[0001] Die Erfindung betrifft ein Betriebsgerät für Leuchtmittel mit unterschiedlichen Betriebsparametern,
insbesondere elektronisches Vorschaltgeräts für Gasentladungslampen, sowie ein Verfahren
zum Konfigurieren eines solchen Betriebsgerätes.
[0002] Im Laufe der letzten Jahre sind verschiedene Typen von Gasentladungslampen entwickelt
worden. Sie unterscheiden sich nicht nur durch ihre äußeren Abmessungen, sondern machen
es auch erforderlich, dass bestimmte typspezifische Betriebsparameter, wie Lampenspannung,
Lampenstrom, Vorheizspannung, Vorheizstrom, Vorheizzeit usw., eingehalten werden.
Um nicht für jeden Lampentyp ein besonderes Vorschaltgerät zur Verfügung stellen zu
müssen, sind Vorschaltgeräte dahingehend weiterentwickelt worden, mit denen unterschiedliche
Lampentypen betrieben werden können, wobei die Vorschaltgeräte den jeweiligen Lampentyp
selbst erkennen.
[0003] Nach der
EP 1103165B1 erfolgt die Erkennung des Lampentyps durch die Messung des über die Lampenwendel
fließenden Wendelstromes. Die Stromstärke hängt vom Wendelwiderstand und von der an
die Wendel angelegten Wendelspannung ab. Bei Verwendung einer vorbekannten Wendelspannung
ist der Wendelstrom kennzeichnend für den Wendelwiderstand.
[0004] Bei einigen Lampentypen ist der Unterschied der Wendelströme bzw. der Wendelwiderstände
jedoch sehr gering. Sieht man Messungenauigkeiten und Herstellungstoleranzen mit in
Betracht, so ist es bisher nicht möglich, den Wendeltyp und damit den Lampentyp mit
befriedigender Sicherheit zu identifizieren.
[0005] Weiterhin existieren Gasentladungslampen, die sich nur minimal unterscheiden und
nur mit sehr großem Aufwand unterscheiden lassen. Zum einen gibt es Gasentladungslampen
mit unterschiedlicher Nennleistung aber gleicher oder sehr ähnlicher Wendel. Es gibt
aber auch Gasentladungslampen mit Elektroden, die nicht vorgeheizt werden bzw. deren
Wendelstrom (Vorheizstrom) nicht erfasst werden kann.
[0006] Das Dokument
WO 2007/052219 A2 zeigt ein konfigurierbares Vorschaltgerät für Lampen. Es wird durch Empfang von Daten
von der Lampe auf die Betriebsparameter der Lampe eingestellt.
[0007] Das Dokument
WO 2005/043955 A2 zeigt ebenfalls ein konfigurierbares Vorschaltgerät für Lampen. Die Konfiguration
erfolgt hier manuell durch Betätigung einer Eingabeanordnung des Vorschaltgeräts.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Betriebsgerät zum Betreiben von Leuchtmitteln
mit unterschiedlichen Betriebsparametern zu schaffen, das auf eine Messung des zu
betreibenden Leuchtmittels vor dessen Inbetriebnahme verzichtet und extern von einer
autorisierten Person mit dem/den für das Leuchtmittel erforderlichen Parameter konfigurierbar
ist.
[0009] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs. Dieser bildet
den zentralen Gedanken der Erfindung in besonders vorteilhafter Weise weiter.
[0010] Die Merkmale zur Lösung dieser Aufgabe sind im Anspruch 1 angegeben. Vorteilhafte
Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Betriebsgerätes sind Gegenstand der Ansprüche
1 bis 7.
[0011] Während die vorstehend erwähnten Ansprüche die verallgemeinerte Lösung betreffen,
sollen die folgenden Ausführungen die Erfindung mit anders gewählten Worten verständlich
machen.
[0012] Danach ergibt sich folgende Abfolge der Verfahrensschritte:
a) Erkennen einer tatsächlich vorliegenden Anschlußkonfiguration, ausgewählt aus mehreren
möglichen bereitgestellten Anschlusskonfigurationen,
b) Bestimmung des Lampentyps ausgehend von der erkannten Anschlußkonfiguration, bspw.
anhand einer Tabelle, die jeder möglichen Anschlusskonfiguration einen von mehreren
Lampentypen zuweist, und
c) Setzen der Betriebsparameter für den erkannten Lampentyp, die für jeden Lampentyp
in einer Tabelle abgelegt sind.
[0013] Die Erfindung geht von folgender Erkenntnis aus:
[0014] Das erfindungsgemässe Betriebsgerät hat mehrere verschiedene, unterschiedlich gekennzeichnete
Anschlüsse bspw. für den Phase-Anschluß der Netzversorgung. Intern werden die beiden
Anschlüsse jeweils über eine Spannungsdetektionsvorrichtung, die der Steuereinheit
des elektronischen Vorschaltgeräts eine Information über den gewählten Netzanschluss
weiterleitet, zusammengeführt und an den internen Netzfilter angeschlossen.
[0015] Wenn nun einer der beiden Anschlüsse als Netzanschluss gewählt wird (d.h. mit dem
Netz verbunden wird), startet das elektronische Vorschaltgerät nach Einschalten des
Netzes intern seine Steuereinheit. Diese prüft die Signale der beiden Spannungsdetektions-Vorrichtungen,
die jeweils an die Netzanschlüsse gekoppelt sind. Da durch die zumindest 2 vorhandenen
und wählbaren Netzanschlüsse mehrere Möglichkeiten der Einspeisung gegeben sind, sind
somit auch mehrere Konfigurationen dem elektronischen Vorschaltgerät vorgebbar.
[0016] Je nach Signalisierung der Spannungsdetektionsvorrichtungen kann die Steuervorrichtung
die vom Nutzer gewählte Konfiguration erkennen und die internen Betriebsparameter
einstellen.
[0017] Die Erfindung betrifft ferner ein Vorschaltgerät für eine Gasentladungslampe, das
nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren arbeitet. Dieses Vorschaltgerät weist
folgende Merkmale auf:
- Speichermittel für eine Tabelle, in der zu jedem Lampentyp eine bestimmte Anschlusskonfiguration
niedergelegt ist,
- Messmittel zum Bestimmen der gewählten Anschlusskonfiguration,
- Vergleichsmittel zum Bestimmen des Lampentyps durch Vergleichen der der gewählten
Anschlusskonfiguration mit der entsprechenden in der Tabelle abgelegten Konfiguration.
[0018] Eine Weiterbildung des Vorschaltgerätes kann darin bestehen, dass Mittel zum Einstellen
mindestens eines Betriebsparameters für den ermittelten Lampentyp vorgesehen sind.
[0019] Die Messmittel können einen an den Netzanschluss geschalteten Spannungsteiler umfassen,
von dem ein der Netzspannung entsprechendes Signal abgeleitet wird.
[0020] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben.
[0021] Es zeigen:
Fig. 1 Anschlussbelegung für ein elektronisches Vorschaltgerät gemäß der Erfindung;
Fig.2 eine Gasentladungslampe mit zugehörigem Vorschaltgerät; und
Fig.3 ein Prinzipschaltbild der Netzeingänge für ein elektronisches Vorschaltgerät
gemäß der Erfindung.
[0022] Fig. 1 zeigt die Anschlussbelegung für ein elektronisches Vorschaltgerät gemäß der
Erfindung.
[0023] Die hier gezeigte Anschlussbelegung eines elektronischen Vorschaltgerätes nutzt das
beschriebene Verfahren für ein Betriebsgerät für Hochdruckentladungslampen. Da diese
Lampen nicht vorgeheizt werden und keine Messung des Elektrodenwiderstandes vor Zünden
und somit vor der Inbetriebnahme der Lampe möglich ist, ist bei diesen Lampen das
beschriebene Verfahren sehr vorteilhaft, um eine Möglichkeit zu schaffen, dem Anwender
ein elektronisches Vorschaltgerät für verschiedene Lampen bereitzustellen, welches
auf einfache und schnelle Weise die angeschlossene Lampe oder gewünschte Leistung
erkennen kann.
[0024] In dem Beispiel von Figur 1 ist das Vorschaltgerät mit zwei Anschlusskonfigurationen
versehen, nämlich die Optionen "Netz Leistung 1" und "Netz Leistung 2". Je nachdem,
wo die Phase des Netzes angeschlossen wird, stellt sich das Multilampen-Vorschaltgerät
hinsichtlich der Betriebsparameter auf den Lampentyp mit der Leistung 1 bzw. der Leistung
2 ein.
[0025] Es sind unterschiedliche Selektionsformen möglich, die auch beliebig miteinander
kombiniert werden können:
- Selektion über Wahl der Netzklemme (bspw. wie oben dargestellt)
- Selektion über Wahl der Lampenklemme
- Selektion über Bestückung eines Jumpers, d.h. einer Steckbrücke (Kurzschlussstecker
oder Widerstand),
- Dynamisches Umschalten via Schalter oder Relais
- Bitkombinationen (wenn 2 Phasen angeschlossen werden, ist die Selektion eines 3. Lampentyps
möglich)
[0026] Fig. 2 zeigt eine Gasentladungslampe L, die an ein nach der Erfindung ausgebildetes
elektronisches Vorschaltgerät V angeschlossen ist. Das Vorschaltgerät V enthält einen
an das Wechselstromnetz angeschlossenen Brückengleichrichter 1, der die Netzspannung
gleichrichtet, und einem Gleichspannungszwischenkreis 2 zuführt. Dem Zwischenkreis
2 ist ein Halbbrücken-Wechselrichter 3 nachgeschaltet, der zwei wechselweise getaktete
Schalter enthält. An den Wechselrichter 3 schließt sich ein Reinresonanzkreis an,
der aus einer Drossel und einem Kondensator besteht. Die Lampe ist parallel zu dem
Kondensator geschaltet. Die Schaltungsteile 1 bis 4 sind in Vorschaltgeräten üblich
und bekannt.
[0027] Das Vorschaltgerät soll nun so ausgebildet sein, dass mit ihm Leuchtstofflampen L
unterschiedlicher Typen betrieben werden können. Die einzelnen Typen unterscheiden
sich nicht nur durch äußere Abmessungen, sondern auch durch unterschiedliche Betriebsparameter,
wie Lampenstrom, Lampenspannung, Wendelspannung, Wendelstrom, Zündspannung, Vorheizzeit
usw.
[0028] Zwei Spannungsdetektoren 9, die jeweils an die Netzanschlüsse gekoppelt sind, ermitteln
welcher Anschluss an Netzspannung kontaktiert ist (an den Phase Leiter). Die durch
die Spannungsdetektoren 9 ermittelte Anschlusskonfiguration wird Vergleichermitteln
12 zugeführt, die ihn mit den Werten vergleichen, welche in einer Tabelle abgelegt
sind, die in Speichermitteln 11 gespeichert ist. Die Tabelle enthält für jeden mit
dem Vorschaltgerät zu betreibenden Lampentyp eine zugeordnete Anschlusskonfiguration.
Dieser wird mit der ermittelten Anschlusskonfiguration verglichen. Die Vergleichsmittel
12 melden den ermittelten Lampentyp dann an die Betriebsparameter-Einstellmittel 5.
Letzte nehmen dann die relevanten Einstellungen an dem Vorschaltgerät V vor. Stellvertretend
dafür ist dem ist in Fig. 2 durch die Verbindung zwischen den Betriebsparameter-Einstellmitteln
5 und dem Wechselrichter 3 und dem Wendelstrom-Regler 8 Rechnung getragen. So kann
auf diese Weise zur Einstellung bestimmter Betriebsparameter die Taktfrequenz und/
oder die Taktzeiten der beiden Schalter des Wechselrichters sowie der Wendelstrom
beeinflusst werden. Der Wendelstrom-Regler 8 steuert die Wendelstrom-Erzeugungsmittel
6, die ihrerseits den Wendelstrom an die Wendeln W1 und W2 der Lampe L liefern.
[0029] In Fig. 3 ist eine konkrete Realisierung des Spannungsdetektors. Das elektronische
Vorschaltgerät hat 2 verschiedene, unterschiedlich gekennzeichnete Anschlüsse (L1,
L2) für den Phase-Anschluss der Netzversorgung V
mains. Intern werden die beiden Anschlüsse jeweils über einen Spannungsdetektor (V_L1 und
V_L2), die der Steuereinheit des elektronischen Vorschaltgeräts eine Information über
den gewählten Netzanschluss weiterleitet, zusammengeführt und über jeweils einen internen
Netzfilter und einen Gleichrichter, welcher der Entkopplung der beiden Eingänge dient,
angeschlossen.
[0030] Der Anschluss für den Nulleiter N kann einfach ausgeführt sein und intern beiden
Eingangsstufen zugeführt werden. Wenn nun einer der beiden Anschlüsse als Netzanschluss
gewählt wird, startet das elektronische Vorschaltgerät nach Einschalten des Netzes
intern seine Steuereinheit. Diese prüft die Signale der beiden Spannungsdetektoren,
die jeweils an die Netzanschlüsse gekoppelt sind. Da durch die zumindest 2 vorhandenen
und wählbaren Netzanschlüsse mehrere Möglichkeiten der Einspeisung gegeben sind, sind
somit auch mehrere Konfigurationen dem elektronischen Vorschaltgerät vorgebbar (z.
B. auch die gleichzeitige Verwendung beider Anschlüsse, im weiteren als Bitkombination
beschrieben). Je nach Signalisierung der Spannungsdetektoren kann die Steuervorrichtung
die vom Nutzer gewählte Konfiguration erkennen und die internen Betriebsparameter
einstellen.
[0031] Die Konfiguration über zugeschaltete Netzeingänge kann auch während des Betriebs
umgeschaltet werden, z.B. mit einem Relais, um dem elektronischen Vorschaltgerät weitere
Betriebsparameter oder Stellwerte zu übermitteln. So kann zum Beispiel durch Umschalten
eines Netzzuganges eine Energiesparfunktion mit verringertem Lichtpegel erreicht werden
[0032] Bei der Selektion über die Lampenklemme stehen dem Anwender mehrere Möglichkeiten
zum Anschluss einer Lampe bereit, wobei er dem elektronischen Vorschaltgerät über
die Anschlussbelegung eine Information über die angeschlossene Lampe übermitteln kann.
Das elektronische Vorschaltgerät führt dann in einer Startphase vor dem eigentlichen
Lampenstart eine Testmessung über eine an die Anschlüsse angeschlossene Detektor-Einheit
durch, wobei diese die belegten Anschlüsse ermittelt.
[0033] Alternativ kann auch nur ein einziger Netzanschluss vorhanden sein, an diesen wird
über eine selektives Zu- und Wegschalten des Netzes eine Information über den gewählten
Lampentyp übermittelt. Dieses Signal an dem Netzanschluss wird durch den Detektor
erkannt. Bei dieser Ausführungsform kann es notwendig sein, dass in dem elektronischen
Vorschaltgerät ein Energiespeicher vorhanden ist, der die Versorgung und den Weiterbetrieb
der Steuereinheit, der Detektor-Einheit oder des elektronischen Vorschaltgerätes oder
Teilen davon während der Phasen ohne Netzversorgung aufrecht erhalten kann. Diese
Signalisierung kann über eine Schaltfolge realisiert werden, es kann auch über ein
Relais eine solche Signalisierung erfolgen.
[0034] Die Signalisierung über ein selektives Zu- und Wegschalten des Netzes kann dabei
sowohl über den Netzeingang direkt als auch über einen weiteren Netzeingang mit einer
Detektor-Einheit erfolgen.
[0035] Ein solches elektronisches Vorschaltgerät ist somit nicht an eine bestimmte Art von
Gasentladungslampe gebunden. Besonders vorteilhaft ist das beschriebene Verfahren
für ein Betriebsgerät für Hochdruckentladungslampen.
1. Betriebsgerät (V) für Leuchtmittel (L) mit unterschiedlichen Betriebsparametern, insbesondere
elektronisches Vorschaltgeräts für Gasentladungslampen, enthaltend:
- Anschluss-Mittel zum Anschließen des Betriebsgerätes an mindestens eine externe
Spannungsquelle (Netz),
- Energie-Umwandlungsmittel (1-4,6,8) zum Umwandeln der von der externen Spannungsquelle
(Netz) gelieferten Energie in eine zur Versorgung des mit dem Betriebsgerät (V) zu
betreibenden Leuchtmittels (L) geeignete Form durch Anpassung der Betriebsparameter,
und
- Mittel zum Anschließen des Leuchtmittels an das Betriebsgerät,
gekennzeichnet durch,
- Konfigurierungs-Mittel zur Auswahl einer aus mehreren möglichen Kennungen für den/die
gewünschten Betriebsparameter des mit dem Betriebsgerät (V) zu betreibenden Leuchtmittels
(L) und zum Übertragen der Kennung an das Betriebsgerät (V) vorzugsweise durch eine zum Konfigurieren des Betriebsgerätes (V) autorisierte Person,
wobei die Konfigurierungs-Mittel selektierbare Netz-Anschlussklemmen und/oder selektierbare
Lampen-Anschlussklemmen aufweisen
- Auswerte-Mittel (9) zur Auswertung der Kennung durch Vergleichen derselben mit den Werten einer in dem Betriebsgerät (V) abgelegten Tabelle,
und
- Steuer-Mittel (5, 8, 6) zum Beeinflussen der Energie-Umwandlungsmittel derart, dass
diese den/die erforderlichen Betriebsparameter für das mit dem Betriebsgerät (V) zu
betreibende Leuchtmittel (L) entsprechend dem Auswerte-Ergebnis einstellen,
wobei die Konfigurierungs-Mittel durch eine Mehrzahl von gegeneinander entkoppelten Anschlussklemmen (L1,L2,N) für mindestens
zwei Pole der externen elektrischen Spannungsquelle (Netz) realisiert sind, und
wobei die Auswerte-Mittel (9) durch Spannungsdetektoren (9), welche jeweils an die zumindest zwei Pole der externen elektrischen
Spannungsquelle (Netz) gekoppelt sind, realisiert sind.
2. Betriebsgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Konfigurierungs-Mittel durch eine Mehrzahl von gegeneinander entkoppelten Lampen-Anschlussklemmen
für die zwei Anschluss-Elemente des mit dem Betriebsgerät (V)zu betreibenden Leuchtmittels
(L) realisiert sind.
3. Betriebsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass jede der Mehrzahl von Anschluss-Klemmen über ein Entkopplungsnetzwerk mit einem Spannungsteiler
verbunden ist, wobei die Spannung an dem Teilerabgriff die Kennung für den/die Betriebsparameter
des mit dem Betriebsgerät (V) zu betreibenden Leuchtmittels (L) darstellt.
4. Betriebsgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Entkopplungsnetzwerk für jede der Mehrzahl von Anschluss-Klemmen einen separaten
Brückengleichrichter enthält.
5. Betriebsgerät nach einem der vorhergehende Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Konfigurierungs-Mittel eine Steckbrücke (Jumper) mit Widerständen und/oder Kurzschlusssteckern
umfasst, mittels welchen eine Minderzahl aus der Mehrzahl von Anschluss-Klemmen zur
Realisierung der einzelnen Kennungen verbindbar ist.
6. Betriebsgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Konfigurierungs-Mittel weiterhin einen Schalter oder ein Relais umfassen.
7. Betriebsgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Konfigurierungsmittel so ausgebildet sind, dass sie eine temporäre Unterbrechung
der Verbindung zu der externen Spannungsquelle ermöglichen.
1. Operating device (V) for light-emitting means (L) having different operating parameters,
in particular electronic ballast for gas discharge lamps, containing:
- connection means for connecting the operation device to at least one external voltage
source (grid),
- energy conversion means (1-4, 6, 8) for converting the energy provided by the external
voltage source (grid) into a form which is suitable for supplying to the light-emitting
means (L) by the operating device (V) by matching of the operating parameters, and
- means for connecting the light-emitting means to the operating device, characterized by
- configuration means for selecting one of a plurality of possible identifications
for the desired operating parameter(s) of the light-emitting means (L) to be operated
by the operating device (V) and for transmitting the identification to the operating
device (V) preferably by a person authorized to configure the operation device (V),
wherein the configuration means have selectable grid connection terminals and/or selectable
lamp connection terminals,
- evaluation means (9) for evaluating the identification by comparison thereof with
the values in a table stored in the operating device (V), and
- control means (5, 8, 6) for influencing the energy conversion means such that said
energy conversion means set the required operating parameter(s) for the light-emitting
means (L) to be operated by the operating device (V) corresponding to the evaluation
result,
wherein the configuration means are implemented by a plurality of connection terminals
(L1, L2, N), which are decoupled from one another for at least two poles of the external
electrical voltage source (grid), and
wherein the valuation means (9) are implemented by voltage detectors (9), which are
each coupled to the at least two poles of the external electrical voltage source (grid).
2. Operating device according to Claim 1, characterized in that the configuration means are implemented by a plurality of lamp connection terminals
which are decoupled from one another for the two connection elements of the light-emitting
means (L) to be operated by the operating device (V).
3. Operating device according to one of the preceding claims, characterized in that each of the plurality of connection terminals is connected to a voltage divider via
a decoupling network, wherein the voltage at the divider tap represents the identification
for the operating parameter(s) of the light-emitting means (L) to be operated by the
operating device (V).
4. Operating device according to Claim 3, characterized in that the decoupling network contains a separate bridge rectifier for each of the plurality
of connection terminals.
5. Operating device according to one of the preceding claims, characterized in that the configuration means comprises a plug-in jumper having resistors and/or short-circuiting
plugs, by means of which a minority of the plurality of connection terminals is connectable
for implementing the individual identifications.
6. Operation device according to Claim 1, characterized in that the configuration means further comprise a switch or a relay.
7. Operating device according to Claim 1, characterized in that the configuration means are designed in such a way that they enable a temporary interruption
of the connection to the external voltage source.
1. Appareil de commande (V) pour moyen(s) d'éclairage (L) avec différents paramètres
de fonctionnement, en particulier ballast électronique pour lampes à décharge de gaz,
comportant :
- des moyens de branchement destinés au branchement de l'appareil de commande à au
moins une source de tension externe (Netz),
- des moyens de conversion d'énergie (1-4, 6, 8) destinés à convertir, par une adaptation
des paramètres de fonctionnement, l'énergie fournie par la source de tension externe
(Netz) en une forme appropriée à l'alimentation du moyen d'éclairage (L) destiné à
être commandé par l'appareil de commande, et
- des moyens destinés à brancher le moyen d'éclairage à l'appareil de commande, caractérisé en ce que
- des moyens de configuration destinés à sélectionner, parmi plusieurs identificateurs
possibles, un identificateur pour le/les paramètre(s) de fonctionnement souhaité(s)
du moyen d'éclairage (L), qui est destiné à être commandé par l'appareil de commande
(V), et à transmettre l'identificateur à l'appareil de commande (V) de préférence
par une personne autorisée à configurer l'appareil de commande (V),
dans lequel les moyens de configuration présentent des bornes de branchement de réseau
sélectionnables et/ou des bornes de branchement de lampe sélectionnables,
- des moyens d'évaluation (9) destinés à évaluer l'identificateur au moyen d'une comparaison
de celui-ci avec les valeurs d'un tableau stocké dans l'appareil de fonctionnement
(V), et
- des moyens de commande (5, 8, 6) destinés à agir sur les moyens de conversion d'énergie
de telle sorte que ceux-ci ajustent le/les paramètre(s) de fonctionnement requis pour
le moyen d'éclairage (L) destiné à être commandé par l'appareil de commande (V) conformément
au résultat de l'évaluation,
dans lequel les moyens de configuration sont réalisés au moyen d'une pluralité de
bornes de branchement découplées les unes par rapport aux autres (L1, L2, N) pour
au moins deux pôles de la source de tension électrique externe (Netz), et
dans lequel les moyens d'évaluation (9) sont réalisés au moyen de détecteurs de tension
(9), lesquels sont couplés respectivement auxdits au moins deux pôles de la source
de tension électrique externe (Netz).
2. Appareil de commande selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les moyens de configuration sont réalisés au moyen d'une pluralité de bornes de branchement
de lampe découplées les unes par rapport aux autres pour les deux éléments de branchement
du moyen d'éclairage (L) destiné à être commandé par l'appareil de commande (V).
3. Appareil de commande selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
chacune de la pluralité des bornes de branchement est raccordée à un diviseur de tension
par l'intermédiaire d'un réseau de découplage, dans lequel la tension à la prise de
tension du diviseur représente l'identificateur pour le/les paramètre(s) de fonctionnement
du moyen d'éclairage (L) destiné à être commandé par l'appareil de commande (V).
4. Appareil de commande selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le réseau de découplage comprend pour chacune de la pluralité des bornes de branchement
un redresseur en pont distinct.
5. Appareil de commande selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les moyens de configuration comprennent un cavalier (Jumper) avec des résistances
et/ou des fiches de court-circuit, au moyen desquels une minorité de la pluralité
de bornes de branchement sont raccordables pour la réalisation de chacun des indicateurs.
6. Appareil de commande selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les moyens de configuration comprennent en outre un commutateur ou un relais.
7. Appareil de commande selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les moyens de configuration sont configurés de sorte qu'ils permettent une interruption
temporaire du raccordement à la source de tension externe.