| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 193 265 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
26.10.2011 Patentblatt 2011/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.08.2008 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2008/061122 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2009/037070 (26.03.2009 Gazette 2009/13) |
|
| (54) |
VERFAHREN ZUR REGELUNG DER VERBRENNUNGSLAGE BEI EINER BRENNKRAFTMASCHINE
METHOD FOR REGULATING THE COMBUSTION POSITION IN AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
PROCEDE DE REGLAGE DE LA POSITION DE COMBUSTION DANS UN MOTEUR A COMBUSTION INTERNE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
13.09.2007 AT 14372007
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
09.06.2010 Patentblatt 2010/23 |
| (73) |
Patentinhaber: AVL List GmbH |
|
8020 Graz (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- STOLZ, Michael
A-8045 Graz-Andritz (AT)
- DANNINGER, Alois
A-8605 Kapfenberg (AT)
- NEUNTEUFL, Klemens
A-8052 Graz (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Babeluk, Michael |
|
Patentanwalt
Mariahilfer Gürtel 39/17 1150 Wien 1150 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-2004/048762
|
GB-A- 2 331 154
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung der Verbrennungslage bei einer
Brennkraftmaschine mit mehreren Zylindern, insbesondere einer Dieselbrennkraftmaschine,
wobei zumindest ein Motorbetriebsparameter erfasst wird.
[0002] Aus der
EP 0 203 617 A2 ist ein System zur Regelung des Zündzeitpunktes bei einer Brennkraftmaschine bekannt,
wobei zur Erkennung von Klopferscheinungen in zumindest einem Zylinder eine Zylinderdruckmessung
durchgeführt wird und aufgrund des gemessenen Zylinderdruckes eine Verbrennungslage
in einem geschlossenen Regelkreis geregelt wird.
[0003] Die
DE 10 2006 001 374 A1 beschreibt eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Steuerung und/oder Regelung einer
Brennkraftmaschine, insbesondere einer direkteinspritzenden Brennkraftmaschine. Eine
Regelung regelt eine die Verbrennungslage charakterisierende Verbrennungslagengröße
auf einen Sollwert ein. Eine Steuerung und/oder eine Regelung beeinflusst eine das
Moment der Brennkraftmaschine charakterisierende Momentengröße und/oder eine das Geräusch
der Brennkraftmaschine charakterisierende Geräuschgröße mittels einer Steuergröße.
In dieser Veröffentlichung wird somit der Aufbau der Regelung der Verbrennungslage,
nicht aber die Berechnung der notwendigen Eingangssignale für die Regelung beschrieben.
[0004] Weiters offenbart die
AT 503.061 A1 ein Verfahren zur Verbrennungsregelung, insbesondere bei Dieselbrennkraftmaschinen,
wobei in zumindest einem Zylinder der Druck gemessen wird. Um mit möglichst geringem
Aufwand eine genaue Verbrennungsregelung zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass entsprechend
der Zündfolge nur in jedem zweiten Zylinder der Zylinderdruck und daraus die Verbrennungslage
berechnet wird, und dass die Verbrennungslage des folgenden Zyklus in diesem Zylinder
aufgrund des ermittelten Zylinderdruckes, bzw. der Verbrennungslage so geregelt wird,
dass der tatsächliche Zylinderdruck, bzw. die tatsächliche Verbrennungslage einem
Sollwert für den Zylinderdruck, bzw. die Verbrennungslage angeglichen wird. In Zylindern,
in welchen der Zylinderdruck nicht gemessen wird, wird der Zylinderdruck, bzw. die
Verbrennungslage aus den gemessenen Zylinderdrücken, insbesondere aus einem Mittelwert
der gemessenen Zylinderdrücke in den in der Zündfolge benachbarten Zylindern ermittelt.
[0005] Ferner ist aus der
AT 502.440 A2 ein Verfahren zum Regeln der Kennwerte der Verbrennung bei einer Brennkraftmaschine
bekannt, wobei ein schneller Regelpfad, der bei jeder Einspritzung agieren und messen
kann, einen langsamen Regelpfad, der in einem Zeitraster eine wesentlich größere Zeit
als der schnelle Regelpfad benötigt, im Stellverhalten berücksichtigt und wobei aus
der Größe der Abweichung zwischen den Istwerten und den Sollwerten des langsamen Regelpfades
direkt die Auswirkungen auf Kennwerte der Verbrennung und/oder Änderungen zumindest
eines Kennwertes des schnellen Regelpfades berechnet werden.
[0006] Die
GB 2 331 154 A beschreibt ein Verfahren zur Bestimmung der Kraftstoffeinspritzmenge bei einer Brennkraftmaschine.
Dabei wird der Zylinderdruck über Drucksensoren gemessen und Kurbelwinkelwerten zugeordnet
und daraus eine indizierte Arbeit berechnet. Die Kraftstoffeinspritzmenge kann aus
dieser indizierten Arbeit ermittelt werden.
[0007] Aus der
WO 2004/048762 A1 ist ein Motormanagement bekannt, wobei mit einem Drucksensor im Zylinder der Zylinderdruck
und eine hochauflösende Druckkurve für jeden Zylinder bestimmt wird. Diese Daten können
für verbesserte Überwachung und Regelung des Betriebes des Motors herangezogen werden.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, auf möglichst einfache und kostengünstige Weise eine
genaue Verbrennungslagenregelung zu ermöglichen.
[0009] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass ein arithmetisches oder kennlinienbasiertes
zylinderselektives Verbrennungslagenmodell bereitgestellt wird, welches eine Beziehung
zwischen zumindest einem ermittelten Motorbetriebsparameter und der Verbrennungslage
herstellt, und dass mittels des Verbrennungslagenmodells für jeden Zylinder die Verbrennungslage
auf der Basis des ermittelten Motorbetriebsparameters ermittelt wird, und dass in
zumindest einem Referenzzylinder, vorzugsweise in genau einem Referenzzylinder, der
Zylinderdruck gemessen wird und aus dem Zylinderdrucksignal eine Referenzverbrennungslage
ermittelt wird, dass aufgrund der Differenz zwischen der aus dem Zylinderdruck des
Referenzzylinders ermittelten Referenzverbrennungslage des Referenzzylinders und der
modellierten Verbrennungslage des Verbrennungslagenmodells des Referenzzylinders ein
Modellfehler berechnet wird, und dass das Verbrennungslagenmodell durch den vorzugsweise
gefilterten Modellfehler korrigiert wird. Dadurch kann eine möglichst realitätsgetreue
Bestimmung der Verbrennungslagen mittels des Verbrennungsmodells zu ermöglicht werden.
[0010] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass als Motorbetriebsparameter ein vorzugsweise zylinderselektives
Verbrennungssteuersignal, besonders vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe Einspritzzeitpunkt,
Abstände zu Vor- und Nacheinspritzungen, Einspritzmenge, Einspritzdruck, Einspritzdauer
oder dergleichen verwendet wird. Alternativ dazu oder zusätzlich kann vorgesehen sein,
dass als Motorbetriebsparameter ein Sensorsignal der Motorsensorik, vorzugsweise ausgewählt
aus der Gruppe Drehzahl, angesaugte Luftmasse, Ladedruck, Ladetemperatur, Kühlmitteltemperatur,
Kraftstoffdruck, λ-Sondenwert verwendet wird.
[0011] Das zylinderselektive Verbrennungslagenmodell berechnet einen zylinderselektiven
"virtuellen" Sensorwert der Verbrennungslage für jeden Zylinder. Dieser wird zur Regelung
der Verbrennungslage verwendet. Dem Verbrennungslagenmodell liegt eine Berechnung
zu Grunde, die auf in der Motorsteuerung verfügbaren Signalen basiert. Diese sind
einerseits Sensorsignale aus der Standardmotorsensorik, wie zum Beispiel Drehzahl,
angesaugte Luftmasse, Ladedruck, Ladetemperatur, Kühlmitteltemperatur, Kraftstoffdruck,
λ-Sondenwert, oder dergleichen. Andererseits werden Steuersignale verwendet die die
Verbrennung beeinflussen, wie beispielsweise Einspritzzeitpunkt, zeitliche Abstände
zwischen der Haupteinspritzung und den Vor- oder Nacheinspritzereignissen, Einspritzmenge,
Einspritzdruck oder dergleichen.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, wenn mittels des Verbrennungslagenmodells eine zylinderselektive
Regelung der Verbrennungslage durchgeführt wird.
[0013] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- die Verbrennungslageregelung gemäß dem Stand der Technik; und
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Verbrennungslagenregelung.
[0014] Bei der in Fig. 1 schematisch gezeigten herkömmlichen Verbrennungslagenregelung wird
aufgrund einer einem Verbrennungslagenregler 1 zugeführten Wunschverbrennungslage
2 für einen bestimmten Zylinder x (x=1,... n) ein Eingriff 3 in die Verbrennungslage
durchgeführt, worauf eine Verbrennung 4 im Zylinder x stattfindet. In einem Schritt
5 wird über einen Zylinderdrucksensor die tatsächliche Verbrennungslage 6 ermittelt
und dem Verbrennungslageregler 1 als Istwert zugeführt. Um für jeden Zylinder x eine
genaue Verbrennungslagenregelung durchführen zu können, ist dabei für jeden Zylinder
ein Zylinderdrucksensor erforderlich. Werden Mittelwerte von Signalen benachbarter
Zylinder verwendet, so kann zwar die Anzahl der erforderlichen Zylinderdrucksensoren
verringert werden, was allerdings zu Lasten der Regelgüte erfolgt.
[0015] Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Verbrennungslagenregelung.
[0016] Der Verbrennungslagenregler 11 führt aufgrund einer Wunschverbrennungslage 12 einen
Eingriff 13 in die Verbrennungslage bei einem bestimmten Zylinder x durch, wodurch
eine Verbrennung 14 in dem Zylinder x stattfindet. Erfindungsgemäß ist in die Verbrennungslagenregelung
nun ein Verbrennungslagenmodell 15 für einen oder mehrere Zylinder x eingebunden.
Das Verbrennungslagenmodell 15 empfängt als Eingangsgrößen verschiedene Motorbetriebsparameter,
und zwar einerseits Sensorsignale 16 aus der Standardsensorik der Motorsteuerung und
andererseits Steuersignale 17 vom Eingriff 13 in die Verbrennungslage, wie etwa Einspritzzeitpunkt,
Einspritzmenge, Abstände zwischen Vor-, Haupt und Nacheinspritzung, Einspritzdruck,
Einspritzdauer oder dergleichen. Aufgrund der Signale 16, 17 ermittelt das Verbrennungslagenmodell
15 eine zylinderspezifische fiktive Verbrennungslage 18. Bei entsprechender Kalibrierung
des Verbrennungslagenmodells 15 kann die fiktive Verbrennungslage als Information
über die reale Verbrennungslage der Verbrennungslagenregelung 11 als Istwert zugeführt
werden. Zur Kalibrierung des Verbrennungslagenmodells 15 ist es ausreichend, wenn
die Verbrennungslage mittels eines Zylinderdrucksensors in einem Referenzzylinder
ermittelt wird. Die Referenzverbrennungslage ist in Fig. 2 mit Bezugszeichen 19 bezeichnet.
Die Referenzverbrennungslage 19 wird mit einer durch das Verbrennungslagenmodell ermittelten
fiktiven modellbasierten Verbrennungslage 20 verglichen. Tritt eine Abweichung zwischen
der durch den Zylinderdrucksensor ermittelten realen Verbrennungslage 19 und der modellbasierten
Verbrennungslage 20 für den Referenzzylinder auf, so wird die fiktive Verbrennungslage
18 aus dem Verbrennungslagemodell 15 aufgrund des festgestellten Modellfehlers 21
entsprechend korrigiert, wobei das Signal des Modellfehlers 21 noch durch ein Tiefpassfilter
22 geführt wird, damit nur der mittlere Modellfehler 21 korrigiert wird.
[0017] Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann die notwendige Anzahl an Zylinderdrucksensoren
ohne Einbußen der Regelungsqualität wesentlich verkleinert werden, wodurch eine deutliche
Kosteneinsparung erzielt werden kann.
1. Verfahren zur Regelung der Verbrennungslage bei einer Brennkraftmaschine mit mehreren
Zylindern, insbesondere einer Dieselbrennkraftmaschine, wobei zumindest ein Motorbetriebsparameter
erfasst wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein arithmetisches oder kennlinienbasiertes zylinderselektives Verbrennungslagenmodell
(15) bereitgestellt wird, welches eine Beziehung zwischen zumindest einem ermittelten
Motorbetriebsparameter und der Verbrennungslage herstellt, und dass mittels des Verbrennungslagenmodells
(15) für jeden Zylinder (x) die Verbrennungslage auf der Basis des ermittelten Motorbetriebsparameters
ermittelt wird, und dass in zumindest einem Referenzzylinder, vorzugsweise in genau
einem Referenzzylinder, der Zylinderdruck gemessen wird und aus dem Zylinderdrucksignal
eine Referenzverbrennungslage (19) ermittelt wird, dass aufgrund der Differenz zwischen
der aus dem Zylinderdruck des Referenzzylinders ermittelten Referenzverbrennungslage
(19) des Referenzzylinders und der modellierten Verbrennungslage (20) des Verbrennungslagenmodells
(15) des Referenzzylinders ein Modellfehler (21) berechnet wird, und dass das Verbrennungslagenmodell
(15) durch den vorzugsweise gefilterten Modellfehler (21) korrigiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Motorbetriebsparameter ein Sensorsignal (16) der Motorsensorik, vorzugsweise
ausgewählt aus der Gruppe Drehzahl, angesaugte Luftmasse, Ladedruck, Ladetemperatur,
Kühlmitteltemperatur, Kraftstoffdruck, λ-Sondenwert verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Motorbetriebsparameter ein vorzugsweise zylinderselektives Steuersignal (17)
der Verbrennung, besonders vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe Einspritzzeitpunkt,
Abstände zu Vor- und Nacheinspritzungen, Einspritzmenge, Einspritzdruck, Einspritzdauer
verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Verbrennungslagenmodells (15) eine zylinderselektive Regelung der Verbrennungslage
durchgeführt wird.
1. A method for the closed-loop control of the combustion position in an internal combustion
engine with several cylinders, especially in a diesel engine, with at least one engine
operating parameter being detected, characterised in that a cylinder-selective combustion position model (15) which is arithmetic or based
on characteristic values is provided which produces a relationship between at least
one determined engine operating parameter and the combustion position, and the combustion
position is determined on the basis of the determined engine operating parameter by
means of the combustion position model (15) for each cylinder (x), that the cylinder
pressure is measured in at least one reference cylinder, preferably precisely in one
reference cylinder, and a reference combustion position (19) is determined from the
cylinder pressure signal, a model error (21) is calculated on the basis of the difference
between the reference combustion position (19) of the reference cylinder determined
from the cylinder pressure of the reference cylinder and the modeled combustion position
(20) of the combustion position model (15) of the reference cylinder, and the combustion
position model (15) is corrected by the preferably filtered model error (21).
2. A method according to claim 1, characterised in that a sensor signal (16) of the engine sensor system is used as an engine operating parameter,
preferably chosen from the group of speed, the drawn air mass, charging pressure,
charging temperature, coolant temperature, fuel pressure, lambda sensor value.
3. A method according to claim 1 or 2, characterised in that a preferably cylinder-selective control signal (17) is used as an engine operating
parameter, especially preferably chosen from the group of injection time, intervals
to pre-injections and post-injections, injected quantity, injection pressure, injection
period.
4. A method according to one of the claims 1 to 3, characterised in that a cylinder-selective closed-loop control of the combustion position is performed
by means of the combustion position model (15).
1. Procédé de régulation de la position de combustion d'un moteur à combustion interne
ayant plusieurs cylindres, notamment un moteur à combustion interne Diesel, procédé
consistant à saisir au moins un paramètre de fonctionnement du moteur,
procédé
caractérisé en ce qu'
- on applique un modèle de position de combustion (15) arithmétique ou sélectif fondé
sur une courbe caractéristique, représentant la relation entre au moins un paramètre
de fonctionnement du moteur, obtenu, et la position de combustion,
- à l'aide du modèle de position de combustion (15), on détermine pour chaque cylindre
(x), la position de combustion sur la base du paramètre de fonctionnement du moteur,
obtenu,
- dans au moins un cylindre de référence, de préférence précisément dans le cylindre
de référence, on mesure la pression du cylindre et à partir du signal de pression
du cylindre, on détermine une position de combustion de référence (19),
- en s'appuyant sur la différence entre la position de référence de combustion (19),
déterminée, à partir de la pression du cylindre de référence et de la position de
combustion (20), modélisée, du modèle de position de combustion (15) du cylindre de
référence, on calcule une erreur de modèle (21), et
- on corrige le modèle de position de combustion (15) à l'aide de l'erreur de modèle
(21), de préférence filtrée.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
comme paramètre de fonctionnement du moteur, on sélectionne un signal de capteur (16)
fourni par les capteurs du moteur, de préférence choisi dans le groupe comprenant
:
- vitesse de rotation, masse d'air aspiré, pression d'alimentation, température d'alimentation,
température de l'agent de refroidissement, pression du carburant, valeur de la sonde
λ.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
comme paramètre de fonctionnement du moteur, on utilise un signal de commande (17),
de préférence sélectif par cylindre pour la combustion et d'une manière particulièrement
préférentielle, on le choisit dans le groupe comprenant :
- instant d'injection, intervalle entre la pré-injection et la postinjection, dose
injectée, pression d'injection, durée d'injection.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce qu'
à l'aide du modèle de position de combustion (15), on effectue une régulation de la
position de combustion de manière sélective par cylindre.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente