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EP 2 195 604 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.09.2012 Patentblatt 2012/36 |
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Anmeldetag: 06.09.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/007302 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/046797 (16.04.2009 Gazette 2009/16) |
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GEHÄUSEMATERIAL FÜR EIN SPRENGGESCHOSS, EINE HANDGRANATE ODER DERGLEICHEN
HOUSING MATERIAL FOR AN EXPLOSIVE SHELL, A HAND GRENADE, OR THE LIKE
MATÉRIAU D'ENVELOPPE POUR PROJECTILE EXPLOSIF, GRENADE À MAIN OU ANALOGUE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
05.10.2007 DE 102007048040
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.06.2010 Patentblatt 2010/24 |
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Patentinhaber: Rheinmetall Waffe Munition GmbH |
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29345 Unterlüss (DE) |
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Erfinder: |
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- MÜNZNER, Sebastian
24229 Dänischenhagen (DE)
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Vertreter: Dietrich, Barbara |
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Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH
Rheinmetall Platz 1 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 480 427 US-B1- 6 846 372
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US-A1- 2005 067 072
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gehäusematerial für ein Sprenggeschoss, eine Handgranate
oder dergleichen mit definierter Konstruktionssplitterbildung.
[0002] Sprenggeschosse wirken aufgrund ihrer Druckwelle, vorrangig jedoch durch die Splitterbildung
auf die Ziele. Damit ein Splitter effektiv auf das Ziel einwirken kann, benötigt er
eine bestimmte Masse und eine bestimmte Härte. Sind die Splitter zu klein, zeigen
sie keine oder nur eine geringe Wirkung im Ziel. Sind sie hingegen zu groß, wird die
Flächenwirkung minimiert.
[0003] Die Geschosshülle, welche in der Regel der Träger für den Sprengstoff ist, trägt
dabei wesentlich dazu bei, welcher Beschaffenheit die Splitter sind.
[0004] Möglichkeiten, Konstruktionssplitter zu erzeugen sind beispielsweise das Einbringen
von kerben bzw. einem gekerbten Muster auf der Geschosshülle, was von innen als auch
von Außen vorgesehen werden kann. Über diese Sollbruchstellen wird die Splitterbildung
definiert (
DE 197 53 188 C2). Des Weiteren ist bekannt, Kugeln eines anderen Materials in die Geschosshülle einzubringen,
welche danach als Splitter dienen oder das Aufbringen von Folien oder Oberflächenbeschichtungen
auf der Innenseite des Geschosses, um den Sprengstoff wie viele kleine Schneidladungen
auf die Geschosshülle wirken zu lassen und definierte Splitter zu erzeugen.
[0005] Die Geschosshülle muss aber auch die verschiedenen Belastungen aufnehmen können,
die auf ein Geschoss einwirken können. Derartige Belastungen sind Temperaturschwankungen,
Abschussbelastungen, Vibrationen etc., die schadlos überstanden werden müssen, damit
das Geschoss funktionsfähig bleibt.
[0006] Hier stellt sich die Erfindung die Aufgabe, eine Möglichkeit aufzuzeigen, mit welcher
unter Berücksichtigung einer optimalen Werkstoffauswahl zum Auffangen der Belastungen
eine gute Splitterbildung umgesetzt werden kann.
[0007] Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungen
sind den Unteransprüchen entnehmbar.
[0008] Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, relativ klar definierte Splitter über die
gesamte Geschosshülle oder ausgewählte Bereiche zu erzeugen, alternativ für eine Handgranate
etc. Dies wird über Sollbruchstellen im Material der Geschoss- bzw. Gehäusehülle selbst
erreicht. Die im Material eingebundenen Sollbruchstellen benötigen weniger Energie,
um die Geschoss- bzw. Gehäusehülle aufzureißen, so dass mehr Energie zur Verfügung
steht, um die Splitter zu beschleunigen. Dies führt zu einer höheren Splittergeschwindigkeit.
[0009] Vorgesehen ist ein Metallschaum, der mit einem anderen Material aufgefüllt wird,
d. h. die Hohlräume (Poren) des Metallschaums werden mit einem anderen Material aufgefüllt,
so dass nach dem Befüllen und ggf. einem Aushärten ein massiver Körper entsteht, welcher
keine Hohlräume mehr besitzt.
[0010] Ausgehend von der Bereitstellung eines reaktiven Materials für Projektile offenbart
die
US 2005/0067072 A1 ein reaktives Material sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung. Derartige reaktive
Materialien werden allgemein in militärischen Kampfmitteln verwendet und können in
einem Projektil, wie Granaten oder Sprengköpfe, zum Ziel getragen werden. Reaktive
Materialien sind bekannter Maßen unter anderem Schießpulver, TNT, Nitrochlycerin,
Dynamit, spaltbares Material sowie Plastiksprengstoff. Als neues reaktives Material
werden nunmehr Verbundstoffe aus Metall und Polymer, speziell ein Metallschaum mit
Polymer, vorgeschlagen.
[0011] Der Metallschaum der vorliegenden Erfindung kann aus verschiedenen Metallen bestehen
und bildet das Grundgerüst für die Geschoss- bzw. Gehäusehülle und den Träger für
das Füllmaterial. Das Füllmaterial dient seinerseits dazu, dem Geschoss bzw. Gehäuse
neben dem Metallschaum die notwendige Festigkeit und Stabilität zu geben und zum andern
zur Splitterdefinition. Die Stege des Metallschaums, welche mitten im Füllmaterial
eingebettet sind, bilden in diesem so etwas wie Sollbruchstellen. Bei der Detonation
des Sprengstoffes wird das Material entlang dieser Sollbruchstellen aufgerissen. Es
bilden sich Splitter in der Größe der Poren des Metallschaums. Durch die Porengröße
bei der Metallschaumherstellung ist somit die Größer der Splitter variierbar und definiert
einstellbar.
[0012] Die Porengröße und somit die Splittergröße lässt sich beim Herstellprozess des Metallschaums
bestimmen und so auslegen, dass die Festigkeitswerte, die an das Geschoss bzw. die
Geschoss- bzw. Gehäusehülle gestellt werden, nicht nur eingehalten werden können,
sondern auch entsprechend dieser Werte individueller gestaltet werden können. Gleichzeitig
können die Splitteranzahl als auch das Splittergewicht zielgerichtet beeinflusst werden.
[0013] Als Füllwerkstoff sind verschiedene Materialien verwendbar. So zum Beispiel Keramiken
und deren Verbundwerkstoffe, Stähle oder andere Metallarten. Abgestimmt werden können
diese gemeinsam mit den Materialeigenschaften des Metallschaums, beispielsweise unter
Berücksichtigung der Dichten, der Wärmeausdehnungskoeffizienten, der Festigkeitswerte,
des Temperaturbereiches etc. (in Anlehnung an die Anforderungen an eine Geschosshülle
etc.). Diese können im Herstellungsprozess miteinander bzw. aufeinander abgestimmt
werden. Zu beachten bleibt dabei, dass die Materialien (Metallschaum, Füllmaterial)
umgeformt bzw. in eine bestimmte Form gebracht werden sollten.
[0014] Anhand eines kleinen Ausführungsbeispiels mit Zeichnung soll die Erfindung kurz erläutert
werden.
[0015] Es zeigt:
- Fig. 1
- ein Sprenggeschoss mit einer Geschosshülle aus aufgefüllten Metallschaum,
- Fig. 2
- den Metallschaum aus Fig. 1.
[0016] In Fig. 1 ist ein Sprenggeschoss 1 mit einer Geschosshülle 2 und einer im Geschoss
1 befindlichen Sprengladung 3 dargestellt.
[0017] Fig. 2 zeigt einen Metallschaum 5, welcher mit Füllmaterial 6 ausgefüllt ist. Der
Metallschaum 5 dient einerseits als stützendes und formgebendes Element des Geschosses
1 und andererseits stellen die Stege 7 des Metallschaums 5 Sollbruchstellen in dem
eingegossenen (Füll-) Material 6 dar, welches in die Hohlräume 8 des Metallschaums
5 aufgefüllt wird.
[0018] Die Funktionsweise ist wie folgt:
Bei der Detonation des Spreng- oder Explosivstoffes 3 wirken die Stege 7 zwischen
dem Füllmaterial 6 wie Risse bzw. Sollbruchstellen in dem Füllmaterial 6. Unter der
Voraussetzung, dass das Füllmaterial 6 eine bestimmte Härte hat, um an diesen Rissen
auseinander zu brechen, wird dieses mit Brechen der Stege 7 auseinander gebrochen
und die sich dabei bildenden Splitter werden durch den Druck beschleunigt.
1. Gehäusematerial für ein Sprenggeschoss (1), eine Handgranate oder dergleichen mit
Splitterbildung, wobei das Material ein Metallschaum (5) ist, die Hohlräume (8) des
Metallschaums (5) mit einem Füllmaterial (6) aufgefüllt sind, wobei
• der Metallschaum (5) aus verschiedenen Metallen bestehen kann und das Grundgerüst
für die Geschoss- bzw. Gehüsehütte und den Träger für das Füllmaterial (6) bildet,
• Stege (7) des Metallschaums (5) Sollbruchstellen in dem Füllmaterial (6) bilden,
• bei der Detonation des Sprengstoffes das Material (5) entlang dieser Sollbruchstellen
(7) aufgerissen wird und die Stege (7) zwischen dem Füllmaterial (6) wie Risse bzw.
Sollbruchstellen in dem Füllmaterial (6) wirken, wobei
• das Füllmaterial (6) eine bestimmte Härte aufweist, um an diesen Rissen auseinander
zu brechen, sodass das Füllmaterial (6) mit Brechen der Stege (7) auseinander gebrochen
wird und die sich dabei bildenden Splitter durch den Druck beschleunigt werden.
2. Gehäusematerial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Füllmaterial (6) Keramiken und deren Verbundwerkstoffe, Stähle oder andere Metallarten
dienen.
3. Gehäusematerial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Splitteranzahl als auch das Splittergewicht durch die Hohlräume (8) im Metallschaum
(5) zielgerichtet einsellbar sind.
4. Gehäusemetarial nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass relativ klar definierte Splitter über die gesamte Geschosshülle oder ausgewählte
Bereiche erzeugt werden.
5. Gehäusematerial nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Porengröße und somit die Splittergröße sich beim Herstellprozess des Metallschaums
(5) bestimmen und so auslegen lässt, dass die Festigkeitswerte, die an das Geschoss
bzw. die Geschoss- bzw. Gehäusehülle gestellt werden, nicht nur eingehalten, sondern
auch entsprechend dieser Werte individueller gestaltet werden können.
6. Gehäusematerial nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die als Füllmaterial (6) verwendeten Materialien gemeinsam mit den Materialeigenschaften
des Metallschaums (5) abgestimmt werden können, beispielsweise unter Berücksichtigung
der Dichten, der Wärmeausdehnungskoeffizienten, der Festigkeitswerte, des Temperaturbereiches
in Anlehnung an die Anforderungen an die Geschosshülle.
1. Housing material for an explosive projectile (1), a hand grenade or the like having
fragment formation, wherein the material is a metal foam (5) and the hollow spaces
(8) in the metal foam (5) are filled with a filler material (6), wherein
• the metal foam (5) can consist of various metals and forms the skeletal structure
for the projectile casing or housing casing and the support for the filler material
(5),
• walls (7) of the metal foam (5) form predetermined breaking points in the filler
material (6),
• upon detonation of the explosive, the material (5) is torn open along said predetermined
breaking points (7) and the walls (7) between the filler material (6) act like cracks
or predetermined breaking points in the filler material (6), wherein
• the filler material (6) has a specific hardness in order to break apart at these
cracks, such that the filler material (6) is broken apart upon breakage of the walls
(7) and the fragments which form in the process are accelerated by the pressure.
2. Housing material according to Claim 1, characterized in that ceramics and composite materials thereof, steels or other types of metal serve as
the filler material (6).
3. Housing material according to Claim 1 or 2, characterized in that the number of fragments and also the weight of fragments can be adjusted in a targeted
manner by the hollow spaces (8) in the metal foam (5).
4. Housing material according to one of Claims 1 to 3, characterized in that relatively clearly defined fragments are produced over the entire projectile casing
or selected regions.
5. Housing material according to one of Claims 1 to 4, characterized in that, during the process for the production of the metal foam (5), the pore size and therefore
the fragment size can be determined and formed in such a way that the strength values
demanded of the projectile or the projectile casing or housing casing can not only
be observed, but can also be configured in a more individual manner in accordance
with these values.
6. Housing material according to one of Claims 2 to 5, characterized in that the materials used as the filler material (6) can be coordinated together with the
material properties of the metal foam (5), for example taking into consideration the
densities, the coefficients of thermal expansion, the strength values, the temperature
range, on the basis of the demands made on the projectile casing.
1. Matériau de boîtier pour un projectile explosif (1), une grenade ou similaire avec
formation d'éclats, le matériau étant une mousse métallique (5), les espaces creux
(8) de la mousse métallique (5) étant remplis d'un matériau de remplissage (6),
* la mousse métallique (5) pouvant être composée de différents métaux et formant la
structure de base pour l'enveloppe du projectile et du boîtier ainsi que l'élément
porteur pour le matériau de remplissage (6),
* des nervures (7) de la mousse métallique (5) formant des points de rupture voulus
dans le matériau de remplissage (6),
* lors de la détonation de la substance explosive, le matériau (5) étant déchiré le
long de ces points de rupture voulus (7) et les nervures (7) entre le matériau de
remplissage (6) agissant comme des fissures ou des points de rupture voulus dans le
matériau de remplissage (6),
* le matériau de remplissage (6) présentant une certaine dureté afin de se rompre
au niveau de ces fissures, de sorte que le matériau de remplissage (6) se disloque
lors de la rupture des nervures (7) et que les éclats qui se forment ainsi sont accélérés
par la pression.
2. Matériau de boîtier selon la revendication 1, caractérisé en ce que des céramiques et leurs liants, des aciers ou d'autres variétés de métaux font office
de matériau de remplissage (6).
3. Matériau de boîtier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le nombre d'éclats ainsi que le poids des éclats sont réglables de manière ciblée
par les espaces creux (8) dans la mousse métallique (5).
4. Matériau de boîtier selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que des éclats relativement clairement définis sont produits sur toute l'enveloppe du
projectile ou des zones choisies.
5. Matériau de boîtier selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la taille des pores et ainsi la taille des éclats peuvent être déterminées et conçues
lors du processus de fabrication de la mousse métallique (5) de telle sorte que les
valeurs de solidité qui sont imposées au projectile ou à l'enveloppe du projectile
ou du boîtier sont non seulement respectées, mais peuvent également être personnalisées
en fonction de ces valeurs.
6. Matériau de boîtier selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les matériaux utilisés comme matériau de remplissage (6) peuvent être adaptés en
commun avec les propriétés de matériau de la mousse métallique (5), par exemple en
tenant compte des densités, des coefficients de dilatation thermique, des valeurs
de la solidité, de la plage de températures en référence aux exigences imposées à
l'enveloppe du projectile.


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