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EP 2 192 237 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.02.2018 Patentblatt 2018/09 |
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Anmeldetag: 18.11.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schalung mit Rückverankerungseinrichtung
Formwork with bracing device
Coffrage avec un dispositif d'ancrage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
01.12.2008 DE 202008015883 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.06.2010 Patentblatt 2010/22 |
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Patentinhaber: FWR Solutions GmbH |
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96342 Stockheim/Ofr. (DE) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Willibald
963423 Stockheim (DE)
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Vertreter: Grünecker Patent- und Rechtsanwälte
PartG mbB |
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Leopoldstraße 4 80802 München 80802 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AU-A- 3 981 068 DE-C1- 19 533 421
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DE-A1- 10 102 660
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalung für den Betonbau der im Oberbegriff
von Anspruch 1 erläuterten Art.
[0002] Beim Erstellen von flächigen Betonteilen, wie beispielsweise Betonplatten oder dgl.,
werden verlorene Schalungen eingesetzt, die entweder die äußeren Umrisse des Betonteiles
oder, als Stirnabschalung, nacheinander zu vergießende Betonabschnitte begrenzen.
Diese verlorenen Schalungen enthalten eine Schalungswandung, die im Wesentlichen senkrecht
auf einer Unterlage, beispielsweise einer Sauberkeitsschicht oder einer darauf liegenden
Bewehrungslage, befestigt und gegen den Betonierdruck gehalten werden müssen. Dies
geschieht bislang meist durch Rückverankerungseinrichtungen mittels Zugstäben, die
mit einem ihrer freien Enden an der Schalungswandung und mit dem anderen freien Ende
an der Unterlage befestigt werden und sich über den Winkel zwischen Schalungswandung
und Unterlage erstrecken. Die Befestigung dieser Zugstäbe erfolgt bislang meist durch
Schweißen, was oft nur an der Bewehrung möglich ist. Es gibt jedoch Einsatzzwecke,
bei denen geschweißte Bewehrungen nicht in die Festigkeit der Bewehrung eingerechnet
werden dürfen. Außerdem ist eine Verschweißung im begrenzten Platz innerhalb einer
Schalung schwierig und aufwendig.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schalung bereitzustellen, die einfach
und sicher über eine Rückverankerungseinrichtung befestigbar ist.
[0004] Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0005] Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Hakenverbindung kann eine Rückverankerung der
Schalungswandung auf einfache und problemlose Weise vorgenommen werden. Das flexible
Schlaufenelement, (bevorzugt eine ringförmig geschlossene Seilschlaufe), ist einerseits
einfach auf Vorrat zu halten, preiswert und einfach zu handhaben ist und kann andererseits
so eingesetzt werden, dass gleichzeitig durch den an der Zugstrebe angreifenden Zug
die Verankerungsstelle, bspw. in der Bewehrung, fixiert werden kann. Dieses Schlaufenelement
ist besonders für eine zweilagige Bewehrung geeignet.
[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0007] Die Zugstrebe ist an der anderen Seite bevorzugt über eine Schraubverbindung mit
der Schalung verbunden.
[0008] Eine konstruktiv einfach aufgebaute Schraubverbindung enthält ein an der Zugstrebe
angeordnetes Gewinde, eine Sicherungsmutter und ein Lager. Das Lager ist bevorzugt
als Stecklager aus zwei im Abstand zueinander angeordneten Stangen ausgebildet, die
an der Schalungswandung befestigt sind. Auf diese Weise ist es möglich, die Stangen
gleichzeitig zur Versteifung einer Tafel einzusetzen, die von der Zugstrebe durchstoßen
werden kann und somit anderenfalls relativ wenig stabil wäre. Eine solche Tafel besteht
bevorzugt aus Streckmetall. Werden die Stäbe des Stecklagers in Form von Längsträgern
der Schalungswandung, d.h. in Erstreckungsrichtung im Wesentlichen senkrecht zur Unterlage,
eingesetzt, so wird auf einfache Weise ein Ausgleich für Dimensionsänderungen der
Zugstreben geschaffen. Bevorzugt ist die Sicherungsmutter eine Spannmutter oder -hülse
mit einer integrierten Unterlegscheibe, wie sie in Form von DYWIDAG®-Muttern, insbesondere
Flügelmuttern, auf dem Bausektor, und insbesondere zur Erstellung von Betonteilen,
in großem Umfang verwendet und auf jeder Baustelle vorhanden sind.
[0009] Zugstreben zur Verwendung in der erfindungsgemäßen Schalung enthalten bevorzugt an
einem ihrer freien Enden ein Gewinde und an ihrem anderen freien Ende einen Haken.
[0010] Die Rückverankerung wird besonders stabil, wenn die Unterlage als Bewehrungslage
ausgebildet ist, da dort beispielsweise der Haken oder der Bügel einfach eingehängt
werden können.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Schalung in stark schematisierter Darstellung, die durch
die Erfindung weitergebildet wird,
- Fig. 2
- die Rückansicht der Schalung gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Zugstrebe,
- Fig. 4
- die perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer verwendeten Sicherungsmutter,
und
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung einer Hakenverbindung mit einem in eine Bewehrungslage
eingehängten Schlaufenelement gemäß der Erfindung.
[0012] Fig. 1 zeigt in stark schematisierter Darstellung eine erfindungsgemäße Schalung
1 in Seitenansicht zur Erstellung eines Betonteiles, wobei die Schalung 1 im dargestellten
Ausführungsbeispiel zum Herstellen einer Bodenplatte ausgebildet ist. Die Schalung
1 steht auf einer Unterlage, die im dargestellten Ausführungsbeispiel eine übliche
Sauberkeitsschicht 2 und eine darüberliegende Bewehrungslage 3 umfasst, die eine Vielzahl
einander kreuzender Querstäbe 4 und Längsstäbe 5 enthält, die in mehreren Lagen, dargestellt
sind vier Lagen, übereinanderliegen. Die Quer- und Längsstäbe 4 und 5 sind, mit bei
Bewehrungsstäben üblichen Oberflächenrauigkeiten, wie z.B. Rippen 4a und 5a versehen.
Die Bewehrungslage 3 kann auch durch bereits vorgefertigte Gittermatten oder dgl.
gebildet werden.
[0013] Auf der Bewehrungslage 3 ist eine Schalungswandung 6 für eine Stirnabschalung aufgerichtet.
Die Schalung 1 ist als verlorene Schalung ausgebildet, d.h. sie verbleibt im fertigen
Bauteil und dient im dargestellten Ausführungsbeispiel als Arbeitsfugenschalung, d.h.
sie trennt nacheinander zu vergießende Betonierabschnitte voneinander, wobei im dargestellten
Ausführungsbeispiel zunächst ein Betonierabschnitt 7 auf der rechten Seite der Schalungswandung
6 in Fig. 1 und anschließend ein Betonierabschnitt 8 auf der linken Seite der Schalungswandung
6 in Fig. 1 erstellt wird.
[0014] Die Schalungswandung 6 enthält im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Tafel 9,
die bevorzugt aus einem per Hand mit einem geeigneten Gegenstand durchstoßbaren Material
besteht und insbesondere eine Streckmetalltafel ist. Zur Versteifung des relativ biegbaren
Tafelmaterials sind an der Tafel 9 Versteifungsträger 10 in Form von Querträgern 11
und Längsträgern 12 befestigt. Die Querträger 11 bestehen aus den üblichen Gitter-
oder Stabträgern mit dreieckigem Querschnitt und erstrecken sich quer zur Zeichnungsebene
der Fig. 1 und parallel zur Unterlage. Diese Querträger 11 sind direkt an der Tafel
9 angebracht, bevorzugt an dieser angeschweißt.
[0015] Zumindest einige der Längsträger 12 sind, wie insbesondere Fig. 2 zeigt, als parallele
Stäbe 12a und 12b ausgebildet, die sich im Abstand zueinander im Wesentlichen senkrecht
zur Unterlage über die Schalungstafel 9 erstrecken und von den Querträgern 11 im Abstand
zur Schalungstafel 9 gehalten werden. Die Anzahl der Längsträger 12 und die Anzahl
der Querträger 11 wird im Hinblick auf Festigkeitserfordernisse gewählt.
[0016] Zur Verwendung wird die Schalungswandung 6 so in die Allgemeinschalung eingebaut,
dass die Längsträger 12 an derjenigen Seite angeordnet sind, die dem zuletzt zu betonierenden
Betonabschnitt 8 zugewandt ist. Die Schalungswandung 6 wird in der in Fig. 1 gezeigten,
im Wesentlichen senkrechten Ausrichtung zur Bewehrungslage 3 durch eine Rückverankerungseinrichtung
gehalten, die Zugstreben 13 (Zugstangen) enthält. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
sind eine Vielzahl von Zugstreben 13 gezeigt, deren Anzahl kann jedoch je nach dem
zu erwartenden Betonierdruck gewählt werden. Die Zugstreben 13 werden so eingebaut,
dass sie an der dem zuerst zu betonierenden Betonierabschnitt 7 zugewandten Seite
den Winkel zwischen der Schalungswandung 6 und der Unterlage 3, 2 überbrücken, bei
einer senkrecht eingebauten Schalungswand 6 vorzugsweise im Winkel zwischen 30° und
60°, insbesondere 45°.
[0017] Die Zugstrebe 13 ist an einem Ende, bevorzugt an der Schalungswandung 6, über eine
Schraubverbindung 14 und am anderen Ende, bevorzugt an der Bewehrung 3, über eine
Hakenverbindung 15 direkt verankert. Diese Ausführung ist jedoch nicht Gegenstand
der vorliegenden Erfindung.
[0018] Die Zugstrebe 13 besitzt, wie Fig. 3 zeigt, an ihrem einen freien Ende ein Gewinde
16 und an ihrem anderen freien Ende ein Hakenelement 17. Das Gewinde 16 kann direkt
in die Zugstrebe 13 eingearbeitet sein, kann jedoch auch durch eine angeschweißte
Gewindestange gebildet werden. Bevorzugt wird für die Zugstrebe 13 ein Spannstab oder
das Gewindeteil eines Spannstabs verwendet, wie er unter der Bezeichnung DYWIDAG®-Spannstab
auf dem Markt erhältlich ist und in großem Umfang im Betonbau verwendet wird. Zur
Ausbildung des Hakenelementes 17 wird die Zugstrebe 13 bevorzugt gebogen, das Hakenelement
17 kann jedoch auch angeschweißt oder sonst wie befestigt werden.
[0019] Die Schraubverbindung 14 enthält weiterhin eine Sicherungsmutter 18, die bevorzugt
als Spannmutter mit integrierter Unterlegscheibe 19 und Flügeln 20 für ein manuelles
Aufschrauben ausgebildet ist. Auch hier wird bevorzugt eine Spannschraube verwendet,
die unter der Bezeichnung DYWIDAG®-Schraube bzw. Flügelmutter auf dem Markt erhältlich
und im Betonbau weit verbreitet ist.
[0020] Erfindungsgemäß wird als Zwischenelement für die Hakenverbindung 15 in diese ein
flexibles Schlaufenelement 21 eingesetzt, das im dargestellten Ausführungsbeispiel
aus einem Seilabschnitt 22 hergestellt wurde, dessen freie Enden mit einem Seilverbinder
23, bspw. einer Klemmhülse oder dgl., zu einem geschlossenen Ring miteinander verbunden
sind.
[0021] Das Schlaufenelement 21 wird bevorzugt in die Bewehrungslage 3 und dort bevorzugt
derart eingeknüpft, dass es an den Kreuzungspunkten von Querstäben 4 und Längsstäben
5 die beiden übereinanderliegenden Stäbe miteinander verbindet. Das Schlaufenelement
21 kann in jeder Art einer Bewehrungslage eingesetzt werden, besonders geeignet ist
es jedoch für zweilagige Bewehrungen.
[0022] Ist das flexible Schlaufenelement 21, wie dargestellt, als ringförmig geschlossene
Seilschlaufe ausgebildet, so erfolgt die Verbindung in die Bewehrungslage 3 bevorzugt
derart, dass eine doppelt gelegte Schlaufe unter die Diagonale des Kreuzungspunkts
der beiden Stäbe 4, 5 geführt und ein Ende durch das andere Ende gezogen wird. Dadurch
bildet sich ein Schlaufenabschnitt 22a, in den ein Hakenelement 17 eingehängt werden
kann und ein Knotenabschnitt 22b um den Kreuzungspunkt. Bei einem Zug am Hakenelement
17 bzw. der Zugstrebe 13 zieht sich der Knotenabschnitt 22b der Seilschlaufe 22 um
den Kreuzungspunkt der Stäbe 4, 5 fest, so dass die Stäbe 4, 5 in engen Kontakt zueinander
gepresst und gehalten, was durch die Oberflächenrauhigkeiten 4a, 5a erleichtert und
noch verstärkt wird. Beim Erstellen der Schalung wird die Zugstrebe 13 durch eine
auf den Zwischenraum zwischen den Stäben 12 ausgerichtete Öffnung in der Schalungstafel
9 hindurchgeführt, wobei die Öffnung bevorzugt durch Durchstoßen der Schalungstafel
9 mit Hilfe der Zugstrebe 13 geschaffen wird. Die Zugstreben 13 werden so weit eingeschoben,
bis ihre freien Gewindeenden zwischen den Längsstäben 12a, 12b hindurch treten. Die
Längsstäbe 12a, 12b weisen einen Abstand zueinander auf, der größer oder gleich dem
Durchmesser des Gewindeteiles 16 jedoch kleiner als der Durchmesser des Flansches
19 bzw. der integrierten oder eingelegten Unterlegscheibe der Sicherungsmutter 18
ist. Dann wird das Hakenelement 17 in das Zwischenelement in Form des flexiblen Schlaufenelements
eingehängt. Anschließend wird die Sicherungsmutter 18 auf das Gewinde 16 aufgeschraubt
und die Zugstrebe 13 auf Zug gespannt, d.h. die Mutter 18 wird so weit aufgeschraubt,
bis der Schlaufenabschnitt 22a so weit in Richtung der Schalungswandung 6 gezogen
wurde, dass sich der Knotenabschnitt 22b eng um die Stäbe 4, 5 der Bewehrungslage
3 legt. Anschließend kann der erste Betonierabschnitt 7 erstellt werden. Vor dem Erstellen
des zweiten Betonierabschnitts 8 können die Muttern 18 zur Weiterverwendung entfernt
werden, während die Zugstreben 13 und die Schalungswandung 6 als verloren im Bauteil
verbleiben.
[0023] In Abwandlung des beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiels kann die Zugstrebe
mit der Schraubverbindung auch in einer geeigneten Unterlage befestigt werden und
das andere Ende mit Hilfe der beschriebenen Hakenverbindung mit der Schalungswandung
verbunden werden. Für die Gewindeverbindung können andere Sicherungsmuttern oder Sicherungshülsen,
auch solche, die mittels Werkzeug aufschraubbar sind, eingesetzt werden. Statt der
parallelen Stäbe können durchbohrte Platten, Hülsen oder dgl. als Stecklager eingesetzt
werden. Das Schlaufenelement kann weiterhin bspw. durch ein an seinen Enden mit Haken
oder anderen Befestigungsmitteln versehenes geradliniges Seil oder Band gebildet werden,
wobei das Seil oder Band diagonal um die Stäbe, insbesondere in den Kreuzungspunkten,
herumgelegt und dann in dieser Stellung mittels der Haken oder Befestigungsmittel
bevorzugt so befestigt wird, dass eine sich zusammenziehende Schlaufe gebildet wird,
wenn die Zugstrebe auf Zug vorgespannt wird. Das flexible Schlaufenelement kann durch
geeignete Knoten an der Bewehrungslage und/oder der Schalungswandung befestigt werden.
1. Schalung (1) für den Betonbau, mit einer auf einer Unterlage (2, 3) angeordneten Schalungswandung
(6) und einer Rückverankerungseinrichtung zum Abstützen der Schalungswandung (6) auf
der Unterlage (2, 3), die wenigstens eine sowohl mit der Schalungswandung (6) als
auch der Unterlage (2, 3) verbundene Zugstrebe (13) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstrebe (13) über eine ein flexibles Schlaufenelement (21) enthaltende Hakenverbindung
(15) mit der Unterlage (2, 3) und/oder mit der Schalungswandung (6) derart verbunden
ist, dass die Zugstrebe (13) über ein Hakenelement (17) an ihrem einen freien Ende
in das Schlaufenelement (21) eingehängt ist.
2. Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlaufenelement (21) eine ringförmig geschlossene Seilschlaufe, insbesondere
aus einem Stahlseil, ist.
3. Schalung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das flachgelegte Schlaufenelement (21) mit einem Ende um eine Verankerung, insbesondere
sich kreuzende Stäbe (4, 5), herumgelegt und das andere Ende durch die dadurch gebildete
Schlaufe geführt ist, sodass das Schlaufenelement einen Knotenabschnitt (21a) bildet,
der die Verankerung umschlingt und einen Hakenabschnitt (21b) bildet, in den die Zugstrebe
(13) mit einem Hakenelement (17) eingreift.
4. Schalung nach einer der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstrebe (13) über eine Schraubverbindung (14) mit der Schalungswandung (6)
und/oder mit der Unterlage (2, 3) verbunden ist.
5. Schalung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubverbindung (14) ein an der Zugstrebe (13) angeordnetes Gewinde (16), eine
Sicherungsmutter (18) und ein Lager (12, 19) aufweist.
6. Schalung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager (12, 19) zwei im Abstand zueinander angeordnete Stangen (12) aufweist.
7. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungswandung (6) eine mittels Quer- und Längsträger (11, 12) versteifte Tafel
(9) aus einem mit der Zugstrebe (13) durchstoßbarem Material, insbesondere aus Streckmetall,
enthält.
8. Schalung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen (12) als Versteifungsträger für die Tafel (9), insbesondere als Längsträger,
ausgebildet oder Teil davon sind.
9. Schalung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsmutter (18) eine Spannmutter oder -hülse mit einer integrierten Unterlegscheibe
(19), insbesondere eine DYWIDAG®-Flügelmutter, ist.
10. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstrebe (13) eine Gewindestange, insbesondere eine DYWIDAG®-Spannstange oder
einen Gewindeteil davon, enthält.
11. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstrebe (13) an einem freien Ende mit einem Gewinde (16) und am anderen freien
Ende mit dem Hakenelement (17) versehen ist.
12. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage (2, 3) als Bewehrungslage (3) ausgebildet ist und die Zugstrebe (13)
über die Hakenverbindung (15) mit der Bewehrungslage verbunden ist.
13. Schalung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrungslage (3) zwei sich kreuzende Quer- und Längsstäbe (4, 5) enthält, die
mit Oberflächenrauigkeiten (4a, 5a) versehen sind.
1. Formwork (1) for the concrete construction, having a formwork wall (6) arranged on
a base (2, 3) and a bracing device for supporting the formwork wall (6) on the base
(2, 3), which has at least one tension strut (13) connected both to the formwork wall
(6) and to the base (2, 3), characterized in that the tension strut (13) is connected to the base (2, 3) and/or the formwork wall (6)
via a hook connection (15) containing a flexible loop element (21), in such a manner
that the tension strut (13) is hung at its one free end into the loop element (21)
via a hook element (17).
2. Formwork according to claim 1, characterized in that the loop element (21) is an annularly closed cable loop, in particular of a steel
cable.
3. Formwork according to claim 2, characterized in that the flat-laid loop element (21) is laid with one end around an anchorage, in particular
crossing bars (4, 5), and the other end is guided through the loop formed thereby,
so that the loop element forms a knot section (21a) which twines around the anchorage
and forms a hook section (21b) into which the tension strut (13) engages with a hook
element (17).
4. Formwork according to one of claims 1 to 3, characterized in that the tension strut (13) is connected to the formwork wall (6) and/or to the base (2,
3) by means of a screw connection (14).
5. Formwork according to claim 4, characterized in that the screw connection (14) has a thread (16) arranged on the tension strut (13), a
locking nut (18) and a bearing (12, 19).
6. Formwork according to claim 5, characterized in that the bearing (12, 19) has two rods (12) arranged at a distance from each other.
7. Formwork according to one of claims 1 to 6, characterized in that the formwork wall (6) contains a panel (9) stiffened by means of transverse and longitudinal
beams (11,12), which is made of a material which can be penetrated with the tension
strut (13), in particular of expanded metal.
8. Formwork according to claim 6, characterized in that the rods (12) are designed as stiffening beams for the panel (9), in particular as
longitudinal beams, or are part thereof.
9. Formwork according to one of claims 6 to 8, characterized in that the locking nut (18) is a clamping nut or sleeve with an integrated washer (19),
in particular a DYWIDAG® wing nut.
10. Formwork according to one of claims 1 to 9, characterized in that the tension strut (13) contains a threaded rod, in particular a DYWIDAG® tension
rod or a threaded part thereof.
11. Formwork according to one of claims 1 to 10, characterized in that the tension strut (13) is provided at a free end with a thread (16) and at the other
free end with the hook element (17).
12. Formwork according to one of claims 1 to 11, characterized in that the base (2, 3) is designed as a reinforcement layer (3) and the tension strut (13)
is connected to the reinforcement layer via the hook connection (15).
13. Formwork according to claim 12, characterized in that the reinforcement layer (3) contains two crossing transverse and longitudinal bars
(4, 5) provided with surface roughness (4a, 5a).
1. Coffrage (1) pour la construction en béton, comprenant une paroi de coffrage (6) agencée
sur une base de support (2, 3) et comprenant un dispositif d'ancrage arrière, qui
est destiné à assurer un appui de soutien de la paroi de coffrage (6) sur la base
de support (2, 3) et comprend au moins un contrefort de traction (13) relié aussi
bien à la paroi de coffrage (6) qu'à la base de support (2, 3), caractérisé en ce que le contrefort de traction (13) est relié, par l'intermédiaire d'une liaison à crochet
(15) comprenant un élément de boucle flexible (21), au support de base (2, 3) et ou
à la paroi de coffrage (6) de façon telle, que le contrefort de traction (13) soit
accroché par l'intermédiaire d'un élément à crochet (17) à son extrémité libre, dans
l'élément de boucle (21).
2. Coffrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de boucle (21) est une boucle de câble annulaire, fermée, notamment en
un câble d'acier.
3. Coffrage selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de boucle (21) agencé à plat est enroulé, avec une extrémité, autour d'un
ancrage, notamment des barres (4, 5) qui se croisent, et l'autre extrémité est menée
à travers la boucle ainsi formée, de sorte que l'élément de boucle forme un élément
de noeud (21a), qui entoure l'ancrage et forme un tronçon d'accrochage (21b) dans
lequel s'engage le contrefort de traction (13) avec un élément de crochet (17).
4. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le contrefort de traction (13) est être relié à la paroi de coffrage (6) ou respectivement
à la base de support (2, 3) par l'intermédiaire d'une liaison vissée (14).
5. Coffrage selon la revendication 4, caractérisé en ce que la liaison vissée (14) comprend un filetage (16) agencé sur le contrefort de traction
(13), un écrou de blocage de sécurité (18) et un palier de support (12, 19) .
6. Coffrage selon la revendication 5, caractérisé en ce que le palier de support (12, 19) comprend deux barres (12) agencées à distance l'une
de l'autre.
7. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la paroi de coffrage (6) comprend un panneau (9) qui est rigidifié au moyen de traverses
et de longerons (11, 12), et qui est réalisé en un matériau pouvant être transpercé
par le contrefort de traction (13), notamment du métal déployé.
8. Coffrage selon la revendication 6, caractérisé en ce que les barres (12) sont réalisées en tant que poutrelles de rigidification pour le panneau
(9), notamment en tant que longerons, ou font partie de celui-ci.
9. Coffrage selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que l'écrou de blocage de sécurité (18) est un écrou ou manchon de serrage avec une rondelle
d'appui (19) intégrée, notamment un écrou à oreilles DYWIDAG®.
10. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le contrefort de traction (13) comprend une tige filetée, notamment une tige de serrage
DYWIDAG®, ou une partie filetée de celle-ci.
11. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le contrefort de traction (13) est pourvu d'un filetage (16) à une extrémité libre,
et de l'élément de crochet (17) à l'autre extrémité libre.
12. Coffrage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la base de support (2, 3) est réalisée sous forme de couche d'armature de renfort
(3), et le contrefort de traction (13) est relié à la couche d'armature de renfort,
par l'intermédiaire de la liaison par accrochage (15).
13. Coffrage selon la revendication 12, caractérisé en ce que la couche d'armature de renfort (3) renferme deux barres transversales et longitudinales
(4, 5), qui se croisent et sont pourvues de rugosités de surface (4a, 5a).