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<ep-patent-document id="EP08021065A1" file="EP08021065NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2194215" kind="A1" date-publ="20100609" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORS......................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2194215</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20100609</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>08021065.1</B210><B220><date>20081204</date></B220><B240><B241><date>20090605</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20100609</date><bnum>201023</bnum></B405><B430><date>20100609</date><bnum>201023</bnum></B430><B452EP><date>20100510</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E04H  13/00        20060101AFI20090513BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Urnensäule</B542><B541>en</B541><B542>Urn column</B542><B541>fr</B541><B542>Colonne d'urnes</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Leeder, Stefan</snm><iid>08883310</iid><irf>19680 EP</irf><adr><str>Hans Pfitzner Strasse 9/21</str><city>5020 Salzburg</city><ctry>AT</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Leeder, Stefan</snm><adr><str>Hans Pfitzner Strasse 9/21</str><city>5020 Salzburg</city><ctry>AT</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Berngruber, Otto</snm><sfx>et al</sfx><iid>00001891</iid><adr><str>Patentanwälte 
Haft, von Puttkamer, 
Berngruber, Karakatsanis 
Türkenstrasse 9</str><city>80333 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>AL</ctry></B845EP><B845EP><ctry>BA</ctry></B845EP><B845EP><ctry>MK</ctry></B845EP><B845EP><ctry>RS</ctry></B845EP></B844EP></B800></SDOBI>
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Urnensäule, bestehend aus einem Segment (0) mit einem Hohlkörper (1), der zur Aufnahme und Aufbewahrung mehrere Urnekapseln (2) dient. Die Urnenkapseln (2) werden in Urnentragetaschen (3) mit höhenverstellbaren Trägerschlaufen (4) gehüllt und in die obere Hohlraumöffnung (5) eingeführt, von unten nach oben verlaufend, übereinander gehängt. Dabei wird jede Urnentragetasche (3), gefüllt mit der Urnenkapsel (2) mit höhenverstellbaren Trägerschlaufen (4), am oberen Aufhängekranz (6) befestigt und jeweils in deren Lage im Hohlkörper (1) der Urnensäule fixiert. Der Aufhängekranz (6) ist fest mit der oberen Hohlraumöffnung (5) der Urnensäule verbunden und beide werden mit einem Deckel (7) in beliebiger Form abgedeckt. An der Urnensäulenoberfläche ist die Kennzeichnung (8) des Urnensäuleninhaltes mittels einer Aufhängevorrichtung (9) vorgesehen, welche das Anbringen von Blumenvasenhalterungen (10) und Grabkerzenhalterungen (11) ermöglicht. Die Bodenverankerung erfolgt über ein Betonfundament (12), um ein platz sparendes, vertikales Aufstellen der Urnensäule auf jeden beliebigen Untergrund zu ermöglichen.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="58" he="148" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Urnensäule für Bestattungszwecke entsprechend dem Oberbegriff nach Anspruch 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Urnenkapseln werden in sogenannte Überurnen oder Schmuckurnen integriert. Diese werden in Urnenwandnischen eingemauert oder in Erdurnengräber vergraben. Es ist bereits ein Grabdenkmal aus der <patcit id="pcit0001" dnum="DE10001506A1"><text>DE 100 01 506 A1</text></patcit> bekannt, welches zur Aufbewahrung von Urnenkapseln im Freien dient. Dieses Grabdenkmal ist in Segmente geteilt, jede Urne beansprucht einen separat abgetrennten Raum. Ein Nachteil eines solchen Grabdenkmals besteht darin, dass es zwar ein räumlich getrenntes Gedenken ermöglicht, dass aber andererseits ein erhöhter Platzbedarf im Inneren des Hohlraumes durch Abschlussstücke erforderlich ist.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die Lösung des Problems erfolgt durch die im Anspruch 1 genannten Merkmale. In den Unteransprüchen sind bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Urnensäule wiedergegeben.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Platzbedarf der erfindungsgemäßen Urnensäule ist verglichen mit den bisherigen Urnenaufbewahrungssystemen in Form von Grabdenkmälern um ein vielfaches geringer.</p>
<p id="p0005" num="0005">Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung beispielhaft näher erläutert.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0006" num="0006"><figref idref="f0001">Fig.1</figref> zeigt eine freistehende, vertikale Urnensäule in der Ansicht. <figref idref="f0002">Fig.2</figref> zeigt das übereinander Hängen und die Lage der Urnentragetaschen (3) mit eingehüllten Urnenkapseln (2) im Hohlraum (1) der Urnensäule. <figref idref="f0003">Fig.3</figref> zeigt mehrere Urnentragetaschen (3) mit höhenverstellbaren Trägerschlaufen (4), die mit dem Aufhängekranz (6) verbunden sind. Jede Urnenkapsel (2) wird in eine textile Urnentragetasche (3) mit höhenverstellbaren Trägerschlaufen (4) gehüllt. Durch das Einführen in die obere Säulenöffnung (5) und ein von unten nach oben verlaufendes, übereinander hängen der Urnenkapseln (2) mittels der Urnentragetaschen (3), soll dieser Hohlraum (1) als Aufbewahrungsort für Bestattungszwecke im kommunalen und privaten Bestattungs- und Friedhofsbereich genutzt werden. Die Säulenöffnung (5) am oberen Ende des Segmentes (0) der Urnensäule wird mittels eines Aufhängekranzes (6), der in beliebiger Form und Material gestaltet ist, aufgesetzt und dient als Aufhängevorrichtung für die textilen Urnentragetaschen (3) mit höhenverstellbaren Trägerschlaufen (4). Der Aufhängekranz (6) wird durch einen Deckel (7) in beliebiger Form und Material abgedeckt. Im Deckel (7) befindet sich eine färbige Lichtquelle, die mit Solarzellen ihre Energie speichert und bei Dunkelheit Licht abgibt. Die Urnensäule ist mit einer Sockelplatte (12) verankert und kann auf jeglichen Untergrund gestellt werden. Der Platzbedarf der bisherigen Urnenaufbewahrungssysteme in Form eines Grabdenkmales ist verglichen mit erfindungsgemäßen Urnensäulen um ein vielfaches größer.<br/>
Im Ausführungsbeispiel ist die erfindungsgemäße Urnensäule wie folgt aufgebaut:
<ul id="ul0001" list-style="none" compact="compact">
<li>Urnensäule (<figref idref="f0001">Fig.1</figref>) in runder, ovaler, dreieckiger, viereckiger, fünfeckiger, sechseckiger, achteckiger oder vieleckiger Form und unterschiedlichen Abmessungen. Das Material kann aus Naturstein, Kunststein, Normalbeton oder Terrazzobeton bestehen und kann in<!-- EPO <DP n="3"> --> vielen Varianten eingefärbt werden. Die Oberflächengestaltung kann nach belieben schalungsglatt, geschliffen, gebürstet, gestockt, sandgestrahlt, poliert, bemalt oder beklebt werden. Die Urnensäule ist auf ihrer Außenseite mit einer Aufhängevorrichtung (9) zum Anbringen von Gedenktafeln (8) und Grabschmuck wie Kerzenhalterungen (11), Blumenvasenhalterungen (10) oder ähnliches gekennzeichnet. Die Urnensäule steht auf einem betonierten Untergrund oder Betonfertigteil und kann in beliebiger Form in die Landschaft versetzt werden.</li>
</ul></p>
</description><!-- EPO <DP n="4"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Urnensäule zur Aufbewahrung einer oder mehrerer Urnenkapseln (2) für Bestattungszwecke, bestehend aus einem Segment (0) mit einem Hohlraum (1) und einer Säulenöffnung (5) am oberen Endbereich der Säule, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Urnenkapseln (2) in Aufnahmen angeordnet und in dem Hohlraum (1), von unten nach oben verlaufend, übereinander gehängt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Urnensäule nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Urnenkapseln (2) in dem Hohlraum (1) höhenverstellbar aufgehängt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Urnensäule nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Aufnahmen durch Urnentragetaschen (3) gebildet sind, in die die Urnenkapseln (2) gehüllt sind und die höhenverstellbare Trägschlaufen (4) aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Urnensäule nach einem der vorstehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> in der Säulenöffnung (5) ein Aufhängekranz (6) zur Befestigung der Urnenaufnahmen (3) vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Urnensäule nach Anspruch 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Aufhängekranz (6) an der oberen Säulenöffnung (5) durch einen Deckel (7) verschlossen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Urnensäule nach einem der vorstehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> an der Außenseite des Segmentes (0) eine Aufhängevorrichtung (9) für die Kennzeichnung (8) der Urnenkapseln (3) vorgesehen ist.<!-- EPO <DP n="5"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Urnensäule nach Anspruch 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Aufhängevorrichtung (9) mit einer Blumenvasenhalterung (10) verbunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Urnensäule nach Anspruch 6 oder 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Aufhängevorrichtung (9) mit einer Grabkerzenhalterung (11) verbunden ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="6"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="104" he="204" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="7"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="114" he="187" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="8"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="141" he="222" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="161" he="233" type="tif"/><doc-page id="srep0002" file="srep0002.tif" wi="162" he="233" type="tif"/></search-report-data>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE10001506A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>10001506</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
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