[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbindungseinrichtung zum, insbesondere
elektrischen, miteinander Verbinden von zumindest zwei männlichen Steckerteilen zweier
Klinkenstecker, wobei die Verbindungseinrichtung zumindest zwei weibliche Steckerteilaufnahmen
mit jeweils einer Mittellängsachse aufweist und in jede weibliche Steckerteilaufnahme
jeweils einer der männlichen Steckerteile einsteckbar ist.
[0002] Gattungsgemäße Verbindungseinrichtungen sind beim Stand der Technik bekannt. Sie
dienen dazu, die männlichen Steckerteile zweier Klinkenstecker miteinander zu verbinden
und insbesondere auch dazu, die elektrischen K>ontakte zwischen den beiden Klinkensteckern
bzw. ihren männlichen Steckerteilen herzustellen. Die bisher bekannten gattungsgemäßen
Verbindungseinrichtungen sehen zwei koaxial hintereinander angeordnete weibliche Steckerteilaufnahmen
vor, deren Mittellängsachsen auf einer gemeinsamen Gerade liegen. Diese Konstruktion
hat den Nachteil, dass die Verbindungseinrichtung insgesamt sehr lang ausgebildet
sein muss. Darüber hinaus ist die Kontaktierung innerhalb der Verbindungseinrichtung
in der Regel sehr aufwendig.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine gattungsgemäße Verbindungseinrichtung dahingehend
zu verbessern, dass sie eine kürzere Baulänge aufweisen kann und wenn möglich auch
eine einfache Kontaktierung zulässt.
[0004] Erfindungsgemäß wird dies erreicht, indem die Mittellängsachsen der zwei weiblichen
Steckerteilaufnahmen voneinander beabstandet und die weiblichen Steckerteilaufnahmen
zueinander versetzt angeordnet sind.
[0005] In anderen Worten ist somit erfindungsgemäß vorgesehen, dass die weiblichen Steckerteilaufnahmen
zueinander versetzt sind, bzw. evtl. sogar nebeneinander angeordnet sind. Hieraus
ergibt sich, dass die Mittellängsachsen der beiden weiblichen Steckerteilaufnahmen
auf voneinander beabstandeten Geraden liegen, also nicht koaxial sondern mit einem
Abstand der Mittellängsachsen bzw. Geraden größer 0 angeordnet sind. In einer ersten
Gruppe von Ausgestaltungsformen der Erfindung ist vorgesehen, dass die Mittellängsachsen
der zumindest zwei weiblichen Steckerteilaufnahmen permanent voneinander beabstandet
und die weiblichen Steckerteilaufnahmen permanent zueinander versetzt angeordnet sind.
Bei diesen Ausgestaltungsformen existiert der Versatz zwischen den Mittellängsachsen
somit in allen Betriebsstellungen, egal ob die männlichen Steckerteile der Klinkenstecker
in die Verbindungseinrichtung eingesteckt sind oder nicht. Dies muss nicht zwingend
so sein. Erfindungsgemäß reicht es auch aus, wenn nur in gewissen Betriebsstellungen
die Mittellängsachsen der zwei weiblichen Steckerteilaufnahmen voneinander beabstandet
und die weiblichen Steckerteilaufnahmen zueinander versetzt angeordnet sind. Insbesondere
sollte die erfindungsgemäße, voneinander beabstandete Anordnung der Mittellängsachsen
aber dann erfüllt sein, wenn die männlichen Steckerteile vollständig in die weiblichen
Steckerteilaufnahmen eingesteckt sind.
[0006] Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße Verbindungseinrichtung genau zwei weibliche
Steckerteilaufnahmen auf. Es sind aber auch Varianten mit mehr als zwei weiblichen
Steckerteilaufnahmen denkbar, die dann zum Verbinden mehrerer Klinkenstecker miteinander
dienen können.
[0007] Im Sinne einer einfachen Kontaktierung sind die weiblichen Steckerteilaufnahmen günstigerweise
so in der Verbindungseinrichtung angeordnet, dass z.B. die vorderen Enden der männlichen
Steckerteile im in die weiblichen Steckerteilaufnahmen eingesteckten Zustand mit Kontaktflächen
direkt aneinander anliegen. Hierdurch ergibt sich bereits beim Einstecken eine Kontaktierung,
die ohne zwischengeschaltete Elemente der Verbindungseinrichtung hergestellt wird.
Günstigerweise handelt es sich bei den direkt miteinander in Kontakt kommenden Kontaktflächen
um elektrische Kontaktflächen also um Kontaktflächen, die neben der Herstellung eines
physischen Kontakts auch der Herstellung eines elektrisch leitfähigen Kontakts dienen.
[0008] Günstigerweise sind die weiblichen Steckerteilaufnahmen so in der Verbindungseinrichtung
angeordnet, dass die Mittellängsachsen der zwei weiblichen Steckerteilaufnahmen zueinander
parallel verlaufen.
[0009] Bevorzugt weisen die weiblichen Steckerteilaufnahmen jeweils eine Einstecköffnung
auf, durch die hindurch jeweils einer der männlichen Steckerteile in sie einführbar
bzw. einsteckbar ist. In diesem Sinne ist eine Einstecköffnung als eine nach außen
weisende Öffnung in der Verbindungseinrichtung bzw. in der weiblichen Steckerteilaufnahme
anzusehen, durch die hindurch der männliche Steckerteil in die weibliche Steckerteilaufnahme
eingesteckt werden kann. Die männlichen Steckerteile von den an sich bekannten Klinkensteckern
sind in der Regel mit einer zylinderförmigen Mantelfläche und an ihrem vorderen Ende
mit einer Kontaktzwiebel versehen, wobei die Kontaktzwiebel einen der elektrischen
Kontakte des Klinkensteckers darstellt und ein weiterer Kontakt oder mehrere weitere
Kontakte auf der zylinderförmigen Mantelfläche der männlichen Steckerteile liegen.
Die Kontakte sind durch Zwischenschaltung von elektrisch isolierenden Abschnitten
elektrisch gegeneinander isoliert. Insbesondere für solche Klinkenstecker ist es günstig,
wenn die Einstecköffnungen der weiblichen Steckerteilaufnahmen zumindest bereichsweise
kreisrund ausgebildet sind. Die Mittellängsachsen der weiblichen Steckerteilaufnahmen
verlaufen dann günstigerweise durch die Kreismittelpunkte der kreisrunden Bereiche
der Einstecköffnung der jeweiligen weiblichen Steckerteilaufnahme. Die Einstecköffnungen
sind günstigerweise an einander gegenüberliegenden Seiten und/oder Enden der Verbindungseinrichtung
angeordnet.
[0010] Weitere Einzelheiten und Merkmale bevorzugter Ausgestaltungsformen der Erfindung
werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1 bis 3
- ein erstes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel einer Verbindungseinrichtung;
- Fig. 4 bis 7
- Darstellungen zu einem zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
- Fig. 8
- eine Skizze eines dritten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels;
- Fig. 9
- einen dreipoligen Klinkenstecker für den das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 gemacht
ist und
- Fig. 10 bis 20
- Darstellungen zu einem vierten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel.
[0011] Das erste Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 1 bis 3 einer Verbindungseinrichtung
1 ist zum Verbinden von jeweils zweipoligen Klinkensteckern 4 und 5 miteinander gedacht.
Diese zweipoligen Klinkenstecker 4 und 5 weisen jeweils männliche Steckerteile 2 und
3 auf, deren vorderes Ende in Form der Kontaktzwiebeln 24 und 25 jeweils als ein erster
elektrischer Kontakt und deren Mantelflächen 30 und 31 jeweils als ein zweiter elektrischer
Kontakt ausgebildet sind. Die erfindungsgemäße Verbindungseinrichtung 1 gemäß Ausführungsbeispiel
hat die Aufgabe, die zwei männlichen, miteinander zu verbindenden Steckerteile 2 und
3 physisch miteinander zu verbinden und gleichzeitig die elektrischen Kontakte herzustellen.
Wie besonders gut in Fig. 1 zu sehen, weist die Verbindungseinrichtung des ersten
Ausführungsbeispiels hierfür zwei weibliche Steckerteilaufnahmen 6 und 7 auf. Jede
dieser weiblichen Steckerteilaufnahmen weist wiederum einen röhrenförmigen Einsteckabschnitt
12 und 13 auf, in den jeweils einer der männlichen Steckerteile 2 und 3 einsteckbar
ist. Die Einsteckabschnitte 12 und 13 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel röhrenförmig
und im Querschnitt zumindest bereichsweise kreisrund ausgebildet. Bereichsweise kreisrund
kann dabei bedeuten, dass die Einstecköffnungen und/oder die Einsteckabschnitte in
Umfangsrichtung nur bereichsweise kreisrund ausgebildet ist. Bereichsweise kreisrund
kann aber auch bedeuten, dass die Einsteckabschnitte in Längsrichtung nicht überall
sondern nur bereichsweise kreisrund ausgeführt sind.
[0012] In den gezeigten Ausführungsbeispielen weisen die Einsteckabschnitte 12 und 13 jeweils
einen Längsschlitz 32 auf. Dieser kann rein herstellungsbedingt sein und sonst keine
weitere Funktion haben, wenn die Einsteckabschnitte z.B. aus einem Blech gebogen werden.
In diesem Fall können die Einsteckabschnitte 12, 13 als steife Zylinder mit einem
größeren Innendurchmesser als dem Aussendurchmesser des jeweiligen männlichen Steckerteils
2 bzw. 3 ausgebildet sein. Die Klemmwirkung und damit Befestigung der männlichen Steckerteile
2 und 3 in den Einsteckabschnitten 12, 13 entsteht in diesem Fall durch die Kontaktzwiebeln.
Durch den Längsschlitz 32 kann der jeweilige Einsteckabschnitt 12 bzw. 13 aber auch
radial elastisch ausgebildet werden. Hierdurch ist es möglich, dem jeweiligen Einsteckabschnitt
eine Vorspannung zu geben, die die in die weiblichen Steckerteilaufnahmen 6 und 7
eingesteckten männlichen Steckerteile 2 und 3 sicher hält. Die Einstecköffnungen 10
und 11 werden jeweils durch die äußeren Enden der Einsteckabschnitte 12 und 13 gebildet.
Die Mittellängsachsen 8 und 9 der weiblichen Steckerteilaufnahmen 6 und 7 verlaufen
wie in Fig. 1 gezeigt, günstigerweise sowohl durch die Kreismittelpunkte der Querschnitte
der röhrenförmigen Einsteckabschnitte 12 und 13 der jeweiligen weiblichen Steckerteilaufnahme,
als auch durch die Kreismittelpunkte der Einstecköffnungen 10 und 11. Wie in Fig.
1 zu sehen, sind die Mittellängsachsen 8 und 9 im Wesentlichen parallel zueinander
angeordnet. Sie liegen in einem Abstand 18 größer 0 zueinander, wodurch die weiblichen
Steckerteilaufnahmen 6 und 7 zueinander versetzt angeordnet sind. Die Einstecköffnungen
10 und 11 sind aneinander gegenüberliegenden Seiten und/oder Enden der Verbindungseinrichtung
1 angeordnet. Der Abstand 18 zwischen den Mittellängsachsen 8 und 9 der zwei weiblichen
Steckerteilaufnahmen 6 und 7 ist günstigerweise kleiner wie der Durchmesser einer
der Einstecköffnungen 10 und 11 und/oder wie der Öffnungsdurchmesser eines der gegebenenfalls
vorhandenen Einsteckabschnitte 12 und 13 und/oder wie der größte Außendurchmesser
der zum Einstecken in die weiblichen Steckerteilaufnahmen vorgesehenen männlichen
Steckerteile 2 und 3. In anderen Worten ist der Versatz zwischen den weiblichen Steckerteilaufnahmen
6 und 7 günstigerweise höchstens zwei Drittel so groß wie der Durchmesser der durch
die Verbindungseinrichtung 1 miteinander zu verbindenden männlichen Steckerteile 2
und 3. Hierdurch wird es ermöglicht, vorzugsweise elektrische, Kontaktflächen 26 und
27 z.B. an den jeweils vorderen Enden bzw. Kontaktzwiebeln 24 und 25 der männlichen
Steckerteile 2 und 3 direkt miteinander zu verbinden.
[0013] Wie besonders gut in Fig. 1 zu sehen, sind die röhrenförmigen Einsteckabschnitte
12 und 13 mittels zwei Verbindungsarmen 14 und 15 miteinander verbunden, wobei die
Verbindungsarme 14 und 15 transversal zu ihrer Längserstreckung elastisch federnd
auslenkbar sind. Dies ermöglicht es, ausgehend von der Ruhestellung gemäß Fig. 1,
die röhrenförmigen Einsteckabschnitte 12 und 13 bzw. die jeweils zugeordneten weiblichen
Steckerteilaufnahmen 6 und 7 beim Einstecken der Klinkenstecker etwas gegeneinander
zu verschwenken, um die vorderen Enden bzw. Kontaktzwiebeln 24 und 25 beim Einstecken
aneinander vorbeiführen und miteinander in Kontakt bringen zu können. Hierdurch wird
beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 1 bis 3 bereits die elektrische Kontaktierung
der Kontaktzwiebeln 24 und 25 der beiden Klinkenstecker 4 und 5 vorgenommen, ohne
dass hierfür in der erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtung spezielle Mittel zur
Kontaktierung vorgesehen sein müssen. Somit sind nur noch die Mantelflächen 30 und
31 der männlichen Steckerteile 2 und 3 der beiden Klinkenstecker 4 und 5 miteinander
elektrisch in Kontakt zu bringen. Hierfür ist im gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß
der Fig. 1 bis 3 vorgesehen, dass der eine der röhrenförmigen Einsteckabschnitte 12
und 13 der weiblichen Steckerteilaufnahme 6 bzw. 7 als Ganzes elektrisch leitend mit
dem anderen der röhrenförmigen Einsteckabschnitte 12 bzw. 13 der anderen weiblichen
Steckerteilaufnahme 6 und 7 verbunden ist. Diese elektrische Verbindung wird im gezeigten
Ausführungsbeispiel über die Verbindungsarme 14 und 15 hergestellt. Es kann sich z.B.
bei den Einsteckabschnitten 12 und 13 sowie bei den Verbindungsarmen 14 und 15 um
ein durchgehendes Metallteil handeln, womit die elektrische Kontaktierung automatisch
sichergestellt ist. Natürlich können die Einsteckabschnitte 12 und 13 auch separat
gefertigt und anschließend mittels der Verbindungsarme 14 und 15 z.B. durch Anschweißen
oder Anlöten miteinander verbunden werden. Um einen Kurzschluss zwischen den Kontaktzwiebeln
24, 25 und den mit den Mantelflächen 30 und 31 in Kontakt stehenden Verbindungsarmen
14 und 15 zu vermeiden, kann zum Einen vorgesehen sein, dass die Verbindungsarme 14
und 15 so voneinander beabstandet sind, dass sie nicht mit den Kontaktzwiebeln 24
und 25 in Verbindung kommen. Alternativ oder aber auch zusätzlich können die Verbindungsarme
14 und 15 natürlich aber auch mit elektrisch isolierendem Material ummantelt sein.
Anstelle von zwei Verbindungsarmen 14 und 15 können auch nur ein Verbindungsarm oder
mehr als zwei Verbindungsarme vorgesehen sein.
[0014] Die Fig. 2 und 3 zeigen nun, wie die beiden Klinkenstecker 4 und 5 durch Einstecken
der männlichen Steckerteile 2 und 3 in die Verbindungseinrichtung 1 miteinander physisch
verbunden und elektrisch kontaktiert werden. Fig. 2 zeigt eine Zwischensituation in
der bereits ein Klinkenstecker 5 bzw. dessen männlicher Steckerteil 3 vollständig
in die weibliche Steckerteilaufnahme 7 bzw. dessen Einsteckabschnitt 13 eingesteckt
ist. Fig. 3 zeigt den Zustand bei dem die beiden Klinkenstecker 4 und 5 mit ihren
männlichen Steckerteilen 2 und 3 vollständig in die weiblichen Steckerteilaufnahmen
6 und 7 der Verbindungseinrichtung 1 eingesteckt sind. In diesem Zustand liegen die
männlichen Steckerteile 2 und 3 mit vorzugsweise elektrischen Kontaktflächen 26 und
27 direkt aneinander an. Bei diesen direkt aneinander anliegenden Kontaktflächen 26
und 27 handelt es sich im gezeigten Ausführungsbeispiel um die jeweils vom vorderen
Ende des männlichen Steckerteils 2 bzw. 3 wegweisenden sich verjüngenden Bereiche
der jeweiligen Kontaktzwiebeln 24 und 25. Die genannten, sich verjüngenden Bereiche
befinden sich jeweils dort, wo die Kontaktzwiebeln 24 und 25 sich auf der jeweils
zu den Griffteilen 28 und 29 weisenden Seite in Richtung hin zu den Griffteilen 28
und 29 verjüngen. In diesem Bereich ist der Durchmesser der Kontaktzwiebel 24 bzw.
25 jeweils kleiner als ihr Maximaldurchmesser. Das aneinander Anliegen dieser Kontaktflächen
26 und 27 ist besonders gut in Fig. 5 im zweiten Ausführungsbeispiel zu sehen, wobei
darauf hinzuweisen ist, dass sich das erste und zweite Ausführungsbeispiel in dieser
Hinsicht nicht voneinander unterscheiden. Im ersten Ausführungsbeispiel gemäß der
Fig. 1 bis 3 werden die Kontaktflächen 26 und 27 durch die elastische Ausgestaltung
der Verbindungsarme 14 und 15 aneinander angedrückt, was für eine sichere physische
und auch elektrische Kontaktierung sorgt.
[0015] Die Fig. 4 bis 7 zeigen nun das zweite erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel. In diesem
wird die Verbindungseinrichtung 1 gemäß des ersten Ausführungsbeispiels von einem
Gehäuse 19 umhüllt. Das Gehäuse 19 umhüllt dabei günstigerweise sowohl die röhrenförmigen
Einsteckabschnitte 12 und 13 als auch die Verbindungsarme 14 und 15 und ist günstigerweise
elektrisch isolierend ausgebildet oder weist eine andere Art von elektrischer Isolierung
auf, um einen Kurzschluss zu vermeiden. Das Gehäuse 19 kann, z.B. wie hier gezeigt,
als ein zweiteiliger Bauteil ausgeführt sein und beispielsweise aus Kunststoff bestehen.
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Außenansicht auf die Verbindungseinrichtung 1 des
zweiten Ausführungsbeispiels mit zwei in die Verbindungseinrichtung 1 eingesteckten
Klinkensteckern 4 und 5. Die Fig. 5 bis 7 zeigen Seitenansichten, wobei die Verbindungseinrichtung
1 in einem Längsschnitt dargestellt ist, um in das Innere sehen zu können.
[0016] Die Verbindung der beiden Einsteckabschnitte 12 und 13 über die Verbindungsarme 14
und 15 ist in diesem zweiten Ausführungsbeispiel genauso gelöst wie beim ersten Ausführungsbeispiel
gemäß der Fig. 1 bis 3. Dies gilt sowohl für die physische als auch die elektrische
Verbindung der Einsteckabschnitte 2 und 3. Entsprechend werden die Mantelflächen 30
und 31 der in die weiblichen Steckerteilaufnahmen 6 und 7 eingesteckten männlichen
Steckerteile 2 und 3 über die Einsteckabschnitte 12 und 13 und die Verbindungsarme
14 und 15 elektrisch miteinander verbunden. Die vorderen Enden der männlichen Steckerteile
2 und 3, welche in Form von Kontaktzwiebeln 24 und 25 ausgebildet sind, stehen direkt
miteinander in Kontakt wodurch auch eine elektrische Kontaktierung über die direkt
aneinander anliegenden Kontaktflächen 26 und 27 erfolgt.
[0017] In dem Gehäuse 19 weist das zweite Ausführungsbeispiel zusätzlich auch zwei, hier
in Form von Schraubenfedern ausgebildete, elastische Rückstellkörper 20 und 21 auf.
Die Einheit aus den beiden Einsteckabschnitten 12 und 13 und aus den hier nicht sichtbaren
Verbindungsarmen 14 und 15 ist im Gehäuse 19 entlang der Längsrichtungen 33 verschiebbar
gelagert. Wenn keine Krafteinwirkung von außen vorliegt, halten die Rückstellkörper
20 und 21 die genannte Einheit in einer neutralen Mittellage. Fig. 5 zeigt eine Situation,
bei der beide männlichen Steckerteile 2 und 3 vollständig in die ihnen zugeordneten
weiblichen Steckerteilaufnahmen 6 und 7 eingesteckt sind und sich die Verbindungseinrichtung
wie auch die männlichen Steckerteile 2 und 3 in einer neutralen Mittellage befinden,
die sich aufgrund der elastischen Eigenschaften der in entgegengesetzte Richtungen
wirkenden Rückstellkörper 20 und 21 einstellt, wenn keiner der beiden Klinkenstecker
4 oder 5 von Hand oder durch andere Krafteinwirkung von außen gegen das Gehäuse 19
verschoben wird. In dieser Stellung werden die Kontaktzwiebeln bzw. Kontaktflächen
26 und 27 von den Verbindungsarmen 14 und 15 aneinander gedrückt. Hierdurch sind die
beiden männlichen Steckerteile 2 und 3 sicher miteinander verbunden und elektrisch
kontaktiert. Die Zwiebeln 24 und 25 können an Seitenwänden 22 und 23 anliegen, dies
muss aber nicht zwingend so sein. Um nun z.B. den rechten Klinkenstecker 5 aus der
Verbindungseinrichtung 1 herausziehen zu können, wird das Gehäuse 19 gegen die Gegenkraft
des Rückstellkörpers 20 in Richtung hin zum Klinkenstecker 4 verschoben, wie dies
in Fig. 6 gezeigt wird. Dadurch wird die Kontaktzwiebel 25 aus dem Bereich der Seitenwand
23 herausgezogen. Hierdurch kann der Klinkenstecker 5 bzw. sein männlicher Steckerteil
3 etwas gegen die Gegenkraft der Verbindungsarme 14 und 15 verschwenkt werden, sodass
die Bereiche mit maximalem Durchmesser der Kontaktzwiebeln 24 und 25 aneinander vorbeigeführt
werden. Fig. 7 zeigt genau diese Situation des aneinander Vorbeiführens der maximalen
Durchmesser der Kontaktzwiebeln 24 und 25. Sind diese vollständig aneinander vorbeigeführt,
so kann der Klinkenstecker 5 aus der Verbindungseinrichtung 1 herausgezogen werden,
ebenso wie der Klinkenstecker 4. Das Einstecken der beiden Klinkenstecker 4 und 5
in die Verbindungseinrichtung 1 erfolgt in entsprechender Art und Weise, wobei sich
das Gehäuse 19 automatisch entsprechend verschiebt.
[0018] Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass die üblicherweise aus den
Klinkensteckern 4 und 5 herausgeführten Kabel nur der Vereinfachung wegen weggelassen
wurden.
[0019] In den bisher erläuterten Ausführungsbeispielen 1 und 2 weist jeder Klinkenstecker
4 und 5 jeweils nur zwei elektrische Kontakte an den jeweiligen männlichen Steckerteilen
2 und 3 auf, welche es zu verbinden gilt. Die bisher diskutierten Verbindungseinrichtungen
1 sind speziell für diesen Fall ausgelegt, bei dem die Mantelflächen 30 und 31 jeweils
nur einen elektrischen Kontakt darstellen. Gemäß der Erfindung können aber durchaus
Verbindungseinrichtungen 1 geschaffen werden, die auch für mehr als zweipolige Klinkenstecker
4 und 5 geeignet sind. In Fig. 8 ist stark schematisiert, ein Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtung in einer Draufsicht gezeigt, mit dem
dreipolige Klinkenstecker 4 und 5 miteinander verbunden werden können. Die in Fig.
8 gezeigte Verbindungseinrichtung 1 ist für Klinkenstecker mit männlichen Steckerteilen
2, 3 vorgesehen, deren Kontaktzwiebeln 24 und 25 jeweils einen ersten elektrischen
Kontakt darstellen und an deren Mantelflächen 30 und 31 zwei elektrisch gegeneinander
isolierte Kontaktbereiche den jeweils zweiten und dritten Pol darstellen. Das Ausführungsbeispiel
der Verbindungseinrichtung 1 des dritten Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 8 orientiert
sich in seiner Grundstruktur an dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 1 bis
3. Auch hier sind zwei mit ihren Mittellängsachsen gegeneinander versetzt angeordnete
Einsteckabschnitte 12 und 13 vorgesehen, welche durch die Verbindungsarme 14 und 15
miteinander mechanisch verbunden sind. Der Versatz der Mittellängsachsen 8 und 9 ist,
wie im ersten Ausführungsbeispiel ausgeführt, aber in Fig. 8 nicht zu sehen, da es
sich hier um eine Draufsicht handelt, in der die nicht extra eingezeichneten Mittellängsachsen
8 und 9 der beiden Einsteckabschnitte 12 und 13 bzw. weiblichen Steckerteilaufnahmen
6 und 7 in Deckung übereinander liegen. Die Kontaktierung der in Fig. 8 nicht noch
einmal dargestellten Kontaktzwiebeln 24 und 25 erfolgt wie in den ersten beiden Ausführungsbeispielen.
Ein Unterschied besteht lediglich in der Kontaktierung der Mantelflächen 30 und 31
der männlichen Steckerteile 2 und 3 der Klinkenstecker 4 und 5. Der Anschaulichkeit
wegen ist in Fig. 9 ein entsprechender dreipoliger Klinkenstecker 5 dargestellt. Der
nicht dargestellte zweite Klinkenstecker 4 ist analog ausgebildet. Um auch die elektrisch
voneinander getrennten Kontaktflächen 34 und 35 der jeweiligen Mantelflächen 30 und
31 der Klinkenstecker 4 und 5 miteinander verbinden zu können, sind die Einsteckabschnitte
12 und 13 im Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 8 anders ausgebildet, als in den ersten
beiden Ausführungsbeispielen. Jeder der röhrenförmigen Einsteckabschnitte 12 und 13
weist in diesem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 zwei elektrisch gegeneinander isolierte
Abschnitte 16 und 17 auf. Diese Abschnitte 16 und 17 bilden elektrische Kontaktflächen.
Die Abschnitte 16 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel über den Verbindungsarm 14
elektrisch leitend miteinander verbunden. Die Abschnitte 17 sind elektrisch leitend
über den Verbindungsarm 15 miteinander verbunden. Um einen elektrischen Kurzschluss
zwischen den Abschnitten 16 und 17 zu vermeiden, können diese Abschnitte z.B. als
Elektroden ausgebildet sein, welche in ansonsten aus nicht elektrisch leitfähigem
Material ausgebildete Einsteckabschnitte 12 und 13 eingelegt sind. Hierfür können
die Einsteckabschnitte 12 und 13 z.B. als Kunststoffrohre oder dgl. ausgebildet sein.
Dies ist aber nur eine von vielen Möglichkeiten, um Einsteckabschnitte 12 und 13 mit
zwei oder mehreren voneinander elektrisch isolierten Abschnitten 16, 17 usw. auszubilden.
Natürlich können diese z.B. auch als eine Abfolge von elektrisch gegeneinander isolierten
Metallringen mit einer entsprechenden Verbindung über zwei oder mehrere Verbindungsarme
14 oder 15 oder sonstige Verbindungskabel ausgeführt sein. Die elektrische Isolierung
der Verbindungsarme 14 und 15 gegen die Bereiche der männlichen Steckerteile, mit
denen sie zur Vermeidung von Kurzschlüssen nicht in Kontakt kommen sollen, kann durch
entsprechende Abstände bzw. Luftspalte oder z.B. auch durch Ummantelung der Verbindungsarme
14 und 15 mit elektrisch isolierendem Material erreicht werden. Die Erfindung ist
nicht auf zwei- oder dreipolige Verbindungseinrichtungen 1 beschränkt, sondern kann
auch für mehr als dreipolige Klinkenstecker 4 und 5 ausgeführt sein.
[0020] Bei den ersten drei erfindungsgemäßen Ausgestaltungsformen gemäß der Fig. 1 bis 8
sind die Mittellängsachsen 8 und 9 der zwei weiblichen Steckerteilaufnahmen 6 und
7 permanent voneinander beabstandet. Die weiblichen Steckerteilaufnahmen 6 und 7 sind
somit permanent zueinander versetzt angeordnet. Dies muss, wie eingangs erläutert,
nicht zwingend so sein. Es reicht auch aus, wenn die Mittellängsachsen 8 und 9 nur
in gewissen Betriebszuständen der Verbindungseinrichtung 1 voneinander beabstandet
bzw. die weiblichen Steckerteilaufnahmen 6, 7 zueinander versetzt angeordnet sind.
Die Fig. 10 bis 20 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel, bei dem dies nur in dem
Zustand der Fall ist, in dem die männlichen Steckerteile 2 und 3 in die weiblichen
Steckerteilaufnahmen 6, 7 eingesteckt sind. Fig. 10 zeigt die Verbindungseinrichtung
1 dieses vierten Ausführungsbeispiels in einem entspannten Zustand. In diesem sind
bei diesem Ausführungsbeispiel die Mittellängsachsen 8 und 9 der beiden weiblichen
Steckerteilaufnahmen 6 und 7 koaxial zueinander angeordnet. Der Versatz der Mittellängsachsen
8 und 9 der beiden weiblichen Steckerteilaufnahmen 6 und 7 wird erst erreicht, wenn
die männlichen Steckerteile 2 und 3 in die Verbindungseinrichtung 1 eingesteckt werden.
Fig. 17 zeigt den Zustand, in dem die männlichen Steckerteile 2 und 3 vollständig
in die weiblichen Steckerteilaufnahmen 6 und 7 eingesteckt sind. In diesem Zustand
ist erfindungsgemäß ein Abstand zwischen den Mittellängsachsen 8 und 9 der beiden
weiblichen Steckerteilaufnahmen 6 und 7 vorhanden.
[0021] In dem vierten Ausführungsbeispiel sind die Steckerteilaufnahmen 6 und 7 als Schraubenfedern
36 und 37 ausgebildet. Alternativ wäre es auch möglich, dass nur eine oder ein Teil
der Steckerteilaufnahmen als Schraubenfedern 36 oder 37 ausgebildet wären oder wenn
sich die Schraubenfedern nur über einen Teilbereich der Steckerteilaufnahmen 6 und
7 erstrecken würden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich jedoch um zwei
Schraubenfedern 36 und 37, welche jeweils eine weibliche Steckerteilaufnahme 6 und
7 ausbilden. Hierzu sind die Windungen der jeweiligen Schraubenfedern 36 und 37 um
die Einstecköffnungen 10 und 11 für die jeweiligen männlichen Steckerteile 2 und 3
herumgewunden. Am äußeren Ende der jeweiligen Schraubenfeder sind die Einsteckabschnitte
12 und 13 ausgebildet, in denen der Durchmesser der Schraubenfedern 36 und 37 konstant
ist. Dies muss natürlich nicht zwingend so sein.
[0022] Im vierten Ausführungsbeispiel ist zwischen den Schraubenfedern 36 und 37 der Verbindungseinrichtung
1 ein Zentralteil 38 mit einer, in den Einsteckrichtungen 41 gesehen, durchgehenden
Einstecköffnung 39 für die zumindest zwei männlichen Steckerteile 2 und 3 angeordnet.
Die Schraubenfedern 36 und 37 sind jeweils am Zentralteil 38 befestigt, dieser weist
hierzu eine z.B. gewindeartig ausgebildete Außenkontur 40 auf, in die die jeweiligen
Abschnitte der Schraubenfedern 36 und 37 eingreifen. Der Zentralteil 38 ist günstigerweise
zumindest bereichsweise elektrisch isolierend ausgebildet. Er kann z.B. aus einem
Kunststoff bestehen. Die Schraubenfedern 36 und 37 hingegen dienen dazu, die Mantelflächen
der männlichen Steckerteile 2 und 3 elektrisch leitend miteinander zu verbinden. Sie
sind daher üblicherweise elektrisch leitend ausgebildet. Dies kann z.B. erreicht werden,
indem Metallfedern als Schraubenfedern 36 und 37 verwendet werden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
nimmt der Durchmesser der Schraubenfedern 36 und 37 in Richtung hin zum Zentralteil
38 zu. In Fig. 12 ist die, die weibliche Steckerteilaufnahme 6 ausbildende Schraubenfeder
36 vom Zentralteil 38 abgenommen dargestellt. Fig. 13 zeigt eine Explosionsdarstellung,
in der beide Schraubenfedern 36 und 37 vom Zentralteil abgenommen sind. In Fig. 13
ist entsprechend besonders gut auch die Außenkontur 40 des Zentralteils 38 zu sehen,
welche der Verankerung der Schraubenfedern 36 und 37 dient. Bei einer entsprechenden
gewindeförmigen Ausgestaltung der Außenkontur 40 können die Schraubenfedern 36 und
37 zur Befestigung am Zentralteil 38 auf dieses bzw. auf seine Außenkontur 40 aufgeschraubt
werden.
[0023] In einer alternativen, hier nicht explizit dargestellten Ausgestaltungsform können
die Steckerteilaufnahmen 6 und 7 auch von einer einzigen Feder ausgebildet werden.
Diese steht dann günstigerweise auf zumindest zwei Seiten über den Zentralteil 38
über, um entsprechend die Steckerteilaufnahmen 6 und 7 auszubilden.
[0024] Im Zentralteil 38 des gezeigten Ausführungsbeispiels selbst ist wie besonders gut
in den Fig. 12, 13 und 18 zu sehen, eine Einstecköffnung 39 vorgesehen, in welche
die männlichen Steckerteile 2 und 3 bzw. Kontaktzwiebeln 24 und 25 von verschiedenen
Seiten gemeinsam eingesteckt werden können. Um dies zu gewährleisten, weist die Einstecköffnung
39, in einer Ebene normal zu einer der Einsteckrichtungen 41 gesehen, eine größere
Länge 43 als Breite 44 auf. Damit die Kontaktzwiebeln 24 und 25 in der vollständig
in die weiblichen Steckerteilaufnahmen 6, 7 eingesteckten Endstellung fest aneinander
anliegen, sind innerhalb der Einstecköffnung 39 Vorsprünge 42 angeordnet, welche den
Raum für die darin angeordneten Kontaktzwiebeln 24 und 25 verengen, bzw. die Länge
43, in Einsteckrichtung 41 gesehen, im zentralen Teil der Einstecköffnung verengen.
Fig. 18 zeigt eine Draufsicht aus einer der Einsteckrichtungen 41 auf das Zentralteil
38. Fig. 19 zeigt den Schnitt AA, in dem die Lage der Vorsprünge 42 besonders gut
zu erkennen ist. Fig. 20 zeigt den Schnitt BB aus einer zur Schnittlinie AA orthogonalen
Richtung.
[0025] Die Fig. 14 bis 16 zeigen in teilweise geschnittenen Darstellungen, wie die beiden
Klinkenstecker 4 und 5 bzw. ihre männlichen Steckerteile 2 und 3 mittels der Verbindungseinrichtung
1 gemäß des vierten Ausführungsbeispiels miteinander verbunden und elektrisch kontaktiert
werden können. Hierzu werden die männlichen Steckerteile 2 und 3 mit ihren Kontaktzwiebeln
24 und 25 zunächst durch die jeweiligen Einstecköffnungen 10 und 11 in die jeweiligen
weiblichen Steckerteilaufnahmen 6 und 7 eingeschoben. Danach treffen die Kontaktzwiebeln
24 und 25 zunächst im Bereich des Zentralteils 38 aufeinander. Um dann die Kontaktzwiebeln
aneinander vorbeischieben zu können, wird der Zentralteil 38 gegen die Federwirkung
einer der beiden Schraubenfedern 36 und/oder 37 aus seiner mittigen Lage ausgelenkt.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 14 wird der Zentralteil 38 in Richtung
des Griffteils des Klinkensteckers 5 verschoben, hierdurch können die Kontaktzwiebeln
24 und 25 aneinander vorbei, in die Stellung gemäß Fig. 15 geschoben werden, wodurch
ihre Kontaktflächen 26 und 27 aneinander zur Anlage kommen. In dieser Stellung gemäß
Fig. 15 kann dann der Zentralteil 38 losgelassen werden. Über die Federkraft der Schraubenfeder
36 bzw. 37 wird der Zentralteil 38 dann in die Stellung gemäß Fig. 16 gedrückt, in
der die Vorsprünge 42 des Zentralteils 38 verhindern, dass die Zwiebeln 24 und 25
voneinander abgehoben werden können. Über die elastischen Rückstellkräfte der Schraubenfedern
36 und 37 werden die beiden männlichen Steckerteile 2 und 3 bzw. die Klinkenstecker
4 und 5 von der Verbindungseinrichtung 1 in der Position gemäß Fig. 16 und 17 sicher
gehalten. Zum Herausziehen der Klinkenstecker 4 und 5 aus der Verbindungseinrichtung
1 werden die hier in Fig. 14 bis 16 gezeigten Schritte in umgekehrter Reihenfolge
durchgeführt, bis die Kontaktzwiebeln 24 und 25 aneinander vorbei geführt und die
männlichen Steckerteile 2 und 3 aus der Verbindungseinrichtung 1 herausgezogen werden
können. Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass der Zentralteil 38
natürlich nicht nur in Richtung des Griffteils des Klinkensteckers 5, sondern genauso
gut in Richtung des Griffteils des Klinkensteckers 4 ausgelenkt werden kann.
Legende zu den Hinweisziffern:
[0026]
- 1
- Verbindungseinrichtung
- 2, 3
- männlicher Steckerteil
- 4, 5
- Klinkenstecker
- 6, 7
- weibliche Steckerteilaufnahme
- 8,9
- Mittellängsachse
- 10, 11
- Einstecköffnung
- 12, 13
- Einsteckabschnitt
- 14, 15
- Verbindungsarm
- 16, 17
- elektrisch gegeneinander isolierte Abschnitte
- 18
- Abstand
- 19
- Gehäuse
- 20, 21
- Rückstellkörper
- 22, 23
- Seitenwand
- 24, 25
- Kontaktzwiebel
- 26, 27
- Kontaktfläche
- 28, 29
- Griffteil
- 30, 31
- Mantelfläche
- 32
- Längsschlitz
- 33
- Richtung
- 34, 35
- Kontaktfläche
- 36, 37
- Schraubenfeder
- 38
- Zentralteil
- 39
- Einstecköffnung .
- 40
- Außenkontur
- 41
- Einsteckrichtung
- 42
- Vorsprung
- 43
- Länge
- 44
- Breite
1. Verbindungseinrichtung (1) zum, insbesondere elektrischen, miteinander Verbinden von
zumindest zwei männlichen Steckerteilen (2, 3) zweier Klinkenstecker (4, 5), wobei
die Verbindungseinrichtung (1) zumindest zwei weibliche Steckerteilaufnahmen (6, 7)
mit jeweils einer Mittellängsachse (8, 9) aufweist und in jede weibliche Steckerteilaufnahme
(6, 7) jeweils einer der männlichen Steckerteile (2, 3) einsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellängsachsen (8, 9) der zwei weiblichen Steckerteilaufnahmen (6, 7) voneinander
beabstandet und die weiblichen Steckerteilaufnahmen (6, 7) zueinander versetzt angeordnet
sind.
2. Verbindungseinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellängsachsen (8, 9) der zwei weiblichen Steckerteilaufnahmen (6, 7) zueinander
parallel verlaufen.
3. Verbindungseinrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die weiblichen Steckerteilaufnahmen (6, 7) jeweils eine Einstecköffnung (10, 11)
aufweisen, durch die hindurch jeweils einer der männlichen Steckerteile (2, 3) in
sie einführbar ist.
4. Verbindungseinrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstecköffnungen (10, 11) zumindest bereichsweise kreisrund ausgebildet sind
und die Mittellängsachsen (8, 9) der weiblichen Steckerteilaufnahmen (6, 7) jeweils
durch Kreismittelpunkte der kreisrunden Bereiche der Einstecköffnung (10, 11) der
jeweiligen weiblichen Steckerteilaufnahme (6, 7) verlaufen.
5. Verbindungseinrichtung (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstecköffnungen (10, 11) an einander gegenüberliegenden Seiten und/oder Enden
der Verbindungseinrichtung (1) angeordnet sind.
6. Verbindungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die weiblichen Steckerteilaufnahmen (6, 7) jeweils einen röhrenförmigen Einsteckabschnitt
(12, 13) aufweisen, in den jeweils einer der männlichen Steckerteile (2, 3) einsteckbar
ist.
7. Verbindungseinrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die röhrenförmigen Einsteckabschnitte (12, 13) in einem Querschnitt zumindest bereichsweise
kreisrund ausgebildet sind und die Mittellängsachsen (8, 9) der weiblichen Steckerteilaufnahmen
(6, 7) jeweils durch Kreismittelpunkte der Querschnitte der röhrenförmigen Einsteckabschnitte
(12, 13) der jeweiligen weiblichen Steckerteilaufnahme (6, 7) verlaufen.
8. Verbindungseinrichtung (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die röhrenförmigen Einsteckabschnitte (12, 13) mittels zumindest eines Verbindungsarms
(14, 15), vorzugsweise mittels zwei Verbindungsarmen (14, 15), miteinander verbunden
sind, wobei vorzugsweise der Verbindungsarm (14, 15) oder die Verbindungsarme (14,
15) transversal zu seiner oder ihrer Längserstreckung elastisch federnd auslenkbar
ist (sind).
9. Verbindungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der röhrenförmigen Einsteckabschnitte (12, 13) der einen weiblichen Steckerteilaufnahme
(6, 7) als Ganzes oder elektrisch gegeneinander isolierte Abschnitte (16, 17) von
ihm über den Verbindungsarm (14, 15) oder die Verbindungsarme (14, 15) elektrisch
leitend mit dem anderen der röhrenförmigen Einsteckabschnitte (12, 13) der anderen
weiblichen Steckerteilaufnahme (6, 7) als Ganzes oder mit elektrisch gegeneinander
isolierten Abschnitten (16, 17) des anderen röhrenförmigen Einsteckabschnitts (12,
13) verbunden ist.
10. Verbindungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der, vorzugsweise alle, Steckerteilaufnahmen (6, 7) als Schraubenfeder
(36, 37) ausgebildet sind oder zumindest einen als Schraubenfeder (36, 37) ausgebildeten
Teilbereich aufweisen.
11. Verbindungseinrichtung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schraubenfedern (36, 37) ein Zentralteil (38) mit einer Einstecköffnung
(39) für die zumindest zwei männlichen Steckerteile (2, 3) angeordnet ist, oder eine
alle Steckerteilaufnahmen (6, 7) ausbildende Schraubenfeder auf zumindest zwei Seiten
über einen Zentralteil (38) mit einer Einstecköffnung (39) für die zumindest zwei
männlichen Steckerteile (2, 3) übersteht.
12. Verbindungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (18) zwischen den Mittellängsachsen (8, 9) der zwei weiblichen Steckerteilaufnahmen
(6, 7) kleiner als der Durchmesser einer der Einstecköffnungen (10, 11) und/oder als
der Öffnungsdurchmesser eines der gegebenenfalls vorhandenen Einsteckabschnitte (12,
13) und/oder als der größte Außendurchmesser der zum Einstecken in die weiblichen
Steckerteilaufnahmen (6, 7) vorgesehenen männlichen Steckerteile (2, 3) ist.
13. Verbindungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung (1) ein, vorzugsweise elektrisch isolierend ausgebildetes,
Gehäuse (19) aufweist, welches die röhrenförmigen Einsteckabschnitte (12, 13) und
die gegebenenfalls vorhandenen Verbindungsarme (14, 15) zumindest teilweise, vorzugsweise
vollständig, umhüllt, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die röhrenförmigen Einsteckabschnitte
(12, 13) gemeinsam miteinander, und vorzugsweise gemeinsam mit in sie eingesteckten
männlichen Steckerteilen (2, 3), im Gehäuse (19), vorzugsweise gegen die Gegenkraft
zumindest eines elastisch deformierbaren Rückstellkörpers (20, 21), verschiebbar gelagert
sind und/oder dass im Gehäuse (19) Seitenwände (22, 23) vorhanden sind, welche vordere
Enden, vorzugsweise Kontaktzwiebeln (24, 25), der männlichen Steckerteile (2, 3) formschlüssig
verriegeln.
14. Anordnung mit einer Verbindungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 und
mit zwei männlichen Steckerteilen (2, 3) von zwei miteinander zu verbindenden Klinkensteckern
(4, 5), dadurch gekennzeichnet, dass die beiden männlichen Steckerteile (2, 3) in der jeweils vollständig in die weiblichen
Steckerteilaufnahmen (6, 7) eingesteckten Stellung mit jeweils einer, vorzugsweise
elektrischen, Kontaktfläche (26, 27) direkt aneinander anliegen.
15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die, vorzugsweise elektrische, Kontaktflächen (26, 27) der männlichen Steckerteile
(2, 3) jeweils in Form einer an einem Ende des männlichen Steckerteils (2, 3) angeordneten
Kontaktzwiebel (24, 25), vorzugsweise jeweils in Form eines vom jeweiligen Ende des
männlichen Steckerteils (2, 3) weg weisenden sich verjüngenden Bereiches der jeweiligen
Kontaktzwiebel (24, 25), ausgebildet sind, und/oder die, vorzugsweise elektrischen,
Kontaktflächen (26, 27) der männlichen Steckerteile (2, 3) von der Verbindungseinrichtung
(1), vorzugsweise elastisch oder mittels Seitenwänden (22, 23), aneinander angedrückt
sind.