[0001] Die Erfindung betrifft einen Sicherungsmechanismus für einen Fanghebel einer Abzugseinrichtung
einer einen Verschluss und eine Sicherungseinrichtung aufweisenden Feuerwaffe, insbesondere
Schnellfeuerwaffe, wobei der Fanghebel zwischen einer den Verschluss anstierenden
Arretierlage und einer den Verschluss nicht arretierenden Lage verstellbar ist, wie
zum Beispiel in der
WO03/054470A beschrieben, die eine Grundlage für Anspruch 1 bildet
[0002] Vollautomatische Schnellfeuerwaffen arbeiten in der Regel derart, dass beim Spannen
der Waffe der Verschluss gegen die Federkraft einer oder mehrerer Schließfedern in
eine hintere Fangposition gebracht und arretiert wird. Das Spannen erfolgt normalerweise
manuell. Durch Betätigung des Abzugs wird diese Arretierung freigegeben und der Verschluss
wird durch die Federkraft der Schließfeder(n) in der Verschlusslaufbahn nach vorne
gebracht. Durch diese Verschlussbewegung wird eine Patrone in diese Verschlusslaufbahn
eingeführt, im Patronenlager am vorderen Ende der Verschlusslaufbahn verriegelt und
dort gezündet. Nach Entriegelung des Verschlusses wird dieser durch den Gasdruck bzw.
den Rückstoß nach hinten in seine Fangposition gebracht und die leere Patronenhülse
ausgeworfen. Der Zuführmechanismus der Patrone wird dann entweder über eine Zwangssteuerung
durch den sich bewegenden Verschluss oder durch den Gasdruck beim Zünden der Munition
realisiert.
[0003] Eine ungewollte Schussauslösung bei gespannter Waffe durch Freigeben des Verschlusses
wird häufig durch eine Sicherung verhindert, welche mechanisch den Abzug hinterstellt
oder direkt den Verschluss in seiner Fangposition festhält.
[0004] Durch konstruktive Vorgaben bezüglich der Sicherung und dem Abzug gibt es jedoch
auch Waffen, bei denen ein Hinterstellen des Abzugs nur möglich ist, wenn sich der
Verschluss in der hinteren Fangsstellung befindet.
[0005] Zudem sind Ausführungen bekannt, bei denen ein beabsichtigtes Einlegen der Sicherung
während des Schießens nicht möglich ist, da dies den Sicherungshebel blockiert und
somit gleichzeitig auch die betätigte Abfeuerung in Schussstellung fest hält. Der
nicht gefangene Verschluss wird dann von den Schließfedern wieder nach vorne gebracht
und der nächste Schießzyklus ausgelöst. Ein beabsichtigtes Einlegen der Sicherung
führt somit zu einem ununterbrochenem Dauerfeuer, welches sich auch durch Loslassen
des Abzuges nicht stoppen lässt.
[0006] Insbesondere bei vollautomatischen Waffen ergibt sich auch das Problem, dass nicht
ausgeschlossen werden kann, dass bei einer ferngesteuerten Sicherung der Waffe im
Störungsfall, wie Kabelbruch, Stromausfall etc., die Sicherung während des Schießvorganges
betätigt wird. Eine Zwangssteuerung der Betätigungseinrichtung der Sicherung mit der
Betätigungseinrichtung des Abzuges birgt den Nachteil, dass nach dem Lösen des Abzuges
der Verschluss eine unbestimmte Zeitspanne benötigt, um seine hintere Fangstellung
zu erreichen, bei der erst gesichert werden darf. Die Zeitspanne ist dabei abhängig
von der jeweiligen Position des Verschlusses.
[0007] Nachfolgend verwendete Lagebezeichnungen, wie "oben", "unten", "links", "rechts",
"vorne" und "hinten" gelten aus der Sicht des Schützen für eine Waffe im normalen
Anschlag, die horizontal nach "vorne" feuert.
[0008] Schnellfeuerwaffen, wie Maschinenpistolen oder Maschinengewehre, die zur Abgabe von
Dauerfeuer eingerichtet sind, haben einen recht einfachen Abzugsmechanismus, von dem
nachfolgend ein repräsentatives Beispiel anhand der Fig. 3 und 4 beschrieben wird:
[0009] Unterhalb der Bewegungsbahn des Verschlusses (nicht dargestellt) befindet sich ein
Griffstück, in dem ein Abzug (a) schwenkbar gelagert ist. Dessen quer verlaufende
Schwenkachse befindet sich im oberen Mittelbereich des Abzugs, so dass der hintere,
obere Abzugsteil beim Betätigen des Abzugs eine Kurvenbahn nach oben zurücklegt. Dieser
hintere, obere Teil des Abzuges wirkt auf das vordere Ende eines Fanghebels (f) ein,
der seinerseits, um eine Querachse schwenkbar, im Waffengehäuse oder im Griffstück
angebracht ist. Das hintere Ende des Fanghebels (f) ist als Abzugsstollen (s) ausgebildet.
Wenn der Abzug (a) von einer Feder in seine Ruhelage nach vorne geschwenkt ist, dann
schwenken das vordere Ende des Fanghebels (f) - ebenfalls unter Federwirkung - nach
unten, und dessen hinteres Ende mit dem Abzugsstollen (s) nach oben. Diese Lage des
Abzugsstollens ist die Arretierlage (siehe Fig. 3). Abzug (a) und Fanghebel (f) können
jeweils von einer eigenen oder einer gemeinsamen Feder abgefedert bzw. vorgespannt
sein und werden von dieser in ihre Ruhelage (Abzug) bzw. ihre Arretierlage (Fanghebel)
gedrückt.
[0010] Wird nun der Verschluss aus seiner vorderen Ruhelage zurückgezogen, dann bewegt er
mit seiner Unterseite den Abzugsstollen (s) und damit das hintere Ende des Fanghebels
(f) nach unten, während er über den Abzugsstollen (s) läuft. Wenn ein Raststollen,
der an der Unterseite des Verschlusses ausgebildet ist, über den Abzugsstollen (s)
hinweggelaufen ist, dann schnappt dieser nach oben und hinterstellt den Raststollen.
Die Waffe ist nun gespannt und feuerbereit.
[0011] Wird der Abzug (a) betätigt, dann senkt sich der Abzugsstollen (s), bis er den Raststollen
freigibt; der Verschluss wird freigegeben und die Waffe beginnt mit Dauerfeuer. Wird
der Abzug (a) losgelassen, dann springt der Abzugsstollen (s) wieder nach oben in
seine Arretierlage, hinterstellt den Raststollen und hält so den Verschluss in seiner
Feuerbereitschaftslage (hinteren Lage). Das Dauerfeuer bricht dadurch ab.
[0012] Als Sicherung wird oft eine reine Abzugssicherung verwendet, die zwar das unbeabsichtigte
Betätigen des Abzugs ausschließt, aber nicht ein Nachgeben des Abzugsstollens etwa
aufgrund von Beschleunigungskräften, wenn zum Beispiel das geladene, gespannte und
abzugsgesicherte Maschinengewehr von einem LKW herunterfällt.
[0013] Daher gibt es auch Sicherungen (w), die zusätzlich oder allein den Fanghebel (f)
an einem Sicherungsfinger (i) in seiner Arretierlage festlegen. Das hat aber den Nachteil,
dass der Verschluss bei gesicherter Waffe nicht über den arretierten Fanghebel (f)
zurückgezogen werden kann bzw. sich auf dem Fanghebel (f) verklemmen kann, weil letzterer
nicht ausweichen kann. Eine Sicherungswalze (w), die mit ihrer Umfangsfläche einen
Sicherungsfinger (i) des Fanghebels (f) unterstellt, zeigt Fig. 3. Eine Waffe mit
so einer Sicherung (w) kann im gesicherten Zustand nicht durchgeladen werden.
[0014] Vollautomatische Waffen, die nach dem oben beschriebenen Funktionsprinzip arbeiten,
werden zunehmend in sogenannten Waffenstationen eingesetzt. In diesen werden die lafettierten
Waffen ferngesteuert über Stellantriebe ausgerichtet und über auf Abzug und Sicherungseinrichtung
wirkende Aktuatoren (z.B. elektromagnetisch) betätigt. Um auch hier größtmögliche
Sicherheit zu bieten, werden diese Aktuatoren so ausgeführt, dass bei Funktionsstörungen
(z.B. Stromausfall) die Abzugsbetätigung unterbrochen und unabhängig vom Zustand der
Waffe die Sicherungseinrichtung auf "Sicher" gestellt wird.
[0015] Neben dem oben beschriebenen Problem (kein Durchladen bei gesicherter Waffe), kann
hier die weitere Funktionsstörung auftreten, dass die Waffe selbst bei unterbrochener
Abzugsbetätigung unkontrolliert weiter feuert. Hohe Stellkräfte des Aktuators für
die Sicherungseinrichtung können dazu führen, das die Sicherung den Sicherungsfinger
(i) im Fanghebel (f) so verklemmt, dass der Abzugsstollen (s) außer Eingriff mit dem
Raststol len am Verschluss bleibt. Diese Funktionsstörung kann dann auftreten, wenn
sich der Verschluss unmittelbar nach der Abzugsbetätigung wieder auf seinem Weg nach
vorne befindet und ein Stromausfall dazu führt, dass gleichzeitig der Abzug freigegeben
wird und der Aktuator, der auf die Sicherung wirkt, diese in ihre "Sicher"-Stellung
drückt. In diesem Waffenzustand befinden sich der Fanghebel (f) und der Abzugsstollen
(s) in ihrer Freigabelage, und der Sicherungsfinger (i) taucht in die Sicherungsausnehmung
an der Sicherungseinrichtung (hier: die Sicherungswalze (w)) ein. Stellt nun der Aktuator
die Sicherungswalze (w) in Richtung "sicher", blockiert der Sicherungsfinger (i) deren
Stellweg und die Flanke der Sicherungsausnehmung wird u.U. so fest gegen den Sicherungsfinger
(i) gedrückt, dass sich der Fanghebel (f) trotz Federwirkung nicht in seine Arretierlage
bewegen kann. Der Fanghebel (f) ist über den Sicherungsfinger (i) verklemmt und der
Verschluss bewegt sich ungehindert feuernd hin und her, bis die Munitionszufuhr unterbrochen
wird (siehe Fig. 4).
[0016] Ausgehend von dieser Problemlage gibt es Abzugseinrichtungen, bei denen der Abzugsstollen
an einer am Fanghebel verschwenkbaren Fangklinke ausgebildet ist (siehe z.B. die
DE 101 63 003 A1 und
US 2004/0194615 A1 bzw.
US 6,907,813 B2). Bei rücklaufendem Verschluss wird diese Fangklinke aus ihrer Arretierlage gegen
die Kraft einer Feder in eine Ausweichlage geschwenkt, in der sie vom Verschluss überlaufen
werden kann. Bei vorlaufendem Verschluss fällt der Abzugsstollen der Fangklinke unter
Federwirkung in den Raststollen ein und wird dann zusätzlich vom Verschluss in dieser
Arretierlage gehalten. An der Fangklinke ist zusätzlich ein Sicherungselement vorgesehen,
das so mit der Sicherungseinrichtung (beispielsweise einer Sicherungswalze) zusammenwirkt,
dass diese immer - unabhängig von der Stellung des Verschlusses bzw. des Fanghebels
- in ihre gesicherte Stellung bringbar ist. Dabei kann die Sicherungseinrichtung sowohl
auf den Abzug als auch auf den Fanghebel wirken.
[0017] Bei dieser Abzugseinrichtung ist ein zusätzliches Federelement erforderlich, um die
Rastfunktion sicherzustellen, und die Fangklinke und deren Schwenkaufhängung müssen
die volle Kraft des vorlaufenden Verschlusses aufnehmen. Dabei werden die vergleichsweise
kleine Fangklinke und ihre Aufhängung hohen dynamischen Beanspruchungen ausgesetzt.
Ein etwaiger Bruch oder ein Versagen der Fangklinke, ihrer Aufhängung im Fanghebel
und/oder des Federelements wirken sich im schlimmsten Fall so auf die Waffenfunktion
aus, dass die Waffe unabhängig von der Stellung der Sicherung und des Abzugs solange
feuert, bis deren gesamte Munition verschossen ist. Zusätzlich muss die Stellkraft
des Federelements genau auf die am Fanghebel wirkende Federkraft abgestimmt werden.
Sonst drückt der die Fangklinke überfahrende Verschluss auch den Fanghebel nach unten
in das Griffstück. Dabei kann u.U. das Zusammenwirken des Sicherungselements mit der
Sicherungswalze beeinträchtigt werden.
[0018] Es besteht also die Aufgabe, eine verbesserte Abzugseinrichtung bzw. einen verbesserten
Sicherungsmechanismus bereitzustellen, bei dem die oben genannten Probleme zumindest
verringert werden.
[0019] Diese Aufgabe erfüllt ein Sicherungsmechanismus mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Der dort angegebene Sicherungsmechanismus greift an der ihre Sicher-Stellung einnehmenden
Sicherungseinrichtung an und legt den Fanghebel in einer Arretierlage fest. Dabei
übt ein zwischen Sicherungseinrichtung und Fanghebel wirkendes Federelement eine Arretierkraft
aus, welche den Fanghebel in seiner Arretierlage festlegt. Die Arretierkraft übertrifft
dabei eine den Fanghebel aus einer Arretierlage bringende Abzugskraft, so dass die
Abzugskraft nicht ausreicht, um den Fanghebel aus seiner Arretierlage zu bringen und
einen Schuss auszulösen. Andererseits ist die Arretierkraft so eingestellt, dass der
Fanghebel unter Wirkung des rücklaufenden Verschlusses eine Verformung des Federelements
(gegen die Arretierkraft) zulässt und zwar so weit, dass der Fanghebel den Verschluss
zuverlässig fangen kann.
[0020] Die Ansprüche 2-5 betreffen Weiterbildungen des Sicherungsmechanismus, welche die
in Anspruch 1 angegebenen Grundfunktionen erweitern. Dabei ist gemäß Anspruch 2 ein
Sicherungsschieber vorgesehen, der die Kopplung zwischen Fanghebel und Sicherungseinrichtung
ermöglicht. Das Federelement wirkt dabei zwischen zwei linear gekoppelten Schubstücken,
die eine stabile Aufnahme und Kraftübertragung ermöglichen.
[0021] Gemäß Anspruch 3 erfolgt die Kopplung zwischen Sicherungseinrichtung und Sicherungsmechanismus
über eine federbelastete Verriegelungsklinke, die am zweiten Schubstück angeordnet
ist und den Fanghebel in seine Arretierlage gegen die Sicherungseinrichtung abstützt.
[0022] Die Ansprüche 4 und 5 betreffen Weiterbildungen, bei denen die Sicherungseinrichtung
betätigt werden kann, ohne dass dabei die Funktion des Fanghebels behindert wird (Anspruch
4) und eine Ausbildung des Sicherungsmechanismus, bei dem die Verriegelungsklinke
keine Wirkung auf die Stellung der Sicherungseinrichtung ausübt, unabhängig davon,
zu welchem Zeitpunkt die Sicherungseinrichtung betätigt wird (Anspruch 5).
[0023] Anspruch 6 betrifft eine Amordnung mit einem Fanghebel und einem erfindungsgemäßen
Sicherungsmechanismus, Anspruch 7 eine entsprechende Abzugseinrichtung, Anspruch 8
und 9 ein Griffstück mit einer entsprechenden Abzugseinrichtung und Anspruch 10 eine
Waffe, die mit einem erfindungsgemäßen Sicherungsmechanismus bzw. einer Anordnung,
einer Abzugseinrichtung oder einem entsprechenden Griffstück versehen ist.
[0024] Anhand eines Ausführungsbeispiels mit Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert
werden. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Abzugseinrichtung mit einem erfindungsgemäßem Sicherungsmechanismus in einer
Seitenansicht, bei dem ein Fanghebel seine Arretierlage einnimmt,
- Fig. 2
- die Abzugseinrichtung aus Fig.1 bei freigegebenem Verschluss
- Fig. 3
- eine herkömmliche Abzugseinrichtung in einer Schnittdarstellung, bei der eine Sicherungswalze
in der Sicherstellung steht
- Fig. 4
- die Abzugseinrichtung aus Fig. 3, bei welcher der Fanghebel über eine Sicherungsnase
in der Sicherungswalze verklemmt dargestellt ist.
[0025] In Fig. 1 ist ein Griffstück 1 mit Gehäuse 1a für eine nicht näher dargestellte vollautomatische
Maschinenwaffe gekennzeichnet und quer zur Schussrichtung R (nach vorne) dargestellt.
Das Griffstück 1 umfasst einen Fanghebel 2 mit einer daran angebrachten Schenkelfeder
3, die den Fanghebel 2 in seine Arretierlage drückt, in der ein Abzugsstollen 2a einen
Verschluss (nicht dargestellt) an dessen Raststollen arretiert.
[0026] Mit dem Verschlussfanghebel 2 funktional verbunden ist eine Abfeuereinrichtung 4.
Mit 5 ist ein Vorauslösehebel für den Fanghebel 2 bezeichnet. Aus dem Gehäuse 1a des
Griffstücks 1 ragen eine Sicherungsstange 6 sowie ein Abfeuerungsstange 7 heraus.
Ein Sicherungsblech 8 ist mit der Sicherungsstange 6 verbunden.
[0027] Eine Verriegelungsklinke 21 sowie eine Blattfeder 22 sind Bestandteil eines Sicherungsmechanismus
20, der einen Sicherungsschieber 23 umfasst. Der Sicherungsschieber 23 umfasst ein
erstes am Fanghebel 2 angelenktes Schubstück 23a, das linear geführt mit einem zweiten
Schubstück 23b gekoppelt ist, welches seinerseits im Gehäuse 1a verschiebbar in einer
Kulisse 24 und um einen Drehpunkt 24a schwenkbar geführt wird. Zwischen erstem und
zweitem Schubstück ist ein Federpaket 23c angeordnet, welches das erste Schubstück
23a relativ zum zweiten Schubstück 23b über das Koppelgelenk 25 gegen den Fanghebel
2 drückt.
[0028] Ein Zugblock 14 der Abfeuereinrichtung 4 ist funktional mit der Abfeuerstange 7 liiert.
Der Zugblock 14 wirkt in bekannter Weise auf die Abfeuerrichtung 4 und verschwenkt
diese um einen Drehpunkt 4a, wenn der Zugblock 14 gemeinsam mit der Abfeuerungsstange
7, mit dem er fest verbunden ist, in Pfeilrichtung A (hier nach hinten) bewegt wird.
[0029] Als Sicherungseinrichtung dient die Sicherungsstange 6 mit dem daran fixierten Sicherungsblech
8. Das Sicherungsblech 8 weist einen Sicherungsabschnitt 8a auf, der in der Sicherstellung
I (strichlierte Darstellung) die Verriegelungsklinke 21 unterstellt und in der entsicherten
Stellung II (durchgezogene Darstellung) die Verriegelungsklinke 21 freigibt.
[0030] Ist die Sicherungseinrichtung 6, 8, 8a in ihrer entsicherten Stellung II, bewegt
bei Betätigung der Abfeuerstange 7 in Richtung A der Zugblock 14 die Abfeuereinrichtung
4 im Uhrzeigersinn um den Drehpunkt 4a so, dass die Abfeuereinrichtung 4 das vordere
Ende des Fanghebels 2 gegen die am hinteren Ende des Fanghebels 2 angreifende Schenkelfeder
3 nach oben anhebt, so dass sich der am hinteren Ende des Fanghebels 2 angeordnete
Abzugsstollen 2a absenkt und den dort anliegenden Raststollen des Verschlusses freigibt
(vgl. Fig. 3 und 4), so dass sich dieser unter Wirkung der Schließfeder nach vorne
bewegt, eine Patrone zuführt und einen Schuss auslöst.
[0031] Dabei wird der Sicherungsschieber 23, in die Kulisse 24 geführt und im Drehpunkt
24a verschwenkt, durch den im Koppelgelenk 25 angreifenden Fanghebel 2 nach unten
verschoben (Fig. 2).
[0032] Befindet sich dagegen die Sicherungseinrichtung 6, 8, 8a in der Sicherstellung I,
unterstellt der Sicherungsabschnitt 8a die Unterseite der Verriegelungsklinke 21.
Bei Betätigung der Abfeuerstange 7 drückt wiederum die Abfeuereinrichtung 4 das vordere
Ende des Fanghebels 2 nach oben und das hintere Ende, welches in Anlenkpunkt 25 mit
dem ersten Schubstück 23a gekoppelt ist, drückt gegen das Federpaket 23c, welches
sich gegen das zweite Schubstück 23b abstützt, das wiederum über die Verriegelungsklinke
21 am Sicherungsabschnitt 8a des Sicherungsblechs 8 abgestützt ist. Dabei sind die
in Richtung A auf die Abfeuerungsstange 7 wirkende Stellkraft und die auf das hintere
Ende des Fanghebels 2 wirkende Rückstellkraft des Federpakets 23c so aufeinander abgestimmt,
dass die auf die Abfeuerungsstange 7 wirkende Stellkraft nicht ausreicht, das Federpaket
23c so weit zusammen zu drücken, dass der Fanghebel 2 mit dem Abzugsstollen 2a abgesenkt
wird und die Raststollen des Verschlusses freigeben kann.
[0033] Andererseits ist die Rückstellkraft des Federpakets 23c so eingestellt, dass ein
rücklaufender Verschluss in der Lage ist, über in die Raststollen übergehende Führungsrampen
das hintere Ende des Fanghebels 2 gegen die Rückstellkraft des Federpakets 23c so
weit abzusenken, dass der Verschluss den Abzugsstollen 2a überfahren kann, der dann
wieder unter Wirkung des Federpakets 23c vor dem Raststollen am Verschluss in seine
Arretierlage einspringt. In anderen Worten, der Sicherungsmechanismus 20 einschließlich
des Federpakets 23c ist so abgestimmt, dass bei in seiner Sicher-Stellung befindlichen
Sicherungseinrichtung 6, 8, 8a eine Schussabgabe zuverlässig verhindert wird, das
Rücklaufen des Verschlusses aber - entweder schussbedingt oder durch manuelles bzw.
maschinelles Repetieren - ermöglicht wird.
[0034] Der dargestellte Sicherungsmechanismus erlaubt es auch, die Sicherungseinrichtung
zwischen der Sicherstellung und der entsicherten Stellung hin und her zu bewegen,
wenn sich der Fanghebel 2 in seiner den Verschluss nicht arretierenden Lage befindet
(siehe Fig. 2). Wird nun die Sicherungseinrichtung 6, 8, 8a in die Sicherstellung
I nach vorne geschoben, so bleibt der Sicherungsmechanismus 20 davon zunächst unberührt.
Der Fanghebel 2 bleibt in seiner den Verschluss nicht arretierenden Lage, so lange
die Abfeuerungsstange 7 in Richtung A betätigt wird. Sobald die Schussabgabe durch
Freigabe der Abfeuerungsstange 7 unterbrochen wird, kann sich trotz eingelegter Sicherung
(Verstellen der Sicherungseinrichtung 6, 8, 8a aus der nicht gesicherten Stellung
II in die Sicherstellung I) der Sicherungsmechanismus 20 mit dem Fanghebel 2 in die
Arretierlage (Fig. 1) bewegen und den Fanghebel 2 in dieser Stellung sichern.
[0035] Bei der Rückstellbewegung des mit dem Fanghebel 2 gekoppelten Sicherungsmechanismus
20 drückt die Feder 3 am Anlenkpunkt 25 angreifend den Fanghebel 2 und den daran gekoppelten
Sicherungsmechanismus 20 nach oben. Dabei gleitet die hintere Kante der Verriegelungsklinke
21 an der Vorderkante des Sicherungsäbschnits 8a entlang und wird gegen den Uhrzeigersinn
um den Drehpunkt 26 verstellt. Die Verriegelungsklinke 21 springt zurück in ihre Ausgangslage,
sobald sie das Sicherungsblech 8 passiert hat, hinterstellt dann den Sicherungsabschnitt
8a und sichert so durch Fixierung des Sicherungsmechanismus 20 den Fanghebel 2 in
seiner Arretierlage.
[0036] In einem anderen Ausführungsbeispiel (nicht dargestellt) kann die Verriegelungsklinke
21 auch starr am ersten Schubstück 23a ausgebildet sein. In diesem Fall ist dann der
Sicherungsschieber 23 bzw. das erste Schubstück 23a im Koppelgelenk 25 nicht nur verschwenkbar,
sondern in etwa horizontaler Richtung nach vorne bzw. nach hinten verschiebbar angelenkt.
Dazu ist dann entweder im Fanghebel 2 oder im ersten Schubstück 23a eine entsprechende
Kulissenführung vorgesehen. Bei dieser Ausführung wird dann bei der oben beschriebenen
Rückstellbewegung nicht nur die Rastklinke 21, sondern der gesamte Sicherungsschieber
23 um den Drehpunkt 24a verschwenkt und im Koppelgelenk 25 entsprechend verschoben.
Auch bei dieser Ausführung fällt die Verriegelungsklinke 21 wieder oberhalb des Sicherungsblechs
8 über dem Sicherungsabschnitt 8a ein. Die Einfallbewegung wird auch hier über eine
am Sicherungsschieber 23 angreifende Feder realisiert, die den Sicherungsschieber
23 nach hinten zieht. Diese Feder übernimmt dann die Funktion der Blattfeder 22.
[0037] In den oben dargestellten Ausführungsbeispielen ist der Sicherungsmechanismus 20
in Verbindung mit einem Griffstück 1 beschrieben und zwar in Verbindung mit einem
sog. Maschinengriffstück, bei dem sowohl die Sicherungseinrichtung 6, 8, 8a als auch
das Abzugsgestänge 7 ferngesteuert über Stelleinrichtungen betätigt werden. In anderen
Ausführungen kann die Sicherungseinrichtung auch manuell betätigt werden und der Zugblock
14 kann durch einen fingerbetätigten Abzugshebelmechanismus ersetzt werden. Das dargestellte
Federpaket 23c wird in einer anderen Ausführung auch durch einen geeigneten Elastomerblock
ersetzt.
[0038] Weitere Ausführungen ergeben sich für den Fachmann im Rahmen der nachfolgenden Ansprüche.
1. Sicherungsmechanismus (20) für einen Fanghebel (2) einer Abzugseinrichtung einer einen
Verschluss und eine Sicherungseinrichtung (6, 8, 8a) aufweisenden Feuerwaffe, insbesondere
Schnellfeuerwaffe, wobei der Fanghebel (2) zwischen einer den Verschluss arretierenden
Arretierlage und einer den Verschluss nicht arretierenden Lage verstellbar ist und
der Sicherungsmechanismus (20)
- an der Sicherungseinrichtung (6, 8, 8a) angreift, wenn diese ihre Sicherstellung
einnimmt, und so den Fanghebel (2) in seiner Arretierlage festlegt, und
- ein zwischen Sicherungseinrichtung (6, 8, 8a) und Fanghebel wirkendes Federelement
(23c) aufweist, welches eine den Fanghebel (2) in seiner Arretierlage festlegende
Arretierkraft ausübt, die so eingestellbar ist, dass sie
-- einerseits größer als eine den Fanghebel (2) aus seiner Arretierlage bringende
Abzugskraft ist und
-- andererseits ein Auslenken des Fanghebels (2) unter Wirkung des rücklaufenden Verschlusses
und unter Verformung des Federelements zulässt.
2. Sicherungsmechanismus (20) nach Anspruch 1, welcher einen in Stellrichtung des Fanghebels
(2) wirkenden Sicherungsschieber (23) aufweist, der ein erstes am Fanghebel (2) angelenktes
Schubstück (23a) und ein zweites in Stellrichtung des Fanghebels (2) geführtes Schubstück
(23b) umfasst, wobei das erste und zweite Schubstück linear zueinander verschiebbar
gekoppelt sind und das Federelement (23c) zwischen den beiden Schubstücken (23a, 23b)
wirkt.
3. Sicherungsmechanismus (20) nach Anspruch 2, bei welcher am zweiten Schubstück (23b)
eine Verriegelungsklinke (21) angeordnet ist, welche die Sicherungseinrichtung (6,
8, 8a) das zweite Schubstück (23b) festlegend hinterstellt, wenn diese ihre Sicherstellung
einnimmt und der Fanghebel (2) seine Arretierlage einnimmt.
4. Sicherungsmechanismus (20) nach Anspruch 3, bei welcher die Verriegelungsklinke (21)
so ausgebildet und angeordnet ist, dass sie eine Stellbewegung des Fanghebels (2)
zusammen mit dem Sicherungsschieber (23) aus seiner den Verschluss nicht arretierenden
Lage in die Arretierlage auch dann zulässt, wenn die Sicherungseinrichtung (6, 8,
8a) ihre Sicherstellung einnimmt.
5. Sicherungsmechanismus (20) nach Anspruch 3 oder 4, bei welcher die Verriegelungsklinke
(21) federbelastet in ihrer Rastlage gehalten wird und so am zweiten Schubstück (23b)
schwenkbar angeordnet ist, dass die Verriegelungsklinke (21) bei einer Bewegung des
Fanghebels (2) in seine Arretierlage von der ihre Sicherstellung einnehmenden Sicherungseinrichtung
(6, 8, 8a) aus ihrer Rastlage ausgelenkt wird, ohne die Bewegung des Sicherungsschiebers
(23) und damit des Fanghebels (2) zu behindern, und ihre Rastlage wieder einnimmt
sobald sie die Sicherungseinrichtung (6, 8, 8a) passiert hat und der Fanghebel (2)
seine Arretierlage einnimmt.
6. Anordnung mit einem Fanghebel (2) und einem daran angelenkten Sicherungsmechanismus
(20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
7. Abzugseinrichtung mit eine Anordnüng nach Anspruch 6.
8. Griffstück (1) mit einer Abzugseinrichtung nach Anspruch 7.
9. Griffstück (1) nach Anspruch 8, bei welchem die Abzugseinrichtung bzw. die Sicherungseinrichtung
mit einem fernbedienbaren Stellelement zu deren Betätigung gekoppelt ist.
10. Waffe mit einem Sicherungsmechanismus (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, einer
Anordnüng nach Anspruch 6, einer Abzugseinrichtung nach Anspruch 7 bzw. mit einem
Griffstück (1) nach Anspruch 8 oder 9.
1. A safety mechanism (20) for a catch lever (2) of a trigger device of a firearm, in
particular an automatic firearm, comprising a breechblock and a securing device (6,
8, 8a), wherein the catch lever (2) is movable between a blocking position blocking
the breechblock and a position not blocking the breechblock, and the safety mechanism
(20)
- engages on the securing device (6, 8, 8a) when the latter occupies its securing
setting and thus fixes the catch lever (2) in its blocking position, and
- has a spring element (23c) which acts between the securing device (6, 8, 8a) and
the catch lever and which exerts a blocking force which fixes the catch lever (2)
in its blocking position and which is thus capable of being set in such a way that
it
is greater than a triggering force moving the catch lever (2) out of its blocking
position on the one hand and
-- permits a deflection of the catch lever (2) under the action of the returning breechblock
and whilst deforming the spring element on the other hand.
2. A safety mechanism (20) according to claim 1, which has a securing slide (23) which
acts in the blocking direction of the catch lever (2) and which comprises a first
displacement member (23a) articulated to the catch lever (2) and a second displacement
member (23b) guided in the setting direction of the catch lever (2), wherein the first
and second displacement members are coupled so as to be displaceable in a linear manner
with respect to each other and the spring element (23c) acts between the two displacement
members (23a, 23b).
3. A safety mechanism (20) according to claim 2, in which a locking pawl (21), which
positions the securing device (6, 8, 8a) at the back so as to fix the second displacement
member (23b) when the latter occupies the securing setting thereof and the catch lever
(2) occupies the blocking position thereof, is arranged on the second displacement
member (23b).
4. A safety mechanism (20) according to claim 3, in which the locking pawl (21) is designed
and arranged in such a way that it permits a setting movement of the catch lever (2)
together with the securing slide (23) out of its position not blocking the breechblock
into the blocking position even if the securing device (6, 8, 8a) occupies its securing
setting.
5. A safety mechanism (20) according to claim 3 or 4, in which the locking pawl (21)
is held spring-loaded in the catch position thereof and is thus arranged in a pivotable
manner on the second displacement member (23b) in such a way that if the catch lever
(2) moves into its blocking position the locking pawl (21) is deflected out of its
catch position by the securing device (6, 8, 8a) which occupies its securing setting,
without obstructing the movement of the securing slide (23) and thus of the catch
lever (2), and it occupies its catch position again as soon as it has passed the securing
device (6, 8, 8a) and the catch lever (2) occupies its blocking position.
6. An arrangement with a catch lever (2) and a safety mechanism (20) articulated thereto
according to any one of the preceding claims.
7. A trigger device with an arrangement according to claim 6.
8. A handle (1) with a trigger device according to claim 7.
9. A handle (1) according to claim 8, in which the trigger device or the securing device
is coupled to a remote controlled actuating element for the actuation thereof.
10. A weapon with a safety mechanism (20) according to any one of claims 1 to 5, an arrangement
according to claim 6, a trigger device according to claim 7 or with a handle (1) according
to claim 8 or 9.
1. Mécanisme de sûreté (20) pour un arrêtoir de culasse (2) d'un dispositif de détente
d'une arme à feu, en particulier d'une arme à tir rapide, comportant une culasse et
un dispositif de sûreté (6, 8, 8a), où l'arrêtoir de culasse (2) peut être déplacé
entre une position d'arrêt bloquant la culasse et une position ne bloquant pas la
culasse, et où le mécanisme de sûreté (20)
■ vient prendre prise sur le dispositif de sûreté (6, 8, 8a) lorsque celui-ci passe
en position de sûreté, en immobilisant ainsi l'arrêtoir de culasse (2) en position
d'arrêt, et
■ comporte un élément à ressort (23c) agissant entre le dispositif de sûreté (6, 8,
8a) et l'arrêtoir de culasse, lequel exerce une force d'arrêt immobilisant l'arrêtoir
de culasse (2) en position d'arrêt, ladite force pouvant être ajustée
■ de manière à être supérieure à une force de détente dégageant l'arrêtoir de culasse
(2) de sa position d'arrêt,
■ tout en permettant une déviation de l'arrêtoir de culasse (2) sous l'effet du recul
de culasse et par déformation de l'élément à ressort.
2. Mécanisme de sûreté (20) selon la revendication 1, comportant un coulisseau de sûreté
(23) agissant dans la direction de déplacement de l'arrêtoir de culasse (2), lequel
comprend une première pièce de poussée (23a) articulée sur l'arrêtoir de culasse (2)
et une deuxième pièce de poussée (23b) guidée dans la direction de déplacement de
l'arrêtoir de culasse (2), la première et la deuxième pièces de poussée étant accouplées
de manière à pouvoir se déplacer linéairement l'une par rapport à l'autre et l'élément
à ressort (23c) agissant entre les deux pièces de poussée (23a, 23b).
3. Mécanisme de sûreté (20) selon la revendication 2, où un cliquet de verrouillage (21)
est disposé sur la deuxième pièce de poussée (23b), lequel fixe le dispositif de sûreté
(6, 8, 8a) derrière la deuxième pièce de poussée (23b), quand celui-ci passe en position
de blocage et l'arrêtoir de culasse (2) en position d'arrêt.
4. Mécanisme de sûreté (20) selon la revendication 3, où le cliquet de verrouillage (21)
est conçu et disposé de manière à permettre un déplacement de l'arrêtoir de culasse
(2) avec le coulisseau de sûreté (23) de sa position ne bloquant pas la culasse à
la position d'arrêt même quand le dispositif de sûreté (6, 8, 8a) passe en position
de blocage.
5. Mécanisme de sûreté (20) selon la revendication 3 ou la revendication 4, où le cliquet
de verrouillage (21) est maintenu dans sa position d'enclenchement sous la contrainte
d'un ressort et est disposé de manière à pouvoir pivoter contre la deuxième pièce
de poussée (23b), de telle manière que le cliquet de verrouillage (21) est dévié de
sa position d'enclenchement vers sa position d'arrêt par le dispositif de sûreté (6,
8, 8a) passant en position de blocage lors d'un déplacement de l'arrêtoir de culasse
(2), sans empêcher le déplacement du coulisseau de sûretés (23) et par conséquent
de l'arrêtoir de culasse (2), et où il reprend sa position d'enclenchement dès qu'il
a dépassé le dispositif de sûreté (6, 8, 8a) et que l'arrêtoir de culasse (2) passe
en position d'arrêt.
6. Dispositif avec un arrêtoir de culasse (2) et un mécanisme de sûreté (20) articulé
sur celui-ci selon l'une des revendications précédentes.
7. Dispositif de détente avec un dispositif selon la revendication 6.
8. Carcasse (1) avec un dispositif de détente selon la revendication 7.
9. Carcasse (1) selon la revendication 8, où le dispositif de détente ou le dispositif
de sûreté sont accouplés à un élément de réglage pouvant être commandé à distance
pour leur actionnement.
10. Arme avec un mécanisme de sûreté (20) selon l'une des revendications 1 à 5, un dispositif
selon la revendication 6, un dispositif de détente selon la revendication 7 ou avec
une carcasse (1) selon la revendication 8 ou la revendication 9.