[0001] Die Erfindung betrifft ein Bodenreinigungsgerät mit den Merkmalen des Oberbegriffes
von Patentanspruch 1.
[0002] Bodenreinigungsgeräte mit einem Gehäuse, an dessen Unterseite mindestens ein drehend
oder oszillierend antreibbares Bodenreinigungswerkzeug angeordnet ist, wobei das Bodenreinigungsgerät
zum Reinigen einer Bodenfläche vom Benutzer von Hand in einer Arbeitsrichtung entlang
der Bodenfläche geführt werden kann, kommen beispielsweise zum Schrubben oder Polieren
einer Bodenfläche zum Einsatz. Zum Reinigen der Bodenfläche werden sie vom Benutzer
in einer Arbeitsrichtung an der Bodenfläche entlang geführt. Sollen die Bodenreinigungsgeräte
von einem ersten Einsatzort an einen zweiten Einsatzort transportiert werden, so müssen
sie vom Benutzer getragen werden oder aber sie müssen auf ein Transportgerät aufgesetzt
werden. Es sind auch Bodenreinigungsgeräte mit Stützrollen bekannt, mit deren Hilfe
sie an einer Bodenfläche entlang verfahren werden können.
[0003] Aus
US 2007/0029870 A1 ist ein Bodenreinigungsgerät in Form eines Staubsaugers bekannt, bei dem ein Gehäuse
zum Einsatz kommt, an dem Vorderräder und Hinterräder gelagert sind. Die Hinterräder
sind jeweils mittels einer Kopplungseinrichtung lösbar an einer Achse gehalten, die
ihrerseits über Lager mit dem Gehäuse drehbar verbunden ist. Ähnlich ausgestaltete
Bodenreinigungsgeräte sind in
DE 10 2005 037 952 A1,
US 3,921,244 A,
US 1,878,901 A,
US 2003/0056317 A1 und
US 2002/0185907 A1 offenbart.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Bodenreinigungsgerät der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, dass es auf einfache Weise transportiert werden
kann und die Transporträder bei Nichtgebrauch so deponiert werden können, dass sie
dem Benutzer bei Bedarf auf einfache Weise zur Verfügung stehen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Bodenreinigungsgerät mit den Merkmalen von Patentanspruch
1 gelöst.
[0006] Das erfindungsgemäße Bodenreinigungsgerät weist Transporträder auf, die vom Benutzer
an seitlich am Gehäuse angeordneten Radlagern drehbar und jederzeit wieder lösbar
fixiert werden können, vorzugsweise werkzeuglos, und anschließend kann er das Reinigungsgerät
mittels der Transporträder an einer Bodenfläche entlang verfahren. Wird das Bodenreinigungsgerät
zur Reinigung einer Bodenfläche eingesetzt, so kann der Benutzer die für die Reinigung
nicht erforderlichen Transporträder von den Radlagern abnehmen und an oder in einer
Aufbewahrungseinrichtung des Bodenreinigungsgeräts aufbewahren. Die Transporträder
kommen zum Einsatz, wenn das Gerät transportiert werden soll. Die mindestens eine
Aufbewahrungseinrichtung dient dem Aufbewahren der Transporträder, wenn diese nicht
gebraucht werden. Die Aufbewahrungseinrichtung kann beispielsweise in Form eines Staufaches,
einer Vertiefung oder einer Tasche ausgestaltet sein. Der Einsatz von wahlweise an
einem Radlager oder einer Aufbewahrungseinrichtung positionierbaren Transporträdern
hat den Vorteil, dass dem Bodenreinigungsgerät eine hohe Mobilität verliehen werden
kann, ohne dass hierzu aufwändige Halterungsmechanismen für die Transporträder erforderlich
sind. Die Aufbewahrung der Transporträder kann sehr Platz sparend erfolgen. Der Benutzer
kann die Transporträder auf einfache Weise - vorzugsweise werkzeuglos - an der jeweils
gewünschten Stelle anbringen, nämlich an einem Radlager oder einer Aufbewahrungseinrichtung.
[0007] Besonders bevorzugt ist die mindestens eine Aufbewahrungseinrichtung als Radhalterung
ausgestaltet, mittels derer ein Transportrad unverschieblich am Bodenreinigungsgerät
gehalten werden kann.
[0008] Die Transporträder sind vorzugsweise derart ausgebildet, dass das Bodenreinigungsgerät
mittels der Transporträder auch über Stufen oder Treppen transportiert werden kann.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Bodenreinigungsgerät aus einer Arbeitsstellung,
die das Gerät zum Reinigen der Bodenfläche einnimmt, in eine Transportstellung überführbar,
in der das Bodenreinigungsgerät transportiert werden kann, wobei die an den Radlagern
fixierten Transporträder in der Arbeitsstellung des Bodenbearbeitungsgerätes im Abstand
zur Bodenfläche angeordnet sind und in der Transportstellung des Bodenreinigungsgerätes
die Bodenfläche kontaktieren. Das Bodenreinigungsgerät kann zwischen einer Arbeitsstellung
und einer Transportstellung hin und her bewegt werden. Die Arbeitsstellung wird vom
Bodenreinigungsgerät zum Reinigen der Bodenfläche eingenommen. In der Arbeitsstellung
kontaktiert das mindestens eine Bodenreinigungswerkzeug die Bodenfläche. Soll das
Bodenreinigungsgerät transportiert werden, so kann es in eine Transportstellung überführt
werden, in der die an den Radlagern fixierten Transporträder die Bodenfläche kontaktieren,
so dass das Bodenreinigungsgerät mittels der Transporträder verfahren werden kann.
Nimmt das Bodenreinigungsgerät seine Arbeitsstellung ein, so sind die Radlager in
einem derartigen Abstand zur Bodenfläche angeordnet, dass die an den Radlagern fixierten
Transporträder die Bodenfläche nicht kontaktieren Dies hat den Vorteil, dass die Transporträder
vom Benutzer auf einfache Weise in der Arbeitsstellung des Bodenreinigungsgerätes
an den Radlagern fixiert werden können, ohne dass das Bodenreinigungsgerät angehoben
werden muss. Die Montage der Transporträder an den Radlagern stellt sich somit sehr
einfach dar und kann vom Benutzer innerhalb kurzer Zeit vorzugsweise werkzeuglos durchgeführt
werden.
[0010] Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung weist das Bodenreinigungsgerät zwei
Transporträder auf, die zum Transport des Gerätes um eine gemeinsame Drehachse drehbar
an einander abgewandten Seiten des Gehäuses fixierbar sind, und das Bodenreinigungsgerät
ist zum Transport um die gemeinsame Drehachse der Transporträder verschwenkbar. Bei
einer derartigen Ausgestaltung kann das Bodenreinigungsgerät nach Art einer Sackkarre
mittels der beiden Transporträder verfahren werden. Das Bodenreinigungsgerät ist um
die gemeinsame Drehachse der beiden Transporträder verschwenkbar und kann ausgehend
von einer Arbeitsstellung durch eine Schwenkbewegung in eine Transportstellung überführt
werden.
[0011] Von besonderem Vorteil ist es, wenn die gemeinsame Drehachse der Transporträder parallel
zur Arbeitsrichtung des Gerätes ausgerichtet ist. Zur Reinigung einer Bodenfläche
kann das Bodenreinigungsgerät in Arbeitsrichtung nach vorne und hinten bewegt werden.
Soll es anschließend transportiert werden, so kann es um die gemeinsame Drehachse
der Transporträder zur Seite verschwenkt werden, so dass es anschließend quer zur
Arbeitsrichtung verfahren werden kann. Bezogen auf die Arbeitsrichtung können die
Transporträder an einer Vorderseite und einer Rückseite des Gehäuses angeordnet sein,
wobei sie jeweils versetzt zu einer Mittelachse des Bodenreinigungsgerätes angeordnet
sind. Die jeweils ein Transportrad lagernden Radlager können beispielsweise in einem
seitlichen Endbereich der Vorderseite und der Rückseite des Gehäuses angeordnet sein.
[0012] Die Positionierung der Transporträder an einem Endbereich der Vorder- und Rückseite
des Gehäuses, in dem die Transporträder einer ersten Längsseite benachbart angeordnet
sind, hat den Vorteil, dass die der ersten Längsseite gegenüberliegende zweite Längsseite
des Gehäuses von den Transporträdern unbeeinträchtigt bleibt. Dies wiederum ermöglicht
es, die zweite Längsseite in einem geringen Abstand zu einer Wand zu positionieren,
wenn ein Randbereich einer Bodenfläche gereinigt werden soll. Das Bodenreinigungsgerät
zeichnet sich somit durch eine gute Randgängigkeit aus, das heißt es kann in sehr
geringem Abstand zu einer die Bodenfläche begrenzenden Wand angeordnet werden, um
den der Wand benachbarten Randabschnitt der Bodenfläche zu reinigen.
[0013] Von besonderem Vorteil ist es hierbei, wenn das mindestens eine Bodenreinigungswerkzeug
in die der gemeinsamen Drehachse der Transporträder abgewandte Richtung versetzt zur
Mittelachse des Gerätes angeordnet ist. Bezogen auf die Mittelachse des Bodenreinigungsgerätes
ist das mindestens eine Bodenreinigungswerkzeug somit asymmetrisch positioniert, indem
es zu der der gemeinsamen Drehachse der Transporträder abgewandten Längsseite des
Gehäuses einen geringeren Abstand aufweist als zu der der gemeinsamen Drehachse der
Transporträder unmittelbar benachbarten Längsseite. Dies hat eine besonders gute Randgängigkeit
des Bodenreinigungswerkzeuges zur Folge, da der Abstand des Bodenreinigungsgerätes
zu einer Längsseite sehr gering gehalten werden kann.
[0014] Günstig ist es, wenn an der der gemeinsamen Drehachse der Transporträder abgewandten
Seite des Gehäuses Stoßschutzelemente angeordnet sind, beispielsweise Abweisrollen,
vorzugsweise mit einem gummielastischen Belag. Derartige Stoßschutzelemente, insbesondere
um eine vertikale Drehachse frei drehbare Abweisrollen, haben den Vorteil, dass die
Gefahr einer Beschädigung einer Wand oder auch des Bodenreinigungsgerätes sehr gering
gehalten werden kann, wenn das Bodenreinigungsgerät in möglichst geringem Abstand
an der Wand entlang geführt wird, um einen Randabschnitt einer Bodenfläche zu reinigen.
[0015] Zum Führen des Bodenreinigungsgerätes an der zu reinigenden Bodenfläche entlang ist
bei einer vorteilhaften Ausführungsform ein schwenkbarer Schubbügel vorgesehen. Hierbei
ist es günstig, wenn das Bodenreinigungsgerät ein Arretierungsglied aufweist, wobei
der Schubbügel zum Transport des Bodenreinigungsgerätes mittels des Arretierungsgliedes
in vertikaler Stellung arretierbar ist. Eine Arretierung des Schubbügels in vertikaler
Stellung ist insbesondere dann von Vorteil, wenn das Bodenreinigungsgerät mittels
der Transporträder nach Art einer Sackkarre transportiert werden kann, denn hierbei
kann der Schubbügel auch zum Lenken des Bodenreinigungsgerätes während des Transports
benutzt werden. Außerdem kann vorgesehen sein, dass das Bodenreinigungsgerät mittels
des Schubbügels um die gemeinsame Drehachse der Transporträder verschwenkbar ist.
[0016] Das Arretierungsglied ist vorzugsweise zwischen einer Arretierungsstellung und einer
Freigabestellung hin und her bewegbar. Hierbei kann dem Arretierungsglied eine Betätigungseinrichtung
zugeordnet sein, insbesondere ein Fußpedal, das vom Benutzer zum Arretieren des Schubbügels
betätigt werden kann.
[0017] Um die Handhabung des Bodenreinigungsgerätes zu vereinfachen, ist es von Vorteil,
wenn das Arretierungsglied oberhalb der gemeinsamen Drehachse der Transporträder angeordnet
ist. Das Arretierungsglied kann beispielsweise einer Längsseite des Gehäuses unmittelbar
benachbart angeordnet sein, wobei auch die Transporträder in geringem Abstand zu dieser
Längsseite an der Vorderseite und der Rückseite des Gehäuses fixierbar sind. Zum Transportieren
kann das Bodenreinigungsgerät dann auf einfache Weise um die gemeinsame Drehachse
der Transporträder verschwenkt werden, nachdem zuvor der Schubbügel in vertikaler
Stellung mittels des Arretierungsgliedes arretiert wurde. Das Arretierungsglied ist
hierbei von der der gemeinsamen Drehachse der Transporträder benachbarten Längsseite
für den Benutzer gut zugänglich.
[0018] Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Transporträder von den Radlagern zu vermeiden,
ist es von Vorteil, wenn an den Radlagern jeweils eine Fixiereinrichtung angeordnet
ist zum Fixieren der Transporträder.
[0019] Günstig ist es, wenn die Transporträder jeweils einen Achsstummel tragen und die
Radlager jeweils eine den Achsstummel aufnehmende Lagerbuchse umfassen, wobei die
Achsstummel mittels der Fixiereinrichtung in der Lagerbuchse axial unverschieblich
arretierbar sind. Zum Fixieren der Transporträder an den Radlagern können die jeweiligen
Achsstummel in eine Lagerbuchse eingesteckt werden, und mittels der Fixiereinrichtung
werden die Achsstummel dann an der Lagerbuchse unverschieblich gehalten.
[0020] Die Lagerbuchsen sind vorzugsweise in ein zentrales Halteteil des Bodenreinigungsgeräts
eingeformt, wobei das zentrale Halteteil Antriebskomponenten des mindestens einen
Bodenreinigungswerkzeugs, insbesondere dessen Antriebsmotor und dessen Lagerung, sowie
Kraftübertragungselemente haltert. Das stabile zentrale Halteteil, das vorzugsweise
aus Metall, insbesondere aus einem Aluminiummaterial gefertigt ist, stellt auch eine
stabile Lagerung der Transporträder sicher. Dies ist vor allem dann günstig, wenn
mittels der Transporträder auch Stufen überwunden werden sollen.
[0021] Die Fixiereinrichtungen können beispielsweise mindestens ein Klemmelement aufweisen
zum Arretieren eines Achsstummels in der Lagerbuchse. Das Klemmelement kann beispielsweise
in Form einer Klemmfeder ausgestaltet sein, insbesondere in Form eines Drahtbügels.
[0022] Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Achsstummel jeweils eine Ringnut aufweisen,
in die beim Einführen der Achsstummel in eine Lagerbuchse ein Klemmelement selbsttätig
eingreift. Dies ermöglicht eine besonders einfache Fixierung der Transporträder an
den Radlagern. Der Benutzer muss hierzu lediglich die Achsstummel der Transporträder
in die zugehörige Lagerbuchse einstecken, anschließend werden die Achsstummel in der
Lagerbuchse selbsttätig verriegelt. Zum Fixieren der Transporträder seitlich am Gehäuse
ist somit kein Werkzeug erforderlich.
[0023] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung umfasst die Fixiereinrichtung ein Betätigungselement
zum Lösen der Arretierung des Achsstummels. Dies hat den Vorteil, dass auch das Lösen
der Transporträder von den Radlagern ohne Werkzeug vom Benutzer durchgeführt werden
kann. Der Benutzer muss hierzu lediglich das Betätigungselement betätigen, so dass
der Achsstummel des Transportrades freigegeben wird.
[0024] Das Betätigungselement kann beispielsweise in Form eines Druckknopfes ausgestaltet
sein, durch dessen Betätigung das Klemmelement aus einer Klemmstellung in eine Freigabestellung
überführbar ist. Wie bereits erläutert, kann das Klemmelement beispielsweise in Form
eines Drahtbügels ausgebildet sein, der den Achsstummel in der Lagerbuchse verklemmt
oder verrastet. Mittels des Druckknopfes kann der Drahtbügel an einer Gleitfläche
entlang geführt werden, wobei er in eine Freigabestellung übergeht, so dass der Achsstummel
ohne Behinderung aus der Lagerbuchse entnommen werden kann.
[0025] Zur Position und Ausgestaltung der Aufbewahrungseinrichtungen, an oder in denen die
Transporträder während des Reinigungsbetriebes des Bodenreinigungsgerätes günstigerweise
aufbewahrt werden können, wurden bisher keine näheren Angaben gemacht. Bei einer bevorzugten
Ausgestaltung sind die Aufbewahrungseinrichtungen im Abstand zum Gehäuse angeordnet,
vorzugsweise an einem Schubbügel des Bodenreinigungsgerätes. Dies ermöglicht es, das
Gehäuse sehr flachbauend auszugestalten, so dass die Arbeitshöhe des Bodenreinigungsgerätes
gering gehalten werden kann.
[0026] Eine besonders Platz sparende Ausgestaltung des Bodenreinigungsgerätes zeichnet sich
dadurch aus, dass das Bodenreinigungsgerät zwei einander abgewandte Aufbewahrungseinrichtungen
aufweist. Diese können unmittelbar aneinander anliegen und beispielsweise an einer
Vorderseite und einer Rückseite eines Schubbügels positioniert sein. Vorzugsweise
bildet der Schubbügel eine vom Benutzer ergreifbare Handhabe aus und die beiden Aufbewahrungseinrichtungen
sind unmittelbar unterhalb der Handhabe am Schubbügel angeordnet.
[0027] Die Aufbewahrungseinrichtungen sind bevorzugt schalenartig ausgestaltet. Hierbei
ist es günstig, wenn zwei schalenartige Aufbewahrungseinrichtungen zum Einsatz kommen,
die miteinander verschraubbar sind, wobei sie günstigerweise den Schubbügel des Bodenreinigungsgerätes
zwischen sich aufnehmen.
[0028] Wie bereits erwähnt, ist es von Vorteil, wenn die Transporträder jeweils einen Achsstummel
tragen. Hierbei ist es günstig, wenn die Aufbewahrungseinrichtungen als Radhalterungen
ausgestaltet sind, die jeweils eine Aufnahme aufweisen, in die ein Achsstummel einsteckbar
ist.
[0029] Günstigerweise sind die Achsstummel in den Aufnahmen verklemmbar. Hierzu können die
Aufnahmen mehrere Klemmbacken aufweisen, die zwischen sich einen Achsstummel aufnehmen.
Die Klemmbacken können aus einem elastisch verformbaren Material, insbesondere aus
einem Kunststoffmaterial gefertigt sein. Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Klemmbacken
einstückig mit einer aus Kunststoff gefertigten Radhalterung in Form einer Halteschale
verbunden sind. Die Halteschalen können jeweils eine Stützfläche ausbilden, an der
ein Transportrad in vertikaler Richtung abgestützt werden kann. Dies ermöglicht eine
zuverlässige Aufbewahrung der Transporträder während des Reinigungsbetriebes des Bodenreinigungsgerätes.
[0030] Mindestens ein Bodenreinigungswerkzeug ist vorzugsweise als um eine Drehachse drehbar
gelagerte Walzenbürste ausgebildet. Bevorzugt weist das Bodenreinigungsgerät zwei
Walzenbürsten auf.
[0031] Außerdem kann vorgesehen sein, dass ein zusätzliches Bodenreinigungswerkzeug als
Saugeinrichtung ausgebildet ist.
[0032] Alternativ oder ergänzend kann vorgesehen sein, dass ein Bodenreinigungswerkzeug
als Sprüheinrichtung ausgestaltet ist, mit deren Hilfe eine zu reinigende Bodenfläche
mit einer Reinigungsflüssigkeit besprüht werden kann. Das Bodenreinigungsgerät ist
bei einer bevorzugten Ausführungsform als Scheuersaugmaschine ausgebildet. Diese kann
zwei parallel zueinander ausgerichtete Walzenbürsten aufweisen sowie ein Reinigungsflüssigkeitstank
und ein Schmutzflüssigkeitstank, wobei aus dem Reinigungsflüssigkeitstank Reinigungsflüssigkeit
auf die zu reinigenden Bodenfläche aufgebracht und verschmutzte Reinigungsflüssigkeit
von der Bodenfläche in den Schmutzflüssigkeitstank überführt werden kann.
[0033] Von besonderem Vorteil ist es, wenn das Bodenreinigungsgerät Stützelemente, beispielsweise
Stützrollen oder Stützräder aufweist, die in vertikaler Richtung verstellbar am Gehäuse
gehalten sind. Dies gibt die Möglichkeit, den Anpressdruck, den das Bodenreinigungswerkzeug
auf die zu reinigende Bodenfläche ausübt, durch Verstellen der Lage der Stützelemente
zu justieren. Nehmen die Stützelemente eine zur zu reinigenden Bodenfläche maximal
beabstandete Stellung ein, so kann das mindestens eine Bodenreinigungswerkzeug mit
der gesamten Gewichtskraft des Bodenreinigungsgerätes belastet sein und damit einen
großen Anpressdruck auf die zu reinigende Bodenfläche ausüben. Werden stattdessen
die Stützelemente in Richtung der Bodenfläche verlagert, so können sie während der
Reinigung der Bodenfläche zumindest einen Teil der Gewichtskraft des Bodenreinigungsgerätes
aufnehmen und dadurch den Anpressdruck des Bodenreinigungswerkzeuges verringern.
[0034] Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Stützelemente durch Verschwenken eines Schubbügels
des Bodenreinigungsgerätes in seine vertikale Stellung aus dem Gehäuse nach unten
heraus verlagerbar sind. Dies gibt vor allem die Möglichkeit, das mindestens eine
Bodenreinigungswerkzeug während der Aufbewahrung des Bodenreinigungsgerätes zu entlasten,
indem das gesamte Gewicht des Bodenreinigungsgerätes in der ausgefahrenen Stellung
der Stützelemente von diesem getragen wird.
[0035] Die nachfolgende Beschreibung einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Vorderansicht eines Bodenreinigungsgerätes mit Transporträdern,
die zur Aufbewahrung an Radhalterungen gehalten sind;
- Figur 2:
- eine schematische Seitenansicht des Bodenreinigungsgerätes aus Figur 1;
- Figur 3:
- eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 in Figur 1;
- Figur 4:
- eine schematische Vorderansicht des Bodenreinigungsgerätes entsprechend Figur 1, wobei
die Transporträder zum Transport des Bodenreinigungsgeräte an Radlagern seitlich an
einem Gehäuse des Bodenreinigungsgerätes fixiert sind;
- Figur 5:
- eine Seitenansicht des Bodenreinigungsgerätes aus Figur 4;
- Figur 6:
- eine Schnittansicht längs der Linie 6-6 in Figur 5;
- Figur 7:
- eine Schnittansicht längs der Linie 7-7 in Figur 6 und
- Figur 8:
- eine Vorderansicht des Bodenreinigungsgerätes entsprechend Figur 4, wobei das Bodenreinigungsgerät
eine Transportstellung einnimmt.
[0036] In der Zeichnung ist schematisch ein Bodenreinigungsgerät in Form einer Scheuersaugmaschine
10 dargestellt mit einem ein Fahrwerk ausbildenden Gehäuse 12, an dessen Unterseite
13 ein erstes Bodenreinigungswerkzeug in Form einer vorderen Walzenbürste 14 und ein
zweites Bodenreinigungswerkzeug in Form einer hinteren Walzenbürste 15 drehbar gelagert
sind. Am Gehäuse 12 ist ein Schubbügel 17 um eine senkrecht zu einer Arbeitsrichtung
19 ausgerichtete Schwenkachse 20 verschwenkbar gelagert. Innerhalb des Gehäuses 12
sind Stützrollen 22 in vertikaler Richtung versetzbar gehalten. Die Stützrollen sind
über eine an sich bekannte und deshalb in der Zeichnung nicht dargestellte Stützmechanik
mit dem Schubbügel 17 derart gekoppelt, dass sie ihre in der Zeichnung dargestellte
ausgefahrene Position selbsttätig einnehmen, sobald der Schubbügel 17 vertikal ausgerichtet
ist. Wird der Schubbügel 17 aus der Vertikalen ausgeschwenkt, so nehmen die Stützrollen
22 eine eingefahrene Position ein, in der die beiden Walzenbürsten 14 und 15 eine
zu reinigende Bodenfläche kontaktieren.
[0037] Der Schubbügel 17 bildet an seinem oberen Endbereich eine vom Benutzer ergreifbare
Handhabe 24 aus, so dass er zum Führen der Scheuersaugmaschine 10 entlang einer zu
reinigenden Bodenfläche auf einfache Weise ergriffen werden kann.
[0038] Auf dem Gehäuse 12 ist ein Schmutzwassertank 26 angeordnet mit einem verschwenkbaren
Tragegriff 27, und auf den Schmutzwassertank 26 ist ein Frischwassertank 29 aufgesetzt.
Der Frischwassertank 29 kann mit Wasser befüllt werden, dem zur Steigerung der Reinigungswirkung
eine Reinigungschemikalie beigemischt werden kann. Der Frischwassertank 29 steht in
üblicher Weise über eine Frischwasserleitung, die zur Erzielung einer besseren Übersicht
in der Zeichnung nicht dargestellt ist, mit einer aus der Zeichnung nicht ersichtlichen,
an sich bekannten Sprüheinrichtung in Strömungsverbindung, die an der Unterseite des
Gehäuses 12 angeordnet ist, so dass Frischwasser auf eine zu reinigende Bodenfläche
gesprüht werden kann.
[0039] Der Schmutzwassertank 26 steht in üblicher Weise über eine in der Zeichnung zur Erzielung
einer besseren Übersicht ebenfalls nicht dargestellte Schmutzwasserleitung mit einem
unterseitig am Gehäuse 12 angeordneten Saugbalken in Strömungsverbindung und kann
mittels eines Saugaggregates der Scheuersaugmaschine 10 mit Unterdruck beaufschlagt
werden. Dies gibt die Möglichkeit, Schmutzwasser von der zu reinigenden Bodenfläche
aufzunehmen und in den Schmutzwassertank 26 zu überführen. Der Saugbalken und das
Saugaggregat sind an sich bekannt und deshalb in der Zeichnung nicht dargestellt.
[0040] Das Gehäuse 12 ist im Wesentlichen quaderförmig ausgestaltet und weist eine erste
Längsseite 31 und eine zweite Längsseite 32 auf, die über eine Vorderseite 33 und
eine Rückseite 34 miteinander verbunden sind. Oberseitig weist das Gehäuse 12 eine
Vertiefung 36 auf, in die der Schmutzwassertank 26 eingesetzt ist. Seitlich neben
der Vertiefung 36 weist das Gehäuse 12 der ersten bzw. zweiten Längsseite 31, 32 benachbart
jeweils einen oberseitigen ersten bzw. zweiten Randabschnitt 37 bzw. 38 auf.
[0041] Zum Reinigen einer Bodenfläche kann die Scheuersaugmaschine 10 vom Benutzer an der
Bodenfläche in Arbeitsrichtung 19 entlang geführt werden. Zum Transport weist die
Scheuersaugmaschine 10 zwei Transporträder 40, 41 auf, die während des Reinigungsbetriebes
der Schrubbmaschine 10 jeweils in einer Aufbewahrungseinrichtung aufbewahrt werden
können. Die Aufbewahrungseinrichtungen sind zur unverschieblichen Halterung der Transporträder
40, 41 jeweils als Radhalterung ausgestaltet in Form einer ersten Halteschale 43 und
einer zweiten Halteschale 44. Die beiden Halteschalen 43, 44 sind unmittelbar unterhalb
der Handhabe 24 am Schubbügel 17 angeordnet. Die Halteschalen 43, 44 sind einander
abgewandt und mittels Verbindungsschrauben 46, 47 miteinander verschraubt, wobei der
Schubbügel 17 zwischen den Halteschalen 43, 44 verläuft.
[0042] Die Halteschalen 43, 44 weisen jeweils eine Aufnahme 49 bzw. 50 auf, die jeweils
von drei miteinander zusammenwirkenden Klemmbacken 52 bzw. 53 definiert werden. Die
Klemmbacken 52 und 53 sind einstückig mit der jeweiligen Halteschale 43 bzw. 44 verbunden
und wie die Halteschalen selbst aus einem elastisch verformbaren Kunststoffmaterial
gefertigt.
[0043] Die beiden Transporträder 40 und 41 tragen jeweils einen Achsstummel 55 bzw. 56,
der unter elastischen Verformung der Klemmbacken 52 bzw. 53 in eine Aufnahme 49 bzw.
50 eingeklemmt werden kann. In dieser Position wird das jeweilige Transportrad 40
bzw. 41 von einer Stützfläche 58 bzw. 59 der Halteschalen 43, 44 in vertikaler Richtung
abgestützt.
[0044] Soll die Scheuersaugmaschine 10 nach erfolgtem Reinigungsbetrieb transportiert werden,
so können die beiden Transporträder 40, 41 den Halteschalen 43 bzw. 44 entnommen und
an Radlagern 61 bzw. 62 fixiert werden, so dass anschließend die Scheuersaugmaschine
10 mittels der Transporträder 40, 41 verfahren werden kann. Ein erstes Radlager 61
ist an der Vorderseite 33 des Gehäuses 12 unterhalb des zweiten Randabschnittes 38
der zweiten Längsseite 32 unmittelbar benachbart angeordnet, und ein zweites Radlager
62 ist an der Rückseite 34 unterhalb des zweiten Randabschnittes 38 der zweiten Längsseite
32 unmittelbar benachbart angeordnet. Die beiden Radlager 61, 62 sind identisch ausgestaltet.
Sie weisen jeweils eine Lagerbuchse 64 auf, in die ein Achsstummel 55 oder 56 eingesteckt
werden kann. Dies wird insbesondere aus Figur 7 deutlich. Die Lagerbuchsen 64 sind
in ein zentrales Halteteil 65 für die Antriebskomponenten der Scheuersaugmaschine
10, insbesondere für den Antriebsmotor der Walzenbürsten 14, 15 und für Kraftübertragungselemente,
eingeformt. Damit wird die Stabilität des aus einem Aluminiummaterial gefertigten
Halteteils 65 auch für die stabile Lagerung der Transporträder 40, 41 genutzt. Dies
erlaubt es, mittels der Transporträder 40, 41 selbst Stufen zu überwinden. Das beachtliche
Gewicht der Scheuersaugmaschine 10 wird folglich zuverlässig von den Transporträdern
40, 41 aufgenommen.
[0045] Die an den Radlagern 61, 62 fixierten Transporträder 40, 41 sind um eine gemeinsame
Drehachse 67 frei drehbar am Gehäuse 12 gelagert. Die gemeinsame Drehachse 67 ist
parallel zur Arbeitsrichtung 19 ausgerichtet. Durch Verschwenken um die gemeinsame
Drehachse 67 kann die Scheuersaugmaschine 10 ausgehend von der in den Figuren 1 bis
7 dargestellten Arbeitsstellung nach Art einer Sackkarre in die in Figur 8 dargestellte
Transportstellung verschwenkt werden, so dass die Scheuersaugmaschine 10 mittels der
Transporträder 40, 41 verfahren werden kann.
[0046] Um das Verschwenken der Scheuersaugmaschine 10 um die gemeinsame Drehachse 67 zu
erleichtern, kann der Schubbügel 17 in seiner vertikalen Stellung arretiert werden.
Hierzu ist am zweiten Randabschnitt 38 des Gehäuses 12 ein Arretierglied in Form eines
Drahtbügels 69 um eine parallel zur gemeinsamen Drehachse 37 ausgerichtete Schwenkachse
70 verschwenkbar gehalten. In einer Arretierstellung, die in den Figuren 4, 5 und
8 dargestellt ist, umgreift der Drahtbügel 69 mit einem U-förmigen Arretierungsabschnitt
71 einen unteren Endbereich 72 des Schubbügels 17 und hält diesen dadurch in seiner
vertikalen Stellung fest. In einer in den Figuren 1 und 2 dargestellten Freigabestellung
des Drahtbügels 69 gibt der Arretierungsabschnitt 71 den Endbereich 72 des Schubbügels
17 frei, so dass der Schubbügel 17 ohne Behinderung um die Schwenkachse 20 verschwenkt
werden kann.
[0047] Die beiden Radlager 61 und 62 sind an dem der zweiten Längsseite 32 zugewandten Endbereich
der Vorderseite 33 bzw. der Rückseite 34 angeordnet, das heißt sie sind zur Mittelachse
74 der Scheuersaugmaschine 10 versetzt in Richtung der zweiten Längsseite 32 positioniert.
Im Gegensatz hierzu sind die beiden Walzenbürsten 14 und 15 zur ersten Längsseite
31 versetzt zur Mittelachse 74 angeordnet. Dies wird insbesondere aus Figur 1 und
aus Figur 4 deutlich. Sie weisen daher einen sehr geringen Abstand zur ersten Längsseite
31 auf, so dass beim Führen der Scheuersaugmaschine 10 entlang einer Wand die Walzenbürsten
14 und 15 nur einen sehr geringen Abstand zu dieser Wand einnehmen. Die Scheuersaugmaschine
10 zeichnet sich daher durch eine gute Randgängigkeit aus.
[0048] Im Bereich der ersten Längsseite 31 sind bezogen auf die Arbeitsrichtung 19 in Höhe
der Vorderseite 33 und in Höhe der Rückseite 34 Stoßelemente in Form von Abweisrollen
76 angeordnet, die vorzugsweise aus einem gummielastischen Material gefertigt sind
und einen Stoßschutz für die Scheuersaugmaschine 10 darstellen.
[0049] Um sicherzustellen, dass sich die Transporträder 40 und 41 nicht unbeabsichtigt aus
den Lagerbuchsen 64 lösen können, weisen die Radlager 61 und 62 jeweils eine Fixiereinrichtung
78 auf mit einem Klemmelement in Form eines Drahtbügels 79, der einen im Wesentlichen
U-förmigen Klemmabschnitt 80 mit einem ersten Klemmschenkel 81 und einem zweiten Klemmschenkel
82 und einen Führungsabschnitt 84 mit einem ersten Führungsschenkel 85 und einem zweiten
Führungsschenkel 86 umfasst. Der erste Führungsschenkel 85 schließt sich an das freie
Ende des ersten Klemmschenkels 81 an, und der zweite Führungsschenkel 86 schließt
sich an das freie Ende des zweiten Klemmschenkels 82 an. Die beiden Führungsschenkel
85, 86 sind schräg zueinander ausgerichtet und liegen jeweils an einer gerätefesten
Gleitfläche 88 bzw. 89 an. Die beiden Klemmschenkel 81, 82 sind einstückig über einen
Steg 91 miteinander verbunden, der an einem Druckknopf 92 anliegt. Der Druckknopf
92 bildet ein Betätigungselement der Fixiereinrichtung 78. Wird der Druckknopf 92
vom Benutzer gedrückt, so wird der Drahtbügel 79 in Richtung der beiden Gleitflächen
88, 89 verlagert, wobei die beiden Führungsschenkel 85 und 86 an der jeweiligen Gleitfläche
88, 89 entlang gleiten und sich dadurch der Klemmabschnitt 80 aufspreizt.
[0050] Die Achsstummel 55 und 56 der Transporträder 40 und 41 weisen jeweils eine Ringnut
94 bzw. 95 auf. Werden die Achsstummel 55, 56 jeweils in eine Lagerbuchse 64 eingesetzt,
so schnappt der Drahtbügel 79 mit den beiden Klemmschenkeln 81, 82 selbsttätig in
die jeweilige Ringnut 94, 95 ein, so dass das jeweilige Transportrad 40, 41 in axialer
Richtung des Achsstummels 55 bzw. 56 unverschieblich in der Lagerbuchse 64 gehalten
ist. Soll das Transportrad 40 bzw. 41 nach einem Transport der Scheuersaugmaschine
10 wieder vom Radlager 61 bzw. 62 gelöst werden, so muss hierzu der Benutzer lediglich
den Druckknopf 92 betätigen, so dass der Drahtbügel 69 den jeweiligen Achsstummel
55 bzw. 56 freigibt und der Benutzer den Achsstummel 55, 56 aus der Lagerbuchse 64
ohne Zuhilfenahme von Werkzeug entnehmen kann. Anschließend kann das jeweilige Transportrad
40 bzw. 41 zur Aufbewahrung an der Halteschale 43 oder 44 positioniert werden.
[0051] Die beiden Radlager 61 und 62 sind in vertikaler Richtung derart positioniert, dass
die Transporträder 40, 41 bei Fixierung an den Radlagern 61 bzw. 62 oberhalb der Unterkante
97 der Walzenbürsten 14 bzw. 15 angeordnet sind, wenn die Scheuersaugmaschine 10 ihre
Arbeitsstellung einnimmt, dies wird insbesondere aus Figur 4 deutlich. Dies hat zur
Folge, dass die Transporträder 40, 41 in der Arbeitsstellung der Scheuersaugmaschine
10 die Bodenfläche nicht kontaktieren können, so dass sie zum Transport der Scheuersaugmaschine
10 auf einfache Weise an den Radlagern 61, 62 fixiert und nach erfolgtem Transport
wieder von den Radlagern 61, 62 gelöst werden können.
1. Bodenreinigungsgerät (10) mit einem Gehäuse (12), an dessen Unterseite (13) mindestens
ein drehend oder oszillierend antreibbares Bodenreinigungswerkzeug (14, 15) angeordnet
ist, wobei das Bodenreinigungsgerät (10) zum Reinigen einer Bodenfläche vom Benutzer
von Hand in einer Arbeitsrichtung (19) entlang der Bodenfläche geführt werden kann
und wobei das Bodenreinigungsgerät (10) Transporträder (40, 41) aufweist, die vom
Benutzer zum Transport des Bodenreinigungsgerätes (10) an seitlich am Gehäuse (12)
angeordneten Radlagern (61, 62) drehbar fixierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporträder (40, 41) bei Nichtgebrauch an oder in mindestens einer Aufbewahrungseinrichtung
(43, 44) des Bodenreigungsgeräts (10) positionierbar sind.
2. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbewahrungseinrichtungen als Radhalterungen (43, 44) ausgestaltet sind, an
denen die Transporträder (40, 41) unverschieblich gehalten werden können.
3. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenreinigungsgerät (10) zwei Transporträder (40, 41) aufweist, die zum Transport
des Bodenreinigungsgerätes (10) um eine gemeinsame Drehachse (67) drehbar an einander
abgewandten Seiten (33, 34) des Gehäuses (12) fixierbar sind, und dass das Bodenreinigungsgerät
(10) zum Transport um die gemeinsame Drehachse (67) der Transporträder (40, 41) schwenkbar
ist, wobei die gemeinsame Drehachse (67) der Transporträder (40, 41) parallel zur
Arbeitsrichtung (19) des Bodenreinigungsgerätes (10) ausgerichtet ist.
4. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Bodenreinigungswerkzeug (14, 15) in die der gemeinsamen Drehachse
(67) der Transporträder (40, 41) abgewandte Richtung versetzt zur Mittelachse (74)
des Bodenreinigungsgerätes (10) angeordnet ist.
5. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenreinigungsgerät (10) einen schwenkbaren Schubbügel (17) aufweist sowie ein
Arretierungsglied (69), wobei der Schubbügel (17) zum Transport des Bodenreinigungsgerätes
(10) mittels des Arretierungsglieds (69) in vertikaler Stellung arretierbar ist und
wobei das Arretierungsglied (69) um eine Schwenkachse (70) verschwenkbar ist.
6. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierungsglied (69) oberhalb der gemeinsamen Drehachse (67) der Transporträder
(40, 41) angeordnet ist.
7. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Radlagern (61, 62) jeweils eine Fixiereinrichtung (78) angeordnet ist zum
Fixieren der Transporträder (40, 41).
8. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporträder (40, 41) jeweils einen Achsstummel (55, 56) tragen und die Radlager
(61, 62) jeweils eine einen Achsstummel (55, 56) aufnehmende Lagerbuchse (64) umfassen,
wobei die Achsstummel (55, 56) mittels der Fixiereinrichtung (78) in der Lagerbuchse
(64) axial unverschieblich arretierbar sind.
9. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung (78) mindestens ein Klemmelement (79) aufweist zum Arretieren
eines Achsstummels (55, 56) in der Lagerbuchse (64), sowie ein Betätigungselement
(92) zum Lösen der Arretierung des Achsstummels (55, 56), wobei das Betätigungselement
als Druckknopf (92) ausgestaltet ist, durch dessen Betätigung das Klemmelement (79)
aus einer Klemmstellung in eine Freigabestellung überführbar ist.
10. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbewahrungseinrichtungen (43, 44) im Abstand zum Gehäuse (12) an einem Schubbügel
(17) des Bodenreinigungsgerätes (10) angeordnet sind.
11. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenreinigungsgerät (10) zwei einander abgewandte Aufbewahrungseinrichtungen
(43, 44) aufweist.
12. Bodenreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporträder (40, 41) jeweils einen Achsstummel (55, 56) tragen und dass die
Radhalterungen (43, 44) jeweils eine Aufnahme (49, 50) aufweisen, in die ein Achsstummel
(55, 56) einsteckbar ist.
13. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsstummel (55, 56) in den Aufnahmen (49, 50) verklemmbar sind.
14. Bodenreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenreinigungsgerät als Scheuersaugmaschine (10) ausgestaltet ist.
1. Floor-cleaning appliance (10) having a housing (12), on the underside (13) of which
is disposed at least one floor-cleaning tool (14, 15) adapted to be driven in rotation
or oscillation, wherein the floor-cleaning appliance (10), for the purpose of cleaning
a floor surface, can be guided manually by the user in an operating direction (19)
along the floor surface, and wherein the floor-cleaning appliance (10) has transporting
wheels (40, 41) which are adapted to rotatably be fixed by the user, for the purpose
of transporting the floor-cleaning appliance (10), on wheel bearings (61, 62) disposed
laterally on the housing (12), characterized in that the transporting wheels (40, 41), when not in use, can be positioned on or in at
least one storage device (43, 44) of the floor-cleaning appliance (10).
2. Floor-cleaning appliance according to Claim 1, characterized in that the storage devices are configured as wheel holders (43, 44) on which the transporting
wheels (40, 41) can be retained in a non-displaceable manner.
3. Floor-cleaning appliance according to one of the preceding claims, characterized in that the floor-cleaning appliance (10) has two transporting wheels (40, 41), which, for
the purpose of transporting the floor-cleaning appliance (10), are adapted to be fixed
on sides (33, 34) of the housing (12) that face away from one another such that they
can be rotated about a common axis of rotation (67), and in that, for transporting purposes, the floor-cleaning appliance (10) can be pivoted about
the common axis of rotation (67) of the transporting wheels (40, 41), the common axis
of rotation (67) of the transporting wheels (40, 41) being aligned parallel to the
operating direction (19) of the floor-cleaning appliance (10).
4. Floor-cleaning appliance according to Claim 3, characterized in that the at least one floor-cleaning tool (14, 15) is offset, in relation to the center
axis (74) of the floor-cleaning appliance (10), in the direction away from the common
axis of rotation (67) of the transporting wheels (40, 41).
5. Floor-cleaning appliance according to one of the preceding claims, characterized in that the floor-cleaning appliance (10) has a pivotable pushing frame (17) and an arresting
member (69), wherein the pushing frame (17), for the purpose of transporting the floor-cleaning
appliance (10), is adapted to be arrested in the vertical position by means of the
arresting member (69), and wherein the arresting member (69) is adapted to be pivoted
about a pivot axis (70).
6. Floor-cleaning appliance according to Claim 5, characterized in that the arresting member (69) is disposed above the common axis of rotation (67) of the
transporting wheels (40, 41).
7. Floor-cleaning appliance according to one of the preceding claims, characterized in that a respective fixing device (78) is disposed on the wheel bearings (61, 62) for the
purpose of fixing the transporting wheels (40,41).
8. Floor-cleaning appliance according to Claim 7, characterized in that the transporting wheels (40, 41) each carry an axle stub (55, 56) and the wheel bearings
(61, 62) each comprise a bearing bushing (64) which accommodates an axle stub (55,
56), wherein the axle stubs (55, 56) are adapted to be arrested in an axially non-displaceable
manner in the bearing bushing (64) by means of the fixing device (78).
9. Floor-cleaning appliance according to Claim 8, characterized in that the fixing device (78) has at least one clamping element (79) for the purpose of
arresting an axle stub (55, 56) in the bearing bushing (64), and an actuating element
(92) for the purpose of releasing the arresting action of the axle stub (55, 56),
wherein the actuating element is configured as a pushbutton (92) which can be actuated
to transfer the clamping element (79) out of a clamping position into a release position.
10. Floor-cleaning appliance according to one of the preceding claims, characterized in that the storage devices (43, 44) are disposed on a pushing frame (17) of the floor-cleaning
appliance (10) at a distance from the housing (12).
11. Floor-cleaning appliance according to one of the preceding claims, characterized in that the floor-cleaning appliance (10) has two storage devices (43, 44) that face away
from one another.
12. Floor-cleaning appliance according to one of Claims 2 to 11, characterized in that the transporting wheels (40, 41) each carry an axle stub (55, 56), and in that the wheel holders (43, 44) each have a mount (49, 50) into which an axle stub (55,
56) can be plugged.
13. Floor-cleaning appliance according to Claim 12, characterized in that the axle stubs (55, 56) are adapted to be clamped in the mounts (49, 50).
14. Floor-cleaning appliance according to one of the preceding claims, characterized in that the floor-cleaning appliance is configured as a scrubber dryer (10).
1. Appareil de nettoyage de sol (10) comportant un boîtier (12) du côté inférieur (13)
duquel est disposé au moins un outil de nettoyage de sol (14, 15) qui peut être entraîné
suivant un mouvement de rotation ou d'oscillation, l'appareil de nettoyage de sol
(10) pouvant être guidé à la main par l'utilisateur dans une direction de travail
(19) le long de la surface du sol afin de nettoyer une surface de sol et l'appareil
de nettoyage de sol (10) comportant des roues de transport (40, 41) qui peuvent être
fixées de façon à pouvoir tourner par l'utilisateur au niveau de paliers de roue (61,
62) disposés latéralement au boîtier (12) afin de transporter l'appareil de nettoyage
de sol (10), caractérisé en ce que les roues de transport (40, 41) peuvent être positionnées en cas de non-utilisation
sur ou dans au moins un dispositif de rangement (43, 44) de l'appareil de nettoyage
de sol (10).
2. Appareil de nettoyage de sol selon la revendication 1, caractérisé en ce que les dispositifs de rangement sont conformés en support de roue (43, 44) au niveau
desquels les roues de transport (40, 41) peuvent être maintenues de façon fixe.
3. Appareil de nettoyage de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage de sol (10) comporte deux roues de transport (40, 41) qui
peuvent être fixées sur des côtés (33, 34), opposés l'un à l'autre, du boîtier (12)
de façon à pouvoir tourner autour d'un axe de rotation commun (67) pour le transport
de l'appareil de nettoyage de sol (10), et en ce que l'appareil de nettoyage de sol (10) est apte à pivoter autour de l'axe de rotation
commun (67) des roues de transport (40, 41) en vue du transport, l'axe de rotation
commun (67) des roues de transport (40, 41) étant orienté parallèlement à la direction
de travail (19) de l'appareil de nettoyage de sol (10).
4. Appareil de nettoyage de sol selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'au moins un outil de nettoyage de sol (14, 15) est disposé en étant décalé par
rapport à l'axe médian (74) de l'appareil de nettoyage de sol (10) dans la direction
opposée à l'axe de rotation commun (67) des roues de transport (40, 41).
5. Appareil de nettoyage de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage de sol (10) comporte un étrier de poussée pivotant (17) ainsi
qu'un élément de blocage (69), l'étrier de poussée (17) pouvant être bloqué dans une
position verticale au moyen de l'élément de blocage (69) pour le transport de l'appareil
de nettoyage de sol (10), et l'élément de blocage (69) étant apte à pivoter autour
d'un axe de pivotement (70).
6. Appareil de nettoyage de sol selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément de blocage (69) est disposé au-dessus de l'axe de rotation commun (67)
des roues de transport (40, 41).
7. Appareil de nettoyage de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif de fixation (78) destiné à fixer les roues de transport (40, 41) est
disposé au niveau de chacun des paliers de roue (61, 62).
8. Appareil de nettoyage de sol selon la revendication 7, caractérisé en ce que les roues de transport (40, 41) supportent chacun un tourillon (55, 56) et les paliers
de roues (61, 62) comportent chacun un coussinet (64) recevant un tourillon (55, 56),
les tourillons (55, 56) pouvant être bloqués de façon fixe axialement dans le coussinet
(64) au moyen du dispositif de fixation (78).
9. Appareil de nettoyage de sol selon la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif de fixation (78) comporte au moins un élément de serrage (79) destiné
à bloquer un tourillon (55, 56) dans le coussinet (64), ainsi qu'un élément d'actionnement
(92) destiné à débloquer le tourillon (55, 56), l'élément d'actionnement étant conformé
en bouton-poussoir (92) dont l'actionnement permet de faire passer l'élément de serrage
(79) d'une position de serrage dans une position de libération.
10. Appareil de nettoyage de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les dispositifs de rangement (43, 44) sont disposés à distance du boîtier (12) au
niveau d'un étrier de poussée (17) de l'appareil de nettoyage de sol (10).
11. Appareil de nettoyage de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage de sol (10) comporte deux dispositifs de rangement (43, 44)
opposés l'un à l'autre.
12. Appareil de nettoyage de sol selon l'une des revendications 2 à 11, caractérisé en ce que les roues de transport (40, 41) supportent chacune un tourillon (55, 56) et en ce que les supports de roue (43, 44) comportent chacun un logement (49, 50) dans lequel
est inséré un tourillon (55, 56).
13. Appareil de nettoyage de sol selon la revendication 12, caractérisé en ce que les tourillons (55, 56) peuvent être bloqués dans les logements (49, 50).
14. Appareil de nettoyage de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage de sol est conformé en lustreuse aspirante (10).