[0001] Die Erfindung betrifft eine Drosselklappenvorrichtung, bei der in einem Hohlzylinderkörper
zur Regulierung eines Luftdurchsatzes an einem Wellenelement ein Drosselkappenelement
verstellbar angeordnet ist.
[0002] Eine Drosselklappenvorrrichtung der eingangs genannten Art ist aus der
DE 195 49 509 A1 bekannt. Sie besteht aus einem Drosselklappengehäuse und einer Drosselklapp. Die
Drosselklappe ist mit einer Drosselklappenwelle verstellbar im Drosselklappengehäuse
angeordnet und regelt den Luftdurchsatz für einen Fahrzeugmotor.
[0003] Nachteilig ist, dass sich die Drosselklappe im Drosselklappengehäuse festfressen
kann. Bei tiefen Temperaturen besteht außerdem die Gefahr, dass die Drosselklappe
festfriert.
[0004] Die
EP 15 54 099 B1 bezieht sich auf ein Verfahren zur Verstellung einer Dosselklappe mit einem durchgehenden
Drosselklappenstutzen. Der Drosselklappenstutzen weist zu seiner Mitte hin einen umlaufenden
Vorsprung auf, wobei der Hohlraum in Form der Drosselklappe zwischem dem Vorsprung
und zwei Stempeln gebilde wird. Die Neigung des Vorsprungs beträgt zwischen 7° und
8°. Dies entspricht der Neigung einer Drosselklappe im Drosselklappenstutzen. Die
Drosselklappenwelle, die in die Drosselklappe eingebracht ist, weist einen verjüngten
Querschnitt auf.
[0005] Aus der
WO 97 04 259 A1 ist eine Drosselklappe bekannt, die in einem Stutzen drehbar angeordnet ist. Die
Drosselklappe und der Stutzen werden im Zwei-Komponeneten-Spritzverfahren hergestellt.
Die Drosselklappe besteht aus einem im wesentlichen zentralen Scheibenelement, an
dem zu beiden Seiten tangential jeweils ein Halbscheibenelement angeordnet ist. Der
Stutzen weist einen umlaufenden und schräg gestellten Vorsprung auf. In der Schließstellung
setzen die beiden Halbscheibenelemenete an dem Vorsprung an.
[0006] In der
WO 01 09 498 A1 sind Drosselklappe und Stutzen hinsichlich Aufbau und Funktion gleich beschrieben.
[0007] Es stellt sich die Aufgabe, eine Drosselklappenvorrichtung der eingangs genannten
Art so weiter zu entwickeln, dass die Drosselklappe im Stutzen in jeder Stellung einwandfrei
funktioniert.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst
- dass das Drossselklappenelement aus zwei Teildrosselklappenelementen mit jeweils einer
Teildrosselklappendicke besteht, die jeweils um einen Teildrosselklappenüberstand
gegenüber einem Drehpunkt des Wellenelements wenigstens teilweise übereinander liegend
angeordnet sind und
- dass bei einer Öffnungsbewegung des Drosselklappenelements das erste Teildrosselklappenelement
auf einer ersten Polbahn und das zweite Teildrosselklappenelement auf einer zweiten
Polbahn zu bewegen ist.
[0009] Mit anderen Worten wird eine Drosselklappe, die aus zwei stufenförmig übereinander
liegenden Teildrosselklappenelementen besteht und mittig im Drehpunkt des Wellenelements
drehbar ist, derart verwendet, dass die Teildrosselklappenelemente sich beim Drehen
von der Schließ- in die Geöffnetstellung auf unterschiedlichen Polbahnen bewegen.
Die hiermit erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass das Drosselklappenelement
nicht mehr am Rand gerundet werden muß, sondern vollflächig mit einer großen Dichtungsfläche
an der Innenseite des Hohlzylinderkörpers anliegen kann.
Mit dem geraden Rand lassen sich die Teildrosselklappenelemente des Drosselklappenelements
vom Hohlzylinderkörper jeder Zeit problemlos lösen. Ein Verklemmen wird wirksam vermieden.
Außerdem kann eine Verkrümmung des Luftdurchsatzweges, um einen geneigten Vorsprung
einbringen zu müssen, unterbleiben. Stattdessen kann der Hohlzylinder als Stutzen
in bewährter Form ausgestalltet werden.
[0010] Die Teildrosselklappenelemente können mit ihren Teilklappenebenen in Öffnungsbewegung
über einer durch den Drehpunkt gehenden Drehpunktebene angeordnet sein.
Hierdurch ist es möglich, dass sich jedes Teildrosselklappenelement auf einer solchen
gesonderten Polbahn bewegen kann, dass ein Abheben von der Innenwand des Hohlzylinderkörpers
gewährleistet ist.
[0011] Das Drosselklappenelement kann mit den Teildrosselklappenelementen um einen Drosselklappenwinkel
> 5° geneigt sein. Die Neigung kann zwischen 5° und 6° liegen. Ein Rundelement der
Teildrosselklappenelemente kann dem Drosselklappenwinkel entsprechend geneigt sein.
[0012] Das Randelement kann ein Kammerdichtelement aufweisen. Das Kammerdichtelement ist
an beiden Teildrosselklappenelementen angeordnet.
Das Kammerdichtelement kann aus einer Vielzahl von Kammern bestehen. Die Kammern können
gleich und/oder unterschiedlich groß sein und eine gleiche und/oder unterschiedliche
Konfiguration haben.
[0013] Es kann an jedem Teildrosselklappenelement ein Teilrundkörper angeordnet sein. Es
können aber auch je Teildrosselklappenelemente zwei Teilrundkörper vorgesehen sein.
Ein Teilrundkörper kann wenigstens aus einem Halbzylinderstrang bestehen. An den Halbzylinderstrang
kann sich ein trapezförmiger Körper anschließen. Der Halbzylinderstrang kann über
der Drosselklappenwelle liegen.
[0014] Die Teildrosselklappenelemente können eine im Wesentlichen gleiche Teildrosselklappendicke
haben. Die Dicke kann denen herkömmlicher Drosselklappen entsprechen. Es ist auch
möglich, dass die Teildrosselklappenelemente zum Ende hin verjüngt ausgebildet sein
können.
[0015] Die Teildrosselklappenüberstände der beiden Teildrosselklappenelemente können wenigstens
teilweise über das Wellenelement hinausgehen. An den zum Wellenelement zeigenden Enden
der Teildrosselklappenelemente können diese angeschrägt und/oder wenigstens teilweise
gerundet sein.
[0016] Das Wellenelement kann in Gleit- und/oder Kugellagern im Hohlzylinderkörper gehalten
sein. Hierbei ist es möglich, dass das Wellenelement in
- zwei sich gegenüberliegenden Gleitlagern,
- zwei sich gegenüberliegenden Kugellagern,
- einem Gleitlager und einem gegenüberliegenden Kugellager,
gelagert wird.
[0017] Der Hohlzylinderkörper kann aus einem Innenhohlzylinderkörper bestehen, um den wenigstens
teilweise ein Außenzylinderhohlkörper aus einem Thermoplast geformt sein kann.
Der Innenzylinderhohlkörper kann aus Duroplast, Keramik, gezogenem Aluminium oder
dgl. bestehen.
[0018] Alle genannten Varianten haben den gemeinsamen Vorteil, dass die Hauptbestandteile
der Drosselklappenvorrichtung als tragendes Element einen stabilen und glatten Körper
haben, der aus Duroplast, gezogenem Aluminium oder Keramik sein kann. Auch Duroplast
bzw. Keramik sind ebenso wie Alumium unempfindlich gegenüber Treibstoffen. Ein wesentlicher
Vorteil besteht darin, dass gegenüber gegossem Aluminium keine zeit- und kostenaufwendige
Nachbearbeitung mehr erforderlich ist.
[0019] Kommt insbesondere Duroplast zum Einsatz, weisen die Körper, die aus diesem Material
hergestellt sind, eine höhere Temperaturbeständigkeit, eine kleinere Wärmeausdehnung
und eine kleinere Schrumpfung auf. Darüber hinaus erfolgt keine Feuchtigkeitsaufnahme
und für die Formung ist ein geringer Spritzdruck erforderlich. Um Duroplast insbesondere
gegenüber harten Schlägen schützen zu können, umhüllt diese Körper ein Außenzylinderkörper
aus elastischem Thermoplast. Auch die Innenkörper aus Keramik oder gezogenen Alumium
können mit einem Außenzylinderkörper umgeben werden. Thermoplaste können Polyamide,
Polyethylene oder dgl. sein.
[0020] Der Innenzylinderhohlkörper des Hohlzylinders kann geteilt werden. Die Teilung kann
längs und quer vorgenommen werden.
[0021] Die Teilung des Innenzylinderhohlkörpers vereinfacht die Montage des Wellenelements
mit seiner Lagerung, denn die Lager brauchen nur in die entsprechend vorgesehenen
Lagerausnehmungen eingelegt, beide Innenzylinderteile zusammen gefügt und dann mit
Hilfe von Lagereinfassungsbereichen festgelegt und abgedichtet werden.
[0022] Mit dem Außenhohlkörper des Hohlzylinderhohkörpers aus Thermoplast kann ein Gehäuseunterteil
mit gefomt werden.
Im Gehäuseunterteil kann eine Meß- und Verstelleinrichtung angeordnet sein, bei der
eine Sensoreinheit und eine Ausgangseinheit durch ein Verbindungsgitterelement verbunden
werden kann, das wenigstens eine Gitterschiene aufweisen kann. Die Sensoreinheit kann
eine Moduleinheit aufweisen, bei der eine integrierte Schaltungseinheit und ensprechende
Vorbeschaltungsbauelemente zum Einsatz kommen können.
[0023] Die Teildrosselklappenelemente können aus einem weiteren Duroplast bestehen, die
wenigstens teilweise von einem Einfassungskörper aus einem weiteren Thermoplast umformt
sein könen.
So kann die Drosselklappe aus einem Duroplast-Mittelkörperelement bestehen, das allseitig
wenigstens teilweise von dem Thermoplast-Einfassungsköper umgeben werden kann.
[0024] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgendem näher beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Drosselklappenvorrichtung in einer schematischen, auseinander gezogenen Darstellung,
- Fig. 2
- eine Drosselklappenvorrichtung gemäß Fig. 1 in einer vergrößerten schematischen Schnittdarstellung,
- Fig. 3
- eine Drosselklappenvorrichtung gemäß Fig. 1 in einer weiteren schematischen Schnittdarstellung,
- Fig. 4
- eine Drosselklappenvorrichtung gemäß Fig. 1 bis 3 in einer schematisch dargestellten
Draufsicht,
- Fig. 5
- eine Drosselklappenvorrichtung gemäß Fig. 1 bis 4 in einer schematischen, vergrößerten,
teilweisen Darstellung,
- Fig. 6
- eine Drosselklappenvorrichtung gemäß Fig. 1 bis 4 mit einem schräg gestellten Drosseiktappenefement
in einer schematischen, vergrößerten, teilweisen Darstellung und
- Fig. 7
- einen Auschnitt X7 aus einer Drosselklappenvorrichtung gemäß Fig. 5.
[0025] Eine Drosselklappenvorrichtung gemäß Fig. 1 bis 4 weist als Hauptbestandteile
- ein Drosselklappenelement 1,
- einen Hohlzylinderkörper 2 und
- ein Wellenelement 3
auf.
[0026] Erfindungswesentlich ist eine Zweiteilung des Drosselklappenelements 1 in
- ein Teildrosselklappenelement 11 und
- ein Teildrosselklappenelement 12,
wobei Teilklappenebenen 11.1, 12.1 der Teildrosselklappenelemente 11 und 12 in einem
Drehpunktabstand d19 über einer durch einen Drehpunkt 3' des Wellenelemenis 3 gehenden
Drehpunktebene 19 des Drosselklappenelements 1 angeordent sind (vgl, insbesondere
Fig. 2).
[0027] Die Teildrosselklappenelemente 11, 12 sind tangential in Richtung Öffnungsbewegungs
ÖB nach unten und nach oben zeigend an einem Klappenringzylinder 18 angeformt. Ein
Radius des Kappenzylinders 18 wird durch Überstände t11 und t12 gebildet. Die Überstände
t11 und t12 können, wie insbesondere Fig. 2 zeigt, an ihren inneren Enden gerundet
sein, wie insbesondere Fig. 1 und 2 zeigen. Die Teildrosselklappenelemente 11, 12
und der Kappenzylinder 18 machen zusammen das einteilig geformte Drosselklappenelement
1 aus.
Vergleichsweise sieht das Drosselklappenelement wie ein Schmetterling aus, dessen
Flügel in unterschiedlicher Höhe an einem Körper 18 anliegen.
[0028] Wie insbesondere Fig. 3 zeigt, sind die Teildrosselklappenelemente 11, 12 übereinander
angeordnet, wobei deren Unterseite in der Drehpunktebene liegen. Durch die aufeinander
liegenden Überstände t11 und t12 und die Teildrosselklappendicken d11, d12 wird ein
Zwischenkörper ähnlich dem Kappenzylinder gebildet. Die Dicken d11 und d12 können
gleich, aber auch unterschiedlich sein. Das Wellenelement 3 liegt quasi im Zentrum
des Körpers, der hier einen rechteckigen Querschnitt hat.
[0029] Auf dem Teildrosselklappenelement 11 kann ein Teilrundprofilkörper 13 und unter dem
Teildrosselklappenelement 12 ein Teilrundprofilkörper 14 angeordnet werden. Im Querschnitt
gemäß Fig. 3 setzt sich jeder Körper 13, 14 aus einem Viertelkreis, an den sich ein
Trapez anschließt, zusammen. Dieser Körper erstreckt sich auf der jeweiligen teilkreisförmigen
Oberfläche des jeweiligen Teildrosselklappenelements 11, 12. Hergestellt wird das
so beschriebene Drosselklappenelement ein- oder zweiteilig aus einem Werkstoff. Dieser
Werkstoff kann ein Duroplast sein.
[0030] Der Hohlzylinderkörper 2 ist, wie insbesondere Fig. 1 zeigt, längs in einen linken
und einen rechten Teilhohlzylinderkörper 2.1, 2.2 geteilt. Die Teilung kann sich nur
auf einen Innenhohlzylinder beschränken, der gleichzeitig Lagerhalbschalen für das
Lagerelement 4 umfasst. Die beiden Teilinnenhohlzylinder sind aus Duroplast, um die
dann ein Außenlzylinderhohlkörper aus einem Thermoplast geformt wird. So werden beide
Halbschale 2.1, 2.2 dicht zusammen gehalten. Mit dem Außenlzylinderhohlkörper kann
zugleich ein Gehäuse geformt werden, das einen Stellmotor, ein Getriebe, einen Sensor
aufnimmen kann.
[0031] Das Drosselklappenelement 1 in Fig. 1 bis 4 nimmt im Hohlzylinderkörper 2 eine Schließstellung
ein und liegt hierbei mit den Enden der Teildrosselklappenelemente 11, 12 an der Innenwand
des Hohlzylinderkörpers 2 wie vergrößert in Fig. 5 dargestellt. Das Teildrosselklappenelement
11 liegt flächig mit seinem Randelement 15 an einem Zylinderandelement 21 des Hohlzylinderkörpers
2. Um die Dichtigkeit zu erhöhen, weist das Randelement 15 eine Labyrinthdichtung
in Gestalt eines Kammerdichtelements 16 auf. Das Kammerdichtelement 16 besteht aus
mehreren Kammern 17.1, ..., 17.n. Dargestellt sind in Fig. 7 drei Kammern gleicher
Größe. Die Anzahl der Kammern und ihre Größe können variieren. Das Teildrosselklappenelement
12 ist in gleicher Art und Weise ausgebildet.
[0032] Wird nun das Drosselklappenelement 1 links herum in einer Öffnungsbewegung ÖB um
das Wellenelement 3 gedreht, bewegen sich beide Teildrosselklappenelemente 11, 12
auf unterschiedlichen Polbahnen von der Innenwand. Das Teildrosselklappenelement 11
bewegt sich auf der Polbahn BK 11 und das Teildrosselklappenelement 12 auf der Polbahn
BK 12. Wie Fig. 2 und 3 deutlich machen, liegt die Teilklappenebenen über der Drehpunktebene
19 des Wellenelements 3. Bei der Öffnungsbewegung löst sich deshalb das Randelement
15 durch langsame Schrägstellung nach und nach vom Zylinderwandelement 21. Zuletzt
löst sich die Oberkante des Randelements 15. In gleicher Art und Weise erfolgt die
Lösung des anderen Teildrosselklappenelements. Hierdurch wird insbesondere wirksam
ein Verklemmen des Drosselklappenelements 1 im Hohlzylinderkörper 2 verhindert.
[0033] Das Drosselklappenelement 1 kann, wie Fig. 6 zeigt, um einen Drosselklappenwinkel
α geneigt sein. Der Winkel α kann > 5° sein. Entsprechend ist das Randelement 15 des
Teildrosselklappenelements 11 geneigt. Das geneigte Randelement kann die bereits beschriebene
Labyrinthdichtung aufweisen. Bei einer Öffnungsbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn
löst sich das schräggestellte Randelement 15 etwas langsamer vom Zylinderwandelement
21 und "läuft" auf der Polbahn BK 11 ohne sich zu verbeißen entlang. Das schräggestellte
Teildrosselklappenelement 12 verhält sich beim Laufen auf der Polbahn BK 12 in analoger
Weise.
Wird eine Öffnungsbewegung im Uhrzeigersinn, also nach rechts gewählt, ist das Teildrosselklappenelement
11 über dem Teildrosselklappenelement 12 angeordnet. Die Lösebewegungen auf den entsprechenden
Polbahnen verlaufen analog.
1. Drosselklappenvorrichtung, bei der in einem Hohlzylinderkörper (2) zur Regulierung
eines Luftdurchsatzes an einem Wellenelement (3) ein Drosselklappenelement (1) verstellbar
angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass das Drossselklappenelement (1) aus zwei Teildrosselklappenelementen (11, 12) mit
jeweils einer Teildrosselklappendicke (d11, d12) besteht, die jeweils um einen Teildrosselklappenüberstand
(t11, t12) gegenüber einem Drehpunkt (3') des Wellenelements (3) wenigstens teilweise
übereinander liegend angeordnet sind und
- dass bei einer Öffnungsbewegung (ÖB) des Drosselklappenelements (1) das erste Teildrosselklappenelement
(11) auf einer ersten Polbahn (BK 11) und das zweite Teildrosselklappenelement (12)
auf einer zweiten Polbahn (BK 12) zu bewegen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teildrosselklappenelemente (11, 12) mit ihren Teilklappenebenen (11.1, 12.1)
in Öffnungsbewegung (ÖB) über einer durch den Drehpunkt (3') gehenden Drehpunktebene
(19) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Drosselklappenelement (1) mit den Teildrosselklappenelementen (11, 12) um einen
Drosselklappenwinkel (α) > 5° geneigt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Randelement (15) der Teildrosselklappenelemente (11, 12) dem Drosselklappenwinkel
(α) entsprechend geneigt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Randelement (15) ein Kammerdichtelement (16) aufweist.
6. Vorrrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kammerdichtelement (16) aus einer Vielzahl von Kammern (17.1, ..., 17.n) besteht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teilrundprofilkörper (13, 14) an wenigstens einem Teildrosselklappenelement
(11, 12) angeordnet ist.
8. Vorrrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
- dass ein erster Teilrundprofilkörper (13) an einem ersten Teildrosselklappenelement (11)
und
- dass ein zweiter Teilrundprofilkörper (14) an einem zweiten Teildrosselklappenelement
(12) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, -
dass am ersten Teildrosselklappenelement (11) sich gegenüberliegend zwei Teilrundprofilkörper
und
- dass am zweiten Teildrosselkiappenelement (12) sich gegenüberliegend ebenfalls zwei
Teilrundprofilkörper angeordnet sind.
10. Vorrrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Teildrosselklappenelemente (11, 12) eine im wesentlichen gleiche Teildrosselklappendicke
(d11, d12) haben.
11. Vorrrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Teildrosselklappenüberstände (t11, t12) der beiden Teildrosselklappenelemente
(11, 12) wenigstens teilweise über das Wellenelement (3) hinausgehen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Wellenelement (3) in Gleit- und/oder Kugellagern im Hohlzylinderkörper (2) gehalten
ist.
13. Vorrrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinderkörper (2) aus einem Innenhohlzylinderkörper besteht, um den wenigstens
teilweise ein Außenzylinderhohlkörper aus einem Thermoplast geformt ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenzylinderhohlkörper aus Duroplast, Keramik, gezogenem Aluminium oder dgl.
besteht.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenzylinderhohlkörper des Hohlzylinderkörpers (2) zweiteilig ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Außenhohlkörper des Hohlzylinderhohkörpers (2) aus Thermoplast ein Gehäuseunterteil
gefomt ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Teildrosselklappenelemente (11, 12) aus einem weiteren Duroplast bestehen, um
die wenigstens teilweise ein Einfassungskörper aus einem weiteren Thermoplast geformt
ist.