[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1
und eine diesbezügliche Kraftfahrzeugklimaanlage.
[0002] Kraftfahrzeugklimaanlagen dienen dazu, die dem Innenraum eines Kraftfahrzeuges zuzuführende
Luft zu erwärmen und/oder zu kühlen. In Kraftfahrzeugklimaanlagen werden elektrische
Heizeinrichtungen eingesetzt, um die Luft zu erwärmen, welche dem Innenraum zugeführt
wird. Die elektrische Heizeinrichtung umfasst einen Wärmeübertrager mit einem PTC-Element.
PTC-Elemente (PTC: Positive Temperature Coefficient) sind Strom leitende Materialien,
die einen elektrischen Widerstand aufweise und bei tieferen Temperaturen den Strom
besser leiten können als bei höheren Temperaturen. Ihr elektrischer Widerstand vergrößert
sich somit bei steigender Temperatur. Das PTC-Element besteht im Allgemeinen aus Keramik
und ist ein Kaltleiter. Dadurch stellt sich unabhängig von den Randbedingungen - wie
z.B. angelegte Spannung, Nominalwiderstand oder Luftmenge an dem PTC-Element - eine
sehr gleichmäßige Oberflächentemperatur am PTC-Element ein. Eine Überhitzung kann
verhindert werden wie sie z. B. mit einem normalen Wärme abgebenden Heizdraht auftreten
könnte, da hier unabhängig von den Randbedingungen immer ungefähr der gleiche Widerstand
und dadurch eine im Wesentlichen identische elektrische Heizleistung aufgebracht wird
[0003] Ein Wärmeübertrager umfasst ein PTC-Element, wenigstens zwei elektrische Leiter mittels
denen elektrischer Strom durch das PTC-Element geleitet wird und Wärmeleitelemente,
insbesondere Lamellen, mittels denen die Oberfläche zum Erwärmen der Luft vergrößert
und somit die Wärme von dem PTC-Element auf das Wärmeleitelement und die Luft übertragen
wird. In zunehmendem Maße werden Kraftfahrzeuge hergestellt, welche über einen ausschließlichen
elektrischen Antrieb oder über einen Hybridantrieb verfügen. Kraftfahrzeugklimaanlagen
für diese Kraftfahrzeuge verfügen im Allgemeinen nicht mehr über einen Wärmeaustauscher
zum Erwärmen der Luft der von Kühlflüssigkeit durchströmt wird. Die gesamte Heizleistung
der Kraftfahrzeugklimaanlage muss deshalb von der elektrischen Heizeinrichtung aufgebracht
werden. Aus diesem Grund ist es erforderlich, das PTC-Element auch mit Hochspannung,
z. B. im Bereich von 50 bis 50 Volt anstelle von Niederspannung mit 12 Volt, zu betreiben.
Hochspannung in einer Kraftfahrzeugklimaanlage stellt jedoch ein Sicherheitsproblem
dar, weil beispielsweise durch eine menschliche Berührung von unter Hochspannung stehenden
Teilen dem Menschen von der Hochspannung gesundheitlicher Schaden zugefügt werden
kann.
[0004] Die
US 4 327 282 zeigt einen Wärmeübertrager mit einem PTC-Heizelement. Mittels Kontaktplatten wird
Strom durch das PTC-Heizelement geleitet und an den Kontaktplatten ist eine Isolierschicht
angeordnet. Die Komponenten werden mittels eines U-förmigen Clipses zusammengehalten.
[0005] Aus der
EP 1 768 458 A1 ist ein Wärme erzeugendes Element einer Heizvorrichtung zur Lufterwärmung bekannt,
umfassend wenigstens ein PTC-Element und an gegenüberliegenden Seitenflächen des PTC-Elementes
anliegende elektrische Leiterbahnen, wobei die beiden elektrischen Leiterbahnen außenseitig
von einer nicht elektrisch leitenden Isolierschicht umgeben sind.
[0006] Die
EP 1 768 457 A1 offenbart ein wärmeerzeugendes Element einer Heizvorrichtung, wobei das wärmeerzeugende
Element ein PTC-Element aufweist, welches zwischen elektrischen Leiterbahnen angeordnet
ist. Zur Sicherheit gegen elektrische Überschläge und Kriechströme ist zwischen einem
Positionsrahmen und dem PTC-Element ein Isolierspalt vorgesehen.
[0007] Die
US 6 178 292 B1 offenbart einen fluiddurchströmten Heizkörper mit einem daran angeordneten elektrischen
Heizkörper.
[0008] Die
EP 2 023 056 A1 offenbart einen Verbindungsprozess für einen Luftheizer.
[0009] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Wärmeübertrager und eine
Kraftfahrzeugklimaanlage zur Verfügung zu stellen, bei dem ein mit elektrischem Strom
unter Hochspannung, z. B. mehr als 50 V, betriebener Wärmeübertrager ohne Gefährdung
für die Umwelt, insbesondere Menschen, betrieben werden kann. Der Wärmeübertrager
und die Kraftfahrzeugklimaanlage sollen in der Herstellung preiswert sein und zuverlässig
im Betrieb arbeiten.
[0010] Diese Aufgabe wird mit einem Wärmeübertrager gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0011] Dieser Wärmeübertrager umfasst gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 wenigstens ein
PTC-Element, wenigstens zwei mit dem wenigstens einen PTC-Element elektrisch leitend
verbundene Leiter, insbesondere Leiterplatten, um elektrischen Strom durch das wenigstens
eine PTC-Element zu leiten und dadurch das PTC-Element zu erwärmen und wenigstens
ein Wärmeleitelement zur Übertragung von Wärme von dem wenigstens einen PTC-Element
auf ein zu erwärmendes Fluid und wenigstens ein Mittel zum Verbinden des wenigstens
einen PTC-Elements, der wenigstens zwei Leiter und des wenigstens einen Wärmeleitelementes
miteinander, wobei mittels wenigstens eines ersten elektrischen Isolierelementes wenigstens
ein Wärmeleitelement elektrisch von wenigstens einem Leiter isoliert ist.
[0012] Erfindungsgemäß ist das wenigstens eine erste elektrische Isolierelement zwischen
wenigstens einem Leiter und wenigstens einem Wärmeleitelement angeordnet und wenigstens
ein zweites elektrisches Isolierelement isoliert elektrisch wenigstens ein PTC-Element
und wenigstens einen Leiter, wobei das wenigstens eine erste elektrische Isolierelement
aus einem anderen Material besteht als das wenigstens eine zweite elektrische Isolierelement.
[0013] In einer ergänzenden Ausführungsform steht das wenigstens eine zweite elektrische
Isolierelement in, vorzugsweise unmittelbaren, Kontakt zu dem wenigstens einen PTC-Element
und/oder dem wenigstens einen Leiter und/oder dem wenigstens einen Wärmeleitelement,
insbesondere eine Wärmeleitplatte des Wärmeleitelementes.
[0014] Erfindungsgemäß ist das wenigstens eine zweite elektrische Isolierelement ein erhärtbares
oder erhärtetes Fluid oder Gel, z. B. ein Klebstoff, insbesondere Silikon-Klebstoff,
oder ein Isoliergel bzw. -fluid ist. Das Fluid oder Gel isoliert elektrisch.
[0015] Eine stoffschlüssige Verbindung hat den Vorteil, dass als Mittel zum Verbinden der
Komponenten des Wärmeübertragers, d. h. des wenigstens einen PTC-Elementes, der wenigstens
zwei Leiter und des wenigstens einen Wärmeleitelementes, keine aufwendige Halteeinrichtung,
z. B. ein Clip oder ein Rahmen, erforderlich ist. Als Mittel zum Verbinden dient somit
das Material, welches die stoffschlüssige Verbindung herstellt.
[0016] Erfindungsgemäß isoliert das wenigstens eine zweite elektrische Isolierelement das
wenigstens eine PTC-Element und den wenigstens einen Leiter in denjenigen Bereichen
und deckt eine Oberfläche davon ab, in welchen das wenigstens eine PTC-Element oder
der wenigstens eine Leiter nicht Kontakt oder Verbindung zu dem wenigstens einen PTC-Element
oder dem wenigstens einen Leiter oder dem wenigstens einen Wärmeleitelement oder dem
wenigstens einen ersten elektrischen Isolierelement steht.
[0017] In einer Variante ist das wenigstens eine zweite Isolierelement von einem Rahmenprofil
und/oder dem ersten elektrischen Isolierelement und/oder der Wärmeleitplatte wenigstens
teilweise eingeschlossen oder abgedeckt.
[0018] In einer weiteren Ausgestaltung umfasst das wenigstens eine erste elektrische Isolierelement
Keramik und/oder Kunststoff, z. B. Polyimid, und/oder ein Mineral, z. B. MICA, und/oder
das wenigstens eine erste elektrische Isolierelement ist eine Folie, eine Platte oder
eine Beschichtung.
[0019] Insbesondere ist das wenigstens eine zweite elektrische Isolierelement mittels Einspritzen
in einen Hohlraum eingebracht zum Isolieren und/oder das wenigstens eine zweite elektrische
Isolierelement ist ein Klebstoff, z. B. Silikon-Klebstoff, und ein Überschuss an Klebstoff
ist in den Hohlraum aufgrund eines Verbindens des wenigstens einen PTC-Elements und/oder
des wenigstens einen Leiters und/oder des wenigstens einen ersten Isolierelementes
und/oder des wenigstens einen Wärmeleitelement, insbesondere der Wärmeleitplatte des
Wärmeleitelementes, miteinander mittels des Klebstoffes gepresst.
[0020] Eine erfindungsgemäße Kraftfahrzeugklimaanlage umfasst wenigstens einen in dieser
Anmeldung beschriebenen Wärmeübertrager.
[0021] Ein Verfahren zur Herstellung eines Wärmeübertragers, insbesondere eines in dieser
Anmeldung beschriebenen Wärmeübertragers, ist mit den Schritten ausgebildet: zur Verfügung
stellen wenigstens eines PTC-Elements, zur Verfügung stellen von wenigstens zwei elektrischen
Leitern, insbesondere Leiterplatten, zum Durchleiten von elektrischem Strom durch
das wenigstens eine PTC-Element, zur Verfügung stellen wenigstens eines Wärmeleitelements
zur Übertragung von Wärme von dem wenigstens einen PTC-Element auf ein zu erwärmendes
Fluid, Verbinden der wenigstens zwei Leiter mit dem wenigstens einen PTC-Element,
Verbinden des wenigstens einen Wärmeleitelementes mit wenigstens einem Leiter und/oder
wenigstens einem PTC-Element, wobei wenigstens ein erstes elektrisches Isolierelement
zur Verfügung gestellt wird und das wenigstens ein erstes elektrisches Isolierelement
mit wenigstens einem Leiter und/oder wenigstens einem Wärmeleitelement verbunden wird,
um wenigstens ein Wärmeleitelement elektrisch von wenigstens einem Leiter zu isolieren.
[0022] In einer Variante wird wenigstens ein, insbesondere als, vorzugsweise erhärtbares
und/oder erhärtetes, Fluid oder, vorzugsweise erhärtbares und/oder erhärtetes, Gel
oder Isoliergel bzw. -fluid ausgebildetes, zweites elektrisches Isolierelement, z.
B: ein Klebstoff, insbesondere Silikon-Klebstoff, auf das wenigstens eine PTC-Element
und/oder den wenigstens einen Leiter und/oder das wenigstens eine Wärmeleitelement,
insbesondere eine Wärmeleitplatte des Wärmeleitelementes, aufgebracht, insbesondere
mittels Spritzen, Pumpen oder Pressen, so dass vorzugsweise das wenigstens eine zweite
elektrische Isolierelement das wenigstens eine PTC-Element und/oder den wenigstens
einen Leiter und/oder das wenigstens eine Wärmeleitelement, insbesondere die Wärmeleitplatte
des Wärmeleitelementes, in denjenigen Bereichen wenigstens teilweise elektrisch isoliert,
in welchen das wenigstens eine PTC-Element und/oder der wenigstens eine Leiter und/oder
das wenigstens eine Wärmeleitelement nicht in mittelbaren, z. B. mittels eines Klebstoffes,
oder in unmittelbaren Kontakt zu dem wenigstens einen PTC-Element und/oder dem wenigstens
einen Leiter und/oder dem wenigstens einen ersten Isolierelement und/oder dem wenigstens
einen Wärmeleitelement steht.
[0023] In einer zusätzlichen Ausführungsform ist das wenigstens eine zweite elektrische
Isolierelement ein Klebstoff zum Verbinden des wenigstens einen PTC-Elements und/oder
des wenigstens einen Leiters und/oder des wenigstens einen ersten Isolierelementes
und/oder des wenigstens einen Wärmeleitelements, insbesondere eine Wärmeleitplatte
des Wärmeleitelementes, miteinander und mittels des Klebstoffes das wenigstens eine
PTC-Element und/oder der wenigstens eine Leiter und/oder das wenigstens eine Wärmeleitelement,
insbesondere eine Wärmeleitplatte des Wärmeleitelementes, miteinander stoffschlüssig
verbunden werden.
[0024] In einer weiteren Ausgestaltung wird auf das wenigstens eine PTC-Element und/oder
den wenigstens einen Leiter und/oder das wenigstens eine erste Isolierelement und/oder
das wenigstens eine Wärmeleitelement, ein Überschuss an Klebstoff aufgebracht als
zum Verbinden erforderlich ist und beim stoffschlüssigen Verbinden, d. h. Zusammenpressen,
der Überschuss auf das wenigstens eine PTC-Element und/oder den wenigstens einen Leiter
und/oder das wenigstens eine Wärmeleitelement gepresst oder gedrückt wird, so dass
vorzugsweise das wenigstens eine zweite elektrische Isolierelement das wenigstens
eine PTC-Element und/oder den wenigstens einen Leiter und/oder das wenigstens eine
Wärmeleitelement, insbesondere die Wärmeleitplatte des Wärmeleitelementes, in denjenigen
Bereichen wenigstens teilweise elektrisch isoliert, in welchen das wenigstens eine
PTC-Element und/oder der wenigstens eine Leiter und/oder das wenigstens eine Wärmeleitelement
nicht in mittelbaren, z. B. mittels eines Klebstoffes, oder in unmittelbaren Kontakt
zu dem wenigstens einen PTC-Element und/oder dem wenigstens einen Leiter und/oder
das wenigstens eine erste Isolierelement und/oder dem wenigstens einen Wärmeleitelement
steht.
[0025] Insbesondere wird das wenigstens eine erste Isolierelement anders mit dem Wärmeübertrager
verbunden als das wenigstens eine zweite Isolierelement.
[0026] Vorzugsweise wird das wenigstens eine erste Isolierelement anders in den Wärmeübertrager
eingebracht als das wenigstens eine zweite Isolierelement.
[0027] In einer weiteren Ausgestaltung erfolgt in der Kraftfahrzeugklimaanlage das Erwärmen
der Luft ausschließlich mittels wenigstens einer elektrischen Heizeinrichtung, insbesondere
ein in dieser Anmeldung beschriebener Wärmeübertrager mit einem PTC-Element.
[0028] In einer weiteren Ausgestaltung weist das wenigstens eine erste und/oder das wenigstens
eine zweite Wärmeleitelement eine Wärmeleitfähigkeit von wenigstens 1 W/mK, insbesondere
wenigstens 30 W/mK auf.
[0029] In einer weiteren Ausführungsform weist das wenigstens eine erste und/oder das wenigstens
eine zweite Isolierelement eine elektrische Isolation von wenigstens 1 kV/mm, insbesondere
wenigstens 25 kV/mm auf.
[0030] In einer Variante weist das wenigstens eine erste und/oder das wenigstens eine zweite
Isolierelement im Querschnitt eine Durchschlagfestigkeit von wenigstens 1 kV auf.
[0031] In einer weiteren Ausgestaltung weist das wenigstens eine erste und/oder das wenigstens
eine zweite Isolierelement eine Wärmeleitfähigkeit von wenigstens 1 W/mK, insbesondere
wenigstens 25 W/mK auf. Das wenigstens eine erste und/oder das wenigstens eine zweite
Isolierelement kann damit einerseits gut elektrisch isolieren und kann andererseits
ausreichend gut die Wärme von dem PTC-Element zu dem Wärmeleitelement leiten.
[0032] In einer weiteren Ausgestaltung ist das wenigstens eine erste Isolierelement wenigstens
zweiteilig. Das wenigstens eine erste Isolierelement kann beispielsweise eine Folie
und eine Platte umfassen. Die Platte weist eine ausreichend große Steifigkeit auf
und ist somit nicht leicht biegbar wie die Folie.
[0033] Im Nachfolgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Querschnitt einer Kraftfahrzeugklimaanlage,
- Fig. 2
- einen Querschnitt des Wärmeübertragers gemäß Fig. 2 in einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 3
- einen Querschnitt des Wärmeübertragers gemäß Fig. 2 in einer zweiten Ausführungsform,
- Fig. 4
- einen Querschnitt des Wärmeübertragers gemäß Fig. 2 in einer dritten Ausführungsform,
- Fig. 5
- einen Querschnitt des nicht erfindungsgemäßen Wärmeübertragers und
- Fig. 6
- eine Explosionsdarstellung des Wärmeübertragers in einem Schichtaufbau.
[0034] Fig. 1 zeigt eine Kraftfahrzeugklimaanlage 7. In einem Klimaanlagengehäuse 9 mit
einer Bodenwandung 10 und einer Austrittsöffnung 12 ist ein Gebläse 8, ein Filter
13, ein Kältemittelverdampfer 14 und eine elektrische Heizeinrichtung 15 angeordnet.
Das Klimaanlagengehäuse 9 bildet somit einen Kanal 18 zum Durchleiten der Luft. Wandungen
11 des Klimaanlagengehäuses 9 weisen an der Innenseite eine Oberfläche 19 auf, welche
den Kanal 18 begrenzen. Die Luft für den Innenraum eines Kraftfahrzeuges wird mittels
des Gebläses 8 durch den Filter 13, den Kältemittelverdampfer 14 sowie die elektrische
Heizeinrichtung 15 geleitet.
[0035] Die Kraftfahrzeugklimaanlage 7 ist somit nicht mit einem von Kühlmittel durchströmten
Wärmeaustauscher versehen zum Erwärmen der durch die Kraftfahrzeuganlage 7 geleiteten
Luft. Die durch die Kraftfahrzeugklimaanlage 7 geleitete Luft wird ausschließlich
mittels der elektrischen Heizeinrichtung 15 erwärmt. Die Kraftfahrzeugklimaanlage
7 wird vorzugsweise in einem Kraftfahrzeug mit ausschließlich elektrischem Antrieb
oder mit einem Hybridantrieb eingesetzt (nicht dargestellt). Um mittels der elektrischen
Heizeinrichtung 15 die notwendige Heizleistung zu erreichen, muss die elektrische
Heizeinrichtung 15 mit Hochspannung, z. B. mit mehr als 50 Volt, betrieben werden.
[0036] In Fig. 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel der als Wärmeübertrager 6 ausgebildeten
elektrischen Heizeinrichtung 15 der Kraftfahrzeugklimaanlage 7 abgebildet. Der Wärmeübertrager
6 umfasst ein plattenförmiges PTC-Element 1 aus Keramik, eine erste Leiterplatte 3
und eine zweite Leiterplatte 4 jeweils als Leiter 20, um elektrischen Strom durch
das PTC-Element 1 leiten zu können. Wellrippen 21 als Wärmeleitelemente 2 leiten die
in dem PTC-Element 1 aufgrund des elektrischen Widerstandes des PTC-Elementes 1 erzeugte
Wärme auf die durch die Kraftfahrzeugklimaanlage 7 geleitete Luft. Die Wellrippen
21 sind an einer Wärmeleitplatte 16 befestigt. Die Wellrippen 21 vergrößern die Oberfläche,
welche zur Verfügung steht, um Wärme auf die Luft zu übertragen. Die beiden Leiterplatten
3, 4 sind dabei auf dem PTC-Element 1 aufgeklebt. Die Wärmeleitelemente 2 und die
Leiter 20 bestehen aus Metall, z. B. aus Aluminium.
[0037] Die Verbindung oder der Kontakt zwischen den Wellrippen 21 bzw. der Wärmeleitplatte
16 als Bestandteil des Wärmeleitelementes 2 und den Leiterplatten 3, 4 erfolgt dabei
mittelbar mit einem ersten Isolierelement 5a.
[0038] Das erste elektrische Isolierelement 5a besteht aus Kunststoff, z. B. Polyimid, Keramik
oder Mineralien, z. B. MICA, oder einem sonstigen Material mit einer ausreichend guten
Wärmeleitfähigkeit, um die Wärme von dem PTC-Element 1 zu den Wellrippen 21 leiten
zu können und andererseits eine ausreichend gute elektrische Isolation aufweist, um
die Wellrippen 21 von den unter Hochspannung stehenden Leiterplatten 3, 4 elektrisch
zu isolieren und dadurch bei einem Berühren der Wellrippen 21 einen Stromschlag einer
Person verhindern zu können. Die ersten Isolierelemente 5a decken dabei eine Breitseite
der Leiterplatten 3, 4 vollständig ab, so dass die Leiterplatten 3, 4 lediglich in
denjenigen Bereichen zusätzlich isoliert werden muss, an denen die Leiterplatten 3,
4 nicht mit dem ersten Isolierelement 5a und dem PTC-Element 1 in Kontakt stehen.
Die Leiterplatten 3, 4 sind mit dem ersten Isolierelement 5a mittels Klebstoff 23
stoffschlüssig verbunden. Dies gilt auch für die Verbindung zwischen dem ersten Isolierelement
5a und der Wärmeleitplatte 16 sowie der Verbindung zwischen dem PTC-Element 1 und
der ersten und zweiten Leiterplatte 3, 4.
[0039] In einen Hohlraum 22, der im Wesentlichen von einem Rahmenprofil 17, dem PTC-Element
1, den beiden Leiterplatten 3, 4, den beiden ersten Isolierelementen 5a und den beiden
Wärmeleitplatten 16 eingeschlossen ist, ist ein zweites elektrisches Isolierelement
5 b eingebracht. Das zweite elektrische Isolierelement 5 b ist ein, insbesondere erhärtbares
bzw. erhärtetes, Fluid oder Gel, z. B. ein Klebstoff 23, oder ein im Wesentlichen
nicht erhärtbares bzw. erhärtetes Isolierfluid oder -gel 24. Beim zweiten elektrischen
Isolierelement 5 b ist normalerweise keine ausreichend hohe Wärmeleitfähigkeit erforderlich
wie bei dem ersten Isolierelement 5a, weil durch das zweite elektrische Isolierelement
5 b im Wesentlichen keine Wärme oder nur eine geringe Wärmemenge zu dem Wärmeleitelement
2 geleitet werden muss. Das zweite elektrische Isolierelement 5 b weist eine ausreichend
hohe elektrische Isolation auf.
[0040] Das zweite Isolierelement 5 b kann auf verschiedene Art und Weise in den Hohlraum
22 eingebracht werden. In einer ersten Variante wird das Isoliergel 24 oder ein Klebstoff
23 in den Hohlraum 22 durch Öffnungen in dem Rahmenprofil 17 oder Öffnungen im Bereich
des Rahmenprofils 17 eingespritzt oder eingepumpt. Das Isoliergel 24 oder der Klebstoff
23 mit den Eigenschaften eines Fluides und einer hohen Viskosität passt sich dabei
den Begrenzungsflächen des Hohlraumes 22, gebildet im Wesentlichen von dem Rahmenprofil
17, dem PTC-Element 1, den beiden Leiterplatten 3, 4, den beiden ersten Isolierelementen
5a und den beiden Wärmeleitplatten 16, im Wesentlichen vollständig an, so dass der
Hohlraum 22 vollständig von dem Klebstoff 23 oder dem Isoliergel 24 ausgefüllt ist.
[0041] Damit sind insbesondere das PTC-Element 1 und die beiden Leiterplatten 3, 4 vollständig
gegenüber der Umgebung elektrisch isoliert, weil in den anderen Bereichen das PTC-Element
1 mit den Leiterplatten 3, 4 in Verbindung stehen und die beiden Leiterplatten 3,
4 mit dem PTC-Element 1 und dem ersten elektrischen Isolierelement 5a mittelbar oder
unmittelbar in Verbindung steht. Aufgrund des vollständigen, hohlraumfreien Ausfüllens
des Hohlraumes 22 mit dem Klebstoff 23 oder dem Isoliergel 24 sind das PTC-Element
und die beiden Leiterplatten 3, 4 fluiddicht in dem Wärmeübertrager 6 eingeschlossen,
so dass im Allgemeinen auch keine Kriechströme an der Außenseite des Wärmeübertragers
6 auftreten oder ein Berühren des Wärmeübertragers 6, auch bei Feuchtigkeit an der
Oberfläche des Wärmeübertragers 6, keine Gefahr darstellt. Das Isoliergel 24 ist dabei
dahingehend ausgebildet, dass es nach dem Einbringen in den Hohlraum 22 nicht auslaufen
kann, indem entweder das Isoliergel 24 eine ausreichend hohe Viskosität aufweist oder
bei Kontakt mit Luft die Viskosität erhöht wird oder das Isoliergel 24 an der in mit
Luft in Kontakt stehenden Bereich geringfügig erhärtet.
[0042] In einer nicht dargestellten Ausführungsform ist der Hohlraum 22 mit der Umgebung
nur mit einer Öffnung, z. B. in dem Rahmenprofil 17, verbunden. Durch diese Öffnung
wird der Klebstoff 23 oder das Isoliergel 24 bzw. das Isolierfluid 24 eingespritzt
und anschließend die Öffnung fluiddicht, z. B. mittels eines Stopfens, verschlossen.
In dieser nicht dargestellten Ausführungsform ist somit ein Erhärten des Klebstoffes
23 oder eine ausreichend hohe Viskosität des Isolierfluides 24 nicht erforderlich
(nicht dargestellt).
[0043] In einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsform ist das zweite Isolierelement
5 b ein Feststoff wie das erste Isolierelement 5a. Das zweite Isolierelement 5 b weist
dabei genau die komplementäre Form zu dem Hohlraum 22 auf, so dass das zweite Isolierelement
5 b lediglich in den Hohlraum 22 eingelegt werden muss. Die Verbindung zwischen dem
zweiten Isolierelement 5 b als Feststoff und dem Hohlraum 22 erfolgt stoff- und/oder
kraftund/oder formschlüssig. Beispielsweise wird auf das zweite elektrische Isolierelement
5 b eine dünne Schicht Klebstoff 23 aufgebracht und/oder das zweite Isolierelement
5 b ist zwischen dem Rahmenprofil 17 und dem PTC-Element 1 sowie den beiden Leiterplatten
3, 4 eingeklemmt (nicht dargestellt).
[0044] In einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsform besteht das erste Isolierelement
5 a aus Kunststoff und wird mittels Umspritzen der ersten und zweiten Leiterplatte
3, 4 mit der ersten und zweiten Leiterplatte 3, 4 verbunden. Hierzu wird eine Leiterplatte
3, 4 in ein Spritzgießwerkzeug eingelegt und anschließend in das Spritzgießwerkzeug,
vorzugsweise thermoplastischer, Kunststoff eingebracht. Das erste Isolierelement 5
a aus Kunststoff ist damit unmittelbar mit der ersten und zweiten Leiterplatte 3,
4 verbunden. Zur besseren Verbindung des ersten Isolierelementes 5 a mit der ersten
und zweiten Leiterplatte 3, 4 können auf der ersten oder zweiten Leiterplatte 3, 4
Haftmittel aufgebracht werden vor dem Einbringen der ersten oder zweiten Leiterplatte
3, 4 in das Spritzgießwerkzeug (nicht dargestellt).
[0045] Das PTC-Element 1 ist mit den beiden Leiterplatten 3, 4 in dem ersten Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 2 mittels Klebstoff 23 verbunden und die beiden Leiterplatten 3, 4 sind
ebenfalls mittels Klebstoff 23 mit dem ersten Isolierelement 5a verbunden. Dieser
Klebstoff 23 für die stoffschlüssige Verbindung ist in den Figuren nicht dargestellt.
Vor dem stoffschlüssigen Verbinden wird ein Überschuss an Klebstoff 23 auf das PTC-Element
1 aufgebracht, so dass beim Verbinden des PTC-Elementes 1 mit der Leiterplatte 3,
4 der Überschuss, welcher nicht für die stoffschlüssige Verbindung benötigt wird,
in den Hohlraum 22 gepresst oder gedrückt wird während das PTC-Element 1 auf die Leiterplatte
3, 4 aufgedrückt wird. Der Überschuss an Klebstoff 23 ist dabei dahingehend bemessen,
dass der Hohlraum 22 an beiden Schmalseiten des PTC-Elementes 1 vollständig ausgefüllt
wird. Der Klebstoff 23 erhärtet nach dem Verbinden in dem Hohlraum 22, so dass der
Klebstoff 23 nicht mehr aus dem Hohlraum 22 auslaufen kann und eine dauerhafte Isolierung
der unter elektrischen Strom stehenden Teile 1, 3, 4 gewährleistet ist.
[0046] In Fig. 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel des Wärmeübertragers 6 abgebildet.
Im Nachfolgenden werden nur die Unterschiede zu dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 2 beschrieben. Der Wärmeübertrager 6 ist nicht mit einem Rahmenprofil 17 versehen,
so dass der Hohlraum 22 an einer Außenseite keine Begrenzung aufweist. In den Hohlraum
22 kann damit der Klebstoff 23 oder das Isolierfluid 24 besonders einfach von außen
eingebracht werden. Der Klebstoff 23 oder das Isolierfluid 24 muss dabei nach dem
Einbringen in den Hohlraum 22 eine ausreichende Härte oder Viskosität aufweisen, dass
der Hohlraum 22 dauerhaft mit dem Klebstoff 23 oder dem Isolierfluid 24 als zweites
elektrisches Isolierelement 5 b gefüllt ist.
[0047] In Fig. 4 ist ein drittes Ausführungsbeispiel des Wärmeübertragers 6 abgebildet.
Im Nachfolgenden werden nur die Unterschiede zu dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 2 beschrieben. Anstelle mit dem Rahmenprofil 17 ist der Hohlraum 22 von der Wärmeleitplatte
16 des Wärmeleitelementes 2 abgedeckt. Die Wärmeleitplatte 16, auf der die Wellrippen
21 befestigt sind, ist dabei im Endbereich im Querschnitt bogenförmig oder L-förmig
ausgebildet. Die Wärmeleitplatten 16 sind mittels des ersten elektrischen Isolierelementes
5 a von den beiden Leiterplatten 3, 4 elektrisch isoliert, so dass von den beiden
Wärmeleitplatten 16 keine Gefahr für die Umgebung ausgehen kann.
[0048] In Fig. 5 ist ein nicht erfindungsgemäßes Beispiel des Wärmeübertragers 6 abgebildet.
Im Nachfolgenden werden nur die Unterschiede zu dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 2 beschrieben. Anstelle des Rahmenprofiles 17 deckt ein im Endbereich im Querschnitt
T-förmiges erstes Isolierelement 5 a den Hohlraum 22 teilweise ab. Die Wellrippen
21 sind unmittelbar an dem ersten Isolierelement 5 a ohne eine Wärmeleitplatte 16
befestigt.
[0049] In Fig. 6 ist eine Explosionsdarstellung des Wärmeübertragers 6 ohne das zweite elektrische
Isolierelement 5 b abgebildet. Mehrere PTC-Elemente 1 sind in Ausnehmungen einer Fixierungsplatte
25 befestigt bzw. fixiert. Die ersten Isolierelemente 5 a, Leiterplatten 3, 4 und
Wellrippen 21 mit Wärmeleitplatten 16 sind schichtartig übereinander angeordnet. Die
beiden Leiterplatten 3, 4 sind lediglich mittels elektrischer Kontakte 26 oder elektrischer
Leitungen mit der Umgebung des Wärmeübertragers 6 verbunden, um elektrischen Strom
durch die beiden Leiterplatten 3, 4 und damit das PTC-Element 1 leiten zu können.
Es können auch mehrere der in Fig. 6 abgebildeten Wärmeübertrager 6 übereinander schichtartig
angeordnet werden (nicht dargestellt).
[0050] In Fig. 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Wärmeübertragers
6 abgebildet. In dieser Ausführungsform weist das erste Isolierelement 5a einen Überstand
gegenüber den Wärmeleitplatten 16 auf. Der Zwischenraum, der durch den Überstand gebildet
wird, wird gänzlich mit Klebstoff 23 ausgefüllt. Durch eine derartige Ausführungsform
kann insbesondere ein Kurzschluss zwischen den beiden Wärmeleitplatten 16, die auf
einem unterschiedlichen elektrischen Potential liegen können, vermieden werden.
[0051] In den Fig. 8a und 8b sind zwei weitere Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen
Wärmeübertragers 6 abgebildet. In diesen Ausführungsformen sind die Leiterplatten
3, 4 gänzlich mit einem Klebstoff umspritzt. Die PTC-Elemente 1 können entweder in
einem Rahmen 17 gehalten werden (siehe Fig. 8b), oder es kann auch auf den Rahmen
verzichtet werden (siehe Fig. 8a).
[0052] Fig. 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Wärmeübertragers
6 abgebildet. In dieser Ausführungsform sind sowohl die PTC-Elemente 1, als auch die
beiden Leiterplatten 3, 4 und die Wärmeleitelemente 2 von einer Isolierung umgeben.
Die Isolierung kann beispielsweise durch eine Oberflächenbehandlung in einem Isolierbad
bereitgestellt werden. Die stoffschlüssige Verbindung zwischen den PTC-Elementen und
den beiden Leiterplatten 3 und 4 beziehungsweise zwischen den Wärmeleitelementen 2
und den beiden Leiterplatten 3 und 4 wird durch einen Klebstoff bereitgestellt.
Insgesamt betrachtet sind mit dem erfindungsgemäßen Wärmeübertrager 6 und der erfindungsgemäßen
Kraftfahrzeugklimaanlage 7 wesentliche Vorteile verbunden. Das PTC-Element 1 und die
beiden Leiterplatten 3, 4 sind im Wesentlichen vollständig elektrisch gegenüber der
Umgebung isoliert, so dass von der Hochspannung keine Gefahr für die Umgebung ausgehen
kann.
1. Wärmeübertrager (6) für eine Kraftfahrzeugklimaanlage zum Betrieb mit Hochspannung,
umfassend
- wenigstens ein PTC-Element (1),
- wenigstens zwei mit dem wenigstens einen PTC-Element (1) elektrisch leitend verbundene
Leiter (20) um elektrischen Strom durch das wenigstens eine PTC-Element (1) zu leiten
und dadurch das PTC-Element (1) zu erwärmen und
- wenigstens ein Wärmeleitelement (2) zur Übertragung von Wärme von dem wenigstens
einen PTC-Element (1) auf ein zu erwärmendes Fluid und
- wenigstens ein Mittel zum Verbinden des wenigstens einen PTC-Elements (1), der wenigstens
zwei Leiter (20) und des wenigstens einen Wärmeleitelementes (2) miteinander,
wobei mittels wenigstens eines ersten elektrischen Isolierelementes (5a) wenigstens
ein Wärmeleitelement (2) elektrisch von wenigstens einem Leiter (20) isoliert ist,
wobei das wenigstens eine erste elektrische Isolierelement (5a) zwischen wenigstens
einem Leiter (20) und wenigstens einem Wärmeleitelement (2) angeordnet ist und eine
Platte oder Beschichtung aus Keramik oder eine Folie oder Beschichtung aus Kunststoff
oder eine Platte oder Beschichtung aus Mineral ist, und wobei
wenigstens ein zweites elektrisches Isolierelement (5b) vorgesehen ist, welches das
wenigstens eine PTC-Element (1) und den wenigstens einen Leiter (20) elektrisch isoliert
und
das wenigstens eine erste elektrische Isolierelement (5a) aus einem anderen Material
besteht als das wenigstens eine zweite elektrische Isolierelement (5b) und wobei
das wenigstens eine zweite elektrische Isolierelement (5b) ein erhärtbares oder erhärtetes
Fluid oder Gel ist und
das wenigstens eine zweite elektrische Isolierelement (5b) das wenigstens eine PTC-Element
(1) und den wenigstens einen Leiter (20) in denjenigen Bereichen elektrisch isoliert
und eine Oberfläche davon abdeckt, in welchen das wenigstens eine PTC-Element (1)
oder der wenigstens eine Leiter (20) nicht in Kontakt oder Verbindung zu dem wenigstens
einen PTC-Element (1) oder dem wenigstens einen Leiter (20) oder dem wenigstens einen
Wärmeleitelement (2) oder dem wenigstens einen ersten elektrischen Isolierelement
(5a) steht
und wobei das Wärmeleitelement (2) als Wellrippe (21) ausgebildet ist, wobei die Wellrippe
(21) an einer Wärmeleitplatte (16) befestigt ist, die auch Bestandteil des Wärmeleitelements
(2) ist,
wobei das wenigstens eine PTC-Element (1) und der wenigstens eine Leiter (20) stoffschlüssig
miteinander verbunden sind und
dadurch gekennzeichnet, dass
das wenigstens eine Wärmeleitelement (2) und das wenigstens eine erste elektrische
Isolierelement (5a), stoffschlüssig miteinander verbunden sind und der wenigstens
eine Leiter (20) und das wenigstens eine erste elektrische Isolierelement (5a) stoffschlüssig
miteinander verbunden sind.
2. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine zweite elektrische Isolierelement (5b) in Kontakt zu dem wenigstens
einen PTC-Element (1) oder dem wenigstens einen Leiter (20) oder dem wenigstens einen
Wärmeleitelement (2) steht.
3. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine zweite Isolierelement (5b) von einem Rahmenprofil (17) oder dem
ersten elektrischen Isolierelement (5a) oder der Wärmeleitplatte (16) wenigstens teilweise
eingeschlossen oder abgedeckt ist.
4. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine zweite elektrische Isolierelement (5b) mittels Einspritzen in
einen Hohlraum (22) eingebracht ist zum Isolieren.
5. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine zweite elektrische Isolierelement (5b) ein Klebstoff (23) ist
und ein Überschuss an Klebstoff (23) in den Hohlraum (22) aufgrund eines Verbindens
des wenigstens einen PTC-Elements (1) oder des wenigstens einen Leiters (20) oder
des wenigstens einen ersten elektrischen Isolierelementes (5a) oder des wenigstens
einen Wärmeleitelement (2) miteinander mittels des Klebstoffes (23) gepresst ist.
6. Kraftfahrzeugklimaanlage, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftfahrzeugklimaanlage wenigstens einen Wärmeübertrager (6) gemäß einem oder
mehrerer der vorhergehenden Ansprüche umfasst.
1. A heat exchanger (6) for a vehicle air-conditioning system for high-voltage operation,
comprising
- at least one PTC element (1),
- at least two conductors (20) connected to the at least one PTC element (1) in an
electrically conductive manner in order to direct electrical current through the at
least one PTC element (1) and thereby heat the PTC element (1) and
- at least one thermally conductive element (2) for transferring heat from the at
least one PTC element (1) to a fluid to be heated and
- at least one means for connecting the at least one PTC element (1), the at least
two conductors (20) and the at least one thermally conductive element (2) to one another,
wherein at least one thermally conductive element (2) is electrically insulated from
at least one conductor (20) by means of at least one first electrical insulating element
(5a),
wherein the at least one first electrical insulating element (5a) is arranged between
at least one conductor (20) and at least one thermally conductive element (2) and
comprises a plate or coating made of ceramic or a film or coating made of plastic
or a plate or coating made of mineral, and wherein
at least one second electrical insulating element (5b) which electrically insulates
the at least one PTC element (1) and the at least one conductor (20) is provided and
the at least one first electrical insulating element (5a) consists of another material
than the at least one second electrical insulating element (5b) and wherein
the at least one second electrical insulating element (5b) is a curable or cured fluid
or gel and
the at least one second electrical insulating element (5b) electrically insulates
the at least one PTC element (1) and the at least one conductor (20) in the areas
in which the at least one PTC element (1) or the at least one conductor (20) are not
in contact with or connected to the at least one PTC element (1) or the at least one
conductor (20) or the at least one thermally conductive element (2) or the at least
one first electrical insulating element (5a) and covers a surface thereof
and wherein the thermally conductive element (2) is formed as a corrugated rib (21),
wherein the corrugated rib (21) is fastened to a thermally conductive plate (16) which
is also part of the thermally conductive element (2),
wherein the at least one PTC element (1) and the at least one conductor (20) are materially
connected to one another and
characterised in that
the at least one thermally conductive element (2) and the at least one first electrical
insulating element (5a) are materially connected to one another and the at least one
conductor (20) and the at least one first electrical insulating element (5a) are materially
connected to one another.
2. The heat exchanger according to claim 1, characterised in that the at least one second electrical insulating element (5b) is in contact with the
at least one PTC element (1) or the at least one conductor (20) or the at least one
thermally conductive element (2).
3. The heat exchanger according to one of the preceding claims, characterised in that the at least one second insulating element (5b) is at least partially enclosed or
covered by a frame profile (17) or the first electrical insulating element (5a) or
the thermally conductive plate (16).
4. The heat exchanger according to one of the preceding claims 1 to 3, characterised in that the at least one second electrical insulating element (5b) is introduced into a cavity
(22) by means of injection for insulating purposes.
5. The heat exchanger according to one of the preceding claims 1 to 3, characterised in that the at least one second electrical insulating element (5b) is an adhesive (23) and
an excess of adhesive (23) is pressed into the cavity (22) due to a connection of
the at least one PTC element (1) or the at least one conductor (20) or the at least
one first electrical insulating element (5a) or the at least one thermally conductive
element (2) to one another by means of the adhesive (23).
6. A vehicle air-conditioning system, characterised in that the vehicle air-conditioning system comprises at least one heat exchanger (6) according
to one or more of the preceding claims.
1. Echangeur de chaleur (6) pour un système de climatisation d'un véhicule automobile
conçu pour fonctionner à haute tension, ledit échangeur de chaleur comprenant :
- au moins un élément (1) - CTP - à coefficient de température positif,
- au moins deux conducteurs (20) reliés de façon électroconductrice à l'au moins un
élément CTP (1), pour fournir du courant électrique à travers l'au moins un élément
CTP (1) et, ainsi, permettre de chauffer l'élément CTP (1), et
- au moins un élément conducteur de la chaleur (2) servant à la transmission de la
chaleur provenant de l'au moins un élément CTP (1), à un fluide à chauffer, et
- au moins un moyen servant à assembler les uns aux autres l'au moins un élément CTP
(1), les au moins deux conducteurs (20) et l'au moins un élément conducteur de la
chaleur (2),
où au moins un élément conducteur de la chaleur (2) est isolé électriquement au moins
d'un conducteur (20), au moyen au moins d'un premier élément isolant électrique (5a),
où l'au moins un premier élément isolant électrique (5a) est disposé entre au moins
un conducteur (20) et au moins un élément conducteur de la chaleur (2), et comprend
une plaque ou un revêtement en céramique, ou bien une feuille ou un revêtement en
matière plastique, ou bien une plaque ou un revêtement se composant d'un minéral,
et où :
il est prévu au moins un deuxième élément isolant électrique (5b) qui isole électriquement
l'au moins un élément CTP (1) et l'au moins un conducteur (20), et
l'au moins un premier élément isolant électrique (5a) se compose d'un matériau autre
que celui de l'au moins un deuxième élément isolant électrique (5b), et où :
l'au moins un deuxième élément isolant électrique (5b) est un fluide ou un gel durcissable
ou durci, et
l'au moins un deuxième élément isolant électrique (5b) isole électriquement l'au moins
un élément CTP (1) et l'au moins un conducteur (20) et recouvre une surface de ces
éléments, dans les zones dans lesquelles l'au moins un élément CTP (1) ou l'au moins
un conducteur (20) n'est pas en contact ou en liaison avec l'au moins un élément CTP
(1) ou avec l'au moins un conducteur (20) ou avec l'au moins un élément conducteur
de la chaleur (2) ou avec l'au moins un premier élément isolant électrique (5a),
et où l'élément conducteur de la chaleur (2) est configuré comme une ailette ondulée
(21), où l'ailette ondulée (21) est fixée sur une plaque conductrice de la chaleur
(16), plaque qui fait partie également de l'élément conducteur de la chaleur (2),
où l'au moins un élément CTP (1) et l'au moins un conducteur (20) sont assemblés l'un
à l'autre par complémentarité de matière, et
caractérisé en ce que
l'au moins un élément conducteur de la chaleur (2) et l'au moins un premier élément
isolant électrique (5a) sont assemblés l'un à l'autre par complémentarité de matière,
et l'au moins un conducteur (20) et l'au moins un premier élément isolant électrique
(5a) sont assemblés l'un à l'autre par complémentarité de matière.
2. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un deuxième élément isolant électrique (5b) est en contact avec l'au moins
un élément CTP (1) ou avec l'au moins un conducteur (20) ou avec l'au moins un élément
conducteur de la chaleur (2).
3. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un deuxième élément isolant (5b) est entouré ou recouvert au moins partiellement
par un profilé de cadre (17) ou par le premier élément isolant électrique (5a) ou
par la plaque conductrice de la chaleur (16).
4. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 3,
caractérisé en ce que l'au moins un deuxième élément isolant électrique (5b) servant à l'isolation est
introduit dans un espace creux (22), par injection.
5. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes 1 à 3,
caractérisé en ce que l'au moins un deuxième élément isolant électrique (5b) est une colle (23), et un
excédent de colle (23) est comprimé dans l'espace creux (22), en raison d'un assemblage
de l'au moins un élément CTP (1) ou de l'au moins un conducteur (20) ou de l'au moins
un premier élément isolant électrique (5a) ou de l'au moins un élément conducteur
de la chaleur (2), lesdits éléments étant assemblés les uns aux autres au moyen de
la colle (23).
6. Système de climatisation d'un véhicule automobile, caractérisé en ce que le système de climatisation d'un véhicule automobile comprend au moins un échangeur
de chaleur (6) selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes.