(19)
(11) EP 2 192 067 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.09.2013  Patentblatt  2013/38

(21) Anmeldenummer: 08405293.5

(22) Anmeldetag:  28.11.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65H 31/30(2006.01)

(54)

Stapelvorrichtung für Druckprodukte

Stacking device for printed products

Dispositif d'empilement pour produits d'impression


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.06.2010  Patentblatt  2010/22

(73) Patentinhaber: Müller Martini Holding AG
6052 Hergiswil (CH)

(72) Erfinder:
  • Ryf, Marc
    5000 Aarau (CH)

(74) Vertreter: Liebe, Rainer et al
Müller Martini Holding AG Patentabteilung Untere Brühlstrasse 13
4800 Zofingen
4800 Zofingen (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 626 330
EP-A- 1 445 224
US-A- 5 868 548
EP-A- 1 362 817
US-A- 5 092 236
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Stapelvorrichtung für Druckprodukte, mit einem Tisch, auf dem die Druckprodukte stapelbar sind und mit wenigstens zwei Ausstossorganen, die jeweils an einen sich auf dem Tisch bildenden Stapel anlegbar sind und mit denen der gebildete Stapel vom Tisch wegschiebbar ist, und mit Antriebsorganen zum Bewegen der beiden Ausstossorgane.

    [0002] Eine Stapelvorrichtung dieser Art ist im Stand der Technik durch die US 5,868,548 bekannt geworden. Diese besitzt auf einem drehbaren Tisch zwei endlos umlaufende Ketten, an denen jeweils zwei fingerartig nach oben ragende Ausstossorgane befestigt sind. Durch gleichzeitiges Bewegen jeweils eines Ausstossorgäns beider Ketten kann der Stapel vom Tisch weggeschoben und ausgestossen werden. Da der Stapel beim Ausstossen gleichzeitig an zwei Ausstossorganen anliegt, soll ein Verdrehen des Stapels auf dem Tisch vermieden werden. Die beiden Ketten werden durch einen gemeinsamen Motor angetrieben und bewegen sich beim Ausstossen synchron zueinander.

    [0003] US 5,338,149 offenbart eine Stapelvorrichtung mit lediglich einem auf einen Stapel einwirkenden Ausstossorgan, das an zwei übereinander umlaufende Ketten befestigt ist. Eine weitere Stapelvorrichtung, die ebenfalls lediglich ein auf einen Stapel einwirkendes Ausstossorgan aufweist, das an zwei übereinander umlaufenden Ketten montiert ist, ist aus der US 4,103,785 bekannt geworden. Weitere Stapelvorrichtungen sind aus der EP-A-0 829 441 und EP-A-1 362 817 des Anmelders bekannt geworden. Diese einen Stapellift aufweisenden Vorrichtungen erfordern jedoch beim Formatwechsel manuelle Eingriffe.

    [0004] Bei bekannten Stapelvorrichtungen ist insbesondere nachteilig, dass die Rückenlänge der zu stapelnden Druckprodukte, d.h. des jeweiligen Stapels, durch verstellbare Klappen begrenzt wird, die geöffnet und geschlossen werden müssen, was einerseits eine hohe Belastung bedeutet und anderseits die Zykluszeit verlängert.

    [0005] Die EP626330A2 offenbart eine Stapelvorrichtung für Druckprodukte, bei der die Druckprodukte auf einem Tisch gestapelt werden, wobei der Tisch als Drehscheibe ausgebildet ist. Mit zwei Ausstossorganen werden die fertigen Stapel anschliessend vom Tisch weggeschoben, wobei die Ausstossorgane mit separaten Antriebsorganen ausgestattet und somit unabhängig voneinander bewegbar sind.

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Stapelvorrichtung der genannten Art zu schaffen, die eine kürzere Zykluszeit des Ausstossvorgangs sowie eine einfachere Anpassung an unterschiedliche Formate der Druckprodukte ermöglicht.

    [0007] Die Aufgabe ist gemäss Anspruch 1 bei einer gattungsgemässen Stapelvorrichtung durch die Merkmal des Kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelögt. Da die beiden Ausstossorgane unabhängig voneinander bewegbar sind kann der Abstand zwischen diesen Ausstossorganen zur Anpassung an unterschiedliche Rückenlängen der Druckprodukte stufenlos verstellt werden. Da die beiden Ausstossorgane unabhängig voneinander bewegbar sind, kann das beim Ausstossen vorauslaufende Ausstossorgan beschleunigt und somit schneller als bisher aus seiner Ausgangsposition vom Stapel entfernt und in eine neue Ausgangsposition gebracht werden, welche der ursprünglichen Ausgangsposition des dem Ausstossen dienenden, nachlaufenden Ausstossorgans entspricht. Zudem ist ein Ausstossen in beliebiger Richtung aber auch ein ungeplanter Wechsel der Ausstossvorrichtung ohne Verlängerung der Zykluszeit möglich.

    [0008] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Tisch drehbar ist und dass die beiden Ausstossorgane mit dem Tisch mitdrehbar angeordnet sind. Dadurch ist es möglich, einen Stapel aus mehreren, jeweils 180° zueinander verdreht angeordneten Lagen von Druckprodukten zu bilden. Die genannten Vorteile bezüglich der kürzeren Zykluszeit und der Anpassung an unterschiedliche Rückenlängen bleiben hierbei erhalten.

    [0009] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass beide Antriebsorgane jeweils von einem eigenen Motor angetrieben sind. Dies ermöglicht eine eigenständige und sichere Steuerung beider Ausstossorgane. Die beiden Motoren sind bei-spielsweise Servomotoren, die jeweils ein endloses Antriebsorgan, beispielsweise eine Gliederkette antreiben. Dies ermöglicht eine exakte Steuerung und schnelle Richtungsänderungen, so dass der Stapel auch wahlweise in entgegengesetzten Ausstossrichtungen vom Tisch wegschiebbar ist.

    [0010] Eine besonders kurze Zykluszeit ist dann erreichbar, wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung zum Wegschieben eines Stapels ein erstes Ausstossorgan reversierend und ein zweites Ausstossorgan umlaufend angetrieben ist. Das erste Ausstossorgan wird somit nach dem Wegschieben des Stapels durch eine Umkehrung der Bewegungsrichtung wieder in eine Ausgangsposition gebracht, welche der ursprünglichen Ausgangsposition des zweiten Ausstossorgans entspricht. Das sich beim Ausstossen vom Stapel entfernende zweite Ausstossorgan wird um den Stapel herum geführt und in die bereits beschriebene neue Ausgangsposition gebracht, welche der ursprünglichen Ausgangsposition des ersten Ausstossorgans entspricht. Damit kann für das erste Ausstossorgan der Weg in eine neue Ausgangsposition wesentlich verkürzt werden, weshalb beide Ausstossorgane schneller wieder zum Ausstossen bereit sind. Wird der Stapel in entgegengesetzter Ausstossrichtung vom Tisch weggeschoben, übernehmen die beiden Ausstossorgane jeweils die andere Funktion.

    [0011] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die beiden Ausstossorgane dazu dienen, die Rückenlänge des Stapels zu begrenzen. Zur Formatanpassung kann die Rückenlänge des Stapels durch entsprechende Positionierung der beiden Ausstossorgane verändert werden.

    [0012] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass in einer Ausnehmung des Tisches ein Lift angeordnet ist, mit dem ein Stapel vertikal nach oben gegen zumindest eine Pressplatte abpressbar ist. Damit kann der Stapel verdichtet und bei den einzelnen Druckprodukten eines Stapels der Falz abgepresst werden, was für die Weiterverarbeitung vorteilhaft ist.

    [0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Tisch zur Anpassung an unterschiedliche Formatbreiten formatvariabel ist. Dies erfolgt gemäss einer Weiterbildung der Erfindung dadurch, dass der Tisch zwei äussere Liftplatten aufweist, die quer zur Ausstossrichtung verstellbar sind. An diesen beiden äusseren Liftplatten ist jeweils vorzugsweise eine Seitenwand als Begrenzungselement angeordnet. Damit ist eine Anpassung auch an unterschiedliche Formatbreiten möglich. Die Anpassung an unterschiedliche Rückenlängen erfolgt wie erwähnt durch entsprechende Positionierung der beiden Ausstossorgane.

    [0014] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Tisch zwei innere, fest montierte Liftplatten aufweist, zwischen denen die beiden Ausstossorgane verfahrbar sind. Dadurch ist eine sichere Auflage der Stapel und insbesondere auch ein Abpressen der Stapel gewährleistet. Die Teilung in innere sowie äussere Liftplatten und die Beweglichkeit der äusseren Liftplatten hat zur Folge, dass beim Formatwechsei vorteilhaft kein manueller Eingriff erforderlich ist.

    [0015] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen den inneren Liftplatten ein Führungsorgan angeordnet ist, in dem die Ausstossorgane, wenigstens in einem Abschnitt, in welchem ein Stapel geschoben wird, im Wesentlichen linear geführt sind. Dies kann mittels Rollen oder einer Gleitführung erfolgen. Auf diese Weise wird vorteilhaft eine kompakte Kraftübertragung ohne weitere Bauteile realisiert.

    [0016] Die beiden Ausstossorgane sind nach einer Weiterbildung der Erfindung jeweils an einem endlosen Antriebsorgan, beispielsweise einer Gliederkette befestigt, die jeweils um den auszustossenden Stapel herumgeführt, vorzugsweise halbkreissegmentförmig in einer gemeinsamen und im Wesentlichen horizontalen Ebene angeordnet sind. Die Ausstossorgane können jeweils auch an zwei oder mehr als zwei übereinander liegenden Antriebsorganen befestigt sein. Jedes Ausstossorgan besitzt vorzugsweise einen Ausstossfinger.

    [0017] Grundsätzlich können die beiden Ausstossorgane jeweils auch mehr als einen, beispielsweise zwei Ausstossfinger aufweisen.

    [0018] Die erfindungsgemässe Stapelvorrichtung ist vorzugsweise für einen Kreuzleger vorgesehen. Es sind hier aber auch andere Anwendungen denkbar. Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie den Zeichnungen.

    [0019] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
    Figur 1
    schematisch eine räumliche Ansicht einer erfindungsgemässen Stapelvorrichtung,
    Figur 2
    ein vertikaler Schnitt durch die Stapelvorrichtung gemäss Figur 1, jedoch von hinten betrachtet, und
    Figuren 3a - 3d
    schematisch einzelnen Phasen beim Ausstossen eines Stapels.


    [0020] Die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Stapelvorrichtung 1 besitzt ein Gestell 2, das einen im Wesentlichen horizontalen Tisch 3 aufweist, auf dem zwei endlose Antriebsorgane 4, 5 gelagert sind. In einer Ausnehmung 35 des Tisches 3 ist ein Lift 12 angeordnet, der zwei innere Liftplatten 13 und zwei äussere Liftplatten 14 besitzt. Auf diesem Lift 12 kann ein in den Figuren 3a bis 3d schematisch gezeigter Stapel 8 aus Druckprodukten 9 gebildet werden, wobei der Lift 12 eine Reduktion der Fallhöhe der Druckprodukte 9 ermöglicht. Der Stapel 8 kann aus mehreren Lagen von Druckprodukten 9 bestehen, die jeweils zueinander um 180° verdreht sind. Zum Stapeln kann der Tisch 3 mittels eines Stellzylinders 11 um eine vertikale Achse gedreht werden. Dies wird als sogenanntes Kreuzlegen bezeichnet und ist dem Fachmann an sich gut bekannt.

    [0021] Ein auf diese Weise gebildeter Stapel 8 kann durch einen Hub des Lifts 12 gegen Pressklappen 20 abgepresst, d.h. verdichtet werden. In der Figur 2 sind zwei ein- bzw. ausschwenkbar an zur Formateinstellung des Stapels 8 dienenden Begrenzungselementen 19 angeordnete Pressklappen 20 gezeigt. Zur Verdeutlichung der Funktionsweise ist auf der linken Zeichnungsseite eine um ein am Begrenzungselement 19 angeordnetes Gelenk 41 ausgeschwenkte, inaktive und auf der rechten Zeichnungsseite eine eingeschwenkte, aktive Position dargestellt. Zum Abpressen werden die Pressklappen 20 mittels Stellzylinder 21 jeweils in Richtung des Pfeils 23 verschwenkt. Die Stellzylinder 21 greifen mit ausfahrbaren Kolbenstangen 22 jeweils an einer Pressklappe 20 an. In eingeschwenkter Position ragt jede Pressklappe 20 mit einer Pressplatte 24 über das jeweilige Begrenzungselement 19 nach innen, so dass der abzupressende Stapel 8 durch entsprechendes Hochfahren des Liftes 12 gegen die beiden Pressplatten 24 anlegbar ist. Nach dem Abpressen wird der Lift 12 wieder in die in den Figuren 1 und 2 gezeigte Ruheposition zurückgefahren.

    [0022] Die beiden inneren Liftplatten 13 sind im Abstand zueinander angeordnet, so dass zwischen diesen ein linearer Durchgang 33 besteht. Diese inneren Liftplatten 13 sind jeweils an sich vertikal erstreckenden Platten 37 angeordnet, die mit einem Mitnehmer 15 verbunden sind. Die äusseren Liftplatten 14 besitzen ebenfalls sich nach unten erstreckende Platten 36, die an einer sich horizontal erstreckenden Führung 16 und einer sich vertikal erstreckenden Führung 17 verschiebbar gelagert sind. Die inneren Liftplatten 13 können lediglich vertikal bewegt werden, während die äusseren Liftplatten 14 sowohl vertikal als auch horizontal bewegt werden können. Die horizontale Bewegung ermöglicht es den mit Doppelpfeilen 18 angedeuteten Abstand zwischen den beiden äusseren Liftplatten 14 zu verändern. Durch Verstellen der äusseren Liftplatten 14 werden gleichzeitig die an diesen befestigten Begrenzungselemente 19 verstellt. Diese Begrenzungselemente 19 sind plattenförmig ausgebildet und erstrecken sich über den Tisch 3 hinaus nach oben. Sie sind zudem parallel zueinander ausgerichtet. Durch Verstellen der äusseren Liftplatten 14 und der Begrenzungselemente 19 kann die in Figur 1 angedeutete Formatbreite 26 eingestellt werden. Bei einer Produktionsumstellung, bei welcher sich die Formatbreite 26 ändert, werden die äusseren Liftplatten 14 zusammen mit den Begrenzungselementen 19 entsprechend verstellt. Die Verstellung kann über hier nicht gezeigte Stellglieder und mittels einer hier nicht gezeigten Steuerung erfolgen.

    [0023] Das Antriebsorgan 4 wird von einem Motor 10 über ein Getriebe 38 angetrieben. Der Eingriff am Antriebsorgan 4 erfolgt beispielsweise über ein in Fig. 3a angedeutetes Antriebsrad 30. Dieses ist in Tisch 3 gelagert. Das Antriebsorgan 5 ist über einen hier nicht gezeigten weiteren Motor angetrieben, der wie der Motor 10 ein Getriebe aufweist. Der Eingriff erfolgt ebenfalls vorzugsweise über ein Antriebsrad 30. Die beiden Antriebsorgane 4, 5 sind als Gliederketten ausgebildet, es sind hier aber auch andere endlose Antriebsorgane denkbar. Beide Antriebsorgane 4, 5 sind jeweils um ein Umlenkrad 29 (Fig. 3a) gelegt und bilden in Draufsicht im Wesentlichen ein Halbkreissegment.

    [0024] Am,Antriebsorgan 5 ist ein erstes Ausstossorgan 6 befestigt, das stabförmig oder fingerförmig ausgebildet ist und vom Tisch 3 vertikal nach oben ragt. Am Antriebsorgan 4 ist ein zweites Ausstossorgan 7 befestigt, das im Wesentlichen gleich ausgebildet ist wie das Ausstossorgan 6. Der Abstand zwischen den beiden Ausstossorganen 6, 7 bestimmt die in Figur 1 angedeutete Rückenlänge 25 eines auszustossenden Stapels 8. Da die beiden Antriebsorgane 4, 5 unabhängig von einander angetrieben sind, kann der Abstand zwischen den beiden Ausstossorganen 6, 7 stufenlos verstellt werden. Das Verstellen erfolgt über die beiden genannten Motoren 10 die mit einer hier nicht gezeigten Steuerung verbunden sind. Der Durchgang 33 zwischen den beiden inneren Liftplatten 13 ist so weit, dass die beiden Ausstossorgane 6, 7 diesen Durchgang 33 durchfahren können. Hierbei sind die beiden Ausstossorgane 6, 7 gemäss Figur 2 jeweils mit einer Gleitführung 28 linear in einem als Führungsschiene ausgebildeten Führungsorgan 27 geführt, das sich horizontal und geradlinig in der Ebene des Tisches 3 erstreckt. Es ist jedoch auch eine Führung mit anderen Mitteln, beispielsweise mit hier nicht gezeigten Rollen oder dergleichen möglich. Denkbar ist auch eine Ausführung, bei welcher die Ausstossorgane 6, 7 jeweils an zwei oder mehr übereinander angeordneten Antriebsorganen befestigt sind. Ebenfalls denkbar ist eine Ausführung, bei welcher die beiden Ausstossorgane 6, 7 jeweils nicht nur einen, sondern zwei oder mehr als zwei nach oben ragende Stäbe oder Finger aufweisen oder bei der mehr als ein Ausstossorgan an einem Antriebsorgan 4, 5 befestigt ist. Wird der Tisch 3 wie oben erwähnt um eine vertikale Achse um 180° gedreht, so drehen entsprechend die Ausstossorgane 6, 7 mit.

    [0025] Mit den beiden Ausstossorganen 6, 7 kann ein auf dem Lift 12 gebildeter und wenn nötig abgepresster Stapel 8 ausgestossen und einer Weiterverarbeitung zugeführt werden. Das Ausstossen wird nachfolgend anhand der Figuren 3a bis 3d näher erläutert.

    [0026] Die Figur 3a zeigt schematisch eine Draufsicht auf den Tisch 3 auf dem ein Stapel 8 gebildet ist. Dieser Stapel 8 befindet sich zwischen zwei Begrenzungselementen 19 und zwischen dem ersten Ausstossorgan 6 und dem zweiten Ausstossorgan 7. Die Abstände zwischen den beiden Begrenzungselementen 19 und zwischen den beiden Ausstossorganen 6, 7 entsprechen dem Format des Stapels 8 bzw. dessen Rückenlänge 25 und Formatbreite 26. Doppelpfeile 34 deuten die Verstellbarkeit der Begrenzungselemente 19 an. Das erste Ausstossorgan 6 ist mit dem Antriebsorgan 5 und das zweite Ausstossorgan 7 mit dem Antriebsorgan 4 verbunden. Diese Antriebsorgane 4, 5 sind wie ersichtlich etwa halbkreissegmentförmig angeordnet bzw. gelagert und besitzen jeweils einen wesentlichen geraden Bahnabschnitt 31 und einen gebogenen Bahnabschnitt 32. Die geraden Bahnabschnitte 31 bilden den Durchgang 33. Natürlich können die gebogenen Bahnabschnitte 32 auch eine anders ausgeformte, um den auszustossenden Stapel 8 herumlaufende, beispielsweise eine mit abgerundeten Ecken ausgebildete rechteckige oder eine elliptische Bahn bilden.

    [0027] In der in Figur 3a gezeigten Ausgangsposition befinden sich die beiden Ausstossorgane 6, 7 innerhalb des Durchganges 33 und der Stapel 8 ist zum Ausstossen bereit. Der Lift 12 befindet sich in der in den Figuren 1 und 2 gezeigten unteren Position. Um den Stapel 8 in Figur 3a nach links auszustossen, wird zunächst das die Rückenlänge 25 des Stapels 8 begrenzende, zweite Ausstossorgan 7 mit dem Antriebsorgan 4 vom Stapel 8 entfernt, fährt wie ersichtlich aus dem Durchgang 33 hinaus und wird seitlich in den gebogenen Bahnabschnitt 32 des Antriebsorgans 4 geführt. Im Wesentlichen gleichzeitig beginnt das erste Ausstossorgan 6 den Stapel 8 in einer Ausstossrichtung 39, d.h. nach links auszustossen und wird somit in der Figur 3b nach links bewegt. Das zweite Ausstossorgan 7 befindet sich auf dem gebogenen Bahnabschnitt 32, beispielsweise in der in Figur 3c gezeigte Stellung. Währenddessen hat das erste Ausstossorgan 6 den Stapel 8 gemäss Figur 3c bereits weitgehend ausgestossen. Bei dieser Ausstossbewegung ist der Stapel 8 zwischen den beiden Begrenzungselementen 19 geführt. Das erste Ausstossorgan 6 bewegt sich ausgehend von der Darstellung in Figur 3c noch weiter nach links und stösst den Stapel 8 in der Ausstossrichtung 39 vollständig vom Tisch 3, so dass der Stapel 8 beispielsweise von einer hier nicht gezeigten Transportvorrichtung übernommen werden kann. Das zweite Ausstossorgan 7 wird nun in die in Figur 3d gezeigte Stellung gefahren, welche derjenigen des ersten Ausstossorgans 6 gemäss Figur 3a entspricht. Das erste Ausstossorgan 6 wird durch Umkehr seiner Bewegungsrichtung durch das Antriebsorgan 5 in die in Figur 3d gezeigte Position gebracht. Diese Position entspricht derjenigen des zweiten Ausstossorgans 7 gemäss Figur 3a. Zum Bewegen des ersten Ausstossorgans 6 in die in Figur 3d gezeigte Position wird das Antriebsorgan 5 somit reversierend angetrieben. Beim Ausstossvorgang wird das Antriebsorgan 4 immer in gleicher Richtung bewegt. Das Antriebsorgan 5 wird hingegen zuerst im Uhrzeigersinn und nach dem Ausstossen des Stapels 8 entgegen des Uhrzeigersinns bewegt.

    [0028] Das Ausstossen des Stapels 8 erfolgt somit gemäss den Figuren 3a bis 3c von rechts nach links. Möglich ist aber auch ein Ausstossen von links nach rechts, wobei dann die Ausstossorgane 6, 7 jeweils die andere Funktion übernehmen. In Figur 3d sind die möglichen Ausstossrichtungen 39, 40 dargestellt, Wesentlich ist wie ersichtlich, dass die beiden Antriebsorgane 4, 5 unabhängig voneinander gesteuert bewegt werden können. Jedes der beiden Ausstossorgane 6, 7 kann somit unterschiedlich schnell bewegt werden und auch die Bewegungsrichtung kann jederzeit geändert werden. Entsprechend kann der Abstand zwischen den beiden Ausstossorganen 6, 7 durch entsprechende Bewegungen der Antriebsorgane 4, 5 verstellt werden. Die wesentlichen Vorteile sind hier eine kürzere Zykluszeit beim Ausstossen und die mögliche Anpassung an unterschiedliche Rückenlängen durch entsprechendes Verstellen der beiden Ausstossorgane 6, 7. Das oben erwähnte Abpressen des Stapels 8 durch einen Hub des Lifts 12 und das kreuzweise Bilden eines Stapels durch Drehbewegungen des Tisches 3 können wie an sich bekannt erfolgen. Es sind jedoch auch Ausführungen denkbar, bei denen der Tisch 3 nicht drehbar ist und/oder bei denen ein Abpressen des Stapels 8 nicht vorgesehen ist.


    Ansprüche

    1. Stapelvorrichtung für Druckprodukte (9), mit einem Tisch (3), auf dem die Druckprodukte (9) stapelbar sind und mit wenigstens zwei Ausstossorganen (6, 7), die jeweils an einen sich auf dem Tisch (3) bildenden Stapel (8) anlegbar sind und mit denen der gebildete Stapel (8) vom Tisch (3) wegschiebbar ist sowie Antriebsorganen (4, 5) zum Bewegen der beiden Ausstossorgane (6, 7), wobei die beiden Ausstossorgane (6, 7) unabhängig voneinander bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Ausstossorgan (6, 7) entlang einer um den Stapel (8) herumgeführten, vorzugsweise halbkreissegmentförmigen Bahn bewegbar ist.
     
    2. Stapelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (3) drehbar ist und dass die beiden Ausstossorgane (6, 7) mit dem Tisch (3) mitdrehbar angeordnet sind.
     
    3. Stapelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Antriebsorgane (4, 5) jeweils von einem eigenen Motor (10) angetrieben sind.
     
    4. Stapelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stapel (8) wahlweise in entgegengesetzten Ausstossrichtungen (39, 40) vom Tisch (3) wegschiebbar ist.
     
    5. Stapelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass beim Wegschieben eines Stapels (8) ein erstes Ausstossorgan (6) reversierend und ein zweites Ausstossorgan (7) umlaufend angetrieben ist.
     
    6. Stapelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ausstossorgane (6, 7) zum Anpassen an eine Rückenlänge (25) des auszustossenden Stapels (8) verstellbar sind.
     
    7. Stapelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsorgane (4, 5) endlos ausgebildet sind, und jeweils zumindest ein Ausstossorgan (6, 7) an einem Antriebsorgan (4, 5) befestigt ist.
     
    8. Stapelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (3) eine Ausnehmung (35) aufweist und in der Ausnehmung (35) ein Lift (12) angeordnet ist, mit dem der Stapel (8) vertikal nach oben gegen zumindest eine Pressklappe (20) abpressbar ist.
     
    9. Stapelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei gegenüberliegende und vom Tisch (3) nach oben ragende Begrenzungselemente (19) aufweist, deren Abstand zueinander zur Anpassung an eine Formatbreite (26) des zu bildenden Stapels (8) verstellbar ist.
     
    10. Stapelvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Begrenzungselement (19) zumindest eine Pressklappe (20) ein- bzw. ausschwenkbar und das jeweilige Begrenzungselement (19) im eingeschwenkten Zustand nach innen überragend angeordnet ist.
     
    11. Stapelvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Begrenzungselemente (19) zusammen mit der Pressklappe (20) quer zur Ausstossrichtung (39, 40) verstellbar sind.
     
    12. Stapelvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Lift (12) zwei innere Liftplatten (13) aufweist, zwischen denen die beiden Ausstossorgane (6, 7) verfahrbar sind.
     
    13. Stapelvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den inneren Liftplatten (13) ein Führungsorgan (27) angeordnet ist, in dem die Ausstossorgane (6, 7), wenigstens in einem Abschnitt, in welchem ein Stapel (8) geschoben wird, im Wesentlichen linear führbar sind.
     
    14. Stapelvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Lift (12) zwei äussere Liftplatten (14) aufweist, die quer zur Ausstossrichtung (39, 40) verstellbar sind.
     
    15. Stapelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie für einen Kreuzleger vorgesehen ist.
     


    Claims

    1. Stacking apparatus for printed products (9), with a table (3) on which the printed products (9) can be stacked and with at least two ejector elements (6, 7) which can each be applied to a stack (8) being formed on the table (3) and by means of which the formed stack (8) can be pushed away from the table (3) as well as drive elements (4, 5) for moving the two ejector elements (6, 7), wherein the two ejector elements (6, 7) can be moved independently of one another, characterised in that at least one ejector element (6, 7) can be moved along a path, preferably in the form of a semicircular segment, running around the stack (8).
     
    2. Stacking apparatus according to claim 1, characterised in that the table (3) is rotatable and that the two ejector elements (6, 7) are arranged so as to be rotatable along with the table (3).
     
    3. Stacking apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the two drive elements (4, 5) are each driven by their own motor (10).
     
    4. Stacking apparatus according to one of the claims 1 to 3, characterised in that a stack (8) can be pushed away from the table (3), selectively, in opposite ejection directions (39, 40).
     
    5. Stacking apparatus according to one of the claims 1 to 4, characterised in that, as a stack (8) is being pushed away, a first ejector element (6) is driven in reverse direction and a second ejector element (7) is driven circumferentially.
     
    6. Stacking apparatus according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the two ejector elements (6, 7) can be adjusted to adapt to the spine length (25) of the stacks (8) which are to be ejected.
     
    7. Stacking apparatus according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the drive elements (4, 5) are of endless design, and at least one ejector element (6, 7) is fixed to each drive element (4, 5).
     
    8. Stacking apparatus according to one of the claims 1 to 7, characterised in that a cut-out (35) is provided in the table (3) and a lift (12) is arranged in the cut-out (35) by means of which the stack (8) can be pressed vertically upwards against at least one press clamp (20).
     
    9. Stacking apparatus according to one of the claims 1 to 8, characterised in that it possesses two opposing limiting elements (19) projecting upwards from the table (3), the distance between which is adjustable for adaptation to a format width (26) of the stacks (8) which are to be formed.
     
    10. Stacking apparatus according to claim 9, characterised in that on each limiting element (19) at least one press clamp (20) can be swivelled in and out, and the limiting element (19) is arranged so as to project inwards when swivelled in.
     
    11. Stacking apparatus according to claim 9 or 10, characterised in that the two limiting elements (19) together with the press clamp (20) are adjustable transversely to the direction of ejection (39, 40).
     
    12. Stacking apparatus according to one of the claims 8 to 11, characterised in that the lift (12) possesses two inner lift plates (13) between which the two ejector elements (6, 7) can be moved.
     
    13. Stacking apparatus according to claim 12, characterised in that a guide element (27) is arranged between the inner lift plates (13) within which the ejector elements (6, 7) can be guided in a substantially linear manner, at least in a section in which a stack (8) is pushed.
     
    14. Stacking apparatus according to claim 12 or 13, characterised in that the lift (12) possesses two outer lift plates (14) which are adjustable transversely to the direction of ejection (39, 40).
     
    15. Stacking apparatus according to one of the claims 1 to 14, characterised in that it is intended for use with a compensating stacker.
     


    Revendications

    1. Dispositif d'empilement dévolu à des produits d'impression (9), comprenant un plateau (3) sur lequel lesdits produits d'impression (9) peuvent être empilés, et au moins deux organes d'éjection (6, 7) qui peuvent être respectivement mis en applique contre une pile (8) en formation sur le plateau (3), et par lesquels la pile formée (8) peut être expulsée dudit plateau (3), ainsi que des organes d'entraînement (4, 5) destinés à mouvoir les deux organes d'éjection (6, 7), les deux organes d'éjection (6, 7) étant mobiles indépendamment l'un de l'autre, caractérisé par le fait qu'au moins un organe d'éjection (6, 7) est mobile le long d'une piste de préférence en forme de segment semi-circulaire, ceinturant la pile (8).
     
    2. Dispositif d'empilement selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le plateau (3) peut tourner ; et par le fait que les deux organes d'éjection (6, 7) sont agencés de manière à tourner conjointement audit plateau (3).
     
    3. Dispositif d'empilement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les deux organes d'entraînement (4, 5) sont entraînés par un propre moteur (10) respectif.
     
    4. Dispositif d'empilement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait qu'une pile (8) peut être sélectivement expulsée du plateau (3) dans des directions d'éjection opposées (39, 40).
     
    5. Dispositif d'empilement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que, lors de l'expulsion d'une pile (8), un premier organe d'éjection (6) est entraîné avec inversion de sens et un second organe d'éjection (7) est entraîné pour accomplir une révolution.
     
    6. Dispositif d'empilement selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que les deux organes d'éjection (6, 7) sont réglables, en vue de l'adaptation à une longueur (25) du dos de la pile (8) à expulser.
     
    7. Dispositif d'empilement selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que les organes d'entraînement (4, 5) sont de réalisation sans fin, et au moins un organe d'éjection (6, 7) est respectivement fixé à un organe d'entraînement (4, 5).
     
    8. Dispositif d'empilement selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que le plateau (3) présente un évidement (35), ledit évidement (35) logeant un élévateur (12) par lequel la pile (8) peut être compactée vers le haut, dans le sens vertical, contre au moins une aile de tassement (20).
     
    9. Dispositif d'empilement selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait qu'il comprend deux éléments de délimitation (19) situés en vis-à-vis, saillant vers le haut au-delà du plateau (3), et dont l'espacement mutuel peut être réglé en vue de l'adaptation à une largeur (26) du format de la pile (8) à former.
     
    10. Dispositif d'empilement selon la revendication 9, caractérisé par le fait qu'au moins une aile de pressage (20) peut être respectivement rentrée ou sortie par pivotement, sur chaque élément de délimitation (19), et l'élément de délimitation (19) respectif est agencé avec débord vers l'intérieur à l'état rentré par pivotement.
     
    11. Dispositif d'empilement selon la revendication 9 ou 10, caractérisé par le fait que les deux éléments de délimitation (19) peuvent être réglés transversalement par rapport à la direction d'éjection (39, 40), conjointement à l'aile de pressage (20).
     
    12. Dispositif d'empilement selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé par le fait que l'élévateur (12) comporte deux platines intérieures de levage (13), entre lesquelles les deux organes d'éjection (6, 7) peuvent être déplacés.
     
    13. Dispositif d'empilement selon la revendication 12, caractérisé par l'interposition, entre les platines intérieures de levage (13), d'un organe de guidage (27) dans lequel les organes d'éjection (6, 7) peuvent être guidés pour l'essentiel linéairement, au moins dans une région dans laquelle une pile (8) est poussée.
     
    14. Dispositif d'empilement selon la revendication 12 ou 13, caractérisé par le fait que l'élévateur (12) comporte deux platines extérieures de levage (14), réglables transversalement par rapport à la direction d'éjection (39, 40).
     
    15. Dispositif d'empilement selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé par le fait qu'il est prévu pour un empileur.
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente