gargerät stellt automatisch ein auf
Schnitzel und Pommes optimiertes Milch-Klima im Garraum ein. So benötigen Schnitzel
eine Temperatur zwischen 160° und 220° C und eine relative Feuchte zwischen 40 % und
50 %, während Pommes bei einer Temperatur zwischen 200° und 250° C und einer relativen
Feuchte von maximal 20 % gefinished werden können. Für die Temperatur des Misch-Klimas
kann eine Temperatur aus dem Überlappungsbereich der zuvor erwähnten Temperaturbereiche,
also zwischen 200° und 220°, automatisch bestimmt werden, während hinsichtlich der
relativen Feuchte ein Kompromiss eingegangen werden wird, beispielsweise auf 30 %
relative Feuchte. Dieses Misch-Klima ermöglicht ein gleichzeitiges Finishing von Schnitzeln
und Pommes, was zu einer Energieeinspaarung führt, ohne zu wahrnehmbaren Einbußen
der Garqualität für die Schnitzel und die Pommes zu führen.
[0020] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen im Einzelnen
erläutert sind. Dabei zeigen
- Figuren 1a bis 1f :
- ein Touchscreen eines erfindungsgemäßen Gargerätes in fünf verschiedenen Menüebenen
zur Auswahl eines ersten Garprogramms in einem ersten erfindungsgemäßen Verfahren;
- Figuren 2a bis 2f :
- ein Touchscreen eines erfindungsgemäßen Gargerätes in fünf Menüebenen zur Auswahl
eines ersten Garprogramms in einem zweiten erfindungsgemässen Verfahren;
- Figuren 3a bis 3f :
- ein Touchscreen eines erfindungsgemäßen Gargerätes in fünf Menüebenen zur Auswahl
eines ersten Garprogramms in einem dritten erfindungsgemäßen Verfahren; und
- Figuren 4a bis 4d:
- ein Touchscreen eines erfindungsgemäßen Gargerätes in vier Menüebenen zur Auswahl
eines zweiten Garprogramms in einem vierten erfindungsgemäßen Verfahren.
[0021] Ein erfindungsgemäßes Verfahren ist beispielsweise in einem VarioCooking Center®
mit einer Vielzahl von Heizplatten, wie im Rahmen der
EP 1 671 520 B1 beschrieben, implementierbar. Das VarioCooking Center® umfasst zu diesem Zwecke ein
Touchscreen 1, das zur Auswahl zumindest eines Garporzesses in unterschiedlichen Menüebenen
bedienbar ist.
[0022] In einem ersten erfindungsgemäßen Verfahren kommt es zur Auswahl eines ersten Garprogramms
in fünf in den Figuren 1a bis 1f dargestellten Menüebenen. Dabei werden in einer ersten
Menüebene Betriebsarttasten 11 bis 17 und eine Garzonenauswahltaste 20 dargeboten.
Beispielsweise kann es sich bei den über die Betriebsarttasten 11 bis 17 auswählbaren
Betriebsarten um den Betrieb des VarioCooking Centers® zum Garen von Fleisch, Fisch,
Beilagen, Suppen und Soßen, Eierspeisen, Milch- und Süßspeisen sowie Finishing-Verfahren
handeln. Wird in der ersten Menüebene der Figur 1a anstelle einer Betriebsarttaste
11 bis 17 die Garzonenauswahltaste 20 gedrückt, so wird in eine zweite Menüebene gewechselt,
die in Figur 1b gezeigt ist und in der 18 Garzonen über Garzonentasten 30 bis 47 visualisiert
in einem zweidimensionalen Feld dargestellt werden, was also bedeutet, dass in dem
erfindungsgemäßen Gargerät 18 individuell aufheizbare Garzonen vorliegen. Zudem ist
in der zweiten Menüebene der Figur 1b eine Bestätigungstaste 50 dargestellt. Eine
Bedienperson kann nun mit einem Finger gewünschte Garzonen als eine erste Größe eines
ersten Garprogramms auswählen, beispielsweise durch Berühren der Garzonentasten 30,
31, 36 und 37 und diese Auswahl durch Berühren der Bestätigungstaste 50 bestätigen,
wie in Figur 1c angedeutet. Sodann wird in eine dritte Menüebene gewechselt, in der
erneut die Betriebsarttasten 11 bis 17 aufscheinen, und eine Bedienperson kann dann
eine gewünschte Betriebsart beispielsweise durch Drücken der Betriebsarttaste 15 für
die Betriebsart 5 auswählen. Bei der Betriebsart 5 kann es sich beispielsweise um
das Garen von Eierspeisen, also um eine bestimmte Gargutgruppe, handeln. Nach Auswahl
der Betriebsart 5 wird in eine vierte Menüebene gewechselt, die in Figur 1e gezeigt
ist und in der ein Prozess durch Betätigen einer von sechs Prozesstasten 61 bis 66
auswählbar ist. Bei der Gargutgruppe Eierspeisen kann es sich bei den Prozessen 1
bis 6 bzw. Gargütern um "Eier Kochen", "Rühreier", "Omelett", "Spiegeleier", "Crêpes"
und "Kaiserschmarren" handeln. Die auswählbaren Prozesse sind also auf die bereits
ausgewählte Betriebsart abgestimmt. Im Anschluss wird davon ausgegangen, dass durch
Betätigen der Prozesstaste 64 "Spiegeleier" ausgewählt wird, so dass nun als eine
zweite Größe das Garen von Eierspeisen in Form von Spiegeleiern ausgewählt worden
ist, wie in der fünften, in Figur 1f dargestellten Menüebene im Bereich einer Garprogrammanzeige
70 angezeigt. In der fünften Menüebene ist auch erkennbar, dass die ausgewählten Spiegeleier
in den Garzonen mit den Garzonentasten 30, 31, 36 und 37 gegart werden sollen, während
noch die Möglichkeit besteht, weitere Einstellungen vorzunehmen, nämlich zum gewünschten
Garegrad, beispielsweise in Form einer Bräunung der Spiegeleier. Um erkennen zu können,
welche Einstellungen bei einer bereits ausgewählten Betriebsart und einem bereits
ausgewählten Prozess noch möglich sind, werden auf einer Garparameteranzeigetaste
80 einstellbare Garparameter angegeben. Eine Auswahl einer Bräunung als Parameter,
genauer gesagt als Garparameter, kann dann durch Berühren eines Bräunungsbereichs
einer Garparametereinstellleiste 90 stattfinden, so dass auch eine dritte Größe ausgewählt
ist. Findet keine weitere Betätigung des Touchscreens 1 der Figur 1f statt, so startet
das ausgewählte erste Garprogramm, also das Garen von Spiegeleiern einer gewünschten
Bräunung nach Beladung der ausgewählten Garzonen durch ein optimiertes Aufheizen lediglich
der zu den Garzonenauswahltasten 30, 31, 36 und 37 gehörenden Garzonen, während die
verbleibenden Garzonen zur Energieeinsparung nicht aufgeheizt werden.
[0023] Das sich aus Figur 1f ergebende erste Garprogramm kann jedoch auch auf zwei andere
Arten erfindungsgemäß ausgewählt werden, wie im Anschluss anhand der Figuren 2a bis
3f beschrieben.
[0024] So kann alternativ in einer ersten Menüebene auf dem Touchscreen 1 durch Betätigen
des rechten Teils der Garzonenauswahltaste 20, siehe Figur 2a, in eine zweite Menüebene
gemäß Figur 2b zur Auswahl der Betriebsart 5 durch Drücken der Betriebsarttaste 15
gewechselt werden, Im Anschluss scheint auf dem Touchscreen 1 eine dritte Menüebene
gemäss Figur 2c zur Auswahl des Prozesses 4 durch Betätigen der Prozesstaste 64 auf.
Dann kommt es zum Aufscheinen einer vierten Menüebene gemäss Figur 2d zur Auswahl
einerseits der Bräunung über die Garparametereinstellleiste 90 und andererseits der
zu den Garzonentasten 30, 31, 36 und 37 gehörenden Garzonen, was in einer fünften
Menüebene gemäss Figur 2e optisch auf dem Touchscreen 1 wiedergegeben wird. Beim Wechseln
zwischen den Menüebenen wird also jeweils die zuvor stattgefundene Auswahl berücksichtigt,
indem nur zu besagter Auswahl passende weitere Auswahlvorschläge über das Touchscreen
1 unterbreitet werden. Nach Auswahl des ersten Garprogramms kann sich entschieden
werden, ob ein zweites Garprogramm ausgewählt wird, oder nicht, wobei die Auswahl
eines zweiten Garprogramms dann startet, wenn die Bestätigungstaste 50 betätigt wird,
wie in Figur 2f angedeutet, und zwar unter Berücksichtigung des ersten Garprogramms,
wie später erläutert wird.
[0025] Als weitere Alternative zur Auswahl des ersten Garprogramms kann in der ersten Menüebene
auch ausschließlich die Vielzahl von möglichen Betriebsarten durch Darbieten der Betriebsarttasten
11 bis 17 auf dem Touchscreen 1 stattfinden, wie in Figur 3a dargestellt. Betätigt
man die Betriebsarttaste 15, so wird die Betriebsart 5 ausgewählt und sodann in eine
zweite Menüebene gemäss Figur 3b gewechselt, in der der Prozess 4 durch Betätigen
der Prozesstaste 64 auswählbar ist. In einer dritten Menüebene gemäss Figur 3c kann
dann zum Einen die Bräunung der durch den Prozess 4 ausgewählten Spiegeleier durch
Betätigen der Garparametereinstellleiste 90 ausgewählt und zum Anderen durch Betätigen
der Garzonenauswahltaste 20 angezeigt werden, dass als nächstes Garzonen auszuwählen
sind, und zwar in einer vierten Menüebene, wie sie in Figur 3d dargestellt ist. Werden
nun die Garzonentasten 30, 31, 36 und 37 betätigt, so wird in eine fünfte Menüebene
gemäß Figur 3e gewechselt. Sollte sodann noch ein zweites Garprogramm ausgewählt werden,
so ist die Bestätigungstaste 50 zu bedienen, siehe Figur 3f.
[0026] Ist ein erstes Garprogramm nach einer der drei mit Bezug auf die Figuren 1a bis 1f
bzw. 2a bis 2f bzw. 3a bis 3f beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren ausgewählt
worden, so kann auch ein zweites Garprogramm ausgewählt werden, wie im Anschluss in
Bezug auf die Figuren 4a bis 4d beschrieben. Für das zweite Garprogramm sind dabei
nur Garprogramme auswählbar, die in den noch nicht für das erste Garprogramm belegten
Garzonen zeitgleich mit dem ersten Garprozess durchführbar sind.
[0027] In einer jeweils sechsten Menüebene, der man sämtliche Details des ersten Garprogramms
entnehmen kann, nämlich als erste Größe die Auswahl der zu den Garzonentasten 30,
31, 36 und 37 gehörenden Garzonen, als zweite Größe die Auswahl des Prozesses 4 der
Betriebsart 5, also Spiegeleier, und als dritte Größe den Garegrad, nämlich die Bräunung
der Spiegeleier, kann für das zweite Garprogramm eine erste Größe ausgewählt werden-
Dafür stehen nur noch die Garzonentasten 32, 33, 34, 35, 38, 39 und 40 bis 47 zur
Verfügung. Beispielsweise kann durch Berühren der Garzonentasten 33, 34, 35, 40, 41
und 47 eine Auswahl getroffen werden, wonach sich dem Feld der Garzonentasten 30 bis
47 unmittelbar durch unterschiedliche optische Hervorhebungen entnehmen lässt, dass
zwei unterschiedliche Garprogramme in zwei unterschiedlichen Bereichen in ein und
demselben Gargerät ablaufen sollen. Durch Drücken der Bestätigungstaste 50 wird dann
in eine siebte Menüebene gemäss Figur 4b zur Auswahl einer Betriebsart des zweiten
Garprogramms gewechselt. Die siebte Menüebene bietet Betriebsarten 1 bis 7 als Vorschläge
für Gargüter an, die zeitgleich mit Spiegeleiern in den zu den Garzonentasten 33 -35,
40, 41 und 47 gehörenden Garzonen garbar sind. Die Betriebsart 1 ist dabei über die
Betriebsarttaste 11 auswählbar und kann ein Garen von Fleisch bedeuten. Unmittelbar
nach Auswahl der Betriebsart des zweiten Garprogramms wechselt das erfindungsgemäße
Gargerät sein Touchscreen 1 automatisch in eine siebte Menüebene zur Auswahl eines
Prozesses für das Garen von Fleisch. Fleisch kann dabei in einem der folgenden sechs
Prozessen gegart werden: "Steaks Braten" "Kochen", "schonendes Kochen", "Schmoren",
"Übernachtgaren", "Würste Brühen". Bei dem Prozess 1 kann es sich beispielsweise also
um "Steak Braten" handeln, wobei der Prozess 1 durch Betätigen der Prozesstaste 61
auswählbar ist, wie in Figur 4c angedeutet. Unmittelbar nach Auswahl von "Steaks Braten"
wird in eine achte Menüebene gemäß Figur 4d gewechselt, der sämtliche bisher ausgewählten
Größen entnehmbar sind, und zwar sowohl für den ersten Garprozess, bei dem Spiegeleier
in vier Garzonen mit einer bestimmten Bräunung gegart werden sollen, als auch den
zweiten Garprozess, in dem Steaks in sechs Garzonen gebraten werden sollen, um noch
der Garegrad der zu bratenden Steaks auszuwählen. Der unterschiedlichen optischen
Markierung der Garzonentasten 30 bis 47 sind dabei die ausgewählten Garzonen zu entnehmen,
während der Garprogrammanzeige 70 "Spiegeleier" und einer weiteren Garprogrammanzeige
71 "Steak Braten" entnehmbar ist. Der Garparameteranzeige 80 ist zusammen mit der
Garparametereinstellleiste 90 zudem die ausgewählte Bräunung der Spiegeleier entnehmbar,
während einer weiteren Garparameteranzeige 81 zu entnehmen ist, dass bei dem Braten
von Steaks die Bräunung derselben auswählbar ist, und zwar über eine weitere Garparametereinstellleiste
91.
[0028] Nach Auswahl sämtlicher Größen des ersten und zweiten Garprogramms sowie entsprechende
Gargutbeladung können besagte Garprogramme gestartet werden, oder aber ein drittes
Garprogramm ausgewählt werden, nämlich durch Betätigen der Bestätigungstaste 50, wobei
die Auswahl des dritten Garprogramms in Analogie zu der des zweiten Garprogramms vonstatten
geht, also lediglich Garprogramme auswählbar sind, die zeitgleich mit den bereits
ausgewählten ersten und zweiten Garprogrammen in dem Gargerät in den verbleibenden
Garzonen durchführbar sind.
[0029] Kommt es zum Starten des ersten und zweiten Garprogramms mit der in Figur 4d dargestellten
Auswahl, wird erfindungsgemäß automatisch ein auf die beiden Garprogramme optimiertes
Aufheizen der über die Garzonentasten 30, 31, 36, 37 einerseits und 33, 34, 35, 40
,41 und 47 andererseits ausgewählten Garzonen angesteuert, während die verbleibenden
Garzonen, also die Garzonen, denen die Garzonentasten 32, 38, 39, 42, 43, 44, 45 und
46 zugewiesen sind, ausgeschaltet bleiben, um Energie zu sparen.
[0030] Die erfindungsgemäßen Verfahren ermöglichen also eine hochflexible Verwendung eines
erfindungsgemäßen Gargerätes bei gleichzeitiger Energieeinsparung durch gezielte Nutzung/nicht
Nutzung von Garzonen. Dabei können Gargüter mit unterschiedlichen Ausgangszuständen
sowie Anforderung an das Garen zeitgleich in ein und demselben Gargerät gegart werden,
wobei jeweils eine Führung bei der Auswahl der Garprogramme bereitgestellt wird, die
eine Fehlbedienung und somit unerwünschte Garergebnis ausschliesst, während zu allen
Zeiten notwendige Informationen klar auf dem Touchscreen dargeboten werden. Die in
der voranstehenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie den Zeichnungen offenbarten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein, wobei der
Schutzumfang der Erfindung durch die Ansprüche definiert wird.
Bengszeichenliste
[0031]
- 1
- Touchscreen
- 11-17
- Betriebsarttaste
- 20
- Garzonenauswahltaste
- 30 - 47
- Garzonentaste
- 50
- Bestätigungstaste
- 61-66
- Prozesstaste
- 70,71
- Garprogrammanzeige
- 80,81
- Garparameteranzeige
- 90,91
- Garparametereinstellleiste
1. Verfahren zur Auswahl zumindest zweier Arbeitsprogramme, jeweils in Form eines Garprogramms
in einem Gargerät mit einer Vielzahl von jeweils durch zumindest eine erste Grösse
charakterisierten Garzonen in einem Garbereich, wobei für jede Garzone zumindest ein
durch die Länge, den Zeitpunkt und/oder die Frequenz eines Aktivierens zumindest einer
Gargutbehandlungseinrichtung bestimmter Parameter individuell eingestellt werde kann
in Abhängigkeit von zumindest einer zweiten für eine Gargutart charakteristischen
Grösse und/oder zumindest einer dritten für ein Zubehör charakteristischen Grösse,
dadurch gekennzeichnet, dass
i) nach Auswahl einer ersten Grösse für ein erstes Arbeitsprogramm für die zweite
und/oder dritte Grösse des ersten Arbeitsprogramms eine Vielzahl zu der ausgewählten
ersten Grösse passender Auswahlvorschläge angezeigt wird, oder
nach Auswahl einer zweiten Grösse für ein erstes Arbeitsprogramm für die erste und/oder
dritte Grösse des ersten Arbeitsprogramms eine Vielzahl zu der ausgewählten zweiten
Grösse passender Auswahlvorschläge angezeigt wird, oder
nach Auswahl einer dritten Grösse für ein erstes Arbeitsprogramm für die erste und/oder
zweite Grösse des ersten Arbeitsprogramms eine Vielzahl zu der ausgewählten dritten
Grösse passender Auswahlvorschläge angezeigt wird, und
nach Auswahl einer ersten, zweiten oder dritten Grösse für das erste Arbeitsprogramm
für eine vierte Grösse des ersten Arbeitsprogramms, die für einen Endgaregrad charakteristisch
ist, eine Vielzahl zu der ausgewählten ersten, zweiten bzw. dritten Grösse passender
Auswahlvorschläge angezeigt wird, und
ii) nach Auswahl des ersten Arbeitsprogramms für zumindest eine erste, zweite und/oder
dritte Grösse eines zweiten Arbeitsprogramms eine Vielzahl zu dem ausgewählten ersten
Arbeitsprogramm passender Auswahlvorschläge angezeigt wird, wobei
die Auswahlvorschläge bestimmt werden in Abhängigkeit von zum Zeitpunkt der Bestimmung
vorliegenden Betrieb der Gargutbehandlungseinrichtung, jede erste Grösse durch eine
Heizzone auf einer Heizebene oder eine Behandlungszone in einem Behandlungsraum bestimmt
wird, so dass jeder Garzone der Vielzahl von Garzonen des Garbereichs individuelle
Garprogramme zugeordnet werden, und zum gleichzeitigen Garen in mehreren Garzonen
die Garprogramme auf die Garzonen und aufeinander abgestimmt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
jede zweite Grösse durch eine Betriebsart und/oder einen Prozess bestimmt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Betriebsart bestimmt wird durch die Aktivierung der Gargutbehandlungseinrichtung
des Gargeräts, und/oder
ein Prozess bestimmt wird durch die Anzahl und/oder Zeitdauer zumindest eines Garschrittes,
vorzugsweise einer Vielzahl von nacheinander durchzuführenden Garschritten.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
jede dritte Grösse bestimmt wird durch zumindest einen Gargutträger.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
jede vierte Grösse durch einen inneren Garegrad am Ende des entsprechenden Arbeitsprogramms,
vorzugsweise bestimmt über eine Kerntemperatur, und/oder einen äusseren Garegrad am
Ende des entsprechenden Arbeitsprogramms, vorzugsweise bestimmt durch eine Bräunung,
bestimmt wird.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach Auswahl des ersten Arbeitsprogrammes für zumindest eine vierte Größe eines zweiten
Arbeitsprogramms eine Vielzahl zu dem ausgewählten ersten Arbeitsprogramm passender
Auswahlvorschläge angezeigt wird, wobei die Auswahlvorschläge bestimmt werden in Abhängigkeit
von zum Zeitpunkt der Bestimmung vorliegenden Betrieb der Gargutbehandlungsvorrichtung.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach Auswahl einer ersten, zweiten oder dritten Grösse für das erste Arbeitsprogramm
für eine fünfte Grösse des ersten Arbeitsprogramms, die für einen Gargutausgangzustand
charakteristisch ist, eine Vielzahl zu der ausgewählten ersten, zweiten bzw. dritten
Grösse passender Auswahlvorschläge angezeigt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
jede fünfte Grösse bestimmt wird dadurch, ob ein Gargut frisch, gefroren oder vorgegart
ist, und/oder durch das Ausgangsgewicht, das Ausgangskaliber und/oder die Ausgangsdicke
des Garguts.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass nach Auswahl des ersten Arbeitsprogrammes für zumindest eine vierte fünfte Größe
eines zweiten Arbeitsprogramms eine Vielzahl zu dem ausgewählten ersten Arbeitsprogramm
passender Auswahlvorschläge angezeigt wird, wobei die Auswahlvorschläge bestimmt werden
in Abhängigkeit von zum Zeitpunkt der Bestimmung vorliegenden Betrieb der Gargutbehandlungsvorrichtung.
10. Gargerät mit zumindest einer Anzeigeeinrichtung (1), einer Eingabe- und/oder Bedieneinrichtung
(1), einer Steuer- oder Regeleinrichtung, einer Gargutbehandlungseinrichtung, einer
Speichereinrichtung und einer Sensiereinrichtung, eingerichtet zum Durchführen eines
Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, und auf der Anzeigeeinrichtung
(1) alle Garzonen des Gargeräts in einem zweidimensionalen Feld anzeigbar sind, wobei
die Garzonen jedes Arbeitsprogramms unterschiedlich markierbar sind und die zweite
und/oder dritte, insbesondere die zweite, dritte, vierte und/oder fünfte, Grösse jeder
Garzone zumindest zeitweise in dem Feld darbietbar ist bzw. sind.
11. Gargerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
die Anzeigeeinrichtung und die Eingabe- und/oder Bedieneinrichtung zumindest teilweise
in einem ausgeführt sind, vorzugsweise in Form zumindest eines Touchscreens (1).
12. Gargerät nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass
die Gargutbehandlungseinrichtung zumindest eine Heizeinrichtung, wie in Form einer
elektrischen Heizung, einer Gasheizung, einer Mikrowellenquelle und/oder eines Wärmetauschers,
zumindest eine Feuchtigkeitszufuhreinrichtung, zumindest eine Feuchtigkeitsabfuhreinrichtung,
zumindest eine Wasserzufuhreinrichtung, zumindest eine Wasserabfuhreinrichtung, zumindest
eine Fett- oder Ölzufuhreinrichtung, zumindest eine Fett- oder Ölabfuhreinrichtung,
zumindest eine Druckanlegeeinrichtung und/oder zumindest eine Druckablasseinrichtung
umfasst.
13. Gargerät nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Anzeigeeinrichtung (1), vorzugsweise jeweils in einer Menüebene, zumindest
eine erste Taste (30 - 47) für die erste Grösse, zumindest eine zweite Taste (11-17
und 61 - 66) für die zweite Grössen und zumindest eine dritte Tasten (90, 91) für
die dritte Grösse darbietbar sind, wobei vorzugsweise zudem zumindest eine vierte
Tasten für die vierten Grössen und/oder zumindest eine fünfte Taste für die fünften
Grössen darbietbar ist bzw. sind.
1. Method for selecting at least two work programmes, each in the form of a cooking programme
in a cooking device with a plurality of cooking zones in a cooking area
characterised by at least one first parameter, wherein
for each cooking zone, at least one parameter determined by the length, the point
of time and/or the frequency of activation of at least one food treatment device can
be set individually as a function of at least one second characteristic parameter
for a food type and/or at least one third characteristic parameter for an accessory,
characterised in that
i) after selecting a first parameter for a first work programme a plurality of selection
proposals corresponding to the selected first parameter is displayed for the second
and/or third parameter of the first work programme, or
after selecting a second parameter for a first work programme a plurality of selection
proposals corresponding to the selected second parameter is displayed for the first
and/or third parameter of the first work programme, or after selecting a third parameter
for a first work programme a plurality of selection proposals corresponding to the
selected third parameter is displayed for the first and/or second parameter of the
first work programme, and
after selecting a first, second or third parameter for the first work programme a
plurality of selection proposals corresponding to the selected first, second or third
parameter is displayed for a fourth parameter of the first work programme which is
characteristic for a final degree of cooking, and
ii) after selecting the first work programme a plurality of selection proposals corresponding
to the selected first work programme is displayed for at least a first, second and/or
third parameter of a second work programme, wherein the selection proposals are determined
depending on the operation of the food treatment device at the time of determination,
each first parameter is determined by a heating zone on a heating level or a treatment
zone in a treatment room, such that individual cooking programmes are allocated to
each cooking zone of the plurality of cooking zones of the cooking area, and for simultaneous
cooking in a plurality of cooking zones the cooking programmes are conformed with
the cooking zones and with each other.
2. Method according to claim 1, characterised in that
each second parameter is determined by an operating mode and/or a process.
3. Method according to claim 2, characterised in that
an operating mode is determined by activating the food treatment device of the cooking
device, and/or
a process is determined by the number and/or duration of at least one cooking step,
preferably a plurality of successively performed cooking steps.
4. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that
each third parameter is determined by at least one food carrier.
5. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that
each fourth parameter is determined by an inner degree of cooking at the end of the
respective work programme, preferably determined by a core temperature, and/or an
outer degree of cooking at the end of the respective work programme, preferably determined
by a browning.
6. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that
after selecting the first work programme a plurality of selection proposals corresponding
to the selected first work programme is displayed for at least one fourth parameter
of a second work programme, wherein the selection proposals are determined depending
on the operation of the food treatment device at the time of determination.
7. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that
after selecting a first, second or third parameter for the first work programme a
plurality of selection proposals corresponding to the selected first, second or third
parameter is displayed for a fifth parameter of the first work programme which is
characteristic for an initial condition of the food.
8. Method according to claim 7, characterised in that
each fifth parameter is determined by whether a food is fresh, frozen or precooked,
and/or by the initial weight, the initial calibre and/or the initial thickness of
the food.
9. Method according to claim 7 or 8, characterised in that
after selecting the first work programme a plurality of selection proposals corresponding
to the selected first work programme is displayed for at least a fourth fifth parameter
of the second work programme, wherein the selection proposals are determined depending
on the operation of the food treatment device at the time of determination.
10. Cooking device with at least one display device (1), an input and/or operating unit
(1),
a control or regulating device, a food treatment device, a storage device and a sensing
device, configured for carrying out a method according to any one of the preceding
claims, and
on the display device (1) all cooking zones of the cooking device can be displayed
in a two-dimensional field, wherein the cooking zones of each work programme can be
marked differently and the second and/or third, in particular the second, third, fourth
and/or fifth parameter of each cooking zone can be at least temporarily displayed
in the field.
11. Cooking device according to claim 10, characterised in that
the display device and the input and/or operating device are at least partially embodied
integrally, preferably in the form of at least one touchscreen (1).
12. Cooking device according to claim 10 or 11, characterised in that
the food treatment device comprises at least one heating device, e.g. in the form
of an electrical heating, a gas heating, a microwave source and/or a heat exchanger,
at least one moisture supply device, at least one moisture extracting device, at least
one water supply device, at least one water extracting device, at least one grease
or oil supply device, at least one grease or oil extracting device, at least one pressure
application device and/or at least one pressure relief device.
13. Cooking device according to any one of claims 10 to 12, characterised in that
on the display unit (1), preferably at one respective menu level, at least one first
button (30-47) for the first parameter, at least one second button (11-17 and 61-66)
for the second parameters and at least one third button (90, 91) for the third parameter
can be displayed, wherein preferably in addition at least one fourth button for the
fourth parameters and/or at least one fifth button for the fifth parameters can be
displayed.
1. Procédé de sélection d'au moins deux programmes de travail, à chaque fois sous la
forme d'un programme de cuisson dans un appareil de cuisson présentant dans un domaine
de cuisson plusieurs zones de cuisson caractérisées à chaque fois par au moins une
première grandeur, dans lequel
pour chaque zone de cuisson, au moins un paramètre déterminé par la longueur, l'instant
et/ou la fréquence d'une activation d'au moins un dispositif de traitement de produit
à cuire peut être réglé individuellement en fonction d'au moins une deuxième grandeur
qui est caractéristique d'un type de produit à cuire et/ou d'au moins une troisième
grandeur qui est caractéristique d'un accessoire,
caractérisé en ce que
i) après la sélection d'une première grandeur pour un premier programme de travail,
on affiche pour la deuxième et/ou troisième grandeur du premier programme de travail
une pluralité de propositions de sélection adaptées à la première grandeur sélectionnée,
ou
après la sélection d'une deuxième grandeur pour un premier programme de travail, on
affiche pour la première et/ou troisième grandeur du premier programme de travail
une pluralité de propositions de sélection adaptées à la deuxième grandeur sélectionnée,
ou
après la sélection d'une troisième grandeur pour un premier programme de travail,
on affiche pour la première et/ou deuxième grandeur du premier programme de travail
une pluralité de propositions de sélection adaptées à la troisième grandeur sélectionnée,
et
après la sélection d'une première, deuxième ou troisième grandeur pour le premier
programme de travail, on affiche pour une quatrième grandeur du premier programme
de travail, laquelle quatrième grandeur est caractéristique d'un degré de cuisson
final, une pluralité de propositions de sélection adaptées respectivement à la première,
deuxième ou troisième grandeur sélectionnée, et
ii) après la sélection du premier programme de travail, on affiche pour au moins une
première, deuxième et/ou troisième grandeur d'un deuxième programme de travail une
pluralité de propositions de sélection adaptées au premier programme de travail sélectionné,
dans lequel
on détermine les propositions de sélection en fonction du fonctionnement du dispositif
de traitement de produit à cuire à l'instant de la détermination,
on détermine chaque première grandeur par une zone de chauffage sur un plan de chauffage
ou une zone de traitement dans un espace de traitement de telle sorte qu'il est associé
à chaque zone de cuisson de la pluralité de zones de cuisson du domaine de cuisson
des programmes de cuisson individuels et que, en vue d'une cuisson simultanée dans
plusieurs zones de cuisson, les programmes de cuisson sont adaptés aux zones de cuisson
et les uns aux autres.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que
chaque deuxième grandeur est déterminée par un mode de fonctionnement et/ou par un
processus.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que
un mode de fonctionnement est déterminé par l'activation du dispositif de traitement
de produit à cuire de l'appareil de cuisson, et/ou
un processus est déterminé par le nombre et/ou la durée d'au moins une étape de cuisson,
de préférence d'une pluralité d'étapes de cuisson à effectuer les unes après les autres.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
chaque troisième grandeur est déterminée par au moins un support de produit à cuire.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
chaque quatrième grandeur est déterminée par un degré de cuisson interne à la fin
du programme de travail considéré, déterminée de préférence par l'intermédiaire d'une
température à coeur, et/ou par un degré de cuisson externe à la fin du programme de
travail considéré, déterminée de préférence par l'intermédiaire d'un degré de brunissement.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
après la sélection du premier programme de travail, on affiche pour au moins une quatrième
grandeur d'un deuxième programme de travail une pluralité de propositions de sélection
adaptées au premier programme de travail sélectionné, dans lequel les propositions
de sélection sont déterminées en fonction du fonctionnement du dispositif de traitement
de produit à cuire à l'instant de la détermination.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
après la sélection d'une première, deuxième ou troisième grandeur pour le premier
programme de travail, on affiche pour une cinquième grandeur du premier programme
de travail, laquelle cinquième grandeur est caractéristique d'un état initial de produit
à cuire, une pluralité de propositions de sélection adaptées respectivement à la première,
deuxième ou troisième grandeur sélectionnée.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que
chaque cinquième grandeur est déterminée par le fait qu'un produit à cuire est frais,
surgelé ou précuit, et/ou par le poids initial, le calibre initial et/ou l'épaisseur
initiale du produit à cuire.
9. Procédé selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que
après la sélection du premier programme de travail, on affiche pour au moins une quatrième
cinquième grandeur d'un deuxième programme de travail une pluralité de propositions
de sélection adaptées au premier programme de travail sélectionné, dans lequel les
propositions de sélection sont déterminées en fonction du fonctionnement du dispositif
de traitement de produit à cuire à l'instant de la détermination.
10. Appareil de cuisson avec au moins un dispositif d'affichage (1), un dispositif d'entrée
et/ou de commande (1), un dispositif de commande ou de réglage, un dispositif de traitement
de produit à cuire, un dispositif de stockage et un dispositif capteur,
conçu pour la mise en oeuvre d'un procédé selon l'une quelconque des revendications
précédentes, et
toutes les zones de cuisson de l'appareil de cuisson pouvant être présentées sur le
dispositif d'affichage (1) dans un champ à deux dimensions, dans lequel les zones
de cuisson de chaque programme de travail peuvent être repérées de manière différente
et la deuxième et/ou troisième, en particulier la deuxième, troisième, quatrième et/ou
cinquième, grandeur de chaque zone de cuisson peut être proposée au moins temporairement
dans le champ.
11. Appareil de cuisson selon la revendication 10, caractérisé en ce que
le dispositif d'affichage et le dispositif d'entrée et/ou de commande sont réalisés
au moins partiellement en un seul, de préférence sous la forme au moins d'un écran
tactile (1).
12. Appareil de cuisson selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que
le dispositif de traitement de produit à cuire comprend au moins un dispositif de
chauffage, par exemple sous la forme d'un chauffage électrique, d'un chauffage à gaz,
d'une source de micro-ondes et/ou d'un échangeur de chaleur, au moins un dispositif
d'apport d'humidité, au moins un dispositif d'évacuation d'humidité, au moins un dispositif
d'apport d'eau, au moins un dispositif d'évacuation d'eau, au moins un dispositif
d'apport de matière grasse ou d'huile, au moins un dispositif d'évacuation de matière
grasse ou d'huile, au moins un dispositif d'application de pression et/ou au moins
un dispositif de retrait de pression.
13. Appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que
sur le dispositif d'affichage (1), de préférence à chaque fois dans un plan de menu,
on peut proposer au moins une première touche (30-47) pour la première grandeur, au
moins une deuxième touche (11-17 et 61-66) pour les deuxièmes grandeurs et au moins
une troisième touche (90, 91) pour la troisième grandeur, dans lequel au moins une
quatrième touche pour les quatrièmes grandeurs et/ou au moins une cinquième touche
pour les cinquièmes grandeurs peuvent en outre être proposées de préférence.
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